Hinterland || RPG with Pads
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Re: Hinterland || RPG with Pads
von Lara am 10.06.2022 20:46Phoenix Zachary Kid
"Ich mich auch.", erwiderte ich lächelnd, ehe ich nach draußen trat. "Wir sehen uns dann." Nach der Verabschiedung machte ich mich auf den Weg nach Hause, auch wenn ich eigentlich gerne noch geblieben wäre. Zumindest bei Jason, bei seinen Eltern eher weniger.
Ich brauchte eine Weile bis ich zu Hause ankam, doch da das Wetter gut war, störte mich der Fußweg nicht besonders. "Wo warst du den ganzen Tag?", donnerte mein Vater in dem Moment, als ich die Haustür öffnete. Ich presste die Zähne aufeinander während ich eintrat und dann hinter mir die Tür wieder schloss. Er war bereits in den Flur gekommen und stand zwischen mir und meinem Zimmer. Ich wusste worauf das hinaus laufen würde. Vermutlich wäre es klüger einfach das Haus wieder zu verlassen, aber das tat ich nicht. Ich würde hier vor nicht weglaufen.
"Ich war einfach unterwegs.", antwortete ich, während ich mir die Boots von den Füßen streifte. Der Geruch von Alkohol lag in der Luft.
"Unterwegs.", knurrte mein Vater. "Du solltest hier sein! Dich um deine Mutter kümmern und um den Haushalt!"
"Das tue ich immer.", erwiderte ich trocken. "Du bist der, der hier sein sollte oder zumindest solltest du dir einen Job suchen." Damit fing ich mir die erste Ohrfeige für diesen Abend ein. Mit voller Kraft traf sein Handrücken meine Wange und hinterließ eine kleine Platzwunde auf meinem Wangenknochen. Ich brauchte einen Moment um mich wieder zu fangen.
"Du gibst mir keine Befehle!", brüllte mein Vater mich an, wobei die Wort ineinander über zu gehen schienen. Er hatte wohl nicht nur ein Bier getrunken. "Du bist nur ein verzogenes Kind! Ich bin hier der Mann im Haus!"
"Ach ja? Dann solltest du dich vielleicht auch so verhalten! Was hast du denn je für diese Familie getan? Du versäufst das ganze Geld, dass du vom Staat bekommst, machst keinen Finger krum und treibst dich den ganzen Tag nur in Bars rum!", warf ich meinem Gegenüber vor, wissend welche Konsequenzen das mit sich bringen würde. Ich war bereit den Schlag abzublocken, hatte aber nicht damit gerechnet meinen Vater so sehr aufgebracht zu haben, dass er mich zu Boden warf. Über mir kniend traf sein erste Faustschlag mein Gesicht, ehe ich schützend die Hände hoch. Im Nachinein konnte ich nicht sagen wie oft er auf mich eingeschlagen hatte, ehe er endlich aus dem Haus stürmte.
Mit einem blauen Auge und einem geschwollenen Handgelenk schleppte ich mich ins Bad, um dort meine Blessuren zu verarzten. Auch wenn ich da leider bereits Erfahrung drin hatte, hatte ich noch nie so viel auf einmal einstecken müssen wie heute. Ich reinigte die Wunde an meinem Wangenknochen, kühlte mein Auge und schmierte mein Handgelenk mit Salbe ein. Kurz darauf fiel ich erschöpft ins Bett.
Am Montag war ich regelrecht froh aus dem Haus zu kommen, auch wenn ich die Schule lieber gemieden hätte. Ich hatte noch immer ein ordentliches Veilchen und auch das Pflaste auf meiner Wange machte die Wunde darunter nicht besser. Von meinem Handgelenk wollte ich gar nicht erst anfangen, meine linke Hand konnte ich vor Schmerzen kaum bewegen. Letzteres konnte ich glücklicherweise mit einem großen Hemd gut verstecken, denn die Ärmel reichten mir beinahe bis zu den Fingerspitzen.
Der einzige Lichtblick an diesem Tag war, dass Jason in der Schule treffen würde. Widerum war ich mir aber auch nicht so sicher, ob ich wollte, dass er mich so sah. Was sollte ich ihm erzählen? Sollte ich mir eine Ausrede einfallen lassen? Ihn anlügen? Ich könnte es auf die Sportler schieben, doch da er in ihrer Mannschaft war, würde sich diese Lüge wohl nicht sonderlich lange aufrecht halten. Vermutlich sollte ich das alles einfach auf mich zukommen lassen und dann spontan handeln.
Den Blick zu Boden gesenkt betrat ich das Schulgebäude, doch ich konnte regelrecht spüren wie meine Mitschüler mit hinter her gafften und auch das Tuscheln war nicht so leise wie sie vielleicht dachten.
Outfit

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Jason Lewis
von Pads am 10.06.2022 16:28Ein angenehmes Schaudern durchfuhr meinen Körper und die Stelle, die Kid berührt hatte, kribbelte. Alles in mir schrie nach mehr, aber ich war mir nicht sicher, ob er das wollte. Ich wollte ihm nicht zu Nahe treten, obwohl er mir bereits seinen Zufluchtsort angeboten hatte. Die Sehnsucht danach ihn zu umarmen und nicht mehr los zu lassen, war groß, aber meine Angst ihn durch meine Zuneigung zu verunsichern oder zu vertreiben war größer. Außerdem wollte ich nicht wissen, was meine Eltern davon halten würden, wenn sie uns so sehen würden, wie ich uns gerne hätte. Sie würden Kid sicher den Kontakt zu mir verbieten oder schlimmeres, dieses Risiko wollte ich nicht eingehen. Ich wollte seine Sicherheit nicht gefährden, deshalb lächelte ich einfach nur leicht.
Er sagte, dass ich mir keine Gedanken wegen meiner Eltern machen sollte, aber er konnte sich wahrscheinlich nur vage vorstellen, wie sehr ich mir in den nächsten Tagen Gedanken darüber machen würde. Ich hasste meine Eltern für ihre Art und Weise mit Menschen umzugehen, aber ich hatte keine Chance sie hinter mir zu lassen und auf eigenen Beinen zu stehen, ich musste die Schule zu Ende bringen, bevor ich irgendeinen Ausweg einschlagen konnte.
Als er seine Hand wieder von meiner Schulter nahm, machte sich eine erdrückende Leere in mir breit und mein ganzer Körper wollte einen Schritt auf ihn zu machen und ihn umarmen, aber ich tat es nicht.
Mein Lächeln wurde breiter, als er sagte, dass wir uns Montag in der Schule sehen würden und plötzlich freute ich mich richtig auf die Schule.
"Ich freue mich auf Montag", sagte ich dann doch. Meine Eltern konnten es nicht hören und irgendwie war es mir wichtig, dass er das wusste.

Re: Hinterland || RPG with Pads
von Lara am 01.06.2022 22:43Phoenix Zachary Kid
"Mach dir keine Gedanken deswegen.", meinte ich lächelnd, wobei ich ihm ohne wirklich darüber nachzudenken eine Hand an die Schulter legte. Ich mochte das Gefühl, welches seine Nähe in mir auslöste. Ich mochte, dass er mich vor seinen Eltern verteidigt hatte. Ich mochte, dass er anders war als die anderen in unserem Alter. Ich mochte ihn. Und ich hätte ihn gerne zum Abschied umarmt, doch ich wollte nicht riskieren seine Komfortzone zu verletzen. Ich wollte das alles hier auf keinen Fall irgendwie kaputt machen. Also umarmte ich ihn nicht.
"Wir sehen uns dann Montag in der Schule.", verabschiedete ich mich und nahm meine Hand wieder zu mir. "Immerhin kann ich nicht noch eine Woche schwänzen." Ich zwinkerte Jason kurz zu und öffnete dann die Haustür hinter mir.

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Jason Lewis
von Pads am 17.05.2022 17:06Man kann es nicht anders sagen, ich war baff. Sein Angebot war überwältigend und ich würde liebend gerne in seine Fabrik flüchten, aber ich fühlte mich schon bei dem Gedanken daran, dass ich es tun könnte, als würde ich seine Privatsphäre verletzen. Ich wollte ihm nicht seinen Rückzugsort streitig machen, oder ihn mit ihm teilen. Es war sein Platz und vielleicht würde ich mich irgendwann einmal gut dabei fühlen - neugierig war ich auf alle Fälle, ich wollten jeden Winkel der Fabrik erkunden - aber jetzt tat ich es noch nicht.
"Danke.", sprach ich lächelnd und wollte es runter spielen, dass ich ihm geholfen hatte, aber vielleicht würde tat es ihm gut, dass ich es getan hatte. "Gern geschehen. Und egal was meine Eltern sagen, bei mir bist du immer willkommen. Es tut mir Leid, wie meine Eltern sich dir gegenüber verhalten haben. Das war keineswegs gerechtfertigt."

Re: Hinterland || RPG with Pads
von Lara am 27.03.2022 23:53Phoenix Zachary Kid
Ich war froh, als Jason sich mit einklinkte und ebenfalls versuchte Kris das Ganze zu erklären. Den Umgang mit Kindern war ich einfach nicht gewohnt. Jason hingegen war dabei wohl um einiges geübter, immerhin war Kris seine Nichte.
"Ich würde mich auf jeden Fall freuen dich irgendwann mal wiederzusehen.", meinte ich schließlich noch zu Kris, als sie und Jason ihre Gespräch wohl beendet hatten. Zögerlich richtete ich mich wieder auf. "Jetzt sollte ich aber wirklich gehen. Ich denke das war genug Aufregung für einen Tag und außerdem muss ich auch noch ein paar Sachen erledigen."
Ich wandte mich Jason zu. "Kommst du noch mit zur Tür?", fragte ich, woraufhin er zustimmte und wir zusammen ins Haus gingen. Sobald wir drinnen waren begann ich zu reden. "Vielen Danke, dass du dich so für mich eingesetzt hast. Es mag traurig klingen, aber das hat noch nie jemand gemacht. Ich hoffe, dass dir das nicht allzu viel Stress mit deinen Eltern beschert und wenn doch kannst du gerne zu mir in die Fabrik flüchten." Er war der erste dem ich anbot meinen Zufluchtsort mit ihm zu teilen und er würde wohl auch der einzige bleiben.

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Jason Lewis
von Pads am 25.03.2022 22:21Keine Sprache dieser Welt konnte es in Worte fassen, wie dankbar ich Kid war, dass er etwas gesagt hatte. Für einen kurzen Moment war mein Kopf nicht mehr anwesend gewesen und ich hatte nur noch den Drang verspürt meiner Mutter eine rein zu hauen, oder sonst etwas, dass ich alles auf keinen Fall vor Kris tun wollte.
Kris schien das ganze kurz zu verarbeiten, nickte dann aber vorsichtig. "Aber ist es dann nicht unfair, was Oma von dir denkt? Sie kennt dich ja gar nicht. Mir ist egal, wie du lebst. Und wenn du möchtest kannst du immer bei uns vorbei kommen wenn du Eis möchtest." Kris grinste wieder.
Ich kniete mich ebenfalls zu den beiden und erhob wieder meine Stimme. Tina hatte ihre Arme um Kris gelegt und nickte mir kurz zu.
"Es ist nicht nett, aber manche Menschen leben in ihrer Welt und können die Welten anderer schlechter akzeptieren." Ich überlegte kurz zu sagen, dass das in Ordnung war, aber das war es nicht. Ich fand es genauso unfair, dass meine Eltern etwas gegen Kid hatten ohne ihm überhaupt irgendwie eine Chance zu geben, oder ihn so kennengelernt zu haben wie ich es hatte. Überhaupt hatten meine Eltern sich vermutlich noch nicht viele Gedanken darüber gemacht, was anderen gegenüber fair war und was nicht. Aber das konnte ich Kris schlecht unter die Nase reiben.
"Oma braucht einfach ein bisschen länger sich an Sachen zu gewöhnen, die ihr fremd sind. Das ist manchmal so, aber das heißt nicht, dass sie sich nie daran gewöhnen kann." Hoffte ich zumindest stark. Ich hatte keine Lust darauf mir Freunde suchen zu müssen, die von meinen Eltern gemocht wurden, das sah ich nicht ein. Es waren schließlich meine Freunde und nicht ihre.

Re: Hinterland || RPG with Pads
von Lara am 04.03.2022 00:49Phoenix Zachary Kid
Ich wollte Kris gerade antworten und ihr sagen, dass wir uns sicher irgendwann wiedersehen würden, doch Mrs. Lewis kam mir zuvor. Natürlich musste sie sich noch einmischen. Und es störte mich eigentlich nicht, dass sie etwas gegen mich sagte, es war vielmehr die Tatsache, dass sie es vor Kris tat, die mir missfiel. Auch Tina mischte sich nun ein und tadelte das Verhalten ihrer Mutter, welche jedoch gleich noch einen drauf setzte.
Ihre Worte trafen mich nicht. Ich war es gewohnt so behandelt zu werden und die Meinung dieser Frau war mir herzlich egal. Ich wollte gerade das Wort ergreifen, als Jason sich nun auch in das Gespräche einklinkte. Ich musste mir ein Grinsen verkneifen, während Jason seiner Mutter einmal ordentlich die Meinung sagte. Und es rührte mich auch irgendwie, dass er sich so für mich einsetzte. Das hatte eigentlich noch nie jemand getan. Mit einem Lächeln auf den Lippen sah ich ihn einfach nur an während er redete.
Ohne ein weiteres Wort zu sagen ging Mrs. Lewis. Mir sollte es recht sein. Dann durchdrang eine zarte Stimme die kurz entstandene Stille. Mein Blick wanderte hinunter zu Kris. Ihre Anwesenheit hatte ich fast vergessen. Die Kleine sollte auf keinen Fall schlecht von ihrer Oma denken. Aber wie sollte man ihr das Ganze erklären, so dass sie es auch verstand?
Zögernd kniete ich mich zu Kris runter. Ich wusste, dass sie die Frage an Tina gerichtet hatte, doch da diese zögerte, ergriff ich nun die Chance endlich auch mal wieder zu Wort zu kommen.
"Weißt du, ich bin nicht ganz so wie die anderen hier. Ich wohne nicht in so einem schönen Haus und ich habe auch nicht so tolles Eis wie das was wir gegessen haben. Mich stört das nicht, aber manche Leute mögen Dinge, die anders sind nicht so gerne. Und da ich ein wenig anders bin mögen mich einige Leute auch nicht. Aber das ist total okay, denn man kann nicht jeden mögen und es ist auch gar nicht schlimm wenn man jemanden nicht mag. Deine Oma mag vielleicht mich nicht, aber dafür mag sie dich sicher um so mehr. Und mir reicht es schon wenn du mich magst und dein Onkel Jason natürlich, denn ich mag euch auch.", sprach ich mit einem Lächeln auf den Lippen und hoffte, dass ich Kris damit eine gute Erklärung gegeben hatte. Ich hatte nicht viel mit Kindern zu tun und war auch nicht besonders gut in sowas.

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Jason Lewis
von Pads am 03.03.2022 15:04Als er zögerte zu meiner Mutter zu gehen, hätte ich ihm am liebsten meine Hand auf die Schulter gelegt um ihm zuzusprechen, aber ich wusste nicht ob es ihm recht gewesen wäre, hier vor allen Leuten. Also ließ ich es lieber. Ich musste mir ein Lachen verkneifen, als er sich bei meiner Mutter für das Eis bedankte. Sie besah ihn sich nur kurz und wand sich dann wieder dem Mädchen zu mit dem sie sie unterhielt. Kris hingegen war hin und weg davon, dass Kid zu ihr kam. Als sie aber realisierte, dass er sich verabschiedete zog sie einen Schmollmund.
"Ich will aber nicht, dass du schon gehst", quengelte sie. Ich wollte gerade dazu ansetzen etwas zu sagen, als meine Mutter sich zu Kris beugte.
"Er muss sicher wieder zu seiner Familie" bei dem Wort Familie rümpfte sie die Nase. "Es ist wahrscheinlich eh besser wenn er dahin geht wo er her gekommen ist."
"Mutter!" Tina war hinter ihr aufgetaucht. "Du kannst nicht von Jason erwarten, dass er jemanden mit her bringt aber dich dann so verhalten."
Wieder rümpfte meine Mutter die Nase. "Ich kann doch nicht ahnen, dass er so was mitbringt"
Langsam platzte mir echt der Kragen. "Was zur Hölle heißt hier so was?", fragte ich empört. "Ihr schmeißt eine -was auch immer das für eine ist- Party und sagt mir ich solle jemanden mitbringen wenn ich möchte. Ich kenne hier sonst niemanden, außer Bronwyn und meiner Familie. Das soll für mich sein? Darauf kann ich gerne verzichten." Meine Mutter verzog sich wortlos, aber ich wusste, dass meine Worte noch in irgendeiner Art und Weise Konsequenzen für mich haben würden.
Kris zog an Tinas Ärmel. "Mama? Was meint Oma mit so was?"

Re: Hinterland || RPG with Pads
von Lara am 23.02.2022 22:09Phoenix Zachary Kid
Als er zustimmte legte sich ein Lächeln auf meine Lippen. Ich sah ihn jedoch nicht an. Mein Blick war zu Boden gerichtet während wir nach draußen gingen.
Kris stand draußen bei Jasons Mutter. Ausgerechnet bei ihr. Wobei...es wahrscheinlich immer noch besser als bei Jasons Vater. Trotz allem wollte ich mich bei Kris verabschieden. Es wäre unfair ihr gegenüber einfach zu gehen. Ein wenig zögerlich ging ich also auf die beiden zu. Und da ich schlecht nur Kris ansprechen und Jasons Mutter ignorieren könnte, wandte ich mich zuerst an letztere.
"Ich wollte mich verabschieden und mich für das leckere Eis bedanken, Mrs. Lewis.", sprach ich mit einem aufgesetzten Lächeln, ehe ich mich zu Kris hinunter kniete.
"Und dir möchte ich für den schönen Nachmittag danken. Hoffentlich sehen wir uns bald mal wieder.", verabschiedete ich mich nun auch von Kris, jedoch mit einem aufrichtigen Lächeln.

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Jason Lewis
von Pads am 23.02.2022 13:30Ich hatte das Gefühl wenn er ginge würde meine gute Laune ihn begleiten. Ich wollte nicht, dass er ging. Ich wollte meinem Vater nicht gegenüber stehen und mich mit all diesen Leuten unterhalten. Ich wollte einfach nur wieder mit ihm los ziehen und irgendetwas tun, dass nicht hier sein bedeutete. Ich wollte diese Freiheit spüren, die ich empfand wenn ich bei ihm war.
Als er meinete, dass Kris ganz nach meiner Schwester kam nickte ich. "Sie sind beide wirklich einfach unglaublich tolle Menschen." Ich konnte oft selbst nicht fassen, dass wir solche Eltern hatten. Aber Tina und ich hatten uns ganz gut geschlagen bisher und wir waren unendlich froh, dass unsere Eltern sich Kris gegenüber nicht so verhielten wie sie sich uns gegenüber zeigten. Kris war ganz das wundervolle Enkelkind, sie konnte gar keine Fehler begehen, sie war ja viel zu süß.
Ich schmunzelte. Am liebsten hätte ich so etwas wie 'Liebend gerne' geantwortet, aber das kam mir zu schnulzig rüber. "Definitiv", sagte ich stattdessen und war mir nicht sicher, ob das wirklich so viel besser war.



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