Das super coole TM original RPG mit coolen Leuten (do not steal)
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Re: Das super coole TM original RPG mit coolen Leuten (do not steal)
von Miulo am 05.06.2022 22:51Nun zu dritt,verließen wir das Krankenhaus und machten uns auf den Weg Richtung WcDonalds. Die Sonne war mittlerweile untergegangen und ich merkte wie viel dunkler es war ohne Menschen die Abends in ihrem beleuchteten Wohnzimmer saßen und Fernseh schauten oder noch auf der Arbeit waren und eine Navhtschicht machen mussten. Jedes einzelne Fenster war schwarz, in keinem einzigen Haus schien mehr das Licht.
Normalerweise hätte dies bei mir für Panik gesorgt aber da ich den ganzen Weg damit beschäftigt war Lia zu erklären was eigentlich los war, verschwand dieses Gefühl weit hinten in meinem Kopf.
Trotzdem konnte ich nicht anders als mich ein paar mal umzudrehen und zu schauen welche Gefahren in der Dunkelheit lauerten denn eines war mir am heutigen Tag klar geworden:
Alles ist möglich
Die Situation ist unkontrollierbar, der Feind ist unbekannt und ich bin unmittelbar in das Geschehen verwickelt ob ich es will oder nicht
"Wir sind da
", stieß ich doch etwas erleichtert aus als ich das gelbleuchtende Schild mit der Aufschrift "WcDonalda" entdeckte.
Ich erhöhte mein Schrittempo und stieß schließlich mit etwas mehr Schwung als geplant die Eingangstür auf
"Wir sind wieder da!Es hat etwas länger gedauert als geplant,tut mir wirklcih leid.Aber dafür haben wir jemanden mitgebracht
"
Ich zog Lia leicht am Arm um sie den anderen zu "präsentieren" bis mir auffiel dass niemand da war.
"Leute...?",unsicher ging ich ein paar Schritte weiter in den WcDonalds hinein.Der gesamte Essbereich so wie die Küvhe waren leer.
"Komisvh ich hätte gedacht dass alle auf uns warten da wir so spät sind...
Warte- Meint ihr der Supermarkt Gruppe ist etwas zugestoßen?D: Vielleicht sind Eno und Nika helfen gegangen und deshalb ist niemand hier....oder- oder- WAS WENN ALLE ZUSAMMEN WO ANDERS HINGEGANGEN SIND UND UNS ZURÜCKGELASSEN HABEN WEIL WIR NICHTS WEITER ALS EINE LAST WAREN?!D:"
"Miu!",Lia packte mein Handgelenk und sprach mit fester und ruhiger Stimme auf mich ein:" Beruhige dich,ich bin mir sicher dass deine Freunde soetwas nicht machen würden.Ich weiß die ganze Situation ist überfordernd aber es gibt keinen Grund zur Panik c:"
Lia hat Recht...
Ohne es zu merken hatte ich mich selbst in einen Zustand der Panik versetzt, dies passierte zwar oft aber trotzdem waren die Worte die ich sprach meist positiv.
Unter normalen Umständen hätte ich jetzt vielleicht soetwas gesagt wie "Ich bin sicher die anderen kommen gleich lasst uns solange ertsmal was essen,möchte jemand Chicken McNuggets haben?:D"
Aber dies waren keine normalen Umstände,das Wort normale Umstände wurde schon aus der Existenz gelöscht als ich heute morgen nach draußen ging.
So viel war an diesem einzigen Tag passiert...viel zu viel für eine einzige Person.Zwar hatte ich die Anderen um mich herum die die gleichen Erlebnisse teilten aber trotzdem fühlte ich mich alleine.
Es gibt niemanden im Team den ich wirklich verstehe,wieso also sollten sie mich verstehen.Wir sind alle Individuen und erleben das was wir erleben auf unterschiedliche Weise. Es gibt niemanden mit dem ich meine Gedanken teilen kann...wen interessieren meine Gedanken überhaupt?Die Welt ist am untergehen,die Menschheit existiert nicht mehr in dieser Situation gibt es nichts irrelevanteres als die Gefühle eines 15 jährigen Mädchens das sein Leben nicht in den Griff bekommt.
"Miu...",Selo die sich mir nun auch nähertr unterbrach meinen Gedankengang.Ihre Stimme klang besorgt.
Oh nein!Jetzt hab ich dafür gesorgt ,dass meine Freunde sich Sorgen machen.Ich Idiot!Als hätten sie immoment nicht schon genug Sorgen.
Ich darf sie,genauso wie den Rest des Teams, nicht zusätzlich belasten.
Wir alle brauchen Hoffnung und Hoffnung ist etwas was ich zumindest äußerlich sehr gut verkörpern kann.
Wenn wir also Hoffnung brauchen dann werde ich diese Hoffnung sein egal wie schwierig das ist!
So wäre ich dem Team wenigstens nicht komplett nutzlos
Ich schüttelte den Kopf: "Tut mir leid Leute ich hab ziemlich überreagiert^^' Das kommt nicht wieder vor keine Sorge.Wir können uns einfach ein wenig ausruhen bis die anderen hier auftauchen,ihr seid bestimmt müde oder?Wenn nicht dann können wir auch einfach was essen oder wir erkunden den WcDonalds hier gibt es bestimmt ganz viel spannendes Zeug
D"
Nun waren die Blicke von Selo und Lia etwas verdutzt doch dann erregte etwas anderes ihre Aufmerksamkeit.
"Seid mal kurz leise",murmelte Lia und eine Sekunde später :"Hört ihr die Stimmen?Die kommen aus einem der hinteren Räume"
Nach einigen Sekunden angestrengtem Lauschen vernahm auch ich die gedämpften Stimmen.
"Sind das Huxley und Eno?",fragte Selo.
Woraufhin ich nickte
Was mich aber wunderte war dass die Beiden nicht zu uns gekommen waren direkt nach unserer Ankunft.Haben sie uns nicht gehört?Oder haben sie andere Probkeme?
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Re: Das super coole TM original RPG mit coolen Leuten (do not steal)
von Apocalyptic_Apostle_Nika am 06.06.2022 01:05Sein Blick traf sie wie eine Kugel, und sie hielt die Waffe. Für einen Bruchteil einer Sekunde, wie von einem Spiegel, hoffte sie den Spannhebel wahrnehmen zu können, bevor ihr Kopf taub und leicht wurde. Es wäre fair.
Es wäre fair, würde es nun ihr passieren.
Egal, lassen wir es mit dem Regen verschwinden.
Die Augen von dem Windgott, braun, honiggolden in der Sonne, pechschwarz in der Nacht, und eiskalt wie Einsamkeit in dem Licht der Fernseher, liefen sie ab und auf. Die Unsicherheit war ihn auf das Gesicht illustriert. Oder war es Misstrauen? Nein, niemals. Wäre es Misstrauen, dann wäre er längst aktiv geworden, hätte sie gerecht bestraft. Aber warum tat er nichts? Weil er ihr traute? Nein, das kann nicht sein, das darf nicht.
Huxley fühlte den kalten Griff wieder in ihrer Hand, die Kanten und Ecken. Das Magazin, den Abzug. Ihre pinken Augen richteten sich auf ihre blasse Hand – sie war leer. Sie ist im Hier und Jetzt. Doch wurde ihre Aufmerksamkeit zurück auf Eno gezogen, als er einen Schritt zu ihr wagte.
Ich will das nicht.
Ich will nicht, dass du näherkommst.
Ich will dir nicht wehtun.
Ich will nicht allein sein.
I҉C҉H҉ W҉I҉L҉L҉ N҉I҉C҉H҉T҉ S҉T҉E҉R҉B҉E҉N҉!҉
Sie tat nichts. Erneut. Ihre Beine bewegten sich nicht, und sie sah die Szene vor sich spielen, als wäre es ein Theaterstück, ein Musical. Doch jede Melodie fehlte, jede Choreografie. Es war beinahe wunderschön.
„Worauf wartest du dann noch?", öffnete sich sein Mund und die Worte tropften raus.
Huxley erstarrte. Weil sie nichts tun wollte. Sie wollte, dass sie endlich jemand stoppt. Sie wollte aufhören. Sie will nicht mehr leiden.
Ihre Augen trafen seine, sie hätte kotzen können. Ihre sahen genau so aus. Nein, egal, weg damit!
Sie konnte sich nicht bewegen, sie musste es. Aber warum? Warum bewegte man sich? Warum passierte das, was passierte? Sie schnappte nach Luft, wollte ihm entgegnen-
„Seid ihr beiden hier drin?", eine helle Stimme erklang und Miu erschien in dem Türrahmen, von hinten mit warmem Licht ummantelt. „Oh, wie unordentlich...", man erblickte eine weitere Silhouette hinter ihr, aber Huxley erkannte weder die Silhouette, noch die dazugehörende Stimme. Wer war das?
„Was macht ihr beiden denn da? Wir haben euch gesucht!", Selo quetschte sich zwischen Miu und Eno. Die Situation starb, der Vorhang schloss sich.
Vergibst du mir?
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Re: Das super coole TM original RPG mit coolen Leuten (do not steal)
von Miau-Wau am 06.06.2022 22:15Ein stechender Schmerz durchzieht meinen Körper vom Kopf bis zu den Zehen, als mein Schädel auf dem harten Boden des Einkaufszentrums aufschlägt. Es ist ein Schlag, der mich wieder zu Sinnen kommen lässt. Ich befinde mich auf einem regelrechten Schlachtfeld; Papier, Blut und Mehl sind überall verteilt. Tibia steckt voller Kampfesgeist, der ansteckend ist.
Mein Blick fällt neben mich, denn dort liegt Rabes Schmuckstück, ihr ganzer Stolz vermutlich. Ich greife das Messer so fest ich kann. Sein Griff besteht aus schwerem Holz und sieht so aus, als wäre er perfekt auf die Hand des Mädchens angefertigt. Generell hat das Messer eher die Form eines kurzen Säbels als die eines Küchenmessers.
So gern ich Tibias Kampfesvirus nachgeben würde, einer von uns muss - im besten Sinne - der Vernünftige bleiben. Strategisch zu denken ist manchmal genauso wichtig wie purer Kampfeswille. Ein Volltreffer also, dass wir zu zweit hier sind. Das ist unser Vorteil. Das und die Tatsache, dass unsere Gegnerin weiß umhüllt von Mehl ist, ganz untypisch weiß für einen Raben. Sie hustet.
Tibia ist waffenlos. Randomy ist verletzt. Ich bin die Einzige, die sich verteidigen kann. Alles klar.
Gerade, als Tibia wieder auf unsere Gegnerin stürmen will, ziehe ich sie zurück und versuche, ihr so schnell wie möglich und so leise wie möglich Anweisungen zu geben.
"Hör zu", erkläre ich, "Randomy muss sofort irgendwo hingebracht werden, wo es dunkler ist als hier. Du kannst dich nicht verteidigen, ich habe das hier." Ich halte das Messer hinter meinen Rücken, sodass das weiß gepuderte Mädchen, das sich langsam wieder sammelt, es nicht sehen kann. "Ich versuche, sie irgendwie in Schach zu halten, bis Randomy wieder auf den Beinen ist." Wortwörtlich, denke ich. "Und du kümmerst dich mal darum." Ich zeige auf meine linke Wange, um Tibia auf ihren Schnitt im Gesicht aufmerksam zu machen, der etwas rot geworden ist. Dass sie sich so einfach für andere in Gefahr bringt, ist wirklich leichtsinnig. Aber auch irgendwie bewundernswert.
Tibia nickt mir beipflichtend zu und wendet sich zu Randomy. Unsere Gegnerin ist auch wieder geistig anwesend und sucht nach ihrem Ein und Alles. Aber das bekommt sie so schnell nicht zurück - und wenn ich Lust dazu habe, dann behalte ich es einfach. Ihre Lippen bewegen sich als würde sie "Wo? Wo ist es?" die ganze Zeit wiederholen. Ich halte den Holzgriff immer noch fest. Unter meiner Hand ist er schon warm geworden. Hoffentlich verletze ich damit niemanden ernsthaft.
Dann stürmen wir beide aufeinander zu, ich, das Messer in der rechten Hand, mit der Spitze in meine Richtung gedreht, sie, mit bloßen Händen. Ich greife ihren ausgestreckten, rechten Arm, sie krallt sich in meine linke Schulter. Unter dem schwachen Licht des Einkaufszentrums blitzt ein kleiner Gegenstand hervor, der um den Hals des Mädchens hängt. Ein Augenblinzeln später erscheint eine Hand, die auf diese Kette zeigt. "Da, das da musst du kaputt machen." Die Hand gehört zu einem weiteren Mädchen, dass mir nervig bekannt vorkommt. Viel zu viele Rüschen an dem Kind. Jetzt sogar mit Detektivenmütze. Unsere Gegnerin scheint sie nicht zu bemerken. Doch so schnell wie sie erschienen ist, verschwindet die Illusion auch schon wieder.
Als unsere Gegnerin merkt, dass sie das bloße Festkrallen in meine Schulter nicht weiterbringt, lässt sie ab und ich nutze meine Chance, hinter sie zu gelangen, ihren Arm festhaltend, sodass er sich auf ihren Rücken dreht. Sie lässt einen kurzen Schmerzensschrei ab, den ich ignoriere. Wir taumeln und fallen hin. Schon wieder auf den Boden, aber so wird es wohl auch funktionieren müssen. Ich schlinge meine Beine um ihre Hüfte. In der Falle! Das Mädchen wehrt sich weiterhin, will und will einfach nicht aufgeben. "Jetzt zappel nicht so rum!", meckere ich sie an. Ich nehme den Griff des Messer in den Mund und suche mit der frei gewordenen Hand nach der Kette an ihrem Hals. Sie durchschaut meinen Plan, greift mein Handgelenk und zieht es weg von ihrem Hals.
"Zieh es nicht unnötig in die Länge!", nuschele ich unverständlich.
"Nimm es mir nicht weg!", schreit das Mädchen. Dein Messer habe ich doch schon?, denke ich mir und bekomme die Kette zu fassen. Doch egal, wie sehr ich daran ziehe, sie löst sich nicht vom Hals des Mädchens, sie geht nicht einmal zu Bruch. Das alles mit einer Hand zu machen ist ein schwieriges Unterfangen, aber ich muss es schaffen. Ich drehe die Kette so lange, bis ich den Anhänger in der Hand halte, der mich eben angeglänzt hat. Ich ziehe ihn zu mir, meine andere Hand lässt den Arm der Gegnerin los und schnellt zum Griff des Messers. Mit einem Schwung rast es auf den grünlich schimmernden Anhänger zu. Ich höre Tibias und Randomys Schritte hallen.
Die Bruchstücke klirren zu Boden. Das Mädchen unterbricht augenblicklich ihre Wutanfälle und sackt in sich zusammen. "Geh da weg!", schreit Randomy mich rennend an und ich mache, dass ich von dem Mädchen wegkomme.

Re: Das super coole TM original RPG mit coolen Leuten (do not steal)
von David am 06.06.2022 22:58Nachdem ich mich ihr angenähert hatte, schien die Götterfigur in ihrer Bewegung zu erstarren und ich bereute fast schon, diesen Schritt getan zu haben.
Die pinken Augen meines Gegenübers - Augen, ohne jegliche Tiefe - trafen auf meine wie Feuer auf Wind. Gleichzeitg traf mich eine beängstigende Leere - so beängstigend, dass ich beinahe wieder einen Schritt zurückgegangen wäre. Doch ich blieb stehen. Rührte mich nicht. Hielt ihrem Blick stand.
Ich fing schon an mich zu fragen, ob Huxley noch präsent war, ob sie ihre physische Form hier zurückgelassen hat, um weiß-Gott-was zu machen, als ich mein Gegenüber nach Luft schnappen hörte. Die Götterfigur öffnete ihren Mund, um mir zu entgegnen - so hoffte ich jedenfalls -, um ihre Gedanken laut zu äußern, da sie sonst ja wertlos wären.
Im selben Moment wurde sie - und auch ich; wir beide - von einer hellen Stimme unterbrochen.
"Seid ihr beiden hier drin?"
Ich zuckte beim Erklingen der Stimme leicht zusammen und wich einen Schritt zurück, nahm meinen Blick von der Götterfigur, bevor der Träger der Stimme den Raum betreten konnte. Kurz darauf erschien Miu im Türrahmen und löste die Situaton auf.
"Oh, wie unordentlich...", kommentierte sie, während sie ihren Blick durch den Raum schweifen ließ. Hinter ihr schlängelte sich Selo ins Zimmer und stellte sich zwischen Miu und mich. Ich warf einen Blick auf den Gang hinter Miu.
Dort konnte ich nur den Schatten einer Person, die ich jedoch nicht identifizieren konnte, erkennen.
War jemand Neues zu unserer Gruppe dazugestoßen?
Ich setzte mich auf einen der Tische, sodass Selo mir gegenüber war.
"Was macht ihr beiden denn da? Wir haben euch gesucht!", fragte uns die Cookieverkäuferin.
Ich sah zu Huxley, unsere Blicke trafen sich erneut, ich sah wieder weg.
Da die Götterfigur keine Anstalten machte, zu antworten, übernahm ich dies und wandte mich Selo zu.
"Wir wollten uns gerade auf den Weg zu euch machen, um zu sehen, ob alles okay ist. Aber wie ich sehe seid ihr alleine zurechtgekommen.", gab ich meine Antwort und lächelte.
Nun war ich an der Reihe, Fragen zu stellen.
Ich nickte der Person im Gang zu, die dort noch immer etwas unschlüssig stand.
"Ihr habt jemanden mitgebracht?", fragte ich Miu oder Selo und zog eine Augenbraue hoch.

Fragile_Jewel
Gelöschter Benutzer
💜Randomy💜 (Ka was ich hier gemacht habe loool)
von Fragile_Jewel am 07.06.2022 18:24Menschen verstecken sich. Nicht weil sie es wollen, nicht weil sie es müssen, einfach weil sie es machen. Doch egal wie sie sich zeigen, man sieht doch was sie denken, was sie fühlen. Nicht für eine Sekunde habe ich geglaubt, dass Mamiko mir so hinter den Rücken fallen würde. Nein, so eine ist sie nicht.
Das Tibi auch genau im gleichen Moment kommen wird, ich wusste es einfach. Nein, anders kann es hier nicht verlaufen. Sie griff mich sanft und trug mich in die wohlwollenden Schatten. Die Risse schlossen sich langsam, so wie Stolas sich immer um mich gekümmert hätte. Irgendwie wünschte ich, dass er hier wäre, auch wenn ich es nicht leiden kann, dass er sich so viele Sorgen um mich macht.
„Was hast du dir dabei gedacht, dass du einfach so hier rein rennst?!"
„Warum denkst du nie nach..."
„Ich hätte dich niemals mit aufnehmen sollen."
...
Ich höre Worte, doch kann ich sie nicht wahrnehmen. Ein innerer Groll wühlt sich in mir. Ein Sturm. Bevor Tibi es ahnen konnte, stand ich schon wieder auf.
„Du bist stärker, als du denkst."
Ein Krächzen entsteht hinter mir, das Flattern von unmöglich vielen Flügeln. Tibi schaut schon ganz verwirrt, aber auch fasziniert.
Das Krähenmädchen läuft raus aus der Sicherheit der Schatten. Trotz ihrer schonenden Natur konnte sie nicht weiter in dieser Sicherheit verweilen. Achtsam folgten ihr die Krähen, fast schon als würden sie lachen. Doch diesmal lachen sie nicht über den Dämon, nein, sie lachen über den Abszess, der sich gegen Mamiko wehrt. Der Anhänger fiel zu Boden, dass Monster kreischt. Sie weiß was jetzt passieren wird.
So warnt die Krähe ihre Gefährten, dass sie aus dem Weg treten sollten. Die langsamen Schritte der Krähe gewinnen immer mehr an Geschwindigkeit. „Wesen wie du, ihr seid nichts außer Maden," die Krähe hob ihren Arm in die Luft und sprang: „ihr verletzt andere, nur um eure eigenen Gelüste zu stillen."
Ihre Flügel spreizten sich, ihre Länge verdoppelte sich: „Tu mir weh, dann holen dich bloß die Sterne der ewigen Nacht."
Sie warf einen letzten Blick auf das Wesen vor ihr: „Tu meinen Freunden weh, dann hole ich dich zur Stunde 13!"
Die Krähen, die dem Mädchen folgten, stürzten sich auf das Monster vor ihnen. Das Krächzen wird lauter und lauter bis es zu Lachen ausartet. Und bevor jemand es wusste, verschwand das Monster vor ihren Augen. Bloß Raben standen auf ihrem Grab.
Mist, ich habe mich überanstrengt... ich stürzte wieder zu Boden, doch fingen mich die Raben auf. So sehe ich die beiden noch auf mich zu rennen, jedoch lächele ich die beiden an.
Sie sind sicher, dass ist was zählt.
Re: Das super coole TM original RPG mit coolen Leuten (do not steal)
von Apocalyptic_Apostle_Nika am 07.06.2022 23:48Die Luft zog ihr aus der Lunge und lag flach über ihrem Gesicht, wie eine Wand zwischen der Realität und einer anderen Welt, Dimension. Die Wand, die Huxley von ihren Mitmenschen abschnitt, welche sie selbst erbaut hatte. Die Wand, aus Himmel und Hölle erbracht, unzerbrechlich und
immerwährend.
Selos Worte verschwanden und fielen in die Schatten, wo sie sich mit den ungeweinten Tränen und ungesprochenen Worten vermischten. Sie verklangen, und der Raum fühlte sich einsamer als jemals zuvor an, obwohl ihr Wortlaut mit solch liebevoller Sorge und Freundschaft gefüllt war. Das Auge des Götterkindes schwang zurück auf ihr Gegenteil, ihren Nachfolger.
Für diesen Moment blieb die Zeit stehen, der Boden gefror, ließ nicht zu, dass Wörter lautlos zu Boden fielen und sich mit anderen belanglosen Zitaten und Gedanken vermischten. Sie waren auf Ebenen Grund, verbunden durch ihre Augen, die Tore zu ihren Seelen. Hatte sie denn noch eine? Nein, sie war gebrochen. Aber dies bedeutet doch, dass sie noch eine hatte... oder? Ihre Lippen zogen sich ach-so-leicht auseinander, ein Klang folgte.
Er drehte sich fort.
Das Eis brach, sie krachte in den eiskalten und bitteren Ozean, in welchen ihr Körper einem ewigen Zyklus von Tod und Wiedergeburt ausgesetzt ist, gezwungen, ihre Fehler immer und immer wieder zu wiederholen. Eine laute Stille kehrte ein, wohl eher ein Rauschen und Piepsen, Klirren und Schreien in ihren Ohren.
Wie konnte sie nur so leichtsinnig handeln? So leichtsinnig sein, und das Risiko eingehen, das er wie sie wird?
Sie holte Luft, es zischte, ihr Herz zog ihre Lunge in die Länge, ihre Lippen verschlossen sich. „Ihr habt jemanden mitgebracht?", erkundigte sich der Oxygenetiker bei Miu und Selo, während er die neue Person im Gang musterte. Ihr Gehör kehrte zurück. Selo lächelte. „Ja, ihr Name ist Lia.", erklärte sie, beinahe stolz. Eno nahm es wahr, nickte und nahm die Hand zum Kinn, als müsste sich diese kurze Antwort erneut durch den Kopf gehen lassen, um sie zu analysieren. Dann sah er Lia an: „Sie sieht ganz schön vermöbelt aus.". Sie sah beinahe peinlich berührt aus, aber seine Aussage enthielt Fakten. Ihre Beine waren grün und blau, ein bisschen aufgekratzt und geschürft. Ihre Kleidung war auch ganz staubig. Sie roch nach Krankenhaus. Miu warf seinen Kommentar bei Seite, obwohl er wahrscheinlich nur die Stimmung aufheitern wollte, und begann zu erklären: „Wir haben sie im Krankenhaus gefunden. Sie war im Keller, sozusagen besessen von einem Monster.". Das Hasenmädchen pausierte einen Moment, bevor sie selbst peinlich berührt, noch hinzufügte: „Lia ist eine Hexe. Sie hat ein Haustier, er heißt Flips.". Miu hat ein goldenes Herz. Es schien, dass sie Lia nicht als ‚pures Opfer' darstellen wollte, sie wollte ihre Persönlichkeit zeigen.
Es machte Huxley krank. Das Götterkind befreite sich aus ihrer Statik und ihre Beine ließen sich wieder kontrollieren. Sie schob Selo zur Seite, hörte von ihr nur ein überraschtes Geräusch. Miu ging beinahe automatisch zur Seite, ließ sie durch den Türrahmen passieren. Huxley zog an Lia vorbei, sie hatten für einen kleinen Moment Augenkontakt. Sie hatte grüne Augen. Huxleys Blick löste sich.
Sie wollte kotzen. Sie will alleine sein. Sie will sie wieder.
Miu, jedoch, schien noch an der Auseinandersetzung von heute Mittag zu hängen...
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Re: Das super coole TM original RPG mit coolen Leuten (do not steal)
von Miulo am 08.06.2022 20:09"Kommt wir gehen zu ihnen,sie scheinen uns ja nicht gehört zu haben",verkündete ich und machte mich mit schnellen Schritten auf den Weg zu den hinteren Verwaltungsräumen des WcDonalds."Seid ihr hier drin?",rief ich der doch etwas stillen Umgebung zu.Schon bei dem ersten Raum in den ich herein schaute hatte ich Glück.
Der Raum war unordentlich,und auch Nika und Eno die sich in diesem befanden wirkten so als wären sie Teil der Unordnung.
Ist es gemein Menschen so zu beschreiben?Wahrscheinlich
Aber wie anders könnte man die beiden beschreiben als mit dem Wort "unordentlich"?Beide von ihnen,wenn Nika auch etwas mehr als Eno,waren mir unergründlich,so wie ein großes Chaos in dem man alles mögliche fand nur nicht das wonach man wirklich suchte.
Wahrscheinlich würde ich eine lange Zeit benötigen bis ich mich wirklich mit ihnen verstand,wenn ich überhaupt in der Lage dazu war.
Meine Gedanken wanderten zurück zu dem Gespräch das ich mit Nika vor einigen Stunden,welche sich beinahe wie Tage anfühlten,geführt hatte.
Nika hatte nicht mit Worten auf meine Vorwürfe geantwortet,aber wenn sie es getan hätte was hätte sie gesagt?
Dies war etwas was mich schon seit Selo und ich zum Krankenhaus aufgebrochen sidn gestört hat.
Was hätte sie gesagt?
Ich will wissen was sie wirklich von all dem hier,von uns, denkt aber sie spricht nicht.Ich habe keine Ahnung was sie fühlt,ich weiß nicht mal ob sie überhaupt auf die gleiche Weise fühlt wie wir anderen.
Sie verwirrt mich und Verwirrung ist etwas was ich ganz und gar nicht gebrauchen kann,gerade in so einer Situation würde ich alles dafür geben um nicht verwirrt zu sein.Ich brauche klare Prota- und Antagonisten andernfalls kann ich nicht arbeiten und Nika ist eben kein solcher.
Ähnlich ist es mit Eno,auch wenn ich mir sicher bin dass er ebenfalls das Böse bekämpfen will kann ich ihn nicht einfach als gut abstempeln.
Würde er sich für das Team opfern?Oder würde er seine eigenen Ziele und Wünsche allem anderen vorziehen?
Solange diese Frage nicht beantwortet ist werde ich auch ihn nicht mögen können...
Trotzdem Kooperation ist wichtig und ich muss dafür sorgen dass meine Gefühle mich nicht von eben dieser abhalten.
Ich hörte zu wie sich das Gespräch vor meinen Augen entfaltete bis ich wieder an der Reihe war zu sprechen: "Wir haben sie im Krankenhaus gefunden. Sie war im Keller, sozusagen besessen von einem Monster."
Ich pausierte kurz,diese Erklärung wurde Lia bei weitem nicht gerecht.Als neues Mitglied des Teams war es wichtig dass die anderen wussten wer sie ist und was sagt es schon über sie aus dass sie besessen war?Ich fügte also etwas zu meiner Aussage hinzu: „Lia ist eine Hexe. Sie hat ein Haustier, er heißt Flips."
Der Gedanke an Flips machte mich glücklich,in einer Welt wie dieser gab es nichts was so rein war wie Tiere.Selbst der netteste Mensch auf Erden wirkte wie der größte Sünder im Vergleich mit einem Tier jeglicher Art.
Tiere konnten nicht falsch machen,sie kennen keine Morale,sie waren einfach da und diese Tatsache alleine war etwas was mich unglaublich dankbar und glücklich fühlen ließ.
Ob Lia Flips wohl sehr vermisste?Ich wollte sie gerade darauf ansprechen und ihr meine Hilfe bei der Suche anbieten,doch das Mädchen mit der Augenklappe hatte andere Pläne:
Ihr Körper der vorher noch wie versteinert dastand bewegte sich nun nach vorne.Sie schob Selo beiseite ohne sie auch nur eines Blickes zu würdigen. Auch ich befand mich mitten im Weg. Aus einer gewissen man könnte schon beinahe sagen Angst schritt ich wie selbstverständlich zur Seite und ließ das Mädchen passieren.
Nun war sie weg...
Aber wieso?
Wieso hat sie das Recht einfach zu gehen wenn es ihr passt?
Tut das ihrem Gewissen nicht weh?
Ich erinnerte mich an all die Situationen in meinem Leben in denen ich vor Stresssituationen feige weggerannt bin weil ich es nicht anders konnte
Jetzt!
Jetzt hatte ich die Möglichkeit mit ihr zu reden!Eno wollte sich bestimmt erstmal mit Lia auseinandersetzen,Selo würde es wahrscheinlich nicht all zu sehr stören wenn auch ich den Raum verlasse und die Anderen waren noch nicht wieder da!
Ehe ich mich versah befand ich mich nun also hinter Nika.
Meine eigenen Schritte waren schnell aber ihre waren schneller,ich hatte Mühee mit ihr mitzuhalten.
Kein Wunder also dass sie mich nicht direkt bemerkte
Oder hatte sie mich schon längst bemerkt?
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Re: Das super coole TM original RPG mit coolen Leuten (do not steal)
von David am 09.06.2022 00:42Es dauerte nicht lange, bis eine Antwort von Selo kam.
"Ja, ihr Name ist Lia."
Ich nickte. Lia also.
Dann betrachtete ich die Neue genauer. Kastanienbraune Haare, grüne Augen, ein freundliches Gesicht.
Und aufgekratzte Beine - so viele blaue und grüne Flecken, dass darunter kaum noch unversehrte Haut zu sehen war. Auch ihre Kleidung war voller Staub.
Ich wandte meinen Blick wieder von Lia ab. Es war schließlich unhöflich zu starren.
"Sie sieht ganz schön vermöbelt aus.", präsentierte ich das Ergebnis meiner Analyse.
Miu reagierte nicht auf meinen Kommentar und begann zu erklären: "Wir haben sie im Krankenhaus gefunden. Sie war im Keller, sozusagen besessen von einem Monster."
Ich stutzte. Besessen?!
"Ähm", begann Miu, ehe sie ihre Vorstellung von Lia verbesserte. "Lia ist eine Hexe. Sie hat ein Haustier, es heißt Flips."
Ich musste bei Mius Aussage leicht lächeln. Das Hasenmädchen war ein ziemlich guter Mensch, so schien es jedenfalls. Vielleicht könnte ich mir in dem Bezug etwas von ihr abschauen.
Ich wollte gerade vom Tisch springen, die Situation mit Lia angehen, als die Statue der Götterfigur sich in Bewegung setzte. Sie schob Selo zur Seite, als wäre sie lediglich ein Stein, der ihr im Weg stand. Der nächste Stein - Miu im Türrahmen - wich von selber beiseite, ließ Huxley passieren.
Eben dieser Stein wandte uns einen Augenblick später den Rücken zu, verschwand mit Huxley im fast unbeleuchteten Gang des WcDonalds. Ich sah den beiden nach, bis sie um die Ecke bogen, starrte noch in den Gang, bis die schneller werdenden Schritte der beiden nur noch entfernt zu hören waren, bis sie irgendwann zu Halt kamen und komplett verstummten.
Es war nicht das erste Mal, dass Huxley von uns weggelaufen war. Aber Miu?! Wieso war Miu ihr gefolgt?
Hatte ich mich was sie anging geirrt? Sie falsch eingeschätzt?
Frustriert wollte ich auf den Tisch neben mich schlagen, doch ich hielt mich zurück und riss mich zusammen.
Meine Hand ballte sich zu einer Faust und öffnete sich wieder.
Ich sah zu Selo und Lia, die gerade dabei waren, verwirrte Blicke auszutauschen.
"Tja...", brach ich schließlich die Stille, die über den Raum eingebrochen war und erhob mich mit einem Seufzen vom Tisch.
Die Cookie-Verkäuferin und die Hexe nahmen ihre Blicke voneinander und wandten sich mir zu.
Ich bewegte mich in Richtung Lia und blieb kurz vor ihr stehen.
"Willkommen in unserer kleinen Gruppe.", begrüßte ich sie, schenkte ihr ein Lächeln und hoffte, dass dieses relativ freundlich und nicht gezwungen rüberkam. "Wir würden ja eine Vorstellungsrunde für dich machen, aber da die Hälfte der Gruppe fehlt..."
Ich pausierte für einen Moment und malte mir verschiedene Szenarien aus - von toten Gruppenmitgliedern bis hin zu einem Kampf zwischen Miu und Huxley. Dann räusperte ich mich, schüttelte die Gedanken weg.
"Da die Hälfte der Gruppe fehlt, müssen wir das wohl auf später beziehungsweise auf morgen verschieben."
Als ich kurz zu Selo sah, nickte sie nur leicht mit dem Kopf. Ich wandte mich wieder der Hexe zu, setzte mein Lächeln erneut auf.
"Ich bin jedenfalls Eno, der uh..."
Fast hätte ich mich als Anführer der Gruppe vorgestellt, im letzten Moment erinnerte ich mich aber daran, dass dieser Status nie offiziell gemacht wurde. Ich hatte ihn mir selbst zugeschrieben, um mir eine gewisse Motivation oder Orientierung in dieser Situation zu geben. Oder so.
"Der Oxygenetiker der Gruppe.", beendete ich meinen Satz. "Uh, das heißt, dass ich Wind kontrollieren kann."
Ich lächelte Lia etwas unbeholfen an und hielt ihr die Hand hin.

Re: Das super coole TM original RPG mit coolen Leuten (do not steal)
von Apocalyptic_Apostle_Nika am 09.06.2022 01:09Huxley bewegte sich fort von der Szene, von dem Lärm und Geläster der Menschen. Sie war keiner von ihnen. Sie war es schon lange nicht mehr. Sie hatte ihre Menschlichkeit abgelegt.
Ihre Hand umfasste das Kreuz.
Dafür brach ihre Seele.
Doch, egal, wie sehr sie versuchte allein zu sein, sie fand keinen Frieden. Dieses Mal war es Miu, welche ihr wie ein treuer Hund folgte. Auf einen Schritt von Huxleys Seite folgten gleich vier von ihr. Das Götterkind beschloss, sich etwas schneller zu bewegen, doch der Hase lief sogar noch schneller. Huxley gedachte, dass sie bald einen Herzinfarkt bekommen und direkt hinter ihr zu Grunde gehen würde. In diesem Moment wäre dies jedoch zu passend für Huxley. Sie seufzte, und lief um die farbenfrohe Theke herum, Miu folgend.
Ihr gefiel aber dieses Katz-und-Maus Spiel anscheinend nicht mehr – könnte man meinen, denn obwohl sie zu Huxley rief, scheinbar um sie zu stoppen, folgte sie ihr weiterhin auf Schritt und Tritt, wie der Schatten zu Licht. Ist das nicht fast etwas ironisch, Huxley?
„Warte doch! Ich möchte nur reden!", versuchte das Mädchen sie zu überzeugen. War dies Frust oder Verzweiflung in ihrer Stimme, fragte sich Huxley. Miu wurde kein Blick geschenkt: „Ich habe keine Worte zum Sprechen.". Aber dies stimmte nicht. Es gab viele Wörter in Huxley, die ungesprochen waren und darauf warteten und beteten, gehört zu werden. Stille Schreie, verstummtes Betteln. Dinge, von denen sie inständig hoffte, sie jemanden erzählen zu können. Wer würde aber hören? Jeder Arzt würde sie in das Gefängnis schicken, doch es würde sie nicht halten können. Also muss sie weitermachen.
„Warum denkst du, dass du als Einzige fortlaufen kannst?", das Hasenmädchen war unzufrieden mit ihrer Antwort. Hatte sie jemals etwas anderes getan, als wegzulaufen? Sich zu verstecken? Andere für sich arbeiten zu lassen? Von klein auf tat sie das, nicht wahr? Das Kreuz wird immer wärmer je mehr sie ihre dünne Hand um es schlingt. Ihre Gedanken gelten nur für einen kurzen Moment ihren Eltern, welche von Freunden und Familie immer bemitleidet wurden. Ihr einziges Kind benötigte so viel Hilfe, konnte sich kaum allein beschäftigen, so krank war es. Am Ende brachte es jemanden in Gefahr, so nutzlos zu sein...
„Ich bin daran nicht interessiert an solchen Alltagskonversationen.", ihre Antwort hielt sich kurz und sie warf das Kreuz bei Seite, welches sich wieder über ihre Brust platzierte. Keine der Leute hier verfolgte das gleiche Ziel, oder? Also war es letztlich egal, welchen Konversationen sie Ohr schenkte und welche sie ignorierte. Vielleicht dachte Miu aber anders, meinte, dass alle zusammenarbeiten sollten, ‚Freunde' werden. Nein, nie mehr.
„Du wirst wirklich gut darin, Huxley."
Nie wieder.
„Diese gehört dir."
Nie wieder.
„Nika", Miu begann ihr Machtwort zu sprechen, „was hältst du von uns? Du bist immer ganz allein, auch wenn wir dich einladen. Magst du uns nicht? Willst du wirklich allein sein?". Sollte dies ein Hilfeangebot sein? Ein Geben-und-Nehmen? Huxley ist nicht wie sie, wie kein Mensch. Sie ist ein Monster. Wieder blieb sie stehen, auf den karierten Kachelboden des überglücklichen Restaurants. Es teilten die beiden nur ein paar Meter, aber es fühlte sich wie mehrere Leben an. Sie muss allein sein, weil niemand wie sie ist. Weil sie andere verletzt.
Als hätte sie verloren, biss sie sich auf die Lippe. Denn wenn jemand bei ihr ist, werden sie wie sie. Und ihresgleichen darf nicht existieren. Unter gar keinen Umständen darf jemand werden wie sie.
„Ich will nicht !!!!!!"
Huxley tötete den Gesang der Stille, welcher sich zwischen ihnen entfaltet hatte, drehte sich zu dem gerüschten Mädchen. „Normalerweise nennt man mich Huxley.", entgegnete sie ihr. Es stimmte. Jeder schien überrascht von ihrem Nachnamen, ihr Ururgroßvater war ein großer Dichter, Großvater auch Autor. Lehrer waren immer ganz überrascht von dem Namen, sagten ihn immer wieder, fragten nach ihn. Mitschüler begannen sie so zu nennen, sie stellte sich selbst beinahe immer automatisch nur mit ihrem Nachnamen vor. Vater erlaubte ihr jedoch nie die Bücher von Ururgroßvater zu lesen, obwohl er sie alle in seinem Büro hatte. Ihr Rücken wandte sich erneut gen Miu. Sie realisierte nicht wirklich, was sie nun beantwortet hatte und was nicht. Es fühlte sich so an, als würde sie Sätze sprechen, die man für sie aufgenommen hatte.
„Das beantwortet mir gar nichts!", widersprach Miu, „Wenn ich dich nicht verstehe, wie soll ich mit dir zusammenarbeiten? Wie soll ich dir vertrauen? Wie nimmst du dir das Recht, so zu sein?". Die hatte solch ein Temperament. Woher nimmt sie sich das Recht dafür?
Sie machte einen Schritt nach vorne: „Warum folgst du mir? Fürchtest du, dass ich fliehen werde? Das brauchst du nicht. Ich habe keinen Grund. Nachts ist es zu kalt.". Ein weiterer Schritt: „Du musst mir nicht trauen. Niemand muss das.". Und auf dieses Paar folgten weitere, die sie forttrugen. Insgeheim wünschte sie, dass die Lichter platzen wurden und die Dunkelheit sie verschlucken würde. Das Mädchen ist müde, sie will schlafen. Aber in das Land der Träume zu gehen, heißt sie erneut zu sehen.
Huxley keuchte, sie packte ihre Brust mit der rechten Hand, ihre Fingernägel stachen durch ihre Veste, durch ihr Hemd, direkt in ihre Haut und noch tiefer. Ihre Brust tat weh, fühlte sich eng an. Ihre Lunge ließ weniger Luft passieren, ihr Kopf fühle sich nach fliegen. Ihre linke Hand rutschte ihr an das linke Auge, auf die Augenklappe. Ihre Anfälle sind nicht mehr so schlimm wie früher, aber sie bräuchte noch ein paar, bis sie endgültig verschwinden würden. Aber es schien, dass nur sie hier war. Ohne Ihresgleichen konnte sie jedoch nicht stärker werden, nicht überleben.
Sie wurde sicherstellen, dass es diese Kreaturen nicht mehr geben würde.
Niemand darf wie sie enden.
Niemand.
„Meine Medikamente sind zuhause.", sie lächelte, weil sie ein Idiot war.
Exorcizamus te, omnis immunde spiritus
Omni satanica potestas
In nomini Jesu Christi
Vade retro Satana
Nunquam suade mihi vana
Sunt mala quae libras, ipse venena bibas
In nomini Jesu Christi
Re: Das super coole TM original RPG mit coolen Leuten (do not steal)
von Miulo am 14.06.2022 21:14Immer schneller lief Nika vor mir davon bzw. vielleicht lief sie har nicht davon?Wer weiß das schon..
Zumindest fiel es mir immer schwerer mitzuhalten weswegen ich meinen Mund öffnete in der Hoffnung sie zum stehen bleiben zu bewegen :"Warte doch!Ich möchte nur reden!"
"Ich habe keine Worte zum Sprechen",Nikas Antwort war wie ein Schlag ins Gesicht.Was soll das denn heißen?Keine Worte zum Sprechen pff
Jeder hat irgendetwas zu sagen selbst wenn es nur verletzende Worte sind.Wieso schreit Nika mich nicht einfach an?Wieso sagt sie nicht einfach dass sie uns alle hasst oder eben nichz?Das würde alles so viel einfacher machen!
Den nächsten Satz den ich sprach versuchte ich etwas schlauer zu formulieren sodass Nika ihm nicht einfach wieder ausweichen konnte:"Warum denkst du, dass du als Einzige fortlaufen kannst?"
Während ich auf eine Antwort wartete fiel mein Blick auf das Kreuz das aktuell fest von Nikas Hand umklammert wurde.Ich fragte mich welchen Zweck es wohl hatte,vielleicht war es ein einfacher Glücksbringer,vielleicht half es Nika auch dabei sich zu beruhigen wenn sie nervös war?Welchen Grund auch immer das Kreuz um ihren Hals hatte, Menschen oder Wesen die etwas haben ,das sie immer bei sich tragen waren in meinen Augen automatisch menschlicher als andere
Ich weiß auch nicht genau wieso ich dies so empfinde aber sagen wir es ist einfach ein Gefühl :)
Die Stille wurde durchbrochen: "Ich bin daran nicht interessiert an solchen Alltagskonversationen"
(Hier

Nicht daran interessiert?! *Nicht daran interessiert*
Ich war auch nicht unbedingt daran interessiert gefährliche Monster zu bekämpfen um die Menscheit zu retten aber trotzdem musste ich es tun.
Die Erde steht auf dem Spiel und sie hat einfach keine Lust?Ich kann vollkommen verstehen dass sie ihre eigenen Entscheidungen treffen möchte aber ist es wirklich richtig in unserer Situation so egoistisch zu sein?
Warte...
Bin ich egoistisch?
Ich bin egoistisch.
Ich halte das Team auf
Ich mache immer nur was ich will
Wieso bin ich so?Ich darf Nika nichts vorwerfen
Positiv Miu positiv Miu
Du wolltest positiv sein
Ich muss netter zu ihr sein
Ich muss sie respektieren genauso wie die anderen mich respektieren
Ein tiefer Atemzug,dann fing ich erneut an zu sprechen: "Nika,was hältst du von uns? Du bist immer ganz allein, auch wenn wir dich einladen. Magst du uns nicht? Willst du wirklich allein sein?"
Diesmal versuchte ich empathische zu sein,zwar war meine Hauptintention herauszufinden wie Nika zu unserem Team steht aber gleichzeitig möchte ich nicht dass es ihr schlecht geht.Vielleicht hat sie Probleme die sie nicht einfach so ausdrücken kann.
Ein weiteres Mal bekam ich nichts weiter als pure Enttäuschung zurück: "Normalerweise nennt man mich Huxley."
Zwar war es wichtig zu wissen wie sie gerne angesprochen werden würde aber jetzt gerade beantwortete mir dies gar nichts und genau dies sagt ich ihr auch:" Das beantwortet mir gar nichts! Wenn ich dich nicht verstehe, wie soll ich mit dir zusammenarbeiten? Wie soll ich dir vertrauen? Wie nimmst du dir das Recht, so zu sein?"
Nun begann Nika sich zu bewegen,erst ein Schritt...
"Warum folgst du mir? Fürchtest du, dass ich fliehen werde? Das brauchst du nicht. Ich habe keinen Grund. Nachts ist es zu kalt."
Dann zwei...
"Du musst mir nicht trauen. Niemand muss das"
Und schließlich immer mehr Schritte.
Sie war verschwunden.
"Nika",meine Stimme war nur noch ein leises Flüstern,enttäuscht sank ich an der Wand entlang zu Boden.Nichteinmal ansatzweise hatte ich das erreicht was ich erreichen wollte. Wie geht es jetzt weiter?Noch immer habe ich nicht die leiseste Ahnung wie ich mit Nika umgehen sollte.Wahrscheinlich ist es am besten wenn ich zu ihr genauso nett bin wie zu den anderen auch,das wäre am fairsten.Und ich sollte sie respektieren,wenn ihr Name Huxley ist dann ist ihr Name Huxley und wenn sie in Ruhe gelassen werden möchte dann möchte sie in Ruhe gelassen werden.Jeder Mensch hat Bedürfnisse und wenn ihr Bedürfnis Ruhe ist dann habe ich nicht das Recht etwas daran zu ändern.
Apropos Ruhe,ich merkte dass ich den ganzen Tag und nun auch die halbe Nacht nichteinmal Zeit hatte um mich wirklich auszuruhen.Ich war zwar ein Mensch der generell eher wenig Schlaf brauchte,aber nachdem man von einem weirden Nosic durch die Gegend geworfen und danach fast erwürgt wurde wäre es doch ganz schön seine Augen zumindest für eine kurze Zeit schließen zu können.
Dass der Boden hart und leicht klebrig war störte mich nicht,ich fühlte mich erstaunlich wohl und auch wenn ich teils die Stimmen von Eno,Lia und Selo aus dem Hinterzimmer hören könnte schlief ich ungewöhnlich schnell ein.
Doch ruhig und erholsam war mein Schlaf nie.Wie jede Nacht wurde ich von Albträumen geplagt,die Träume waren vom Thema her immer ähnlich aber heute waren sie noch schlimmer. Zu viel war passiert ich brauchte einen Weg um es zu verarbeiten.
"MAMA!PAPA!NEEEEEEEEEEEEEEIIIIINNNNN"
Nach dem aufwachen konnte ich mich nie an meine Träume erinnern aber eines war gleich.Meine Mutter stand neben meinem Bett und erzählte mir dass ich nach ihr und meinem Vater geschrien hatte während sie mir vorsichtigüber die Haare strich (mittlerweile kam sie nicht mehr nachts in meine Zimmer,ich war schließlich alt genug und meine Mutter hat nicht genug Energie um jede Macht aufzustehen und ihre Tochter aus ihrem Albtraum zu wecken.Aber trotzdem erzählte sie mir jedesmal davon wenn sie mich Nachts schreien gehört hat)
Das ich nach meiner Muttee schrie konnte ich verstehen,aber an meinen Vater habe ich keine Erinnerungen,ich habe keine Verbindung zu ihm.
Diesmal war es jemand anderes der am meinem zitternden Körper rüttelte.Aber egal wer es war ich wollte meine Augen nicht öffnen
.Ich bin schwach und verletzlich und Schwäche und Verletzlichkeit sind erstens peinlich und zweitens gefährlich.Die Anderen dürfen mich so nicht sehen!
DAS INTERNET IST FÜR UNS ALLE NEULAND


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