Das super coole TM original RPG mit coolen Leuten (do not steal)

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Selo03
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sterbendes selolo

von Selo03 am 08.04.2022 01:15

(ICH HABE KEINE AHNUNG WAS ICH TUE TEIL 3 ICH HABE ANGST)

Das Augenklappen Mädchen wendete sich ab von uns und ging in die richtung des WcDonalds. Ob sie hunger hatte? Es war sicher etwas anstrengend mit Nosic und mit uns zu Interagieren da tut es ihr sicher gut etwas Energie durch Essen zu tanken. Ich wünschte ihr einen guten appetit in meinen gedanken~

Nach und nach stellten sich auch Mamiko und Tibia vor, nun würde nur noch Augpenchen (mischung aus Augen, Klappen und Mädchen ramen) fehlen, die jedoch momentan dabei ist uns zu verlassen. Vielleicht wollte sie ja auch gar nicht Essen und einfach nichts mit uns zu tun haben. Schade ist es ja auch, aber wenn sie nicht mag kann man da wohl nichts ma- doch plötzlich ging Randomy auf Augpenchen zu. Sie schien sehr verärgert zu sein, vielleicht sollte jemand von uns eingreifen und sie beruhigen...
Augpenchen schreckte nicht zurück und fing an zu reden "Wann habt ihr zuletzt einen Menschen gesehen?"
Stimmt,
es ist schon eine weile her dass ich einen Menschen gesehen hatte...zuletzt war es als ich mein Haus verlassen hatte....Nachdem ich mich verlaufen hatte war kein Kindchen mehr zu sehen.
Aufpenchen setzte fort "Seitdem dieses Monster hier aufgetaucht ist, sind alle Menschen verschwunden. Sieht euch um! Die Straßen sind leer, sauber. Keiner ist zu hören, kein erschrockenes Schreien, kein Betteln. Nicht einmal eine weitere Stimme ist zu hören. ... Irgendetwas ist in den Momenten vor der Ankunft dieses Monster und der Ankunft von uns am Plaza passiert. Es scheint, als wären wir allein in dieser Welt." 

wow......wie Augpenchen das sagt klingt dass ja richtig Cool! In diesen momenten als sie ihre Ansprache führte wurde ich aufeinmal ein kleiner Fan von ihr ahaha. Ich Streckte mich etwas da ich einwenig erschöpft war.
Aufpenchen führ noch weiter bis sie sich dann ebenfalls vorstellte. Nika Huxley war ihr Name, Ich hatte mich jedoch daran gewohnt sie Aufpenchen zu nennen, aufgrunddessen würde ich sie wohl weiterhin so nennen.

Doch Miu tritt vor und Urteilte darüber, dass Augpenchen keine interesse an eine zusammenarbeit fand
jedoch gestehte sie nach dem sie aussprach ein dass es etwas überreagiert kam.
Eno kam nun ebenfalls zur Wort und bot Augpenchen mit den richtigen Worten die zusammenarbeit vor.
Randomy zog ihr Ärmel wieder zurück und stimmte Eno zu.

Abgefahren was hier geschieht.
Eno schlug uns in Gruppen die gegend nach Menschen zu erkundigen. Er teilte uns in Gruppen ein,
Aufpenchen und er würden dass WcDonalds untersuchen, Randomy, Tibi und Mamiko Die Supermärkte und anschließend Miu und ich das St. Peters Krankenhaus. Wow wie aufregent~ Wir schauen in einem Krankenhaus nach Menschen ausschau~
"Also dann bis Nachher Leute" Winkte Ich allen zu und ging mit Miu in richtung des Krankenhauses.
"Ich war noch nie in einen Krankenhaus" sprach ich zu Miu "Ich kenne es nur aus Anime und Manga ahaha" hoffentlich war meine aussage nicht irgendwie seltsam.

Wir beide kamen gemeinsam beim Krankenhaus an und gingen auch schon hinein. Bei der Rezeption sowohl auch beim eingang war kein Mensch zu sehen, "Kein Mensch weit und breit" sagte ich.
Wir gingen weiter in durch die Räume des ersten stockes doch ohne erfolg - es fehlt überall die spur vom Lebenden, man könnte also meinen dieses Krankenhaus wäre Komplett Verlassen. Selbst Patienten sahen wir nirgendswo. In manchen Räumen gab es sogar ziemlich viel chaos wie Verstreute Medikamente auf dem Boden verteilt. Als wir hinauf zum Zweiten Stock wollten bemerkten wir ebenfalls dass der Aufzug außerbetrieb war. Ebenfalls bemerkten wir dass die Türe die hinunter zum Keller führte verschlossen war. Ich versuchte einige male die Tür auf zubekommen und rüttelte an der Tür klinke, jedoch öffnen lassen wollte sie sich nicht. Wir einigten uns am Ende noch einmal Hinunter zu kommen und versuchen die Tür auf zu kriegen, vielleicht fanden wir ja auch einen Schlüssel in den anderen Stockwerken. Nun würde es Heißen die Treppen zum Zweiten Stock zu benutzen.

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Miulo

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Re: Das super coole TM original RPG mit coolen Leuten (do not steal)

von Miulo am 08.04.2022 10:20

Die folgenden Reaktionen fielen anders aus als ich es erwartet hatte.
Als allererstes trat Eno näher zu Nika und mir, es lag eine seltsame Spannung in der Luft, drei Menschen die sich wahrscheinlich am liebsten gar nicht erst begegnet wären versuchten ein konstruktives Gespräch miteinander zu führen.Irgendwie seltsam.
Eine Sekunde verging und Eno begann zu sprechen "Du hast natürlich recht ,dass wir hier eindeutig alle im selben Boot sitzen und wir demnach gemeinsam kooperieren sollten. Es ist jedoch nicht besonders schlau, unüberlegte Freundschaften mit Fremden einzugehen. Und für eine Kooperation ist kein freundschaftliches Gefühl vonnöten."
Während er sprach starrte ich ihn nur stumm an,mir war klar ,dass das was er sagte der Wahrheit entsprach aber trotzdem ist eine Kooperation ohne jegliche postive Gefühle zueinenader nicht auf lange Zeit dem Scheitern geweiht?Ich bin möglicherweise auch nicht erpicht darauf mich mit Nika anzufreunden aber wenn die Situation eben so ist wie sie ist dann sollten wir wenigstens versuchen miteinander auszukommen.

 

Eno sprach weiter und gegen das was er nun sagte konnte ich unmöglich argumentieren: "Wenn Nika nicht interessiert daran wäre, an einem Strang zu ziehen, hätte sie ihre Gedanken sicherlich nicht mit uns geteilt.
Scire, tacere. Über bedeutsames Wissen schweigt man, außer man profitiert davon, es mit anderen zu teilen. Und ich denke, dass das hier der Fall ist. Dass beide Seiten hier voneinander profitieren können. Ich würde vorschlagen, dass wir Nika's Theorie überprüfen."
Am liebsten hätte ich irgendetwas herausgeschrien selbst wenn es das dümmste geworden wäre was ich je gesagt hätte.Ich wollte hier weg
Diese Situation gefiel mir ganz und gar nicht, ich hatte keinerlei Kontrolle über das was geschah,ich wusste nicht was ich sagen oder tun sollte,ich wusste nicht einmal was ich fühlen sollte.Eno jedoch schien es ganz anders zu gehen von Anfang an war er der schlauste und vernünftigste in unserer Gruppe gewesen,er schien genau zu wissen was er tat und jedes seiner Worte war durchdacht,bis jetzt hatte er nicht einmal impulsiv gehandelt.
Sicherlich war dies auch den Anderen aufgefallen, bis auf Nika schien auch niemand sonst etwas gegen ihn zu haben. Ich fürchtete ,dass dies dazu führen würde ,dass sich der Oxygenetiker langsam aber sicher als Anführer unseres Teams herauskristallisieren würde.
Für das Team wäre dies sicher förderlich für mich hingegen....
Mit Eno als Leiter würde ich höchstwahrscheinlich innerhalb der ersten paar Tage aus dem Team geworfen werden. Meine Impulsivität machte es mir schwer mich dem Willen Anderer unterzuordnen.Natürlich gab ich dies nicht einfach so öffentlich zu,normalerweise versuche ich einfach, so schnell ich kann das Ruder zu ergreifen damit es niemand anderes vor mir tun kann.
Zudem würde ich es niemals schaffen so ein tiefes Verständnis für Situationen zu entwickeln wie Eno es hat. Wenn ich eine Situation vor mir liegen habe dann reagiere ich eben so wie es gerade passt, ich verstehe nicht wieso ich erst mach versteckten Botschaften und Zusammenhängen suchen sollte und selbst wenn ich es verstehen würde könnte ich es wahrscheinlich trotzdem niemals anwenden.
Diese Faktoren gemischt mit meiner generell auf viele Leute nervig wirkenden Persönlichkeit würden dafür sorgen ,dass ich dem Team mehr Schaden als Nutzen bringen würde, es wäre also die einzige logische Option mich herauszuschmeißen. Hier geht es immerhin darum möglicherweise die Welt zu retten da ist es egal wie es einzelnen Individuen dabei ergeht.
Doch selbst wenn es theoretisch gesehen so ist würde ich niemals konsequent nach dieser Aussage handeln. Jeder Mensch hat Träume und ein Leben dass dieser Leben möchte.Genauso wie ich mich nicht damit abfinden könnte zu sterben bevor ich nicht mein Leben gelebt habe genauso möchte ich auch ,dass Andere sich nicht damit abfinden müssen.Lieber riskiere ich alles um die Welt zu retten ohne jemand Unschuldigen sterben zu lassen als jemanden zu opfern und so das Problem zu lösen.

Erst als ich ein grdämpftes "Miu und Selo gehen zum Krankenhaus" hörte realisierte ich wie tief ich mich tatsächlich in meinen eigenen Gedanken verloren hatte und es beunruhigte mich.In seinem eigenen Kopf verschwinden,Stunden nur mit seinen eigenen Gedanken verbringen diese Vorstellung machte mir Angst, genau deshalb versuchte ich normalerweise genau dies nicht zu tun. Diese nennen wir sie "Angst vor Tiergründigkeit" die ich nun schon lange besitze ist ebenso Grund für die 2 oben genannte Faktoren.Man könnte sagen ,dass mindestens die Hälfte meiner gesamten Persönlichkeit darauf basierte ein nicht tiefgründiger Mensch zu sein.
Heute allerdings war zu viel passiert,ich merkte wie ich mit meiner eigenen Philosophie an dessen Grenzen stieß.
Ich schüttelte heftig meinen Kopf und verdrängte alle Gedanken die ich zuvor hatte.Ich konnte diese Seite von mir nicht ausstehen genau deshalb nahn ich mir vor sie für den Rest des Tages wegzusperren und genau deshalb setze ich nun auch ein Lächeln auf und ging zu Selo rüber mit der ich anscheinend nach Hinweisen suchen sollte.

Wir gingen schweigend einige Meter.Jedoch war es kein unangenehmes Schweigen,Selos Präsenz wirkte fast schon so wie Beruhigungsmittel auf mich,ich mochte sie.
Irgendwann ergriff Selo das Wort:" Ich war noch nie in einen Krankenhaus.Ich kenne es nur aus Anime und Manga ahaha"
Ihre Aussage brachte mich ein wenig zum Lachen,es war aber keineswegs so dass ich sie auslachte viel mehr versuchte ich mit ihr zu Lachen.Ich war froh ,dass ich mit Selo in dieser Situation trotzdem noch ein normales Gespräch führen konnte.Mit gewissen anderen Leiten wäre dies sicher nicht möglich gewesen.
Nachdem ich kurz überlegte beschloss ich auf ihre Aussage zu antworten:"Das letzte mal als ich dort war,war als ich 6 Jahre alt war.Ich erinnere mich noch daran was für schreckliche Kopfschmerzen ich an diesem Tag hatte.Mir geht es also ähnlich wie dir"
Ich lächelte Selo an,die Leichtherzigkeit dieses Gespräches war wirklich genau das was ich gerade brauchte.

Einige Minuten später erreichten wir das Krankenhaus und gingen ohne zu zögern hinein.Die Rezeption?Leer.Das Wartezimmer?Ebenfalls Leer.
Der erste Stock?Erst Recht leer.
Ein leeres Krankenhaus ist schon etwas beängstigend doch wahrscheinlich liegt das nur daran ,dass Krankenhäuser sonst nie leer sind.
Selo und ich wollten uns auf den Weg in den Keller machen.Besonders weit kamen wir allerdings nicht.Der Keller war duch eine schwere verschlossene Tür gesichert.
Selo fing an an der Tür zu rütteln und ich konnte nicht anders als ebenfalls zu helfen.
Schließlich mussten wir jedoch feststellen ,dass wir die Tür ohne Schlüssel unmöglich aufbekommen konnten.
Also machte Selo den Vorschlag erst einmal weiter in den 2.Stock zu gehen und dann später zum Keller zurückzukommen,es könnte ja sein ,dass wir in einem der anderen Stockwerke einen Schlüssel fanden.
Ich nickte,hoffte aber insgeheim ,dass wir den Schlüssel nicht finden würden.Keller waren ebenfalls etwas ,das ich normalerweise versuchte zu avoiden, genauso wie alle anderen kleinen und dunklen Orte.Ich würde nicht sagen ,dass ich ein Phobie vor ihnen hatte,ich bekomme nur immer Paranoia wenn ich mich an einem solchen Ort befand.

Selo und ich gingen hinüber zu den Treppen. Stillschweigend gingen wir hinauf,ich denke auch Selo hatte mittlerweile das bedrückende Gefühl bekommen ,dass dieses Krankenhaus ausstrahlte. Diesmal war es alos an mir sie abzulenken:Sag mal wie bist du eigentlich auf die Idee mit den Mörder-Cookies gekommen?Die Idee ist ziemlich schlau und scheint auch gut zu funktionieren "
Während wir weiter die Treppe hochgingen und im 2.Stock ankamen beantwortete Selo meine Frage.
Danach beschlossen wir uns weiter aufzuteilen um effizienter voranzukommen: "Ich schau mir die Zimmer auf der linken Seite des Flurs um,du dir die auf der Rechten" ,meinte ich.

Die Zimmer auf dem 2.Stock waren nocheinmal weitaus beängstigender verglichen mit denen im 1.Stock.
Während es im ersten Stock Anzeichen dafür gegeben hatte ,dass Menschen geflohen waren,war der 2.Stock perfekt in Takt.
Sogar etwas zu perfekt.In den Zimmer fande ich halb gegessende Mahlzeiten,mit Medikamenten gefüllte Spritzen die auf den Betten der Patienten lagen,laufende Fernseher und in einem Zimmer sogar eine laufende Dusche,dich ich ausschaltete weil sie mir ein ungutes Gefühl gab.Menschen jedoch waren weit und breit nicht zu sehen.
Was um alles in der Welt hatte die Kraft beinahe jeden Menschen verschwinden zu lassen und das ohne ,dass die Menschen etwas davon mitbekamen?
Plötzlich wollte ich nicht mehr allein sein,ich stürmte aus dem Zimmer in dem ich mich gerade befand und ging zu Selo hinüber.
"Und hast du etwas Interessantes gefunden?" fragte ich,bevor Selo noch auf die Idee kam mich zu fragen wieso ich zu ihr gekommen bin.Meine Verstörtheit versteckte ich dabei vor ihr.

DAS INTERNET IST FÜR UNS ALLE NEULAND

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David

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Re: Das super coole TM original RPG mit coolen Leuten (do not steal)

von David am 08.04.2022 16:33

Nachdem ich meinen Vorschlag geäußert hatte, sah ich erwartungsvoll in die Runde. In manchen Gesichtern entdeckte ich ein stilles Einverständnis, wiederum andere Gesichter schwiegen, scheinbar neutral, was meinen Vorschlag anging. Huxley wiederum...- Ich seufzte. Wie dem auch sei, jedenfalls sagte niemand gegen meine Worte aus.

 

Ich ließ den anderen ein wenig Zeit, um meinen Vorschlag zu durchdenken. In der Zwischenzeit wandte sich Huxley wieder um, um in Richtung WcDonalds zu gehen.

Bevor ich etwas tun konnte, hielt der Dämon sie wieder fest. Randomy stellte fest, dass Huxley schon allein in das WcDonalds will. Als könnten wir das nicht sehen. Ich wollte den Dämon wieder zurückziehen, blieb jedoch stehen, da dieser schien, als hätte er etwas zu melden. Randomy drehte sich zur Gruppe und warf die Hände in die Luft, Nika's Ärmel immer noch in einer Hand.

„Ich stimme Eno zu, wir sollten wirklich erst die Gegend erkunden. Wenn dieses WcDonalds wirklich ein großer Hinweis für unser weiteres Vorgehen sein wird, dann müssen wir auch kleinere Hinweise auffinden, um das Puzzle zu lösen. Wenn Wesen wie dieses... Nosic... hier Unwesen treiben, dann dürfen wir nicht allein sein.".

Ich nickte Randomy zu, doch spürte ich etwas eigenartiges in ihrem Blick... Und für einen Moment hatte ich das Gefühl, unser Dämon wäre nicht ganz so vertrauenswürdig, wie ich anfangs dachte. Ich hatte jedoch nicht viel Zeit, jetzt darüber nachzudenken, denn es gab eine Person, die ich noch eher im Auge behalten musste als Randomy.

Aber Huxley blieb still. Ich trat zwischen die beiden und löste langsam ihren Ärmel aus Randomy's Griff, bedacht darauf, sie nicht zu berühren.

Der Dämon gesellte sich zurück zur Gruppe und stellte sich zwischen Tibi und Mamiko.

Ich verschränkte meine Arme. Es war an der Zeit, meinen Vorschlag in die Tat umzusetzen, denn mit einem Blick in den Himmel merkte ich, dass die Nacht bald einbrechen würde. Seltsam, war denn nicht eben noch Mittag? Stand ich denn nicht eben noch vor meiner Haustür? War mein Leben nicht eben noch das, was es mal war? Mein Leben würde nie mehr so sein, wie es war.

Die Zeit, die seit heute Mittag vergangen war, fühlte sich an wie eine Ewigkeit und doch... Nein, eigenartig war das nicht. Das Zeitgefühl war schon immer eine meiner Schwächen gewesen.

Ich stellte meine Gedanken über die Zeit vorerst ab und ließ meinen Blick durch die Gruppe schweifen.
„Wir wollten weitere Provokationen vermeiden und unsere Nachforschungen abschließen, bevor die Nacht anbricht.", stellte ich fest. Einige Blicke richteten sich daraufhin gen Himmel und erkannten, dass ich Recht hatte. Als sie sich wieder auf mich richteten, beendete ich meine Rede: „Wir teilen und auf und treffen uns so bald wie möglich wieder hier."

Die anderen nickten und schienen, als hätten sie nichts zu ergänzen.
„Wer geht mit wem?", unterbrach Randomy die Stille.
Klar, darüber hatte ich mir schon Gedanken gemacht.
Ich zeigte die Straße hinunter, wo das Krankenhaus war.

„Miu und Selo, geht zum Krankenhaus. Falls jemand verletzt ist, wird er da sein.", erklärte ich und lächelte die beiden an, die sich zu freuen schienen und sich gleich auf den Weg machten.

„Tibi, Randomy, Mamiko, es wäre gut, wenn ihr euch zu den Supermärkten begebt. Vielleicht haben sich die Menschen dorthin verzogen, ansonsten ist es gut, um Ressourcen zu sammeln."
Ich zeigte nach Westen und beobachtete die kleine Gruppe, wie sie sich, Tibi und Randomy zuerst, dann die stille Mamiko ihnen folgend, von unserem Platz zurückziehen.

Jetzt waren nur noch ich und Huxley übrig. Sie sah zu mir hoch und für einen Moment fühlte ich mich ihr überlegen.
„Was für ein Wunder, dass sich der Anführer mit der suspektesten Person einteilt.", bemerkte sie trocken. Ich ging nicht darauf ein.
„Wir untersuchen den WcDonalds.", antwortete ich ihr knapp und ging los.

Ich griff nach der Türklinke und drückte die Tür auf, die ich für die Götterfigur offen hielt. „Nach dir."

Es war klar, dass ich mich mit ihr eingeteilt hatte, um sie im Auge zu behalten, doch das war nicht der einzige Grund.
Denn trotz unserer fast natürlichen Rivalität waren wir beide zwei Puzzleteile, die nicht in das Puzzle dieser Gruppe passten.

Und hätte mir jene Person, die wir schon im Vorfeld als verrückt abgestempelt haben, auch noch gesagt, dass ich der Anführer dieser Gruppe werden würde, hätte ich ihn auf der Stelle zu meinem Therapeuten Ian Lancaster verwiesen.

Bekanntlich kommt die wahre Persönlichkeit in schwierigen Situationen zum Vorschein. Vielleicht war ich ja schon immer im Kern vernünftig und ein Anführer. Oder, vielleicht lag es an meinen Genen. Ich stamme aus einer Familie von Fürsten, Kapitänen und Piraten. Die Vernunft des Fürsten und die Führungskraft des Kapitänen habe ich schon bewiesen. Die Manifestation meines inneren Piraten in der materiellen Welt war nun nur noch eine Frage der Zeit.

Als Huxley den WcDonalds betreten hat, tat ich es ihr gleich und schloss die Tür hinter uns. Ohne ein Wort miteinander zu wechseln, gingen wir unseren eigenen Untersuchungen nach, wobei ich mich den ordentlichen Tischen, die meiner Meinung nach zu ordentlich für ein Fast-Food Restaurant wie dieses waren, zuwendete.

Ich fragte mich, wieso Huxley in erster Linie so beharrt darauf war, den WcDonalds zu besichtigen. Hatte sie eine Vorahnung, was sie hier vorfinden würden?

Hätten wir ein wenig mehr Zeit gehabt, hätte ich die Frage im Hinterkopf behalten und selber darüber nachgedacht. Doch es war fast komplett dunkel draußen. Es blieb keine Zeit mehr.

Mir selber fiel nichts anderes auf als die unheimliche Stille und die Menschenleere. Ich wandte mich von den sauberen Tischen ab und wollte nach Nika sehen, als mir ein kleiner Zettel, der an der Eingangstür hing, auffiel. Ich las ihn laut vor, um die Stille zu brechen:

ÖFFNUNGSZEITEN:
Mo-Sa: 07:00 - 20:00
Sonntags geschlossen"

Unter dem schwarzen fett gedruckten Text war ein Smiley mit einer roten Brille aufgemalt, den ich nicht weiter beachtete. Welcher Wochentag war heute nochmal? Ich riss den Zettel langsam von der Tür und lief hinter die Theke.

„Und, schon irgendwas herausgefunden?", fragte ich die Götterfigur, die ihren Untersuchungen fokussiert nachging.

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Apocalyptic...
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Re: Das super coole TM original RPG mit coolen Leuten (do not steal)

von Apocalyptic_Apostle_Nika am 08.04.2022 19:12

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Man hörte nur das Aufprallen ihrer Mary Janes auf den Boden. Für einen Moment blieb sie in der Hocke. Der Boden war sauber, kalt, als wären die Maschinen nicht gelaufen, als wäre keine Person hier gewesen. Huxleys Kopf drehte sich, Richtung Kasse. Der Bildschirm war an, aber es schien keine Bestellungen gegeben zu haben. Selbst die Spendenbox neben ihr war leer!
Die Götterfigur schaffte es nicht einmal aufzustehen, nein, sie stolperte einfach in die Küche. Die Küche, welche normalerweise heiß, unangenehm und unordentlich sein sollte. Die Küche, die nun in neu gefundener Ordnung, angenehmer Raumtemperatur die lebenden Geschöpfe dieser Welt verspottet, während sie sich in immerwährender Ruhe befand. Wie ekelhaft. Sie stolperte direkt auf eine Arbeitsfläche. Laufen war nie ihre Stärke. Sie hatte nie wirklich irgendwelche Stärken, aber das kommt davon, wenn man eine angeborene Herzkrankheit hat. Das schwere Atmen, die Schwäche, die Einsamkeit. Obwohl sie ihr immer gesagt hatte, dass sie gut war, wie sie ist.
Huxley schubste einige der Container, welche sich auf der Arbeitsfläche befanden, in den Müll. Sie hasste es, über die Vergangenheit nachzudenken, und sie hasste sich selbst noch mehr dafür, weil sie darüber nachdachte.
„Verdammt...", sie stützte sich auf ihren Armen, bevor sie sich aufrichtete. Wenigstens schien Eno nichts von den Geräuschen gehört zu haben. Oder er ignorierte sie. Das scheint am wahrscheinlichsten zu sein, und wahrscheinlich auch am besten. Aber ihr schwacher Moment sollte sie nicht von ihrer Suche abbringen. Nur weil in der Küche niemand ist, bedeutet das nicht, dass sich niemand im Hinterzimmer versteckt hat, oder? ... nicht wahr?

Huxley bahnte sich ihren Weg durch die Küche, zum Hinterzimmer. Genau daneben sollte sich auch das Abstellzimmer befinden. Sie wusste das, weil sie in der Grundschule, als ihre Eltern mit ihr im WcDonalds waren, aus Versehen ins Hinterzimmer stolziert war. Aber das war noch in Old Starshire.
Ihre Hand glitt über ihre Brust.
Sie kam ja wegen ihrem Herzen hierher, nach TM.

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Sie trat ins Hinterzimmer und ihr Atem stockte. Es war leer. Niemand hatte sich hier versteckt. Ihre Hände wurden zu Fäusten, und sie drehte sich um, zur hölzernen Tür, welche sie aufriss, beinahe aus dem Rahmen rammte. Das Abstellzimmer war leer. Dort versammelten sich lediglich die Besen, die Putzmittel. „Das kann doch nicht...!", sie warf die Besen um, trat die Eimer um. Aber das Zimmer war leer. Vielleicht erreichte Eno dieses klirren, dieses Chaos aus dem Ende des Gebäudes. Huxley dachte nicht darüber nach. Es war frustrierend allein zu sein, wenn man es nicht wollte. Ihr Blick wendete sich zurück zu dem Hinterzimmer, in welches sie erneut stürmte.

Wenn es Hinweise auf Menschenleben geben müsste, dann hier. Ihre Hand glitt über die kalte Wand, kam letztlich an einer Box mit Zetteln an. Das müssten diese Stundenpläne sein, in welche die Arbeiter immer ihre Arbeitszeiten eintrugen. Huxley riss eine Handvoll aus der Box, viele Papiere fielen jedoch einfach zu Boden, blieben verstreut mit Ihresgleichen liegen. Und Huxleys Entsetzten wuchs nur.
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Der Zettel, den sie vor sich sah, war leer.

Und der nächste auch.
Sowie der nächste.
Und der darauffolgende.
Sie waren leer.

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„Scheiße!", sie schmiss die Zettel quer durch den Raum. Sie wollte doch nur verstehen, was hier geschah und warum.
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Verzweifelt ergriff sie ihr Kreuz, warf ihren Rücken gegen die Wand und rutschte diese hinunter. „Warum kannst du mir nicht einfach sagen, was hier geschieht? Warum hilfst du mir nicht?", doch das Kreuz blieb still. Ihr pinkes Auge traf die Schwärze ihres Schmuckes, Stille folgte. Langsam strich sie mit der Hand über ihre Augenklappe.

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„ÖFFNUNGSZEITEN: Mo-Sa: 07:00 - 20:00, sonntags geschlossen.", hörte sie von Eno aus dem Vorraum diktieren. Oder das Esszimmer? Das hörte sich zu formell an. Auf jeden Fall wollte er seine Präsenz bekannt machen.

Ihr Blick schlich zurück zur Tür. Dort war ein Telefon, dort, an der Wand. Dort! Ihre Finger rutschten weg von ihrem Gefährten und es schwebte zurück zu ihrem Halsband, das, was sie auf ewig miteinander verband. Huxley stellte sich erneut auf ihre Beine.

Es stimmte, dass Leute hier nicht sein würden. Vor einem Monster wären sie geflohen, ja. Am Plaza befinden sich normalerweise viele Leute, genauso in einem Fast-Food Restaurant. Die Annahme, dass sich hier jemand verstecken würde, war also tatsächlich richtig, ja.
Huxley ergriff den Hörer.
Auf der anderen Hand war es aber närrisch zu denken, dass dieses Monster nicht bereits seit längerer Zeit herumlief. Es lag tatsächlich nahe, dass die Leute so schnell wie möglich evakuiert wurden, von westlich zu östlich. Die meisten kamen aus den Richtungen von Osten nach Westen, daher hätten sie das meiste nicht gesehen. Jedoch erklärte es nicht die fehlenden Sirenen.
Sie lehnte den Hörer an ihr Ohr.

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Hauptsache du bekommst nicht wieder einen Herzinfarkt.", sie schnappte nach Luft.

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Mit ihren Fingern wählte sie die Nummer der Polizei und wartete einen Moment, sowie einen zweiten und einen dritten. Sie seufzte und hang den Hörer wieder auf. Es kam kein Signal durch, also schien die Telefonleitung tot zu sein. Wenigstens dachte unser Mastermind daran. Sie lehnte sich zurück. Es gab also ein Telefonsignal, Anrufe kommen nicht durch, also ist das Internet wahrscheinlich also gekappt worden. Der Strom lief jedoch. Könnte es ein elektromagnetischer Puls gewesen sein? Ginge der Strom dann nicht aber auch aus? Sie wusste das nicht.
Huxley drehte sich noch einmal zum Rest des Raumes. Dort stand ein kleiner Fernseher, welcher die Kameras übersah. Er lief.

Huxleys Beine trugen sie hinüber, zu den kleinen Fernseher. Sie streckte ihre Hand hinaus, Richtung Fernseher. Je näher ihre Finger dem Bildschirm kamen, desto mehr fühlte sie dieses familiäre Krabbeln in ihren Fingerspitzen. Nicht einmal der Strom müsste funktionieren, um-

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„Und, schon irgendwas herausgefunden?", fragte Eno, welcher nun in der Tür stand. Huxley zog ihre Hand zurück und drehte sich um. Ihre Blicke trafen sich in Stille.
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„Nein.", antwortete sie und ihre Hände wurden zu Fäusten, jedoch ohne Kraft. Sie hingen, anteilslos, feige. Herr Oxygenetiker sah sie an, dann das Chaos auf dem Boden. Stille. „Was, bist du jetzt auch ein Reinlichkeitsfanatiker?", fragte sie und verschränkte ihre Arme. Er hob eine Augenbraue. Leise seufzte sie. „Das war ich", erklärte sie, „außerdem gibt es kein Telefonsignal, Anrufe werden wohl nicht durchkommen.". „Also hast du doch irgendetwas rausgefunden.", es schien, als würde sein Vertrauen schwinden. An seiner Aussage war nichts falsch – er hatte Recht. Sein Vertrauen brauchte Huxley aber nicht. Sie kam besser ohne Freunde aus.

„Ja, das habe ich. Du kannst mich aber auch gerne hinterfragen und es selbst versuchen. Das Telefon ist genau links von dir.", merkte Huxley an und er drehte seine Augen zum eben beschriebenen Kommunikationsmittel, „Oder hast du Angst, dass ich plötzlich wegrenne?". Er sollte durchaus Angst davor haben, dass Huxley verschwindet. Sie hat aber keinen Grund einen Menschen etwas anzutun, es würde ihr nichts bringen.
„Ich habe den Zettel mit den Öffnungszeiten gefunden.", teilte der Oxygenetiker daraufhin mit. Huxley hob ihre Braue. „Ich weiß, das habe ich gehört.", sie fand die Idee davon irgendwie amüsant. Sollten sie später, wenn alles vorbei sein könnte, erneut hier vorbeischauen und etwas zusammen essen? Im Leben nicht. „Großartige Arbeit, Herr Detektiv. Ich bezweifle, dass es uns aber helfen wird.", Huxley löste ihre Arme und lief hinüber zu ihn, zur Tür. „Scheint so, als wäre meine Theorie bestätigt.", ihr Blick traf ihn dieses Mal nicht. „Zumindest, wenn es darum geht, dass sich hier kein Mensch befindet.", schien er ihr zu widersprechen. Kann er auch etwas anderes? Es würde Huxleys Leben leicht machen, würde er einfach sagen: „Ja, stimmt, geh", oder so.

„Ich bezweifle, dass du mich weiter herum eskortieren willst, und du machst nicht den Anschein, als wäre die Nacht bereits gefallen.", Huxley legte die Hände auf ihre Hüften, „Willst du mich jetzt an den Brunnen auf den Plaza ketten und auf die anderen warten, oder was?". Irgendwie war er schon, wie ein Flummi.

Exorcizamus te, omnis immunde spiritus
Omni satanica potestas
In nomini Jesu Christi
Vade retro Satana
Nunquam suade mihi vana
Sunt mala quae libras, ipse venena bibas
In nomini Jesu Christi

Antworten Zuletzt bearbeitet am 08.04.2022 19:12.

David

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Re: Das super coole TM original RPG mit coolen Leuten (do not steal)

von David am 08.04.2022 20:44

„Gute Idee", bemerkte ich ironisch. „Aber ein Pirat bin ich nicht." Den letzten Satz sagte ich mehr zu mir selber als zu Huxley und gedanklich fügte ich ein „Noch nicht" hinzu. Ich bückte mich, um einen der Zettel vom Boden aufzuheben. Er war leer, bis auf...-

 

„Huh?!", fragte ich erschrocken. Mein Blick richtete sich auf meine Hände, der von der Götterfigur richtete sich auf mich. Ich ließ den Zettel fallen.

„Rote Farbe.", murmelte ich knapp. Unsere Blicke trafen sich wieder. Die Farbe des roten Smileys, der unter den Öffnungszeiten prangte, war also noch frisch. Das konnte nur heißen-

„Es muss vor Kurzem jemand hier gewesen sein.", beendete Huxley meinen Gedanken. Ich nickte. Dafür, dass wir so etwas wie Rivalen hatten, war unsere Denkweise nicht komplett verschieden.

Wäre meine Begleitung etwas vertrauenswürdiger, wäre ich für einen kurzen Moment ins Badezimmer des WcDonalds gegangen, um mir die rote Farbe von den Händen zu waschen.
Zu meinem Glück blieb ich bei ihr.

Ich nahm den Zettel, den ich an der Eingangstür entdeckt hatte, wieder in die Hand und betrachtete den Smiley, den ich zu Unrecht nicht weiter beachtet hatte und der meinem Blick mit einem flammenden Grinsen stand hielt. 

Sein Grinsen erinnerte mich an jemanden, an den ich mich nicht gern erinnerte und so steckte ich den Hinweis in meine Jackentasche.

Um auf andere Gedanken zu kommen, sah ich zu Huxley auf und fing an zu sprechen: „Der Smiley erinnert mich ungemein an den von Red John."

Da meine Begleiterin meine Aussage nicht ganz zu begreifen schien, fügte ich hinzu: „Aus The Mentalist?"
Ich seufzte, hoffend darauf, dass ich in dieser Geschichte nicht die Rolle Patrick Jane's einnehmen würde.

„Wir sollten uns zurück zu der Plaza begeben und auf die anderen warten. Außer du möchtest hier nach weiteren Hinweisen suchen, wobei ich denke, dass unser Fund ausreichen wird.", sagte ich.
Ich wollte schon losgehen, doch ich drehte mich noch einmal zu der Götterfigur um.

„Oh, noch etwas", fügte ich hinzu. „Fallst du gedenken solltest, abzuhauen, werde ich dich nicht zurückhalten. Ich würde dir nur davon abraten." Ich gab ihr einen ernsten warnenden Blick, ehe ich mich umdrehte und den Raum verließ.

Auf dem Weg zurück zur Eingangstür, vorbei an den ordentlich aneinander gereihten und sauberen Tischen, vorbei an der Theke und dem Ort, wo normalerweise eine riesige Menschenschlange auf ihre Burger, Pommes oder Chicken Nuggets warten würde, wollte er mir einfach nicht aus dem Kopf gehen.

Insgeheim hoffte ich darauf, dass Huxley mir jeden Moment folgen würde und mir Gesellschaft leisten würde. Denn der Smiley war in meinen Kopf eingebrannt, genauso wie sein Gesicht es damals war.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 09.04.2022 13:04.

TIbia

18, Weiblich

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Beiträge: 374

Re: Das super coole TM original RPG mit coolen Leuten (do not steal)

von TIbia am 08.04.2022 21:08

Nach meiner Bemerkung über das Augenklappen Mädchen, dauerte es nicht lange bis jemand zur Tat die Fremde aufzuhalten schritt.

 

Randomy trat nach vor, und hielt sie an ihrem linken Arm fest. Sie scheint wütend, allerdings zeigt ihr Gesicht kaum etwas davon.

,,Hey! Es ist nicht sehr nett wegzugehen ohne sich vorzustellen! Überhaupt, du wolltest zwei Leute hier attackieren und du denkst du kannst dich hier aus dem Staub machen? Und dazu ist es noch gefährlich sich alleine hier rumzutreiben, hast du nicht dieses Monster gesehen?! Was ist, wenn du alleine angegriffen wirst! Also rück raus mit der Sprache: Wohin willst du?", wies das Teufelskind sie zurecht, und sprach zur gleichen Zeit auch eine Frage aus, die wir uns womöglich alle stellten.

Wohin wollte sie? Und wieso ganz alleine?

Randomy hatte recht, obwohl ich immer noch nicht glaubte dass Nosic wirklich etwas Böses vorhatte, wimmelte es da draußen womöglich nur so von Monstern und Gefahren, und das Mädchen erschien nicht dumm, nein, ganz im Gegenteil. Wieso also sollte sie den Beschluss fassen alleine, ohne jegliche Unterstützung und Hilfe loszuziehen? Ja, sie hatte ihre Waffe, das Cuttermesser, dabei, aber es gab sicher Gegner die sich von einem Messer nicht überwältigen lassen würden. War sie also einfach nur eine eigenbrötlerische Person, fand sie uns alle nur so unsympathisch sodass sie mit niemanden auch nur annähernd vorhatte ein Wort zu wechseln, oder was es ein Grund, den Menschen wie ich niemals verstehen würden?

Ich rieb mir den Kopf. Fragen über Fragen, und ich wusste nicht, ob sie mir je beantwortet werden würden.

Die mysteriöse Fremde riss ihren Arm aus dem Griff von Randomy, und stolperte nach hinten, zum Glück hatte die Eingangstür zu WcDonalds ihren Fall verhindert.

An ihrer bitter verzogenen Miene konnte man erkennen, dass sie sich nicht an der jetzigen Situation erfreute.

Es war todesstill. Keiner schien wagen zu atmen, jeder wartete gespannt auf eine Antwort. Die wenigen Sekunden der erdrückenden Stille kamen mir vor wie mehrere Minuten, und es fühlte sich wie eine Erlösung an, als die Angesprochene endlich anfing ihren Mund zu öffnen und die Stille zu vernichten.

,,Vergessen wir das.", sagte sie, sah uns ernst an, und sprach Worte aus, die sich bisher niemand getraut hatte auszusprechen.

,,Wann habt ihr zuletzt einen Menschen gesehen?''

Das hatte gesessen. Die eiskalte Stille war zurück, und sie war noch schrecklicher als zuvor.

,,Seitdem dieses Monster hier aufgetaucht ist, sind alle Menschen verschwunden. Sieht euch um! Die Straßen sind leer, sauber. Keiner ist zu hören, kein erschrockenes Schreien, kein Betteln. Nicht einmal eine weitere Stimme ist zu hören.", fuhr die mit der Augenklappe fort, ,,Es scheint, als wären wir allein in dieser Welt."

Wir alle sahen sie an, verängstigt, verstört, oder auch völlig ungerührt. Sie musterte unsere Gesichtsausdrücke und machte eine Sprechpause.

Sie erkärte uns, dass anzunehmen war, dass sich die übrigen Menschne versteckt hätten. Aber um das wirklich zu bestätigen, hätten wir nachzuforschen..

Als sie endete, drehte sich das Mädchen ein weiteres mal um, wie sie es so oft zu tun pflegte. Ich dachte schon, dass es das wieder ein mal wäre.

,,Und wieder einmal haut sie ab und lässt uns gerade jetzt im Dunkeln stehen.'', dachte ich bedrückt, allerdings kamen dann Worte aus ihrem Mund, mit denen ich nicht gerechnet hätte. Mit denen womöglich wirklich niemand hier gerechnet hätte. Jedenfalls nicht nach der jetzigen Verhaltensweise des Mädchens.

„Mein Name ist Nika Huxley. Ich bin vor eineinhalb Monaten auf Rat einer Freundin hierhergezogen, um eine Herzkrankheit behandeln zu lassen.", sagte sie, und ihre Hand wanderte auf den farbfrohen Türgriff von WcDonalds zu.

Nika also. Ein Wunder dass wir ihren Namen noch erfahren durften.

Es war ein schöner Name, ein exotischer Name. Weder der Name ,,Huxley'' noch ,,Nika'' schienen aus meiner Sicht aus hier in der Umgebung weit verbreitet zu sein, aber zu ihr passten sie irgendwie, sie unterstrichen nur nocheinmal ihr geheimnisvolles Auftreten.

Apropos geheimnisvoll. Ich war mir ziemlich sicher gewesen, dass Nika in dem WcDonalds verschwunden wäre, hätte nicht eine gewisse Person das Wort und somit dazwischen gegriffen hätte..

,,Es ist ja schön und gut, dass dir das alles aufgefallen ist, doch gibt dir das wirklich das Recht uns so die kalte Schulter zu zeigen?Man könnte glatt meinen du bist hier der Antagonist, und nicht dieses blaue Ding da.", ergriff Miu nun das Wort und trat einen Schritt in Nika's Richtung.

Das Hasenmädchen räusperte sich, und fuhr daraufhin selbstbewusst fort:,,Selbst wenn wir das gleiche Ziel verfolgen, wirken deine Methoden fragwürdig. Und außerdem, wenn es sich hier um etwas großes handelt , über das du übrigens ziemlich gut Bescheid zu wissen scheinst, dann wirst du das wohl kaum alleine regeln können. Wieso also machst du dir die einzigen Menschen und Dämonen die gerade hier zu sehen sind zum Feind?"

Es folgte eine kurze Pause, also Stille, mal wieder.

Miu hatte ganz klar ihre Meinung ausgedrückt, und ich war insgeheim sogar froh dass sie das getan hatte. Ich selbst hätte Nika gerne mit der ein oder anderen Frage konfrontiert, doch traute ich mich nicht diese zu stellen, geschweige denn anzudenken sie zu äußern. Reizen wollte ich sie ganz und gar nicht, sie erschien jetzt schon ziemlich entnervt von der jetzigen Situation, und ich konnte mir ziemlich gut vorstellen dass man es meiden sollte, den Ärger von Nika Huxley auf sich zu ziehen.

Aber vielleicht war ich ja auch einfach nur ein kleiner Feigling, und wollte mir es nur nicht eingestehen.

In der stillen Minute die vorüberzog wurde Miu anscheinend klar, was gerade aus ihrem Mund gesprudelt gekommen war, denn sofort entwich jede Spur von Selbstbewusstsein ihrem Gesicht und sie fing an sich fast schon verzweifelt zu entschuldigen, in dem Versuch alles Gesagte wieder rückgängig zu machen.

Aber das war ja vielleicht das Problem.

Worte ließen sich nie rückgängig machen, höchstens wieder gut machen.

,,Tut mir leid! Es war nicht so ernst gemeint wie es klang, ich hab nicht wirklich über meine Worte nachgedacht... Trotzdem, die Kernbotschaft bleibt bestehen!'', stieß Miu unsicher hervor, wenn aber auch bestimmt.

„Du hast natürlich recht", schaltete sich nun auch Eno ein, vielleicht um etwas von Miu's Unsicherheit abzulenken, ein, ,,dass wir hier eindeutig alle im selben Boot sitzen und wir demnach gemeinsam kooperieren sollten."

Wir tauschten alle unglaubwürdig unsere Blicke.

,,Ihr alle? Kooperieren? Ist das überhaupt möglich?'', fragte sich eine leise Stimme in meinem Kopf, und ich konnte ihr keine Antwort geben.

Es war sich schwer vorzustellen, dass wir in der Lage waren zusammenzuarbeiten. Natürlich, jeder hier schien keine bösen Absichten zu haben.

Aber ich wurde das Gefühl nicht los dass hier irgendwie jeder ein Geheimnis hatte, das nie wieder an die Oberfläche kommen sollte. War es ein Teil seiner Persönlichkeit, oder Handlungen und Gesagtes aus der Vergangenheit.

Jeder schien mit etwas hier zu kämpfen.

Oder zumindest fast jeder.

,,Es ist jedoch nicht besonders schlau, unüberlegte Freundschaften mit Fremden einzugehen. Und für eine Kooperation ist kein freundschaftliches Gefühl vonnöten.", fuhr der Oxygenetiker fort.

Er ließ ein paar Sekunden verstreichen, wartend auf einen Widerspruch. Den gab es allerdings nicht, jeder wusste, alleine wäre er völlig in dieser menschenleeren Welt ausgeliefert. Anscheinend schien das sogar Nika zu verstehen.

Nachdem keiner sich gegen Eno's Kooperations-Vorschlag geäußert hatte, fing er an, uns in Gruppen einzuteilen.

Wir sollten anfangen die Gegend zu inspizieren, uns auf die Suche nach menschlichem Leben machen, nach Hinweisen suchen, was geschehen war.

Selo und Miu waren das erste Team, die beiden wurden in das Krankenhaus geschickt. Ich rieb mir mit den Armen über die Schulter, als wäre mir kalt.

Ich konnte mich wirklich glücklich schätzen, dass Eno es nicht mir in die Hände gegeben hatte, das Krankenhaus zu besuchen. Ich hatte die Gebäude schon immer gemieden, und jetzt in dieser Situation wäre es wie ein Albtraum für mich gewesen, ein Krankenhaus untersuchen zu müssen, nichtmal mit einer mir tief verbundenden Person hätte ich es tun wollen..

Nachdem sich Miu und Selo sich von uns in Richtung Krankeneinrichtung entfernten, teilte Eno Randomy, Mamiko und mich dazu ein, in den Läden der Stadt Tomatenmilch nach einem Lebenszeichen zu suchen, und gegebenfalls Recourssen zur Versorgung mitzunehmen.

Er und Nika nahmen sich das FastFood Restaurant WcDonalds vor.

Natürlich, es wäre fies gewesen Nika dies zu enthalten, sie hatte dieses Geschäft ja schon die ganze Zeit im Visier gehabt.

Schließlich löste sich unsere zusammengewürfelte Gruppe langsam auf, und jeder ging in den von dem Wind-Kontrolleur eingeteilten Grüppchen los, um ihre Aufträge zu erfüllen.

Und ab dann wurde mir auch erst klar, wie glücklich ich mich schätzen konnte, mit Mamiko und Randomy zusammen zu sein. Mit ihnen wäre ich womöglich von allen am liebsten zusammen gewesen. Die anderen schienen natürlich auch nicht unsympathisch, ganz und gar nicht, aber die beiden waren mir schon von anfang an ziemlich bedacht vorgekommen, vorallem Mamiko, sie redete fast überhaupt nicht.

Das fand ich irgendwie schade, sie hatte eine hübsche Stimme und schien zudem ziemlich schlau im Köpfchen zu sein. Vielleicht konnte ich sie ja irgendwann dazu bringen, mehr Worte zu wechseln als sie es jetzt tat.

Aber auch Randomy's Figur ließ mich nicht kalt. Der Fakt dass sie sich mithilfe ihres Mantels in einen Menschen verwandeln konnte, von denen es vor ein paar Stunden (oder waren es bereits Tage?) nur so gewimmelt hatte, war beeindruckend, andere Worte gab es dafür nicht. Allerdings wirkte auch Randomy in sich gekehrt und teilweise sogar so, als wüsste sie Dinge, die sie nur ungern auch nur aussprechen würde...

So als hätte sie meine Gedanken erraten, dass sich mein Kopf gerade um sie spiele, fing Randomy an die Stille, die uns bis jetzt umgeben hatte, zu brechen.

,,Was meint ihr, wo dieses blaue Monster plötzlich herkam?", fragte sie monoton, und ich konnte ihr die Frage genau so wenig beantworten wie Mamiko.

,,Hm. Das habe ich mich auch schon gefragt, genauso was es überhaupt verbrochen hat.. naja, wären Menschen da gewesen, hätte es diese verletzt. Aber vielleicht hätten wir ihn behalten können..'', äußerte ich meine Vermutung, und Randomy widmete sich der stillen Mamiko, sie stieß dem Mädchen vorsichtig in die Seite und wir beide sahen sie nun neugierig an, was sie zu sagen hatte.

„Vielleicht... vielleicht war es schon hier bevor uns?", brachte sie schließlich stammelnd heraus, und suchte an ihren Rucksack Riemen Halt.

Wir vertrieben uns noch weiter auf dem Weg zu unserem Zielort die Zeit indem wir uns selbst rethorische Fragen stellten, die uns letzendlich nur zu deprimieren schienen.

Als wir die Mall erreicht hatten, steuerte Mamiko zielstrebig den Schreibwarenladen an. Ich schmunzelte, irgendwie war das zu erwarten. Ich war zwar kein Psychloge oder sonst jemand, der sich gut mit dem Verhalten von Menschen auskannte, aber Mamiko schien die Person zu sein die es eher vorzug zu schreiben als zu reden.

Ich folgte der stillen Mamiko, bereit, das Schreibwarengeschäft genau unter die Lupe zu nehmen, und Randomy... ja, Randomy hatte ihre Schritte verlangsamt und starrte gedankenverloren auf die Decke, als versuche sie, dort oben irgendwelche Antworten zu unserer fragwürdigen Situation zu finden.

Ich seufzte innerlich, griff die in gedankenversunkene Randomy am Arm, und zog sie mit uns mit Richtung Eingang des Geschäfts.

,,Jetzt bist du auch schon so schüchtern!", beschwerte ich mich bei ihr, und schließlich standen wir alle drei im Schreibwarengeschäft.

Es war komplett leer. Jedenfalls auf den ersten Blick.
Das Einzige was zu hören war waren unsere Schuhe, die den Boden berührten, und die Türen, wie sie mit einem leisen Zischen zuglitten.

Hier schien sich ebenfalls keiner zu sein, und ich musste schlucken.
Das war unheimlich. Ich hätte wirklich gedacht dass die Leute sich vor Angst vor dem Nosic in die Geschäfte verzogen hatten, aber...

,,Lasst uns uns aufteilen.", schlug ich den beiden vor, und sah ihnen in die Augen, um zu verstehen, wie sie sich gerade fühlten.

,,So sind wir etwas schneller. Jeder sucht einfach einzelne Ladenteile ab, und nach guten zehn Minuten treffen wir uns wieder hier, und berichten über Verdächtiges oder bringen es im Bestem Falle auch mit. Ist das in Ordnung für euch?", fragte ich meine Mitstreiter, und beide nickten.

Und so begannen wir dann gemeinsam, das gesamte Schreibwarengeschäft auseinder zu nehmen...

Ich begab mich nach einiger Zeit zu der Abteilung die mit Regalen gefüllt von vielen unterschiedlichen Stiften beinhaltete, bei der Besucher auch ihre gewünschten Schreiblinge auf einem kleinen, quadratischen Zettel austesten konnten, um sicher zu gehen ob ihr Stift über die gewünschte Farbe, Schrift oder sonst was verfügte.

Ich suchte sofort nach diesen Zetteln, wie ich es als Kind immer getan hatte, denn normalerweise waren diese ausnahmslos mit allem Möglichen vollgeschmiert.

Schließlich entdeckte ich sie, alle lagen sauber aufeinander gestapelt in einer kleinen durchsichtigen Box.

Doch zu meinem Entsetzen waren die Seiten leer. Komplett leer. Unberührt, das weiß der Zettel glänzte und strahlte mir wortwörtlich entgegen.
Selbst als ich ein paar aus der Schachtel hinausnahm und drehte und wendete, blieben sie leer, sie füllten sich nicht auf magische Art und Weise, kein Wort, kein Strich lächelte mich an, wie ich gehofft hatte..

Perplex runzelte ich die Stirn.

Wie war das möglich? Waren sie vielleicht erst ausgetauscht worden? Aber es war doch erst Spätnachmittags! Die Geschäfte hatten laut Zeitplan noch länger geöffnet und bestimmt würde sich keiner der Angestellten die Mühe machen, beschmierte Zetteln zur Hochblütenzeit der eintreffenden Kunden zu entnehmen und neue einzuschlichten, wenn sie sowieso in absehbarer Zeit erneut voller Beschmierungen sein würden.

Würde ich die Augen vor der beklemmenden Realität verschließen wollen, hätte ich die Vermutung angestellt, dass die Kunden die Zettel heute nunmal nicht benutzt hätten.

Aber das konnte nicht sein.
Ich war oft genug in Schreibwarenläden um zu wissen dass die Chance, Stifte auszutesten, immer genutzt wurde, und wenn nur irgendwelche komische Zeichnungen oder Grüße dort ihren Platz fanden.

Nein, es musste einen anderen Grund geben, wieso diese Zettel nicht berührt worden sind, und einer der Gründe war das anscheinende, unerklärte Verschwinden der gesamten Menschheit..

Ich schluckte schwer, plötzlich spürte ich einen Kloß im Hals, der mich schon seit dem Eintritt in das Geschäft störte, allerdings fühlte ich ihn jetzt so richtig intensiv, und es bereitet mir Unbehagen.

Mit einem schweren Seufzen zog ich einen Stift aus einer der Halterungen von dem Regal, zog die Kappe ab und zeichnete wahllos auf die quadratischen Zettel, einfach nur um das Gesamtbild zu verschönern, die Schwere zu vertreiben, die diese Abteilung mit sich brachte.

Hoffentlich hatten Randomy und Mamiko mehr Glück bei ihrer Suche als ich..

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ATUA 

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Re: Das super coole TM original RPG mit coolen Leuten (do not steal)

von Apocalyptic_Apostle_Nika am 08.04.2022 23:37

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Eno ließ etwas, was sich so wie ein kurzes Kichern angehört hatte, aus sich heraus. „Gute Idee,", er verlagerte sein Gewicht aufs andere Bein, „aber ein Pirat bin ich nicht.". Toller Witz, gab Huxley zu, aber sie hätte lieber, dass er sich aus dem Türrahmen bewegt und sie aus dem Hinterzimmer rauslässt. Anstatt dies zu tun, fokussierte er aber seine Aufmerksamkeit auf das Chaos auf dem Boden. „Stimmt", dachte Huxley trat einen Schritt zur Seite, „ich habe ihn nicht wirklich etwas über die Zettel erzählt.". Er bückte sich und hob einen auf, wobei sein Mantel einige der Zettel zur Seite schob. Komisch, dass man bei so einem Wetter einen Mantel trägt.
Doch da erschrak Eno und ließ den Zettel fallen. Huxleys Blick richtete sich auf ihn, fokussierte sich auf ihn. Er schien erstarrt, wie ein verfluchter Stein, wie eine Leiche. Nein, das ist egal. Der Oxygenetiker starrte auf seine Hände, als wären sie nicht seine. Das Götterkind versuchte einen Blick auf seine Hände zu bekommen; rot – Blut.
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Sie trat einen Schritt zurück und ging den Tag durch. „Nein, er sollte die Leiche nicht angefasst haben...", erinnerte sie sich, obwohl sie wusste, dass Nosic mit Fanbase nicht geblutet hatte. Ihre Hand wanderte hinter ihren Rücken. Er wird vielleicht doch noch etwas problematisch.
„Rote Farbe...", murmelte er, beinahe zu sich selbst. Es wirkte ehrlicherweise aber eigentlich nur wie ein Versuch, sich einen Mantel der Unschuld zu überziehen. Ihre Blicke trafen sich. Er fühlte sich nicht ertappt, er schien schockiert, aber genau sowie Huxley. Das war der Schock der Realisation. Der Zettel an der Eingangstür, den Eno laut vorgelesen hatte...
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„Es muss vor Kurzem jemand hier gewesen sein.", sie ließ ihre Hand wieder an die Seite fallen und beide blickten einander in Stille an.
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Dann nickte er. Manchmal schienen sie Gedankengänge zu teilen. Das ist fast gruselig. Sowas würde einen Verlust erneut tragisch machen. Er schien auch über etwas nachzudenken. Wahrscheinlich versuchte er eine logische Timeline zu den Geschehnissen zu konstruieren. Huxley ließ ihn, schlich langsam zu dem Fernseher zurück.
Der Herr der Winde richtete sich wieder auf, blickte wieder auf seine Hände. Und dann sah er sie wieder an. Wahrscheinlich wirkte sie nicht wirklich vertrauenswürdig, so nah am Fernseher mit einer Haltung, als hätte man sie angefahren. Wer weiß, vielleicht dachte er, sie wollte ihn abstechen. Aber das käme nur in manchen Situationen in Frage.
Er nahm den Zettel, den, mit den Öffnungszeiten, aus seiner Tasche und musterte diesen, als wäre es ein Mandala. Doch genau so schnell, wie dieser Zettel das Licht der Glühbirne erblickte, verschwand dieser wieder auch in seine Tasche und sein Augenlicht traf wieder auf das Götterkind. „Der Smiley erinnert mich ungemein an den von Red John.", sagte er. Huxley pausierte einen Moment. Red John, sie kannte diesen Namen... das war doch der Name einer Uhr? Nein, eines Zeitreisenden!
Eno schien ihr mangelndes Wissen wahrzunehmen und fügte hinzu: „Aus The Mentalist?". Oh, eine Serie. Sie dachte an Rolls Royce und John Titor, wobei das erste sogar eine Automarke war. Idiot. Naja, wenigstens verstand er ihr mangelndes Wissen erneut und wandte sich zu Tür, ging ein paar Schritte und stoppte dann. Huxley sah ihn an.

Er drehte sich zurück, sah sie an, warnend. „Oh, noch etwas: Falls du gedenken solltest, abzuhauen, werde ich dich nicht zurückhalten. Ich würde dir nur davon abraten.". Danach wandte er ihr wieder den Rücken zu und ging. Die Götterfigur sah ihn schockiert hinterher, dann schenkte sie dem Fernseher erneut einen Blick.
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Es war allzu verlockend.
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Huxley trat aus dem Laden, einige Meter hinter dem Philosophen. Er rechnete wahrscheinlich nur halbherzig damit, dass sie folgen würde, er hielt ihr nämlich die Tür halb auf. Mit einem schwachen Körper kann man aber tatsächlich nur schwer große Türen öffnen. Ihr Blick schoss in den Himmel. Der Nachmittag starb und seine Tränen begannen den Horizont lila-blau zu färben. Sie schienen Ewigkeiten im WcDonalds gewesen zu sein. Huxley hatte die Zeit vergessen. Eno setzte sich auf diese großen, runden Blumenkübel. Die, mit der Bank, aber sie sind gigantisch und meterbreit, aber tief genug, um darauf sitzen zu können. Hatten diese überhaupt einen Namen?

Huxley blieb stehen und blickte ihn hinauf und hinunter und begann sich zu fragen, was er denn mit dieser Drohung meinte. Sie hätte gerne das Ergebnis gesehen, immerhin saß er da, in völliger Lautlosigkeit. Ob er denn wirklich so ruhig, so im Einklang mit sich selbst war? Das Lamm verwarf diesen Gedanken und lief nach links, setzte sich auf diese Bank, mit dem Rücken zu dem Herrn. Der natürliche Lauf der Dinge wäre die unangenehme Stille, das wusste Huxley. Sie zog ihren Boxcutter, begann Muster in den Stein zu ritzen. Wirkte es verdächtig? Absolut. Aber niemand stoppte sie. Man hätte sie früher aber stoppen sollen. Vielleicht ist das ja der Grund, warum sie hier niemanden mochte. Weil sie das taten, was sie vor drei Jahren hätte tun müssen. Sie sah sich ihre von Ärmel bedeckten Handgelenke erneut an.

„Es war eine dumme Idee, sie ins Krankenhaus zu schicken.", sie zog das Messer über den Stein und er schrie. Jetzt fühlte sie Eno Blick auf ihren Rücken, so als wäre es eine Nadel. „Das Krankenhaus ist so aufgebaut, dass es viele Teile hat, an die kein Sonnenlicht drankommt.", sie zog die Klinge weiter raus, „Sie werden nicht wissen, wann Nacht fällt.".

 

Und der Wind zog, und sie fragte sich, ob das ein Produkt seiner Angst war.

Exorcizamus te, omnis immunde spiritus
Omni satanica potestas
In nomini Jesu Christi
Vade retro Satana
Nunquam suade mihi vana
Sunt mala quae libras, ipse venena bibas
In nomini Jesu Christi

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David

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Beiträge: 131

Re: Das super coole TM original RPG mit coolen Leuten (do not steal)

von David am 09.04.2022 01:33

Ich setzte mich auf einen dieser großen, runden Blumenkübel und beobachtete, wie der Wind durch die Kronen der Bäume strich. Die Blumen wagte ich dabei nicht anzusehen, doch hörte ich ihre sanften Stimmen, die im Einklang mit dem Wind sangen.

Das ist der Nachteil, wenn man sich mit den Göttern verbündet: Man wird ein Teil von ihnen und somit Teil ihres inneren Lebens, ihrer Erinnerungen und ihrer Erfahrungen.
Und irgendwann kann man die Erinnerungen der Götter nicht mehr von seinen eigenen trennen. Das ist dann das Ende.

Ich wünschte, die Menschen wüssten wovon sie reden, wenn sie von Göttern reden. Sie denken sich 'Ein Gott, was ist das schon? Ein übermenschliches Wesen, das ewig lebt und übernatürliche Kräfte besitzt. Na und?' Die Menschen unterschätzen die Götter.
Wenn sie wüssten, was das ewige Leben mit sich bringt; desto länger das Leben, desto länger das Leid.
Ewiges Leben, ewiges Leid.

Ewige Erinnerungen, die nie schwinden.

Ich hörte einen seltsamen Laut, der nicht mit dem des Windes und der singenden Blumen harmonisierte und drehte mich um. Das Geräusch kam von der Götterfigur, die mir, wie ich erst jetzt merkte, nachgekommen war und sich mit dem Rücken zu mir gesetzt hat. Sie ritzte mit ihrem Boxcutter Muster in den Stein.
Ich beachtete dies nicht weiter, bis sie anfing zu sprechen.

"Es war eine dumme Idee, sie ins Krankenhaus zu schicken.", sagte sie, den Rücken zu mir gewandt. Mit einem Zug gleitete das Messer über den Stein, was ein unangenehmes Geräusch erzeugte. "Das Krankenhaus ist so aufgebaut, dass es viele Teile hat, an die kein Sonnenlicht drankommt."
Wie oft Huxley wohl schon in dem Krankenhaus gewesen war? Für einen kurzen Moment wünschte ich mir, sie würde sich zu mir drehen, denn es schien, als würde sie mit dem Stein reden statt mit mir.
"Sie werden nicht wissen, wann Nacht fällt."

Der Wind zog und ließ die langen Haare der Götterfigur tanzen. Ich musste ein wenig an den Rand des Troges rutschen, damit sie mir nicht ins Gesicht peitschten.

"Wenn sie nicht bald kommen, dann sehen wir nach ihnen.", antwortete ich knapp. Dann kehrte die Stille wieder ein.

Diesmal sah ich zu den Blumen und beobachtete, wie einer der letzten Lichtstrahle des Tages eine bestimmte Pflanze beschien, als wolle er allen Außenstehenden ihre überragende Schönheit zeigen. Denn sie war die Schönste von allen und flammte vor Liebe; ewiges Leid.

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Selo03
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Ich mag eren warte was

von Selo03 am 09.04.2022 02:06


Miu und ich gingen weiter die Treppen zum 2. Stock hinauf. Mit jeden Schritt auf die Stufen wurde es im gebäude noch Dunkler, was mich etwas an die Zeit erinnerte als ich Lord Dio sama dienen durfte. Mein Lord war ein Vampir und aufgrunddessen war es bei ihm sehr Dunkel. Miu nahm kurz tief Luft ein und begang zu reden "Sag mal wie bist du eigentlich auf die Idee mit den Mörder-Cookies gekommen? Die Idee ist ziemlich schlau und scheint auch gut zu funktionieren ." nanu? Mörder-Cookies? Ich käme niemals auf die Idee dass meine Cookies jemanden ermördern könnten....denkt sie etwa dass ich Nosic den Cookie absichtlich gegeben habe damit er von ihm Besiegt wird? In der tat würde mich dieser Gedanke ziemlich Cool wirken lassen jedoch....wollte ich ihm ein Cookie geben um mich mit ihm anzufreuden.
....

Ohne dass ich es bemerkte waren wir schon im 2. Stock angelangt. Oh verdammt, schnell antworten bevor Miu denkt dass ich sie ignoriert hätte "äh.....ja.....irgend..wie..heh....he......d-danke......" Verdammt Idiotin Selo Idiotin 
Was ist das für eine Antwort? So reden doch nur Neets die nach Jahren zum ersten mal mit einem 3d Mädchen reden! Ich will im erdboden ersinken...Schnell Thema wechsel, bevor sie dazu etwas sagen würde!

"W-wie wärs wenn wir uns aufteilen? So sind wir sicher viel schneller.." Schlug ich vor. Miu nickte mir zu "Ich schau mir die Zimmer auf der linken Seite des Flurs um, du dir die auf der Rechten." Ich nickte ebenfalls und ging daraufhin in den ersten Raum von rechts.

Das erste was ich sah war ein Leeres Patienten Bett. Mein Blick fiel auf ein kleines Blutpäckchen dass mit einem dünnen Schlauch befestigt war. Wohl zum Blutspenden.. Ich entfernte den Schlau und schloss die Öffnung im Blupäckchen woraufhin ich dass Blutpäckchen mit mir nahm. Man weiß nie wann man sowas brauchen könnte. 
Ich ging weiter in den Nächsten Räume und in allen vielen mir auf dass überall beweise zufinden waren die einen vor gaben dass das Krankenhaus noch normalen Betrieb war also dass es nicht lange her war dass Menschen in diesen Ort waren. Jedoch gab es keine Hinweise darauf dass Menschen diese Ort verlassen hätten.

Ich ging weiter in einen Raum Der etwas Größer als die anderen Räume war, was wohl daran lag dass er kein Patienten Raum war sondern ein Raum war in dem Patienten die länger nicht zu bewegung kamen üben konnten. Ich sah einige Becher die mit Wasser gefüllt waren sowohl ein Becher dass am Boden lag. Ebenfall erblickte ich in diesem Raum einige Pflanzen, neben diesen befand sich eine Gießkanne gefüllt mit Wasser. Sonst fiel mir eigentlich nichts Außergewöhnliches mehr auf 

Auf einmal stürmte Miu in dass Zimmer herein und fragte mich darauf hin ob ich etwas Interessantes fand. Ich schüttelte den Kopf "Nur hinweise dass dieser Ort von noch nicht allzulanger Zeit voll von Menschen war" Miu erzählte mir dass ihr das gleiche in den Räumen der linken Seite auffiel. 

Die Rechtlichen Räume des 2. Stockes erkundigten wir gemeinsam doch etwas uns neues fanden wir nicht. Wir gingen weiter zu zu den Treppen und zu den Aufzügen und stellten ein weiteres mal fest das die Aufzüge außer Betrieb waren also gingen wir die Treppen zum 3. Stock hinauf. Im ersten Stock gab es ein Plan worauf zu sehen war dass dieses Gebäude 5 Stockwerke Hätte und zusätzlich einen Dach sowohl ein Keller hat, also würden noch 3 Stockwerke plus Dach und Keller fehlen. Auf dem weg nach oben fiel mein blick auf ein Blattpapier dass auf dem Boden lag. Ich nahm es auf und erblickte eine kleine Kritzelrei worauf ein Jüngeres Mädchen mit einem Jungen zu sehen war. Über dieser Zeichnung stand ein kleiner Text geschrieben "Bruder du schaffst es, ich glaube an dich". Wahrscheinlich hat es die kleine Schwester von einem Jungen, dessen eine Operation oder so bevor stand, dies gemalt hätte um seinen Bruder Mut zu machen. Ich gab Miu das Blatt worauf sie es ausmusterte und daraufhin ein packte. 

Nun gingen weiter in den dritten Stock. "sollen wir uns wieder aufteilen? Im 2. Stock hat es ja ziemlich gut funktioniert." fragte ich Miu und wartete auf ihre Antwort.

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Miulo

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Beiträge: 219

Re: Das super coole TM original RPG mit coolen Leuten (do not steal)

von Miulo am 09.04.2022 11:33

Wie ich es mir schon gedacht hatte hat Selo auf ihrer Seite des Flurs nichts ungewöhnliches finden können.
Leider.
Dies bedeutete ,dass wir weiter suchen mussten, dabei war mein größter Wunsch in dieser Situation das Krankenhaus wieder zu verlassen.

 

Selo und ich durchsuchten also die restlichen Zimmer des 2.Stocks und machten uns dann auf den Weg in den 3.
Auf der Treppe blieb Selo, die vor mir ging, plötzlich stehen und beugte sich zum Boden hinunter.Ich sah wie sie ein Blatt Papier aufhob.Selo drehte sich mit einem "Schau mal." zu mir um und drückte mir das Blatt in die Hand,darauf zu sehen war ein kleines Mädchen, das die Hand eines größeren Jungen hielt.Darüber war mit Buntstift der Text "Bruder du schaffst es,ich glaube an dich".
Mein Herz zog sich zusammen,hoffentlich hat der Bruder überlebt.Ich mag mir gar nicht vorstellen wie einsam das Mädchen ohne ihren großen Bruder wäre.
Kurzerhand beschloss ich die Zeichnung einzustecken, wer weiß vielleicht würde ich die Kinder auf dem Bild ja eines Tages treffen :)
Angekommen im 3.Stock schlug Selo vor uns erneut aufzuteilen.Eigentlich gab es nichts das ich in diesem Moment weniger tun wollte, doch da ich nicht wie ein Angsthase wirken wollte und mir klar war ,dass die Suche so effizienter war antwortete ich:"Gute Idee Diesmal machst du links und ich rechts"
Selo nickte und wieder gingen wir getrennte Wege.
Die ersten Räume die ich betrat unterschieden sich kaum von denen im 2.Stock, dann jedoch kam ich vor einer großen dunklen Holztür zum stehen. Sie sah aus wie eine Bürotür,an ihr angebracht war ein relativ großes goldenes Schild. Normalerweise müsste hier der Name der Person stehen der das Büro gehörte doch auf dem Schild vor mir befand sich nicht ein einziger Buchstabe.
Ich starrte das Schild einige Sekunden nachdenklich an
download20220405104356.png,danach nahm ich die kalte Meralltürklinke in die Hand und öffnete die Tür. In der Mitte des Raumes stand ein großer Schreibtisch, drumherum haufenweise Aktienschränke.Vielleicht würde dieser Raum uns weiterhelfen.
Ich öffnete eine Schublade und zog einige Blätter hinaus.Alle Blätter folgten dem gleichen Schema:
Name:
Geschlecht:
Alter:
Verletzung:
Versicherung und Kosten:
Und oben rechts ein Foto.
Jedoch waren die ersten 3 Kategorien auf den Zetteln die ich mir anachaute wie ausradiert und auf allen Fotos prangten große weiße Flecken.
Es war ganz klar zu erkennen ,dass diese Zettel einst ausgefüllt waren. Die ganze Situation wurde immer suspekter, wieso sollte sich jemand oder etwas die Mühe machen ganze Krankenhaus Akten unlesbar zu machen?
Ich dirchwühlte mehr und mehr Schubladen auf allen Zetteln die gleiche seltsame Lücke an Informationen.
Plötzlich jedoch stieß ich auf einen Zettel der anders war als die anderen.Alle Informationen waren lesbar und sogar das Foto war unzensiert.
Name: Unbekannt, Miu
Geschlecjt: weiblich
Alter: 6 Jahre
Verletzung: Schnittwunde am rechten Auge und ungewöhnlich starke Kopfschmerzen
Versicherung und Kosten: Werden geklärt sobald wir eine Kontaktperson des Kindes ausmachen können
download20220405171658.png
(Stellt euch vor die hasenohren wären da)
Ich starrte auf das Foto,dann auf den Text,wieder auf das Foto und wieder auf den Text. "S-selo!", meine Stimme kam nur im Flüsterton aus meinem Mund.Ich versuchte es erneut: "SELO!".
Ich war mir nicht einmal sicher wieso ich sie rief,ich hatte gar nicht vor ihr meinen Zettel zu zeigen.Erst wenn ich selber die Fragen geklärt hatte die dieser Zettel in meinem Kopf aufwarf konnte ich mit den Anderen darüber reden.Was z.B. war gemeint mit "Kontaktperson muss noch ausfindig gemacht werden"
Trotzdem fühlte es sich richtig an Selo zumindest den Rest des Raumes zu zeigen
2 Minuten vergingen und schon tauchte Selo im Türrahmen auf,schnell versteckte ich meinen Zettel in meiner Tasche und stand von Boden auf den ich mich zuvor gesetzt hatte auf.
"Was ist los?Hast du schon was gefunden?",fragte mich Selo.
Ich nickte: "Dieser Raum ist voller Krankenakten aber alle Informationen sind wie ausradiert, sogar die Fotos auf den Zetteln wurden zensiert" .
Selo trat zu mir und schaute sich selbst ein paar von den beinahe leeren Zetteln die ich auf dem Boden verteilt hatte an.
"Lass uns den Anderen davon erzählen.Wer sich die Mühe macht dies ganzen Informationen zu löschen der meint es sicher ernst.Noch wichtigere Hinweise werden wir hier wohl kaum finden", während ich sprach versuchte ich zu verstecken wie drängend meine Stimme klang.Wie schon gesagt Sell sollte nicht merken wie gerne ich diesen Ort verlassen wollte.
Ich blickte zu Sleo hoch sie schien über ihre Antwort nachzudenken.

DAS INTERNET IST FÜR UNS ALLE NEULAND

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