Verbotene Liebe ~ Closed by Jule3000 und leasofie
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Verbotene Liebe ~ Closed by Jule3000 und leasofie
von Jule3000 am 27.09.2019 01:39Dieses RPG ist nur für die liebe leasofie und meine Wenigkeit bestimmt. Also Hände weg! Ihr dürft gerne mitlesen, nur dazwischen schreiben ist nicht erlaubt.
Vielen Dank für euer Verständnis.
Stecki
Name:
Sein Name lautet Liam Evans.
Alter:
Liam ist zurzeit 17 Jahre und ist am 20.05. geboren.
Charakter:
Liam ist definitiv ein Mädchenschwarm, er kommt meist wie ein Bad Boy rüber, was er eigentlich gar nicht ist. Viele Mädchen wollen nur Geld von ihm, da er reich ist. Liam merkt sowas aber und ist eher jemand, der keine Wetten wegen Frauen macht, der die nächstbeste nimmt usw. Er nimmt wichtige Dinge ernst, außer Schule. Liam ist ein selbstbewusster, offener Junge, der beliebt ist, viel unterwegs ist und nicht unbedingt ein Familientyp ist. Liam ist ziemlich kalt, wenn man ihn verletzt. Wenn er jemanden mag, zeigt er das und ist sehe beschützerisch. Liam ist hilfsbereit, kann gut zuhören und ist eher gut gelaunt. Dennoch ist er übelst chaotisch und ungeduldig. Leider schreibt er schlechte Noten. Liam ist oft bis in die Nacht mit Freunden unterwegs, kennt aber die Grenzen.
Aussehen:
https://pin.it/kkdnwyoa4u2wp2
Hobby's:
Seine größte Leidenschaft ist das Mountainbiken, ansonsten trifft man ihn oft im Skatepark beim Skaten oder mit Freunden im Kino, in der Stadt, in der Bar, etc. Ansonsten spielt er Gitarre, singt oder backt.
Sonstiges:
/
Steckivorlage
Name: Der Name der jungen Dame lautet Leonarda Catherine Thomas wird aber nur Leona gerufen.
Alter: Sie ist 16 Jahre alt und ist am 22.Juli geboren worden. Also ist ihr Sternzeichen Krebs.
Charakter: Eigentlich ist Leona ein sehr freundliches und Liebes Mädchen. Aber seit dem Tod ihrer Mutter ist sie etwas schüchterner und zurückhaltender geworden und hat sich ganzund gar von allen anderen abgeschirmt. Ja sie ist hilfsbereit und großzügig zu den anderen. Aber sonst hat sie keine Freunde.
Aussehen: Sie hat eine zierliche, schlanke Figur, brustlanges blondes Haar, auffallend schöne blaue Augen und sie hat süße rosige Wangen.
Hobby's: Sie ist eine Leseratte. Darum versteckt sie ihre Nase im Büchern. Und nebenbei spielt sie auch gerne Gitarre und Klavier und geht schwimmen.
Sonstiges: Sie hat Angst vor Gewitterstürme. Sie mag einfach die schrecklichen Geräusche nicht
Re: Verbotene Liebe ~ Closed by Jule3000 und leasofie
von Jule3000 am 27.09.2019 02:20Leonarda Catherine Thomas
Missmutig starrte ich aus dem Fenster. Schon seit ein paar Stunden waren mein Dad und ich unterwegs. In nur ein paar Minuten würden wir bald in unserem neuen Zuhause sein. Und nicht nur das! Mit dabei würden Dad's neue Freundin und dessen Sohn dabei sein. Die Wohnung von ihnen war groß genug dass sie Platz für uns alle vier hat. Doch ich hatte keine Lust auf dass alles hier. Warum konnte alles einfach nicht so bleiben wie es jetzt war? Ich will nicht mit dieser Frau und dessen Sohn zusammen leben. Wenn die glaubten wir könnten einen auf Happy Family machen, haben die sich gewaltig getäuscht. Ich mache da nicht mit. Niemals!
Als wir ein paar Minuten später endlich die Wohnung erreichten hielt Dad an und wir stiegen aus. Ich sah auf und betrachtete das Haus genau. Das also war es also! Wieder seufzend ging ich zum Kofferraum und hievte eine Tasche nach der anderen heraus. Mein Vater eilte sogleich zu mir und half etwas.
Liam Evans
Es war später Vormittag, ich schulterte meine Sporttasche und wollte gerade das Haus ohne einen Mucks verlassen, doch meine Mutter bemerkte dies und sagte:"Liam! Willst du etwa weg?" Ich nickte nur, daraufhin sagte sie:"Du kannst nicht weg, heute kommen Leonarda und ihr Vater, wir hatten abgesprochen, ihnen beim Gepäck zu helfen und sie gemeinsam zu begrüßen!" "Du täuschst dich! Du hast das ohne mich entschieden, du weißt ganz genau, wie sehr ich es has.se, wenn andere über mich entschei.den! Ich geh zum Sport, Ende der Diskussion!" "Das wirst du ganz bestimmt nicht tun! Du bleibst hier oder du kannst das nächste Wochenende bei deinem Vater vebringen!", sagte sie streng. Ich seufzte und nickte nur und ging wieder in mein Zimmer. Ich has.ste meinen Vater so sehr, dass ich ihn am liebsten zum Mond schießen würde aufgrund privater Gründe. Also legte ich meine Sporttasche in mein Zimmer, sagte zu meinen Kumpels, ich dürfte wieder mal nicht. Wenige Stunden später schrie meine Mutter glücklich:"Sie sind da, Schatz! Kommst du?" Ich könnte gerade mich erwürgen. Erstens, wer nennt seinen 17-jährigen Sohn noch Schatz und zweitens wollte ich nicht Leonarda und diesen ach-so-tollen Mann kennenlernen. Trotz Allem ging ich runter und meine Mutter hatte schon die Tür geöffnet und war rausgelaufen, während ich mit verschränkenden Armen bei der Tür stehen blieb und später dann:"Hallo. Ich bin Liam.", gesagt hab. Kein Händeschütteln, keine Lächeln, kein ausdrucksstarker Gesichtsausdruck.
Leonarda Catherine Thomas
Nachdem die letzte Tasche aus dem Wagen war ging die Tür auf und eine Frau kam direkte auf uns zu. Die strahlte glücklich und fiel meinem Vater um den Hals. Mein Vater lächelte ebenfalls glücklich und drückte sie an sich. Eigentlich sah Helen ganz nett aus und schien meinen Vater wirklich sehr zu mögen. Und vielleicht war sie doch nicht so schlimm wie ich es mir vorstellte. Aber dennoch würde sie Mum nie richtig ersetzen können. Das konnte keine! Neben Helen stand ein Junge, ungefähr in meinem Alter vielleicht und sah ziemlich mürrisch. Das war also Liam. Etwas Schüchtern nickte ich ihn zu. "Hi. Ich bin Leonarda.",stellte ich mich leise vor
Liam Evans
Ich nickte Leonarda zu und musterte sie erstmal, ich wusste nicht wirklich, was ich von ihr halten sollte. Da ihr Vater mir die Hand hielt, gab ich ihm meine Hand und dann half ich den beiden beim Gepäck, gab mir aber keine Mühe, mit ihnen ein Gespräch zu beginnen, obwohl Mum mir mehrmals Andeutungen machte, ich solle mit ihnen reden oder freundlicher sein. Als wir endlich fertig waren, meinte Mum, sie hätte Spaghetti Carbonara gekocht, sollte Leonarda aber kein Spaghetti Carbonara machen, gäbe es auch eine Tomatensoße.
Eine Weile später saßen wir alle am Tisch und aßen unser Essen, ich redete kaum etwas, außer man fragte mich etwas und dann auch nur kurz und bündig.
Nach dem Essen räumte ich mein Geschirr ab und ging in mein Zimmer.
Leonarda Catherine Thomas
Beim Essen habe ich kaum mit geredet. Das Essen war ganz okay und eigentlich war Spaghetti Carbonara eins meiner Leibgerichte. Aber meine Mutter hatte sie besser gekocht. Naja...Ich wollte aber nicht unhöflich sein weshalb ich weiter aß. Danach, als wir den Tisch abgeräumt hatten, könnte ich mich endlich verziehen und ging in mein neues Zimmer. Es war etwas kleiner als mein altes, aber es wird schon gehen. So viele Sachen hatte ich nun auch wieder nicht. Dennoch: Es konnte nichts daran ändern. Ich setzte mich aufs Bett packte die Gitarre aus. Langsam zupfte ich an den Seiten und begann dann eine Melodie zu spielen.
Liam Evans
Dass Leonarda Gitarre spielte, bemerkte ich gar nicht und stattdessen fuhr ich meinen Laptop hoch, setzte Kopfhörer auf und surfte ein wenig im Internat. Eben kam mein Lieblingslied "Mercy" von Shawn Mendes und ich fing an erstmal leise mitzusingen, bis ich lauter und gefühlvoller wurde. Singen war eine meiner vielen großen Leidenschaften, meist spielte ich auch mit der Gitarre dazu, heute nicht.
Oft war ich mit Freunden bzw. Freundinnen am Abend unterwegs, meist mehr ländlich, als eine Dreiviertelstunde entfernt und wir machten Lagerfeuer, sangen, ich spielte mit der Gitarre dazu und hatten jede Menge Spaß. Am Freitagabend machten wir wiedermal ein Lagerfeuer, ich freute mich schon darauf.
Leonarda Catherine Thomas
Nachdem ich den letzten Akkord gespielt hatte, stand ich auf und starrte aus dem Fenster. Draußen war es schon dunkel, aber niemand war zu sehen. Ich seufzte und ging dann hinüber zur Tür. Heimlich schaute ich hinaus. Keiner da! Wahrscheinlich war Dad mit Helen schon ins Bett gegangen. Ich ging ins Wohnzimmer und setzte mich auf die Fensterbank. Sie war groß genug und sich darauf zu setzen und starrte wieder erneut aus dem Fenster. Der Vollmond leuchtete strahlend ins Zimmer hinein und ließ dass ganze Zimmer in ein geheimnisvolles Licht eintauchen. Es sah wunderschön aus und so ließ ich meine Erinnerungen freien Lauf.
Liam Evans
Nachdem ich mehrere Lieder gesungen hatte, meldete ich mich am Laptop ab, beschloss wie oft einen nächtlichen Spaziergang zu machen. Ich schrieb meiner Nachbarin, die gleichzeitig seit vielem Jahren auch meine beste Freundin war, ob sie Lust hätte, mit mir einen Vollmondspaziergang zu machen. Ich musste nur wenige Sekunden auf ihre Antwort warten. Lust hatte sie, also zog ich mir eine Jacke an, verließ heimlich das Haus und wartete auf Jacky, die ich dann innig umarmte. Viele dachten, Jacky und ich wären ein Paar, dabei waren wir nicht ineinander verliebt und Jacky stand auf Mädchen und nicht auf Jungs. Trotzdem hielten wir oft freundschaftlich Händchen odee küssten uns auf die Wange. Wir standen quasi direkt vor meinem Haus, dass Leonarda raustarrte, merkten wir nicht. Ich nahm Jacky's Hand und wir sahen zum Vollmond rauf und redeten viel, sie erzählte mir von einem Mädchen, dass sie immer nähe kennenlernt und sie könnte sich eine Beziehung mit ihr vorstellen.
Leonarda Catherine Thomas
Wie lange ich da chon gesessen habe, wusste ich nicht. Denn ich bemerkte auf einmal eine Gestalt unten auf dem Vorhof. Es war Liam. Er hielt gerade mit einem Mädchen Händchen und schaute in den Himmel. Ah...Er war wohl mit seiner Freundin verabredet. Hm...Obwohl...Er sah nicht gerade so als würde Romantik bei ihm an erster Stelle stehen. Nein! So sah er mir definitv nicht so aus. Aber was dachtete ich mir dabei? Es ging mich doch nichts an. Oder?
Liam Evans
Nach einer Weile sagte Jacky mir unauffällig, uns würde jemand aus unserem Haus beobachten, sie wusste, dass nun Leonarda und ihr Vater bei ihm eingezogen war. Ich sah kurz zu Leonarda's Fenster rauf und bemerkte sie, dann verdrehte ich die Augen, was sie aber höchstwahrscheinlich nicht bemerkt hatte. "Ich glaub, ich geh dann mal schlafen. Viel Glück mit deiner großen Liebe Stella! Gute Nacht!", sagte ich dann und umarmte sie kurz, dann ging ich wieder leise in mein Zimmer, wo ich mich aufs Bett legte und versuchte, ein wenig zuschlafen.
Leonarda Catherine Thomas
Sie haben mich entdeckt. Aber sie schienen sich nichts daraus zu machen und verabschiedeten sich so als würde ich gar nicht da oben sitzen. Dann gingen sie wieder ihre Wege und ich hörte wie Liam in sein Zimmer wieder ging. Auch ich ging in mein Zimmer, zog mich um und legte mich ebenfalls ins Bett. Aber einschlafen....konnte Ich nicht....
Liam Evans
Am nächsten Morgen wurde ich von meinem ach-so-geliebten Wecker geweckt. Schnell ging ich ins Bad, bevor jemand anders es ewig blockierte. Ich wusch mir meine Haare, putzte meine Zähne, pflegte meine Haare und zog mir eine zerissene Jeans sowie ein schwarzes Top an. Dann verschwand ich wieder in mein Zimmer, packte meine Sachen, ging runter, grüßte die anderen. Heute hatte ich wieder Schule und meine Mutter bat mich, auf Leonarda zu warten, damit wir gemeinsam zur Schule gehen könnten. Zusätzlich erfuhr ich nun zum ersten Mal, dass sie auch in meine Klasse gehen würde. Nun konnte ich mich nicht mehr beherrschen. "Mama! Das kannst du mir doch nicht antun, es reicht doch, dass die hier einziehen müssen und dann muss diese Leonarda auch in meine Klasse. Da mach ich nicht mit. Wahrscheinlich muss ich jetzt auch auf die aufpassen, immer hinter ihr watscheln und ihr die gesamte Schule zeigen.", sagte ich und meine Mutter wollte gerade etwas erwidern. Doch Leonarda's Vater versuchte sie davon abzuhalten und meinte:"Das wird sicher für euch beide schwer zein, zusammenzuziehen und in die gleiche Klasse zu gehen, aber es wär nett, wenn du sie mitnimmst und ihr ein wenig die Schule zeigt. Aber Leonarda braucht keine Aufpasserin, du kannst ruhig mit deinen Freunden abhängen, ich bin mir sicher, Leonarda findet schnell Freunde." Ich zögerte ein wenig und sagten dann:"Na gut."
Leonarda Catherine Thomas
Als ich am nächsten Tag erwachte, brauchte ich schon lange keinem Wecker mehr. Ich war schon davon gewohnt früh aufzustehen und darum brauchte ich es nicht. Ich stand auf, suchte meine Sachen zusammen und ging ins Bad. Es war nicht besetzt. Sofort begann ich die Zähne zu putzen, kämmte mir die Haare und flechtete sie mir zu einem Zopf. Als letztes legte mir eine Kette mit einem silbernen, herzförmigen Anhänger um. Dann kam der allerletzte Schliff und ich zog mir mein hellblaues Kleid an. Es war mein Lieblingssommerkleid und ich trug es fast jeden Tag. Ich verließ das Badezimmer und hörte gerade das Gespräch von meinem Vater James mit Liam. Ich wusste schon bereits dass ich mit Liam in eine Klasse gehen würde. Das machte mir nichts aus. Nur das andere machte mir Sorgen. Freunde! Ich senkte den Kopf und seufzte traurig. Ich würde bestimmt keine Freunde finden. Wer will schon mit jemanden befreundet sein der neu in der Schule war und sich gar nicht auskannte. Nach zwei Sekunden trat ich dann in die Küche ein. "Morgen.",grüßte ich alle. "Morgen, mein Schatz.",sagte Dad und küsste mich auf die Stirn. Ich setzte mich hin und lächelte Helen leicht an. Eigentlich kann sie ja nichts dafür. Sie war ja auch sehr lieb. Helen strahlte mich an und tätschelte sanft meine Hand ehe sie Aufstand und mir eine Schüssel holte. Ich füllte sie mit Müsli und begann zu essen. Liam sah ich kurz an und lächelte auch freundlich an. "Gut geschlafen?"
Liam Evans
Ich seufzte leise, irgendwann wird wahrscheinlich sich bei meiner Mutter nur noch alles um Leonarda und James drehen und ich bin dann wieder mehr oder weniger alleine, das kannte ich ja schon. Ich war schon genug enttäuscht von meiner Familie.
Mein Vater, über den ich kaum bis gar nicht sprach, hatte uns kurz vor meiner Geburt im Stich gelassen, da er Kinder nicht mochte. Meine Mutter hatte dann aber, als ich 5 war, einen Neuen, der aber dann gewalttätig war, dann als ich 9 war, zog wieder einer bei uns ein, aber meine Mutter und er haben sich ständig gestritten und zwei Jahre später war ein Neuer, der mit seiner Tochter hier einzog und ich war das dritte Rad am Wagen. Ihr damaliger Freund hatte mich nicht gemocht und hatte versucht, mehr Aufmerksamkeit von meiner Mutter zu kriegen und hat mich immer schlecht gemacht. Seine Tochter und ich haben uns auch gehas.st, dann kam aber raus, dass Mama's Exfreund sie betrogen hatte und seitdem hatte sie keinen mehr, bis nun wieder Leonarda und James kamen. Ich wollte keinen Mann mehr hier haben, da ich genug schlechte Erfahrungen mit den Freunden von meiner Mutter gemacht hatte und eine Schwester brauchte ich auch nicht unbedingt, da ich wusste, meine Mutter würde wollen, dass ich sie immer und überall mitnahm. Also beantwortete ich ausdruckslos Leonarda's Frage:"Ja, danke. Und du?" Ich aß wie jeden Morgen nichts, da ich in der Früh keinen Hunger hatte, also wartete ich bis Leonarda mit dem Essen fertig war.
Leonarda Catherine Thomas
"Auch. Danke Schön.",sagte ich zu ihm noch etwas schüchtern, lächelte aber leise. Schnell aß ich mein Müsli auf und holte meine Schultasche. Liam wartete ungeduldig an der Tür. Ohne ein Wort zu sagen, ging er hinaus. Ich folgte ihm. "Bis später.",rief ich noch in die Wohnung rein und folgte Liam schließlich.
Liam Evans
Gemeinsam gingen wir zum Bus, wo dann meine Nachbarin auch wartete. Kurz umarmte ich sie und dann sagte ich:"Jacky, das ist Leonarda, die Tochter des neuen Freundes meiner Mutter und Leonarda, das ist Jacky, meine beste Freundin!" Ich zwinkerte Jacky kurz zu und warf ihr einen gewissen Blick zu, der ihr sagen sollte, dass sie vergessen sollte, dass Leonarda uns letzte Nacht draußen beobachtet hatte, da ich Leonarda nicht in Verlegenheit bringen wollte. Jacky und ich verstanden uns auch ohne Blicke, da wir uns schon zu gut kannten und ziemlich alles über die andere Person wussten. Somit lächelte Jacky nur freundlich und sagte:"Hallo, schön, dich kennenzulernen, Leonarda!" Wir setzten uns auf den Viererplatz und fuhren bis zur Schule, dort angekommen zeigten Jacky und ich ihr das Wichtigste und brachten sie ins Sekretariat, wo sie sich kurz melden sollte. Anschließend nahmen wir sie mit in die Klasse und ich begrüßte all meine Kumpels mit einem Handschlag oder auch einer Umarmung.
Leonarda Catherine Thomas
Beste Freundin! Oh Mann! Und ich dachte sie wäre seine Freundin. Wie dumm von mir!
Nachdem ich aber dann mich beim Direktor gemeldet ging ich mit den beiden ins Klassenraum. Liam ließ mich zurück und begrüßte seine Kumpels. Und ich stand etwas unschlüssig da und wusste nicht wohin mit mir. Jacky die noch bei mir geblieben ist sah mich aufmunternd an. "Hey. Ist nicht einfach neu zu sein, ich weiß. Aber du wirst sehen. Es ist gar nicht schlecht hier. Komm ich zeig dir wo dein Platz ist.",sagte sie freundlich zu mir und führte mich gleich in die zweite Reihe auf der rechten Seite. Die Fensterseite zum Glück. Dankbar lächelte ich sie an und setzte mich sofort um meine Sachen auszupacken. Dabei sah ich kurz zu Liam der sich mit seinen Kumpels unterhielt.
Liam
Ich tat ein wenig so, als wäre Leonarda nicht da und sah ein Mädchen, was traurig schien, ging daher zu ihr und fragte sie, was los sei, die mir auch anvertraute, dass ihre Eltern sich trennen wollten und ich versuchte sie aufzumuntern und zum Lachen zu bringen, was mir auch gelacht. Auch wenn ich eim Junge war, war ich für jeden meiner Mitmenschen offen und interessierte mich ehrlich für sie. Viele Mädchen dachten vielleicht, dass Jungs eher cool sein wollten und sich nicht so für andere interessieren oder so, aber es gab auch Jungs von einer ganz anderen Sorte,klar, war ich manchmal auch nicht der Netteste, Freundlichste und Beste, aber ich schätze niemand konnte immer ein guter Mensch sein. Ich wurde auch als Klassensprecher gewählt, da ich ein offenes Ohr für die anderen hatte und mich für die anderen einsetzte. Als ich es schaffte, das Mädchen zum Lachen zu bringen, war ich sehr froh darüber, dann setzte ich aber auf meinen Platz neben meinen Kumpels Jonas, da die Lehrerin reinkam, erst bat sie Leonarda, sich zu vorstellen. Ich tat so, als würde ich sie nicht kennen.
Leonarda Catherine Thomas
Mrs Singer, meine neue Lehrerin, begrüßte uns fröhlich und sah dann zu mir rüber. "Dann bist du bestimmt unsere neue Schülerin. Komm doch mal nach vorn und stell dich vor.",bat sie mich. Ich stand auf und ging mutig nach vorne. Dann stellte ich mich vor: "Hallo. Ich bin sehr erfreut euch kennen zu lernen. Ich heiße Leonarda. Möchte aber gerne Leona genannt. Ich hoffe sehr dass wir alle miteinander auskommen werden." Die anderen nickten. Einer sagte dabei leise: "Die ist ja süß." Danach durfte ich mich wieder setzen.
Liam Evans
Ich spielte mit meinem Kugelschreiber rum und tat so, als würde ich nicht zuhören. Mrs. Singer wirkte zwar meisten fröhlich und war ganz okay, aber sehr streng. Sie sah es nicht gern, wenn Schüler uninteressiert waren, Hausübungen nicht machten oder redeten. Sie unterrichtete uns in Englisch und in Biologie. Ich muss zugeben, dass ich nicht immer die besten Noten schrieb und meine Hausübungen nicht dabei hatte, sowie heute. Mrs. Singer sammelte unsere Hausübungen ab, außer die von Leonarda, was logisch war, die von mir, Paul und Larissa. Natürlich machte Mrs. Singer eine Notiz ins Klassenbuch, jedoch bemühtr sich sich, zusammenzureißen. Immer wenn jemand Neuer kam, war sie ein wenig anders, damit die Neuen nicht gleich "Angst" vor ihr hatten. Anschließend beschäftigten wir uns mit den Tenses, was nicht gerade mein Lieblingsthema war, also beschloss ich, Löcher in die Luft zu starren und weiterhin mit meinen Kugelschreiber rumzuspielen.
Leonarda Catherine Thomas
Als ich wieder auf meinen Platz saß begannen wir schon mit dem Unterricht. Aber ich hörte nicht viel zu, sondern konzentrierte mich auf mein Herz und schrieb eifrig mit. Eigentlich habe ich nichts gegen dass Thema, aber es war schon etwas langweilig. Ich hoffte inständig dass es bald vorbei war mit dem Ersten Fach
Liam Evans
Irgendwann verging die erste Stunde, dann auch die 2. Stunde Mathe, nun hatten wir zum Glück große Pause. Meine Kumpels und ich gingen auf den Hof, Leonarda hatte ich schon fast vergessen, bis dann mein Kumpel Lukas sie erwähnte:"Also deine Schwester ist ja zuckersüß!" Ich verdrehte die Augen und erwiderte:"Sie ist nicht meine Schwester und Stiefschwester auch nicht direkt. Mum und dieser James haben ja noch nicht geheiratet." "Bis zur Hochzeit dauert es bestimmt nicht lange!", sagte dann Paul mit einem breiten Grinsen. "Na, bis dahin ist die Beziehung fix vorbei, so wie ich Mum und ihre allen Männer kenn.", sagte ich und hoffte innerlich, sie würde nie heiraten, da ich keinen wollte, der auf Vater tat.
Leonarda Catherine Thomas
Als es zur Pause klingelte stand ich auf und ging nach draußen. Aber so ganz genau wusste ich nicht was ich jetzt machen sollte. Ich hatte niemanden mit wenn Ich reden konnte. Also setzte ich mich auf eine Bank unter einer Trauerweide und sah dem ganzen Treiben zu.
Liam Evans
"Schau mal, Leonarda sitzt ganz allein drüben, magst du ihr nicht Gesellschaft leisten?", fragte dann Paul, ich erwiderte:"Kein Bedarf, aber wenn du sie ja so zuckersüß findest, kannst du sehr gern die Aufgabe übernehmen." Zusätzlich verdrehte ich erneut die Augen. Dennoch warf ich kurz einen Blick zu Leonarda. Ein ganz kleines bisschen tat es mir doch leid, sie allein zu sehen, aber soll sie sich doch mal trauen, jemanden anzusprechen. Müssen ja nicht immer die anderen den ersten Schritt machen.
Leonarda Catherine Thomas
Heimlich schielte ich zu der kleinen Gruppe rüber in der auch Liam war. Ich beneidete ihn ein wenig. Er war schließlich hier beliebt und hatte Freunde. Ich war wahrscheinlich immer ein Mauerblümchen. Das war in meiner alten Schule genauso gewesen. Ich schüttelte den Kopf. Nein! Das durfte nicht sein. Dieser Fehler darf nicht nochmal sein. Entschlossen stand ich auf und ging zu dr Gruppe hin. Jacky war auch da. Als sie mich entdeckte lächelte sie mich freundlich an. "Hi Leona. Ist okay, wenn ich dich so nenne?",fragte sie. Ich nickte. "Ist schon gut. Ich hab es ja angeboten.",sagte ich zu ihr und lächelte leicht.
Liam Evans
Konnte sie etwa meine Gedanken lesen? Nur weil ich mir dachte, Leonarda solle einmal den ersten Schritt machen, hieß es doch nicht, sie soll ausgerechnet bei uns den ersten Schritt machen. Ich würde sie weiterhin Leonarda nennen, da ich keinen Bock auf eine ach-so-tolle-Familie mit ihe und James hatte und mir ziemlich sicher war, dass wir nicht mehr lange zusammenleben würden. Die anderen interessierten sich nun auch für Leonarda, wenn sie glaubte, sie könnte mir meine Freunde wegnehmen, hatte sie sich gewaltig getäuscht.
Leonarda Catherine Thomas
Ich bemerkte den Blick von Liam kurz nur deshalb ich schnell sagte: "Ich wollte einfach nur so mal vorbeischauen. Ich will euch nicht stören." Ich wollte mich umdrehen und wieder gehen. Aber Jacky hielt mich zurück: "Quatsch! Du störst doch gar nicht. Du kannst ruhig hier bleiben und ein bisschen chillen." Ich lächelte schüchtern. "Das ist ja sehr nett von dir. Aber ich sollte besser gehen."
Liam Evans
Jedoch meinten dann auch die anderen, Leonarda könnte bleiben. Ich bemühte mich, mir nichts anmerken zu lassen und lehnte mich uninteressiert gegen die Wand, während Jacky versuchte mir Leonarda ein Gespräch anzufangen. Das mochte ich ja irgendwie an Jacky, sie sah in jedem Menschen nur das Gute, schaute, dass sich jeder wohlfühlt und versuchte immer niemanden zu verletzen. Dennoch wollte ich Leonarda nicht unbedingt in der Gruppe haben, aber dagegen konnte ich nichts machen. Noch war sie ja nicht richtig bei uns, sie konnte immer noch andere kennenlernen und herausfinden, dass sie zu denen besser passte. Irgendwann ging die Pause vorbei und wir gingen wieder in die Klasse.
Leonarda Catherine Thomas
Ich mochte Jacky gerne. Sie war wirklich lieb und dank ihr fühlte ich mich schon etwas wohler. Nur einer sah nicht gerade aus als wolle er mich hier haben. Das konnte ich verstehen. Er mochte, nein, er hàsst mich wahrscheinlich. Ich war froh dann als es klingelte und wir gingen alle wieder rein. Nachdem ich wieder Platz genommen genommen hatte, wollte ich meine Federtasche rausholen. Doch die war nicht da! Verwundert sah ich mich um. Wo war sie denn auf einmal? Ich hätte schwören dass sie noch in meinem Rucksack war. Mann! Warum denn ausgerechnet jetzt?
Liam Evans
Leise seufzte ich, als ich mich auf meinen Platz setzte. Die Lehrerin sagte, sie würde uns ein paar Dinge ansagen, die wir mitschreiben sollten. Doch dann merkte ich, dass mit Leonarda etwas nicht stimmte, als ich kurz zu ihr schaute. Ein wenig zögerte ich, ob ich sie fragen sollte, was los sei. Doch ich musste nur noch mal kurz zu ihr schauen und wusste, was los war. Ihre Federtasche war nicht da. Wahrscheinlich hatte sie die vergessen. Also nahm ich einen weiteren Kugelschreiber von mir und reichte ihn ihr ohne ein Wort, was mir gelang, da sie direkt vor mir saß.
Leonarda Catherine Thomas
Verwundert starrte ich auf den Kugelschreiber, den er mir wortlos gab und sah ihn dankbar an, ehe ich ihn an mich nahm. "Danke.",hauchte ich zurück, ehe ich mich umdrehte und mir Notizen machte. Aber nachher muss ich unbedingt weiter nach meiner Federtasche suchen. Die kann nicht weg sein. Ich hatte sie heute Morgen noch in den Rucksack gesteckt.
Liam Evans
Ich erwiderte nichts, sondern konzentrierte mich auf den Unterricht. Ich war froh, als die letzten Stunden auch noch zu Ende gingen und wir nun endlich Schulschluss hatten. Jacky, Nelly, Paul, Jonas, Lukas und ich beschlossen gemeinsam den Nachmittag zu verbringen, indem wir nun zum McDonalds gehen würden und dann alle zum Skatepark, da die meisten von uns begeisterte Skater waren, nur Jacky und Paul hörten meistens Musik, sahen uns oder beschäftigten sich dort selbst. Also ging ich mit ihnen zu Leonarda und sagte:"Sag mal, würde es dir was ausmachen, alleine nachhause zu gehen? Du kennst den Weg ja schon, wir würden nämlich gern den Nachmittag gemeinsam verbringen." Dann meinte aber Jacky lächelnd:"Leona kann ja mitkommen, wenn sie will. Was meinst du, Leona?" Ich war nicht sonderlich begeistert, aber wenn sie unbedingt wollte, meinetwegen.
Leonarda Catherine Thomas
"Ich würde sehr gerne. Aber lieber nicht.",sagte ich zu Jacky und lächelte sie leise an. "Ich will euch nicht im Weg stehen.",meinte ich daheim und sah kurz zu Liam rüber. Vielleicht ein bisschen zu lang, um dann mich umzudrehen und schnell wegzugehen. Er sollte nicht denken dass ich eine Klette an ihm hängen würde. Also gehe ich lieber nach Hause. Was ich auch tat. Alleine machte ich auf den Weg nach Hause. Dad und Helen waren nicht da. Was soll's!
Liam Evans
Jacky zuckte mit den Schultern, doch dann machten wir uns auf dem Weg zum McDonalds, aßen alle etwas. Anschließend machten wir uns auf dem Weg zum Skaterpark, Jacky und Paul setzten sich auf die niedrige Mauer in der Nähr und die anderen und ich skateten eine lange Weile. Irgendwann beschlossen wir eine Pause zu machen, hörten Musik und auf den Wunsch von Jacky machten wir ein paar Bilder, die wir dann in den sozialen Medien posten konnten. Vielleicht gefiel mir ja dann das eine oder andere Bild und ich würde es auf Instagram posten.
Leonarda Catherine Thomas
Währenddessen machte ich meine Hausaufgaben. Meine Federtasche ist bis jetzt immer noch nicht aufgetaucht. Ich verstand nicht wie sie mir abhanden gekommen ist. Wer um alles in der Welt hätte sie geklaut? Ich hätte doch niemanden etwas getan. Außer Liam vielleicht. Er hàsste mich. Das war das Einzige Motiv dafür um mich zu schikanieren. Aber...sowas würde er bestimmt nicht tun.
Als ich mit den Hausaufgaben fertig war, wusste ich aber nicht was ich jetzt machen sollte. Ich ging ins Wohnzimmer und setzte mich auf die Couch. "Mama. Was soll ich nur tun.",sagte ich leise und schaute auf das Foto dass ich mit mir genommen hat. Ein Bild von meiner Mutter und mir. Sie fehlte mir so sehr. "Ich wünschte du wärst hier.",flüsterte ich. Eine kleines Träne löste sich aus meinem Auge und tropfte auf das Glas. Und dann musste ich doch noch weinen. Und ich konnte einfach nicht aufhören.
Liam Evans
Nachdem wir einige Fotos gemacht hatten, besorgten wir uns alle direkt in der Nähe einen Milkshake. Dann mussten Paul, Nelly und Lukas gehen. Jonas, Jacky und ich blieben noch, unterhielten uns und beschlossen dann am Abend bei Jacky einen Film zu schauen und Pizza zu bestellen. Da es schon 18 Uhr war, gingen wir zu Jacky, Jonas bestellte Thunfisch, Jacky eine Spinatpizza und ich einmal Hawaii. Jacky loggte sich am Fernseher bei Netflix ein und wir einigten uns auf den Film "To All The Boys I've Loved Before", da Jacky darauf bestand. Jonas und ich hatten keine große Lust, aber gaben nach, da wir beide wussten, dass Jacky sehr stur war. Es dauerte nicht lange, bis die Pizzen da waren und wir genießten den Abend.
Leonarda Catherine Thomas
Dad hatte angerufen und meinte dass er und Helen etwas später nach Hause kommen würden. Also verbrachte ich den Abend alleine. Ich sah Fernsehen, wobei ich aber die Lust nach zehn Minuten verlor. Ich versuchte zu Lesen, aber das brachte mich nicht auf andere Gedanken. Schließlich gab ich es auf, legte mich auf die Couch, mit dem Bild im Arm, und schlief langsam damit ein.
Liam Evans
Jonas war dann später gegangen und ich blieb bei Jacky und beschloss auch, bei ihr zu übernachten, da ich momentan gar keine Lust auf "Happy Family" hatte. Jacky wollte alles wissen, was ich bis jetzt über Leonarda und James dachte. Normalerweise wär ich ehrlich gewesen, aber heute wusste ich nicht, ob ich die Wahrheit sagen sollte oder nicht, da Jacky anscheinend Leonarda mochte. Dennoch antwortete ich dann halbwegs ehrlich:"Ich weiß nicht. Von James hab ich noch nicht viel gesehen, aber ich glaube eh dran, dass bald wieder aus ist. Du kennst ja meine Mum und ihre Männer. Leonarda? Keine Ahnung, wir reden nicht viel und ich hab auch keine große Lust drauf, mit ihr in eine Klasse zu gehen und mit ihr was zu machen." Jacky merkte, ich wollte nicht unbedingt über die beiden sprechen, als o wechselte sie das Thema und lenkte mich ab, was auch half. Wir redeten und lachten noch viel, bis wir einschliefen.
Leonarda Catherine Thomas
Ich habe sehr lange geschlafen. Es war noch sehr dunkel als ich in der Nacht aufwachte und mir müde über die Augen rieb. Das Bild mit meiner Mutter lag auf den Boden, war aber zum Glück nicht beschädigt worden. Ein Blick auf die Uhr verriet mir dass es inzwischen drei Uhr morgens ist. Müde stieg ich aus dem Sofa, ging in mein Zimmer, zog mich um und legte mich sofort ins Bett wo ich da weiter schlief.
Liam Evans
Am nächsten Morgen wachte ich neben Jacky auf und ich frühstückte auch gleich bei ihr und machte mich bei ihr fertig, da sie eh immer Klamotten von mir bei ihr hatte und auch Zahnbürsten für mich, da ich regelmäßig bei ihr schlief. Nur um meine Schulsachen zu holen, ging ich kurz zu mir nach Hause und holte mir ein paar Schulbücher und packte etwas Geld ein, auf dem Weg zur Tür traf ich auf meine Mum, die natürlich unbedingt wissen wollte, wo ich war und warum ich nicht Bescheid gesagt hatte. Jedoch verdrehte ich nur die Augen und erklärte, dass ich bei Jacky war. Daraufhin meinte sie, ich solle wenigstens auf Leonarda warten,damit sie mit Jacky und mir zur Schule konnte und es ihr einfach machen sollte und sie überall mitnehmen und sie könnte auch mit unserer Clique sein. Das reichte mir jetzt sowas von, sie soll ein Teil unserer Clique sein?! Nur über meine Leiche, ihre Freunde kann sie sich ja wohl selber aussuchen und ich meinte zu meiner Mutter dann:"Du raffst echt gar nichts, oder?! Erstens will ich eigentlich keine Halbschwester sowie einen Mann, der auf Vater tut, zweitens weißt du ganz genau, dass mir das alles auf den Sack geht nach deinen letzten Beziehungen, wo auch wirklich alles schiefgelaufen ist und deine Exmänner sowie die eine damalige Exhalbschwester haben mir gezeigt, dass ich keine Familie brauch, denn was die alles abgezogen haben, war der reinste Horror und drittens werde ich Leonarda garantiert nicht überallhin mitschleppen und sie kann sich ja ihre eigenen Freunde aussuchen." Mit diesen Worten knallte ich die Haustür zu und verschwand so schnell wie möglich. Ich hatte auch nicht daran gedacht, dass eventuell Leonarda oder ihr Vater zugehört hatten.
Leonarda Catherine Thomas
Vom lauten Lärm geweckt, schreckte ich hoch und sah mich um. Aber niemand war zu sehen. Müde stand ich auf, zog mich an und ging in die Küche. Dad hatte den Arm um Helen's Schulter gelegt und schien sie zu trösten. Etwas besorgt ging ich auf die Beiden zu. "Ist alles in Ordnung?",fragte ich sie. Mein Vater schüttelte nur den Kopf und deutete kurz auf Helen. Ich verstand natürlich und sah Helen an. Sie hatte es wohl auch nicht so einfach mit Liam. Na klar! Es war ja auch nicht einfach nur den Mann den man von Herzen liebt zusammenzog und dabei versuchte die eigenen Kinder einzuspannen. Bei meinem Vater war es genauso. Nur Wie Liam war ich nun mal nicht. Ich bin anders als er. Und um es zu beweisen, legte ich meine Hand auf Helen's und sah sie mitfühlend und leicht lächelnd an. Sie erwiderte es und mit einem Mal wirkte sie wieder fröhlich wie zuvor. Schnell aß ich noch Etwas, verabschiedete mich höflich und machte mich dann auf den Weg zur Schule.
Liam Evans
Ich war auf 180 und hätte sowas von ausrasten können oder auch ein Haus vor Wut einreißen können, doch Jacky merkte schnell, was in mir drinabging und lief schnell her und wusste, was sie tun musste. Nicht trösten und nicht drüberreden, sondern mich möglichst schnell ablenken, was sie auch schaffte. Sie kannte mich gut und hat mich schon in jeder einzelnen Gefühlslage erlebt und wusste auch besser meine Gefühle zu kontrollieren, als ich selber. Dies war einer der vielen Gründen, wofür ich Jacky bis in die Ewigkeit dankbar sein werde. Manchmal konnte ich nämlich, wenn ich wütend war, so aggressiv werden und eine meiner größten Schwächen war leider Gefühlskontrolle. Wir machten uns gemeinsam auf den Weg in die Schule und auf dem Schulhof trafen wir auf unsere Clique und umarmten jeden oder klatschten ein. Sofort kamen wir alle in ein Gespräch und beschäftigten uns bis zum Läuten der 1. Stunde.
Leonarda Catherine Thomas
Allein ging ich zur Schule. Liam war bei seinen Freunden gerade und könnte irgendwie nicht anders als zu ihm zu schauen. Meine Gedanken sagten mir ich sollte lieber gehen und ihn machen lassen was er will. Nur etwas anderes in mir wollte nicht gehen, sondern hier bleiben und ihm weiter zusehen. Die Art wie er sich durch die Haare strich und dabei lachte. Es sah schon irgendwie süß an ihm aus. Verwirrt schüttelte ich den Kopf. Hä? Was waren denn das für merkwürdige Gedanken? Warum dachte ich denn an so was?
Liam Evans
In unserer Clique gab es fast immer etwas zum Lachen und ich konnte immer all meine Sorgen verdrängen, somit verschwendete ich kaum einen Gedanken an meine Familie. Verschmitzt fuhr ich durch meine Haare und erzählte lachend ein Ereignis, was ich kürzlich erlebt hatte. Ein paar Minuten später klingelte es leiden schon zur 1. Stunde und lachend betraten wir das Schulhaus und machten uns auf dem Weg in den Kunstunterricht, wo wir uns an einen der vielen großen Tische im Kunstraum setzten. Unsere Kunstlehrerin war schon da und erklärte uns mit Enthusiasmus, dass wir heute Porträts zeichnen würden, genauer gesagt sollten wir den Sitznachbar zeichnen. Wie fast immer saß ich zwischen Jacky und Jonas in Kunst. Jonas beschloss aber seinen anderen Sitzpartner zu zeichnen, also zeichneten Jacky und ich uns gegenseitig mit Bleistift. Es machte uns viel Spaß, wir redeten leise miteinander und lachten viel.
Leonarda Catherine Thomas
Da ich leider alleine saß, musste ich mich halt irgendwie mit irgend einen aus der Klasse begnügen müssen. Nur fehlte mir die Inspiration. Mir fiel gerade noch nichts ein. Dann fiel mein Blick auf Liam der gerade zeichnete. Ein kleines Lächeln umspielte meine Lippen als ich an vorhin dachte, als er da gelacht hatte. Und mit einem Mal hatte ich die zündende Idee. Voller Eifer begann ich auf meinem Blatt zu zeichnen an. Strich für Strich nahm die Zeichnung immer mehr Gestalt an und es entstand ein wunderschönes Bild von ihm. Dann, als ich fertig war, betrachtete ich mein Werk und lächelte zufrieden. Gut! So kann es bleiben!
Liam Evans
Zwar konnte ich nicht sonderlich gut zeichnen, aber ich glaubte, das Porträt von Jacky war ganz gut geworden und es gefiel auch der Kunstlehrerin sowie Jacky. Jacky hatte auch so ein durschnittlich gutes Porträt von mir, wir waren beide keine Künstler, aber dies war uns egal. Dann fiel uns auf, dass ich vergessen hatte, Jacky's Augenbrauen zu zeichnen, was wir amüsant fanden. Die Kunstlehrerin machte eine Runde und bei Leonarda blieb sie länger stehen und sah sich ihre Zeichnung anerkennend an, anscheinend war Leonarda eine kleine Künstlerin. Schnell erledigte ich Jacky's Augenbrauen und die Lehrerin sammelte alle Zeichnungen ein und hing sie auf die Tafel. Gemeinsam gingen Jacky und ich zur Tafel und sahen uns die Zeichnungen genau an.
Leonarda Catherine Thomas
Kaum hatte die Lehrerin unsere Zeichnungen eingesammelt, hängte sie sie auch gleich an die Tafel, damit wir sie uns alle ansehen konnten. Ich schmunzelte als ich mir die Zeichnungen meiner Klassenkameraden ansah. Einige waren nicht ganz so gut aber waten lustig anzuschauen. Besonders Liam's und Jacky's Bilder sahen toll aus. Die hatten was schönes aber auch etwas anderes an sich was mir ein Lächeln übers Gesicht zauberte. Dann hörte ich ein erstauntes Raunen in der Klasse. Eine kleine Gruppe hatte sich um mein Bild gescharrt und starrten fassungslos, erstaunt und bewundernd zugleich darauf an. Einige fragten sogar immer wieder wer denn dieses schöne Bild gemalt hat. Ich lächelte. Wenn die wüssten.
Liam Evans
Jacky ging zu der Gruppe,die sich um ein bestimmtes Bild scharrte, während ich mir in Ruhe die anderen Zeichnungen ansah, doch dann meinte Jacky zu mir:"Ey, Liam, komm mal her, das musst du dir ansehen!", also machte ich mich auf den Weg zu der kleinen Gruppe und warf einen kurzen Blick auf das Bild. Doch aus dem kurzen Blick wurde ein lange und ich starrte das Bild hochachtungsvoll, aber auch leicht geschockt an. Diese Künstlerin hat es echt drauf, wer war das wohl?! Ich war so erstaunt und konnte gar nicht mehr wegschauen, so sehr gefiel es mir.
Jacky
Ebenfalls erstaunt starrte ich auf das Bild. Es war erstaunlich so ein wundervolles Bild von Liam zu sehen. Aber die Frage nur: "Wer hat dieses Bild gemalt?" Da ich sowieso keine Antwort bekam, beschloss ich selber danach zu sehen. Unten in einer Ecke des Bild standen die Initialen "LCT" in großen geschwungenen Buchstaben. LCT? Hm....Wer sollte das sein? Fragend sah ich die Lehrerin an. "Frau Wahrmann? Wer hat das Bild hier gemalt?",wollte ich wissen und deutete darauf. Frau Wahrmann lächelte. "Ah! Ich wusste dass euch das Bild gefällt. Ja, diese Künstlerin hat ihr gesamtes Herzblut hineingesteckt um so ein kleines Meisterwerk zu zaubern. Und sie befindet sich auch direkt vor euch.",sagte sie und deutete dann hinüber. Wir wandten den Kopf nach rechts und sahen zu Leonarda. Diese errötete etwas verlegen und sah zu Boden. Mir klappte die Kinnlade hinunter. Leonarda Catherine Thomas! Na klar! Dass ich nicht gleich drauf gekommen bin! Alle Achtung. Sie war ja ein richtiges Naturtalent.
Liam Evans
Ich war immer komplett fasziniert von der Zeichnung, wer hatte mich denn gezeichnet? Diese Person hatte ein absolutes Talent. Doch später als ich bemerkte, wer diese begabte Künstlerin war, war ich geschockt. Leonarda konnte so gut zeichnen?! Respektvoll sah ich sie an und ich sagte:"Danke. Du hast Talent!" Ehrlich gesagt, fiel es mir sehr schwer, diese Worte auszusprechen, denn ich hatte mir festvorgenommen, nicht sonderlich lieb zu Leonarda und ihrem Vater zu sein, da sie uns entweder garantiert auch wie alle anderen enttäuschten oder ich sie vielleicht sogar ins Herz schließen würde und dann sowieso bald alles vorbei wäre. Zwar wollte ich das Letztere ausschließen, denn ich konnte mir eigentlich nicht vorstellen, irgendwann eknen Stiefvater sowie eine Stiefschwester ins Herz zu schließen, allerdings musste ich zugeben, dass Leonarda mich gut getroffen hat. Etwas länger sah ich Leonarda an, doch dann wurden wir alle davon abgelenkt, dass ws zur großen Pause klingelte. Schnell verschwand ich aus dem Kunstraum und setzte mich in den Schulhof allein in die Ecke anstatt mich zur Clique zu stellen, da ich nachdenken wollte.
Leonarda Catherine Thomas
Als es zur Pause klingelte ging gemächlich aus dem Zimmer. Die anderen umringten mich und erzählten und fragten mich pber das Bild aus. Doch ich meinte immer nur: "Ich habe einfach los gemalt." Damit gaben sich die meisten zufrieden und gingen dann schließlich. Erleichtert atmete ich aus. Endlich wieder allein. Doch als ich nach links sah entdeckte ich Liam allein in eine Ecke sitzen. Er wirkte ziemlich nachdenklich. Ob ihn was quälte? Langsam trat ich auf ihn zu. "Liam?",begann ich vorsichtig und sah auf ihn herab. "Ist alles in Ordnung?",fragte ich dann und legte den Kopf schief. Ich musste an vorhin denken als er sagte ich habe Talent bei der Zeichnung und merkte ein kleines sanftes Flàttern in der Bauchgegend
Liam Evans
Im ersten Moment bemerkte ich gar nicht, dass Leonarda vor mir stand, doch dann als ich ihre Stimme hörte, sah ich auf und zwang mich zu einem Lächeln. Sie fragte mich, was los war. Erst zögerte ich eine Weile, ob ich es ihr sagen sollte oder nicht. "Jaja, alles in Ordnung.", sagte ich dann schnell und wusste noch nicht, ob ich es bereuen sollte oder nicht. Was, wenn sie im Endeffekt ja gleich wie meine Exhalbschwester war?! Vielleicht konnte man dieser Leonarda gar nicht vertrauen, vielleicht würde sie mich auch enttäsuchen, mich verraten und mir meine Freunde wegnehmen?! Vielleicht tat sie nur so und war eigentlich eine totale Tussi?! Okay. Stopp. Liam. Hör auf, dir solche Gedanken zu machen. Keiner zwingt dich, mit Leonarda zu reden, aber dann mache es dir nicht zu kompliziert! Ich atmete kurz tief ein und aus.
Leonarda Catherine Thomas
"Oh, Okay. Ich dachte ja nur, weil du so nachdenklich und allein da gesessen hast. Ich dachte du bist auf mich sauer, weil ich dich gemalt habe.",sagte ich zu ihm. Er wollte was erwidern, doch ich redetete einfach schnell weiter: "Es ist nicht das was du denkst. Nein! Nur...habe ich dich vorhin mit deinen Freunden gesehen. Die Art wie du gelacht hast und fröhlich aussahst, hat mich dazu inspiriert davon ein Bild zu malen. Du hast ein schönes Lächeln. Das sieht man bei dir gar nicht. Vor allem nicht zu Hause.",erklärte ich ihm und sah zu Boden. Dann sammelte ich mich wieder und schaute zu ihm auf. "Aber...das Zeichnen macht mich halt glücklich. Genau wie Musik. Und Zeichnen ist eine meiner Leidenschaften.",fügte ich hinzu und meinte mutig: "Dein Lächeln hat mich dazu inspiriert dich zu malen."
Liam Evans
"Kein Stress wegen dem Bild. Es gefällt mir. Wirklich! Ich bin einfach kein Familienmensch, ist ja auch kein Wunder bei den vorigen Beziehungen meiner Mutter...aber egal. Das interessiert dich sowieso nicht. Es freut mich, dass mein Lächeln dich so inspiriert hat und du mich zeichnen wolltest und dass es dich so glücklich macht! Mich machen meine Clique und das Skaten glücklich.", sagte ich dann und war etwas verwundert von mir selbst, dass ich das alles einfach gesagt habe, vor allem, dass ich das zu meiner zukünftigen Stiefschwester gesagt habe. Fragt sich nur, wie lange die Beziehung zwischen meiner Mutter und ihrem Vater halten wird. Ich seufzte leise und schwieg erstmal, um abzuwarten, wie sie nun reagieren würde.
Leonarda Catherine Thomas
Einen Moment lang sah ich ihn nur an. Die Minuten schienen sich endlos zu ziehen wie ein Kaugummi. Dann aber fasste ich mir als erste ein Herz. "Deine Mutter ist sehr nett.",sagte ich dann leise. "Ich war eigentlich auch dagegen für diesen ganzen Umzug und so. Aber...deine Mutter tut meinem Dad sehr gut, glaube ich. Sie...sie erinnert mich etwas an meine Mutter. Auch wenn es dem Anschein nicht so ist.",fügte ich hinzu und senkte kurz den Blick. Es war das erste Mal dass ich dass mal aussprach und sogar was über meine Mutter preisgab.
Liam Evans
Kurz hörte ich ihr zu, doch dann riss mich irgendwas aus dem Gespräch. Es war nicht, dass es mich nicht interessieren würde, was Leonarda mir erzählte. Nein, es war ganz anders. Es war, als hätte ich bis jetzt nicht gewusst, mit wem ich überhaupt redete. Ich hatte mir festvorgenommen, mit Leonarda so wenig wie möglich zu sprechen und sie keineswegs ins Herz zu schließen. Ich stotterte entschuldigend:"Tut mir leid, ich muss los. Ähm..auf die Toilette." So schnell wie möglich verschwand ich auf der Toilette und sah in den Spiegel. Verdammt! Ich sah ja total ***en aus. Meine Haare waren total verwuschelt und ich wirkte kaputt und fertig. So gut wie möglich versuchte ich meine Haare zu richten und musste erstmal all meine Gedanken zusammenfassen. Warum musste das Leben nur so kompliziert sein? Ich war kurz davor, Leonarda alles über meine frühere Zeit zu erzählen.
Leonarda Catherine Thomas
"Äh...okay.",sagte Ich verwirrt und sah ihn irritiert hinterher. Was war denn auf einmal in den gefahren? Kaum sagte ich etwas und er musste auf einmal weg. Ich schüttelte den Kopf und ging schließlich weiter. Irgendwas stimmte nicht mit ihm. Und wahrscheinlich lag es an mir dass er so komisch war.
Liam Evans
Als ich bemerkte, dass sich zurzeit niemand auf der Toilette befand, trat ich feste gegen den Mistkübel und versuchte dann langsam, runterzukommen. Schnell holte ich mein Handy raus und schrieb Jacky:"Hey, mir gehts grade nicht so gut. Kannst du bitte eine Ausrede für mich finden? Danke
Jacky
Ich empfing die Nachricht sofort. "Klar. Kann ich machen. Soll Leona dann auch Bescheid sagen, damit sie dich nach Hause begleitet oder schaffst du es allein?",schrieb ich zurück und sendete sie ihm.
Liam Evans
"Schaffe ich allein.", antwortete ich dann nur und genoss die Ruhe im Park und beobachtete die Tauben sowie die wenigen Menschen hier. Als ob ich freiwillig mit Leonarda gehen würde, ich meine, Jacky weiß doch, dass ich nichts mit ihr zu tun haben will, aber egal. Auch wenn sie lieber Leona genannt werden will, werde ich sie weiterhin Leonarda nennen. Es war mir egal, wie sie genannt werden wollte.
Leonarda Catherine Thomas
Jacky erzählte mir die Nachricht von Liam. Das bereitete mir schon ein bisschen Sorge. Aber bis hierher und zurück nach Hause war es auch nicht so weit. Also entschied ich mich dagegen ihm zu folgen und ging mit Jacky zusammen zurück in die Schule. Dort sagte ich der Klassenlehrerin Bescheid dass es Liam nicht sonderlich gut geht und er nicht mehr zum Unterricht kam. Diese nickte und ich durfte mich setzen. Natürlich würde ich aber die Hausaufgaben für Liam mit schreiben. Schließlich wohnen wir ja jetzt gemeinsam unter einem Dach.
Liam Evans
Das Einzige, was mich jetzt noch glücklich machen konnte und mich ablenken würde, war das Skaten, also machte ich mich auf dem Weg nach Hause und holte schnell mein Skateboard. Ich wusste, dass meine Mutter gerade bei der Arbeit war, aber ob Leonardas Vater da war, wusste ich zuerst nicht, doch als ich mich ins Haus schlich, hörte ich ihn telefonieren, also ging ich möglichst leise ins Zimmer, wo ich meine Schulsachen abstellte und mein Skateboard holte.
Leonarda Catherine Thomas
Als die Schule aus war ging ich mit Jacky nach Hause. Seit Liam weg war hatte ich ein schlechtes Gewissen bekommen und dachte nach was ich wohl falsches gesagt habe. Aber mir fiel beim besten Willen nichts ein. Oder war er verärgert, weil ich gesagt habe dass ich seine Mutter mochte und mich an meine erinnerte. Oje! Was habe ich bloß angestellt? Als ich zu Hause ankam, war Dad gerade dabei das Mittagessen vorzubereiten. Also ging ich weiter und hielt bei Liam's Zimmertür an. Zaghaft klopfte ich an. "Liam?",sagte ich dann. Keine Antwort. Anscheinend war er nicht da. Ich ging in mein Zimmer, packte meine Sachen aus und beschloss noch etwas zu zeichnen.
Liam Evans
Seit einer halben Ewigkeit war ich mit dem Skaten beschäftit und powerte mich richtig aus, bekam meinen Kopf frei. Eine Weile später machte ich kurze Pause und kaufte mir in einer Bude in der Nähe einen Döner, den ich dann langsam aß. Ich dachte etwas über Leonarda nach. Doch irgendwann ließ ich das Thema hinter mir und fuhr mit meinem Board weiter, bis ich kurz vorm Zuhause war. Daheim hörte ich gerade wie der neue Lover meiner Mutter "Es gibt Mittagessen!" rief und mich dann sah und sagte:"Hallo Liam, setz dich doch zu uns, ws gibt Chinesisch." Normalerweise mag ich chinesisch, aber ich sagte nur:"Danke, hab schon gegessen!", was auch nicht gelogen war und ging in mein Zimmer.
Leonarda Catherine Thomas
Als ich hörte das Liam wieder da war, stand ich auf, schnappte mir meine neue Zeichnung und ging zu seiner Zimmertür. Da ich ihn nicht stören wollte, was auch immer er gerade tat, schob ich das Blatt Papier unter der Türritze hindurch und ging dann schließlich ins Esszimmer wo Dad gerade das Essen auf dem Tisch stellte. Die Zeichnung die ich heute gezeichnet habe, zeugte ihn nochmal und darunter habe ich geschrieben: "Tut mir leid, wenn ich dich beleidigt oder was falsches zu deiner Mutter gesagt habe. Es war keine Absicht gewesen."
Liam Evans
Erst bemerkte ich gar nicht, dass Leonarda mir einen Zettel unter die Zimmertür zugeschoben hatte, da ich mich voll und ganz aufs Gitarrespielen konzentrierte. Doch später bemerkte ich den Zettel dann und nahm ihn. "Och nee..fängt sie jetzt an, langsam mich zu nerven? Sie hat Talent, aber das heißt nicht, dass ich jetzt jeden Tag eine Zeichnung brauch.", dachte ich mir und bemerkte erst dann, was sie dazugeschrieben hatte. Leise seufzte ich, sie war doch nicht schuld, aber irgendwie war es doch nett von ihr. Dennoch würde ich erstmal nicht darauf reagieren, ich legte die Zeichnung auf den Schreibtisch und spielte weiterhin Gitarre.
Leonarda Catherine Thomas
Beim Essen lief es ziemlich still zu. Manchmal fragte Dad machender Schule. Ich erzählte ihm vom Kuns***rricht. Er schmunzelte und knuddelte mich liebevoll. "Ach, mein Kleiner Schatz. Du hast so viel Talent. Ich hoffe dass du auch eines Tages mal dein Glück finden wirst.",sagte er zu mir. Ich schmunzelte und schmiegte mich an ihm. "Ich hab dich lieb.",sagte Ich zu ihm. Mein Vater lächelte und drückte mir einen Kuss auf die Stirn. "Ich dich auch, mein Schatz."
Liam Evans
Leise schlich ich aus dem Zimmer und vor der Küchentür bemerkte ich dann, wie Leonarda und ihr Vater miteinander redeten und wie ihr Vater sie auf die Stirn küsste. Ich blieb erstmal vor der Küchentür stehen anstatt ins Bad zu gehen und senkte den Kopf. Hatte ich Leonarda Unrecht getan? Sollte ich den beiden doch noch eine Chance geben? Ach, ich weiß nicht, ich wurde einfach zu oft enttäuscht. Ich sah auf den Boden lehte mich ein wenig zurück an die Wand. Sollte ich in die Küche rein? Mann, dass ist alles so kompliziert. In Gedanken versunken bemerkte ich gar nicht mehr, was nun in der Küche ablief, obwohl ich vor der Küche stand.
Leonarda Catherine Thomas
"Helen....tut dir gut, oder.",sagte ich dann leise zu Dad und sah ihn an. Er nickte. "Ja. Helen ist eine wundervolle Frau. Ich liebe sie so sehr, dass ich mich gar nicht mehr erinnern kann dass ich jemals eine andere Frau geliebt, als seine Mutter. Und damals dachte ich nur es gebe deine Mutter die lieben würde. Aber...Jetzt ist sie nicht mehr da und ich hatte das Gefühl in ein tiefes Loch zu fallen in dass ich nie wieder heraus kommen würde. Doch ich hatte dich ja noch. Und dann kam Helen und ich hatte das Gefühl nicht mehr so allein zu sein.",sagte er dabei. "Mum hätte gewollt dass du wieder glücklich wirst.",sagte ich zu ihm und sah ihn an. "Helen ist wirklich eine tolle Frau. Sie tut dir sehr gut. Ich kann mich nicht erinnern endlich dich das letzte Mal so lachen gesehen habe.",sagte ich zu ihm. Damit war dieses Gespräch beendet, den Dad zog mich wieder in seine Arme und umarmte mich wieder fest.
Liam Evans
Ich bekam noch die letzten Sätze vom Gespräch mit, doch dann beschloss ich weiterhin so wie vorher zu machen und ging ins Bad, duschte mich, wusch meine Haare und zog mich um. Heute war Freitagabend, also wieder Lagerfeuerabend mit der Clique und ich würde wie oft meine Gitarre mitnehmen und etwas vorspielen, während die anderen dann mitsangen, nach einer Weile ging ich in die Küche und sagte zu den beiden:"Lasst euch nicht von mir stören. Ich bin sowieso gleich unterwegs und werde nicht vor Mitternacht heimkommen." Meine Mutter konnte es nicht ausstehen, wenn ich so lange draußen unterwegs war, aber dies war mir egal, außerdem war sie sowieso gerade nicht daheim. Ich öffnete den Kühlschrank und holte mir etwas Essen raus, das dann als Vorrat fürs Lagerfeuer galt.
Leonarda Catherine Thomas
"Wo willst du denn noch hin?",fragte ich verwundert und legte den Kopf etwas schief. "Soll ich Helen Bescheid sagen dass du später ach Hause kommen Wirst?",fragte ich dann etwas zaghaft.
Liam Evans
"Nein danke, du brauchst meiner Mutter nichts sagen.", sagte ich, denn entweder ihr fällt es nicht auf und dann hab ich es gut oder ihr fällt es auf und ich kann wieder einer ihrer langen Reden anhören. "Bin mit meiner Clique unterwegs.", fügte ich dann noch schnell hinzu und sah sie und ihren Vater nochmal an. Ihr Vater James redete kaum etwas und ich konnte nicht erkennen, was sein Blick hieß.
Leonarda Catherine Thomas
"Na gut. Okay.",sagte ich zu ihm. Mein Vater sah uns beide an und sagte er schließlich: "Aber pass bitte auf dich auf." Und wandte mich ihm zu. "U-und sei vorsichtig!",sagte ich zu ihm und senkte den Kopf
Liam Evans
"Ich bin schon alt genug, um auf mich aufzupassen. Tschüss.", sagte ich dann leicht genervt, nahm meine Vorräte mit und holte meine Gitarre sowie mein Portemonnaie. Jacky wartete schon bereits auf mich uns wir machten uns auf dem Weg zur Tankstelle, wo wir etwas Alk besorgten und dann fuhren wie mit dem Bus zu Paul, der etwas abseits wohnte und jeden Freitagabend gab es bei ihm Lagerfeuer, außer es war nicht möglich. Irgendwann war unsere Clique vollständig und wir verbrachten viel Zeit miteinander, musizierten, lachten und tranken auch gemeinsam den Alk, normalerweise tranken wir nie so viel, aber heute war es tatsächlich mehr, vor allem Jacky, Jonas und ich waren betrunken, aber es war irgendwie witzig. Gegen 1 Uhr Nacht fuhren Jacky und ich heim, Jacky ging zu sich und ich betrat dann auch unser Haus, allerdings merkte man mir an, dass ich etwas betrunken war. Ich setzte mich in die Küche und trank kaltes Wasser und versuchte recht ruhig zu sein.
Leonarda Catherine Thomas
Nachdem er weg war, machten Dad und ich uns einem schönen Nachmittag, guckten uns einen Film und als Helen nach Hause kam, möchten wir auch gemeinsam was schönes. Irgendwie war es fast wie damals mit Mum. Da haben wir auch immer zusammen gekocht. Selbst beim Abendessen, fühlte es sich gut an. Ich hatte mich getäuscht, Helen betraf. Sie war nicht so wie ich immer dachte. Sie war wirklich sehr lieb.
Als ich in der Nacht gegen eins aufwachte und in die Küche tappte um mir was zu trinken zu holen, entdeckte ich Liam. "Du bist schon da?",fragte ich erstaunt und kam auf ihn zu. Ein etwas leichter Geruch stieg mit plötzlich in die Nase. Ich schnüffelte nochmal und erkannte es dann schließlich. "Hast du Alkohol getrunken?"
Liam Evans
Nach einer Weile tauchte Leonarda wie aus dem Nichts in der Küche auf, ich sagte:"Ja, ich bin schon da. Und ja, wie du erkannt hast, hab ich Alkohol getrunken, aber ist doch nichts dabei." Langsam stand ich auf und wollte mein Glas wieder mit Wasser auffüllen, doch ich taumelte ein wenig und deswegen stellte ich das leere Glas wieder hin und setzte mich. Hoffentlich sagte Leonarda nichts meiner Mutter davon, die würde nämlich ausrasten, obwohl ich schon 17 Jahre alt war.
Leonarda Catherine Thomas
Besorgt wollte ich ihn helfen. Aber er half sich schon selbst und setzte sich. Ich hingegen ging zum Waschbecken und machte ihm eine Aspirin fertig. Dann reichte ich sie ihm. "Hier trink dass! Das wird dir helfen!",sagte ich zu ihm. Danach setzte ich mich etwas abseits auf die Couch und sah ihn etwas länger als gewollt an. "Ich werde dich nicht an Helen verpfeifen.",verkpndetete ich schließlich
Liam Evans
Dankbar nahm ich die Aspirin entgegen und schluckte es runter. Irgendwie war ich froh, dass wir schweigten anstatt zu reden. Ich schloss kurz die Augen, doch dann brach Leonarda das Schweigen und erzählte mir, sie würde mich nicht an Helen verpfeifen. "Danke. Meine Mutter wäre nicht begeistert. Dabei bin ich schon 17.", sagte ich dann und lehnte mich bequem nach hinten. So langsam merkte ich, dass die Aspirin wirkte und war echt froh darüber, bestimmt würde ich heute ewig schlafen, außer man würde mich wecken.
Leonarda Catherine Thomas
"Gut. Dann sind wir uns ja einig.",sagte ich zu ihm und stand auf. "Ich glaube ich sollte jetzt gehen. Schließlich will ich dich nicht mit meiner Anwesenheit nerven.",meinte ich zu ihm, ging an ihm vorbei, blieb aber dann vorm Türrahmen stehen und wandte mich zu ihm um. "Ich wollte dich wirklich nicht verärgern. Ich mag deine Mutter wirklich jetzt. Ich brauchte nur Zeit um mir darüber im Klsren zu sein.",sagte ich traurig zu ihm.
Liam Evans
Erst als sie die Worte sagte, war mir klar, ich hätte etwas anders machen sollen, ich hätte mich entschuldigen sollen, ich hätte sie fragen sollen, ob sie mit zum Lagerfeuer will. Aber es fiel mir nicht einfach, dennoch sagte ich:"Das freut mich sehr, dass du dich meiner Mutter gut verstehst." Jedoch schaute ich dabei ein wenig traurig drein und fügte noch hinzu, dass ich nun auch schlafen gehen würde. Also ging ich schnell ins Zimmer und legte mich aufs Bett. Verdammt, warum mache ich nur alles falsch?! Leonarda has.ste mich bestimmt schon und sie brauchte James nur irgendwas erzählen, damit der mich auch nicht mehr mag und was würde meine Mutter tun? Natürlich auf die Seite von Leonarda und James gehen. Mir fehlte eine richtige Familie, einen Vater, der auch mal von Mann zu Mann mit mir redete, mich verstand, mit mir etwas unternahm. Mir fehlte ein Geschwisterteil, mit dem ich auch mal über andere lästern konnte, ohne es böse zu sein, dass ich beschützen konnte und auch mal nerven konnte. Mir fehlte eine richtige Familie.
Leonarda Catherine Thomas
"Schlaf gut.",sagte ich zu ihm und ging dann ebenfalls in mein Zimmer. Nur war mir der Schlaf nun endgültig vergangen. Ich war ihm nicht böse deshalb. Und natürlich verstand ich auch ihn. Er wurde schon von so vielen Männern enttäuscht die es nicht mal ansatzweise ernst mit Helen gemeint haben. Darum war er so vorsichtig um die Mauer die er um sich gebaut hat nicht wieder einzureißen und uns Vertrauen schenken. Ich weiß wie er sich fühlte.
Ich lehnte mich an die Wand die mein Zimmer mit seinem trennte, legte da die Hand drauf und schloss die Augen für einen Moment.
Liam Evans
Im Gegensatz zu Leonarda dachte er dann nicht mehr daran, sondern hörte mit den Kopfhörern lange Musik, bis er tief und fest einschlief und leicht schnarchte. In der gesamten Nacht war er nicht einmal auf.
Erst gegen 12 Uhr Mittag wachte er dann auf, blieb aber noch eine Weile im Bett liegen, da we nicht aufstehen wollte.
Wenige Minuten später zog er sich um und sprühte sich mit Deo ein. Dann ging er in die Küche und holte sich ein Glas Wasser sowie Müsli raus, was er dann genussvoll aß.
Leonarda Catherine Thomas
Als ich ein paar Stunden später wieder erwachte lag ich mit dem Kopf am Fußende und die Füße lagen auf den Kissen. Anscheinend muss ich wohl im sitzen eingeschlafen sein und bin dann irgendwie so in diese Position gelandet. Müde reckte ich mich und gähnte herzhaft. Zum Glück war heute Samstag und da konnte den Tag mal ungestört für mich selbst verbringen. Ich ging hinaus und als ich in die Küche kam saß Liam schon und aß gerade sein Frühstück. "Guten Morgen.",grüßte ich ihn und ging zum Kühlschrank.
Liam Evans
Im ersten Moment bemerkte ich Leonarda gar nicht, doch als ich ihre Stimme hörte, sah ich hoch und sagte emotionslos:"Oh hallo Leonarda." Ich konnte nie am Morgen lächeln oder motiviert sein, gesprächig sein oder gar Emotionen zeigen, da ich da noch so müde bin, dass ich jeden Moment einschlafen könnte und keine Lust habe, etwas zu tun, sondern mich am liebsten sofort wieder ins Bett liegen will. So langsam kamen auch meine Mutter und James in die Küche und auch zu ihnen sagte ich dann:"Moin." James beachtete ich aber nicht wirklich.
Leonarda Catherine Thomas
Ich suchte nach der Milch und könnte sie aber nicht finden. "Weiß einer von euch ein die Milch Ist?",fragte ich die anderen ohne dabei aufzusehen. Normalerweise war hier doch immer welche hier im Kühlschrank. War sie denn so schnell schon leer? Fragend sah ich auf.
Liam Evans
Ehrlich gesagt interessierte ich mich überhaupt nicht für die Milch und da ich nicht wusste, wo sie war, konnte ich sowieso nicht antworten, außerdem aß ich mein Müsli nie mit Milch, sondern mit Joghurt. Meine Mutter fragte dann, ob wir nicht heute Abend etwas gemeinsam machen wollen. Ich verdrehte die Augen und ließ mir sofort eine Rede einfallen:"Ich übernachte bei Jacky und werde jetzt bald zu ihr gehen." Ich wusste genau, meine Mutter wäre nicht begeistert, sie mag zwar Jacky, aber ich wusste, dass ihr lieber wäre, wenn ich dabei wäre und sie dies eigentlich vorgeschlagen hatte, damit James, Leonarda, sie und ich uns näher kamen.
Leonarda Catherine Thomas
Ich sah zu Liam. "Kannst du...nicht ein anderes Mal bei Jacky übernachten?" ,fragte ich Liam höflich und zog schnell den Kopf ein, um mich für einen Ausraster von ihm vorzubereiten.
Liam Evans
Warum mischte sich Leonarda jetzt ein? Wenn die denkt, sie könne über mein Leben bestimmen, hat sie sich gewaltig getäuscht! Ich has.se solche Leute, die denken, man könne sich über mich ent***n. Diese Leonarda ist weder meine Schwester noch gehört sie zu den Leuten, die ich mag. Gerade wollte ich den Mund aufmachen und ihr sagen, dass sie ja total spinnt und ich wegen jemanden, den ich nichtmal richtig kenne, garantiert nicht meine Pläne umändere und sie auch nicht zu meiner Familie gehört. Doch als ich den strengen Blick meiner Mutter bemerkte, musste ich sagen:"Meinetwegen." Ich war alles andere begeistert und würde garantiert nicht mit den dreien reden. Wahrscheinlich denkt diese Leonarda, wir wären schon ihre richtige Familie und könnten nun jeden Abend was machen
Leonarda Catherine Thomas
Doch der Blick in seinen Augen verriet mir dass er verärgert war. Aber...ich habe doch nur gefragt. Das war doch keine Bitte oder Befehl gewesen. Ich senkte den Blick und setzte mich. Schweigend frühstückten wir und danach ging ich noch in mein Zimmer um mich umzuziehen. Und als ich zur Tür ging, das Medaillon in meiner Hand, sie öffnete und heraus trat, stieß ich mit Liam zusammen und ging zu Boden. Die Kette mit dem Herzanhänger ging ebenfalls zu Nudeln und landete vor seinen Füßen. Erschrocken sah ich auf.
Liam Evans
Etwas später beschloss ich dann, wenigstens ein bis zwei Stunden skaten zu gehen und hatte mein Skateboard in der Hand. Auf dem Weg nach draußen stieß ich mit Leonarda zusammen, mein Skateboard fiel auf dem Boden, aber es passierte nichts Schlimmes. Ich hob die Kette behutsam auf und streckte Leonarda den Arm aus, um sie hochzuziehen. Als sie dann wieder mit beiden Füßen auf dem Boden stand, gab ich ihr ihre Kette wieder und fragte sie:"Sorry, hast du dir wehgetan?" Während ich die Frage stellte, hob ich mein Skateboard auf und wartete ihre Antwort ab.
Leonarda Catherine Thomas
"Nein, alles okay. Es ist nicht Passiert.",meint euch schnell und begutachtete das Medaillon, drehte es an allen Seiten herum um nachzusehen, ob auch nichts kaputt wahr. Aber die war heil. Erleichtert atmete ich auf. Zum Glück! Liebevoll strich ich darüber und und öffnete den Anhänger. Ein Bild von meiner Mutter kam zum Vorschein. Sie strahlte regelrecht in die Kamera hinein und sah wunderschön aus.
Re: Verbotene Liebe ~ Closed by Jule3000 und leasofie
von Jule3000 am 27.09.2019 13:28Leonarda Catherine Thomas
Nachdem er weg war, bin ich und Wohnzimmer gegangen und las in meinem neuen Buch, dass ich mir erst neulich gekauft habe. Und das war schön ein dicker Wälzer und hatten gerade mal die Hälfte durch, als plötzlich das Telefon klingelte. Helen ging ran, lauschte in den Hörer und machte ein besorgtes Gesicht. "Ja, natürlich kann ich kommen. Ich bin gleich da.",sagte sie und legte auf. "Was ist passiert?",fragte ich Helen. "Liam hat sich am Skaterplatz verletzt. Ich will jetzt schnell zu ihm fahren.",sagte sie ganz aufgeregt. Schnell warf ich das Buch zur Seite und sprang auf. "Warte, ich komme mit.",sagte ich zu ihr und gingen gemeinsam zum Auto.
Liam Evans
Irgendwann kamen dann meine Mutter sowie auch Leonarda. Warum war sie dabei?! Meine Mutter umarmte mich sanft und zu dritt fuhren wir zum Arzt, wo ich geröngtet würde. Mein Arm war zu meinem Unglück gebrochen, aber zum Glück musste ich nicht operiert werden. Ich konnte also noch am selben Tag heim, wenn auch mit einem Gips und durfte leider vorerst mal für 4 Wochen keinen Sport machen und musste jede Woche zur Kontrolle und zum Gipswechsel kommen. Anschließend verließen wir die Praxis und fuhren wieder heim. 4 Wochen kein Sport war für mich die reinste Katastrophe und wahrscheinlich konnte ich nicht mal gescheit Gitarre spielen, was soll ich denn dann die 4 Wochen machen?! Daheim angekommen ging ich sofort in mein Zimmer ohne ein Wort zu sagen.
Leonarda Catherine Thomas
"Wir sollten ihn eine Weile in Ruhe lassen",meinte Helen zu mir und lächelte mich aufmunternd an. "Hoffentlich!",sagte ich leise zu ihr, starrte aber weiterhin auf die Tür in die er gerade hindurchgegangen ist. Helen schien das zu merkrn als ich seifzte und meinte dann: "Was hälst du davon wenn wir uns mal einen Nachmittag für uns Mädels allein machen. James kommt etwas später von seinem Treffen mit seinem Freunden zurück. Da könnten wir uns doch ein bisschen besser kennen lernen.",schlug sie vor. Ich zögerte kurz und nickte dann schließlich. Liam wird wahrscheinlich nie über seinen Schatten springen und mich und Dad aktzeptieren. Dafür war ich bereit Helen und ihn langsam zu akzeptieren. "Ja. Lass uns was gemeinsam machen.",sagte ich bekräftigend
Liam Evans
Erstmal legte ich mich ins Bett, hörte Musik und chattete mit Jacky, eine Weile später konnte Jacky nicht mehr schreiben, da sie zu einem Familienessen musste, also wurde mir dann langweilig und ich wusste nicht richtig, was ich machen sollte, dennoch versuchte ich irgendwie Gitarre zu spielen, was aber dann leider doch nicht klappte, also skypte ich mit einem guten Freund, der für ein Austauschjahr in Amerika war. Wir skypten fast zwei Stunden lange.
Leonarda Catherine Thomas
Helen und ich verbrachten den Nachmittag damit die restlichen Umzugskartons auszupacken. Dabei hörten wir Musik, lachten und am Herzen manchmal auch herum. Ich hatte schon lange keinem Spaß mehr gehabt wie jetzt. Und mit Helen machte das Au*** doppelt so viel Spaß. Dabei fragte ich mich was wohl gerade Liam machte. Vielleicht sollte ich ihn kurz mal besuchen.
Liam Evans
Brian und ich skypten noch immer und er erzählte mir gerade von seiner neuen Freundin und schwärmte von ihr, ich wünschtr ihm viel Glück dabei und musste ein paar Mal lachen. Brian war zwar ein anderer Mensch geworden, aber er hatte sich in letzter Zeit ins Positive verändert. Er ist erwachsener und selbstbewusster geworden, hat mit dem Rauchen aufgehört und war fröhlicher. Ich freute mich sehr für ihn. Ich beschloss, meine Mum später zu überreden, ob ich eventuell in den nächsten Ferien Brian besuchen könnte.
"Leben nicht jetzt diese Leandra und der James bei dir? Wie läuft es denn und wie sind sie so?", fragte mich dann Brian plötzlich. "Ja, sie sind bei uns. Eigentlich wirken sie beide ganz nett, von James hab ich noch nicht viel mitbekommen. Leonarda ist eigentlich ganz sympathisch und okay, aber es klappt von meiner Seite aus nicht. Ich habe Angst, wieder enttäuscht zu werden. Was wenn James auch gewalttätig wie der Ex meiner Mum ist und Leonarda mir all meine Freunde wegnehmen will?", antwortete ich dann ehrlich.
Brian
"Ich will mich da nicht einmischen, Kumpel. Aber du solltest es langsam auf dich zu komen lassen und abwarten wie alles weiter geht. Und wenn du glaubst dass die beiden doch Genau so sind dann wird sie raus.",schlug ich ihm vor und legte den Kopf schief.
Liam Evans
"Ach..ich weiß nicht. Ich überlegs mir noch!", sagte ich und warf einen Blick auf die Uhr. Mein Magen knurrte, also sagte ich:"Ich mach mir jetzt Abendessen, wir hören uns bald wieder! Ciao, Kumpel." Kurz winkte ihm zu und schenkte ihm ein freches Grinsen. Dann klappte ich den Laptop zu, ging in die Küche, wo ich mir zwei Schinken-Käse-Toasts machte und mich damit in den Garten auf die Hängematte setzte und meine Toasts aß.
Leonarda Catherine Thomas
Nach einer Stunde waren wir endlich fertig und hatten beschlossen, uns eine Kleinigkeit zu Essen zu machen. Während Helen in der Küche arbeitete ging ich zu Liam und klopfte an seine Tür. "Liam? Ist alles in Ordnung bei dir?",rief ich dabei zu ihm. Keine Antwort! "Liam?",fragte ich und öffnete die Tür einen Spalt. Er war nicht da. Wo war er denn bloß hin? Ich schloss die Tür hinter mir zu und ging nach ihm auf die Suche.
Liam Evans
Natürlich hatte ich Leonarda von draußen nicht gehört, da es 1.) zu weit war und 2.) ich mit meinen Toasts beschäftigt war. Gerade war ich mit meinem ersten Toast fertig geworden und wollte mit dem Zweiten beginnen, aber Leonarda stand wie aus dem Nichts im Garten, sodass ich mich erschrak und mir mein Toast auf die Wiese fiel. Ich murmelte etwas Unverständliches und seufzte leise. "Brauchst du was?", fragte ich dann schnell, bevor ich meinen leider mit Gras und Erde beklebten Toast wieder auf den Teller legte und dann versuchte ich, den geschmolzenen Käse von der Wiese zu entfernen.
Leonarda Catherine Thomas
"Brauchst du vielleicht Hilfe?",fragte ich freundlich und kniete mich runter um ihm beim Aufsammeln zu helfen. "Helen machte gerade eine Kleinigkeit zu Essen. Willst du dich nicht zu uns gesellen?",fragte ich ihn dabei, während ich ein Käsestück vom Gras zupfte
Liam Evans
Gerade wollte ich sagen, dass ich keine Hilfe benötige, doch Leonarda half mir ohne eine Antwort abzuwarten, also ließ ich es bleiben. Nach einer Weile waren wir dann fertig und ich beantwortete ihre Frage:"Ich weiß nicht, ich hab doch eigentlich schon gegessen." Ehrlich gesagt hatte ich keine Lust drauf, mit ihnen zu reden, aber ich konnte doch nicht immer "Nein" sagen. Also gab ich mir einen Ruck. "Okay, von mir aus, setze ich mich zu euch." Meine Mutter würde wahrscheinlich sich riesig freuen.
Leonarda Catherine Thomas
Ich lächelte freundlich schüchtern an und gingen dann nach oben. Helen erwartete uns bereits und strahlte vor Freude als ich mit Liam zurück kam. "Wie schön dass du da bist. Ihr kommt gerade rechtzeitig. Setzt euch!",sagte sie zu uns und deutete auf die Plätze vor uns. Ich setzte mich neben Helen und Liam auf die andere Seite.
Liam Evans
Ich hatte mit der Reaktion meiner Mutter schon gerechnet, da sie wahrscheinlich dachte, ich würde nie wieder aus meinem "Schneckenhaus" rauskommen. Auch ich setze mich auf einen freien Platz und wusste nicht genau, was ich nun sagen könnte, also blieb ich lieber still und hoffte, es würde nicht allzu langweilig werden.
Leonarda Catherine Thomas
"Liam?",begann ich dann, als er immer noch nicht sprach. "Was...was hast du eigentlich noch für andere Hobby's? Ich habe ja gesehen dass du Skateboard fährst, aber mich interessiert es schon was du noch so alles machst, jetzt nachdem....naja...d-du weißt schon....",fragte Ich dann doch etwas schüchtern und deutete auf seinen Arm.
Liam Evans
Ich hörte mir gespannt Leonarda's Frage an und irgendwie fand ich es süß, wie schüchtern sie war. "Also ich geh auch gern Mountainbiken, aber das werde ich jetzt wohl auch nicht können. Ansonsten treffe ich Freunde, spiele Gitarre, was zurzeit auch nicht extremst gur klappt, singe und backe gerne. Und wie sieht es bei dir aus?", erzählte ich dann und stellte ihr die gleiche Frage. Im Prinzip könnte ich jetzt wieder öfters backen, falls es irgendwie einen Schutz gibt, den ich über den Gips tun kann, ich denke den sollte es geben.
Leonarda Catherine Thomas
Überrascht zog ich die Augenbrauen hoch und sah ihn an. Es wunderte mich doch dass er wissen wollte was ich in meiner Freizeit mache. Ich räusperte mich und sagte schließlich: "Nun....Ich lese gerne. Kein Buch ist vor mir sicher gewesen, wenn ich eines im die Hand bekam. Und ich spiele, wenn gerade kein Buch vorhanden ist, auch auf der Gitarre oder sogar auf dem Klavier. Und ich zeichne gerne. Außerdem gehe ich im Sommer, wenn es wärmer wird, schwimmen." Ich überlegte kurz ob ich auch nichts vergessen hatte, meinte dann aber: "Ich glaube ich habe jetzt alle meine Hobby's aufgezählt."
Liam Evans
Mit einem Lächen stellte ich mir gerade vor, wie sie Klavier spielen würde und ich dazu singen würde. "Kannst du denn singen und hast du ein eigenes Klavier?", fragte ich dann interessiert. Vielleicht war Leonarda tatsächlich gar nicht so blöd?! Vielleicht würde sie auch mal mit zum Lagerfeuer wollen, aber vorher möchte ich sie ein wenig besser kennenlernen und auch das mit der Clique besprechen. Ich glaube, mein Kumpel hatte Recht und ich sollte einfach über meinen Schatten springen.
Leonarda Catherine Thomas
"Hatte ich mal.",sagte ich zu ihm. "Aber das konnten wir nicht mitnehmen, weil...." Ich deutete um uns herum. "...der Platz zu klein wäre. Und mein Zimmer ist dafür auch nicht gut geeignet. Deshalb mussten wir es verkaufen.",erzählte ich und wurde etwas traurig als ich daran wieder dachte. Mitfühlend legte Helen mir eine Hand auf meine Schulter. "Das tut mir leid. James hat mir davon erzählt. Du hast damals sehr traurig ausgesehen, als der Käufer das Klavier mit genommen hat.",sagte sie dabei. Ich atmete tief durch und setzte wieder ein Lächeln auf. "Ach, schon vergessen. Ich hab ja noch die Gitarre.",sagte ich zu ihr und Liam. Dann antwortete ich noch: "Und was singen angeht, ist ganz in Ordnung. So ein bisschen hab ich es auch drauf."
Liam Evans
Kurz überlegte ich und dann hatte ich den beste Einfall, den ich je hatte, ich hoffte, Leonarda würde ihn gefallen. "Also du kennst ja meine beste Freundin Jacky, sie wohnt ja direkt neben uns. Bei ihnen steht im Wohnzimmer ein Klavier, was sie eigentlich als Deko hatten, aber keiner verwendete es, weil niemand Klavier spielte. Vielleicht würden sie es erlauben, dass du ab und an mal am Klavier spielst und dir alle Zeit nehmen kannst, ich bin mir sicher, sie wären einverstanden und du würdest ihre Familie mögen!", erzählte ich dann. Jacky war ein Einzelkind, ihre Eltern waren zusammen. Ihre Mutter war Journalistin und ihr Vater Autor. Vor allem ihre Mutter war nicht oft zuhause, aber ihr Vater schon, ich kannte aber die Eltern und wusste, dass sie ausgesprochen lieb und herzig waren.
Leonarda Catherine Thomas
"Ja. Jacky kenne ich. Sie ist wirklich nett.",sagte ich dabei ehe ich Liam gespannt weiter zu hörte. Dabei sah ich ihn nun etwas überrascht an und meinte dann: "Meinst du wirklich dass sie nichts dagegen hätten, wenn ich mal mit ihrem Klavier übe?" Ich versuchte nicht allzu aufgeregt zu klingen, aber mein strahlendes Lächelnd verriet mich schließlich doch und konnte mein Glück kaum glauben. "Das wäre ja großartig.",rief ich dann fröhlich
Liam Evans
"Ich denke nicht, dass sie was dagegen haben wird, solange du vorher sagst, wann du kommen würdest.", sagte ich dann und freute mich, dass Leonarda sich so sehr freute. Meine Mutter lächelte riesig und ich holte mein Handy raus, schrieb Jacky dann an und die antwortete dann:"Klar, sie kann jederzeit üben. Gibst du ihr bitte meine Nummer?" Ich las dann vor, was Jacky geschrieben hatte und sagte Leonarda, dass ich ihr später die Nummer geben würde, dann legte ich mein Handy beiseite. Meine Mutter schlug vor, dass wir nun das Abendessen essen würden und dann ein paar Spiele spielen würden. Ich aß sogar ein wenig mit, wenn auch nur wenig, da ich erst gegessen hatte. Irgendwann kam dann James dazu und man merkte ihm an, dass er verwundert war, dass ich mit meiner Mutter und Leonarda am Tisch saß. Doch zu James war ich verschlossener und ihm vertraute ich noch weniger, da ich immerzu an den Exfreund von meiner Mutter dachte, der immer wiedet handgreiflich wurde.
Leonarda Catherine Thomas
Zum ersten Mal in meinem Leben hatten Liam und ich mal ein richtiges Gespräch geführt. Helen sah beim Abendessen noch glücklicher aus als sonst. Und das machte mich irgendwie auch glücklich. Vor allem weil Liam mal mit mir geredet hat. Ich lächelte zu ihm rüber, ehe ich dann schnell weg sah. Aber das Lächeln blieb dennoch auf meinen Lippen hängen.
Liam Evans
Ich wusste gar nicht, ob Leonarda und James von unserer Vergangenheit wussten, aber wenn sie es nicht wussten, war mir das auch Recht und ich hatte kein Problem damit. Mit James sprach ich kaum ein Wort, wahrscheinlich fiel das auch auf. Nach einer Weile wollte ich nicht mehr mit den dreien stizen und ich verabschiedete mich und meinte, ich wäre müde. Daher stand ich auf, ging in mein Zimmer und sperrte es ab. Anschließend telefonierte ich mit Jacky, zwar hatte ich Leonarda noch nicht Jacky's Nummer gegeben, aber dies könnte ich auch morgen erledigen. Ich selber konnte ihr die Nummer nicht schicken, da ich Leonarda's Nummer gar nicht besaß.
Leonarda Catherine Thomas
Auch ich verabschiedete mich von Dad und Helen und ging in mein Zimmer. Es war wirklich nett dass Liam mir die Möglichkeit verschaffen hat dass ich das Klavier von Jacky nutzen durfte. Doch dann fiel mir plötzlich ein dass ich die Nummer von ihr noch gar nicht hatte. Na gut! Morgen war auch noch ein Tag. Und diesen Tag würde ich heute mit einem Gitarrenspiel beenden. Also holte ich die Gitarre heraus, stimmte sie an und begann auf ihr zu spielen.
Liam Evans
Fast zwei Stunden lang telefonierte ich mit Jacky, doch dann gingen wir beide ins Bett und versuchten einzuschlafen. Nach einer Weile schlief ich tatsächlich ein und begab mich in meine Traumwelt.
Am nächsten Morgen wachte ich dann auf, es war Sonntagmorgen und die hellen Sonnenstrahlen schienen herein ins Zimmer. Langsam setzte ich mich auf, rieb mir die Augen und betrat nach ein paar Minuten das Badezimmer, wo ich mich schnell fertig machte und anschließend ging ich in die Küche, wo sich noch niemand befand, also nahm ich mir ein Croissant und machte mit einen Kaffee, damit setzte ich mich in den Garten, da so schönes Wetter war und der Himmel so klar und blau war. Genussvoll aß ich mein Frühstück.
Leonarda Catherine Thomas
Verschlafen öffnete ich die Auge und sah dann kurz auf meinen Wecker. Es war noch etwa früh, aber auch nicht zu spät, fand Ich. Ich stand auf, zog mich, ging ins Bad, putzte mir die Zähne und kämmte mir das Haar ehe ich raus auf den Flur ging und weiter in die Küche stapfte. Niemand war da! Ich überlegte ob ich für alle Frühstück machen sollte und entschied mich auch dafür. Ich holte alles aus dem Kühlschrank und drückte den Tisch. Als dann alles fertig, machte Ich auch gleich eine Kanne heißes Wasser für den Kaffee fertig.
Liam Evans
Da ich nicht wusste, dass Leonarda nun Frühstück für alle machte und ich im Garten saß, aß ich mein Frühstück zu Ende, stellte den Teller auf die Seite und legte mich in die Hängematte, nahm mein Handy in die Hand und hörte Musik. Meine Hängematte war mein Lieblingsort neben mein Zimmer zuhause, ansonsten befand ich mich auch gerne am Dachboden. Die Hängematte gehörte normalerweise mir alleine, aber meine Mutter verwendete sie ab und zu auch mal, was ich ihr erlaubt habe. Zum Dachboden gibt es zwei Schlüssel, einen besaß meine Mutter, einen ich und meine Mutter ging sehr, sehr selten auf den Dachboden, da sie solche Orte eher vermied, während ich regelmäßig dort war, mit meinen Freunden auch mal Übernachtungspartys schmiss, da wir dort einige Matratzen aufbewahrten und ich war dort gerne mal für mich alleine.
Leonarda Catherine Thomas
Zufrieden betrachtete ich mein Werk und drehte mich gerade um, als Helen und mein Vater eintraten. Überrascht guckten die drein, als den reichlich gedeckten Tisch sahen und schauten dann zu mir auf. Ich schenkte ihnen ein freundliches Lächeln. "Einen schönen guten Morgen. Das Frühstück ist fertig.",sagte ich mit einer fast feierlichen Stimme. "Ach, mein kleiner Sonnenschein.",sagte Dad gerührt und küsste mir auf den Scheitel. "Danke schön, mein Schatz.",sagte er und setzte sich. Und auch Helen umarmte mich herzlich und setzte sich ebenfalls hin. Aber einer fehlte. "Ich geh noch schnell zu Liam und sage ihm Bescheid.",sagte Ich, aber Helen sagte schnell: "Er ist nicht da! Wahrscheinlich ist er draußen, wie ich ihn kenne." Ich drehte mich um und ging in die andere Richtung. "Dann sage ich ihm da Bescheid.",rief ich und war auch schon draußen
Liam Evans
Ein wenig träumte ich und genoss die frische Luft mit den warmen Sonnenstrahlen. Später bemerkte ich dann, dass Leonarda da war und sie erzählte mir, dass es Frühstück gibt. Da ich es gewohnt war, alleine zu frühstücken, hatte ich damit nicht gerechnet und hatte schon gegessen. "Tut mir leid, hab schon gegessen. Aber von mir aus setz ich mich zu euch.", sagte ich dann, auch wenn ich nicht wirklich Bock hatte. Vor allem bei James würde es noch lange dauern, bis ich überhaupt Vertrauen zu ihm haben würde, falls da jemals welches entstehen würde. Leonarda fand ich momentan nicht so übel und vielleicht würde ich sie auch bald Leoma nennen, sowie sie es gerne hätte.
Leonarda Catherine Thomas
Ich nickte und lächelte. "Wie schön.",sagte ich leise schüchtern und meinte es auch so. Ich drehte mich um um nach oben zu gehen. Doch ich hielt inne, weil ich etwas im Gras entdeckte und die Blindschlèiche erst sejr spät erkannte, als sie sich bewegte. Ich erschrak und schrie auf, ehe ich mich schnell hinter der Hängematte versteckte und vorsichtig hervorlugte.
Liam Evans
Gerade wollte ich aufstehen und Leonarda folgen, doch auf einmal hörte ich einen spitzen Schrei, der von Leonarda stammte. Erst kurz darauf bemerkte ich die Blindschleiche, lächelte leicht und ließ die Blindschleiche auf meine Hand und brachte sie zum anderen Ende des Gartens, wo ich sie dann wieder runterließ, dann ging ich wieder zurück zu Leonarda und fragte, sie ob bei ihr alles gut ist.
Leonarda Catherine Thomas
Ich kam aus meinem Versteck hervor und nickte zustimmend. "Mir geht es gut.",sagte ich und sah mich ängstlich nach der Blindschlèiche um für den Fall dass sie noch da ist. "Ist...ist sie weg?",fragte ich ihn unsicher.
Liam Evans
Fürs Erste nickte ich und wollte gerade das Haus betreten, doch dann fragte sie mich noch schnell, ob die Blindschleiche weg ist, also antwortete ich:"Alles gut, sie tut dir nichts, sie ist total harmlos. Sie ist sowieso weg." Als diese Worte aus meinem Mund rausgekommen sind, kamen dann Mama und James besorgt heraus, da sie Leonarda's Schrei gehört hatten und fragten, was passiert sei. Ich erklärte:"Da war im Garten eine Blindschleiche und Leonarda hatte ein bisschen Angst." Dann ging ich hinein und setzte mich in die Küche. Ich wusste nicht genau warum, aber ich konnte James irgendwie nicht leiden, aber vielleicht lag es auch an meiner Vergangenheit und dass ich Vätern bisher nicht wirklich trauen konnte.
Leonarda Catherine Thomas
"Stimmt das auch, Leona?",fragte mich Helen woraufhin ich nickte. "Ja. Lasst uns was essen.",sagte ich und wir gingen rein wo Liam gerade schon saß. Wir nahmen alle Platz und führten nun unser Frühstück vor.
Liam Evans
Da ich mein Frühstück schon im Magen hatte, trank ich nur Kaffee und saß schweigend zwischen Mama und Leonarda. James beachtete ich nicht wirklich, generell sah ich aber niemanden an. Nach einer Weile verschwand ich ohne ein Wort aus der Küche, holte den Dachbodenschlüssel und ging hinauf, sperrte auf; machte die Tür wieder zu und legte mich auf eine der vielen Matratzen, die sich hier befanden. Ich brauchte einen ruhigen Ort zum Nachdenken, am liebsten hätte ich jetzt gerne jemandem zum Reden dabei, am liebsten Jacky, sie war immer für mich da, doch sie traf sich heute mit Stella.
Leonarda Catherine Thomas
Als das Frühstück vorbei war, half ich Helen beim Abwasch. Danach ging sie mit meinem Dad weg. Sie wollten eine Freundin besuchen, die ein Problem hatte. Also beschloss ich die Gitarre herauszuholen, ging ins Wohnzimmer und setzte mich auf die Fensterbank. Sorgsam stimmte ich sie an und begann nach ein paar Minuten "I Gotta find you" zu spielen an.
Liam Evans
Lange überlegte, was ich machen sollte. Vielleicht würde ich am Abend einfach jemanden von meinen Freunden treffen.Viel konnte ich leider aufgrund meiner gebrochenen Hand nicht machen, das hieß ich blieb einfach auch dem Dachboden und dachte viel nach, bis ich irgendwann sogar einschlief, obwohl erst Vormittag/Mittag war.
Leonarda Catherine Thomas
Nach ein paar Minuten beschloss ich eine kleine Pause zu machen und holte mir ein Saft. Danach ging ich zurück ins Wohnzimmer und schsute mir ein paar Zeitschriften an. Aber dann ließ ich davon ab und ging Liam suchen. In seinem Zimmer war er nicht und ein Blick nach draußen verriet mir dass er auch nicht dort war. Nachdenklich in ich in den Flur und entdeckte schließlich den Eingang zum Dachboden. Neugierig ging ich nach oben und sah mich um. Ein modriger Geruch kam mir entgegen und der Boden knarrte als ich einen Schritt machte. Neugierig sah ich um und fand Liam schlafend auf dem Boden liegen. Ich schmunzelte. Er sah so süß aus beim schlafen aus. Aber er sieht aus als hätte er es ungemütlich. Also holte ich eine alte Decke und ein Kissen und legte ihm die Sachen an seinem Kopf und seinem Körper. Ein paar Strähnen seines Haare haben sich im seiner Stirn verfangen. Lächelnd Strich ich die Strähnen aus seinem Gesicht und betrachtete ihn lange.
Liam Evans
Lange hatte ich noch geschlafen und es tat gut, da ich in letzter Zeit etwas unter Schlafmangel litt. Nach einer Weile öffnete ich jedoch meine Augen und das erste, was ich sah, war Leonarda. Sofort erschrak ich mich und fuhr hoch, doch ich hatte mich recht schnell wieder beruhigt. Ein wenig wunderte ich mich aber schon über ihre Anwesenheit und fragte mich, was Leonarda hier machte, mein ausdruckloser Gesichtsausdruck wollte ihr nicht verraten, was ich dachte. Wobei ganz genau wusste ich auch nicht, was ich nun denken sollte. Erwartungsvoll sah ich Leonarda an und wartete darauf, bis sie irgendetwas sagte.
Leonarda Catherine Thomas
"Ja. Jacky kenne ich. Sie ist wirklich nett.",sagte ich dabei ehe ich Liam gespannt weiter zu hörte. Dabei sah ich ihn nun etwas überrascht an und meinte dann: "Meinst du wirklich dass sie nichts dagegen hätten, wenn ich mal mit ihrem Klavier übe?" Ich versuchte nicht allzu aufgeregt zu klingen, aber mein strahlendes Lächelnd verriet mich schließlich doch und konnte mein Glück kaum glauben. "Das wäre ja großartig.",rief ich dann fröhlich
Liam Evans
"Ich denke nicht, dass sie was dagegen haben wird, solange du vorher sagst, wann du kommen würdest.", sagte ich dann und freute mich, dass Leonarda sich so sehr freute. Meine Mutter lächelte riesig und ich holte mein Handy raus, schrieb Jacky dann an und die antwortete dann:"Klar, sie kann jederzeit üben. Gibst du ihr bitte meine Nummer?" Ich las dann vor, was Jacky geschrieben hatte und sagte Leonarda, dass ich ihr später die Nummer geben würde, dann legte ich mein Handy beiseite. Meine Mutter schlug vor, dass wir nun das Abendessen essen würden und dann ein paar Spiele spielen würden. Ich aß sogar ein wenig mit, wenn auch nur wenig, da ich erst gegessen hatte. Irgendwann kam dann James dazu und man merkte ihm an, dass er verwundert war, dass ich mit meiner Mutter und Leonarda am Tisch saß. Doch zu James war ich verschlossener und ihm vertraute ich noch weniger, da ich immerzu an den Exfreund von meiner Mutter dachte, der immer wiedet handgreiflich wurde.
Leonarda Catherine Thomas
Zum ersten Mal in meinem Leben hatten Liam und ich mal ein richtiges Gespräch geführt. Helen sah beim Abendessen noch glücklicher aus als sonst. Und das machte mich irgendwie auch glücklich. Vor allem weil Liam mal mit mir geredet hat. Ich lächelte zu ihm rüber, ehe ich dann schnell weg sah. Aber das Lächeln blieb dennoch auf meinen Lippen hängen.
Liam Evans
Ich wusste gar nicht, ob Leonarda und James von unserer Vergangenheit wussten, aber wenn sie es nicht wussten, war mir das auch Recht und ich hatte kein Problem damit. Mit James sprach ich kaum ein Wort, wahrscheinlich fiel das auch auf. Nach einer Weile wollte ich nicht mehr mit den dreien stizen und ich verabschiedete mich und meinte, ich wäre müde. Daher stand ich auf, ging in mein Zimmer und sperrte es ab. Anschließend telefonierte ich mit Jacky, zwar hatte ich Leonarda noch nicht Jacky's Nummer gegeben, aber dies könnte ich auch morgen erledigen. Ich selber konnte ihr die Nummer nicht schicken, da ich Leonarda's Nummer gar nicht besaß.
Leonarda Catherine Thomas
Auch ich verabschiedete mich von Dad und Helen und ging in mein Zimmer. Es war wirklich nett dass Liam mir die Möglichkeit verschaffen hat dass ich das Klavier von Jacky nutzen durfte. Doch dann fiel mir plötzlich ein dass ich die Nummer von ihr noch gar nicht hatte. Na gut! Morgen war auch noch ein Tag. Und diesen Tag würde ich heute mit einem Gitarrenspiel beenden. Also holte ich die Gitarre heraus, stimmte sie an und begann auf ihr zu spielen.
Liam Evans
Fast zwei Stunden lang telefonierte ich mit Jacky, doch dann gingen wir beide ins Bett und versuchten einzuschlafen. Nach einer Weile schlief ich tatsächlich ein und begab mich in meine Traumwelt.
Am nächsten Morgen wachte ich dann auf, es war Sonntagmorgen und die hellen Sonnenstrahlen schienen herein ins Zimmer. Langsam setzte ich mich auf, rieb mir die Augen und betrat nach ein paar Minuten das Badezimmer, wo ich mich schnell fertig machte und anschließend ging ich in die Küche, wo sich noch niemand befand, also nahm ich mir ein Croissant und machte mit einen Kaffee, damit setzte ich mich in den Garten, da so schönes Wetter war und der Himmel so klar und blau war. Genussvoll aß ich mein Frühstück.
Leonarda Catherine Thomas
Verschlafen öffnete ich die Auge und sah dann kurz auf meinen Wecker. Es war noch etwa früh, aber auch nicht zu spät, fand Ich. Ich stand auf, zog mich, ging ins Bad, putzte mir die Zähne und kämmte mir das Haar ehe ich raus auf den Flur ging und weiter in die Küche stapfte. Niemand war da! Ich überlegte ob ich für alle Frühstück machen sollte und entschied mich auch dafür. Ich holte alles aus dem Kühlschrank und drückte den Tisch. Als dann alles fertig, machte Ich auch gleich eine Kanne heißes Wasser für den Kaffee fertig.
Liam Evans
Da ich nicht wusste, dass Leonarda nun Frühstück für alle machte und ich im Garten saß, aß ich mein Frühstück zu Ende, stellte den Teller auf die Seite und legte mich in die Hängematte, nahm mein Handy in die Hand und hörte Musik. Meine Hängematte war mein Lieblingsort neben mein Zimmer zuhause, ansonsten befand ich mich auch gerne am Dachboden. Die Hängematte gehörte normalerweise mir alleine, aber meine Mutter verwendete sie ab und zu auch mal, was ich ihr erlaubt habe. Zum Dachboden gibt es zwei Schlüssel, einen besaß meine Mutter, einen ich und meine Mutter ging sehr, sehr selten auf den Dachboden, da sie solche Orte eher vermied, während ich regelmäßig dort war, mit meinen Freunden auch mal Übernachtungspartys schmiss, da wir dort einige Matratzen aufbewahrten und ich war dort gerne mal für mich alleine.
Leonarda Catherine Thomas
Zufrieden betrachtete ich mein Werk und drehte mich gerade um, als Helen und mein Vater eintraten. Überrascht guckten die drein, als den reichlich gedeckten Tisch sahen und schauten dann zu mir auf. Ich schenkte ihnen ein freundliches Lächeln. "Einen schönen guten Morgen. Das Frühstück ist fertig.",sagte ich mit einer fast feierlichen Stimme. "Ach, mein kleiner Sonnenschein.",sagte Dad gerührt und küsste mir auf den Scheitel. "Danke schön, mein Schatz.",sagte er und setzte sich. Und auch Helen umarmte mich herzlich und setzte sich ebenfalls hin. Aber einer fehlte. "Ich geh noch schnell zu Liam und sage ihm Bescheid.",sagte Ich, aber Helen sagte schnell: "Er ist nicht da! Wahrscheinlich ist er draußen, wie ich ihn kenne." Ich drehte mich um und ging in die andere Richtung. "Dann sage ich ihm da Bescheid.",rief ich und war auch schon draußen
Liam Evans
Ein wenig träumte ich und genoss die frische Luft mit den warmen Sonnenstrahlen. Später bemerkte ich dann, dass Leonarda da war und sie erzählte mir, dass es Frühstück gibt. Da ich es gewohnt war, alleine zu frühstücken, hatte ich damit nicht gerechnet und hatte schon gegessen. "Tut mir leid, hab schon gegessen. Aber von mir aus setz ich mich zu euch.", sagte ich dann, auch wenn ich nicht wirklich Bock hatte. Vor allem bei James würde es noch lange dauern, bis ich überhaupt Vertrauen zu ihm haben würde, falls da jemals welches entstehen würde. Leonarda fand ich momentan nicht so übel und vielleicht würde ich sie auch bald Leoma nennen, sowie sie es gerne hätte.
Leonarda Catherine Thomas
Ich nickte und lächelte. "Wie schön.",sagte ich leise schüchtern und meinte es auch so. Ich drehte mich um um nach oben zu gehen. Doch ich hielt inne, weil ich etwas im Gras entdeckte und die Blindschlèiche erst sejr spät erkannte, als sie sich bewegte. Ich erschrak und schrie auf, ehe ich mich schnell hinter der Hängematte versteckte und vorsichtig hervorlugte.
Liam Evans
Gerade wollte ich aufstehen und Leonarda folgen, doch auf einmal hörte ich einen spitzen Schrei, der von Leonarda stammte. Erst kurz darauf bemerkte ich die Blindschleiche, lächelte leicht und ließ die Blindschleiche auf meine Hand und brachte sie zum anderen Ende des Gartens, wo ich sie dann wieder runterließ, dann ging ich wieder zurück zu Leonarda und fragte, sie ob bei ihr alles gut ist.
Leonarda Catherine Thomas
Ich kam aus meinem Versteck hervor und nickte zustimmend. "Mir geht es gut.",sagte ich und sah mich ängstlich nach der Blindschlèiche um für den Fall dass sie noch da ist. "Ist...ist sie weg?",fragte ich ihn unsicher.
Liam Evans
Fürs Erste nickte ich und wollte gerade das Haus betreten, doch dann fragte sie mich noch schnell, ob die Blindschleiche weg ist, also antwortete ich:"Alles gut, sie tut dir nichts, sie ist total harmlos. Sie ist sowieso weg." Als diese Worte aus meinem Mund rausgekommen sind, kamen dann Mama und James besorgt heraus, da sie Leonarda's Schrei gehört hatten und fragten, was passiert sei. Ich erklärte:"Da war im Garten eine Blindschleiche und Leonarda hatte ein bisschen Angst." Dann ging ich hinein und setzte mich in die Küche. Ich wusste nicht genau warum, aber ich konnte James irgendwie nicht leiden, aber vielleicht lag es auch an meiner Vergangenheit und dass ich Vätern bisher nicht wirklich trauen konnte.
Leonarda Catherine Thomas
"Stimmt das auch, Leona?",fragte mich Helen woraufhin ich nickte. "Ja. Lasst uns was essen.",sagte ich und wir gingen rein wo Liam gerade schon saß. Wir nahmen alle Platz und führten nun unser Frühstück vor.
Liam Evans
Da ich mein Frühstück schon im Magen hatte, trank ich nur Kaffee und saß schweigend zwischen Mama und Leonarda. James beachtete ich nicht wirklich, generell sah ich aber niemanden an. Nach einer Weile verschwand ich ohne ein Wort aus der Küche, holte den Dachbodenschlüssel und ging hinauf, sperrte auf; machte die Tür wieder zu und legte mich auf eine der vielen Matratzen, die sich hier befanden. Ich brauchte einen ruhigen Ort zum Nachdenken, am liebsten hätte ich jetzt gerne jemandem zum Reden dabei, am liebsten Jacky, sie war immer für mich da, doch sie traf sich heute mit Stella.
Leonarda Catherine Thomas
Als das Frühstück vorbei war, half ich Helen beim Abwasch. Danach ging sie mit meinem Dad weg. Sie wollten eine Freundin besuchen, die ein Problem hatte. Also beschloss ich die Gitarre herauszuholen, ging ins Wohnzimmer und setzte mich auf die Fensterbank. Sorgsam stimmte ich sie an und begann nach ein paar Minuten "I Gotta find you" zu spielen an.
Liam Evans
Lange überlegte, was ich machen sollte. Vielleicht würde ich am Abend einfach jemanden von meinen Freunden treffen.Viel konnte ich leider aufgrund meiner gebrochenen Hand nicht machen, das hieß ich blieb einfach auch dem Dachboden und dachte viel nach, bis ich irgendwann sogar einschlief, obwohl erst Vormittag/Mittag war.
Leonarda Catherine Thomas
Nach ein paar Minuten beschloss ich eine kleine Pause zu machen und holte mir ein Saft. Danach ging ich zurück ins Wohnzimmer und schsute mir ein paar Zeitschriften an. Aber dann ließ ich davon ab und ging Liam suchen. In seinem Zimmer war er nicht und ein Blick nach draußen verriet mir dass er auch nicht dort war. Nachdenklich in ich in den Flur und entdeckte schließlich den Eingang zum Dachboden. Neugierig ging ich nach oben und sah mich um. Ein modriger Geruch kam mir entgegen und der Boden knarrte als ich einen Schritt machte. Neugierig sah ich um und fand Liam schlafend auf dem Boden liegen. Ich schmunzelte. Er sah so süß aus beim schlafen aus. Aber er sieht aus als hätte er es ungemütlich. Also holte ich eine alte Decke und ein Kissen und legte ihm die Sachen an seinem Kopf und seinem Körper. Ein paar Strähnen seines Haare haben sich im seiner Stirn verfangen. Lächelnd Strich ich die Strähnen aus seinem Gesicht und betrachtete ihn lange.
Liam Evans
Lange hatte ich noch geschlafen und es tat gut, da ich in letzter Zeit etwas unter Schlafmangel litt. Nach einer Weile öffnete ich jedoch meine Augen und das erste, was ich sah, war Leonarda. Sofort erschrak ich mich und fuhr hoch, doch ich hatte mich recht schnell wieder beruhigt. Ein wenig wunderte ich mich aber schon über ihre Anwesenheit und fragte mich, was Leonarda hier machte, mein ausdruckloser Gesichtsausdruck wollte ihr nicht verraten, was ich dachte. Wobei ganz genau wusste ich auch nicht, was ich nun denken sollte. Erwartungsvoll sah ich Leonarda an und wartete darauf, bis sie irgendetwas sagte.
Leonarda Catherine Thomas
"Naja...Ich hatte noch Gitarre gespielt und hab mich gefragt wo du steckst und dann bin ich hier rauf gestoßen." Ich sah mich um. "Ich wusste gar nicht dass wir einen Dachboden überhaupt haben.",fügte ich dabei leise hinzu und wandte mich schließlich wieder ihm zu. "Danach habe ich dich da schlafend gefunden. Und weil ich nicht wollte dass du einen steigen Hals bekommst, habe ich dir ein paar Kissen und ne Decke besorgt damit du es etwas bequem hast. Und dein Arm sollte nich etwas geschont werden.",erklärte ich ihm und deutete auf seine Verletzung
Liam Evans
Erstmal sah ich sie an und dann sagte ich:"Achsooo, ja alles gut. Mein Arm? Das geht schon..tut nicht so weh!" Eigentlich tat mein Arm ziemlich weh, aber das wollte ich nicht so richtig zugeben. Generell gab ich ungern zu, wenn ich Schmerzen habe oder es mir nicht so gut geht oder mir etwas überhaupt nicht passt. Lieber blockte ich ab und tat so, als wäre alles bestens. Leonarda war ja eigentlich ganz okay, aber sollte ich ihr wirklich eine Chance geben, sie besser kennenzulernen? Also, mit ihrem Vater will ich nichts zu tun haben, da ich von Männern generell oft genug enttäuscht wurde und mein Vertrauen deswegen schon ziemlich kaputt war.
Leonarda Catherine Thomas
"Oh, okay. Wenn das so ist.",meinte ich und stand langsam auf. "Dann stör ich dich nicht mehr so lang. Ich bin unten, wenn du mich suchst oder etwas anderes brauchst.",sagte ich und ging zur Treppe.
Liam Evans
Eigentlich fand ich es ganz nett hier mit Leonarda. "Leona?", sagte ich noch schnell, bevor sie weg war. Zum ersten Mal nannte ich sie Leona und nicht Leonarda. Dann fügte ich schnell hinzu:"Wenn du magst, kannst du ruhig hier bleiben." Ich senkte meinen Kopf, normalerweise war ich gar nicht so schüchtern, aber seit Leona und ihr Vater hier waren, schon. Ich lächelte leicht und war einfach verwundert von mir selbst.
Leonarda Catherine Thomas
Ich hielt in meiner Bewegung inne und wandte den Kopf zu ihm. Es war das allererste Mal dass er mich bei meinem Spitznamen nannte. Das ließ mein Herz ein wenig höher schlagen und erwiderte das Lächeln das er hatte und kam zurück. "Klar. Gerne.",sagte ich und kam wieder zurück. Ich nahm noch ein Kissen und nahm dann neben ihm Platz.
Liam Evans
Ein wenig freute ich mich, dass sie hiergeblieben ist. Bald ist wieder Freitag, das bedeutet Lagerfeuer mit Musik und meiner Clique. "Weißt du, jeden Freitagabend treffe ich mich mit meiner Clique im Sommer am See und wir haben dann Lagerfeuer, ich habe meine Gitarre dabei, weiß zwar noch nicht, ob es mit meiner Hand geht, aber wenn du möchtest, kannst du ja nächsten Freitag mitkommen!" Ich sah sie an und wartete ihre Antwort ab. Innerlich hoffte ich, dass sie mitkommen möchte, weil mittlerweile ist Leona ganz okay. Aber ich will sie eigentlich nicht zu sehr ins Herz schließen, da ich Angst habe, dass meine Mama sich wieder bald von ihrem Vater trennen wird und ich Leona verlieren werde.
Leonarda Catherine Thomas
"Ist das dein Ernst?",fragte ich erstaunt und lächelte dann fröhlich. Ein bisschen freute ich mich sehr dass er mich dazu eingeladen hat. Aber ich hatte noch Zweifel. "Das ist sehr lieb von dir, Liam. Aber bist du sicher? Ich meine dass sind ja deine Freunde und ich will mich nicht dazwischen drängen oder so. Ich würde mich auch auch so klein Stellen, sodass du mich nicht bemerkst oder die anderen. Ihr würdet mich nicht mal bemerken.",sagte ich zu ihm und merkte wie ich rot wurde dabei, während ich redete. Wieso überhaupt wurde deswegen denn rot? Und warum war es mir so wichtig dass ich Liam nicht ganz in Verlegenheit brachte, wenn wir zusammen zu seinem Freunden gingen? Oh Mann! Ich bin so peinlich!
Liam Evans
"Ja, es ist mein Ernst!", sagte ich und sah sie auch total ernst an. Ich bemerkte gar nicht richtig, dass Leona etwas rot wurde und sagte dann:"Nein, sei bitte du selbst, du sollst meine Freunde kennenlernen!" Ich wusste noch nicht, ob ich es hinterher bereuen werde, da ich ein wenig Angst hatte, dass die anderen dann eventuell Leona mehr mögen als mich oder dass Leona Lügen über mich erzählt, aber ein Versuch war es wert.
Leonarda Catherine Thomas
Ich zögerte ein bisschen noch. Ob mich die anderen überhaupt mögen würden? Was ist, wenn ich etwas falsches mache und Liam damit blamiere? Dass würde ich mir im Leben nie verzeihen können. Doch schließlich nickte ich und sagte: "Okay. Dann komme ich mit." Dennoch freute mich darauf mit Liam zusammen zu diesem Treffen zu gehen. Irgendwie hatte ich das Gefühl jetzt irgendwo dazu zu gehören.
Liam Evans
"Super! Ich freu mich!", sagte ich dann mit einem etwas unsicheren Lächeln und dann entstand Stille. Unangenehme Stille. Im Prinzip hatte ich nichta dagegen, mal mit Freunden zu schweigen, aber es war mit Leona irgendwie komisch.
Plötzlich gab mein Handy einen Ton von sich, ich warf einen Blick aufs Handy und las die Nachricht meiner besten Freundin Jacky. "Liam, komm mal bitte schnell rüber. Ich brauche dich!" Schnell sagte ich zu Leona:"Tut mir leid, ich muss kurz rüber. Falls Mama nach mir fragt, ich bin bei Jacky. Sie braucht mich anscheinend dringend."
Schnell lief ich zu Jacky und wurde schon empfangen. Sofort bemerkte ich, dass Jacky weinte und nahm sie in den Arm. Dann gingen wir auf ihr Zimmer und sie erzählte mir, dass sie dem Mädchen, in das sie verliebt ist, ihre Gefühle gestanden hat und sie diese wohl nicht erwidert und hatte Jacky ziemlich fies abgeblitzt. Mir tat Jacky leid und wir beschlossen uns ins Eiscafé zu setzen und ich wollte versuchen Jacky auf andere Gedanken zu bringen.
Leonarda Catherine Thomas
"Okay. Bis dann!",rief ich ihm zu und weg war er. Doch ich blieb noch hier auf dem Dachboden und sah hinaus zur Decke. Es erstaunte mich wieder dass Liam so nett auf einmal war. Aber ich glaube inzwischen hatte er sich an uns gewöhnt. Mich freute es zwar, aber ich würde vielleicht noch mehr freuen, wenn er Dad auch mögen würde. Nur das könnte etwas länger dauern. Ich beschloss noch etwas hier oben zu bleiben und zu chillen, ehe ich runter ging und etwas in der Stadt bummelte. Alleine ist es zwar etwas einsam, aber naja...Ich würde mir trotzdem einen schönen Tag machen.
Liam Evans
Nach einigen Minuten saßen wir nun endlich in unserem Lieblingseiscafé, Jacky bestellte sich ihren heißgeliebten Früchtebecher und ich nach mir so wie oft einen Eiskaffee. Wir redeten über andere Themen, damit ich sie ablenken konnte, doch hin und wieder fing sie dann plötzlich von ihrer Liebe und der Wunsch, mit ihrem Crush zusammen zu sein und es kullerte dann immer wieder mal eine Träne über ihre Wangen. Jacky hatte schon einige Probleme im Liebesleben, da in ihrem Umfeld irgendwie alle Mädchen hetero waren und sie wurde in ihrer alten Schule deswegen auch mal gemobbt und kann sich noch immer ab und zu Kommentare anhören.
Leonarda Catherine Thomas
Ich war nie wirklich oft in der Stadt gewesen. Darum war mir diese Gegend noch etwas fremd. Etwas lustlos ging ich an Modegeschäften vorbei, an einer Buchhandlung, einer Bäckerei, wo ich mir vielleicht später noch etwas holen würde. Und dann entdeckte ich ein kleines Cafe auf dass ich gleich zusteuerte. Doch dann stoppte ich als ich Jacky und Liam da entdeckte. Jacky machte ein sehr trauriges Gesicht und Liam versuchte sie wohl zu trösten. Ich spielte schon mit dem Gedanken zu ihnen zu gehen und zu fragen was denn los sei. Aber dann verwarf ich den Gedanken schnell. Bestimmt wird Liam denken dass ich ihn stalke oder so ähnlich. Und das wollte ich nicht. Ich drehte mich langsam um und wollte schnell aus dem Staub machen um nicht doch gleich entdeckt zu werden.
Liam Evans
Zärtlich drückte ich Jackys Hände und hörte ihr ruhig zu und versuchte sie ein wenig zu trösten. Dann hatten wir beide unser Eis fertig gegessen, ich lud sie ein und zahlte daher das Eis. Anschließend beschlossen wir in den Park zu gehen, ich fand es schade, dass ich momentan wegen meiner Hand nicht skaten konnte. Wir setzen uns auf eine Bank, beobachteten die Skater und generell die Menschen, die sich hier im Park befanden. Der Park war vor allem bei den Teenagern sehr beliebt und wurde täglich stark besucht.
Leonarda Catherine Thomas
Nachdem ich mich verzogen hatte, ging ich in den Park, setzte mich auf eine Bank. Entspannt sah ich in den Himmel und schloss die Augen um die Sonnenstrahlen auf mir scheinen zu lassen. Genüsslich seufzte ich auf. Ich hätte so ewig hier sitzen können. Doch fann legte sich ein Schatten auf mein Gesicht. Verwirrt öffnete ich die Augen und starrte auf die beiden fremden Jungs die mich plötzlich einengten. "Hey, Süße! Hast du Lust ein bisschen mit uns abzuhängen?",fragte der eine, groß, kräftig, mit kurzen braunen Locken und einem schmierigen Grinsen auf den Lippen. Eingeschüchtert zog ich den Kopf ein und sagte dennoch: "Lasst mich in Ruhe und verzieht euch!" Damit wollte ich gehen. Nur leider hatte ich nicht die Rechnung mit dem anderen gemacht. Der andere war etwas kleiner als sein Freund, hatte rote Haare und Sommersprossen auf der Nase. Er war etwas schmächtiger als sein Kumpel hatte aber einen festen Griff. "Schön hier bleiben, Schätzchen! Ein bisschen Vergnügen wird doch wohl drin sein!",stieß dieser hervor und beugte sich zu mir runter und léckte mich am Hals. Ich zappelte wie verrückt und versuchte mich zu befreien. "Lass mich los!",rief ich panisch und zerrte weiter an ihm. Doch er ließ mich nicht los!
Liam Evans
Jacky hatte ihren Kopf auf meine Schulter gelegt und wir genossen die frische Luft, das Zwitschern der Vögel und die Sonnenstrahlen, bis wir dann plötzlich Schreie wahrnahmen. Schnell schauten wir uns im Park um, etwas weiter weg bemerkte ich Leona mit zwei fremden Jungs. Okay, so ganz fremd waren sie nicht, jeder kannte sie hier und wusste, dass man sich mit denen besser nicht anlegen sollte. Aber Leona kannte die beiden mit hoher Sicherheirt noch nicht. Schnell sprangen Jacky und ich auf, liefen zu Leona und den zwei Jungs, auch zwei weitere Jungs liefen aufmerksam zu diesen und ich sagte laut:"Lasst Leona gefälligst in Ruhe oder ihr habt es mit uns zu tun!" Leider eskalierte die Situation aber und ich geriet in eine Prügelei mit einem der beiden Jungs. Nach einer Weile konnten die zwei Jungs und Jacky uns trennen, ich hatte starkes Nasenbluten, ein blaues Auge, mein Arm schmerzte wieder stark und meine Nase war auch ziemlich blau und tat sehr weh. Die beiden Jungs, die Jacky angemacht hatten, kamen besser davon und sagten, bevor sie verschwanden:"Wir sind noch nicht fertig!" Sitzend am Boden fluchte ich. "Verdammt...hoffentlich war die Nase nicht gebrochen." Auch Jacky hatte ein paar Schürfwunden und die beiden Jungs kamem glimpflich davon, schnell bedankte wir uns bei ihnen für deren Hilfe.
Leonarda Catherine Thomas
Alles ging so schnell sodass ich nur zur Seite gestoßen wurde und zu Boden fiel. Verängstigt hatte ich der Prügelei zusehen müssen, konnte aber nichts tun da ich wie versteinert war. Erst als alles wieder vorbei bemerkte ich erst jetzt Jacky neben mir die mich aufmerksam betrachtete. "Leona? Ist alles Okay?",fragte sie mich. Aber ich konnte nichts herausbringen, sondern starrte nur hinüber zu Liam der eine blutende Nase und ein blaues Auge kassiert hatte. Und das alles nur wegen mir! Das war alles meine Schuld! Wegen mir ist das ganze Fiasko passiert.
Liam Evans
Ich war froh, dass Jacky sich erstmal um Leona gekümmert hat, da dieses Drama sie sicherlich böse überrascht hat und ich war auch froh, dass den beiden nichts Schlimmes passiert ist. Mein Arm schmerzte so, dass ich Angst habe, dass nach der Prügelei nun ein noch achlimmerer Bruch entstanden ist und ich eventuell operiert werden möchte. "Vielleicht sollten wir besser nach Hause gehen und uns von dem Schock erholen!", schlug ich dann vor und Jacky gab mir ein Taschentuch, damit ich das Blut meiner Nase ein wenig wegwischen konnte, zwar floss noch immer frisches Blut aus der Nase raus, aber ohne Taschentuch wär jetzt alles schlimmer.
Leonarda Catherine Thomas
Ich nickte nur abwesend. Der Schock saß ziemlich tief in mir und ich wusste gleich dass ich nie wieder in diesen Bereich des Parks gehen würde. Jacky legte einen Arm um meine Schultern. "Na komm! Lass uns gehen.",sagte sie zu mir und wir verließen den Park. Wir sagten lange Zeit nichts. Wozu auch? Es war einfach zu viel passiert und mir eh nicht nach Reden zumute. Ein paar Minuten später waren wir wieder zuhause. Wir gingen nach oben zu Liam und mir. Dort angekommen ließ ich mich auf die Couch, zog die Beine an und ließ den Kopf auf meine Knie sinken.
Liam Evans
Später auf der Couch sitzend redeten wir noch immer kein Wort, plötzlich betraten meine Mama und Leona's Vater den Raum und bemerkten uns, soforr fragten sie, was passiert sei. Jacky erzählte dann die ganze Geschichte, Leonas Vater umarmte Leona erstmal und meine Mama umarmte sich auch sanft und dann schenkte sie mir Aufmerksamkeit und meinte, ich solle mit ihr sicherheitshalber zum Arzt fahren, Jacky wollte mir und wir beschlossen, dass Leonas Vater versuchen wird, Leona zu beruhigen. Später im Krankenhaus warteten wir, bis ich dann untersucht war. Zum Glück stellte es sich heraus, dass meine Nase nicht gebrochen sei, dennoch hatte sich mein Armbruch leider verschlimmert und ich musste hierbleiben und morgen Vormittag operiert werden. Jacky und meine Mama fuhren dann nach Hause, Jacky ging zu ihrem Haus rüber und meine Mama wollte ein paar Sachen holen, die ich brauchen würde, um dann wieder zu mir zu fahren und sie mir zu geben. Meine Nase wurde auch gereinigt, sowie auch meine wenigen Schürfwunden. Mein Auge würde für die nächsten Tage noch blau bleiben. Nun befand ich mich in den Zimmer, wo ich jetzt daweil liegen werde.
Leonarda Catherine Thomas
Als Helen wieder zurückkam und uns erklärte dass Liam im Krankenhaus bleiben würde, sprang ich auf und fragte ob ich mitkommen dürfte. Sie nickte. "Natürlich! Ich wollte nur noch schnell ein paar Sachen einpacken und dann wieder los.",sagte sie. Eilig sprang ich auf, zog mich um und folgte Helen sofort zum Auto. Die Fahrt verlief auch da sehr still. Ich hatte immer noch ein schlechtes Gewissen gegenüber Liam und hoffte dass es ihn schon etwas besser ging. Erst als Helen mir erklärte dass er operiert werden musste, versank die Hoffnung in mir und das schlechte Gewissen wurde umso mehr größer. Als wir im Krankenhaus ankamen und durch die Gänge liefen hatte ich den Kopf gesenkt und schaute niemanden an. Schließlich hatten wir das Zimmer indem Liam war da. Wir gingen hinein und Helen begrüßte ihren Sohn. Ich hingegen blieb noch etwas weiter von den beiden entfernt und schaute traurig ihnen zu. Ich traute mich gar nicht Liam zu begrüßen. Erst als er mich entdeckte sahen wir uns in die Augen. Mein Herzschlag beschleunigte sich ein kleines bisschen und meine Wangen begannen sich etwas rosa zu färben. "H-hi.",grüßte ich ihn schüchtern.
Liam Evans
In Gedanken versunken lag ich auf dem Bett und dachte über die beiden Jungs nach, ich hatte so richtig einen *** auf die beiden, wollte aber eigentlich künftig nichts mit ihnen zu tun haben, aber ihre Drohung wirkte, als müsste man sie ernst nehmen und wer die Jungs schon so halbwegs kennt, weiß, dass sie ziemlich gefährlich und auch geschickt sind.
Später wurde ich von meiner Mama aus den Gedanken gerissen, sie legte dann die Sachen in den Schrank und ich bemerkte nun Leona. Einerseits war ich froh, dass Leona mitgekommen war, aber andererseits wollte ich nicht, dass sie mich hier sah. "Hey, wie geht es dir? Hast du dich vom Schock erholt? Es tut mir leid, dass dir das passiert ist!", sagte ich dann ein wenig besorgt.
Leonarda Catherine Thomas
Ich biss mir auf die Lippen und versuchte die Tränen zurück zu halten. Er machte sich bei allen Ernstes Sorgen um mich? Dieser Id.iot! Wieso kann er nicht mal an seine Gesundheit denken? Als Helen kurz raus ging um Kaffee zu holen, ging ich auf ihn zu und sah ihn verzweifelt an. "Nein, du musst dich nicht entschuldigen. Wenn sich einer entschuldigen sollte dann ja wohl Ich! Schließlich habe ich dich doch erst in diesen Schlamassel gebracht. Es ist meine Schuld dass du überhaupt jetzt hier bist." Während ich sprach hatte sie seine gesunde Hand in meine Hände genommen und drückte sie sanft. "Nur wegen mir musst du jetzt operiert werden.",fügte ich hinzu und senkte beschämt den Kopf, weil ich ihn einfach nicht mehr in die Augen sehen konnte so sehr schämte ich mich.
Liam Evans
"Nein, nein, du kannst doch nichts dafür, dass diese zwei bescheuerten Jungs dich angemacht haben! Es ist nicht deine Schuld! Es ist deren Schuld! Ich hätte mich auch gar nicht gleich mit denen prügeln sollen, aber Worte helfen bei denen nicht. Ich hätte sowieso fast operiert werden müssen, ich hätte nur mal irgendwie blöd mit dem Arm fallen können, was sicher passiert wäre, weil ich etwas tollpatschig bin und hätte dann vielleicht schon operiert werden können. Außerdem blutet meine Nase nicht, der gehts wieder gut und das blaue Auge wird heilen. Ist also nicht so schlimm!", sagte ich dann noch schnell, bevor Leona sich selber noch mehr Vorwürfe machte. Ich fand es jetzt nicht schlimm, dass ich operiert werden muss und machte keine Drama draus.
Leonarda Catherine Thomas
Ich sah ihn an und schniefte leise. "Wirklich?",fragte ich ihn dabei. Mir sind schon ein paar Zenterschwere Steine von Herzen gefallen als ich das hörte. Und ich glaubte es ihm. Ich schaute auf seinen Verletzten Arm. "Ich hoffe so sehr dass die OP gut verlaufen wird.",sagte ich zu ihm und sah wieder in sein Gesicht
Liam Evans
"Mach dir nicht zu viele Gedanken, alles wird gut und die OP ist bei den Chirurgen Routine, es wird sicher nichts schiefgehen!", sagte ich dann und versuchte Leonarda ein wenig zu beruhigen, denn ich wollte nicht, dass sie sich um mich Sorgen machte. Nach einer Weile kam meine Mutter wieder und sagte:"Leona, ich denke, es ist besser, wenn wir Liam ein wenig in Ruhe lassen und ihn morgen nach der OP wieder besuchen."
Leonarda Catherine Thomas
Ich zögerte. Am liebsten wollte ich hier bei Liam bleiben und noch Gesellschaft leisten. Ich wollte zu Hause jetzt nicht allein sein. Aber ich musste einsehen dass Helen Recht hatte. Er brsuchte jetzt Ruhe. Ich sah ihn nochmal an. "Wir sehen uns morgen.",sagte ich zum Abschied und drückte nochmal kurz seine unverletzte Hand.
Liam Evans
Nach einer Weile ließen sie mich dann alleine und ich lag in meinem Bett, wir waren zu zweit im Viererzimmer, wobei die andere Person aber noch kein Wort mit mir gesprochen hatte und ich wollte kein Gespräch anfangen, da ich sowieso gerade nicht gesprächig war. Lange blieb ich noch wach und versuchte vergeblich einzuschlafen.
Doch irgendwann musste ich eingeschlafen sein, da ich am nächsten Morgen schon sehr früh geweckt wurde, um ziemlich gleich in den OP-Saal zu kommen, dann wurde ich operiert und nach einer Weile befand ich mich noch schlafend im Aufwachraum.
Leonarda Catherine Thomas
Schweigend fuhren wir nach Hause. Als wir dann angekommen waren habe ich mich gleich in meinem Zimmer verkrochen. Die ganze Nacht über habe ich nicht schlafen können, denn meine Gedanken kreisten ständig an Liam. Irgenwann war ich doch eingeschlafen und wachte sehr früh wieder auf. Heute stand die OP von Liam an und ich wollte unbedingt dort sein, wenn er wieder zurück war. Also kletterte ich aus dem Bett, zog mich an und machte mich sofort mit dem Fahrrad auf den Weg ins Krankenhaus. Leider musste ich warten, da eine Schwester meinte dass er gerade operiert wurde. Also blieb ich im Wartebereich und zählte die Minuten und Stunden. Dann war es soweit und ich durfte zu ihm. Liam lag im Bett und schlief seelenruhig. Leise holte ich mir einen Stuhl und setzte mich zu ihm. Hoffentlich ist die OP wirklich gut verlaufen wie erhofft. Ich könnte mir dass nie verzeihen, wenn es nicht geklappt hätte. Ich betrachtete ihn lange und nahm vorsichtig seine Hand in meine und stréichelte sie sanft. "Ich bin hier!",flüsterte ich mit klopfenden Herzen.
Liam Evans
Nach einer etwas längeren Zeit wachte ich dann endlich noch etwas benommen auf, sah ziemlich gleich in Leona's Gesicht, lächelte schwach, bekam aber meinen Mund nicht auf, da ich noch zu fertig von der OP war. Ich war noch ziemlich schläfrig, der Chirurg kam dann herein, erklärte, dass die OP ohne Komplikationen lief, ich noch so zwei Tage hierbleiben müsste, die nächsten Wochen Physiotherapie hätte und mich erstmal schonen müsste und keinen Sport treiben dürfte. Das mit dem Sport machte mich am meisten wahnsinnig, aber es war mir klar.
Nach einigen Minuten wurde ich dann in mein Zimmer gebracht und Leona kam hinterher.
Auch wenn wir beide mehr oder weniger schwiegen, war es ganz nett und angenehm mit ihr. Meine Mutter musste leider arbeiten und konnte erst am Abend kommen, aber das störte mich nicht, da ich schon öfters selbstständig sein musste.
Nach einer Weile kam dann Leona's Vater dazu, da er sich angeblich Sorgen machte. Freude machte er mir jedenfalls mit seinem kurzen Besuch nicht, ich verdrehte nur die Augen, redete kein Wort mit ihm und machte es ihm echt nicht leicht. Meine Wunden waren zu groß, um ihm eine Chance zu geben.
Mir wurde plötzlich ziemlich übel und musste jeden Moment erbrechen. Ich hielt meine Hand vor den Mund, war aber noch zu schläfrig und schwach um aufzustehen und aufs Klo zu rennen und wusste nicht, was ich machen soll.
Leonarda Catherine Thomas
Ich bemerkte was los war und holte eine Nierenschale die sich immer in einem Krankenzimmer aufhielt und hielt sie ihm vor dem Mund. "Hier!",sagte ich zu ihm. Keine Sekunde später erbrach er alles heraus. Ruhig wandte ich mich an Dad und bat ihn eine neue Schale und Wasser zu holen. Sofort verließ er den Raum und ich wieder allein mit ihm. Ich Strich ihm aufmunternd über den Rücken und redete leise auf ihn ein. "Es ist alles gut, Liam. Es ist schon gut,sagte ich leise in sein Ohr.
Liam Evans
Dankbar nahm ich die Nierenschale in die Hand, übergab mich erstmal ordentlich und bemerkte, dass Leona ihren Vater um etwas bat, der dann kurz das Zimmer verließ. Leona's Stimme beruhigte mich ein wenig und etwad später kam ihr Vater mit einer weiteren Nierenschale, einem Glas Wasser und einer Krankenschwester herein. Einmal übergab ich mich noch, dann trank ich ein wenig Wasser und die Krankenschwester erklärte, dass einige nach der Operation unter Übelkeit litten und es keinen Grund zur Sorge gab. Nach einer Weile verschwand sie wieder und ich war mit Leona und ihrem Vater allein.
Leonarda Catherine Thomas
Inzwischen hatte er sich wieder beruhigt und das fand ich gut. Ich setzte mich wieder auf meinen Stuhl. "Wie geht es dir denn jetzt gerade, Liam?",fragte ich ihn dann und legte den Kopf etwas schräg und betrachtete ihn. Er sah mich etwas blass aus, aber das würde später wieder anders aussehen.
Liam Evans
Nach einer Weile fragte mich Leona, wie es mir nun ging. Ich antwortete schwach:"Besser, danke." Jedoch sah ich ihren Vater leicht ha sserfüllt und ängstlich zugleich an, hoffte aber, dass es nicht zu sehr auffiel, konnte mich aber nicht davon abbringen. Er hatte nun eine Pla tte im Arm, die eventuell Jahre später bei Beschwerden
rausoperiert werden würde, trug momentan aber einen Gips.
Leonarda Catherine Thomas
"Willst du dich vielleicht nicht etwas ausruhen? Dad und ich können ja auch dich etwas in Ruhe lassen, wenn du willst.",schlug ich vor. Da meldete Dad sich: "Da fällt mir ein, dass ich noch kurz weg muss. Ich hole Helen von der Arbeit ab und bringe sie dann hier her." Damit stand er auf, küsste mich auf den Scheitel und ging wieder. Wir waren allein. Ich wandte mich an Liam.
Liam Evans
Ich war sehr froh, dass ihr Dad dann ging, jetzt fühlte ich mich wohler. Ich lächelte Leona an und sah ihr länger in die Augen, bis ich merkte, was hier gerade geschah. Schnell sah ich woandershin. Lief etwas zwischen Leona und mir? Es war alles so seltsam. Nein, bitte lass mich nicht verliebt sein. Das wäre ein Albtraum!
"Es tut mir leid, dass ich jetzt vor deinen Augen erbrechen musste. War ja kein schöner Anblick..."
Leonarda Catherine Thomas
"Das...das ist schon in Ordnung, Liam.",sagte ich zu ihm lächelnd. "Die Hauptsache ist aber doch dass du wieder gesund wirst und du bald wieder nach Hause kannst. Ich habe mir schon Sorgen gemacht. Und Helen erst Recht!",fügte ich dabei hinzu. Und sah ihn trotzdem weiterhin in die Augen.
Liam Evans
Ich nickte etwas müde und schwach, aber war froh über diese Worte, denn ich wollte absolut nicht, dass sie jetzt der Meinung war, dass ich ekelhaft war und nun einen anderen Eindruck von mir hatte. Hin und wieder musste ich leider gähnen, dennoch wollte ich eigentlich meine Müdigkeit nicht zu sehr anmerken lassen.
Leonarda Catherine Thomas
"Du siehst müde aus.",bemerkte ich dann und stand etwas auf. "Wenn du willst, kann ich auch gehen, damit du dich etwas ausruhen kannst. Ich komme dann später nochmal wieder vielleicht.",schlug ich ihm vor und ging zum Fenster um es anzuklappen. Dann drehte ich mich um und ging wieder zurück zum Bett blieb wieder dort stehen.
Liam Evans
"Wenn es dir echt nichts ausmacht, dann wäre es sehr lieb, wenn du gehen würdest, ich bin ziemlich müde und meine Augen werden immer schwerer.", nahm ihren Vorschlag dankbar an.
Nach wenigen Minuten ging dann Leona und ich war schon ziemlich bald eingeschlafen.
Leonarda Catherine Thomas
Einige Zeit später war Liam wieder bei uns Zuhause und erholte sich nach und nach wieder. Und durfte wieder in die Schule mitkommen, worüber ich mich sehr freute. Es war irgenwie langweilig ohne ihn gewesen. Und auch etwas...einsam. Stella war auch mirt gekommen um nach ihrem besten Freund zu sehen. Der Verlust an ihre große Liebe hatte sie schon fast wieder vergessen und das freute mich ein bisschen.
Liam Evans
Ich war schon ein paar Tage in der Schule, Stella besuchte mich fast jeden Tag und hin und wieder waren wir unterwegs, auch mit Leona verstand ich mich ganz gut. Ihrem Vater ging ich nach wie vor aus dem Weg, mit meiner Mutter hatte ich auch nicht viel zu tun, wir hatten ein paar kleine Streitereien. Sie wünscht sich nämlich, dass ich Leonas Vater eine Chance gebe.
Heute Abend gabs wieder Lagerfeuer und da würde Leona nun zum ersten Mal dabei sein. Stella hatte schon ein paar Snacks, ein wenig Al kohol und auch al koholfreie Getränke besorgt, wir richteten Decken, Kissen, eine Musikbox, etc. her. Dann fuhren wir gemeinsam mit dem Bus zu unserem Lagerplatz.


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