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Nachtstern

21, Weiblich

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Beiträge: 149

Tipps und Beratung

von Nachtstern am 18.06.2020 17:05

Hallo Leute,
da ich momentan selber ein wenig Hilfe brauche, dachte ich, dass es ganz praktisch wäre einen Thread zu eröffnen, bei dem man um Beratung bei seinen RPGs, Geschichten und Büchern bitten kann. Es läuft also wie folgt: Ihr verlinkt eure Seite und stellt spezielle Fragen, die die anderen dann beantworten müssen. Damit aber jedem geholfen wird, muss jeder, der um einen Rat bittet, von mindestens einem anderen die Fragen beantworten (wenigstens einige davon). Da ich die erste bin, die um Rat bittet, kann ich ja von keinem anderen die Fragen beantworten, ich werde mir aber Mühe geben euch immer zu helfen n-n
Meine Geschichte findet ihr hier: Let us be brave *klick*
Also hier meine Fragen:
  • Was glaubt ihr, wie die Geschichte jetzt weiter geht?
  • Was wird der nächste Schritt sein?
  • Was ist das klischeehafteste, was euch einfällt?
  • Und war die Strory bisher sehr vorhersehbar?
  • Und ganz wichtig: habe ich bisher eine von den 5 vernachlässigt oder besonders bevorzugt? Sie sollen ungfähr gleich viel vorkommen und gleich viel zur Lösung beitragen, ich bin mir aber nicht sicher, ob ich das bisher schaffe. Wenn euch da also was aufgefallen ist...

(Ihr müsst natürlich nicht alle beantworten)

Ich werde das ganze hier in den Foren Userhilfe (*klick*), RPG Planung (*klick*), Dies & Das (*klick*) und Leseratten (*klick*) veröffentlichen, damit eure Fragen auf jeden Fall beantwortet werden.

Life isn't easy... But dreaming is! - hehe


Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.06.2020 00:19.

Nachtstern

21, Weiblich

  Catwalk-Model

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Kapitel 5: Unbewusste Hilfe?

von Nachtstern am 18.06.2020 16:23

Dann, am Samstag, redeten Lia und Isalie miteinander. Sie hatten es satt sich zu streiten. Es war ja auch deutlich anstrengender sich aus dem Weg zu gehen, wenn man im gleichen Haushalt wohnte. 

"Es tut mir leid", fingen sie gleichzeitig an. 
"Das Gespräch ist ganz schön aus dem Ruder gelaufen, oder", startete Isalie einen weiteren Versöhnungsversuch. 
Lia nickte heftig: "Ja, aber was sollen wir auch tun? Egal was wir machen, wir machen es falsch. Es tut gut, das endlich zu klären. Eigentlich wollte ich das die ganze Zeit schon tun, aber ich wollte uns allen erstmal Zeit lassen, um uns zu beruhigen" 
"Ja, stimmt, aber wir können so nicht weitermachen. Das wäre auch doof", stimmte Isalie ihr zu, "Wir müssen unbedingt mit den anderen reden, am besten wir rufen sie an". 
In dem Moment bekamen sie eine Nachricht von Naveen im Gruppenchat. 
"Treffen bei mir. Sofort!" 
"Er hatte wohl die gleiche Idee wie wir", witzelten die beiden. 
Dann machten sie sich auf den Weg und auch die anderen beiden sprangen sofort auf und fuhren zu Naveen.


Bei Naveen Zuhause
Naveen lief nervös in seinem Schlafzimmer auf und ab. Jetzt ging ihm ein Licht auf. So hatte Törtchen das gemeint! Oder eigentlich ja nicht. Er hatte ja keine Ahnung gehabt... Was wenn doch? Sein Hinweis war so eindeutig gewesen! Aber nein... Törtchen doch nicht. Genau Naveen. Törtchen wurde doch niemals! Dem stimme ich zu. Trotzdem ließ ihn dieser Gedanke nicht mehr los und er beschloss in Törtchens Nähe noch genauer aufzupassen.
Schnell schickte er den anderen eine Nachricht und wartete ungeduldig an der großen schwarzen Wohnungstür. Als er in seinem Kopf die Turklingel hörte, ja auch die war mit dem Hip verbunden, riss er die schwere Tür förmlich auf, obwohl sie auch automatisch aufgegangen wäre, aber das war ihm nicht schnell genug; und hatte 4 verdutzte Gesichter vor sich. Und insgeheim war er froh sie zu sehen. 
"Ich hatte einen Anruf! Von Herrn Winterston! Ich hatte recht. Er schien überhaupt nicht in Ordnung zu sein. Er meinte er hätte etwas rausgefunden! Aber hört es euch besser selbst an", Naveen lief hysterisch auf sie zu und startete die Aufnahme:
Erstmal wurde nichts gesagt, man konnte nur lautes Keuchen hören. 
"Hallo, hier ist SiH, wie kann ich Ihnen helfen?", sagte eine seriöse Sekretärinnenstimme. 
Das war Naveens Roboter. Das Keuchen wurde lauter. "Hier... ist... Mister Winterston!" 
"Wie kann ich Ihnen helfen, Herr Winterston?" 
Stille, dann meldete er sich wieder: "I... have some...thing", wieder Stille, dann erschien das Keuchen wieder, "hier ist jemand! Ich have to hurry. Ich habe etwas rausgefunden", sagte er ziemlich schnell und undeutlich. 
"Beruhigen sie sich und sagen sie langsam und deutlich, was sie zu sagen haben."
"South West Avenue... 119... ode 3-8-5-9", dann brach die Leitung ab. 
"Was war das? Die Südwestallee?", fragte Elara perplex.
"Wir müssen ihm helfen, Leute", schug Naveen vor. 
"Er hat am Ende eine Adresse genannt, glaube ich. Vielleicht ist er da?", meinte Lia. 
"Das war alles so undeutlich. Warum musste die Leitung abkacken? Das passiert sonst nie!", überlegte Isalie. 
"Es sei denn jemand hat das Signal unterbrochen... Was meinte er am Ende mit ode?", Elaras Aussage ließ allen einen Schauer über den Rücken gleiten. 
"Jemand hat das Telefonat abgehört! Wir müssen dein HiP loswerden, sonst wirst du geortet!", meinte Elean.
Ach, die armen. Man konnte doch einfach herausbekommen, wem das HiP gehörte und wo derjenige wohnte, es war schon zu spät. Und wie wollten sie es denn loswerden? Es war im Kopf festgewachsen und konnte nicht mehr entfernt werden. Man konnte nur auf das beste hoffen und sie mussten so schnell wie möglich rausbekommen, was noch alles passiert war und vor allem des Rätsels Lösung finden. 
"Das hilft nicht mehr", überlegte Naveen. Wir müssen jetzt zu der Adresse, die er genannt hat und dann sehen wir weiter" 
"Aber das schaffen wir heute nicht mehr, das ist zu weit weg!", widersprach Elara. 
"Dann müssen wir schneller fahren", fuhr Lia sie an, "Wenn wir nicht sofort fahren, wird jemand anders vor uns da sein!" 
Dann machten sie sich alle mit gemischten Gefühlen auf den Weg. Was sie wohl erwartete? Eins muss man ihnen lassen: Mumm haben sie!
30 Minuten später kamen sie an der genannten Adresse an. Doch sie konnten nicht richtig sein. 
"Ein Restaurant? Das meinte er bestimmt nicht!", Isalie sah erst das Hochhaus, in welchem ganz unten ein Restaurant war und anschließend die anderen verwirrt an. 
"Aber er hat doch South West Avenue 119 gesagt! Und das hier ist die Adresse!", auch Lia sah nicht überzeugt aus. 
"Naveen, spiel den Anruf doch nochmal ab!", schlug Elara vor. 
Naveen spulte bis zur entscheidenden Stelle vor: "South West Avenue... 119... ode 3-8-5-9". 
"Da ist eine Pause vor 119. Er könnte noch etwas davor gesagt haben. Die Straße ist lang. Vielleicht hat er nicht 119 gesagt, sondern 1119...", verwies Elara auf die kleine Pause. 
"Wir sollten hinfahren!", sagte Isalie verzweifelt. 
Eine andere Möglichkeit hatten sie ja nicht. Doch als sie dort ankamen, standen sie vor einem Hochhaus voller Bademodengeschäfte. 
"Das kann es auch nicht sein. Was machen wir den jetzt?", fragte Elara und beäugte skeptisch das vor ihnen stehende Haus. 
"Leute, Herr Winterston hat die Zahlen ja auf Englisch gesagt und wenn er dann 1119 gesagt hätte, hätte er eleven nineteen gesagt, er sagte aber unmissverständlich hundred and nineteen. Also muss er etwas anderes ergänzt haben, was wir nicht gehört haben. Und ich meine mich erinnern zu können, dass es auch eine Südewestallee B gibt... Vielleicht hat er das gesagt...", Naveens Geistesblitz war ihre letzte Hoffnung. 
Also fuhren sie los und kurze Zeit später standen sie vor einer Poststelle. 
"Eine Postleitstelle?", rief Elean aus, "ist es denn möglich?" 
Vor ihnen stand tatsächlich ein gelbes, altmodisches, kleines Haus, das nur aus einer Etage bestand. Sie mussten zweimal hingucken, um wirklich sicher zu sein, dass sie das tatsächlich sahen, denn das war für jede von ihnen neu. Es sah irgendwie verwunschenen aus wie es das so stand in Mitten der riesigen Hochhäuser. Man konnte es glatt übersehen, wenn die Farbe nicht wäre. 
"Wir müssen es versuchen!", meinte Elara. 
Sie gingen rein und blieben unschlüssig stehen. Auch drinnen war das Haus altmodisch eingerichtet und es erinnerte nur wenig an moderne Postleitstellen. 
Was sollten sie jetzt sagen? Etwa: >>Hallo, wir kommen wegen eines wagen Hinweises eines etwa 50 Jahre alten Mann und wir haben keine Ahnung, was wir hier sollen<
Einer der Mitarbeiter rief sie ungeduldig zu sich.
"Willkommen bei Jing und Jang. Ihre Postleitstelle zum Mitnehmen", das war wohl der Standartspruch der Angestellten und sollte eine Anspielung auf die Größe des Hauses sein, "Wie kann ich euch helfen? Wir schließen gleich", fragte er sie in einem gelangweilten Tonfall. 
"Wir sollen ein Paket für Christian Winterston abholen?", Lias eigentliche Aussage war eher eine Frage als eine Aussage. 
"Aha", sagte der Angestellte nur. Dann hatte Isalie einen Geistesblitz: 
"Naveen, spiel nochmal die Stelle mit der Straße ab!" 
"Sind wir etwa schon wieder falsch?", fragte Lia sichtlich genervt. 
"South West Avenue... 119... ode 3-8-5-9" 
"ode... ode... Ich glaube er meint Code! Es ist ein Code, den wir sagen müssen!", schrie Isalie überglücklich die Lösung gefunden zu haben.
Der Angestellte sah die 5 nur gelangweilt an. Sie drehte sich zu ihm um und sagte: "Es ist das Paket mit dem Code 3-8-5-9" 
Doch es kam wieder nur ein "Aha"
"Vielleicht Three-Eight-Five-Nine?", überlegte Lia und der Angestellte reichte ihnen endlich ein kleines Paket.
Doch aus Angst, dass sie jemand sehen könnte, fuhren sie erst wieder zu Naveen und rannten in sein Wohnzimmer, bevor sie das Paket öffnen konnten. Doch der Inhalt enttäuschte sie maßlos. Statt eines wichtigen Gegenstandes oder ähnlichem, befand sich darin nur ein Zettel, auf dem ein Text stand, der für sie gar keinen Sinn ergab. 
"Lies vor", Elean stupste Elara an und diese begann zu lesen: "Yjhmsnp ns Mzjyyj ns Gwzjhpbfqi", darunter stand noch etwas in ganz kleiner Schrift, "-mit Tremolo" 
"Was zum Fick soll das bedeuten?", wunderte sich Naveen.
"Ich habe keine Ahnung", erwiderte Elean.
"Am besten wir schlafen eine Nacht drüber und treffen uns morgen bei mir", schlug Elara vor. 
"Gute Idee. Es ist eh schon sehr spät", stimmte Lia zu und gähnte. 
Dann verabschiedeten sie sich voneinander und kurze Zeit später lagen sie alle in ihren Betten und schliefen.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 28.08.2020 21:10.

Nachtstern

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Kapitel 4: Und jetzt?

von Nachtstern am 18.06.2020 00:08

Da saßen die Freunde nun wieder in Naveens Wohnzimmer. Völlig niedergeschlagen und verwirrt.
"Das ist nicht was wir wollten, Leute! Das geht zu weit. Ich will das nicht mehr", rief Elean.
"Nein. Nein! Das machst du immer! Du bist total begeistert wegen einer Sache und ziehst uns alle mit. Und dann machst du auf einmal einen Rückzieher. Wir haben unsere Nase da reingsteckt. Was machen wir, wenn Herr Winterston anruft, weil er uns irgendwas mitteilen möchte oder er wegen unseres Gespräches Probleme bekommt oder er Fortschritte erwartet? Erwartet, dass das SiH Lösungen liefert, den ganzen Fall aufdeckt und vielleicht sogar fliegende Autos erfindet, die auch funktionieren? Es gibt kein Zurück mehr!", hielt Naveen an der Recherche fest.
"Elean hat recht. Das hat sich in eine Richtung entwickelt, die wir alle nicht erwartet haben! Außerdem hast du dieses Mal den Vorschlag gemacht! Sind dir deine verdammten Noten wichtiger als das Wohlergehen deiner Freunde und dir?", stimmte Elara Elean zu.
"Nein. Das könnt ihr jetzt nicht machen. Ich habe euch gewarnt. Ich habe gesagt, dass wir eventuell illegale Machenschaften aufdecken werden. Was habt ihr erwartet? Dass das alles ganz einfach wird? Wie naiv ihr seid. Es wird nicht einfach werden, klar, aber wir müssen wenigstens helfen. Was wenn noch jemand stirbt, der es aber nicht verdient hat?"
"Wir sind nicht naiv. Hast du schonmal darüber nachgedacht, dass wir diejenigen sein könnten, die unschuldig sterben?", fragte Lia, "Das ist mir zu viel, okay? Wir sind nur Jugendliche. Wir sind nicht einmal Erwachsen und das Ganze wäre nur für ein doofes Referat für die Schule"
"Beruhigt euch doch alle mal! Ihr habt ja alle recht, aber denkt mal darüber nach, was Naveen gesagt hat... Was ist wenn wir etwas ausgelöst haben, was wir gar nicht auslösen wollten? Wir müssen jetzt etwas tun! Wenn es wirklich euer Problem ist, dass uns etwas zustoßen sollte, dann denkt mal darüber nach, dass derjenige, der uns was antun sollte, wahrscheinlich jetzt schon weiß, dass wir rumgeschnüffelt haben und das, was wir wissen, ist schon Grund genug uns zu töten. Es gibt kein Zurück mehr!", ging Isalie dazwischen.
"Woher sollte man das denn jetzt wissen? Nach außen hin haben wir nur für ein Referat recherchiert und der einzige, der sich bisher in Gefahr gebracht hat, bin ich. Okay? Ich möchte nicht sterben. Also wenn ihr weitermachen wollt, dann macht weiter, aber ohne mich!", schrie Elean, er sah fertig aus und ich nahm an, dass er jeden Moment anfangen würde zu weinen.

Er schnappte sich seine Jacke und ging. Elara und Lia folgten ihm. Sie gaben Elean recht. Sie hatten sich da in etwas eingemischt, was sie nichts anging und für immer ein Geheimnis bleiben sollte. Und wer immer dafür verantwortlich war, war auch skrupellos genug, um sich ein paar rumschnüffelnder Kinder zu entledigen. Jedoch hatten Isalie und Naveen auch nicht ganz unrecht. Vielleicht hatten sie hier etwas viel größeres losgetreten, als es bisher erschien. Sie wären dafür verantwortlich und müssten das mit ihrem Gewissen bewältigen. Die beiden sahen sich eine Weile unschlüssig an.
Dann ergriff Naveen das Wort: "Und was jetzt?"
"Ich habe keine Ahnung", Isalie sackte enttäuscht zusammen, "Vielleicht abwarten, ob sie sich am Montag beruhigt haben und dann nochmal darüber reden"
"Elean soll aufhören rumzujammern. Er hat sich gar nicht als einziger in Gefahr gebracht. Was ist mit mir? Der Kerl hat meine Handynummer... Was wenn dich mich hacken? Dann wären wir beide am Arsch".
Dazu sagte Isalie nichts mehr. 
Die anderen drei gingen ohne ein weiteres Wort nach Hause. Sie waren aufgebracht, verwirrt und vor allem unsicher. Wie sollten sie jetzt vorgehen? Was war der Plan? Was war mit dem Referat? Diese Fragen gingen wahrscheinlich allen 5 durch den Kopf, aber keiner traute sich, sie laut zu stellen.
Tja, was hatte ich erwartet? Wie sie selbst sagten: sie sind nur Jugendliche und nicht dafür gemacht solche illegalen Machenschaften zu lösen. Irgendwie tun sie mir ja schon leid. Sie haben allesamt Schuldgefühle und sind unglücklich. Sie bereuen das Gespräch von grade, das sieht man ihnen an, aber was soll ich machen? Ich kann ihnen nicht helfen...

Am Montag gingen die beiden Gruppen sich aus dem Weg. Ja, sie sahen sich nicht einmal wirklich an.
Auch bei Lia und Isalie Zuhause ging es sehr angespannt zu. Sie redeten kaum miteinander und vermieden dieses Thema, wenn sie dann doch zum Reden gezwungen waren.
Naveen saß Zuhause nur rum und wartete auf einen Anruf von Herrn Winterston. Er hatte seinem Roboter schon eingetrichtert, wie er zu reagieren hatte und dafür gesorgt, dass er jedes Gespräch aufnehmen würde. Doch ansonsten tat er nichts außer lesen und zeichnen. Aber selbst das tat er kaum.
Auch Elara und Elean machten so gut wie nichts.
Elean lag nur rum, las vielleicht und schrieb, während Elara nur bei ihren Vögeln rumhing und dabei zeichnete.

Nichts konnte ihnen allen die Freude zurückbringen und niemand konnte sich erklären, warum sie so waren. Die Eltern waren natürlich darauf gekommen, dass es mit ihrem Treffen zusammenhing, aber sie konnten ja nicht wissen warum genau und somit konnten sie sie auch nicht trösten.
So ging es eine ganze Weile weiter. Insgesamt eine Woche.

Navee wusste nicht wohin mit sich und das sah man ihm an. Allerdings tat er in der Schule nichts anderes als sonst auch...
Er wartete auf jemanden. Genauer gesagt auf einen Lehrer. Er hieß Herr Stein. Aber alle nannten ihn (Herr) Törtchen. Denn Stein passte überhaupt nicht zu ihm.
Er war ein hilfsbereiter, schusseliger, liebevoller, humorvoller und herzensguter Mann und zu einem Stein passte das nun wirklich nicht.
Und da allgemein bekannt war, dass sein Lieblingsessen kleine Törtchen waren und er gerne mal eins mit zur Schule brachte oder den Schülern welche backte, hatten seine Schüler ihm mal den Spitznamen Törtchen gegeben und da dieser so gut passte, hatten die Lehrer, Eltern und die restlichen Schüler diesen nach und nach übernommen. Selbst der Schulleiter nannte ihn so. Darum war er auch auf allen schriftlichen Dokumenten, die nichts mit Verträgen oder ähnlichem zutun hatten, unter "Herr Törtchen" zu finden. Das hatte allerdings den lustigen Nebeneffekt, dass so mancher neue Schüler seinen richtigen Namen gar nicht kannte. 
Naveen hingegen kannte ihn als einer der wenigen noch. Er war kein Stalker, aber eben sehr aufmerksam.
Zumindest was ihn anging. Denn er hatte schon seit längerer Zeit Gefühle für Herrn Törtchen. 
Das Gute daran war, dass die beiden sich, schon bevor er seine Gefühle entdeckt hatte, quasi angenähert hatten und sie sowas wie Freunde waren. Zu seinem letzten Geburtstag hatte Herr Törtchen ihr sogar was geschenkt, was Naveens Gefühle nur verstärkt hatte.
Er konnte oft an nichts anderes denken und obwohl er wusste, dass eine Beziehung zwischen den beiden verboten war und auf so vielen Ebenen nicht von der Gesellschaft akzeptiert werden würde, kam er nicht umhin sich eine gemeinsame Zukunft zu wünschen und zu planen, wie er Herrn Törtchen seine Gefühle vermitteln würde. 

Heute war wieder einmal Donnerstag. Der Tag, an dem sie sich heimlich, natürlich - oder leider?  - freundschaftlich treffen konnten. Denn Herr Törtchen hatte an diesem Tag immer in der 2ten Pause Pausenaufsicht in der dritten Etage, wo sonst niemand war oder sein durfte. Also hatten die beiden verabredet sich dort zu treffen, was sie nun seit längerer Zeit regelmäßig taten. Wobei regelmäßig konnte man das nicht nennen, denn Törtchen hatte ihn schon die letzten 3 Male versetzt und auch jetzt schien er nicht zu kommen.
Naveen wollte gerade enttäuscht gehen, als Herr Törtchen um die Ecke bog und ihn umarmte. Diese Umarmung tat so gut. So unendlich gut. Nicht nur, weil er ihn vermisst hatte, sondern auch weil er so den Schmerz wegen des Streits mit seinen Freunden und die Einsamkeit für eine Sekunde vergessen konnte. Er hatte ja außer seinen Freunden und Herrn Törtchen niemanden.
Natürlich hatte er auch seine Eltern, aber die waren beide immer sehr spät Zuhause und sein Vater war sehr streng und perfektionistisch. Letzteres hatte er von ihm geerbt. 

"Hey. Entschuldige, dass ich dich so oft versetzt habe, aber ich musste immer Unterricht vorbereiten", entschuldigte sich Herr Törtchen.
Für Naveen war das okay. Denn er hatte ihn ja jetzt. Jetzt gerade verbrachten sie gemeinsam Zeit. Jetzt gerade unterhielten sie sich und das machte ihn glücklich. Schade nur, dass eine Pause so kurz war. Er nickte. Was wohl soviel wie "Alles gut", bedeuten sollte.
"Was ist denn los? Du bist heute so wortkarg. Du bist doch sonst nicht so? Geht es dir gut? Hast du Probleme?"
Naveen lächelte innerlich. Es war Törtchen aufgefallen. Er brauchte einen Moment, um zu reagieren. Denn er vertraute ihm zwar, aber er wollte ihn nicht belasten, in nichts mit reinziehen. Denn die anderen hatten schon recht. Das ganze war extrem gefährlich. Was also sollte er erzählen?
"Ähm", begann er und musste automatisch an seinen Englischlehrer denken, dessen Unterricht zur Hälfte nur aus diesem Wort bestand. Und zur anderen Hälfte aus Löcher in die Luft starren, Einzelaufgaben und monotonen Gelaber. Den Rest packte er dann zu den Hausaufgaben. 
Aber Naveen schweifte vom Thema ab.
"Meine Freunde und ich haben uns gestritten. Sie haben ja schon recht, aber ich nunmal auch und das sollten sie eigentlich wissen. Ich habs ihnen vor allem vorher schon gesagt", erzählte er also. 
Törtchen berührte ihn beruhigend mit der rechten Hand an der Schulter. 
"Ich möchte das genaue Thema nicht wissen, denn das geht mich nichts an. Ich kann dir nur sagen, dass du manchmal einfach dein Ding durchziehen musst. Deine Freunde kannst du danach noch mit ins Boot holen. Am besten ist es aber, wenn du beides gleichzeitig machst"
Gerade als Naveen fragen wollte, wie genau das gemeint war, klingelte es und die beiden mussten sich verabschieden, um nicht erwischt zu werden. Törtchen ging über die Haupttreppe zu seinem Klassenraum und Naveen nahm die Nebentreppe, ging aus dem Gebäude raus und betrat das Nebengebäude. Ein kleines Haus, in dem sich die Schuleigene Bibliothek befand. Denn Naveen hatte jetzt eine Freistunde, die er wie jede Woche mit Lesen verbringen wollte. Allerdings bekam er das, was Törtchen gesagt hatte, nicht mehr aus dem Kopf. Was hatte er damit gemeint? 
Er würde ja jetzt die anderen fragen, denn die wussten von seinen Gefühlen für Törtchen und auch von den heimlichen Treffen, aber das ging nicht. Also stand er weiterhin alleine da, bis... 

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 29.08.2020 10:10.

Nachtstern

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Re: Ich weiß nicht, was ich tun soll....;-;

von Nachtstern am 16.06.2020 15:00

Hab ich ja gesagt T-T
Ja, das meine ich. Du schaffst das! Aber setz dich nicht zu sehr unter Druck (halt mich aber auf dem Laufenden xD). Es muss ja nicht sofort sein.

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Re: Ich weiß nicht, was ich tun soll....;-;

von Nachtstern am 16.06.2020 14:45

Ich lebe in NRW n-n
Ja, aber wenn man merkt, dass jemand ohne Grund mürrisch und gemein oder irgendwas in der Art wird, dann sollte man sich als Freund sorgen machen, denjenigen unterstützen und nicht die Freundschaft beenden. Ich bin genauso unsozial wie du, aber ich habe es trotzdem irgendwie geschafft Freunde zu finden und wenn sogar ich das schaffe, schaffst du das auch UwU

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Nachtstern

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Re: Spotify Frage

von Nachtstern am 16.06.2020 13:02

@Moonlight Bei mir funktioniert das auch manchmal, aber nicht immer xD

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Re: Irgendwie sad c':

von Nachtstern am 16.06.2020 12:55

Kenn ich so ähnlich, mit dem Unterschied, dass ich es damals schon wusste OwO (bin bis heute geprägt lol (T.T)

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Re: Ich weiß nicht, was ich tun soll....;-;

von Nachtstern am 16.06.2020 12:52

Wenn du in meiner Nähe wohnen würdest, würde ich ja sagen, dass wir Freunde sein können, aber das ist sehr unwahrscheinlich T-T
Ich würde nicht zu deinen Freunden zurückgehen. Wenn die dich so ziemlich ohn Grund einfach abserviert haben, haben die die gar nicht verdient. Such dir neue Freunde. In der Schule, in AGs oder in außerschulischen Vereinen oder so. Du schaffst das schon. Wenn du dich verändert hast (ich denke mal zum Guten hin xD), bekommst du das bestimmt hin n-n

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Nachtstern

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Re: Chat Stunde

von Nachtstern am 15.06.2020 21:58

Wie wäre es, wenn wir das Samstags von 19-20Uhr machen würden. Dann kann man ausspannen. Man hat am Tag nichts mehr zu tun. Die meisten von uns müssten Zeit haben und wir können einfach mal chaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaattten xD

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Re: Kleiderschrank

von Nachtstern am 15.06.2020 21:53

Das geht auf dieser Seite hier soweit ich weiß leider nicht

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