Das super coole TM original RPG mit coolen Leuten (do not steal)

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Selo03
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Sei die ente

von Selo03 am 20.06.2022 18:09

Das Mädchen erzählte dass ihr Name Lia war, zu dem dass sie eine Hexe ist. Sie erzählte noch einiges mehr und bedanke sich anschließend für ihre Rettung. Auch Miu stellte sich ihr vor worauf ich mich ebenfalls ihr vorstellte. Eine Hexe war sie, wie? 
Miu und Ich erzählten ihr was uns heute alles geschehen ist während wir uns wieder in die Richtung des Wcdonalds begaben. Doch eine Sache lies mir den langen Weg über keine ruhe. Diese Spritze die ich gefunden habe. Ob die liebe Hexe diese Flüssigkeit ihn ihr kennen möge? Sie ist immerhin eine Hexe und verbringt viel Zeit über zeug mit Tränken. Nun wenn die Situation kommen würde in der wir allein sind würde ich sie gerne unauffällig nach der Flüssigkeit fragen, es wäre nicht nötig wenn die anderen etwas von ihr wüssten schätze ich.

"Wir sind da : D" weckte mich Miu mit ihren Worten aus meinen Gedanken. Stimmt, vor uns liegt das Wcdonalds. Miu ging im schnellen Tempo zur Tür und öffnete sie mit großem Schwung "Wir sind wieder da! Es hat etwas länger gedauert als geplant, tut mir wirklich leid. Aber dafür haben wir jemanden mitgebracht : D" Sie zeigte Lia hervor doch hier gab es niemand der sie außer uns sehen konnte. "Leute...?" sprach Miu unversichert und ging mit langsamen Schritten weiter. "Komisch ich hätte gedacht dass alle auf uns warten da wir so spät sind...
Warte- Meint ihr der Supermarkt Gruppe ist etwas zugestoßen? D: Vielleicht sind Eno und Nika helfen gegangen und deshalb ist niemand hier....oder- oder- WAS WENN ALLE ZUSAMMEN WO ANDERS HINGEGANGEN SIND UND UNS ZURÜCKGELASSEN HABEN WEIL WIR NICHTS WEITER ALS EINE LAST WAREN?! D:"
Miu schien in Panik zu sein doch bevor ich irgendwas sagen Könnte Beruhigte Lia sie auf einer sanften Art. Ein wenig schien es Miu zwar beruhigter jedoch verviel sie im nächsten Moment erneut in Panik. Ich wusste zwar nicht welche Gedanken alles durch ihren Kopf ging dennoch konnte man ihr ansehen dass sie sich zu viele ungute Gedanken machte. Ich Näherte mich ihr ein wenig und sprach langsam ihren Namen aus. Verzögert kam eine Antwort von ihren Lippen "Tut mir leid Leute ich hab ziemlich über reagiert ^^' Das kommt nicht wieder vor keine Sorge. Wir können uns einfach ein wenig ausruhen bis die anderen hier auftauchen, ihr seid bestimmt müde oder? Wenn nicht dann können wir auch einfach was essen oder wir erkunden den WcDonalds hier gibt es bestimmt ganz viel spannendes Zeug : DD"
Hm immerhin ist sie jetzt etwas aufgelockerter ahaha
"Seid mal kurz leise" ertönte leis die Stimme von Lia "Hört ihr die Stimmen? Die kommen aus einem der hinteren Räume." Ich lauschte etwas der Geräuschkulissen bis ich sie ebenfalls vernahm "Sind das Augpenchen und Eno?". Miu Nickte und begang zu Sprechen "Kommt wir gehen zu ihnen, sie scheinen uns ja nicht gehört zu haben" Worauf hin sie sich in die richtung der Stimmen ging "Seid ihr hier drin?" betrat Miu den Raum "Oh, wie unordentlich..."  Ich blickte hinter Miu her und sah die beiden gesuchten im Raum. ich betrat ebenfalls den Raum und stellte mich zwischen Miu und Eno hin."Was macht ihr beiden denn da? Wir haben euch gesucht!" starrte ich die beiden mit Neugier in die Augen an "Wir wollten uns gerade auf den Weg zu euch machen, um zu sehen, ob alles okay ist. Aber wie ich sehe seid ihr alleine zurechtgekommen." sprach Eno lächelnd. Mhm mhm da sind wir wohl im perfekten Moment erschienen~
Eno erblickte Lia und fragte nach ihr woraufhin ich und Miu sie ihnen freudig vorstellten. Doch Augpenchen begang sich zu bewegen, sie schob mich zu Seite "huh", ging an Miu vorbei die von selbst auf Seite ging und zog sich von Lia hinweg bis sie schließlich den Raum verlies. Sie war sehr abwesend, Ich hoffte nur das es Augpenchen schon bald besser ging.. Miu begang ebenfalls sich zu bewegen und ging ihr nach. Nun waren wir nur noch zu dritt in diesem Raum.
Eno schien etwas zu frustieren oder zumindest keine ruhe zu lassen. Wir schwiegen uns alle für einen kleinen Moment an. Sollte ich was sagen? Das wäre sicher unpassend von mir- und was sollte ich denn überhaupt sage und dann noch ohne dass es wieder in diese Stille hinfließt-
Ich schüttelte mir den Kopf. Idiot du machst dir wieder etwas viel Gedanken für so eine kleinigkeit. "Tja..." brach aus Eno heraus, er seufzte und begab sich zur Lia. "Willkommen in unserer kleinen Gruppe." begrüßte er sie lächelnd "Wir würden ja eine Vorstellungsrunde für dich machen, aber da die Hälfte der Gruppe fehlt... ...da die Hälfte der Gruppe fehlt, müssen wir das wohl auf später beziehungsweise auf morgen verschieben." Er sah mich kurz an und ich stimmte dem nur Nickend zu. Nun stellte er sich noch vor und Lia begang ebenfalls einiges zu erzählen wie die hilfe im Krankenhaus und noch einiges von ihr selbst. Irgendwann setzten wir uns an den Tisch und redeten weiter über die verschiedenste Dinge. Ich hatte großen spaß an der Konversation, es ist schon lang her dass ich mich so 'amüsieren' konnte. 

"Oh Leute, da fällt mir ein-", Lia begang an zu reden und stand vom tisch auf "ich wollte mir noch Material für neue Kleidung holen" Sie lächelte und zeigte auf ihre Klamotten "Ist es okay wenn ich euch kurz alleine lasse?" Eno und Ich gaben ihr unser Okay mit einem Nicken und sie verließ schon den Raum. Eno schien dies zu Nutzen in dem er sich etwas erholte und auch ich entspannte mich nun einwenig. Lang ist es her das die Tage so ereignis erfüllt waren. Ich frage mich nur wie es meinen Lord nun ergehen mag. Vielleicht hat er diese Welt auch schon verlassen. Wie dem auch sei, es bringt nichts darüber nach zu denken immerhin stehe ich schon eine kleine Weile nicht mehr in seinem Dienste. Unglaublich das ich es bis zu dem jetzigen Moment überlebt habe. Ich machte mir noch weitere gedanken um dies und das bis Lia in begleitung von Miu zurück kam. Es schien etwas geschehen zu sein. Mius Augen waren leicht angerötet und sie und Lia schienen sich leicht näher gekommen zu sein. Jedoch strahlten die beiden etwas fröhliches aus weshalb ich mich dazu entschloss nicht weiter darüber nach zu denken. 
„Ich habe aber eine Frage Leute" begang Lia zu sprechen „Was ist denn eigentlich mit Huxley los? Wisst ihr das?" 
Augpenchen hm...
„Wieso frägst du sie nicht selber?" anwortete Eno ihr jedoch schien ihm es leicht zu nerven über sie nach zu denken. "Entschuldige" seufzte er und setzte fort "Huxley ist einfach... etwas schwer handzuhaben, das ist alles. Sie ist eine charakteristisch etwas schwierige Person. Auch schwer zu verstehen. Sie meint, sie existiere auf einer anderen Ebene der Realität oder so." 
Einer anderen Ebene der Realität? 
...
Das klingt absolut nach jede Menge spannung! Mit diesen Worten erhob sich mein Interesse für Augpenchen drastisch in die höhe. In einer anderen Ebene der Realität, ich kann es kaum abwarten zu erfahren was das zu bedeuten möge.
Eno fing an Miu danach zu fragen was eigentlich mit Augpenchen war, immerhin ist sie ihr nach gelaufen. "Ich bin ihr gefolgt in der Hoffnung ein paar mehr Informationen aus ihr herauszubekommen. Das ganze hat natürlich nicht funktioniert. Irgendwann waren wir dann beide richtig genervt voneinander ^^' " beantwortet sie die frage von Eno. "Und danach? Wo ist Huxley jetzt?" fragte eno sie noch einmal nach. "Oh keine Ahnung.. Sie ist weggelaufen aber sie meinte sie geht nicht nach draußen da ist es ihr zu kalt. Also wird sie höchstwahrscheinlich noch irgendwo hier im WcDonalds sein. Am besten wir lassen sie erstmal in Ruhe, wenn sie sich besser fühlt kommt sie bestimmt wieder. Apropos wiederkommen, wie machen wir jetzt weiter? Tibi, Mamiko und Randomy sind noch immer beim Supermarkt und wir müssen dringend noch Flips finden. Wie wärs wenn wir uns aufteilen? Selo und Eno,ihr holt die Anderen vom Supermarkt und ich suche mit Lia nach Flips. Nika- Ich mein Huxley kommt sicher solange alleine klar "
Leicht enttäuscht starrte ich in den Raum. Am liebsten würde ich jetzt sofort zu Augpenchen hopeln aber da hat Miu wohl recht ich muss nur noch einwenig Geduld haben. Zu Tibi, Mamiko und Randomy zu den Supermärkten heißt es jetzt wohl.. Ich hatte die existenz von diesen dreien schon ganz vergessen...
"Alles klar, Eno und Ich begeben uns dann sofort zur Mall!" Ich sah zu Eno und wir beiden standen vom Tisch auf und begaben uns schon auf den Weg. "Etwas kühl hier..." fing ich an zu reden während wir liefen "Der Heutige Tag war wahrlich lang und sehr aufregend..." gingen wir weiter. Die Nacht hatte etwas beruhigendes ansicht und die leichten brisen taten einfach gut. Wir mussten nur etwas aufpassen wohin wir hintretten immerhin war es sehr Dunkel hier. 
Nach einer weile kamen wir in der Mall an und hörten einige geräusche hin und her wandern. Wir gingen in Schnellen Schritten in die richtung wo man die geräusche immer Lauter zu hören waren. Hoffentlich würde es den anderen gut gehen...

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Miulo

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Re: Das super coole TM original RPG mit coolen Leuten (do not steal)

von Miulo am 19.06.2022 19:58

Miu? Alles ist gut Miu, alle sind okay, keine Sorge. Das ist nur ein schlechter Träum. Öffne einfach deine Augen, Miu!"
Eine gedämpfte Stimme drang an mein Ohr,doch wach genug um sie zu identifizieren war ich noch nicht. Trotzdem war ich froh nicht mehr allein zu sein und auch mein Körper spürte die Präsenz anscheinend,langsam wurden meine Muskeln weniger verkrampft.
"Ich bin's Lia"
Lia also,irgendwie freute es mich dass gerade sie gekommen war.Bei ihr hatte ich am wenigstens das Gefühl dass sie über mich urteilen würde.
Sie nahm meinen rechten Arm in ihre Hände und mein Zittern wurde weniger.
Meine Augen waren noch immer geschlossen aber trotzdem hörte ich wie Lia sich bewegte.So wie es klang legte sie sich neben mich auf den Boden.


Der Boden ist dreckig und kalt.Wieso tut sie das für mich?

Lias warme Hand verschwand von meinem Arm und stattdessen fand ich sie eine Sekunde später in meiner eigenen kalten Hand wieder.

Am liebsten würde ich genauso liegen bleiben bis alles vorbei ist

Musik.
Die Melodie die Lia nun summte kam mir bekannt vor auch wenn ich sie nicht identifizieren konnte.
Sie hatte eine beruhigende Wirkung gerade weil sie von Lias wunderschöner Stimme gesummt wurde.
Die Stimme einer Freundin :)
Meine Tränen trockneten und mein Puls kehrte wieder zu einem einigermaßen gesunden Wert zurück.

Lia beendete ihr Lied und schwieg,nun war es meine Aufgabe zu sprechen: "Danke Lia",ich wusste nicht wie viele Emotionen ich in meine Stimme gelegt hatte aber ich hoffte ,dass Lia verstand wie unglaublich dankbar ich ihr war. Soetwas für einen Menschen zu tun den man kaum kennt ist keine Selbstverständlichkeit.
Doch auch wenn ich ihr dankbar war,ich traute mich nicht sie anzuschauen.Noch immer hielt ich meine Augen geschlossen.
Zwar war ich mir sicher dass Lia sich nicht für mich schämte aber peinlich war es mir trotzdem.
"Ach, ich habe doch fast nichts gemacht, Miu, alles gut. Hattest du einen Albtraum?".
Du bist so unglaublich nett zu mir,ich danke dir
Die beste Taktik seinen Problemen aus dem Weg zu gehen ist so zu tun als wären sie nicht weiter schlimm!Genau das tat ich also
"Ja, das habe ich öfter",ich stieß ein kleines Seufzen aus aber ansonsten klang meine Stimne genau so leicht wie als ich mich heute morgen von meiner Mutter verabschiedet hatte, keine Trauer und keine Angst.
Lia schien schnell zu verstehen ,dass ich nicht über das Thema sprechen wollte und sagte deshalb:"Tut mir leid, ich möchte dich nicht hetzen, aber ist es okay, wenn wir zu Eno und Selo zurück gehen? Wir sind schon ziemlich lange fort"
Es ist toll wie rücksichtsvoll sie ist
Ich nickte,wartete aber kurz ab bevor Lia selbst aufstand,diese Zeit nutze ich um meine Augen zu öffnen und die Tränenreste mit meinem Ärmel davon zu wischen.
Aus dem Augenwinkel sah ich wie Lia mir ihre Hand hinhielt,ich ergriff sie und schaute Lia kurz an,nur um meinen Blick sofort abzuwenden als ich sah ,dass sie mich ebenfalls anschaute.
"Geht es dir denn jetzt besser, Miu?",Lias Stimme war warm und tatsächlich fühlte ich mich um einiges besser als zuvor.
Auch wenn die Situation schwierig ist,ich habe trotzdem tolle Menschen um mich herum und die Aufgabe die Menschheit zu retten,du schaffst das Miu!
"Es ist alles gut, danke, die letzten Tage waren nur ein wenig...viel",schlimmer konnte man seine Gefühle wahrscheinlich gar nicht ausdrücken aber trotzdem nickte Lia mkr verständnisvoll zu.
Kurz bevor wir uns auf den Rückweg machen,klopfte sie mir sogar ein wenig Staub von der Kleidung,sie war wirklich rücksichtsvoll.
Vielleicht könnte ich eines Tages auch so werden wie sie.

Auf dem Rückweg herrschte eine angenehme Stille,Lia fragte kurz nach Huxley aber ansonsten fiel nichts vor.
Ich winkte Selo und Eno lächelnd zu und setze mich neben Lia zu den beiden an den Tisch.
Dann stellte Lia eine Frage die wahrscheinlich keiner von uns beantworten konnte:"Ich habe aber eine Frage Leute,was ist denn eigentlich mit Huxley los? Wisst ihr das?"
Instinktiv schaute ich zu Eno,er war mit Nika im WcDonalds geblieben während wir anderen los sind um Materialien und Informationen zu organisieren es war also gut möglich dass er etwas mehr wusste als wir.
Und tatsächlich antwortete er: "Wieso fragst du sie nicht selber?"
Hmm,das klang so als hätte auch Eno keine besonders schöne Zeit mit ihr gehabt.Trotzdem Lia wusste nicht was Nika für eine Person war,eine solche Antwort war ihr gegenüber wirklich gemein.
Auch Eno schien dies schnell zu merken weshalb er sich bei Lia entschuldigte und in einem ruhigeren Ton fortfuhr: "Huxley ist einfach... etwas schwer handzuhaben, das ist alles. Sie ist eine charakteristisch etwas schwierige Person. Auch schwer zu verstehen. Sie meint, sie existiere auf einer anderen Ebene der Realität oder so."
Eine andere Ebene der Realität?:o
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Klingt spannend,aber damit sind sicherlich auch viele Probleme verbunden.Sicher hat ihre Verschwiegenheit etwas mit dieser anderen Ebene zu tun.

"Apropos Huxley,was ist da vorhin vorgefallen?",diesmal sprach Eno mich an und ich konnte spüren wie sein Blick fast schon versuchte meine Gedanken zu lesen.
"Ich bin ihr gefolgt in der Hoffnung ein paar mehr Informationen aus ihr herauszubekommen.Das ganze hat natürlich nicht funktioniert.Irgendwann waren wir dann beide richtig genervt voneinander^^'",ich machte eine Art lachendes Geräsuch und hoffte dass dies bei den Anderen nicht als respektlos ankommen würde.
Eno betrachtete mich skeptisch,sein Blick schweifte von oben nach unten so als würde er mich mach irgendwelchen Spuren absuchen: "Und danach?Wo ist Huxley jetzt?"
"Oh keine Ahnung",ich zuckte mit den Schultern:" Sie ist weggelaufen aber sie meinte sie geht nicht nach draußen da ist es ihr zu kalt.Also wird sie höchstwahrscheinlich noch irgendwo hier im WcDonalds sein.Am besten wir lassen sie erstmal in Ruhe,wenn sie sich besser fühlt kommt sie bestimmt wieder.Apropos wiederkommen,wie machen wir jetzt weiter?Tibi,Mamiko und Randomy sind noch immer beim Supermarkt und wir müssen dringend noch Flips finden.Wie wärs wenn wir uns aufteilen?Selo und Eno,ihr holt die Anderen vom Supermarkt und ich suche mit Lia nach Flips.Nika- Ich mein Huxley kommt sicher solange alleine klar "

DAS INTERNET IST FÜR UNS ALLE NEULAND

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David

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Re: Das super coole TM original RPG mit coolen Leuten (do not steal)

von David am 19.06.2022 18:56

Nachdem Huxley und Miu weg waren, blieben Selo und Lia mit mir im Raum zurück. Letztere lächelte mich an und bald war meine anfängliche Unbeholfenheit verschwunden. Zu dritt unterhielten wir uns über unsere Tätigkeiten, Fertigkeiten und Kampftechniken.

Lia war eine Hexe, die sich sehr gut mit Tränken und der Natur auskannte. Sie zeigte mir verschiedene Tränke und Salben, die ich interessiert beäugte.

Außerdem konnte sie Bogenschießen. Ich fand sie ziemlich cool und dachte, dass ich viel von ihr lernen könnte.

Auch über Selo erfuhr ich einiges Neues. Die Cookieverkäuferin überraschte mich immer wieder mit ihren ausßergewöhnlichen und faszinierenden Techniken, Ansätzen und Herangehensweisen. Sie war diejenige gewesen, die Nosic (wortwörtlich) zum Fall gebracht hatte und uns allen dadurch womöglich das Leben gerettet hatte.

Grundsätzlich war sie wohl eine der stärksten und authentischsten Personen, die ich je getroffen hatte.

Wir unterhielten uns noch eine Weile lang und ich begann, mich bei den beiden richtig wohl zu fühlen. Für einen Moment vergaß ich sogar über Huxley und die schrecklichen Szenarien, die ich mir vorhin ausgemalt hatte.

Für einen Moment kam mir sogar ein Gedanke, der mir heute noch gar nicht gekommen war:

Wir könnten Freunde sein.

Irgendwann hatten wir uns nichts mehr zu sagen. Wir waren alle etwas müde vom langen, anstrengenden und ereignisreichen Tag; es entstand eine angenehme Stille unter uns.

Lia verließ den Raum, um sich neue Kleidung zu holen, da ihre noch staubig vom Vorfall im Keller des Krankenhauses war.
Ich nutzte den Moment, um kurz meine Augen zu schließen. Das flackernde Licht der einzelnen Lampe im Zimmer tanzte auf meinen geschlossenen Lidern und ließ mich immer tiefer sinken, bis ich in den Schlaf gesunken war.

Ich wusste nicht, wie lange ich geschlafen hatte, als Lia zurückkam. Sie war nicht alleine; Miu war bei ihr.

War etwas passiert, als sie Huxley gefolgt war? Miu und Lias fröhliche Gesichter verrieten mir, dass es so schlimm nicht gewesen sein konnte. Ich beschloss, dennoch bei Gelegenheit beim Hasenmädchen nachzufragen. Lia und Miu setzten sich zu uns auf den Tisch und ich bemerkte, dass ich tatsächlich auf diesem geschlafen hatte. Das war das erste Mal.

Das war nicht das einzige „erste Mal" heute. War ja nicht so, dass ich jeden Tag rumrannte und chinesische Sonics bekämpfte.

„Ich habe aber eine Frage Leute", sagte die Hexe dann und riss mich somit aus meinen Gedanken. „Was ist denn eigentlich mit Huxley los? Wisst ihr das?"

Das Lächeln aur meinem Gesicht schwand.
Ich fragte mich, ob Huxley gerade versuchte abzuhauen. Ich fragte mich, ob mich das kümmern sollte.

„Wieso frägst du sie nicht selber?", antwortete ich etwas genervt. Ich merkte aber gleich, dass dies unhöflich war; Lia hatte sich eine solche Antwort nicht verdient, und entschuldigte mich. 
Mit einem Seufzer verbesserte ich mich:

„Huxley ist einfach... etwas schwer handzuhaben, das ist alles. Sie ist eine charakteristisch etwas schwierige Person. Auch schwer zu verstehen. Sie meint, sie existiere auf einer anderen Ebene der Realität oder so.", erklärte ich kurz und fragte mich, ob Lia die Götterfigur vielleicht sozial „umbiegen" könnte. Die Hexe schien eine natürliche Art zu haben, mit anderen Menschen klarzukommen.

„Apropos Huxley", ich sah zu Miu, „was ist da vorhin vorgefallen?"

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Go-to-Ian

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Beiträge: 1

Re: Das super coole TM original RPG mit coolen Leuten (do not steal)

von Go-to-Ian am 19.06.2022 18:50

[bitte ignorieren lol]

Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.06.2022 18:51.

Lisa2604
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Moderator

Beiträge: 517

Re: Das super coole TM original RPG mit coolen Leuten (do not steal)

von Lisa2604 am 19.06.2022 00:27

Auf dem Weg zu Selos und Mius anderen Teammitgliedern berichteten die beiden mir von ihren bisherigen Erlebnissen. Sie erzählten etwas von Sonics Cousin Nosic, den Selo mit einem Cookie überwältigt hatte und wie sie sich zuletzt bei einem WcDonalds versammelt hatten. Dank dem Monsterangriff war mein mit Wunden übersäter Körper immer noch etwas schwach und ich versuchte die Informationswelle, die über mich schwappte, so gut wie möglich in meinem Kopf einzuordnen. Ohne Heiltränke würde mir wohl jeder einzelne Schritt höllische Schmerzen verursachen.

Ich wurde sehr aufgeregt als ich das Schild des WcDonalds erblickte. Ich freute mich, Mius und Selos Freunde kennenzulernen, da ich diese zwei schon in mein Herz geschlossen hatte und gerne neue liebe Menschen treffen wollte. "Wir sind wieder da! Es hat etwas länger gedauert als geplant,tut mir wirklcih leid. Aber dafür haben wir jemanden mitgebracht", Miu zog mich in das Restaurant um mich den anderen vorzustellen. Ich begann zu grinsen um direkt einen guten Eindruck zu hinterlassen. Doch...niemand war dort? Ich blickte mich verdutzt um während Miu weiter in den anscheinend menschenleeren WcDonalds hinein trat. Selo blieb neben mir stehen.
"Komisch ich hätte gedacht dass alle auf uns warten da wir so spät sind...", murmelte sie und drehte sich panisch zu uns um: "Warte- Meint ihr der Supermarkt Gruppe ist etwas zugestoßen?D: Vielleicht sind Eno und Nika helfen gegangen und deshalb ist niemand hier....oder- oder- WAS WENN ALLE ZUSAMMEN WO ANDERS HINGEGANGEN SIND UND UNS ZURÜCKGELASSEN HABEN WEIL WIR NICHTS WEITER ALS EINE LAST WAREN?!D:" Mius Stimme wurde immer schriller und hektischer. Ganz ruhig versuchte ich, ihr die Angst zu nehmen. Sie schien plötzlich so unsicher, obwohl sie doch die Situation mit mir so gut geregelt hatte und bis jetzt als sehr selbstsichere Person aufgetreten war. Zusammen schafften Selo und ich es tatsächlich, dass Miu wieder Mut fasste:"Tut mir leid Leute ich hab ziemlich überreagiert^^'". Im nächsten Moment vernahm ich den dumpfen Klang zweier Stimmen aus einem der hinteren Räume. "Sind das Huxley und Eno?", wandte sich Selo an Miu, welche daraufhin nickte. Sie hatten mir schon ein Interessantes über jedes Mitglied erzählt und nun freute ich mich, diese beiden endlich zu treffen. Ich erwartete so liebe, aufgeschlossene Menschen, wie Miu und Selo es waren.
Wir betraten den Raum, aus dem die Geräusche erklangen. Es schien wären wir bei einem Streit von Eno und Huxley herein geplatzt, weshalb ich mich nicht traute etwas zu sagen, geschweige denn mich ihnen zu nähern. Ich prägte mir nur ihr Erscheinungsbild genau ein, während Miu und Selo mich vorstellten. Eno war ein junger, dunkelhaariger Mann mit coolen Klamotten. Er erschien direkt freundlich und sehr interessiert daran, mich kennenzulernen. Ganz im Gegenteil nahm ich Huxley, mit ihren braun-pinken Haaren und unglaublich schönen Klamotten sehr intensiv und irgendwie falsch war. Ihre Aura schien fast zu brennen und mir lief ein Schauer über den Rücken während ich ihren Blick auf mir haften spürte. Sie inspizierte mich von oben bis unten. Ich ließ mir meine Nervosität nicht anmerken und nutze die Gelegenheit nur um mir Huxleys Wesen auch genauer anzuschauen. Ich erblickte gerade eine Augenklappe und ein umgedrehtes Kreuz um ihren Hals als sie plötzlich auf mich zu lief. Ich hielt die Luft an und blickte in ihre flammenden Augen während sie an mir vorbei rauschte. Sie war wohl einfach nicht sehr kontaktfreudig und brauchte Zeit für sich alleine, weil so viel passiert war. Kurz danach eilte auch Miu an mir vorbei um Nika zu folgen. Ein wenig traurig schaute ich ihr hinterher. Ich hatte gehofft sie würde mir beistehen, wenn ich mich den anderen vorstellte. Zum Glück blieb aber Selo dicht an meiner Seite und lächelte mich ermutigend an. "Tja...", Eno ging auf mich zu und blieb kurz vor mir stehen. Mit den Worten "Willkommen in unserer kleinen Gruppe" wurde ich dann sofort in ihre Runde aufgenommen. Ich mochte Eno sofort und bewunderte seine Gelassenheit sehr. Eno stellte sich als der Oxygenetiker der Gruppe vor. Er war unglaublich cool.
Lächelnd schüttelte ich seine kalte Hand. Ich fühlte mich direkt wohl bei ihm. Nun war ich an der Reihe, etwas mehr über mich zu erzählen. Immer noch etwas zerknirscht erzählte ich von dem Monster, vor dem Miu und Selo mich ohne zu Zögern gerettet hatten. Eno schaute geschockt aber auch sehr beeindruckt zu Selo, die zustimmend nickte und mir kurz ihre Hand auf die Schulter legte um mir zu signalisieren, dass ich mich deswegen wirklich nicht mehr schlecht fühlen sollte. Ich lächelte kurz und fuhr fort: "Ich bin außerdem, wie Miu schon gesagt hat, eine Hexe, die ihren Hund sucht. Als ich von dem Monster angegriffen wurde, ist er weg gelaufen", ich schluckte, "Ich hoffe wirklich es geht ihm gut. Ich habe ihm tatsächlich ein paar Dinge zur Verteidigung und zum Überleben beigebracht, aber er ist noch sehr jung". "Wir werden dir alle so bald wie möglich helfen Flips zu finden, Lia", munterte mich Selo auf. Eno nickte. 
"Ich kenne mich außerdem gut mit Tränken und er Natur aus",ich zeigte Eno ein paar Zaubertränke und Salben aus meinem Rucksack, der sie sehr interessiert ins Licht hielt und neugierig betrachtete. "Ich kann auch gut mit Pfeil und Bogen umgehen, aber ich weiß nicht inwiefern uns das hilft. Hier gibt ja weit und breit keine Jägerausrüstung"
Wir setzten und alle zusammen auf einen Tisch und redeten noch eine ganze Weile. Eno und Selo erzählten mir von sich und ich genoss ihre Erzählungen und Anwesenheit sehr. 
"Oh Leute, da fällt mir ein-", ich stand von dem Tisch auf, "ich wollte mir noch Material für neue Kleidung holen", lachend zeigte ich auf meine zerissenen Klamotten. "Ist es okay wenn ich euch kurz alleine lasse?", fragte ich Eno und Selo, die daraufhin beide nickten.
Ich beeilte mich zurück zum Hauptraum des WcDonalds mit den ganzen Tischen und klaute die weißen Tischdecken von zweien. Daraus wollte ich mir ein neues Oberteil nähen. Ich riss außerdem die roten und grünen Vorhänge, die die Sicht auf die Küche versperrten herunter und stopfte alles in meinen Rucksack. Gerade wollte ich das Licht der Küche anschalten um einen kurzen Blick hinein zu wagen als mich ein Schrei zusammenschrecken ließ: "MAMA!PAPA!NEEEEEEEEEEEEEEIIIIINNNNN"
'Das war doch Miu!' Ich wirbelte herum und eilte sofort zu dem Raum aus dem dieser Hilferuf erklungen war. 'War Miu etwas zugestoßen? Ein Monster vielleicht?' Vor dem Zimmer, das anscheinend eine Art Privatzimmer mit Karaokebar (?) war, blieb ich kurz stehen um noch einmal zu lauschen. Ich hörte nur noch ein leises Weinen. Vorsichtig betrat ich den Raum und erblickte Miu tränenüberströmt auf dem Boden liegend. Geschockt suchte ich nach Verletzungen, doch fand zum Glück keine. 'Kein Monster also', ich atmete erleichtert aus. 'Aber was war dann mit Miu los? Ihre tränenden Augen waren geschlossen, also schlief sie vielleicht?' Ich kniete mich zu ihr herunter und schüttelte ich ihren Körper vorsichtig, um sie aufzuwecken. Ihr Gesicht verzog sich und sie biss die Zähne aufeinander. Sie musste einen wirklich fürchterlichen Traum haben. Kein Wunder bei allem, was sie hier erlebt hatte.
"Miu?", ich rüttelte nun stärker an ihrem Körper, "alles ist gut Miu, alle sind okay, keine Sorge. Das ist nur ein schlechter Träum. Öffne einfach deine Augen, Miu!"
Ihr Gesicht entspannte sich etwas, aber Tränen flossen weiterhin wie kleine Bäche aus ihren Augen. "Ich bin's Lia", sagte ich sanft und hielt ihren zitternden Arm fest. Langsam beruhigten sich ihr Körper und ihre Atmung. Ich wollte, dass sie sich erstmal erholte, weshalb ich mich perplex einfach neben sie auf den staubigen Boden legte und ihre Hand nahm. Leise summte ich die Melodie einem meiner Lieblingslieder. Es war 'Nandemonaiya' von dem Film 'Your name'. Vielleicht war das etwas merkwürdig, aber ich war mir sicher, dass es Miu nichts ausmachte. 
Wir lagen ein paar Minuten einfach nur auf dem Boden und erleichtert bemerkte ich, dass Miu nun auch aufgehört hatte zu weinen. Ich wollte nicht zu aufdringlich wirken, weshalb ich wartete bis sie zuerst etwas sagte. Immer noch mit geschlossenen Augen flüsterte sie:"Danke Lia". "Ach, ich habe doch fast nichts gemacht, Miu, alles gut", entgegnete ich,"hattest du einen Albtraum?", fragte ich vorsichtig. "Ja, das habe ich öfter", seufzte Miu. Mehr erzählte sie mir noch nicht und ich wollte auf keinen Fall weiter nachhaken, denn der Inhalt schien privat zu sein, da es vermutlich um ihre Familie ging. Das Thema schien Miu sehr zu belasten und deswegen wechselte ich schnell das Thema:"Tut mir leid, ich möchte dich nicht hetzen, aber ist es okay, wenn wir zu Eno und Selo zurück gehen? Wir sind schon ziemlich lange fort",Miu nickte langsam und ich stand daraufhin vom Boden auf und klopfte den Staub von meinen dreckigen Klamotten ab. "Geht es dir denn jetzt besser, Miu?",ich reichte ihr meine Hand um ihr beim Aufstehen zu helfen. Ihre Augen waren noch ein wenig rot vom Weinen und sie schaute beschämt weg. "Es ist alles gut, danke, die letzten Tage waren nur ein wenig...viel", sie lachte ein wenig. Ich nickte verständnisvoll und befreite auch Mius Kleidung vom Staub. Während wir zu den anderen zurück liefen fiel mir ein, dass Huxley nicht mehr bei Miu war. "Wo ist denn Huxley hin, Miu, seid ihr nicht zusammen weggegangen?", fragte ich deswegen. "Sie war mir zu schnell. Ich weiß nicht wo sie hin ist.", antworte Miu. "Oh. Sie ist wohl eine Einzelgängerin", fügte ich hinzu. Ich nahm mir vor Eno und Selo zu fragen, woran Huxleys Verhalten liegen könnte. Kurz bevor wir bei Eno und Selo angekommen waren, konnten wir schon ihre aufgeregten Stimmen hören. 
"Hallo Leute, Miu und ich sind zurück", fröhlich setzten wir uns wieder auf den Tisch zu Selo und Eno, die uns begrüßten. 
"Ich habe aber eine Frage Leute", begann ich, "was ist denn eigentlich mit Huxley los? Wisst ihr das?"

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Miulo

19, Weiblich

  Topmodel

Beiträge: 219

Re: Das super coole TM original RPG mit coolen Leuten (do not steal)

von Miulo am 14.06.2022 21:14

Immer schneller lief Nika vor mir davon bzw. vielleicht lief sie har nicht davon?Wer weiß das schon..
Zumindest fiel es mir immer schwerer mitzuhalten weswegen ich meinen Mund öffnete in der Hoffnung sie zum stehen bleiben zu bewegen :"Warte doch!Ich möchte nur reden!"
"Ich habe keine Worte zum Sprechen",Nikas Antwort war wie ein Schlag ins Gesicht.Was soll das denn heißen?Keine Worte zum Sprechen pff
Jeder hat irgendetwas zu sagen selbst wenn es nur verletzende Worte sind.Wieso schreit Nika mich nicht einfach an?Wieso sagt sie nicht einfach dass sie uns alle hasst oder eben nichz?Das würde alles so viel einfacher machen!
Den nächsten Satz den ich sprach versuchte ich etwas schlauer zu formulieren sodass Nika ihm nicht einfach wieder ausweichen konnte:"Warum denkst du, dass du als Einzige fortlaufen kannst?"
Während ich auf eine Antwort wartete fiel mein Blick auf das Kreuz das aktuell fest von Nikas Hand umklammert wurde.Ich fragte mich welchen Zweck es wohl hatte,vielleicht war es ein einfacher Glücksbringer,vielleicht half es Nika auch dabei sich zu beruhigen wenn sie nervös war?Welchen Grund auch immer das Kreuz um ihren Hals hatte, Menschen oder Wesen die etwas haben ,das sie immer bei sich tragen waren in meinen Augen automatisch menschlicher als andere
Ich weiß auch nicht genau wieso ich dies so empfinde aber sagen wir es ist einfach ein Gefühl :)
Die Stille wurde durchbrochen: "Ich bin daran nicht interessiert an solchen Alltagskonversationen"

 

(Hier
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Nicht daran interessiert?! *Nicht daran interessiert*
Ich war auch nicht unbedingt daran interessiert gefährliche Monster zu bekämpfen um die Menscheit zu retten aber trotzdem musste ich es tun.
Die Erde steht auf dem Spiel und sie hat einfach keine Lust?Ich kann vollkommen verstehen dass sie ihre eigenen Entscheidungen treffen möchte aber ist es wirklich richtig in unserer Situation so egoistisch zu sein?
Warte...
Bin ich egoistisch?

Ich bin egoistisch.
Ich halte das Team auf
Ich mache immer nur was ich will
Wieso bin ich so?Ich darf Nika nichts vorwerfen

Positiv Miu positiv Miu
Du wolltest positiv sein
Ich muss netter zu ihr sein
Ich muss sie respektieren genauso wie die anderen mich respektieren

Ein tiefer Atemzug,dann fing ich erneut an zu sprechen: "Nika,was hältst du von uns? Du bist immer ganz allein, auch wenn wir dich einladen. Magst du uns nicht? Willst du wirklich allein sein?"
Diesmal versuchte ich empathische zu sein,zwar war meine Hauptintention herauszufinden wie Nika zu unserem Team steht aber gleichzeitig möchte ich nicht dass es ihr schlecht geht.Vielleicht hat sie Probleme die sie nicht einfach so ausdrücken kann.

Ein weiteres Mal bekam ich nichts weiter als pure Enttäuschung zurück: "Normalerweise nennt man mich Huxley."
Zwar war es wichtig zu wissen wie sie gerne angesprochen werden würde aber jetzt gerade beantwortete mir dies gar nichts und genau dies sagt ich ihr auch:" Das beantwortet mir gar nichts! Wenn ich dich nicht verstehe, wie soll ich mit dir zusammenarbeiten? Wie soll ich dir vertrauen? Wie nimmst du dir das Recht, so zu sein?"

Nun begann Nika sich zu bewegen,erst ein Schritt...
"Warum folgst du mir? Fürchtest du, dass ich fliehen werde? Das brauchst du nicht. Ich habe keinen Grund. Nachts ist es zu kalt."
Dann zwei...
"Du musst mir nicht trauen. Niemand muss das"
Und schließlich immer mehr Schritte.
Sie war verschwunden.
"Nika",meine Stimme war nur noch ein leises Flüstern,enttäuscht sank ich an der Wand entlang zu Boden.Nichteinmal ansatzweise hatte ich das erreicht was ich erreichen wollte. Wie geht es jetzt weiter?Noch immer habe ich nicht die leiseste Ahnung wie ich mit Nika umgehen sollte.Wahrscheinlich ist es am besten wenn ich zu ihr genauso nett bin wie zu den anderen auch,das wäre am fairsten.Und ich sollte sie respektieren,wenn ihr Name Huxley ist dann ist ihr Name Huxley und wenn sie in Ruhe gelassen werden möchte dann möchte sie in Ruhe gelassen werden.Jeder Mensch hat Bedürfnisse und wenn ihr Bedürfnis Ruhe ist dann habe ich nicht das Recht etwas daran zu ändern.

Apropos Ruhe,ich merkte dass ich den ganzen Tag und nun auch die halbe Nacht nichteinmal Zeit hatte um mich wirklich auszuruhen.Ich war zwar ein Mensch der generell eher wenig Schlaf brauchte,aber nachdem man von einem weirden Nosic durch die Gegend geworfen und danach fast erwürgt wurde wäre es doch ganz schön seine Augen zumindest für eine kurze Zeit schließen zu können.

Dass der Boden hart und leicht klebrig war störte mich nicht,ich fühlte mich erstaunlich wohl und auch wenn ich teils die Stimmen von Eno,Lia und Selo aus dem Hinterzimmer hören könnte schlief ich ungewöhnlich schnell ein.

Doch ruhig und erholsam war mein Schlaf nie.Wie jede Nacht wurde ich von Albträumen geplagt,die Träume waren vom Thema her immer ähnlich aber heute waren sie noch schlimmer. Zu viel war passiert ich brauchte einen Weg um es zu verarbeiten.

"MAMA!PAPA!NEEEEEEEEEEEEEEIIIIINNNNN"

Nach dem aufwachen konnte ich mich nie an meine Träume erinnern aber eines war gleich.Meine Mutter stand neben meinem Bett und erzählte mir dass ich nach ihr und meinem Vater geschrien hatte während sie mir vorsichtigüber die Haare strich (mittlerweile kam sie nicht mehr nachts in meine Zimmer,ich war schließlich alt genug und meine Mutter hat nicht genug Energie um jede Macht aufzustehen und ihre Tochter aus ihrem Albtraum zu wecken.Aber trotzdem erzählte sie mir jedesmal davon wenn sie mich Nachts schreien gehört hat)
Das ich nach meiner Muttee schrie konnte ich verstehen,aber an meinen Vater habe ich keine Erinnerungen,ich habe keine Verbindung zu ihm.

Diesmal war es jemand anderes der am meinem zitternden Körper rüttelte.Aber egal wer es war ich wollte meine Augen nicht öffnen
.Ich bin schwach und verletzlich und Schwäche und Verletzlichkeit sind erstens peinlich und zweitens gefährlich.Die Anderen dürfen mich so nicht sehen!

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Re: Das super coole TM original RPG mit coolen Leuten (do not steal)

von Apocalyptic_Apostle_Nika am 09.06.2022 01:09

Huxley bewegte sich fort von der Szene, von dem Lärm und Geläster der Menschen. Sie war keiner von ihnen. Sie war es schon lange nicht mehr. Sie hatte ihre Menschlichkeit abgelegt.

 

Ihre Hand umfasste das Kreuz.

Dafür brach ihre Seele.

Doch, egal, wie sehr sie versuchte allein zu sein, sie fand keinen Frieden. Dieses Mal war es Miu, welche ihr wie ein treuer Hund folgte. Auf einen Schritt von Huxleys Seite folgten gleich vier von ihr. Das Götterkind beschloss, sich etwas schneller zu bewegen, doch der Hase lief sogar noch schneller. Huxley gedachte, dass sie bald einen Herzinfarkt bekommen und direkt hinter ihr zu Grunde gehen würde. In diesem Moment wäre dies jedoch zu passend für Huxley. Sie seufzte, und lief um die farbenfrohe Theke herum, Miu folgend.
Ihr gefiel aber dieses Katz-und-Maus Spiel anscheinend nicht mehr – könnte man meinen, denn obwohl sie zu Huxley rief, scheinbar um sie zu stoppen, folgte sie ihr weiterhin auf Schritt und Tritt, wie der Schatten zu Licht. Ist das nicht fast etwas ironisch, Huxley?
„Warte doch! Ich möchte nur reden!", versuchte das Mädchen sie zu überzeugen. War dies Frust oder Verzweiflung in ihrer Stimme, fragte sich Huxley. Miu wurde kein Blick geschenkt: „Ich habe keine Worte zum Sprechen.". Aber dies stimmte nicht. Es gab viele Wörter in Huxley, die ungesprochen waren und darauf warteten und beteten, gehört zu werden. Stille Schreie, verstummtes Betteln. Dinge, von denen sie inständig hoffte, sie jemanden erzählen zu können. Wer würde aber hören? Jeder Arzt würde sie in das Gefängnis schicken, doch es würde sie nicht halten können. Also muss sie weitermachen.
„Warum denkst du, dass du als Einzige fortlaufen kannst?", das Hasenmädchen war unzufrieden mit ihrer Antwort. Hatte sie jemals etwas anderes getan, als wegzulaufen? Sich zu verstecken? Andere für sich arbeiten zu lassen? Von klein auf tat sie das, nicht wahr? Das Kreuz wird immer wärmer je mehr sie ihre dünne Hand um es schlingt. Ihre Gedanken gelten nur für einen kurzen Moment ihren Eltern, welche von Freunden und Familie immer bemitleidet wurden. Ihr einziges Kind benötigte so viel Hilfe, konnte sich kaum allein beschäftigen, so krank war es. Am Ende brachte es jemanden in Gefahr, so nutzlos zu sein...
„Ich bin daran nicht interessiert an solchen Alltagskonversationen.", ihre Antwort hielt sich kurz und sie warf das Kreuz bei Seite, welches sich wieder über ihre Brust platzierte. Keine der Leute hier verfolgte das gleiche Ziel, oder? Also war es letztlich egal, welchen Konversationen sie Ohr schenkte und welche sie ignorierte. Vielleicht dachte Miu aber anders, meinte, dass alle zusammenarbeiten sollten, ‚Freunde' werden. Nein, nie mehr.

„Du wirst wirklich gut darin, Huxley."

Nie wieder.

„Diese gehört dir."

Nie wieder.

„Nika", Miu begann ihr Machtwort zu sprechen, „was hältst du von uns? Du bist immer ganz allein, auch wenn wir dich einladen. Magst du uns nicht? Willst du wirklich allein sein?". Sollte dies ein Hilfeangebot sein? Ein Geben-und-Nehmen? Huxley ist nicht wie sie, wie kein Mensch. Sie ist ein Monster. Wieder blieb sie stehen, auf den karierten Kachelboden des überglücklichen Restaurants. Es teilten die beiden nur ein paar Meter, aber es fühlte sich wie mehrere Leben an. Sie muss allein sein, weil niemand wie sie ist. Weil sie andere verletzt.
Als hätte sie verloren, biss sie sich auf die Lippe. Denn wenn jemand bei ihr ist, werden sie wie sie. Und ihresgleichen darf nicht existieren. Unter gar keinen Umständen darf jemand werden wie sie.

„Ich will nicht !!!!!!"

Huxley tötete den Gesang der Stille, welcher sich zwischen ihnen entfaltet hatte, drehte sich zu dem gerüschten Mädchen. „Normalerweise nennt man mich Huxley.", entgegnete sie ihr. Es stimmte. Jeder schien überrascht von ihrem Nachnamen, ihr Ururgroßvater war ein großer Dichter, Großvater auch Autor. Lehrer waren immer ganz überrascht von dem Namen, sagten ihn immer wieder, fragten nach ihn. Mitschüler begannen sie so zu nennen, sie stellte sich selbst beinahe immer automatisch nur mit ihrem Nachnamen vor. Vater erlaubte ihr jedoch nie die Bücher von Ururgroßvater zu lesen, obwohl er sie alle in seinem Büro hatte. Ihr Rücken wandte sich erneut gen Miu. Sie realisierte nicht wirklich, was sie nun beantwortet hatte und was nicht. Es fühlte sich so an, als würde sie Sätze sprechen, die man für sie aufgenommen hatte.

„Das beantwortet mir gar nichts!", widersprach Miu, „Wenn ich dich nicht verstehe, wie soll ich mit dir zusammenarbeiten? Wie soll ich dir vertrauen? Wie nimmst du dir das Recht, so zu sein?". Die hatte solch ein Temperament. Woher nimmt sie sich das Recht dafür?

Sie machte einen Schritt nach vorne: „Warum folgst du mir? Fürchtest du, dass ich fliehen werde? Das brauchst du nicht. Ich habe keinen Grund. Nachts ist es zu kalt.". Ein weiterer Schritt: „Du musst mir nicht trauen. Niemand muss das.". Und auf dieses Paar folgten weitere, die sie forttrugen. Insgeheim wünschte sie, dass die Lichter platzen wurden und die Dunkelheit sie verschlucken würde. Das Mädchen ist müde, sie will schlafen. Aber in das Land der Träume zu gehen, heißt sie erneut zu sehen.

Huxley keuchte, sie packte ihre Brust mit der rechten Hand, ihre Fingernägel stachen durch ihre Veste, durch ihr Hemd, direkt in ihre Haut und noch tiefer. Ihre Brust tat weh, fühlte sich eng an. Ihre Lunge ließ weniger Luft passieren, ihr Kopf fühle sich nach fliegen. Ihre linke Hand rutschte ihr an das linke Auge, auf die Augenklappe. Ihre Anfälle sind nicht mehr so schlimm wie früher, aber sie bräuchte noch ein paar, bis sie endgültig verschwinden würden. Aber es schien, dass nur sie hier war. Ohne Ihresgleichen konnte sie jedoch nicht stärker werden, nicht überleben.

Sie wurde sicherstellen, dass es diese Kreaturen nicht mehr geben würde.
Niemand darf wie sie enden.
Niemand.

„Meine Medikamente sind zuhause.", sie lächelte, weil sie ein Idiot war.

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Omni satanica potestas
In nomini Jesu Christi
Vade retro Satana
Nunquam suade mihi vana
Sunt mala quae libras, ipse venena bibas
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David

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Beiträge: 131

Re: Das super coole TM original RPG mit coolen Leuten (do not steal)

von David am 09.06.2022 00:42

Es dauerte nicht lange, bis eine Antwort von Selo kam.
"Ja, ihr Name ist Lia."
Ich nickte. Lia also.

Dann betrachtete ich die Neue genauer. Kastanienbraune Haare, grüne Augen, ein freundliches Gesicht.
Und aufgekratzte Beine - so viele blaue und grüne Flecken, dass darunter kaum noch unversehrte Haut zu sehen war. Auch ihre Kleidung war voller Staub.
Ich wandte meinen Blick wieder von Lia ab. Es war schließlich unhöflich zu starren.

"Sie sieht ganz schön vermöbelt aus.", präsentierte ich das Ergebnis meiner Analyse.
Miu reagierte nicht auf meinen Kommentar und begann zu erklären: "Wir haben sie im Krankenhaus gefunden. Sie war im Keller, sozusagen besessen von einem Monster."
Ich stutzte. Besessen?!

"Ähm", begann Miu, ehe sie ihre Vorstellung von Lia verbesserte. "Lia ist eine Hexe. Sie hat ein Haustier, es heißt Flips."
Ich musste bei Mius Aussage leicht lächeln. Das Hasenmädchen war ein ziemlich guter Mensch, so schien es jedenfalls. Vielleicht könnte ich mir in dem Bezug etwas von ihr abschauen.

Ich wollte gerade vom Tisch springen, die Situation mit Lia angehen, als die Statue der Götterfigur sich in Bewegung setzte. Sie schob Selo zur Seite, als wäre sie lediglich ein Stein, der ihr im Weg stand. Der nächste Stein - Miu im Türrahmen - wich von selber beiseite, ließ Huxley passieren.
Eben dieser Stein wandte uns einen Augenblick später den Rücken zu, verschwand mit Huxley im fast unbeleuchteten Gang des WcDonalds. Ich sah den beiden nach, bis sie um die Ecke bogen, starrte noch in den Gang, bis die schneller werdenden Schritte der beiden nur noch entfernt zu hören waren, bis sie irgendwann zu Halt kamen und komplett verstummten.

Es war nicht das erste Mal, dass Huxley von uns weggelaufen war. Aber Miu?! Wieso war Miu ihr gefolgt?
Hatte ich mich was sie anging geirrt? Sie falsch eingeschätzt?

Frustriert wollte ich auf den Tisch neben mich schlagen, doch ich hielt mich zurück und riss mich zusammen.
Meine Hand ballte sich zu einer Faust und öffnete sich wieder.
Ich sah zu Selo und Lia, die gerade dabei waren, verwirrte Blicke auszutauschen.

"Tja...", brach ich schließlich die Stille, die über den Raum eingebrochen war und erhob mich mit einem Seufzen vom Tisch.
Die Cookie-Verkäuferin und die Hexe nahmen ihre Blicke voneinander und wandten sich mir zu.
Ich bewegte mich in Richtung Lia und blieb kurz vor ihr stehen.

"Willkommen in unserer kleinen Gruppe.", begrüßte ich sie, schenkte ihr ein Lächeln und hoffte, dass dieses relativ freundlich und nicht gezwungen rüberkam. "Wir würden ja eine Vorstellungsrunde für dich machen, aber da die Hälfte der Gruppe fehlt..."
Ich pausierte für einen Moment und malte mir verschiedene Szenarien aus - von toten Gruppenmitgliedern bis hin zu einem Kampf zwischen Miu und Huxley. Dann räusperte ich mich, schüttelte die Gedanken weg.

"Da die Hälfte der Gruppe fehlt, müssen wir das wohl auf später beziehungsweise auf morgen verschieben."
Als ich kurz zu Selo sah, nickte sie nur leicht mit dem Kopf. Ich wandte mich wieder der Hexe zu, setzte mein Lächeln erneut auf.

"Ich bin jedenfalls Eno, der uh..."
Fast hätte ich mich als Anführer der Gruppe vorgestellt, im letzten Moment erinnerte ich mich aber daran, dass dieser Status nie offiziell gemacht wurde. Ich hatte ihn mir selbst zugeschrieben, um mir eine gewisse Motivation oder Orientierung in dieser Situation zu geben. Oder so.

"Der Oxygenetiker der Gruppe.", beendete ich meinen Satz. "Uh, das heißt, dass ich Wind kontrollieren kann."
Ich lächelte Lia etwas unbeholfen an und hielt ihr die Hand hin.

gingersnaps.gif

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Miulo

19, Weiblich

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Beiträge: 219

Re: Das super coole TM original RPG mit coolen Leuten (do not steal)

von Miulo am 08.06.2022 20:09

"Kommt wir gehen zu ihnen,sie scheinen uns ja nicht gehört zu haben",verkündete ich und machte mich mit schnellen Schritten auf den Weg zu den hinteren Verwaltungsräumen des WcDonalds."Seid ihr hier drin?",rief ich der doch etwas stillen Umgebung zu.Schon bei dem ersten Raum in den ich herein schaute hatte ich Glück.
Der Raum war unordentlich,und auch Nika und Eno die sich in diesem befanden wirkten so als wären sie Teil der Unordnung.
Ist es gemein Menschen so zu beschreiben?Wahrscheinlich
Aber wie anders könnte man die beiden beschreiben als mit dem Wort "unordentlich"?Beide von ihnen,wenn Nika auch etwas mehr als Eno,waren mir unergründlich,so wie ein großes Chaos in dem man alles mögliche fand nur nicht das wonach man wirklich suchte.
Wahrscheinlich würde ich eine lange Zeit benötigen bis ich mich wirklich mit ihnen verstand,wenn ich überhaupt in der Lage dazu war.
Meine Gedanken wanderten zurück zu dem Gespräch das ich mit Nika vor einigen Stunden,welche sich beinahe wie Tage anfühlten,geführt hatte.
Nika hatte nicht mit Worten auf meine Vorwürfe geantwortet,aber wenn sie es getan hätte was hätte sie gesagt?
Dies war etwas was mich schon seit Selo und ich zum Krankenhaus aufgebrochen sidn gestört hat.

Was hätte sie gesagt?

Ich will wissen was sie wirklich von all dem hier,von uns, denkt aber sie spricht nicht.Ich habe keine Ahnung was sie fühlt,ich weiß nicht mal ob sie überhaupt auf die gleiche Weise fühlt wie wir anderen.
Sie verwirrt mich und Verwirrung ist etwas was ich ganz und gar nicht gebrauchen kann,gerade in so einer Situation würde ich alles dafür geben um nicht verwirrt zu sein.Ich brauche klare Prota- und Antagonisten andernfalls kann ich nicht arbeiten und Nika ist eben kein solcher.
Ähnlich ist es mit Eno,auch wenn ich mir sicher bin dass er ebenfalls das Böse bekämpfen will kann ich ihn nicht einfach als gut abstempeln.

Würde er sich für das Team opfern?Oder würde er seine eigenen Ziele und Wünsche allem anderen vorziehen?

Solange diese Frage nicht beantwortet ist werde ich auch ihn nicht mögen können...
Trotzdem Kooperation ist wichtig und ich muss dafür sorgen dass meine Gefühle mich nicht von eben dieser abhalten.

 

Ich hörte zu wie sich das Gespräch vor meinen Augen entfaltete bis ich wieder an der Reihe war zu sprechen: "Wir haben sie im Krankenhaus gefunden. Sie war im Keller, sozusagen besessen von einem Monster."
Ich pausierte kurz,diese Erklärung wurde Lia bei weitem nicht gerecht.Als neues Mitglied des Teams war es wichtig dass die anderen wussten wer sie ist und was sagt es schon über sie aus dass sie besessen war?Ich fügte also etwas zu meiner Aussage hinzu: „Lia ist eine Hexe. Sie hat ein Haustier, er heißt Flips."
Der Gedanke an Flips machte mich glücklich,in einer Welt wie dieser gab es nichts was so rein war wie Tiere.Selbst der netteste Mensch auf Erden wirkte wie der größte Sünder im Vergleich mit einem Tier jeglicher Art.
Tiere konnten nicht falsch machen,sie kennen keine Morale,sie waren einfach da und diese Tatsache alleine war etwas was mich unglaublich dankbar und glücklich fühlen ließ.
Ob Lia Flips wohl sehr vermisste?Ich wollte sie gerade darauf ansprechen und ihr meine Hilfe bei der Suche anbieten,doch das Mädchen mit der Augenklappe hatte andere Pläne:
Ihr Körper der vorher noch wie versteinert dastand bewegte sich nun nach vorne.Sie schob Selo beiseite ohne sie auch nur eines Blickes zu würdigen. Auch ich befand mich mitten im Weg. Aus einer gewissen man könnte schon beinahe sagen Angst schritt ich wie selbstverständlich zur Seite und ließ das Mädchen passieren.

Nun war sie weg...
Aber wieso?
Wieso hat sie das Recht einfach zu gehen wenn es ihr passt?
Tut das ihrem Gewissen nicht weh?
Ich erinnerte mich an all die Situationen in meinem Leben in denen ich vor Stresssituationen feige weggerannt bin weil ich es nicht anders konnte

Jetzt!

Jetzt hatte ich die Möglichkeit mit ihr zu reden!Eno wollte sich bestimmt erstmal mit Lia auseinandersetzen,Selo würde es wahrscheinlich nicht all zu sehr stören wenn auch ich den Raum verlasse und die Anderen waren noch nicht wieder da!
Ehe ich mich versah befand ich mich nun also hinter Nika.
Meine eigenen Schritte waren schnell aber ihre waren schneller,ich hatte Mühee mit ihr mitzuhalten.
Kein Wunder also dass sie mich nicht direkt bemerkte
Oder hatte sie mich schon längst bemerkt?

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Re: Das super coole TM original RPG mit coolen Leuten (do not steal)

von Apocalyptic_Apostle_Nika am 07.06.2022 23:48

Die Luft zog ihr aus der Lunge und lag flach über ihrem Gesicht, wie eine Wand zwischen der Realität und einer anderen Welt, Dimension. Die Wand, die Huxley von ihren Mitmenschen abschnitt, welche sie selbst erbaut hatte. Die Wand, aus Himmel und Hölle erbracht, unzerbrechlich und
immerwährend.

 

Selos Worte verschwanden und fielen in die Schatten, wo sie sich mit den ungeweinten Tränen und ungesprochenen Worten vermischten. Sie verklangen, und der Raum fühlte sich einsamer als jemals zuvor an, obwohl ihr Wortlaut mit solch liebevoller Sorge und Freundschaft gefüllt war. Das Auge des Götterkindes schwang zurück auf ihr Gegenteil, ihren Nachfolger.
Für diesen Moment blieb die Zeit stehen, der Boden gefror, ließ nicht zu, dass Wörter lautlos zu Boden fielen und sich mit anderen belanglosen Zitaten und Gedanken vermischten. Sie waren auf Ebenen Grund, verbunden durch ihre Augen, die Tore zu ihren Seelen. Hatte sie denn noch eine? Nein, sie war gebrochen. Aber dies bedeutet doch, dass sie noch eine hatte... oder? Ihre Lippen zogen sich ach-so-leicht auseinander, ein Klang folgte.

Er drehte sich fort.

Das Eis brach, sie krachte in den eiskalten und bitteren Ozean, in welchen ihr Körper einem ewigen Zyklus von Tod und Wiedergeburt ausgesetzt ist, gezwungen, ihre Fehler immer und immer wieder zu wiederholen. Eine laute Stille kehrte ein, wohl eher ein Rauschen und Piepsen, Klirren und Schreien in ihren Ohren.
Wie konnte sie nur so leichtsinnig handeln? So leichtsinnig sein, und das Risiko eingehen, das er wie sie wird?

Sie holte Luft, es zischte, ihr Herz zog ihre Lunge in die Länge, ihre Lippen verschlossen sich. „Ihr habt jemanden mitgebracht?", erkundigte sich der Oxygenetiker bei Miu und Selo, während er die neue Person im Gang musterte. Ihr Gehör kehrte zurück. Selo lächelte. „Ja, ihr Name ist Lia.", erklärte sie, beinahe stolz. Eno nahm es wahr, nickte und nahm die Hand zum Kinn, als müsste sich diese kurze Antwort erneut durch den Kopf gehen lassen, um sie zu analysieren. Dann sah er Lia an: „Sie sieht ganz schön vermöbelt aus.". Sie sah beinahe peinlich berührt aus, aber seine Aussage enthielt Fakten. Ihre Beine waren grün und blau, ein bisschen aufgekratzt und geschürft. Ihre Kleidung war auch ganz staubig. Sie roch nach Krankenhaus. Miu warf seinen Kommentar bei Seite, obwohl er wahrscheinlich nur die Stimmung aufheitern wollte, und begann zu erklären: „Wir haben sie im Krankenhaus gefunden. Sie war im Keller, sozusagen besessen von einem Monster.". Das Hasenmädchen pausierte einen Moment, bevor sie selbst peinlich berührt, noch hinzufügte: „Lia ist eine Hexe. Sie hat ein Haustier, er heißt Flips.". Miu hat ein goldenes Herz. Es schien, dass sie Lia nicht als ‚pures Opfer' darstellen wollte, sie wollte ihre Persönlichkeit zeigen.

Es machte Huxley krank. Das Götterkind befreite sich aus ihrer Statik und ihre Beine ließen sich wieder kontrollieren. Sie schob Selo zur Seite, hörte von ihr nur ein überraschtes Geräusch. Miu ging beinahe automatisch zur Seite, ließ sie durch den Türrahmen passieren. Huxley zog an Lia vorbei, sie hatten für einen kleinen Moment Augenkontakt. Sie hatte grüne Augen. Huxleys Blick löste sich.

Sie wollte kotzen. Sie will alleine sein. Sie will sie wieder.

Miu, jedoch, schien noch an der Auseinandersetzung von heute Mittag zu hängen...

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