Das super coole TM original RPG mit coolen Leuten (do not steal)

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Apocalyptic...
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Re: Das super coole TM original RPG mit coolen Leuten (do not steal)

von Apocalyptic_Apostle_Nika am 09.04.2022 15:38

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Der Moment zog und der Wind beruhigte sich.

„Wenn sie nicht bald kommen, dann sehen wir nach ihnen.", antwortete der Oxygenetiker, bevor die Stille wieder ihre Klinge in die Welt rammte. Ist das nicht einfach, was man zu Kindern sagt, die ihre Spielzeuge verloren haben? Oder sieht man andere Menschen immer als Spielzeuge? Huxleys Boxcutter pausierte für einen Moment und sie dachte darüber nach, ob sie den beiden im schlimmsten Fall eine Beerdigung geben würden und ob es wieder regnen würde.
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„Was qualifiziert sich als ‚bald'?", fragte sie sich selbst, jedoch wusste sie nicht, ob sie die Worte letztlich aussprach oder in ihr Innerstes schrie. Sie hörte nicht einmal, ob er letztlich antwortete, oder nicht.
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Huxley drehte die Klinge zu sich, musterte sie, sah wie das Blut zu kalten Tränen wurde. Wurde es immer so schnell Nacht? Ihr Auge drehte sich um den Plaza, suchte nach den Lichtern. Von was sie wusste, schalteten sich die kleinen Sonnen der Städte immer um die gleiche Uhrzeit an, oder zumindest war das ihre Theorie. Von was sie bemerkte, war es in Old Starshire und in TM gleichermaßen so. In TM basierte sie ihre Theorie zumindest auf dem Fakt, dass, wenn sie abends nach Hause lief, die vintage Straßenlichtern, die, mit den Köpfen, welche aussahen, als wären sie Sonnen, bereits leuchteten. Heute Nacht sollten sie auch leuchten, immerhin lief der Strom.
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Die drei ausgefahrenen Cutterklingen wurden wieder von ihrem Blick geziert und sie dachte wieder an das Krankenhaus.
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„Das St. Peters Krankenhaus liegt eine Weile von hier weg.", erklärte sie, „Außerdem ist das Krankenhaus groß. Es umfasst fünf Stockwerke, sowie einen Keller. Der Keller ist aber wahrscheinlich abgesperrt, oder wird nur Equipment beinhalten.". Eno schien das für einen Moment durch seinen Kopf gehen zu lassen. Er ist wahrscheinlich auch nicht von hier, müsste aber länger als sie hier wohnen. Aber man ist normalerweise auch nicht so oft im Krankenhaus, also versucht er wahrscheinlich sich das alles bildlich vorzustellen. Huxley bedachte noch einmal ihr ganzes Wissen über Krankenhäuser, sowie spezifisches über dieses. Da erinnerte sie sich: „Oft ist das Leichenschauhaus auch im Keller. Ich weiß, dass sich die Station für Herzkrankheiten auf dem ersten Stockwerk befindet, die Notaufnahme auch. Aber das ist nur das Hauptgebäude, und ich kenne mich nicht richtig aus. Ich weiß nicht, wo operiert wird, oder wo die Cafeteria ist.".
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Huxley verstand nicht ganz, warum sie ihm das erzählte. Wahrscheinlich wollte sie ihm seine Fehler als Anführer, als Mentor aufzeigen. Denn wer sich hoch heilt, der wird tief fallen. So sah sie es schon oft, und sie wartete beinahe auf dem Tag, an den es ihr passieren würde. Sie musste ja keinen Menschen retten. Vielleicht will er es ja. Huxley kannte eine Abkürzung. Sie wusste ja, wo sich zwei Fernseher befanden.

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Selo03
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Re: Das super coole TM original RPG mit coolen Leuten (do not steal)

von Selo03 am 09.04.2022 16:49


Wir einigten uns wieder darauf ein uns aufzuteilen, Miu die rechte seite und ich die Linke seite. Die Räume die ich betrat ähnelten den Räumen in den 2. Stock. Bis ich in ein kleinen Abstell Raum gelang. In diesem befinden sich dinge wie ein Besen, Fenster wischer, Putz tücher und weiterer solchen dingen. Ich öffnete einen Schrank der sich in diesem Raum befand und fand einige Bücher. Ich blätterte in paar der Bücher durch und stellte fest dass in diesen erklärt wird wie man bestimmte geräte sowie Operationen durch führt erklärt wurde. Ich sah weiter in den Schrank und erblickte ein kleines Holz Kästchen, dieser war mit einem kleinem Schloss verschlossen worden, so das man einen kleinen Schlüssel brauchen würde ihn zu öffnen. 
...
......
..........
............
Ich schmiss das Kästchen mit etwas wucht auf dem. Es sprang in 2 Hälften heraus, die obere und untere Hälfte. Nun bräuchte man keinen Schlüssel um daran zu kommen was in ihm inne war. Ich beugte mich auf dem Boden und legte die Beiden Stücke nebeneinander. Im Kästchen Befand sich ein dünner und zu gleich flauschiger Stoff worauf ein Schlüssel lag. Ich nahm den Schlüssel an mich. Ob es die Türe für den Keller wäre?
Der dünn flauschiger Stoff zog sich meine Aufmerksam an. Ich nahm ihm aus dem Kästchen und fand etwas was darunter lag...
eine Spritze,
gefüllt mit einer Flüssigkeit.
Ich sah mir die Spritze für eine weile an. Die Farbe der Flüssigkeit bildete sich mit trüben und zugleich hellen Farben. 
Auf einmal Hörte ich jemanden etwas rufen..."SELO!" huch? das war doch Mius Stimme. Sie rief nach mir. 
Schnell legte ich die Spritze wieder in das Kästchen dieses ich mit einem Festen Seil um band. Das Kästchen war ja Kaputt und würde nicht festhalten wenn man die beiden hälften nur aufeinander legen würde. 

Nach dem ich das Kästchen einpackte rannte ich zur richtung von der ich Mius Stimme vernahm. Als ich im Zimmer ankamm in dem sich Miu befindet sah ich sie völig unversehrt was mich zu einem ehrleichterte doch irgendwas schien mit ihr nicht zu stimmen. "Was ist los? Hast du schon was gefunden?" fragte ich sie. Miu nickte "Dieser Raum ist voller Krankenakten aber alle Informationen sind wie ausradiert, sogar die Fotos auf den Zetteln wurden zensiert" ich ging zu Miu und hob einige der Akten auf. Tatsächlich, Akten ohne jegliche hinterlassene Informationen. "Lass uns den Anderen davon erzählen. Wer sich die Mühe macht dies ganzen Informationen zu löschen der meint es sicher ernst. Noch wichtigere Hinweise werden wir hier wohl kaum finden".
hmm... ich hatte ehrllich gesagt ziemlich spaß so einen Ort zu erkundigen aber es stimmte wohl dass wir hier nichts finden würden... aber es gebe noch etwas... 

Ich hielt den Schlüssel hervor den ich im Kästchen fand "Diesen habe ich vorhin gefunden, Ich dachte vielleicht er könnte uns die Türe zum Keller öffnen." Ich machte kurz eine pause bevor ich fort fuhr "Wenn es in Ornung wäre würde ich gerne noch die anderen Stockwerke im schnell durch gang ansehen wollen und dann zum Keller" Miu sah unruhig aus und verfiel kurz in gedanken bis sie dann schwer nickte. Ob es wirklich so eine gute Idee sei? Womöglich tat sich Miu nicht gut mit diesem Ort... 
naja sie hatt zugestimmt wenn wirklich etwas wäre hätte sie es gesagt...richtig? 

Wir gingen in den 4. und 5. Stock hinauf und betrachteten sie ohne genau auf das detail einzugehen. Etwas neues Fanden wir in diesen Räumen nicht. Also gingen wir noch bevor wir zum Keller gingen zum Dach. Ich schaute ob die Türe sich zum Dach öffnen ließ doch diese war versperrt. Mit dem Schlüssel lies sie sich ebenfalls nicht öffnen, also war der Schlüssel wirklich für den Keller gerichtet. Wir gingen also noch einmal alle Treppen Stufen hinunter bis wir im ersten Stock vor der Keller Türe standen. "Bist du bereit?" fragte ich Miu und sah sie mit großen Augen an. Sie schien etwas zu überlegen bis sie dann antwortete.

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Miulo

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Re: Das super coole TM original RPG mit coolen Leuten (do not steal)

von Miulo am 09.04.2022 17:44

Ich wartete Selos Antwort ab,doch anstatt etwas zu sagen zog sie einen Gegenstand aus ihrer Tasche.Als sie ihn hochhielt konnte ich erkennen was es war;ein Schlüssel.
Selo ergriff das Wort: "Diesen habe ich vorhin gefunden, Ich dachte vielleicht er könnte uns die Türe zum Keller öffnen.Wenn es in Ornung wäre würde ich gerne noch die anderen Stockwerke im schnell durch gang ansehen wollen und dann zum Keller"
Ich merkte ,dass Selo ihre Worte vorsichtig zusammen zu suchen schien.
Wahrscheinlich wollte sie meine Gefühle nicht außen vor lassen.
Mist!Jetzt kann ich erst recht nicht nein sagen, es ist mir doch so schon peinlich genug ,dass sie bemerkt hat wie unwohl ich mich fühle.
Schwerenherzens nickte ich und so gingen wir gemeinsam durch den 4. und 5.Stock, was wir vorfanden unterschied sich in keinsterweise von den anderen Stockwerken.
Als nächstes wollten wir uns auf das Dach des Krankenhauses begeben,jedoch war die Tür zum Dach verschlossen und auch Selos Schlüssel konnte sie nicht öffnen.
Schade, lieber wäre ich jetzt hoch oben auf dem offenen Dach gewesen als unter der Erde in einem dunklen Keller.
Ich seufzte leise und folgte Selo die Treppen hinunter,noch nie in meinem Leben musste ich so viele Treppen auf einmal rauf und runter laufen,Hilfe.
An der Kellertür angekommen hielt Selo kurz inne und drehte sich zu mir: "Bist du bereit?".Ich wollte ihr nicht in die Augen schauen weshalb ich meine Augen nervös zu Boden richtete.
Ich nahm mir einige Sekunden Zeit um die Angst aus meinem Kopf zu verdrängen.Danach hob ich meinen Kopf und erwiderte diesmal Selos überzeugten Blick: "Ja lass uns gehen".
Wieder holte Selo ihren Schlüssel aus ihrer Taschee und platzierte ihn im Schlüsselloch.Während sie die Tür aufschloss fühlte es sich an als würde nciht nur ich sondern auch die Zeit ihren Atem anhalten.

 

Dunkle Leere starrte uns entgegen,nur durch das Licht aus dem Flur hinter uns konnte man erkennen dass vor uns eine Treppe weiter in die Tiefe führte.Selo tastete die Wand nach einem Lichtschalter ab war dabei aber nicht erfolgreich weswegen ich mein Handy herausnahm und dessen Taschenlampe anschaltete. Besonders weit sehen konnten wir trotzdem nicht,mein Handy war alt und sein Licht dadurch eher schwach.
Die Person mit der Lichtquelle zu sein machte mich gleichzeitig zu der Person die vorgehen musste.Leicht zitternd setze ich einen Fuß auf die erste Treppen Stufe und klammerte mich sofort mit meinem freien Arm ans Treppengeländer.Danach setze ich langsam einen Fuß vor den anderen,Selo tat es mir gleich.
Wir hatten das untere Ende der Treppe fast erreicht als ein plötzliches RUMS! dafür sorgte ,dass ich heftig zusammenzuckte und beinahe mein Handy fallen ließ.Entsetzt starrte ich nach oben,die Tür war zugefallen!download20220403010214.png
Rechts neben mir erklang Selos ruhige Stimme:"Keine Sorge,wir haben immernoch den Schlüssel falls wir die Tür wiederaufschließen wollen."
Ich schluckte und nickte:" Du hast Recht".
Ich richtete das Licht meines Handys auf den Bereich vor uns und ging weiter.Der Keller war voller Gerümpel.Rechts und links an den Wänden des Flurs den wir gerade langgingen befanden sich vereinzelt Metalltüren.
Je weiter wir dem Verlauf des Flures folgten desto errückender wurde die Dunkelheit.Von überall her kamen Geräusche, das Tropfen von Wasser war zu hören,das scharren von Ratten und wer weiß was für anderen Tieren und ebenfalls die Geräusche die Gebäude von sich gaben um zu zeigen ,dass sie vor langer Zeit erbaut worden sind.
Als ich genauer hinhörte mischte sich ein weiterer Ton in die Geräuschkulisse,ich konnte ihn nicht identifizieren doch plötzlich hatte ich das ungute Gefühl ,dass Selo udn ich nicht mehr die Einzigen in diesem Keller waren.

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David

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was ist konzentration

von David am 09.04.2022 19:31

"Du kennst dich aus.", stellte ich fest und versuchte mir den Grundriss des Krankenhauses bildlich vorzustellen. Meine Konzentration war aber so gut wie am Ende. Normalerweise konnte ich um diese Zeit des Tages am fokussiertesten arbeiten. Normalerweise kämpfte ich aber auch nicht mit einer Gruppe kurioser Leute gegen ebenso kuriose Monster, die aus dem nichts zu kommen schienen. Normalerweise... Normalerweise waren die Straßen auch um diese Uhrzeit mit Leuten gefüllt und normalerweise dachte ich auch nicht an ihn...

 

Doch es brauchte nicht viel Verstand, um zu erkennen, dass der heutige Tag alles andere als normal war. Normal, was bedeutete das überhaupt?
Was es auch bedeutete... naja, das hier war sicherlich nicht normal.

Zurück zu dem Krankenhaus, denn darum ging es noch vor einer Sekunde. Ich war noch nie in dem Krankenhaus gewesen, seitdem ich hierher gezogen bin. Und dass ich hierher gezogen bin, war ohnehin lange her. Also grundsätzlich war das letzte Mal, als ich in einem Krankenhaus gewesen war, lange her. Deshalb kannte ich mich da nicht so gut aus. Ein Glück, dass ich die Götterfigur bei mir hatte, falls das Wissen über das Krankenhaus wirklich nötig sein würde. Würde es nötig sein?

Für einen Moment vergaß ich, wieso wir überhaupt über das Krankenhaus sprachen. Bis es mir einfiel: Das Hasenmädchen und die Cookieverkäuferin waren dort. Wenn man sie beim Spitznamen nannte, passten sie wirklich perfekt zusammen und ich klopfte mir innerlich auf die Schulter. Denn ich war es ja, der sie in eine Gruppe eingeteilt hatte.

Ich sah zu Huxley, die aus irgendeinem Grund noch neben mir saß.
"Naja", sagte ich dann, "Willst du nach ihnen sehen oder was?"
Mittlerweile bemühte ich mich nicht einmal mehr um eine angemessene Sprache, denn ich war einfach nur müde.
Das frühe Aufstehen hat negative Auswirkungen auf meinen Körper... Ich sollte die Schule verklagen. Wenn ich denn überhaupt jemals wieder zurück in die Schule gehen würde.

Ich stand auf. Ich hatte irgendwann mal gelesen, dass körperliche Bewegung auch das Gehirn antreiben konnte. Oder so.
Da ich schon merkte, dass meine Konzentration langsam schwand, und da ich diese jetzt brauchte, als Anführer und so mit großer Verantwortung, war es jetzt an der Zeit, das Gelesene auszuprobieren.

Normalerweise war ich nicht so darauf bedacht, Theorien in die Praxis umzusetzen. Da war es wieder, 'normalerweise'. Heute war vieles geschehen, dass normalerweise nicht geschehen würde. Und heute war ich vieles, dass ich normalerweise nicht war. Die Vernunft. Der Anführer. Der Pirat... der noch nicht gekommen war...Oder?

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Miau-Wau

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Mamiko (eno ich feier deine letzte Überschrift)

von Miau-Wau am 09.04.2022 21:57

Meine Beobachterrolle wird mir unfreiwillig entzogen, als Randomy mich fragt, was ich denke. Überrumpelt weiß ich nicht, was genau sie hören möchte, obwohl ihre Worte simpel sind.  Ernsthafte Gedanken über die Situation habe ich mir bisher doch gar nicht gemacht, oder? Eigentlich habe ich die ganze Zeit nur über mich selbst nachgedacht.
 
Da ich jetzt allerdings dazu gezwungen bin, etwas zu antworten, suche ich nach den oberflächlichsten Worten, die mir gerade einfallen. „Vielleicht... vielleicht war es schon hier bevor uns?" Ich kralle mich noch fester an meinen Rucksack. Es tut ein bisschen weh.
 
Wie das Gespräch letzlich ausgeht, bekomme ich schon gar nicht mehr mit. Stattdessen versinke ich in meinen eigenen Gedanken. Was wäre passiert, wenn ich meinen Rollladen heute Morgen einfach unten gelassen hätte? Was wäre geschehen, hätte ich nicht auf die Stimme gehört, die mir sagt, ich solle gehen? Wäre mein Leben dann ein besseres gewesen?
 
Unsere Reise kommt zu einem plötzlichen Ende, als wir die Supermärkte erreichen. Hätte ich nach oben gesehen, statt die ganze Zeit meine eigenen Füße zu beobachten, hätte es mich nicht so überrascht. Mittlerweile habe ich alles um mich herum fast vergessen und ich laufe auf Autopilot in Richtung Schreibwarengeschäft. Als ich die Türschwelle betrete umgibt mich ein warmes Gefühl. Früher bin ich sehr oft in solche Läden gegangen und habe Stunden damit verbracht, die verschiedenen Stifte, Kugelschreiber, Lineale und Papiere zu studieren.
 
Tibias Vorschlag, uns weiter aufzuteilen, stimme ich nur gedankenverloren zu und jeder geht seinen eigenen Weg. Aus Gewohnheit greife ich an meine Kopfhörer und ziehe sie mir über. Musik schalte ich nicht ein. Mein Kopf ist sowieso zu jeder Sekunde meines Lebens voll davon. Ich habe nichts dagegen.
 
An diesem Ort habe ich kein Ziel. Jeder Platz ist es wert, stehen zu bleiben und für einige Momente zu verweilen. Ich lasse meine Füße entscheiden. Sie tragen mich zu einem Regal in einer etwas abegelegeneren Ecke, an dem ich langsam vorbei gehe und mit meiner Hand über das dort aufgestapelte Papier streife. Es ist kantig, macht aber kaum Geräusche. Ich sehe in die andere Richtung, weg vom Papierregal hin zu einem nächsten. Es ist leer.
 
Nein. Es ist nicht leer. Ein einzelnes Buch liegt darin. Es hat einen schwarzen Einband und die Seiten sehen etwas angegilbt aus. Ich lasse vom Papier ab und greife zum vor mir liegenden, mit Staub bedecktem Objekt. Eine rote Überschrift schimmert hindurch.
 
『My walking breath』
 
Ich sehe mich um. Niemand ist zu sehen. Ein Blick an die Decke. Eines der Lichter flackert. Alle anderen funktionieren einwandfrei. Das Buch halte ich noch immer in den Händen.
 
Ich biege um die Ecke und stehe vor einer Füller-Auslage. Zwischen ihr und der Wand daneben lässt sie mir ein bisschen Platz, genau unter dem flackernden Licht. Ich setze mich, wohl wissend, dass jetzt nicht die Zeit zum Stöbern in den Büchern Fremder ist. Der Vorfall mit dem Nosic ist allerdings schon wieder so lange her, dass ich es mittlerweile fast schon für einen Traum halte. Nichts zum Sorgen machen.
 
Ich schlage die erste Seite auf.
 
"Dieses kleine Buch enthält die Geschichte meines Lebens.
Eine Seite ist nur für dich.
Denn ich will dich bei mir haben."
 
Das ist alles. Ich blättere um.
 
"Auf meinen eigenen Füßen habe ich laufen gelernt,
damit wir immer nebeneinander gehen können
und niemals alleine sein müssen."
 
Umblättern.
 
"Wer treibt dich an?
An wen denkst du?
Hast du schon alle Worte gelernt, die du sagen kannst?"
 
Ich muss schlucken. Es fühlt sich an, als wäre die letzte Zeile tatsächlich an mich gerichtet. Selbstsüchtig.
 
Vorsichtig linse ich auf die nächste Seite und sofort springen mir weitere Buchstaben entgegen. Ich will sie nicht lesen. Das Buch fällt zu und findet neben mir Platz. Ich lege die Arme auf meine angezogenen Knie und deponiere meinen Kopf meinen auf sie. Müde starre ich Löcher in die Luft.
 
In der Ferne höre ich, dass jemand durch mehrere Blöcke Papier blättert. Warum sind wir hergekommen?
 
"Um ein bisschen Spaß zu haben!" antwortet mir jemand.
 
"Na klar, Spaß...", murmele ich vor mich hin.
 
Moment.
 
Wer war das?
 
Erschrocken blicke ich mich um, nach links und nach rechts, zumindest bin ich etwas wacher als vorher. Tibia und Randomy sind weit und breit nicht zu sehen. Was ich genau vor mir erblicke, kann ich mir selbst nicht glauben.
 
Ein schmales, etwas blasses Mädchen mit schulterlangen, pinken Haaren sitzt direkt vor mir an die Wand gelehnt und lächelt mich an. Sofort bin ich angespannt und drücke meinen Körper mitsamt der Arme gegen meine eigene Wand.
 
"Jetzt schau mich schon nicht so an!", ruft sie empört. Ich warte auf eine Reaktion der anderen beiden. Aber es kommt niemand. Hört das denn keiner?
 
Ich mustere das Mädchen. Sie trägt ein rosanes Kleid, dass auffällig viele Schleifen besitzt und auch sonst viel zu aufwändig verziert ist, weiße Kniestrümpfe und eine creme-farbene Baskenmütze. Ihre Kleidung kommt mir beunruhigend bekannt vor. Es kribbelt unangenehm im Bauch.
 
"Wer... bist du?", hauche ich unter meinem Atem.
 
Das Mädchen verschränkt die Arme vor der Brust und sieht übertrieben beleidigt von mir weg. "Das ist ja wohl eine Frechheit! Dass du mich nicht erkennst! Außerdem hast du etwas, das mir gehört, du Nuss!" Was will sie bloß von mir?
 
Bevor ich die Gelegenheit habe, das zu fragen, höre ich Tibias Stimme, die nach mir und Randomy fordert. Reflexartig blicke ich in die entgegengesetzte Richtung, dort wo wie das Glockenstimmchen herkam. Eine Wand. Natürlich kann ich Tibia von hier aus nicht sehen. Ich sehe wieder vor mich. Das Mädchen ist weg. Klischeehaft, und doch bin ich irgendwie froh darum. Auch, wenn ich mich jetzt wie eine Verrückte fühle. Mein Herz klopft wie wild, das Kribbeln hat sich von meinem Bauch in den ganzen Körper ausgebreitet.
 
Weiter hinten reden Tibia und Randomy schon miteinander. Zögerlich stehe auch ich auf und wackele zu den beiden. Auf dem Weg nehme ich meine Kopfhörer wieder ab und lege sie mir um den Hals.

Make pasta, not war
aira-shiratori.gif
 
 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 09.04.2022 22:02.

Apocalyptic...
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Re: Das super coole TM original RPG mit coolen Leuten (do not steal)

von Apocalyptic_Apostle_Nika am 10.04.2022 01:12

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„Du kennst dich aus.", bekannte Eno und brach Huxleys inneren Monolog. Natürlich. Sie war dort relativ oft, so eine Herzkrankheit verschwindet nicht einfach. Sozusagen, theoretisch...
Ihre Hand glitt zu ihrer Brust, dann zu ihrem Kreuz. Ihre langen, dünnen Finger umschlossen es, zogen es noch näher an sich.
Nur theoretisch...

Huxley lehnte ihren Blick gen Himmel, welcher nun schwarz getränkt war. Eigentlich würde der Mond jetzt das Sonnenlicht reflektieren und die Straßen erhellen, aber dieses Mal wirkt es so, als ob wäre er vom Himmel gefallen und würde nicht mehr wiederkehren. Ob der Bruder, die Sonne, ihn, den Mond, ermordet hatte? Verflucht und im Stich gelassen hatte?

„Naja", hörte Huxley von sich, nun ohne formellen Unterton, „willst du nach ihnen sehen, oder was?". Er schien diese philosophische Persönlichkeit nun zur Seite zu legen. Vielleicht akzeptierte er sein missglücktes Manöver, oder er respektierte Huxley einfach nicht genug. Es ist nicht so, als würde Huxley Respekt für sich selbst haben. Sie war letztlich nur ein Märtyrer Ihresgleichen, damit sie nicht ihre Fehler wiederholen. Aber ob sie Ihresgleichen hier finden würde? Immerhin würden Monster wie Nosic und seine albanische Familie ihr wenig bringen, sie würde Leute wie sie brauchen. Die Frage ist dann aber, ob sie gegen andere ankommen würde.

Ihre Finger fielen vom Kreuz ab und es schwebte zurück zu dessen rechtmäßigen Platz. Es wusste auch, was sie tun musste und dass sie am Ende auf diese Gruppe angewiesen war.
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„Ich bezweifle, dass du mich wirklich alleine gehen lassen willst.", sie drehte ihren Körper zu ihm, „Ich bin doch verdächtig, nicht wahr?".
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Sie nahm ihren Boxcutter zur Hand und je weiter sie die Klinge ausfuhr, desto öfter klickte es durch die Leere. „Ich werde mich nicht wiederholen", sie sah in seine müden Augen, beinahe leblos, „ich werde mich nicht davor scheuen, jemanden zu töten."

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David

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Re: Das super coole TM original RPG mit coolen Leuten (do not steal)

von David am 10.04.2022 16:12

Ich beobachtete, wie Huxley´s Finger ihr schwarzes Kreuz umschlossen und fragte mich, wofür sie es wohl brauchte, das Kreuz.
Als dieses wieder zurück an seinem Platz war, drehte sich die Götterfigur schließlich zu mir um.

„Ich bezweifle, dass du mich wirklich alleine gehen lassen willst.", ihr Blick verdunkelte sich, „Ich bin doch verdächtig, nicht wahr?"
Ich schmunzelte leicht.
"Ich hatte nie gesagt, dass ich dich alleine gehen lassen würde."

Doch Huxley zeigte sich nicht amüsiert. Sie nahm ihren Boxcutter zur Hand und fuhr die Klinge aus - ein Raubtier, das seine Krallen ausfuhr.
„Ich werde mich nicht wiederholen", sagte sie mit einem drohenden Blick. "Ich werde mich nicht davor scheuen, jemanden zu töten."

Meine Amüsiertheit wollte aber nicht schwinden.
"Woah, ist das ein Fall von einem 8.Klässler-Syndrom?", bemerkte ich, hoffentlich nicht laut.
Ich wurde jedoch schnell wieder ernst und antwortete: "Behalte dir diese Energie für später, wenn wir gegen Nosic´s Nachfolger kämpfen müssen."

Mit einem Blick nach oben stellte ich fest, dass der Himmel sich schon schwarz gefärbt hatte, schwarz wie das Kreuz der Götterfigur. Ob ihr Kreuz jedes Licht absorbiert hatte? Die schönste Blume war auch nicht mehr zu sehen. Für mich war sie ohnehin tot.

Ich sah zurück zu Huxley, deren Gesicht nun nur noch durch ihre strahlend roten Augen beleuchtet wurde.
"Als Anführer dieser Gruppe ist es wohl meine Verantwortung, für die Sicherheit jedes einzelnen zu sorgen.", sprach ich mit drohender Stimme. Ich passte mein Gesicht meiner Stimme an, um der Götterfigur zu erkennen zu geben, dass ich es ernst meinte, wusste aber nicht, ob sie es überhaupt sehen konnte, mein Gesicht. Jetzt war ich ganz zurück bei meinem alten Ich.

"Solltest du also gewillt sein, irgendjemandem aus der Gruppe Schaden zuzufügen, wirst du dich erst mir stellen müssen."

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Fragile_Jewel
Gelöschter Benutzer

Re: Das super coole TM original RPG mit coolen Leuten (do not steal)

von Fragile_Jewel am 10.04.2022 17:01

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Bevor ich was sagen konnte, haben wir uns wieder aufgeteilt. Vielleicht sollte ich mir angewöhnen, Leuten von den potentiellen Gefahren zu erzählen, jedoch nickte ich wie ein einfacher Laie. Naja, wenigstens sind wir immer noch im gleichen Laden, wenn auch ich mich trotzdem sehr beobachtet fühle. Sie würde es wahrscheinlich schaffen, unseren Beschatter nur mit einen gezielten Blick zu verscheuchen. Währenddessen will ich mich jetzt einfach nur vergraben. Ach Satan, warum musstest du von uns gehen? Du wüsstest jetzt, was Sache wäre.


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Wie dem auch sei, ich bewegte mich rüber zu den Blöcken und sonstigen Schreibutensilien. Damals, in unseren kleinen aber feinen Dorf waren hier überhaupt immer Plüschtiere. Mensch, wie ich sie geliebt hatte. Als kleiner Dämon wollte ich immer einen, jedoch hatte mir kaum das Geld gereicht... dafür hatte ich aber immer meine Krähen. Wenn die Flasche nicht da war, saß ich immer zusammen mit meinen Krähen Familiär. Wir saßen so lange und ewig am selben Ort und beobachten wie elegant die ganzen Raben zusammen flogen, ein echtes Spektakel. Komplett koordiniert, als wäre da ein Dirigent gewesen.

Tanz_der_Raben.png

Wo ist den mein Familiär jetzt? Habe ich ihn zu Hause gelassen? Oder ist er auch mit den ganzen anderen Menschen verschwunden? ... mein Hals fühlt sich so trocken an. Mein Blick geht wieder an die Decke und ich bemerke, wie der Trupp von Raben mir stetig folgt. Als wären sie meine treuen Diener. Oder auch Freunde. Ich hab mich immer mehr vertraut mit den Vögeln, als mit Dämonen gefühlt. Plötzlich stolperte ich über mehrere Blöcke, die verstreut auf dem Boden lagen.

Wenn ich mir sie so anschaue, scheint es mir als wären sie nur runter gefallen. Nicht mal wegen einen eiligen Sprint zum Ausgang. Einfach als wäre diese Person... verschwunden. Naja, als würde ich das nicht schon kennen. Es ist erstaunlich einfach zu verschwinden. Und sich dann alleine zu fühlen...

...

Hey Name, gehen wir dann zusammen nach oben?"
Geh nur voraus, ich muss noch was erledigen"
Ugh, dass sagst du immer!"
Vertrau mir, kleine Krähe, diesmal geht es schneller."

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Auf einmal packt mich jemand an der Schulter, ich werde schon fast von den Füßen geschmissen! Würde ich gerade stehen, versteht sich. Meine Kristallblume am Kragen fängt schon an zu leuchten, bis ich sehe, dass es bloß Tibi ist. „Ich hab dich schon dreimal angesprochen, was ist den los!? Hat dich irgendwas angegriffen?!"

Doch als mein Gehirn alles verarbeitet hatte, packte Nosics Witwe mich schon am Kragen und zieht mich hoch: „Hast du irgendwas gefunden?" „Nur... diese... Blöcke... mir gehts gut...". Mein Kopf brummt, eughhh... „Hm... die scheinen neu zu sein...", sie inspektiert diese, während ich wieder hoch zu meinen Krähenfreunden gucke. Weg.

„Hey, wo ist Mamiko?", wieder spüre ich eine Präsenz. Es nicht die von vorhin. Aber irgendwas stimmt hier nicht... „sie kommt da drüben schon!", freute Tibi sich schon. Man, ich fühle mich echt einsam in dieser Gruppe. Die beiden reden schon während ich mich wieder auf die Beine zwinge. Vielleicht ist diese Welt doch nicht für mich...

Du bist schwach. Also bleib hier, und warte auf mich"

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Re: Das super coole TM original RPG mit coolen Leuten (do not steal)

von Apocalyptic_Apostle_Nika am 10.04.2022 17:45

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„Ich hatte nie gesagt, dass ich dich allein gehen lassen würde.", hörte man Enos Stimme durch das Klicken hindurch. Sein Schmunzeln kam einer Gotteslästerung gleich. Ehrlicherweise war sich Huxley sicher, dass der letztlich nur Spott sein würde. Es sind bereits viele Momente vergangen, an denen er sie hätte stoppen müssen. Nein, egal, lassen wir das.

Der Oxygenetiker murmelte etwas unter seinem Atem, schien auch darüber zu lachen. Das Ego kann man sicherlich noch mit Tesafilm und Nadel und Faden flicken, das ist nicht so schlimm. Aber seine seriöse Persönlichkeit kam wieder zum Vorschein: „Behalte dir diese Energie für später, wenn wir gegen Nosics Nachfolger kämpfen müssen.". Anscheinend wusste er, wann sie gebraucht war. Aber für einen Moment sah er dennoch wie ein kleiner Jungen in den Himmel hoch, als würde Gott ihm in Form eines Schmetterlings offenbart werden. Aber er ist nicht mehr.

Der Blick des Demi-Gottes traf sie wieder, als wäre es eine Kugel aus einer Waffe, welche ihr direkt ins Auge traf. Doch sie hielt stur. Schmerz war etwas, an das sie seit ihrer Kindheit gewohnt war, und Schmerz war die Arbeit, die sie vor drei Monaten an sich nahm. Nein, vergessen wir es.
„Als Anführer dieser Gruppe ist es wohl meine Verantwortung, für die Sicherheit jedes einzelnen zu sorgen.", immerhin bekannte er sich als Anführer, aber dies taten auch Leute wie Jeff Bezos, welche ihre Leute wie Mist behandelten. Für ihn bedeutet Verantwortung zu tragen keine Schuld fühlen zu müssen. Er verzog sein Gesicht, zwang die Müdigkeit, den Frust aus ihn heraus, setzte die tapfere Maske auf. Allerdings, wenn man einmal seine Maske fallen lässt, vergessen Leute nie, wie schwach man in Wirklichkeit ist, und er hatte es der Welt gezeigt. Ob es sein wahres Gesicht war?

„Solltest du also gewillt sein, irgendjemandem aus der Gruppe Schaden zuzufügen, wirst du dich erst mir stellen müssen.", hallte es durch die Nacht. Schlich durch die Gassen, sprang wie ein wildes Tier in die offenen Fenster und wimmerte wie ein Hund aus der Tür hinaus. Huxley beäugte ihn, analysierte seine Drohung im Inneren. Es war nicht die erste heute, und wohl auch nicht die letzte. Doch nur ein vollständiger Mensch, getrunken in Glück, krönte sich mit dem Recht, Unwahrheiten aussprechen zu können, leere Drohungen zu verschenken.

Huxley erhob sich.
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„Dann bring mich um, jetzt und hier.", sie wusste, dass ihr Wunsch nicht möglich war, „Deinesgleichen sind mir nicht gewachsen, es wäre nicht schwer, dich hier zu exekutieren. Gelobe dich deiner Menschlichkeit und versuche doch eine Flamme zu ersticken.". Ihre beiden Boxcutter waren fest in ihren Händen, als wären es die Accessoires und sie das Spielzeug. Der Herr der Winde sah sie an, aber sie wusste nicht, ob er sich noch amüsierte, oder ob er bereits genug von ihrer Art hatte. Er dürfte sich frei ausleben. „Dich zu töten wäre kein Problem.", es war schon lange kein Problem mehr für sie und ihre Klingen trafen seine Richtung.

Die Minute ertrank im Lichtfleck des Plaza und wurde von dem melodischen, rhythmischen Rascheln der Pflanzen in der Erde beerdigt. Der Herr seufzte und erhob sich.

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Re: Das super coole TM original RPG mit coolen Leuten (do not steal)

von David am 10.04.2022 19:05

Jetzt stand die Götterfigur von ihrem Platz auf. Ihre bedrohlichen roten Augen schauten von oben auf mich herab und ich fragte mich, ob sie sich jetzt mir überlegen fühlte, wie ich vorhin, als wir alleine vor dem toten Nosic standen.

"Dann bring mich um, jetzt und hier."
Ich sah zu Huxley auf, suchte nach irgendetwas in ihrem blutroten Blick, das mir darüber Aukunft geben könnte, was in ihrem Kopf vorging. Doch fand ich nichts.
"Deinesgleichen sind mir nicht gewachsen, es wäre nicht schwer, dich hier zu exekutieren. Gelobe dich deiner Menschlichkeit und versuche doch eine Flamme zu ersticken."

Ich wusste nicht genau, worüber sie sprach, doch entschied ich mich dazu mitzuspielen.
"Nein, danke.", erwiderte ich, ihrem Blick standhaltend. "Aber ich lasse die Flamme brennen."

Eine Person wie Huxley, die die Lage unnötig verkomplizierte, würde mich nicht einschüchtern. In vielen Geschichten waren diejenigen Personen, die von Anfang an leere Drohungen aussprachen und dramatisierten, auch diejenigen, die als erstes wegfielen.

"Dich zu töten wäre kein Problem.", beendete die Götterfigur ihre Rede. Ich verstand wirklich nicht, was sie zu erreichen versuchte, wenn ich doch nicht ihr Feind war, sondern unser Feind ein gemeinsamer war.

Und doch fühlte es sich in dem Moment so an, als wären wir beide zwei verschiedene Antagonisten, die abseits des Geschehens miteinander kämpften und so fielen. Ich ließ mich von dem Moment mitziehen und erhob mich mit einem Seufzen.

Das hier war ein Spiel.
Ich wusste nicht, ob es das auch für Huxley war.
Aber für mich war es das.

gingersnaps.gif

Antworten Zuletzt bearbeitet am 10.04.2022 19:05.
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