Das super coole TM original RPG mit coolen Leuten (do not steal)
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Re: Das super coole TM original RPG mit coolen Leuten (do not steal)
von Miulo am 06.04.2022 10:11Selo und Mamiko waren mir auf Anhieb sympathisch!
Aner auch mir fiel, wie allen anderen auf, dass nicht jeder hier so gewillt war sich vorzustellen.
Das Benimmt-sich-wie-ein-Eisblock-Mädchen schlich sich langsam aber fest entschlossen von unserer Gruppe weg.
Einerseits war ihr Verhalten verständlich, sie mochte es wahrscheinlich nicht in Gruppen zu agieren gerade wenn es sich dabei um so seltsame Leute wie uns handelte aber trotzdem müsste ihr doch klar sein ,dass man vollkommen alleine nicht gegen solche Monster ankommt, was z.B. würde sie tun wenn eine ganze Gruppe dieser blauen Etwase auf sie zustürmen würde?
Warte mal eine Sekunde...verurteile ich sie gerade für etwas was ich selbst genauso machen würde?Ich mein sich den Leuten vorzustellen und im Kampf dann trotzdem das zu machen was man will ist auch nicht sonderlich nett,vielleicht war der Ansatz des Augenklappen-Mädchens schlauer als meiner. Obwohl solange man nicht im Kampf ist spricht doch nichts dagegen Freunde zu finden, das Leben wäre ja auch viel zu langweilig wenn man mit niemandem reden könnte.
Während ich in Gedanken versunken war ließ ich meinen Blick wie schon so oft in den letzten Minuten, duch die Runde schweifen. Diesmal blieb er auf dem Burger-Kind hängen.Auch sie hatte sich noch nicht vorgestellt,bei ihr wirkte es aber so als wäre sie schlichtweg nicht auf die Idee gekommen sich vorzustellen bevor dies die Anderen getan hatten. Sie war sehr fokussiert auf all unsere Vorstellungen und hatte auch Mamiko zu ihrer angeregt. Sie schien ein netter Mensch zu sein.
Ich ging einen Schritt auf sie zu:"Du hast dich noch gar nicht vorgestellt,macht es dir was aus uns auch deinen Namen zu nennen?Für Mamiko wäre es sicher schön den Namen der Person die ihr Leben gerettet hat zu kennen :)"
Ich betete dass mein Gesagtes nicht gemein rüberkam ich wollte das Mädchen schließlich nicht zwingen sich vorzustellen,mich würde es nur sehr freuen wenn sie es täte.
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Re: Das super coole TM original RPG mit coolen Leuten (do not steal)
von TIbia am 06.04.2022 17:38Alle Ereignisse die folgten spielten sich wie ein Film ,den man auf zweifacher, wenn nicht dreifacher Geschwindigkeit spielte, in meinem Kopf ab. Ich konnte nicht mehr mitverfolgen was passierte, aber in irgend einer Weise hatte ich anscheinend doch die Drohung der Fremde mit der schwarzen Augenklappe vernommen, denn ich war mir sicher dass ich spätestens dann von dem chinesischen Sonic zurückgetreten war, als das Mädchen mit den zwei geflochtenen Zöpfen nun auch eintraf.
,,Pfui pfui ich habe nicht viel ahnung von Ritualen oder weiterem aber ich bezweifle dass es gerade wirklich fein ist was ihr da tut'', waren ihre ersten Worte zur Begrüßung.
Sie bahnte sich ihren Weg selbstbewusst durch die chaotische Gruppe, und drückte jedem dabei einen Keks in die Hand, als wüsste sie exakt was zu tun war. Ich drehte den Keks in meinen Händen und roch daran.
Er schien nichts besonderes oder zu sein, soweit ich es erkennen konnte war er ein ganz normaler Schokoladenkeks, nur ziemlich krümelig..
Mein Magen hätte wirklich etwas Essen vetragen, schließlich war eines meiner Hauptziele WcDonalds zu besuchen und nicht um die Rechte einer heißen Bestie zu kämpfen, oder ein fallendes Mädchen zu retten, geschweige denn Bekanntschaft mit Fremden Einwohner der Stadt Tomatenmilch zu machen. Allerdings war mir gerade wirklich nicht nach Essen zu mute, vorallem nicht was Süßspeisen anbelangte, also steckte ich den Cookie vorerst mit einer schnellen, unauffälligen Bewegung in meine Tasche, und richtete meinen Blicken weiter dem vorangehenden Ereignis zu..
Ich bekam nicht alles zu sehen, aber das was ich sah, reichte, um den Beschluss zu fassen, den Keks des mysteriös aufgetauchten Mädchens lieber vorerst nicht in Richtung meines Mundes zu bewegen, und auf keine Fälle zu schlucken..
Sie trat dem Giganten direkt vor die Augen, und drückte ihm sowie uns anderen einen Keks in die Hand.
Ein ganz normaler Keks, rund, an manchen Stellen uneben, und krümelig. Etwas größer war er, aber das sollte eigentlich nichts zur Sache tun. Es war ein ganz normaler Keks, nichts Besonderes, das dachte ich mir jedenfalls.
Bis der Nosic, nachdem ihm die Fremde etwas zugeflüstert hatte, ihn in den Mund steckte, und nach einem scheinbar kurzen Kampf gegen den Tod erledigt zu Boden fiel, und sich nicht mehr rührte.
In diesem Moment sagte niemand auch nur irgendetwas, wobei mich die Reaktion der anderen auch nicht wirklich interessiert hätte. Die ultimative Schönheit lag tot vor meinen Füßen..
Ich konnte spüren, wie sich ein Kloß in meinem Hals bildete, und mir Tränen in die Augen stiegen, die ich aber mühsam versuchte wieder hinunterzuschlucken.
Ich durfte jetzt nicht weinen, sonst dachten die anderen noch ich wäre zart besaitet, oder mir würde der Tod eines Monsters etwas ausmachen. Insgeheim tat es das ja, ich fand den chinesischen Sonic unfassbar hot und ich hatte schon in dem ersten Moment in dem ich ihn entdeckte längst unsere gemeinsame Zukunft vorrausgeplant.
Aber die Fremden die sich hier versammelt hatten hatten ihn sicher nicht ohne Grund bekämpft, nein, so sahen sie nicht aus. Nosic war immer noch ein Monster, er musste etwas Schreckliches getan haben, er hatte es womöglich nicht anders verdient. Es musste einen Grund geben wieso der ganze Plaza wie leer gefegt war.
Ich schluckte meine Trauer und Enttäuschung hinunter und richtete meinen Fokus wieder auf meine Mitstreiter.
,,I-ist er tot?'', fragte der Junge der vorhin den Nosic mit einem Luftstoß zu Boden geworfen hatte.
,,Wartet, ich überprüf das kurz!!'', meldete sich das niedliche Mädchen mit den pinken Haaren und Häschenohren zu Wort, und hüpfte auf das Wort auf den toten Gegner zu und setzte sich auf seine gigantische Brust, als wäre es für sie das normalste auf der Welt die Leiche eines toten Monstrums zu kontrollieren.
Für ein paar Sekunden schien sie tief in Konzentration versunken, bevor sie ihren Kopf hob, erleichtert in unsere Richtung blickte und verkündete:,, Ich spüre keinen Puls, also ich denke es ist tot.''
Ich musterte die Gesichter der anderen, und in den meisten konnte ich Erleichterung, aber auch Unbehagen erkennen. Kein Wunder, schließlich hatte das Monster nur ein einziger Keks getötet.
Bei genauerem Hinsehen konnte ich erkennen, dass viele die Süßigkeit nicht einmal mehr bei sich hatten.
Auch ich fühlte mich unwohl bei den Gedanken an die Zutaten des Kekses, und vorallem was passiert wäre wenn wir ihn alle gegessen hätten..
Ich konnte mir nur schwer vorstellen dass das Mädchen unsere Cookies auch vergiftet hatte, schließlich waren wir sozusagen etwas wie ''Verbündete''. Obwohl ich mir vorstellen dass die anderen mich anfangs eher als Feind bezeichnet hätten..
Ich warf einen letzten Blick auf den gigantischen, toten Körper des Nosic's, bevor ich ein Lächeln aufsetze, um den anderen zu zeigen, dass ich mich auch an dem Tod des Titanen erleichterte, auf ihrer Seite stand, und meinen Blick erneut der Gruppe zuwand.
Das Mädchen, die den Puls des Monsters überprüft hatte, hüpfte wieder von seiner Brust und warf einen Blick in die Gruppe.
,,Also... uhm... was haltet ihr davon wenn wir uns einander vorstellen? Wir scheinen ja alle irgendwie zusammengehören,zumindest was das Kämpfen angeht. Ich bin vorher noch nie Leuten wie euch begegnet...", schlug sie vor, und schien dabei etwas verlegen zu sein.
Aus dem Augenwinkel konnte ich bemerken, wie sich das Augenklappen-Mädchen von der Gruppe abwand, und auf den toten Giganten zuging.
Ich versucht es so gut es ging zu meiden, ihr zuzusehen. Wir hatten keinen guten Start gehabt und vielleicht dachte sie ich wäre neugierig oder ein Mensch, der anderen gerne nachspionierte und nur darauf wartete, dass sie irgendetwas tun würden, was unüblich oder gar verdächtig wirken könnte, um dann darauf herum zu stochern.
Ich hatte keine Ahnung wie hier alle tickten, also wäre es wohl das Beste, für eine Weile distanziert und überlegt zu handeln.
Ich versuchte meine Aufmerksamkeit so gut es ging auf den für mich weitaus interessanteren Jungen zu lenken, der anfing, den ersten Schritt zu machen und sich als erster vorzustellen.
,,Haha, die Leute sind wahrlich kurios.'', stimmte er dem Hasenmädchen lachend zu, bis er sich nun vor allen vorstellte und einen Teil seiner Person enthüllte.
Er sagte, sein Name sei Eno, und er sei Oxygenetiker. Von dem Rest verstand ich wirklich nicht viel, allerdings wirkte Eno auf den ersten Blick nicht wirklich als betreibe er dunkle Magie oder sonstiges.
Nach ihm folgte eine Person, die mir schon länger aufgefallen war, einer der Gründe waren womöglich ihr unbekanntes, gar unübliches Aussehen.
Sie zog sich einen Mantel über die Schulter und ehe man sich versah stand ein Mensch vor uns - ungläubig blinzelte ich.
Ja, tatsächlich, ein echter Mensch! Der Mantel hatte sie in eine komplett andere Person verwandelt!
Die mysteriöse Mantel Person stellte sich als Randomy vor, Randomy, das verfluchte Teufelskind. Gespannt hörte ich seinen Worten zu, und als Randomy uns schließlich Miller-Milch spendieren wollte, musste ich schmunzeln. Der Titel ''das verfluchte Teufelskind'' klang zwar bedrückend, allerdings schien Randomy mehr als okay.
Alle Blicke richteten sich nun auf das Hasenmädchen. Sie schien in Gedanken versunken zu sein, als sie allerdings merkte, dass jeder darauf wartete dass sie sich vorstellte, sprudelten die Worte nur so aus ihrem Mund.
Sie stellte sich als Miu vor, und machte davor noch jedem ein Kompliment wie krass hier jeder sei. Ebenso erzählte sie uns von ihren Hasenohren und Kräften, und ich fand es wirklich schön jemanden kennengelernt zu haben, der so offneherzig zu sein schien.
Anscheinend hatte keiner die Absicht die Vorstellungen schnell zu beenden, denn nachdem Miu geendet hatte folgt wieder eine lange Pause, erfüllt von Schweigen.
Jeder sah auf den Boden, anscheinend fiel es einigen so schwer wie mir zu wissen, wann es der richtige Zeitpunkt war sich vorzustellen.
Schließlich meldete sich dann die Besiegerin des Nosic zu Wort, und stellte sich ebenfalls vor. Eine Vorstellung auf die womöglich einige gewartet hatten.
Das Mädchen nannte sich Seloette, gab uns aber zu bedeuten sie nur Selo zu nennen. Selo erzählte uns von ihrem Job als Cookie Verkäuferin, und ihre Zeit als Dienerin des Großen Lord Dio Samas.
Ihr Alter verriet sie auch, obwohl das aus meiner Sicht etwas fragwürdig zu sein schien..
Ansonsten machte sie aber keines Falls den Eindruck gefährlich zu sein, also gab es bis jetzt keinen Grund mehr ihr zu misstrauen. Ihre Cookies waren vielleicht einfach nur ein Teil ihrer Bewaffnung, die dann eigentlich ziemlich fortschrittlich war.
Es kehrte wieder Stille ein, ich nutzte sie, um meine Gedanken zu ordnen. Alle hatten wirklich außerordentliche besondere Namen, an die ich mich nicht erinnern konnte einmal gehört zu haben. Ich musterte jede Person nocheinmal einzeln, und dabei fiel mir auf dass j die Aufmerksamkeit jeder Person für einen kurzen Moment nur auf eine Person gelenkt worden zu sein...
Eine Person, die sich bis jetzt sehr unauffällig verhalten hatte, aber vielleicht war gerade das auffällig.
Das Mädchen mit der schwarzen Augenbinde hatte ihre Inspektion beendet, und entfernte sich nun von uns. Ich versuchte ihren Weg vorraus zu sehen, weshalb ich die Umgebung vor ihr betrachtete, und ein fröhlich leuchtendes WcDonalds Schild erkennen konnte. Wollte sie etwa dorthin? Der ganze Plaza war leer, je nachdem würde sich auch in dem FastFood Restaurant nichts abspielen.
Wieso wollte sie also dorthin?
In den verdutzten Mimiken der anderen konnte ich erkennen dass sie genauso wenig Ahnung über die Handlungen des Mädchens hatten wie ich, Enos Gesichtsaudruck hatte sogar etwas Abfälliges in sich.
Im Insgeheimen hätte ich gedacht, dass sich ein paar Personen der Gruppe auf den Weg gemacht hätten um sie aufzuhalten, zurückzuholen, aber niemand war wirklich interessiert daran. Schade, ich hätte gerne gewusst was in ihr vorging, oder zumindest gerne ihre Handlung nachvollzogen...
Gerade als ich den Vorschlag in die Runde werfen wollte, dem Augenklappen Mädchen zu folgen, fiel mir auf, dass weder die Person die ich gerettet hatte, noch ich uns vorgestellt hatten...
Die anderen dachten wohl das Selbe, denn aufeinmal richteten alle ihren Blick auf die mir fremde Person, die ich vorhin auf einem Hamburger gerettet hatte, bevor ich auch dem Nosic Gnade erweisen wollte..
Das Mädchen trug Kopfhörer, eine gelbe Jacke, und sie hatte ihre hellen Haare quer über ihrer rechten Gesichtshälfte.
Man konnte ihr ansehen, dass sie mit der ganzen Situation überfordert war, oder zumindest nicht wusste wie sie ihre Sätze beginnen sollte.
,,Ich... bin... total am Ende.", brachte sie schließlich heraus, und ließ sich zurück auf den krassen Hamburger fallen.
Ja, man sah ihr wirklich an dass sie nicht wusste wie sie beginnen sollte, sich vorzustellen.
,,Wie heißt du denn?'', fragte ich sie schließlich, und versuchte sie mit einem Lächeln zu ermutigen.
Sie blinzelte mich kurz an, bevor sie stotternd den Namen ''Mamiko'' murmelte.
Ich grinste. Das war ein schöner Name, er stand ihr gut.
Schließlich wiederholte Mamiko ihren Namen nochmals laut, sprach einen Dank aus, und verbeugte sich vor uns.
Sie machte wirklich einen sehr netten Eindruck! Im großen und ganzen machten alle einen ganz freundlichen Eindruck, jedenfalls die die sich bis jetzt vorgestellt hatten.. eine Person hatte ja anscheinend keine große Interesse daran, ihre Mitstreiter kennenzulernen.
,,Vielleicht sollte mal jemand das Thema ansprechen..'', dachte ich mir, doch bevor ich überhaupt meinen Gedanken zu Ende formen konnte, oder überhaupt in die Tat umsetzen konnte, kam Miu einen Schritt auf mich zu, und lächelte mich an.
,,Du hast dich noch gar nicht vorgestellt, macht es dir was aus uns auch deinen Namen zu nennen? Für Mamiko wäre es sicher schön den Namen der Person die ihr Leben gerettet hat zu kennen.'', sagte sie freundlich, allerdings wirkte sie etwas unsicher, als hätte sie Ängste Falsches zu sagen.
Ich nahm Mius Angebot natürlich an, nickte, und räusperte mich. Normalerweise schrieb ich Vorstellungen nur online in Foren oder Chatrooms, allerdings hatte ich diesmal kein Formular mit einem festen Muster parat, weshalb ich erst einmal einen Moment brauchte um die Sätze die ich sagen wollte in meinem Kopf zu formen.
Ich atmete tief durch, und ließ meinen Blick über die Personen vor mir und neben mir schweifen.
,,Mein Name ist Tibia, da ich den allerdings noch nie wirklich gemocht habe reicht es vollkommen aus, mich nur Tibi zu nennen. Meine Waffe besteht aus einem Handy, dass Hamburger erscheinen lässt, so konnte ich auch Mamiko vor ihrem Sturz retten. Es freut mich sehr, dass ich eure Bekanntschaft machen darf.. wenn auch unter nicht sehr normalen Umständen..'', brachte ich heraus, und versuchte jedem ein halbwegs warmes Lächeln zu schenken.
Auf die Reaktion meiner Mitmenschen wartete ich nicht, denn mir lag ein Satz, oder bessergesagt eine Frage auf der Zunge, den ich schon längst hätte herausbringen wollen. Und nun, da alle Anwesenden sich vorgestellt hatten, erschien es mir das Beste zu sein, das Thema jetzt aufzubringen.
,,Sagt mal.. weiß irgendjemand von euch was mit dem Mädchen mit der schwarzen Augenklappe los ist? Sie ist die Einzige, die sich noch nicht vorgestellt hat, und gerade eben ist sie auch einfach abgehauen..'', fragte ich mit ernstem Unternton, und deutete in die Richtung der WcDonalds Bude, und wartete aufgeregt, wenn auch eine Spur nervös auf die Reaktionen der anderen.

ATUA
Fragile_Jewel
Gelöschter Benutzer
💜Randomy💜
von Fragile_Jewel am 06.04.2022 18:07
Eno, Miu, Mamiko und Tibi... bleibt nur der Name vom Dämonenhasser. Wenn ich es mir recht überlege, war es eher wahrscheinlich, dass sie irgendein anderes Problem mit mir hatte. Doch bevor ich selber die Kuriosität dieser Blackbox ansprechen konnte, hat das Hamburgermädchen Tibi es schon angesprochen. Tatsächlich, sie läuft in Richtung WcDonalds. Aber warum?
Ich gehe nochmal tief in mich, und reflektiere alles was in diesen Kampf passiert ist. Da stößt ein seltener Blitz in meinen Kopf auf: Sie hat gar nicht mit gekämpft. Jedoch schien sie bereit zu sein mich und Tibi zu erledigen. Wobei... es schien plausibel. Mein wahres Aussehen ließ mich furchtbar ausschauen lassen, fast als wäre ich der Luzifer dieser Welt... auch wenn Miu eher erschien, als wollte sie mich streicheln wollen... wie dem auch sei, eher hatte sie zugeguckt. Denkt sie, dass im WcDonalds die wahre Gefahr liegt?
Da trifft es mich wie ein Blitz. Die Plaza ist menschenleer! Noch nichtmal die putzigen Tomaten-Milch Maskottchen vom Bürgerhaus geben ihre Flyer aus. Es sind nur wir, und das irgendwie schon körperlich anziehende Monster. Heute morgen im Bus waren auch keine Leute. Was geht hier bloß vor sich?! Wenn das Gott-Satan-Liebeskind sich in eine potenzielle Gefahrenquelle begibt...
Ohne groß nachzudenken packte ich das Augenklappen Mädchen an ihren linken Arm. "Hey! Es ist nicht sehr nett wegzugehen ohne sich vorzustellen! Überhaupt, du wolltest zwei Leute hier attackieren und du denkst du kannst dich hier aus dem Staub machen?", mein Blut kocht, doch verändert sich meine Miene nur ein Stückchen: "und dazu ist es noch gefährlich sich alleine hier rum zu treiben, hast du nicht dieses Monster gesehen?! Was ist, wenn du alleine angegriffen wirst! Also rück raus mit der Sprache: wohin willst du?" Jetzt müsste ich meine Gefühle aus meinen System rausgebracht haben. Sie möge zwar ein Problem gegen mich haben, aber herzlos bin ich nicht. Bloß verflucht...
Irgendwie fühlt es sich so an, als würde uns etwas beobachten...
Re: Das super coole TM original RPG mit coolen Leuten (do not steal)
von Apocalyptic_Apostle_Nika am 06.04.2022 19:21
Huxley ging die Ereignisse des Tages noch einmal in ihren Kopf durch.
Morgens war sie einkaufen und sah überall Menschen, doch als sie gegen Vormittag auf den Weg zu ihren Haus war, war es plötzlich menschenleer. Die einzigen Personen, die sie seit diesem Moment gesehen hat, sind die Personen, die nun hier stehen. Tibi und Mamiko waren noch zwei Namen, die in der leere der Stadtmitte hin und her geworfen wurden und letztlich im Schatten starben. Doch auch diese zwei schienen nicht in der Lage zu sein, solch ein schlimmes Schicksal auszulösen.
Ihr Auge strich über die gepflasterten Wege. Jegliche Anzeichen von Leben waren verschwunden. Tatsächlich war die Straße nun das erste mal Fridays-For-Future-Kriterien sauber. Bis auf unseren gefallenen Sonic-Klon, natürlich. Aber das verunsicherte sie nur. Sicherlich war erst eine kurze Zeit vergangen, seitdem sie hergezogen war, aber sie hatte noch nicht erlebt, dass die liebevollen Gesänge der Stadt von einen auf dem anderen Moment von der Welt gefressen werden. Wenn man betrachtet, wie sauber die Straßen sind, sieht es beinahe so aus, als wäre jede Person verschleppt worden.
"Verdammt...", schimpfte sie als sie die Fäuste erneut ballte, "das erklärt nicht, warum hier keine Anzeichen von Menschenleben sind!". Ihr Blick richtete sich gen Himmel. Das letzte Mal, dass es so einsam gewirkt hatte, war in der Kirche vor dreieinhalb Jahren. Ja, genau in dieser Kirche, im einsamen Wald. Sie sah auf ihre Arme, bedeckt von ihren Ärmeln, hinab. Genau dort, wo sich die Welt von ihrer Existenz verabschiedete und in die Genesis rutschte. Dennoch schien niemand es gemerkt zu haben, und jeder lebte wie zuvor weiter.
"Immerhin tat ich das auch.", gestand Huxley ihre Ursünde. Aber vor drei Monaten änderte sich das.
Sie strich über ihr Handgelenk. Dieses Mal würde es anders sein, weil sie nicht mehr existieren würden.
Ihr Blick richtete sich wieder auf WcDonalds. Bis jetzt scheint noch plausibel, dass die Menschen sich versteckt haben und jeglicher Müll vom Wind des Oxygenetikers verscheucht wurde. Immerhin sind Menschen nicht an brutale Kämpfe gewohnt, was sie auch nicht sein sollten. Im jetzigen Moment ist es auch wichtiger, den Sachverhalt der jetzigen Situation zu kundschaften. Die Vergangenheit ist die Vergangenheit, auch wenn man sie dafür kreuzigen könnte.
Noch während ihres Gangs betrachtete Huxley das edle Restaurant von außen, durch die unversehrten Fenster. Manchmal knackte es auch unter ihren Mary Janes, aber das waren letztlich nur die Teile des Teufelskindes. Dies interessierte das Götterkind jedoch nicht, da sie kein Leben vernehmen konnte. Die Lichter waren an, aber es war keiner zu sehen. Ihre Augen vergrößerten sich. Dia Filiale war sauber, die Stühle an die Tische geschoben, keine Tabletten standen rum.
Und
kein
Mensch
zeigte
sich.
Das besiegelte das Schicksal dieser Welt. Wenn alles so sauber und ordentlich ist...
"Dann wollte niemand fliehen...", Huxley blickte entsetzt der Realität ins Auge. Aber sie vereinte sowohl Reue als auch Sünde in sich, so griff sie nach dem gelben, quadratischen Türgriff. Sie spürte bereits die Kälte von ihm, bevor ihr jemand an dem Arm herumriss. In ihrer Hysterie vergaß, sie den Andere Beachtung zu schenken.
Erschrocken schnappte sie kurz nach Luft und drehte sich nach Reflex um, um ihren möglichen Angreifer ins Gesicht zu blicken. Doch es war lediglich der Rabe, "Randomy". Sie schien sich dieses Mal klar ausdrücken zu wollen, denn sie hatten einen starren Blick in die Augen Huxleys. Der Dämon zog sie näher und flucht:
"Hey! Es ist nicht sehr nett wegzugehen, ohne sich vorzustellen! Überhaupt, du wolltest zwei Leute hier attackieren und du denkst du kannst dich hier aus dem Staub machen?", sie schnappte anscheinend überwältigt von ihren eigenen Wörtern kurz nach Luft, wobei sie ihr Gesicht nicht verzog, "und dazu ist es noch gefährlich sich alleine hier rumzutreiben, hast du nicht dieses Monster gesehen?! Was ist, wenn du alleine angegriffen wirst! Also rück raus mit der Sprache: wohin willst du?"
Huxley riss ihren Arm los und stolperte nach hinten, direkt an die kalte Glastür des WcDonalds. Bis heute hat sie noch keine akzeptable Kontrolle über ihren eigenen Körper erlangen können.
Sie verzog die Miene. So einen Kindergarten konnte sie nicht gebrauchen und ihr Blut kochte. Ihr was es letztlich egal, ob sie auch stirbt. Aber sie bemerkte die Blicke der anderen; streng, aber nicht böse. Beinahe könnte sie schwören, dass einige Blicke mit Sorge gefüllt waren. Doch kein Lächeln. Huxley schüttelte den Kopf. "Vergessen wir das", sie stellte sich auf ihre Beine.
"Wann habt ihr zuletzt einen Menschen gesehen?", Huxley sah die Gruppe an. Eine Minute Stille entfachte sich. Es schien, als wäre sich niemand mehr ganz sicher, oder als wären sie ungläubig. Sie ballte ihre Hände, wie sie es oft tat, doch dieses Mal wirkte es so, als würde ihre Frustration durch die Fingernägel direkt in ihr Fleisch fahren. Sie fuhr fort: "Seitdem dieses Monster hier aufgetaucht ist, sind alle Menschen verschwunden. Sieht euch um! Die Straßen sind leer, sauber. Keiner ist zu hören, kein erschrockenes Schreien, kein Betteln. Nicht einmal eine weitere Stimme ist zu hören.". Sie ließ den Moment ausklingen.
"Irgendetwas ist in den Momenten vor der Ankunft dieses Monster und der Ankunft von uns am Plaza passiert.", sie wagte sich, das unlogische auszusprechen, "Es scheint, als wären wir allein in dieser Welt."
Einige ungläubige Blicke trafen sie, dabei am beachtenswertesten der von Eno. Huxley ahnte, dass er mehr im Kopf hatte, als er zugab. Aber bis jetzt konnte sie noch keine unkontrollierten Partnerschaften eingehen. Während sie den Gedanken in den Köpfen der Meute einschlafen ließ, musterte sie alle erneut. Mamiko hatte sich erholt und stand neben Tibi, welche Huxley ein bisschen unbehaglich erblickte. Selo streckte sich, wahrscheinlich erschöpft von der Keksausgabe. Huxley setzte ein strenges Gesicht auf.
„Wenn es hier noch Menschen außer uns gäbe, dann hätten sie sich versteckt. Und der einzige Weg, um diese Theorie von mir zu widerlegen ist, dass Beweise finden, die dagegensprechen. Und dabei ist es mir egal, ob ihr mir traut oder nicht.", Huxleys Blick richtete sich auf Eno. Er machte es bemerkbar, dass er ihr nicht traute, also wollte sie ihm dasselbe wissen lassen. Es wäre sicherlich besser für beide Seiten. „Die Menschen hätten sich dort versteckt, wo sie es können. In Restaurants treiben sich oft viele Leute rum, daher ist es nicht falsch anzunehmen, dass Leute hier verweilt haben und sich jetzt hier verstecken könnten. Aber dafür müssen wir nachforschen.". Einige Blicke schienen Verständnis zu zeigen, andere Sorge, wieder andere absolutes Misstrauen. Jedoch drehte Huxley der Gruppe den Rücken zu.
„Mein Name ist Nika Huxley. Ich bin vor eineinhalb Monaten auf Rat einer Freundin hierhergezogen, um eine Herzkrankheit behandeln zu lassen.", ihre Hand fasste den kalten Türgriff.
Exorcizamus te, omnis immunde spiritus
Omni satanica potestas
In nomini Jesu Christi
Vade retro Satana
Nunquam suade mihi vana
Sunt mala quae libras, ipse venena bibas
In nomini Jesu Christi
Re: Das super coole TM original RPG mit coolen Leuten (do not steal)
von Miulo am 06.04.2022 20:37Gespannt doch gleichzeitig auch erschrocken sah ich zu wie sich die Handlung zwischen Randomy und dem Eisblock abspielte.
Ich hatte Respekt vor Randomys Mut dem Mädchen gegenüber zu treten.Es war nicht so ,dass ich Angst vor ihr hatte aber mir war klar ,dass ich in einem Kampf gegen sie mit hoher Wahrscheinlichkeit verlieren würde.Nicht dass mich dies davon abhalten würde sie anzugreifen wenn die Situation es erfordern würde aber trotzdem,ich hätte sie wahrscheinlich einfach gehen lassen.Monster können wir auch ohne sie bekämpfen.
Das was das Augenklappen Mädchen erzählte machte aber durchaus Sinn,es ärgerte mich ,dass mir dies nicht aufgefallen war.
Natürlich hatte ich bemerkt ,dass es deutlich leerer war als sonst aber darauf ,dass sich mittlerweile wirklich niemand mehr auf dem Plaza befand hatte ich während des Kampfes überhaupt nicht geachtet.
Ich muss echt daran arbeiten meine Umgebung während des Kämpfens nicht aus den Augen zu lassen.
Erst jetzt fiel mir auf ,dass es sich hierbei um etwas deutlich größeres handelte als ein paar haarige Monster und das Mädchen schien genau zu wissen worum.Es wäre also doch nützlich sie vollständig auf unsere Seite zu bekommen. Trotzdem würde ich mich nicht sonderlich mit ihr verstehen,wir haben alle zusammen für den Tod dieses Wesens gekämpft und selbst Tibi die dessen Tod verhindern wollte hatte keine schlechten Intentionen,wieso also misstraut sie uns allen so sehr.
Es ist nichtmal so ,dass wir sie zwingen alle ihre Lebensgeschichten und peinlichen Interaktionen preiszugeben,wir wollen lediglich ihren Namen wissen.
Zu meiner Überraschung erfuhr ich diesen Namen plötzlich,okay plötzlich war es nicht unbedingt eigentlich geschah es erst nachdem sich der Eisblock dramatisch weggedreht hatte. "Mein Name ist Nika Huxley. Ich bin vor eineinhalb Monaten auf Rat einer Freundin hierhergezogen, um eine Herzkrankheit behandeln zu lassen."
Nika also...ein ziemlich schöner Name :)
Aber schöne Namen erschaffen nicht gleich schöne Personen.
Alles was sie erzählte klang plausibel aber mit ihrer Art wollte ich mich einfach nicht abfinden.
Ich trat näher an die Szene heran: "Es ist ja schön und gut, dass dir das alles aufgefallen ist doch gibt dir das wirklich das Recht uns so die kalte Schulter zu zeigen?Man könnte glatt meinen du bist hier der Antagonist und nicht dieses blaue Ding da",ich versuchte möglichst ernst zu klingen,doch warscheinlich wurde diese Ernsthaftigkeit davon abgefedert dass ich gerade energisch zu dem blauen Leichnam hinünber gestikulierte.
Ich räusperte mich kurz um zu überlegen wie ich weitermachen sollte:
"Selbst wenn wir das gleiche Ziel verfolgen wirken deine Methoden fragwürdig.Und außerdem wenn es sich hier um etwas großes handelt ,über das du übrigens ziemlich gut Bescheid zu wissen scheinst, dann wirst du das wohl kaum alleine regeln können.Wieso also machst du dir die einzigen Menschen und Dämonen die gerade hier zu sehen sind zum Feind?"
Ich fühlte mich als würde ich ziemlich überreagieren aber jetzt mal ganz ehrlich wessen Blut bringt so eine Person wie Nika nicht zum kochen?
Tatsächlich war ich sogar am überlegen ob ich von hier verschwinden sollte und alleine versuchen sollte etwas über diese Situation herauszufinden.
Warte.
Mist!
Bereits zum 2.Mal am heutigen Tage verurteilte ich Nika für etwas, dass ich selbst viel zu oft tat.
Ich bin doch diejenige die immer alles alleine regeln will,ich bin diejenige die heute 3mal unüberlegt und auf eigene Faust versucht hat das blaue Ding anzugreifen und trotzdem stehe ich hier und hasse Huxley für quasi das selbe?
"Tut mir leid!Es war nicht so ernst gemeint wie es klang,ich hab nicht wirklich über meine Worte nachgedacht :/.Trotzdem die Kernbotschaft bleibt bestehen!", fast schon ein wenige verzweifelt stieß ich diese Worte hinaus.
Wahrscheinlich war ich gerade dabei den Hass des gesamten Teams auf mich zu ziehen. Nicht nur habe ich Mamiko fast getötet,sondern ruiniere jetzt auch noch das Gespräch das Randomy gerade aufgebaut hatte.
Wir haben es tatsächlich geschafft Nikas Namen zu erfahren doch dank meiner Reaktion wird sie jetzt sicher nichts weiteres mehr preisgeben.
Es wäre kein Wunder wenn sich gleich alle von mir anstatt von Nika abwenden.
Naja das ist meine Schuld, wenn ich es nicht schaffe zu denken bevor ich spreche und handle dann sollte ich auch die Konsequenzen dafür tragen
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Re: Das super coole TM original RPG mit coolen Leuten (do not steal)
von David am 06.04.2022 22:30Dass die Plaza ungewöhnlich leer war, hatte ich natürlich schon vorher bemerkt. Wirklich bewusst wurde es mir aber erst, als die Götterfigur mit dem schwarzen Kreuz, die sich als Nika Huxley vorstellte und somit unseren Vorstellungskreis schloss, die Sache ansprach.
Mit dem Abschluss der Vorstellungsrunde endete aber auch die Leichtherzigkeit des Gesprächs, denn das Thema, das folgte, war keineswegs mehr unbefangen.
Nach dem Sieg über das blaue Monster war ich in einen Zustand der stillen Erleichterung verfallen, der nun wie eine dünne Wand anfing zu bröckeln und zu reißen drohte. Ich bemühte mich darum, dem Fall der Mauer zu verhelfen, indem ich die Wand eigenständig versuchte niederzureißen, um meinen Kopf wieder klar für die neue Angelegenheit zu bekommen.
Als ich die benötigte Klarheit im Kopf erlangt hatte, begannen Dinge und Situationen, die mir zunächst konfus erschienen waren, und die ich nicht weiter beachtet hatte, eine gedankliche Form anzunehmen und verständlicher zu werden.
Ich holte tief Luft und blähte die Backen, als wolle ich jeden Moment in prustendes Gelächter ausbrechen, brachte aber nur ein trockenes Husten zustande, welches die neu ausgebrochene Stille für einen kurzen Augenblick unterbrach.
Für einen Moment schloss ich die Augen, um meine Gedanken zu sammeln.
Betrachten wir die gesamte Situation also nochmal von Anfang an: Die ganze Sache hatte damit begonnen, dass ich heute Mittag den chinesischen Sonic erblickte, als ich vor meiner Haustür stand. Es hatte nicht lange gedauert, bis mir die Idee kam, den unerwünschten Gast zu bekämpfen und ich rannte ihm schreiend hinterher, was nur darin resultierte, dass er weiter in die Stadt eindrang. Der Wind transportierte mich, während ich dem Monstrum folgte. Ich war einer der ersten Ankömmlinge am jetzigen Standort gewesen, die anderen Figuren folgten darauf. Vielleicht war dies eine Art Andeutung dafür gewesen, dass ich für den weiteren Verlauf der Geschichte von Bedeutung sein würde, aber wer weiß das schon. Nach einer gescheiterten Attacke meinerseits, die aber nicht ganz nutzlos war, einem Fehlschlag von Miu und kleineren Missgeschicken und Gefechten, hatte Selo uns ihre giftigen Cookies ausgeteilt und dabei bei Nosic gepunktet, denn dieser nahm den Cookie in den Mund und fiel im nächsten Moment tot um.
Ich schüttelte beim Gedanken an Nosic‘s außergewöhnlichen Tod den Kopf. Die Methoden der Cookie-Verkäuferin hatten es in sich und ihr süßer, naiver Charakter war eine perfekte Tarnung.
Aber ich durfte nicht vom Thema abschweifen, also ging ich den Verlauf der Geschichte weiter im Kopf durch.
Im Folgenden stellten sich manche der Figuren, nachdem der erste Schock über Nosic‘s Tod vergangen war, vor; darunter ich, der sich als Erster enttarnte.
Dann war eine gewisse Person, die sich weigerte, sich mit uns bekannt zu machen, in Richtung WcDonalds entflohen und der vertrauenswürdige Rabe hielt sie fest.
Diese Person, die Nika hieß, wies uns auf die Menschenleere in der Stadt hin.
Und jetzt waren wir hier.
Wirklich weiter brachte mich dieser Rückblick auf den heutigen Tag nicht.
Ich seufzte. Das erste, was ich sah, als ich die Augen wieder öffnete, war Miu, die nun auf Nika zuging und uns allen ihr Urteil über sie klar machte. Sie schien ihre Worte aber kurz danach zu bereuen, denn sie entschuldigte sich bei der Götterfigur und klang dabei schon fast verzweifelt. Ich musste innerlich schmunzeln und hoffte, dass es sich nicht in meinem Gesicht zeigte.
Im Grunde hatte Miu nicht Unrecht, ihre Aussage war aber nicht klar durchdacht gewesen, wie sie selber kurz darauf bemerkte. Um nicht denselben Fehler wie Miu zu begehen, war ich die gesamte Situation nochmal im Kopf durchgegangen. Ich wollte möglichst kein Detail, das mir - nein, uns - weiterhelfen helfen könnte, auslassen.
Ich dachte nicht, dass wir durch Miu den Fortschritt mit Nika verlieren würde, nachdem sie uns endlich ihren Namen verraten hatte, denn so gravierend war Miu‘s Aussage nicht. Trotzdem mischte ich mich in die Situation ein. Ich trat zu den beiden Figuren, die unterschiedlicher nicht sein könnten und bildete somit ein neues Gegenstück zu ihnen. Drei Puzzleteile aus drei verschiedenen Puzzles, es bräuchte ein Wunder oder gar Magie, um sie zusammensetzen zu können.
Und nicht im Traum hätte ich gedacht, dass sie passen würden.
Aber das Puzzle ist im Moment völlig irrelevant, denn jetzt galt es, diesen kleinen Sachverhalt zu klären.
„Du hast natürlich recht“, begann ich und alle Augen richteten sich auf mich, „dass wir hier eindeutig alle im selben Boot sitzen und wir demnach gemeinsam kooperieren sollten.“
Ich machte eine kurze Pause, bevor ich fortfuhr: „Es ist jedoch nicht besonders schlau, unüberlegte Freundschaften mit Fremden einzugehen. Und für eine Kooperation ist kein freundschaftliches Gefühl vonnöten.“
Ich sah zu Nika, ehe ich weitersprach:
„Wenn Nika nicht interessiert daran wäre, an einem Strang zu ziehen, hätte sie ihre Gedanken sicherlich nicht mit uns geteilt.
Scire, tacere. Über bedeutsames Wissen schweigt man, außer man profitiert davon, es mit anderen zu teilen.“
Ich versuchte meinen Gedanken abzurunden und fügte hinzu:
„Und ich denke, dass das hier der Fall ist. Dass beide Seiten hier voneinander profitieren können. Ich würde vorschlagen, dass wir Nika‘s Theorie überprüfen. Wir sollten uns aufteilen und die Gegend erkunden.“
Hätte mir vor Beginn der Handlung jemand gesagt, dass ich der vernünftige Charakter dieser Geschichte werden würde, hätte ich ihn für verrückt gehalten und ihm nicht geglaubt. Jetzt stand ich hier und versuchte die unüberlegten Handlungen einer anderen Figur wieder gerade zu biegen. Wobei „unüberlegte Handlung“ etwas übertrieben war, ich wusste nur nicht, wie ich Miu‘s Aktion sonst nennen würde.
Ich schüttelte amüsiert den Kopf. Die anderen Figuren mussten das mittlerweile für eine Art Tic halten, so oft wie ich heute den Kopf geschüttelt habe. Aber ich wüsste nicht, was an dem heutigen Tag nicht zu bekopfschütteln war. Erst mein Kampfschrei, der das blaue Monstrum verscheuchte und den zum Glück niemand beobachtet hatte. Dann das kleine Gefecht zwischen Nika und Randomy, dann Miu, die das Mädchen mit den Kopfhörern in die Luft warf. Tibi, wie sie das blaue Monstrum beschützen wollte, der Vorfall mit den giftigen Cookies, auf den Nosic‘s Tod folgte. Huxley, die vor unserer kleinen Vorstellungsrunde floh und Miu, die öffentlich ihr Urteil über die Götterfigur verkündete und es kurz darauf bereute.
Der gesamte Tag war wahrlich ein einziges Kopfschütteln, mal ein enttäuschtes, mal ein ungläubiges, mal ein amüsiertes Kopfschütteln, aber doch wartete ich immer gespannt darauf, welche Art von Kopfschütteln als nächstes anstehen würde.
Und diesmal lüge ich nicht, wenn ich sage, dass ich mich auf die bevorstehenden Abenteuer, von denen es jetzt ganz sicherlich noch viele weitere geben würde, freute - oh nein. Diesmal war mein Abenteuerdrang wahrhaftig.

Fragile_Jewel
Gelöschter Benutzer
Re: Das super coole TM original RPG mit coolen Leuten (do not steal)
von Fragile_Jewel am 06.04.2022 23:00
Was für eine unspektakuläre Antwort von Nika. Überhaupt, wie sie sich verhält ist aller unter Sau... würde ich sagen wenn ich ein Dämon wäre. Tatsächlich verstehe ich ihre Art, wer möchte sich schon vor einer fremden Gruppe von Menschen so öffnen? In einer Art und Weise ist das schon intelligent, doch sollte ich mich auf der Obhut vor ihr begeben. Wer weiß was sie gemacht hätte, hätte ich zurück angegriffen?
Bevor ich ihr aber meine Meinung sagen kann, sprang Miu vor mich und rappelte so ziemlich an Huxley. Dann - der einizig Vernünftige in diesen Rudel voller kuriosen Gestalten - Eno, macht einen genauso vernünftigen Vorschlag. Uns aufteilen sollen wir uns... an sich wirklich ein guter Vorschlag. Doch sehe ich es schon vor mir kommen wie diese Huxley sich alleine ins WcDonalds begeben will, ohne Gnade vor sich selbst. In einer Art und Weise schon fast selbstsüchtig. Was hätte Satan dazu gesagt...? Ein Ursünder? Papperlapap, das ist gerade nicht wirklich wichtig.
"Unser Lieblings-Sünder hier will schon alleine in das WcDonalds", ich zog sie wieder am Ärmel zurück, sie stolperte schon wieder fast auf den Boden. Üble Herzkrankheit, muss man ihr schon lassen. Diesmal ließ ich ihr Handgelenk nicht wieder los und fahre fort: "ich stimme Eno zu, wir sollten wirklich erst die Gegend erkunden. Wenn dieses WcDonalds wirklich ein großer Hinweis für unser weiteres Vorgehen sein wird, dann müssen wir auch kleinere Hinweise auffinden um das Puzzle zu lösen. Wenn Wesen wie dieses... Nosic... hier Unwesen treiben, dann dürfen wir nicht alleine sein." Vom ganzen reden hab ich schon fast einen Frosch im Hals, noch einen größeren als ich gesehen habe wie genervt Huxley mich ansah, doch kann ich keinen hier alleine lassen.
Immerhin spüre ich eine furchteregende Präsens hier, die nicht von Huxley kommt. Irgendwas beobachtet uns, und will uns umbringen. Ich kann das einfach nicht zulassen, noch kann ich die anderen verunsichern, wenn ich nicht weiß was uns tot haben will. Solange sollten wir nicht in dieses verdreckte und überteuerte Fast-Food-Restaurant...
Ein bisschen Schweiß rollte von meiner Stirn runter, welchen ich gezielt wegwischte. Bloß nicht nachgeben... der Dämon sollte noch nicht raus.
Mamiko
von Miau-Wau am 07.04.2022 22:11
Re: Das super coole TM original RPG mit coolen Leuten (do not steal)
von Apocalyptic_Apostle_Nika am 07.04.2022 23:36
Ein stiller Moment passte. Es war aber fragwürdig, ob es tatsächliche Stille war, oder ob jedes mögliche Geräusch schlussendlich von dem Kern dieser Situation ermordet wurde. Huxley sah die Gruppe an. Die Gruppe sah Huxley an. Ein Husten war zu hören. Sie wusste, dass sie keine Freunde werden sollten. Sie wollte keine, durfte sie nicht haben. Jedoch trat das Lolitamädchen hervor, schien aber nicht ganz überzeugt von sich selbst.
„Es ist ja schön und gut, dass dir das alles aufgefallen ist", Huxleys Kopf drehte sich zu ihr und ihr Auge traf auf Mius, „doch gibt dir das wirklich das Recht uns so die kalte Schulter zu zeigen?". Das Götterkind verdrehte innerlich die Augen. Wer entscheidet, wer dem welches Recht und warum gibt? Es ist besser, wenn sie voneinander wegbleiben würden, und aufdringliche Menschen sollen ihren Platz in der Welt wissen. Miu fuhr fort: „Man könnte glatt meinen du bist hier der Antagonist und nicht dieses blaue Ding da.". Dabei flappte ihre Hand nach links, zu dem Ex Lead-Sänger der fehlgeschlagenen Sonic Band, welches ihre These beinahe wie ein Theaterstück aussehen ließ. Huxley verurteilte sie nicht. Vielleicht war sie tatsächlich der Antagonist. Sie fühlte sich so. Ihre Finger zitterten.
Sie sollte nicht an die Vergangenheit denken.
„Selbst wenn wir das gleiche Ziel verfolgen, wirken deine Methoden fragwürdig. Und außerdem, wenn es sich hier um etwas großes handelt, über das du übrigens ziemlich gut Bescheid zu wissen scheinst, dann wirst du das wohl kaum allein regeln können. Wieso also machst du dir die einzigen Menschen und Dämonen, die gerade hier zu sehen sind zum Feind?", Miu wirkte wütend, und doch so zurückhaltend. Sie hatte ihre Gefühle anscheinend perfekt im Griff. Ein Grund für Eifersucht, nein? Aber das gab ihr nicht das Recht zu behaupten Huxley sei ein Mensch. Sie wünschte, sie wäre es wieder. Nur deshalb wusste sie davon Bescheid, dass etwas schieflief. Es war okay, es war nicht okay.
Miu machte den Anschein, als würde sie gleich über das nächste Haus springen und hinter den Horizont verschwinden, drehte sich verwirrend um und zurück. Anscheinend wusste sie nicht, was sie tat und warum. Die menschliche Sünde. Ihr Ursprung. Ihre Wangen wurden rosa. „Tut mir leid! Es war nicht so ernst gemeint, wie es klang, ich habe nicht wirklich über meine Worte nachgedacht. Trotzdem die Kernbotschaft bleibt bestehen!", ihre Wörter klangen fast erzwungen. Sie will wahrscheinlich nur einen Streit, eine Eskalation vermeiden.
Huxley gab keine Reaktion. Wenn sie reagiert, gesteht sie ein, dass sie ist, und wenn sie ist, gesteht sie ein, dass ihr Spiegelbild sei. Und wenn sie gesteht, dass dieses Spiegelbild vor ihr sei, dann gesteht sie, dass es vor drei Monaten wahrhaft war.
Der Oxygenetiker unterbrach ihren Augenkontakt und riss Huxleys Blick von der ehemaligen Wahrhaftigkeit fort. Ihr Auge traf seines, zwei Welten trafen sich. Beide hatten Logik in ihren Augen, aber Huxley war sich selbst nicht sicher, inwiefern sie diese Logik zu Feinden machen würde. Er streckte die Brust aus, atmete aus. Eine Vorbereitung auf einen Vortrag.
„Du hast natürlich recht", die Gruppe richtete ihre Augen auf ihren Anführer, „dass wir hier eindeutig alle im selben Boot sitzen und wir demnach gemeinsam kooperieren sollten.". Die Gruppe wurde unruhig. Die Sachlage schien für manche jetzt erst richtigen Sinn zu ergeben. „Es ist jedoch nicht besonders schlau, unüberlegte Freundschaften mit Fremden einzugehen. Und für eine Kooperation ist kein freundschaftliches Gefühl vonnöten.", fuhr er fort. Zumindest teilten sie diese Meinung, teilweise. Huxley wusste nicht, ob sie ganz mit einer Kooperation zufrieden sein würde.
Sein Blick richtete sich auf die und ihre Blicke trafen sich erneut. Huxley wich nicht von der Stelle. „Wenn Nika nicht interessiert, daran wäre, an einem Strang zu ziehen, hätte sie ihre Gedanken sicherlich nicht mit uns geteilt. Scire, tacere. Über bedeutsames Wissen schweigt man, außer man profitiert davon, es mit anderen zu teilen.", sein Blick schien sie dennoch zu warnen. Der Pseudo-Arzt schien also auch eine Sonderausbildung im Thema Wissenschaft und Philosophie gemacht zu haben. Aber sozusagen hatte er Recht, das gestand Huxley. Er wendete sich von ihr ab. „Und ich denke, dass das hier der Fall ist. Dass beide Seiten hier voneinander profitieren können. Ich würde vorschlagen, dass wir Nika's Theorie überprüfen. Wir sollten uns aufteilen und die Gegend erkunden.", er versuchte die Gruppe zu beruhigen. Für Huxley jedoch wirkte es wie eine halbe Kriegserklärung, und wie eine halbe Kooperationsbitte.
Aber dann schüttelte er wieder seinen Kopf, als müsste er die Erbse in seinem Gehirn einmal rumrollen lassen. Huxley sah ihn erneut an. Von oben nach unten. Er war keine Gefahr, er war kein Freund. Aber wer keine Gefahr ist, dem sollte man nicht trauen, und wer kein Freund ist, vor dem sollte man auf der Hut sein. Huxley wendete sich ab. Er kann tun, was er will. Vielleicht hilft ihn ja der Wind.
Doch Huxley wurde erneut zurückgezogen und sie stolperte über beide Füße, als wäre sie noch nie auf beiden gestanden. Dieser Typ geht ihr langsam auf die Nerven, wer fasst bitte einfach jemanden nach einer Kriegserklärung an-! Oh, es ist nur das Randomy-Ding. „Unser Lieblings-Sünder hier will schon allein in das WcDonalds.", mache sie bekannt, als könnten das nicht alle sehen. Huxley ballt ihre Hände wieder. Sie fragte sich, ob sie ihre Hände einfach so belassen sollte, ob man sie endlich in Ruhe lässt. Randomy wendete sich zur Gruppe, warf die Hand in die Luft: „Ich stimme Eno zu, wir sollten wirklich erst die Gegend erkunden. Wenn dieses WcDonalds wirklich ein großer Hinweis für unser weiteres Vorgehen sein wird, dann müssen wir auch kleinere Hinweise auffinden, um das Puzzle zu lösen. Wenn Wesen wie dieses... Nosic... hier Unwesen treiben, dann dürfen wir nicht allein sein.".
Zumindest einigten sie sich auf den Namen dieses Wesens. Huxley hob die Augenbraue und überdachte diese Aussage erneut. Etwas machte keinen Sinn... Sie stellte sich mit geraden Rücken neben sie, musterte sie, ihr Ärmel immer noch in der Hand des Dämons. Randomy wischte eine Schweißperle von ihrer Stirn weg. Entsetzt musste Huxley realisieren, dass Randomy von noch einer Ebene dieser Situation Bescheid wusste, dies aber nicht mit der Gruppe teilte. Und somit war hier keiner mehr ein Freund, oder zumindest nicht Randomy. Wie Eno sagte; über bedeutsames Wissen schweigt man, außer man profitiert davon, es mit anderen zu teilen. Somit ist nicht auszuschließen, dass Randomy davon profitiert, dieses Wissen nicht zu teilen.
Doch Huxley blieb still. Feigling. Gott lässt dich als Strafe nicht mehr schreien.
Eno schien die dicke Luft zu bemerken. Er trat zwischen sie, wischte mit der Hand einmal über Randomys Arm und Huxley fühlte, wie sich ihr Ärmel aus dem Griff befreite. „Er weiß schon, dass Dämonen keine Hunde sind, oder?", dachte sie sich mit einem langen Gesicht. Randomy hopste zurück zur Gruppe und fand direkt ihren Platz zwischen Tibi und Mamiko. Eno schien das mental zu notieren.
Der Gestatter der Winde verschränkt seine Arme. Die Ringe glitzern im Sonnenlicht. Sie sind fast schneeweiß. „Wir wollten weitere Provokationen vermeiden und unsere Nachforschungen abschließen, bevor die Nacht anbricht.", befahl er. Das stimmt. Huxleys Blick strich durch den Himmel, dessen Blut ihm langsam hochkam und ihn orange färbte. Es würde bald der Abend fallen. „Wir teilen und auf und treffen uns so bald wie möglich wieder hier.", beendete er seine Rede.
In der Runde war Einigkeit zu vernehmen, dann Stille. „Wer geht mit wem?", unterbrach Randomy sie. Doch der Herr der Winde hatte auch hierzu eine Antwort. Das war ja fast gruselig. Als hätte er alles schon zuvor durchgeplant. Er zeigte die Straße hinunter, Richtung St. Peters Krankenhaus. „Miu und Selo, geht zum Krankenhaus. Falls jemand verletzt ist, wird er da sein.", erklärte er ihnen. Selo freute sich, Miu schien noch einige Schuldgefühle zu haben. Doch schnell waren sie über alle Berge. Selo nahm wirklich alles, wie es kam.
„Tibi, Randomy, Mamiko, es wäre gut, wenn ihr euch zu den Supermärkten begebt. Vielleicht haben sich die Menschen dorthin verzogen, ansonsten ist es gut, um Ressourcen zu sammeln.", er gestikulierte westlich. Randomy und Tibi sehen einander an, lächeln, ein „Wenigstens sind wir zusammen!", während Mamiko anteillos auf ihre Füße starrt. Tibi schubst sie federleicht und sie beginnen fortzulaufen. Huxley wusste, was das bedeutet. Sie sah zu Eno hoch. Die Sonne warf einen Schatten auf sein Gesicht.

„Was für ein Wunder, dass sich der Anführer mit der suspektesten Person einteilt.", sagte sie trocken. Er reagierte nicht auf die Provokation und drehte sich in Richtung WcDonalds. „Wir untersuchen den WcDonalds.", war seine knappe Antwort, bevor er den ehemals kalten Türgriff in die Hand nahm und die Tür öffnete. Er ging nicht hinein. „Ist das ein Rendezvous oder eine Beobachtung?", fragte sie, während sie in den WcDonalds trat.Wahrscheinlich wollte er einfach vermeiden, dass sie wegrennt oder plötzlich eine Armee von Nosics und Conics und Cosics holt.
Er trat nach ihr in das Restaurant und Stille trat ein. Man hörte nur das leise Brummen von den Deckenlichtern. Die Götterfigur musterte diese. Eins flackerte, sehr leicht. Das schwächste der Lichterfamilie.
Eno lief rechts an ihr vorbei, zu den ordentlichen Tischen, glitt seine Hand über sie. Er schien nach Staub oder ähnlichem zu suchen, Huxley war sich aber nicht sicher. Sie sah sich für einen Moment um, bevor sie kurzen Anlauf nahm und hinter die Theke tauchte.
Exorcizamus te, omnis immunde spiritus
Omni satanica potestas
In nomini Jesu Christi
Vade retro Satana
Nunquam suade mihi vana
Sunt mala quae libras, ipse venena bibas
In nomini Jesu Christi
Fragile_Jewel
Gelöschter Benutzer
💜Randomy💜
von Fragile_Jewel am 08.04.2022 00:50
Ich muss ganz ehrlich sein, teilweise fühle ich mich recht benommen von dieser ganzen Situation. Auf einmal übernimmt das Kind der Winde die Führung und teilt uns alle in Gruppen ein. Oh Gott, ich fühle mich fast schon wie in der Schule. Neue Kontakte bilden war nie meine Stärke. Und auch jetzt merke ich, dass ich selbst viel lieber eigenständig die Gegend erforscht hätte. Aber tatsächlich ist es besser so, dass wir nicht einzeln nachgeforscht haben.

Die Präsenz die ich spürte, schien uns nicht zu folgen. Fast will ich meinen Mund öffnen, etwas rausschreien, doch blieb ich still, als hätte ich meine Muse verloren. Als würde ich wie Orpheus nach meiner Eurydice suchen, nur um alles durch Angst zu verlieren, nachdem der chthonische Zeus mir Gnade erteilt hatte. Schon hörte ich das krächzen von mehreren Krähen, lachend über meine Angst. Ja, ein Feigling bin ich. Feige als Mensch. Doch wartet es nur aber, meine gefiederten Freunde, der Teufel wird schon kommen, trotz Abwesenheit Satans. Mein Ehrenwort habt ihr.
Unser Trupp ließ sich in Richtung Supermarkt geleiten. Vorsichtig streifen meine Augen durch die Straßen. Teilweise kann ich schwören, dass ich Gelächter höre, als wäre alles normal, dann trifft mich die eiskalte Realität. Wir sind alleine, verflucht, vergessen. Als wären wir Relikte der Antike, nur interpretieren wir die Moderne. Als hätte sich Chronos einen miesen Scherz erlaubt. Mein Hals verengt sich, verdammt, ich kann kaum atmen – aber ich muss beharren. Ich werde es ihnen zeigen, dem Dieb und der Flasche.
Die Stille macht mich wahnsinnig, ich muss sie einfach zerbrechen, sowie das Glas des Thrones zerbrach- „Was meint ihr, wo dieses blaue Monster plötzlich herkam?", kam es aus mir rausgeschossen mit meiner üblichen, menschenwürdigen, Monotonität. Was wie eine selbstverständliche Frage erschien, war nur ein Produkt meiner Selbstsüchtigkeit. Tibi lehnte ihren Arm an ihre Seite: „Hm. Das habe ich mich auch schon gefragt", ihr Blick erschien fast schwärmerisch, mit einen Ton einer Tragödie, "Ich frage mich, was es überhaupt verbrochen hat." Sie schien noch fest an seiner Unschuld zu hängen. Vielleicht häute ich es für sie, ich mag es nicht wirklich Leute so deprimiert zu sehen. Als hätte sie eine wahre Bindung zu ihn aufgebaut... „Naja, wären Menschen da gewesen, hätte es diese verletzt. Aber vielleicht hätten wir ihn behalten können." Oh Gott, der Gedanke scheint sie zu motivieren.
Da fällt mir unser dritter Mitstreiter in meinen Blickfeld. Mamiko. Kein Nachname. Also, keinen der mir bewusst ist. Ist es überhaupt üblich? Nur Huxley hat einen, und dieser ist mir nicht wirklich sympathisch. Wie dem auch sei, mir fällt auf, dass sie kaum spricht, kein Wort von sich gibt. Lediglich hebt sie einen kleinen Stein auf, mit hochachtungsvoll. Wie süffisant. Wenn ich was empfinde, dann ist es Mitleid und auch Selbstreflexion: „Was denkst du Mamiko?" Mit meinen Ellenbogen stupste ich ihre Seite sanft, Schmerz will ich ihr keinen zufügen. Soweit bin ich mit mir im Reinen. Anstatt aber einen Schritt zum extrovertierten sehe ich nur wie sie fast rot anläuft und vor sich hin stammelt.
Letztlich schafft sie ein paar Worte von ihrer Kehle zu entbehren: „Vielleicht... vielleicht war es schon hier bevor uns?" Ihre Hände griffen fester an ihren Rucksack. So viel Gehirn und doch hat sie so viel Angst. Tibi schaltet sich auch wieder ein: „Wäre das wahr, dann hättet ihr keinen Grund gehabt, Nosic umzubringen! Vielleicht wollte er mit uns kommunizieren?" Ich stützte mein Kinn auf meine Hand. Da fällt mir wieder diese rote Brille, das es hatte, in mein Gedächtnis. Wurde es kontrolliert? So wie in einen meiner Anime... vielleicht ist es so, wie in Digimon! Wir wurden auserkoren die Welt zu retten, wegen unseren einzigartigen Qualitäten! ... Sowas kann ich doch echt nicht von mir ablassen. „Es könnte gut möglich sein... aber was sagt das über die Sonstigen Wesen, die diese Welt beleben, aus? Werden sie uns auch als Feind ansehen?"
Tibi schien nicht zu Frieden mit meiner Frage zu sein: „Nächstes Mal versuchen wir einfach mit den nächsten Wesen zu reden. Irgendwas muss doch da raus kommen! Und wenn nicht, dann..." sie klatscht mit den Händen zusammen. Ich nickte bloß. Meine einzigen Mitstreiter (und potentielle Freunde) kann ich nicht verscheuchen.
Letztlich haben wir es zu den Supermärkten geschafft. Eine Reihe von Discountern die aufeinander gestapelt sind. Eine Mall halt. TM ist eben eine große Stadt, da braucht man viele Geldquellen mit wenig Platz. Der New Orleaner war ziemlich fantastisch, meiner Meinung nach. Billig und goth, so wie es mir gefällt. Mamiko schien sich währenddessen auf die Schreibwarengeschäfte zu fokussieren, ihr Hobby vielleicht? Tibi folgte ihr direkt, als würde sie sie beschützen wollen. Naja, Hamburger binden halt fürs Leben.
Dramatisch starrte ich zur Decke, wieder fühlte ich eine Präsenz, diesmal nicht so erdrückend wie die vom WcDonalds, aber trotzdem gefährlich genug. Doch bevor ich meinen einsamen Monolog anfangen konnte, zog Tibi mich mit. „Jetzt bist du auch schon so schüchtern!", ihre Wangen pufften sich auf. Wow, sie ist das Herz der Gruppe irgendwie. Vielleicht werden wir doch wirklich gute Freunde...
//Während sich das Trio der Konsumentenforscher sich zum Schreibwarengeschäft dreht, folgt eine weiter Präsenz ihnen. Eine pinke, die sich sonst immer Freunde gemacht hätte. Jedoch versperrt ihre rote Brille jegliche Liebe, die es jemals verspürt hatte.\


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