2er RPG Suche
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2er RPG Suche
von malitsuki am 16.10.2019 10:59Suche jemanden für'n 2er RPG.
Idk wer von den Schreibern hier noch so da ist, also wär's cool, wenn ihr vllt 'ne Schreibprobe oder so was mitbringt. Hab verschiedene Storylines; Die, die ich atm am liebsten schreiben würde, baller ich mal hier rein. Wenn ihr denkt: Hm schon irwie cool aber noch nicht 100% meins, würd' gern mehr hören - ich hab noch andere Sachen also hmu uwu
Regelmäßigkeit: Minimum an 1-2Mal die Woche, Texte pls so 300Wörter aufwärts, ich les und schreib gern viel.
Aber jetzt zum Wichtigsten, die Storylines. Manches ist super lang gehalten, anderes minimal kurz - kann alles ausgebaut / umgeändert werden.
Dance With The Devil
Der Teufel ist gelangweilt, so, wie immer. Und so lässt er sich mal wieder auf die Erde herab, um sich über die Menschen zu amüsieren. Auf einem Ball findet er X - und aus irgendeinem Grund kann er einfach nicht seine Augen von ihr lassen. Er fordert sie zum Tanz, zum Gespräch auf, versucht, sie durch einen Pakt an sich zu binden - aber aus irgendeinem ihm unerfindlichen Grund, lässt sie sich einfach nicht auf seinen Charme ein ...
Ready to Fall
X hat mit dem Leben abgeschlossen - glaubt X zumindest. Eines abends beschließt X, sich auf das Dach der alten Manufaktur zu begeben und es einfach zu beenden. Ein einfacher Schritt, ein einfacher Sprung und es wäre alles vorbei. Doch bevor X es schafft, diesen einen Schritt zu gehen, hört X einen Schrei.
"Halt!"
X sieht nach unten, verwundert - doch da ist niemand. War das alles nur Einbildung? X nimmt erneut einen tiefen Atemzug und schließt die Augen. Nur dieser Schritt, dieser eine Schritt-
"Halt!"
Ein fester Griff zieht X nach hinten. Verwirrt öffnet X die Augen - nur, um kurzum mit einer fremden Person auf den Dachziegeln zu liegen.
Y, zufällig um 1 Uhr nachts im Wald spazierend, hat X entdeckt und konnte nichts anders - sein/ihr Körper hat sich von ganz allein bewegt.
Ein Gespräch über X, Y, Gott und die Welt beginnt, und über mehrere zufällige Treffen auf dem Dach entwickelt sich eine ganz besondere Beziehung, mit der keiner der beiden gerechnet hätte.
Suiciders
"Glaubst du ich hab es mir ausgesucht, ein Monster zu sein?"
Das Jahr 2315. Das Militär hat bereits große Fortschritte im Bereich der Wáffentechnik, bionischer Prothesen und Kríegsplanung gemacht. Man sollte meinen, dass sich die Welt nach all dem Elend, dass sie bereits durchmachen musste, einem Frieden annähern wollen würde.
Doch auf der Welt herrscht nach wie vor Kríeg und die U.S.A heben den totalen Kríeg auf ein ganz neues Level.
Seit etwa fünfzig Jahren wird in einer geheimen Forschungseinrichtung am Projekt "Suicider" gearbeitet.
Suicider sind einst im Labor geschaffene, menschenähnliche Wesen, welche sich mittlerweile auch fortpflanzen können. Sie werden als Wáffe für alle möglichen perfíden Zwecke eingesetzt.
Suicider sind gezwungen; sich immer und immer wieder in die Luft zu jagen. Sie können auf Wunsch (auch, wenn es eher aus Zwang ist), jegliche Körperteile abspréngen und regenerieren -aber sie zahlen einen hohen Preis dafür. Zwar sind sie in der Lage, viele Explosionen zu überleben, doch die Narben und emotionalen Wunden verfolgen sie für den Rest ihres Lebens. Je häufiger sie explodieren, desto schmerzhafter und gefährlicher wird es für sie. Suicider sind dazu verpflichtet, ein elektronisches Halsband zu tragen. Für gewöhnlich bekommt der Leiter ihrer Abteilung sowie seine Vertrauten eine Fernbedienung, mit welcher sie dem Suicider für "falsches Benehmen" Elektroschocks geben können.
Viele míssbrauchen dieses Machtspielzeug natürlich; Vergreifen sich an ihnen, grenzen sie aus, foItern sie, lassen sie Ieiden für all das Leid, das sie ihnen bereits angetan haben. Denn auch, wenn die meisten immer noch in Gefangenschaft leben, haben es bereits ein paar Suicider geschafft, auszubrechen. Sie sind gefüllt mit Háss und Leid, geplagt von all den Narben, traumatischen Ereignissen und schweißerfüllten Albträumen. Die meisten von ihnen wollen Rache. Manche haben sich aus Verzweiflung dem Feind angeschlossen, andere wollen auf eigene Faust ihre "Vendetta". Ein paar wenige, arme Seelen sind auch vom Feind entführt worden. Bisher weiß noch keiner von einem Suicider, der es geschafft hat, ein friedliches, glückliches Leben zu führen. Oder überhaupt ein halbwegs normales.
Hi, ich hätte sehr Bock auf ein 2er RPG in diesem Setting. Ich hätte gern etwas zwischen einem Suicider und einem SoIdat. Vielleicht herrscht anfangs eine angespannte Stimmung zwischen ihnen; Vielleicht hat der Soldat auch Mitleid mit dem Suicider oder Háss auf ihn/sie. Alles ist möglich.
But this is more than entertainment
All we are is entertainment
Tell us what to say and what to do
All we are are pretty faces.
Das Jahr 2262.
Urbanisierung, Globalisierung und all diese Teufel, die unsere Urururururururururgroßväter damals an die Wand gemalt haben, veränderten die Welt maßgeblich. Der Klimawandel konnte nicht zu hundert Prozent abgewandt, aber weithin verlangsamt werden. Extreme Veränderungen gab es hauptsächlich in unsagbar sengenden Wüsten und undankbar kalten Polargebieten, die nun noch weniger zu ertragen sind. Doch gibt es nach wie vor unzählige Probleme und Bedrohungen für unsere Welt: Überbevölkerung, Platzmangel, Armut, Krieg, Terrorismus ...
Doch das liegt außerhalb der Hauptstädte; Außerhalb der Metropolen. Diese Wissenschafts- und Technikzentren sind die Hochburgen des Fortschritts und der Zukunft. Jeder Wissenschaftler mit Rang und Namen verkehrt in einer Metropolis, die höchsten Tiere der Politik und Wirtschaft leiten jene Städte, die die Menschheit retten sollen. Die besten Universitäten und High Schools bilden die Elite von Morgen aus; Bereits im Kindergarten ist Leistung alles, was zählt. Kleinstädte und Dörfer sind fast komplett ausgestorben; Höchstens die Randbezirke der Metropolen, in denen Agrarflächen mit der neusten Technologie beackert werden, könnten als solche angesehen werden.
So produktiv und progressiv diese Städte auch klingen mögen – sie sind furchtbar langweilig. Keinerlei Art von Unterhaltung ist in den Metropolen gestattet. Keine Kinos, keine Bars, keine Theater, Konzerte, Festivals oder Erwachsenenvergnügen – all dies ist in Metropolen illegal, da sich die Bewohner der Stadt einzig und allein auf ihre Arbeit konzentrieren sollen. Selbst im Fernsehen werden nur Nachrichten und offizielle Stadtversammlungen angekündigt und ausgewertet.
Wer tatsächlich das genießen will, worum es doch im Leben eigentlich gehen soll, der muss hart arbeiten, um vielleicht die Erlaubnis zu erlangen, in eine der Unterhaltungsstädte zu reisen. Dort tummeln sich allerlei Künstler und Künstlerinnen, Musiker, Schauspieler, unkonventionelle Köche, Repräsentanten längst vergessener Kulturen, Artisten und sonstige Unterhalter. Die Büchereien bergen sogar fiktionale Literatur, anders, als die staubigen Sachbücher der Metropolen. Diese Künstlerstädte mögen wie ein Traum klingen; Doch sind sie dies nur für ihre Besucher.
Die Bewohner der Künstlerstädte werden wie der letzte Dreck behandelt. Vergesst second-class citizens; Es sind eher twenty-second-class citizens. Jegliche Art von Vergnügen und Unterhaltung wird als Zeitverschwendung angesehen. Es wird akzeptiert, sich ab und an bespaßen zu lassen, damit man sich danach wieder auf seine hochgradig wichtigen wissenschaftlichen Studien und Forschungen konzentrieren kann. Ein Job in der Entertainment-Industrie jedoch wird als der Abschaum des Abschaums betrachtet; Einzig und allein Huren und Bettler (von denen es in den Unterhaltungsstädten nur so wimmelt) werden noch niedriger eingestuft. Dementsprechend ist in den Städten der Unterhaltung nahezu alles erlaubt: Man hat Lust, sich einfach mal mit jemandem zu prügeln, der nicht zurückschlagen darf? Dann schlägt man einfach den lausigen Barpianisten zusammen. Solange es nicht einer der hochkarätigsten Künstler ist, die ihren Arbeitgebern tausende von Talern einbringen, wird sich niemand darum scheren. Sobald jedoch ein Bürger der Unterhaltungsstadt sich gegen einen Wissenschaftler erhebt, ist dies sein sofortiger Untergang. Je nach Schwere des Verbrechens wird er vielleicht nicht einmal exekutiert – aber er kann sich gewiss sein, dass nie wieder irgendjemand auch nur einen Cent zahlen wird, um seine Kunst zu sehen.
If I held my ground would you ask me to change
This drought bleeds on now we're dancing for rain
We drink the air but its still not the same
These worlds collide but the distance remains
Die meisten dieser „Unterhaltungsstädte" befinden sich in der Wüste oder in Polargebieten; Allgemein in unbarmherzigen Umgebungen, in denen die Künstler allein nicht lang überleben könnten. Natürlich kann man versuchen, aus der Stadt wegzurennen – aber wohin? Es gibt keinen anderen Ort. Wer nicht etwas produktives zum wissenschaftlichen Fortschritt beitragen kann; Wer nicht in die alten Eliten der Politik oder Wirtschaft hineinpasst, wird aus den Metropolen verbannt. Jeder, der nicht spätestens bis zur Vollendung seines 16. Lebensjahr zeigt, dass er „nützlich" ist, wird in die Unterhaltungsstädte deportiert. Natürlich muss nicht jeder ein hochintelligentes Genie sein, um in der Unterhaltungsstadt zu arbeiten: Schließlich braucht man auch Bauern, simplere Arbeiter und Handwerker sowie das Minimum an Service-Industrie, wie etwa Bibliothekare, Verkäufer, Lehrer oder auch systemgerechte Köche und Kellner. Doch, wenn man den Test zur „Systemtauglichkeit und -konformität" nicht besteht, wird man zu 99% Wahrscheinlichkeit die Metropole nie wiedersehen – es sei denn, ein paar Versuchskaninchen werden benötigt. Man kann sich auch nicht einfach so als Wissenschaftler ausgeben und fliehen - von den lächerlich strengen Sicherheitsmaßnahmen und Identifikationsprozessen mal abgesehen, bekommt auch jeder Künstler ein eindeutiges Tattoo von einer lachenden und weinenden Theatermaske.
Das wäre es so zum groben Setting. Ich hatte mir gedacht, man könnte daraus ein schönes RPG machen, das in der Unterhaltungsstadt spielt. Rollen wären dann hauptsächlich Künstler, aber auch Wissenschaftler, die die Stadt regelmäßig besuchen oder eine längere Aufenthaltsgenehmigung haben.
Re: 2er RPG Suche
von MiauWau am 16.10.2019 14:31Hätte Bock aufs letzte Thema. Ich schreibe noch nicht lange, aber du kannst dich mal hier im Forum umschauen. Ich kann meinen Schreibstil auch anpassen, wie du willst. Schau, ob es passt.
Back in the game
Re: 2er RPG Suche
von Feder am 16.10.2019 16:12Ich hätte ebenfalls Interesse, könnte später auch noch einen Probetext schicken wenn du möchtest.
Mir sagt einmal das erste Thema (Dance With The Devil) oder das dritte (Suiciders) zu.
~Winter is coming~
Re: 2er RPG Suche
von JUnicorn am 16.10.2019 20:33Hey, ich hätte auch Interesse :)
Mich würde das erste (Dance with the Devil) oder das zweite (ready to fall) interessieren.
Wenn du möchtest kann ich gerne einen Probetext schreiben. (Die Sachen die du auf TM von mir findest sind alle sehr veraltet, weil ich dort seit einem Jahr nicht mehr aktiv bin. Mein Schreibstile hat sich seit dem auch sehr verändert, deswegen sagt das über meinen Schreibstile nicht viel aus.)
Ich schreibe gerne lange Texte, solange ich genug Vorlage dafür habe. Außerdem bin ich ziemlich aktiv und wenn das RPG spannend wird schreibe ich auch durchaus mehrmals täglich, ansonsten meistens aber trotzdem fast täglich.
Jep, das ist so ein bisschen über mich :)
Sag wenn du überhaupt Interesse hättest, dann würde ich einen Probetext schreiben.
Re: 2er RPG Suche
von malitsuki am 18.10.2019 11:31Ah, nais, so viele Mwldungen :) Jo, Probetexte wären sweet
Re: 2er RPG Suche
von Feder am 18.10.2019 12:58Also meiner würde dann eher gegen Morgen kommen, ich hoffe das passt ^^'
~Winter is coming~
Re: 2er RPG Suche
von JUnicorn am 19.10.2019 10:03Okay, ich setz mich dann später dran.
Ich werde dann vermutlich was zu "ready to fall" schreiben
Re: 2er RPG Suche
von Feder am 19.10.2019 22:11Die Tränen hatten sich schon lange einen Weg aus meinen Augen gesucht, liefen nun meine Wange runter.
Ich machte mir erst gar nicht die Mühe den Schrei zu unterdrücken, denn in diesem Moment hasste ich diesen Fluch. Noch nie hatte ich ihn so sehr gehasst.
Und da war er: Ein weiterer Schrei. Nicht mein eigener. Nein.
Ich musste mich nicht umdrehen, ich wusste wer dort stand, schrie. Wer mir nicht mehr vertrauen würde.
Dann war da noch etwas: Eine Tür. Sie wurde gewalttätig aufgebrochen.
Normalerweise sollte ich jetzt fliehen, doch ich konnte nicht. Nein. Ich wollte nicht.
Ich kniete noch immer vor ihm, in meiner Hand die Klinge mit Blut.
Das war ihnen Beweis genug und so rissen sie mir die Klinge aus der Hand, drehten meine Arme auf den Rücken und fesselten sie dort mit einer Kette, welche ich nur allzu gut kannte.
Und als sie mich hochzerrten wusste ich es: Das war es mit meiner Freiheit. Für immer.
~zwei Wochen zuvor~
Ich zog meine Kapuze noch etwas tiefer ins Gesicht. Alles, nur nicht erkannt werden, während ich durch die Straßen der Hauptstadt Ephiasus schritt. Umhüllt von einem schwarzen Umhang ging ich an einem Obststand vorbei, wobei mein Blick an einem saftigen Apfel hängenblieb. Ein kurzer Blick zu dem Verkäufer verriet mir, dass er gerade nicht aufpasste. Beschäftigt mit einem anderen Kunden.
Ohne weiter zu überlegen griff ich zu und ging weiter. ,,Hey! Stopp!", schrie er und sofort rannte ich los.
Es dauerte nicht lange und ich hörte die schweren Rüstungen der Wachen hinter mir. Doch anstatt langsamer zu werden bog ich ab, in eine Seitengasse, dann noch einmal. Doch sie folgten mir. Fluchend rannte ich weiter, bog immer mal wieder ab. Versuchte sie abzuschütteln.
Bis ich in jemanden stieß. Da ich mit voller Wucht gegen diesen jemand gerannt war, lag ich nun auf dem Boden. Ich hob meinen Blick und erschrak. Neben diesem Mann standen noch zwei weitere, den Rücken zu mir. Auch der vor mir hatte sich nur kurz die Mühe gemacht sich zu mir umzudrehen, ließ sich jedoch nicht weiter ablenken.
Und da war meine Neugier. Was war so interessant? Die Wachen hinter mir völlig vergessen blickte ich zwischen den Männern hindurch und bekam eine Person zu gesicht, ebenfalls verhüllt und nicht erkennbar, wie ich.
Und meine Neugier wuchs, was in diesem Moment gar nicht gut war. Ich sollte aufstehen, umdrehen, bevor die Wachen kommen würden, doch egal was mir mein Gefühl sagte, ich blieb sitzen. Und jetzt wäre es sowieso zu spät, denn die Wachen hinter mir versperrten mir den Weg.
Doch meine Aufmerksamkeit hatte noch immer die Szene vor mir: Einer der Männer trat näher, in seiner Hand ein Schwert. ,,Na Prinzchen? Hat man dir nie von dieser gefährlichen, scheußlichen Welt außerhalb deines Schlosses erzählt?", lachte dieser und sein Arm mit dem Schwert spannte sich an.
Mit großen Augen starrte ich die verhüllte Person an. Prinz? Nein. Wieso sollte er hier sein?
Also lachte ich. Ich lachte los und alle sahen mich an. Wieso hatten die Wachen eigentlich noch nichts unternommen? Doch ich drehte mich nicht um, ich wollte es ehrlich gesagt gar nicht wissen.
,,Was ist so witzig?", zischte der Mann, gegen den ich gerannt war. Und nun bemerkte ich ebenfalls das Schwert in seiner Hand. Alle drei hatten ein Schwert.
Aufgehört mit lachen zog ich eine Augenbraue hoch und musterte den verhüllten Mann noch einmal. Viel konnte man nicht sagen, doch die Statur könnte zu einem jungen Mann passen. Aber Prinz?
Da ich mich plötzlich auf dem Boden so klein fühlte stand ich schnell auf. Gut, die drei Männer waren noch immer größer. ,,Das soll der Prinz sein?", lachte ich erneut und deutete mit einem nicken auf die Person.
Und nun lachte der Mann vor mir. ,,Ein Mädchen! Na los Cairon, kümmer dich um sie." Mein Blick fiel auf den ganz links, dem kleinsten von den dreien. Er könnte in meinem Alter sein, vielleicht auch ein oder zwei Jahre älter. Die anderen zwei wandten sich wieder an den 'Prinz', während dieser Cairon blitzschnell in eine Angriffsposition ging und sein Schwert erhob, bereit mir den Bauch aufzuschlitzen. Doch bevor er diesen erreichte erschien in meinen Händen jeweils ein Schwert, keine besonderen, doch das Aussehen hatte nichts zu sagen. Diese verkreuzte ich, ging gleichzeitig auf die Seite. Das Kreuz nahm sein Schwert in die Mitte, während er in die Luft stach und große Augen machte. Bevor er kapieren konnte was los war sprang ich vor, eine Klinge hielt ich an seinen Hals, während die andere ihm einen Schnitt in den Arm gab, damit er sein Schwert fallen ließ. ,,Lauf", flüsterte ich in sein Ohr und nahm das Schwert etwas von seinem Hals, worauf er sofort rannte. Sich nicht einmal umdrehte. Kluger Junge.
Die anderen zwei waren gerade dabei den Prinz anzugreifen, doch eines hatten sie vergessen: Mich.
Dem einen verpasste ich einen tiefen Schnitt in den Rücken, der andere bekam einen Schnitt in den Arm. Beide fluchten, drehten sich zu mir. ,,Lauft und wagt es nicht einmal euch umzudrehen", zischte ich, auf was der mit dem verletzten Rücken sofort hörte. Sein Schwert fiel klirrend zu Boden, als er rannte. Der andere fluchte umso mehr, rannte jedoch nicht. Also richtete ich die Spitze meines Schwertes auf ihn, war bereit ihn anzugreifen, worauf er mich noch einmal beleidigte und sich schließlich auch aus dem Staub machte. ,,Zu ihren Diensten, Prinz", sagte ich verächtlich und machte eine übertriebene Verbeugung. Falls er wirklich der Prinz sein sollte wusste er nun was ich von ihm hielt, auch wenn er nie erfahren würde wer ich war.
Mit den Schwertern in meiner Hand drehte ich mich um, erstarrte jedoch. Die Wachen hatten die drei Männer festgenommen und waren nun bereit mich ebenfalls mitzunehmen. Ich spannte meine Arme an, bereit um meine Freiheit zu kämpfen. ,,Lasst sie", ertönte es hinter mir, eine männliche Stimme, welche Macht und doch Weisheit ausstrahlte. Und das sollte der Prinz sein?
Die Wachen sahen sich verdattert an, traten jedoch beiseite.
War das eine Falle? Eine andere Erklärung fiel mir nicht ein, denn die gab es nicht.
~1~
Meine Arme um meine Beine geschlungen, welche wiederum an meine Brust gezogen waren, saß ich da. An der kalten Wand, auf dem ebenso kalten Boden. Das kleine Fenster war weit oben, gesichert mit Gittern, und so ließ es tagsüber nur etwas Licht in die dunkle kalte Zelle.
Seit drei Tagen saß ich nun hier, mein Essen hatte ich kaum angerührt, ebenso das Trinken. Am ersten Tag hatte ich das bisschen Wasser noch benutzt um meine Hände von dem Blut zu säubern, doch nun trank ich nur wenn es anders nicht ging, mein Hals zu trocken war.
Anders hatte ich es nicht verdient. Arthur Armury, ein wohlhabender Mann, hatte mich gefunden, verletzt, verhungert und verdurstet. Ohne zu zögern hatte er mich aufgenommen und wie eins seiner Kinder behandelt - und ich hatte ihn hintergangen. Das würde ich mir nie verzeihen können.
Eleonore, seine Tochter, welche erst zwölf Jahre war, hatte nun keinen Vater mehr. Sie hatte mich gemocht, ja, selbst sie hatte mich wie ihre große Schwester behandelt. Und ich hatte alles zerstört.
Die Frage war nun, wann der König mich hinrichten ließ. Seit drei Tagen saß ich nun hier und wartete, doch nichts geschah. Nur eine Wache, recht jung, vielleicht gerade mal mit der Ausbildung fertig, brach mir jeden Tag, wahrscheinlich zur Mittagszeit, etwas Brot und Wasser. Ziemlich schnell hatte ich eine Fluchtmöglichkeit gefunden: Die Wache schloss das Gitter auf und trat in die Zelle ein, um die Schüssel und den Becher mit Wasser abzustellen. Dabei könnte ich ihn überrumpeln und hallo Freiheit. Doch verspürte ich gar keine Motivation dazu. Töten würden sie mich sowieso nicht können, das war der Nachteil meines Fluchs. Wieso also flüchten wenn ich hier kostenloses Essen und Trinken bekam?
Wenigstens hatte Eleonore noch ihre kleine Schwester, doch egal was passiert war oder noch passieren würde, Eleonore hatte immer einen Platz in meinem Herz. Und wie so oft schon in dieser kalten dunklen Zelle vergoß ich meine Tränen wegen meinem jämmerlichen Leben, welches nur wegen diesem einen Ereignis von damals zerstört worden war.
(Hoffe mal das reicht, wenn nicht hab ich noch mehr ^^' xd)
~Winter is coming~
Re: 2er RPG Suche
von MiauWau am 20.10.2019 13:31Back in the game


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