What if you meet the right person, but at the wrong time? | RPG with Pads
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Josh Hamilton
von Pads am 06.07.2021 00:53Irgendwie war es ja verständlich, dass sie meine Vorschläge ablehnte, aber ein wenig gekränkt war ich dennoch.
"Ich werde sehen, was ich für dich tun kann" Ich wollte sicher nicht, dass sie aufgrund meiner Probleme im Krankenhaus landete, oder dass ihr schlimmeres widerfahren würde. Aber dass sie in die ganze Sache mit hinein gezogen wurde brachte mich in eine sehr schwierige Lage, da ich es bisher immer erfolgreich geschafft hatte diesem unschönen Konflikt aus dem Weg zu gehen. Ich hatte es sehr gut gemeistert meinem Problem davon zu laufen, aber jetzt holte es mich ein.
"Ich kann dir allerdings nichts versprechen", gab ich zu und hob abwehrend die Hände.
Irgendwie fühlte ich mich plötzlich sehr schlecht sie hier mit hinein gezogen zu haben. Ich ging nicht davon aus, dass sie ganz unschuldig wirkte in Anbetracht der Tatsache, wie ruhig sie mit der ganzen Situation umging und wie schnell sie meine Adresse heraus gefunden hatte, nur mit meinem Namen in der Tasche.
Ich sah ihr zu, wie sie den Rest meines Glases leerte.
"Ich hoffe es hat geschmeckt." Ich nahm das Glas zurück und hielt es fest, damit ich etwas in der Hand hatte.
"Vielleicht ist es besser, wenn du erst einmal hier bleibst, bevor du zurück in deine Behausung gehst und dort ermordet wirst. Es sei denn natürlich, du hast irgendwelche Menschen die mit dir dort leben"
Ich hoffte, dass sie auf meinen Vorschlag einging. Sie hatte mich neugierig gemacht durch ihre taffe Art. Außerdem war mir nach ein wenig Gesellschaft zumute, auch wenn ihr wahrscheinlich nicht wirklich danach war.
Ich lehnte mich in meinem Sessel zurück und sah zu ihr hinüber. Sie wirkte wirklich ausgesprochen gefasst dafür, dass sie sich selbst mit dem Tod konfrontiert sah, sofern ich ihr nicht half indem ich meine Probleme klärte. Wer steckte hinter dieser Fassade? Was hatte ein Mensch durchgemacht um so etwas über sich sagen zu können? Selbst ich, der schon zig mal mit dem eigenen Tod konfrontiert wurde, würde zumindest zusammenzucken bei dem Gedanken daran. Ich wusste mir würde ein Schauer über den Rücken laufen und ich würde die nächste Nacht kein Auge mehr zu tun. Ich wäre unfähig einen weiteren Gedanken zu fassen. Aber sie zuckte nicht einmal mit der Wimper. Ihr Fokus lag einzig und allein auf der auf der Hand liegenden Lösung: Dass ich mich der ganzen Sache annahm in die ich sie geritten hatte. Ein Außenstehender könnte denken, wir würden ein belangloses Gespräch über das Wetter, oder Aktien oder ähnliches führen, so ruhig wie sie bei der ganzen Sache blieb.

Re: What if you meet the right person, but at the wrong time? | RPG with Pads
von Lara am 30.06.2021 16:34Ivory Montgomery
Ich lauschte dem was er sagte, den Angeboten, die er machte. Wirklich ernst zu nehmen schien er die Situation nicht. Warum auch? Für ihn stand nichts auf dem Spiel. Im Grunde genommen kannte er mich nicht, warum sollte es ihn also stören, wenn mir etwas passiert. Ich sah die Sache selbstverständlich komplett anders. Der Kerl in meiner Wohnung hatte mir unmissverständlich klar gemacht, was mir blühen würde, wenn er nicht das bekam was er wollte.
"Ich will nichts anderes. Weder einen Wein, noch Geld. Derartiges nützt mir nämlich rein gar nichts, wenn ich im Krankenhaus lande oder vielleicht sogar tot bin.", erwiderte ich. An der Thematik fand ich nicht im geringsten etwas amüsantes dran. Er hatte mich in die Scheiße mit reingezogen und mein Leben in Gefahr gebracht. Das war mir früher bereits zu oft passiert und es war eigentlich genau das was ich hatte vermeiden wollen, in dem ich keine engeren Beziehungen pflegte. Und jetzt kam irgendein Kerl daher gelaufen und genau das passierte was ich hatte vermeiden wollen. Ich hatte selbst genug Probleme.
Als er mich fragte, ob ich irgendwelche Anhaltspunkte hätte, dachte ich an den Eindringling in meiner Wohnung zurück. In dem dunklen Zimmer hatte ich jedoch betreffend seines Aussehen kaum etwas erkennen können. Doch ich wusste noch in welcher Hand er das Messer gehalten hatte.
"Circa 1,90 groß, muskulös, raue Stimme. Er ist vermutlich Raucher und Linkshänder. Aber das tut eigentlich gar nichts zur Sache.", antwortete ich, ehe ich aufstand und zu ihm hinüber ging. Ich nahm ihm das Glas mit der restlichen Flüssigkeit darin aus der Hand. "Fakt ist nämlich, dass er davon auszugehen schien, dass du wissen würdest wer er ist und was sie von dir wollen. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass du das auch tust."
Ich trank den Rest Whiskey aus seinem Glas. "Du wirst ihnen also besorgen was sie von dir verlangen und es ist mir scheiß egal wie du das anstellst."
Ich war kurz davor ihm zu drohen, hielt mich dann aber zurück. Vielleicht war es von Vorteil, wenn er noch nicht wusste, dass ich ebenfalls nicht ganz unschuldig war. Eventuell ahnte er es aber auch bereits. Immerhin war ich angesichts der Lage in welcher ich mich began relativ ruhig, hatte ihn und seine Adresse ohne wirklich Anhaltspunkte ausfindig gemacht und war in seiner Wohnung eingebrochen. Einen wirklich unschuldigen Eindruck machte das wohl nicht.

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Josh Hamilton
von Pads am 30.06.2021 13:51Sie hatte Recht, ich war definitiv nicht in der Position die Polizei zu rufen. Das hatte ich aber auch zu keinem Zeitpunkt vorgehabt. Ich war trotzdem, wie vermutlich auch niemand anderes ein Fan davon plötzlich unerwarteten Besuch im Wohnzimmer zu haben. Ich schlug meine Beine übereinander und nahm noch einen Schluck von meinem Getränk.
Ich schnaufte ungläubig. Sie erwartete also ehrlich, dass ich meine Schulden begleichte, die ich bisher nicht beglichen hatte? Was glaubte sie weshalb ich sie nicht begleichen konnte? Wenn ich es könnte, hätte ich es längst getan. "Weißt du, es tut mir unglaublich leid, dass ich dich mit hinein gezogen habe. Allerdings muss ich dich leider enttäuschen. Deiner Bitte kann ich nicht einmal ein bisschen hinterher kommen. Wenn ich dir stattdessen etwas anderes anbieten kann? Einen anständig gereiften Wein? Ich habe einen guten 2009er. Geld geben kann ich dir auch. Nenn mir eine Summe und du hast sie morgen früh auf deinem Konto. Oder brauchst du Urlaub? Oder eine neue Identität? Sag mir, was ich dir besorgen kann." Ich sah zu Boden. "Aber was du von mir erwartest ist mir nicht verhandelbar. Es sei denn du hast zufällig eine Ahnung wie ich das ganze wieder in Ordnung bringen kann, aber davon gehe ich nicht aus."
Ich sah zu ihr hinüber. Sie wirkte nicht wirklich begeistert von der ganzen Situation. Gut, wie sollte sie auch. Ich denke niemand wäre begeistert davon in solche Probleme hineingezogen zu werden. Aber ich begann die ganze Situation eher amüsierend zu finden als sie ernst nehmen zu können. Ich versuchte mir ein Kichern zu verkneifen, versuchte professionell zu wirken, was mir nur halb gelang. "Hast du einen Namen der Person die dich über die - nunja - Unannehmlichkeiten informiert hat? Oder irgendeinen anderen Anhaltspunkt mit dem ich etwas anfangen könnte?"

Re: What if you meet the right person, but at the wrong time? | RPG with Pads
von Lara am 29.06.2021 14:19Ivory Montgomery
Mein Blick wanderte die dunkle Straße entlang. Ob mich diese Typen schon lange verfolgt hatten? Vermutlich nicht. Der Abend im Club war bereits zwei Tage her, sie hätten bereits früher zuschlagen können. Jedoch mussten sie wohl erst herausfinden wo ich wohnte. Das wiederum bedeutete, dass ihn vermutlich irgendjemand geholfen hatte. Jemand, der mich kannte und den ich vermutlich auch kannte. Und es war gewiss nicht die beste Entscheidung dieser Person gewesen mich zu verraten, denn das würde ich nicht weiter auf mir sitzen lassen.
Der Klang von Musik riss mich schließlich aus meinen Gedanken, jedoch rührte ich mich nicht von der Stelle und ließ auch mein Blick nicht von der Straße. Die Musik kam aus einem anderen Zimmer und es dauerte auch nicht lange bis sie wieder verstummte. Es wurde ruhig. Zu ruhig. Für gewöhnlich wäre ich wohl beunruhigt gewesen, doch in diesem Fall war ich mir sicher, dass mir nichts passieren würde. Und so war es auch. Das einzige was der junge Mann tat, war sich an mich heraun zu schleichen und mir ins Ohr zu sprechen. Ich fühlte seinen Atem über meine Haut streichen.
Auch als er sich entfernte drehte ich mich nicht um. Ich hörte wie er sich ebenfalls einen Drink eingoß und sich dann wohl niederließ. Als er saß, redete er weiter.
"Ich habe geklopft. Mehrmals. Außerdem bezweifle ich, dass du in der Position bist jemanden bei der Polizei anzuzeigen.", antwortete ich ruhig, ehe ich mich vom Fenster abwandte und stattdessen in die Richtung des jungen Mannes sah. Er bot mir einen Platz auf der Couch an, auf welcher ich mich kurz darauf niederließ und meine Beine übereinander schlug. "Mein Anliegen konnte nicht bis zum nächsten Tag warten. Ich schätze du erinnerst dich noch an unsere erste Begegnung und keine Ahnung in welcher Scheiße du drin steckst, aber du hast mich da mit reingezogen."
Mein Blick schweifte auf das Glas, welches ich in meiner Hand ein wenig schwenkte. Ich nahm den letzten Schluck Whiskey und stellte dann das leere Glas auf den Couchtisch.
"Du wirst das also in Ordnung bringen, diesen Leuten das geben was sie von dir wollen und das noch in dieser Woche.", forderte ich mit ernster Stimme. Ich würde sicher nicht für ihn den Kopf hinhalten.

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Josh Hamilton
von Pads am 29.06.2021 12:59Nachdem Tobias und ich den Anruf beendet hatten, fuhr ich meinen PC herunter. Es dauerte ein wenig, bis kein Licht mehr leuchtete und ich konnte guten Gewissens den Raum verlassen. Mit dem Wissen, in ein paar Tagen eine halbe Millionen mehr auf dem Konto zu sein konnte ich gut leben. Ich freute mich darüber, meiner Mutter endlich wieder Geld geben zu können, denn ich wusste, dass sie nicht mehr viel hatte, was mich die letzten Tage viel zu häufig beschäftigt hatte. Ich hatte sogar schon überlegt gehabt einen dieser Zeitjobs anzunehmen, wenn kein Auftrag reinkommen würde.
Ich löschte die Anrufinfo aus meinem Handy und schloss die Tür hinter mir als ich den Raum verließ.
Ein müdes Gähnen verließ meine Lippen. Ich freute mich bereits auf mein warmes Bett und die Ruhe die ich mir gönnen konnte. Ich dachte an den Abend zurück und mir lief ein Schauer über den Rücken. Himmel war ich froh dieser Situation entronnen zu sein. Ich schloss das Bücherregal hinter mir und verließ den Keller schnellen Schrittes. Als ich eine Silhouette am Fenster bemerkte, stockte ich. Alamiert machte ich einen Schritt zurück auf die Kellertreppe. Ich zog mein Handy hervor und schaltete meine Musik im Schlafzimmer ein. Ich schielte um die Ecke und erkannte in der Spiegelung des Fensters wer da mit einem meiner Whiskeygläser in meinem Wohnzimmer stand.
Ich schaltete die Musik wieder aus, da ich nicht von einer Gefahr ausging und betrat das Zimmer im Schutz der Dunkelheit. Mit drei schnellen Schritten stand ich hinter der jungen Frau.
"Hausfriedensbruch nennt sich sowas" Sprach ich leise in ihr Ohr. Ich griff nach meinem eigenen Glas, welches ich auf dem Couchtisch hatte stehen lassen. Ich setzte mich in meinen Sessel und machte eine ausladende Bewegung in Richtung Couch. "Was gibt es, dass so wichtig ist, dass ein Klingeln nicht in Frage kam?"

Re: What if you meet the right person, but at the wrong time? | RPG with Pads
von Lara am 07.06.2021 13:33Ivory Montgomery
Eine geschlagene Viertelstunde wartete ich vor der Tür und hämmerte immer wieder mit der Faust dagegen. Niemand öffnete. Es schien sich rein gar nichts zu regen. Entweder war dieser Josh also nicht da, er hatte keine Lust zu öffnen oder einen verdammt tiefen Schlaf. Jedoch würde ich bestimmt nicht gehen, ohne vor er mit ihm gesprochen zu haben. Verlängerte trat ich einen Schritt von der Tür zurück und blickte mich flüchtig nach allen Seiten um. Es schien niemand in der Nähe zu sein. Ich zog eine Spange aus meinen Haaren und schob das dünne Ende ins Schlüsselloch. Gewiss war es nicht das erste mal, dass ich mir unbefugt Zutritt in eine Wohnung verschaffte und es würde auch nicht das letzte Mal sein.
Nach kurzer Zeit war ein Klacken zu hören und ich konnte problemlos die Klinke herunter drücken, um die Tür zu öffnen. Bevor ich jedoch eintrat, schlüpfte ich noch aus meinen Schuhen. Es war stets von Vorteil nicht gehört zu werden.
Leise schlich ich in den Flur. In der Dunkelheit konnte ich nicht viel erkennen, doch wurde mir klar, dass Josh wohl nicht unbedingt arm war. Immer wieder warf ich Blicke in die Zimmer, doch konnte nirgends jemanden entdecken. Eventuell war er wirklich nicht da. Ich sollte warten, bis er wieder kommen würde. Immerhin hatte er mich mit in die Scheiße geritten und müsste das jetzt irgendwie wieder gerade biegen. Wie war mir relativ egal. Ich wollte einfach nur nichts mit seinen Angelegenheiten zu tun haben. Probleme hatte ich bereits selbst genug.
Mein Weg führte mich schlussendlich ins Wohnzimmer. Es war groß und geräumig. Auf einem der Regale standen einige Spirituosen und auch ein paar Gläser. Ich war so frei mich einfach mal zu bedienen. Wenn ich schon wartete, dann konnte ich mir auch einen Drink gönnen.
Ich füllte ein Glas mit gutem Whiskey und ging dann zum Fenster hinüber. Mein Blick glitt erst über die leeren Straßen und dann hinauf zum wolkenverhangenen Himmel.
https://pin.it/1DXVfvx

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Re: What if you meet the right person, but at the wrong time? | RPG with Pads
von Pads am 07.06.2021 00:19Gerade, als ich überlegte Tobias zu schreiben, klingelte mein Telefon. Ein wenig desorientiert, da ich in Gedanken war, zog ich mein Handy hervor und blickte auf das Smartphone in meiner Hand. Tobias. Wenn man vom Teufel spricht. Ich brauchte ein paar Sekunden um dran zu gehen.
"Josh?" Er wirkte außer Atem.
"Ja?" Ich legte meine Stirn in Falten. Die Uhr sagte wir hatten bereits 23 Uhr. Ich fragte mich, was er tat, dass er so spät außer Atem war und mich anrief.
"Wir brauchen dich. Fiona hat einen Coup gelandet, aber das Haus hat ein Sicherheitssystem." Ich seufzte leise, denn ich wusste worauf das hinaus lief. Es waren zwar keine Überstunden, aber ich hatte mich auf meinen Drink und einen Abend vor dem Fernseher gefreut.
„Wie viel bekomme ich dafür?" Tobias nannte mir eine Summe in der Höhe von ungefähr einer halben Millionen. Damit war ich mehr als einverstanden. Das Geld konnte ich meiner Mutter zukommen lassen und viele andere Menschen in meinem Leben unterstützen.
Also machte ich mich schnellen Schrittes auf den Weg in Richtung Keller und die Kellertreppe hinunter in das unangenehme Dunkel. Ich fand den Lichtschalter und drehte mich nach links. Hinter einem Bücherregal, das ich nach vorne ziehen musste, verbarg sich ein schmaler Weg zu meinem Arbeitszimmer. Es wurde schon ein paar Mal eingebrochen, also hatte ich beschlossen meinen Arbeitsplatz zu verstecken, sodass er sogar vor einem Feuer geschützt wäre.
Ich ging durch den schmalen Gang, während Tobias mir von dem Auftrag erzählte, den Fiona entdeckt hatte. Es war einen Villa in der nur ein älterer Mann lebte, die einzige Gefahr waren die Alarmanlage und die Haushälterin die in dem kleinen Haus daneben lebte.
"Fiona wird einsteigen. Wir haben herausfinden können, dass der Typ immer um 10 Uhr schlafen geht und glücklicherweise wirft er sich Schlaftabletten ein, als ob der uns sonst hören würde. Der ist taub. Aber egal. Bist du so weit?" Ich verneinte, als ich mich auf meinen Stuhl setzte und meinen PC anmachte. "Aber ich brauche nur die Firma und das Modell. Vielleicht ein Foto von der Anlage an der Haustür." Tobias schien an etwas zu fummeln und ich hörte ein Rauschen.
"Verisure" Ich nickte. Gut, damit konnte ich arbeiten.
"Okay. Ich schicke dir jetzt verschiedene Bilder und du sagst mir, welches auf die Alarmanlage passt. Und ich brauche die genaue Adresse des Hauses, beziehungsweise die Koordinaten" Ich schickte ihm die Bilder und Tobias bestätigte mir, dass das zweite Bild auf die Alarmanlage passte.
Ich brauchte nicht wirklich lange, bis ich fertig war und mich endlich schlafen legen konnte.
[Das klingt echt gut, können wir gerne so machen]

Re: What if you meet the right person, but at the wrong time? | RPG with Pads
von Lara am 26.05.2021 22:07Ivory Montgomery
Ich machte mich auf den Weg nach Haus und der restliche Abend, sowie auch die nächsten zwei Tage verliefen relativ ereignislos. Aufträge hatte ich keine und somit Zeit für mich. Zeit für ein wenig Entspannung und Zeit darüber nachzudenken, wie es nun weiter gehen sollte.
Am Montag war ich im Kino gewesen. Erst spät abends kehrte ich nach Hause zurück. Es war dunkel in der Wohnung. Meine Hand betätigte den Lichtschalter. Nichts geschah. Kein gutes Zeichen. Lautlos glitt ich aus meinen Schuhen und schlich barfuß den Flur entlang. Kein einziges Geräusch war zu hören, aber ich wusste, dass etwas nicht stimmte. Ich spürte, dass ich nicht alleine war. Ausgerechnet heute trug ich meine Waffe nicht bei mir.
Mein Weg führte mich ins düstere Wohnzimmer. Der Raum, der mir zum Verhängnis wurde. Ehe ich reagieren konnte, hatte man mir eine Hand auf den Mund und mich gegen die Wand gedrückt. Von meinem Angreifer konnte ich lediglich die dunklen Umrisse erkennen. Er war groß, muskulös und stank nach kaltem Zigarettenrauch. In seiner Hand hielt er ein Messer, welches kurz im Licht des durchs Fenster fallenden Mondes aufblitzte.
"Du wirst mir einen kleinen Gefallen tun, Süße.", sprach er in einem Tonfall, der keine Widerworte zuließ. Seine Stimme war rau. Ich kannte sie nicht. "Richte Josh aus, dass er uns gefälligst das geben soll, was er uns schuldet." Im ersten Moment klingelte bei dem Namen Josh rein gar nichts bei mir, doch dann fiel mir der Abend im Club ein. Ich hatte bereits geahnt, dass der Kerl mir Probleme einhandeln würde.
"Nicht, dass dir noch etwas passiert.", säuselte der Fremde und strich mit der Klinge des Messers behutsam über meine Wange. Ich spürte mein Herz in der Brust pulsieren. "Er hat eine Woche Zeit. Wir treffen uns dort, wo wir alles geplant haben."
Dann verließ er die Wohnung und verschwand im Schutz der Dunkelheit. Fluchend lief ich zum Fenster hinüber und versuchte auszumachen in welche Richtung er lief, doch es hatte keinen Sinn. Nicht einmal seinen Schemen konnte man in der Nacht erkennen.
Sofort hängte ich mich ans Handy und versuchte etwas über dieses Josh zu erfahren, denn er hatte mich offensichtlich mit in die Scheiße geritten. Glücklicherweise hatte ich einige gute Kontakte und gegen ein gewisses Honorar konnte ich einem Bekannten schließlich entlocken, wo meine Zielperson wohnte.
Noch am gleichen Abend machte ich mich auf den Weg dorthin und hämmerte energisch gegen seine Haustür.
[Wie wäre es, wenn die Männer denen Josh noch Geld schuldet irgendwie zu Ivys Vater gehören und sich das im späteren Verlauf des RPGs herausstellt?]

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Josh Hamilton
von Pads am 25.05.2021 23:04Ein wenig verwirrt sah ich sie an, als sie mir sagte, wie ich am besten hier raus kam. Die erste Frage, die sich mir stellte war, ob sie diesen Ausweg selbst schon einmal benutzt hatte. Aber um sie das zu fragen hatte ich keine Zeit. Ich sagte nicht einmal mehr danke und machte mich auf den Weg in Richtung Hinterausgang. Nachzusehen ob es draußen für mich sicher war, wirkte klüger als sich einfach raus zu stürzen. Doch draußen war niemand, die drei schienen sich aus dem Staub gemacht zu haben. Sie hatten auch nicht wirklich gewirkt als würden sie rational und gut überlegt handeln, eher als würden sie aus dem Affekt heraus handeln.
Ich machte mich schnellen Schrittes auf den Weg nach Hause. Ich hatte nach allem was gerade passiert war keine Lust mehr irgendwo hin zu gehen. Ich wollte mich einfach mit einem Cognac vor den Fernseher setzen und irgendeine Serie zu schauen. Es war bereits sehr dunkel draußen und ich war froh, dass ich nicht mit dem Auto hier war, denn dass hätte ich jetzt nicht mehr gefunden.
Ich machte mich auf den Weg in die dunkle Seitenstraße, durch die ich auch gekommen war. Gedankenverloren warf ich immer wieder meinen Haustürschlüssel in die Höhe und hoffte, dass es nicht kälter werden würde. Irgendwie wurde es ziemlich kühl und ich bereute es, meinen Hoodie weggeworfen zu haben, vor allem da er mein Lieblingshoodie gewesen war. Allerdings würde ich mir einfach einen neuen bestellen, genug Geld hatte ich ja.
Ich seufzte leise. Eigentlich hatte ich auf einen One-Night-Stand mit dem Mädchen vorhin gefreut. Wer hätte ahnen können, dass das so endete. Vor allem fragte ich mich, weshalb sie über ihren Beziehungsstatus gelogen hatte, wenn sie so offensichtlich einen Freund hatte, der keine Lust darauf hatte, dass sie mit anderen in die Kiste stieg. Es deprimierte mich schon ein wenig, heute Abend alleine einzuschlafen, aber so konnte ich Tobias texten und ihn fragen, ob irgendwelche Aufträge in Sicht waren. Tobias war in unserer Truppe derjenige, der auf dem Schwarzmarkt unterwegs war und Aufträge rein holte. Vom Schwarzmarkt hielt ich mich lieber fern, irgendwie war er mir sehr unheimlich. Ich hatte keine Probleme damit Leute aufzuschlitzen oder ihnen Kugeln in den Schädel zu jagen, doch vor dem Schwarzmarkt hatte ich Respekt. Dort liefen teilweise noch düstere Gestalten herum als wir es waren. Wir brachten wenigstens nur Menschen um, die etwas verbrochen hatten und hielten uns streng daran, niemand unschuldiges zu ermorden. Allein schon bei dem Gedanken daran ein unschuldiges Kind zu ermorden wurde mir schlecht.
Als ich endlich zu Hause war warf ich den Schlüssel in die Schlüsselschale und machte mich auf den Weg ins Wohnzimmer.

Re: What if you meet the right person, but at the wrong time? | RPG with Pads
von Lara am 25.05.2021 19:30Ivory Montgomery
Der Fremde sagte mir, dass ich kurz warten sollte und mir blieb nicht unbemerkt, dass er zur Seite schielte. Scheinbar sah er sich nach etwas oder nach jemanden um. Ich konnte nicht ausmachen, was er suchte, jedoch hatte ich das Gefühl, dass er auf jeden Fall nicht gesehen werden wollte. Er stand mit den Rücken zu allen anderen Leuten und versuchte möglichst nahe an mich heran zu kommen, damit man ihn nicht erkannte. Vermutlich versteckte er sich also vor jemandem.
Erneut ergriff er das Wort, klang aber dieses mal als hätte er deutlich zu viel Alkohol intus. Jedoch erwähnte er auch seinen Namen. Josh Hamilton.
Als er von seinem Lallen wieder in eine normale Aussprache wechselte, runzelte ich die Stirn. Nachdem er mir zuvor Vorwürfe darüber gemacht hatte, dass ich ihn weggeschubst hatte, versuchte er nun scheinbar ein normales Gespräch mit mir anzufangen.
"Ich habe keine Ahnung, was dein Problem ist, aber ich bin kein Versteck. Wenn du vor irgendjemanden abhauen willst, dann verkriech dich woanders, denn ich brauche keine Probleme.", erwiderte ich ruhig. Die Hand neben meinem Kopf beachtete ich gar nicht weiter. "Du schreist geradezu nach Problemen." Das taten die gutaussehenden immer, aber er besonders. Ich drückte ihm mein leeres Glas in die Hand und wollte dann an ihm vorbei gehen. Neben ihm blieb ich jedoch noch einmal stehen. "Der Hinterausgang ist offen. Einfach durch die Tür hinterm Bartresen.", gab ich ihm dann doch noch einen Tipp, um unbemerkt von hier weg zu kommen. Dann verschwand ich in der Menschenmenge. Auf dem Weg zum Ausgang hatte ich kurz das Gefühl beobachtet zu werden, doch als ich mich umblickte, konnte ich niemanden entdecken.

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