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Re: TMNT RPG mit Mila-Grosa und mir ;)
von -TMNT-04 am 04.09.2019 09:15ViktoriaÂ
Verwundert sah ich in das Gesicht des Nashorn und blinzelte verwirrt. "Äh...ja...wieso fragst du...",stammelte ich fragend und hielt dann inne als ich ihn genauer betrachtete. Irgendwie kam mir diese Stimme so bekannt vor. Als ob...ich sie seit Jahren nicht mehr gehört habe. Mein Blick wanderte hinüber zu seinen Augen. Das eine Augen war ein Diamantauge. Mit einem Mal riss ich die Augen auf und hatte das Gefühl als hätte man mir einen Eimer eiskaltes Wasser übergeschüttet. "Dad?",fragte ich nun mit lauter, fester Stimme und starrte dass riesige Nashorn mit ungläubig, große Augen an.
Rocksteady
"Oh... Vik-Viktoria..."
Mit versteinertem Gesicht blickte ich sie an, als sie sich mir dann zuwandte. Nein.. das... das konnte unmöglich war sein. Sie war es! Meine.. meine Tochter Viktoria. Gestern hatte ich sie zum ersten Mal seit langer Zeit im Fernseher gesehen, als sie nach der Invasion wieder mit dem Eislaufen angefangen hatte. Und jetzt... hielt ich sie hier in meinen Händen. Mein kleines Mädchen... Wie schön sie geworden ist... und wie groß!
Am liebsten hätte ich sie in die Arme geschlossen, doch zum einen hatte ich Angst, dass ich sie zerquetschen würde, zum anderen vor ihrer Reaktion, wenn ich sie in die Arme schließen würde. Ich hatte sie enttäuscht, genau wie ihre Mutter. Nur deswegen waren sie von mir fort. Wegen dem, was ich tat, heute immer noch tue. Unter anderem jetzt in diesen Moment mit diesem verflixten Buch, welches Viktoria hatte fallen lassen, als ich sie packte. Behutsam setzte ich sie auf dem Boden ab.
Donnie: Das konnte doch nicht wahr sein! ROCKSTEADY ALIAS IVAN STERANKO WAR VIKTORIAS VATER?????? Ausgerechnet der vertrottelste, jedoch gemeingefährlichste Nashornkrieger, den es gab?? Ungläubig blickte ich der Szene zu, als Steranko sie wie Simba im König der Löwen in die Luft hielt, dann jedoch Gott sei Dank wieder auf dem Boden absetzte. Gerade wollte ich erleichtert ausatmen, doch dann fiel mir Tiger Claw ins Auge, der unauffällig wieder zu seiner Laserpistole gegriffen hatte und direkt auf Viktoria anvisierte. Sofort stürmte ich auf ihn los und drückte die Pistole zur Seite weg. "Nein, NICHT!!!" Doch es war schon zu spät. Ein Schuss löste sich und im nächsten Moment schoss ein roter Laserstrahl auf sie zu. Geistesgegenwärtig ergriff Rocksteady seinen Hammer und hielt ihn gerade so in den Weg, dass der Strahl umgeleitet wurde und vor ihr wegprallte. Geradewegs an den Kronenleuchter, dann auf einen an der Wand hängenden Diskus und zum Schluss dann in die Papierwand, hinter der wir uns vorhin noch versteckt hatten. Durch die entstandene Hitze des mehreren Grad heißen Laserstrahls dauerte es nicht lange, bis sich seine Wirkung auf das Papier sehen ließ. Zuerst rauchte es nur ein bisschen, dann jedoch immer stärker. Bis die ersten kleinen Flammen zu sehen waren, die sich ehe wir mit dem Sehen mitkamen rasend schnell auf die ganze Wand ausbreitete und dann anschließend auf einen der jahrtausendealten Wandteppiche übergriff. Feuer!
Tiger Claw: "Verflucht!",fluchte ich. "Los! Raus hier!",rief ich zu den anderen und schnappte mir endlich das Buch dass auf dem Boden lag. Rocksteady warf ich einen finsteren Blick zu. "Wir sprechen uns noch!",sagte ich zu ihm, ehe ich andeutete zu gehen. Steranko warf noch einmal einen Blick zu dem Mädchen das Dad zu ihm gesagt hatte, ehe er sich abwandte und wir raus liefen.
Viktoria: Ich sprang auf. "Warte! Dad!",rief ich und wollte ihm hinterher rennen, doch im selben Moment fiel ein brennender Teppich vor mir herunter und versperrte mir den Weg. Entsetzt stellte ich fest dass sich das Feuer ausgebreitet hatte und ich darin eingeschlossen war. Ich hustete und rang nach Luft. Das Feuer war unendlich heiß und dichter schwarzer Rauch stieg auf.
Donnie
Hustend hielt ich mir den Mund zu und versuchte auf dem Boden robbend, so wenig wie möglich von den toxischen Rauchschwaden einzuatmen. Diese waren inzwischen so dicht, dass ich nicht mal mehr die Hand vor Augen richtig sehen konnten. Dass die Freaks mit dem Buch abhauten konnte ich nicht mehr verhindern, aber dass war auch egal. Ich musste Viktoria hier finden und hier heraushohlen. Und zwar schnell! "Viktoria!", schrie ich verzweifelt in den Rauch hinein und versuchte, sie dort irgendwo im Raum auszumachen.
Xever: Vielleicht sollten wir in Zukunft mal sowas wie Wahrheit oder Pflicht spielen, dann konnten wir in Zukunft auf derartige Überraschungen getrost verzichten. Tochter! Steranko hatte eine Tochter. Dass er zu so was wie einer Tochter in der Lage war, sah man ihm überhaupt nicht an, so konnte man sich irren! Während wir aus dem völlig verqualmten Raum herausrannten, drückte Tiger Claw mir wieder das Buch in die Flossen (offensichtlich war ich jetzt sowas wie der Buchbeauftragte). Ich ließ mich etwas zu Steranko zurückfallen und stichelte angriffslustig: "Wer hätte damit gerechnet, DU hast eine Tochter!"
"Das ist jetzt wirklich nicht der richtige Zeitpunkt darüber zu reden, Genosse Goldfisch!", erwiderte er daraufhin gereizt. "Übrigens, großer Buchbeschützer, ich glaube da brennt was!"
"Hm?" Verwundert blickte ich auf das Buch in meine Händen. Tatsächlich! Von dem Feuer musste es irgendwie angekokelt geworden sein und hatte sich durch den Aufwind im Laufen von selbst weiterentzunden. Die obere Ecke des Schinkens stand schon komplett in Flammen. Reflexartig ließ ich es mit einem kurzen Schrei zu Boden fallen.
"Oh, du VollÃdiot!", fuhr Razar mich an, während wir stehen blieben und dabei zusahen, wie der rote Verband des Buches sich durch die hindurch***nden Flammen langsam schwarz verfärbte. "Jetzt war alles umsonst!"
"Jo, chillt mal eure Basis mit dem Buch!", meldete sich da Bebop zu Wort. "Wir sollten uns jetzt besser schleunigst aus dem Staub machen!"
Viktoria: Ich hustete und nahm die Stimme von Donnie war. "Donnie! HIER BIN ICH!",schrie ich so laut ich konnte und sah mich suchend um. Wo war er nur? Ist er verletzt worden? Was ging hier vor sich? Und warum war mein Dad plötzlich ein Mutà nt und hier in New York? Bevor ich weiter darüber nachdenken konnte, war plötzlich Donnie bei mir und unsere Blicke trafen sich für einen Moment.
Tiger Claw: Sofort liefen wir raus und stiegen in den Van. Das Buch war zwar angekokelt, aber vielleicht konnte man noch was retten oder die Formel war noch lésbar genug um ihn auszusprechen. Ich seufzte. Das würde ein Donnerwetter mit Shredder geben, wenn er erfuhr was geschehen ist.
Donnie
endlich konnte ich sie orten und kroch so schnell wie möglich auf sie zu. knapp hinter mir fielen bereits teile der holzbalken, die das dach des alten gebäudes abstützten, herab und zerbasten. als ich bei ihr angelangt war, ergriff ich sofort ihre hand und blickte sie an. sie blickte zurück. es war wie ein moment... der in zeit gefrieren würde. so einzigartig und tiefgehend, dass ich sogar den herzschlag meines eigenen herzes in meiner brust hören und spüren konnte. ob es ihr genauso ging? die art, wie sie mich ansah, mit diesen großen, dunklen augen... so intensiv...
mit einem mal zerriss das laute klirren einer fensterscheibe, die durch die hitze des feuers zerriss, die stille in meinem kopf und ich kam wieder zu mir. der ausgang vor uns war versperrt, uns blieb nur noch der weg über die feuertreppe. ich musste sie unbedingt in sicherheit bringen. "schnell hier lang!", rief ich hustend, zog sie auf die beine und rannte mit ihr auf die andere seite zu den fenstern, von denen ich das eine kurzerhand mit dem bo einschlug. der rauch trieb mir tränen in die augen, die ich eisern wegwischte um eine klare sicht zu behalten. zuerst half ich viktoria rüber auf die andere seite, dann kletterte ich hinterher und floh mit ihr gemeinsam die feuertreppe runter. während unseres abstieges griff ich nach meinem t-phone. die anderen mussten unverzüglich her kommen, und zwar so schnell es nur ging! es herrschte oberste alarmstufe rot!
"ja? leo?", rief ich aufgeregt in den hörer und hustete noch einmal, um das angesammelte kohlenmonoxid endlich aus meiner lunge zu kriegen. "wir brauchen.. ganz dringend verstärkung beim museum. beeilt euch, jungs!"
xever: während wir den rückzug antraten, zerriss einzig und alleine bebops gejammer die stille, die auch so schon deprimierend genug war. doch zeck musste es unbedingt für nötig halten, alles noch einen tick schwärzer zu machen wie ohnehin schon. "oh mann, wir sind sowas von geliefert! das buch ist futsch, unsere köpfe wahrscheinlich auch, wenn wir shredder ohne das buch unter die augen treten! unsere ehre allemal, da wir wiedereinmal voll versagt haben... und dass ausgerechnet von einer halben... ach was sage ich, einer viertel portion turtle mit seinem albernen stöckchen..."
"wir haben´s kapiert, schweinekopf!", wetterte ich von der mittelseite der fahrerkabine und lehnte mich zurück. shredder würde bestimmt nicht happy sein, wenn er das erführe. also konnten wir uns schon mal auf einen riiiieeesengroßen ansturm an schwierigkeiten einstellen. verdammt! träge schloss ich die augen. immerhin gab es jetzt keine chronik der schattenflüsterer mehr. vielleicht würden nun auch meine alpträume enden, und...
"liebst du mich?"
abrupt riss ich die augen wieder auf. "was?"
"was?", fragte auch bebop und sah verwirrt zu mir. "ich.. äh...", stammelte ich, "hast du gerade was gesagt..."
"nur, dass wir alle miteinander sowas von geliefert sind! weil das buch futsch ist, unsere eh..."
"ich meinte...", unterbrach ich ihn hastig, "..ob du gerade irgendetwas von.. ´´lieben´´ gesagt hast..." zeck blickte mich an, als wäre ich verrückt geworden und erwiderte spöttisch. "klar, alter! ich liebe es, mir vorzustellen, wie shredder uns vierteilen, rädern, kreuzigen, steinigen...."
offensichtlich hatte doch nur ich es gehört. in meinem kopf. eine weibliche, sanfte stimme. aber in meinem kopf????? und wieso wollte sie von mir wissen, ob ich sie liebte....?
"liebst du mich, xever?", fragte sie in diesem moment schon wieder und ich hielt die luft an. für einen moment flammte ein bild vor mir auf. eine frau. die wohl schönste frau, die ich im leben gesehen hatte und die unmöglich von dieser welt stammen konnte. ihr gesicht, so blass und doch so strahlend und geheimnisvoll wie der mond. die augen glichen zwei strahlenden saphiren, ihr lächeln einem lieblichen traum. der wind spielte sanft mit ihren langen, rabenschwarzen haaren, die unter ihrem riesengroßen hut... oh nein!
die erkenntnis traf mich wie ein faustschlag mitten ins gesicht, als es mir wieder einfiel. natürlich! diese worte... "liebst du mich"! die gestalt in meinem traum mit den glühenden blauen augen und dem hut! die zeichnung in dem buch... all das... doch wie zum henker konnte das sein!? sie war weg! verschollen, tot, was auch immer! nicht mehr bestandteil meines lebens! und doch konnte nur sie damit gemeint sein. "do not forget me..." ich sollte mich an jemanden erinnern... den ich schon längst vergessen hatte.
"fahr schneller!", meinte ich angespannt zu dem warzenschwein.
Bebop: "Was? Wieso denn das?",fragte ich ihn und blinzelte verwirrt. Erst stellt er komische Fragen und jetzt verlangt er auch noch dass ich viel schneller fahre als sonst. Was war denn bloß in ihm gefahren?
Viktoria: Ich hustete. "Donnie? Werden wir noch hier rechtzeitig rauskommen?",fragte ich ihn leise und hustete nochmal.
Donnie
"Es wird alles gut!", redete ich beruhigend auf sie ein, nachdem ich das T-Phone weggesteckt hatte. Schnell ergriff ich ihre Hand und zog sie mit mir die Feuertreppe hinunter. "Vertraue mir einfach, ich werde nicht zulassen, dass dir was geschieht. Komm schon! Zügig zog ich sie hinter mir her die Feuertreppe hinunter. Auf der letzten Etage angekommen gab ich der Leiter, die dort eingefahren an der Kante lag und uns die letzten paar Meter zum Boden ebneten, mit dem Fuß einen Stoß. Die Leiter stieß nach vorne, rastete ein und fiel diagonal in Richtung Boden, wo sie erneut einschnappte und wir weiter konnten. Unten angekommen zog ich Viktoria von dem Museum weg in eine Gasse gegenüber. Behutsam legte ich die Arme um sie und drückte sie ein wenig an mich, da sie immer noch heftig am Atmen war. Auf ihren Wangen befand sich ein kleinen wenig Ruß.
Mein Blick fiel herüber zu dem Museum, dessen Südseite nun komplett in Flammen stand. Eine Schande! Eine unbezahlbare und grandiose Ausstellung im Feuer vernichtet und der Foot-Clan konnte mit dem Buch entkommen!
Xever: "Jetzt tu es einfach und frag nicht so viel!", fuhr ich ihn mit bissiger Stimme an und starrte stur geradeaus, versuchte ja nicht, mir irgendetwas anmerken zu lassen. Innerlich war ich im Begriff, auszuflippen, da es... da das alles einfach so absurd war! Das alles war... rund zwanzig Jahre her! Längst Vergangenheit! Und nun tauchte sie so plötzlich wieder in meinem Leben auf. In meinen Träumen, Erinnerungsvermögen, einfach überall! SIE war es doch, die mich damals hatte sitzen lassen. Okay, ich war nicht immer der treueste Mann, aber dennoch! Dann war sie weg, und sie nun in dieser Verbindung wieder zu sehen.. in diesem Buch.. Wahrscheinlich habe ich recht gehabt. Die ganze Zeit über! Ich habe schon immer gespürt, dass mit ihr irgendetwas anders war. Sie war nicht wie andere Frauen, sie war... einzigartig. Auf eine äußerst dunkle Art und Weise.
"Ich habe eine schlimme Vorahnung..", murmelte ich leise zu mir selbst, kaum hörbar. Ein leises Donnern ertönte und in der Ferne schien ein Blitz zu zucken. Ein Sturm zog auf.
Shiori Khan
Ich spürte.. Wärme. Hitze, genauer ausgedrückt. Endlich wieder, nach all der Zeit in Dunkelheit der Kälte. Es war nicht von starkem Ausmaß, dennoch fühlte es sich so wundervoll und sanft an und ich fühlte mich... geborgen! Mühsam öffnete ich die Augen. Um mich herum lagen nach wie vor die Wände des unendlichen Eislabyrinths der Ewigkeit, welches seine frostigen Arme um mich herumgelegt und die Ketten festgefroren hatten, die sich wie der Kokon einer Raupe um meinen Körper schlangen. Doch nun würde ich fliegen. Frei wie ein Schmetterling. Wiedergeboren in einem neuen Leben! Trüb blickte ich nach oben in die Dunkelheit. Ein Lächeln breitete sich auf meinen Lippen aus als ich den Lichtstrahl sah. Es war soweit. Der Tag war gekommen! Und der andere würde bald kommen. Der Tag an dem ich mich für das, was mir angetan wurde, rächen konnte. An alles, und für alles! Und mit ihm würde ich anfangen! Genussvoll léckte ich mir über die von der Kälte getrockneten Lippen. Er erinnerte sich also an mich, nachdem er mich für so lange Zeit aus seinem Gedächtnis verbannt und mich zu einer verblassten Erinnerung einer längst zurückliegenden Vergangenheit gemacht hatte. Jedoch eine Erinnerung, die noch nicht ganz aus seinem Kopf verblasst war. Auch wenn ich ihm mit Skellingtons Magie etwas auf die Sprünge helfen musste. Als kleinen Zusatz, nur um die Angst vor dem Unübersehbaren und Verworrenem weiter zu schüren und anzuheizen! Doch das war erst der Anfang. Das Spiel würde erst noch so richtig beginnen, oh ja! Da konnte er Gift drauf nehmen! In Gedanken rief ich nach ihm, meinen Freund und Gebieter. Mit vereinter Macht würden wir uns erheben. Die Welt und auch der hohe Rat der Unterwelt sollte sehen, wie grausam wir wirklich sein konnten! Und Xever Montes sollte es auch sehen! Nicht umsonst hieß es, es gab nichts Schlimmeres auf der Welt als die Rache einer Frau!
Viktoria: Ich schmiegte mich verzweifelt an seinen Brustpanzer und schloss die Augen. Wenn ich die Augen wieder aufmache, liege ich in meinen Bett und es war alles nur ein Traum. Aber selbst als ich die Augen wieder aufmachte, standen wir wir immer noch hier in der Gasse und das Museum brannte inzwischen lichterloh. Und dann war da noch die Sache mit meinem Dad! Ich konnte noch immer nicht glauben dass ich ihn wiedergesehen habe und das auch noch in Form eines Nashorn-Mutà nten! Und Donnie? Was war Donnie überhaupt? Auch ein Mutà nt? Oder etwa ganz normal? Ich war inzwischen so durcheinander. Und es gab nur noch eine Möglichkeit um endlich Licht ins Dunkel zu bringen. "Donnie!",sagte ich leise, ohne ihn dabei anzusehen. Stattdessen drückte ich mich noch fester an ihn fest. "Sag mir die Wahrheit! Bist du etwa auch ein Mutà nt oder ein Mensch?",fragte ich schließlich. "Bitte lüg mich nicht an. Sei einfach ehrlich zu mir!",bat ich ihn und drückte seinen Arm.
Bebop: "Okay, okay! Keinen Grund jetzt so mich anzublaffen, Fischchen!",murmelte ich leise und gab etwas mehr Gas. Was hatte er denn nur für ein Problem und wieso war er denn so fahrig? Seit wir den Auftrag erhalten haben das Buch zu holen und es zu Shredder zu bringen, benahm er sich so merkwürdig. Schon von Anfang an war er gegen diese Mission gewesen. Dabei wusste er doch wie wichtig es für unseren Meister es war.
Donnie
eigentlich hätte ich mir denken können, dass diese frage nun kam. nachdem sie rocksteady gesehen hatte und mich, wie ich gegen ihn und die anderen vom foot-clan gekämpft hatte.innerlich seufzte ich. ich wollte es ihr zwar sagen, hätte mit dem zeitpunkt aber gerne noch ein wenig gewartet, damit ich mich auf ihre reaktion hin hätte rüsten können. aber jetzt... wenn ich das gewusst hätte, hätte ich sie dem niemals ausgesetzt, ich hätte sie nur zum pizzaessen oder so eingeladen, aber jetzt....
da ich nicht wusste, was ich sagen sollte, schwieg ich zuerst. das war auch sowas wie eine antwort. aber es half nichts, ich musste klartext reden, das war ich ihr, nachdem ich sie in gefahr gebracht hatte, schuldig. "ich werde dich nicht anlügen, viktoria.", sagte ich in richtung ihres ohres und hielt sie weiter an mich gedrückt. mein herzschlag beschleunigte währenddessen vor aufregung, da ich angst vor ihrer reaktion hatte. große angst.
"ja, es... es ist wahr. ich... bin ein mutánt. genau wie dein vater und die anderen typen eben. es tut mir leid, dass ich es dir nicht gesagt habe. ich konnte es einfach nicht!" ich hoffte so sehr, dass sie mich verstehen konnte. doch auch wenn nicht konnte ich ihr nicht böse sein. sie hatte bis vorhin noch geglaubt ich wäre menschlich. und dass ich es nicht war würde sie verschrecken. wenn nicht sogar schwer schockieren. vielleicht noch mehr als die tatsache, dass sie ihren vater nach all der zeit wiedergesehen hat und er ebenfalls ein mutánt geworden war. mir hatte sie vertraut. von anfang an, blindlings vertraut.
xever
dafür, dem holzkopf zu antworten, fehlten mir die nerven, er sollte jetzt einfach einen zahn zulegen und gas geben, was er dann auch gott sei dank tat. ich glaubte zwar nicht daran, aber vielleicht war das alles ja ein irrtum! ein grauenhafter zufall, nichts weiter. als wir dann endlich in der tiefgarage unseres hauptquartiers einfuhren, wartete ich gar nicht erst ab bis wir der van zum stillstand kam. blitzschnell kroch ich über tiger claw -was dieser mit protest beantwortete- hinweg, öffnete die beifahrertür und sprang aus dem wagen. "xever! was um alles in der welt ist dein problem!?", rief bradford mir hinterher. "sie! kann nicht reden!", rief ich völlig überdreht zurück und stürmte zum fahrstuhl, wo ich so hektisch auf die knöpfe einhämmerte bis ich endlich im stockwerk mit meiner unterkunft angelangt war. von dort sprintete ich zu meinem zimmer, riss die tür auf und dann gleich weiter zum schrank. wenn ich es noch hatte... aber ich musste es noch haben. sie war zwar nicht länger wichtig für mich, dennoch habe ich es all sie jahre über aufgehoben. nachdem ich eine gefühlte ewigkeit meinen schrank durchwühlt hatte, fand ich endlich das, was ich suchte. ein alter, schon ziemlich eingestaubter schuhkarton mit einigen persönlichen gegenständen. und darin befand sich das silbermedaillon mit dem herzförmigen anhänger. für einen augenblick hielt ich inne. obwohl ich es eigentlich gar nicht haben wollte und es schon längst hätte wegschmeißen sollen, löste es irgendetwas in mir aus. mein herz begann, einen tick schneller zu schlagen. ob es vor aufregung war oder wegen der alten erinnerungen, die damit verbunden waren, wusste ich nicht genau. fakt ist, es übertraf meine schlimmsten befürchtungen. trotz meiner hektik nahm ich das medaillon behutsam in die hand und holte es aus seinem staubigen gefängnis heraus. nach all den jahren war es immer noch hübsch anzusehen und war noch nicht mal angelaufen. doch der zustand der kette selbst interessierte mich im moment herzlich wenig. mein interesse galt dem anhänger, in dessen inneren ein kleines foto enthalten ist. es zeigte mich zu meiner blütezeit als mensch, meine knackige braungebrannte haut, mein verwegenes schwarzes traumhaar und mein guter alter xever-montes-casanova-blick (den ich übrigens auch jetzt nicht verloren hatte). auch wenn das foto alt war, es bzw. ich sah immer noch verdammt gut aus! und in meinen armen an mich gedrückt hielt ich eine junge frau mit langen schwarzen haaren, die wie seide über ihren rücken hinabfielen, einer haut, so fein und zart wie porzellan und augen... ai caramba, ihre augen! sie waren erst der grund, warum sie mich so verrückt gemacht hatte. ich erinnerte mich genau. als wir beide, im mondlicht an der brüstung der jesusstatue in rio de janeiro standen und auf die stadt herabblickten. hand in hand. zusammen. bis sie zu mir aufsah und ich reflexartig zu ihr. "liebst du mich, xever?", hatte sie mich dann gefragt und mich unsicher angesehen. geliebt hatte ich sie, ja. aber nicht so, wie sie es sich vielleicht gewünscht hatte. in sachen frauen legte ich mich nie so richtig fest. aber ich wollte keinen stress mit ihr anfangen und die zeit mit ihr genießen. also hob ich die hand und strich ihr sanft über die wange. "sÃ, meu luar. natürlich liebe ich dich, mein engel." von da her keine komplette lüge. das war sie auch. eine frau, die in jeder hinsicht einem engel glich. doch nicht nur das. nun war sie meine ex. eine meiner exen, noch bevor sie von den kraang... nun ja... und gleichzeitig war sie, da in dieser chronik der schattenflüsterer. sie war es, zweifellos. sie würde ich unter einer million wiedererkennen. aber wieso sie? wieso tauchte sie immer wieder in meinen träumen auf und...
mit einem mal flammte ein bild vor mir auf, so urplötzlich und überraschend, dass ich zurückschreckte. das medaillon fiel mir dabei aus der hand. es war plötzlich so dunkel, stockdunkel, jedoch schien sich in der finsternis etwas bewegt zu haben. dann glühte wieder etwas kalt-blaues auf. es war so, als könnte ich plötzlich jemanden atmen hören. und zwar nicht mich.. es war ein dünner, schnell gehender atem, als ob jemand nach langem sauerstoffmangel endlich wieder luft holen und durchatmen könnte. erschrocken krallte ich mich im türrahmen fest und starrte wie gelähmt vor mich hin. ein weiteres bild flammte vor mir auf. ich sah? brechende ketten. irgendetwas wurde befreit? doch... was? dann sah ich das buch, dass ich vor wenigen minuten im museum zurücklassen musste. es brannte. doch gleichzeitig schienen die seiten nicht richtig zu verbrennen, eher hin und her zu springen. die zeichnungen, die mit blut geschriebenen schriftzüge, alles begann dann plötzlich bläulich zu leuchten, so hell, dass es mir kopfschmerzen bereitete. was um alles in der welt...? das feuer... es begann, sich um das buch herum ebenfalls bläulich zu verfärben. was das für ein brennendes buch normal? nein! ganz sicher nicht! also, fassen wir zusammen: die erinnerung an meine ex, ihre zeichnung in diesem buch, welches in blauen flammen brennt... und diese zerspringenden ketten... das sah übel aus, richtig übel! und ich wusste eines: ich musste sofort zurück zum museum! ganz gleich, was tiger claw, shredder oder sonst wer sagten! so schnell ich konnte rannte ich aus meinem zimmer heraus zurück zum fahrstuhl.
Viktoria
Ich seufzte leise und schloss die Augen nochmals. Jetzt hatte ich die Wahrheit klar auf der Hand und meine Bestätigung war richtig. Donnie ist ein Mutà nt! Eigentlich müsste ich jetzt Angst vor ihm haben. Mich sofort von ihm losreißen und weg rennen, so schnell ich konnte. Mir wäre es egal gewesen ob ich im Kostüm durch die Stadt gelaufen und direkt nach Hause gegangen wär. Ich hätte dann die Telefonnummer von Donnie gelöscht und hätte ihn nie wieder sehen müssen und würde diesen Vorfall vergessen und würde weiterhin ein normales Leben führen.
Aber, das war ja jetzt der Hammer, tat es nämlich nicht. Ich musste an die Party vorhin denken, an den unseren gemeinsamen Tanz, unser Gespräch am Springbrunnen und wie er mich in den Armen gehalten hat als ich eingeschlafen war. Da hatte ich nicht das Gefühl gehabt dass er gefährlich sei oder ein richtiger waschechter Mutà nt ist. Ich habe in ihm einfach einen süßen, schlauen, freundlichen Turtle, mit einem Herz aus Gold, gesehen. Ich legte die Arme um seinen Körper und drückte ihn leicht an mich. "Ich habe keine Angst vor dir, Donnie. Es ist wirklich okay. Ich habe dich näher kennengelernt und ich sehe in dir kein Freak. Sondern sehe den der du wirklich bist.",flüsterte ich in sein Ohr und öffnete die Augen wieder und sah in den Himmel. Die Sterne leuchteten strahlend hell über uns. Es war eine wunderschöne Nacht. "Du bist immer noch du Donnie! Du hast das Herz am rechten Fléck!"
Tiger Claw: Versteht einer mal diesen Kerl. Ich schüttelte den Kopf und fürchtete mich jetzt schon davor Meister Shredder die schlechten Nachrichten zu übermitteln. Gerade waren wir dabei aus dem Van auszusteigen, als Xever wieder aus dem Fahrstuhl rausstürmte. Verwundert runzelte ich die Stirn und dann sprang einfach wieder in den Van hinein.
Donnie
Sagte sie das gerade wirklich, oder...? Überrascht blickte ich sie an. Tatsache, sie sagte es wirklich! Kein Geschrei davon, sie wolle mich nie wieder sehen. Keine Furcht, sondern... ein Lächeln. Sie lächelte! Sollte das heißen, sie verzieh mir? Klar, natürlich Donnie, noch offensichtlicher konnte es ja wohl nicht sein! Mein Herz schlug noch einen Takt schneller, diesmal aber vor Freude und Erleichterung. "Oh Viktoria...", stammelte ich, während mir die Röte ins Gesicht stieg (was ganz und gar nicht an der Hitze des Feuers lag). Sie sah in mir kein Monster, sonder ein Wesen mit einem Herzen. Einem guten Herzen. Sie war tatsächlich keiner jener Menschen, die immer nur auf Äußerlichkeiten schauten. Das war so... so... mehr als überwältigend! Und da ich nicht anders konnte breitete ich meine Arme aus und umarmte sie dann innig. "Ich bin ja so erleichtert!"
Bradford: "Was zum...", entfuhr es mir, als Xever plötzlich wieder aus dem Fahrstuhl gerannt kam, an uns vorbeihastete (ein Wunder, dass seine Roboterbeine nicht am Glühen waren, so wie der rannte), geradewegs in den Van sprang und den Motor wieder anließ. "Ey Mann, was soll das!?", herrschte Bebop, den er vom Fahrersitz auf den Boden befördert hatte, ihn an. "Ich muss weg!", erwiderte er daraufhin laktonisch und gab Gas. Schon war er weg.
"Will der jetzt das Land verlassen, oder was?", erwiderte Rocksteady sichtlich angespannt von der ganzen Situation. "Wenn ja, kann er das vergessen! Wenn wir schon unseren Kopf in die Schlinge stecken müssen, dann alle gemeinsam!", knurrte ich und nahm sofort die Verfolgung auf. Wenn ich den in die Finger bekam...
April: Casey und ich befanden uns bei den Jungs, als Leos T-Phone klingelte. Es war Donnie. Und so wie Leo nach dem kurzen Telefonat aussah musste es was ernstes gewesen sein. Jetzt befanden wir uns zu fünft im Shellrizer auf dem Weg zum Museum. Über uns war der Himmel mit dicken, schwarzen Wolken behangen und es donnerte bedrohlich. Ein Gewitter? Davon war im Wetterbericht komischer weise keine Rede... Merkwürdig war auch, was Donnie beim Museum tat? Ein Alleingang vielleicht in Sachen Foot-Clan? Aber eigentlich konnte ich mir das von ihm gar nicht vorstellen, er handelte doch sonst immer so überlegt und mit Vorsicht bedacht...
Doch dann sah ich von weitem schon die ersten, dichten Rauchschwaden und hörte die Feuerwehrsirenen aus der Ferne. Es brannte . Aber... Mit einem mal jagte ein so heftiger Stich durch meinen Kopf, dass ich kurz aufschreien musste. Und ein Bild flammte vor mir auf, für maximal eine Sekunde, aber es hatte auch schon gereicht. Es war.. eine Kreatur.. mit einem Toténschädel! Doch was hatte das zu bedeuten?
Mikey: Ich hatte den Schrei mit gehört und wandte mich an April. Casey und Raph taten dasselbe und betrachteten sie ebenfalls besorgt. "April, was ist los? Hast du etwas mit deinen Kräften gesehen?",fragte ich sie und legte den Kopf schief.
Viktoria: "Du musst kein schlechtes Gewissen haben, Donnie.",sagte ich beruhigen zu ihm und strich ihm zärtlich am Hinterkopf. "Du bist halt was ganz Besonderes und ich sehe in dir kein Monster. Ich mag dich! Ich mag dich so wie du bist, Donnie!",flüsterte ich leise in sein Ohr.
Bebop: "Das lasse ich mir nicht entgehen. Bradford, warte auf mich!",rief ich und lief ihm, im Moonwalkstyle, hinterher. Ich habe noch eine Rechnung offen und wollte meinen Van wieder haben. Und danach muss ich mit Rocksteady nochmal über seine 'Tochter' unterhalten. Der schuldete mir eine Erklärung.
April
benommen nickte ich ein wenig und legte meine hände an meine schläfen, als es mir einen erneuten stich wie einen stromschlag auf den kopf haute. "da... da ist irgendetwas... beim museum! ich werde das gefühl nicht los, dass da etwas seltsames vorkommt, etwas.." mit einem male war es so, als würde mein geist meinen körper verlassen und mit unglaublich hoher geschwindigkeit durch die straßen jagen, bis ich beim museum angekommen war. ich sah... feuer... die gestalten von donnie und einem mädchen, verschwommen in einer seitengasse. dann einen raum und... ein buch. es lag geöffnet am boden. es war merkwürdig, dass es nicht verbrannte. doch da war etwas mit dem buch.. das feuer begann sich um es herum blau zu verfärben und wie eine stichflamme zu zündeln. plötzlich erhob sich etwas, direkt aus dem buch heraus. es waren schatten. immer größer werdende, schlängelnde schatten, die form und gestalt annahmen.
nun war ich wieder im fahrzeug bei den anderen jungs und öffnete ruckartig die augen. "...etwas dunkles.. bösartiges!", vollendete ich meinen satz mit vor schreck geweiteten augen und schüttelte kurz den kopf.
donnie: ich blickte sie an. so ein mädchen wie sie habe ich wahrlich noch nie getroffen! und diese worte as ihren mund zu hören waren mindestens so schön wie ihre berührungen, die sich wie das stréichen einer sanften feder anfühlten. nein, viel besser sogar! dankbar blinzelte ich sie an und lehnte meine stirn dann an ihre ab, ehe ich meine augen schloss. "das.. ist so schön, dass du das sagst. ich mag dich nämlich auch, und deshalb.. war ich anfangs so unsicher, dir die wahrheit zu sagen. ich hätte sie dir gesagt, ganz sicher! nur.. wollte ich erstmal den richtigen augenblick abwarten. dass du es so erfährst, vor einem brennenden museum und gleich nach dem du weißt, dass dein dad... du weißt schon... das... das hätte ich dir gerne so erspart." etwas bekümmert sah ich nun wieder zu ihr herab.
xever: meine schläfen pochten, als würde mein kopf in einem schraubstock stecken. das machte es unfassbar schwierig, mich auf die straße zu konzentrieren. vor allem dann, wenn schubweise ein stechender schmerz und "visionen" durch meinen schädel hindurchjagten. ich sah immer wieder das brennende buch mit den blauen flammen, dann diese schatten, die sich daraus erheben. schatten... konnte es sein, dass durch dieses feuer, und weil wir das buch dort zurückgelassen hatten... konnte es sein, dass das der eigentliche schlüssel war, um diese schattenkreaturen zu befreien? und die jetzt einfach unkontrolliert aus diesem wälzer herausstiegen, ohne dass wir wussten, wie, warum und wie wir sie stoppten könnten? und das... dieses skelett und... sie auch welche von diesen schattenflüsterer sind.. innerlich schüttelte ich den kopf. obwohl es gab da einmal diesen vorfall, bei vollmond... aber ich habe es einfach auf die etwas temperamentvollerer seite von ihr geschoben. das es damit etwas zu tun hatte, dass... das hätte ich mir nie träumen lassen.. oh caramba! warum musste ausgerechnet ich an die dämonen-weiber kommen?! warum nicht bradford oder zeck, warum immer ich!?!?!
vor schmerz schrie ich kurz auf, ließ das lenkrad los und griff mir an den kopf, als plötzlich ein besonders starker, stromschlagartiger funken durch meinen kopf jagte. ich sah nun die gestalt mit dem hut, als bildgenaue darstellung aus dem buch, der sie in dieser vornehmen haltung zeigte und nur die untere hälfte ihres gesicht sehen ließ. ihr mund bewegte sich leicht, aus diesem kamen seltsame und unheimliche, heulende sing-sang-geräusche, die nur allmählich in form gerieten. es klang fast so, als wäre sie in einem tunnel. jedenfalls stimmte sie wieder ein lied ein, jedoch war es nicht "do not forget me".
"in sleep he sang to me", sang sie dann, plötzlich mit glasklarer und samtweicher stimme, die mir einen schauer über die schuppen laufen lies."in dreams he came, that voice which calls to me, and speaks my name.
and do i dream again? for now i find.
the phantom of the opera is there-inside my mind!"
andrew llyod webber? phantom of the opera??????
kaji skellington
endlich war er da, der augenblick! der augenblick, an dem die fürsten der schattenwelt wieder in die welt der sterblichen zurückkehren und bittere rache nehmen können! tausende von jahre... eingesperrt im finstersten und gottlosesten ort, den die existenz zu bieten hat! und dieses loch... weggeworfen von den heuchlern, die sich rat nennen. narren! narren, allesamt! aber die würden schon noch sehen, wozu wir imstande sind! wir wurden weggesperrt, aus angst vor unserer blutigen rache? nun, diese rache sollten sie nun bekommen! jetzt, wo die chronik der schattenflüsterer vernichtet war, würde sich uns nichts mehr in den weg stellen können! meine gedanken richteten sich ganz zu meiner lieben freundin, mit deren macht konvergiert wir dem gefängnis dieser inschrift, geschrieben mit dem gemischten blut der engel und der dämonen, entsteigen und unsere brüder und schwestern herbeirufen können. eine armee! eine blutige armee, die kein pardon, kein mitleid und keine sonstige art von gefühlen kennen wird! die welt sollte zittern, nun war sie wieder da! die legion der diabolics, der schattenflüsterer! das gefürchtete heer von kaji skellington, dem herrscher über die schatten und der schwarzen magie!
Viktoria: Ich legte den Finger an seine Lippen und bat ihn still zu sein. "Sh, sh, sh, sh! Bitte sprich jetzt nicht!",flüsterte ich zu ihm und schloss die Augen. "Ja es war für mich auch ein Schock gewesen, als ich meinen Dad das erste Mal in seiner Mutà ntengestalt gesehen habe." Ich seufzte. "Aber...es war ein kleiner Schock nur. Dennoch hab ich einiges gelernt. Man darf den Leuten nicht nach seinem Äußeren urteilen. Das Wichtigste was im Leben zählt, ist dass die inneren Werte zählen und man sie näher kennen lernen muss!",sagte ich und öffnete die Augen wieder um in seinen schönen rotbraunen Augen zu sehen. "Und ich bin glücklich damit deine inneren Werte kennenzulernen oder sogar dir über dem Weg zu laufen.",gestand ich ihm.
Leo: "Dann sollten wir so schleunigst wie möglich Donnie aufsuchen und dann der Sache nachgehen.",beschloss ich und holte das T-Phone. Wir waren inzwischen angekommen, aber Donnie haben wir noch nicht entdeckt. Sofort wählte ich seine Nummer und wartete bis er abnahm, doch ich hielt inne, als plötzlich, aus dem Augenwinkel bemerkte, wie ein Van in Schlangenlinien umher fuhr und die Kontrolle verlor. Danach krachte er gegen eine Laterne und begann zu hupen. Dann kamen Razar, Tiger Claw, Bebop und Rocksteady an und holten Fishface heraus. Ich blinzelte verwirrt. Warum baute Fishface denn einen Unfall? Hatte er denn den Verstand verloren? "Leute! Da!",sagte ich und deutete mach unten.
Donnie
Der Blick in diese klaren, rehbraunen Mandelaugen war gerade so ziemlich das intensivste, was ich je im Leben verspürt habe. Als wäre ich hypnotisiert, oder... auf einer spirituellen Geisterreise mitten durch´s Universum. Jedenfalls solange, bis ich plötzlich in der Ferne das ohrenbetäubende Quietschen von Reifen und einen darauffolgenden lauten Knall wahrnahm. Abrupt riss ich den Kopf herum. Unweit von uns flammten die Scheinwerfer eines weisen Lieferwagens zu uns herüber, der gerade mit Karacho an eine Straßenlaterne gefahren war, welche einen beträchtlichen Knick davongetragen hatte. Doch der Fahrer... war das nicht... "Fishface?", murmelte ich leise. Genau in dem Moment entdeckte ich meine Brüder, April und Casey auf der anderen Seite der Straße. "Meine Brüder und unsere Freunde!", informierte ich Viktoria, ergriff ihre Hand und zog sie mit mir zu ihnen herüber auf die andere Straßenseite. "Jungs!"
"Donnie!", begrüßte mich Raph. "Was geht hier bitte vor sich? Wieso ist Fishface so blöd und fährt gegen einen Baum? Wieso steht das verflixte Museum in Flammen? Und warum kriegt April davon bösartige Visionen?"
April: "Du hast Visionen?", fragte Donnie mich nun erschrocken und blickte mich mit gerunzelter Stirn an. Ich rieb mir über die Stirn. Es fühlte sich immer noch äußerst unangenehm an und ließ meinen Geist und mein Magengefühl verrückt spielen. "Ja..", nickte ich dann und blickte auf das brennende Gebäude. "Irgendetwas ist seltsam bei diesem Feuer, Donnie. Ich sehe... merkwürdige Gestalten! Und dieses aufgeschlagenen Buch mit den blauen Flammen..."
"Ein Buch!?", entfuhr es Donnie dann mit einem Male. "Hatte es einen dunkelroten Ledereinband?" Entgeistert blickte ich ihn an und dachte einen Augenblick lang nach. "Weiß nicht... kann gut sein. Aber wieso...", wollte ich sagen, als auf einmal ein abartig starker Stich durch meinen Schädel hindurchschoss, als würden tausend Sonnen in meinem Hirn explodieren. Vom Schmerz betäubt ließ ich mich auf die Knie fallen und stütze mich schwer atmend am Boden ab.
Xever: Verwirrt blinzelte ich, als ich die verbeulte Motorhaube und die angeknackste Windschutzscheibe des Vans sah. Ehe ich begriff, was hier gerade passiert war, tauchten neben mir auch schon die anderen wieder auf. Mann, konnten die mich nicht einfach mal in Ruhe lassen..? Was war überhaupt los...?
Wie Tiger Claw mich im nächsten Moment beim Kragen packte und aus der Fahrerseite zog bekam ich kaum richtig mit. Dafür aber, am Schmerzen meiner Wangen nach zu urteilen, wie er mir reihenweise eine runterscheuerte und mich frage, was denn um alles in der Welt in mich gefahren sein.
"Mein Baby! Mein wunderschönes Baby-Vanny!", hörte ich Zeck wie durch tausend Panergläser hindurch kreischen, und: "TC, verpass ihn dafür noch mindestens zwölf Dutzend von mir!"
Aber ich wurde wieder auf dem Boden abgesetzt. Mit weichen Robo-Knien taumelte ich rückwärts und stieß dann an die ebenfalls ziemlich in Mitleidenschaft gezogene Fahrertür. "Jetzt sprich endlich Klartext, Fischstäbchen!", grollte Razar mich an und hob mir drohend seine Krallen unter die Kehle. "Was stimmt nicht mit dir!? Seit dieser Mission mit dem Buch verhältst du dich noch mehr wie der größte Waschlappen und Knalldepp der Welt! Wieso scheuchst du panisch durch die halbe Stadt, haust dann mit dem Van ab und fährst ihn dann gegen den nächst beste Laternenpfosten. WAS! IST! LOS!?!?!"
"ES IST WEGEN IHR!!!", schrie ich ihm mit überschlagener Stimme entgegen. "Sie ist es! Und sie verfolgt mich schon seit gestern, seit Shredder uns von diesem Buch berichtet hat! Sie ist in meinen Gedanken, meinen Träumen, einfach überall!"
"Und wer ist ´´sie´´?", wollte Bradford mit leicht genervter, dennoch neugieriger Stimme wissen. Ich holte mit rasselndem Atem Luft und berichte weiter: "Die Frau, die Zeichnung aus dem Buch. Ich kannte sie wirklich, vor... langen, langen Jahren, als ich noch als Mensch auf Erden wandelte. Wir waren einige Zeit lang zusammen, doch dann geriet sie in Gefangenschaft und ich habe seitdem nichts mehr von ihr gehört. Und nun... glaube ich, dass sie aus welchen Gründen auch immer in dieses Buch gesperrt wurde und es ein verdammter Fehler ist, zuzulassen, dass sie da rauskommt! Weil... sie mir dieses und jene, was ich ihr in unserer gemeinsamen Vergangenheit angetan habe, heute noch ziemlich übel nimmt!"
Viktoria: Alarmiert und besorgt zugleich ging zu ihr und kniete mich zu ihr. Hoffentlich hatte sie keine Schmerzen oder war gar verletzt. Hilfsbereit legte ich eine Hand auf ihre Schulter. "Alles in Ordnung? Tut dir was weh?",fragte ich ruhig und untersuchte sie, ob sie Verletzungen hat.
Mikey: Beim Anblick von Viktoria zog ich ganz scharf die Luft ein und sah sie entgeistert an. Selbst Leo wurde ganz blas im Gesicht. "V-V-Viktoria!",stotterte ich hervor und gestikulierte heftig mit den Armen. "W-w-was machst du denn hier? Nein...anderes Thema! Es ist nicht das wonach es aussieht! Das alles ist nur ein Traum und du schläfst nur.",versuchte ich die Sache zu retten. Doch Viktoria sah hoch zu uns und lächelte. "Keine Sorge. Ihr musst euch nicht vor mir verstellen. Ich weiß über euch Bescheid!",sagte diese. Ich blinzelte verwirrt. "Wie jetzt? Kannst du etwa hellsehen?",fragte ich sie überrumpelt.
Tiger Claw: Skeptisch zog ich eine Augenbraue hoch und musterte ihn lange und seufzte dann frustriert. "Xever. Warum hast du uns denn nicht früher davon erzählt, bevor wir die Mission gestartet haben?",wollte ich von ihm wissen und verschränkte die Arme vor der Brust. Doch dann sah ich vor mir den dichten Rauch vom Feuer. Aber der türmte sich auf einmal auf und wurde so hoch wie ein Turm. "Oh Gott!",sagte ich entsetzt und starrte weiterhin auf die Rauchwolken die sich langsam aber sicher zu einem Totenschädel formten und hämisch grinste
Donnie
"nein, ich habe es ihr gesagt.", erklärte ich ihnen. "naja.. eigentlich ist sie von selbst draufgekommen, als der foot-clan... es ist eine längere geschichte!" die wir jetzt auf später verschieben mussten! april krümmte sich immer stärker zusammen, während sie sich vor schmerz stöhnend den kopf hielt. "ich... ich sehe wieder was..." verzweifelt versuchte sie, den kopf zu heben um zum museum zu sehen, zuckte dann aber wieder zusammen. "es... es tut so weh!"
"april, versuche ruhig zu bleiben!", redete ich so beruhigend wie nur möglich auf sie ein und kniete mich vor ihr auf dem boden.
april: wenn das so einfach wäre. die schmerzen nahmen immer mehr zu und ließen mich tausende von bunten punkten vor den augen tanzen sehen. es war unerträglich! ich hörte das geräusch einer klinge, die aufsprang. meinte, für einen kurzen moment eine sense zu sehen. dann sah ich es wieder. das skelett, welches trotz seines stilisierten totenschädels ein so lebhaftes und boshaftes grinsen im gesicht trug. irgendwie wurde ich das gefühl nicht los, dass es etwas mit diesem buch zu tun hatte, welches ich schon gesehen hatte und donnie bereits erwähnt hatte. es war im museum. und es beherbergte etwas böses, was nun freigelassen worden war. als ich es über mich brachte, zu dem brennenden gebäude herüberzusehen, bemerkte ich, wie sich der rauch auf einmal veränderte. er.. er formatierte sich. und zwar... meine augen weiteten sich. wieder das skelett! was um alles in der welt ging hier nur vor sich!?
bedrohlich wie ein böser geist schwebte sein gesicht mit dem selben, höhnischen grinsen über dem museum und schien uns amüsiert zu beobachten. "was... was ist das?", hörte ich leo stammeln, der wie die anderen gebannt zu ihm hinauf blickte. niemand reagierte. auch ich nicht, denn in diesem moment stob die unheimliche rauchformation auseinander und verschwand in allen vier himmelrichtungen. dann zuckte ein blitz und lautes donngergrollen ertönte.
"h-habt ihr das gerade zufällig auch gesehen???", wollte der sonst so toughe raph mit belegter stimme wissen und starrte weiter wie benebelt in die luft. ich antwortete nicht, denn mit einem male sah ich wieder eine version vor mir. es handelte wieder von dem skelett. ich sah seinen schatten, der sich wie ein unscheinbarer lufthauch durch die straßen von new york bewegte und dabei wirkte, als würde er ein bestimmtes ziel ansteuern. gleichzeitig... schien es, als würde es etwas sagen. ich hörte töne, seltsam verzerrt, jedoch schienen sie, eine melodie anzunehmen. doch ja... es war das geräusch einer stimme. eine dunkle, schaurige, dennoch faszinierende stimme. und sie... sie sang. wieso sang sie?
"hört.. hört ihr es nicht...?", wollte ich mit heiserer stimme von den anderen wissen uns blickte auf. leise, aber ganz deutlich konnte ich die stimme hören:
sing once again with me, our strange duet,
my power over you, grows stronger yet.
and though you turn from me, to glance behind.
the phantom of the opera is there -inside your mind!
xever: "und das war... der andere typ, den ich gesehen habe...", schluckte ich, als ich die raumformation in dieses totengerippe aus meinen visionen ebenfalls gesehen habe. doch so plötzlich wie es erschienen war, genauso schnell verschwand es plötzlich auch wieder. allerdings war ich alles andere als beruhigt! irgendetwas sagte mir, dass das erst der anfang war. irgendetwas würde passieren. etwas sehr sehr... düsteres und schlimmes! bestätigen tat sich dieser verdacht, als ich plötzlich wieder eine stimme hörte. es war wieder ihre, diesmal so klar und intensiv, als würde sie direkt hinter mir stehen. doch da war niemand. trotzdem schien sie mir so unglaublich nahe...
dann hatte ich wieder eine vision. er zeigte die zeichnung der frau aus dem buch und im nächsten moment einen an eine wand geworfenen schatten, der dem hut und der haltung nach zu urteilen nur von ihr sein konnte. langsam setzte sie sich in bewegung, während über ihr am himmel das gewitter in vollem gange war. durch das laute donnern hindurch sang sie:
"in sleep he sang to me, in dreams he came,
that voice which calls to me, and speaks my name.
and do i dream again? for now i find.
the phantom of the opera is there-inside my mind."
sie rief mich. sie rief mich zu sich. langsam taumelte ich rückwärts. "nein...", murmelte ich langsam. "das... das darf nicht sein... nicht du! bitte nicht du!"
"xever...?" razar blickte mich fast schon verstört-verwirrt an, doch ich ging gar nicht darauf ein. stattdessen drehte ich mich um und rannte los. ich musste es wissen! ich musste wissen, was das sollte, wo sie war, was sie vorhatte, ich... musste es einfach wissen!"
Mikey: "Was hören?",fragte ich sie und versuchte was zu hören. Aber außer uns hörte ich nichts. "Na diese Stimme.",klärte April auf. "Sie singt!",fügte sie hinzu. Doch verstand nur Bahnhof. Gerade wollte ich was erwidern als sich Tori einmischte.
Viktoria: "Wartet mal!",lauschte ich eilig und lauschte angestrengt. Doch! Von weit her hörte ich eine Stimme die leise sang. Ja, das singt jemand; zwar schwach zu hören aber es war da. Und die anderen schienen es auch jetzt zu hören.
Tiger Claw: Ich stöhnte genervt. "Nicht schon wieder!",sagte ich. "Xever!",rief ich und rannte ihm hinterher. Mit gehangen mit gefangen! Schließlich mussten wir alle an einem Strang ziehen jetzt, auch wenn Xever jetzt wirklich durch drehte.
Donnie
prüfend blickte ich zu den anderen, die mucksmäuschenstill waren. durch die geräusche, die die knisternden flammen von sich gaben, als sie das museum stück für stück auffraßen, konnte ich nun ebenfalls etwas hören. eine männliche, geisterhafte stimme, die sang. und wenn mich nicht alles täuschte, sang sie den part des phantoms aus phantom of the opera. ich wusste nicht, was mich mehr überraschte. dass wir diese stimme tatsächlich alle hörten oder dass sie ein musicallied von andrew lloyd webber sang.
april: also war ich wirklich nicht die einzige! die gesichter der anderen sprach bänder, als sie sich nun ebenfalls umblickten. aber sie würden genauso wenig sehen wie ich. zumindest nicht auf dieser ebene. es tat immer noch höllisch weh, dennoch zwang ich mich, zur ruhe und konzentrierte mich auf die stimme. vielleicht könnte ich irgendwie in verbindung mit diesem rätselhaften wesen treten oder herausfinden, was es mit ihm auf sich hatte. ich schloss die augen und wartete drauf, etwas zu sehen. dann plötzlich meinte ich, etwas aufflammen zu sehen. es war wieder ein dunkler schatten, der sich bewegte. ich sah das gewitter. grelle blitze. blaues feuer! ruckartig öffnete ich die augen und rappelte mich langsam aber entschlossen hoch. "ich glaube, es will in richtung innenstadt..", meinte ich mit gepresster stimme zu den anderen und blickte sie eindringlich an. "wir... wir müssen dem nachgehen. sofort!"
die anderen nickten zustimmend. "dann mal auf zum shellrizer!", erwiderte raph und rannte als erster los. "ich will wissen, was es mit diesem rauchdämonen-hokus-pokus auf sich hat!"
xever: kopflos rannte ich irgendwohin gerade aus. ich hatte kein ziel. konnte nicht sehen, wo ich hinrennen sollte, aber wenn sie es schon schaffte, mich mit diesen visionen und dem sing-sang in den wahnsinn zu treiben, würde sie mich schon an ort und stelle hinweisen. ich verstand mich ehrlich gesagt selber nicht mehr. wenn sie es wirklich war, würde sie mich wohl kaum zu sich rufen, um nett über alte zeiten zu plaudern. sie hatte etwas anders vor und ich konnte mir schon denken, dass es ziemlich ungünstig für mich aussehen würde! was immer sie war, sowohl heute als auch damals.. sie würde denke ich nicht so ne nummer abziehen, wenn sie wirklich nur normal reden wollte. irgendwie war das typisch. schon immer hatte sie einen hang zum dramatischen.
nun setzte auch noch der regen ein und es donnerte erneut. dieses gewitter war auch alles andere als normal. wirklich, oscarreife darbietung! für einen moment stoppte ich, als ich erneut etwas sah. ein gebäude, welches sehr verdächtig nach dem one world trade center aussah, welches einige kilometer weiter stadtinnen lag. war das vielleicht mein ziel? tja, wenn ich schon eine vision davon hatte...
mit klopfendem herzen eilte ich schneller durch den regen hindurch.
Re: TMNT RPG mit Mila-Grosa und mir ;)
von -TMNT-04 am 04.09.2019 08:44ViktoriaÂ
"Was?! Jede Seele?",hakte ich neugierig nach und starrte ebenfalls mit interessierten Blick auf die Vase und legte den Kopf schief.
Donnie
"Oh ja! Und wenn es ganz ruhig ist.. und du ganz genau hinhörst, dann sollst du die Seelen sogar flüstern hören.", antwortete ich und trat ein Stückchen näher. Ein Glück, dass sie hinter keiner Vitrine aufbewahrt wurde, so konnte ich problemlos mein Ohr an das kühle Keramik legen und lauschen. Viktoria tat es mir gleich. Nach einigen Sekunden fragte sie leise: "Kannst du was hören?" Bedauernd schüttelte ich den Kopf ein wenig. "Wahrscheinlich schlafen die Seelen um die Uhrzeit schon und flüstern nur zu den geregelten Zeiten tagsüber, lassen wir sie lieber in Ruhe."
Die Vase war nicht das einzige interessante Ausstellungsstück. Da war noch eine Noh-Maske in Form eines Fuchses mit satten Farben, welche einst einer berüchtigten Diebin, die in einer frühen, japanischen Shogun-Dynastie gelebt hatte. Und eine alte Papyrusrolle, auf der die Zeichnung eines Yokais abgebildet war, der sich in einem See oder Fluss im Schilf versteckt hielt.
Es gab so vieles hier in dieser Ausstellung, das war einfach unglaublich!
Viktoria
Ich sah mich ebenfalls um und ein besonders altes Fundstück stach mir ins Auge. Ein altes, staubiges, in Leder gebundenes, Buch. Es lag aber in einer Glasvitrine weshalb ich es nicht in meine Hände nehmen konnte. Es sah geheimnisvoll aus. Aber ich spürte das da etwas Dunkles und Gefährliches über diesen Buch lag und bekam eine dicke Gänsehaut.
Donnie
Gerade als ich Viktoria auf die Papyrusrolle mit der Karikatur ansprechen wollte, sah ich, dass sie nicht mehr neben mir stand. Suchend blickte ich mich und entdeckte sie schließlich vor einer Vitrine, deren Inhalt ich nicht genau erkennen konnte. Es sah.. klobig aus. Neugierig trat ich auf sie zu bis ich neben stand und das rätselhafte Item besehen konnte. Es war ein steinaltes Buch mit vergilbten Seiten und einem bordeauxrotem Einband aus Leder, welches mich an die Schuppenhaut eines Drachen erinnerte. Meine Augen weiteten sich und ich blickte für einen Moment zu Viktoria. So wie sie auf das Buch herabsah konnte ich erahnen, dass sie in diesen Moment das gleiche spürte wie ich. Es fühlte sich an wie Unruhe. In der Nähe dieses Buches.. es anzusehen, ja, alleine es nur vor deinem inneren Auge vor dir zu sehen reichte aus, um ein beklemmendes Gefühl in dir hervorzurufen. Was hieß eigentlich beklemmend. Es ließ sich nicht beschreiben. Es war also.. am besten beschrieben beklemmend, aber gleichzeitig irgendwie.. anziehend. Es war, als würde dir heiß und gleichzeitig kalt sein.
Doch was war das für ein Buch? Ich hatte noch nie zuvor ein derartiges Schreibstück gesehen. Nach schier endlosen Sekunden schaffte ich es, den Blick von dem besonderen Ausstellungsstück loszureißen und auf die kleine Infotafel zu sehen, die sich darunter befand. "Neindai-ki Kage Sasayaki. Die Chronik der Schattenflüsterer..", las ich laut vor.
ViktoriaÂ
"Es ist sehr interessant!",murmelte ich leise von mir und starrte weiterhin wie gebannt auf das Buch. Wie verzaubert trat ich näher heran und wollte schon eine Hand auf das kühle Glas legen in der das Buch drinne lag. Wenn ich doch nur ein Blick darin erhaschen könnte. Ich würde zu gerne wissen was da stand? Zaubersprüche? Alte Flüche? Doch bevor ich auch nur etwas davon machen konnte, spürte ich eine Hand auf meine Schulter. Unwillkürlich zuckte ich zusammen und wandte mich um. Donnie sah besorgt drein und ich musste ein paar Mal blinzeln um wieder zur Besinnung zu kommen. "Was...wie? Was ist denn jetzt auf einmal passiert?",fragte ich verwirrt
Donnie
"Nichts, eigentlich, nur du hast plötzlich so.. abwesend gewirkt. Als wärst du in einer vollkommen anderen Welt!", antwortete ich, nahm die Hand wieder von ihrer Schulter und musterte sie mit einem Rest Skepsis. "Ist alles okay bei dir?" Sie wollte antworten, öffnete schon den Mund, doch zu einer Antwort kam sie gar nicht erst, denn mit einem Mal ertönte eine unglaublich lautes Klirren. So als wäre irgendeine Scheibe zerbrochen worden oder sowas. "Ganz leise!", mahnte ich Viktoria und lauschte angestrengt in die Dunkelheit hinein. Da! Da war wieder ein Geräusch, ganz deutlich. Es klang wie... wie Schritte. Und zwar sehr viele Schritte! Hier war jemand! Viktoria und ich waren hier nicht alleine!
"Schnell", zischte ich ihr zu und zog sie schnell in den hintersten Teil des Raumes hinter einen der Papierwandschirme. "Jetzt ist ein guter Augenblick, sich zu verstecken und leise zu sein!"
Viktoria
"Wieso? Sind das etwa...Einbrecher?",fragte ich leise flüsternd und bekam jetzt schon Panik. Der Gedanke daran dass wir noch entdeckt wurden und die Einbrecher mit uns sonst was anstellen konnten, jagte mir jetzt schon Angst ein, weshalb ich mich ängstlich an Donnie's Arm klammerte.
Donnie
"gut möglich...", erwiderte ich tonlos und lauschte weiter. die schritte wurden lauter und kamen näher. och nö, wahrscheinlich kamen die gerade hier her in den altjapanischen teil! oh karma, schicksal, was auch immer, wie sehr verachte ich dich doch! "bleib ganz ruhig..", redete ich beruhigend auf sie ein. als sie sich dann an meinen arm festklammerte und ihre angst noch um ein stückchen zunahm, hob ich die hand und strich ihr mit aufbauender absicht über die wange. "alles okay, vicky."
plötzlich hörte ich ein lautes poltern, gefolgt von einem erneuten klirren. und gleich darauf ertönte eine aufgebrachte stimme, die ich durch die noch zwischen uns liegende entfernung nicht einwandfrei identifizieren konnte, jedoch kam sie mir äußerst bekannt vor. die purple dragons? nein, auf keinen fall! was sollten die denn in einem museum verloren haben? eigentumswohnungen und mietwohnungen ausrauben, banken in die luft jagen... dass war doch wohl eher ihr ding. wer zur hölle brach dann hier in chinatown in ein museum ein?
ich zuckte zusammen, als mit einem male eine tür aufgestoßen wurde. es war die, die viktoria und ich schon passiert hatten, als wir den vorraum des altjapanischen ausstellungsraumes betreten haben. das hieß, dass sie jetzt eigentlich jeden moment... mit einem male flammte der schein einer grellen taschenlampe neben uns auf und wir zogen schnell die köpfe ein, ehe ihr kegel uns hätte erfassen können. er tanzte noch einen augenblick lang an der papierwand unseres versteckes vorbei, dann verschwand er wieder. doch ich wartete erst noch einige sekunden, bevor ich den kopf wieder vorsichtig hervorstreckte um zu sehen, wer diese ungebetenen, nächtlichen besucher waren. zuerst erkannte ich nicht viel. es waren insgesamt fünf dunkle gestalten mit einer taschenlampe, die da in dem saal herumschlichen. doch dann als ich genauer hinsah um ihre konturen etwas genauer auszumachen. "oh nein...", murmelte ich leise. das waren shredders leute, der foot-clan!
Â
xever: nachdem steranko ungefähr zum vierzigsten mal irgendetwas zerbrochen und runtergeschmissen hatte waren wir endlich in der etage angelangt, in der sich dieser ganze japanische krempel befand. hier reinzukommen war ein kinderspiel, diese alarmanlage war von so billigem niveau, dass sie selbst von drei vollpfosten wie den panzerknackern aus entenhausen hätte geknackt werden können! aber wer würde schon auf die idee kommen, mitten in der nacht in ein museum einzubrechen um ein buch zu stehlen? mit ausnahme von uns? eindeutig keiner! deswegen vergelt´s gott an die armen opfer, auf deren kappe das nun ging.
Viktoria
"Oh Gott! Das sind ja wirklich Einbrecher!",flüsterte ich leise quiekend hervor. Doch als ich genauer hinsah, wollte ich meinen Augen nicht trauen. "Mutà nten?",hauchte ich tonlos hervor und starrte Donnie und dann die Freaks an. Ein Tiger mit Augenklappe, ein Warzenschwein, ein Fisch auf Roboterbeinen, ein Werwolf und ein Nashorn standen mitten im Raum und schienen nach etwas zu suchen. Hoffentlich entdeckten sie uns nicht dabei!
Tiger Claw: "Alles klar!",sagte ich zu dann. "Dann lasst uns das Buch suchen und schnell wieder verschwinden bevor jemand doch noch kommt um nach den Rechtem zu sehen.",sagte ich zu den anderen.
Donnie
tz, wenn tiger claw nur wüsste, dass sein empfangskomitee für ihn und seine schmierige gang schon längst eingetroffen war und alles mitbekam! was suchten die überhaupt, ein buch? welches buch denn? oder meinte sie etwa... ach blödsinn! warum sollten die mitten in der nacht hier einbrechen um die chronik der schattenflüsterer zu stehlen??? entweder der foot-clan hatte echt keinen plan, wie er noch tiefer sinken konnte, oder... es hatte mehr mit dem buch auf sich als bloß eine uralte legende? viktoria hatte dieses merkwürdige gefühl doch auch gehabt, als wir vor der vitrine der chronik standen.
ich ärgerte mich, dass ich keine gelegenheit mehr hatte, auf den fließtext zu sehen, der auf der informationstafel von dem podest mit dem buch gestanden ist. genau in dem moment entdeckten sie es, wenige meter und schräg gegenüber von unserem versteck weg.
xever
"wie der herr befiehlt!", erwiderte ich trocken und fing meinerseits an zu suchen. doch das konnte ich mir auch schon wieder sparen, denn keine fünf sekunden später rief das nashorn: "genossen! ich glaube, dass hier könnte euch interessieren!" sofort versammelten wir uns alle neben rocksteady vor der in der letzten reihe stehenden vitrine, deren verfluchter inhalt von den blauen led-lampen an der oberen kante sanft beschienen wurde. "bingo!", meinte razar mit blick auf das rotgelederte buch mit dem symbol. "also, wenn das mal kein verfluchtes schattenflüsterer-buch ist, dann weiß ich auch nicht weiter!"
was ja wohl absolut nichts neues von ihm war.
gleich darauf waltete unser meisterdieb und herr der schweinebacken zeck sein amt und trat mit einem spezial-laserschneider auf das gesicherte glas zu. noch bevor er sein hightech-werkzeug ansetzte hielt er einen moment lang in der bewegung inne und meinte: "irgendwie seltsame luft hier drinnen, oder liegt´s nur an mir?" nein. er hatte recht, hier drinnen war es auf einmal so... beengend und stickig. ich musste schlucken, während mein blick wieder auf das buch glitt. er sollte sich beeilen, damit wir hier so schnell es geht wieder verduften können! als er dann endlich fertig war und mit seinen klauen das ausgelaserte glas vorsichtig zur seite hob, hielten wir -zumindest ich- die luft an. ehrfürchtig umgriffen zecks finger nun den umschlag des buches, hoben es mit viel fingerspitzengefühl aus der vitrine heraus und uns dann entgegen, wo steranko es dann mit der taschenlampe anleuchtete. so live und hautnah wirkte das buch noch beängstigender und respekteinflössender als auf den diagrammen. und nun konnte es wirklich jeder spüren, dass war an der totenstille, die nun herrschte, nicht zu überhören. von diesem buch ging etwas aus, was unbeschreiblich war. so als ob irgendetwas dunkles und bösartiges uns in seinen bann ziehen wollte. also... anders bösartig als wir es waren. es war nur so... so fesselnd. hypnotisierend. zeck bekam es nicht mal richtig mit, wie ich es ihm aus der hand nahm, ebenso wenig wie ich es tat. behutsam strich ich über das kühle leder, schlug dann den buchdeckel auf und betrachtete die erste seite. die seiten waren allesamt vergilbt, fühlten sich aber relativ stabil und angenehm an. die schrift war eine, die ich noch nie zuvor gesehen hatte und war mit einer flüssigkeit geschrieben, die so rot war wie kein rot dieser erde. tatsache, mit blut geschrieben.
seite um seite blätterte ich um. auf fast jeder war eine zeichnung abgebildet. tänzelnde flammen. dämonen, die mit engeln um ein seltsames symbol tanzten, was ungefähr wie ein david-stern aussah. dann waren da wieder blumen, ein blutiger dolch und... als ich die nächste seite umblätterte, stockte mein atem und meine augen weiteten sich. hier war das blut oder mit was einer tinktur die zeichnungen auch immer gemacht wurden, nicht mehr rot sondern kohlrabenschwarz. wie der tod. und der war hier höchstpersönlich abgebildet. und nicht nur das. es war dieselbe gestalt wie aus meinem traum. haargenau, das skelett, dass in flammen stand. hier im buch waren die flammen schwarz und verschwammen nach außen hin, ebenso teile seines körpers. in seiner langen, knochigen hand hielt es eine kette, an deren ende eine kleine taschenuhr pendelte. es war unglaublich! es sah so... so real aus! ich hatte die vorahnung, dieses skelett mit den toten augen und dem teúflischen ausdruck auf seinem nicht vorhandenen gesicht würden jeden augenblick lebendig werden, weshalb ich schnell eine seite weiterblätterte. aber ich hätte das buch ganz zuschlagen sollen.
auf der nächsten seite war sie. auch sie war ganz in schwarz dargestellt wie eine tödliche warnung, die man hervorheben musste, damit niemand in gefahr geriet. wie das skelett war sie von schwarzen, nach außen hin verschwimmenden flammen umgeben. und genau wie in meinem traum strahlte sie diese.. ruhe aus. sie wirkte zart und zerbrechlich. ihre hände, die in langen handschuhen steckten, hatte sie übereinander an der vorderseite ihres körpers gelegt. auf ihrem kopf trug sie auch diesen organza-hut, der die obere seite ihres gesichtes ungefähr zur hälfte hin bedeckte, gerade so, dass man ihre augen nicht sehen konnte. aber man sah ihr lächeln. ein lächeln, dass so zauberhaft und verführerisch wirkte, aber gleichzeitig teúflisch und vom absolut bösem abstammenden!
wieso tauchte sie jetzt plötzlich überall auf? wer war diese frau? was hatte sie mit meinem leben zu tun????
viktoria: "donnie.",murmelte ich leise hervor und zog an seinem arm. "wir müssen die polizei verständigen oder sonst was unternehmen. sie dürfen das buch nicht mitnehmen!",flüsterte ich hautnah an sein ohr. noch nie hatte ich so eine angst gehabt wie jetzt. diese typen waren zwar anders als normal aber irgendwas musste jetzt geschehen!
tiger claw: ich trat näher an das buch heran und starrte wie gebannt auf das bild von einer frau. ich konnte kaum ihr gesicht sehen, aber das lächeln konnte ich noch erkennen. und trotzdem war sie auf eine eigenartige art und weise....geheimnisvoll und wunderschön!
Donnie
das würde leider nicht allzu viel bringen, die polizei würde niemals so schnell hier eintreffen. und wenn mit dem buch wirklich etwas wahrhaft mystisches sein soll, dann konnte es nichts gutes bedeuten, wenn shredder seine leute hier her schickt. ich musste das tun! aber ich durfte auch viktoria nicht in gefahr bringen! ratlos blickte ich zur ihr, zu shredders leuten und dann wieder zu ihr. ich fürchtete, ich musste das risiko eingehen und mich dem foot-clan in den weg stehen. alleine.
"das würde zu lange dauern.", meinte ich leise flüsternd zu ihr und sah sie intensiv an. "ich werde mich darum kümmern. bitte warte hier und was immer du tust, mach dich auf keinen fall bemerkbar, hast du mich verstanden?"
steranko: mit gerunzelter stirn blickte ich zwischen dem fisch und dem kater umher und dann auf die zeichnung dieser merkwürdigen dame mit hut. "was haben die jetzt für ein problem?", wollte ich laut überlegend wissen und blickte zu zeck und bradford, die ebenso ratlos zurückstarrten. "gar keins!", entgegnete xever und schlug mit einem lauten knall das buch zu, was tiger claw ebenfalls aus seiner trance zurückholte. xever meinte, leicht angespannt. "ich bin dafür, dass wir jetzt endlich von hier verschwinden!"
Viktoria: "Bist du verrückt; die werden dich noch umbringen, Donnie! Tu das nicht, bitte!",flehte ich flüsternd zu ihm und nahm sein Gesicht in meine Hände. "Ich will nicht dass dir was passiert!",fügte ich hinzu.
Tiger Claw: "Natürlich! Wenn wir noch länger hier bleiben, taucht noch der Nachtwächter auf.",meinte ich zu den anderen und wandte mich schon mal zum Gehen.
Donnie
ihre reaktion verwunderte mich etwas. beinahe schon... richtig über-besorgt! hatte sie tatsächlich angst um mich? ihr gesichtsausdruck schien ganz klar dafür zu sprechen, weshalb es mir erst einmal die sprache verschlug und ich sie erstmal einfach nur anschaute. sie war so hübsch, selbst wenn sie diesen ausdruck der angst in ihrem gesicht stehen hatte. aber ich hatte keine andere wahl! andernfalls könnte etwas wirklich sehr übles passieren! sanft ergriff ich ihre hände, die auf meinen wangen lagen und drückten sie sachte. "mach dir um mich keine sorgen. ich kenne diese typen und auch ihre tricks. ich komme schon klar." ich lächelte ihr noch ein letztes mal aufmunternd zu, dann musste ich mich von ihr lösen und stand auf. auf zehenspitzen schlich ich zum anderen rand der papierwand und zückte eine rauchbombe.
xever: und selbst wenn, der wäre auch kein großes hindernis gewesen. was hätte er schon tun sollen? die polizei rufen? oder am besten gleich den tierfänger? ha, dios mio, nein! ich wollte jetzt einfach nichts lieber tun als dieses buch loszuwerden und die frau und das skelett für immer aus meinen gedankengängen verbannen! doch nun schienen sie mich zu verfolgen. immer wieder tauchte in mir das bild dieses abstoßenden grinsens wieder vor mir auf und ich hörte die frau singen, so lieblich und wunderschön...
mit einem male gab es eine art zischen und wir wurden plötzlich von weisem rauch eingehüllt, der wie aus dem nichts urplötzlich auftauchte. hustend versuchte ich, die schwaden mit der hand wegzufächern und irgendetwas in dem dichten dunst zu erkennen, leider jedoch vergebens.
Viktoria: Ich sah ihm hinterher und schluckte besorgt. "Sei vorsichtig!",murmelte ich zu ihm rüber, ehe das Feuer los ging.
Tiger Claw: "Was zum...?",fluchte ich hervor und versuchte was im Nebel zu erkennen. Als er sich gelichtet hatte, stand vor uns ein einzelner Turlte mit seinem Bo. Ich knurrte. "Du!"
Donnie
,,überrascht, mich zu sehen, tiger claw???'', giftete ich und nahm entschlossen meine wà ffe in die hand. ,,ich gebe euch genau drei sekunden zeit, dass buch wieder an seinen platz zu legen!"
,,tatsächlich?", nölte bebop. ,,und was tust du, wenn wir was das sowas von gar nicht machen!?"
,,dann", erwiderte ich und ging in angriffsposition, ,,werdet ihr die konsequenzen tragen!"
xever: anscheined wird diese nacht doch noch ein wenig interessanter als gedacht! diese turtles mussten sich aber auch immer wieder in angelegenheiten einmischen, die sie nichts angingen! immerhin wurde diese nacht dann doch noch etwas spannend! ,,ich denke, diese nacht könnte doch noch ein wenig unterhaltsam werden!", bemerkte ich mit einem fiesen grinsen und klemmte das buch unter den arm. mit der anderen zückte ich mein balisong. der spaß konnte beginnen!
ViktoriaÂ
Mit bangen Blick sah zu wie diese Freaks Donnie bedrohlich umkreisten. Ich konnte nichts anderes tun, als zu zusehen wie er von, der rechten Seite aus, diesem Tiger angegriffen wurde. Er hatte seine Pistole raus geholt und zielt sogar auf ihm. Ich wollte auf schreien, sich Donnie wich den Schüssen aus und auf dem Boden bildeten sich Eiskristalle. Das war unglaublich! Donnie war richtig gut und jetzt nahm er Anlauf und verpasste ihm einen Schlag mit seinem Bo. Der Tiger taumelte und schüttelte kurz den Kopf. Ich war leicht irritiert und erstaunt zugleich. Donnie kämpfte ja so gut wie ein...ja...wie ein echter Ninja.
Fishface
Das Bürschen schien gut in Form zu sein, so wie er die anderen fertig machte. Als Razhar nach ihm schnappen, konnte er gerade noch sein Stöckchen erheben, sodass er seine Zähne in das Holz schlug. Dann wirbelte er herum und stieß ihn gegen Bebop, die beide zu Boden gingen. Das Rhino, welches sich dann auf ihn stürzen wollte, ließ er geradewegs in die Wand laufen, wo Steranko mit seinem Horn stecken blieb. Gerade wollte ich mich auch auf ihn stürzen, da rief Tiger Claw: ,,Xever, verschwinde sofort mit dem Buch von hier, los!"
War das jetzt sein Ernst!? Ich sollte als einziger auf den Spaß verzichten, um das Buch zu beschützen!? ,,LOS JETZT!!!", brüllte er, und mir blieb nichts anderes übrig als mein Balisong wieder wegzustecken. ,,Diese Nacht ist echt ächzend!", schnaubte ich und wollte mich gerade aus dem Staub machen, während TC sich wieder auf Donatello stürzte.
ViktoriaÂ
Oh nein! Der Fisch auf den Roboterbeinen entkommt mit dem Buch. Ich muss was unternehmen. Donnie konnte nicht weg da ihn die anderen gut im Schach hielten. Weshalb es also an kir lag um den Fisch zu stoppen. Ich schlich mich heimlich und gut versteckt an die anderen vorbei und schnappte mir einen silbernen Sperr der an einer Wand hing. Perfekt! Mutig lief ich los und stellte dem Dieb somit ein Bein. Dieser merkte es erst, als er darüber stolperte und der Läge nach hin fiel. Das Buch rutschte auf den Boden entlang. Eilig schnappte ich es mir und grinste ihn an. "Das hier gehört nicht dir, Fischchen!",rief ich zu ihm.
Donnie
Während ich verbissen weiter gegen die Freaks kämpfte, bemerkte ich aus dem Augenwinkel, wie Xever mit einem kurzen Aufschrei stolperte und zu Boden fiel. Die Chronik, mit welcher er fliehen wollte, fiel ihm dabei aus den fischigen Händen und wurde anschließend von Viktoria aufgehoben, die aus ihrem Versteck gekommen sein musste. Dass sie das riskiert hatte, um das Buch zu retten, sich und ihr Leben... das nannte ich mutig! Ein Mut, der ihr hoffentlich nicht teuer zu stehen bekam! "Viktoria!", rief ich laut, als ich sah, dass Xever wieder auf die Beine gesprungen war und sein Butterfly-Schwert wieder zog. "Dich werd´ ich lehren, mich noch einmal Fischchen zu nennen, Pequeno!", knurrte er leise und stürzte auf sie zu. Sie konnte gerade noch mit dem Speer abblocken, doch lange würde sie gegen einen erfahrenen Kämpfer wie Xever nicht durchhalten können. Ich musste zu ihr, sofort!
Blitzschnell parierte ich Tiger Claws Angriffe mit seiner Machete und versuchte, im Kampfgedränge näher an die beiden heranzukommen. Fast war ich bei ihr, doch in dem Moment konnte sich Steranko mit einem lauten Brüllen aus der Wand befreien.
Steranko: Dieser Turtle konnte sein Testament schreiben! Dafür, dass er mich in die Wand hat rennen lassen, würde ich ihn zerquetschen wie eine Blaubeere! Jetzt war Rocksteady richtig wütend, aber hallo! Vor Wut schnaufend drehte ich mich zu ihm um, während noch der letzte Rest Putz von meinem Horn abbröckelte. Erst jetzt fiel mir das blonde Mädchen auf, welches gegen den Goldfisch kämpfte. Und sich dabei gar nicht so dumm anstellte! Pah, ein berüchtigter Straßenrowdy wie Xever wird von einem kleinen Mädchen in Schach gehalten, einfach lachhaft! Offenbar brauchte der Lappen ein paar Gramm Muskeln mehr.
Mit schnellen stampfenden Schritten stapfte ich von hinten auf das Mädchen zu und packte sie dann bei den Händen, an denen ich sie dann hochzog. "Jetzt ist Ende Gelände, kleine Göre!", meinte ich gehässig zu ihr und grinste bösartig. "Viktoria, NEIN!!!", schrie Donatello in diesem Moment. Viktoria. Viktoria..
Für einen Moment versetzte mir die Erinnerung an diesen Namen einen Stich in meinem Herzen, genau wie die Erinnerung an heute, als ich sie gestern im Fernseher gesehen hatte. Auf dem Eis...
"Dein Name ist also Viktoria...", murmelte ich abwesend.
Re: spaghettis verdienen & ränge
von smallKitten am 04.09.2019 08:40Geplant ist ein Kleiderschrank, soweit ich weiß gibt es bereits erste Entwürfe für Charakter.
i´m lonely so if someone wants to chat.... hit me up.
Lila
Re: spaghettis verdienen & ränge
von -mee- am 04.09.2019 08:08Kann man etwas für die Spaghettis kaufen, oder so? Beim Orginal TM gab es ja den Kleiderschrank. Gib es hier auch so etwas? Oder habt ihr schon was in Planung? Oder braucht ihr Vorschläge dafür?
LG mee
Mobile Version
von -mee- am 04.09.2019 07:57Hallo, kann die Seite auch für Smartphonenutzer angepasst werden?Â
LG -mee-
Re: The next scream you hear my be your own. || Gruppen RPG
von Thacch am 04.09.2019 03:05Ne Freundin und ich hatten mal die Idee zu nem Horror Zirkus mit Mutanten und so. Das war interessant aber ma haben keinen gefunden dafür.
Re: spaghettis verdienen & ränge
von smallKitten am 04.09.2019 02:18sowas wie:
1. newbie
2. trainee
...... ?
i´m lonely so if someone wants to chat.... hit me up.
Lila
Re: 2er RPG für Feder und mich uwu
von Orchidee19 am 04.09.2019 01:59Kelvin
Der Prinz hatte gerade den Speisesaal verlassen, als zwei Wachen auf ihn zugeeilt kamen. "Eure Majestät!" Sie waren beide außer Atem. "Das Mädchen von vorher ist wieder da! Mit einer anderen!!" berichteten sie. Kelvin wurde hellhörig. "So?" fragte er, worauf hin die Wachen eilig nickte. "Führt mich zu ihr" verlangte er und folgte den Wachen schließlich in einen leeren Raum. Er glaubte sogar, dass es derselbe Raum wie vorher war. "Wartet hier draussen" befahl er ehe er den Raum betrat. "Cyrena und... Kylie ??!" sagte er als Kelvin den Raum betrat. "Hat sie dich wirklich versucht zu bestehlen ?" fragte er Cyrena.
Er hatte Kylie schon früher nicht gemocht, aber jetzt war sie ihm noch unsympathischer geworden. Er hatte echt nicht erwartet, dass ausgerechnet sie es war, die es wagte, eine Auserwählte zu bestehlen. Und dann auch noch eine aus ihrem Ausbildungsjahr! Kelvin war fassungslos.
stay alive, it's worth it I promise ||-//Â
bin nicht wirklich aktiv aber wenn ihr mit mir schreiben wollt oder so dann können wir gern social media austauschen^^
sorry @ meine RPG-partnerÂ
~3.11.19
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snap/insta: auf anfrage
wattpad: sick-asfrick21 (bin da eig voll ia und is fandomtrash xd)
auf tm: Orchidee19/sick-asfrick21
Re: 2er RPG für Feder und mich uwu
von Feder am 04.09.2019 01:09Cyrena
Kylie starrte mich böse an und stumm lieferten wir uns ein Blickduell. ,,Mein Geld", verlangte ich schließlich, woraufhin sich ein provozierendes Grinsen in ihrem Gesicht bildete. ,,Ist weg." Ich knurrte, zog blitzschnell einen Dolch und hielt ihr diesen an die Kehle. ,,Gut, dann ein neuer Plan: Du wirst mit mir zum Palast kommen und dich als schuldig erkennen." Sie hob eine Augenbraue und das spöttische Grinsen wurde breiter. ,,Ach ja? Und wieso sollte ich das tun?" Ich drückte den Dolch etwas fester an ihre Kehle. Blut zeigte sich. ,,Weil wir dein Leben lieb ist", sagte ich zuckersüß, woraufhin wir uns erneut ein Blickduell lieferten. ,,Und was dann? Soll ich hingerichtet werden oder was?", fauchte sie, zuckte jedoch zusammen, als sich der Dolch durch diese Bewegung kurz weiter in ihren Hals drückte. ,,Nein. Ich möchte nur hören wie du dich für schuldig erkennst, damit ich wieder friedlich mit den Wachen leben kann. Danach werde ich ein Wort für dich einlegen, damit du entweder ohne oder mit einer milden Strafe davonkommst. Denn heute ist dein Glückstag, zufällig ist der Prinz heute wohl gut gelaunt und wird einer so reizenden Dame wie dir helfen." Auf meinem Gesicht war zwar ein ebenso spöttisches Grinsen, doch meine Stimme war eiskalt. Sie kannte den Prinzen, immerhin hatte sie sich oft genug an ihn rangemacht. Würde sie es jetzt ebenfalls wieder versuchen? Ich wusste nicht wieso, doch dieser Gedanke störte mich.
Also legte ich ihr stattdessen Fesseln aus Eis um die Handgelenke, ließ meinen Dolch jedoch an ihrem Hals, während ich sie durch die Stadt zurück zum Schloss führte. Dort ließ man mich fast nicht rein, doch schließlich wurden wir in einen Saal geführt. Schnaubend setzte ich mich auf einen Stuhl, darauf bedacht Kylie nicht aus den Augen zu lassen. Diese ging zum Fenster und sah hinaus.Â
~Winter is coming~


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