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Pads

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Josh Hamilton

von Pads am 04.04.2026 15:03

"Ich hab doch gesagt, dass ich mich nicht einmischen sollte, nach allem was passiert ist." Ich rutschte ein wenig tiefer in meinen Sitz hinein. Ich wusste nicht, ob es mir unangenehm war, oder ob ich einfach lieber nicht hier sein sollte. 
Tobias nickte vehement. "Ja, du hast gesagt, dass du dich nicht einmischen solltest. Und das musst du hiermit auch nicht." 
Ich verdrehte meine Augen. Es war nicht überraschend, dass Tobias mich so direkt bei Wort nahm, aber ich hatte gehofft wir würden einfach an ihr vorbei fahren und sie würde ihm vielleicht gar nicht erst auffallen. 
Tobis öffnete die Tür an seiner Seite und stellte sich in den Fußraum, sodass er über das Auto hinweg in Ivys Richtung blicken konnte. 
"Ich weiß, dass der gute Josh hier eine ganze Menge Mist gebaut hat. Und, dass du lieber alleine unterwegs wärst. Aber mir ist absolut unwohl bei dem Gedanken, dass du hier alleine unterwegs bist. Niemand weiß, dass du ansonsten keine Verbindung zu uns hast und das gefällt mir ganz und gar nicht." 
Ich vermied es in Ivy Richtung zu sehen, ansonsten würde ich mich Tobias' Gerede vielleicht noch anschließen. Stattdessen drehte ich mich zu Tobias. "Lass es gut sein, wenn sie das lieber so möchte ist das ihr gutes Recht. Auch wenn es ihr nicht gefällt, dass sie das macht. Es ist ihre Entscheidung." 

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Josh Hamilton

von Pads am 17.06.2025 23:47

"Josh, was ist los?" Ich sah auf, Tobias Blick wirkte besorgt. Hatte ich meine Miene nicht im Griff? Ich brauchte meine Miene in Tobias' Nähe nicht im Griff haben, aber ich wollte auch nicht, dass er sich Sorgen machen musste. Und das hatte ich definitiv nicht im Griff. Wollte ich ihm erklären, wie durcheinander meine Gefühle waren? Dass ich nicht mehr wusste, wo oben und wo unten war? Ich musste mich zusammenreißen, wenn ich aus der ganzen Sache wieder raus wollte, wenn ich das alles klären wollte. Ich seufzte. "Ich fühle mich nicht wohl mit dem Gedanken daran, Schuld an Ivys Lage zu sein und zu Wissen, dass sie jetzt alleine da draußen rum läuft, aber ich bin die letzte Person, die sie davon abhalten sollte ihr Ding durchzuziehen." Tobias nickte zustimmend. Ich hatte also Recht, ich sollte mich nicht in ihre Entscheidung einmischen. Immerhin bei einer Sache hatte mein Gefühl mich nicht getäuscht. 
"Aber du siehst nicht so aus, als würde es dir damit gut gehen." Jetzt nickte ich. Ich war ja auch nicht damit einverstanden, aber ich hatte ihr Leben auf den Kopf gestellt, also musste ich das auch wieder gerade biegen, auch wenn das hieß nicht das zu tun, was ich wollte. Aber wusste ich das überhaupt? 
Ich war so tief in meine Gedanken versunken, dass ich nicht einmal merkte, dass Tobias sich inzwischen angezogen hatte. Er hatte den Autoschlüssel in der Hand. 
"Ich fahre", war das einzige, was er dazu zu sagen hatte und ich hatte nicht wirklich das Bedürfnis ihm zu widersprechen. Vielleicht würde es uns gut tun einfach weiter zu fahren und ein wenig darüber zu reden, was wir machen würden, wenn wir unterwegs waren und nicht in diesem kleinen Hostelzimmer. 
Ich stieg auf den Beifahrersitz und ließ mich in den Sitz sinken. Ich war froh, nicht fahren zu müssen. Ich würde mich für eine kurze Zeit nicht für oder gegen etwas entscheiden müssen. 
Tobias startete den Motor und der Wagen rollte langsam los, bevor er schlussendlich volle Fahrt aufnahm um aus der Stadt raus zu kommen. Ich versuchte ein wenig zu dösen, das funktionierte allerdings nur Semi-gut, bis Tobias plötzlich etwas später mitten auf der Staße bremste. Als ich aus dem Fenster sah, sah ich auch warum. 

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Josh Hamilton

von Pads am 11.06.2025 15:13

Hätte Tobias keine Familie hätten wir uns ein neues Leben aufbauen können. Aber er hatte eine Familie, und diese würde er nie zurücklassen. Ein wenig verfluchte ich diese Tatsache, aber irgendwo war ich auch ein bisschen neidisch. Ich hatte nie eine intakte Familie gehabt. 
Aber das war jetzt nicht das, womit wir uns beschäftigen mussten. Ich erklärte Tobias kurz und knapp, was Sache war. Er hatte das meiste verschlafen, aber als ich ihm mitteilte, dass Ivy sich auf ihren eigenen Weg hatte machten wollen, nickte er. 
"Das war vermutlich ihre beste Option" Ich seufzte. Wieso fühlte es sich dann nicht so an? Es machte mich fertig, dass ich so nicht darauf aufpassen konnte, dass ihr etwas passierte. Wieso war ich in so einer kurzen Zeit so davon abhängig geworden, sie beschützen zu wollen? Oder fühlte ich mich einfach nur schlecht für das, was ich verbockt hatte? 
Tobias und ich konnten uns nicht wirklich darauf einigen, was wir als nächsten Schritt machen wollten. Er wollte sich über seine Familie erkundigen, aber das war zu unsicher, solange wir nicht sicher sein konnten, dass wir nicht mehr verfolgt oder überwacht wurden. Ich verstand, dass ihm das Sorgen bereitete, aber das würde sie nur auch noch in Gefahr bringen. 

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Re: What if you meet the right person, but at the wrong time? | RPG with Pads

von Pads am 26.05.2025 17:39

Ich hoffte einfach, dass ich das richtige getan hatte. Ich hoffte einfach, dass es richtig war, sie einfach gehen zu lassen. Genau das war ihr Wunsch und wer wäre ich, sie aufzuhalten? Außerdem war ich das Problem, ich war der Grund, weshalb ihr Leben komplett umgekrempelt wurde. Aber warum fühlte ich mich dann so schlecht? Warum fühlte ich mich, als hätte ich etwas verloren, was tatsächlich nie da gewesen war? Der Gedanke daran, Tobias von dem Ganzen erzählen zu müssen weckte in mir ein mulmiges Gefühl, aber war es da, weil ich es Tobias erklären musste? 
Hatte ich sie gehen lassen, weil sie es wollte? Ich wollte mir gerne einreden, dass es das beste war, für sie als auch für mich. Aber war es das? Wieso fühlte es sich dann nicht so an? 
Ich ging langsam zurück zu Tobias' und meinem Hotelzimmer. Musste ich an die Tür klopfen? Es fühlte sich richtig an. Ich klopfte erst sanft an die Tür, aber als keine Reaktion gab klopfte ich noch einmal kräftig. 
"Hmmm?" Tobias Stimme klang verschlafen. 
Es war komisch, mein eigenes Zimmer so zu betreten. 

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Jason Lewis

von Pads am 26.05.2025 17:32

Als er meine Hand losließ fühlte es sich an, als wäre da eine plötzliche Leere, die ich aber nicht gefühlt hatte, bevor er meinen Arm um sich gelegt hatte. Aber vermutlich hatte auch das einfach mit der Aufregung zu tun. Auch er wirkte ein wenig so, als würde er nicht wirklich meine Hand loslassen wollen, aber vielleicht hoffte ich auch nur ein bisschen, dass dem so war. Nach allem, was in dieser kurzen Zeit, die wir uns jetzt kannten, passiert war war er mir einfach viel zu wichtig geworden. An sich gefiel mir das sehr, aber das Konfliktpotenzial mit meinen Eltern gefiel mir eher weniger, aber darüber machte ich mir lieber wann anders Sorgen. 
Auf die Frage hin, ob er mir zeigen solle, wo er arbeitete nickte ich ein bisschen zu enthusiastisch und ich versuchte das ganze ein Stück runter zu schrauben. "Gerne" Ich freute mich darauf, mir ein wenig von Kid's Welt anzusehen, vor allem nachdem er meine kaputte Welt so rasant und katastrophal kennengelernt hatte. 
"Ich glaube, mir ein Kino anzusehen ist genau das richtige. Außerdem schuldest du mir auch ein bisschen was, nach der Aktion", scherzte ich. 

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Jason Lewis

von Pads am 04.12.2024 12:48

Als wir Schwester Martha den Rücken zukehrten konnte ich mich endlich von Kids Grinsen anstecken lassen. Diese Halsbrecherische Aktion hatte mein Herz schneller schlagen lassen, zumindest schob ich es darauf. Als Kid mich allerdings an sich heranzog verstärkte sich das ganze und ich konnte mir nicht weiter einreden, dass es die Aufregung der vergangenen halben Stunde war. Ich war wirklich verwirrt, aber das konnte Schwester Martha wahrlich nicht wahrgenommen haben. 
"Ich glaube sie war viel zu entusiasthisch was die Untersuchung anging. Ich kann nichts dafür, dass mein Knöchel nicht angeschwollen ist.", lachte ich und versuchte zu ignorieren, was seine Hand an meiner in mir auslöste. 
"Ich bin einfach nur froh, dass meine Eltern nicht benachrichtigt wurden. Ich will mir nicht vorstellen, was mein Vater angestellt hätte." Das hätte auch richtig in die Hose gehen können, wenn meine Eltern davon Wind bekommen hätten, hätte ich in echten Schwierigkeiten gesteckt. Ich wollte mich auch mit dem Gedanken nicht beschäftigen, also fragte ich: 
"Der Tag ist noch so jung, was fangen wir mit ihm an?" 

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Josh Hamilton

von Pads am 04.12.2024 12:38

Ich hätte sie angesprochen, da war ich mir sicher. Ich wollte ihr das allerdings nicht unter die Nase reiben, sie wirkte nicht so, als würde das ihre Meinung ändern. "Wir werden es wohl nie herausfinden.", seufzte ich stattdessen und hielt ihr die Tür zum Motel auf, als wir es betraten. Mutlos blieb ich mit ihr vor ihrem Zimmer stehen. Ich suchte nach Worten, die sie dazu bringen würden, zu bleiben, aber ich fand keine. Klar brauchte sie ihre Sachen, aber ich hatte das Gefühl, dass ich sie brauchte. Ihre Nähe, ihre Gegenwart. Aber es fühlte sich an, als würde ich ihr das vorwerfen, wenn ich das jetzt sagte. Es sollte sich eigentlich falsch anfühlen, aber es war so richtig. Die letzten Tage mit ihr hatten sich trotz der Umstände angefühlt, als hätten sie so sein sollen. Irgendwas hatte sie an sich, was mich faszinierte und was es schaffte, mich durcheinander zu bringen, was schon lange niemand mehr geschafft hatte. Und genau das machte mich so sicher, dass ich sie angesprochen hatte. Sie hatte etwas an sich, was mir den Atem raubte, was die Zeit stehen ließ. Konnten wir nicht einfach gemeinsam abhauen und irgendwo ein neues Leben anfangen? Ich verwarf den Gedanken ganz schnell wieder, das war nicht die Richtung, in die sie gehen wollte. Wenn sie wieder aus ihrem Zimmer raus kommen würde, wäre sie auch aus meinem Leben verschwunden. Das war das, was sie wollte. Und ich tat mich schwer damit, das zu akzeptieren. 

"Ja, Tobias fragt sich wahrscheinlich schon, wo ich bin" Ein Blick auf meine Uhr verriet mir, dass wir bereits etwas später hatten und wir wüden noch einiges zu tun haben. 

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Josh Hamilton

von Pads am 16.04.2024 19:12

Ich stimmte ihr voll und ganz zu. Ich konnte den Abschied ohnehin nicht herauszögern, oder gar aus der Welt schaffen. Sie schien überzeugt von ihrer Idee zu sein und dann wollte ich der letzte sein, der ihr im Weg stand, vor allem nach allem, was ich verbockt hatte. 
Ich ignorierte ihre letzte Aussage und begann ein neues Thema. 
"Weißt du, wenn wir uns unter anderen umständen in diesem Club gesehen hätten, hätte ich dich einfach angesprochen. Ich küsse eigentlich keine Menschen, ohne sie vorher zu fragen. Wir hätten bestimmt ein nettes Paar abgegeben.", lenkte ich den Fokus in eine andere Richtung. Ich beendete mein Frühstück und stand auf, um das ganze nicht noch komplizierter zu machen. 

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Sirius Black

von Pads am 16.04.2024 19:06

Die drei Finalisten waren relativ schnell gefunden, das war aber auch mehr denen zuzuschreiben, die raus geflogen waren, als dem Können derer, die noch übrig waren. Das konnte ja was werden. James schien überzeugt zu sein, dass wir einen guten Sucher finden würden, aber ich hielt da nicht so viel von. Wenn wir dieses Jahr gewinnen wollten, mussten wir ohnehin schon sehr viel trainieren, da wir einige Spieler ersetzen mussten. Edith Finch war das Jahr zuvor verschwunden und bisher immer noch nicht aufgetaucht, sie war die beste Treiberin gewesen, die wir bisher hatten. 

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Jason Lewis

von Pads am 16.04.2024 19:00

Ich setzte ein schiefes Grinsen auf und deutete auf meinen Knöchel. "Ich glaube meinem Knöchel geht es auch bereits besser." Aber Schwester Martha wirkte nicht wirklich überzeugt von meiner halbherzigen Ausrede, die ich ja eigentlich auch nur ausprach, um die vorherige wieder nichtig zu machen. 
"Nix da, den gucken wir uns erst einmal an. Es kann sein, dass dein Körper den Schmerz unterdrückt um zu funktionieren." Sie redete weiter, aber ich hörte ihr nicht zu. Ich sah mich um, um zu erkennen, wo Kid sich versteckt hatte, aber weit und breit war keine Spur von ihm. Eigentlich etwas gutes, weil das bedeutete, dass Schwester Martha ihn auch nicht entdecklen würde, aber irgendwie wurde mir mulmig bei dem Gefühl, dass ich hier alleine saß und auf mich gestellt war. Er wusste irgendwie immer, was zu tun war und ich wäre alleine nicht einmal auf die Idee gekommen, ins Krankenzimmer einzubrechen und etwas zu entwenden. 
"Hmm... Deinem Knöchel fehlt nichts, der ist nicht einmal geschwollen, damit ist alles in Ordnung." Schwester Martha hatte sich meinen Knöchel angeguckt, ließ jetzt aber von ihm ab. Sie drehte sich um, um nach Traubenzucker zu greifen, wie sie sagte. 
Wo war Kid? Es faszinierte mich ein bisschen, wie aufgeschmissen ich war. Und allein den Gedanken daran, dass er mich nach so kurzer Zeit dazu bekommen hatte, eine solche Aktion mit ihm durchzuführen... verrückt.
Ich konnte mich aber nicht weiter mit dem Thema beschätigen, denn plötzlich klopfte es an der Tür und als Kid den Kopf zur Tür reinsteckte lächelte ich ihm erleichtert entgegen. 
"Ja, wahrscheinlich wäre das besser, wenn sie ihn begleiten. Der Junge scheint ein bisschen verwirrt zu sein." Schwester Martha reichte mir das Stück Traubenzucker. Der Blick den sie mir zuwarf wirkte mahnend, auch wenn ich nicht ganz genau wusste, was sie damit meinte. Ich nickte einfach nur und stand dann auf. 

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