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Re: Casino no deposit bonus
von Apocalyptic_Apostle_Nika am 04.04.2026 13:05SKELETON DIVINE DEATH BLAST
Exorcizamus te, omnis immunde spiritus
Omni satanica potestas
In nomini Jesu Christi
Vade retro Satana
Nunquam suade mihi vana
Sunt mala quae libras, ipse venena bibas
In nomini Jesu Christi
Die Nintendo Switch war mein größter Fehlkauf.
von Apocalyptic_Apostle_Nika am 22.01.2026 22:23Wisst ihr, ich hatte mir so 2020 eine Nintendo Switch gekauft. Mit Animal Crossing New Horizons. Ich wollte eigentlich keine. Das war mehr Gruppenzwang, weil ich nicht blöd dastehen wollte. Animal Crossing war blöd. Das ist womöglich das schlechteste Animal Crossing Spiel, was ich mir als erstes hätte kaufen können. Ich hatte auch Crush Crush drauf, aber das hatte sich auf Steam tausendmal besser gespielt. Ich hatte auch Xenoblade Chronicles aber, ich weiß nicht, so interessiert es mich doch auch nicht. Ist halt ganz okay. Wegen einem Brand letztens, weiß ich gar nicht, ob sie noch funktioniert. Aber irgendwie interessiert mich nicht, ob sie funktioniert. Sie hat so viel Geld gekostet und ich mag sie überhaupt nicht. Behalten will ich sie aber trotzdem, weil ich sie vielleicht mögen könnte.Â
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Re: Fragebogen 100 Fragen Revival omg
von Apocalyptic_Apostle_Nika am 02.01.2025 05:111. Wie heißt du/Wie möchtest du genannt werden?
Nika
2. Wie alt/in welcher Altersgruppe bist du?
Halb im Grab (20)
3. Was sind deine Pronomen?
4. Supportest du die Trans Agenda?
I support Enos yes
5. Lieblingsfarbe?
PINK
6. Lieblings Teesorte?
Matcha, heißer Hugo, mediterraner Pfirsisch, Bratapfeltee
7. Lieblingsessen?
Nudeln.... Nudeln.... Nudeln.....
8. Lieblingsvideospiel?
Garrys Mod, OMORI, Palworld, Saya no Uta
9. Kennst du Tay?
Ich glaube eher, Tay kennt mich
10. Wenn ja, was hälst du von ihm?
Ich habe Angst
11. Würdest du Miu zur Kanzlerin wählen (nur eine richtige Antwort)?
Plant sie die Matcha-Prese zu senken?
12. Lieblingsfilm?
Puella Magi Madoka Magica Rebellion, The End of Evangelion
13. Lieblingsserie?
Puella Magi Madoka Magica, Neon Genesis Evangelion
14. Lieblingslied (im Moment)?
Headlock, Monitoring, OMORI, ALTER, Obsolete Meat
15. Lieblingsband oder -künstler?
I wish :SOB:
16. Genug "Lieblings-Fragen"... Do you wear wigs?
No
17. Have you worn wigs?
No
18. Will you wear wigs?
Ngl I wanna
19. When will you wear wigs?
When need to be pretty...
20. Lieblings Tageszeit?
Morgens, Vormittags, Mittags
21. Lieblings Feiertag?
Wenn Schulfrei ist
22. Was ist dein Sternzeichen?
Fische
23. Mondzeichen (wenn du es weißt)?
Ne
24. Aszendent?
WHAT?
25. Danke, jetzt kann ich dich indirekt stalken... Was ist eins deiner Reiseziele (wenn du welche hast)?
Japan, Ukraine, Russland, Vietnam... ASIEN?
26. Was ist die größte Red Flag die jemand haben kann?
Wenn sie mit jemanden befreundet ist, die dich total verletzt hat
27. Lieblinsgetränk?
Matcha, Dr. Pepper
28. Wie spät ist es grade?
04:35 Uhr
29. Lieblingstier?
KATZE
30. Hast du Haustiere? Wenn ja, welche, wieviele, wie heißen sie und wie lautet deine Adresse?
4 Katzen; Tommy, Ivy, Benzo-Amur, Simbas Pommesbude, 308 Belmont Avenue, Ontario, California 91764
31. An welche Verschwörungstheorie glaubst du lowkey (oder highkey, we don´t judge here<3)?
OMG JETZT WO ICH GEFRAGT WERDE WEISS ICH NICHT MEHR aber sicher eine omg
32. Was ist das letzte, was du gegessen hast?
Olivier... um 3 Uhr morgens...
33. Und was hast du zuletzt getrunken?
Bratapfeltee.... um 3 Uhr morgens...
34. Was wünscht du dir zu deinem nächsten Geburtstag (die Frage ist absolut nicht hier drin damit ich dich damit überraschen kann, nein...)?
Alles, was ich antworten will, wird zensiert
35. Lieblings Social Media Trend im Moment (oder generell)?
Darius aber mehr weiß ich grad nd
36. Was war dein letzter oder größter Fehlkauf?
Letzter Fehlkauf war ein Latte mit Pistazie (Eklig), größter Fehlkauf war Nintendo Switch mit Animal Crossing New Horizons
37. Meinung zu Dubai Schokolade?
Mag ich sogar, aber zu teuer
38. Welchen Song hast du zuletzt zu einer Playlist geaddet?
Obsolete Meat
39. Und welchen hast du zuletzt gehört?
OMORI
40. Hast du Geschwister? Wenn ja, wie viele und sind sie älter oder jünger?
Älterer Bruder
41. Welche Haarfarbe hast du?
Braun mit Pink
42. Meinung zu AI?
Ich empfinde AI und damit verbundene Services durchaus als gut und ausbaufähig. Ich würde gar sagen, dass ich das Konzept von AI unterstütze. Beispielsweise sehe ich Entwicklungschancen im Bereich der Medizin, beispielsweise bei dem Konzept von Gehirnimplantaten oder Chips zur früheren Erkennung oder Messung des Fortschrittes von degenerativen Hirnkrankheiten wie Alzheimer. Dabei ist es jedoch immer wichtig, dass die Person informiert ist und ihr Einverständnis geben kann. Generativer AI gegenüber sehe ich neutral an - sie sollte jedoch nicht verwendet werden, um ein fertiges Produkt zu erstellen. Sei es ein Bild oder ein Text, es sollte nur ein Leitfaden zur Entwicklung des eigenen Produktes verwendet werden. Die Verarbeitung von Daten, die für das Trainieren dieser Service benutzt werden, sollten aber nicht ohne die Zustimmung der Menschen geschehen. Jedoch sehe ich dabei auch Verantwortung bei den Leuten selbst; beispielsweise Apps von Facebook/Meta haben bereits lange in ihrer AGB stehen, dass auf ihren Websiten/Apps gepostete Dateien ihn gehören und auch von ihnen verwendet werden dürfen. Somit dürften sie, meiner Meinung nach, auch die Dateien für AI benutzen. Nutzer sollten sich AGBs immer sorgfältig durchlesen, um informierte Entscheidungen treffen zu können. Nur so können sie ihre eigenen Daten schützen. Wenn Betreiber aber nicht preisgeben, dass sie die Daten ihrer User zum Training von AI benutzen, ist das absolut verwerflich. Sowas sollte nicht geschehen. Auch sollte jeglicher von AI produzierte Content auch als solches markiert sein. Gesellschaftlich müssen wir den Umgang mit AI lernen, sowohl den positiven als auch den negativen.
43. Meinung zu Socken?
Bro ich hasse Socken so abnormal vor allem diesen Naht vorne ich würde lieber sterben als sie täglich zu tragen
44. Spielst du ein Instrument? Wenn ja, welches?
Ich hab zwischenzeitlich Ukulele und Keyboard gespielt!
45. Wie geht´s dir eigentlich grade (kommt bisschen spät, ich weiß...)?
Bisschen frustiert, weil ich wieder nicht schlafen kann
46. Lieblingsauto?
Keins, find ich blöd
47. Wieviele Kuscheltiere hast du?
Auf dem Bett gerade 3, im Schrank 1, auf den Schränken 2, und ich hab viel Madoka Merch und einen Sack alter Kuscheltiere
48. Sammelst du etwas? Wenn ja, was?
Madoka Figuren!!Â
49. Wieviel Prozent hat dein Akku grade?
Mein PC hat immer 100, mein neues Handy ist leer, mein altes lädt gerade am Bett
50. Was ist deine Lieblingswaffe?
Teppichmesser. Hat Aura.
51. Hast du einen Führerschein?
Nein. Ich finde auch wirtschaftlich lohnt sich das gerade nicht, da ich mir 1,5-2,5k Euro zu teuer sind und ich nicht so oft weiter weg muss, dass Zug fahren sich nicht lohnt.
52. Lieblingspizza?
PIZZA MIT NUDELN
53. Ernährst du dich omnivore, vegetarisch oder vegan (oder anders)?
Omnivore, aber esse von mir aus wenig Fleisch
54. Lieblingsinsekt (Insekten sind eigentlich voll cool und wir sind voll unfair zu denen)?
Kronenfangschrecke hab ich grad im Kopf
55. Wann warst du zuletzt im Kino? Welchen Film hast du gesehen?
Boah, Oktober? September? Hab mit der Stufe "Was ist schon normal?" geguckt
56. Cosplayst du oder hast du schonmal gecosplayt?
Bis jetzt habe ich Ryuko Matoi und Asuka Soryu Langley gecosplayed, aber nur zu Comic Cons
57. Hast du schon mal was gewonnen (z.B. bei einem Gewinnspiel)?
Ich hab oft bei Zeichen- und Stylewettbewerben gewonnen als Kind 
58. Welchen CEO würdest du umbringen wenn du die Chance dazu hättest?
BRO YOU WANNA PUT ME ON A LIST?
59. Hast du Star Wars geschaut?
Paar Szenen, vor allem aus der animierten Serie, war aber unfreiwillig
60. Gehst du noch zur Schule?
Ja, mache im Juli 2025 Abi
61. Wenn ja, was ist (momentan) dein bestes Schulfach?
Englisch
62. Hast du OCs? Wenn ja, wie viele (ungefähr)?
Ja, ca. 110
63. Was ist das erste woran du dich erinnerst wenn du an 2020 denkst?
Corona
64. Und an 2021?
Schulabschluss
65. 2022?
Totversuch :SOB:
66. 2023?
Wollte mit Lea 20.000 Schritte laufen aber haben nur 17.000 geschafft
67. 2024?
Psychiatie :SOB:
68. Was ist das schönste, was dir bisher in 2025 passiert ist?
Geiles Raclette
69. Unpopular Opinion Time!
Vergessen, weil ich gefragt wurde
70. Lieblings TM-related memory (oder eine die dir grad einfällt)?
RPG
71. Hast du schon mal einen Kult gegründet?
Man hat 2015 eine Religion für mich gemacht :SOB:
72. Glaubst du an Geister?
Ich glaube nicht nicht daran, aber glaube auch nicht daran
73. Glaubst du an Reinkarnation?
Wenn ja, muss ich Gott finden
74. Vermisst du grade jemanden? Wenn ja, wen? (Musst den zweiten Teil nicht beantworten, wenn du nicht willst.)
Ja
75. Hast du eine Lieblingszahl? Welche?
3
76. Lieblings Jahreszeit?
Frühling, ist super warm aber nicht heißt
77. Hast du einen Signature Emoji? Welchen?
Pinkes Herz
78. Lieblings Eissorte?
Vanille, basic aber easy
79. Was sollte illegal sein, was es grad nicht ist?
Nicht illegal per se, aber die Bewertung von kreativ-sportlichen Fächern finde ich echt lächerlich
80. Lieblingsobst?
Momentan Banane, aber Erdbeeren sind auch gut
81. Und Gemüse?
BABY KAROTTEN.
82. Lieblings Project Sekai Charakter?
Akito Shinonome
83. Lieblings Superheld?
I hate all of them. DEATH to all of them.
84. Wenn du einen fiktiven Charakter zum Leben erwecken könntest, wer würde das sein?
MEINEN EINEN OC MIT DEM ICH EKELHAFT OBSESSED BIN
85. Wenn du eine verstorbene Person wieder zum Leben erwecken könntest, wer würde das sein?
Keine Person, aber meinen Kater Blacky. Das war der Bruder von Tommy, der 2021 starb.
86. Wenn du zeitreisen könntest, in welche Zeit würdest du reisen?
2024.
87. Kaffee oder Tee? Oder nichts von beidem?
Ich mag Cappuccino und Latte Macchiato, aber ich trinke mehr Tee, also Tee.
88. Crepe oder Pancakes?
Crepe, weil sie eigentlich immer weich sind.
89. Was isst du normalerweise zum Frühstück?
Früher alles, nach der Klinik immer Brot mit Marmelade, jetzt Brot mit Frischkäse und Gurken
90. Hast du ein Lieblingswort?
Momentan sag ich immer wegen Darius "Gyat gyat gyat", sonst vielleicht "Miau"
91. Singst du gerne?
Ja, aber bin leider nicht gut drin
92. Lieblingsblume?
Kirschbluiten, Hyazinth, Tränendes Herz
93. Lernst du grade eine Sprache? Welche?
Russisch, Japanisch, beides auf Pause
94. Erfinde ein neues Wort. Was bedeutet es?
Pookiestan, Pookie + Pakistan aber es heißt Pookie
95. Hast du einen Lieblings Edelstein?
Nein, pink
96. Gold oder Silber?
Sorry aber Gold ist einfach geil
97. Spielst du BlockBlast? Was ist dein Rekord Score?
Nein aber Fruit Moutain :SOB:
98. Was ist das letzte Spiel das du gespielt hast oder was spielst du momentan?
Palworld. Ignoriert, dass bei mir immer Escape the Backrooms offen ist. Sonst stürzt mein PC ab. Weiß nicht warum.
99. Hast du ein gutes Gedächtnis?
Es geht, aber momentan dissoziiere ich viel, da teilt sich das über Gedächtnisse auf.
100. Letzte Frage! Wie spät ist es jetzt?
05:07 Uhr
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Re: Das super coole TM original RPG mit coolen Leuten (do not steal)
von Apocalyptic_Apostle_Nika am 09.06.2022 01:09Huxley bewegte sich fort von der Szene, von dem Lärm und Geläster der Menschen. Sie war keiner von ihnen. Sie war es schon lange nicht mehr. Sie hatte ihre Menschlichkeit abgelegt.
Â
Ihre Hand umfasste das Kreuz.
Dafür brach ihre Seele.
Doch, egal, wie sehr sie versuchte allein zu sein, sie fand keinen Frieden. Dieses Mal war es Miu, welche ihr wie ein treuer Hund folgte. Auf einen Schritt von Huxleys Seite folgten gleich vier von ihr. Das Götterkind beschloss, sich etwas schneller zu bewegen, doch der Hase lief sogar noch schneller. Huxley gedachte, dass sie bald einen Herzinfarkt bekommen und direkt hinter ihr zu Grunde gehen würde. In diesem Moment wäre dies jedoch zu passend für Huxley. Sie seufzte, und lief um die farbenfrohe Theke herum, Miu folgend.
Ihr gefiel aber dieses Katz-und-Maus Spiel anscheinend nicht mehr – könnte man meinen, denn obwohl sie zu Huxley rief, scheinbar um sie zu stoppen, folgte sie ihr weiterhin auf Schritt und Tritt, wie der Schatten zu Licht. Ist das nicht fast etwas ironisch, Huxley?
„Warte doch! Ich möchte nur reden!", versuchte das Mädchen sie zu überzeugen. War dies Frust oder Verzweiflung in ihrer Stimme, fragte sich Huxley. Miu wurde kein Blick geschenkt: „Ich habe keine Worte zum Sprechen.". Aber dies stimmte nicht. Es gab viele Wörter in Huxley, die ungesprochen waren und darauf warteten und beteten, gehört zu werden. Stille Schreie, verstummtes Betteln. Dinge, von denen sie inständig hoffte, sie jemanden erzählen zu können. Wer würde aber hören? Jeder Arzt würde sie in das Gefängnis schicken, doch es würde sie nicht halten können. Also muss sie weitermachen.
„Warum denkst du, dass du als Einzige fortlaufen kannst?", das Hasenmädchen war unzufrieden mit ihrer Antwort. Hatte sie jemals etwas anderes getan, als wegzulaufen? Sich zu verstecken? Andere für sich arbeiten zu lassen? Von klein auf tat sie das, nicht wahr? Das Kreuz wird immer wärmer je mehr sie ihre dünne Hand um es schlingt. Ihre Gedanken gelten nur für einen kurzen Moment ihren Eltern, welche von Freunden und Familie immer bemitleidet wurden. Ihr einziges Kind benötigte so viel Hilfe, konnte sich kaum allein beschäftigen, so krank war es. Am Ende brachte es jemanden in Gefahr, so nutzlos zu sein...
„Ich bin daran nicht interessiert an solchen Alltagskonversationen.", ihre Antwort hielt sich kurz und sie warf das Kreuz bei Seite, welches sich wieder über ihre Brust platzierte. Keine der Leute hier verfolgte das gleiche Ziel, oder? Also war es letztlich egal, welchen Konversationen sie Ohr schenkte und welche sie ignorierte. Vielleicht dachte Miu aber anders, meinte, dass alle zusammenarbeiten sollten, ‚Freunde' werden. Nein, nie mehr.
„Du wirst wirklich gut darin, Huxley."
Nie wieder.
„Diese gehört dir."
Nie wieder.
„Nika", Miu begann ihr Machtwort zu sprechen, „was hältst du von uns? Du bist immer ganz allein, auch wenn wir dich einladen. Magst du uns nicht? Willst du wirklich allein sein?". Sollte dies ein Hilfeangebot sein? Ein Geben-und-Nehmen? Huxley ist nicht wie sie, wie kein Mensch. Sie ist ein Monster. Wieder blieb sie stehen, auf den karierten Kachelboden des überglücklichen Restaurants. Es teilten die beiden nur ein paar Meter, aber es fühlte sich wie mehrere Leben an. Sie muss allein sein, weil niemand wie sie ist. Weil sie andere verletzt.
Als hätte sie verloren, biss sie sich auf die Lippe. Denn wenn jemand bei ihr ist, werden sie wie sie. Und ihresgleichen darf nicht existieren. Unter gar keinen Umständen darf jemand werden wie sie.
„Ich will nicht !!!!!!"
Huxley tötete den Gesang der Stille, welcher sich zwischen ihnen entfaltet hatte, drehte sich zu dem gerüschten Mädchen. „Normalerweise nennt man mich Huxley.", entgegnete sie ihr. Es stimmte. Jeder schien überrascht von ihrem Nachnamen, ihr Ururgroßvater war ein großer Dichter, Großvater auch Autor. Lehrer waren immer ganz überrascht von dem Namen, sagten ihn immer wieder, fragten nach ihn. Mitschüler begannen sie so zu nennen, sie stellte sich selbst beinahe immer automatisch nur mit ihrem Nachnamen vor. Vater erlaubte ihr jedoch nie die Bücher von Ururgroßvater zu lesen, obwohl er sie alle in seinem Büro hatte. Ihr Rücken wandte sich erneut gen Miu. Sie realisierte nicht wirklich, was sie nun beantwortet hatte und was nicht. Es fühlte sich so an, als würde sie Sätze sprechen, die man für sie aufgenommen hatte.
„Das beantwortet mir gar nichts!", widersprach Miu, „Wenn ich dich nicht verstehe, wie soll ich mit dir zusammenarbeiten? Wie soll ich dir vertrauen? Wie nimmst du dir das Recht, so zu sein?". Die hatte solch ein Temperament. Woher nimmt sie sich das Recht dafür?
Sie machte einen Schritt nach vorne: „Warum folgst du mir? Fürchtest du, dass ich fliehen werde? Das brauchst du nicht. Ich habe keinen Grund. Nachts ist es zu kalt.". Ein weiterer Schritt: „Du musst mir nicht trauen. Niemand muss das.". Und auf dieses Paar folgten weitere, die sie forttrugen. Insgeheim wünschte sie, dass die Lichter platzen wurden und die Dunkelheit sie verschlucken würde. Das Mädchen ist müde, sie will schlafen. Aber in das Land der Träume zu gehen, heißt sie erneut zu sehen.
Huxley keuchte, sie packte ihre Brust mit der rechten Hand, ihre Fingernägel stachen durch ihre Veste, durch ihr Hemd, direkt in ihre Haut und noch tiefer. Ihre Brust tat weh, fühlte sich eng an. Ihre Lunge ließ weniger Luft passieren, ihr Kopf fühle sich nach fliegen. Ihre linke Hand rutschte ihr an das linke Auge, auf die Augenklappe. Ihre Anfälle sind nicht mehr so schlimm wie früher, aber sie bräuchte noch ein paar, bis sie endgültig verschwinden würden. Aber es schien, dass nur sie hier war. Ohne Ihresgleichen konnte sie jedoch nicht stärker werden, nicht überleben.
Sie wurde sicherstellen, dass es diese Kreaturen nicht mehr geben würde.
Niemand darf wie sie enden.
Niemand.
„Meine Medikamente sind zuhause.", sie lächelte, weil sie ein Idiot war.
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Re: Das super coole TM original RPG mit coolen Leuten (do not steal)
von Apocalyptic_Apostle_Nika am 07.06.2022 23:48Die Luft zog ihr aus der Lunge und lag flach über ihrem Gesicht, wie eine Wand zwischen der Realität und einer anderen Welt, Dimension. Die Wand, die Huxley von ihren Mitmenschen abschnitt, welche sie selbst erbaut hatte. Die Wand, aus Himmel und Hölle erbracht, unzerbrechlich und
immerwährend.
Â
Selos Worte verschwanden und fielen in die Schatten, wo sie sich mit den ungeweinten Tränen und ungesprochenen Worten vermischten. Sie verklangen, und der Raum fühlte sich einsamer als jemals zuvor an, obwohl ihr Wortlaut mit solch liebevoller Sorge und Freundschaft gefüllt war. Das Auge des Götterkindes schwang zurück auf ihr Gegenteil, ihren Nachfolger.
Für diesen Moment blieb die Zeit stehen, der Boden gefror, ließ nicht zu, dass Wörter lautlos zu Boden fielen und sich mit anderen belanglosen Zitaten und Gedanken vermischten. Sie waren auf Ebenen Grund, verbunden durch ihre Augen, die Tore zu ihren Seelen. Hatte sie denn noch eine? Nein, sie war gebrochen. Aber dies bedeutet doch, dass sie noch eine hatte... oder? Ihre Lippen zogen sich ach-so-leicht auseinander, ein Klang folgte.
Er drehte sich fort.
Das Eis brach, sie krachte in den eiskalten und bitteren Ozean, in welchen ihr Körper einem ewigen Zyklus von Tod und Wiedergeburt ausgesetzt ist, gezwungen, ihre Fehler immer und immer wieder zu wiederholen. Eine laute Stille kehrte ein, wohl eher ein Rauschen und Piepsen, Klirren und Schreien in ihren Ohren.
Wie konnte sie nur so leichtsinnig handeln? So leichtsinnig sein, und das Risiko eingehen, das er wie sie wird?
Sie holte Luft, es zischte, ihr Herz zog ihre Lunge in die Länge, ihre Lippen verschlossen sich. „Ihr habt jemanden mitgebracht?", erkundigte sich der Oxygenetiker bei Miu und Selo, während er die neue Person im Gang musterte. Ihr Gehör kehrte zurück. Selo lächelte. „Ja, ihr Name ist Lia.", erklärte sie, beinahe stolz. Eno nahm es wahr, nickte und nahm die Hand zum Kinn, als müsste sich diese kurze Antwort erneut durch den Kopf gehen lassen, um sie zu analysieren. Dann sah er Lia an: „Sie sieht ganz schön vermöbelt aus.". Sie sah beinahe peinlich berührt aus, aber seine Aussage enthielt Fakten. Ihre Beine waren grün und blau, ein bisschen aufgekratzt und geschürft. Ihre Kleidung war auch ganz staubig. Sie roch nach Krankenhaus. Miu warf seinen Kommentar bei Seite, obwohl er wahrscheinlich nur die Stimmung aufheitern wollte, und begann zu erklären: „Wir haben sie im Krankenhaus gefunden. Sie war im Keller, sozusagen besessen von einem Monster.". Das Hasenmädchen pausierte einen Moment, bevor sie selbst peinlich berührt, noch hinzufügte: „Lia ist eine Hexe. Sie hat ein Haustier, er heißt Flips.". Miu hat ein goldenes Herz. Es schien, dass sie Lia nicht als ‚pures Opfer' darstellen wollte, sie wollte ihre Persönlichkeit zeigen.
Es machte Huxley krank. Das Götterkind befreite sich aus ihrer Statik und ihre Beine ließen sich wieder kontrollieren. Sie schob Selo zur Seite, hörte von ihr nur ein überraschtes Geräusch. Miu ging beinahe automatisch zur Seite, ließ sie durch den Türrahmen passieren. Huxley zog an Lia vorbei, sie hatten für einen kleinen Moment Augenkontakt. Sie hatte grüne Augen. Huxleys Blick löste sich.
Sie wollte kotzen. Sie will alleine sein. Sie will sie wieder.
Miu, jedoch, schien noch an der Auseinandersetzung von heute Mittag zu hängen...
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Re: Das super coole TM original RPG mit coolen Leuten (do not steal)
von Apocalyptic_Apostle_Nika am 06.06.2022 01:05Sein Blick traf sie wie eine Kugel, und sie hielt die Waffe. Für einen Bruchteil einer Sekunde, wie von einem Spiegel, hoffte sie den Spannhebel wahrnehmen zu können, bevor ihr Kopf taub und leicht wurde. Es wäre fair.
Â
Es wäre fair, würde es nun ihr passieren.
Egal, lassen wir es mit dem Regen verschwinden.
Die Augen von dem Windgott, braun, honiggolden in der Sonne, pechschwarz in der Nacht, und eiskalt wie Einsamkeit in dem Licht der Fernseher, liefen sie ab und auf. Die Unsicherheit war ihn auf das Gesicht illustriert. Oder war es Misstrauen? Nein, niemals. Wäre es Misstrauen, dann wäre er längst aktiv geworden, hätte sie gerecht bestraft. Aber warum tat er nichts? Weil er ihr traute? Nein, das kann nicht sein, das darf nicht.
Huxley fühlte den kalten Griff wieder in ihrer Hand, die Kanten und Ecken. Das Magazin, den Abzug. Ihre pinken Augen richteten sich auf ihre blasse Hand – sie war leer. Sie ist im Hier und Jetzt. Doch wurde ihre Aufmerksamkeit zurück auf Eno gezogen, als er einen Schritt zu ihr wagte.
Ich will das nicht.
Ich will nicht, dass du näherkommst.
Ich will dir nicht wehtun.
Ich will nicht allein sein.
IÒ‰CÒ‰HÒ‰ WÒ‰IÒ‰LÒ‰LÒ‰ NÒ‰IÒ‰CÒ‰HÒ‰TÒ‰ SÒ‰TÒ‰EÒ‰RÒ‰BÒ‰EÒ‰NÒ‰!Ò‰
Sie tat nichts. Erneut. Ihre Beine bewegten sich nicht, und sie sah die Szene vor sich spielen, als wäre es ein Theaterstück, ein Musical. Doch jede Melodie fehlte, jede Choreografie. Es war beinahe wunderschön.
„Worauf wartest du dann noch?", öffnete sich sein Mund und die Worte tropften raus.
Huxley erstarrte. Weil sie nichts tun wollte. Sie wollte, dass sie endlich jemand stoppt. Sie wollte aufhören. Sie will nicht mehr leiden.
Ihre Augen trafen seine, sie hätte kotzen können. Ihre sahen genau so aus. Nein, egal, weg damit!
Sie konnte sich nicht bewegen, sie musste es. Aber warum? Warum bewegte man sich? Warum passierte das, was passierte? Sie schnappte nach Luft, wollte ihm entgegnen-
„Seid ihr beiden hier drin?", eine helle Stimme erklang und Miu erschien in dem Türrahmen, von hinten mit warmem Licht ummantelt. „Oh, wie unordentlich...", man erblickte eine weitere Silhouette hinter ihr, aber Huxley erkannte weder die Silhouette, noch die dazugehörende Stimme. Wer war das?
„Was macht ihr beiden denn da? Wir haben euch gesucht!", Selo quetschte sich zwischen Miu und Eno. Die Situation starb, der Vorhang schloss sich.
Vergibst du mir?
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Re: Anime Titel Forum Spiel
von Apocalyptic_Apostle_Nika am 19.04.2022 12:32Hangyaku no monogatari
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Re: Das super coole TM original RPG mit coolen Leuten (do not steal)
von Apocalyptic_Apostle_Nika am 18.04.2022 16:01
Huxley zog ihre Hand fort das Gefühl verschwand. Ihre Hand wurde an ihrer Seite platziert, symmetrisch zu ihrer anderen. Die Stille blies ihren schrecklich lauten Atem in den Raum, atmete wieder ein und ging verloren.
„Also bist du mir doch nachgekommen.", sie dreht sich nicht zu ihm. 
Gegebenenfalls verdiente er ihr Augenlicht nicht, immerhin ließ er sich wie eine Puppe herumwerfen und auseinanderreißen. Nicht, dass das Huxleys Intention war, sie wollte ihm letztlich nur die Wahrheit seiner Idiotie vorzeigen, wie es ihm traf war ganz allein seine Sache. Doch für eine kurze Sekunde befiel sie die Frage, wie sie damals reagiert hätte. Kurz nachdem... nein, egal, hör auf, fort damit, wir vergessen das und verpacken es.
Ihr Auge strich über den glatten Bildschirm, umarmt von dem dunklen Gehäuse, welcher wirre und doch so leise Geräusche produzierte. In seinem Chaos herrschte Idylle und Ordnung, und Huxley wünschte, dass ihre Chaos sich mit seinem Synchronisieren könnte.
Â
„Was machst du da?", brachte der Demi-Gott endlich heraus, welche die Stille endlich vollständig entlud. Er schien sich, sowie seine Gedanken, gefangen zu haben und stieg wieder zu seiner vorherigen Pracht auf, als hätte er ihre Worte bereits vergessen. Ob er sie jemals gehört hatte? Die Frage sang durch ihren Kopf und erstickte sich selbst.
„Das wäre der schnellste Weg in das Krankenhaus, es würde uns lediglich einige Minuten kosten. Ich weiß, wo sich im Krankenhaus Fernseher befinden, also ist das das Beste, was wir nun tun können.", erklärte sie den Jungen. Huxley zog ihre Hand nach oben und musterte diese, zog die Ärmel höher. Ob sie es sich vorstellte oder nicht, sie schwor einen leichten Windzug zu vernehmen. Doch dies war heute nicht das erste Mal, ab einem Punkt würde sie sich diese sicherlich wünschen. Wenn dieser jedoch tatsächlich von Eno kam, dann schien ihm diese Erklärung nicht zu gefallen. Nun wandte sie sich zu ihm:
„Ich habe dir gesagt, dass ich nicht auf der gleichen Ebene der Realität wie du existiere. Du könntest sagen, dass ich ebenfalls auf der Ebene der Frequenzen existiere.", Huxley wusste bis heute nicht ganz, wie sie existierten, „Du musst nicht wissen, wer oder was ich bin, und wir müssen keine Freunde sein. Hasse die Wahrheit, die du siehst. Wenn du dies tust, musst du aber einsehen, dass du kein guter Anführer bist.". Huxley sah ihn in seine Augen, dieses Mal mit einer Warnung von ihrer Seite. „Wenn du mich nicht annimmst, werden sie sterben. Und das Blut von ihnen wird auf deinen Händen sein.", sprach sie.
Sie fragte sich, ob das reinste Wasser das Blut von ihren Händen ätzen könnte.
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Re: Das super coole TM original RPG mit coolen Leuten (do not steal)
von Apocalyptic_Apostle_Nika am 13.04.2022 23:32
Ihre Finger rutschten in den Bildschirm – da war es, das Gefühl, welches sie vor drei Jahren kennenlernte. Es war leer, aber auch so überwältigend, kalt und doch brennend. Es war wie ein taubes Gefühl, während die Welt auf sie schrie. Es war beinahe perfekt, so wohlfühlend. Aber es fühlte sich dennoch wie absolut nichts an. Huxley konnte dieses Gefühl, welches Menschen verwehrt wird, nicht beschreiben, nicht in verständliche Worte fassen. Sie war angekommen, dort, in der Zwischenwelt. Ihr Gedanke hatte sich bestätigt; sie konnte zwischen den Fernsehern existieren.
Doch da stellte sich die Frage, ob es denn andere Fernseher gab, beziehungsweise unversehrte. Man hatte sie sicherlich nicht ohne Grund hierhin gebracht, man sollte wissen, was sie ist und was sie konnte. Ihre andere Hand ummantelte fest ihr Kreuz. Es, was es ihr ermöglichte. Kurz gedachte sie der Vergangenheit, als sie es das erst Mal tat. Als sie ihr es tat erste Mal zeigte. Nein, vergessen wir es. Das ist nicht mehr wichtig. Sie ließ los, und hielt doch so stark fest.
Der Rest ihrer dünnen und blassen Hand folgte ihren Fingern. Frei bewegten sie sich, ohne Grenzen, ohne Zäune. Sie würde zwischen den Fernsehern laufen können, ohne Limitierungen. Zumindest würde sie mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht auf ihresgleichen treffen. Sicherlich würde sie das nicht überleben, nicht jetzt, nicht so früh und allein. Erneut umarmten ihre langen Finger ihren Gefährten. Dies bedeutete es, nicht auf der gleichen Ebene der Realität zu existieren. Dies bedeutete es, seine Menschheit zu zerreißen. Nein.
Ein Atemzug entkam ihrer Lunge, ihr Herz schlug mit einem lauten Schlag einen Moment schneller. Sie wusste nicht warum. Vielleicht, auch nur vielleicht, war das eine Normalität, nach der sie sich sehnte. War sie bereits so tief in die Leere versunken? Das sie dies als ‚Normalität' empfand? Ekelhaft. Dies war auch nicht mehr wichtig.
Wo waren die Fernseher im St. Peters Krankenhaus? In den Gemeinschaftsräumen standen welche, ja. In einem der EKG Zimmer auch... würde sie durch die Herzmonitore passen? Doch was wäre, wenn sie kaputt wären? Viele Fragen, und doch so wenig Zeit. Verschwenden wir diese nicht, gehen wir.
Ein Teil ihres Handgelenks verreiste in die ferne Welt, doch sie hörte die Tür hinter sich leise und langezogen aufschreien. Schien so, als wäre der Sohn der Winde doch etwas hartnäckiger und lästiger als gedacht...
Exorcizamus te, omnis immunde spiritus
Omni satanica potestas
In nomini Jesu Christi
Vade retro Satana
Nunquam suade mihi vana
Sunt mala quae libras, ipse venena bibas
In nomini Jesu Christi
Re: Das super coole TM original RPG mit coolen Leuten (do not steal)
von Apocalyptic_Apostle_Nika am 12.04.2022 22:45Ihre Hand umschlug die kalte, farbenfrohe Türklinke und zog an ihr. Für einen Moment, für nur einen ganz, ganz kurzen Moment, das konnte man schwören, fühlte sich der Wind bitterkalt an. Ein letztes Mal kam ihr die Frage, ob es doch sein Werk sei? Aber die Tür fiel zu und separierte die beiden Welten, Dimensionen. Stille folgte, wie so oft, umhüllte sie und legte sich wie eine Decke über den Raum und die Zeit. Nun war sie statisch, für drei Stunden, fünf Wochen und sieben Jahre. Sie zogen ein, lebten und starben. Dann richtete sich ihr Blick zur Decke, auf die vielen Lichter. Das Schwächste aus der Familie flackerte immer noch, ohne Rhythmus und Takt.
Ihr Auge musterte es, beobachtete es, analysierte es, sah es. Nahm es wahr.
Sie zog die Pistole aus ihrem Rock, materialisiert aus der Sünde, die sie leitete. Gefärbt schwarz, ohne Licht, dass eindringen konnte. Es saugte das ganze Glück um sich herum auf und brach es, aber Huxley war sich sicher, dass es lediglich getarntes Leid war, was es zerschmetterte. Ihre Hand geleitete sie nach oben, zur Decke, zur schwachen Lampe. Ihr Finger schlief auf dem Abzug, bewegungslos. Kein Gedanke. Keine Emotion. Ihr Kopf war leer, nicht einmal das Schreien kam durch. Doch ihr Arm fiel zur Seite, ihre Hand öffnete sich und das Instrument fiel. Doch es durfte den Boden nicht küssen, verschwand in der Luft und löste sich einfach auf. Noch ein paar Sekunden hielt sie ihren starren Blick auf dem Licht, dann wendete sie sich ab. Wie immer, wie jeder. Sie konnte sich das sparen, später würde sie es brauchen.
Ihre Füße trugen sie um die Theke, hinter sie und weiter durch die Küche, welche weiterhin kalt stand und in ihren eigenen Träumen zerfiel, sich mit Ruhe zierte. Weiter nach hinten, zu den zwei Türen, dort, wo das Licht schwächer war. Ihr Blick richtete sich auf die Tür zum Hinterzimmer und ihre Hand schob leicht gegen die Tür. Sie erblickte das Zimmer, welches durch die verschütteten und zerstreuten Zettel gezeichnet war. Doch ihre Schuhe übertraten diese, keine Sorge um ihren ehemaligen Inhalt.
Am Ende stand sie dem Fernseher entgegen. Die, welche von ihrem Alter gezeichnet waren. Der Röhrenfernseher, so wenig liebte man sie. Er erbrachte einen günstigen Nutzen, deshalb war er noch hier. Huxley interessierte es nicht. Er erbrachte ihr einen Nutzen, deshalb existierte er. Langsam streckte sie ihre blasse Hand aus, zum Bildschirm.
Er erbrachte eine Arbeit, also existierte er noch.
Ihre Finger bewegten sich langsam auf den runden Bildschirm zu.
Ja, er musste arbeiten. Deshalb lebte er.
Sie fühlte das Kribbeln in ihren Fingern, ihr Kreuz vibrierte.
Er lebte, weil er es tun musste.
Ihre Finger berührten den Bildschirm und das familiäre Gefühl breitete sich in ihrem ganzen Körper wie Blut aus. Sie atmete ein, ihr Kreuz aus. Nun wusste sie, wo es hinging, und sie wusste, was sie letztendlich tun würde.
Exorcizamus te, omnis immunde spiritus
Omni satanica potestas
In nomini Jesu Christi
Vade retro Satana
Nunquam suade mihi vana
Sunt mala quae libras, ipse venena bibas
In nomini Jesu Christi



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