Meine Eltern...

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Nachtstern

21, Weiblich

  Catwalk-Model

Beiträge: 149

Re: Meine Eltern...

von Nachtstern am 20.06.2020 23:22

Ich weiß jetzt nicht, ob ich mich jetzt bedanken soll, sagen soll, dass du nicht weinen sollst, oder ob ich jetzt auch anfangen soll zu weinen xD Ich glaube ich mach einfach alles Ahhh
Danke n-n
Wein nicht OwO
Ich wein jetzt auch T-T (ungelogen)

Life isn't easy... But dreaming is! - hehe


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TIbia

18, Weiblich

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Re: Meine Eltern...

von TIbia am 20.06.2020 17:08

Mann bei deinem Text bin ich jetzt ungelogen in Tränen ausgebrochen @Nachstern...

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ATUA 

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enasole
Gelöschter Benutzer

Re: Meine Eltern...

von enasole am 04.06.2020 21:33

Oh... ich hasse Sport xD
Mit Yoga wollte ich schon anfangen, aber irgendwie habe ich keine Lust dazu...
Mit meinen Freunden kann ich keine Zeit verbringen, weil ich keine Freunde habe xD

[Okay, David und Logan sind meine Freunde, mit denen verbringe ich viel Zeit... ]

Danke, hast mir schon sehr geholfen, vielen Dank!

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Nachtstern

21, Weiblich

  Catwalk-Model

Beiträge: 149

Re: Meine Eltern...

von Nachtstern am 04.06.2020 14:44

Okay, wenn du das nicht erzählen möchtest, ist es in Ordnung. Du solltest allerdings darauf achten, dass es nicht schlimmer wird und am besten komplett verschwindet. Mach also am besten viel  Sport (das hilft wirklich) und versuch nur Dinge zu machen, die dir Spaß machen/gemacht haben, wie dein Lieblingshobby auszuüben und vorzugsweise Comedyfilme und Serien zu schauen. Das hilft ungemein. Außerdem solltest du versuchen dich wieder viel mit deinen alten, aber lieber mit neuen, guten Freunden zu umgeben und mit ihnen viel, spaßige Zeit zu erleben. Und zu guter letzt: Treib viel Yoga, dabei entspannt sich der Körper und es entsteht so eine Art Gleichgewicht in dir, das dir auch bei Depression helfen kann. Wenn du das alles oder zumindest ein bisschen davon einhältst, dürfte es nicht schlimmer werden und es müsste sich sogar bessern. Und was deine Eltern angeht: versuchs einfach weiter.
Und wenn du wieder eine Depriphase hast/traurig bist, überleg dir etwas, was dir helfen könnte, wenn du schon keine Hilfe von deinen Eltern und Freunden bekommen kannst(/willst). Etwas zu essen wäre nicht so gut, aber du könntest dann zum Beispiel einfach raus gehen, Fahrrad fahren gehen oder einfach ein Kissen oder Kuscheltier umarmen oder so. Dir fällt bestimmt was ein und wenn du jemals Hilfe brauchen solltest, bin ich für dich da!

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enasole
Gelöschter Benutzer

Re: Meine Eltern...

von enasole am 03.06.2020 22:51

Oh, ich verstehe.

Ich denke, dass es mir auch lieber ist, es nicht zu erzählen. Vielleicht liegt es bei mir ja auch nur an der Pubertät, wie du gesagt hast, vielleicht ist es ja auch nur eine kleine Phase. Ich bin ja erst seit ca. einem Jahr depressiv, aber ich weiß nicht woran es liegt.

Die Depressionen kamen einfach auf einmal, wie aus dem Nichts, und dann war ich ne Zeit lang ziemlich verwirrt und meine Freunde fanden mich sehr kompliziert, also haben sie mich dann ‚verlassen‘. Wobei ich doch eigentlich ihre Hilfe gebraucht hätte... Ich weiß doch, dass ich blöd zu ihnen war und so, aber nachdem sie mich alleine gelassen hatten, ging es mir noch schlechter.

Ich weiß wirklich nicht, woran es liegt, gestresst war ich zu der Zeit, als die Depression kam, eigentlich eher nicht und generell ging es mir halt ziemlich gut.

Wenn ich meinen Eltern über meine Depressionen erzählen muss, um Hilfe zu kriegen, dann will ich lieber keine Hilfe kriegen. Ist das die einzige Möglichkeit? Ich versuche es ihnen zu zeigen, aber naja...


(Oh. Ich bin froh, dass du das hinter dir hast.)

Antworten Zuletzt bearbeitet am 03.06.2020 22:52.

Nachtstern

21, Weiblich

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Beiträge: 149

Re: Meine Eltern...

von Nachtstern am 03.06.2020 22:36

(Ja, meine Kinderärztin war immer sehr ignorrant und hat sich eigentlich absolut nicht für die Kinder interessiert, die sie behandelt hat, deswegen bin ich foh, dass ich schon lange nicht mehr zu ihr muss) Ich versteh dich absolut. Ich will meine Eltern auch nicht stören und ihnen Probleme bereiten, allerdings habe ich das Glück, dass meine Eltern mich unterstützen würden, wenn ich es ihnen denn sagen würde. Allerdings glaube ich, dass du wenn das dein einziger Hinderungsgrund ist, es ihnen wirklich sagen solltest. Denn ich glaube, dass du deinem Vater zeigen könntest, dass er nicht unbedingt recht hat. Er wird es verstehen und dich unterstützen. Und wenn nicht, reicht es aus, wenn deine Mutter dir hilft und du vielleicht zu einem Arzt oder Therapeuten gehst, die dir helfen  das ganze zu verstehen und die Krankheit zu heilen. Letztendlich ist Depression ja eine Folge von Hormonschwankungen. Das bedeutet, dass Depression einfach so kommen kann, ohne dass du irgendwelche großartigen Probleme hast. Die Hormonschwankungen können aber genauso gut durch Stress verursacht werden, welcher in der Regel durch Probleme ausgelöst wird. Je schwerwiegender die Hormonschwankung, desto schwerwiegender ist die Depression. Suizidgedanken sind bei einer Depression ja ein Symptom und wie Symptome nunmal so sind, können sie auftreten, sie müssen es aber nicht. Wenn du das deinem Vater so erklärst, muss er dir einfach glauben, wenn er es nicht tut, kann es dir im Notfall natürlich auch ein Arzt bestätigen.
Ich möchte dir nicht vorschreiben, was du tun sollst. Denn ich selbst habe ja auch die Option gewählt, es niemandem zu erzählen und mir persönlich geht es nun auch ohne richtige Behandlung besser. Aber du musst auch daran denken, dass du nicht weißt, woher die Hormonschwankungen kommen. Denn sie können nicht nur durch Stress, sondern auch durch Pubertät, eine falsche Ernährung, zu wenig Sport, einfach so und eine andere Krankheit, die ein Hormonungleichgewicht auslöst, kommen. Ein Therapeut und Selbstbehandlung bringt oft nur was, wenn die Depression durch Stress und Probleme herbeigeführt wird. Deswegen ist es auch sehr wichtig zu einem Arzt zu gehen, da das auch ohne Selbstmord tödlich enden kann (kann, muss aber nicht).
Ich bin für mich auf den Schluss gekommen, dass es bei mir an der Pubertät, Stress und Problemen liegen muss und habe nur deshalb beschlossen meinen Eltern nichts zu sagen. Diese Entscheidung musst du auch für dich treffen und denk dran: sie kann auch Konsequenzen haben (wenn du dich für eine Selbstbehandlung entscheidest, kann ich dir auch Tipps geben, wie das funktioniert).
(Ps: beim Rit.zen habe ich mir auch zuerst geschworen, dass ich es nie wieder tun würde, habs dann aber doch gemacht, inzwischen ja zum Glück nicht mehr)

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enasole
Gelöschter Benutzer

Re: Meine Eltern...

von enasole am 03.06.2020 18:02

Okay, what the hell, der Test war ja echt totaler Unsinn XD
Oh. Manchmal meint meine Mum auch, dass sie mich vielleicht zu nem Psychologen oder so schicken sollte, aber darauf antworte ich ihr dann nie.
Es tut mir leid, dass du das mit dem Rit.zen durchgemacht hast. Ich habe mich ein einziges Mal in meinen Leben geritz.t und mir dann aber geschworen, es nie wieder zu tun...

Ich weiß, dass ich mit meinen Eltern darüber reden sollte und so, aber mein Vater hat mir schon mal seine Meinung über depressive Leute gesagt und ich hab Angst, dass er mich dann auch so sieht, er denkt jedenfalls, dass jeder, der depressiv ist, sich umbringen will und so, er hatte paar depressive Freunde und ja...—

Außerdem haben meine Eltern viel zu tun und ich will sie nicht mit meinen Problemen nerven, auch wenn sie mir immer sagen, dass ich mit ihnen reden kann, wenn ich ein Problem hab, das ist nicht so einfach.. Ich kann mein Problem nämlich nicht erklären, das ist das Problem, haha

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Nachtstern

21, Weiblich

  Catwalk-Model

Beiträge: 149

Re: Meine Eltern...

von Nachtstern am 03.06.2020 16:04

Ich glaube meine Eltern (oder zumindest meine Mutter) sind die I-tüpfelche auf dem Sahnehäufchen. Ich bin halt depressiv (also wirklich, aber nicht vom Arzt positiv getestet oder so (ich bin eine dieser "selbstdiagnostizierten" xD). Meine Mutter hatte als ich in der vierten oder fünften war, das Gefühl, dass ich depressiv bin und hat mich für einen Test zu meinem Kinderarzt gebracht (Der Test war absoluter Müll und ich weiß nicht, ob da überhaupt etwas rausgekommen wäre, wenn ich mich nicht "verstellt" hätte). Meine Kinderärztin hat mir die Aufgabe gegeben, dass ich meine Familie als Tier malen soll (so wtf) und dann eine Begründung geben sollte warum jeder dieses Tier war (ich war halt denke ich 11 und hatte absolut keine Ahnung, weswegen ich einfach irgendwelche random Tiere genommen habe, die mir gerade eingefallen sind und die ich zeichnen konnte und hab mir dazu passend eine Begründung ausgedacht. Die Zweite Aufgabe war es dann, dass ich in einem viereckigem Kasten, der mit künstlichem Sand gefüllt war, mit allen Figuren, die zur Verfügung standen eine Szenerie erstellen sollte (ich habe dann zum einen eine Hochzeit am Strand gebaut und an die anderen Durchläufe etc. kann ich mich nicht mehr erinnern haha hobbylos) und daraus hat die dann geschlossen, dass ich nicht depressiv war. Ich meine: was war das? Daraus hätte ich ja nicht einmal schließen können, ob ich jetzte eine Kartoffel oder eine Palme bin (haha)!
Jedenfalls habe ich wegen einer Musikaufgabe jetzt in der Coronazeit einen Raptext über depressive Menschen geschrieben und den halt meiner Mutter gezeigt. Diese hat dann geweint (irgendwie süß) und mir dann gesagt, dass sie manchmal glaubt, dass ich auch depressiv bin (beste Erkenntnis des Jahres, aber gut, ich gebe mir auch Mühe, dass man es nicht merkt). Ich habe es nicht direkt abgestritten und auch nicht zugestimmt.
Als im Februar letzten Jahres dann mein einer Opa gestorben ist und mein Vater wegen eines Herzinfarktes im Krankenhaus lag und wir nicht wussten, ob er es schafft (vom letzteren habe ich niemandem von meinen Freunden erzählt, vom anderen nur, weil es sich ergab) habe ich (shame on me) angefangen mich zu r.itzen (Keine Ahnung, ob das hier gesperrt wird) Ich habe es nicht so oft und nicht so viel und auch nicht so fest wie andere gemacht, doch irgendwie war es das einzige, was mir gezeigt hat, dass ich noch am Leben bin. Ich habe es oft gemacht, wenn ich mir die Schuld an allem gegeben habe. Aber seitdem mein anderer Opa im April diesen Jahres auch gestorben ist (okay, schon etwas davor)(auch davon habe ich niemandem erzählt) habe ich mich nicht mehr geri.tzt. Auch wenn es mir früher ein bisschen geholfen hat, kann ich rückblickend nur sagen, dass man das auf keinen Fall tun sollte, denn es hilft zwar bei Agressionsbewältigung, aber nicht bei der Problembewältigung. Kauft euch dafür also lieber einen Boxsack odermacht euch ein Gummiband ums Handgelenk, zieht es von eurer Haut weg und lasst es dann los (das hinterlässt wenigstens keine bleibenden Schäden). Aber darüber wolle ich eigentlich gar nicht sprechen. Es ging eher darum, dass man die Narben davon immernoch ganz gut sieht, sie sind zwar fast weg, aber eine von denen sieht so aus als ob sie bleiben würde. Jedenfalls haben meine Eltern das auch gesehen und gefragt, ob ich mich ritze, da meine Eltern aber genug Probleme haben und ich ihnen das nicht zumuten möchte, habe ich gesagt, dass ich mich am Rosenstrauch in unserem Garten geschnitten habe und sie haben es mir geglaubt (haha lol).
Was ich damit sagen will ist nicht, dass ihr mich alle bemitleiden sollt oder sowas. Ich gebe mir Mühe und inzwischen ist es viel besser geworden. Sondern ich will sagen, dass das Verständis für Depression in unserer Gesellschaft vor allem bei Kindern, weil diese ja zu jung sind um Probleme zu haben und bei Jungs, weil die ja keine Gefühle haben, nicht vorhanden ist. Dass es Depression gibt, ist allen bekannt. Aber habt ihr gemerkt, dass ich mich die ganze Zeit über über mich lustig gemacht habe, obwohl ich weiß, dass mein Problem ernst ist? Habt ihr gemerkt, dass ich mich "selbstdiagnostiziert" genannt habe? Das ist das, was viele dir vorwerfen, wenn du dich (besonders im Internet) sozusagen outest und deine Probleme gestehst. Aber sie wissen nicht, dass viele depressive Angst haben aktiv zu werden und zu einem Therapeuten oder ähnlichem zu gehen. Es lohnt sich ja nicht, sie sind es nicht wert. Oder sie haben nicht genug Pobleme, um ernst genommen zu werden. Depression ist nunmal nicht wie eine Erkältung, bei der du 2 oder 3 mal niest und jeder weiß, dass es dir nicht gut geht. Depressive Menschen wirken oft nach außen nicht so, wie sie innerlich sind und wenn sie es tun, suchen sie ja nur Aufmerksamkeit oder sollen aufhören zu jammern. Aber Leute, die Gesellschaft hat Unrecht! Kinder sind alt genug, um Probleme zu haben und Jungs haben auch Gefühle! Macht euch nicht über eure Probleme und auch nicht über die von anderen lustig, sie sind ernstzunehmend, egal ob ihr kein Problem habt oder nur eins, es ist wichtig, dass ihr es löst oder Hilfe bekommt und ihr seid es wert, dass man euch hilft! Nur weil ihr selbstdiagnostiziert seid, heißt es nicht, dass es nicht stimmt! Nehmt all euren Mut zusammen und geht zu einem Therapeuten oder outet euch zumindest bei euren Eltern und zwar so richtig; manche Menschen verstehen solche Dinge nunmal nicht durch die Blume! Ich hoffe ich konnte euch helfen und euch geht es bald wieder gut (Depression ist eine ernstzunehmende Krankheit)

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enasole
Gelöschter Benutzer

Re: Meine Eltern...

von enasole am 20.05.2020 21:48

OKAI am Anfang waren sie bisschen besorgt, als alle meine Freunde auf einmal weg waren lol
Aber mittlerweile denken sie mir geht es gut—

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enasole
Gelöschter Benutzer

Re: Meine Eltern...

von enasole am 20.05.2020 21:45

@Subaru: Es kann mir halt niemand helfen lmao


@TIbia: Oh mann—
Ok, thank u

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