Let us be brave

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Nachtstern

21, Weiblich

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Beiträge: 149

Let us be brave

von Nachtstern am 14.05.2020 23:35

Hiii,
das hier wird ein Einzel-RPG, denn ich möchte eine Geschichte über mich und meine Freundinnen schreiben (die Namen werden geändert). Die Geschichte spielt in der Zukunft und viel mehr möchte ich gar nicht verraten.
Ich würde mich über Rückmeldungen freuen (bitte per PN oder so).
(Wenn ihr hier was schreibt, dann hetzte ich den Bösewicht der Story auf euch und glaubt mir, das wollt ihr nicht)

Life isn't easy... But dreaming is! - hehe


Antworten Zuletzt bearbeitet am 20.09.2020 16:30.

Nachtstern

21, Weiblich

  Catwalk-Model

Beiträge: 149

Kapitel 1: Neues Jahr, Neues Glück?

von Nachtstern am 27.05.2020 02:46

"Frohes Neues!", rief Elean, seine straßenköterblonden, kurzen Haare wehten wegen des Windes, der auf der Dachterasse des Hochhauses, in dem seine Familie wohnte, umherpeitschte, aufgeregt durch sein Hip. 
Er freute sich, dass er einen so besonderen Tag mit seinen Freunden und seiner Familie verbringen konnte, wenn auch nur auf Umwegen. 
Das Hip war so eine Art Handy, allerdings war dieses in einen Chip eingebaut, der in den Kopf operiert wurde und mit dem Gehirn verbunden war. Das war ein Vorgang wie zu unserer Zeit das Ohrlöcher stechen, die meisten ließen ihn ihren Kindern schon als Baby verpassen.
Benutzte man das Hip, konnte man vor seinen Augen eine Art Display sehen. Durch einen Charing-Modus, sahen dieses auch andere Leute vor ihren Augen und durch einen Sichtbarkeitsmodus, konnte man das "Display" frei in der Welt platzieren. Dadurch war es nicht nur ein Handy, sondern auch ein Fernseher, Computer und Tablet.
Durch seine raffinierte Bauart konnte man sogar mehrere Tabs gleichzeitig öffnen und benutzen. Schreiben konnte man dadurch, dass man die Wörter dachte. Das brauchte ein wenig Disziplin, denn man musste erst lernen, wie man schrieb und wie man dachte ohne zu schreiben. Und wer noch die altmodische Verwendungsweise ausprobieren wollte, konnte sich, wenn er sie denn brauchte, eine Tastatur öffnen, die dann vor einem in der Luft erschien und darauf nach Herzenslust tippen.
"Das sagt man doch schon seit Jahrzehnten nicht mehr!", sagte Elara lachend, "Das heißt: "Gut Glück".
"Das ist eine Hommage an das "Glück auf", was ganz früher die Bergleute gesagt haben", mischte sich Neutrix ein. 
"Das weiß ich doch", gab Elean zurück, "Aber das klingt doch ultra bescheuert. Vor allem wenn man bedenkt, dass wir nun im Jahre 3000 nach Christi leben. Überlegt mal! Wir haben schon seit 3000 Jahren die gleiche Zeitrechnung! Das ist ultra!"
"Da hast du Recht und in dieser Zeit hat sich schon so viel verändert. Man muss schon sagen, dass wir Menschen uns schnell entwickeln", meldete sich nun Neutrix wieder zu Wort. 
"Ein Glück, dass wir zu dieser Zeit leben und nicht wie die Menschen vor tausenden von Jahren auf dem Feld arbeiten müssen", meinte Lia. 
Ihr grauste davor ganz alleine tagtäglich eine riesige Maschine über ein 50ha großes Feld schieben zu müssen, wobei ihre Vorstellungen etwas übertrieben waren. 
"Ich kann mir das ehrlich gesagt nicht vorstellen", sagte Lias Zwillingschwester Isalie daraufhin, sie hatte die gleiche Vorstellung wie Lia und genoss es dann doch sehr in der heutigen Zeit zu leben, "Sorry, aber Faina ruft mich gerade an, ich muss rangehen und ihr Gut Glück wünschen. Komm Lia" 
"Okay, Tschüss Leute", verabschiedete sich Lia noch, dann waren die beiden auch schon aus der Leitung.
Elean verabschiedete sich nun von seiner Familie. Er erklärte, dass er müde war und da Silvester auch schon fast vorbei war, ließen seine Eltern ihn gehen. Er umarmte seine beiden älteren Schwestern noch, nahm seine Hündin mit und ging dann durchs Treppenhaus. 
Seine Familie wohnte in der obersten Etage eines eher kleinen Hochhauses, welches in einer nicht gerade reichen Gegend stand. Sie waren nämlich nicht wirklich reich. Gut, sie waren aber auch nicht wirklich arm, sie befanden sich eher am unteren Rande der Mittelschicht, weswegen Eleans Zuhause auch bei weitem nicht so fortgeschritten war wie das seiner Freunde. 
Er ließ sich in seinem Zimmer auf sein Bett fallen, welches neben der Tür ein paar Zentimeter über der Luft schwebte und von einem Betthimmel überdeckt wurde; und die verbliebenen 3 unterhielten sich noch eine Weile, dann verabschiedeten auch sie sich und jeder von ihnen ging zu seiner Familie oder legte sich schlafen.
"Modell 3? Bring mir einen Kindersekt und Modell 4? Lass mir ein heißes Bad in dem Dachbadezimmer ein", befahl Neutrix zwei their Roboter. 
Their Eltern waren sehr reich und so hatten sie anders als andere Familien sogar die drei obersten Etagen in einem großen Hochhaus im Stadtzentrum für sich und darüber hinaus viele Roboter bei sich Zuhause. Fünf davon gehörten nur Neutrix. Diese hatten verschiedene Fähigkeiten. Das Modell 1 zum Beispiel konnte gut kochen, backen, abwaschen und putzen. Modell 2 hingegen war in der Lage alle Elektrogeräte im Haus zu steuern und diese auch zu reparieren, wenn sie kaputt gingen. Das war sehr praktisch, denn bei Neutrix Zuhause war fast alles elektronisch. Modell 3 konnte Dinge finden und bringen, sowie eigenständig für Neutrix im Internet surfen und damit auch Dinge wie Kleidung bestellen und für them telefonieren, manchmal war das ganz lustig, denn er konnte prima seine Stimme verstellen und sich sogar wie Neutrix höchspersönlich anhören. Jedesmal, wenn er eine neue Person kennenlernte, lernte er fast auf Anhieb dessen Stimme nachzusprechen.
Neutrix nahm den Kindersekt entgegen und ging dann in das Badezimmer, um ein Bad zu nehmen. Das genoss they immer sehr, denn they liebte es durch das Fenster zu schauen, das direkt über der Badewanne, die in der Mitte des Raumes stand, hing. Dann konnte they je nach Tageszeit den Tages- und Nachthimmel bewundern. Und nach so einem anstrengenden Tag wie diesem, tat es gut, sich einfach mal entspannen zu können und außerdem musste they their dunkelblonden bis hellbraunen, fast Po-langen Haare - man konnte sich darüber streiten welche Farbe their Haare nun hätten - wieder waschen, da sie schon einen leicht fettigen Anschein hatten. They spielte schon lange mit dem Gedanken sich their Haare einfach abzuschneiden, aber bisher hatte they es nicht übers Herz gebracht.
Also zog they sich aus und stieg in das angenehm warme und mit Schaum überzogene Badewasser. They musste seufzen. Von dem Badewasser umspült zu werden, ließ them all their Sorgen für einen Moment vergessen und they tauchte ganz in die Ungefangenheit dieses Raumes ein. Der Mond, der strahlend hell am Himmel stand, strahlte them direkt ins Gesicht, er lächelte ihn beinahe an und they trank genüsslich einen Schluck vom Kindersekt. Wenig später aber ging auch they schlafen.
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Okay, das ist nur die erste Szene. Wenn ich ehrlich bin: ich habe momentan Probleme damit frei und überhaupt irgendwas kreatives zu schreiben. Deshalb belasse ich es erstmal dabei. Habt ihr irgendwelche Wünsche wie es weiter gehen soll? Oder wie ich oben schon angesprochen habe Verbesserungsvorschläge? Ich hoffe, dass das überhaupt jemand gelesen hat xD (Ihr könnt ja mal raten, wer ich bin (Falls ihr wissen wollt, wie ich die Namen ausgesucht habe: ich habe nach Namen mit mindestens einer zum eigentlichen Namen passenden Bedeutung gesucht) n.n

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 15.12.2020 20:49.

Nachtstern

21, Weiblich

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Kapitel 2: Der Autovorfall

von Nachtstern am 27.05.2020 02:50

Haha, da bin ich wieder. Ist ja jetzt schon fast 2 Wochen her *verlegenes schmunzeln*. Ich habe mir jetzt vorgenommen, dass ich diese Geschichte meinen Freunden zum Geburtstag schenke und da 3 von denen während Corona Geburtstag hatten, muss ich mich echt beeilen, weil wir bald wieder Schule haben und ich es ihnen dann schon geben muss. Ich glaube ich werde ein paar Nächte durcharbeiten müssen. Ich hoffe ich halte mich auch dran xD

Tja, so ist das im Leben von Elara, Elan, Naveen, Lia und Isalie. Ganz schön aufregend nicht wahr? Was würden wir nicht heute dafür geben, dass wir auch in einer solch tollen Zeit leben? Wie scheiße wäre es denn bitte, wenn jetzt wie in allen 08/15 Zukunfstgeschichten die Roboter verrücktspielen würden...
Isalie und Lia wohnten mit ihren Eltern in einer der mittleren Etagen eines hohen Hochhauses. Dazu müsst ihr wissen, dass die Höhe des Hochhauses und der Etage in der man wohnt, etwas darüber aussagt, wie reich eine Familie ist. 
Denn hier ist es so: Die allermeisten Häuser sind Hochhäuser und im Grunde hat jedes Hochhaus eigene Läden und Einkaufsmöglichkeiten. Sowie sogar Postämter, Schulen und vieles mehr. Meistens befindet sich sowas allerdings in speziellen Hochhäusern und die Schule der 5 Mädchen ist in einem ganz eigenen Hochhaus, da dort über 10.000 Schüler von über 1.000 Lehrern unterrichtet werden. Wohnt man ganz oben in einem Hochhaus, ist man die reichste Person, die dort lebt. Ist das Hochhaus allerdings klein, hat das nicht viel zu sagen, denn die Hochhäuser in der ärmeren Gegend sind alle sehr klein, während die Hochhäuser in der Gegend der reicheren riesig sind. Sprich je größer das Haus, desto reicher die Leute in ihm und je höher man wohnt, desto reicher ist man. 
Allerdings gibt es auch Ausnahmen. Aber eher wenige. Es gibt zum Beispiel Berufshochhäuser, die bestimmten Firmen gehören und in denen nur Mitarbeiter der Firma wohnen. Da bestimmt die Höhe des Hochhauses nicht wie reich die Personen sind, die in diesem Leben, sondern darüber wie reich die Firma ist und wenn man dort höher wohnt, ist man nicht automatisch reicher, sondern man besitzt einfach eine höhere Position in der Firma, wobei das zumeist auf das gleiche hinauskommt. In so einem Hochhaus wohnt Elara. Außerdem gibt es natürlich auch noch kleinere Häuser. Also altmodische Häuser, die keine Hochhäuser sind. Sowas ist allerdings eher selten und nur für Touristen gedacht, die sehen wollen, wie man früher gelebt hat. Diese Häuser sehen meistens sehr ulkig aus und obwohl diese nach der obigen Logik ja eher ein Indiz für arme Leute sein sollten, gehören diese eher reicheren Personen, da diese Bauweise sehr teuer ist.  
"Komm schnell, Lia", weckte Isalie ihre Schwester, sie schien leicht genervt, aber vor allem verschlafen zu sein, "sonst kommen wir zu spät zur Schule". Ich wundere mich immer noch, warum es sowas noch gibt. Das ist doch total öde, aber das sind wohl so Sachen, die sich nie ändern. Hoffentlich gibt es wenigstens fliegende Autos wie in "Zurück in die Zukunft"! 
"Jaja, ich bin schon im Bad und fast angezogen! Du hingegen stehst da noch in deinem Schlafanzug und schreist hier rum. Los, beeil dich", erwiderte Lia sichtlich gereizt. Das hat vermutlich gesessen, so kennen wir Lia doch gar nicht. Gibt es einen bestimmten Grund, warum sie so ist? Das werden wir wohl noch früh genug erfahren.
Tatsächlich beeilten Isalie und Lia sich ganz schön. Denn sie brauchten nur noch 5min. bis sie gefrühstückt hatten und sich auf den Weg zur Schule machten.
Okay, jetzt ist der Moment gekommen! Fahren sie mit fliegenden Autos?
Ich bin enttäuscht. Fliegende Fahrräder?! Warum sind hier nirgendwo Autos? Von allen potenziellen Zukunfstmöglichkeiten ist das echt die beschissenste! Aber warum keine Autos?
"Beeil dich, steig auf!", rief Lia ihrer Schwester zu, dann traten sie kurz kräftig in die Pedale und waren auch schon in der Luft, links und rechts von ihnen riesige  Hochhäuser, die in den Wolken verschwanden und vermutlich noch viel höher waren als man es von hier erkennen konnte. Sie umgab eine frische Winterluft und ich hätte mich jetzt wohl in einen dicken Wintermantel gehüllt, aber die beiden hatten Sommerkleidung an, wodurch ich fröstelte. War ihnen denn nicht kalt? Vermutlich gab es auch dafür eine neue Technologie. Um sie herum fuhren viele weitere fliegende Fahrräder, aber wie gesagt keine Autos... Es fuhren nicht einmal normale. Aber wie das Fliegen wohl funktioniert? Vielleicht benutzen sie ja Feenstaub. Aber das kann nicht sein, es muss eine logische Erklärung geben... Bestimmt haben die ganzen Roboter was damit zu tun, die vor den Fahrrädern herfliegen. Ja, das ist es! Ich konnte ja bei Nyx noch nicht die Fähigkeiten von allen Robotern herausfinden. Ach, so funktioniert das. Man gibt kurz in den Roboter die Koordinaten ein, legt die Route fest und dann fliegt er vor dir her und zieht dein Fahrrad mit sich, wenn du kurz trittst, startet er und fährt schneller und wenn du bremst, fliegt er langsamer und hält an. Bei Nyx gehört das glaube ich zu den Fähigkeiten von Modell 2, denn der konnte ja alle Elektrogeräte steuern, das ist ja sogar noch praktischer als ich dachte! Es sieht sogar so aus als bräuchte man, wenn man zusammen in die gleiche Richtung fährt nur einen Roboter, jedenfalls benutzen Isalie und Lia nur einen. Aber warum gibt es unten dann immer noch Straßen?
"Sieh mal, da ist Elean! Wir sollten zu ihm fliegen", teilte Isalie ihrer Schwester mit. Aber ich sehe Elean gar nicht... Sie bremsten und teilten dem Roboter mit, wo er hinfliegen sollte. Ah, Sprachsteuerung gibt es also auch. 
"Hallo Elean", begrüßten Isalie und Lia ihren Freund. Dieser trug auch nur Sommerkleidung, aber er fuhr merkwürdigerweise auf dem Boden. Er musste noch mit eigener Kraft auf der Straße Fahrrad fahren. Okay, nicht ganz, er hatte immerhin ein E-Bike. 
"Hallo ihr beiden", rief Eleann erfreut. 
"Es ist so schade, dass du nicht mit uns fliegen kannst", bemitleidete Lia ihren Freund. 
"Tja, das gehört wohl zum Marketing dazu. Wir sollten froh sein, dass wenigstens mehrere Personen aus dem gleichen Haushalt nur einen Roboter zum Fliegen brauchen. Schade nur, dass es keine Autos mehr gibt, dann könnte ich jetzt Auto fahren. Alt genug für einen Führerschein wäre ich ja" 
"Aber sag mal, hattet ihr nicht einen Roboter dafür?", wollte Lia wissen und zur gleichen Zeit fragte Isalie:
"Warum gibt es nochmal keine Autos mehr? Ich vergesse das irgendwie immer". Okay, dann werden wir jetzt wohl endlich erfahren, warum es keine fliegenden Autos gibt.
Eleann lachte. 
"Nicht beide auf einmal!", sagte er. Boah, jetzt sag es doch endlich! 
"Ja, wir haben einen, aber den braucht mein Vater,  um zur Arbeit zu kommen, die ist doch so weit weg. Und um deine Frage zu beantworten, Isalie..." 
Doch gerade jetzt wurde er unterbrochen, denn Elara und ihr Bruder, die auch Sommerkleidung trugen, stießen dazu und begrüßten die drei. 
"Ich erklärs dir später", sagte Elean, der bei anderen Menschen, die nicht zu seinem Freundeskreis oder seiner Familie gehörten, extrem schüchtern war. Was soll das denn?! Da kann ich das endlich erfahren und dann sowas! Ist das hier ein Buch mit schlecht geschriebenen Zufällen oder wie? Ganz schön billig... Gut, dass ich weiß, dass das hier echt ist. Wäre es ein Buch, hätte ich es schon längst vor Langeweile weggeschmissen.
"Ich geh kurz auf die Toilette", teilte Lia ihrer Schwester mit. 
"Ernsthaft? Warum bist du nicht Zuhause gegangen? Ich geh schonmal zum Unterricht", erwiderte die nur und wunderte sich, warum Lia alleine ging, obwohl sie doch immer mit jemandem zusammen gehen wollte, um zu quatschen oder nicht so zu wirken, als ob sie keine Freunde hätte. 
Aber sie musste wohl so dringend, dass Lia gar nicht daran dachte. 
"Wenn die wüsste", dachte Lia glücklich und ging tatsächlich zur Toilette. Hä, ich dachte sie hat gelogen, warum geht sie da jetzt wirklich hin? Oh, da kommt ein Junge. So ist das also. 
"Hi, Lia", begrüßte sie dieser und strich sich verlegen mit der Hand über den Hinterkopf. Er sah nervös aus.
"Hey, Justus", antwortete Lia ebenfalls etwas verlegen.
"Also, ich wollte dir etwas sagen.", er zögerte kurz, "Ich mag dich sehr... Also ich liebe dich", es war kurz still, "Jetzt sag doch was!", fügte er hinzu. 
"Nein, sag du was, du bist doch der Mann!", erwiderte sie. Dann küssten sie sich.
Okay, das ging jetzt schnell. Aber die beiden kannten sich anscheinend schon vorher. Lia erzählte den anderen erstmal noch nichts. Dazu hatte sie auch gar keine Zeit. Aber man merkte ihr ihre Aufregung an.
Leider bekam Elean jedoch in der Schule nicht mehr die Gelegenheit zu erklären warum es keine Autos mehr gab. Ganz schön bescheuert. Aber sie hatten in der letzten Stunde Geschichte und jeder durfte, um seine Note zu verbessern, ein Referat zu einem bereits bearbeiteten Thema halten. Die, die wollten, durften schon anfangen daran zu arbeiten und die, die keine Lust oder es nicht nötig hatten, mussten Arbeitsblätter bearbeiten. 
So kam es, dass Elara, Naveen, Elean, Isalie und Lia zusammen überlegten, welches Thema sie denn nehmen würden und da schlug Naveen, der gar nichts von dem heutigen Morgen mitbekommen hatte, den Autovorfall vor und die anderen stimmten zu. Es war ja auch ein spannendes Thema. 
"Wir sollten erst einmal vorsichtshalber erklären, was überhaupt so grob passiert ist.", meinte Elara, "damit jeder weiß worum es geht". Eleann zwinkerte Isalie vielsagend zu und Elara begann zu erzählen: "Also. Im Jahr 2970, also vor gut 30 Jahren, erfand man die fliegenden Autos. Das ist recht spät, wenn man bedenkt, wie lange die Menschheit schon von fliegenden Autos träumt, aber das ist ja auch eine äußerst komplizierte Technologie. Schließlich fand man einen Weg dafür. Tatsächlich musste man die bisherige Zusammensetzung eines Autos nur ein wenig verändern, der Benzintank oder die Batterie wurde nämlich durch eine Energiezelle und eine Art eigene DNA für das Auto ersetzt. Diese DNA war die abgewandelte DNA von Vögeln und Hummeln. Sie wurde so weit verändert, dass die Autos gar keine Flügel brauchten und mehrere Tonnen tragen konnten. Dann, nach ein bisschen Wartezeit, bis sich die DNA an das Auto angepasst hatte und ein paar Solarzellen auf dem Dach des Autos, die die Energiezelle aufluden, konnte man ohne Probleme fliegen. Allerdings hatte man nicht damit gerechnet, dass durch einen kleinen Fehler in der DNA, die Autos komplett verrücktspielen würden. Denn alle Autos, die entwickelt wurden, fingen nach einem halben Jahr an, nicht dahinzufahren, wo der Fahrer hinfahren wollte. Stattdessen fuhren sie wild herum und ließen die Passagiere nicht mehr raus. Man hat bis heute nicht herausgefunden, was der Fehler war. Nur dass da einer war, weiß man. Man arbeitet weiter an fliegenden Autos, doch es wird nur wenig Geld in die Forschung gesteckt und auch normale Autos gibt es keine mehr. Zum einen wegen des großen Schocks, den die Menschheit deswegen hat und zum anderen, weil ihre Abgase dafür sorgen, dass die fliegenden Fahrräder nicht richtig fahren können und die Luft so viel besser ist." 
"Ich dachte du wolltest nur grob erzählen, was passiert ist", sagte Isalie, die jedes Mal wieder überrascht war, wie umfangreich diese Geschichte doch war. "Das war ja auch nur grob", sagte Elara lachend. Lia und Elean beteiligten sich nicht an dem Gespräch, denn sie beobachteten Naveen, der sehr nachdenklich aussah. 
"Was ist denn?", fragte Elean ihn schließlich. 
"Ich habe gerade nur nachgedacht", erwiderte Naveen.
"Und über was?", fragte Lia. 
"Was wäre, wenn wir nachforschen würden, wie die Autos problemlos fliegen würden oder zumindest keinerlei Abgase mehr verbreiten? Wo der Fehler liegt, wissen wir ja ungefähr, wir müssen nur herausfinden, wie wir ihn beheben". 
Elara verdrehte die Augen.
"Und wie willst du das machen? Wir sind nur Jugendliche. Wie sollen wir es schaffen, wenn es nicht einmal die großen Wissenschaftler hinbekommen?"
"Die großen Wissenschaftler sind noch geschockt und außerdem stecken sie weder Arbeit noch Mühe und erst recht kein Geld in die Forschung. Wir hingegen haben den Autovorfall, wie er von allen so respektvoll genannt wird, gar nicht miterlebt und würden durch die Forschung, ob mit oder ohne Lösung eine super Note bekommen. Ach kommt schon. Einen Versuch ist es wert", erwiderte Naveen. 
"Es wäre außerdem voll lustig. Wir können es doch ausprobieren und wenn wir nicht wollen oder merken, dass es keinen Sinn hat, können wir aufhören", unterstützte Lia sie. 
Elean und Isalie stimmten nach kurzem Zögern zu und schließlich gab auch Elara nach.
"Na gut", sagte sie. 
Oh, dann wird es ja jetzt auch mal wirklich spannend!
Okay, das war es erstmal wieder. Ich hoffe es hat euch gefallen n.n 

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 28.08.2020 19:23.

Nachtstern

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Kapitel 3: Der (wirkliche) Autovorfall

von Nachtstern am 15.06.2020 02:41

Elara wohnte mit ihren Eltern, ihrem älteren Bruder und ihren Vögeln in einer der mittleren Etagen von dem Berufshochhaus der Firma Rutherford a. Ferguson, eine Bank in der Elaras Vater arbeitete. Ihr Bruder hatte bereits seinen Abschluss und würde bald wegen der Uni umziehen. Trotzdem unterlies sie es nicht, ihn hin und wieder zu ärgern. Auch wenn sie wusste, dass sie ihn sehr vermissen würde. Oder aber auch gerade deswegen. Jetzt hatte sie allerdings keine Zeit darüber nachzudenken, denn sie hatte sich mit ihren Freunden verabredet, um das gemeinsame Projekt endlich zu beginnen. Sie war geteilter Meinung, was dieses anging, denn sie hatte ein ungutes Gefühl, aber zur Not konnte man ja immer noch alles abbrechen, dachte sie. 
"Ich mach mich jetzt auf den Weg", rief Elara noch und verabschiedete sich von Sunny, einem quietschgelben Vogel, sie war eine ihrer insgesamt 8 Vögel und gleichzeitig die verrückteste.
Dann ging sie auch schon los zu Naveen, bei dem sie ihr Hauptquartier hatten, da dieser ganze 3 eigene Zimmer hatte und sie sich somit voll austoben konnten. Das wird sicher spannend!
"Hallo Leute", begrüßte sie die anderen, die sich in einer Art Wohnzimmer befanden. Naveen saß alleine auf einer gelben Couch mit zwei Sitzplätzen. Ihm Gegenüber saßen Isalie in einem blauen Sessel und Lia in einem lilanen. Nur eine Person fehlte, "Wo ist Elean?", fragte sie, während sie sich waagerecht zu den anderen auf einer grünen Couch niederließ. Alle Möbel in dem Raum schwebten einige Zentimeter über dem Boden, auch der Tisch, der zwischen ihnen stand und der Getränke für sie bereithielt. Während sie sich unterhielten, saugte ein Roboter hinter Elara lautlos den Boden ab und es schien fast so als ob er sie nicht bemerken würde. Aber wenn man ihn anspräche, so würde er sofort reagieren. 
Elean ist fast immer zu spät. Keine Ahnung warum.
"Der hat bestimmt verschlafen. Du kennst ihn doch", antwortete Naveen nur und genau in dem Augenblick kam Elean rein.
"Ey", sagte er gespielt beleidigt und setzte sich neben Elara. Er nahm Naveen das nicht übel, denn so war es nunmal.
"Mann ey, Leute, fangen wir jetzt mal an?", fragte Isalie nun, die keine Lust hatte, noch mehr Zeit zu verplempern.
Es ist ja auch viel zu tun.
"Stimmt, es gibt viel zu planen, Leute", meinte Elean.
"Er hat recht, aber zuerst muss ich euch etwas erzählen Leute! Ich habe einen Freund", teilte Lia mit.
"Echt? Das ist ja der Hammer!", rief Elean erfreut, "Na dann: Herzlichen Glückwunsch!", er stutzte kurz, "Sagt man das dann überhaupt?"
Auch die anderen beglückwünschten Lia erfreut und diese erzählte dann, wie es dazu gekommen war; dass die Szene sich allerdings vor der Mädchentoilette in der Schule abgespielt hatte, verschwieg sie. Kann man ja auch verstehen.
Nach weiterer unnütz verschwendeter Zeit mit quatschen und was weiß ich, fingen sie dann endlich an, über einen Plan nachzudenken. Na gut, sie sind ja auch nur Jugendliche. Was will man denn erwarten?
"Wir müssen auf jeden Fall im Internet alles raussuchen, was wir auf seriösen Seiten alles über den Vorfall finden!", meinte Elara.
"Normalerweise würde ich ja sagen, dass wir nicht darauf achten müssen, ob wir das von einer seriösen Seite haben oder nicht", witzelte Lia, "Aber das ist ja nicht nur für ein Schulprojekt und wir wollen nunmal was bewirken und..."
"Wenn wir nicht alles absolut richtig machen, erreichen wir gar nichts!", beendete ihre Schwester ihren Satz, "Ist schon klar. Wir wissen alle, wie ernst das ist!"
"Was glaubt ihr, was ich hier die ganze Zeit mache?", ging Naveen dazwischen.
Er war tatsächlich die ganze Zeit sehr ruhig gewesen. Statt sich an dem Gespräch zu beteiligen, hatte er nämlich bereits einige Texte gelesen, kopiert und an die anderen geschickt.
"Ihr könnt ja schon mal aus den Texten Stichpunkte machen, wenn ihr wollt", schlug er vor.
Auch Elean war bisher ziemlich ruhig gewesen. Er saß nur da und sah ziemlich nachdenklich aus.
"Also wenn ihr mich fragt, ist es um einiges wichtiger oder zumindest genauso wichtig, herauszufinden, warum das ganze überhaupt schief gegangen ist. Ich meine klar, wir müssen alles wissen, was es dazu überhaupt irgendwo gibt, aber die genauen Details gibt es im Internet nicht. Ich glaube allerdings mein Vater hätte mal einen Arbeitskollegen, der in seiner Kindheit in England gelebt hatte mit zu uns gebracht und die beiden haben erzählt, dass dessen Bruder ganz vorne dabei war bei der Erfindung und Verarbeitung von fliegenden Autos. Vielleicht lässt der sich ja dazu überreden was genaueres rauszurücken", trug er nun endlich auch zum Gespräch bei.
Die Idee ist gar nicht mal so übel. Irgendwoher müssen die Fünf ja ihre Informationen bekommen und wie ist es besser als aus erster Hand?
"Ich erinnere mich deshalb so gut daran, weil ich ihn so schlecht verstanden habe. Er hat nämlich viele Wörter auf Englisch gesagt und ich war damals noch so klein, dass ich kein Englisch konnte. Ich werde meinen Vater gleich auf der Arbeit anrufen und ihn darum bitten mal mit seinem Arbeitskollegen darüber zu sprechen", fuhr Elean fort.
Er wartete gar nicht erst auf die Reaktion der anderen und erst als er mit telefonieren fertig war, konnten diese ihren Senf dazugeben.
"Ich find das gar nicht mal so schlecht", begann Elara.
"Stimmt, aber wir sollten nicht alle gehen. Am besten Elisann geht alleine und telefoniert heimlich mit uns. Dann können wir das Gespräch aufnehmen und jederzeit von neuem anhören, wenn uns mal etwas nicht klar ist. Dann muss sich auch niemand Notizen machen", fuhr Isalie fort.
Naveen fand Isalies Idee nicht so gut. Aber irgendwie hatte er auch recht damit, dass das eigentlich illegal war.
Aber Lia lenkte ein, dass die Aufnahme nicht als Quelle beim Referat angegeben werden musste und man sie ja auch jederzeit ganz einfach löschen konnte. Daraufhin gab Naveen sich widerwillig geschlagen. Das Ergründen der Probleme und eventuell sogar die Neuerfindung von fliegenden Autos war ja auch irgendwie viel wichtiger als eine illegale Aktivität, die die 5 ja auch keineswegs mit falschen Absichten ausführten.
"Euch ist aber schon bewusst, dass wir noch weitere solcher illegalen Aktivitäten ausführen müssen, um ans Ziel zu gelangen oder? Immerhin wird uns niemand erlauben in seiner Werkstatt rumzuschnüffeln und eventuell sogar illegale Machenschaften aufzudecken. Wer weiß, was da alles wirklich passiert ist", informierte Naveen die anderen über ihren letzten Gedanken.
"Ich glaube das war uns allen schon bewusst, als wir uns für diese Aktion bereiterklärt haben", warf Elara ein und die anderen nickten.
"Für solche Fälle wäre es vielleicht ganz klug Verkleidungen zu tragen", schlug Lia vor.
"Darum können Lia und ich uns ja kümmern", sponn Isalie Lias Gedanken weiter.
"Gute Idee", sagte Elara nickend, "Dann sollten wir allerdings zusammenlegen. Ihr müsst das nämlich nicht alles bezahlen"
"Was brauchen wir denn?", überlegte Nyx laut.
"Ich denke mal Perücken, Schminke und Kleidung für jeden von uns. Das wird ganz schön teuer", überlegte nun auch Elean, "Wir geben euch einfach morgen in der Schule dann das Geld".
Sie machten noch einen bestimmten Betrag fest, dann suchten sie weiter im Internet nach Artikeln.
Kurze Zeit später rief Eleans Vater an. Er machte ihn für alle sicht- und hörbar und stellte die Kamera vor sich auf.
"Jans Bruder hat sich bereiterklärt sich mit dir morgen Nachmittag zu treffen und dir alle Fragen für das Schulprojekt zu beantworten", verkündete er.
"Das ist ja super!", rief Elean erfreut. Dann legten sie auch schon wieder auf. "Okay, wir brauchen einen Plan. Er wird mir garantiert nicht alles erzählen, damit ich das in ein Referat mit einbauen kann. Und was soll ich alles Fragen?"
Ach, so langsam wird das langweilig. Ich erfahr das ja alles morgen. Lassen wir die Teenager jetzt einfach mal alleine und schauen uns das morgen an.
"Guten Morgen, Herr Winterston. Danke, dass Sie sich bereiterklärt haben sich mit mir zu treffen", begrüßte Elean seinen zukünftigen Informanten. Er hatte es tatsächlich geschafft überpünktlich zu sein und schon alles vorzubereiten. Sie hatten sich bei Herrn Winterston im Büro getroffen und dieser musste vorher noch was erledigen, weswegen er kurz alleine gewesen war. In dieser Zeit hatte er die Kamera und das Mikrofon unaufällig an der Decke platziert und dafür gesorgt, dass es praktisch unsichtbar war.
"Good Morning, Elean. Ich muss dir danken, es ist nicht selbstverständlich, dass du dich an einem Saturdaymorning mit mir triffst. Aber leider ist mir heute Nachmittag was dazwischen gekommen", erklärte sich Herr Winterston.
"Och, das ist kein Problem", log Elean, "Ich steh immer so früh auf".
Er musste ein Gähnen unterdrücken. Er rutschte nervös auf dem Stuhl hin und her, denn es war ihm nicht ganz wohl bei dem, was er als nächstes tun musste.
"Na gut, Herr Winterston, ich war meinem Vater gegenüber nicht ganz ehrlich. Es stimmt, dass es ein Schulprojekt gibt, aber nicht zu diesem Thema. Wenn ich ehrlich bin, wurde ich von einer geheimen Organisation angeheuert", er reichte ihm eine Karte, die täuschend echt aussah. Diese hatten sie gestern noch bei Naveen Zuhause von einem der Roboter seines Vaters drucken lassen. Die Handynummer war die von Naveen, da sein eigener Roboter Herrn Winterston ganz einfach mit seinen verschiedenen Stimmen in die Irre führen konnte, wenn er tatsächlich mal anrief. Herr Winterston hörte Elean aufmerksam zu und runzelte hin und wieder die Stirn. Er war nicht dumm, aber er schien es ihm zumindest halbwegs zu glauben.
"Wenn ich ehrlich bin, bin ich mit Kabeln vernetzt und das ganze Gespräch hier wird aufgenommen. Ich sage Ihnen das nicht, weil ich soll, sondern weil ich Ihnen helfen will. Immerhin arbeitet Ihr Bruder mit meinem Vater zusammen. Die Organisation, also SiH, was Searching in History bedeutet, möchte herausfinden, was damals wirklich passiert ist. Alles was Sie sagen, kann vor Gericht gegen sie verwendet werden. Allerdings verspricht SiH Ihnen, dass sie für Sie bürgen, wenn sie die Wahrheit erzählen. Sie haben eigentlich schon so gut wie alles rausgefunden. Ihnen fehlen nur noch ein paar Namen. Wenn sich Ihre Geschichte also nicht mit ihrer Geschichte deckt, werden sie verhaftet und kommen auf unbestimmte Zeit wegen Betruges ins Gefängnis. Haben Sie das verstanden?", fragte Elean undHerr Winterston nickte.
"Ich habe verstanden und ich werde mein Bestes geben to help you", versprach er;
er sah jetzt blass und etwas krank aus. Das Ganze musste ihm sehr zusetzen.
"Dann starten wir mal mit den einfachen Fragen: Was genau haben Sie an den alten Autos verändert, damit diese fliegen können?", begann Elean nun mit der Befragung.
Ihm war ein wenig übel, denn er fühlte sich nicht wohl dabei diesen so unter Druck zu setzen. Allerdings war das nach außen hin nicht sichtbar.
"Wir haben damals die Zusammensetzung eines cars nicht nur ein wenig verändert, wie wir es behauptet haben, denn es war gar nicht möglich, dass die cars fliegen würden, wenn der Benzintank oder die Batterie durch eine Energiezelle und eine Art eigene DNA für das Auto ersetzt wird. Denn dann müssten die Autos ja zu einem Lebewesen mutieren. Allerdings haben wir uns für diese Ausrede entschieden, because unsere Methode war von Anfang an zum Scheitern verurteilt und verstoß gegen das Gesetz. Statt die DNA von Birds und Hummeln zu nehmen, haben wir wie jetzt bei den bycicles, Roboter dazu gebracht die cars zu steuern, allerdings nicht ganz genauso wie jetzt. Die Autos waren im Grunde die Roboter. Wir haben durch eine Technik, die einer meiner Kollegen entdeckt hat, dessen Namen ich nicht kenne, dafür gesorgt, dass die Roboter, also die cars, nicht an die Gravitation gebunden sind und im Grunde weniger als nichts gewogen haben. Viel mehr mussten wir eigentlich nicht machen. Die Roboter wurden durch die Solarzellen gesteuert und fertig. Doch leider war besagter Kollege geistig nicht mehr ganz da. He went crazy und nach ein paar Monaten, er musste sich das vorher schon ausgedacht haben, begann er die Roboter so umzuprogrammieren, sodass sie nach seinem Willen fuhren. Vielleicht dachte er in seinem kranken Hirn, dass das so eine Art Game wäre. Wir konnten ihn nicht davon abhalten, doch irgendwann starb er schließlich als eines der cars in seine Wohnung krachte und ihn erschlug. Wir haben uns seine Technik dann Zunutze gemacht, konnten sie aber nicht genau entschlüsseln, weswegen die Roboter bei weitem nicht so viel tragen können und auch nicht direkt das Verkehrsmittel sind, sie können es nur hinter sich herziehen. Deswegen steuern sie auch nur bycicles und deswegen gibt es auch dieses Angebot, dass ein Haushalt miteinander fahren kann. Wir haben uns nämlich angeschaut, wie viele Haushaltsmitglieder die Haushalte auf der ganzen Welt haben und sind auf den Schluss gekommen, dass die Roboter für die, die sich einen leisten können, stark genug sind und die, für die die Roboter nicht stark genug sind, sich keinen leisten können. Das ist also nicht nur eine Marketingkampagne, sondern auch ein Vertuschungsversuch. Wir haben das ganze verheimlicht, um keine Panik bei der Bevölkerung auszulösen", erzählte er niedergeschlagen.
Bei jedem weiteren Wort wurde Elean unsicherer und auch seine Freunde am anderen Ende der Leitung verloren etwas an Hoffnung.
"Gut, Ihre Geschichte gleicht der, die SiH auch hat. Das mit den Namen ist natürlich sehr schade. Wir werden sie diesbezüglich nochmal kontaktieren. Allerdings waren SiH bisher nicht in der Lage an die Technologie ranzukommen. Es wäre sehr freundlich von Ihnen, wenn sie mir diese aushändigen würden", fuhr Elean gespielt unberührt fort.
"Da kann ich leider nicht helfen. Die Securitymänner, die damals für die Sicherheit zuständig waren, haben sie entwendet und irgendwo hin verschanzt. Vermutlich ist sie längst destroyed worden. That's all I know"
Er schien die Wahrheit zu sagen.
"Äußerst bedauerlich. Ich werde Sie wie gesagt vermutlich wieder kontaktieren. Bis wahrscheinlich dann", verabschiedete Elean sich und beendete unaufällig den Anruf, wodurch auch die Kamera und das Mikrofon verschwanden.
"I hope I could help", sagte Herr Winterston und Eleann machte sich nun auf den Weg zu seinen Freunden.


So, das wars bis hierhin. Ich hoffe es ist wenigstens ein bisschen spannend und unterhaltsam gewesen xD (meine Selbstironie bitte nicht zu ernst nehmen)

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 28.08.2020 19:42.

Nachtstern

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Kapitel 4: Und jetzt?

von Nachtstern am 18.06.2020 00:08

Da saßen die Freunde nun wieder in Naveens Wohnzimmer. Völlig niedergeschlagen und verwirrt.
"Das ist nicht was wir wollten, Leute! Das geht zu weit. Ich will das nicht mehr", rief Elean.
"Nein. Nein! Das machst du immer! Du bist total begeistert wegen einer Sache und ziehst uns alle mit. Und dann machst du auf einmal einen Rückzieher. Wir haben unsere Nase da reingsteckt. Was machen wir, wenn Herr Winterston anruft, weil er uns irgendwas mitteilen möchte oder er wegen unseres Gespräches Probleme bekommt oder er Fortschritte erwartet? Erwartet, dass das SiH Lösungen liefert, den ganzen Fall aufdeckt und vielleicht sogar fliegende Autos erfindet, die auch funktionieren? Es gibt kein Zurück mehr!", hielt Naveen an der Recherche fest.
"Elean hat recht. Das hat sich in eine Richtung entwickelt, die wir alle nicht erwartet haben! Außerdem hast du dieses Mal den Vorschlag gemacht! Sind dir deine verdammten Noten wichtiger als das Wohlergehen deiner Freunde und dir?", stimmte Elara Elean zu.
"Nein. Das könnt ihr jetzt nicht machen. Ich habe euch gewarnt. Ich habe gesagt, dass wir eventuell illegale Machenschaften aufdecken werden. Was habt ihr erwartet? Dass das alles ganz einfach wird? Wie naiv ihr seid. Es wird nicht einfach werden, klar, aber wir müssen wenigstens helfen. Was wenn noch jemand stirbt, der es aber nicht verdient hat?"
"Wir sind nicht naiv. Hast du schonmal darüber nachgedacht, dass wir diejenigen sein könnten, die unschuldig sterben?", fragte Lia, "Das ist mir zu viel, okay? Wir sind nur Jugendliche. Wir sind nicht einmal Erwachsen und das Ganze wäre nur für ein doofes Referat für die Schule"
"Beruhigt euch doch alle mal! Ihr habt ja alle recht, aber denkt mal darüber nach, was Naveen gesagt hat... Was ist wenn wir etwas ausgelöst haben, was wir gar nicht auslösen wollten? Wir müssen jetzt etwas tun! Wenn es wirklich euer Problem ist, dass uns etwas zustoßen sollte, dann denkt mal darüber nach, dass derjenige, der uns was antun sollte, wahrscheinlich jetzt schon weiß, dass wir rumgeschnüffelt haben und das, was wir wissen, ist schon Grund genug uns zu töten. Es gibt kein Zurück mehr!", ging Isalie dazwischen.
"Woher sollte man das denn jetzt wissen? Nach außen hin haben wir nur für ein Referat recherchiert und der einzige, der sich bisher in Gefahr gebracht hat, bin ich. Okay? Ich möchte nicht sterben. Also wenn ihr weitermachen wollt, dann macht weiter, aber ohne mich!", schrie Elean, er sah fertig aus und ich nahm an, dass er jeden Moment anfangen würde zu weinen.

Er schnappte sich seine Jacke und ging. Elara und Lia folgten ihm. Sie gaben Elean recht. Sie hatten sich da in etwas eingemischt, was sie nichts anging und für immer ein Geheimnis bleiben sollte. Und wer immer dafür verantwortlich war, war auch skrupellos genug, um sich ein paar rumschnüffelnder Kinder zu entledigen. Jedoch hatten Isalie und Naveen auch nicht ganz unrecht. Vielleicht hatten sie hier etwas viel größeres losgetreten, als es bisher erschien. Sie wären dafür verantwortlich und müssten das mit ihrem Gewissen bewältigen. Die beiden sahen sich eine Weile unschlüssig an.
Dann ergriff Naveen das Wort: "Und was jetzt?"
"Ich habe keine Ahnung", Isalie sackte enttäuscht zusammen, "Vielleicht abwarten, ob sie sich am Montag beruhigt haben und dann nochmal darüber reden"
"Elean soll aufhören rumzujammern. Er hat sich gar nicht als einziger in Gefahr gebracht. Was ist mit mir? Der Kerl hat meine Handynummer... Was wenn dich mich hacken? Dann wären wir beide am Arsch".
Dazu sagte Isalie nichts mehr. 
Die anderen drei gingen ohne ein weiteres Wort nach Hause. Sie waren aufgebracht, verwirrt und vor allem unsicher. Wie sollten sie jetzt vorgehen? Was war der Plan? Was war mit dem Referat? Diese Fragen gingen wahrscheinlich allen 5 durch den Kopf, aber keiner traute sich, sie laut zu stellen.
Tja, was hatte ich erwartet? Wie sie selbst sagten: sie sind nur Jugendliche und nicht dafür gemacht solche illegalen Machenschaften zu lösen. Irgendwie tun sie mir ja schon leid. Sie haben allesamt Schuldgefühle und sind unglücklich. Sie bereuen das Gespräch von grade, das sieht man ihnen an, aber was soll ich machen? Ich kann ihnen nicht helfen...

Am Montag gingen die beiden Gruppen sich aus dem Weg. Ja, sie sahen sich nicht einmal wirklich an.
Auch bei Lia und Isalie Zuhause ging es sehr angespannt zu. Sie redeten kaum miteinander und vermieden dieses Thema, wenn sie dann doch zum Reden gezwungen waren.
Naveen saß Zuhause nur rum und wartete auf einen Anruf von Herrn Winterston. Er hatte seinem Roboter schon eingetrichtert, wie er zu reagieren hatte und dafür gesorgt, dass er jedes Gespräch aufnehmen würde. Doch ansonsten tat er nichts außer lesen und zeichnen. Aber selbst das tat er kaum.
Auch Elara und Elean machten so gut wie nichts.
Elean lag nur rum, las vielleicht und schrieb, während Elara nur bei ihren Vögeln rumhing und dabei zeichnete.

Nichts konnte ihnen allen die Freude zurückbringen und niemand konnte sich erklären, warum sie so waren. Die Eltern waren natürlich darauf gekommen, dass es mit ihrem Treffen zusammenhing, aber sie konnten ja nicht wissen warum genau und somit konnten sie sie auch nicht trösten.
So ging es eine ganze Weile weiter. Insgesamt eine Woche.

Navee wusste nicht wohin mit sich und das sah man ihm an. Allerdings tat er in der Schule nichts anderes als sonst auch...
Er wartete auf jemanden. Genauer gesagt auf einen Lehrer. Er hieß Herr Stein. Aber alle nannten ihn (Herr) Törtchen. Denn Stein passte überhaupt nicht zu ihm.
Er war ein hilfsbereiter, schusseliger, liebevoller, humorvoller und herzensguter Mann und zu einem Stein passte das nun wirklich nicht.
Und da allgemein bekannt war, dass sein Lieblingsessen kleine Törtchen waren und er gerne mal eins mit zur Schule brachte oder den Schülern welche backte, hatten seine Schüler ihm mal den Spitznamen Törtchen gegeben und da dieser so gut passte, hatten die Lehrer, Eltern und die restlichen Schüler diesen nach und nach übernommen. Selbst der Schulleiter nannte ihn so. Darum war er auch auf allen schriftlichen Dokumenten, die nichts mit Verträgen oder ähnlichem zutun hatten, unter "Herr Törtchen" zu finden. Das hatte allerdings den lustigen Nebeneffekt, dass so mancher neue Schüler seinen richtigen Namen gar nicht kannte. 
Naveen hingegen kannte ihn als einer der wenigen noch. Er war kein Stalker, aber eben sehr aufmerksam.
Zumindest was ihn anging. Denn er hatte schon seit längerer Zeit Gefühle für Herrn Törtchen. 
Das Gute daran war, dass die beiden sich, schon bevor er seine Gefühle entdeckt hatte, quasi angenähert hatten und sie sowas wie Freunde waren. Zu seinem letzten Geburtstag hatte Herr Törtchen ihr sogar was geschenkt, was Naveens Gefühle nur verstärkt hatte.
Er konnte oft an nichts anderes denken und obwohl er wusste, dass eine Beziehung zwischen den beiden verboten war und auf so vielen Ebenen nicht von der Gesellschaft akzeptiert werden würde, kam er nicht umhin sich eine gemeinsame Zukunft zu wünschen und zu planen, wie er Herrn Törtchen seine Gefühle vermitteln würde. 

Heute war wieder einmal Donnerstag. Der Tag, an dem sie sich heimlich, natürlich - oder leider?  - freundschaftlich treffen konnten. Denn Herr Törtchen hatte an diesem Tag immer in der 2ten Pause Pausenaufsicht in der dritten Etage, wo sonst niemand war oder sein durfte. Also hatten die beiden verabredet sich dort zu treffen, was sie nun seit längerer Zeit regelmäßig taten. Wobei regelmäßig konnte man das nicht nennen, denn Törtchen hatte ihn schon die letzten 3 Male versetzt und auch jetzt schien er nicht zu kommen.
Naveen wollte gerade enttäuscht gehen, als Herr Törtchen um die Ecke bog und ihn umarmte. Diese Umarmung tat so gut. So unendlich gut. Nicht nur, weil er ihn vermisst hatte, sondern auch weil er so den Schmerz wegen des Streits mit seinen Freunden und die Einsamkeit für eine Sekunde vergessen konnte. Er hatte ja außer seinen Freunden und Herrn Törtchen niemanden.
Natürlich hatte er auch seine Eltern, aber die waren beide immer sehr spät Zuhause und sein Vater war sehr streng und perfektionistisch. Letzteres hatte er von ihm geerbt. 

"Hey. Entschuldige, dass ich dich so oft versetzt habe, aber ich musste immer Unterricht vorbereiten", entschuldigte sich Herr Törtchen.
Für Naveen war das okay. Denn er hatte ihn ja jetzt. Jetzt gerade verbrachten sie gemeinsam Zeit. Jetzt gerade unterhielten sie sich und das machte ihn glücklich. Schade nur, dass eine Pause so kurz war. Er nickte. Was wohl soviel wie "Alles gut", bedeuten sollte.
"Was ist denn los? Du bist heute so wortkarg. Du bist doch sonst nicht so? Geht es dir gut? Hast du Probleme?"
Naveen lächelte innerlich. Es war Törtchen aufgefallen. Er brauchte einen Moment, um zu reagieren. Denn er vertraute ihm zwar, aber er wollte ihn nicht belasten, in nichts mit reinziehen. Denn die anderen hatten schon recht. Das ganze war extrem gefährlich. Was also sollte er erzählen?
"Ähm", begann er und musste automatisch an seinen Englischlehrer denken, dessen Unterricht zur Hälfte nur aus diesem Wort bestand. Und zur anderen Hälfte aus Löcher in die Luft starren, Einzelaufgaben und monotonen Gelaber. Den Rest packte er dann zu den Hausaufgaben. 
Aber Naveen schweifte vom Thema ab.
"Meine Freunde und ich haben uns gestritten. Sie haben ja schon recht, aber ich nunmal auch und das sollten sie eigentlich wissen. Ich habs ihnen vor allem vorher schon gesagt", erzählte er also. 
Törtchen berührte ihn beruhigend mit der rechten Hand an der Schulter. 
"Ich möchte das genaue Thema nicht wissen, denn das geht mich nichts an. Ich kann dir nur sagen, dass du manchmal einfach dein Ding durchziehen musst. Deine Freunde kannst du danach noch mit ins Boot holen. Am besten ist es aber, wenn du beides gleichzeitig machst"
Gerade als Naveen fragen wollte, wie genau das gemeint war, klingelte es und die beiden mussten sich verabschieden, um nicht erwischt zu werden. Törtchen ging über die Haupttreppe zu seinem Klassenraum und Naveen nahm die Nebentreppe, ging aus dem Gebäude raus und betrat das Nebengebäude. Ein kleines Haus, in dem sich die Schuleigene Bibliothek befand. Denn Naveen hatte jetzt eine Freistunde, die er wie jede Woche mit Lesen verbringen wollte. Allerdings bekam er das, was Törtchen gesagt hatte, nicht mehr aus dem Kopf. Was hatte er damit gemeint? 
Er würde ja jetzt die anderen fragen, denn die wussten von seinen Gefühlen für Törtchen und auch von den heimlichen Treffen, aber das ging nicht. Also stand er weiterhin alleine da, bis... 

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 29.08.2020 10:10.

Nachtstern

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Kapitel 5: Unbewusste Hilfe?

von Nachtstern am 18.06.2020 16:23

Dann, am Samstag, redeten Lia und Isalie miteinander. Sie hatten es satt sich zu streiten. Es war ja auch deutlich anstrengender sich aus dem Weg zu gehen, wenn man im gleichen Haushalt wohnte. 

"Es tut mir leid", fingen sie gleichzeitig an. 
"Das Gespräch ist ganz schön aus dem Ruder gelaufen, oder", startete Isalie einen weiteren Versöhnungsversuch. 
Lia nickte heftig: "Ja, aber was sollen wir auch tun? Egal was wir machen, wir machen es falsch. Es tut gut, das endlich zu klären. Eigentlich wollte ich das die ganze Zeit schon tun, aber ich wollte uns allen erstmal Zeit lassen, um uns zu beruhigen" 
"Ja, stimmt, aber wir können so nicht weitermachen. Das wäre auch doof", stimmte Isalie ihr zu, "Wir müssen unbedingt mit den anderen reden, am besten wir rufen sie an". 
In dem Moment bekamen sie eine Nachricht von Naveen im Gruppenchat. 
"Treffen bei mir. Sofort!" 
"Er hatte wohl die gleiche Idee wie wir", witzelten die beiden. 
Dann machten sie sich auf den Weg und auch die anderen beiden sprangen sofort auf und fuhren zu Naveen.


Bei Naveen Zuhause
Naveen lief nervös in seinem Schlafzimmer auf und ab. Jetzt ging ihm ein Licht auf. So hatte Törtchen das gemeint! Oder eigentlich ja nicht. Er hatte ja keine Ahnung gehabt... Was wenn doch? Sein Hinweis war so eindeutig gewesen! Aber nein... Törtchen doch nicht. Genau Naveen. Törtchen wurde doch niemals! Dem stimme ich zu. Trotzdem ließ ihn dieser Gedanke nicht mehr los und er beschloss in Törtchens Nähe noch genauer aufzupassen.
Schnell schickte er den anderen eine Nachricht und wartete ungeduldig an der großen schwarzen Wohnungstür. Als er in seinem Kopf die Turklingel hörte, ja auch die war mit dem Hip verbunden, riss er die schwere Tür förmlich auf, obwohl sie auch automatisch aufgegangen wäre, aber das war ihm nicht schnell genug; und hatte 4 verdutzte Gesichter vor sich. Und insgeheim war er froh sie zu sehen. 
"Ich hatte einen Anruf! Von Herrn Winterston! Ich hatte recht. Er schien überhaupt nicht in Ordnung zu sein. Er meinte er hätte etwas rausgefunden! Aber hört es euch besser selbst an", Naveen lief hysterisch auf sie zu und startete die Aufnahme:
Erstmal wurde nichts gesagt, man konnte nur lautes Keuchen hören. 
"Hallo, hier ist SiH, wie kann ich Ihnen helfen?", sagte eine seriöse Sekretärinnenstimme. 
Das war Naveens Roboter. Das Keuchen wurde lauter. "Hier... ist... Mister Winterston!" 
"Wie kann ich Ihnen helfen, Herr Winterston?" 
Stille, dann meldete er sich wieder: "I... have some...thing", wieder Stille, dann erschien das Keuchen wieder, "hier ist jemand! Ich have to hurry. Ich habe etwas rausgefunden", sagte er ziemlich schnell und undeutlich. 
"Beruhigen sie sich und sagen sie langsam und deutlich, was sie zu sagen haben."
"South West Avenue... 119... ode 3-8-5-9", dann brach die Leitung ab. 
"Was war das? Die Südwestallee?", fragte Elara perplex.
"Wir müssen ihm helfen, Leute", schug Naveen vor. 
"Er hat am Ende eine Adresse genannt, glaube ich. Vielleicht ist er da?", meinte Lia. 
"Das war alles so undeutlich. Warum musste die Leitung abkacken? Das passiert sonst nie!", überlegte Isalie. 
"Es sei denn jemand hat das Signal unterbrochen... Was meinte er am Ende mit ode?", Elaras Aussage ließ allen einen Schauer über den Rücken gleiten. 
"Jemand hat das Telefonat abgehört! Wir müssen dein HiP loswerden, sonst wirst du geortet!", meinte Elean.
Ach, die armen. Man konnte doch einfach herausbekommen, wem das HiP gehörte und wo derjenige wohnte, es war schon zu spät. Und wie wollten sie es denn loswerden? Es war im Kopf festgewachsen und konnte nicht mehr entfernt werden. Man konnte nur auf das beste hoffen und sie mussten so schnell wie möglich rausbekommen, was noch alles passiert war und vor allem des Rätsels Lösung finden. 
"Das hilft nicht mehr", überlegte Naveen. Wir müssen jetzt zu der Adresse, die er genannt hat und dann sehen wir weiter" 
"Aber das schaffen wir heute nicht mehr, das ist zu weit weg!", widersprach Elara. 
"Dann müssen wir schneller fahren", fuhr Lia sie an, "Wenn wir nicht sofort fahren, wird jemand anders vor uns da sein!" 
Dann machten sie sich alle mit gemischten Gefühlen auf den Weg. Was sie wohl erwartete? Eins muss man ihnen lassen: Mumm haben sie!
30 Minuten später kamen sie an der genannten Adresse an. Doch sie konnten nicht richtig sein. 
"Ein Restaurant? Das meinte er bestimmt nicht!", Isalie sah erst das Hochhaus, in welchem ganz unten ein Restaurant war und anschließend die anderen verwirrt an. 
"Aber er hat doch South West Avenue 119 gesagt! Und das hier ist die Adresse!", auch Lia sah nicht überzeugt aus. 
"Naveen, spiel den Anruf doch nochmal ab!", schlug Elara vor. 
Naveen spulte bis zur entscheidenden Stelle vor: "South West Avenue... 119... ode 3-8-5-9". 
"Da ist eine Pause vor 119. Er könnte noch etwas davor gesagt haben. Die Straße ist lang. Vielleicht hat er nicht 119 gesagt, sondern 1119...", verwies Elara auf die kleine Pause. 
"Wir sollten hinfahren!", sagte Isalie verzweifelt. 
Eine andere Möglichkeit hatten sie ja nicht. Doch als sie dort ankamen, standen sie vor einem Hochhaus voller Bademodengeschäfte. 
"Das kann es auch nicht sein. Was machen wir den jetzt?", fragte Elara und beäugte skeptisch das vor ihnen stehende Haus. 
"Leute, Herr Winterston hat die Zahlen ja auf Englisch gesagt und wenn er dann 1119 gesagt hätte, hätte er eleven nineteen gesagt, er sagte aber unmissverständlich hundred and nineteen. Also muss er etwas anderes ergänzt haben, was wir nicht gehört haben. Und ich meine mich erinnern zu können, dass es auch eine Südewestallee B gibt... Vielleicht hat er das gesagt...", Naveens Geistesblitz war ihre letzte Hoffnung. 
Also fuhren sie los und kurze Zeit später standen sie vor einer Poststelle. 
"Eine Postleitstelle?", rief Elean aus, "ist es denn möglich?" 
Vor ihnen stand tatsächlich ein gelbes, altmodisches, kleines Haus, das nur aus einer Etage bestand. Sie mussten zweimal hingucken, um wirklich sicher zu sein, dass sie das tatsächlich sahen, denn das war für jede von ihnen neu. Es sah irgendwie verwunschenen aus wie es das so stand in Mitten der riesigen Hochhäuser. Man konnte es glatt übersehen, wenn die Farbe nicht wäre. 
"Wir müssen es versuchen!", meinte Elara. 
Sie gingen rein und blieben unschlüssig stehen. Auch drinnen war das Haus altmodisch eingerichtet und es erinnerte nur wenig an moderne Postleitstellen. 
Was sollten sie jetzt sagen? Etwa: >>Hallo, wir kommen wegen eines wagen Hinweises eines etwa 50 Jahre alten Mann und wir haben keine Ahnung, was wir hier sollen<
Einer der Mitarbeiter rief sie ungeduldig zu sich.
"Willkommen bei Jing und Jang. Ihre Postleitstelle zum Mitnehmen", das war wohl der Standartspruch der Angestellten und sollte eine Anspielung auf die Größe des Hauses sein, "Wie kann ich euch helfen? Wir schließen gleich", fragte er sie in einem gelangweilten Tonfall. 
"Wir sollen ein Paket für Christian Winterston abholen?", Lias eigentliche Aussage war eher eine Frage als eine Aussage. 
"Aha", sagte der Angestellte nur. Dann hatte Isalie einen Geistesblitz: 
"Naveen, spiel nochmal die Stelle mit der Straße ab!" 
"Sind wir etwa schon wieder falsch?", fragte Lia sichtlich genervt. 
"South West Avenue... 119... ode 3-8-5-9" 
"ode... ode... Ich glaube er meint Code! Es ist ein Code, den wir sagen müssen!", schrie Isalie überglücklich die Lösung gefunden zu haben.
Der Angestellte sah die 5 nur gelangweilt an. Sie drehte sich zu ihm um und sagte: "Es ist das Paket mit dem Code 3-8-5-9" 
Doch es kam wieder nur ein "Aha"
"Vielleicht Three-Eight-Five-Nine?", überlegte Lia und der Angestellte reichte ihnen endlich ein kleines Paket.
Doch aus Angst, dass sie jemand sehen könnte, fuhren sie erst wieder zu Naveen und rannten in sein Wohnzimmer, bevor sie das Paket öffnen konnten. Doch der Inhalt enttäuschte sie maßlos. Statt eines wichtigen Gegenstandes oder ähnlichem, befand sich darin nur ein Zettel, auf dem ein Text stand, der für sie gar keinen Sinn ergab. 
"Lies vor", Elean stupste Elara an und diese begann zu lesen: "Yjhmsnp ns Mzjyyj ns Gwzjhpbfqi", darunter stand noch etwas in ganz kleiner Schrift, "-mit Tremolo" 
"Was zum Fick soll das bedeuten?", wunderte sich Naveen.
"Ich habe keine Ahnung", erwiderte Elean.
"Am besten wir schlafen eine Nacht drüber und treffen uns morgen bei mir", schlug Elara vor. 
"Gute Idee. Es ist eh schon sehr spät", stimmte Lia zu und gähnte. 
Dann verabschiedeten sie sich voneinander und kurze Zeit später lagen sie alle in ihren Betten und schliefen.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 28.08.2020 21:10.

Nachtstern

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Kapitel 6: Eine Lösung muss her

von Nachtstern am 01.08.2020 22:52

Am nächsten Tag bei Naveen
"Und jetzt, Leute?", fragte Isalie, "Was sollen wir mit diesem Code anfangen?"
"Es muss einen Grund geben, warum Herr Winterston ausgerechnet diesen Code ausgesucht hat. Es gibt also zwei Möglichkeiten. A) er ist leicht im Internet rauszufinden oder B) er hat etwas mit dir oder deinem Vater zu tun, Elean...", überlegte Naveen laut.
"Ich glaube nicht, dass er einfach im Internet zu finden sein wird. Dann hätte es keinen Sinn das ganze zu codieren, wenn unsere Feinde es auch ganz einfach lösen können. Es muss also etwas persönliches sein", warf Elara ein.
"So leid es mir auch tut, Leute, aber mir fällt echt nichts ein, woher der Code stammen könnte. Lasst uns erstmal im Internet suchen. Da gibt es fast alles. Vielleicht finden wir es auch da", schlug Elean beschämt vor, "Vielleicht fällt es mir dabei noch ein".
"Na gut, wenn du meinst", stimmten die anderen zu und sie fingen an sämtliche Internetforen, Codierungsbücher und alles mögliche, was ihnen helfen könnte, zu durchsuchen.
Elean gähnte genüsslich. "Also ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber ich bin ganz schön müde. Wir sollten morgen weitermachen", nuschelte er kaum verständlich.
Auch die anderen, gähnten von dem seinen angesteckt und stimmten zu die Recherche auf den nächsten Tag zu verschieben.
Sie warteten fieberhaft auf den Schulschluss, denn sie hatten schon in den Pausen besprochen, dass sie heute viel mehr schaffen mussten als am Vortag. Schließlich mussten sie vorankommen, da sie nur noch 4 Wochen hatten bis die ersten vortragen mussten. Danach würden die drei Wochen Schulferien beginnen und wie lange sie danach noch Zeit hätten, war eine Frage des Glücks.
 
Zwei Tage später hatten sie so ziemlich alles überflogen, was es im Internet zum Thema Codierung zu lesen gab und trotzdem hatten sie nichts gefunden. Es gab einfach nichts.

"Was sollen wir denn jetzt machen?", fragte Lia, sie stieß sich mitsamt ihres Stuhls vom Tisch ab, drehte sich und blieb schließlich stehen, "Wenn wir nichts finden... Was dann?"
"Es muss doch irgendwas geben!", rief Isalie aus, doch sie alle wussten, dass sie im Internet nichts mehr finden würden. Was sollten sie also tun?
"Meine Familie besitzt viele alte Bücher, die es im Internet nicht gibt. Die meisten davon sind aus dem 21. Jahrhundert", überlegte Elara, "Vielleicht findet sich da was".
Als Elara das sagte, machte es klick bei Elean im Hirn, aber er wusste einfach nicht warum.
Am nächsten Tag trafen sie sich also bei Elara Zuhause. Sie hatten tatsächlich einen ganzen Raum voll mit Büchern. Die meisten befanden sich in alten Bücherregalen, aber die, für die kein Platz mehr war, stapelten sich auf dem Boden.
"Puh, na dann mal los", sagte Isalie und die 5 begannen zu suchen.
Und überraschenderweise fanden sie nichts. Als sie am Abend alle Bücher durchgesehen hatten, gut die meisten hatten sie schon nach einem Blick auf den Umschlag weggelegt, da sie einfach nicht in Frage kamen, ließen sie erschöpft den Kopf hängen, aber sie wussten, dass auch die anderen über solche mit Büchern vollgestopfte Räume verfügten, weshalb sie sich bereits am nächsten Tag wieder bei Naveen trafen.

"Warum kann es nicht einfach... einfach sein?", beschwerte sich Elean als sie den noch viel größeren Bücherlagerraum betraten, der sich bei Naveen Zuhause befand.
"Weiß ich auch nicht", antwortete Elara, obwohl sie wusste, dass es sich um eine rhetorische Frage handelte.
"Oh, schaut mal!", rief Isalie, die anderen stürmten auf sie zu.
"Hast du was gefunden?", fragte Naveen.
"Ist es der Code?", wollte Elara wissen.
"Hast du die Lösung?", Elean sah Isalie fragend an.
"So wie ich sie kenne, hat sie einfach nur ein lustiges Buch entdeckt", meinte Lia und verdrehte die Augen, sie anderen taten es ihr gleich.
"Es geht um 5 Freunde, es sind auch zwei Jungs und drei Mädchen und generell scheinen sie uns recht ähnlich zu sein. Und schaut mal was da draufsteht!", Isalie hielt den anderen den Umschlag hin, "Es ist ein Tagebuch! Ist das nicht spannend? Das scheint aus dem 21. Jahrhundert zu stammen. Darf ich mir das Buch ausleihen Naveen?"
"Na klar, wenn du es mir unversehrt wiedergibst. Aber jetzt lasst uns weitersuchen. Wir sind schließlich nicht zum Spaß hier!", antwortete der angesprochene.
Und die anderen machten sich wieder an die Arbeit. Doch wie bereits erwartet, wurden sie an diesem einen Tag nicht fertig. Also trafen sie sich wieder und doch blieb die Suche erfolglos. Niedergeschlagen trafen sie sich also beim nächsten Mal bei Elean.
Der Raum bei ihm war in etwa genauso groß wie der bei Elara Zuhause, das ließ sie alle neuen Mut schöpfen, da das bedeutete, dass sie schnell mit der Suche fertigwerden würden. Sie dachten nicht mehr wirklich daran, dasss sie ja etwas finden und nicht so viele Räume wie möglich durchsuchen mussten.
Gelangweilt blätterten die 5 durch die verschiedensten Bücher und es schien kein Ende in Sicht, als Lia ein Buch entdeckte, das ihre Aufmerksamkeit erregte. "Ruby Redfort", hieß es und es gab insgesamt 6 Bücher. Es ging darin um die jüngste Geheimagentin der Welt. Das passte doch! Also blätterte sie ein bisschen durch die Seiten und tatsächlich!
Am Ende des ersten Bandes, gab es einen Einblick in ein paar Codes, die im Buch vorgekommen sein mussten. Aufgeregt nahm sie sich den zweiten Band vor und sie war wie hin und weg, auch wenn sie nicht den richtigen Code fand, so spürte sie doch, dass sie nah dransein musste.
Als sie durch das dritte Buch blätterte, machte ihr Herz einen Sprung und sie hielt inne. War ihr da nicht etwas bekannt vorgekommen? Sie sah sie die Seite genauer an und dort stand es: mit Tremolo. Darunter waren mit einem dünnen Bleistift Buchstaben eingetragen worden und in der linken Spalte standen anscheindend die richtign Buchstaben. Sie nahm sich den Zettel, auf dem sie sich den Code notiert hatte und schrieb Buchstabe für Buchstabe die richtige Bedeutung auf und es passte!
"Leute! Kommt her! Ich hab ihn gefunden! Den Code", rief sie aus.
Die anderen rannten zu ihr und sahen sich das Buch und den Zettel an.
"Ich habe das Buch eigentlich schon gestern bei Naveen gesehen, aber ich wollte nichts sagen, weil ihr wegen Isalie so genervt gewesen wart", erzählte sie.
"Du hättest es doch sagen können, wenn du den Code gefunden hast!", meinte Elara empört.
"Nein, so ist das nicht. Ich hatte gestern nur den ersten Band gesehen, aber aufgrund des Einbands hatte er mein Interesse geweckt. Ich hatte das Buch durchgeblättert und nichts gefunden, aber heute habe ich auch die anderen Bände gefunden und erst da habe ich den Code entdeckt", verteidigte Lia sich.
"Wie dem auch sei. Wir haben den Code entdeckt und das ist super. Ich bin froh, dass du ihn gefunden hast, Lia", Elean sah Lia anerkennend an, "und wenn ich ehrlich bin, weiß ich jetzt auch, warum Herr Winterston sich für diesen Code entschieden hat. Ich habe diese Bücher als kleines Kind förmlich verschlungen und wie der Zufall es so wollte, habe ich an dem Tag, an dem Jan Winterston bei uns gewesen ist, gerade den dritten Band gelesen. Er bat mich darum ihm diese Bücher mal auszuleihen und da ich sie schon ein paar dutzend mal gelesen hatte, willigte ich ein. Als er mir die Bücher dann zurückgab, erzählte er, dass er und sein Bruder besonders fasziniert vom dritten Band gewesen waren und sich gewundert hatten, warum ausgerechnet bei dem Code "mit Tremolo" die Buchstaben eingetragen worden waren, woraufhin ich sagte, dass ich es nicht wüsste, weil das schon drin war seit ich denken kann. Aber wenn ich das Buch nicht gesehen hätte, wäre mir das niemals eingefallen. Sorry, Leute", entschuldigte Elean sich.

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Nachtstern

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Kapitel 7: Eine... Hütte?

von Nachtstern am 03.08.2020 02:06

"Wir müssen also zu einer Hütte im Brückwald. Aber wir haben keine Koordinaten oder ähnliches, was weiterhelfen könnte", meinte Isalie, nachdem sie einen kurzen Blick auf den Zettel geworfen hatte, den Lia in der Hand hielt.
"Aber der Wald ist klein, vielleicht gibt es dort nur eine Hütte, die es sein könnte", sagte diese und machte für alle die Internetseite sichtbar, auf der sich ein Karte des Brückwaldes befand.
"Dann mal los; noch ist der Tag nicht vorbei", Elara schnappte sich ihre Jacke und die anderen folgten ihr.
Der Brückwald war nicht wirklich groß. Er ist aus dem heutigen Westerwald entstanden, der durch die Folgen der Erderwärmung immer kleiner geworden ist und unter anderem auch weiter in den Westen gewandert ist. Weil er somit kaum noch als Westerwald wiederzuerkennen gewesen war und sich dort eine neue Baumart namens Brücke angsiedelt hatte, kam man auf den Namen Brückwald. Zur Erklärung: Die Brücke wächst sehr gerne Brückenähnlich. Sie wird nicht sonderlich groß, besitzt aber einen starken Stamm und hat zwei Wurzeln im Boden.
Die Fünf machten sich also auf den Weg und dank ihrer Fahrräder, brauchten sie nur eine viertel Stunde. Dann waren sie da. Sie waren erschöpft und müde von den letzten Tagen. Doch sie wussten, dass das hier wichtig war und so rissen sie sich zusammen. Sie wollten unbedingt fündig werden. Sie mussten einfach.
"Los, beeilt euch!", schrie Elean.
Es hatte inzwischen angefangen zu regnen und man verstand ihn kaum.
"Ich hasse Regen!", schrie Isalie empört.
"Was?!", riefen die restlichen drei gleichzeitig zurück, doch durch den nun prasselnd lauten Regen, war es mehr wie ein Flüstern.
Plötzlich stoppten ihre Fahrräder und wenn sie nicht eh nur ein paar Zentimeter über dem Boden gefahren wären, da Elean keinen Roboter dabei hatte, hätten sie sich jetzt wohl ernsthaft verletzt, denn plötlzich stürtzten sie ab, während die Roboter sich wild im Kreis drehten. Sie konnten sie nicht mehr zum Weiterfahren bewegen.
"Scheiße!", rief Elara. Vor Wut trat sie gegen einen Stein, denn sie würden krank werden, wenn sie nicht schnell ins trockene kamen. Und dann könnten sie eine ganze Weile nicht mehr weitermachen. Sie hatten keine Zeit sich über die Roboter zu wundern, da sie größere Probleme hatten.
Wie auf Kommando rannten die fünf los. Rein in den Wald, wo sie die Bäume wenigstens ein kleines bisschen vor dem nassen Regen schützten. Ihre Fahrräder und Roboter ließen sie wo sie waren, da ihnen die Nässe nichts ausmachte und sie sie eh nicht hätten tragen können.
"Wohin?", fragte Isalie und brachte die anderen damit zum Stehen. Sie wussten es nicht. Sie waren einfach blindlings drauflosgerannt. Keiner von ihnen konnte sich erinnern aus welcher Richtung sie gekommen waren und wo sie hinmussten.
Naveen versuchte mit seinem Hip ihren Standort zu ermitteln, doch er hatte kein Internet.
"Ähm... Leute? Ich habe kein Internet! Warum nicht?! Überall hat man Internet! Da stimmt was nicht! Verdammt nochmal! Wir müssen schnell einen Unterstand finden!", rief er und sie rannten wieder los.
Hin und wieder vergewisserten sie sich, dass sie niemanden verloren hatten.
"Aua!", rief Lia.
Sie war über eine Wurzel gestolpert, die sie in der Dunkelheit nicht gesehen hatte, war dadurch hingefallen, das nicht gerade sanft. Die anderen blieben stehen und halfen ihr hoch. Doch als sie genau hinsahen, bemerkten sie, dass sie keinesfalls über eine Wurzel, sondern über ein dickes Stromkabel gestolpert war.
"Hier muss ein Haus in der Nähe sein!", rief Elara erfreut aus.
Doch jetzt stellte sich ihnen eine entscheidende Frage: In welche Richtung mussten sie dem Kabel folgen? Nach einer kurzen Diskussion entschieden sie sich dafür nach links zu gehen. Wenn das falsch war, konnten sie ja immernoch umkehren.
Sie gingen also los, dem Kabel folgend, was als ihre einzige Hoffnung auf einen Weg aus dem dunklen Wald raus oder in ein warmes Haus rein wohl ziemlich enttäuschend war. Sie mussten immer wieder Blätter wegwischen und suchen wo das Kabel weiterging. Anscheinend wollte es jemand so gut es ging verstecken.
Kurze Zeit später verlor sich das Kabel dann im Boden und auch nach langem Suchen in der Umgebung und Blätter wegwischen, konnten sie nicht ausmachen wo es weiterging. Dafür war es anscheinend einfach zu dunkel. Also gingen sie den ganzen Weg zurück und folgten dem Kabel in die andere Richtung, da ihre erste Wahl offensichtlich die falsche Wahl gewesen war.
Der Weg in die andere Richtung war deutlich länger. Sie liefen mittlerweile eine Stunde und es war weit und breit kein Haus oder ähnliches in Sicht.
"Wenn wir doch nur unsere Fahrräder noch hätten", beklagte sich Lia, deren Knöchel noch vom Sturz wehtat.
"Komisch, dass sie auf einmal nicht mehr funktioniert haben...", meinte Elean.
"Wie das Internet...", überlegte Elara.
"Vielleicht hat das hier jemand in der ganzen Gegend lahmgelegt. Wenn das überhaupt geht", sponn Naveen den Gedanken weiter und schließlich hatte Isalie eine schockierende Idee, die ihnen wohl Probleme bereiten würde, wenn sie sich als wahr herausstellte.
"Was wenn das was mit dem Stromkabel zutun hat?", meinte diese und die anderen blieben abrupt stehen.
Das erschien tatsächlich überraschend einleuchtend. Es würde zumindest erklären warum soetwas mitten im Wald lag, warum es so plötzlich verschwunden war und vorallem warum es so versteckt worden war. Doch Elean riss sie wieder aus ihren Gedanken.
"Aber warum sollte jemand hier die Roboter und das Internet aus dem Verkehr ziehen wollen. Da sehe ich erstens keinen Grund und zweitens würde sich dieser jemand doch selbst damit schaden, oder?", sagte er.
"Vielleicht weil er hier etwas macht, das niemand mitbekommen soll?", rätselte Lia.
"Oder es ist jemand, der weiß, dass wir herkommen und nicht möchte, dass wir etwas finden", der Gedanke brachte Elara zum Schaudern noch bevor sie ihn ausgesprochen hatte.
"Dieser jemand war jedenfalls schlau genug, um so ein Kabel überhaupt herzustellen. Er wird Wege gefunden haben, um seine eigene Technologie zu umgehen oder sowas", meinte Isalie.
"Beruhigt euch mal. Noch gibt es die Möglichkeit, dass das Kabel einfach zu einer Hütte oder einem alten und kleinen Haus führt, okay?", Naveen versuchte eher sich selbst zu beruhigen als die anderen, trotzdem wusste er, dass er Recht haben könnte.
Als sie schließlich weitergingen blieben sie still. Plötzlich waren sie sich nicht mehr so sicher was sie erwarten würde und sie waren definitiv nicht mehr so erfreut über das Kabel wie zu Anfang. Trotzdem war es ihre einzige Hoffnung und ich muss schon sagen, dass die Fünf schlauer und skeptischer sind als ich zu Anfang dachte. Sie sind nicht nur mutig, sie sind auch ein Team und jeder von ihnen ist auf seine ganz eigene Art und Weise stark und intelligent. Sie sind vielleicht nicht perfekt, aber sie haben einander und das ist mehr als die meistens Leute zu der Zeit haben.
Müde und erschöpft kamen sie schließlich an einer Hütte an. Das Kabel ging zwar noch weiter, aber sie hatten gerade einfach kein Interesse daran herauszufinden wo es denn hinführte. Was auch ein wenig verständlich war.
"Leute! Wir habens geschafft", rief Elara erfreut und sie rannten auf die Hütte zu. Sie schien alt, aber nicht veraltet. Sie war dunkel, aber nicht gruselig. Sie schien noch regelmäßig gepflegt zu werden.
Doch als sie an der Tür rüttelten, blieb diese verschlossen. Auch nach lautem Klopfen und stärkerem Rütteln, wurde sie nicht geöffnet. Also gingen sie um die Hütte herum und an der Hinterseite stand ein Fenster weit offen.
"Wir können nicht einfach reinklettern! Das ist Hausfriedensbruch", versuchte Lia die anderen von dem, was sie alle gerade dachten, abzuhalten.
"Das wird schon niemand mitbekommen. Wir gehen morgen früh schnell wieder. Aber wenn wir nicht sofort ins Trockene kommen, werden wir krank und dann wars das", argumentierte Elara.
"Außerdem habe ich sowas schonmal gemacht. Das ist nicht so schlimm und die Leute sind das bestimmt gewohnt. Außerdem sind sie selbst schuld wenn sie das Fenster offen lassen", kommentierte Elean.
"Also ich bin dabei", damit stellte sich Isalie auf die Seite von Elara und Elean und nicht auf die ihrer Zwillingsschwester, welche sie entgeistert anblinzelte, was wohl so viel wie "Doofe Kuh", heißen sollte.
Statt zu antworten, kletterte Naveen einfach durch das Fenster, lachte die anderen an und hob einladend seine Arme.
"Ey, das wollte ich machen", meinte Elean lachend.
"Dann komm doch rein", neckte Naveen ihn und nach und nach kletterten die anderen auch rein und schlossen hinter sich das Fenster, obwohl Lia sich immernoch ein wenig wehrte.
Drinnen war es zwar nicht unbedingt warm, aber immerhin wärmer als draußen. Sie fanden einen Kamin und daneben lag etwas Feuerholz. Außerdem stand vor dem Kamin ein beiges Sofa, auf dem eine große Patchworkdecke lag. Sie machten ein Feuer, legten ihre Kleidung vor den Kamin und wickelten sich in die Decke.
"Puuh. Schön warm", seufzte Elara erleuchtert.
"Jap. Warum auch immer man noch einen Kamin hat. Jedenfalls hat er uns jetzt geholfen", Elean kuschelte sich enger in die Decke und machte ein zufriedenes Gesicht. Im Hintergrund knisterte das Feuer.
"Das scheint generell sehr altmodisch hier zu sein. Vielleicht wegen des Kabels?", überlegte Naveen.
"Kannst du nicht einmal nicht dein Gehirn benutzen und für den Moment einfach glücklich sein?", fragte Elara.
"ch jedenfalss bin froh, dass wir nicht noch weiter laufen mussten und es jetzt schön warm haben", Isalie drückte ihr Gesicht in die Decke, rieb es daran und atmete den holzigen Geruch ein, "ist doch gar nicht so schlimm gewesen hier einzubrechen, oder Lia? ... Lia?"
Sie sah zu ihrer Schwester, doch diese war bereits eingeschlafen. Die anderen kicherten und bis auf Elean, der auf das friedlich lodernde Feuer achten wollte und dieses verträumt betrachtete, schliefen die anderen auch kurz darauf ein.

"Guten Morgen", weckte Isalie die anderen. Sie war früh aufgewacht und konnte einfach nicht mehr einschlafen. Die anderen hatten zu diesem Zeitpunkt alle noch friedlich geschlafen. Also nahm sie sich ein Kissen, mit dem sie die anderen lachend abwarf. Von diesen konnte man nur mürrisches Gemurmel vernehmen bevor sie schließlich ganz wach waren. Dann rächten sie sich sofort an ihr, indem sie sich nach einem vielsagenden Blick gleichzeitig auf sie stürzten und sie einmal gründlich durchkitzelten.
"Ahhh! Hört auf! Bitte! Ich ergebe mich!", schrie Isalie lachend und sich windend.
"Das hast du verdient", rief Elara lachend, ließ aber von ihr ab.
Elean gähnte bestätigend, Naveen stand auf und auch Lia rappelte sich nun auf.
"Nun. Auf gehts. Es gibt noch eine Menge zu tun. Oder habt ihr etwa schon vergessen warum wir hier sind?", mahnend sah Naveen die vier anderen an und diese schienen sich tatsächlich erst jetzt daran zu erinnern, dass sie aus einem bestimmten Grund hier waren.
"Na dann mal los", seufzte Elara.
"Glaubt ihr wir sind schon in der richtigen Hütte?", fragte Isalie die anderen immer noch schweratmend von der Kitzelpartie.
"Es gibt nur einen Weg das rauszufinden", antwortete Lia und sie machten sich auf den Weg, um die Technik zu finden. Wo auch immer sie war.
Sie versuchten alles. Sie verschoben das Sofa, hoben den Teppich hoch, schauten hinter alte Bilder, räumten die Küche aus und wieder ein, trugen schwere Möbel beiseite, schauten, ob die Schubladen und Schränke irgendwelche Geheimfächer hatten, ja, sie sahen sogar in den Kamin und kletterten an der inneren Leiter hoch. Als sie dort nirgends fündig geworden waren, gingen sie die Treppe hoch. In der oberen Etage gab es nur ein einziges Zimmer. Ein Schlafzimmer. Wieder sahen sie hinter alte Bilder, hoben den Teppich hoch, schauten unter das Bett und die Matraze, und sahen sich die Schränke an. Doch sie konnten einfach nichts finden. Müde und geschafft ließen sich die 5 Fünf am späten Nachmittag auf das Bett fallen.
"Das kann doch nicht sein", beschwerte sich Lia.
"Es muss doch was geben!", meinte Elara.
Auch Elean war dieser Meinung. Er nickte und sagte: "Ich habe so ein komisches Gefühl, dass wir hier richtig sind, aber warum finden wir dann nichts?"
Er ließ sich mit dem Rücken aufs Bett fallen und starrte an die Decke.
"Vielleicht sind wir ja doch nicht richtig. Es muss hier noch weitere Hütten geben und was ist mit dem Kabel. Vielleicht haben wir uns viel zu wenig Mühe gegeben ihm zu folgen", überlegte Naveen, er sah die anderen fragend an und Isalie nickte.
"Dafür war es auch gestern einfach zu dunkel und kalt und nass"
"Vielleicht habt ihr recht. Ich denke wir haben alles versucht, was wir tun konnten", stimmte Elara zu.
"Also gehen wir weiter?", fragte Lia.
Die anderen nickten niedergeschlagen.
"Vielleicht nicht mehr heute, aber morgen", bestimmte Isalie.
Plötzlich sprang Elean auf. Die anderen sahen ihn verwirrt an. Er lief über das Bett zum Kopfende und berührte dort die Decke. "Tatsache", sagte er in Gedanken versunken. Dann sah er die anderen mit einem undefinierbaren Ausdruck im Gesicht an und seine Mundwinkel formten sich zu einem Lächeln. Die anderen wussten was das bedeutete und beeilten sich zu ihm zu kommen.
"Ich glaub ich habs", rief er als die anderen wenige Sekunden später bei ihm waren.
Seine Finger fuhren eine kleine Einkerbung in der Decke entlang. Sie war ein bisschen wie eine Art Griff und als er ihn von der Wand wegdrückte, bewegte sich tatsächlich ein ganzer Teil der Decke. Er schob diese so weit von der Wand weg, dass sie alle durch den Spalt passten. Dann kletterte er vorsichtig hoch und half den anderen dabei ebenfalls hochzuklettern.
"Genial", flüsterte Naveen überwältigt und Elara stimmte ihm mit
"Indeed", zu.
"Aber warum...?"
"In der Decke?", unterbrach Elara Lia, "Vermutlich weil..." jetzt unterbrach Isalie sie:
"weil niemand nach oben guckt, wenn er nach etwas Verstecktem sucht".
"So wie wir", überlegte Lia.
"Wenn ich nicht durch Zufall hingeguckt hätte... Dann...", Elean sprach den Satz nicht zuende, weil sie alle die Antwort kannten. Sie wären einfach gegangen und hätten das Ganze hier gar nicht erst gefunden. Aber wäre das nicht vielleicht besser gewesen? Ernst gemeinte Frage. Ist es denn wirklich so gut, dass sie das hier gefunden haben?

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.09.2020 08:32.

Nachtstern

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Kapitel 8: Aufhören?!

von Nachtstern am 14.09.2020 22:37

Die Fünf begaben sich vorsichtig in den hinteren Teil des verborgenen Dachbodens. Es war komplett dunkel und auch mit ihren Hips konnten sie kein Licht machen, da sie bisher nicht wieder funktioniert hatten. Also mussten sie durch die Dunkelheit laufen und hoffen, dass sie nicht gleich irgendwo hintraten wo sie nicht hätten hintreten dürfen.
"Das bringt doch nichts. Wir können nichts sehen. Vermutlich laufen wir die ganze Zeit im Kreis", gab Elara schließlich auf."Wir müssen doch irgendwie Licht machen können!", überlegte Elara. 
Sie irrten zurück zu der Luke und kletterten wieder aufs Bett. 
"Lasst uns irgendwie Spiegel nehmen und damit das Licht lenken", schlug Eleav vor, aber Lia schüttelte den Kopf.
"Wir haben doch schon das ganze Haus auf den Kopf gestellt. Hier gibt es keinen einzigen Spiegel, außerdem bezweifle ich, dass wir das hinkriegen würden".
"Dann lasst uns ein Feuer machen", schlug Isalie vor, aber dieses Mal schüttelte Naveen den Kopf. Er sah Isalie ernst an.
"Das ist zu gefährlich".
Elara runzelte die Stirn und seufzte: "Tja. Und was dann?"
Tja. Was dann? Das ist eine gute Frage. Aber würden sie wirklich schon an zu wenig Licht scheitern? Das kann doch nicht sein. Oder doch? War es das wirklich schon?
Elara runzelte wieder die Stirn, dann erhellte sich ihr Gesicht. Sie sagte:
"Unten in einer der Küchenschubladen gibt es eine alte Taschenlampe. Die habe ich heute Mittag ausgeräumt. Lässt uns die nehmen"
Sie ging die Treppe runter und in die Küche, während die anderen auf sie oben warteten. Sie holte die Taschenlampe und während sie wieder zu den anderen ging, probierte sie, ob die Taschenlampe überhaupt funktionierte und zum Glück ging sie tatsächlich an. 
"Puh"
... 
"Na dann los", sagte sie zu den anderen und sie kletterten wieder hoch. Isalie blieb jedoch unten, da sie ausgemacht hatten, dass sie Wache hielt. 
Elara durchleuchtete den ganzen Raum und sie stellten fest, dass dieser größer war als sie zu Anfang geglaubt hätten. Gut, er war jetzt nicht riesig, aber eben groß. Er war durch und durch mit Spinnenweben bedeckt und der Boden wurde von einer dicken Staubschicht bedeckt. Dann gab es da noch ein paar Fußspuren, die sie zuvor hinterlassen haben mussten und noch ein Paar, das, wie sie vermuteten, zu Herrn Winterston gehörte.
"Gut, dass wir eben nicht in die Spinnenweben gelaufen sind", meinte Naveen plump.
Er hatte kein Problem mit den kleinen, süßen Krabbelviechern, aber die anderen vier ekelten sich davor und diese schüttelten sich auch prompt
Elara leuchtete weiter und da. Am Ende des Raumes stand eine kleine Kiste. Das musste es sein! Die Fünf liefen darauf zu, hoben die Kiste hoch und sie war tatsächlich gar nicht so schwer. Elara und Elan übernahmen das Tragen, Lia die Taschenlampe und gemeinsam kletterten sie wieder aus dem Dachboden raus. Die Kiste da allerdings unfallfrei raus zu bekommen war dann doch schon eine Kunst für sich. Darum stellten sie sie ab, Naveen, Lia und a Isalie kletterten aufs Bett und Elara und Elean übergaben ihnen vorsichtig die Kiste. Dann kletterten auch sie zu den anderen. Sie stellten die Kiste aufs Bett und Isalie ging wieder zum Fenster. 
"Was machen wir jetzt damit?", fragte Elara und zeigte auf die Kiste.
"Da kommt jemand", warnte Isalie die anderen und sie sahen sich erschrocken an. 

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 23.09.2020 10:45.

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