Gangs
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Toni Rojas, Felix Wheeler
von Pads am 09.07.2020 21:15Toni Rojas
Als endlich alle da waren, konnte ich erleichtert ausatmen. Ich lehnte den Kugelschreiber beiseite, auf dem ich die ganze Zeit rumgedrückt hatte. Irgendwie hatte das warten mich kirre gemacht. Ich war kein allzu großer Fan davon. Ich kam zwar damit klar, aber längere Wartezeiten ließen mich unwohl fühlen.
Alle hatten sich gesetzt und es hatte nur noch der Neue gefehlt, der sich jedoch durch einen Tritt gegen den Reifen sehr gut bemerkbar gemacht hatte. Ich öffnete die Tür und steckte den Kopf hindurch.
"Komm lieber rein bevor du meinen Wohnwagen völlig demolierst." Ich trat ein wenig zurück, damit er sich an mir vorbei quetschen konnte. "Setz dich, auf einem der beiden Sofas ist sicher noch Platz frei und im Kühlschrank ist noch Bier, sofern Felix es nicht leer gesoffen hat.", sagte ich und setzte mich meinerseits auf den Küchentisch. Ich hatte mir auch ein Bier rausgeholt, jedoch eins mit Sprite versetzt. Pures Bier war dann doch nicht so meins. Ich sah in die Runde. Ich war mir nicht ganz sicher, was jetzt passieren würde.
Felix Wheeler
Ich konnte mir ganz gut vorstellen wie der Neue sich fühlte. Vor wenigen Monaten, als ich neu dazu gekommen war, hatte ich auch nicht gewusst, wie ich genau reagieren sollte. Gut, irgendwo schon, da ich darauf vorbereitet worden war im Training, aber mir war wirklich mulmig gewesen. Ich war mir sicher gewesen, sie würden im ersten Moment wissen, wer ich bin und dass ich nicht in ihrem Boot saß. Aber keiner hatte sich etwas schlechtes dabei gedacht und ich war gut aufgenommen worden. Inzwischen war ich auch ein wenig lockerer und ich hoffte, dass sie meine leichte Verklemmtheit am Anfang auf meine Unsicherheit. Ich war irgendwie echt froh, dass ich diesen Auftrag bekommen habe, denn diese Gruppe ist komplett anders als mein Kollegium. Wer hier drin war, brauchte niemanden mehr, denn jeder passte auf jeden auf und wenn irgendwer einem aus der Gruppe schräg ankam, hatte derjenige direkt ein Problem am Hals.

LoveTzukasakun
Gelöschter Benutzer
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Re: Gangs
von LoveTzukasakun am 08.07.2020 14:48(Hä? XD Ich habe es immernoch nicht verstanden wo jetzt wer und was ist! XD
Achso und Sahrah hat halt einfach mehrere Persönlichkeiten die sich immer gegenseitig abwechseln, wenn sie aber z.B: gerade wütend ist und danach fröhlich kann sie sich an nichts erinnern was sie gemacht hat als sie wütend wahr. Also so gesagt: Jede Persönlichkeit hat ein eigenes Gedächtnis. ich habe keine Ahnung wie ich dass noch erklären kann. Ähm...........
Ich sage jetzt mal so: jede Persönlichkeit ist eine Seele also ein Mensch, nur das alle zusammen in einem Körper sind und sich halt gegenseitig abwechselt. Wenn eine Persönlichkeit aktiv ist schlafen die anderen und bekommen nichts mit. Wahr das in irgenteiner Weise verständlich?)
Re: Gangs
von Lara am 08.07.2020 13:59[Ich bin gerade ein wenig verwirrt. ^^'
Das im Wohnwagen ist doch jetzt dir andere Gang, oder? Die, in der Toni eigentlich ist. Und ich gehe mal davon aus, dass Tonis Bruder auch einfach ebenfalls Felix heißt und damit nicht der Polizist gemeint ist, richtig?
Demensprechend müsste Alexis doch eigentlich zu dem Hauptquatier in der Gasse, denn er würde sich ja bei der Gang "bewerben", in der alle Charaktere im Endeffekt sind und nicht in der Gang, in der [von den aktiven Charakteren] nur Toni ist.
Außerdem wollte ich mich auch noch einmal erkundigen, ob Sarah jetzt eine multiple Persönlichkeitsstörung oder eher Schizophrenie hat, denn in deinem Beitrag klang es eher nach letzterem. So habe ich es zumindest wahrgenommen, kann auch sein, dass ich mich irre.
Ich hoffe das war alles einigermaßen verständlich. n-n]

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Re: Gangs
von mind-gamer am 08.07.2020 13:44Alexis
Schon viel zu lange hielt ich mich nun schon auf dieser abgelegenen Müllkippe auf. Es nervte mich, dass ich mir unsicher war. Unsicher, ob ich dem Rat von Elena folgen, oder sie endlich hinter mir lassen sollte. Durch Spitzel anderer Gangs hatte ich schwammige Infos über die Treffen der Gang meiner Schwester erfahren und durch eigene Recherche dann diesen alten Wohnwagen entdeckt. Von selbst hätte ich ihn wohl nie gefunden, doch nun stand ich in ausreichender Entfernung auf dem Schrottplatz in der Nähe und sah zum Waldrand hinüber. Vereinzelt hatte ich Schatten vorbeihuschen und im Wagen verschwinden sehen.
Unentschlossen trat ich nach einzelnen Müllteilen und dachte nach, was ich tun sollte.
Als dann die, meinen Recherchen zufolge, Letzte im Wagen verschwand seuftzte ich genervt auf und verfluchte stumm den letzten Wunsch meiner Schwester.
"Das hätte ich mir ja denken können.", murmelte ich kaum hörbar, als ich das Schloss entdeckte, dass mir den Zutritt verwehrte. Jetzt blieb mir zu allem Übel auch noch nichts anderes übrig, als anzuklopfen.
Was sollte ich dann tun? Einfach sagen: "Hallo, ich bin Alexis und meine Schwester ist gestorben. Deshalb will ich bei euch mitmachen!"
Ich wurde zunehmend wütender - auf Elena, diese Gang und vor allem auf mich, weil ich mich hierrauf überhaupt erst eingelassen hatte. Jetzt war es eh egal. Wie war ich überhaupt auf diese beschissene Idee bekommen? Aus meiner Wut heraus verpasste ich dem Reifen des Wohnwagens einen Tritt, was leider lauter war, als ich dachte. "Fuck.", fluchte ich und in diesem Moment öffnete sich auch schon die Tür.
Ich muss ausgesehen haben, wie der letzte Vollidiot.
~I'm a thinker not a talker~
LoveTzukasakun
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Re: Gangs
von LoveTzukasakun am 08.07.2020 12:08(Sorry wenn ich irgentetwas falsch schreibe oder falsch verfasse)
Sarah
Als ich vor der Tür die in das Versteck führte stand überlegte ich ob es überhaujpt Sinn machen würde hineinzugehen.
,,Ne, heute nicht" ich fing schon wieder an mit mir selber zu sprechen.
Ich ging wieder und sprach weiter mit mir ,,Oder habe ich doch Lust? Neeeeeeeeee, nicht heute! Heute will ich nicht!".
ich wahr noch etwas müde weil ich gestern einen neuem Plan versucht habe zu schmieden, was aber nicht geklappt hat weil wir immer einer zu wenig waren!
,,Oder? Sollte ich nicht doch gehen? NEIN! Ich................ gehe doch!" ich rannte zurück und kam irgentwo an.
,,Ach ja stimmt der-" da wechselte ich auf wütend ,,WIESO FINDE ICH DAS NICHT!!!!!!!! Warte! Was mache ich hier?!".
ich stampfte zu einem Wald ,,Hier irgentwo müsste es sein!" ich rannte weiter und kam an den Rand des waldes.
Dort in der Nähe war eine Müllkippe ,,hätten die die nicht woanders hinnpacken können?".
,,Will ich jetzt doch oder wie? NEIN! Oder? Doch!" ich klopfte an der Tür.
(habe es mal verbessert ;))
Re: Gangs
von Lara am 08.07.2020 00:58Maé Jiang
Da war sie wieder. Diese Stimme. Ich spürte ihre Angst, ihre Qualen. Nie ging sie mir aus dem Kopf. Sie verfolgte mich. Ließ mich den Moment immer und immer wieder durchleben. Es war Schrecklich. Ich wollte das nicht mehr. Ich wollte, dass sie aus meinem Kopf verschwand, doch das tat sie nicht. Sie hatte sich fest in meinem Bewusstsein verankert und scheinbar nichts konnte diesen Anker lösen.
Schweißgebadet schreckte ich hoch und saß in Sekunden kerzengerade auf meiner Matratze. Meine Atmung war schnell und unregelmäßig. Einige nasse Haarsträhnen klebten mit im Gesicht, über welches ich mir einmal mit den Händen fuhr und somit auch die Haarsträhnen zurückstrich. Tief atmete ich ein, mit dem Ziel eine normale Atmung wiederzuerlangen.
Nach einer Weile erhob ich mich von der Matratze, die in dem sonst leeren Zimmer stand. Lediglich ein paar Taschen standen in der Ecke. Aus einer von ihnen nahm ich mir ein paar Klamotten und schlurfte dann ins Bad.
Das Wasser war kalt, wie immer. Trotzdem duschte ich ausgiebig. Es machte wach. Mit einem Handtuch um den Körper gewickelt begab ich mich zum Waschbecken und putzte meine Zähne, ehe ich mich dann anzog. Meine Haare föhnte ich mit dem kleinen Reiseföhn, es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, und band sie dann zu einem lockeren Dutt zusammen.
Mir wurde klar, dass ich wohl langsam lossollte. Ich verließ das Bad, schlüpfte in meine schwarzen Boots und schnappte mir die Jeansjacke. Sie war Oversized und ich hatte ein Holster an der Innenseite der Jacke angebracht, in der sich eine kleine Pistole befand. Ich ging selten ohne diese aus dem Haus, denn mittlerweile gab es einige Leute, die mich wohl auf ihrer schwarzen Liste hatten. Aber das nahm ich hin. Informationen erhielt man nun einmal nicht, in dem man lieb darum bat. Und nun war ich fast am Ziel. Manchmal fragte ich mich, um welchen Preis ich dieses Ziel erreicht, doch war der Preis völlig egal.
Ich verließ die Wohnung und dann schließlich auch den Flur, in dem es nach Kotze und Pisse stank. Die Miete war günstig. Ich wollte mein Geld nicht verschwenden.
Die Hände in den Taschen meiner Jacke vergraben, lief ich die Seitenstraße entlang, bis mich mein Weg schließlich zu der dreckigen Müllkippe führte, an die direkt ein Waldstück angrenzte. Es war ein absurdes Bild. Natur neben den Überbleiseln des menschlichen Konsums.
Ich steuerte auf den Wohnwagen zu, welcher sich in der sonst unberührten Natur befand. Ohne zu Klopfen trat ich ein. Erst zwei der anderen waren anwesend. Toni und Felix. Beide nicht das Ziel meiner jahrelangen Suche. Kurz nickte ich den beiden zu, ehe ich mich auf der Armlehne der Couch niederließ, den Rücken gegen die dünne Wand des Wohnwagens gelehnt.

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