2er Rpg für Jule3000 und mich :3
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Re: 2er Rpg für Jule3000 und mich :3
von Jule3000 am 28.09.2019 00:04Bella
Ich kicherte. "Stimmt! Und weist du noch als wir unter dem Sternenhimmel getanzt haben?",fragte ich ihn und lächelte bei dieser Erinnerung breit.
Donnie
Ich musste lachen. Oh ja! Daran erinnerte ich mich tatsächlich noch, und ziemlich detailliert sogar. Egal welches Wetter war, wir haben immer getanzt. Und es war wie ein Gefühl von Woken, auf denen wir tanzten. Zumindest bei Bella. Ich stellte mich im Tanzen ungefähr so an wie Rocksteady es im Ballett würde. "Oh ja, daran erinnere ich mich noch genau!", erwiderte ich und lehnte meine Schläfe an ihre. "Du konntest immer so wundervoll tanzen. Und ich... nun ja... nicht!"
Bella: "Und weißt du was?", fragte ich und stand langsam auf. "Das sollten wir nachholen mit einem Tanz. Na komm!",sagte ich wild entschlossen und streckte die Hände nach ihm aus.
Donnie
Überrascht blickte ich zu ihr, dann auf die Hände, die sie mir ausstreckte und wieder zu mir. Oh Mann! Ich habe seit so langer Zeit nicht mehr getanzt, zuletzt.. ja, als wir klein waren und Bella noch da war. Heute war ich mir nicht so sicher, ob ich das noch so gut drauf hatte wie damals, als sie mir das Tanzen gerade beigebracht hatte! "Äh.. bist du sicher..?", fragte ich zweifelnd. "Ich glaube, ich hab das inzwischen gehörig verlernt!"
Bella
"Vertrau mir!", sagte ich zärtlich und nahm trotzdem seine Hände. Dann zog ich ihn an mich und legte einen Arm um meine Hüfte und nahm seine andere Hand in meine.
Donnie
Etwas errötend sah ich ihr ins Gesicht und dann schnell zu Boden. Ich hatte seit Bellas Verschwinden wirklich keinen Schritt mehr getanzt. Es schien, als wurde mir sogar diese Kleinigkeit, die ich mit Bella in Verbindung bringen konnte, gelöscht. Irgendwie gruselig, dass in einer anderen, magischen Welt ein Rat hockt der die Macht hat, deine Erinnerungen wie Daten von einer Festplàtte zu löschen. Aber sei's drum! Ich wollte trotzdem dieses Gefühl wiedererlangen. Wie es war, mit Bella zu tanzen. Mein Blick richtete sich wieder zu ihr auf. ,,Also... auf eigene Gefahr! Und es könnte nicht ausgeschlossen sein, dass ich dir auf die Zehen treten werde!", warnte ich sie.
Bella
"Das nehme ich in Kauf!",sagte ich zu ihm ind lächelte. "Dann legen wir mal los!",sagte ich zu ihm und begann langsam und vorsichtig zu tanzen an.
Donnie
Da ich mir noch ziemlich unsicher war, überließ ich ihr die Führung und versuchte mit meinem Fuß parallel zu ihrem wegzutreten, wenn sie sich mir näherte. Walzer war eigentlich ziemlich leicht, nur.. es war ein Unterschied, wenn man sich selbst abmühen musste! Doch allmählich... schien ich tatsächlich in den Rythmus hineinzufinden. Ich musste bald schon gar nicht mehr auf meine Füße sehen sondern konnte mich auf Bella konzentrieren, die mir aufmunternd zulächelte. Ich konnte nun auch nicht mehr anders und lächelte zurück. Meine alten Erinnerungen schienen tatsächlich wieder aufzuleben, mit einem Schlag. Vor meinem geistigen Auge sah ich uns als Kinder an eben dieser Stelle tanzen. Und dann waren wieder im hier und jetzt! Es war unvergleichlich schön!
Jetzt traute ich mich sogar, die Führung zu übernehmen.
Bella
Ich lächelte ihn glücklich an und machte eine Drehung. Dann zog er mich an sich und ich schmiegte mein Gesicht tief in seine Schulter. "Na bitte! Ich sagte doch du kannst es!",sagte ich zufrieden.
Donnie
"Ja.", nickte ich. "Überraschenderweise... tue ich das." Und es fühlte sich schön an. Als wären wir nie weg voneinander gewesen. Lächelnd blickte ich auf sie herab. "Das war schön, Bella. Hab vielen herzlichen Dank!" Sanft drückte ich ihr einen Kuss auf die Wange. Endlich ein weiteres Stück Erinnerung aus unserer gemeinsamen Vergangenheit, welches uns jetzt verband.
Bella
"Gern geschehen, mein Liebling!",sagte ich zu ihm und lächelte ihn zärtlich an. "Um die guten Zeiten eben!",flüsterte ich.
Donnie
Eng drückte ich sie an mich und schmiegte meinen Kopf an ihren Hals. "Genau. Um die guten alten Zeiten..", flüsterte ich leise dagegen und atmete ihren sinnlichen Duft, der mich an süßen, exotischen Früchtetee erinnerte, tief ein. Es war so wunderschön, mit ihr hier zu sein! "Ich wünschte, diese Nacht würde niemals wieder zuende gehen, mein Liebling." Vielleicht sollte ich mich mal an einer Maschine versuchen, die es ermöglichte, die Zeit einzufrieren und die Momente einzufangen. Die Aufsicht darauf ist zwar absurd, aber doch irgendwie berauschend, für immer und ewig mit meiner süßen kleinen Elfe hier unter dem Sternenhimmel über New York zu stehen, Arm in Arm. Und durch nichts getrennt.
Bella
"Das geht mit genauso! Immer mit dir unterm Sternenhimmel zu tanzen ist das schönste und romantischste was ich je mit dir machen will. Nur schade dass es dann nicht so lange dauert. Da wäre es schön, wenn die Zeit lange angehalten wird.",sagte ich zu ihm und schmiegte mich nich tiefer an ihn.
Donnie
Kaum merklich seufzte ich und schloss die Augen. Ich war froh, dass Bella jetzt hier war. Zum einen, weil es hier oben auf dem Dach ganz schön zog und sich eine hauchdünne Schicht Gänsehaut auf meinen Arm bildete. ,,Genießen wir einfach die Zeit..", murmelte ich leise.
Bella
Ich schmiegte mich noch etwas enger an ihm und strich über seine Arme, auf die sich eine Gänsehaut gebildet hat. "Du frierst ja!",flüsterte ich leise hervor. Ich zog ihn zu mir runter und legte eine Wolldecke, die ich mit genommen hatte, über uns. Somit waren wir etwas vor der Kälte geschützt.
Donnie
Dankbar zog ich die Decke etwas enger um meine Schultern und sie etwas näher an mich. Gleich wurde mir viel wärmer, was wahrscheinlich mehr an Bella als an der Wolldecke lag. Liebevoll drückte ich ihr einen Kuss auf die Schläfe.
Bella
Ich schmunzelte verträumt und schmiegte mich immer tiefer an ihm. "Das ist so romantisch!",flüsterte ich zu ihm hoch.
Donnie
Da musste ich ihr recht geben. Es war wirklich eine wundervolle Nacht! Sanft lächelte ich auf sie herab, dann tastete meine Hand nach dem Picknickkorb, der neben uns stand, und zog ihn zu uns herüber. Auf meine Schoß stellte ich ihn ab und öffnete die Klappe. "Dann lass uns mal sehen, was wir als kleinen romantischen Mitternachts-Imbiss eingepackt haben!", meinte ich zu ihr und begann, die Sachen auszupacken. Sehr viel war es nicht, aber für uns beide würde es schon reichen! Neben einer kleinen Schale mit Früchten und einer Flasche Kakao packte ich noch Honig, Erdbeermarmelade, Butter, zwei Brötchen und einen kleinen Kuchen aus.
Bella
"Wow! Also dass sieht super lecker aus!",sagte ich zu ihm und schnappte mir eine Erdbeere die ich dann in den Mund schob. Dann nahm ich noch eine und hielt sie vor seinem Mund. "Aufmachen!",befahl ich ihm sanft.
Donnie
Das tat ich nur allzu gerne! Mit geschlossenen Augen öffnete ich meinen Mund und wartete, bis ich die angenehme, fruchtige Haut der Erdbeere auf meiner Zunge spürte. Genussvoll ließ ich sie mir darauf zergehen und nahm den wohlschmeckenden Geschmack in mir auf. Herrlich! Ich liebte Erdbeeren!
,,Jetzt bin ich dran!", erwiderte ich, ergriff eine Himmbeere und hielt sie ihr entgegen. ,,Also, Luke auf!"
Bella
Ich schmunzelte und öffnete zaghaft meinen zierlichen Mund und ließ die Himbeere hineinfahren, ehe ich sie genüsslich zerkaute. "Mmh. Lecker!",schmatzte ich genussvoll hervor und schluckte. "Einfach herrlich!"
Donnie
Diese herzliche Art, wie sie kaute, war einfach zu niedlich! Liebevoll kniff ich in ihre Wange und wartete auf die nächste Beerenzufuhr. "Um diese Jahreszeit sind die Beeren einfach großartig!", meinte ich lächelnd zu ihr, während ich die Brombeere, die sie mir in den Mund steckte, langsam zerkaute, dabei aber auf deren Saft aufgab da dessen Flécken sich nur sehr schwer wieder herauwaschen ließen und ich Splinters Decke nur ungern ruinieren wollte. Das brachte mich auf etwas. Ich setzte mich etwas aufrechter hin und wischte mir die Hände an einem Blatt Küchenpapier ab. "Also, Bella... ähm, wie sieht es denn in Avalon mit der Nahrung aus?", wollte ich von ihr wissen. "Ähnelt das Essen dort unserem oder ist es.. irgendwie total anders?" Neugierig blickte ich sie an. Es war eine gute Gelegenheit, sie das zu fragen. Wir hatten alle Zeit der Welt und ich konnte endlich etwas über ihre Heimat, dem geheimnisvollen Elfenreich erfahren.
Bella
"Eigentlich schon. In Avalon essen alle fast dasselbe wie die Menschen. Nur gibt es einen Unterschied. Elfen essen kein Fleisch zum Beispiel und sie trinken keine Milch. Höchsten nur Wasser oder Saft von den Beeren. Und wir essen auch Moos.",erklärte ich ihm.
Donnie
Etwas unwillig verzog ich den Mund. "Moos..?", erwiderte ich, wenig begeistert und musterte sie. "Also... du meinst so richtiges Moos, dass zur Weihnachtszeit als Deko und so verwendet wird?" Das war mal was neues. Aber vielleicht hatten Elfen ja auch andere Geschmackssinne als die Menschen und für sie war Moos das, was für uns beispielsweise Zuckerwatte war oder dergleichen. "Und... wie schmeckt dieses Moos? Ist es so eine Art Moos, wie auf Wiesen wächst und das als Deko verwendet wird, zum Beispiel? Oder schmeckt es wie Zuckerwatte oder so?"
Bella
"Ach..das ist ganz unterschiedlich. Eigentlich sind Elfen ja sowas wie Pflanzen. Schließlich unter***n wir uns den Menschen sehr. Wir bekommen keine Pickel oder andere normale Dinge die Teenager haben. Und ich blute nicht. Naja...schon aber es kommt kein Blut bei uns heraus, sondern eine hellflüssige Flüssigkeit.",erklärte ich ihm. Ich merkte dass ich vom Thema gekommen bin. Ich räusperte mich und sagte dann schnell: "Was das Moos angeht, es schmeckt eigentlich wie Salat. Richtiges, frisches Moos von der Wiese. Wenn du nur Moos essen würdest, dann würdest du dich aber ganz gewaltig erschrecken."
Donnie
Das glaubte ich ihr auf´s Wort! Ich glaube, ich würde mit der Zeit echt wahnsinnig werden! Zumal es für mich deutlich angenehmere Geschmäcker als Moos gab! Mit einer Hand angelte ich mir ein Stück von dem mitgebrachten Kuchen und biss herzhaft hinein, um den Gedanken daran zu verscheuchen "Verstehe.", murmelte ich schmatzend, aß fertig und redete normal weiter: "Und habt ihr irgendwelche besonderen Bräuche oder Rituale bei sowas?"
Bella
"Da gibt so einige. Das Sommerfest bei uns in Avalon. Jedes Jahr treffen sich Elfen in Avalon und feiern berauschendes Fest!",erzählte ich ihm. Dabei musste ich lächeln als ich daran dachte. "Tamani und ich haben so viel getanzt und Spaß gehabt. Wir haben soviel gelacht."
Donnie
Das war glaub ich dieser Jugendfreund, der in sie verliebt war, oder? Doch, ich glaubte ja. Aber Sorgen machte ich mir keine. Bella liebte mich, das war das Einzige, was wirklich zählte. Dennoch glaubte ich, dass sie ihn vermisste, und ihre Heimat ebenfalls. Diese Welt unterschied sich dann doch in gewissen Punkten von meiner hier. Naja.. eigentlich sogar in sehr vielen Punkten. Hier wurde kaum aufeinander aufgepasst. Auf der Erde kämpften die Menschen jeder für sich alleine. Nicht alle, aber die meisten. Es grenzte schon fast an ein Wunder, wenn es noch sowas wie Zusammenhalt und Fürsorge gab.
"Bella?", fragte ich sie, diesmal ein wenig vorsichtiger. "Du und Tamani.. habt ihr eigentlich die Chance, euch wieder zu sehen? Oder.. anders formuliert: Vermisst du Avalon und all das Vertrauen, dass du dort hast, sehr?"
Bella
Über diese Frage musste ich sehr lange nachdenken. Es stimmt schon dass ich etwas Heimweh nach Avalon hatte und ich vermisste auch Tamani sehr. Er war mir in den letzten zehn Jahren ein wirklich guter Freund geworden, hatte mich unterstützt mit allem und dass hatte uns richtige zusammen geschweißt. Aber dennoch war ich auch froh hier in New York zu sein. Bei Donnie und meinen Freunden. Hier war jetzt mein Zuhause. Und dennoch würde Avalon mein Geburtsort und Heimat bleiben. Ich senkte den Blick kurz, um dann zu antworten: "Doch. Ein bisschen schon! Aber Tamani hatte mir versichert, bevor ich Avalon verlassen habe, dass er eines Tages mich besuchen wird. Dass hatte er mir fest versprochen.
Donnie
Na, dannhält er sein Versprechen hoffentlich ein. Und hoffentlich gab es keine ''Streitigkeiten'' wenn es so weit sein sollte. Ich würde es jedenfalls gutheißen, wenn er sie besuchen würde. ,,Dann wird er dieses Versprechen sicherlich einhalten! Ganz sicher sogar!", erwiderte ich und drückte ihre Hand ein wenig.
Bella
"Er sagte dass es schon so bald sei. Sobald ich am meisten in Not bin oder das Tor nach Avalon in Gefahr ist.",erklärte ich ihm dabei, während ich seine Hand umklammerte.
Donnie
gab es denn sowas? eine gefahr, meinte ich, in der das portal zu avalon steckte. und bella selbst. ich erwiderte den druck ihrer hand, während ich sie nun sorgenvoll ansah. ,,ist es etwa möglich, dass das - abgesehen von dieser welt- der fall sein wird?", wollte ich wissen.
Bella
"vielleicht.", meinte ich. "aber solange es hier keine orks gibt und der shredder nicht weiß wo das portal ist, ist alles in ordnung. ich würde es sogar spüren, wenn das tor in gefahr stecken würde."
Donnie
aha, also so eine art sechster sinn. praktisch! wenn ich sowas hätte und spüren könnte, wenn mikey unerlaubt mein labor betritt um an meine gerätschaften herumzuspielen oder wenn irgendetwas nicht mit rechten dingen zuging. "dann lass uns mal hoffen, dass das noch so bleiben wird.", erwiderte ich und überlegte dann einen moment lang stumm. "dulcinea wirst du ja nicht gesagt haben, wo sich das portal befindet, also kann sie es unmöglich an shredder weiterleiten."
Bella
"nein. natürlich nicht!",sagte ich zu ihm. "ich habe niemandem gesagt wo das portal ist. ich bin die einzige die den weg zum portal kennt. und es ist meine pflicht darauf zu achten!",sagte ich im ernsten unterton.
Donnie
das war klar, dass sie das geheim halten würde. nicht auszudenken was wäre, wenn jeder erfahren würde, dass es ein portal in eine völlig andere welt gab, in der feen und andere magische kreaturen zuhause waren. ich nickte. "alles klar. aber mach dir darüber keine gedanken. wenn niemand etwas davon weiß, dann ist deine welt in sicherheit!", versicherte ich ihr.
Bella
"Ganz genau!",sagte ich und legte die Arme um seinen Hals. "Und jetzt komm her und küss mich endlich!",hauchte ich an seine Lippen ehe ich meine auf seine drückte und ihm zärtlich küsste.
Donnie
Einer Bitte, der ich nur allzu gerne nachkam, auch ohne dass sie mich darum bat. Mit einem Lächeln kam ich ihr ein wenig entgegen, bis unsere Lippen sich ohnehin schon wie von selbst berührten und begann, sie zärtlich zurückzuküssen. Von den Früchten, mit denen wir uns gegenseitig gefüttert haben, hatten ihre Lippen einen süßen, beerigen Geschmack angenommen. Und es schmeckte, und wie!
Bella
Dasselbe konnte ich nur zurückgeben. Wie besessen küsste ich ihn und fuhr mit meinem Händen über seinem Panzer. Donnie konnte so verdammt gut küssen. Wie konnte ich nur so lange auf ihn und seine Lippen verzichten. Meine Wangen färbten sich schon bereits rosa, während ich ihn küsste und wünschte dass dieser Moment für immer anhalten würde.
Donnie
Das hätte ich mir auch gewünscht! Nur leider musste genau in dem Moment das T-Phone an meinem Gürtel läuten. Zunächst gab ich mein Möglichstes, es zu ignorieren, doch das dumme Ding wollte einfach nicht still sein. Als Bella sich dann von mir löste, war der Zauber ohnehin schon wieder vorbei und ich nahm es grummelnd in die Hand es war Raph. ,,Raph, was ist los?", wollte ich etwas entnervt von ihm wissen. ,,Was? Nein, Bella ist bei mir, wir sind... was? Oh nein, sie ist nicht bei uns, aber wieso..." Als Raph dann weiterredete, traute ich meinen Ohren kaum, meine Augen weiteten sich. ,,Was soll das heißen, Karai ist weg???"
Bella
Alarmiert hin ich den Kopf und sah Donnie beim Gespräch zu. Mit jeder Sekunde die er verbrauchte und mit Raph redete desto blasser wurde er. In meinem Kopf schwirrten alles. Karai verschwunden, die ganze Familie Hamato in großer Aufruhr. Verdammt! Ich wusste doch dass etwas schief gelaufen ist. Ich hatte schon ein schlechtes Gefühl als wir Ella nach unten gebracht und sie versorgt hatten.
Donnie
Während Raph erzählte, wie sie, nachdem sie nach ihr sehen wollten, entdeckten, dass sie in unserem Versteck nicht auffindbar war, nickte ich immer mal wieder. "Ist gut. Alles klar, Raph, wir.. wir kommen so schnell es geht. Bis nachher!" Ich legte auf und steckte das T-Phone wieder weg, während ich Bella einen hilflosen Blick zuwarf. "Ich fürchte, wir müssen unser Picknick an dieser Stelle abbrechen und auf eine andere Nacht vertagen.", meinte ich etwas zerknirscht. "Ein Notfall."
Bella
"Ich hab schon verstanden. Karai ist weg und sie hat jetzt Vorrang.",sagte ich verständnisvoll und packte alles zusammen. "Wir machen uns sofort auf dem Weg, Donnie. Schließlich dürfen wir keine Zeit mehr verlieren!"
Donnie
Zustimmend nickte ich, dann eilten wir los. Tausend Gedanken schossen mir durch den Kopf. Wo war Karai? War sie überhaupt dabei, als wir aus dem Park geflohen waren? Wenn nicht, wo war sie dann jetzt? Irrte sie irgendwo herum? Suchte sie nach uns? Oder... war sie Dulcinea und Tiger Claw in die Hände gelaufen. Ein Gedanke, den ich mir lieber nicht so genau vorstellen wollte! Nicht auszudenken... die Ärmste!
Hoffentlich war das alles bloß ein Missverständnis!
Bella
Ich konnte es ihm ansehen. Seine Miene sprach Bände und ich hoffte zumindest dass es Karai wenigstens gut ging und ihr nichts passiert ist. Ich betete dafür. Nur leider sollte es nicht so sein, wie wir es erhofft hatten.
Karai
das grelle licht einer lampe blendete mich, als ich die augen aufschlug und mich auf dem rücken liegend in einem heißen, stickigen raum wiederfand. was war passiert...? wo war ich hier? und wieso fühlte ich mich so komisch ausgelaugt, als hätte mir jemand meine ganze energie geraubt? benommen versuchte ich, mich von dem staubigen boden aufzurichten, wobei mir jeder knochen im leib einzeln zu schmerzen schien. nicht verwunderlich, bequem war wirklich was anderes! doch wieso war ich hier? und wieso hatte ich überhaupt geschlafen? verwirrt sah ich mich um. hinter mir erkannte ich eine wand, vor der wie in einem gewächshaus aufgereiht einige tropisch aussehende pflanzen standen, von denen ich nicht mal sicher war, ob sie echt waren und nicht bloß aus kunststoff. als ich mich wieder nach vorne drehte, erblickte ich mich, in gestalt meiner weisen schlangen-mutántenseite. ein, zweimal blinzelte ich. ein spiegel? nein, glas. doch warum glas? sah irgendwie aus wie... oh nein! das da! war das nicht stockman??? doch klar, der fliegenfreak, der sich irgendetwas auf einem klemmbrett notierte und über eine art pult herumschwirrte. das konnte nur bedeuten, dass ich mich in shredders hauptquartier befand. welcome at home, dachte ich verbittert. jetzt erinnerte ich mich auch an den zwischenfall im park, als ich mit den jungs und bella auf dem konzert von raphaella war und dann von tiger claw und dulcinea angegriffen wurden. natürlich. sie hatten mich hier her verschleppt. und jetzt saß ich in einem verdammten terrarium fest, während shredder schon wer weiß was für pläne mit mir hatte. von der einen auf die andere sekunde wurde mir übel und ich wich eingeschüchtert einige meter zurück. oh gott... ich hatte wirklich nie angst, weder vor shredder noch vor seiner rache. aber jetzt, nach allem, was passiert war, war ich mir nicht mehr so sicher, dass er seinen zorn nicht doch gegen mich richten würde. oder gegen meine familie, was er im grunde ohnehin vorhatte.
shredder:
zunächst konnte ich es tatsächlich kaum glauben, dass tiger claw und meine neue kriegerin es tatsächlich geschafft hatten, meine tochter zu fangen. ein erfolg von seiten meiner schergen? nach all den enttäuschenden misserfolgen? welch ein wunder! doch stockman sollte nicht gelogen haben, als er mir die nachricht überbrachte. und wenig später im labor konnte ich mich selbst überzeugen. karai befand sich in schlangengestalt in einem eigens für sie angefertigten terrarium, in welchem sie vorübergehend bleiben musste, bis ihr heilungsprozess beginnen konnte. dieser musste so bald wie möglich in angriff genommen werden, wenn das serum so weit war. bei der a´subt hatte es schonmal funktioniert. wenn noch ein paar feinheiten vorgenommen werden, würde alles reibungslos klappen. "wie weit ist das serum?", wollte ich einige zeit später, als ich mich wieder im thronsaal befand, wissen. xever, der die lage für mich im auge behalten sollte, erwiderte: "stockman sagt,er wäre bald so weit. er müsse nur noch die essenz verfeinern und dosieren, dann kann mit dem experiment begonnen werden!"
"ausgezeichnet! wo sind tiger claw und dulcinea? ich wünsche, sie augenblicklich zu sehen!"
dulcinea:
flammen zuckten. dichte rauchschwaden verdunkelten den himmel und die luft zum atmen, verpestet mit dem ekelhaften gestank der geschosse, nachdem sie ihre munition abgefeuert und ein, zwei oder vier weitere a´subt-leben mit einem schlag beendet hatten. verletzte. verloren gegangene. tote. überall kummer und leid und ich selbst schien wie eingefroren, unfähig, irgendetwas zu unternehmen, während meine heimat, alles, was ich je gekannt und geliebt hatte, stück für stück den erdboden gleich gemacht wurde. ich konnte nur zu sehen. nichts tun, einfach nur zusehen. und dann tauchte sie wieder vor mir auf, hilfesuchend auf mich zuwankend, ihre augen vor panik geweitet, während ihr einst mal weißes fell an mehreren stellen von tiefen wunden übersät und vom blut verklebt war. wobei es nicht nur das ihrige war. sie wankte immer schneller auf mich zu, mit diesem hilfesuchenden ausdruck auf dem gesicht, als wäre ich ihre einzige hoffnung. sie streckte die pfoten nach mir aus, die ebenfalls blutüberströmt waren. "dulcinea!", schrie sie mit merkwürdig fremd klingender stimme, als wäre sie irgendetwas anderes als meine schwester. meine kleine schwester, mit den wohl schönsten und blausten augen, wie ich sie noch nie zuvor von einem a´subt gesehen hatte und wie es sie wohl nur einmal gab.
mit einem mal verschwand ihr bild vor mir, ebenso dass meiner brennenden welt, stattdessen fand ich mich in einem mir unbekannten raum wieder, der von den ersten sonnenstrahlen des neuen tages bereits hell erleuchtet war. verwundert blinzelte ich in das grelle licht und stellte schließlich fest, dass ich bloß geträumt hatte. ein traum. ein einziger, grauenvoller alptraum, mehr nicht. fast schon veralbert schüttelte ich den kopf und richtete mich ein stück auf, hielt aber inne, als der untergrund, auf dem ich mich abstütze, sich leicht zu rühren begann. erst jetzt bemerkte ich tiger claw, der selig neben mir schlief und die arme dabei um mich gelegt hatte. richtig, wir befanden uns nach wie vor in meinem zimmer, in welches wir uns gestern begeben hatten, von da an war meine erinnerung irgendwie getrübt. mein blick ruhte weiterhin auf ihm, obwohl ich doch noch ziemlich verschlafen war. aber tiger claw sah in diesem schlafenden zustand so... anders aus. nicht wie die hart gesottenen kampfmaschine, als die er sich so immer ausgab. er wirkte so unscheinbar. so ruhig, als könnte er keiner fliege etwas zu leide tun. eine ganz neue seite an ihm, aber es war schön, dass ich zu den wohl seltenen geschöpfen zählte, die ihn so erleben durften. ein lächeln legte sich, trotz meines immer noch anwährenden unwohlseins wegen dem alptraum, über meine lippen und ich hob sanft die pfote, um die kontur seiner weichen wange nachzufahren. in diesem moment klopfte es laut an die tür. unwillkürlich zuckte ich ein wenig zusammen und blickte verwirrt zur tür. wer war das denn jetzt? war es etwa schon so spät oder hatte da einfach nur jemand ein gesteigertes interesse daran, uns auf die nerven zu fallen? als es erneut polternd an die tür klopfe, seufzte ich, löste mich so behutsam aus tiger claws umarmung, sodass ich ihn nicht weckte und erhob mich aus dem bett. träge schlurfte ich zur tür und fuhr mir kurz über das leicht zerzauste kopffell. gerade im moment als es nochmal klopfte, öffnete ich abrupt die tür und schleuderte dem ungebetenen besucher gleich ein ziemlich kiebiges: "was!?!" entgegen.
es war dieser fischmútant mit den roboterbeinen und so, wie er michnun anstarrte, schien er überhaupt nicht damit gerechnet zu haben, mich hier in tiger claws räumlichkeiten anzutreffen. als er mich nun.. naja... wie ein fisch anstarrte, seufzte ich und lehnte mich in den türrahmen. "guten morgen heißt das, soviel wie ich weiß? und du hast jetzt genau fünf sekunden zeit, zu sagen was du willst, bevor ich die tür wieder zumache."
"w...wo ist tiger claw...?", stammelte der fisch nun und starrte verwirrt an mir vorbei ins zimmer. auch ich warf einen liebevollen blick hinein und meinte: "er schläft noch. also bitte, die zeit läuft noch."
Fishface: "Meister Shredder verlangt eure Anwesenheit. Es geht um Karai.",meinte ich zu ihr und deutete mit dem Daumen in eine Richtung. "Also...ich soll euch beide bloß holen weil er noch was mit euch besprechen und zeigen wollte.",fügte ich noch hastig hinzu und hoffte sie würde kapieren worauf ich hinaus wollte. Diese seufzte nur genervt und sagte in einem forschen Ton: "Gib uns ein paar Minuten." Dann knallte sie die Tür vor meine Nase zu und ich stand wieder alleine im Flur. Entweder die Señorita hat es verstanden und weckt jetzt meinen Teamkollegen oder sie hielt mich für komplett verrückt und hat sich wieder schlafen gelegt. Ich zuckte die Achseln lehnte mich an die Wand und wartete.
Dulcinea
Was konnte Shredder jetzt, so früh am Morgen, von uns verlangen? Karai war doch in Gewahrsam und sicher im Labor der Fliege, so, wie er es wollte! Oder hatten wir irgendeinen Fehler gemacht? Aber welcher sollte das sein? Kopfschüttelnd ging ich um das Bett herum auf Tiger Claws Seite und dann ein wenig in die Knie. Ich wollte ihn nur ungerne aufwecken, aber wenn Shredder uns beide sehen wollte, dann kam ich da wohl oder übel nicht drum herum. Behutsam legte ich meine Pfote wieder an seine Wange und beugte mich ein wenig vor. "Tiger Claw.", flüsterte ich leise in Richtung seines Ohres. Keine Reaktion, nur eine kurze Kopfbewegung. Wirklich, wie ein Stein...
"Tiger Claw.", sagte ich nun etwas deutlicher und gab ihm einen Kuss auf die Stirn. "Steh a-auf. Es ist Morgen, und da draußen auf dem Flur wartet eine Nervensäge, die uns sehen will.", flötete ich und strich ihm zärtlich über die Wange.
Tiger Claw
Ich öffnete die Augen und lächelte, als ich Dulcinea's schönes Gesicht sah. "Hey.",grüßte ich sie und küsste sie auf die Wange. "Ich hab dich gar nicht gehört wie du wach geworden bist!",sagte ich zu ihr und setzte mich um mich ausgiebig zu strecken.
Dulcinea
,Das wundert mich nicht, du hast ja auch geschlafen wie ein Stein!", bemerkte ich schief grinsend, stand auf und ließ mich dann mit einem leisen Seufzen um seinen Hals fallen, nachdem er sich gestreckt hatte. ,,Ich wäre sooo gerne noch etwas mit dir hier liegen geblieben, aber leider ruft die Pflicht..", murrte ich an das weiche Fell seines Halses und kuschelte mich etwas enger an ihn. Zeit war etwas schreckliches! Einerseits waren es Sekunden, die zum Zerreißen qualvoll waren, andererseits verging sie dann doch wieder viel zu schnell. Gestern in Tiger Claws Armen hatte ich mich endlich vollkommen gefühlt. Ausgeglichen und... entspannt. So, als wäre ich in dieser Welt angekommen, wovon ich wahrscheinlich aber doch noch Meilensteine entfernt war. Aber bei ihm fühlte ich Geborgenheit. Er gab mir das Gefühl, vollkommen richtig am Platz zu sein.
Tiger Claw
"Ich kann dich verstehen, meine Süße. Aber wir müssen leider.",sagte ich zu ihr, konnte aber nicht widerstehen und legte den Arm um sie, um sie mich fester an mich zu ziehen. Mir wäre es auch lieber dass wir noch eine kleine Weile hier blieben und ich sie in meinen Armen halten konnte. Nichts wünschte ich mir mehr als dass hier.
Dulcinea
Mir kam kurz der Gedanke, einfach die Vorhänge zu zu ziehen und die Uhrzeit, die in einem seltsamen grauen Kästchen auf Tiger Claws Nachttisch angezeigt wird, etwas nach hinten zu manipulieren um uns so noch etwas Zeit für uns zu beschaffen. Aber das wäre doch etwas zu albern gewesen, außerdem stand dieser Xever noch draußen vor der Tür. ,,Du hast recht, mein Liebling..", murmelte ich und verharrte noch einige Sekunden in seiner wohligen Umarmung, aus der ich mich am liebsten nie wieder gelöst hätte, tat es dann aber doch. Wirklich schweren Herzens! Um das zu überspielen streckte ich mich etwas und dehnte meine Beine ein wenig. ,,Dann.. aber mal los, sonst schlägt der Fisch da draußen noch Wurzeln!"
Tiger Claw
Ich nickte und stand dann schließlich auf. Genüsslich streckte ich mich und sah dann Dulcinea an. Eilig gab ich ihr noch einen Kuss auf die Wange, ehe ich zur Tür ging und die Hand auf die Klinke legte. Lächelte sah ich sie an. "Nach Ihnen, My Lady!",sagte ich zu ihr.
Dulcinea
das war mein tiger claw! einfach ein wahrer gentleman. jedenfalls für mich!
mit einem lächeln schritt ich mit einem warmen "danke sehr!" an ihm vorbei durch die tür, welche er mir großzügigerweise aufhielt und strich ihm im vorbeigehen mit meinem katzenschwánz ein wenig am kinn entlang.
während er und ich gemeinsam mit xever in richtung des thronsaales gingen, sagte keiner von uns etwas. zeit für mich, etwas in gedanken zu schwelgen. was war so dringend, das shredder uns jetzt hatte zu sich bestellen lassen? war es wegen karai? wegen tiger claws verletzung? oder doch etwas komplett anderes... nichtwissen gefiel mir nicht und spontanität verabscheute ich wie die pest. ich mochte es lieber, alles sorgfältig zu planen und mich auf alles vorbereiten zu können, was mir bevorstehen würde. etwas unsicher warf ich einen seitenblick auf tiger claw. er schien die ruhe selbst zu sein, als würde er keinerlei bedenken mit sich tragen. das verwunderte mich doch etwas. aber tiger claw war eine starke persönlichkeit, dass er sich von nichts und niemanden so einfach einschüchtern ließ, war wiederum eine seite an ihm die mich faszinierte. vielleicht machte ich mir aber auch viel zu viele gedanken. immerhin war ich erst seit kurzem beim foot clan dabei und wusste noch nicht genau, wie das hier lief.
Tiger Claw
Xever führte uns zum Keller. Wir mussten sehr lange runter, ehe wir dann da waren und vor Shredder zum stehen kamen. Er hatte uns den Rücken gekehrt und schaute auf irgendwas, was wir nicht sehen konnten. Ich verbeugte mich kurz und fragte dann, ohne auf zu sehen: "Meister Shredder. Sie wollten uns sprechen?"
Dulcinea
"richtig. tiger claw und dulcinea!" shredder drehte sich zu uns um und nun konnten wir den gegenstand erkennen, der sich in seinen händen befand. es war ein länglicher glasbehälter mit einer zähen, blutrot schimmernden flüssigkeit darin. für einen moment stockte mir der atem. es sah wirklich aus wie blut, riechen tat es jedoch nicht danach. und irgendwie kam es mir auf eine seltsame art und weise bekannt vor. fieberhaft überlegte ich, kam jedoch zu keinem entschluss. nur in meinen schläfen wurde für eine sekunde wieder einmal das unangenehme pochen geweckt.
"ich habe euch gerufen", redete shredder weiter, "um euch eure nächsten verhaltensweisen mitzuteilen. außerdem möchte ich anmerken, dass ihr beide hinsichtlich der suche meiner tochter außerordentlich gute arbeit geleistet habt!" sein blick blieb auf mir ruhen. "mir scheint, mit dir hat sich der foot-clan einer fähigen und vor allen dingen würdigen kriegerin bereichert, dulcinea!" etwas errötend senkte ich den kopf und ging ein wenig in die knie. "ihr ehrt mich, meister shredder. habt vielen dank!" er nickte einmal, doch als ich den blick wieder erhob, bemerkte ich, dass seiner ein wenig frostiger geworden war. "dennoch dulde ich es nicht, wenn operationen über meinen kopf hinweg durchgeführt werden! das gilt für tiger claw, meinen anderen schergen und auch für dich! auch wenn ihr erfolg gezeigt habt, die befehle gebe ich! und weitere einzelgänge werden von mir mit harten konsequenzen bestraft, ist das klar?"
ergeben nickte ich, auch wenn sich etwas unmut in mir aufrümpfte. ich dachte, es wäre alles in ordnung, solange seine tochter wieder zu ihm zurückkam. auch eine kleine ungeplante mission gegen die turtels. doch ich ließ mir lieber nichts anmerken. "ja, meister shredder!"
Tiger Claw
Ich habe stumm mit zu gehört. Dulcinea...hat keine Schuld. Und ich wollte nicht dass sie jetzt dafür Ärger bekam. Auch wenn das jetzt mich den Kopf kosten würde, hob ich den Kopf und sagte: "Meister Shredder. Es war nicht Dulcinea's Schuld. Ich hatte diese Idee gehabt und wollte sie alleine holen. Aber Dulcinea wollte nicht dass nichts schief läuft und wollte mich davon abhalten. Ohne ihre Hilfe wäre aus diesem Schlamassel nicht rausgekommen. Sie hat mir das Leben gerettet! Wenn sie jemanden bestrafen sollten dann wohl mich." Ich wagte kaum den Blick von Shredder abzuwenden. Es war eine Notlüge, ich weiß, aber ich wollte ja nicht dass Dulcinea keinen Ärger bekam. Lieber nahm ich die Schuld auf mich als dass sie sie selbst und allein bekam.
Dulcinea
Erschrocken und fassungslos starrte ich ihn an. Was um alles in der Welt tat er denn da? Das was er da erzählte entsprach nur in einigen Normen der Wahrheit und er belastete sich selbst damit. Auch wenn es mich freute, dass er mich verteidigte, so sollte er sich selbst nicht um Kopf und Kragen reden! Doch gerade als ich Widerspruch gegen diesen Widerspruch leisten wollte erhob Shredder das Wort, nachdem er einige Sekunden geschwiegen und überlegt hatte. "Da ihr beide meine Tochter gefunden und hergebracht habt, belasse ich es fürs erste noch bei dieser Verwarnung. Aber merkt euch beide eines, bei einem weiteren unangekündigten Manöver von einem von euch wird meine Gnade nicht mehr so großzügig ausfallen!" Er schien durch Tiger Claw nicht weiter erzürnt worden zu sein und seine Wut auch glücklicherweise nicht auf ihn zu lenken. Ein Glück! "Jawohl, Meister!", nahm ich es mir heraus, für uns beide zu antworten. Einen Augenblick hielt ich inne, doch dann wagte ich es doch, weiterzusprechen. "Nicht geschieht mehr gegen Euren Willen, Shredder! Und deswegen..." Nachdem ich eine Nacht über meinen missglückten Rachefeldzug geschlafen hatte war ich zu einem Entschluss gekommen. Niemals würde ich mich einschüchtern lassen und aufgeben! Ich werde das bekommen, was mir und meiner Heimat und meiner Spezies zustand! Ich würde meine Liste abarbeiten und mich an jedem rächen, dessen Name darauf notiert war. Jedem!
"... erbitte ich mir Eure Erlaubnis für eine weitere Mission! Ich will Rache an denen nehmen, die mich getäuscht und ausgenutzt und von meinem Pfad abgängig gemacht haben! An den Mighty Mutanimals!"
Tiger Claw
Shredder schien eine Weile zu nachdenken. Das konnte ich zwar in seinen Augen nicht sehen, aber ich spüren schon. Dann seufzte er leise auf und sagte dann schließlich: "Also schön! Die Erlaubnis wird dir erteilt, Dulcinea. Unter einer Bedingung: Tiger Claw wird dir dabei helfen und dich gut im Augen behalten.",sagte er schließlich.
Dulcinea
Jetzt war ich diejenige, die überlegte. Es war nicht so, dass mir Tiger Claws Anwesenheit zuwider war, ganz im Gegenteil! Letzte Nacht hatte sich erwiesen, dass ich auf ihn zählen und gut mit ihm zusammenarbeiten konnte. Aber ich wollte ihn nicht noch ein zweites Mal hineinreiten, zumal er von Raphaelas Wunde immer noch geschwächt war, trotz meiner Heilung. Ich hätte ihm lieber aus der ganzen Sache herausgehalten um ihn nicht noch einmal in Gefahr zu bringen. Doch wenn Shredder es nur unter dieser Bedingung gestattete und Tiger Claw sich ohnehin nicht abwimmeln lassen würde musste ich mich wohl damit zufrieden geben. Also nichte ich, wenn auch überdrüssig. "Sehr wohl, Meister."
Shredder nickte noch einmal, dann wandte er sich um und richtete den Blick wieder auf das Terrarium, in dem seine Tochter gefangen war. "Lasst mich nun allein." Das taten wir. Nur zu gerne! Nachdem wir das Labor verlassen hatten atmete ich tief durch. "Verstehe mich nicht falsch", begann ich, "aber ich bin mir nicht sicher ob es klug wäre, dir das zuzumuten. Du bist von dem gestrigen Kampf immer noch geschwächt und außerdem..." Meine Ohren legten sich bei dem Gedanken an Raphaelas Bisswunden zurück und mein Blick senkte sich. "... will ich nicht dass du wegen mir wieder in Gefahr gerätst. Das könnte ich mir niemals verzeihen!"
Tiger Claw
Ich trat auf sie zu und legte beide Hände auf ihre Schulter. "Dulcinea. Ich bin hart im Nehmen und bin schon vielen davon gekommen. Also wird mich sowas auch nicht aufhalten dir bei deiner Rache zu helfen. Ich würde sogar für dich sterben!",meinte ich ernst und legte die Hand auf ihre Wange. "Ich werde dir helfen so gut es geht und macht um mich keine Sorgen. Bei nächsten Mal werde mehr auf der Hut sein.",versprach ich ihr.
Dulcinea
Tja, was das mit dem Abwimmeln anging lag ich wohl richtig. Tiger Claws Treue und Loyalität rührte mich, weswegen ich zaghaft seine Pfote, die auf meiner Schulter ruhte, ergriff und meine Wange dagegen schmiegte. "Ich danke dir, mein Liebling! Doch das mit dem Sterben solltest du erstmal hinten anstellen. Jetzt, wo ich dich gefunden habe..." Zärtlich drückte ich ihm einen kleinen Kuss auf den Handrücken und lächelte ihm zu. "Hoffentlich wirst du es auch tatsächlich nicht bereuen."
Tiger Claw
"Ich werde es niemals bereuen, mein Engel der Nacht! Du bist von jetzt das Wichtigste in meinem Leben das zählt. Du bist das Einzigstes was mich am Leben erhält!",sagte ich zu ihr und sah sie aus ernsten und funkelnden Augen an.
Dulcinea
Das hatte Kéthchaah niemals zu mir gesagt. Er bezeichnete mich immer als die Schönste, die Mutigste, als Blume und Juwel. Aber er hatte niemals gesagt, dass ich die Einzige wäre. Das war eigentlich alles, was ich jemals aus dem Munde eines Mannes hören wollte. Ich wollte nicht die Schönste, Talentierteste oder eine Blume für ihn sein, sondern die Einzigste. Mehr nicht. Dankbar funkelte ich Tiger Claw an, löste mich dann jedoch von ihm. "Ich danke dir, Tiger Claw. Du ahnst nicht, wie viel mir deine Worte bedeuten, mein Liebling." Ich verstummte kurz, fuhr gleich darauf weniger zärtlich fort. "Dann sind es du und ich gegen unsere Feinde. Ich habe für mein Vorhaben bereits einen Plan, um die Mutanimals in eine Falle zu locken. Aber dafür brauche ich ein... ein... wie nennt man diese kleinen quadratischen Dinger in die man spricht und aus denen dann diese Stimmen herauskommen?", wollte ich wissen.
Tiger Claw
"Meinst du jetzt das Walkietalkie?",fragte ich sie mit schiefen Blick und schmunzelte leicht wie sie versuchte einen Gegenstand zu bezeichnen, dessen Namen sie nicht kannte.
Dulcinea
,,Ja. Ich meine nein! Ich meine diese kleinen, flachen Bildschirme, aus denen Musik läuft und mit diesem komischen Internetz. Du weißt schon, Interstellar, Phasenbook und WasApp. Ein... na ein... oh Mann!" Frustriert klatschte ich mir die Pfote an die Stirn. ,,Ich hàsse diesen modernen Fortschritt und die... Begriffe hier!"
Tiger Claw
Ich schmunzelte leicht und hob ihr Kinn sacht an, damit sie mich ansehen konnte. 'Das ist doch nicht schlimm, Liebes. Was du meintest, war ein Handy."erklärte ich ibr.
Dulcinea
"Ballistro!", rief ich, erleichtert darüber, mich endlich wieder an dieses verflixt simple und doch so hartnäckige Wort erinnern zu können. "Ein H-Handy. Genau das meinte ich!" Strahlend blickte ich Tiger Claw an, nachdem er mich auf des Rätsels Lösung gebracht hatte und legte dann -obwohl das eigentlich nicht meine Absicht war- meine Pfoten bittend ineinander. "Ich benötige ein Handy. Bitte."
Einige Sekunden später standen er und ich in der Küche und ich hielt eines dieser kleinen, flachen und eckigen Dingern in der Pfote. Diese drückte ich fest zusammen. Vor meinem inneren Auge sah ich das Gesicht von Slash, diesem herzlosen, hinterhältigen Verräter, und wie er mir sagte: "Es ist sehr wichtig, dass du dir diese Zahlenfolge merkst, Dulcinea. Wann immer du uns brauchst, musst du diese Nummer wählen, und wir werden zur Stelle sein!"
Diese Nummer hatte ich mir sooft eingeprägt wie einem Kind ein Tischgebet beigebracht wurde. Es war seltsam, dass ich mich nach dem Schlag im Labor an die Kombination erinnern konnte, doch jetzt würde es mir zum Vorteil werden.
"Und du bist dir wirklich zu einhundert Prozent sicher, dass du´s riskieren willst?", fragte ich Tiger Claw ein allerletztes Mal und blickte ihn prüfend ins Gesicht. Ich wäre ihm nicht beleidigt, wenn er einen Rückzieher machen würde. Ehrlich gesagt wäre ich erleichterter, wenn er sich auf seine Genesung konzentrieren würde anstatt diesen Akt der Rache mit mir vollziehen zu wollen. Doch zwingen konnte ich ihm nicht. Es war seine Entscheidung.
Tiger Claw
"Absolut!",meinte ich zu ihr und nickte wild entschlossen. Ich war nämlich Feuer und Flamme. Okay, meine Genesung geht vor, stimmt schon. Aber ich will Dulcinea bei allem helfen. Danach werde ich mich voll und ganz meiner Gesundheit zuwenden. Großes Indianerehrenwort!
Dulcinea
dann sollte es so sein. auch wenn mir eine andere antwort lieber gewesen wäre lächelte ich tiger claw dankbar an, ehe ich begann, die nummer einzutippen.
raph:
es war wie in einer ziemlich miesen pointe. durch den trubel mit ella hatten wir nicht mitbekommen, dass karai nicht bei uns war, als wir aus dem park geflohen waren. jetzt war sie wieder einmal alleine da draußen, vollkommen schutzlos und shredder würde sie wieder jagen. wenn er sie nicht sogar schon in seine gewalt gebracht hatte. nahm dieser dämliche teufélskreis denn gar kein ende mehr??????
während die anderen auf donnie und bella warteten hatte ich mir mein t-phone geschnappt und mich in mein zimmer verkrümelt. ich musste slash erreichen! er und die anderen mutanimals wussten noch nicht von dulcineas radikalisierung zum foot clan und es lag nahe, dass sie sich an ihnen ebenfalls rächen wollte. was sagte sie noch? wir wären schuld, dass ihre welt verloren wäre und sie ihren artgenossen nicht mehr rechtzeitig helfen konnte. sie machte uns dafür verantwortlich. jeden von uns. und sie würde keine ruhe geben, bis sie uns dafür nicht zur rechenschaft gezogen hatte. "komm schon, nimm ab, slash!", murmelte ich ungeduldig. dann endlich hörte ich seine stimme am anderen ende der leitung.
"slash! na endlich!"
slash:
"raphael, was ist los?", wollte ich von ihm wissen und strich mir müde über die stirn. seit der sache in den katakomben des foot clans hatte ich kaum ein auge zu getan. zu groß war meine sorge darüber, was sie alles mit dulcinea angestellt haben könnten. war sie tot? war sie am leben? wir hatten unser möglichstes getan, irgendetwas herauszufinden, aber von shredders hq drang nicht der kleinste hinweis zu uns durch. als hätten sie sich von selbst einbetoniert. weswegen rief raph nun an und klang dabei so aufgeregt? wusste er etwas von ihr? oder war doch irgendetwas anders los. in den nachrichten hatten sie eine eilmeldung gebracht, dass es im park einen *** gegeben hatte. vielleicht war das der grund. "ich habe in den nachrichten von dem *** im park gehört. wart ihr etwa dabei, wurdet ihr verletzt?"
"es ist nichts allzu schlimmes passiert.", erwiderte er und redete gleich weiter. "aber ich muss mit dir unbedingt über etwas reden, es hat mit..."
"eine sekunde!", unterbrach ich ihn, als ich plötzlich den signalton von einem weiteren anruf vernahm. die nummer, die auf dem display stand, kannte ich nicht. doch mein gefühl sagte mir, dass ich schleunigst mehr davon in erfahrung bringen sollte. "warte kurz raphael, da ist ein zweiter anruf."
"slash, bitte, es ist wirklich..." raphael verstummte, da ich bereits auf die andere leitung umgeschaltet hatte. es herrschte stille. nur das leise knacken der wackeligen telefonleitung war zu hören. "hallo...?", fragte ich in das mikrofon und wartete auf eine reaktion. das eigenartige gefühl in meinem bauch verstärkte sich. dann plötzlich ertönte eine stimme, die berge in mir zum einsturz brachten. "slash...?"
die stimme von dulcinea klang dünn und zerbrechlich. fast schon kleinlaut. als wäre sie mit den nerven am ende. "dulcinea? dulcinea, bist das wirklich du?", hauchte ich mit stockender stimme hervor. ein schlucken war zu hören. vielmehr zu erahnen. "j-ja, slash, i-ich bin es. ich... ich bin am leben. es geht mir gut."
"wo bist du?", wollte ich aufgeregt von ihr wissen. "bitte, du musst mir helfen! sie.. sie wollen euch treffen! auf dem verlassenen baugrund, dem... dem großen bürokomplex am rande von chinatown. andernfalls.:." sie brach ab und stieß dann lautlos flüsternd hervor. "ich hab angst, slash. hohl mich hier raus, bitte. ich flehe dich an, lass... mich nicht im stich." das telefonat wurde beendet und ihre stimme verstummte. stockman stand ich da und starrte wie gebannt auf das telefon in meiner hand.
Tiger Claw: Fasziniert sah ich ihr beim Gespräch zu und lächelte dabei. Sie konnte sich wirklich gut verstellen. Aber Slash schien den Köder zu schlucken, Dulcinea lächelte spitzbübisch als sie dann das Gespräch beendete. Gespannt sah ich sie an. "Und? Hat es geklappt?",wollte ich dann wissen.
Leatherhead: Besorgt sah ich Slash an der ganz bleich im Gesicht wurde. "Mein Freund. Was hast Du?",fragte ich ihn und legte eine Hand auf seine Schulter.
Dulcinea
Triumphal wog ich das Handy in meinen Pfoten, drehte dann den Kopf und grinste ihn unheilvoll an. "Was denkst du denn, wie es geklappt hat? Ich sage dir, es ist immer gut, seinen Feinden einen Schritt voraus zu sein!" Ich legte das Handy auf den Küchentisch und stützte mich einen Moment lang darauf ab. Ich würde sie in Stücke reißen. Jeden einzelnen von Ihnen werde ich das Herz und die Seele obendrein herausbrennen! "Wir sollten keine Zeit verlieren!", knurrte ich leise. "Ich weiß genau, dass sie kommen werden! Slash hat keine Ahnung, dass ich seine miesen Lügen durchschaut habe! Und ich kann´s kaum erwarten, ihm in die Augen zu sehen, während ich ihn dafür büßen lasse! Leiden lasse!"
Slash: Wie elektrisiert wandte ich mich zu ihm um. "Dulcinea hat sich gemeldet. Sie lebt! Und sie wird von diesem hinterhältigen Schurken im alten Bürohaus gefangen gehalten! Wir dürfen keine Zeit verlieren!" Bevor ich´s vergas, schaltete ich wieder auf Raphaels Leitung um. "Raphael, wir müssen unser Gespräch verschieben! Es gibt ein Lebenszeichen von Dulcinea, es geht ihr gut! Ich melde mich bei dir!"
Raph: "Warte, nein! Slash, genau darüber wollte ich mit dir... reden." Er hatte aufgelegt. Und meine Gedanken begannen, Karussell zu fahren. Was zur Hölle ging da vor sich? Dulcinea hat sich gemeldet? Bei Slash!??! Das konnte nicht sein! Dulcinea würde es wohl kaum auf einen Tag geschafft haben, zur Vernunft zu kommen und sich bei ihren Freunden zu melden. Nein, das nicht. Oder aber...
Ella: "Raph?",kam es leise von mir und ich legte eine Hand auf seine Schulter. "Ich spüre dass etwas nicht stimmt, nicht wahr?",fragte ich und sah ihn unsicher und teilweise verängstigt an.
Tiger Claw: "Kann ich mir vorstellen!",sagte ich und stand auf. "Dann lass uns los gehen. Wir wollen doch nicht zu spät kommen und deine "Freunde" nur ungern warten lassen.",sagte ich in Anführungszeichen und steckte zur Sicherheit das Handy ein. Nur für den Fall dass wir Hilfe brauchten.
Dulcinea
"Nein!", schnaubte ich. "Das sollten wir allerdings nicht!"
Raph: Kaum merkbar schüttelte ich den Kopf. "Ich werde das Gefühl nicht los, dass Dulcinea irgendwas plant! Ich wollte Slash gerade vor ihr warnen, aber er meinte, dass sie sich gemeldet hatte und dass es ihr gut ginge!" Ratlos blickte ich sie an. "Denkst du, Dulcinea will sie nur in eine Falle locken?"
Ella: "Ich bin mir nicht ganz sicher!",meinte ich zu ihm und senkte den Blick. "Aber wenn es wirklich eine Falle Ist, dann sind die Mutanimals in Gefahr!",sagte ich und sah zu ihm auf. "Ich schlage vor wir sollten uns schleunigst auf die Suche mach den anderen machen und sie warnen."
Raph
"Das denke ich auch!", nickte ich und verließ mit ihr eiligst das Zimmer. Im Wohnzimmer empfing mich Leo schon, der wegen Karai nach wie vor ziemlich durch den Wind war. "Konntest du Slash erreichen?", wollte er von mir wissen. "Ja, aber wir haben ein weitaus größeres Problem!", erwiderte ich düster. "Ich befürchte, dass Dulcinea den Mighty Mutanimals eine Falle stellen will um sich an ihnen zu rächen! Slash sagte mir, dass sie Kontakt mit ihnen aufgenommen hat und ich befürchte, er verrennt sich da blindlings in etwas! Ich konnte ihm nicht mehr sagen, dass Dulcinea jetzt zu Shredder gehört!"
Leo
"Und jetzt sollten wir sie sofort suchen bevor es zu spät ist!",erklärte Ella hinzufügend. Ich überlegte kurz. Das war riskant! Aber wenn wir so unsere Freunde finden und sie vor einer Katastrophe bewahren könnten, dann sollten wir schnell handeln. "Also gut. Dann lasst uns aufbrechen Team!',sagte ich schließlich
Raph
"Sollten wir vorher nicht auf Bella und Donnie warten?", überlegte Mikey -was bei ihm schon an ein Wunder grenzte- aber ich schüttelte den Kopf. "Wir haben keine Zeit zu verlieren!", meinte ich entschieden und sprintete in Richtung Shellrizer. "Donnie sagen wir einfach über Funk bescheid, die beiden wissen dann schon, was zu tun ist!"
Slash: Das riesige Pénthòuse an der Grenze des Stadtbezirkes Chinatown sollte einmal ein großer Arbeitgeber für viele Menschen werden. Doch dann meldete die Baufirma, die das Gebäude hochziehen sollte, Insolvenz an, das auftraggebende Unternehmen machte einen gigantischen Verlust und ging ebenfalls Bankrott. Seitdem rottete das Haus langsam in sich zusammen. Nicht mal die alten Baggerfahrzeuge und Kräne, welche nach wie vor auf dem Gelände standen, wurden abgebaut und weggeschafft. Es hatte niemanden so richtig interessiert. Wahrscheinlicher war, weil der Abriss bzw. eine Übernahme von einem anderen Unternehmen oder Baufirma viel zu riskant gewesen und Unmengen an Geld gefressén hätte. Vielleicht hatte man Angst, dass auf dem Haus eine Art Fluch lastete, der jeden ruinierte, der auch nur in die Nähe kam. Eine träge kleine Geschichte. Aber dafür eignete sich das Haus hervorragend für eine kleine Konversation, die nicht unbedingt ein jeder mitkriegen musste. Vor allem für Mistkerle wie der Foot Clan. Wenn ich die in die Finger bekam! Ich war mir zu einhundert Prozent sicher, dass hauptsächlich Tiger Claw dabei seine Finger im Spiel hatte! Natürlich, eine Übergabe oder etwas dergleichen! Passte zu diesem lausigen kleinen Streuner! Blieb nur zu hoffen, dass er mit ihr alleine war, so konnten wir am ehesten mit ihm fertig werden.
Ella: "Dem Stimme ich ausnahmsweise zu.",stimmte ihm Leo zu was mich auch überraschte. Aber ich wagte es nicht gleich einen blöden Spruch auszusetzen. Also machten wir uns auf dem Weg zum Treffpunkt. Hoffentlich kamen wir nicht zu spät.
Slash
"Rockwell, kannst du irgendwas spüren?", wollte Leatherhead von mir wissen, nachdem wir angekommen waren und nun den Treffpunkt ins Visier nahmen. Ich schloss meine Augen und konzentrierte mich. Doch meine mentalen Kräften konnten rein gar nichts wahrnehmen. "Nein. Nicht das Geringste!", erwiderte ich flüsternd. "Ich muss euch ganz ehrlich sagen, das Ganze ist mir nicht geheuer! Überhaupt nicht!"
"Aber Dulcinea braucht uns!", widersprach Slash und blickte mich eindringlich an. "Wenn sie da drin ist, dann müssen wir schnell handeln und sie befreien! Also los!"
Dulcinea: Im Schatten eines gigantischen Stahlträger wartete ich im inneren des Gebäudes auf eine Regung. Und ich wurde nicht enttäuscht. Slash und die anderen konnte ich auf eine Meile Entfernung spüren, wenn sie da waren! Ich atmete tief ein und aus, entkrampfte meine Pfoten und ließ deren Krallen ein und schließlich wieder ausfahren.
Tiger Claw
Ich sah sie von der Seite an. "Alles in Ordnung?",wollte ich von ihr wissen und legte den Kopf schief.
Dulcinea
Mein Kopf erhob sich langsam, jedoch blickte ich ihm nicht direkt an. "Natürlich.", sagte ich, monoton wie eines dieser Roboter-Dinger und blinzelte ein wenig. Es fühlte sie wie Trance an. War das etwa das Gefühl der Rache? War das so? "Was soll sein? Ich werde bald meine Feinde ein für allemal vernichten und ihr Blut im Erdboden versickern sehen. Ist das nicht ein Anlass sich zu freuen?"
Tiger Claw
"Ja natürlich ist es das. Aber...", ich zögerte etwas. "Für mich siehst du nicht so aus als würdest du dich freuen, Dulcinea. Du machst mir eher einen niedergeschlagenen Eindruck.",bemerkte ich ehrlich und legte meine Pfote auf ihre Wange
Dulcinea
So fühlte ich mich tatsächlich. Es war seltsam. Ich wollte mich freuen! Ich wollte mich ganz darauf konzentrieren, endlich Vergeltung auszuüben! Doch stattdessen war da Sorge, die in meinem Herzen keimte. Ich wollte eigentlich nicht darüber sprechen... sie war plötzlich da und kam mir irgendwie lächerlich vor. Aber in Tiger Claws Gegenwart musste es mir nicht peinlich sein, eben darum weil er mich verstand. Er hatte nicht einmal genervt reagiert oder gar gelacht, wenn ich mich in gewissen Umgangsformen dieses Planeten nicht zurechtgefunden hatte. Er war für mich da und half mir. Das wurde mir auch wieder bewusst, als er seine Pfote auf meine Wange legte. Es kribbelte angenehm.
"Ich habe... Angst... dass es nicht so wird, wie ich es mir vorgestellt habe. Ich stelle mir vor, wie ich die Turtles, die Mutanimals und ihre Freunde, Familie auslösche, sie für alles zahlen lasse, was sie mir und meinem Planeten angetan haben. Dafür, dass sie mich als Marionette benutzt haben und ich so meinen eigenen Leuten nicht mehr helfen konnte. Ich habe Angst, dass ich... Suptopia nicht rächen kann. Das ich sie ein weiteres Mal enttäusche und einen... Fehler mache.", sagte ich dann leise und vermied es, ihm in die Augen zu sehen. Schon der Gedanke daran ließ mich ganz schwindelig werden und ein übles Gefühl tat sich in meinem Magen auf. "Ich will einfach niemanden mehr enttäuschen und... im Stich lassen."
Tiger Claw
Betroffen sah ich sie an und schwieg. Mein schlechtes Gewissen meldete sich dabei. Wortwörtlich! Ich wusste ja schließlich den Grund dafür und warum sie so fühlte. Der Gehirnwurm steuerte zwar ihre Gedanken. Aber ihr Herz sagte was ganz anderes. Und dass wusste ich. Tröstend nahm ich sie in den Arm und strich ihr über den Kopf. "Es wird schon alles gut gehen. Und bald wirst du die Turtles und Mutanimals los sein.
Dulcinea
Ich schloss die Augen, ließ den Kopf an seine Brust sinken und schmiegte mich in seine wohlige Umarmung hinein an seinen Körper. Er tat mir so gut, so unbeschreiblich gut! In seinen Armen zu liegen war wie neu geboren zu werden! Wieso hatte ich mich gegen dieses wunderbare Gefühl anfangs so gesträubt und von mir abgestoßen, wenn es doch so beflügelnd war? Wie mein Zuhause. So fühlte es sich an. Tiger Claw war mein Zuhause. In einer Welt, die es niemals für mich werden konnte. "Und wenn das nicht reicht? Wenn es nicht genug ist, was ich tue? Ich kann... niemanden zurückbringen. Niemanden! Nur ihr Andenken waren, indem ich alles vernichte, was sie vernichtet hat." Ich blickte zu ihm auf. "Sag mir, Tiger Claw. Genügt das denn aus, um einen Planeten in Ehren zu halten? Um meine Heimat in Ehren zu halten?"
Tiger Claw
Ich lehnte meine Stirn an ihre. "Du hast sehr viel durch gemacht. Und ich weiß wie du dich fühlst. Ich habe nämlich auch viele Menschen verloren die ich einst geliebt habe. Und mit darunter....meine Schwester."
Dulcinea
Das war nicht ganz die Frage, die ich ihm gestellt hatte und ich spürte, dass er mir auswich. Wahrscheinlich wusste er keine genaue Antwort darauf, aber das nahm ich ihm nicht übel. Vielmehr erstaunte es mich jetzt, dass Tiger Claw jetzt plötzlich sehr persönlich wurde. Er hatte also eine Schwester? Erstaunt musterte ich ihn. "Du hast eine Schwester?", wiederholte ich. Das war mir absolut neu! Aber er hatte mir gegenüber auch nie besonders viel von seiner Zeit vor dem Foot-Clan erzählt. Oder von seiner Zeit als Mensch. Das war okay für mich und ich wollte aus Respekt und Sensibilität ihm gegenüber nicht extra nachhaken. Doch jetzt hatte ich das Gefühl, er wollte sich jetzt, wo wir zusammen waren, mir gegenüber mehr öffnen und Einblicke in sein Leben und sein Wesen geben. Und das freute mich.
Tiger Claw
Ich sprach nicht so gerne über meine Vergangenheit. Um ehrlich zu sein war och ein verschlossener Typ. Ich hatte stets eine Mauer um mich gebaut damit niemand durch sie hindurch konnte. Aber durch Dulcinea war es anders. Sie hatte es geschafft durch mich hindurch zu dringen und die Mauer zu durchbrechen. Ich nickte. "Ja. Habe ich. Aber ich habe sie schon lange nicht mehr gesehen."
Dulcinea
Betreten schwieg ich. Ich hatte ehrlich gesagt keine Ahnung, was ich sagen sollte. Er hatte also auch eine Schwester und hatte wohl überhaupt keinen Kontakt mehr zu ihr. Aber wieso? Mir war klar, dass es in so vielen Dingen auf der Erde anders war als auf Subtopia, aber ich hatte immer ein sehr starkes Band zu meinen Geschwistern. Natürlich unterschied sich Tiger Claws Familienleben von meinem, dennoch fragte ich mich, wieso er sie so lange nicht gesehen hatte. Etwa weil er ein Mùtant war? Oder hatten sie sich gestritten? Obwohl es mich interessierte, traute ich mich nicht richtig zu fragen. Gerade als ich ansetzen wollte, irgendetwas zu sagen, ertönte hinter uns ein Geräusch.
Tiger Claw
Ich lauschte auf und sah in die Richtung aus der die Geräusche kamen. "Sie sind hier!",flüsterte ich und deutete ihr an still zu sein.
Dulcinea
Ja, er hatte Recht. Ich konnte ihre Anwesenheit wahrnehmen. Verstohlen blickte ich mich nach allen Seiten um, dann ergriff ich Tiger Claw bei den Schultern und schob ihn ein wenig in den Schatten eines Stahlträgers, sodass er in völliger Dunkelheit lag. Einige Sekunden lang sah ich ihn noch stumm an, dann drückte ich ihm einen Kuss auf die Wange. ,,Danke für alles!", flüsterte ich und lächelte ihn sanft an.
Tiger Claw
Wortlos nahm ich ihre Pfoten in meine und drückte einen sanften Kuss darauf. "Ich würde es immer wieder tun, meine Geliebte!",flüsterte ich zurück und erwiderte ihr sanftes Lächeln.
Dulcinea
Auch wenn meine Sorge um ihn groß war, in diesem Moment war ich heilfroh, ihn bei mir zu haben. Was wäre ich nur ohne ihn? Mit einem leichten Nicken löste ich mich entschlossen von ihm und verschwand in der Dunkelheit des Raumes. Ich war bereit.
Slash: War ja klar, dass sie sich ausgerechnet einen Weg aussuchen mussten, wo man kaum die Hand vor Augen sehen konnten. Hauptsache, groß, zwielichtig und unheimlich. Und dunkel. Misstrauisch blickte ich mich um und bedeutete meinem Team, vorsichtig zu sein. Während Leatherhead und Taubenpete in die eine Richtung gingen, schlichen Rockwell und ich in die andere Richtung. Eisern umklammerte ich meinen Morgenstern. Ich konnte nur hoffen, dass sie es wenigstens spannend machen würden und nicht so eine kleine, billige Hinterhaltattacke durchführen würden. Falltüren, Netze die von oben herab fallen... wer konnte schon ahnen, was diesen hinterhältigen Ratten alles einfallen würde.
"Kannst du irgendetwas spüren?", wollte ich leise flüsternd vom Dok wissen. Dieser schüttelte den Kopf. "Nein nicht viel. Ich spüre, dass jemand da ist, aber ich kann nichts genaueres ausmachen. Das ist eigenartig." Eigenartig versprach schonmal, dass es nicht langweilig werden würde. Gerade als ich noch etwas sagen wollte, hörte ich plötzlich eine hauchzarte Stimme: "I've been hearing symphonies
Before all I heard was silence. A rhapsody for you and me. And every melody is timeless..." Ich hielt inne. Nicht nur, dass die Stimme, so leise sie auch sang, gespenstisch von den Wänden wiederhallte, ich erkannte auch, dass sie nur Dulcinea gehören konnte. Ja, ganz deutlich. Doch wie konnte sie in so einer Situation nur singen? "Life was ***ing me along. Then you came and you cut me loose. Was solo singing on my own.. Now I can't find the key without you."
"Slash!", zischte Rockwell mir warnend zu, doch ich konnte kaum noch auf ihn achten. Zu groß war mein Verlangen, ihrer Stimme zu folgen. Dulcinea liebte es, zu singen, und sie konnte wahrlich hübsch singen. Wie sehr mir die Karaokeabende noch in Erinnerungen waren, wo sie mit Taubenpete ein Duett vollführte oder sie uns Lieder von ihrem Planeten vorsang. Meine Schritte ließen immer mehr Vorsicht außer acht und beschleunigten sich nur noch etwas. Und als ich den nächsten Raumabschnitt betrat, sah ich sie. Reglos stand sie in der Mitte auf einer großräumig freien Fläche. Obwohl ich gerne auf sie zugeeilt wäre, ging ich hinter einem Stahlbalken in Deckung und beobachtete sie. Das Licht fiel ausgerechnet so, dass ich vielmehr den schwarzen Umriss ihres Schattens erkennen und nur vermuten konnte, dass sie mit dem Rücken zu mir stand. "And now your song is on repeat. And I'm dancin' on to your heartbeat. And when you're gone, I feel incomplete. So if you want the truth."
Tiger Claw
Von einem Versteck aus sah ich ihr dabei zu. Ihr Geang war wunderschön. Und nickte unsere Ehrengäste hierher. Ich lächelte zufrieden, als ich eine Bewegung hinter einer Kiste sah. Das musste Slash sein, wie ich gesehen habe. Dulcinea sang immer noch und ich gab mit einem Daumenhochzeichen dass einer von ihnen schon hier war.
Re: 2er Rpg für Jule3000 und mich :3
von Jule3000 am 27.09.2019 21:43Tiger Claw
"Eigentlich nicht.",flüsterte ich etwas unbeholfen. Ich war jetzt etwas verwundert und guckte sie überrumpelt an. Anscheinend schien sie das zu merken, denn da fing sie an zu kichern und mir schoss die Röte über die Wangen. Das war mir doch etwas unangenehm und peinlich zu gleich.
Dulcinea
Oh, mein geliebter süßer Tiger Claw! Jetzt schien er sich in meiner Situation zu befinden, wenn ich mal Probleme mit dem einen oder anderen Erdenbegriff hatte! Aber an meinem starken, furchtlosen Tiger sah das so niedlich aus! ,,Das war nur ein Witz!", kicherte ich und strèìchelte ich tröstend über die Wange. Als er immer noch sehr verlegen dreinschaute, fasste ich mir ein Herz und beugte meinen Kopf etwas vor. Vorsichtig setzte ich meine Lippen seitlich an seinem Hals an und begann, ihn zärtlich zu küssen. ,,Aber ich liebe es, wenn du so auf verlegen machst.", hauchte ich mit samtiger Stimme und küsste ihn wieder. ,,Es gefällt mir, wenn Männer auch mal ihre sensiblen Seiten zum Vorschein bringen! Das ist es was ich absolut rassig und séxy finde."
Tiger Claw
Ich sah zu ihr rüber. "Wirklich? Meinst du das jetzt im Ernst?",fragte ich unschlüssig und sah zu ihr runter, da sie anfing meinen Hals zu küssen. Ich machte deshalb den Hals etwas länger damit sie besser rankam.
Dulcinea
,,allerdings!" sanft überdeckte ich seinen hals weiter mit küssen und sah sein strecken als einladung dafür, ein bisschen weiter vorzudringen. behutsam küsste ich seinen hals zentimeter um zentimeter hinab, bis ich bei seinem halstuch angelangt war und wieder hinauf. ,,glaubst du, ich würde es mir erlauben, mich über dich lustig zu machen?", fragte ich, stoppte und blickte zu ihm auf. ,,denk das bitte nicht, tiger claw. ich habe von anfang an respekt vor dir gehabt und daran wird sich auch jetzt nichts ändern." lächelnd stellte ich mich auf die zehenspitzen, stützte mich mit den pfoten an seiner brust ab und drückte ihm einen kuss auf die stirn bevor ich mich in selber position an ihn lehnte. ,,du bist so viel anderster als andere männer, tiger claw. du bist etwas besonderes!", raunte ich leise. ,,und zwar, weil du deine menschlichkeit in diesem ***enkörper nicht vergisst, deine ideale und deine gefühle. dass ich die jenige bin, der gegenüber du entschlossen hast, diese gefühle offen zu zeigen. obwohl ich kein mensch bin." sanft küsste ich nun in richtung seines ohres. ,,und dafür bin ich dir dankbar. danke, tiger claw, dass ich mich bei dir wie eine a'subt fühlen kann!"
Tiger Claw
Ihre Worte rührten mich so sehr. Da konnte ich absolut nicht sagen. Oder doch! Ich konnte doch dazu was sagen, indem ich sie fester in meine Arme schloss und meinen Kopf auf ihre Schulter legte. "Ich habe dir zu danken! Dafür weil du da bist und ich mit dir die Liebe teilen kann.",flüsterte ich zu ihr.
Dulcinea
,,Oh Tiger Claw.", flüsterte ich und legte mein Kinn auf seinem Kopf ab. Zärtlich strich ich mit einer Pfote über seinen Rücken und mit der anderen kraulte ich ihm liebevoll im Nacken. ,,Ich hätte niemals gedacht, wieder jemanden so sehr zu lieben wie dich, mein Schatz."
Tiger Claw
Jetzt wurde doch hellhörig und schielte kurz zu ihr runter. "Gab...es jemanden den mal so sehr geliebt hattest wie mich jetzt auch?",fragte ich sie dann etwas zögerlich und hoffte dass ich jetzt nichts Falsches gesagt habe. Ich meine, ich war schon neugierig und ich wollte auch gerne alles über ihre Familie wissen.
Dulcinea
Das nannte man dann wohl unglückselig verplappert. Verdammt! Warum hatte ich das nur gesagt!? Ich löste mich ein wenig von ihm und blickte unsicher zu ihm hoch. Was sollte ich jetzt sagen? Sollte ich ihm wirklich von ihm erzählen? Er war Vergangenheit! Ein Relikt aus einer Zeit, in der ich noch naiv und dumm war! Außerdem war er nicht mehr am Leben. Aber... Tiger Claw war jetzt derjenige, der meine Liebe wirklich verdiente! Und er hatte ein Recht, es auch zu wissen. Also atmete ich tief durch.
,,Nun ja...", begann ich leise und starrte zu Boden. ,,Weißt du... ich wollte es dir nicht sofort sagen, aber.. aber..." Für einen Moment brach ich ab und sah wieder hoch zu ihm. Direkt in sein Auge. ,,Es gab... lange vor deiner Zeit mal jemanden, den ich geliebt habe. Von ganzen Herzen."
Tiger Claw
Ich zog sie an mich und strich ihr beruhigend über den Kopf. "Es ist schon okay. Du musst darüber nicht reden, wenn es zu sehr weh tut. Ich will dich damit nicht auch noch belasten!",sagte ich zu ihr.
Dulcinea
,,Nein, ich... will es dir ja erzählen!", erwiderte ich an seiner Brust geschmiegt und schloss die Augen. ,,Ich will keine Geheimnisse vor dir haben. Und auch nicht, dass die Vergangenheit immer wieder hochkommt, obwohl ich mit dir nach vorne schauen will." Kaum merkbar seufzte ich und schwieg. Dann fuhr ich fort und begann zu erzählen: ,,Du musst wissen... damals war ich noch ganz anders als heute. Ich war... naiv, leichtsinnig und.. leider einfach zu beeindrucken. Natürlich nur, wenn man sich wirklich anstrenge! Aber.. er hatte es damals geschafft." Ich kuschelte mich etwas enger an ihn. ,,Er war ein Waldläufer. Das sind A'Subt, die keinen Stamm angehören und in völliger Einsamkeit mit der Natur und den Geistern des Waldes leben. Ich habe ihn durch Zufall getroffen. Wir befanden uns auf Nahrungssuche, ich, meine Geschwister und einige andere Krieger unseres Stammes. Doch wir kamen durch Übermut und Unkonzentration auf schwarze Erde. Das ist ein Abschnitt, der von bösartigen Dämonen und Faulgöttern bevölkert wird. Die Natur dort gehorcht nur ihren Willen und wendet sich gegen jeden, der es wagt, einen Fuß auf ihr Grund zu tun. Wir taten keine zwei Meter, dann wurden wir von Schlingpflanzen angegriffen. Wie Schlangen glitten sie um unsere Füßen und krochen rasend schnell unseren Körper hoch, um uns in die Verdammnis zu ziehen! Wir alle dachten, nun wäre unsere Stunde gekommen. Doch dann... war er da." Ich öffnete die Augen wieder und sah an ihn vorbei. ,,Wie ein Lichtfunken tauchte er aus der Dunkelheit auf. Mit einer mächtigen, präzisen Kraft durchschlug er die Pflanzen, zog uns von ihnen weg ins Licht und... rettete uns das Leben. Er hatte... alles! Er war furchtlos und aufopferungsvoll. Er hatte Energie, eine so unbändige Macht, Intelligenz und Ausdauer, wie ich sie noch nie zuvor von einem Krieger gesehen hatte! Er hat mich gleich von Anfang an fasziniert. Wir entschlossen uns, ihn mit zu uns zu nehmen, damit er bei uns bleiben konnte. Ihm zu Ehren wurde ein großes Fest gefeiert. Und... er und ich... kamen uns näher. Ich war mir der Gefühle bewusst, die ich hatte. Meine Schwester und mein Bruder auch. Doch sie warnten mich vor ihm. Sie trauten ihn nicht und waren in Sorge um mich, aber ich ignorierte es. Ich wollte es nicht sehen!" Tränen stiegen mir in die Augen, die erste löste sich bereits. , ,Aber dann habe ich es schließlich selbst erfahren!"
Tiger Claw
Ich machte meine Hand frei und strich ihr zärtlich die Träne weg. "Und dann?",fragte ich sie leise und sah zu ihr runter. "Was hat er getan dass er nicht gesehen hat was für eine wundervolle Frau....ich meine A'Subt...er getroffen hat?"
Dulcinea
Ich versuchte den Kloß, der sich in meinem Hals gebildet hatte, hinunter zu schlucken und hielt meine Pfote fest. In dieser vergrub ich mein Gesicht, da mir nun engültig die Tränen kamen und es unmöglich war, sie zurückzuhalten. ,,Ganz einfach, er war nie dieser Ansicht!", antwortete ich mit zittriger Stimme. ,,Ich hatte angenommen, er würde dasselbe für mich fühlen wie ich für ihn! Aber ich hab mich geirrt! Er hat mich von Anfang an nur angelogen! Hubdertfünfzig Jahre habe ich diese Lüge geglaubt!" Verbittert lachte ich kurz auf. ,,Er hat ständig davon geredet dass ich die einzige für ihn wäre. Dass er mich heiraten und mit mir die Ewigkeit verbringen wollte! Aber... dasselbe hatte er schon einer anderen versprochen! In der Nacht, in der er es eigentlich mir versprechen sollte! Und dann.. waren all die Dinge, die er zu mir gesagt hatte, all die wunderschönen Momente zwischen uns nichts mehr wert! Er... er liebte mich einfach nicht. Er hatte es nie getan! Und ich war so dumm ihn zu glauben!"
Tiger Claw
Ich konnte nicht glauben was sie da sagte. Das war eine so traurige Geschichte. Aber jetzt verstand ich sie immer mehr und wusste auch wie sehr es schmerzte. Ich hatte da auch schon die eine oder andere Erfahrung gemacht. Ich drückte sie wieder an mich. "Er ist jetzt Vergangenheit! Er hat dich nicht verdient und war zu blind um zu sehen was du für eine tolle Kriegerin du bist. Er hatte nicht das Glück wie wunderschön, stark und mutig du bist!" Ich nahm ihr Gesicht in meine Hände. "Du bist das wunderbarste Wesen dass ich jemals getroffen und über alles liebe! Und damit du es weißt!",sagte ich und legte ihre Pfote auf mein Herz. "Meine Liebe zu dir ist echt. Und sie immer ein Leben lang dir gehören!"
Dulcinea
Das wusste ich nun auch. Diesmal konnte ich es sicher fühlen! Und ich schämte mich für das Misstrauen, dass ich ihm am Anfang entgegengebracht hatte. Ich hatte endlich jemanden gefunden, den ich lieben konnte! Den ich wirklich lieben konnte, weil er mich zurückliebte.
Intensiv blickte ich ihn an, während ich seinen Herzschlag in meiner Pfote spürte und die Wärme von seiner, die er auf meiner gelegt hatte. Langsam senkte ich meinen Kopf und legte ihn auf seine Brust, damit ich ihn auch hören konnte. Es schlug weiterhin ruhig und gleichmäßig. Es war.. wirklich das schönste Geräusch, was ich jemals gehört hatte! Meine Arme legten sich um seinen Oberkörper und hielten ihn ohne dass ich irgendetwas sagte an mich gedrückt. Dann löste ich mich von ihm und ging zum Fenster, vor dem ich auch stehen blieb und stumpf hinausstarrte. ,,Seit diesem Moment an habe ich mir geschworen, dass ich nie wieder so ein Gefühl erfahren wollte! Er hat mir... so sehr weh getan und ich... ich wollte mich niemals wieder solch einer Verletzung aussetzen! Einhundertfünfzig Jahre konnte ich mich an diesen Vorsatz halten und jegliche Gefühle, die mich verwundbar gemacht hätten, an mir abprallen lassen. Aber dann.. wurde mein Planet angegriffen. Ich wurde von meinen Freunden und meiner Familie getrennt und landete alleine auf der Erde, wo ich von meinem Feind aufgelesen und zu ihrer Marionette wurde. Bis..." Ich drehte mich zu ihm um. ,,...du kamst. Du warst... mein erster Lichtblick in einer langen, dunklen Zeit und bist es auch jetzt noch. Ich habe von Anfang an Gefühle für dich gehabt, starke Gefühle! Nur habe ich es zuerst nicht bemerkt. Und... als ich es dann tat... versucht zu verdrängen. Ich.. hatte einfach Angst! Und hatte es auch nach deinem Geständnis vorhin, weswegen ich das "Ich liebe dich" noch nicht erwidern konnte. Aber jetzt ist alles anders." Verliebt lächelte ich ihn an und stützte mich auf dem Fensterbrett ab. ,,Jetzt habe ich kapiert, was für ein Glück ich eigentlich habe und wie wichtig du für mich bist. Und... das es wohl mein Schicksal war, in eine andere Welt zu kommen, auf der ich null Orientierung habe... um den Mann zu finden, den ich lieben kann. Bedingungslos und aufrichtig! Und daran wird sich niemals etwas ändern! Ich... ich liebe dich! Von ganzen Herzen und aus tiefster Seele! Und das für den Rest meines Lebens!"
Tiger Claw
Ich sah sie eine Weile lang an und schwieg. Mit einem Mal hatte ich es verstanden. Ich verstand sie vollkommen und wusste nun auch dass sie meine große Liebe ist. Und ich war es für sie auch! Das bestätigte sie dieses Mal, nachdem sie sagte dass sie mich liebte. Das machte mich glücklich! Sehr sogar! In meinem Herzen würde nur noch sie geben für dass es bedeutet zu leben.
Langsam trat an sie heran, sah lange und stumm auf sie herab und legte dann letztendlich die Arme um sie.
"Oh Dulcinea!",flüsterte ich in ihr Ohr und küsste dieses zärtlich. "Ich liebe dich auch, mein Engel der Nacht. Es wird auch keine andere geben die ich so sehr liebe wie du! Du bist mein Ein und Alles, mein Leben! Der wichtigste Bestandteil meines Leben. Ich werde dich immer lieben. Bis zum Tod und...noch darüber hinaus. Und egal was auch kommen mag, ich werde dich beschützen so gut ich nur kann! Das verspreche ich dir, meine Liebste!"
Dulcinea
Unter Tränen nickte ich, während ich mich fest an ihn drückte und vergrub mein Gesicht in seinem weichen Kuschelfell, in das ich mich stundenlang hineinschmiegen könnte. Im Moment gäbe es nichts, was ich mehr wollte. Tiger Claw war da, er gab mir den Halt, nachdem ich immer gesucht hatte und den Kéthchaah mir niemals hätte geben können. Er war immer der eine für mich gewesen. Der, den mir das Schicksal geschickt hatte, davon war ich immer überzeugt. Aber das Schicksal hatte mich nun zu dem geführt, der meine Liebe wirklich verdiente und der der Richtige für mich war. Tiger Claw war die ganze Zeit über der eine für mich gewesen. Und ich hatte Tausende von Jahren über auf ihn gewartet, bis er endlich gekommen war. Er nicht so lange. Naja, ich war ja weitaus älter als er. Überaus weitaus älter als er. Doch nun hatten wir uns gefunden und ich würde diese Liebe nicht loslassen, niemals!
,,Ja Tiger Claw!", schluchzte ich und wischte mir die Tränen von der Wange. ,,Ich.. ich verspreche es dir auch! Bei meinem Leben." Zärtlich küsste ich ihm am Hals und kuschelte mich wieder an ihm. ,,Und über alles!"
Tiger Claw
Ich drückte sie an mich und küsste sie auf dem Scheitel. Dann hob ich sie hoch und trug sie auf mein Bett. Ich legte mich zu ihr und legte die Arme wieder um sie. "Ich bleibe für immer bei dir, Liebste! Dafür werde ich schon sorgen.",flüsterte ich liebevoll zu ihr.
Dulcinea
Sanft blickte ich zu ihm auf und strèìchelte ohne den Blick abzuwenden über seine Wange. ,,Und ich bleibe bei dir, mein Tiger." Mit diesen Worten rutschte ich näher an ihn heran, legte meine Arme ebenfalls um ihn und schmiegte mich an seinem Körper. Behutsam legte ich meinen Kopf an seine Brust. ,,Dich werde ich nicht loslassen.", murmelte ich leise und schloss meine Augen.
Tiger Claw
"Ich auch nicht, Kleines. Ich auch nicht!",flüsterte ich zu ihr, küsste ihre Wange und schlief dann friedlich ein
Dulcinea
an diese niedlichen spitznamen von ihm könnte ich mich gewöhnen! lächelnd kuschelte ich mich noch enger an ihm. als ich nach einiger zeit doch mal wieder zu ihm hochblinzelte sah ich, dass er eingeschlafen war. verzückt beobachtete ich ihn eine weile. ,,wie ein kätzchen", dachte ich mir im stummen. ,,wie ein kleines, süßes unschuldiges schmusekätzchen."
während ich ihn so ansah, bemerkte ich plötzlich selbst, wie müde ich eigentlich war. wie blei kam sie plötzlich über mich, setzte sich in meine glìèder und meinem geiste fest und ich musste herzhaft gähnen. liebevoll drückte ich ihm einen kuss auf die lippen, legte meinen kopf zurück an seinen vorigen platz und lauschte tiger claws ruhigem atem und seinem herzschlag. dieses mal würde ich so gut schlafen wie nie zuvor. denn ich war in jemandes armen, die mich die ganze nacht über halten würden. und am morgen würde ich nicht alleine aufwachen. dieser gedanke war so beflügelnd, dass ich alles andere um mich herum vergaß. meine augen schlossen sich und nach wenigen sekunden war auch ich eingeschlafen.
raph: der weg zurück ins hauptquartier kam mir wie eine ewigkeit vor. als würden wir uns auf einen laufband befinden, wir rannten aus lebeskräften und kamen doch nie wirklich vom fleck, wie sehr wir uns auch abmühten. aber wenn ich jetzt die nerven verlieren würde, wär's das gewesen und damit half ich ella kein bisschen weiter!
,,haben wir noch was von dieser wundersalbe!?", fragte ich donnie mit atemloser stimme, als wir im wahnwitzigen tempo durch die unterirdischen gänge der kánalisation jagten. meine arme lagen schützend um ella.
,,ich bin mir nicht sicher, aber ich hoffe es!", erwiderte donnie im laufen und blickte mich leicht verloren an. ich hoffte das auch. andernfalls würde ich dulcinea das fell über die ohren ziehen! oder shredder! der war daran schuld, dass sie so geworden ist und uns attackiert hatte! seinetwegen war ella verwundet worden! und dafür würde er mich noch kennenlernen! sie schonend wie möglich rannten wir weiter.
Ella
Ich bekam von all dem nichts mit. Mein Kopf war gesenkt und starrte nur ins Leere. Ich hatte auf dem Rückweg nach Hause überhaupt kein Wort mehr geredet. Nicht mehr seit...
Ich zuckte zusammen und schloss gequält die Augen. Nein! Daran wollte ich nicht denken. Doch die Bilder kamen einfach so in mir hoch. Schnell, konturenlos, wie durch einen Weichzeichner gefiltert. Immer und immer wieder! Dulcinea wie sie uns angriff. Uns! Ihre Freunde! Ich konnte es einfach nicht glauben. Ich hatte es nicht begreifen können. Sie war...wie besessen und voller Hàss auf uns.
Nachdem wir eine Weile schon gelaufen waren, sind wir schließlich im HQ angekommen. Raph trug mich, glaube ich jedenfalls, ins Labor und setzte mich auf irgendwas ab, was ich gar nicht so wahrnahm.
Raph
endlich waren wir wieder zuhause angekommen! wie eine gazelle sprang ich mit ella über die u-bahnsperre, hastete die stufen hinunter an unserem wohnraum vorbei und eilte mit ihr in donnies labor, wo ich sie behutsam auf der krankenliege absetzte und in liegeposition brachte. sie reagierte fast gar nicht. ihre augen waren gefüllt mit leere und ihr blick ging starr geradeaus zur decke. es war schrecklich! ich wusste genau, was in diesem moment in ihr vorging, und sie in dieser schockstarre zu sehen zerriss mir das herz und machte mich fertig!
aus traurigen augen blickte ich auf sie hinab, setzte mich dann neben sie und ergriff die hand ihres unverwundeten armes. "alles wird gut, ella. donnie wird dich schon wieder auf die beine bringen und ich bin bei dir! hörst du? ich bin hier bei dir?" zärtlich stréichelte ich ihr durch die haare.
Ella
Doch seine Worte hörten sich an als würde sie aus Watte heraus dröhnen. Stumm starrte ich weiterhin auf die Decke und ignorierte seine zärtlichen Berührungen. Um mich herum war fast so als wäre eine schalldichte Mauer um mich herum gebaut die alles und jeden abwehrte.
Raph
Frustriert schnaubte ich auf, als sich keinerlei Reaktion von ihr bemerkbar machte. So allmählich kroch die Angst in mir hoch. Was war, wenn dieser Schock tiefer saß als ich annahm? Oder mir überhaupt vorstellen konnte?! Ängstlich drehte ich mich um zu Donnie, der nun ebenfalls eintrat. "Geht... geht das vorüber? Sie reagiert nicht, sie... sieht mich nicht an, sie ist so... so..." Ich brach ab, da mich jedes weitere Wort dazu gebracht hätte, mit den Tränen zu kämpfen. Ich konnte es nicht ertragen, sie so zu sehen! Und leider hatte Donnie auch keine aufbauende Antwort. "Ich weiß es nicht..", erwiderte er düster, während er zum Regal ging, die Dose mit Bellas Heilsalbe griff und zu uns kam. "Ella muss das Ganze glaub ich erst mal verdauen. Diese Sache mit Dulcinea und der Attacke, dass... muss sie alles erst mal sortieren."
"Und wie lange kann das dauern?", wollte ich mit matter Stimme wissen.
"Sowas kann dauern. Vielleicht schafft sie es in ein paar Stunden wieder, zu reagieren. Aber vielleicht auch erst in ein paar Tagen. Gib ihr Zeit. Wichtig ist, dass du jetzt für sie da bist und ihr beistehst."
Schwach nickte ich. "Ja. Natürlich werde ich das tun."
Ella
Noch immer reglos lag ich da und hoffte dass das alles hier endlich vorbei war. Ich wollte nichts als diese verdammte Salbe und danach alleine sein. Wie viel Zeit ist jetzt vergangen? War ich überhaupt noch wach? Oder sogar schon ohnmächtig?
Meine Fragen wurden gestoppt als ich was kühles auf meinem Arm spürte. Ich zuckte kurz zusammen, da es sehr brannte. War ich etwa verletzt?
Dann breitete sich eine Wärme in meinem Arm aus und hüllte sie ein wie eine warme Decke. Der Schmerz verschwand immer mehr bis nichts mehr von der Wunde zu sehen war. Ich war geheilt. Ich setzte mich sofort auf und testete sofort meinen Arm. Er tat nicht mehr weh! Alles war wieder in Ordnung. Dann, ohne ein Wort zu sagen, stand ich auf und ging aus dem Labor, direkt ins Dojo. Niemand war zu sehen! Gut so. Ich wollte jetzt auch niemanden sehen. Und Meister Splinter's schlaue Sprüche waren das Letzte was ich hören wollte. Alles in mir brodelte und kochte wie verrückt. Wie konnte Dulcinea es wagen meine Freunde anzugreifen? Warum nur? Wieso musste Shredder alles zerstören und wegnehmen was wir liebten? Warum ist alles bloß so schrecklich geworden?
Die Erinnerungen kamen hoch und ließen sie wieder vor meinem inneren Augen laufen. Immer wieder! Wie sie uns angriff, mit Hàss in den Augen. Alles war ihr egal gewesen. Alles! Ich ballte die Hände zur Faust, biss die Zähne zusammen und ließ dann einen lauten, verzweifelten, wütenden Schrei aus. Dann nahm ich meine Wolfsgestalt an und rannte zornig gegen die Wand. Ich kratzte wie besessen die Wand drauf und runter, sprang auf den Baum, schlug auf die Ronde ein, schrie immer wieder auf. Tränen schossen mir in die Augen und liefen mir über die Wangen. "WIESO? WIESO NUR DULCINEA? WIESO TUST DU UNS DAS AN? WIESO?",schrie ich immer wieder und schlug erneut auf die Rinde ein. Als ich darauf keine Antwort bekam, wurde ich nich frustrierter und schlug schrie erneut auf.
Raph
Die Salbe hatte es zwar geschafft, ihre körperliche Wunde am Arm zu heilen, aber wie es mit der pysischen Wunde in ihrer Seele aussah, wusste ich nicht. Woher auch, ich war in dem Gebiet nicht spezialisiert! Aber ich hätte mir nie träumen lassen können, dass meine Ella, meine starke, mutige Wolfkämpferin einen solchen Ballast aufgeschnürt bekommt. Als sie dann aufstand und ohne ein Wort hinausging, legte mir Donnie schon eine Hand auf die Schulter und wollte mir bedeuten, ihr erstmal nicht hinterherzugehen. Das hätte ich, glaube ich, auch noch nicht gemacht. Ella war in vielen Hinsichten wie ich, haargenau! Und wenn ich sowas durchmachen müsste, würde ich auch erst mal alleine sein wollte, um mir über alles erst mal klar zu werden. Auch wenn ich den Drang hatte, ihr nachzugehen. Doch dann hörten wir mit einem Mal den Schrei und ich zuckte zusammen. War das Ella, die da geschrien hatte? Dann folgte ein erneuter Schrei. Und noch einmal, als ich schon aufgesprungen war und hinüber ins Dojo eilte. Dann sah ich sie, wie sie in ihrer Wolfgestalt immer und immer wieder gegen die Wand sprang und wie ein wildes Tier daran kratzte. ,,Ella!", entfuhr es mir entsetzt und ich begann mich vorsichtig zu nähern. Ich musste aufpassen, damit mich ihre Klauen nicht erwischten. Als ich ihr nahe genug war und sie wieder von der Wand abprallte, hielt ich sie fest und zog sie von der Wand weg. ,,Ella, bitte hör auf! Es bringt nichts, wenn du alles an der Wand auslässt, bitte!", versuchte ich, mit ihr zu reden und drehte sie mit großer Mühe zu mir um, damit sie mich ansehen konnte.
Ella
Wie eine Furie zerrte ich an ihm ind versuchte mich von ihm loszureißen. "LASS MICH LOS! LASS MICH SOFORT LOS!",schrie ich ihn an und trommelte wie wild auf seinen Brustpanzer. Ich wollte kein Mitleid von ihm und ich wollte von niemanden bemitleidet werden. Nicht von ihm! Konnte er nicht verstehen dass ich in Ruhe gelassen werden wollte.
Raph
Wenn sie dachte, ich ließ sie jetzt einfach weiter gegen die Wand rennen, dann täuschte sie sich aber! Zugegeben, es tat weh, als sie begann auf meinen Brustpanzer einzudreschen. Noch mehr tat allerdings weh, dass sie mich anschrie. Mich! Ich wollte sie in diesem Zustand nicht einfach alleine lassen, das konnte ich einfach nicht! Wieso konnte sie nicht verstehen, dass ich bei ihr sein wollte, weil ich sie liebte? Verbissen versuchte ich, ihre Schläge abzublocken, ergriff dann kurzerhand ihre Handgelenke und drückte sie von mir weg. "HEY!", sagte ich, diesmal deutlich angespannter und lauter, damit sie mal für eine Sekunde mit dem Gefuchtel aufhörte. Sie beruhigte sich tatsächlich ein wenig. Nicht fiel, aber es reichte, um sie so an mich zu ziehen, sodass sie sich nicht mehr wehren konnte und sie in meine Arme zu schließen. Ich hatte keine Lust auf diese Psychospiele! Mir ging die Sache ja auch an die Nieren, sehr sogar, Und wie sehr Ella erst Kummer hatte, konnte ich mir nur erahnen. Aber ich ließ auf keinen Fall zu, dass es sie kaputt machen würde! Und das sie sich verletzte!
"Ich lasse dich nicht alleine!", sagte ich mit fester Stimme, hielt meinen Kopf seitlich an ihren gelehnt und die Augen geschlossen.
Ella
Ich blieb regungslos in seinen Armen liegen und konnte nun mich nicht zurückhalten. Die Tränen liefen mir übers Gesicht und flossen nur so. Ich weinte und schmiegte mich an seinen Brustpanzer. "Warum?",schluchzte ich völlig entkräftet. "Warum ist das Leben nur so unfair zu uns?" Ich sah ihn verzweifelt und mit Tränen in den Augen an. "Ich kann das einfach nicht mehr, Raphael! Ich will das Dulcinea wieder bei uns ist? Bei ihren richtigen Freunden!"
Raph
"Ich weiß..", flüsterte ich und streíchelte ihr so ruhig und besänftigend wie möglich über die Haare. "Ich weiß, wie sehr du dir wünschst, dass ihr wieder klar wird, auf wessen Seite sie wirklich steht. Ich wünsche es mir auch, Ella, glaub mir!"
Es gab zwar mal wieder diese Momente, da ging sie mir mit ihrer bestimmenden und oft auch ironisch-sarkastischen Art gehörig auf dem Geist, aber sie war eine gute Seele. Eine Freundin! Und in dem Moment wünschte ich mir nichts mehr, als wenn Dulcinea jetzt durch die Tür kam, mit diesem Ausdruck der Überlegenheit (den sie eigentlich gar nicht zu besitzen hatte!); dem neckischen Grinsen in ihrem Gesicht und irgend sowas sagte wie: "Wahre Krieger weinen nicht, ihr Flennsusen! Heulen könnt ihr, wenn euer Datenfollower verprasst ist, was auch immer das ist!" Das wäre wirklich schön! Auch, wenn ich ihr dann eine hätte knallen können, bevor ich ihr erklärte, was ein DatenVOLUMEN war und sie mich nur wie von einer anderen Welt anstarrte (wortwörtlich!). Aber sie war nicht hier. Und sie würde auch nicht kommen. Zumindest nicht, wenn wir nichts unternahmen. "Aber...", redete ich weiter und versuchte den Kloß, der sich in meinem Hals gebildet hatte, hinunterzuschlucken. "Das wird nicht passieren. Zumindest nicht, solange wir nicht wissen, wie wir an sie rankommen, ohne dass Shredder und die Foot dazwischenfunken. Es klingt hart, aber... bis wir herausgefunden haben, wann und wie wir ihr helfen können, wird sie weiterhin für Shredder und gegen uns kämpfen! Dennoch müssen wir hoffen und daran glauben, dass wir sie retten können. Und das tue ich! Ich glaube ganz fest daran, dass wir Dulcinea wieder zurückholen können. Und das werden wir auch! Das verspreche ich dir!"
Ella
Ich weinte noch weiter, während er beruhigend auf mich einredete und über den Kopf strich. Das brachte mir Kraft! Und den Mut wieder. Ja, ich war noch traurig dass Dulcinea jetzt auf der Seite des Shredder's war, aber ich wusste auch dass wir sie retten können. Auch, wenn es eine Zeit lang dauern wird. Mit einem Mal war ich ganz ruhig und ich spürte wie sich mein Herzschlag auch beruhigte. Mit geschlossenen Augen seufzte ich leise und sagte dann ganz leise in seine Richtung: "Ich danke dir, Raph!",flüsterte ich.
Raph
Erleichterung breitete sich in mir aus, als sie ruhiger und ihr Atem wieder langsamer und gleichmäßiger wurde. ,,Ist schon okay.", flüsterte ich und strèìchelte ihr weiterhin liebevoll über den Rücken. Es würde schwer werden. Aber wir hatten es bei Slash und Rockwell auch geschafft, warum dann nicht auch bei ihr? ,,Wir stehen das durch. Gemeinsam!"
Ella
Ich sah ihn an und nickte. "Ja. Und entschuldige, dafür dass ich dir fast eine geknallt habe!",sagte ich zu ihm und senkte etwas leicht beschämt den Kopf. Ich habe ihn nicht weh tun dürfen. Das war nicht gerecht von mir. Und auch egoistisch! Da lasse ich meine Frust und meine Wut an meinen Freund aus und merke es noch nicht einmal. Ich bin die mieseste Freundin aller Zeiten.
Raph
Das hatte echt wehgetan, wie ich mir selbst eingestehen musste, aber ich konnte ihr dafür einfach nicht böse sein. Wieso auch? Sie war wütend, unglaublich wütend, wollte sich Luft machen und ich habe sie daran gehindert. Ich hatte mich also quasi auf Eigengefahr in das Feuer begeben und wurde leicht angebruzelt. Doch sie sollte sich deswegen keine Gedanken machen, immerhin ging es mir gut und ich konnte diese Reaktion von ihr verstehen. ,,Mach dir darüber keinen Kopf!", erwiderten ich und küsste sie auf die Stirn. ,,Ich hab's überlebt! Außerdem war's mir das wert, wenn ich dich dafür wieder beruhigen konnte."
Ella
"Das hat sich ja gelohnt!",sagte ich zu ihm und sah zu ihm auf wieder. Danach lehnte ich meinen Kopf an seinen Brustpanzer und schloss für einen Moment die Augen um mich kurz zu sammeln
Raph
,,Für mich allemal!", meinte ich mit einem schmalen Lächeln auf den Lippen und wartete geduldig einige Sekunden ab, bis ich sicher war, dass sie sich vollends beruhigt hatte. Vorsichtig zog ich sie mit mir zu dem alten Baum und ließ mich mit ihr in meinem Armen davor nieder. ,,Wir finden eine Lösung, da bin ich mir ganz sicher, mein Liebling!" Ich wusste nur nicht genau, wie. Aber wir waren schon mit schlimmeren und vor allem so vielem klargekommen. Hierfür würde es auch noch einen Ausweg geben.
Ella
"Ganz bestimmt!",stimmte ich ihm zu und sah erneut in seine grünen Augen die voller Liebe strahlten. Ich legte die Hand auf seine Wangen. "Ich hatte dich schon dabei fast verloren an den Gehirnwurm, aber ich habe es dennoch geschafft, dich zurückzuholen. Also wird es uns bei Dulcinea auch funktionieren!",fügte ich hinzu und lächelte ihn zärtlich an.
Raph
,,Und ich werde an deiner Seite sein und mit dir kämpfen. Genau wie wir alle!", fügte ich hinzu und legte meine Hand auf ihre Hand, die auf meiner Wange liegend ein mir vertrautes Gefühl der Geborgenheit und Wärme gab, was ich mir in jedem Augenblick -jetzt auch- so sehr wünschte. Ich schloss meine Augen und kostete das Gefühl aus, so gut es ging und so gut es mir möglich war. Dann öffnete ich die Augen wieder und erklärte ihr mit aufrichtiger Stimme: ,,Und wir gehen mit dir bis ans Ende. Ich auf jeden Fall tue das. Und ich würde es keine Sekunde lang bereuen!" Sanft küsste ich sie auf die Fingerkuppen. ,,
Ella
Mit erröteten Wangen sah ich ihm dabei zu wie meine Finger küsste und lächelte ihn leicht an. "Ich weiß das sehr zu schätzen. Wenn du springst, dann springe ich auch. Mit dir an meiner Seite fühle ich mich immer so stark und fühle mich auch nicht mehr so....alleine!",flüsterte ich leise zu ihm und drückte seine Hand.
Raph
Ihr ging es nicht anders als mir. Vorher, lange vor der Zeit, als ich sie traf, da war ich wirklich alleine. Aber jetzt... war sie da, mitten drin in meinem Leben und längst ein überlebenswichtiger Bestandteil davon. Nein falsch. Sie war mein Leben! Alles, von dem ich niemals hätte träumen können. Ein aufrichtiger Mensch, der mir zuhört, der mich versteht und haargenau so akzeptiert, wie ich bin. Das hatte mir immer gefehlt. Und mit Ella hatte ich einen unbezahlbaren Schatz gefunden. ,,Ich weiß genau, was du meinst, Ella.", antwortete ich lächelnd, während ich den Druck ihrer Hand sanft erwiderte. ,,Sehr genau! Ehrlich ich... seit du in meinem Leben bist... ein ganzes Leben lang habe ich immer das Gefühl gehabt, es würde etwas darin fehlen. Die meiste Zeit über hatte ich es verdrängt, aber seit unserer Flucht und nach Splinters vermeintlichem Tod hatte ich dieses Gefühl wieder öfter. Und dann warst du da. Du, der passende Schlüssel zum Schloss meines Herzens, das.. fehlende Puzzlestück, was mich komplett macht, mich und meine Seele. Was ich zum Glückklichsein brauche!" Intensiv blickte ich sie an. ,,Du bist alles, was ich zum Glücklichsein brauche. Und ich werde dich niemals irgendwie gehen lassen. Niemals!", versprach ich ihr.
Ella
"Oh Raph...",hauchte ich berührte hervor und nahm seine Hände in meine, während ich ihn noch weiterhin ansah. "Und ich werde niemals aufhören den Mann zu lieben der auf sein Herz hört und ehrlich und gerecht kämpft, auch wenn er es nicht recht zu geben will. Dennoch, hast du Herz am rechten Fleck. Ich liebe dich dafür so sehr, mein Raph! Und zwar so sehr dass ich es gar nicht mehr beschreiben kann, weil meine Liebe zu dir schon so groß ist. Du gehörst zu mir und ich werde dich niemals verraten, oder verlassen! Das schwöre ich dir!",sagte ich liebevoll zu ihr und drückte nich fest an ihm.
Raph
Das war schön! Ich liebte diese liebevollen Worte, die aus ihrem Mund kamen. Und in Momenten wie diesen fühlte ich mich vollkommener den je, mit ihr in meinen Armen und dem Wissen, dass nicht mal Himmel und Hölle und beide noch trennen konnte. Wir waren eins! Ella plus Raph! Für immer miteinander verbunden!
,,Das ist gut zu hören, wenn es dir genau so geht wie mir.", erwiderte ich leicht scherzhaft, während ich sie enger an mich drückte und meinen Kopf auf ihrem ablegte. ,,Wir bleiben zusammen. Für immer!"
Ella
Ich lehnte mich an ihm und schloss die Augen. "Für immer!",stimmte ich mit ein und küsste ihn zärtlich am Hals.
Raph
Meine Augen schlossen sich und ich hob den Kopf ein wenig an, damit sie besser ran kam. Ich mochte es, wenn sie mich dort küsste. Ihre Lippen fühlten sich wie das leichte Kitzeln von Federn auf meiner Haut an und ich genoss es aus vollen Zügen! ,,Das machst du gut, Ella.", flüsterte ich leise und strèìchelte ihr zärtlich über den Hinterkopf.
Ella
"Danke. Ich weiß dich wie sehr du es dort liebst geküsst zu werden!",sagte ich zu ihm und schaute erneut zu ihm auf. "Aber ich liebe es meist auch so!",flüsterte ich und küsste schließlich zärtlich seine Lippen.
Raph
Da war sie aber nicht die Einzige! Diese Stelle gehörte ebenfalls zu meinen engeren Favoriten. Besonders, wenn man so gut und gekonnt küssen konnte wie Ella! Lächelnd nahm ich ihr Gesicht in meine Hände und erwiderte diesen zärtlichen Kuss mit ebenso viel Gefühl wie sie. Schon hatte ich das Gefühl, ich wäre in einer ganz anderen Welt. Immer, wenn ich das Gefühl ihrer Lippen auf den meinen spürte. Es war einfach unglaublich! Aber das auf eine gute Art und Weise!
Ella
Ich legte beide Arme um sie und drückte ihn sanft an mich. Er konnte so verdammt gut küssen. Was wäre bloß gewesen, wenn ich ihm nie über den Weg gelaufen wäre? Oder sollte ich lieber sagen über den Bus gesprungen? Na auch egal! Dieser schöne Moment galt jetzt nur für uns und sonst keinem.
Raph
Mein Kopf legte sich etwas zur Seite, um sie besser küssen zu können. Wie so oft auch spielte es einen Film vor meinem geistigen Auge ab. Und zwar dieser Moment, als dieser majestätische, weise Wolf auf der Straße auftauchte und der Partybus eine Vollbremsung machte. Dicht gefolgt von der Sekunde, in der sich der Wolf in das schönste Mädchen, dass ich jemals gesehen hatte, verwandelte. Es war wie im Traum! Und das Beste daran war, dass es kein Traum war! Mit Ella hatte ich mein Glück gefunden, und das wollte ich nie wieder verlieren. Sie gehörte zu mir wie ein Baum zum Wald oder die Löcher zum Käse. Na gut, es gab bessere Vergleiche, aber worauf ich hinauswollte: Ich wollte niemals wieder ohne Ella sein! Liebevoll intensivierte ich den Kuss und gab mich dem berauschenden Gefühl ganz und gar hin.
Ella
Ich genoss den Kuss mit voller Hingabe. Ich wünschte mir dass der Kuss immer so anhalten kann. Aber leider musste ich ihn unterbrechen um wieder nach Luft zu holen. Der Kuss war überragend schön gewesen und so wahnsinnig gut! Liebevoll legte ich die Hand auf seine Wange und stréichelte diese zärtlich.
Raph
Es war so schön, von ihr mit so zarten Berührungen verwöhnt zu werden. Meine Ella! Sie blieb mein ein und alles, meine Liebe und mein Leben! Das war mir in Momenten wie diesen jedes mal bewusst und auch, was für ein Glück ich mit ihr hatte!
Mit sanfter Mine blickte ich in ihre unwiderstehlichen grünen Augen und schloss die meinen dann, um ihre Strèìcheleinheit noch etwas zu genießen.
Ella: Ich machte noch etwas weiter, ehe ich dann leise sagte: "Ich liebe dich über alles, Raphael! Du und ich, wir gehören zusammen!"
Bella: Ich saß nachdenklich im Labor. Mir war nie bewusst gewesen wie stark meine Kraft war um die anderen zu retten. Mein Gesang hat meinen Freunden so viel Macht gegeben dass sie stark genug waren um gegen Tiger Claw und Dulcinea zu kämpfen. Das war so....unglaublich gewesen.
Raph
,,Natürlich tun wir das...", murmelte ich leise und öffnete die Augen wieder, da ich unbedingt nochmal das lebendige Grün ihrer Iris sehen wollte, dass mich an einen Smaragd oder die grünste, saftigste Graswiese die ich jemals sah erinnerte. Der Klang ihrer Stimme, mit denen sie diese Worte sagte, war mit Abstand das, was ich am meisten liebte. So sehr. Langsam beugte ich mich etwas vor, bis ich ganz nah an ihrem Ohr war. ,,Ich liebe dich auch, Ella."
Donnie: Nachdem Raph Ella hinterhergegangen war, kam Bella zu mir ins Labor und wir haben uns noch ein wenig über den Vorfall von Vorhin unterhalten. Auch über ihren Gesang, dieses Lied, mit dem sie uns diese Energie angesungen hatte. Noch immer hatte ich dieses warme Gefühl in mir drinnen und es fühlte sich an, als würde es mich niemals Kälte spüren lassen.
,,Du denkst immer noch darüber nach, stimmt's?", fragte ich sie nach einer Weile, in der sie ich's sagte und musterte sie aufmerksam.
Ella: Ich lächelte glücklich und schob mein Gesicht noch etwas in seine Richtung, ehe wir eng aneinander gekuschelt unter dem Baum lagen und unsere Zweisamkeit genossen.
Bella: "Erraten!",stimmte ich zu. Er wusste immer genau was ich dachte. "Ich fühle immer noch dieses Kribbeln in meinem Bauch und die Macht dieses Liedes! Glaub mir! Es war....so berauschend! Ich fühlte mich auf einmal so mächtig und stark zugleich. Als ob ich alles besiegen konnte!",erklärte ich ihm und starrte weiterhin auf meine Hände. "Ehrlich! Ich wusste gar nicht wie stark die Magie Avalon's sein kann. Aber ich habe sie selbst gefühlt. Sie ist einfach durch meinen Körper geflossen."
Donnie
,,Ich weiß, was du meinst.", erklärte ich und rollte auf meinen Bürostuhl neben sie. ,,Mir ging es nämlich auch so ähnlich. Als Dulcinea uns ausgeknockt hat... uns diesen... abgrundtiefen Hàss entgegengeschleudert hatte, hatte ich das Gefühl, man hätte mir die.. Seele ausgesaugt, ich weiß nicht, wie ich es anders beschreiben könnte. Aber dann hast du angefangen zu singen und ich... Ich konnte dein Lied richtig spüren. Ich habe es aufgenommen wie ein Schwamm Wasser aufnimmt und ich habe nur Stärke gespürt, die mich dazu gebracht hat, weiterzukämpfen!" Ich verstummte und blickte sie genau an. ,,Danke, Bella. Ohne dich... Ich glaube, ohne dich wären wir da nicht so heil rausgekommen!"
Bella
Ich sah ihn eine Weile an, ehe ich verlegen und mit rötlichen Wangen zur Seite sah. "Schon okay. Es war ja ein Notfall und musste ja irgendwie helfen.",antwortete ich ihm
Donnie
,,Das hast du, Bella, und stemple es nicht so einfach ab.", erwiderte ich und ergriff ihre Hände. ,,Das das du geleistet hast war außergewöhnlich und das unglaublichste, was ich jemals erlebt habe! In dir steckt wirklich eine ganz besondere und mächtige Kraft!"
Bella: "Ich weiß, Donnie.",sagte ich und drückte seine Hände ebenfalls. "Ich habe schon gewusst dass ich mächtig werden kann. Das wurde mir vor langer Zeit von den Ältesten prophezeit. Sie meinten ich werden mal eine sehr mächtige Herbstelfe werden.",erklärte ich ihm
Donnie
Dann gab es wohl auch in dieser Welt so eine Art von Voraussagungen. Ich fragte mich, ob das dieselben Elfen waren, die beschlossen hatten, mich und Bella voneinander zu trennen. Jetzt erschien es mir doch sehr möglich, dass es sich so verhalten haben könnte. Unsicher blickte ich Bella an. "Und.. das war dann wohl der Grund, warum... ich dich vergessen sollte, oder? Damit du sicher bist. Damit du und deine Kräfte nicht in falsche Hände geraten und ich... dir nicht hätte schaden können."
Bella: Ich seufzte. "Ja. So war es!",sagte ich dann schließlich. "Genau so ist es. Sie wollten nur das Beste. Für uns beide! Erstens, damit ich meine Magie besser unter Kontrolle habe und, zweitens, damit du sicher bist. Sie meinten es sei so gerecht. Ich hingegen habe das als Bestrafung angesehen! Meinen besten Freund und meine große Liebe zu verlieren und ihn nie wieder zusehen war das Schlimmste was je einer Elfe passieren konnte."
Donnie
,,Und das Schlimmste, was einen Turtle passieren konnte, ist seine beste Freundin zu vergessen!",erwiderte ich und seufzte leise. Es waren Geister der Vergangenheit, die einem immer wieder einholten, egal, wie sehr man sie hinter sich lassen möchte. Vielleicht würde und das ja auch gelingen, aber es würde immer wieder Momente geben, in denen wir wieder zurückgeworfen wurden. Aber das hier und jetzt war wichtig. Am Allerwichtigsten! Tröstend strich ich ihr über die Wange. ,,Aber nun ist alles gut! Wir haben wieder zueinander gefunden und nichts und niemand wird uns jemals wieder trennen können!"
Bella
Ich nickte leicht. "Niemand!",bestätigt ich nochmal und umschloss sanft seine Hand die meine Wange strich. Aber so richtig wohl fühlte ich mich nicht gerade dabei. Er kannte Avalon nicht. Er kannte auch den Ältestenrat nicht. Die konnten immer noch entschéiden und mich wieder zurück holen. Dann würde Donnie erneut die Erinnerung verlieren. Nicht nur er, auch meine Freunde würden alles vergessen. Doch das würde niemals passieren. Niemals!
Donnie
Zustimmend nickte ich und drückte ihr einen liebevollen Kuss auf die Stirn. ,,Genau so ist es! Und wichtig ist, dass du weiterhin lernst, deine Kräfte auszubauen und zu kontrollieren. Ich werde dir auch dabei helfen!"
Bella
Ich lächelte ihn dankbar an. "Danke Donnie!",bedankte ich mich bei ihm und umarmte ihn dann stürmisch.
Donnie
Lächelnd schloss ich die Arme um sie uns drückte sie zärtlich an mich. ,,Na klar doch! Alles okay, Bella! Ich bin für dich da, egal, was kommt! Und das für immer!", versprach ich ihr mit leiser Stimme und lehnte meine Stirn an ihre.
Bella
Ich nickte. "Danke!",flüsterte ich leise und schloss glücklich die Augen.
Donnie
,,Bitte, meine Hübsche, bitte!", raunte ich leise und kuschelte mich enger an sie. Liebevoll strich ich ihr mit der Hand durch die Haare und drückte ihr einen kleinen Kuss auf die Wange.
Bella
Ich schmunzelte verliebt und drückte ihm einen kleinen Kuss unterhalb seines Halses. Was für ein Glück dass er es verstand. Ich war ihm so dankbar dass ich ihn hatte und er nicht trotz allem liebte.
Donnie
Das kitzelte! Leise lachte ich auf, als ich das kribbelnde Gefühl ihrer Lippen an meinem Hals spürte und reckte den Kopf ein kleinen wenig. ,,Ich glaube, sowas in der Art werde ich als Finanzierung für meine Forschungen verlangen.", murmelte ich leise.
Bella
Verschmitzt sah ich zu ihm auf und musste lächeln. "Ach wirklich?",fragte ich ihn und bekam ein freches Funkeln in den Augen.
Donnie
"Ja, wirklich!", erwiderte ich und grinste sie neckisch an, während ihre intensiven Rehäuglein wieder diesen leicht verschlagenen Blick von sich gaben. Ein Blick, den ich an ihr über alles liebte! Sie war wie ein cremiges Himbeerörtchen und hatte das Gesicht eines Engels, doch gleichzeitig wurde sie mit diesem frechen Blick zu einem kleinen Téufelchen! Sanft strich ich ihr unter ihr Kinn und unfasste es zärtlich. "Von irgendwas muss ich meine Forschungen ja finanzieren!"
Bella
"Oh!", meinte ich. "Na wenn das so ist, dann helfe ich dir da noch etwas!",sagte ich und schob meine Lippen ein bisschen in seine Richtung.
Donnie
Sie könnte mir damit keine größere Freude bereiten! Es war immer wieder ein einzigartiges Erlebnis, ihre Lippen auf den meinen zu spüren, ihre sinnlichen Linien zu spüren, ihre Bewegungen zu fühlen und ihren Geschmack zu schmecken! Bella hatte wahnsinnig schöne Lippen in der Farbe von Kirschblüten. Und sie schmeckten auch so! Lächelnd kam ich ihr ein Stück entgegen und stoppte maximal zwei Milimeter von ihrem Mund entfernt.
Bella: Ich blinzelte etwas und musste kurz lächeln. "Wieso musst du immer alles so spannend machen?",hauchte ich an seine Lippen und ließ mir jedes einzelne Wort auf der Zunge ergehen.
Donnie
,,Ganz einfach!", raunte ich leise und blinzelte sie versonnen an. ,,Weil ich auf Spannung stehe! Und auf Funken! Und im Moment dürfte das unübersehbar sein!", erwiderte ich und strich ihr mit dem Rücken meines Zeigefingers sanft über die Wange.
Bella
"Jedenfalls hast du dass schon geschafft. Ich spüre wie die Luft zwischen uns schon gewaltig knistert. Und ich fange an es jetzt schon zu lieben!",flüsterte ich hervor und lächelte herzlich.
Donnie
,,Dann habe ich mein Ziel wohl erreicht!", erwiderte ich schmunzelnd. ,,Und neben diesem Knistern gibt es etwas, was ich noch mehr liebe!" Zärtlich hob ich ihr Kinn etwas an und kam ihr vorsichtig ein Stück näher. Unsere Lippen berührten sich noch nicht ganz, aber ich konnte schon das kribbelnde Gefühl ihrer unmittelbaren Nähe spüren. Ich liebte dieses Kribbeln. Es ließ mich komplett unter Strom stehen und mein Herz begann, einige Takte schneller zu schlagen.
Bella
Augenblicklich schlug mein Herz schneller, ich konnte kaum atmen, mir wurde richtig heiß und kalt und schließlich, nachdem ich ihm noch näher gekommen waren, berührte ich seine Lippen mit meinen. Der Knoten in meinem Bauch platzte und ein Schwall Schmetterlinge flátterten wild umher.
Donnie
eine schäfchenwolkenflauschige wärme breitete sich in meinem bauch aus und ich hatte das gefühl, in mir drinnen steckt jemand der mein herz mit einer feder kitzelte, so aufgeregt flàtterte es wie ein kleiner vogel auf und ab. sanft ***n meine lippen ihre, die sich so unglaublich hauchzart anfühlten. mein größtes bedürfnis wäre in diesem moment, sie für immer so weiter zu küssen, bis die ewigkeit uns trennt! obwohl... nicht mal die sollte es schaffen. unsere vereinbarung lautete niemand!
Bella
Ich genoss den Kuss so sehr und drückte Donnie eng an mich, um seine Nähe noch etwas zu spüren. Seine Lippen waren so süß, weich und warm, dass es so angenehm war.
Donnie
Meine Hände legten sich auf ihre Wangen und hielten ihren Kopf ein wenig fest, während ich sie weiterküsste. Dabei stieg mir nach und nach ein Schwall Hitze auf, der sich dann rasend schnell in meinem ganzen Körper ausbreitete. Das geschah immer, wenn ich sie küsste. Wirklich, als wäre ich ein lebender Vulkan mit Magma in seinem Inneren, dass jeden Augenblick herausschießen könnte. Es war unglaublich! Zärtlich küsste ich sie weiter und legte den Kopf ein wenig schief.
Bella
Ich legte meine Arme liebevoll um ihn und kraulte zärtlich seinen Nacken. Immer, wenn wir uns küssten, brach in mir etwas zusammen und platzte auf wie ein Überraschungsei. Es war jedes Mal ein Wunder! Besonders bei ihm. Bei meinem geliebten Donnie!
Donnie
Genussvoll legte ich meine Stirn an ihre, schloss die Augen und ließ mir die Strèicheleinheit gefallen. Ich liebte es, wenn sie mich da kraulte. Einer meiner Lieblingsstellen! Und ihre Berührungen fühlten sich angenehm auf meiner Haut an. Behutsam legte ich meine Arme um ihre Hüften und zog sie näher an mich heran.
Bella
Ich genoss den Kuss so sehr! Er machte mich so wahnsinnig vor Leidenschaft und ich wollte so viel mehr. Mittlerweile lehnte ich gegen die Wand und drückte mich ihm entgegen, während ich ihn noch leidenschaftlicher küsste
Donnie
Sanft aber bestimmt entgegnete ich den Druck gegen sie und hielt ihre Schultern mit meinen Händen an die Wand gepresst. Was für ein Kuss! Ich hatte das Gefühl, sie könnte jeden Moment zur Bestie werden und über mich herfallen! Der Gedanke war mir allerdings überhaupt nicht zuwider. Im Gegenteil, er gefiel mir verdammt gut! Und mit der Prise an Schärfe, die sie an den Tag legte, machte sie es mir schier unmöglich ihr zu wiederstehen. Dafür war sie einfsch zu verführerisch! Meine Hände fuhren ihre Arme hinab und legten sich schließlich auf ihre Hüften, die ich gegen die Wand drückte und erwiderte den Kuss mit aller Leidenschaft, die nun langsam in mir hochkroch.
Bella
Ich hob die Arme hoch und legte die Arme um seinen Hals, kraulte wieder seinen Nacken und spürte mit mehr Druck seine Lippen. Er roch so gut. Meine Herz schlug mit seinem im Einklang und meine Wangen färbten sich zu einem schönen zartrosa Ton an. Bis wir uns voneinander lösen mussten und wir uns wieder verliebt ansahen
Donnie
Atemlos blickte ich sie an und bemühte mich, mich wieder zu beruhigen, aber ich konnte das Gefühl ihrer Lippen immer noch auf meinen spüren. Dieser Kuss, der brannte wie Feuer! Sanft strich ich ihr über die Wange und lehnte meine Stirn an ihre. ,,Ich liebe dich..", flüsterte ich leise.
Bella; Ich schmunzelte glücklich und schmiegte die Stirn ihm entgegen. "Ich dich auch!",flüsterte ich leise.
Donnie
Es wäre furchtbar, wenn sie etwas anderes sagen würde. Liebevoll drückte ich ihr einen weiteren Kuss auf die Nasenspitze und drückte sie zärtlich an mich heran. Meine kleine Zauberelfe! Ihre Liebe war wirklich alles, was ich zum Leben brauchte! Außer essen und trinken vielleicht. Aber ansonsten gab es nur sie. Sie uns immer nur sie!
Bella
Mein Kopf schmiegte sich unter seinem Hals und schloss die Augen. "Lass uns den Rest des Abends doch was gemeinsam unternehmen. Worauf hättest du denn Lust?",fragte ich ihn leise.
Donnie
das nannte ich mal eine vortreffliche idee! und perfekt, um mal eine weile aus dem ganzen schlamassel zu entfliehen! ,,hmm...", überlegte ich. ,,also spontan habe ich keine idee... oder doch! wie wär's wenn wir ein bisschen was aus dem kühlschrank mitnehmen und ein wenig über die dächer spazieren?", schlug ich vor und legte den arm um ihre hüfte.
Bella
"Sehr gerne!",erwiderte ich lächelnd und küsste seine Wange. "Nur du und ich zusammen!"
Donnie
Nur sie und ich! Hocherfreut lächelte ich sie an, ergriff dann ihre Hand und zog sie aus dem Labor heraus in Richtung Küche. Die Jungs waren komischerweiße nirgendwo zu sehen, aber ich schätzte mal, die waren in ihren Zimmern und erholten sich noch ein wenig von dem Schrecken von vorhin, auch wenn's da nix zum erholen gab. Aber jetzt wollte ich nicht daran denken, sondern an einen schönen Abend, den ich noch mit Bella verbringen wollte.
Bella: Ich folgte ihm lächelnd. Ja! Dieser Abend wird toll! Das konnte ich nur versprechen.
In der Küche packten alles mögliche zu Essen in einen Korb, ehe wir den nahmen und uns auf dem Weg nach oben machten.
Donnie
Ich hätte den Jungs gern gleich Bèscheid gegeben aber wenn es war, konnte ich sie auch mit dem T-Phone anrufen. Ich hoffte, dass ich es eingepackt hatte...
Seit vorhin war es ein wenig kühler geworden und ein frischer, angenehmer Wind fegte durch die Straßen New Yorks. Über uns lag wolkenfrei der tiefschwarze Nachthimmel, der den Blick auf den kreisrunden Vollmond und vereinzelte Sterne freigab. Eine perfekte Nacht! Gemeinsam mit Bella hievte ich den reichlich vollgepackten Picknickkorb über eine Feuerleiter auf das Dach eines Hochhauses und setzte mich dann mit ihr auf dessen Kante. Von hier hatte man einen wundervollen Blick über den Bezirk Chinatown und in der Ferne waren die Lichtes des Times Squares zu erkennen.
Bella
Entzückt schaute ich auf die Stadt herab und strahlte mit den Sternen am Himmel um die Wette. "Das ist wunderschön!",sagte ich fasziniert und sah Donnie von der Seite an. "Was meinst du?",,fragte ich ihn.
Donnie
Ich grinste. ,,Das ist neben meinem Labor mein absoluter Lieblingsplatz!", erklärte ich ihr und sah sie mit leuchtenden Augen an. ,,Ich hatte schon lange vor, dir diesen Platz zu zeigen, aber ich glaubte erst jetzt ist ein guter Augenblick dafür. Um... auch den schönen Seiten des Lebens bewusst zu werden.. zu vergessen.."
Bella
Ich lächelte ihn an und lehnte mich zaghaft an. "Das ist wirklich der wunderschönste Ort aller Zeiten.",stimmte ich ihm zu.
Donnie
Zärtlich legte ich den Arm um sie und zog sie etwas näher an mich heran. Als wir Kinder waren, haben wir uns öfter auf den Dächern herumgetrieben und die Sterne angesehen. Auch nachdem meine Erinnerungen an unsere gemeinsame Zeit gelöscht wurde war ich häufig hier oben. Aber jedes Mal hatte ich das Gefühl, es würde etwas fehlen. Irgendeine Hälfte, irgendein Puzzle-Teil, aber es war alles wie ausradiert. Als hätte die Speicherkarte, unantastbar von Vergesslichkeit, doch einen Virus bekommen.
,,Als Kinder waren wir oft auf den Dächern und haben in den Nachthimmel gesehen.", meinte ich zu ihr.
Bella: "Hm..",nickte ich murmelnd. "Jeden Abend haben wir nach oben gesehen und zählten die Sterne. Und wenn wir ein Sternenbild entdeckt haben, dann musste jeder dem einem ihn unbedingt zeigen.",erzählte ich und lächelte dabei
Donnie
"Richtig.." Mein Blick verlor sich wieder in den mit Sternen übersäten Nachthimmel. "Und ich erinnere mich auch an die Sternzeichen, die wir uns selber immer ausgedacht haben!" Unwillkürlich musste ich grinsen. Unsere Fantasie kannte damals noch keine Grenzen! Ich wusste nicht, wie viele Sternenbilder wir uns ausgedacht haben. Ich erinnerte mich an den tanzen Affen, den Teddybären, die Giraffe, den Piraten und die Baletttänzerin. Wir hatten sogar unsere eigene Sternenkarte gezeichnet, in denen wir unsere neuen Sternenbilder einzeichneten.
Re: 2er Rpg für Jule3000 und mich :3
von Jule3000 am 27.09.2019 16:53Tiger Claw
Ich sah wieder zu ihr zurück. "Ich habe was gesehen. Es ist zwar schwach zu erkennen, aber ich glaube etwas liegt da hinter dem Gebüsch!",flüsterte ich leise zurück, damit das, was auch dort immer war, nicht erschreckte und davon lief. "Lass es uns mal ansehen!",sagte ich zu ihr und sah sie flehend an. "Bitte! Ich werde danach dir gehorchen und mit dir sofort zum HQ zurückgehen um meine Wunden versorgen",versprach ich ihr leise und drückte ihre Hand sanft.
Dulcinea
Mir wäre es lieber, wenn er mir sofort gehorchen und mit mir ins Hauptquartier zurückgehen würde! Aber anscheinend ließ ihn das mit diesem Gebüsch keine Ruhe und einmal nachsehen konnte ja nicht schaden, vielleicht war ja wirklich was. Leise seufzte ich ergeben. ,,Du bist sturer als eine Gans oder wie das heißt! Also schön!", erwiderte ich ebenfalls leise und trat dann mit ihm -von beiden Seiten- auf das Gebüsch zu.
Karai: Es tat so gut. Vollkommene Stille, aus der ich neue Energie schöpfen konnte, und meine Sinne wieder geschärft wurden. Wenn ich mich erholt hatte, würde ich die anderen suchen gehen, bevor sie meinen Vater in Aufruhr versetzten. Danach...
Als ich das leise Knacken eines Zweiges hörte, schreckte ich auf. Was war das? Hatte ich das geträumt? Oder waren da Schritte gewesen? Ich verhielt mich mucksmäuschenstill und lauschte. Aber ich hörte nichts mehr. Hatte ich mir das doch nur eingebildet? Aber warum hatte ich dann so ein komisches Gefühl? Gerade als ich einige Zentimeter rückwärts robben wollte, schoss plötzlich eine weiße Pranke durch das Geäst des Busches und packte mich am Arm. Erschrocken schrie ich auf, doch dann wurde ich schon durch das Blätterwerk hindurch gezogen und fand mich Angesicht zu Angesicht mit Tiger Claw und Dulcinea wieder, die mich am Arm gepackt hochhielt. ,,Anscheinend hat sich da ein kleiner Streuner verlaufen!", erwiderte diese hämisch und packte meinen zweiten Arm, bevor ich sie angreifen konnte. Ich wehrte mich nach Leiibeskräften, aber ich konnte mich nicht befreien.
Tiger Claw
So gut wie es ging hielt ich mich auf den Beinen und grinste dann als Dulcinea Karai fest in ihrem Griff hatte. "Und ich hab doch gesagt ich habe da noch was gehört!",sagte ich bekräftigend und versuchte zu lachen. Was mir aber nicht gelang, da ich immer noch große Schmerzen hatte.
Dulcinea
Deine Sinne haben dich nicht getäuscht!", erwiderte ich anerkennend. Das Schlangenmädchen wollte immer noch nicht still halten und das Gewetze ging mir auf die Nerven! Also schlug ich sie kurzerhand mit einem Schlag auf den Hinterkopf k.o., fesselte sie mit dem übergebliebenen Ende meiner Kette und ließ sie kurzerhand hinter mir herschleifen. Tiger Claw ließ ich wieder an mich abstützen. ,,Lass uns jetzt zurückgehen! Geht es so?", wollte ich von ihm wissen.
Tiger Claw
Ich legte den Arm um sie und nickte dann. "Ich denke ich werde es überleben!",sagte ich zu ihr und lächelte sie freundlich an. "Es wird schon irgendwie gehen. Ich hoffe ich bin dir auch nicht so schwer!",hoffte ich und sah sie weiterhin an. Ich wollte nicht dass sie noch wegen meinem Gewicht noch umkippte. Dann hätten wir den Salat.
Dulcinea
Trotz allem musste ich lachen. Das er sich darüber jetzt Gedanken machte.. er hatte eine halb zerfetzte Schulter und gerade hatten wir einen seit Monaten ausgebliebenen Erfolg des Foot Clans eingeholt und Shredders Tochter eingefangen. Und er machte sich darüber Gedanken, ob er mir zu schwer war! ,,Ich bin robust!", erwiderte ich, während ich mich mit ihm in Bewegung setzte und gut darauf acht gab, ihm nicht wehzutun. ,,Glaub mir, ich bin schon mit schlimmeren Dingen ausgekommen als mit dir!" Wie dieser Moment eben, als Raphaela ihn als Wolfblood angegriffen hatte. Meine Mine verdüsterte sich wieder, ließ mir aber nichts anmerken und schleppte ihn weiter.
Tiger Claw
"Okay. Dann bin ich sehr erleichtert!",sagte ich zu ihm und lächelt wieder. Doch das verschwand, als ich ihr genauer ins Gesicht sah. Ihr Gesichtsausdruck hatte sich verdüstert. Ich wusste nicht was in ihrem Kopf vor sich ging, aber ich glaubte mal dass es um die Turtles ging. "Dulcinea?",begann ich dann leise.
Dulcinea
Als er meinen Namen sagte, schaute ich wieder zu ihm hoch, gleich darauf aber wieder weg, da ich ihn nicht ansehen wollte. Es tat mir weh, ihn so zu sehen. Und auch... dass es meine Schuld war. Es wurde mir so urplötzlich bewusst, dass mir von der einen auf die andere Sekunde speiübel wurde. Wenn ich ihn nicht um Hilfe gebeten hätte, dann wäre das niemals passiert! Aber jetzt drohte er zu verbluten und es war meine Schuld!
,,Ich dachte...", meinte ich leise an ihn gerichtet, ,,sie bringt dich um.." Es fehlte noch was. Ich hàsste es, mich zu entschuldigen, aber das war das Mindeste, was ich Tiger Claw jetzt noch geben konnte! Ich konnte die Zeit nicht mehr zurückdrehen und es ungeschehen machen. Das machte mich so wütend, und... traurig und... und... ,,Wie konntest du das tun?", brach es dann aus mir heraus und wandte mich ihm wieder zu. ,,Hast du eigentlich den Verstand verloren? Wie kommst du dazu, dich einfach vor mich zu werfen, wenn... wenn sie... verflixt, ich hatte eine Heidenangst um dich!"
Tiger Claw
Ich sah sie mit großen Augen an und senkte den Blick. Dann hatte ich einen Entschluss gefasst. Und der wurde verstärkt, als sie sagte: "Ich hatte eine Heidenangst um dich!" Das machte mich mutiger. Ich blieb stehen, sie auch. Verwundert sah sie mich und fragte sich wohl was jetzt los sei. Langsam beugte ich mich noch etwas runter zu ihr und drückte ihr einen innigen Kuss auf die Wange. Meine Wangen hatte sich leicht rot gefärbt. Ich konnte selbst nicht glauben was ich tat. Aber es musste es! Dann löste ich mich von ihr und sah sie an. "Das Einzige was mir eine Angst eingejagt hat, war als du fast von Wolfblood erwischt wurdest. Da wusste ich gleich, dass ich das nicht zulassen konnte." Ich sah sie liebevoll an und strich mit der gesunden Hand über ihre Wange. "Und weißt du wieso? Weil du mir so verdammt wichtig bist und ich dich niemals in meinem Leben verlieren will!"
Dulcinea
mir gefror das blut in den adern. ganz klar hatte ich mein herz pochen gehört, als er mir immer näher und näher kam und seine lippen schließlich an meiner wange angelangt war. er... er hatte mich auf die wange geküsst! ich spürte seine lippen auf meiner haut. ihre wärme. ihre sinnlichkeit, mit der sie mich küssten, hinterließen ein heißes gefühl der wärme an dieser stelle. und dann sagte er mir, warum er tat, was er tat. und ich war endgültig überwältigt. ich war es schon bei seinem kuss, aber jetzt nur noch mehr. ,,oh tiger claw..", hauchte ich leise und hielt seine pfote, die über meine wange streichèlte, fest daran gedrückt. erst jetzt bemerkte ich die träne, die sich aus meinem augenwinkel gelöst hatte. ,,du... du bist mir ja auch wichtig! ungeheuer wichtig, sogar! und.. und eben deswegen kön... könnte ich mir niemals verzeihen, wenn dir geschadet wird oder du...stirbst." schniefend wischte ich mir über die wange. ,,es ist alles meine schuld, ich hätte dich nie um hilfe bitten sollen!" aus glasigen augen blickte ich zu ihm auf. dann schlang ich meine arme um seinen oberkörper und drückte mich eng an ihn. meine augen schlossen sich. ,,es.. tut mir so leid!"
Tiger Claw
Ich sah zu ihr runter und wusste nicht ob es mein Herz war was gerade heftig schlug oder das von Dulcinea. Es fühlte sich überwältigend an. Wie sie jetzt so vor mir lag. So zart und zerbrechlich. Sie tat mir so leid, was mit ihrem Zuhause passiert ist und wie sehr sie ihre Familie vermisste. Ich war der Einzige der sie verstand. Mit einem kleinen Lächeln legte ich meinen unverletzten Arm um ihre Taille und zog sie sanft an mich. "Na komm schon. So schlimm ist es nun auch nicht. Es geht mir doch gut. Naja...so halbwegs. Aber ich lebe und bin hier und bei dir. Ich werde dich niemals verlassen und bleiben zusammen. Uns kann keiner mein trennen.",sagte ich leise zu und legte den Kopf vorsichtig auf ihren. "Ich werde immer auf dich aufpassen, Dulcinea. Und ich...ich..." Ich zögerte. Ich konnte meine Gefühle einfach nicht mehr unterdrücken. Ich wollte es ihr sagen.
Dulcinea
unwillkürlich begann ich zu zittern und blickte unentwegt zu ihm auf. was wollte er mir sagen? was war es, was ihn so sehr beschäftigte? oder... verunsicherte...?
ich versuchte, in sein auge zu sehen, um die antwort dort zu finden, doch er hatte den blick von mir abgewandt und starrte zu boden. es schien so, als würde er mit sich ringen, weiterzureden. also hob ich -ohne ihn aus den augen zu lassen- meine pfote an, ergriff sein kinn und drehte es so zu mir, sodass er keine andere wahl hatte als mich anzusehen. mir stockte der atem. wir waren uns in diesem moment näher als jemals zuvor und ich konnte ihm so tief ins auge sehen, bis ich das gefühl hatte, ganz und gar darin versunken zu sein. dann mit einem male sah ich es.
die erkenntnis traf mich wie ein gigantischer stromschlag, jedoch fügte er mir keine schmerzen hinzu, ganz im gegenteil. die art, wie er mich ansah... wie er mich immer angesehen hatte. wie er mich in den arm nahm. mir über die wange strich, oder... einfach nur meine pfote hielt. oder als er mir gefolgt war. er hatte sich sorgen um mich gemacht und war mir nachgerannt, weil er bei mir sein wollte. meine nähe suchte. und.. er wollte bei mir sein, weil... weil er...
nicht mal zum zuendedenken dieses gedankens war ich in der lage. es kam mir so unglaublich vor! er war so anders als ich. wir kamen aus zwei unterschiedlichen welten. und es lag einige zeit zurück, da hatte ich denselben blick in den augen eines anderen gesehen. nur dass dieses gefühl, dass er mich glauben ließ, für mich zu haben, nichts weiter als eine lüge gewesen war, die ich geglaubt hatte. weil ich diejenige war, die diese art des empfinden für ihn gehegt hatte und es mit aller gewalt sehen wollte. und mir am ende nur was vorgemacht hatte. vielleicht war es jetzt genauso?
als mir dieser gedanke durch den kopf ging, merkte ich, wie sich mein magen zusammen zog und erneut tränen in mir hochstiegen. seit dem habe ich mir geschworen, diese art der gefühle niemals wieder an mich heranzulassen, da mir von da an klar war: sie waren einzigartig, wunderschön und berauschend... aber tausendmal so schmerzhaft und verletzend! machten angreifbar, etwas, was ich nicht sein wollte. aber genau jetzt wurde mir wirklich bewusst, dass es dafür schon zu spät war.
vorhin, als tiger claw und ich uns in den katakomben beinahe geküsst haben, hatte mein herz begonnen, platz zu schaffen. als er und ich gemeinsam gegessen hatten, hat es seine türen geöffnet und vorhin, als er mich auf dem dach eingeholt hatte, hineingelassen. jetzt waren die türen zu. fest verschlossen. und den schlüssel zu meinem herzen hatte ich ihm mit den blick in sein auge anvertraut.
ich liebte ihn. ich hatte ihn immer geliebt, seit dem moment, an dem ich ihm zum ersten mal begegnet war. es war dieser augenkontakt, der den anfang dieses bandes zwischen uns geknüpft hatte. und ich hatte nie bemerkt, dass so viel mehr zwischen uns war. bis jetzt. er war mir innerhalb kürzester zeit so wichtig geworden, dass ich bereit war, alles hinten an zu stellen, wenn er auf mich zählen musste. diese gefühle, die er mir gab? das herzklopfen, das pulsrasen und all das? das hatte ich nur bei ihm. das wurde mir erst jetzt bewusst. in dieser sekunde, in der ich einen blick in sein auge warf. mehr war gar nicht nötig gewesen. meine pfote löste sich wie von selbst von seinem kinn und legte sich stattdessen auf seine wange. sanft begann ich, sie mit zärtlichen streícheleinheiten zu ***. ich hatte angst, wie er diese geste von mir aufnahm, blendete sie aber ganz und gar aus. wenn es ihm genauso ging wie mir? ich musste es einfach wissen! dann konnte ich entscheíden, was ich tun oder sagen konnte. obwohl ich es eigentlich schon wusste. ich hatte mich in ihn verliebt. aber gleichzeitig hatte ich angst, enttäuscht zu werden. oder mich doch nur zu irren, weil ich diese liebe in seinen augen sehen wollte. ich wollte das, was zwischen uns bestand, nicht auf´s spiel setzen. doch ich musste es einfach wissen!
"ich...", begann ich tonlos und führte meine stréicheleinheiten fort. "ich glaube, ich weiß, was du sagen willst, tc. ich glaube, nämlich, dass... dass es mir genauso geht.."
Tiger Claw
Jetzt, da sie das sagte, was ich aussprechen wollte, nahm mir glátt die Sprach weg. In ihren Augen konnte ich nämlich genau dasselbe Funkeln entdecken. Das Funkeln das auch in meinen Augen war, wenn ich sie sah und mit ihr zusammen war. Wenn ich ihren wunderbaren Duft roch, ihr in die schönen, großen Augen sah, wenn ich sie in meinen Armen hielt und ihre War spürte, dann ging mir das Herz so richtig auf. Wenn sich unsere Blicke trafen, dann begann in meinen Magen zu kribbeln an, als ob ich eine ganz Menge Schmetterlinge verschluckt hätte und die jetzt überall umher flátterten. All das zusammen fühlte ich jetzt in mir wieder und ich wusste dass ich mein Herz mir das Richtige sagte und ich auch auf dem richtigen Weg war. Ich schloss die Augen und schmiegte an ihre Wange, die warm auf meiner Wange lag und zärtlich darüber strich. Wie ein kleines Kätzchen begann ich zu schnurren und legte meine Hand ebenfalls auf ihre. Ein kleines Lächeln umspielte meine Lippen, ehe ich dann wieder das Wort übernahm: "Wenn du genauso denkst wie ich, dann will ich dir noch sagen, was in meinem Kopf vor sich geht und was mein Herz gerade fühlt. Die Wahrheit ist dass....du der einzige Gedanke bist, der in meinem Kopf herumschwirrt und nicht aufhört zu verschwinden. Ich muss muss stets an dich denken, frage mich wie es dir geht, was du tust, mache mir Sorgen um dich und will dich in meiner Nähe haben, um in dein schönes Gesicht zu sehen und dir zu sagen was ich für dich empfinde. Die Wahrheit ist, dass du mir den Kopf schon verdreht hattest, als ich dich dass erst Mal sah und in die aller schönsten Augen der Welt erblickte die mich seitdem immer vefolgten. Alles was ich so sehr an dir liebe sind deine wundervolle Stimme, wenn du redest, deine grazielen und anmutigen Bewegungen, wenn du kämpfst, deine Augen die wie Sterne funkeln und dein süßer Mund, den ich so sehr küssen möchte, es aber nicht kann, weil ich nicht weiß ob du dasselbe für mich fühlst wie ich für dich. Doch jetzt, mit dieser Bestätigung, weiß ich dass auch du dasselbe empfindest wie ich für dich. Ich weiß wir kennen uns noch nicht so lange, aber ich will dass du einst weißt!" Ich atmete noch einmal tief ein, schloss kurz die Augen und öffnete sie dann wieder um wieder in ihre zu starren. "Ich liebe dich, Dulcinea! Ich liebe dich mehr alles andere. Wenn ich dir in die Augen sehe, dann sehe ich darin mein Schicksal. Auf der ganzen Welt gibt es nichts was mir wichtiger war als nur du, Dulcinea. Du bist der Traum der sich für mich nie in Erfüllung gegangen wäre. Du bist mein Stern der in der Nacht heller leuchtet als alle anderen Sterne am Himmel. Du bist das Einzige was ich im Leben brauche um glücklich zu sein." Ich nahm ihr Gesicht in meine Hände und kam langsam immer näher. "Du bist meine große Liebe, Dulcinea. Einzig und allein du!",flüsterte ich an ihre Lippen, ehe ich meine auf ihre drückte und sanft küsste.
Dulcinea
Mit weit aufgerissenen Augen schaute ich ihn weiterhin an, als er seine Lippen auf die meinen legte und mich erneut küsste. Dieses Mal war es ein anderer Kuss. Es war.. sowas wie eine Besiegelung. Nun kamen wir zu dem, was uns vorhin, als Zeck uns in die Quere kam, verwehrt geblieben war. Dafür war dieser Moment umso kostbarer und unvergleichlich schöner! Weil wir jetzt wussten, wie der jeweils andere dachte und vor allem fühlte. Wir brauchten keine Angst vor einer Abweisung oder unerwiderter Liebe haben. Denn wir.. liebten uns. Von ganzem Herzen! Auch wenn es noch seltsam und unbegreiflich für mich war. Passierte das hier gerade wirklich..? Oder befand ich mich nur in einem einzigen Traum? Tiger Claws Lippen fühlten sich wie eine Erlösung für mich an, als würde ein tonnenschwerer Stein von meinem Herzen abfallen. Sie waren warm und weich und schmeckten nach Freiheit und bedingungsloser Liebe, deren Gefühl mich packte und mit aller Gewalt zur Kapitulation zwangen, indem sie ein nie dagewesenes Glücksgefühl in mir auslösten und ich im Moment nirgendwo sonst sein wollte als hier bei Tiger Claw! In seinen Armen mit seinen Lippen auf meinen Lippen! Ich vergaß, meine Ängste. Ihm zu sagen, dass ich trotz meiner Gefühle für ihn immer noch diese Angst im Herzen trug, erneuter Verletzung ausgesetzt zu werden. Ich wollte diesen Moment in Ewigkeit nicht ruinieren. Endlich brachte ich es fertig, meinen Arm um seinen Hals zu legen, den anderen um seinen Oberkörper zu schlingen. Meine Augen schlossen sich und ich begann, den schönsten Kuss in meinem ganzen Leben zu erwidern, alle meine Gefühle, die ich bisher nicht wahrgenommen oder ignoriert hatte, hineinzulegen und ihm die Liebe zurückzugeben, die er mir gab. Ich war so unendlich glücklich! Ich war so glücklich, auf der Erde gelandet zu sein!
Tiger Claw
Ich war so erleichtert dass ich das endlich gesagt habe. Aber ich musste damit raus. Sonst hätte es mich on den Wahnsinn getrieben. Aber so wusste ich dass wir uns liebten und diese Liebe ewig anhalten sollte. Meine unverletzte Hand lag auf ihre Wange, während ich sie noch liebevoll und zärtlich küsste. Dann als ich mich von ihr löste, legte ich meinen Kopf auf ihre Schulter und schloss einen Moment die Augen.
Dulcinea
Sanft fuhr meine Pfote nach oben zu seinem Nacken und begann ihn dort sanft zu kraulen, während ich mein Gesicht an seinem Hals vergrub und einen tiefen Atemzug von seinem weichen, gestreiftem Fell nahm. Sein Duft war so wohltuend und frisch. Ein erleichtertes Lächeln breitete sich auf meinen Lippen aus. Endlich wusste ich, wie sich das Gefühl seines Felles anfühlte. Insgeheim habe ich mich das schon oft gefragt. Ich drückte ihm einen Kuss auf die Wange kraulte ihn noch etwas weiter. ,,Wir müssen los..", flüsterte ich leise und fügte grinsend hinzu: ,,Unsere Liebe gestanden haben wir jetzt! Ich will nicht, dass du mir jetzt verblutest!" Neckisch grinste ich ihn an. Nein, das würde ich nicht zu lassen! Ihn würde ich festhalten und gut auf ihn acht geben!
Tiger Claw
Ich nickte ihr zustimmend. "Du hast ja Recht! Und Karai wird auch nicht lange ohnmächtig bleiben.",sagte ich und deutete auf die bewusstlosen Karai die immer noch vor uns lag. Damit legte ich meinen Arm um ihre Schulter und es konnte dann weiter gehen. Karai hielt ich mit meinem gesunden Arm fest, damit Dulcinea es nicht so schwer hatte.
Dulcinea
Dankbar sah ich zu ihm hoch, ehe ich mich wieder auf den Weg vor und konzentrierte und ich während des Gehens sorgfältig abstützte, dabei seinen Arm schonte. Es war eine weite Strecke bis zum Hauptquartier, auf der wir nicht mehr viel redeten sondern jeder seinen Gedanken nachhing. Nur zwischendurch erkundigte ich mich, ob alles in Ordnung bei ihm sei und er noch könne. Allzu lange Pausen konnten wir uns nicht erlauben! Mein Tuch würde den Blutfluss nicht gut aufhalten können und ich wollte nicht riskieren, dass er auf der Straße wegen dem emensen Blutverlust zusammenbrach. Aber er schlug sich tapfer. Dann hatten wir es schließlich zurück geschafft und ich zog ihn gleich mit nach unten in das Reich der Fliege. Egal was kam, ich würde ihm jetzt nicht von der Seite weichen! Ich war für ihn da! Behutsam verschränkte ich meine Pfote mit der seinen und drückte sie leicht.
Tiger Claw
Ich drückte leicht dagegen. "Mach dir um mich keine Sorgen, Dulcinea. Ich habe Nerven aus Stahl. Ich werde das schon durchstehen.",versprach ich ihr und setzte einen Kuss auf ihren Handrücken drauf. Noch werde ich nicht aufgeben. Das bisschen Blut würde mich schon nicht aus den Socken hauen. Aber ich bin schon froh, wenn ich bald wieder auf den Beinen war. Ich wollte nicht so vieles erleben und noch weiter kämpfen und mit Dulcinea zusammen sein. Dann kam Stockman und begann mich zu behandeln. Er war zwar nicht begeistert das Dulcinea die ganze an meiner Seite stand, während er meine Wunde versorgte, aber er sagte keinen Ton. Besser für ihn!
Dulcinea
Die Fliege mit Namen Stockman behandelte Tiger Claw auf einer dieser Liegen, die ich immer in den Arztserien im Fernseher gesehen hatte. Erst jetzt, als er die Bisswunde freilegte, konnte man das Ausmaß von Ellas Angriff richtig sehen, und das sah verdammt übel aus!
,,Na, da hat Wolfblood sich aber die Zähne ausgebissen!", stänkerte das Insekt, woraufhin ich sarkastisch zurückschleuderte: ,,Aufschlussreiche Diagnose, Dr. Hyde, dass wäre uns so nicht aufgefallen!" Ich kannte zwar keinen Dr. Hyde und ich hatte auch keine Ahnung, was eine Diagnose war, aber so blöd wie Stockman jetzt glotzte hatte ich wohl einen kleinen Treffer erzielt. Dann begann er, TCs Blutungen zu unterbrechen, die Wunde zu reinigen und verband sie zum Schluss mit einer weißen Mullbinde. Währenddessen saß ich die ganze Zeit auf einem Stuhl neben Tiger Claw, hatte meine Pfote auf seinen Unterarm gelegt und str***te, wenn die Fliege sich mal kurz nach einem Instrument umdrehte, unbemerkt darüber. Ich hatte seine Blicke schon bemerkt! Aber Tiger Claw und ich waren ja "Teampartner", da ginge es ihm nichts an, wenn ich hier bei ihm war! Auserdem interessierte es mich, wie man in Sachen Heilkunde hier auf der Erde vorging. Dass es so schlicht ging... eine weiße Leine um die Schulter wickeln, und das war's?
Nachdem Stockman fertig war, räumte er sein Werkzeug weg und wandte sich uns zu. ,,Alsssso, die Wunde ist weitgehendsssst versorgt! Wolfblood hat ordentlich zugebisssen, aber du wirst es übereben. Natürlich kann es durchaussss sssein, dass du noch Schmerzen verspürssst und bedenke, in nächsssster Zeit mit dem Kämpfen ein wenig kürzssser zu treten! Du solltesssst dich jetzt entspannen und dich ausruhen, bissss Meister Shredder dich wieder braucht."
,,Kann ich noch bei ihm bleiben?", wollte ich von ihm wissen und sah ihn bittend an.
,,Du kannsssst machen, wasss du willssst, Alienkätzchen. Aber ich warne dich! Rühr mir hier unten nichts an! Und wenn du "nach Haussse" telefonieren willst, das Telefon ist oben." Er lachte, als hätte er den besten Witz des Jahres gemacht und es kostete mich Mühe, nicht auzuspringen und seinen Kopf sooft gegen die Kante seines Labortisches zu hauen, bis er wie eine schrumpelige Rosine aussah. Unverschämtheit! Was glaubte dieses Vieh, wer er eigentlich wahr!? Finster schnaubend blickte ich ihm, als er immer noch lachend davonflàtterte, hinterher, beschloss dann aber, mich nicht weiter ärgern zu lassen. Ich war hier wegen Tiger Claw, und um für ihn da zu sein!
Als er endlich weg war und wir alleine waren, erhob ich mich und setzte mich neben ihn an die Kante der Liege. ,,Wie fühlst du dich, Tiger Claw? Tut es noch sehr weh?", wollte ich von ihm wissen und blickte sorgenvoll auf ihn herab.
Tiger Claw
Ich lächelte matt. "Ich fühle mich noch etwas schwach auf den Beinen und benebelt, aber ich werde es überleben.",sagte ich und sah liebevoll zu ihr auf. Meine unverletzte Hand gleitete von ihrem Oberarm, nach oben zu ihrer Schulter, bis sie auf ihre Wange legte und sanft darüber strich. "Und was ist mit dir, meine Liebe?",fragte ich sie
Dulcinea
Ich zögerte. Nun wäre eine gute Gelegenheit, ihm zu sagen, was mir im Kopf herumging und mich noch beschäftigte, entschied mich dann aber doch dagegen. Er war jetzt wirklich wichtig für mich, und dass er so schnell wie möglich wieder gesund wurde. Alles andere war erstmal Nebensache!
Genießerisch schloss ich die Augen und ließ mir die sanfte Strèìcheleinheit von ihm gefallen. Es fühlte sich gut... nein, mehr als gut an! Leise begann ich zu schnurren und erwiderte dann: ,,Mit mir ist alles in Ordnung, Sonìée." Zärtlich strich ich mit meinen Lippen über seinen Handrücken, dann löste ich mich einen Moment von ihm und striff mir die Kette mit der Lumanya-Blüte ab. Ich wollte ihm helfen, damit er schnell geheilt wurde und diese Schmerzen nicht aushalten musste. Doch etwas war seltsam. Prüfend legte ich meine Hand über den Käfig. Die Kraft der Blume war deutlich zurückgegangen, das konnte ich spüren. Aber das konnte in dieser Stadt, in der es so wenig Verbindung zur Natur gab, durchaus möglich sein! Vorsichtig nahm ich das Blümchen aus ihrem Käfig und betrachtete es kurz. ,,Die Energie der Lumanya-Blüte ist geschwächt, sie wird deine Verletzung nicht ganz heilen können!", stellte ich bekümmert fest. ,,Aber sie konnte die Schmerzen erträglicher machen."
Tiger Claw
"Ich vertraue dir, Dulcinea. Und wenn es so ist, dann nehme ich auf wie es ein Krieger würdig ist.",sagte ich entschlossen und sah sie nickend an. Dann schloss ich die Augen, bereit für die Linderung.
Dulcinea
Behutsam hielt ich die Blüte an meine Lippen, während ich meine freie Pfote vorsichtig auf seine Verletzung hinlegte. Tonlos begann ich, die Kraft der Blüte ein weiteres Mal mit den traditionellen Versen der A'Subt Schàmanen heraufzubeschwören. Es funktionierte, jedoch fiel das Leuchten der goldenen Punkte diesesmal sehr viel schwächer aus. Egal! Es würde ihm helfen. Vorsichtig nahm ich die Blüte in die andere Hand und drückte sie auf die Mullbinde von Tiger Claws Verwundung. Der Druck belastete die Wunde und tat weh, weshalb er zusammenzucken und einen leisen Laut von sich gab.
,,Schhh...", hauchte ich leise und strich besänftigend über seine Brust. ,,Gàethar, Sonìée, Gàethar.", beruhigte ich ihn leise. ,,Alles gut!"
Tiger Claw
Ich sah schwer atmend an und nickte tapfer. Ich musste mich jetzt zusammen reißen, sonst war doch noch alles um sonst. Also schloss ich meine Augen und versuchte mich zu entspannen. Meine ganze Konzentration galt nur Dulcinea.
Dulcinea
Meine Augen schlossen sich ebenfalls und ich fokusierte mich einzig und alleine auf die Übertragung der Heilkräfte auf Tiger Claws Wunde. Einige Sekunden lang hielt ich meine Pfote auf seine Wunde gepresst, dann nahm ich sie wieder weg. Der goldene Pfotenabdruck von mir war auch nur mäßig zu sehen und verblasste auch gleich wieder, ob es geholfen hat, werde ich gleich erfahren. Behutsam legte ich Tiger Claw eine Pfote auf die Stelle, wo sein Herz schlug. Es schlug ziemlich schnell, schien sich aber langsam wieder zu beruhigen. ,,Und? Wie geht es dir?", fragte ich ihn und nahm die Blüte wieder von seiner Schulter.
Tiger Claw
Ich öffnete die Augen und sah sie an. Ich hatte nicht mitgekriegt dass sie schon fertig war. "Ja...es geht langsam schon. Es tut nicht mehr so weh wie zuvor.",erklärte ich ihr und sah sie lange und intensiv an. "Ich danke dir, Dulcinea!",flüsterte ich zu ihr hoch und nahm ihre Hand wieder.
Dulcinea
Sanft lächelnd blickte ich ihn an und schloss meine Pfote ebenfalls um seine. Zufrieden schloss ich die Blüte wieder in ihren Käfig und verstaute die Kette wieder versteckt an ihren Platz. ,,Es tut mir Leid, dass ich nicht mehr für dich tun kann.", meinte ich, zog seine Pfote zu mir hoch und drückte ihr einen Kuss auf die Finger auf. ,,Ich hoffe, es hilft dir zumindest ein wenig. Ich kann es nicht ertragen, dich unter Schmerzen zu sehen."
Tiger Claw
Ein kleines Lächeln umspielte meine Lippen ehe ich antwortete: "Es werde das schon überleben. Mach um mich keine Sorgen. Normalerweise habe ich Nerven aus Stahl. Aber ich werfe schon durch kommen. Dank deiner Hilfe.",sagte ich. "Danke nochmal, Dulcinea. Von ganzen Herzen!"
Dulcinea
,,Oh.. du musst mir doch nicht danken!", erwiderte ich beschèìden und errötete etwas. ,,Das ist das Mindeste, was ich für dich tun kann. Immerhin bin ich mehr oder weniger der Grund, warum du hier liegst.." Mein Gesicht verfinsterte sich und ich fügte leise, kaum hörbar hinzu: ,,Und.. ich hätte es nicht ertragen können, wenn sie dich getötet hätte." Langsam beugte ich mich etwas zu ihm herunter und lehnte meine Stirn an seine. ,,Ich hab zwar keine Ahnung, wie du das geschafft hast, aber... du bist mir innerhalb kürzester Zeit so unglaublich wichtig geworden und ans Herz gewachsen. Du bist ein.. ein überlebenswichtige Bestandteil meines Lebens und auch..." Meine Pfote ergriff die seine und legte sie an der Stelle, wo mein Herz schlug. ,,...meines Herzens." Ich blickte ihn intensiv an. ,,Es sagt mir, jetzt, dass es richtig ist, dich zu lieben. Und auch... dass es für immer und ewig dir gehören wird. Und ich sage das auch!"
Tiger Claw
Mein Herz machte einen Freudensprung als ich ihre Worte hörte. Wir stiegen dabei Freudentränen in die Augen, aber ich versuchte sie zu unterdrücken. "Oh Dulcinea...",murmelte ich gerührt hervor. Dann hielt ich es nicht aus! Ich legte den Arm um ihre Taille und zog sie so zu mir, sodass sie auf meiner Brust lag. Ich drückte sie an mich und vergrub mein Gesicht tief in ihre Schulter wo ich ihren süßen Duft ein atmete.
Dulcinea
Liebevoll schloss ich die Arme fest um seinen Oberkörper und schmiegte mich enger an ihr. Ein strahlendes Lächeln breitete sich auf meinen Lippen aus. So musste sich Liebe anfühlen. Es war ein so... überwältigendes Gefühl! Ihm so nahe zu sein, und die Art, wie er mich bei sich hielt! Ich fühlte mich so... geborgen und sicher, in seinen Armen. Ich spürte seine Wärme, roch seinen wohligen Geruch, der in mir plötzlich ein ganz anderes Gefühl auslöste. Ein Gefühl der... Heimat. Es fühlte sich an, als wäre ich bei ihm in seinen Armen zuhause.
Vorsichtig löste sich eine Pfote unter seinem Rücken hervor und strich zärtlich seinen Nacken hinauf, wo sie ihn zwischen den Ohren zu strèìcheln begann. Sanft schmiegte ich mich enger an ihn und schloss die Augen. Doch die riss ich wieder auf, da mit erst jetzt auffiel, dass ich die ganze Zeit über lautstark am Schnurren war. Für gewöhnlich tat ich das überhaupt nicht, aber ich fühlte mich im Moment so unsagbar wohl, ich... ich konnte einfach nicht anders. Etwas verlegen blickte ich an ihn vorbei zu Boden.
Tiger Claw
Wie sie laut schnurrte, war richtig Musik in meinen Ohren. Dieses Geräusch hörte sich so toll an. Doch dann hörte sie auf und sah verlegen zu Boden. Ich schmunzelte. Sie sah so süß aus, wenn sie verlegen da lag. Zärtlich legte ich die Pfote auf ihre Wange und hob es sachte an. Wir sahen uns sehr lange und intensiv in die Augen. Dann führte ich ihr Gesicht etwas tiefer zu mir.
Dulcinea
Verschüchtert lächelnd ließ ich mich von ihm führen bis unsere Gesichter so nahe waren, dass sich unsere Nasen beinahe berührten. Ich blickte ihn weiterhin hochkonzentriert an. Er war so schön! Ich wusste nicht, was mir mehr gefiel, sein traumhaft schönes Auge, seine unglaublich süße, rosafarbene Nase, die zum Anknabbern niedlichen Ohren oder dieses sinnliche, verschlungene schwarzen Fellmuster, dass sich durch sein Gesicht schlang. Insgeheim wusste ich schon, was mir gefiel. Und zwar der Geschmack seiner weichen Lippen, auf die ich nun wieder starren musste. Mit seiner Pfote auf meiner Wange beugte ich mich noch ein Stück zu ihm herunter, bis sich unsere Nasenspitzen ganz sachte berührten. Leise begann ich zu lachen und begann, meine Nase ganz sanft an seine zu reiben.
Tiger Claw
Ich schmunzelte und schloss die Augen um diese Minuten noch etwas zu genießen. "Ich liebe dein Lachen!",flüsterte ich ihr leise zu und öffnete mein Auge wieder da ich es nicht lange aushalten konnte ohne einen Blick auf ihre Augen zu erhaschen.
Dulcinea
Meine Güte, wie konnte man bloß so... wie schaffte er es nur...? Noch nie in meinem Leben hatte mir ein männliches Wesen gesagt, er hätte Gefallen an einer solchen Kleinigkeit wie mein Lachen. Tiger Claw war da der Erste. Gott, er war so.. er war so unglaublich süß! Seine Worte waren so liebevoll, charmant, entwàffnend aufrichtig und meine windige Seite hatte große Lust, jeden Punkt seines Gesichtes mit kleinen, hauchzarten Küssen zu benetzen. Sowas wie er sollte verboten werden!
,,Oooh!", hauchte ich verzückt und stupste ihn sanft mit der Nase an, ehe ich meine Stirn wieder an seine lehnte. ,,Findest du das wirklich?"
Tiger Claw
Ich nickte kaum bemerkbar und legte die Hand auf ihre Wange wieder. "Oh ja!",bestätigte ich ihr und sah ihr tief in die schönen Augen, die vor Freude blitzten. "Und deine Lippen sind so unbeschreiblich. Sie schmecken so süß wie Erdbeeren. Jedes Mal...wenn ich sie berührte mit meinen...",hauchte ich leise verführend hinzu. Dann streckte ich den Kopf etwas weiter vor und küsste sie wieder zärtlich. Ich hatte Recht! Sie schmeckte wirklich süß nach Erdbeeren.
Dulcinea
ich hatte keine zeit mehr, mir zu überlegen, was diese erdbeeren nochmal waren, aber so wie tiger claw es sagte und mich dann anschließend küsste, musste es etwas genussvolles gutes für ihn sein und das genügte mir schon, dass sich das weiche, kribbelnde gefühl in meinem bauch verstärkte.
ja, wenn einer wusste, wie er mich mit seinen worten zum auftauen und dahinschmelzen bringen konnte, dann war es tiger claw! total aufgekratzt von seinen süßen komplimenten und seines anschließenden kusses fiel ich erstmal in eine art schreckstarre, in der ich fieberhaft überlegte, wie ich den geschmack seiner lippen und das gefühl, dass er mit dieser zärtlichen geste der liebe in mir auslöste, beschreiben konnte. das könnte schwierig werden. ich kannte zu wenig von dieser welt, von erdbeeren und solchen ähnlichen sachen mal abgesehen. und ich wollte ihn so gerne sagen, was ich fühlte, wenn er mich anlächelte, berührte und küsste. ich würde es ihm so gerne in subtoreenischer weise klarmachen, aber ich fürchte, dann würde er es sein, der mich nicht verstand. außerdem... hatte ich das gefühl, jetzt, da subtoria nicht mehr existierte, mich von meinen wurzeln zu entfernen. ich wollte nicht vergessen, wer ich war. oder wie es sich anfühlte, über die verschlungenen äste der jahrtausende alten bäume zu gleiten und die frische, unberührte saubere luft einzuatmen, die nach freiheit schmeckte. mir lag mein zuhause und meine familie am herzen. darum wollte ich ihm dinge sagen, die sich zwei zugeneigte dort sagten. um ihn zu zeigen, wie sehr ich ihm zugetan war. und wie sehr ich ihn liebte.
sanft umfassten meine pfote seine wange und drückten seinen kopf -während ich angefangen hatte, den kuss innig zu erwidern- zurück in liegeposition und küsste ihn weiter. zärtlich umschlossen meine lippen die seinen und lösten sich für keine sekunde wieder ein wenig, um sie sie kurz darauf wieder einander berühren zu lassen. ,,tiger claw...", hauchte ich leise an seine lippen, bevor ich verstummte, ihn erneut küsste und dann hinzufügte: ,,zwei dinge noch..." unsere lippen versiegelten sich erneut.
Tiger Claw
Gott! Sie konnte so verdammt gut küssen! Und je weiter wir machten, desto mehr verliebte ich mich in sie umso mehr. Schon alleine wie sie sich bewegte, wie sie mich anlächelte, wie sie kämpfte, wie sie mich küsste. Einfach umwerfend! Ich wünschte mir nichts sehnlicher als mit ihr für immer zusammen zu sein. Sie war, nach meiner Schwester, die zweite Frau die ich je in meinem Leben so geliebt habe. Aber im Gegensatz zu meiner Schwester, liebte ich Dulcinea umso mehr und mein Herz würde sie immer lieben. Für immer und ewig! Ich genoss deshalb auch die Küsse die sie mir nun gab. "Ja...",hauchte ich zärtlich zurück und erwiderte auch den nächsten Kuss. "Red ruhig weiter....",hauchte weiter an ihre Lippen. Ich wollte nochmal ihre wunderschöne, warme Stimme hören.
Dulcinea
,,Erstens..", wisperte ich leise und strich spielerisch mit der Nasenspitze über seine Wange. ,,Musst du mir unbedingt erklären, was Erdbeeren sind!", fügte ich leise hinzu. Einfach mal ins Blinde und auf gut Glück zu raten traute ich mich nicht. Bevor ich wieder irgendetwas verwechselte, ging ich dem lieber ganz genau nach. Verliebt blinzelte ich ihn an und drückte ihm einen Kuss auf sein Kinn auf. ,,Und zweitens möchte ich, wenn irgendwann der richtige Zeitpunkt da ist, dir von meiner Welt erzählen." Meine Pfote begann, wieder über seine Wange zu streifen. ,,Du erklärst mir so viele Dinge und Verhältnisse, die ich nicht verstehe, aus deiner. Ich... möchte dir einfach etwas zurückgeben. Wäre das okay?", fragte ich ihn.
Tiger Claw
"Gerne!", lächelte ich. "Ich wollte dich auch schon sehr lange fragen wie es in deiner Heimat war und was ihr da alles gemacht habt. Was für Sitten ihr hättet, was ihr dort gegessen habt." Ich strich über Wange zärtlich. "Und ich will wissen wie ihr auf eure Sprache "Ich liebe dich!" zu euch gesagt habt. Das alles will ich von dir wissen und auch lernen.",sagte ich zu ihr. Dann fügte ich amüsierend hinzu: "Und eine Erdbeere ist eine süße, sehr köstliche, rote Frucht."
Dulcinea
Eine Frucht! Gedanklich klatschte ich mir mit der Pfote gegen die Stirn da drauf hätte ich auch selber kommen können! Aber dafür wusste ich nun, dass er den Geschmack meiner Lippen mit dem einer süßen, köstlichen roten Erdbeere verglich. Ich machte erfreut und senkte geschmèìchelt meine Augenlider herab. ,,Das ist wundervoll von dir.", flüsterte ich und beugte mich wieder etwas näher zu ihm herunter. Intensiv blickte ich ihn an und lächelte versonnen. ,,Und was das andere betrifft, dass kann ich dir auch gleich sagen!" Ich reckte meinen Hals etwas und lehnte meine Wange an die seine. ,,Auf subtoreensche Art gibt es zwei Arten, jemanden seine Zuneigung zu zeigen. Das ist die Aussprache, gefolgt von dem göttlichen Symbol des Arctá und der Sòltraa, den beiden liebenden Nymphen der ewig miteinander Verbundenen, also der Liebenden", raunte ich in Richtung seines Ohres und schmiegte mich enger an ihn. ,,Die Aussprache leitet sich von ihren Namen ab und lautet Sòlarctàa huàjah. Heißt übersetzt: Ich liebe dich!"
Tiger Claw
Ich war beeindruckt und versuchte es auch. Nur fiel es mir etwas schwer die Wörter so gut auszusprechen, wie sie es perfekt gemeistert hatte. "Solarctàa huàjah.",sagte ich mit hochroten Kopf und sah etwas verlegen zur Seite. Es war mir noch etwas schwer gefallen. Aber ich werde dass auch noch meistern können. Das nahm ich mir jedenfalls fest vor.
Dulcinea
Das war sooo süß! Entzückt legte ich den Kopf schief und strahlte ihn verträumt an. Die Aussprache war noch etwas plump und viel zu sehr durch die Nase, aber wirklich gut! Ich gab ihm einen lobenden Kuss auf die Nase. ,,Gar nicht schlecht!", bemerkte ich beeindruckt. ,,Nur an der Aussprache müssen wir noch ein klein wenig arbeiten! Vielleicht fällt dir das Symbol aber leichter."
Tiger Claw
Ich lächelte stolz darüber. "Und wie sieht das Symbol aus? Hast du vielleicht eines?",fragte ich sie neugierig
Dulcinea
,,Hab ich.", nickte ich lächelnd, griff ihm sanft unter's Kinn und hob es etwas an. ,,Würdest du nur deinen Kopf so halten?"
Es war für mich ein besonderes Mal, obwohl es eher schlicht gehalten ist. Ich mochte es, weil jeder seiner Punkte eine besondere Bedeutung hatte. Und jetzt hatte ich endlich jemanden, mit dem ich mich auf mit diesem Mal binden kann. ,,Auge zu!", befahl ich. Er tatwas ich sagte und schloss es. Einen Moment betrachtete ich ihn stumm und srich ihm nochmal unter sein Kinn. ,,Und jetzt nicht erschrecken." Das sollte er nicht, weil das Symbol auf besondere Weise dargestellt wurde. Es wurden nur die Eckpunkte dargestellt. Anhand Küssen. Und auf die sollte er einigermaßen gefasst sein. Langsam beugte ich mich zu ihm herunter und küsste ihn etwas tiefer gelegen am Hals. Ebenso etwas weiter oben. ,,Das steht für die Leidenschaft.", erklärte ich mich tonloser Stimme und ging etwas nach oben. Meine Lippen setzten auf seinem Kinn auf. ,,Stärke.", flüsterte ich. Dann setzte ich zwei weitere Küsse auf seine Wangen. ,,Sanftmütigkeit." Ich küsste ihm an den Ansätzen seiner Ohren und anschließend deren Spitzen. Diese Punkte standen für Vertrauen und Aufrichtigkeit. ,,Treue.", hauchte ich, nachdem ich seine Stirn geküsst hatte und mir nun die Nase vornahm. ,,Feingefühl." Zum Schluss kamen seine Lippen dran, die ich ebenfalls küsste. Viel länger und inniger, bevor ich mich etwas von ihm löste. ,,Glück. Die wichtigsten Bestandteile der Liebe."
Tiger Claw
Während ich die Augen schloss spürte wie sie unter meinem Hals küsste. Es kitzelte etwas und verkniff mir schnell das Lachen. Jedes einzelne Wort merkte ich mir. Erst die Leidenschaft. Dann kam Stärke und dass sie mich auf's Kinn küsste. Dann kamen noch Sanftmütigkeit, Treue, Feingefühl und dann kam Glück zum Schluss. Da spürte ich gleich ihre Lippen auf meinen und erwiderte mit voller Hingabe den Kuss, ehe sie sich von mir löste. Ich öffnete mein Auge, nachdem sie es mir sagte, und schaute wieder in ihre. "Das ist ein wunderschönes Symbol." Ich legte die Hand auf mein Herz. "Ich werde das mir ewig merken. Hier in meinem Herzen."
Dulcinea
,,Mach das.", erwiderte ich sanft und legte meine Pfote auf die seine, die ich dann sanft umschloss und drückte. Behutsam lehnte ich meinen Kopf auf seine Brust und schloss die Augen. Bis mir etwas einfiel. Ich wusste einigermaßen, dass die Erde in Abschnitte aufgeteilt war, sogenannte andere Kontinente oder andere Länder, in denen man unterschiedliche Sprachen sprach. Und ich glaubte, Tiger Claw kam ursprünglich aus einem anderen, so viel hatte ich am Rande mitbekommen. Irgendetwas mit panisch oder japaduh oder so ähnlich. Gab es dort wohl auch eine spezielle Bezeichnung von "Ich liebe dich"? Hmm...
,,Und...", setzte ich an und blickte mit einem unschuldigen Lächeln zu ihm auf. ,,Was heißt "Ich liebe dich" auf.. auf... jappadappaduisch...?", wollte ich von ihm wissen. Gleichzeitig spürte ich, wie ich rot wurde, da ich ziemlich sicher war, das falsch ausgesprochen zu haben.
Tiger Claw
Ich lachte leise als mich das fragte. Natürlich wurde ich ihr das verraten. "Das ist ganz einfach. Auf japanisch bedeutet 'Ich liebe dich!" übersetzt: Watashi wa anata o aish.ite!",erklärte ich ihr mit einem Lächeln auf den Lippen und sah sie ermutigend an.
Dulcinea
Ach du liebe Güte, was war das denn nur für eine Sprache!? Mit einer Mischung aus Entsetzen und Unsicherheit blickte ich zu ihm zurück. Diese Worte, die er sagte, klangen wunderschön, aber ich war mir nicht sicher, ob ich sie so perfekt nachsprechen konnte. Aber wenn Tiger Claw mir zu Liebe Subtoreen sprach, wollte ich es auf japlanisch probieren. Japanisch!
Ich räusperte mich ein wenig strich mir verlegen über den Hinterkopf. ,,Watashi..", begann ich zögerlich, ,,wa anata... o ashìte!"
Tiger Claw
Ich wuschelte ihr über den Kopf. "Das war schon ganz gut. Und an dir hört es wirklich niedlich an, meine Süße!",sagte ich entzückt zu ihr und lächelte sie strahlend an.
Dulcinea
,,Hey!", lachte ich, als er mit seiner Pfote über meinen Kopf kam und stieß sie wieder weg, doch er dachte nicht daran, sich von mir abblocken zu lassen und streckte sie erneut nach vorne. ,,Nicht! Tiger Claw!" Binnen Sekunden war ein kleinerer Kampf zwischen uns ausgebrochen.
Tiger Claw
Ich versuchte immer wieder mit meiner Hand an ihren Kopf zu kommen, doch sie wehrte sich und versuchte immer wieder sie abzuschütteln. Doch ich dachte nicht daran. Lachend kämpften wir ein bisschen, bis ich meine Pfote nun doch auf ihren Kopf hatte und wir inne hielten. Lange sahen wir uns an. Auch ohne Worte konnten wir den jeweiligen verstehen.
Dulcinea
Also gut, dann ließ ich ihn halt gewinnen. Aber nur dieses eine Mal! Einen Triumph musste ich ihn ja nach seiner Niederlage gegen mich in den Katakomben auch mal gönnen! Sonst wäre es ja gemein von mir. Lächelnd blickte ich ihn an und hielt seinem intensiven Blick stand, gleichzeitig strich ich meinem gestreiftem Katerchen zärtlich über die Wange. ,,Dieses eine Mal lass ich dich gewinnen, Takera.", flüsterte ich leise und zwinkerte ihm kurz zu. ,,Aber glaub nicht, ich bin jetzt, nur weil wir zusammen sind, immer so freundlich zu dir."
Tiger Claw
"Das will ich dir glauben. Ich werde dich auf jeden Fall ernst nehmen.",versprach ich ihr und legte meine Hand wieder auf ihre die meine Wange berührte. "Denn auch ich werde etwas strenger sein im Training. Dann geht ordentlich ran an die Sache.",sagte ich zu ihr mit einem verschmitzten Lächeln auf den Lippen.
Dulcinea
Und ich dachte schon, er würde mich nun den anderen ein klein wenig bevorzugen. Hm, falsch gedacht. ,,So?", meinte ich, beugte mich wieder etwas hinab und lehnte meine Stirn an seine. Meine Pfote, die nun von seiner bedeckt wurde, ruhte weiterhin auf seiner Wange, die andere begann, behutsam durch seine Schnurrhaaren zu streichen. ,,Ist das so? Muss ich mir jetzt Gedanken machen?", fragte ich ihn mit belustigter Mine.
Tiger Claw
Ich hielt ihrem Blick stand und grinste frech. "Ich weiß nicht! Vielleicht?",meinte ich und grinste umso breiter. Meine Fangzähne funkelten im Glanz des Lichtes dass im Raum erleuchtete.
Dulcinea
Herzhaft begann ich zu lachen und kuschelte mich, nachdem ich mich wieder so weit beruhigt hatte, eng an ihn. ,,Oh, dann werde ich mich natürlich bemühen, eine brave Schülerin zu sein.", beschwichtigte ich mit einem charmanten Lächeln und kraulte ihn mit sanften Bewegungen am Ohr. ,,Aber bis dahin schonst du dich erstmal und wirst wieder gesund! Und bis es soweit ist, lese ich dir jeden Wunsch von den Augen ab.", versprach ich mit einem Augenaufschlag. Das hatte ich mir fest vorgenommen. Ich wollte für ihn da sein, ihm helfen und verwöhnen, so gut es nur ging.
Tiger Claw
Ich lächelte sie liebevoll an. "Das ist wirklich süß von, meine Liebste.",hauchte ich in ihr Ohr und begann sie hinters linke Ohr zu krallen. "Ich freue mich jetzt schon darauf.",fügte ich flüsternd hinzu.
Dulcinea
,,Ich mich auch...", schnurrte ich und schloss genießerisch die Augen. Langsam ließ ich meinen Kopf auf seine Brust sinken und gab mich dem schönen Gefühl dieser Strèìcheleinheit mit Wohlgefallen hin. Er machte das gut, sehr gut! Und ich liieebte es, dort gekrault zu werden. War das Zufall, dass er dass genauso erriet oder reine Intuition von ihm? Ich wusste es nicht, aber ich stand drauf. ,,Wenn das meine Belohnung ist..? Und das Schicksal will, dass ich reinzufällig hervorragende Massagen draufhabe. Also, solltest du mal eine benötigen."
Tiger Claw
"Nehme ich dein Angebot sehr herzlich an.",antwortete ich ihr und drückte ihr einen Kuss auf den Kopf. "Aber was hälst du davon, wenn wir in mein Zimmer gehen und dort weiter machen.",bot ich ihr an
Dulcinea
Mit geschlossenen Augen überlegte ich. Nein, dagegen sprechen tat nichts. ,,Einverstanden!", murmelte ich, setzte mich wieder auf und rutschte von ihm herunter. ,,Aber tragen werde ich dich nicht!", stellte ich mit frechem Grinsen schon mal klar und lehnte mich mit den Armen auf die Kante der Liege.
Tiger Claw
"Keine Angst! Ich werde schon versuchen, alleine zu gehen.",sagte ich zu ihr grinsend und setzte mich vorsichtig auf. Meine Verletzungen tat nicht mehr so weh. Die Wunde war gut verschlossen, aber es zwickte noch ein bisschen. Dennoch werde ich es schon überleben. "Also dann...lass uns gehen.",meinte ich, ergriff ihre Pfote und ging mit ihr dann los.
Dulcinea
Ohne ein weiteres Wort zu verlieren ging ich neben ihm her und ließ mich von ihm führen, während ich seine Pfote fest umschlossen hielt. Gleichzeitig schmiegte ich mich ein Stück enger an ihn und lehnte meinen Kopf an seine Schulter. Stimmt, sein Zimmer hatte ich bisher nie gesehen. Ich war gespannt, wie er es eingerichtet hatte!
Tiger Claw
Mit einem Lächeln ließ ich ihre Hand los und schlang die Arm um ihre Hüfte um sie noch enger an mich zu ziehen. Wir mussten nur zweimal rechts abbiegen, ehe ich vor der letzten Tür, rechts stehen blieb. "Hier wären wir.",sagte ich zu ihr. "Du musst aber entschuldigen dass es etwas unordentlich bei mir ist. Ich bin nicht gerade so ein Putzfink.",sagte ich noch verlegen zu ihr.
Dulcinea
Ich winkte ab. ,,Das ist nicht weiter schlimm, Tiger Claw! Ich bin gespannt einen Blick hineinzuwerfen!", erwiderte ich und lächelte ihm ermutigend zu. Ich würde schon gefasst reagieren, sollte es so schlimm sein! Ich war eine Kriegerin und keine Ordentlichkeits-Kritikerin.
,,Auf eigene Gefahr!", erwiderte Tiger Claw, drückte die Türklinke hinunter und öffnete. Im Zimmer drinnen war es dunkel. Nur das blasse Licht des Mondes fiel durch eines der großen Fenster hinein und beleuchten den Fußboden nur sehr sperlich. Dieser scheint aus Holz zu bestehen. Langsam schafften meine Augen es, sich auf die Nacht einzulassen und das Licht derer einzufangen. Sprich, ich konnte allmählich mehr Details in der Finsternis erkennen. Fasziniert trat ich an Tiger Claw vorbei ein. Im Inneren erkannte ich schon mal sehr viele von seltsamen Gefäßen, die auf dem Boden und in einigen Regalen aufgestellt waren. Waren das Vasen?
Tiger Claw
Ich bemerkte ihren Blick auf die Vasen und lächelte. "Gefallen dir meine Mingvasen?",fragte ich sie gespannt. "Sie sind mein größter Schatz und von großer Bedeutung!",sagte ich mit etwas Stolz in meiner Stimme.
Dulcinea
Staunend trat ich an eines der Regale heran und betrachtete die kunstvoll angefertigten Gefäße in allen Formen und Größen etwas näher. ,,Mingvasen...", widerholte ich leise murmelnd. Wirklich hochinteressant! ,,Darf ich?"
Mit größter Vorsicht nahm ich eine der Vase aus dem Regal und hielt sie vorsichtig in meinen Pfoten, wo ich sie mir ansah. Sie war unglaublich schön! Sie hatte die Form einer rundlichen Sanduhr mit einem dicken und einem darüberliegenden nicht ganz so dicken Bauch, der zwei wie Schlangen gebogene Henkel hatte. Die Vase lag unheimlich angenehm und federleicht in der Pfote, wirkte sehr dünn und zerbrechlich. Neben ihrer ungewöhnlichen Form hatte die Vase noch eine auffallend schöne Bemalung. Interessiert besah ich den blauen Drachen, der sich in einer Welt aus vielen blauen Blüten über die Vase zog und diese zu umschlingen und zu beschützen versuchte. Das war faszinierend! Nirgendwo hatte ich so eine raffinierte, detailverliebte und liebevolle Vasenhandarbeit gesehen! Nicht auf Subtopia und bisher auch nicht auf der Erde. ,,Sie sind wunderschön!", antwortete ich mit leuchtenden Augen und stellte die Mingvase wieder an ihren Platz zurück. ,,Sowas einzigartiges habe ich noch nie zuvor gesehen!"
Tiger Claw
"Ja, oder? Mingvasen gibt es sehr selten zu kriegen, da sie sehr wertvoll sind. Aber mir, oder besser gesagt, meiner Familie, ist es gelungen ein paar dieser Kostbarkeiten zu sammeln.",erzählte ich ihr und trat zu ihr. Ehrfürchtig strich über eine der Mingvasen. "Sag! Welche davon gefällt dir am besten?",fragte ich sie.
Dulcinea
etwas ratlos blickte ich erst zu ihm auf und dann wieder zu den mingvasen in den regalen und am boden. das war schwer zu ent***n, sie waren alle auf ihre art und weise unvergleichlich schön! etwas unschlüssig sah ich zwischen den vielen vasen umher, doch mit einem male stach mir unter den porzellanen schönheiten doch eine ins auge. ich bückte mich und hob sie aus einem weiter unten liegenden fach heraus und besah sie. sie hatte die form einer dicken, unbemalten träne, die einen kunstvoll verzierten deckel hatte. beides, deckel und vase, erstrahlten in einem angenehmen nachtblau und trugen das muster von einem baum mit wunderschönen weißen, blühenden blüten. stumm betrachtete ich sie eine weile. sie sah so... besonders aus. sie verströmte eine besondere art der ästhetik, fand ich. diese hier gefiel, sehr sogar!
behutsam strich ich über das porzellan der mingvase und meinte zu tiger claw: ,,diese hier. die mibgvase hier gefällt mir am besten. sie verströmt solch eine schönheit! wärme, und gute energie!"
Tiger Claw
Ich sah sie an, dann die Vase und wieder sie, ehe ich mit einem Lächeln ein Schritt auf sie zu machte und ihre Hände sanft umschloss die die Vase festhielt. "Dann ist sie von nun an dein. Ich schenke sie dir!",sagte ich zärtlich zu.
Dulcinea
Ungläubig blickte ich zu ihm auf. Mein Mund klappte etwas auf, dann jedoch sprachlos wieder zu. Nein... er wollte mir tatsächlich eine seiner unbezahlbaren Mingwasen schenken, die noch aus dem Besitz seiner Familie stammten? Er machte mir so ein wertvolles Geschenk, einfach so?
Ich schluckte. ,,Ähm.. Tiger Claw..", brachte ich schließlich endlich hervor, ,,das ist wirklich ein unglaublich schönes Geschenk, aber.. Ich kann das unmöglich annehmen!"
Tiger Claw
Eine Pfote löste sich von mir und legte sich wieder auf ihre Wange, während ich mit zärtlicher Stimme fortfuhr: "Aber ich bestehe darauf dass du dieses bekommst. Wenn sie dir gefällt, dann will ich auch dass du sie behälst." Ich küsste sie auf die Stirn. "Bitte nimm dieses kostbare Geschenk, als Zeichen meiner Liebe, an!",bat ich sie.
Dulcinea
Wie verzaubert blickte ich ihn mit einem strahlenden Lächeln an. Was für eine Chance hätte ich jetzt noch gehabt, ihm diesen Wunsch abzuschlagen? Und es freute mich wahnsinnig, dass er mir diese bezaubernde Vase schenkte, aus Liebe.
Vorsichtig stellte ich sie in eines der Fächer, in der ich noch einen Platz für zwischendurch fand und wandte mich wieder um zu Tiger Claw. Lächelnd trat ich auf ihn zu, legte meine Pfoten an seine Oberarme und ließ sie langsam nach oben zu seinen Schultern gleiten. Dabei gab ich gut auf seine Verletzung acht um ihm nicht wehzutun. ,,Danke, Tiger Claw!", sagte ich zutiefst dankbar und sah ihm tief ins Auge. ,,Du glaubst gar nicht, was du mir damit für ein wundervolles Geschenk machst!"
Tiger Claw
"Es freut mich, wenn du dich freust.",sagte ich lächelnd zu ihr und legte meine Arme sanft um ihre Hüften. "Und ich liebe es, wenn du lächelst. Denn dein Lächeln ist für mich das schönste Geschenk dass du mir machen kannst.",fügte ich hinzu und lehnte meine Stirn zärtlich an ihre.
Dulcinea
wenn er nicht bald damit aufhörte, würde er der erst sein, der es schaffte, mich anhand von worten, liebevollen worten zum weinen zu bringen. konnte ich eigentlich mehr glück haben als jemand so unglaubliches wie ihn gefunden zu haben!?
zärtlich strich ich mit den fìngern über seine wange, kam ihm ein stückchen näher und drückte ihm einen kuss auf die unterlippe. ,,du bist so wundervoll!", flüsterte ich und küsste ihn erneut. ,,und... ich liebe dich."
Tiger Claw
Ich lehnte meine Stirn erneut gegen ihre und schloss meine Augen. "Ich dich auch!",flüsterte ich an ihre Lippen und legte sie wieder zärtlich an ihre. Sanft küsste ich sie wieder. Er wurde länger und leidenschaftlicher. Wir konnten uns nicht mehr fernhalten und ich wollte mich auch nicht von ihr trennen!
Dulcinea
Etwas war anders an diesem Kuss. Natürlich war jeder bisherige Kuss von Tiger Claw, den er mir gab, auf seine einzigartige Art und Weise wunderschön, aber in diesem hier legte er sehr viel mehr hinein als vorher. Der Rhytmus seiner Lippen begann, mir allmählich wirklich zu gefallen und mir fiel erst in diesem Moment auf, wie unglaublich gut er küssen konnte! Für einen Anfänger... Aber ich ließ ihn noch ein klein wenig zappeln.
Ich wartete erstmal ab, küsste ihn normal zurück und traute mich noch nicht, den Kuss von meiner Seite aus ebenfalls eine Prise Schärfe zu hinzuzugeben, gab es dann aber auf, da ich den Drang nicht wiederstehen konnte, den Geschmack seiner Lippen voll auszukosten. Dafür war er viel zu verführerisch!
Meine Arme legten sich um seinen Hals und drückten mich enger an ihn heran, während ich den Kuss intensiv erwiderte. Meine Pfote fuhr seinen Nacken hoch zu seinem Hinterkopf und drückte ihn behutsam in meine Richtung, um ihn noch besser küssen zu können.
Tiger Claw
Oh es tat so unglaublich gut sie so zu küssen. Es wurde unglaublich schärfer und aufregender. Mir schlug das Herz bis zum Hals und ich würfe das Gefühl nicht los dass sie mehr Gefühl in den Kuss hinein legte als ich. Was ich ja jetzt schon genoss, denn ich mochte Frauen die es auf ihre Art und Weise machten ihren Mann zu küssen. Und bei Dulcinea war es immer wieder unglaublich schön. Je mehr ich von ihr kostete, desto größer wurde mein Hunger zu ihr. Also legte ich den Kopf nich etwas schiefer um noch besser küssen zu könnten und drückte sie mit meinen Armen noch enger an mich.
Dulcinea
Ein nicht definierbarer Laut kam mir über die Lippen, als ich plötzlich einen Schritt rückwärts geschoben wurde und mein Rücken an dem Regal ankam. Die Vasen klirrten gefährlich und eine davon, die in einem Fach auf Kopfhöhe stand, kippelte so stark, dass ich sie schnell festhalten musste, doch lösen tat ich mich nicht von ihm sondern küsste ihn leidenschaftlich weiter. Es war so berauschend und aufregend! Seine Arme hielten mich fest an sich gedrückt, ich konnte seinen Herzschlag an meiner Brust fühlen und seine Lippen auf den meinen spüren. Ich strich wieder über seinen Kopf, seinen Hals und Rücken hinab und wieder zurück, ehe ich mich kurz von ihm löste: ,,Ist das sowas wie eine Traningseinheit?", flüsterte ich atemlos an seine Lippen und grinste maliziös.
Re: 2er Rpg für Jule3000 und mich :3
von Jule3000 am 27.09.2019 14:29Ella
Alles ging so schnell dass ich gar nicht reagieren konnte. Die Kette schlang mich so fest, wie eine Schlange und zog noch fester. Doch ich wehrte mich nicht. Es musste doch irgendwas geben, wie ich sie wieder zurückbringen konnte. Es konnte doch nicht sein, dass meine Freundin jetzt zu Shredder gehörte und nun ein abscheuliches Monster ist. Das kann und wollte ich nicht aktzepieren. Aber je fester sie drückte, desto weniger Luft bekam ich. Ich könnt kaum die Augen aufhalten. "Ich...kämpfe nicht...gegen....dich....",hauchte nur noch hervor und ließden Kopf sinken. Doch bevor mir schwarz vor Augen wurde hörte ich plötzlich eine Melodie. Ich horchte auf. Was war das? Woher kam denn jetzt plötzlich diese Musik?
Dulcinea
Mit einem Mal hörte ich etwas. Zuerst wusste ich nicht, ob es nur Einbildung war oder nicht, doch dann wurde die Melodie lauter und ich hörte sie klarer und deutlicher. Doch! Da war ein ruhiges, sanft gesungenes Lied, so hauchzart und angenehm, als würde es von einer Luftbrise getragen werden. Ich drehte mich um, doch ich erblickte niemanden. Der Gesang wollte jedoch nicht aufhören. Unruhig huschte mein Blick hin und her, während sich mein Griff um die Kette verfestigte. ,,Was ist das?", flüsterte ich tonlos, mehr zu mir selbst als zu irgendwem sonst.
Ella
Ich richtete mich langsam auf und sah mich um. "Dieses Lied!",murmelte ich und sah mich um. Ich kannte die Stimme von irgendwo her. Und als ich mich nochmal umsah, entdeckte ich sie. Auf einem Dach, ganz im Mondlicht getaucht, stand Bella! Sie sang aus voller Seele und ihre blumenartigen Flügel leuchtete in so einem satten violett, dass ich kaum hinsehen konnte.
Donnie
Zuerst sah ich ebenfalls nichts, da auf einmal ein so helles Licht erschien, dass ich zuerst dachte, ich wäre Tod und würde nun ins Licht gehen. Aber dann erkannte ich Facette um Facette dieser engelhaften Gestalt mit dieser wunderschönen Stimme. Dieser Stimme... die so einzigartig war, dass es nicht zu beschreiben war. So konnte eigentlich nur eine singen!
,,Bella..", murmelte ich leise, als ich aus meiner Ohmacht erwachte, in die ich dank Dulcineas Elektroschock gefallen war. Nur langsam kehrten meine Gedankenflüsse zurück und mir wurde wieder bewusst, was hier gerade passierte. Jedoch nicht, was Bella dort oben mit diesem überirdischen Gesang vorhatte. Aber es war ein unglaublicher Anblick, in der sie in einer nie dagewesenen Schönheit erstrahlte.
Dulcinea hatte sie nun ebenfalls bemerkt und schaute mit verblüfftem Gesicht zu ihr nach oben. Unwillkürlich ging sie einige Schritte zurück. ,,Was geht hier vor sich!?"
Bella
Ich hoffte dass es alle hörten, denn meine Freunde würden, bei diesem Zauber viel stärker sein als zuvor. Solange dieses Lied erklang.
"Oitsukenai kimi wa itsu temo.
Kono hasho kara nani o miteta.
Te ni irereba ushinau monotachi kazoete.
Namida mo kaku***eita ne."
Donnie
Die Zeilen ihres Liedes schienen sich wie eine Schlange um mich herumzulegen und immer fester zuzudrücken. Doch es fühlte sich nicht beklemmend oder erdrückend an, sondern... bestärkigend. Ich spürte, wie die Verwirrung und die Bemommenheit des Elektroschockes von mir abfiel und ich neue Kraft schöpfte. Langsam stemmte ich meine Füße in den Boden und stand auf. Ich fühlte mich... wirklich gut! Ausgesprochen gut! Ich hatte das Gefühl, ich könnte Bäume ausreißen. Raph schien sich ebenfalls von Dulcineas Schlag zu erholen und erhob sich ebenfalls vom Boden. Eine Art blau schimmernder Glanz umgab ihn, genauso wie Leo, Mikey, Ella und mich. Nur Dulcinea stand wie erstarrt da und wusste nicht so recht, wie sie mit dieser Situation umzugehen hatte. Sie war sichtlich überfordert. Doch sie überspielte das, indem sie einen blauen Eispeil aus ihrem Köcher holte, anlegte und direkt auf mich abfeuerte. Reflexartig hob ich die Hände vor mein Gesicht und erwartete jeden Moment, den schmerzhaften Aufprall zu spüren. Doch es passierte nichts. Vorsichtig linste ich zwischen meine Finger hindurch und ließ die Hände schließlich ganz sinken. Der Pfeil verharrte wenige Zentimeter von meinem Gesicht entfernt in der Luft und dümpelte ruhig auf und ab, wie eine Nussschale auf hoher See. Wahnsinn! Mein Blick fiel auf Dulcinea. Entschlossen machte ich mit meiner Hand eine wischende Bewegung zur Seite, der Pfeil fegte genau in dieselbe Richtung und zerschellte auf dem Boden. Eine dicke Eisschicht mit scharfen Eiszacken türmte sich auf.
Leo
Ich fühlte es auch! Eine unglaubliche Wärme schoss durch meinen gesamten Körper und ließ es überall kribbeln. Es fühlte sich sehr warm und berauschend zu gleich an. Ich fühlte mich auch viel stärker an. Alle Müdigkeit und Angst fiel von mir ab.
Ella: Selbst ich fühlte mich viel stärker und hatte das Gefühl die Kette die um mich geschlungen war zu brechen. Mit einem tief Atemzug, zog ich mich zusammen und drückte so kräftig ich nur konnte und ließ Kette mit einem lauten Aufschrei krachen bis sie schließlich entzwei brach.
Dulcinea
Schützend hielt ich mir die Pfoten vor's Gesicht, als die auseinandergesprengten Kettenpartikel durch die Gegend flogen. Dann starrte ich ungläubig zurück zu den Turtles und Raphaella, die mitneinem Mal von einem gespenstischen Licht eingehüllt wurden und meinen Pfeil abgeblockt hatten. Wie war das möglich? Was für eine Art Zauber war das!? Ich drehte mich um, schaute hinauf zu Isabella, die in voller Elfengestalt dort oben stand und weiter sang. ,,Dir werd ich die Musik abdrehen, Hexe!", knurrte ich und spannte erneut einen Eispfeil an, den ich direkt auf sie anlegte. Doch dann hörte ich mit einem Mal einen lauten Kampfschrei hinter mir. Ehe ich mich umdrehen konnte, hatte Donatello sich schon auf mich gestürzt und riss mich zu Boden. Ich wollte nach meinem Bogen greifen, aber er trat ihn mir aus der Pfote.
Tiger Claw
"Dulcinea! Nein!",schrie ich entsetzt und flog direkt auf sie zu. Ich lasse nicht zu das ihr was geschah. Doch ich würfe von Leonardo aufgehalten. Er zog sein Schwert und setzte zum Angriff an. Es ging so schnell dass ich nicht reagieren konnte. Er riss mich zu Boden und hielt sein Katana dicht an meinen Hals. "Dieses Spiel habt ihr verloren, Tiger Claw!",sagte er mit ernster und kraftvoller Stimme. Ich knurrte wütend. Niemals! Niemals werden wir jetzt aufgeben! Nicht in dieser Nacht! Nicht heute.
Dulcinea
aus dem augenwinkel erblickte ich tiger claw, der von leonardo in bedrängnis gebracht wurde. ich wollte mich hochkämpfen und ihm zu hilfe kommen, aber donatello hielt mich gemeinsam mit michelangelo mit eiserner kraft fest zu boden gedrückt. wild fauchend versuchte ich mich loszureißen. ,,lasst mich los!!!", schrie ich von sinnen und schnappte mit den fangzähnen nach ihnen. während raphael zu leonardo eilte, ergriff donatello meinen kopf und drehte ihn gewaltsam zu sich, sodass ich ihn ansehen musste. ,,dulcinea, hör zu! du musst wieder zu dir selbst finden! das hier bist nicht du!", redete er wieder auf mich ein und starrte mir unentwegt in die augen. mein puls begann, wieder schneller zu gehen. die unbändige wut wich der angst. ich konnte mich nicht rühren. nicht mehr klar denken. ich wollte zu tiger claw sehen, konnte es aber nicht. ich konnte nicht sehen, was mit ihm war. aus mir ungeklärten umständen versetzte mich das in eine altbekannte panik. und dann war die wut wieder da. mit einem aufschrei riss ich meinen arm aus michelangelos griff los und schleuderte donatello von mir weg. als sein bruder wieder nach mir greifen wollte, fuhr ich meine krallen aus und schlug sie nach ihm.
dann erblickte ich karai. wie erstarrt stand sie mir gegenüber im schatten einer großen eiche. ich sah ihre augen aufblitzen. dann griff sie an. wild fauchend schnappte sie immer wieder mit ihren armen nach mir, ebenso mit ihren fangzähnen. meine wàffen waren außer reichweite, also kämpfte ich mit den krallen gegen sie, bis sie es schaffte mich mit einem peitschenhieb mit ihrem schlangenschwànz zur seite zu schleudern.
jetzt reichte es mir! jetzt reichte es mir wirklich!!
raph: ,,karai, vorsicht!", rief ich, als sie sich abgewandt hatte und nicht bemerkte, wie dulcinea wieder auf sie zusprang und noch in der luft ausholte. als sie sich umdrehte, war es zu spät. dulcinea erwischte sie mit einem brutalen faustschlag und sie ging zu boden. völlig benebelt blinzelte sie in unsere richtung und ich war wie erstarrt vor schrecken. im nächsten augenblick hatte unsere ehemalige verbündete und freundin ihren bogen zurückerobert, stapfte zurück zu karai und zog sie mit einer pfote gewaltsam nach oben. mit der anderen hielt sie ihr die scharfen zacken des bogens an den hals und ich erkannte zum ersten mal nàckte angst in karais augen.
dulcinea: ,,lasst ihn los!", sagte ich laut, deutlich und mit entschlossener stimme und drückte die zacken noch näher an ihren hals. ,,oder ich werde sie töten!"
,,nein!", entfuhr es raphael, und er blickte mich mit wütender mine an. ,,nein, so weit würdest du nicht gehen!"
oh doch, das würde ich! jede sekunde, die verstrich, und in der leonardo seine klinge weiterhin auf tiger claw gerichtet hielt, ließ mich mehr teile meines anstandes vergessen. ihn so zu sehen, erinnerte mich... er- erinnerte mich an meinen bruder. er lag genauso da. so hilflos, aber mit einer entschlossenheit in seinem blick, mit würde in den tod zu gehen. ich wollte tiger claw nicht so sehen!
,,sehe ich aus, als hätte ich noch irgendwelche skrupel?", erwiderte ich mit heiserer, sich fast überschlagener stimme und grinste vor wahnsinn, ehe meine mine wieder erstarb und ich karais hals fester umpackte. ,,ich werde ihr jede schuppe einzeln vom körper schneiden, wenn es sein muss, das liegt ganz an euch! jetzt, macht schon, lasst ihn los!!!"
Leo
Ich kämpfte mit mir. Was sollte ich tun? Würde ich kämpfen und Karai aus dem Klauen von Dulcinea befreien? Oder gab ich nach und gab dafür stattdessen Tiger Claw frei und verliere Karai an sie? Ich war hin und her gerissen. Meister Splinter würde sagen: "Höre auf dein Herz, mein Sohn! Es wird entschéidet was richtig ist!" Das waren seine Worte und je mehr ich darauf hörte wusste ich dass ich keine andere Wahl hatte. Ich musste Tiger Claw los lassen. Ich schloss lange die Augen und atmete tief und schwer ein, ehe ich dann entschieden sagte: "Ich habe mich entschieden! Es geht nicht! Ich kann Karai's Leben nicht auf dem Spiel setzen!" Damit zog ich meine Katana's zurück und ließ Tiger Claw frei. "Also gut, Dulcinea. Du hast gewonnen!",sagte ich zu ihr und senkte den Kopf.
Tiger Claw: Ohne lange zu zögern, stand ich auf und lief zu Dulcinea rüber die Karai immer noch fest hielt. Prüfend sah ich sie an. "Geht es dir gut?",fragte ich sie dabei. Sie nickte stumm und ich lächelte leicht. Ich war so erleichtert dass ihr nichts weiteres schlimmes zugestoßen war.
Ella: Das konnte ich nicht aktzepieren! Das war nicht sein Ernst? Wie konnte er nur das tun und zulassen das TC frei kam und einfach ohne Schaden davon kam. Das würde ich nicht auf mich sitzen lassen. Nicht mit mir! Tiger Claw war Schule an allem! Seinetwegen ist Dulcinea jetzt so wie sie nie sein sollte. Das war alles seine Schuld! Mit einem wütenden Gesichtsausdruck und gefleschten Zähnen, stürzte ich, in Wolfsgestalt auf die beiden zu, sprang ab und wollte mich auf sie werfen. Tiger Claw aber merkte es und warf sich schützend vor Dulcinea. "PASS AUF!",schrie er dabei, ehe meine scharfen Zähne ihn abermals zu Boden warfen und ich ihn kräftig in die Schulter biss. Mein Zorn wurde nur noch stärker je fester ich zu biss und auf ihn ein dreschte. Ich wollte Rache! Ich wollte Dulcinea zurück! Ich wollte sie wieder haben!
Dulcinea
Es lief plötzlich alles in Zeitlupe, als Tiger Claw sich vor mir stellte und im nächsten Moment von Raphaela in ihrer Wolfgestalt zu Boden gerissen wurde. Gelähmt vor Entsetzen sah ich zu, wie sie ihre scharfen Zähne in sein Fleisch bohrte und zubiss. Erst, als ich seinen Schrei hörte und das Blut sah, kam ich wieder zu mir und dachte nur noch eines: Handeln! Tu was, Dulcinea! Sie bringt ihn um!
Ich wollte sie von ihm losreißen, doch dann stellte sich Raphael mir in den Weg und wollte mich wegzerren, aber das konnte er vergessen! Ich trat ihn beiseite und sprintete weiter zu den beiden Kämpfenden. Wild knurrend schnappte sie jetzt in Richtung seines Halses.
Meine Augen verengten sich, ebenso meine Pupillen. Fauchend erhöhte ich die Geschwindigkeit, sprang ab, fuhr die Krallen aus und schlug zu.
Ella
Ich jaulte auf, als sie ihre Pranke auf mich schlug, ich rollte mich zur Seite und rieb mit über die schmerzende Stelle. Es tat so verdammt weh! Ich sah mich um. Auf meinem Arm waren drei große Kratzer zu sehen und diese blutete sehr stark.
Raph
Ich hatte es bisher noch nie herausgefunden, aber dafür wusste ich jetzt, dass sie einen verdammt harten Tritt hatte! Schmerzerfüllt strich ich mir über das Kinn, an dem sie mich mit dem Fuß erwischt hatte, doch als ich plötzlich Ellas Jaulen hörte. Abrupt drehte ich meinen Kopf und sah mit Schrecken, wie sie zur Seite stürzte und liegen blieb. ,,Ella!" Binnen einer Sekunde war ich aufgesprungen, sprintete zu ihr und ließ mich neben ihr zu Boden fallen. Sie blutete! Dulcinea hatte sie volle Wucht am Arm erwischt. Ich konnte es nicht glauben! Sie hatte sie wirklich verletzt. Dulcinea Ella! Ich drehte mich nach ihr um, doch ihre Aufmerksamkeit galt Tiger Claw, der verletzt am Boden lag.
Dulcinea: Ohne jegliche Emotionen zu verspüren blickte ich auf das blutende Mädchen herab, fuhr dann aber herum, als ich Tiger Claws gepeinigtes Stöhnen hörte. Sofort eilte ich an seine Seite und kniete mich neben ihn zu Boden. ,,Tiger Claw! Oh mein Gott..." An seiner Schulter klaffte eine riesige Wunde. Ich konnte sie zwar nicht sehen, aber das Blut hatte den Stoff seines hellblauen Hemdes schon total durchnässt.
Tiger Claw
Ich sah zu ihr auf. Mein Gesicht war schmerzverzerrt und das Blut klebte nur so an meinem Hemd. Mit einem gedämpften Stöhnen drehte ich mich um und sah sie an. "Dulci....Dulcinea...",presste ich heraus und wollte mich hoch rappeln. Aber der Schmerz schoss durch meine Schulter und ich musste mich wieder zurück legen.
Ella: Ich versuchte mich hoch zu hieven. Raph nahm mich sofort in den Arm ohne dabei meinen verletzten Arm nicht zu erwischen. "Raph...mein Arm...er Tut so weh!",flüsterte ich hervor.
Dulcinea
,,bleib ganz ruhig liegen, tiger claw, ganz ruhig!", flüsterte ich leise und drückte ihn mit meiner pfote zusätzlich zurück in seine liegeposition, auch wenn das nichts bringen würde. hier konnte er nicht bleiben, er musste zurück ins hauptquartier und dort versorgt werden! aber ich musste die blutung stoppen! hektisch riss ich mir das schwarze tuch vom kopf herunter, ergriff dann seinen arm und legte ihn weiter zur seite, um besser hinzukommen. der preis dafür war ein schmerzhaftes keuchen von tiger claw, da seine schulter dadurch etwas bewegt wurde. ,,entschuldige...", meinte ich leise und wickelte das tuch um seine verletzung. als ich ihn etwas aufhob um das tuch durchzuführen und schließlich den knoten setzte, gab er weitere klagelaute von sich, die mir das herz zusammenschnürten. behutsam legte ich meine pfote an seine weile und strèìchelte sanft darüber. ,,hör zu! du kannst hier nicht bleiben, wir wüssen zurück ins hauptquartier und dich versorgen lassen! denkst du, du schaffst es bis dahin?", fragte ich ihn und blickte ihn mit sorgenvoller mine an.
raph: vorsichtig hielt ich sie fest und strich ihr beruhigend über den kopf. ,,wir helfen dir, ella, es wird alles gut! ehrenwort!", versprach ich ihr leise flüsternd und küsste sie auf die stirn. dann umschloss ich sie so, sodass ich ihren arm schonte, mit meinen armen und hob sie vorsichtig hoch, ehe ich mich nach einführe umblickte. sie war mir tiger claw beschäftigt, das war unsere chance! wir mussten von hier verschwinden und ella in sicherheit bringen, bevor ihr wieder einfiel, dass sie uns vernichten musste. auch wenn wir sie ein zweites mal zurücklassen müssten. aber ella hatte jetzt oberste priorität! ,,kommt schon, hier können wir nicht bleiben, wir müssen sie in sicherheit bringen!", rief ich meinen brüdern zu.
Leo
Ich nickte und sah zu Mikey. "Rauchbombe!",sagte ich zu ihm. Er nickte, warf eine und wir verschwanden allesamt in einem violetten Nebel. Ob wirklich alle da waren, wusste ich nicht, aber ich hoffte zumindest dass alle hier waren.
Tiger Claw: "Ich denke schon.",sagte ich und keuchte leise auf. "Aber...was ist mit Karai?",fragte ich und sah mich um. Überall war violetter Rauch zu sehen und man konnte kaum die Pfote vor Augen sehen. Ich hustete und japste nach Luft.
Tiger Claw
Einen Moment blickte ich mich zu der Stelle um, an der ich sie hatte fallen lassen als Raphaela angriff. Aber dort war sie nicht mehr und ich konnte auch nicht erkennen, ob sie bei den war. Aber das war jetzt egal! Ich musste Tiger Claw hier wegkriegen! ,,Das ist jetzt egal, Tiger Claw!", entgegnete ich und beugte mich weiter herunter, damit er den Arm um mich legen und ich ihn hochziehen konnte. ,,Du musst verarztet werden! Das ist jetzt das Allerwichtigste!"
Karai: Zitternd sah ich dem Geschehen von meinem Versteck aus zu. Dulcinea hatte mich voll erwischt und ich sah immer noch Unmengen bunter Punkte vor meinen Augen tanzen. Als Ella sich auf sie gestürzt hatte, musste sie mich loslassen und ich konnte mich in dem wilden Kampfgetummel in einen dichten Busch zurückziehen. Die anderen waren fort. Aber ich wäre nicht in der Lage gewesen, ihnen zu folgen. Mir war so miserabel zu Mute! Erschöpft rollte ich mich zusammen und spürte, wie ich meine Menschliche Gestalt wieder annahm. Ich hoffte, Ella hatte es nicht zu übel erwischt! Sie hatte mich gerettet! Ebenso wie Leo. Leo.. Ich hoffte, er würde mich finden. Ich wollte im Moment nur noch eines. Schlafen! Und so schloss ich die Augen und merkte bald darauf, wie ich unter den Blättern des Gestrüppes einschlief.
Tiger Claw
"Na schön!",willigte ich ein und ließ mich von ihr hochziehen. "Danke, Dulcinea!",flüsterte ich, als ich nahe an ihrem Ohr war, ehe mein Blick rüber zu dem Büschen. Hatte ich nicht gerade eben eine Bewegung nicht wahr genommen?
Dulcinea
Mein Ohr zuckte etwas zurück, als ich seine Stimme plötzlich wieder daran hörte und blickte zu ihm auf. Erst jetzt fiel mir richtig auf, was er eigentlich getan hatte. Er hatte mich gerettet. Ich war mir nicht sicher, ob Raphaela mich erwischt hätte, aber er hatte sich zwischen uns gestellt und ihren Angriff auf uns nur auf sich abgewehrt. Und hatte dafür eine brutale Verletzung in Kauf genommen. Um mich zu beschützen! Das hatte noch nie jemand für mich getan. Wirklich niemand!
Zum ersten Mal an diesem Tag blickte ich sanftmütig drein, als ich zu ihm aufblickte und ihn anlächelte. Meine freie Pfote tastete sich den Arm, den er um mich gelegt hatte, hinunter und ergriff die seine. ,,Ich habe dir zu Danken. Du hast mich gerettet, nicht umgekehrt.. hey, was ist los?"
Re: 2er Rpg für Jule3000 und mich :3
von Jule3000 am 27.09.2019 01:07Bella
Bella: "Alles okay. Und Ella ist die Ruhe selbst. Sie wünscht eich übrigens schöne Grüße und für Raph soll ich noch sagen dass sie an ihn denkt und ihm einen dicken Kuss gibt!",erzählte ich alles brühwarm und dann hinüber zu Raph.
Tiger Claw: "Verzeih mir, aber ich war neugierig und wollte wissen wohin denn die geheimnisvolle Kriegerin der Nacht hin will. Da bin ich dir nach gegangen!",erklärte ich und lächelte etwas verlegen jetzt.
Raph
Errötend fuhr ich mir kurz über den Nacken, während die anderen mir verschwörerische und teilweise auch neckische Blicke zuwarfen. Das juckte mich aber nicht und genervt war ich auch nicht. Wie süß von Ella! Mein kleiner Angel of Music! ,,Sag ihr", sagte ich dann mutig und trat einige Schritte vor, ,,dass ich ihr beide Daumen drücke und sie ganz, ganz doll zurückküsse!"
Dulcinea: Kriegerin der Nacht? Klang fast wie ein Kompliment, so wie er das sagte. Prüfend sah ich ihn an, doch außer diesem Lächeln konnte ich nicht viel sehen. Ich legte den Kopf leicht schief. Irgendwie... irgendwie niedlich! Tiger Claw war zwar ein harter Kämpfer, aber er hatte ein Lächeln, das ungefähr so aussah wie Zynthá-Blüten duften und Honig schmeckte. Es ließ jeglichen Unmut verrauchen. Unwillkürlich musste ich ebenfalls Lächeln, trat, immer noch mit den Pfoten in den Hüften gestemmt langsam auf ihn zu. ,,Ach tatsächlich?", meinte ich dann mit einem Augenaufschlag und ging gemächlich mit dem Blick auf ihn gerichtet um ihn herum. ,,Hast du.. vielleicht Angst, ich könnte in dem gefährlichen, zwielichtigem Großstadtdschungel der finsteren Nacht verloren gehen?", fragte ich ihn mit weicher Stimme.
Bella
Ich grinste und hielt dann mein Handy vor seine Nase. Auf dem Bildschirm war Ella zu sehen und lächelte ihn liebevoll an. "Das ist süß von dir Raph! Ich danke dir, Schatz!",sagte sie auf dem Bildschirm. Ich lächelte zu ihm hoch.
Tiger Claw: Diese Stimme! Diese weiche und zarte Stimme ließ mein Herz ein laar Takte höher schlagen! Mein Fell sträubte sich dabei auf als sie ganz nah um mich herum ging. "Also...n-nun ja....ein wenig schon. Nicht dass du dabei verloren gehst und wir dich suchen müssen!",stammelte ich hervor und sah kurz zu ihr.
Raph
Meine Augenbrauen zogen sich kurz hoch, doch dann lächelte ich zurück und antwortete: ,,Ich danke dir, mein Engel! Ich wünsche dir nachher alles, alles Gute und einen erfolgreichen Abend!" Ich wusste nicht, ob ich heute noch was von ihr haben werde, wenn sie den ganzen Abend auf der Bühne verbringt, aber selbst wenn, morgen würde ich sie garantiert live sehen und in die Arme schließen können.
Dulcinea: ,,Ach Tiger Claw.", seufzte ich, blieb neben ihm stehen und blickte schief schmunzelnd zu ihm auf. ,,Ich bin alt genug, um auf mich selbst aufzupassen... mehr als alt genug! Aber... danke trotzdem, dass du dir Gedanken gemacht hast!", fügte ich hinzu und ein Schmunzeln wurde breiter. Doch dann verblasste es wieder und mein Blick wurde etwas düsterer. ,,Ehrlich gesagt.. etwas Hilfe wäre jetzt wirklich nicht verkehrt."
Ella: Ich schickte ihm einen Luftkuss zu. "Danke, Babe! Ich muss jetzt auch los! Das Konzert fängt jetzt gleich an. Ich liebe dich!",sagte ich zu ihm, gab ihm noch einen Luftkuss hinzu und legte auf. Noch einmal zupfte ich an meinem blauen Sari, den ich zu Beginn der Show tragen werde und stellte mich schon mal auf die Bühne.
Tiger Claw: Ich errötete. "Und du hättest nichts dagegen, wenn ich dir dabei helfe?",fragte ich sie dann und sah weiterhin an.
Raph
Ich gab Bella ihr Handy wieder und blickte hinunter zur Bühne. Darunter hatten sich auch schon einige Leute versammelt, und das nicht gerade wenig! Und dann erschien sie. Ich gab zu, zuerst erkannte ich sie nicht, als sie auf die Bühne trat, aber als ich es dann schließlich doch tat, raubte es mir den Atem. Das war also der Sari, von dem sie mir erzählt hatte! Ella hatte nicht zu viel versprochen! Sie sah umwerfend schön aus! ,,Wow!", entfuhr es mir leise.
Dulcinea: ,,Naja, ich... ich weiß im Moment nur nicht, wo mir der Kopf steht!", gab ich zu und strich mir etwas verlegen über die Wange. ,,Seit dem Labor habe ich irgendwie die Orientierung verloren und ich hab keine Ahnung, wo ich beginnen soll! Der Aufenthalt der Turtles, der Weg zu ihrem Quartier... alles weg!" Frustriert senkte ich den Kopf, blickte dann aber wieder zu ihm auf. ,,Aber ich denke... du könntest mir ziemlich gut helfen.. schon aus eigenem Interesse. Wenn du das willst.."
Mikey
"Doppel Wow!",fügte ich hinzu und starrte ebenfalls hinunter. Ella sah so attraktiv aus in den Klamotten. Jetzt verstand ich auch, warum Raph sich in sie verliebt hat. Weil sie wirklich ein heißer Feger ist! Dann begann auch schon die Musik. Sie war voller indischer Musik und Ella begann langsam Ohr Hüften zu kreisen, während sie mit ihrem Tanz begann.
Tiger Claw: "Ja...sicher doch!",antwortete ich etwas zu schnell und fügte dann aber etwas langsamer und anständig hervor: "Ich meine, natürlich. Es wäre mir eine Ehre!"
(Ich hätte das perfekte Lied für den Anfang. Es heißt Aaja Nachle - Tanz mit mir mit deutschen Untertiteln.)
Ella
Ich glaubte, wow beschrieb es nicht mal annähernd. Nein, überhaupt nicht! Es existierte überhaupt kein Wort, dass Ella in diesem Moment beschreiben konnte. Als die Musik einsetzte, hielt ich die Luft an. Als sie dann zu Tanzen anfing, glaubte ich, sie ging mir aus und mir wurde abwechselnd heiß und kalt. Die Art, wie sie sich zu der Musik bewegte und völlig in sich aufnahm, es war so... so... ich da d einfach keine Worte! Aber eines wusste ich genau: Nämlich, dass ich die heißeste Freundin der ganzen Welt hatte! Und darüber hinaus!
Dulcinea: Der Anflug eines dankbaren Lächelns erschien auf meinem Gesicht und ich wandte mich kurz um. ,,Helfen ist eigentlich einige Takte zu viel gesagt! Ich meine: Wenn ich wüsste, wo ich anfangen müsste, dann könnte ich das alleine durchziehen, keine Frage!" Das wollte ich einmal klargestellt haben. Ich mochte ihn zwar.. irgendwie... aber er solle sich ja nicht einbilden, ich würde mich somit von ihm abhängig machen, nur weil er mir im Wissen dieser Welt um einiges voraus war. ,,Sagen wir...", redete ich weiter und sah über meine Schulter zu ihm, ,,ich bediene mich deinen außergewöhnlichen Fähigkeiten als Mutànt und Kopfgeldjäger.
Bella
Ich legte den Kopf leicht schief und sah mir die die tanzende Ella genauer an. Sie konnte das wirklich gut und die Schritte sahen auch nicht mal so schwer aus. Heimlich versuchte ich die Schritte nach zu tanzen. Aber so, sodass es keiner es richtig erkennen konnte.
Tiger Claw: "Dann...",setzte ich an und trat einige Schritte näher, bis ich ihr schon seht, sehr nahe stand. "... ist es mir auch da eine Ehre von dir bedient zu werden!",beendete ich den Satz und sah auf sie herab.
Donnie
Ella machte das wirklich verdammt gut! Jeder von uns wusste, dass sie im Tanzen große Klasse war, aber heute Abend schien sie nochmal einen drauflegen zu wollen. Während Raph sie weiterhin wie hypnotisiert anstarrte, blickte ich mich nach Bella um, die plötzlich nicht mehr bei uns stand. Suchend drehte ich mich um und entdeckte sie etwas abseits von uns. Sie versuchte gerade eine Pirouette und... Moment mal... das waren doch dieselben Tanzeinlagen wie die von Ella, oder? Neugierig und so, dass es niemand sonst mitbekam, trat ich näher auf sie zu.
Dulcinea: Wie süß! Und das meinte ich ehrlich, ohne Sarkasmus oder dergleichen! Er mag äußerlich zwar nicht wirklich danach aussehen, aber er war unglaublich charmant und zuvorkommend. Er wusste, wie man mit einer Frau sprach. Das war bei Männern wirklich was besonderes. Kaum zu glauben, dass es wirklich niemande in seinem Leben gab, mit dem er etwas Ernstes am Laufen hätte haben können. Lachend blickte ich hinunter auf die Lichter der Stadt und strich mir mit dem Finger eine kleine Träne aus dem Augenwinkel. ,,Das sagst du jetzt! Aber ich warne dich, ich kann ziemlich unausstehlich werden und du wirst es noch..." Noch sprechend hatte ich mich im zweiten Teil meines letzten Satzes zu ihm umgedreht, zuckte dann aber erschrocken zusammen, als er zu meiner Überraschung direkt hinter mir stand. Aus großen Augen blickte ich zu ihm auf, als ich fast in ihn hineingeprallt wäre. Er stand keine dreißig Zementemeter -oder wie das hieß- von mir weg und mir war plötzlich so, als könnte ich eine Art statische Ladung von seinem Fell auf meinem spüren. ,,...bereuen...", schaffte ich es dann, nach schier endlosen Sekunden den Satz zu beenden.
Tiger Claw: Lange hielt ich ihren Blick stand und sah in ihre unwiderstehlich, schöne Augen. Mit einem Lächeln auf den Lippen flüsterte zu ihr: "Oh, darauf bin ich gespannt. Ich stehe auf Frauen die unwiderstehlich, aber auch séxy sein können. Das gefällt mir sehr." Ich beugte mich zu ihr runter und raunte in ihr Ohr: "Und die Gefahr ist nun mal mein Leben und mein Job!"
Bella: Gerade versuchte ich die eine Drehung die Ella gerade machte und hob dabei die Arme. Dabei aber, drehte ich mich einmal zu viel und waren auf den Boden gefallen, aber da war Donnie und fing mich gerade noch im letzten Moment auf. Verwundert sah ich auf und sah ihn verdutzt an
Dulcinea
Wie vom Donner gerührt starrte ich schnurstracks geradeaus, nicht fähig irgendetwas zu sagen oder zu tun. Ich war mir nicht mal sicher, ob ich überhaupt noch atmete. Als er mir noch näher kam und ich seinen heißen Atem an meinem Ohr spüren konnte, hatte ich das Gefühl, mein Herz würde Schlag auf Schlag aussetzen. Und die Art, wie er in mein Ohr flüsterte! Der Klang seiner Stimme war in diesem Moment so... so... sèxy. Anders konnte ich es nicht beschreiben!
Eine Welle unglaublicher Hitze stieg in meine Wangen auf und erst jetzt realisierte ich allmählich, dass ich immer noch nicht geantwortet hatte. ,,Ja..", brachte ich dann heraus. ,,Die Gefahr.. macht das Leben ja erst so.. richtig lebenswert.."
Donnie: ,,Hoppla!", entfuhr es mir, als sie plötzlich das Gleichgewicht verlor und beinahe hingefallen wäre, wenn ich sie nicht noch rechtzeitig hätte auffangen können. Lächelnd blickte ich auf die in meine Arme liegende Bella herab und half ihr dann wieder sicher auf die Beine. ,,Vorsichtig, mein Liebling, nicht, dass du dir noch wehtust!" Argwöhnisch musterte ich sie und blinzelte ihr verschwörerisch zu. ,,Tanzt du etwa?", wollte ich wissen.
Bella
Bei dieser Frage wurde ich puterrot und dann kalkweiß im Gesicht. "Ich....Äh...also...",stotterte ich verlegen hervor. Das war mir so peinlich. "Ich...ja schon, aber...nut ein bisschen!",stammelte ich dann hervor.
Tiger Claw: "Das stimmt!",stimmte ich ihr zu. Lange sah ich sie noch an, ehe ich mich eines besseren belehrte und wieder Haltung annahm. "Dann sollten wir uns mal auf den Weg machen. Ich habe da auch schon eine Vermutung wo sie sein könnten."
Dulcinea
Ich wusste nicht, wie mir war. Plötzlich war er weg, dieser Moment. Genauso schnell, wie er gekommen war, und ich wusste nicht, ob ich darüber erleichtert sein sollte, oder.. oder... etwa enttäuscht? Es war jedenfalls genau dasselbe Gefühl wie vorhin, als wir in den Katakomben waren. Haargenau! Aber wieso spürte ich das? Ich war doch der festen Ansicht, dass Gefühle gefährlich und total sinnlos waren! Warum.. fühlte ich sowas dann? Immer noch verwirrt von eben schaffte ich es, mir gezwungener Maßen ein Lächeln aufzusetzen und bestätigend zu nicken. Doch als er sich dann ebenfalls mit einem Nicken umwandte, erlosch es wieder und ich legte mir meine Pfote auf mein Herz, das immer noch wie verrückt schlug. Tief atmete ich durch, dann schloss ich zu ihm auf und ging neben ihm her. Er hatte Recht, wir mussten uns jetzt konzentrieren! ICH musste mich jetzt konzentrieren! ,,Und... welche Vermutung ist das?", fragte ich ihn.
Donnie: Gott, sie war deswegen ja voll durch den Wind! Wieso denn? Ich fand es ziemlich süß, wie sie versucht hatte, zu tanzen. ,,Bella, hey, ganz ruhig! Das muss dir doch nicht peinlich sein!",versuchte ich, sie etwas zu beruhigen und half ihr wieder auf die Beine und fügte hinzu: ,,Ich fand, das sah schon richtig gut aus! Vielleicht mit etwas weniger Schwung..."
Tiger Claw: "Ich habe gehört das heute Abend ein Konzert stattfinden soll. Und ich vermute dass die Turtle sich dort aufhalten da Wolfblood auch dabei sein soll!",berichtete ich ihr brühwarm und sah zu ihr rüber.
Bella: "Naja....so gut bin ich auch wieder nicht. Das war nicht so ein Tanz, aber so ein paar Schritte schon.",meinte ich schnell und lächelte leicht.
Dulcinea
Raphaela Rainchand! Das unschlüssige Gefühl in mir begann beim Gedanken an sie zu verrauchen und der Wut zu weichen, die nun in mir aufflammte. Ich hatte immer eine besondere Beziehung zu ihr. Ich habe ihr mein Vertrauen geschenkt, da ich dachte, sie wäre einer der seltenen Menschen, die das Gute und Reine dieser Welt verkörperten. Aber dem war nicht so! Sie war genauso falsch wie alle anderen! Kein bisschen besser! Und für diesen Verrat stand sie auf meiner Liste ganz weit oben! Ich würde ihr Schmerzen zufügen, grauenvolle Schmerzen! Sie sollte wissen, wie es sich anfühlte, geliebte Wesen zu verlieren und durch die Hölle dieser Qualen zu gehen! Traurig senkte ich für einen Moment den Kopf und schloss die Augen. Wie konnte ich mich nur so sehr in ihr irren..?
Meine Augen sollen das Letzte sein, was sie im Leben sehen wird! ,,Dann sollten wir dort am Besten gleich beginnen!", sagte ich mit gesenkter Stimme und wir gingen voraus.
,,Was ist ein Konzert?"
Donnie: ,,Die paar Schritte sahen für mich aber sehr nach einem Tanz aus!", versicherte ich ihr und legte ihr vorsichtig eine Hand auf die Schulter. Ich hatte ihr zwar versprochen, sie nicht weiter deswegen bearbeiten zu wollen... aber das zeigte doch, dass sie sich insgeheim wünschte, jetzt neben Ella auf der Bühne zu stehen und ihrer Leidenschaft zur Musik und zum Tanz freien Lauf zulassen. ,,Bella... ich denke wirklich, dass du das kannst! Und ich denke das nicht nur, nein, ich weiß das! Und du solltest es auch wissen!" Ermutigend strich ich ihr über die Wange.
Bella
Ich schmiegte mich an seine Wange und schloss die Augen. "Ich weiß schon. Ich kann es ja mal versuchen, aber versprechen kann ich dir nichts!",versicherte ich ihm dabei und zwinkerte kurz.
Tiger Claw: "Ein Konzert ist eine Show wo Menschen vor vielen anderen Menschen, die sich Publikum nennen, was vorführen. Wie zum Beispiel Singen, Tanzen, Schauspielen.",zählte ich auf. "Einige von diesen Menschen sind mit ihren Talenten sehr bekannt und berühmt und werden dafür sehr geehrt.!"
Donnie
,,Du musst niemanden was versprechen!", erwiderte ich. Behutsam legte ich meine Arme um ihre Hüften und zog sie ein Stück näher zu mir. Liebevoll drückte ich ihr einen Kuss auf die Stirn und blickte sie intensiv an. ,,Ich weiß, dass du toll bist, Isabella. Und ich glaube fest an dich!" Felsenfest sogar! Es freute mich, dass sie es versuchen wollte und drückte ihr beide Daumen. Ich konnte ja verstehen, dass sie Angst hatte. Umso stolzer machte es mich, dass sie es jetzt angehen wollte.
Dulcinea: ,,Auf diesem Sternenpfad im verlassenen Engel?", fragte ich nach. Davon hatte ich mal im Fernseher gesehen. Ein riesengroßer Pfad mit unzähligen Sternen darauf, der die Namen von irgendwelchen Leuten trugen, die besonders bekannt waren. Aber das man sowas mit Singen und Tanzen schaffte.. Auf Subtopia tat man das fast nur bei großen Anlässen um unseren Göttern und Geistern zu huldigen. Deswegen hatte aber keiner von uns je einen eigenen Stern bekommen. ,,Das ist irgendwie verrückt!"
Bella: Ich legte die Arme um seinen Nacken und lächelte ihn an. "Du hast Recht! Ich muss mich meinen Ängsten stellen. Ich liebe es zu singen und zu tanzen und wenn mein Talent weiterhin verstecke, dann wird es nie was. Und das werde ich auch tun!",sagte ich zu ihm.
Tiger Claw: Ich lachte. "Naja der Pfad mit den Sternen nennt man auch Wall of Fame und, ja, verrückt ist es, aber so ist das befinden Promis", meinte ich zu ihr und sah lächelnd auf sie herab.
Donnie
,,Das ist mein Mädchen!", lobte ich sie und lehnte meine Stirn an ihre. ,,Und jetzt geh da runter und zeig allen und besonders mir, was du drauf hast, Lady Stone!" So eifrig und mit Mut erfüllt gefiel sie mir! Sie wusste, was sie wollte! Und das war einer der Punkte, die mir am Allermeisten an ihr gefielen!
Dulcinea: Etwas erleichtert über seine geduldige Antwort lächelte ich zurück und blickte wieder nach vorne. Mir war klar, dass ich mit meiner Fragerei gelegentlich ziemlich anstrengend sein konnte, aber woher sollte es eine fremdlebende Lebensform von einem fremden Planeten auch besser wissen? ,,Wenn du das sagst?", meinte ich, bis wir schließlich an der Kante des nächsten Hausdaches angekommen waren. Herausfordernd verschränkte ich die Arme und blitzte ihn an. ,,Dann zeig mir mal, ob dein Geruchssinn wirklich so scharf ist, wie behauptet wird!"
Bella: Ich nickte und gab ihm noch einen Kuss, ehe ich mich von ihm löste und hinunterkletterte. Ich werde es tun! Ich werde mich trauen, auf die Bühne gehen und singen! Für meinen Donnie und für meine Freunde!
Tiger Claw: "Wie sie wünschen, MyLady!",sagte ich und machte eine kleine Verbeugung, ehe ich meine Nase erhob und in der Luft schnupperte. Es dauerte höchstens fünf Sekunden ehe ich eine Fährte hatte. "Da entlang!",sagte ich und streckte den Arm nach rechts aus.
Donnie
Versonnen lächelnd blickte ich ihr nach. Bella konnte das, davon war ich felsenfest überzeugt! ,,Wasss hat sie vor?", fragte Karai, die von hinten auf mich zukam und dann neben mir stehen blieb. Neugierig blickte sie Bella hinterher. Mein Lächeln artete in ein vorfreudiges Grinsen um und ich verschränkte die Arme. ,,Warte es einfach ab!" Sie würde staunen, ebenfalls wie die anderen, wenn sie sie erst einmal sahen und hörten! Unten herrschte immer noch großer Aufruhr, sodass Bella unbemerkt bis zum Boden hinunterklettern konnte.
Dulcinea: Mylady? Das wurde ja immer besser! Mit einem geschméichelten Lächeln auf den Lippen schaute ich Tiger Claw dabei zu, wie er die Fährte aufnahm. Ich hatte zwar keine Ahnung, wie Tiger Claw als Mensch ausgesehen hatte, aber mir fiel auf, dass er als Tiger-Mutànt überaus attraktiv und gut aussah, trotz der Augenklappe, die ihm diese unwiderstehlich gefährliche Note verlieh. Und dazu dieser Charme! Die Frauenherzen müssten ihm regelrecht zugeflogen kommen. Ich fragte mich wirklich, wieso er alleine war, und... noch mehr, wieso mir dieser Gedanke schon wieder durch den Kopf schoss. Warum war ich jetzt plötzlich so unkonzentriert! Jetzt galt es erstmal meinen Rachedurst zu stillen!
Dann hatte er eine Spur. Wirklich beeindruckend, er hatte keine zehn Sekunden gebraucht. Ich warf ihm einen anerkennenden Blick zu und sprang dann mit einem Satz voraus. Endlich wusste ich, wohin es ging! Und jetzt würde mich nichts mehr aufhalten! Heute Nacht endete es!
Tiger Claw
"Hey! Warte auf mich!",rief ich ihr nach und lief ihr sofort hinterher. Sie war sehr schnell, das muss man ihr lassen. Aber auch so bemerkte ich dass sie über aus hübsch und süß AIS ind Zeichen über ihrem Auge machte sie noch mehr geheimnisvoller, was mir noch mehr gefiel. Komisch dass das mir jetzt so auffiel an ihr. Warum dachte ich überhaupt danach? Diesen Gedanken musste ich erstmal abbrechen, da wir eh noch ein paar Mal abbiegen mussten und dann waren wir schließlich da. "Da! Sie steht auf der Bühne!",sagte ich zu ihr und zeigte hinunter zur Bühne auf der Wolfblood stand.
Dulcinea
Etwas im Schatten zurückgezogen starrte ich hinunter. Ich musste nicht allzunahe hingehen, um sie zu sehen. In einem blauen Sari tanzte sie mit schwungvollen und energiegeladenen Schrittfolgen über die Bühne. Sie sah mich nicht. Natürlich sah sie mich nicht. Aber dafür konnte ich ihr strahlendes Lächeln sehen, dass sie mit mehr als abstoßender Euphorie erscheinen und umherstrahlen ließ. Die Welt um mich herum wurde in völliger Dunkelheit getaucht. Kein Mond, keine Sterne, kein gar nichts. Nur dieses Abbild aus meinem Traum im Labor, dass aus der Dunkelheit heraus wieder vor mir erschien. Der Wolf mit dem schneeweißen Fell, der sofort wieder in Flammen aufging, bis nur noch seine Funken im sperlichen Glühen die Finsternis erleuchteten und schließlich ganz erloschen.
Dann war ich wieder auf dem Dach. Meine Augen verengten sich zu schmalen Schlitzen, meine Ohren legten sich zurück. Meine Krallen wetzten sich in das Granit der kalten Hauswand während ich hinter meinen gebleckten Zähnen leise knurrende Geräusche von mir gab. Am Liebsten wäre ich gleich hinunter gesprungen. Hätte dieser wiederlichen Fröhlichkeit ein Ende bereitet!
Tiger Claw
Ich bemerkte ihren Gesichtsausdruck und legte ihr eine Hand auf die Schulter. "War's ab! Du bekommst noch deine Rache! Ich verspreche es!",versprach ich ihr und lächelte ihr aufmunternd zu.
Dulcinea
Ich blickte zu ihm auf und presste meine Lippen fest zusammen, ehe ich die Krallen wieder einzog und meine Ohren wieder normal aufrichtete. Mein Blick richtete sich wieder auf Raphaella und verharrte bei ihr. Gleichzeitig ergriff ich mit meinen Pfoten den Bogen und einen roten Explosionspfeil, den ich dann ohne Umscheife anlegte und und die Sehne spannte. Ich hätte freie Schussbahn gehabt und getroffen hätte ich sie! Ich verfehlte mein Ziel nie! Aber nach einigen Sekunden besann ich mich wieder und ließ den Boden wieder sinken. Nein! Das wäre zu einfach gewesen! So einen Tod würde ich ihr nicht gönnen!
Tiger Claw
Ich bemerkte ihre Blicke und ihre Bewegungen. Sie wollte es tun, aber hielt dennoch inne. "Wie wäre es, wenn wir noch näher herangehen!",schlug ich vor. "Wir sorgen Aufruhr und sobald das Chaos ausbricht, gehst du auf die Bühne und machst Wolfblood fertig. Ich werde Isabella oder die Turtles ausfündig danach machen. Wenn ich die finde, wird Karai bei ihnen sein."
Dulcinea
Richtig, Karai. Wenn wir sie einfingen und Shredder überreichten, würden wir zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, und das in einer Nacht. Ich würde es wohl wirklich nicht bereuen, Tiger Claw um Hilfe gebeten zu haben. ,,Das hört sich gut an!", meinte ich und steckte den Pfeil wieder weg, den Bogen behielt ich jedoch noch in der Pfote. Dann trat ich auf die Dachkante und drehte mich mit glitzernden Augen um. Es war eine Mischung aus Hàss, Freude und Begierde, die in diesem Moment wie diese sogenannte Elektrizität durch meinen Körper floss. Ich konnte es kaum noch erwarten! Kaum erwarten, meine Feinde endlich Stück für Stück auszulöschen! Und die Qualen, die ich ihnen zufügen würde, bereiteten wir eine ungeheuere Vorfreude! Bei dem Gedanken daran kribbelte das Fell meinen Rücken hinab vor Aufregung. ,,Dann lass uns mal loslegen!", raunte ich mit einem unheilverheißenen Lächeln, breitete die Arme aus und ließ mich rückwärts nach unten fallen. Mit einer schnellen Schraube landete ich sicher auf dem Dach darunter.
Tiger Claw
Beeindruckt pfiff ich durch die Zähne und sah zu ihr runter. Dann schaltete ich mein Raketenrucksack an meinen Rücken an und flog zu ihr runter. Dabei machte ich einen Salto und zog eine Acht dazu. Lächelnd sah ich sie an und zwinkerte ihr verschmitzt zu. "Mach das mal nach!",sagte ich zu ihr
Dulcinea
,,Pah! Kunsstück, wenn man so ein Fliegeding hat!", erwiderte ich grinsend und kehrte ihn gespielt eingeschnappt den Rücken zu. Aber wirklich gut, wie ich feststellen musste. Ich würde sowas garantiert auch irgendwie hinkriegen, wenn ich genug Übung hätte.
Tiger Claw
"Oh unterschätz mich nicht! Ich kann sogar auch das!",sagte ich, flog auf sie zu und packte sie unter beiden Arme. Dann hob ich sie hoch und trug sie auf beiden Armen hoch in die Luft. "Und wie ist das?",fragte ich sie jetzt und musste lachen, als ich ihr überraschtes Gesicht sah.
Dulcinea
Erschrocken kreischte ich auf, als er mich plötzlich von hinten packte. Ehe ich mich's versah schloss er seine Arme um mich und zog mich nach oben in die Lüfte. Vor Schreck krallte ich mich an Tiger Claws Weste fest und starrte entsetzt nach unten Richtung Boden, der nun etliche Meter unter uns lag. Ich war eine andere Art von Fliegen gewohnt! Keine so... ruckartige und plötzliche Art, herbeigeführt durch eine mechanische Zauberflugmaschine, die einem Mutànten gehörte, der offensichtlich übergeschnappt war und den Verstand verloren hatte! Wenn er es wagen würde und mich jetzt losließ! Dann Gnade ihm jeder Gott dieses Planeten!
,,Was.. was soll denn das!?", herrschte ich ihn -mehr panisch als sauer an- und starrte ängstlich nach unten! ,,Lass mich runter! H-hält dieses Ding uns überhaupt beide aus...?"
Tiger Claw
"Keine Sorge!",beruhigte ich sie. Der Jetpack halt uns beide schon. Er ist stark genug!",versicherte ich ihr lächelnd. Da sie aber immer noch Angst hatte, hielt ich sie noch etwas fester an mich gedrückt und landete wieder. "Tut mir leid, wenn ich dich erschreckt habe. Aber ich wollte dir gerne mal zeigen wie ich auf meine Art fliege!",sagte ich zu ihr und lächelte sie entschuldigend an.
Dulcinea
Mein stark klopfendes Herz brauchte noch etwas, bis es sich wieder halbwegs beruhigt hatte und ich die Kraft hatte, zu ihm aufzusehen. Wieder dieses niedliche Lächeln und wieder schaffte ich es nicht, ihm einen Augenblick länger böse zu sein, auch wenn ich es gerne wollte! "Das...das war sehr.. sehr aufmerksam von dir!", stammelte ich, immer noch benommen von diesem Höhenflug, "aber bitte... warn mich das nächste Mal einfach vor!" Doch, damit hatte er mich wirklich erwischt! Leise prustete ich los und lehnte meine Stirn an seine Brust. Spätestens da wurde mir bewusst, dass ich die Arme immer noch um ihn gelegt hatte und auch meine Krallen immer noch in seiner Jacke geschlagen waren. Erneute Hitze legte sich in meine Wange und ich blickte wieder zu ihm auf, diesmal etwas verlegener: "Aber.. gut gemacht, Tiger Claw!"
Tiger Claw
Mein Herz machte einen Freudensprung, als sie das sagte. Ich war auch gleichzeitig erleichtert dass sie mir nicht darüber böse war, auch wenn ich es verdient hätte. Aber nächstes Mal werde ich es mir merken und ihr Bescheid geben, wenn ich wieder so einen Flug wagte. "Beim nächsten Mal bin ich vorsichtig, versprochen!",versprach ich ihr und lächelte ihr aufmunternd zu.
Dulcinea
Ich lächelte zurück, während meine Wangen immer noch leicht glühten. Vorsichtig zog ich die Krallen wieder ein und löste mich nun endgültig von ihm. ,,Das hoffe ich auch für dich!", erwiderte ich, verschmitzt grinsend, fuhr die Kralle an meinem Zeigefinger aus und strich ihm damit schnell und hauchzart unter's Kinn. ,,Diese Krallen können sehr, sehr schmerzhaft sein, Soníée!" Als Anhang meiner Warnung setzte ich extra ein süßes Lächeln auf, dass als versteckte Botschaft verdeutlichte, wie ernst ich es meinte. ,,Du willst lieber nicht herausfinden, wie sehr!"
Tiger Claw
Ein Schauer lief mir über den Rücken, als sie mich unter dem Kinn strich. Mein Herz machte davon einen kleinen Hüpfer und unterdrückte den Drang ihre Pfote zu ergreifen. Stattdessen nickte ich nur artig. "Natürlich nicht. Ich werde es mir merken!",sagte ich leise zu ihr
Dulcinea
Zufrieden schmunzelnd legte ich den Kopf leicht schief. ,,Brav.", schnurrte ich leise und zog die Kralle wieder zurück. Mein Blick wandte sich wieder der Bühne unter uns zu. ,,Nun aber Spaß beiseite! Jetzt wird es ernst!" Raphaela war immer noch am Tanzen, aber der richtige Moment würde noch kommen. Ich wandte mich wieder zu Tiger Claw um. ,,Bist du an meiner Seite?", wollte ich von ihm wissen.
Tiger Claw
Ich sah sie wieder mit ernsten Blick an und nickte zustimmend. "Ja. Bis in den Tod!",sagte ich fest. Dann fragte ich sie: "Vertraust du mir?",fragte ich sie.
Dulcinea
Darauf wusste ich für den Moment keine Antwort. Vertrauen. Dieses Wort klang schlicht und einfach und hatte doch eine ungeheuere Bedeutung, eine, die fatal sein konnte. Deswegen war Vertrauen erwas, was ich nicht so leicht hergab. Zweimal hatte ich es getan und was war der Preis!?
Ohne Ausdruck in der Mine blickte ich in sein Auge. Er war bei mir, als ich im Labor meine Sinne nicht mehr beisammen hatte, er war bei mir geblieben, bis ich aufwachte. Er hielt meine Pfote an sein Herz, damit ich es schlagen hörte. Er hielt es für Selbstverständlich, mich auf meinem Rachefeldzug zu begleiten und... er hat mich nicht losgelassen.
Tiger Claw war aufrichtig zu mir. Hilfsbereit, und er behandelte mich wie ein Lebewesen. Er hatte mir so ein besonderes Gefühl der Dazugehörigkeit gegeben, dass ich nicht groß darüber nachgedacht hatte, ihn um Hilfe zu beten oder die Kraft der Lumanya-Blüte mit ihm zu teilen. Sein Wesen war gut. Das war mir bei einem kurzen Blick in sein hübsches, bernsteinfarbenes Auge klar. Deshalb antwortete ich: ,,Ja... ich vertraue dir, Tiger Claw! Voll und ganz!"
Tiger Claw
Zuerst dachte ich, sie würde daran zweifeln und Nein sagen. Aber erst als sie sagte sie vertraut mir, war ich sehr erleichtert darüber und lächelte sie an. Sie musste anscheinend meine Erleichterung spüren, denn sie lächelte mich ebenfalls an. "Danke, Dulcinea!",sagte ich leise zu ihr, ehe ich wieder ernst wurde und wir uns wieder an unsere Missionen wandten. Gerade war Wolfblood mit ihrem Tanz fertig und das Publikum applaudierte. Ich gab Dulcinea ein Zeichen.
Dulcinea
Ich nickte, nahm Ablauf und sprang mit Schwung auf das Dach gegenüber, von wo aus man einen hervorragenden Blick auf das Publikum und die Bühne hatte. Mit meinen Krallen bremste ich bei der Landung etwas ab und richtete mich etwas auf. Die Turtles waren ebenfalls nahe. Das konnte ich spüren! Sie würden nicht mehr lange auf sich warten. Schnell zog ich mich in den schützenden Schatten eines Wasserspeichers zurück und wartete auf Tiger Claw.
Tiger Claw
ich wartete noch etwas bis sie ihre position eingenommen hatte und ging etwas näher zu dem publikum. bis jetzt merkte mich noch keiner. dann hob ich langsam meinen arm hoch, in der ich eine pistole hielt und abdrückte. ein großer roter feuerball schoss heraus und flog hoch in luft bis er im himmel explodierte. das war das signal!
Dulcinea
Als ich den Feuerball erblickte, der kurz darauf explodierte und in unzählige kleine Funken auseinanderstob, schob ich mir schnell ein Stück Stoff meines Kopftuches als Maskierung vor's Gesicht und ergriff meinen Bogen und einen roten Explosionspfeil, den ich sofort anlegte. Schnell huschte ich aus dem Schatten heraus und näherte mich der Dachkante.
Die Leute unten hatten den Feuerball ebenfalls bemerkt und blickten staunend in den Himmel. Die dachten wohl, das gehöre noch zur Veranstaltung. Aber die würde jetzt erst so richtig losgehen!
Dank Tiger Claw achtete niemand auf mich. Und ich hatte schon einen Plan, wie ich für Chaos und Panik sorgen konnte! Entschlossen erhob ich meine Wàffe und zielte auf einen Stahlträger, der einen weiteren, liegenden mit einer Reihe bunter Lampen abstützte. Ich kniff mein Auge zusammen, hielt mucksmäuschenstill und ließ los. Der rote Pfeil flog, und flog, und flog und schlug schließlich in dem Balken ein. Es gab eine gewaltige Explosion und die Stahlseile des Balkens wurden auseinandergefetzt. Durch die entstehende Hitze und der Druckwelle wurde das Stahl wie Strohhalme eingeknickt und der horizontalliegende Balken senkte sich nach rechts. Dadurch wurde die geregelte Gewichtung der Konstruktion auseinandergerissen und auch die andere Stütze setzte sich in Bewegung.
Schreie wurden laut und Menschen drängelten auseinander, als die Balken schließlich knarzend und anschließend mit einem lauten Knall auf den vorderen Teil der Bühne und der Publikumsfläche stürzten. Für einen Moment jagte ein heftiger Stich durch meinen Kopf und Bilder flammten in mir auf. Schreie. Feuer, Rauch! A'Subts, die in panischer Angst durcheinanderrannten, ohne zu wissen wohin. Ich zwang mich, die Bilder aus meinem Kopf zu verbannen. Jetzt nur keine Rückfälle! Volle Konzentration, und keine Sentimentalität! Immerhin tat ich das alles für sie! Für die, die mir genommen wurden. Für meine Heimat Subtopia!
Raph: Es ging alles so plötzlich! Ella hatte gerade ihren Tanz zuende gebracht, als plötzlich wie aus dem Nichts eine rotglühende Leuchtkugel in den Himmel schoss und explodierte. Verwundert kniff ich die Augen zusammen. Ella hatte nicht erwähnt, dass es noch sowas wie eine Lasershow gab. Und als ich zu ihr herunter auf die Bühne blickte und ihren Gesichtsausdruck sah, als sie zeitgleich zu mir hochschaute, wusste ich, dass etwas nicht stimmte. Dann folgte die Explosion. Mit einem lauten Knall schlug irgendetwas in den Stahlträger mit den Scheinwerfern ein und zerriss die halbe Stütze. Der Stahlbalken mit dem Scheinwerfer drückte zur Seite, die Sicherheitsseile rissen und der Balken stürzte nach unten. Erschrocken und fassungslos starrte ich nach unten auf das Geschehen, während Menschen in panischer Angst auseinanderstoben.
,,Wow!", entfuhr es Mikey hinter mir. ,,Habt ihr das gesehen?" Natürlich, das war ja nicht zu übersehen! Mein Blick war weiterhin nach unten gerichtet und ich suchte nach Ella. Wo um Himmels Willen war sie? Ich konnte sie nicht mehr sehen!
Ella
Alles ging so schnell! Ich konnte vor lauter Rauch und Feuer nichts erkennen und als ob es nicht schlimmer kommen konnte stürzte das Dach über mich ein begrub mich vollständig.
Bella: Ich war gerade in der Nähe der Bühne gewesen und habe alles mit angesehen. Mein Blick war die ganze Zeit an eine Gestalt hängen geblieben die mir schon die ganze Zeit aufgefallen war. War das Dulcinea? Aber was tat sie denn da? Warum machte sie denn diesen Attentat? Erst jetzt realisierte ich wie Ella unter dem Geröll begraben wurde. Ich schrie entsetzt auf. "ELLA!",schrie ich dabei laut.
Mikey: "Ella!",rief ich auch laut und entsetzt als sich der Rauch etwas lichtete und den Geröllhaufen sah wo vorhin Ella gestanden war. "Was geht denn hier vor sich?",fragte ich noch, bevor plötzlich etwas in die Luft flog und auf uns schoss. Dabei ließ der Boden unter mir nach und ich stürzte schreiend ab.
Donnie
ein zweites geschoss schlug direkt an der ecke des hausdaches ein, an dem mikey stand. da das haus verlassen war und im laufe der jahre immer maroder und baufälliger geworden war, brach bei der explosion ein großer teil der ecke weg und mikey verlor den halt. ,,mikey!", schrie ich entsetzt, als er in die tiefe stürzte. doch dann war karai zur stelle. mit einem lauten zischen warf sie ihren arm, den sie in eine schlange umtransformiert hatte, nach ihm aus, wickelte ihn um sein bein und zog ihn mit einem ruck zurück auf's dach.
raph: ich war erleichtert, dass mikey nichts passiert war, aber ich musste jetzt sofort da runter zu ella! eiligst drängte ich mich an meine brüder vorbei. ,,raph, was...?", begann leo, doch ich schnitt ihm das wort ab. ,,kümmert euch um mikey, ich muss sofort zu ella!" auf eine antwort oder eine erlaubnis wartete ich gar nicht erst sonder sprang mit eiinem satz vom dach nach unten. menschen kamen mir entgegengerannt, ein jeder wollte so schnell wie möglich weg von hier, um einem weiteren *** zu entgehen. es war mir egal, ob sie mich sehen konnten! verbissen kämpfte ich mich an die menschenmengen vorbei zur bühne. dicke rauchschwaden stiegen über diese aus und ein teil der bühne brannte. bella war auch schon da und versuchte, teile der stahlbalken wegzudrücken. oh nein, bitte nicht!
ohne ein wort sprang ich auf die bühne und begann sofort, das geröll beiseite zu räumen, egal, welche mühe es mich kostete! ,,ella!", schrie ich immer wieder. ,,ella! bitte, antworte mir..."
dann entdeckte ich sie. eingeklemmt unter einem der scheinwerfer lag sie auf dem boden. der blaue stoff ihres saris war von bauschutt bedeckt und schimmerte nur noch matt. sofort versuchten bella und ich, den balken mit vereinten kräften anzuheben.
Bella: Gemeinsam nahmen wir den großen Felsbrocken zur Seite, aber es kamen immer mehr zum Vorschein. "So geht das nicht! Wir werden das nicht rechtzeitig schaffen!",rief ich verzweifelt. "Vielleicht nicht ihr, aber ich schon!",sagte da eine bekannte Stimme zu uns und ließ uns ungläubig nach unten schauen. Eine Hand streckte sich nach oben in die Luft und ballte sich zur Faust. Es begann zu Ruckeln und zu schütteln und dann kam Ella heraus. Sie schüttelte sie das Fell bis der Staub und die Steine von ihr abfielen. Dann nahm sie wieder ihre normale Gestalt an
Raph
Ungläubig blickte ich sie an. Sie war gerade von nahezu tonnenschweren Zeug verschüttet worden und konnte sich trotzdem befreien? Das war verdammt hart! Aber ich war froh, dass sie sich in einen Wolf transformieren hatte können! Erleichtert legte ich meine Arme um sie und drückte sie fest an mich. Ein riesen Stein fiel mir vom Herzen. ,,Ich bin so froh, dass es dir gut geht mein, Liebling!", flüsterte ich mit tonloser Stimme und strich ihr sanft über den Hinterkopf. Erleichtert schloss ich meine Augen. Doch mit einem Mal war es so, als würde ich ein Geräusch hören. Es klang, als ginge jemand über morsche Holzdielen.
Meine Augen öffneten sich wieder und blinzelten über Ellas Schulter hinweg geradeaus. Das Feuer war immer noch im vollen Gange. Noch war es nicht außer Kontrolle geraten, aber es war alles verraucht und die leise knisternden Flammen tunkten den Rauch in ein dunkles Rot. Doch mit einem Mal glaubte ich, eine Bewegung in dem Rauch zu erkennen. Ein kleiner dunkler Fleck schob sich durch den rotglühenden Rauch hindurch und wurde immer größer. Mit langsamen, fast schon geschmeidigen Schritten trat es auf uns zu und nahm immer mehr Konturen an. Dann schien es stehen geblieben zu sein, die Schritte waren verstummt. Ganz deutlich konnte ich jetzt den großen, schlanken Umriss einer schwarzen Gestalt erkennen, die seelenruhig im dichten Qualm stand, wie eine Steinfigur. Mit einem Fall kehrte das üble Gefühl in meinem Bauch zurück und ich legte die Arme schützend noch enger um Ella, als ich erkannte, dass es irgendetwas in der Hand hatte. War... war... ein Bogen oder so...?
Mit einem Mal bekam ich Herzrasen. Kaum dachte ich daran, wer das sein könnte, glühte in Höhe ihres Kopfes etwas Grünes auf. Augen! Ich zuckte zusammen. Mein Albtraum! Es waren genau dieselben, hàsserfüllten, giftgrünen Augen wie aus meinem Albtraum von...
Die Gestalt setzte sich in Bewegung. Sie kam näher und näher, bis sie plötzlich aus der Rauchwand herausgetreten war, das Glühen ihrer Augen ließ hier im Scheine des Lichtes nach. Fassungslos starrte ich sie an. Nein! Das... Das konnte doch nicht sein! Jetzt fasste sie sich unter das schwarze Tuch und entfernte das Stück, das die untere Hälfte ihres Gesichtes verdeckte. Und den Blick darauf nun ganz freigab. Es war, als hätte jemand die Zeit angehalten. ,,Dulcinea!", entfuhr es mir dann nach endlosen Sekunden des Schweigens.
Ella
Für einen Moment schien ich mich verhört zu haben. Hatte Raph wirklich Dulcinea gesagt? Ich drehte mich um und sah hinüber zu der Gestalt. Tatsache! Sie war es tatsächlich. Für einen Moment freute ich mich riesig sie zu sehen und wäre ihr um den Hals gefallen. Aber Raph hielt mich so fest an sich gedrückt dass ich mich kaum bewegen konnte. Was war denn mit ihm los? Dann sah ich nochmal hinüber zu Dulcinea. Musterte sie lange und spürte mit einem Mal das etwas nicht stimmte. Dulcinea's Geruch war...anders als sonst. Sie roch gefährlich und verspürte auch einen ungezähmte Wut. "D-dulcinea...was ist mit dir passiert? Geht es dir gut?",fragte ich sie leise.
Raph
,,Natürlich!", erwiderte sie mit dunkler Stimme und verzog den Mund zu einem Lächeln, dass mir einen eiskalten Schauer den Rücken hinabjagen ließ. ,,Es ging mir nie besser!"
Alleine die Art, wie sie die paar Worte aussprach. So.. ironisch! Und das auf eine andere Art und Weise! Mit verhärteter Mine musterte ich sie weiterhin. Ich hätte es wissen müssen! Dieser Traum war nicht einfach so, er hatte sehr wohl eine Bedeutung! Was immer passiert war, als wir Dulcinea bei Shredder zurücklassen mussten... es hatte sie verändert! Sonst wäre sie nicht so drauf und hätte diese Kriegsmontur an! Ganz zu Schweigen von den Menschenleben, die sie riskiert hatte! Natürlich, es konnte nur sie gewesen sein!
Zynisch legte sie die Hände in die Hüften und reckte den Hals etwas nach oben. ,,Gefällt euch, was ihr seht?"
,,Was ist los mit dir, Dulcinea!?", wollte ich von ihr wissen, stand auf und half Ella ebenfalls auf, ließ sie aber nicht los. ,,Wieso hast du das getan!? Es wäre noch jemand zu Schaden gekommen!"
,,Oh, dass glaube ich gerne! Aber das war nicht meine Absicht!", erwiderte sie kalt. ,,Ich werde euch nämlich unmittelbar in die Augen sehen, wenn ich euch ein für alle Mal vernichte!"
Ella
"Was redest du denn da?",rief ich fragend zu ihr, noch immer ruhig und verständnislos. Ich konnte nicht glauben was mit ihr los ist. Das konnte doch nicht unsere Dulcinea sein. Was war denn los mit ihr? "Was ist denn los mit dir? Wir sind es doch! Deine Freunde!",redete ich auf sie ein und sah weiterhin in die Augen
Raph
Mit einem Mal änderte sich ihr Gesichtsausdruck schlagartig. Ihre Augen verengten sich zu schmalen Schlitzen und funkelten und zornig an. Die Faust, die immer noch ihren Bogen umschloss, verfestigte ihren Griff so stark, sodas ihr ganzer Arm zu zittern begann.
,,Meine Freunde!", knurrte sie, gerade nochmal so, dass ich sie verstehen konnte. Ihre Stimme triefte nur so vor lauter Hàss. ,,Das ihr es wagt, euch immer noch so zu bezeichnen! Ihr seid Verräter! Ihr habt mich belogen und die ganze Zeit nur benutzt!!!", schrie sie uns dann wutentbrannt entgegen.
,,Was haben wir!?", erwiderte ich pikiert und starrte sie ungläubig an. Nein, das war nicht die Dulcinea, die wir kannten! Nicht mehr! Shredder, dieses Scheusal! Er musste sie manipuliert haben, wie mich, Bella und Slash und Rockwell, damals. Anders konnte ich mir das nicht erklären. Es musste so sein! Aber sie konnte nichts dafür! Die hatten ihr irgendeinen Schwachsinn eingeredet, sodass sie jetzt glaubte, wir wären hier die Feinde. Sie hatte keinerlei Kontrolle mehr über sich selbst! ,,Dulcinea, hör zu!", versuchte ich, vorsichtig mit ihr zu reden. ,,Was immer die dir, eingeredet haben, du darfst nicht darauf hören! Du hast die Kontrolle über deinen Geist verloren..."
,,HALT DEINEN MUND!", herrschte sie mich an. ,,Deine Lügen sind wirkungslos! Ich weiß alles! Und ich werde nicht zulassen, dass ihr eine Sekunde weiterlebt, ohne eure gerechte Strafe zu bekommen! Dafür werde ich Sorgen!" Mit diesen Worten zog sie den silbernen Stern, der an ihrer Seite hing, vom Gürtel und sah, dass er eine lange, dünne Kette beinhaltete. Ein Kusarigama! Dulcinea konnte es unmöglich auf die Tour wollen!
Ella
Ich zuckte zusammen, ging aber beherzt ein paar Schritte auf sie zu. "Nein, Dulcinea! Wir sagen die Wahrheit! Du bist unsere Freundin. Wir würden dich niemals verraten. Ich würde das niemals tun! Nie im Leben!",sagte ich zu ihr und ging noch ein Schritt zu ihr. "Ich werde nicht zulassen dass du auf die Seite des Bösen gehst. Ich finde schon einem Weg um dich wieder zurück auf den richtigen Pfad zu bringen.",fügte ich weiter hinzu.
Raph
Ich war ehrlich gesagt nicht so sicher, ob ihr das so einfach gelingen würde! Sie verband mit Dulcinea zwar eine besonders innige Freundschaft, jedoch hatte diese vergessen, wer wir waren und wer hier die wirklichen Feinde waren! Und solange sie der Überzeugung war, das wir diese Feinde waren, würde sie nicht mit der Wimper zucken, uns alle fertig zu machen. Und dieser Gefahr werde ich Ella unter keinen Umständen aussetzen!
Und Dulcinea würde auch nicht mit sich reden lassen! Mit einem leisen Klimpern ließ sie den Stern an der Kette zu Boden fallen und wickelte die Kette um ihren Arm auf. Kampfbereit legten meine Hände sich an die Griffe meiner Sais. Ich wollte Dulcinea nicht wehtun, echt nicht! Aber wenn es nicht anders ging, würde ich meine Liebste und meine Familie verteidigen!
,,Das Einzige, was du finden wirst, ist der Tod", schnaubte Dulcinea, ,,und zwar durch meine Hand!" Dann holte sie aus, ließ das Kusarigama kreisen und schleuderte deren tödliches Ende genau auf Ella zu. Gerade noch rechtzeitig konnte ich den Stern mit meinen Wàffen abwehren und die Kette wegstoßen. Dann stürmte sie auch schon auf mich zu und holte mit dem Bogen aus, den ich ebenfalls noch abwehren konnte.
Bella
Ich und Ella sahen ihnen dabei zu. Ella schrie erschrocken auf. Ich sah immer wider zu den anderen und wieder zurück zu Ella. Ich musste irgendwas tun damit die Jungs stärker waren als Dulcinea und Tiger Claw, den ich ebenfalls unter der Menge gesehen hatte. Dann hatte ich die zündende Idee. In Avalon hatte ich einen magischen Zauber gefunden der einem mehr Stärke verleihen konnte. Es war ein sehr starker Zauber, aber ich musste es in einen Lied singen. Und um den zu singen musste ich an einen Ort sein wo ich ungestört war. "Ella!",sagte ich leise zu ihr. "Ich hab eine Idee! Gib mir solange Rückendeckung!",fügte ich hinzu. Sie nickte und ich verschwand schnell hinter einem der Gebäude.
Dulcinea
Die Kleine konnte ruhig versuchen, wegzulaufen, aber sie würde mir nicht entkommen! Keiner von ihnen würde diese Nacht lebend überstehen, so war ich hier stand! Mit einem Aufschrei schleuderte ich wieder die Kette nach den beiden und wich jeden ihrer Attacken aus. Gerade als Raphael erneut auf mich zustürmte, ließ ich die Kette nach vorne schnellen und sie wickelte sich um seinen Arm. Mit einem kräftigen Ruck zog ich ihn zu mir, drehte mich und verpasste ihn einen kräftigen Fußtritt gegen die Brust, der ihn benommen zu Boden gehen ließ. ,,Raph!", vernahm ich plötzlich eine weitere Stimme, die von Leonardo. Kurz darauf erschien er mit seinen Brüdern und Karai. ,,Oh gut! Dann ist die kleine Familie ja komplett!", feixte ich und machte mich bereit, sie ebenfalls anzugreifen.
Leo
"Mann, Dulcinea! Komm wieder zu dir! Das bist doch nicht du!",flehte ich sie an. Aber sie wollte nicht zuhören und griff erneut an. Wir wichen alle aus. Ich versuchte es nochmal. "Hör auf mit dem Schwachsinn, Dulcinea! Denk mal richtig nach bevor du handelst und erinnere dich wer deine wahren Freunde sind!",rief ihr zu.
Dulcinea
Fauchend schlug ich mit den scharfen Zacken des Bogens nach ihm, doch er konnte gerase noch ausweichen, was mich nur noch wütender machte. ,,Ich weiß, wer ich bin!", erwiderte ich zornig und schlug Donnatello und Leonardo, die ihm zu Hilfe eilen wollten, beiseite. ,,Und ihr habt nichts als Unglück und Leid über mich gebracht!" Als Leonardo erneute Anstalten machen wollte, mich zu attackieren, spannte ich einen violetten Pfeil an und feuerte diesen auf ihn ab. Ein kräftiger Elektroschlag erschütterte den Körper des Turtles und ging mit einem Aufschrei ebenfalls zu Boden. Dann wandte ich mich wieder der Nervensäge Michelangelo zu. ,,Ihr seid Schuld, dass ich alles verloren habe! Meine Familie, meinen Stamm, mein ganzes Zuhause! Wenn ihr mich nicht dazu ausgebeutet hättet, nur eurer Welt zu dienen, hätte ich sie noch retten können! Es... es wäre noch nicht zu spät gewesen!" Erst als ich die Tränen spürte, die langsam in meine Augen stiegen, verstummte ich und blickte ihn zum ersten Mal nicht nur mit Wut an, sondern auch mit Enttäuschung. Doch die verschwand gleich darauf wieder. ,,Aber jetzt... existiert Subtopia nicht mehr! Ihr seid der Grund, dass die Kraang es geschafft haben, mir jeden zu nehmen, den ich geliebt habe! Und dafür..." Mein Blick verhärtete sich, die Pupillen erweiterten sich. ,,Werde ich euch jeden nehmen, den ihr liebt!"
Ella
"Das kann nicht dein Ernst sein, Dulcinea!",sagte ich mit tonloser Stimme hervor. Es sah fast ganz danach aus, als wurde sie wirklich denken wir waten Schuld daran, dass ihr Zuhause zerstört wurde. "Das stimmt nicht, Dulci. Hör dich doch mal an. Das bist doch nicht du die da spricht. Bitte erinnere dich und kämpfe gegen den Gehirnwurm an, der in deinem Gehirn ist. Ich weiß dass du noch da drin steckst. Deine gute Seele ist noch da rin verborgen."
Dulcinea
Mein Brustkorb hob und senkte sich heftig. Am Liebsten hätte ich mich sofort auf sie gestürzt und ihr mickriges kleines Leben sofort beendet, aber ich zwang mich, mich zu beherrschen. Stèif wischte ich mir über die Wange und schniefte kurz. ,,Das einzige, was meine Seele will, ist Rache! Und diese Rache wird sehr viel schmerzhafter sein als der einfache Tod! Ich werde euch das Herz zerfetzen! Und ganz besonders... dir!"
Ihre Augen weiteten sich. Dann kam ich auf sie zu. Donnatello sprintete von hinten auf mich zu und sprang ab, um sich auf mich zu stürzen. Schnell drehte ich meinen Oberkörper herum und hob den Bogen. Sein Fuß flog hindurch, aber dann ließ ich ihn sich mit der Sehne verharken und schleuderte ihn mit einer Umdrehung auf seinen Bruder, die gemeinsam von der Bühne fielen. Dann griff plötzlich Karai an. Sie hatte sich in ihre Schlangengestalt transformiert und schnappte mit ihren Armen nach mir. Mit Faustieben blockte ich sie immer wieder ab, sprang dann blitzschnell hinter sie und gab ihr einen kräftigen Schlag ins Genick, der sie k.o. gehen ließ. Dann warf ich die Kette aus und ließ sie sich um Ellas Körper wickeln, sodass sie sich nicht mehr bewegen konnte.
Re: 2er Rpg für Jule3000 und mich :3
von Jule3000 am 26.09.2019 23:45Ella
"Das stimmt! Oooh ich liebe süße Rache am Morgen!",lachte ich und grinste breit. Dann wurde ich ernst als ich auf mein Handy sah und auf meine Uhr sah. "Oh, oh! Jetzt muss ich aber wirklich los! Sonst komme ich noch sowas von zu spät",sagte ich und steckte es wieder weg. Ich ging auf Raph zu und umarmte ihn noch. "Wir sehen uns später, Braveheart!",sagte ich noch zärtlich zu ihm, ehe ich ihn nochmal kurz küsste.
Raph
Lächelnd erwiderte ich den Kuss und drückte sie noch einmal herzlich an mich, bevor ich mich wieder von ihr lösen musste. ,,Viel Glück, Troublemaker!", sagte ich noch zu ihr und blickte ihr etwas wehmütig hinterher, als sie dann gehen musste. Heute Abend! Dann würde ich da sein und meinem Engel zusehen, wie sie alle umhaute! Sowahr ich hier stand!
Als Ella schließlich weg war, wandte ich mich zu den anderen um. ,,Und jetzt zu euch!"
Leo
"Wow! Warte, warte Raph! Wir haben uns das nicht ansehen wollen! Mikey hatte uns dazu gebracht!",versuchte ich ihm zu erklären.
Raph
,,Genau! Es geht alles auf sein Konto!", pflichtete Donnie bei und trat unwilkürlich einen Schritt zurück.
,,Ziemlich mieser Versuch, sich rauszureden, Alter!", erwiderte ich nur mit kühler Stimme und kam drohend einen Schritt näher. ,,Ihr hättet euch eben nicht überzeugen lassen dürfen! Oder wie findest du es, wenn ich das mal bei dir und Bella mache!? Oder bei dir, Leo, und Karai!?"
,,Was issst mit mir?", wir drehten uns um. Hinter uns stand Karai im Türrahmen und blickte uns ziemlich unschlüssig an.
,,Gar nichts!", erwiderte ich und warf den Jungs einen letzten wütenden Blick zu.
Mikey
"Ja...wirklich nichts!",stimmte ich ihm zu und versuchte etwas zu lächeln. Hoffentlich würde sie nicht noch mehr Fragen stellen. Doch da kam auch schon Bella hinein und sah uns verwundert an. "Was ist denn hier los? Familienversammlung?",fragte sie und grinste scherzend
Karai
Ich zuckte nur leicht mit den Schultern und erwiderte Leos Lächeln mit einem schmalen erheben der Mundwinkel. Dann wandte ich hastig den Blick wieder ab und trat zum Kühlschrank. Mir ging unser letztes Zusammentreffen immer noch nicht aus dem Kopf. Und ich hatte keine Ahnung, wie ich Leo jetzt entgegentreten sollte, seit diesem Zwischenfall im Dojo.
Donnie: ,,Könnte man so sagen", antwortete ich und ein erfreutes Lächeln breitete sich auf meinem Gesicht aus, während mein Herz zu Hüpfen begann. Wie an jeden anderen Morgen auch, wenn ich sie sehe. Liebevoll legte ich meinen Arm um ihre Taille, zog sie an mich und drückte ihr einen zärtlichen Kuss auf die Wange. ,,Guten Morgen, mein Liebling!"
Leo: Unschlüssig blieb noch etwas stehen und sah Karai lange an, ehe ich mich räusperte und sagte: "Also...ich werde...mediteren gehen." Dann drehte ich mich und verschwand schnell aus der Küche. Mir ging einfach das Gespräch im Dojo nicht mehr aus dem Kopf und fühlte mich umso schlechter. Vielleicht kriege ich es das auch durch etwas mediteren aus dem Kopf.
Bella: "Morgen Schatz!",grüßte ich mit einem Lächeln zurück und sah ihn an. "Alles gut?",fragte ich ihn und sah ihn an
Karai
Betrübt blickte ich ihm einen Augenblick lang nach und seufzte leise. Hätte ich mir ja denken können! Und übel konnte ich's ihm auch nicht nehmen. Aber entschuldigen konnte ich mich genauso wenig. Vielleicht.. war Distanz für's erste wirklich nicht verkehrt. Mit einem Erbeerjoghort und einem Löffel setzte ich mich an den Tisch.
Donnie: ,,Ja..? Und seit genau diesem Moment um ein tausendfachstel besser!", erwiderte ich charmant und legte meine Lippen kurz an ihre Hände, um einen eleganten Handkuss zu symbolisieren. Mikey stöhnte leise, aber ich ignorierte ihn und führte meine kleine Elfe zum Frühstückstisch, wo ich ihr galant den Stuhl zurückte. ,,Hast du auch gut geschlafen?"
Bella
"Danke der Nachfrage. Sehr gut!",sagte ich zu ihm und lächelte breit. "Ich habe sehr gut geschlafen.",fügte ich noch hinzu, ehe ich mich hin setzt und ihn zärtlich an sah. Dann fragte ich, nachdem ich meinen Blick durch den Raum schweifen ließ: "Ist Ella schon weg?"
Donnie
,,Ja, sie ist vor wenigen Minuten erst weg.", antwortete Raph und schnappte sich eine Waffèl, in die er gleich herzhaft hineinbiss. ,,Ihr wisst doch, heute Abend ist Ellas Auftritt bei dem Konzert!"
Ich schlug mir mit der flachen Hand an die Stirn. ,,Mensch, stimmt ja! Das hätte ich jetzt fast vergessen!"
Bella
"Ich nicht!",sagte ich trocken zu ihm und war etwas enttäuscht, da ich sie verpasst hatte. Ich seufzte leise. "Ich wollte ihr nochmal Glück wünschen für ihren Auftritt.",erklärte ich.
Donnie
,,Vielleicht schaffen wir es ja etwas eher hin und erwischen sie noch, bevor sie auf die Bühne muss!", meinte ich und strich ihr aufmunternd über den Rücken. ,,Das würde sie sicher freuen!"
Bella
"Bestimmt!",sagte ich wieder fröhlich und war jetzt schon so aufgeregt auf heute Abend. "Ich bin auch so gespannt was sie tragen wird und wie sie singt und tanzt. Ich habe sie öfters bei den Proben zugesehen und sie ist wirklich der Hammer!",schwärmte ich
Raph
Da wusste Bella mehr wie ich! Ich hab sie zwar schon öfters tanzen gehört, aber noch nie auf einer Bühne. Deswegen war ich wirklich gespannt auf meinen Schatz! ,,Mehr als der Hammer!", erwiderte ich und grinste. ,,Ich kann's kaum erwarten, sie heute Abend zu sehen!"
Bella
"Ich auch, Raph! Ich auch!",sagte ich und biss in einen saftigen Pfirsich, ehe ich mich an Donnie zu wandte.
Donnie
Liebevoll lächelte ich sie an und strich ihr kurz über die Wange. Dann überlegte ich einen Moment lang und sah meine Freundin fragend an. Ich musste an letztens denken. Dort hatte sie mir auf der Gitarre einen Song gespielt, und das unglaublich gut! Bella hatte ein Händchen für's Gitarre spielen und es wäre doch schade, dies nicht zu zeigen. ,,Sag mal, Bella... Du kannst doch Gitarre spielen..."
Bella
Ich sah ihm an und nickte. "Ja, sicher doch.",antwortete ich ihm mit einem gewissen Stolz in der Stimme. Doch dann stutzte ich und musterte ihn misstrauisch. "Warum fragst du?",fragte ich ihn und sah ihn mit hoch angezogenen Augenbrauen an.
Donnie
,,Naja...", meinte ich ausreichend und verstummte kurz. Ich war mir nicht sicher, ob sie das wirklich wollen würde, ich meine, es war nicht direkt ihre Art. Aber ich wollte auch nicht, dass sie ihr Talent versteckte. Sie hatte Talent! Das hatte sie wirklich! Ich holte tief Luft und redete dann weiter: ,,Weil es vielleicht möglich wäre, Ella zu fragen, ob sie unter Umständen noch einen Musiker gebrauchen könnte! Besser gesagt eine Musikerin!" Verschmitzt lächelnd zwinkerte ich ihr kurz zu.
Bella
Ich hatte ihn aufmerksam zu gehört, aber lachte dann ein ablehnendes Gesicht. "Donnie, das ist ja wirklich süß von dir, dass du an mich denkst, aber ich möchte nicht auf der Bühne stehen. Ich fühle mich so unwohl, wenn mich die Leute ansehen.",sagte ich zu ihm. "Aber...",wollte er widersprechen, doch ich unterbrach ihn. "Ich habe Nein gesagt. Lass es bitte Donnie! Ich will darüber nicht mehr reden!" Damit stand ich auf und stapfte aus der Küche direkt ins Labor rüber. Warum verstand Donnie nicht dass ich das einfach nicht will. Ich will aus Spaß musizieren und nicht Karriere machen.
Donnie
Verwundert blickte ich ihr hinterher und dann zu meine Brüder, die mich ebenfalls ziemlich ratlos anschauten. Was war denn los mit ihr? Hatte ich sie unwissentlich irgendwie beleidigt? So hatte ich sie noch nie erlebt! Vor Nervosität stieg mir die Hitze ins Gesicht, stand auf und folgte ihr in mein Labor. Dort saß sie mit dem Rücken zu mir auf meiner Arbeitsplàtte und drehte sich auch nicht um, als ich eintrat. Unschlüssig blieb ich auf der anderen Seite des Raumes stehen. Ich wusste nicht, ob sie jetzt meine Anwesenheit brauchte oder lieber alleine sein und in Ruhe gelassen werden wollte. Ich entschied mich dagegen. Schließlich wollte ich wissen, was mit ihr los war!
Langsam setzte ich mich in Bewegung, bis ich direkt neben mir war und lehnte mich neben ihr an den Tisch. Schweigen. Bis ich einigermaßen wusste, was ich sagen wollte, und ergriff das Wort: ,,Hey.. also wegen eben... Ich wollte dich echt nicht kränken, wenn ich das getan habe.."
Bella
Ich seufzte. "Es muss dir nicht leid tun.",sagte ich zu ihm, ohne ihn anzusehen. "Es ist nur...ich will halt nicht vor der Bühne stehen. Wenn ich erstmal da stehe, dann habe ich einen riesigen Knoten im Magen und kriege dann kein Wort heraus. Und dann stehe ich da und kriege nichts mehr auf die Reihe." Endlich sah ich ihn an. "Kannst du das jetzt wenigstens verstehen?",fragte ich ihn
Donnie
Aha! Sie hatte Lampenfieber! Jetzt war mir alles klar und auch, wieso ihr das Thema so unangenehm war. Zur Antwort nickte ich. ,,Natürlich verstehe ich das, Bella. Das ist ganz normal! Ich meine.. sowas ist wirklich nicht jedermanns Sache! Aber..." Einen Moment hielt ich inne, dann ergriff ich ihre Hände, zog sie sanft zu mir und drückte sie leicht. ,,Bella, du bist so eine begabte und...und wundervolle Musikerin! Ich weiß, wie sehr du es liebst, zu spielen, und wie viel Leidenschaft du da hineinsteckst! Ich kann dich echt verstehen, wenn du nicht vor anderen Leuten spielen willst. Aber für mich bist du unglaublich talentiert und die Leute sollten das auch mitkriegen. Nur für den einen Abend. Aber.. Ich will dich zu echt nichts überreden. Ich will nur, dass du weißt, wie ich darüber denke.", erklärte ich ihr und blickte sie intensiv an.
Bella
Ich lächelte ihn dankbar an und vergrub mein Gesicht tief in seinen Brustpanzer. Jetzt fühlte ich mich so erleichtert und froh darüber, dass er es versteht. Dafür liebte ich ihn auch so sehr. "Ich liebe dich, Donnie! Und ich bin froh dass es so aktzepierst. Es ist ja lieb und süß von dir dass du mein Talent schätzt."
Donnie
Liebevoll drückte ich sie an mich und strich ihr mit sanften Bewegungen über den Hinterkopf. "Ich liebe dich auch, Bella-Liebling. Ich kann es echt verstehen, wenn du dich unwohl fühlst, vor anderen zu spielen. Aber ich bin froh.. wenn du es dennoch für mich tust, ganz egal, ob jemand dabei ist oder nicht. Ich weiß nämlich, dass du spitzenklasse bist.", erwiderte ich leise und küsste sie auf die Schläfe. Das meinte ich absolut ernst. Es wäre zwar schön gewesen, sie mit Ella auf der Bühne zu sehen, aber ich wollte auch nicht, dass ihr Wohlbefinden darunter leidete. Natürlich akzeptierte ich ihre Bedingung.
Bella
Ich schmiegte mich an ihm. Ein kleines Lächeln huschte über mein Gesicht und das zu gutem Grund. Ich vertraute Donnie und ich vertraute ihm. Er würde mich niemals verraten oder im Stich lassen oder sonst zu irgendwas zwingen. "Danke!",hauchte ich leise hervor und sah ihm in die Augen
Donnie
Ein kurzes Grinsen huschte über mein Gesicht, dann kniff ich ihr neckend in die Wange. ,,Dafür brauchst du dich doch nicht zu bedanken, meine Hübsche. Ich will schließlich nur dein Bestes, das weißt du ja wohl hoffentlich.", erwiderte ich, während ich sie mit einem Arm an mich gedrückt hielt.
Bella
Ich malte verträumt mit dem Finger über seinen Brustpanzer und fuhr über die Ränder dahin. "Und du bist das Beste was mir je passieren konnte!",flüsterte ich ihm zu und sah zu ihm auf, ehe ich mich auf die Zehenspitzen stellte und ihm einen Kuss auf die Lippen gab.
Donnie
Mit geschlossenen Augen hatte ich ihre zarten Berührungen auf meinem Brustpanzern genossen, tat es aber noch mehr, als sie ihre Lippen auf die meinen legte und begann, mich zu küssen. Meine Hände legten sich auf ihre Wange, zogen ihr Gesicht noch näher zu mir und ich erwiderte den Kuss.
Bella
Ich streckte mich noch etwas weiter höher zu ihm und genoss den Kuss sehr. Wie konnte man nur so verdammt verführend, süße Lippen haben? Seine waren so sanft und warm. Dieses Gefühl mochte ich so sehr und meine Wangen begannen sogar etwas zu kribbeln, als seine Hände darauf lagen. Dafür legte ich behutsam meine Arme um seine Taille und drückte ihn an mich
Donnie
Lächelnd küsste ich sie weiterhin und siedelte meine Arme um ihre Hüften herum, um die Umarmung zu vertiefen. Ihre Lippen fühlten sich zart an und hatten einen beerig-fruchtigen Geschmack, besser als jeder vegetarische Smoothie dieser Welt. Am liebsten hätte ich sie so lange geküsst, bis ich jede Frucht, jede Beere einzeln herausgeschmeckt hatte. Sanft strich ich ihren Rücken hinauf und wieder hinab. Sie war so unglaublich! Wie konnte man in der Lage sein, so gut zu küssen?
Bella
Als ich mich von ihm löste strahlten seine Augen mit meinen um die Wette. Wie schaffte er es nur so gut zu küssen und mich zum lachen zu bringen. Ich bereue es kein Stück nach Avalon zurückgegangen zu sein, ohne mich mit ihm auszusprechen zu können. Wenn er nicht gewesen wäre...was wäre ich nur ohne ihn? Liebevoll legte ich die Hand auf seine Wange und strich zärtlich darüber.
Donnie
Ihre lieben Strèìcheleinheiten beantwortete ich mit einem strahlenden Lächeln, meine Hände legte ich auf ihre Oberarme. ,,Ich liebe dich, meine Bella!", flüsterte ich leise und lehnte meine Stirn, ohne den Blick von ihren schönen intensiven Rehäuglein abzuwenden, an ihre.
Bella
"ich dich auch!",flüsterte ich zurück. eine weile blieben wir so in der position, ehe ich mich von ihm löste und zu ihm auf schaute. "du, ich muss los. ich habe noch was sehr wichtiges zu erledigen!",sagte ich zu ihm. "ist das okay für dich?"
Donnie
So plötzlich? Etwas verwundert blickte ich sie an. Aber wahrscheinlich irgend ein Schulprojekt oder so. Wenn sie es so eilig hatte, wollte ich sie nicht aufhalten. ,,Klar doch.", antwortete ich und drückte ihr zum Abschied einen Kuss auf die Nasenspitze. ,,Sehen wir uns dann nachher?", wollte ich von ihr wissen.
Bella
"Sicher doch!",nickte ich und umarmte ihn kurz, dann löste ich mich von ihm und ging hinaus aus dem Labor. Wenn er wüsste!
Donnie
ich blickte ihr nach, bis sie meinem blickfeld schließlich entschwunden war und ich alleine im labor stand. irgendwie wirkte sie mit einem male so anders, so... geheimnisvoll! sie hatte irgendetwas vor, das konnte ich spüren! was sie wohl so dringendes zu erledigen hatte..., überlegte ich im stummen, setzte mich dann aber an meinen labortisch. ich würde einfach später nochmal nachfragen. jetzt galt es erstmal, einen plan zu entwerfen. und ellas großem auftritt entgegen zu fiebern!
dulcinea: die sonne war schon voreiniger zeit untergegangen und nun lag new york city in der vollkommenen dunkelheit der nacht. nur vereinzelte kleine sterne blinkten am tiefschwarzem nachthimmel und die bis aufs äußerste abgemagerte mondsichel, die still und schweigend emporragt. unwillkürlich strich ich mit meinen fingerkuppen über eine der beiden schwarzen fellzeichnungen neben meinem auge, die fast dieselbe form hatten. mein blick vereiste sich.
im hauptquartier war es ruhig. die anderen waren in ihren zimmern, unten bei den katakomben oder sonst irgendwo. ich hatte ohnehin keine lust, heute noch irgendjemandem zu begegnen. heute nacht würde es ein ende haben! ich werde die turtles aufspüren, die mutanimals, alle! und ich würde sie einem um den anderen fertig machen und bezahlen lassen! sehr, sehr langsam! und viermal so qualvoll!
ich löste mich von dem fenster, ergriff meinen bogen und den köcher mit pfeilen, den ich schulterte. einen augenblicklang betrachtete ich mich im spiegel, dieses ich mit dem gleichen, kühlen gesichtsausdruck, aber neuen wàffen und kriegsmontur. ,,ich werde niemals vergessen, woher ich komme..", murmelte ich meinem spiegelbild leise zu und fügte auf subtoreen hinzu: ,,lakshmi sirthi dà jurou." das bedeutete ,,meine heimat, meine seele und mein herz." dann wandte ich mich um und verließ eiligst das zimmer. ich würde das hier zuende bringen. koste es, was es wolle!
raph: endlich war es soweit! nachdem der tag irgendwie so langsam und träge vergangen war, hatte er sich jetzt doch endlich verabschiedet und das feld geräumt. nun waren es mir noch minuten, bis ella endlich mit ihrer showeinlage starten konnte. wie ich mich freute! mein engel auf der großen bühne wo sie die menge zum kochen bringen würde! ich konnte es kaum erwarten, sie zu sehen! vorausgesetzt, die jungs machten etwas hin, damit wir wenn möglich noch dieses jahr an die frische luft kamen. ,,wird's dann bald mal, leute!? wir haben nicht die ganze nacht zeit!"
Miley
"Wir sind ja schon soweit. Du musst uns doch nicht so hetzen!",maulte ich ihm zu. Seit Stunden nervte er uns schon damit dass wir schneller machen sollten. Aber das Konzert würde uns schon nicht weglaufen. Bella würden wir mit Karai im Schlepptau schon auf dem Weg noch antreffen. Sie hatte versprochen auch da zu kommen. Und jetzt war es soweit und Raph nervte immer noch. Ich schnaufte genervt. "Wir sind jetzt soweit, Bro es kann los gehen!",sagte ich dann schließlich.
Tiger Claw: Ich stand auf dem Dach des HQ und hatte Wachdienst, als ich plötzlich eine dunkle Gestalt am Gebäude vorbei schleichen sah und sich entfernte. War das nicht Dulcinea? Natürlich war sie das! Was hatte sie denn noch an diesem Abend vor? Das hat doch was zu bedeuten. Sofort nahm ich die Verfolgung auf.
Raph
,,Na endlich!", seufzte ich und schnappte mir mein T-Phone. ,,Dann lasst uns Mal gehen!" Als wir die Kànalisation verließen, war ich schon fast am Rennen. Ich war so gespannt auf die Show und freute mich riesig auf Ella! Sie würde garantiert umwerfend sein! Ohne noch auf die anderen einzugehen oder mich auch nur nach ihnen umzusehen schritt ich voraus.
Dulcinea: Wenn ich noch wissen würde, wo dieses verdammte Hauptquartier der Turtles wäre! Ich hatte es mal gewusst, aber es wollte mir nicht mehr einfallen! Als ob dieses Wissen von einem Radierdingens einfach weggelöscht wurde! Leise knurrend stoppte ich auf einem der Dächer und sah mich um. Nichts kam mir mehr vertraut vor. Ich hatte kein Ziel! Frustriert raufte ich mit vor Ärger das Kopffell und sprang auf die Dachkante. Irgendwo musste es doch weitergehen!
Mikey
mann! hatte der ein tempo drauf. aber ich konnte ihn verstehen, dass er sich so sehr auf seine freundin freute. ich würde es auch tun. aber leider habe ich keine freundin und bin noch frei.
jedenfalls liefen wir sehr lange hinter raph her, bis er an einem dach anhielt. unter uns befand sich der park, wo auch die bühne stand auf der ella stehen würde. bella war auch schon da und winkte uns zu.
tiger claw: "hast du dich verlaufen?",fragte ich dann laut in ihre richtung und trat aus dem schatten. ich grinste sie frech an. "wenn du dir die stadt ansehen wolltest, solltest du wenigstens in begleitung sein."
Donnie
Sofort kam ich auf sie zu und schloss sie in meine Arme. ,,Hey, Süße!", begrüßte ich sie lächelnd und drückte ihr einen Kuss auf die Stirn. ,,Na, wie geht's? Ist Ella aufgeregt?", erkundigte ich mich dann.
Dulcinea: Erschrocken zuckte ich zusammen und drehte mich um, als die Stimme von Tiger Claw urplötzlich wie aus dem Nichts ertönte. Als er dann aus dem Schatten des Gebäudes über uns trat, entspannte ich mich wieder etwas, blickte ihn aber mehr als überrascht an. ,,Tiger Claw! Was machst du denn hier?", wollte ich von ihm wissen. Ich dachte, er wäre im Hauptquartier und würde schon schlafen. Tja, so konnte man sich irren, er sah hellwach aus! Auf sein Grinsen hin stemmte ich meine Pfoten in die Hüften und verengte die Augen ein wenig. ,,Spionierst du mir etwa nach!?"
Re: 2er Rpg für Jule3000 und mich :3
von Jule3000 am 26.09.2019 23:14Ella
Ich rutschte näher zu ihm. "Hey. Jetzt beruhige dich! Komm mal her zu mir!",sagte ich und zog ihn in meine Arme. Sanft begann ich über seinen Kopf zu streichen. "Atme tief ein und erzähl mir was du gesehen hast.",bat ich ihn dann leise, während ich weiter ihn kraulte.
Raph
Ihre sanften Berührungen taten gut und mein Herz schlug allmählich wieder im Takt. Dennoch war mein Mund staubtrocken und ich... ich hatte... Angst. Ich war wirklich hart im Nehmen! Es gab ganz selten etwas, was mir -von ***rlaken einmal abgesehen- eine solche Heidenangst einjagte! Aber dieser Traum hatte es geschafft! Und die Tatsache, dass ich es Ella sagen musste, ließ mich nicht beruhigen, ganz im Gegenteil!
"Ich... ich...", begann ich mit stockender Stimme und blickte sie dann direkt an. Tief. "Ich glaube.. Dulcinea ist was übles zugestoßen, was richtig übles!"
Ella
Kaum hatte er das gesagt, stoppte ich mit der Stréicheleinheit und sah ihn an. "Mit...Dulcinea?",fragte ich langsam und alarmierend zugleich.
Raph
Schwach nickte ich. ,,Ja.. ich konnte sie sehen! Keine Ahnung, es wirkte so echt, s-so real! Erst war alles dunkel. Ich konnte rein gar nichts erkennen, aber dann.. dann tauchte sie plötzlich aus der Dunkelheit auf. Sie hatte... so ein wildes, wahnsinniges Funkeln in den Augen. Unbändigen Hàss!" Alleine beim Gedanken daran zurück jagte es mir eiskalt den Rücken hinab. Sie war so.. so anders!
,,Ich... Ich glaube nicht, dass das nur so ein blöder Alptraum war!" Das konnte einfach nicht sein! Ich glaubte an solchen spirituellen Blödsinn eigentlich nicht, doch nach allem konnte das kein Zufall sein!
Ella
Schweigend hörte ich ihm dabei zu. Aber ich konnte es nicht so Recht glauben was er da sagte. Dulcinea war stark und ihr würde schon eine Lösung einfallen um zu entkommen. Ich wusste das. Nachdem ich ihn lange angesehen habe, zog ich ihn wieder an mich heran und drückte ihn an mich. Sein Kopf ruhte auf meiner Schulter. "Vielleicht war dass doch nur ein Traum gewesen. Ein dummer, blöder Traum. Du weißt doch das Dulcinea stark ist."
Raph
,,Klar weiß ich das..", erwiderte ich mit tonloser Stimme, schmiegte mich enger an sie und schloss meine Augen. ,,Aber trotzdem. Wenn Shredder sie auch mit so einem Gehirnwurm manipuliert und sie dann wird wie Slash.. Rockwell, Bella... oder ich.." Ich brach ab, als ich mich an meinen Zustand erinnerte, in dem ich mich befand. Es war schrecklich!
Ich öffnete die Augen wieder und blickte zu ihr auf. Meine Hand legte sich auf ihre Wange und stréìchelte sie behutsam. ,,Ich.. Ich will einfach nicht, dass dir oder den anderen etwas zustößt."
Ella
Ich hielt seinem Blick stand, legte meine Hand auf seine, die er auf meine Wange gelegte hatte und drückte sie sie sanft, noch während ich mit fester Stimme weiter sprach: "Das wird nicht passieren! Niemals! Und was Dulcinea angeht, werfen wir auch noch eine Lösung finden. Ich meine...wir haben immer eine Lösung gefunden." Ich nahm seine Hand von meiner Wange und drückte sie jetzt an mein Herz. "Ich glaube daran! Und ich weiß es sogar!"
Raph
ein sanftes lächeln schlich sich auf meine lippen. meine augen schlossen sich wieder und ich konzentrierte mich alleine auf das schlagen von ellas herz. es schlug gleichmäßig im takt und wann immer die schläge verklungen waren wartete ich darauf, dass sie keine sekunde später wieder einsetzten. es war schön, es zu hören und zu spüren.
sie hatte recht! wir waren schon mit so vielem fertig geworden. das würden wir auch noch hinkriegen. irgendwie. hoffentlich. wenn nicht, dann.. dann.. ich wollte gar nicht daran denken. nein, ich wollte nicht an sachen denken, die nur sein könnten! ich war hier im jetzt. gemeinsam mit ella. ich drückte ihr einen zärtlichen kuss auf die schulter und sah ihr wieder in die augen. "du hast recht, geliebte. wir stehen das durch." meine finger ergriffen die hand von ihr, die die meine an sich gedrückt hielt und verschränkten sich mit ihren fíngern. "zusammen!"
Ella
Ich schmunzelte ihn liebevoll an und drückte seine Hand. "Zusammen!",bestätigte ich flüsternd. Dann beugte ich mich zu ihm hinunter und küsste ihn zärtlich auf die Lippen. Seine Hand ließ nicht eine Sekunde dabei los, sondern hielt fest an mich gedrückt.
Raph
Mit klopfenden Herzen erwiderte ich das Drücken ihrer Hand, ebenso wie diesen Kuss. Langsam legte ich den Kopf etwas zur Seite und zog sie enger an mich. Mit Ella war alles.. so viel besser! Egal was war, ich konnte auf sie zählen. Sie war für mich da und baute mich auf, sollte ich tatsächlich mal über das Ziel hinausschießen. In einen Abgrund voll mit Reißnägeln und Kakteen.
Okay, Shredder konnte planen, was er wollte! Wir würden es standhalten! Ich werde auf meine Familie und auf meine große Liebe aufpassen und sie um jeden Preis vor seinem Zorn beschützen! So war ich lebe! Und solange ich lebe!
Ella
Ich schloss die Augen und genoss den Kuss in vollen Zügen. In seiner Nähe fühlte ich mich so geborgen und sicher. Meine Arme legte ich um ihn und drückte ihn nun sehr nah an mich. Es fühlte sich so richtig und schön an. Langsam löste ich mich von ihm und sah ihn lächelnd an. "Ich liebe dich, Raph. Von hier bis zum Mars und wieder zurück!",flüsterte ich glücklich zu ihm
Raph
Verliebt lächelte ich sie an und blinzelte ihr mit beiden Augen zu. Es war so schön, diese Worte zu hören! Wieso fand ich sie früher eigentlich immer so kitschig? Weil ich niemanden hatte, der dies zu mir gesagt hätte. Aber jetzt hatte ich jemanden! Liebevoll massierten meine Daumen ihre Handrücken. ,,Ich liebe dich mehr!", flüsterte ich in ihr Ohr.
Ella
"Ich liebe dich am allermeisten!",flüsterte ich zurück und schmiegte mich an ihm. "Und ich liebe dich mehr als Musik!",fügte ich hinzu. Und genau im diesen Moment musste ich an das Konzert denken, das heute Abend stattfinden würde. Mein Vater war davon überzeugt gewesen, dieses Konzert vorzubereiten. Er war Regisseur und Musikproduzent. Mal habe ich kleine Nebenrollen in seinen Filmen gehabt. Aber meistens brauchte er mich für Musikvideos oder Playback's. Und ich freute mich auch schon sehr auf das Konzert. Hoffentlich singe ich nicht zu schief oder verpatze einen Tanzschritt. Aber eigentlich war das Schnee von gestern, wenn ich auf der Bühne stand. Dann war es gleich vorbei
Raph
das konnte ich mir kaum vorstellen! für ella bedeutet musik sowas wie leben! aber kaum erwähnte sie das, fiel mir wieder ein, dass sie heute ein konzert hatte, dass ihr adoptiv-dad für sie auf die beine gestellt hatte. ich war gespannt darauf! selbstredend ließ ich mir das nicht entgehen!
,,apropos musik: werden heute abend viele leute da sein? bei dem konzert meine ich?"
Ella
"Natürlich. Alles werden kommen. Auch meine Klassenkameraden aus der Schule. April und Casey ebenfalls. Und Cody wird auch mit zu sehen.",zählte ich auf. Dann sah ich ihn an. "Du und deine Brüder und Bella kommen doch auch, oder?",fragte ich ihn dann.
Raph
,,Naja, eigentlich gehen wir in Chinatown Gullyfischen und das lässt sich nur schwer verschieben!", antwortete ich mit möglichst zerknirschtem Gesichtsausdruck. Sie blickte mich mit gerunzelter Stirn an und ich musste losprusten. ,,Das war nur ein Scherz! Glaubst du, ich lass mir einen Auftritt meiner Freundin entgehen? Ich freu mich drauf, dich heute Abend zu sehen, und wir werden kommen!"
Ella
Zuerst dachte ich er meine das, mit dem Gullyfischen, ernst und sah ihn stirnrunzelnd an. Doch als er dann los prustete, musste ich ebenfalls etwas lachen und boxte ihn liebevoll in die Seite. "Ach du Blödmann! Du mit deinen Scherzen.",brummte ich belustigt hervor. Dann lächelte ihn an ind küsste seine Wange. "Da freue ich mich sehr. Ich schaue auch zu dir nach oben, falls auf dem Dach einer der Gebäude stehen solltest."
Raph
,,Da, wo ich den besten Blick auf dich habe!" Liebevoll kniff ich ihr in die Wange. Dann lehnte ich meine Stirn an ihre und blickte ihr tief in die Augen. ,,Ich freue mich schon, dich heute Avend zu sehen, mein kleiner Star. Du wirst vestimmt umwerfend sein, meine Schöne!", flüsterte ich lächelnd.
Ella
"Dann sei gespannt!",flüsterte ich zurück. "Denn wenn erst richtig los geht, wird so richtig, richtig heiß!",fügte ich verführend hinzu und lächelte charmant
Raph
Leise lachend strich ich ihr über die Wange und küsste sie auf die Stirn. ,,Ruft die Feuerwehr.", raunte ich leise und stupste ihre Nase neckisch mit der meinen an. ,,Ich glaube dir auf's Wort! Mehr als heiß."
Ella
"Und meine Bühnenoutfits erst Recht. Vor allem mein Lieblingssari. Der ist am aller schönsten und sieht an mir sehr, sehr séxy aus!",vergewisserte ich ihm schon mal und zwinkerte ihn spitzbübisch an
Raph
Ich grinste. Ella sah im Sari allgemein sèxy aus, das wusste ich schon lange! Dennoch wurde meine Vorfreude auf heute Abend durch diese Bemerkung etwas gesteigert! Ich legte meinen Arm um sie, zog sie näher an mich und küsste sie knapp unterhalb ihres Kinnes. ,,Ich weiß? Ich freue mich schon, dich in diesem Sari zu sehen, Sundhaarta!", hauchte ich leise und drückte ihr noch einen Kuss auf den Hals.
Ella
Ich seufzte zufrieden und kraulte ihn am Nacken. "Ich kann es kaum erwarten, Liebling!",flüsterte ich dabei. Und küsste seine Stirn liebevoll. "Und wenn ich ehrlich bin, könnte ich jetzt Ablenkung gut gebrauchen, Raph!" Ich beugte mich tiefer runter und flüsterte nahe an seinem Ohr: "Denn ich bin sehr nervös und brauche jemanden was mich beruhigt."
Raph
Zufrieden wiegte ich den Kopf nach vorne, als sie begann, mich im Nacken zu kraulen. Das Gefühl ihrer Strèìcheleinheiten fühlten sich schön an und ließ sich eine leichte Gänsehaut Richtung Rücken hinab ausbreiten. Meine Haut begann langsam zu glühen. Hauchzart striff ich mit meiner Wange über die ihre und legte meine Lippen an diese. ,,Kann ich irgendwie behilflich sein?", wollte ich in Richtung ihres Ohres wispernd wissen.
Ella
Schmunzelnd sah ich an. "Wenn ich darüber nachdenke, dann ja. Klar kannst du mir helfen." Ich sah ihn gespielt bettelnd an. "Könntest du mich ein bisschen massieren? Ich hab da eine sehr verspannte Stelle.",fragte ich ihn ihn und deutete auf meine Schulter.
Raph
,,aber gerne doch!", lächelte ich und stützte mich etwas auf. ella.richtete sich mit dem rücken zu mir aus. ich rieb meine hände ein wenig einander, um sie etwas zu erwärmen und legte sie auf ihre schulter. behutsam begann ich, sie zu massieren und *** ihre schulternbereiche mit sanften, kreisenden druckbewegungen mit dem daumen. ,,sag mir, wenn ich zu doll mache.", bat ich sie.
Ella
Ich nahm meine Haare zur Seite, damit er besser massieren konnte. Seufzend genoss ich seine sanften Berührungen ind legte den Kopf nach hinten. "Es ist alles perfekt. Du kannst ruhig noch etwas fester machen. Ich habe Schultern aus Stahl, Schatz!",gab ich ihm Anweisung.
Raph
,,Ganz wie du wünschst, Prinzessin!", antwortete ich verschmitzt grinsend und verfestigte den Druck ein wenig. Jedoch so, dass ich ihr nicht versehentlich wehtat. Aber sie schien es zu genießen, was mich sehr freute. Sanft ging ich mit meinen Masagen ihren Rücken hinab und wieder herauf. Mit einer Hand strich ich ihr kurz eine ihrer Haarsträhnen über die Schulter und betrachtete sie leicht schräg von der Seite. ,,Meine schöne, indische Prinzessin!", dachte ich mit einem verliebten Lächeln auf den Lippen. Langsam beugte ich mich vor, drückte ihr einen kleinen Kuss in den Nacken und lehnte meine Stirn mit geschlossenen Augen gegen diesen.
Ella
Ich genoss die Massage umso mehr. Und dann, als er einen Kuss auf meinen Nacken drückte, lief mir ein Schauer über dem Rücken und spürte wie seine Stirn meinen Nacken jetzt berührte. Ich schmunzelte und schloss die Augen für einen Moment, da ich den wunderschönen Moment nicht zerstören wollte. Meine Hand tastete nach seiner die neben meinem Bein lag. Sanft drückte ich seine.
Raph
Meine Finger verschränkten sich mit den ihren und erwiderten den Druck ihrer Hand sanft. Vorsichtig strich meine andere Hand ihren Rücken wieder hinab, legte sich von hinten um ihre Taille und zog sie noch näher an mich. Dabei atmete ich ihren leckeren Duft ein, der besser als jedes Luxus-Parfüm dieser Welt roch und ein angenehmes Euphoriengefühl von Freiheit in mir auslöste. ,,Ich liebe dich, Ella.", flüsterte ich leise an ihren Hals.
Ella
Ich lehnte den Kopf leicht nach hinten und legte die andere nach hinten zu seine Wange. "Ich dich auch, Raph!",flüsterte ich liebevoll zurück und sah mit den Augen hinauf zur Decke. Jetzt fühlte ich mich endgültig auf Wolke sieben.
Raph
Schmunzelnd blickte ich sie von der Seite an und legte meine Lippen liebevoll an ihre Wange, die ich ebenfalls mit einem Kuss bedachte und schmiegte mich wieder an sie. Ich war so froh, dass sie hier bei mir war. Sie hatte ihre Familie zurück, wir waren zusammen. Und legt heute Abend einen Bomben-Auftritt hin, da war ich mir sicher!
Ich löste meine Hand von ihrer, legte stattdessen auch deren Arm um sie.
Ella
Behutsam legte ich die Hand auf seinen Arm den um mich gelegt hatte und drückte sie sanft an mich. Es fühlte sich so schön an. "Du machst mich so glücklich, Braveheart!",sagte ich leise und drückte auf seinen Arm einen Kuss drauf.
Raph
Errötend legte ich den Kopf kurz in den Nacken. Ein angenehmes Kribbeln breitete sich in meinem Arm aus und ihre Lippen auf meiner Haut fühlten sich an, als würden die als frisch gestochenes Tatoo zurück bleiben. ,,Du mich auch, Troublemaker!", erwiderte ich leise und strich ihr sanft durchs Haar.
Ella
Ich öffnete die Augen und drehte mich zu ihm um. Meine Augen trafen endlich wieder seine. Raph strich mir weiter durch das Haar. Nicht mal eine Sekunde lang ließ er nicht los. Dann schmiegte ich mich wieder an seinen Brustpanzer und schloss die Augen, während er mir weiter durch die langen, braunen Haare strich. Ich spürte wie er eine Strähne um seinen Finger wickelte, was ich auch so gerne mochte.
Raph
Entspannt lehnte ich mich etwas zurück, zog Ella mit mir mit und machte dann behutsam weiter. Ich liebte es, mit ihren Haaren zu spielen! Und ich wusste, dass sie es auch gerne hatte, wenn ich das tat. Strähne für Strähne wickelte ich der Reihe nach um meinen Finger. Wie konnte man nur so traumhaft schönes Haar haben?
Ella
Ich seufzte. "Hmm...du machst das immer so schön, Raph!",murmelte ich genießerisch hervor und fuhr mit dem Finger durch die Umrisse seines Brustpanzers.
Raph
,,das weiß ich. ich weiß doch, was dir gefällt.", erwiderte ich leise, drückte ihr einen kleinen kuss auf die schulter und strèichelte weiter durch ihr haar. ihre berührungen auf meinen brustpanzer fühlten sich angenehm an und ließen meine wangen sich noch mehr in glühender hitze erröten.
Ella
Ich schmunzelte und glitt mit dem Finger weiter hoch zu seinem Hals und legte die komplette Hand wieder auf seine Wange. Ganz sacht hob ich sein Gesicht und sah ihm in die Augen. "Und ich weiß was dir gefällt. Und zwar das!",sagte ich leise und legte meine Lippen auf seine um ihn dann wieder zärtlich zu küssen
Raph
Das tat es, dass tat es sogar sehr! Elias Lippen fühlten sich warm und pfirsichweich an, als sie die meinen damit berührte. Meine Augen schlossen sich und meine Hände legten sich um ihre Wange, die ich noch näher an mich zog. Mit klopfendem Herzen begann ich, den Kuss innig zu erwidern.
Ella
Ich seufzte genüsslich in den Kuss hinein und strich ihm zärtlich über Wange. Dann löste ich mich von ihm und strich mit dem Finger über seine Lippen.
Raph
es war, als würden feine blütenblätter über meine lippen streifen, so angenehm zart und ***d. ich blickte von ihnen geradewegs weg in ellas engelhaftes, hübsches gesicht mit den augen eines maharadscha-schatzes und dem lächeln eines strahlenden sonnenaufgang. behutsam stoppte ich ihre finger, strich mit meinem daumen über ihren handrücken und begann, ganz sanft ihre fingerkuppen abzuküssen.
Ella
Leichte Röte schoss über meine Wangen. Meine Augen glänzten dabei, als ich ihm zu sah wie er meine Fingerkuppen küsste. "Du bist süß, weißt du das?",fragte ich ihn flüsternd und lächelte ihn leicht an.
Raph
,,Klar, weiß ich das!", erwiderte ich belustigt schmunzelnd und setzte an ihren Knöcheln an. ,,Aber ich finde es schön, wenn du mich immer wieder daran erinnerst!" Liebevoll blickte ich zu ihr auf.
Ella
"Das mache ich immer gerne!",sagte ich und erwiderte seinen Blick. "Du bist nämlich so wunderbar wie du bist! Du verstellst dich auch nicht vor mir! Und das liebe ich so sehr an dir, mein Schatz!",fügte ich hinzu. Zärtlich fuhr mit der Hand über seine Wange und hielt sie dort auch.
Raph
Sanft legte ich meine Hand auf ihre Wange und schaute ihr verliebt in die Augen. ,,Ich liebe dich auch, Ella! Und zwar alles an dir! Die Art, wie du die Augen aufschlägst, dir durch's Haar fährst... jede noch so kleine Kleinigkeit!", erwiderte ich leise und drückte ihr einen Kuss auf den Handrücken auf.
Ella
Ich lächelte geschmeichelt und kuschelte mich wieder an ihm. "Danke, dass ich dich habe.",bedankte ich mich bei ihm und küsste seinen Hals.
Raph
Langsam legte ich den Kopf zur Seite und seufzte genussvoll, als sie mich mit ihren unglaublichen Lippen am Hals küsste. ,,Danke dass ich dich habe!", erwiderte ich zärtlich und strich ihr über den Hinterkopf.
Ella
"Nichts zu danke, Liebster!",flüsterte ich und damit weiter. Kurz hielt ich inne und sah ihn fragend an. "Sag mal? Wie spät ist es?",fragte ich ihn dann und sah mich nach einem Wecker um
Raph
,,Gute Frage..'', meinte ich und schaute auf meinen Digititalfunkwecker auf drm umfunktionierten Nachttisch. Die grünen Ziffern zeigten. 6.57 Uhr an. Oh Mann, so früh, jetzt schon...
Wie auf Kommando musste ich herzhaft gähnen und streckte meinen Körper etwas durch. ,,Ich glaube, es wird Zeit, aufzustehen!", meinte ich etwas enttäuscht. Ich wäre gerne noch bei ihr liegengeblieben und hätte mich von ihr verwöhnen lassen. Aber es half leider nichts!
Ella
"Da hast du Recht. Obwohl ich ja viel lieber mit dir noch hier liegen geblieben wäre.",seufzte ich und setzte mich wieder normal auf. "Aber ich muss in einer Stunde zu den Proben da sein. Es muss schließlich alles perfekt sein, wenn die Show ein voller Hit werden soll!",fügte ich hinzu und streckte die Arme hoch.
Raph
,,Darüber mache ich mir keine Gedanken. Ich weiß ja bereits, dass sie es wird!", erwiderte ich lächelnd, stand auf und zog sie an den Armen nach oben und drückte sie sanft an mich. Zärtlich drückte ich ihr einen Kuss ins Haar. ,,Ich mache dir jetzt ein super Five-Minute-Frühstück und du schaltest einen Gang zurück und machst dir keinen Stress, okay?"
Ella
Ich schmunzelte dabei. "Na gut! Aber nur weil du es bist!",sagte ich und es ging mir schon ein bisschen besser. Hand ind Hand gingen wir in die Küche. Noch war keiner da, da die meisten wohl noch schlafen.
Raph
Perfekt! So hatte ich die ganze Küche nur für mich alleine und keiner konnte mir dazwischenfunken! Ich führte Ella zu einem der Stühle und ließ sie dort galant Platz nehmen. Dann eilte ich schnell zum Kühlschrank. ,,Willst du ein Sandwich mit Spiegeleiern und Speck oder womit darf ich dich sonst bedienen, Prinzesschen?", wollte ich von ihr wissen.
Ella
Ich schmunzelte und strich mir eine Strähne aus dem Gesicht. "Überrascht mich, mein Schatz!",sagte ich zu ihm und warf ihm eine Kusshand zu.
Raph
Lächelnd fing ich diese auf. Okay! Sie würde das beste schnelle Frühstück der Welt bekommen, ganz nach Raphael-Art! Aus dem Kühlschrank entnahm ich eine Wabe Eier und aus dem Regal eine Mischschüssel und weitere Zutaten, die ich dann gemeinsam mit zwei Eiern sorgfältig vermischte, sodas eine cremig-flüssige Masse entstand. Dann ergriff ich das Waffèleisen und stellte es an. Mit beschwingender Handbewegung goss ich den Teig auf das Eisen und wartete, bis eine schöne, saftige Waffél entstand. In Herzform, versteht sich! Die Prozedur wiederholte ich gute sechs mal, bis ich sie mit Sirup meinem Engel servierte. ,,Bitte sehr! Überraschung gelungen?", wollte ich schmunzelnd von ihr wissen.
Ella
Ich lächelte überrascht. "Oh wow!",sagte ich und sah ihn an. "Das ist sie wirklich!" Ich wandte mich zu ihm und lächelte ihn strahlend an. "Danke Raph! Das ist wirklich süß von dir!",bedankte ich mich bei ihm und küsste ihn auf die Wange als Dankeschön.
Raph
Meine Wangen färbten sich rot und mein Herz schlug vor Freude einige Oktaven höher. ,,Für dich doch immer!", erwiderte ich und ließ mir den Kuss gefallen. Dann goss ich ihr noch ein Glas kalten Orangensaft ein und stellte es ihr hin. Ich selbst machte mir ein Müsli und gesellte mich dann zu ihr an den Tisch.
Ella
Nachdem ich den ersten Bissen genommen hatte, stellte ich fest dass es sehr gut schmeckte. Ehrlich! Raph hatte genauso ein tolles Talent im Kochen, als Mikey es jemals war. Auch wenn bei ihm die Kochkünste, manchmal in die Hose ging.
Lächelnd sah ich hinüber zu Raph und legte die Hand auf seine. "Es ist wirklich schön dass wir beide in schöner Harmonie zusammen frühstücken können. Es ist so ruhig und friedlich."
Raph
Lächelnd umschloss ich ihre Hand mit der meinen und drückte sie leicht. ,,Das finde ich auch! Wir beide. Nur du und ich, und keiner von den Jungs! Ich sage dir, du musst echt früh dran sein um überhaupt noch was von dem Müsli zu erwischen!" Ich grinste etwas. ,,Ich hoffe nur, dass es dir auch schmeckt, mein Liebling!"
Ella
"Das tut es auch, Raph. Es schmeckt wunderbar.",sagte ich zu ihm und grinste breit. "Ich habe wirklich den tollsten Freund den man sich wünschen kann!",sagte ich zu ihm
Raph
Ich wurde noch röter im Gesicht, als ich es ohnehin schon war und kratzte mich etwas verlegen am Hinterkopf. Dann begann ich, sie sanft unter dem Kinn zu kraulen. ,,Oooh... Das ist süß von dir, Ella! Du bist wirklich das knuffigste Mädchen der Welt!", meinte ich charmant und kniff ihr liebevoll neckend in die Wange.
Ella
Ich schnurrte leise als er mich unter dem Kinn kraulte und grinste dann breit nachdem er meinen Wange kniff. "Danke für die Blumen, Schatz!",bedankte ich mich bei ihm und ergriff wieder nach seiner Hand.
Raph
,,Bitte, gerne! Für dich habe ich immer ein Sträußchen übrig!" Ich lächelte. Meine Hand umschloss Ellas Hand erneut, die, die noch frei war, nahm sich eine von den Wàffeln und hielt sie ihr auffordernd entgegen. ,,Mund auf!", befahl ich im gespielt strengen Ton.
Ella
Ich grinste und öffnete den Mund. "Aaaaaah!",machte ich und ließ die Waffel in meinen Mund verschwinden. Schmunzelnd kaute ich darauf herum und schluckte sie dann genussvoll hinunter.
Raph
,,Braves Mädchen!", lobte ich sie und strich ihr gönnerhaft über die Wange. Dann folgte der nächste Bissen.
Gott, sie war echt süß! Ihre Backen hatten nun eine wunderschöne, rosa-rote Farbe und ich hätte am liebsten nichts anderes getan als ununterbrochen hineinzukneifen. Die Versuchung war groß! Aber ich durfte mich und vor allen Dingen sie nicht ablenken, das würde ihr vor ihrem Auftritt nicht so gut bekommen!
Ella
Ich aß alles brav auf und im Nu war mein ganzer Teller ratzeputz leer gegessen. "Das hat sehr gut geschmeckt!",sagte ich dabei und rieb mir kurz über den Bauch. "Jetzt fühle ich mich pudelwohl und glücklich!"
Raph
,,Dann bin ich es auch.", sagte ich sanft und küsste sie liebevoll auf die Stirn. Mein Müsli hatte ich inzwischen aufgegessen. Schnell räumte ich Schüssel, Löffel und den ratzekahl leergegessenen Teller in die Spüle und setzte mich dann wieder zu meinem Schatz. ,,War alles zu Ihrer Zufriedenheit, Ma'am, oder gibt es irgendwelche Beschwerden? Oder Verbesserungswünsche...?", wollte ich mit einem breiten Grinsen von ihr wissen.
Ella
"Nun...",begann ich und sah ihn mit gespielt strengen Blick an. "Eine Beschwerde habe, mein Lieber. Und zwar, weil ich keinen Nachtisch dazu bekommen habe. Und den verlange ich jetzt von dir!",sagte ich und grinste dann als ich auf meine Lippen zeigte
Raph
Mein Grinsend wurde breiter, mein Blick dafür ruhiger und intensiver. ,,Ich werde diese Beschwerde umgehend an die Küche weiterleiten, und... zur sofortigen Besserung ermahnen!", antwortete ich, beugte mich langsam vor und legte meine Lippen auf die ihren. Behutsam drückte ich ihr einen langen Kuss auf, bevor ich mich etwas löste und leise an ihre Lippen flüsterte: ,,War das.. Nachtisch genug? Oder ist ein kleiner Nachschlag fällig?"
Ella
Ich schmunzelte verträumt und flüsterte zurück: "Na wenn du mich schon fragst, dann sag ich nicht Nein zu einem Nachschlag, Braveheart!"
Raph
Auf die Antwort habe ich ehrlich gesagt gehofft! Ich konnte nicht genug von Ellas Küssen kriegen, außerdem schmeckten ihre Lippen noch nach dem leckeren Teig der Wàffeln. ,,Du sollst nicht enttäuscht werden, Okiniiri..", hauchte ich sanft und küsste sie erneut.
Ella
Ich sah ihm dabei zu wie er mich erneut küsste. Dabei lächelte ich in den Kuss hinein und schloss schließlich meine Augen um ihn auch zu erwidern. Wie von selbst legte ich die Arme um seinen Hals und drückte ihn an mich. Oh! Wie sehr liebte ich doch seine Lippen und ihn am allermeisten.
Raph
Meine Hände legten sich um ihre Hüften und bannten sich ihren Weg weiter zu ihrem Rücken vor. Zärtlich strich ich ihm herauf und wieder herunter und gleich darauf nochmal von vorne, während ich sie weiter küsste und ebenfalls an mich zog. Sie roch so gut und ihre Lippen fühlten sich noch tausend mal besser an! Es war ein unbeschreibliches Gefühl!
Ella
Ich legte den Kopf etwas schräg um ihn besser zu küssen und kraulte dann genüsslich seinen Nacken ein bisschen, damit er sich auch etwa entspannte während unseres Kusses. Es fühlte sich jedes Mal aufs Neue so fantastisch und wunderschön zugleich an. Und ich liebte es auch so wie es jetzt war!
Raph
Genüsslich entspannte ich mein Genick ein wenig als sie begann, mich dort zu kraulen. Eine meiner Lieblingsstellen! Und sie konnte so verdammt gut kraulen! In meinem Körper bildete sich eine Art große Ausgeglichenheit aus und ich hatte das Gefühl, so ruhig und entspannt wie nie zu sein. Durch einen einzigen Kuss! Ella war wirklich eine Zauberin!
Langsam ließ ich den Kuss etwas ausklingen bis ich es fertig brachte, mich von ihr zu lösen. Aber nicht mehr als eine Zentimeter. Verliebt lächelte ich sie an.
Ella
Ich fuhr leise mit meiner Zunge über meine Lippen und lächelte ihn zurück. "Liegt es an mir oder ist es auf einmal so heiß geworden?",fragte ich ihn charmant
Raph
Verspielt schmunzelnd beugte ich mich vor und raunte leise in ihr Ohr: "Es liegt an dir. Und vielleicht.. ein kleines bisschen auch an mir!" Ich grinste in mich hinein, dann drückte ich ihrem Ohr einen vorsichtigen Kuss auf.
Ella
"Und ich dachte es läge nur an dir. Du bist doch so cool und so scharf!",hauchte ich in sein Ohr hinein und grinste verschmitzt da ich das leichte Zittern in seiner Stimme auch hören konnte.
Raph
Ich atmete tief ein und aus. Die Art, wie sie in mein Ohr hauchte war unglaublich heiß und gefiel mir. Sehr sogar! ,,D-das hast du gut bemerkt!", erwiderte ich mit leicht zittriger Stimme und strich ihr mit meinen Händen sanft über die Hüften. ,,Was soll ich da erst z-zu dir sagen?"
Ella
"Einfach gar nichts!",hauchte ich zu ihm. "Sag nichts und genieße es nur!",flüsterte ich und küsste dann langsam und genussvoll am Hals entlang und hinterließ auch bei einer besonders schönen Stelle einen Knutschfléck.
Raph
Leise seufzte ich auf, als ihre Lippen hungrig wie ein Raubtier auf Beutesuche meinen Hals entlangküssten. Als sie an einer besonderen Stelle begann, etwas zu saugen und mir einen Knutschfléck machte, schnappte ich einen Moment lang nach Luft und biss mir auf die Lippen. Wow! Das fühlte sich gut an, mehr als gut! Genussvoll legte ich den Kopf in den Nacken.
Ella
Verführerisch machte ich damit weiter und küsste sein Schlüsselbein und ging wieder nach oben zu seinem Hals hinauf. "Das gefällt dir, oder? Sag dass es dir gefällt!",forderte ich ihn leise flüsternd auf und hinterließ wieder einen Knutschfléck und biss sogar leicht an diese Stelle.
Raph
Als sie mich biss, zuckte ich ein wenig zusammen und riss die Augen abrupt wieder auf. Diese kleine, vorlaute... wie schaffte sie es bloß, mich so sehr um den Verstand zu bringen und mich jeglichen Anstand vergessen zu lassen. Ihre Küsse und Knutschflécken blieben als glühendes Prickeln auf meiner Haut zurück und weckten in mir das Bedürfnis nach mehr!
,,Und wie mir das gefällt!", erwiderte ich mit atemloser Stimme und legte den Kopf erneut zurück, um ihr den Weg frei zu machen. ,,Es gefällt mir so... so... oh, Ella!"
Ella
Ich machte noch etwas weiter und grinste verschmitzt, da es mir so gefällt ihn zu foltern und ihn mit Küssen zu überschütten. Doch dann hielt ich inne und lauschte angestrengt. Wir wurden belauscht. Unauffällig küsste ich ihn hinauf bis zu seinem Ohr und flüsterte in sein Ohr: "Wir werden beobachtet, Liebster!"
Raph
Das durfte doch nicht wahr sein! Konnte man nicht mal einen Morgen lang seine verflixte Ruhe haben!? Ich blinzelte Ella zur Bestätigung, dass ich verstanden hatte, kurz zu in ließ mir weiterhin nichts anmerken. Unser Zuschauer sollte nicht zu früh merken, dass er aufgeflogen war!
Ella
Ich tat so als würde ich weiter machen. "Überraschungnsangriff!",flüsterte ich zu ihm und sah ihn kurz an, um ihn anzudeuten mit einen Wurfstern zu geben, den er immer bei sich hatte.
Raph
,,Da bin ich sehr gerne dabei!", flüsterte ich so leise, dass nur sie es hören konnte, und grinste sie verschmitzt an. Unauffällig griff ich ganz langsam an meinem Gürtel und griff mir einen Wurfstern, den ich Ella dann in die Hand drückte.
Ella
Dankbar nahm ich den Stern, zielte dann und warf ihn unerwartet und schnell. Er landete am Türrahmen. Dann gab es einen kleinen Schrei und Mikey, Donnie und Leo purzelten herein. War ja klar!
Raph
Na, das erstaunte mich dann schon! Ich hatte nur Mikey erwartet, aber anscheined verstanden alle meine Brüder nichts von Privatsphäre. ,,Na, sieh mal einer an!", meinte ich im scharfen Ton und verschränkte die Arme vor der Brust. ,,Anscheinend ist Mikey nicht der einzige, der gerne spannert!"
Ella
"Traurig aber wahr, mein Lieber! Sie können es wohl überhaupt nicht abwarten was sie sehen wollen.",meinte ich und sah sie alle drei vorwurfsvoll an. Mikey stand ruckartig auf und hob abwehrend die Hände hoch, während er dabei kopfschüttelnd dazu sagte: "Nein, Bro! Nein! Das....das hat nichts zu bedeuten. Es ist nicht das wonach es aussieht!"
Raph
,,Natürlich nicht! Ihr seid nur alle zufälligerweise zur selben Zeit aufgestanden und genauso zufällig alle an der Küchentür hängengeblieben seit, oder?", entgegnete ich mit genervter Stimme und verdrehte die Augen. Sie sollten gar nicht erst versuchen, sich herauszureden!
Mikey
"Nein.",sagte ich lang angezogen. "Wir waren nur hier versammelt...weil wir.....was gesucht haben!",erklärte ich. Ella lachte. "Ach ne? Und wonach habt ihr gesucht?",fragte sie daraufhin. "Ääähm....nach Ice Cream Kitty!",sagte ich lahm und lachte verlegen.
Raph
Ich fragte mich, ob es einen Preis in der Rubrik schlechteste Ausrede des Jahres gibt. Dass es die goldene Himbeere für die miesesten Filme gab, wusste ich. Mikey würde die goldene Knallerbse verdienen, wenn es so einen Preis geben würde!
,,Ach so!", erwiderte ich gespielt erleuchtet und fasste mir kurz übertrieben an die Stirn. ,,Das ich nicht gleich daran gedacht habe! Sie ist im Kühlschrank, oberstes Fach, wie sonst auch immer!"
Mikey
"Ach da! Ja....da habe ich sie zuletzt vermutet! Du weißt ja dass sie gerne mal auch so umherschweift!",sagte ich und kicherte verlegen. Hoffentlich merkten die beiden auch nicht dass ich gerade rot anlief. Denn das tat ich nämlich gerade!
Raph
,,Natürlich! Ist ja nicht so, dass sie aus Eis besteht und ohne Kältezufuhr schmelzen würde!", meinte ich mit erhobenen Händen. ,,Dann schnappt euch euer Eiskätzchen mal und sehr zu, dass ihr Leine zieht! Und zwar alle drei, habt ihr mich verstanden? Ich meine... Eiscremekätzchen ist in der Kühlbox.. oben auf dem Regal!"
Ich trat einen Schritt zurück und zwinkerte Ella grinsend zu.
Ella
Als er mir zu zwinkerte, musste ich mir ein Grinsen verkneifen um mich nicht zu verraten. "Ja. Genau. Da habe ich sie auch gesehen, die süße, kleine Ice Cream Kitty!",bestätigte ich unschuldig und deutete auch gleich zu der Box die wirklich auf dem Regal stand.
Raph
,,O-okay, danke Leute!", stammelte Mikey der wohl zu glauben anfing, aus der Nummer noch heil herauszukommen, aber da irrte er sich! Er müsste mich lange genug kennen um zu wissen, dass man NIE heil aus der Sache herauskam, wenn man sich mit mir anlegte!
Mikey kletterte eiligst auf die Küchenzeile um die Box von dem Regal herunterzuholen. Aber er würde gleich sein blaues Wunder erleben!
Ella
Und als er die Box öffnete sprang ihm sogleich eine Menge Luftschlangen ins Gesicht. Mikey schrie erschrocken auf und fiel der Länge nach nach hinten auf den Rückenpanzer. Ich und Raph hielten uns den Bauch vor Lachen. Ihn jetzt so zu sehen sah einfach zu komisch aus.
Raph
Tja, so wurde der Streichleger Opfer seiner eigenen Falle! Ich erinnerte mich noch zu gut, wie er sie in der Nacht zum ersten April dort oben versteckt hatte mir der felsenfesten Überzeugung, einen von uns am nächsten Morgen voll in die Falle gehen zu lassen. Nur hatte ich ihm dabei heimlich beobachtet und den anderen Mikeys kleines Kunstwerk gesteckt. So wartete er vegeblichst, dass irgendjemand in die Falle ging und vergaß sie dann irgendwann völlig. Bis auf jetzt!
Heftig lachend wischte ich mir die Tränen aus den Augen und grinste Ella an. ,,Das war dann wohl ein Wink des Schicksals!"
Re: 2er Rpg für Jule3000 und mich :3
von Jule3000 am 26.09.2019 22:33Tiger Claw
Also so ganz scheint sie ihre Erinnerungen noch nicht verloren zu haben. Sie weiß immerhin noch wer ich bin. Aber an was konnte sie sich noch erinnern? "Tut mir leid. Aber wollte nur auf Nummer sicher gehen dass du dich noch an mich oder an deinen Namen dich noch erinnerte. An was...kannst du dich noch erinnern?",fragte ich sie dann mal so beiläufig.
Dulcinea
,,hmmm, mal sehen...", murmelte ich, legte den finger ans kinn und blickte überlegend an die decke. dann zählte ich an meinen finger auf. ,,also zuerst mal mein name und dein name, dann wie du mich hier her gebracht hast, an dieses hässlìche geschöpf in dem labor, wie das mit dem toaster funktioniert, was der unterschied zwischen käse und cracker ist, dass du eine zusammengerollte, gelbe socke niemals mit einem cremeröllchen verwechseln darfst, wieso es so gefährlich ist auf menschen zu treffen, die pokemon go spielen, dann noch, was pokemon go überhaupt ist, dass das mit radio und fernseher ganz anders funktioniert und da drin keine menschen gefangen gehalten werden, dann noch was ein zirkus ist", dabei warf ich ihm einen bedeutsamen blick zu, ,,meine letzte jahrhundertfeier und unser zusammentreffen natürlich!" für einen moment erschien auf meinem gesicht ein lächeln, doch das verschwand gleich wieder und ich stemmte die pfoten in die hüften. ,,was wird das, ein verhör?"
Tiger Claw
Ich hob abwehrend die Hände hoch. "Nein. Nein. Ich wollte, wie schon gesagt, nur testen ob du das noch weißt.",sagte ich zu ihr. "Du kannst mir ruhig glauben!"
Dulcinea
Das tat ich sogar. Mein Gefühl sagte mir, dass ich ihm vertrauen konnte. Okay, vertrauen ist doch etwas zu viel des guten, aber... ich hatte ein gutes Gefühl bei ihm. ,,Nun gut!", gab ich dann nach, verschränkte die Arme und lehnte mich gegen dem dunklen Holzbalken. ,,Hab ich den Test denn bestanden?", wollte ich dann wissen.
Tiger Claw
"Nur noch eine Frage: Hast du eine Ahnung wer die Turtles sind und die Mighty Mutanimals sind?",fragte ich sie dann.
Dulcinea
Sofort verdunkelte sich meine Mine und wurde so eiskalt, dass sich mir selbst sämtliches Nackenfell aufstellte. Schier endlose Sekunden lang blickte ich ihn nur stumm an, dann wandte ich ihm mit einem höhnischen Zischen den Rücken zu. ,,Ob ich eine Ahnung habe, wer sie sind?", wiederholte ich mit dunkler, bedrohlicher Stimme mit dem Gesicht zum Fenster. Dann holte ich einmal kurz Luft. ,,Sie!", stieß ich mit hàsserfüllter Stimme aus. ,,Sie haben mir weisgemacht, sie wären auf meiner Seite! Sie haben mich mit ihren Worten und ihren Versprechen geblendet, dass alles wieder gut für mich wird! Ich habe ihnen vertraut! Seite an Seite mit ihnen gekämpft! Und alles verloren!"
Trocken schluckte ich, bevor ich weiterredete. ,,Sie haben mich meiner Heimat entfremdet. Mich dazu gebracht, mich von meinen Lieben abzuwenden und zu verraten! Sie haben meine Hilfe gebraucht! Wenn die Turtles und die Mutanimals nicht gewesen wären, hätte ich längst auf meinen Planeten zurückkehren und sie aus den Fängen der Kraang befreien können. Aber jetzt ist es zu spät! Alle, die mir etwas bedeutet haben, wurden mir genommen! Ich hab sie für eine fremde Welt verraten..." Eine Welle der Trauer durchjagte meinen Körper, doch im nächsten Moment wurde sie von wild auflodernden Zorn verdrängt. Mit einem schnellen Hieb schlug ich meine Krallen in das Holz des Balken und zog sie mit einem unangenehm knirschenden Geräusch nach unten. Mein Blick blieb aufrecht.
,,Und dafür werden sie bluten!"
Tiger Claw
Eindeutig! Es hat wirklich geklappt. Sie denkt jetzt wirklich dass die Turtles ihre Feinde sind. "Gut. Die Turtles haben dich ziemlich übel zu gerichtet. Ist man gut dass wir noch rechtzeitig gekommen sind um dir zu helfen.",sagte ich zu ihm. Sie sagte nichts. Vorsichtig legte ich eine Pfote auf ihre Schulter und druckte daran sanft. "Ich bin jedenfalls froh dass dir nicht noch mehr schlimmes passiert ist.",sagte ich zu ihr und meinte es auch so.
Dulcinea
Ich zuckte leicht zusammen, als ich seine Pfote plötzlich auf meiner Schulter spürte, guckte erst zu ihr, dann zu ihm auf und wieder auf seine Pfote. ,,Danke, dass... dass bin ich auch!", erwiderte ich mit dem Blick wieder zu ihm erhoben. Dann wurde hinter uns plötzlich die Tür geöffnet. Abrupt drehten wir uns beide um und Tiger Claw zog die Pfote von meiner Schulter weg. Es war das Fliegengeschöpf. ,,Anordnung von Meisssster Shredder. Alle Mutánten sofort nach unten in den Meditationssaal.", surrte das Insekt. ,,Einverstanden!", antwortete ich für Tiger Claw und die Fliege zog die Tür wieder zu. Ich wandte mich wieder Tiger Claw zu. ,,Du kannst schon mal vorraus gehen. Ich komme unverzüglich nach!"
Tiger Claw
"Okay. Wenn du meinst?",sagte ich zu ihr, stand auf und ging zur Tür. Noch einmal sah ich zu ihr rüber noch und ging dann aus dem Zimmer.
Dulcinea
Tief durchatmend schloss ich die Augen und lauschte seinen Schritten auf den Gängen, wie sie sich entfernten. Als sie schließlich verklungen waren, schaute ich mich im Zimmer um. Mir fiel auf, dass meine Wáffen nicht hier waren. Mein Bogen und meine Pfeile! Wo waren die nur abgeblieben? Das letzte Mal hatte ich sie... hm. Wo hatte ich sie noch gleich gehabt? Der Wahnsinn, ich wusste es nicht mehr! Eine Kriegerin, die ihre Wáffen verlegte, das durfte doch nicht wahr sein! Suchend drehte ich mich einmal um mich selber und schaute unter das Bett. Als ich dort auch nichts fand, schaute ich in den großen Schrank aus dunklem Holz, der gegenüber meines Bettes stand. Auch dort war keine Spur von meinen Bogen und meinem Köcher. Aber dafür fand ich etwas anderes. Kleidung Und nicht irgendwelche Kleidung.
Ordentlich auf einem Bügel gehängt fand ich eine schwarze Bluse, kurzärmelig, schulterlos und eine dazupassende schwarze Hose. Dazu ein schon etwas in die Jahre gekommener brauner Wáffengürtel und schwarze, fingerlose Handschuhe, dazugehörige Eisenplättchen zum Schutz und Bandagen zum drüberbinden, dasselbe für die Beine. Auffällig waren ein Brustpanzer mit Lederriemen der in einem schönen, metallischen Dunkellila im Licht glänzte, als ich ihn aus dem Schrank hob. Als letztes fand ich ein schwarzes Kopftuch, welches hinten die Hälfte meines Rücken verdeckte und vorne zusammengeführt werden konnte.
Lange betrachtete ich die Sachen zwischen meinen Pfoten und überlegte. Sei´s drum! Wenige Minuten später trat ich mit der neuen Kriegsmontur die Gänge entlang in Richtung des besagten Raumes. Ich würde dort irgendwo meine Sachen finden. Das musste ich! Denn ich wollte meine Feinde mit meinen Wáffen zur Strecke bringen!
Bebop: Unten im Saal waren bereits alle anwesend. Ich, Steranko, Tiger Claw, Bradfort, Xever und Stockman. Nur Shredder fehlte noch. Und diese Neue, die wir gleich begrüßen durften. Das es eine sie war war das einzige, was ich wusste. Oh Mann! Endlich eine Frau hier, das war ja wie Weihnachten! Nur Tiger Claw hatte als einziger so richtig Kontakt mit ihr, aber er wollte irgendwie nicht so recht mit der Sprache herausrücken. Doch ein Anton Zeck gab nicht so schnell auf!
"Jetzt sag schon, TC!", versuchte ich es nochmal und legte die Hände bettelnd ineinander. "Wie ist die Neue so? Ist sie eine Mutántin? Sieht sie gut aus? Wie steht sie zu Hip-Hop-Mucke? Komm schon, Alter, lass mich nicht hängen!"
Tiger Claw
"Wie schon gesagt! Ich werde dir nichts sagen. Sieh sie dir selbst und mach dir selbst ein Bild draus.",meinte ich nur kurz angebunden und verschränkte die Hände vor die Brust. Bebop wollte gerade wieder was erwidern, doch dann hielt er inne und schaute an mir vorbei zur Tür. Verwundert drehte ich mich um. Und traute meinen Augen kaum! Denn vor uns stand Dulcinea! In voller Kriegsmontur. Mir fiel die Kinnlade hinunter und meine Wangen wurden rot. Sie sah...unglaublich schön! Was rede ich da? Wunderschön war da das bessere Wort. Was ich sagen wollte, doch mein Mund war trocken wie Sand.
Bebop
Ob ich sie übersehen hätte? Wie hätte das möglich sein sollen!? Sie schritt mit einer Autorität durch die Tür, als wäre sie der Boss vom Laden hier. Augenblicklich wurde es totenstill im Raum und ein jeder richtete seinen Blick auf sie. Wow! Wenn das kein Traum war, dann gefiel mir das, was ich sah! Vor uns stand eine unglaublich heiße Katze mit schneeweisem Fell und langen spindeldürren Beinen. Mit einer raschen, zuckersüßen Bewegung strich sie sich durch die Schnurrhaare und legte einen so explosionsmäßigen Augenaufschlag aus ihren stechenden, grünen Augen hin das ich meinte, mein Hirn würde jeden Augenblick in die Luft gehen. Ober-Wow!
Geschmeidig trat sie auf uns zu und stemmte eine ihrer Pfoten in die Seite. ,,Was?", fragte sie in überraschten und gleichzeitig warnenden Tonfall und die Blicke lösten sich eiligst wieder von ihr. Nur ich konnte es noch nicht lassen und raunte unauffällig in Richtung der anderen, um klarzustellen: ,,Sowas von reserviert, Leute!"
Tiger Claw
Das habe ich wohl überhört. Mein Kopf schnellte zur Seite und sah ihn aus bedrohlich, stechenden und blitzenden Augen an. "Du lässt ja die Finger von ihr! Hast du verstanden? Sie gehört dir nicht!",zischte ich on seine Richtung.
Bebop
verwundert blickte ich ihn an und erhob abwehrend die hände. was ging denn bei dem ab? ,,ganz ruhig, miezekätzchen, relax! w-wenn du den vortritt willst dann immer nach dir!", erwiderte ich und trat einen kleinen schritt zurück. die katze setzte sich etwas abseits auf einen sockel, zu füßen einer der riesigen steinfiguren und ging in schneidersitzposition.
alter, tc sollte sich mal entspannen!
Tiger Claw
nachdem er nachgegeben hatte, setzte ich mich im schneidersitz auf einen sockel der statuen und sah dann alle an. wo blieb bloß meister shredder? er brauchte heute etwas länger als sonst und normalerweise kam er nie zu spät!
Dulcinea
der brustpanzer war etwas ungewohnt, aber am sonsten ließen sich die sachen gut tragen! nur wo blieb shredder? etwas weiter weg von den anderen setzte ich mich wie tiger claw auf einer den sockel und überschlug die beine. kaum tat ich das, trat shredder durch die tür hindurch. die, die noch standen, verbeugten sich augenblicklich, ich aber lehnte mich interessiert etwas vor. shredder trat auf die fünf zu und blieb gute 10 meter vor ihnen stehen. ,,ich habe euch hier versammeln lassen, weil der foot clan eine neue anwärterin hat." er drehte den kopf in meine richtung. ,,dulcinea?"
grazil sprang ich von meinem sockel herunter und schritt aufrecht an seine seite. mit einem meter abstand blieb ich mit den händen hinter dem rücken neben ihm stehen und blickte in die runde. shredder redete weiter:
,,doch bevor sie sich ihrer prüfung stellen muss und somit ein vollwertiges mitglìéd des clans wird, will ich ihre qualität und würdigkeit als foot clan-kriegerin testen um zu sehen, ob sie es wert ist. und das werde ich, indem ich sie gegen jeden von euch im kampf antreten lasse!"
wirklich? das war alles? ich sollte nichts weiter tun, als die fünf platt zu machen? ein genauerer blick auf die gruppe sagte mir: kinderspiel!
Tiger Claw
Mir rutschte das Herz in die Hose. Stimmt ja! Auf diese Weise durftest du in den Foot Clan beitreten. So hatte er mit mir auch gemacht als ich mich ihm angeschlossen hatte. Natürlich hatte ich mich genauso ehrwürdig erwiesen, aber ob es auch Dulcinea ist? Nun dass werde ich noch fruh genug herausfinden.
Dulcinea
Kurze Zeit später war alles bereit. Foot-Bots hatten Fackeln entzündet und sie in dem großen runden Saal aufgestellt. Fast schon richtig feierlich! Dann wurde ich zu einer Wand und einem Tisch geführt, wo sich ein großes Arsenal an unterschiedlichen Wáffen befanden. Auf dem Tisch lagen Wurfsterne, Messersets, kleine Dolche, Morgensterne. Auf einigen Ständern waren Katanas aufgestellt. Sichel, Ringwàffen, Tessen. An den Wänden waren vorwiegend Langstabwàffèn wie Speere, Bos, Sensen und sogar ein Guan Dao. Es waren alles wirklich gute Wàffèn. Doch ein kleiner karoförmiger Stern mit feinen, silbernen Klingen und einem funkelnden blutroten Edelstein in der Mitte erlangte meine Aufmerksamkeit. Vorsichtig nahm ich ihn in die Pfote und erkannte, dass eine lange Kette aus Eisen dazugehörte. Aha! Eine Art Kusarigama also. Behutsam platzierte ich die Kette an meinem Gürtel und steckte den Stern an der Seite nach vorne. Als ich den Kopf anhob, erblickte ich meinen Bogen an der Seite des Tisches lehnen und gleich daneben auch den Köcher mit meinen Pfeilen. Sofort schnallte ich mir diesen um und steckte den Bogen hinter meinem Rücken an den Gürtel. Ich war soweit! Mehr würde für diesen Schwachmatenhaufen nicht nötig sein!
Ich warf Shredder einen bedeutsamen Blick zu und trat ausgestattet an die eine Seite des Raumes. Shredder nickte und sagte mit lauter und deutlicher Stimme: ,,Ivan Steranko macht den Anfang!"
Rocksteady
"Dah! Mit dem größten Vergnügen, Meister Shredder!",sagte ich und trat aufs Kampffeld. "Es wird mir Spaß machen gegen dich zu kämpfen kleines Miezekätzchen!",sagte ich zu ihr und sah sie mit einen fetten Grinsen an. Die wird ein leichtes sein sie fertig zu machen. Ich werde sie wie eine Blaubeere zerquetschen.
Dulcinea
Aber ich kicherte nur boshaft. Mal sehen, ob er diese Ansicht immer noch teilte, wenn ich ihn erstmal Staub fréssen ließe. Er hatte keine Ahnung, über welche kampftechnischen Fähigkeiten A'Subt verfügten! Aber wenn er unbedingt eine Kostprobe wollte...
Langsam trat ich nach rechts zur Seite hin weg. ,,Es wäre keine Schande, aufzugeben, mein Dickerchen!", meinte ich maliziös grinsend, ohne den Blick zu senken, zu ihm.
Rocksteady
"Oh! Dickerchen? Du nennst mich Dickerchen? Jetzt schlägt dein letztes Stündlein!",rief ich wütend. Ich brüllte laut und raste direkt auf sie zu. Meine Hammer hoch erhoben und mit dem Sieg in der Tasche dazu. Jetzt wird sie die gesamte Wut von Rocksteady spüren
Dulcinea
ruhig und gelassen blieb ich stehen, als das monstrum brüllend mit erhobenen hammer auf mich zustürzte. ich hatte sogar noch zeit, das hübsche glänzen dessen goldes im lichter fackel zu bewundern, ehe ein heftiger ruck durch meinen körper ging und ich ihm schnell wie der blitz entgegenkam. das brachte das rhino nur für eine nanosekunde aus der fassung, doch das genügte mir schon! ich rannte, sprang im direkt ins gesicht und trat ihm volle kanne in die schnauze. er taumelte daraufhin zurück und ich sprang schnell hinter seinem rücken, ergriff das kusarigama mit dem stern und ließ die kette hervorschnellen. sie wickelte sich um den stiel des hammers, den dieser steranko immer noch eisern festhielt, sprang zur seite und zog kräftig an. mit einem dumpfen klong traf ihm der hammer unter meiner kontrolle und durch sterankos eigener hand frontal am schädel. er kippelte, ich straffte die kette und schwang mich an dieser um seinen körper herum, sodass ich ihn regelrecht einwickelte. lauthals protestierend versuchte er sich zu befreien, doch es war für ihn unmöglich sich jetzt noch zu bewegen. als sahnehäubchen ließ ich die glìèder der kette seinen hammer erneut umschlingen, sprang auf seine schulter und zog wieder an. erbarmungslos flog der hammer ein zweites mal auf ihn zu.
Tiger Claw
Das war der Wahnsinn! Sie hat Rocksteady fertig gemacht und das gerade mal in fünfzehn Sekunden. Rekordverdächtig! Auf jeden Fall war es auch sehr witzig, wie Rocksteady sich selbst eine mit dem Hammer überbratete. Ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen, während Razar, neben mir zu lachen begann.
Razar
Das hätte ich zu gerne auf Video! Spätestens als der Hammer das Nashorn zum zweiten Mal in die Frésse flog, konnte ich nicht mehr an mich halten und begann lauthals zu lachen. Sowas nannte ich mal "jemanden mit seinen eigenen Wàffen schlagen"! Als Steranko nach diesem Schlag gefährlich wankte, entwickelte Dulcinea hastig die Kette von seinem Körper. Keine Sekunde zu früh, schon ertönte das laute BAM, als Steranko besinnungslos zusammensackte und liegen blieb. Die Mieze war wirklich nicht schlecht!
Als nächstes rief Shredder meinen Namen aus. Mit einigen kurzen Bewegungen entspannte ich Genick und Schulterblätter und trat nun in die Mitte. Dulcinea stand aufrecht wie ein Hackstock und mit frischem Gesichtsausdruck mir gegenüber. ,,Dann lass uns mal sehen, ob du eine Chance gegen Chris Bradford hast!", meinte ich belustigt, während ich in den Kreis trat. Sie ließ den Kopf seitlich hin schnellen und wieder zurück, als wolle sie sich ebenfalls entspannen. ,,Ich glaube, du wirst dann gar nichts mehr sehen, weil du meine Krallen in den Augen hast!"
Tiger Claw
Besorgt sah ich immer wieder zwischen Dulcinea und Razar. Razar war genauso stark wie ich, aber ich machte mur dennoch Sorgen um Dulcinea. Ich war nicht so sicher ob sie ihn besiegen würde. Schließlich ging der Kampf los und Razar machte den Anfang
Razar
frech wie noch was! aber das würde sie sich schon noch abgewöhnen! leise begann ich zu knurren und sprang auf sie zu. dulcinea duckte sich weg und riss mit einem aufschrei ihren bogen mit seinen scharfen zacken nach oben, als sie wieder aufsprang. meine klaue und das titan ihrer wàffe trafen aufeinander und ich drückte mit aller gewalt zu. sie hielt stand.
blitzschnell ließ ich meine andere, noch freie kralle auf sie herabschnellen, doch sie hielt diese in der luft auf, stieß mit ihrem bogen meine andere klaue weg und wickelte ihre beine um die, die sie mit der pfote umklammert hielt. als sie sich dann einfach fallen ließ, wurde ich einfach mitgerissen und rollte wie ein aus der hand gefallenes jo-jo mit ihr über den boden, bevor sie mir einen harten tritt verpasste der mich zur seite warf. jetzt hatte sie es aber genug beieinander! als sie mich -immer noch auf dem boden liegend- wieder angreifen wollte, rollte ich zur seite hin weg, holte aus und schlug mit meinen krallen zu.
dulcinea: ich spürte einen raschen brennenden schmerz an meiner wange und schrie mehr vor überraschung als vor schmerz kurz auf. die pfote auf die schmerzende stelle haltend wandte ich mich kurz ab und wartete, bis mein pochendes herz sich wieder beruhigt hatte. ich spürte, wie meine pupillen sich vor wut erweiterten und umklammerte mit der linken pfote meinen bogen. spaß beseite! schnell fuhr ich herum, richtete den bogen auf ihn und legte einen eispfeil an, den ich sofort abschoss. ererwischte ihn an der schulter und sofort überzog diese eine eisschicht. als er überrumpelt wieder aufsah, stürmte ich bereits wieder auf ihm zu und verpasste ihm mit meinen bogen einen frontalen schlag unters kinn. dieser schlag alleine raubte ihm schon die sinne, seinem gesichtsausdruck nach zu urteilen, aber dann schlang ich die kette des kusarigamas um seine schulter, zog ihn zu mir herab und haute ihm meine kniescheibe so fest ich konnte ins gesicht. leise winselnd ging der hund zu boden. runde zwei gewonnen!
Fishface
Ich lachte gehässig. "Ha ha ha! Das war mal fällig gegenüber ihm!",lachte ich und konnte mich kaum noch halten, weil es zu komisch war mit anzusehen wie der große, böse Wolf von einem kleinen Miezekätzchen verkloppen. Wie jämmerlich! Schließlich war ich an der Reihe und trat dann aufs Kampffeld. "Es tut mir so leid dass du gegen solche Versagern antreten musstest, Señorita!",sagte ich zu ihr, noch während ich meine Butterfly-Messer holte und sie im spärlichen Licht glänzen ließ.
Dulcinea
Es gab doch vieles, was ich in meinem bisherigen Leben gesehen habe, aber ein Fisch auf zwei Beinen war doch ziemlich verrückt! Sonderbar, gegen etwas, was du sonst immer jeden Tag zum Mittag isst, kämpfen zu müssen. Zumindest hatte er Manieren! Mit einem schiefen Grinsen meinte ich: ,,Endlich mal ein paar höfliche Wörter unter euch harten Burschen, Takhéra!"
Diesmal wartete ich nicht lange, bis er mich attackierte. Ich war drauf und dran, Feuer zu fangen! Die anderen beiden Idìòten hatte ich schon kleingekriegt! Jetzt packte ich den Rest! Mit schwingendem Kusarigama sprintete ich auf ihn los.
Fishface
Ich wusste zwar nicht was Takhéra bedeutet, aber ich nahm das als Kompliment an. Mit erhobenden Butterfly-Messer rannte ich ebenfalls zu ihr zu, sprang hoch und war dabei mich in der Luft wirbelnd auf sie zu stürzen.
Dulcinea
flink wich ich aus und ließ die kette nach ihm schnellen, die er jedoch geschickt abwehrte, auch beim zweiten und dritten mal. dann jagte er mit schnellen schritten auf mich zu und griff mit dem butterfly-messer an. okay, dieser fisch verstand es, sich schnell zu bewegen! ein wunder, im vergleich mit anderen fischen fast schon eine lachhafte pointe. ob er wohl in der lage war, auf einem baum zu klettern? darauf würde ich später zurückkommen. wenn der kampf gelaufen war. und zwar zu meinen gunsten. schnell blockte ich mit dem bogen ab, steckte ihn mit den zacken nach außen und dem griff bis zum *** auf meinen arm und holte aus.
Fishface
Ich bekam das etwas zu spät mit und BAM! lag ich auf dem Boden und wurde gleich mit dem Kusarigama gefesselt. Und im nächsten Moment wurde wie eine Bulle auch an den Händen und Beinen gefesselt. Ich konnte mich nicht mehr bewegen. "Aaaaaah! Das ist nicht fair! Lass mich sofort frei!",rief ich laut und zappelte wild herum.
Dulcinea
,,Im Kampf gibt es keine Fairness!", erwiderte ich mit kühler Stimme und fügte dann hämisch lächelnd hinzu: ,,Aber wenn du drauf bestehst?" Mit einem Ruck zog ich ihn auf die Beine, wobei ich gut achtgab, dass er über diese nicht wieder auf die Frésse flog und zog ihn etwas zu mir. Dann riss ich die Kette so straff zur Seite und ließ ihn sich aus seinem Gefängnis befreien. Wie ein Korkenzieher drehte er sich rasend schnell um sich selbst, bis die letzte Schicht der Ketten von ihm ab war und er sich weiterdrehte. Mit Vollkaracho gegen die Mauer.
Fishface
Alles verlief so schnell, dass ich nicht mehr wusste wo oben und unten war. Und dann drehte sich alles. Gott! Mir war so sauschlecht! Am liebsten hätte ich gekôtzt. Doch dann gab es einen dumpfen Knall und ich war mit vollen Karacho in die Wand gekracht. Schwach hob ich dir Hand hoch und sagte mit gepresster Stimme hervor: "Vielen Dank auch, Señorita!"
Dulcinea
Gnädig nickte ich und meinte: ,,Nicht der Rede Wert, Takhéra!" Erwartungsvoll sah ich zu Shredder. Viele waren nicht mehr übrig und ich war gespannt! Shredders Blick wies keinerlei Emotionen auf, so als wäre sämtliches Leben aus seinen Augen verschwunden. Doch ich sah eine Art Flackern darin liegen. Könnte das ein Maß der Anerkennung sein?
Zeit um darüber nachzugrübeln blieb mir nicht, denn da rief er aus: ,,Als nächstes Zeck!"
Ich sah, wie sich das Schwein mit der albernen Frisur erhob und auf das Kampffeld trat. Seine Bewegungen waren ruhig, fast schon entspannt, als würde ihm das, was ihm gleich bevorstand -sehr schön an seinen Kameraden zu sehen- nichts ausmachen. Er räusperte sich und setzte ein Lächeln auf, was er selbst wohl für 'charmant' einschätzte. ,,Du bist süß und ich mag deinen Style, Herzchen!", meinte er dann und fügte hinzu: ,,Soll ich dich schonen?"
Bitte? Mich schonen????? Ich warf den Kopf in den Nacken und begann, herzhaft zu lachen. Danach beruhigte ich mich wieder und funkelte ihn entschlossen und mit einem spielerischen Lächeln auf den Lippen an. ,,Dasselbe wollte ich gerade auch sagen!" Für einen Moment musterte ich ihn und fügte hinzu: ,,Naja... außer vielleicht dem 'Style' und dem 'süß'!"
Tiger Claw
Oh nein! Jetzt war Bebop mal kaum dran und konnte es nicht lassen sie zu anzubaggern. Ich hatte ich hatte so ein unangenehmes und stechendes Gefühl in meiner Brust. Ich konnte es mit nicht selber erklären. Ich hatte das Gefühl dass ich auf Bebop eifersüchtig war. Eifersüchtig? Ich! Das konnte doch nicht sein. Wieso sollte ich denn auf ihn eifersüchtig sein?
Ich schüttelte den Kopf und sah dann dem Kampf weiter zu. Oder besser dem Gespräch dass die beiden noch kurz führten und dann erst in den Angriff ging.
Bebop
sie machte einen auf unnahbar. verstehe! das macht die sache für mich nur interessanter! aber wenn sie darauf bestand..?
grinsend aktivierte ich meinen anzug und meinte lässig: ,,dann zeig mal, was du drauf hast, kitty!" maliziös lächelnd umschloss sie ihren bogen dann stürmte sie auf mich zu.
inzwischen hatte sich meine frisur aufgeladen. mit meinen händen ergriff ich den ersten elektrobumerang und schleuderte ihn auf sie zu. dasselbe tat ich mit nummero zwo und drei ebenfalls, doch es gelang ihr, immer wieder auszuweichen und abzuwehren. hacken schlagend sprintete sie auf mich zu, während sie pfeile nachlegte und abfeuerte. mit geschickten moves entging ich den pfeilen, die tolle effekte für bühnenshows gewesen wären. dann war sie bei mir und holte dann mit einem aggressiven fauchen mit dem bogen aus. ein guter zeitpunkt, mein unsichtbarkeitsfeld zu aktivieren.
dulcinea: er war verschwunden! wie konnte das angehen? was bitte war das für ein mieser trick!? ich stieß einen überraschten laut aus und drehte mich nach allen seiten um. dann stand er plötzlich da, einige meter hinter mir. ,,suchst du mich?", fragte er selbstsicher. wütend schnaubte ich und schoss dann erneut auf ihn los. nahezu mühelos parierte er meine attacken und verschwand dann wieder. im nächsten moment spürte ich, wie ich über etwas stolperte. als ich auf dem boden lag ergriff ich schnell das kusarigama, legte die ohren an und schlug in dem moment zu, indem er wieder vor mir erschien. wenn er glaubte, er konnte mich hier vorführen, dann irrte er sich! jedesmal, wenn er meine angriffe blockte, fing ich umso härter von vorne an. auch, als er zum dritten mal verschwand. ,,elender feigling!", knurrte ich und holte erneut aus. doch dann ergriff ein nicht sichtbares wesen hinter mir die kette und zog mit einem ruck an. ich stieß einen kurzen schrei aus, als ich nach vorne kippte, doch etwas ergriff mich, wirbelte mich einmal im kreis und als es wieder sichtbar wurde, lag ich in zecks armen. ,,keine sorge. ich lasse eine lady nicht zweimal auf den boden fallen!", meinte er und lächelte. ,,ich bin zeck. anton zeck, bester meisterdieb aller zeiten. aber du darfst mich gerne tony nennen!"
das ging mir jetzt eindeutig zunahe! nicht nur, dass er die persönliche sicherheitsgrenze außerhalb des kampfes missachtete! empört blickte ich zu ihm auf, ließ meine arme über seine unterarme hängen und trat mit dem fuß volle kanne nach oben. sein kinn flog nach hinten und er ließ mich los. mit einem rad löste ich mich endgültig von ihm und erhob meinen bogen. blitzschnell eilte ich neben ihm auf die wand zu, sprintete einige meter daran hoch und sprang ab. mit eleganten schrauben holte ich aus, bevor ich meinen fuß auf seinen kopf auf ihn herabsausen ließ und ihm somit den rest gab.
Tiger Claw
Innerlich grinste ich in mich hinein und freute mich. Geschieht ihm Recht! Dann war nur noch einer da. Und das war ich. Ich ging mit erhobenen Hauptes auf sie zu und kam vor sie zum Stehen. Sie hatte mir noch den Rücken gekehrt, doch das ändert sich noch. "Nicht schlecht wie du sie alles fertig gemacht hast, Dulcinea.",sagte ich zu ihr und zog meine Machete heraus. "Aber mit mir wirst du es nicht so leicht haben, darauf kannst du dich verlassen!",fügte ich hinzu.
Dulcinea
Ich grinste in mich hinein, als ich seine Stimme hinter mir hörte, und das Geräusch seiner schweren Wàffe, die er zog. Irgendwie hatte ich nur darauf gewartet. An einigem, was vor meinem Traum war, konnte ich mich nicht erinnern. Aber an das, woran ich bei ihm denken musste wenn ich ihn ansah oder ihn einfach nur hörte. An Gefahr. Stärke, wie ich sie noch nie zuvor bei jemandem gesehen hatte. Er war ganz anders als die anderen hier. Im Gegensatz zu ihnen war er aus Holz gemacht, an dem sich jede Kettensäge die Kette zersprengt hätte. Er war ein mutiger, furchtloser und großartiger Kämpfer. Mit Geheimnissen, die darauf warteten, gelöst zu werden.
Mein Lächeln wurde gezwungenermaßen von mir eingedimmt, ehe ich mich langsam zu ihm umwandte und zu ihm aufblickte. ,,Das will ich doch hoffen!", erwiderte ich legte den Kopf etwas zurück um ihn besser ansehen zu können. ,,Sollen wir gleich beginnen?"
Tiger Claw
ich ging in kampfposition. "ich lasse dir auch gerne den vortritt, dulcinea!",bestand ich drauf und wartete nur darauf gegen sie zu kämpfen. ich sah in ihren augen dieses feurige funkeln und ihrer stimme nach zu urteilen, konnte man hören wie gespannt sie war gegen mich zu kämpfen und ihre wilde und ungezähmte art raus zulassen. ich konnte es deutlich an ihr spüren. nein! spüren war nicht das richtige wort. ich fühlte es deutlich.
Dulcinea
wie freundlich! auf diesem planeten scheint es doch noch ein paar gentlemen zu geben. das wusste ich zu schätzen, dennoch würde ich das hier zuende bringen. und ihn besiegen. oder sagen wir besser: ich werde mein bestes versuchen und alles geben.
wild entschlossen stellte ich einen fuß etwas nach hinten und hielt meinen bogen mit der linken hand angewinkelt auf brusthöhe, die andere schwebte wenige zentimeter entfernt von meinem köcher, bereit, pfeile hageln zu lassen. intensiv blickte ich ihn an. er blickte zurück. bereit, bei der kleinsten bewegung anzugreifen. aber er bestand ja drauf, dass ich den ersten schritt tat. den sollte er kriegen!
blitzschnell zog ich einen grünen pfeil aus meinem köcher hervor, spannte ihn im bogen und schoss direkt auf tiger claw. dieser reagierte geistesgegenwärtig konnte den pfeil mit der machete in einem sauberen hieb entzwei schneiden. doch dann strömte violetter rauch aus diesem heraus und breitete sich schnell aus. dann griff ich aus der wolke heraus an.
Tiger Claw
Ich hustete heftig und versuchte im Nebel etwas zu erkennen. Doch im selbem Moment sprang sie aus dem Nebel und wollte auch schon angreifen. Im letzten Moment konnte ich noch ausweichen und parierte durch. "Ist das schon alles gewesen?",fragte ich sie dabei neckend und grinste frech.
Dulcinea
Gehässig lachte ich kurz auf. ,,Haha! Machst du Witze? Ich fange gerade erst an!" Mit vor Angriffslust glitzernden Augen zog ich mit der rechten Pfote das Kusarigama hervor und ging damit beschwingt auf ihn los. Zuerst schlug ich mit dem Bogen nach ihm. Als er meine Wàffe mit der seinen abblockte, wich ich schnell zurück und schleuderte den Stern nach ihm.
Tiger Claw
Ich hob die Machete und wehrte den Stern ab. Damit wird sie nicht durch kommen. Ich nahm Anlauf und raste mit erhobenen Arm auf sie zu, sprang ab und versuchte es mit einem Luftangriff.
Dulcinea
Gerade noch konnte ich den Bogen zur Abwehr hochreißen und die Machete prallte mit voller Wucht darauf. Gefährlich strauchelte ich und wäre beinahe umgestürzt, doch ich riss mich zusammen und vergrub die Krallen meiner Zehen mit aller Macht in den steinernen Boden, während ich versuchte, Tiger Claw von mir wegzudrücken, aber er war stark! Verdammt stark!
Es kostete mich enorme Mühe, mir nichts anmerken zu lassen, wobei mir gleichzeitig am liebsten frustrierende Quitschlaute über die Lippen gekommen wäre. Tief atmete ich ein. Okay, Dulcinea, Ruhe bewahren! Was willst du?
Ich will in den Clan hinein! Und das letzte Steinchen auf meinem Weg dort hin beiseite schaffen! Das war es, was ich wollte!
Meine Pupillen verengten sich und aus meiner Kehle stieg ein leises, bedrohliches Grollen. Mit blitzenden Augen bleckte ich die Zähne, sammelte all meine Kraft und stieß seine Machete wild fauchend nach oben weg. Als nächstes hieb ich mit einem Aufschrei mit den Krallen nach ihm.
Tiger Claw
kaum war meine machete aus der hand geflogen, schlug sie mit ihren krallen nach mir aus. aber ich konnte noch ausweichen. bitte! sie wollte es so? dann machen wir es auch so. auch ich fuhr meine krallen aus und schlug mit meiner pranke nach ihr aus. ich traf sie, doch sie schlug zurück und traf nich am arm. ich brüllte empört auf und hielt den arm vor schmerz.
Dulcinea
Für eine Nanosekunde tat es mir Leid, aber mehr auch nicht. Geschah ihm ganz Recht! Die Wunde von diesem Razhar hatte mir gereicht, auf diesen Nachschlag von ihm hätte ich getrost verzichten können! Kurz strich ich mir über die leicht blutende Strieme an meinem Ohr. Er hatte mich nicht frontal erwischt, aber es hatte genügt.
Als ich ihn mit den Krallen erwischte und er sich den Arm hielt, schnappte ich mit erneut die Kette, warf sie aus und ließ sie sich um seinen Arm wickeln. Mit einer eleganten Drehung zog ich mich darin blitzschnell zu ihm und verpasste ihm einen Kick in die Seite, der ihn zurückwarf.
Er griff schon nach seinen Pistolen, jedoch wurden beide von mir mittels Eispfeil aus seinen Pfoten geschossen und ich stürmte wieder voran. Mit einer schnellen Bewegung sprang ich erneut an die Wand, hastete an ihr entlang die letzten Meter auf ihn zu, sprang so fest ab wie ich nur konnte und riss ihn mit mir zu Boden.
Tiger Claw
Ich war am Ende meiner Kräfte. Sie hatte nich besiegt! Nicht zu fassen! Noch nie hatte mich ein Gegner besiegt. Und schon gar nicht ein Mädchen. Wenn auch eine sehr hübsche, attraktive A'Subt von einem anderen Planeten. Ich sah auf und schaute in ihr Gesicht. Dann seufzte ich. "Ich...geb auf!",stieß ich atemlos hervor.
Dulcinea
Heftig atmend stand ich mit dem Fuß auf seiner Brust und blickte auf ihn herab, während ich die Zacken des Bogens an seinen Hals hielt. Langsam enstspannte ich mich wieder und rang mir ein kleines, zufriedenes Lächeln ab. ,,Das waren die klügsten Worte, die ich heute gehört habe.", meinte ich außer Atem, zog die Wáffe zurück und stieg von seiner Brust herunter. Kurz biss ich mir auf die Lippen, dann hielt ich ihm versöhnlich meine Pfote entgegen.
Tiger Claw
Zögernd gab ich ihr meine Hand und ließ mich von ihr hoch ziehen. Verlegen kratzte ich mich am Hinterkopf und meinte dann: "Du..hast toll gekämpft." Dann wurde ich etwas rot und sah dann verlegen zur Seite.
Dulcinea
,,Danke sehr!", bedankte ich mich und zog die Mundwinkel etwas nach oben. Ich konnte verstehen, wenn ihm das unangenehm wäre. Das wäre es mir auch! Es freute mich irgendwie, dass er fand, ich hätte gut gekämpft. Aufmunternd legte ich ihm eine Pfote auf den Oberarm. ,,Reine Sache des Glückes...",schwächte ich beschèìden zu und zwinkerte kurz. ,,Aber so schlecht warst du auch nicht! Nächstes Mal überlasse ich dir den Vortritt."
Tiger Claw
Bei der bloßen Berührung machte mein Herz einen Sprung und ließ es durch mein Fell kribbeln. Es war fast...wie ein Stromschlag gewesen. Ich sah sie an und lächelte leicht verschüchtert zu ihr herüber. "Danke. Ich werde dich auf jeden Fall daran noch erinnern, wenn dieser Tag mal kommen sollte.",sagte ich zu ihr.
Dulcinea
ich nickte und erhob meinen kopf ein wenig. ,,das wird er schon noch, ganz sicher!", meinte ich und blickte ihn weiterhin an. sein blick und dieses lächeln gefielen mir nicht ganz. sie wirkten auf einmal so... verletzlich. aber dennoch fand ich es auch irgendwie ... irgendwie niedlich. interessiert studierte ich seine gesichtszüge weiterhin, bis shredder uns aus diesem moment holte, indem er meinen namen rief. etwas zögerlich trat ich auf ihn zu, hielt aber respektvollen abstand. er erhob sich und tat ebenfalls einige schritte.
,,du hast hervorragende arbeit geleistet. du hast sämtliche meiner krieger im kampf geschlagen und dich dem foot-clan als würdig erwiesen. geh auf die knie!"
eigentlich war das nicht meine art. ich verabscheute es, mich zu unterwerfen. aber in dem fall tat ich es trotzdem, kniete mich hin und senkte mein haupt.
,,ich will, dass du mir silbe für silbe nachsprichst!", redete er weiter und begann zu reden. gehorsam sprach ich ihm nach.
,,ich, dulcinea, verspreche, dem clan zu dienen, zu ehren und immer treu zu bleiben. für die gerechtigkeit zu kämpfen. und das böse auszulöschen! bei der lodernden flamme des feuers und der sonne, dem geheimisvollen licht des mondes und der sterne, und bei der stärke und gnadenlosigkeit eines taifuns! ehre euch, mein meister!"
,,von dieser stunde an bist du ein volwärtiges mitglìèd und in unseren kreisen aufgenommen. ich frage dich, dulcinea: was willst du?"
meine krallen kratzten sich in das gestein der fließen. ,,ich will die aufspüren, die mir leid angetan haben! mich von meinen wurzeln gekappt haben! und ich will sie vernichten! um jeden preis!"
shredders mine entspannte sich. ,,so soll es sein! als dein meister gestatte ich dir, diesen rachedurst zu stillen und unsere feinde zu vernichten. lösche sie aus! und sieh zu, dass du meine tochter findest und wieder zu mir zurückbringst!"
ergeben nickte ich, und blickte mit entschlossener mine wieder auf. ,,ja, meister shredder!"
er warf mir einen letzten blick zu, dann wandte er sich um und verließ den saal. seine gefolgsleute folgten. teils humpelnd. tiger claw bildete das schlusslicht. ich erhob mich vom boden, eilte auf ihn zu und hielt ihn auf. ,,wie geht es deiner verletzung?", wollte ich wissen.
Tiger Claw
Ich zuckte zusammen, als sie meinen Arm packte und ging einen Schrift zur Seite. Sie hatte meinen verletzten Arm erwischt, aber ich versuchte mir nicht zeigen zu lassen, dass es weh tat. "Ach es geht schon wieder. Mehr ist nichts!",sagte ich schnell
Dulcinea
Erschrocken hatte ich meine Pfote sofort wieder zurückgezogen, als er bei meiner Berührung zusammenzuckte, stemmte dann aber beide in meine Hüfte. Den Kopf legte ich leicht schief. Er spielte es herunter! Er musste mich nicht für eine Närrin halten, ich sah doch, dass er Schmerzen hatte.
,,Sei nicht albern, erwiderte ich, ,,ich sehe doch, dass du Schmerzen hast. Ich packte ihn von hinten bei der Schulter und zog ihm zu einen der Sockel mit den riesige Figuren, wo das Licht besser war. ,,Lass mich das mal ansehen!"
Tiger Claw
Nur widerwillig folgte ich ihr und setzte mich neben ihr hin. "Es ist nur ein kleiner Kratzer. Nichts schlimmes!",meinte ich nur und zeigte ihr dann doch die Verletzung.
Dulcinea
Nur ein kleiner Kratzer? Es waren vier nicht allzu tiefe aber schmerzhafte Kratzer, die immer noch bluteten und sich über seinen halben Oberarm zogen. Ich hatte ihn richtig erwischt!
,,Hmm...", murmelte ich leise und betrachtete die Verwundung mit leicht schiefen Kopf. Vorsichtig legte ich meine Pfoten minimal auf die Striemen. ,,Brennt das?", wollte ich wissen.
Tiger Claw
Als sie mich da berührte, zuckte ich wieder zusammen und zog meinen Arm wieder weg. Das tat weh. Eindeutig und noch schlimmer als sonst.
Dulcinea
Das war mir Antwort genug. Betreten zog ich meine Nase etwas kraus und griff dann an meinem Hals. Hinter dem Tuch hing eine längliche Kette mit einem flachen, käfigförmigen Anhänger daran. Er war aus dunkelgrünen Pflanzenfasern geknüpft worden und mit einigen bunten Perlen verziert. In seinem inneren befand sich eine kleine, schwarze Blume mit goldenen Sprenkel. Die Lumanya-Blüte. Der Talisman eines jeden A' Subt.
Vorsichtig zog ich die Kette, die versteckt unter Brustpanzer und Bluse lag, hervor und striff sie mir mit der einen Pfote ab. Mit der anderen ergriff ich vorsichtig seinen Arm und zog ihn wieder zu mir.
Tiger Claw
Argwöhnisch sah ich sie an, wie sie die Kette von ihrem Hals riss und dann eine seltsame Blume heraus nahm. Ich kenne ja einige Blume, aber diese war mir völlig fremd. "Was ist das?",fragte ich sie dabei neugierig.
Dulcinea
,,Eine Lumanya-Blüte.", antwortete ich ihm, während ich das zarte Blümchen, das ungefähr so groß wie ein Tennisball war, aus seinem Käfig holte. Behutsam nahm ich es in meine Pfote und hielt sie ihm so entgegen, dass er sie sehen konnte. ,,Die wichtigste Energiequelle eines A'Subt. Jeder besitzt einen Talisman dieser Art. Sie wurden aus dem goldenen Sternentränen der großen Lumanya-Blüte gezogen, die alle tausend Jahre erblüht und das Herzstück unseres Planeten ist... war." Ich schluckte und fuhr fort. ,,Eine große Legende ist mit ihr verbunden und weißt ihr besondere Heilkräfte nach. Und die Heilkunst der Bajáli ist genau das richtige für dich!", erklärte ich ihm und krempelte den Ärmel seines Hemdes vorsichtig etwas höher.
Tiger Claw
"Faszinierend!",sagte ich beeindruckt. Dann meinte ich dich etwas skeptisch: "Aber...wenn sie so mächtig ist, dann solltest du sie nicht an mir verschwenden. Vielleicht ist es besser, wenn du sie für richtige Notfälle aufbewahrst!"
Dulcinea
Wie kam er darauf, dass ich die Macht so an ihm verschwenden würde? Okay, quitt waren wir ja, immerhin hatte er mich am Ohr auch noch erwischt, aber irgendwie fühlte ich mich verpflichtet, das jetzt zu tun.
Ich blickte ihm ins Auge und erwiderte. ,,Ich hab dir schon mal gesagt, du sollst nicht albern sein. Ich verschwende ihre Macht nicht, wenn ich dir helfe, ganz im Gegenteil! Auserdem habe ich dir die Kratzer erst hinzugefügt." Ich grinste und legte meine Pfote an sein Handgelenk. ,,Also halt die Klappe und lass mich machen!"
Tiger Claw
Ich sah sie an und wurde leicht rot. Dann nickte ich leicht benommen. "O-okay.",sagte ich zu ihr. "Ich...ich vertraue dir, Dulcinea.",fügte leise und ließ es ihr gewehren.
Dulcinea
Sanft lächelte ich ihn an, dann legte ich seinen Arm auf meine Knie ab, um die Pfoten freizuhaben. Mit diesen hob ich die Blüte in einer Schale haltend auf Kinnhöhe und legte meine Lippen an die zarten Blätter in den Farben des Nachthimmels. Mit geschlossenen Augen begann ich, die alten Worte der Bajáli der Seele der Blüte zuzuflüstern und ihre heilenden Kräfte heraufzubeschwören. Ich beendete den Vers, indem ich ihr einen sanften Kuss auf die Blüte drückte. Dann hielt ich sie ein wenig von mir weg und wartete. Einige Sekunden passierte nichts, doch dann begannen die goldenen Punkte auf den Blütenblättern zu glänzen.
Ohne den Blick von der leuchtenden Blume abzuwenden, ergriff ich Tiger Claws Arm und erhob ihn vorsichtig ein wenig. Behutsam legte ich sie auf die Verwundung und meine Pfote darüber.
Tiger Claw
Angespannt sah ich ihr dabei zu wie sie diese kleine Zeremonie machte. "Was tust du da?",wollte ich sie danach fragen. Doch wagte es nicht nur einen Ton von mir zu geben, so konzentriert war sie. Dann hob sie meinen Arm, legte die Blume auf die Verletzung und ihre Pfote dazu. Ich zuckte kurz zusammen vor Schmerz. Doch dann ließ der Schmerz nach und eine angenehme Wärme umschloss meinen Arm. Als ich hinunter sah, nahm sie ihre Pfote zwar weh, aber ein leuchtender Abdruck blieb stattdessen. Ihr Abdruck! Aber dann verschwand dieser und meine Wunde war verheilt! Sie war vollkommen weg. Ungläubig tastete ich darauf. Es tat nicht weh! Alles war weg. "Wow!",staunte ich und sah sie aus großen Augen an.
Dulcinea
Zufrieden lächelte ich, nahm die Blüte wieder an mich und verstaute sie wieder an ihrem Platz in der Kette, die ich mir wieder um den Hals hing. Als er mich so überrascht ansah, musste ich leise lospusten. ,,Schau nicht so entsetzt, das ist bei subtorianischer Heilkunst vollkommen normal. Es kann noch einige Sekunden lang kribbeln, aber das legt sich wieder." Vorsichtig begutachtete ich die geheilte Wunde an seinem Arm.
Tiger Claw
"Danke.",sagte ich leise zu ihr und legte die Hand auf ihre Pfote und drückte sie vorsichtig. "Wie...wie kann ich mich dafür je revanchieren?",fragte ich sie dann. Schließlich musste ich etwas tun, damit es auf Gegenseitigkeit beruht. Aber nicht nur das, sondern auch, um sie besser kennen zu lernen.
Dulcinea
Mein Herz begann einen Takt schneller zu klopfen, als er meine Pfote mit der seinen umschloss und blickte diese mit leicht gerunzelter Stirn an. Sie fühlte sich so... warm und weich an. Ich musste der Versuchung widerstehen, mit meiner anderen Pfote über seinen Handrücken zu streichen um zu testen, ob es noch so weich war wie vorhin, als er mich getragen hatte. Bei dem Gedanken an das Gefühl seines Felles merkte ich, wie Hitze in meine Wangen schoss.
Ich richtete den Blick wieder auf zu Tiger Claw und lächelte warm. ,,Das... ist schon okay, TC. Wir sind mehr als quitt!", verschmitzt lächelnd blickte ich auf die Strieme, die er mir zugefügt hatte. Dabei musste ich doch wieder zu seiner Pfote schielen, die die meine immer noch festhielt. Nach anfänglichem Zögern traute ich mich doch, meine auf seine zu legen. ,,Ich bin froh, wenn ich helfen konnte."
Tiger Claw
Ich lächelte sie an, nachdem sie ihre auf meine legte. "Wenn du meinst.",sagte ich leise zu ihr. Dann fügte ich hinzu: "Ich freu mich dass du jetzt auch zu unserem Team gehörst. Ich mag dich nämlich, Dulcinea."
Dulcinea
Aus großen Augen blickte ich ihn an. Er mochte mich? Wirklich? Hatte er sein Urteil über mich schon gefällt, obwohl er mich kaum kannte? Prüfend blickte ich ihn an und versuchte, das kribbelnde Gefühl, was er mit diesen Worten in mir auslöste, auszublenden. Doch ich sah nichts in seiner Mine, was mich dazu veranlasste, ihm nicht zu glauben. Ich glaube, er meinte es tatsächlich ernst. Und kaum realisierte ich das, verstärkte sich das Gefühl in meinem Magen und meine Wangen erhitzten sich noch mehr. ,,Wirklich..?", fragte ich ihn dann trotzdem leise.
Tiger Claw
Ich nickte ernst und legte ihre Pfote an der Stelle wo mein Herz schlug. "Ja. Mein Herzen sagt es mir. Und sagt mir dass ich richtig liege.",bestätigte ich ihr und schaute sie weiterhin unverwandt an.
Dulcinea
Sprachlos schaute ich auf meine Pfote, die Tiger Claw an seine Brust gedrückt hielt und schluckte leicht. Mein Mund klappte ein wenig auf, aber ich hatte keine Ahnung, was ich sagen könnte, sollte oder durfte. Ich beschloss, es erst mal wieder bei Schweigen zu belassen. Er hatte mir gesagt, dass er mich mochte. Ich wollte diesen Moment um nichts in der Welt ruinieren und anderster als vorhin war auch diesmal niemand hier, der ihn uns nehmen konnte.
Bei den großen Geistern Subtopias, was war nur los mit mir? Oder mit ihm... - Nein, doch mit mir. Nur ein Wort, ein Blick und eine Berührung von ihm und ich scheine meinen Verstand zu verlieren. Wie machte er das? Und wieso bewegte er damit so viel bei mir?
Intensiv blickte ich ihm in sein hübsches Auge, senkte dann den Kopf ein wenig und schloss die Augen. Ich konnte es schlagen spüren. Ich hörte jeden Schlag und ich fühlte, wie es ihn erfüllte und mit Leben versorgte. Jedoch stellte ich fest, dass es irgendwie beschleunigte. Mein Kopf erhob sich ein wenig. Ohne dass ich es mitbekam, rutschte ich ein Stückchen näher. Der Druck meiner Pfote entspannte sich. ,,Es schlägt sehr schnell...", stellte ich fest.
Tiger Claw
Ich schmunzelte belustigt und lachte leise. "Ja, ich weiß. Sonst würde ich es doch nicht hören oder fühlen.",scherzte ich leise und rückte noch etwas näher. Wir waren uns schon so nah, unsere Gesichter kamen näher, unsere Lippen ebenfalls. Dennoch hielt ich in meiner Bewegung inne und sah mich dann aufmerksam um. Hier war jemand in diesem Raum. Seine, dennoch so leisen, Schritte habe ich gehört. Ich lauschte angespannt und stand dann auf.
Dulcinea
Erwidert habe ich nichts, es war auch gar nicht nötig. Alles, was ich jetzt im Augenblick wollte, war ihm in die Augen zu sehen und seinen Herzschlag zu spüren. Aber es war, als hätte jemand ein Seil um mich geschlungen, dass mich zu ihm zog um mich an ihn zu fesseln. Was gleich kommen würde realisierte ich nicht richtig. Ich hatte mich nur gefragt, wie sich das wohl anfühlen könnte... ich wollte wissen, was passierte, unbedingt!
Doch gerade als ich meine Augen schließen wollte, passierte, womit ich nicht gerechnet hatte. Er hielt inne! Verwirrt blinzelte ich ihn für einen Moment an, dann sah er einfach zur Seite weg und stand auf. Das sollte eigentlich nicht passieren!
Etwas in mir erkaltete schlagartig und mit vor Enttäuschung zur Seite gelegten Ohren blickte ich ihn an. Gleichzeitig sah ich diesen wundervollen Moment zwischen uns auf nimmer Wiedersehen auf und davonfliegen.
Was war los? Hatte ich was falsch gemacht? Funktionierte ein Kuss auf diesen Planeten wahrscheinlich ganz anders?
Ich versuchte, meinen Unmut darüber hinunterzuschlucken und fragte mit belegten Stimme: ,,Was ist los?"
Tiger Claw
Ich legte ihr einen Finger an ihre weichen Lippen. "Shhht. Es ist jemand in diesem Raum.",flüsterte zu ihr gewandt und sah sie ernst an.
Dulcinea
Als er seinen Finger an meine Lippen legte, schielte ich erst auf diesen und sah dann zu ihm auf. In diesem Raum? Aber hier war doch nichts zu...
Mit einem Mal hörte ich ebenfalls was. Es klang wie ein leises Grunzen. Meine Ohren stellten sich auf, meine Augen verengten sich. Ein Spitzel! Ich hàsste es, bespitzelt zu werden! Unauffällig glitten meine Pfoten nach hinten zu meinem Bogen und meinem Köcher.
Tiger Claw
Ich gab ihr ein Zeichen dafür weiterhin leise zu sein und dass wir uns trennen sollten. Sie nickte. Ich ging nach links und sie nach recht. Meine Ohren legten sich an, und nahmen das Geräusch der Schritte wahr. Das Grunzen würde ich überall wieder erkennen. Es war einfach unvergleichlich!
Dulcinea
Mit wachsamen Blick beobachtete ich das Feld zwischen Tiger Claw und mir. Zu sehen war nichts. Aber jetzt konnte auch ich die Schritte klar und deutlich hören. Und dieses wiederwertige Grunzen! Meine Pupillen sprangen hin und her, aber ich hatte schon lokalisiert, wo er sich in etwa befand. Sofort ergriff ich einen roten Pfeil und spannte ihn auf den Boden gerichtet an. Er wog sich in Sicherheit. Aber das war er ganz im Gegenteil. Sekundenlang war nichts mehr zu hören. Doch mit einem Male war erneut das Geräusch von Schritten zu hören. Abrupt riss ich den unter Spannung stehenden Bogen hoch und schoss. Der Pfeil verfehlte sein Ziel nicht. Mit einer kleineren aber effektiven Explosion traf der Pfeil auf etwas, was dann mit einem dumpfen Schrei gegen die Wand geschleudert wurde, herabrutschte und kurz darauf wieder sichtbar wurde. Fassungslos starrte ich ihn an, als ich meinen nervigen Gegner wiedererkannte. ,,Du!??", entfuhr es mir.
Tiger Claw
Ich schnaubte gehässig. "Ich habe gleich geahnt dass du hier bist und uns belauschen würdest!",sagte ich zum Übeltäter und sah ihn herablassend an. "Stimmt doch, oder Bebop?",fügte ich dann fragend hinzu und verschränkte demonstrativ die Arme vor der Brust.
Bebop
Leise fluchend rappelte ich mich wieder auf und klopfte mir den Staub. Danach blickte ich die beiden Katzen mit süß-säuerlicher Mine an. ,,Belauschen? I-ich weiß gar nicht, was du meinst, ich habe... nur mal ganz zufällig.. äh... vorbeigeschaut... also kein Grund, mich in die Luft zu jagen!"
Tiger Claw
"Zufällig?",hakte ich nach. "So, so!", murmelte ich. Natürlich glaubte ich ihm nicht. Zufall war das jedenfalls nicht, denn es so wäre, dann hätte er sich nicht unsichtbar gemacht. Ich sah vielsagend zu Dulcinea hinüber und zwinkerte ihr unauffällig rüber. 'Spiel mit!',sollte das heißen.
Dulcinea
Ein Spielchen? Na, da war ich doch gerne dabei. Ich liebte Spielchen! Verschwörerisch zog ich meinen Munwinkel nach oben und nickte kaum merkbar, ehe ich mich wieder Zeck zuwandte.
,,Jaja!", beteuerte dieser und räusperte sich kurz. Dann beugte er sich übertrieben nach vorne und tat so, als würde er etwas auf dem Boden suchen. ,,I-ich glaube, bei unserem Kampf vorhin sind mir glatt die Kontaktlinsen rausgeflogen!", erklärte er dann und kicherte nervös. ,,Und ich... w-wollte nur nicht unnötig für A..Aufsehen erregen!" Dieser hinterhältige, heuchlerische Lauscher! Ich steckte meinen Bogen weg, setzte ein honigsüßes Lächeln auf und erwiderte mit weicher Stimme: ,,Aber wieso hast du uns das denn nicht gleich gesagt? Wir hätten dir sehr, sehr gerne suchen geholfen!"
Das schien ihn zu ermutigen. Er setzte wieder dieses Lächeln von vorhin auf und trat auf mich zu. ,,Vielleicht hätte ich das wirklich tun sollen, zu freundlich von dir, Kitty." Doch bevor er die persönliche Sicherheitsgrenze wieder durchbrochen hätte packte ich ihn an der Schulter und drückten ihn wieder zurück. ,,Langsaaam!", sagte ich mit zusammengepressten Zähnen und gezwungen heiter. Sofort trat er einen kleinen Schritt zurück.
Tiger Claw
"Wenn das wirklich so ist...",nahm ich das Wort wieder und trat auf ihn zu. "...dann kannst natürlich wieder gehen. Wir kümmern uns schon um deine Kontaktlinsen. Und, ich würde dir empfehlen aus dieser Tür raus zugehen.",meinte ich und deutete auf die linke, statt die rechte. Bebop nickte nur schnell und sprang auf. "Oh ja. Das mache ich. Und, Äh...danke dass ihr meine Linsen s-sucht.",sagte er schnell und verschwand auch gleich hinter dieser Tür. Ich grinste. "Jetzt abwarten und aufpassen was jetzt passiert.",sagte ich zu Dulcinea. "Gleich wird er eine Überraschung erleben. In drei, zwei, eins...",zählte ich zurück und im nächsten Moment ertönte ein Knall, dann ein entsetzter Schreckschrei und dann ein lautes Fluchen. Ich lachte. "Wusste ich es doch!" Dann gingen wir hinüber, öffnete die Tür und ließ Dulcinea den Blick gewähren der sich hier anbot.
Dulcinea
Etwas erschrocken von dem lauten Knall, aber auch von Neugier und Spannung gepackt linste ich hinter Tiger Claw durch den Tür Spalt. Er stieß diese etwas weiter auf und ließ mich nach vorne, damit ich besser sehen konnte. Und was ich da sah!
Nun ja... ich sah Zeck. Der wie ein Hase hin und her sprang und übersät mit hölzernen Plättchen war, die mir sehr nach Mausefallen aussahen. Doch wirklich, Mausefallen! In allen Größen!
Ich hielt mir die Pfote vor den Mund. Es gehörte sich nicht, aber ich konnte nicht anders als loszuprusten und dann lauthals loszulachen. ,,Oh! Das war dann wohl die falsche Tür!", kicherte ich und trat einige Schritte zurück.
Tiger Claw
Ich schaute grinsend zu ihr rüber. "Ich hatte mir schon gedacht dass er ins belügen würde. Aber das hat er jetzt nun davon. Strafe muss sein!",sagte ich zu ihr.
Dulcinea
,,Wohl wahr!", stimmte ich grinsend zu. Zeck fand das leider nicht so lustig wie wir. Naja.. er war ja auch voller Mausefallen!
,,Das finde ich jetzt aber echt fies von euch, Leute, yo!", beschwerte sich dieser und versuchte mit verkrampften Klauen, sich eine der Fallen von der Nase zu pflücken. Ich half ihm dabei, zupfte die Falle schnell von seiner Nase und er quikte auf vor Schmerz. ,,Das hast du jetzt davon! Hat dir niemand beigebracht, dass es sich nicht gehört, herumzuspionieren?", meinte ich daraufhin mit unterkühlter Stimme.
,,Oh bitte... AUTSCH! Tut nicht so, als wärt ihr die Unschuld vom Land! Autsch!"
Tiger Claw
Ich legte meine Pfote auf Dulcinea's Schulter und sah ihn intensiv an. "Aber sie sagt die Wahrheit. Du hättest uns nicht beobachten sollen. Lass dir dass eine Lehre sein, Bebop. Wenn nicht, wird es noch schlimmer für doch ausfallen. Es kann also sein dass es eines Tages Schweinebraten zum Abendessen geben wird."
Bebop
Als er plötzlich seine Pranke auf ihre Schulter legte, hielt ich in meinem hektischen Gehopse ein wenig inne und schaute die beiden an, auch wenn die verflixten Mausefallen immer noch verdammt störend und schmerzhaft waren! Alsoo Moment mal... dieses Pfote-Auf-Die-Schulter-Von-Kitty-Legen, dann diese krasse Ansage von Mr. Tiger-Mann, ihr nicht zu nahe zu kommen und dann dieser seeeehr strange Moment von eben, als ich sie bei meinem Rundgang gesehen habe... ich war zwar nicht Sherlock Holmes, aber brachte das nicht den Schluss nahe, dass Tiger Claw.... neeeeeeiiiin, der doch nicht! Nie im Leben, für den waren Gefühle doch wie ein Grillherd für ein Hähnchen. Aber dennoch sehr verdächtig!
,,Tz!", erwiderte ich nur, und fügte dann lauernd hinzu: ,,Den du und Kitty zum Candle-Light-Dinner verdrücken, oder wie, mit einem Sektgläschen Milch dazu, hm?"
Tiger Claw
"Das kann möglicherweise sein!",sagte ich ungerührt zu ihm und sah ihn unverwandt an. Doch mein Herz schlug mir bis zum Hals, wenn ich nur daran dachte, wenn es so wäre.
Dulcinea
,,Oooh!", erwiderte Zeck in einen Tonfall, der mich irgendwie aggressiv machte und fuchtelte mit den Händen. ,,Ich arrangiere spanische Gitarristen und ein weißes Tischtuch!", giftete er dann und zog sich leise jammernd eine weitere Mausefalle von seinem Körper. Ich aber war verwirrt. Wovon redete er da bitte? Candle-Light-Dinner?
Zaghaft tippte ich Tiger Claw an und wisperte leise, während Zeck noch mit seinen Fallen beschäftigt war: ,,Was ist ein Candle-Light-Dinner? Und was sind spanische Gitarristen?"
Tiger Claw
Ich beugte mich zu ihr runter und flüsterte zu ihr zurück: "Ein Candle-Light-Dinner ist ein romantisches Abendessen für zwei. Und ein spanischer Gitarrist ist ein Mann der Gitarre spielt.",erklärte ich hinzufügend
Dulcinea
,,Ach so! Okay, danke!", erwiderte ich flüsternd, warf ihm ein kurzes Lächeln zu und wandte mich dann etwas verunsichert zur Seite. Romantisches Abendessen für zwei? Dieser Zeck war doch verrückt! Obwohl... klang eigentlich ganz nett. Natürlich ohne dass "Romantik" darin!
,,Helft ihr mit vielleicht mal!?", riss mich die aufgebrachte Stimme vom Schwein aus den Gedanken. Klar, erst lauschen und dann blöde Kommentare abgeben und jetzt um Hilfe bitten! Ohne mich! Schief grinsend schüttelte ich den Kopf. ,,Ah ah! Vergiss es, li Chjuck, Strafe muss sein! Sieh zu, wie du da selber wieder rauskommst!" Er blickte mich ziemlich entgeistert an. ,,Ja aber..."
Tiger Claw
"Keine Wiederrede!",schnitt ich ihm das Wort scharf ab. "Vielleicht sollte du anfangen dich von dieser misslichen Lage zu befreien. Oder bitte doch Rocksteady um Hilfe. Der wird dir bestimmt helfen!",fügte ich hinzu. Dann nahm ich schnell Dulcinea's Pfote und zog sie mit mir mit. "Viel Spaß dabei!",rief ich Bebop noch hinzu und dann waren wir auch schon raus.
Dulcinea
Vergnügt lächelte ich vor mich hin, während wir den wieder leise fluchenden Zeck hinter uns ließen und zurückgingen. Tja, hoffentlich überlegte er es sich das nächste Mal dreimal, wenn er wieder Spion spielen wollte. Lachend meinte ich zu Tiger Claw: ,,Also, irgendwie tut er mir Leid!"
Tiger Claw
Verwundert sah ich zu ihr runter. "Wieso dass denn?",fragte ich sie dabei und legte den Kopf schief.
Dulcinea
Ich blickte zu ihm auf und zuckte grinsend mit den Schultern. ,,Einfach so!", erwiderte ich gut gelaunt und hackte mich bei ihm unter. ,,So etwas würde mir auch nicht gefallen, auch wenn er verdaaaammt nervig ist!" Das hatte ich gleich festgestellt!
Tiger Claw
"Ach so!",sagte ich erleichtert und lachte auf. "Dennoch tat es mal gut, ihm so eine Lektion zu erteilen.",sagte ich und sah lächelnd zu ihr hinunter
Dulcinea
Mit süffisantem Schmunzeln blickte ich zu ihm auf. Vielleicht hatte er recht, dann würde dieser Zeck nächstes mal nicht einfach so hereinplatzen, wenn...
Als mir die Situation von gerade eben wieder einfiel, wandte ich hastig den Blick ab da ich merkte, wie sich Unsicherheit... nein, Verlegenheit in mir auftat. Weil ich mich doch ernsthaft fragte was passiert wäre, wenn das Schwein nicht dazwischengefunkt hätte. Wäre es zwischen Tiger Claw und mir dann zu einem Kuss gekommen? Wie konnten wir überhaupt in diese Situation hineinrutschen? Ich wusste ebenso wenig von ihm wie er von mir! Zudem kam hinzu, dass ich keine Gefühle mehr haben wollte! Gefühle, besonders die, die im Namen der Liebe sprachen, machten... verwirrt. Abhängig. Und verletzlich! Die Dinge, die ein Krieger im Kampf gegen die Feinde nicht gebrauchen konnte! Aber wieso eigentlich gleich Gefühle? Tiger Claw war in meinen Augen ein unglaublich guter Krieger, der mit Abstand Fähigste von allen! Und er würde mir ein guter Teamkollege werden. Mehr nicht! Natürlich nicht!
Tief atmete ich durch. ,,Gut dass du Lektion ansprichst..." Mit ernstem und leicht grimmigem Blick blickte ich zu ihm auf. ,,Was unternehmen wir nun im Falle unserer Feinde?", wollte ich wissen.
Tiger Claw
Als sie dieses Thema ansprach, verfinsterte sich mein Blick ebenfalls. "Das ist ganz klar. Unsere Aufgabe besteht nun darin Karai zurück zu holen. Sie ist Shredder's Tochter. Oder war es! Bis sie sich auf die Seite der Turtles geschlagen hat und jetzt gegen ins kämpft. Anscheinend meint Shredder dass Splinter sie so manipuliert hat dass sie denkt das Shredder hier das Monster ist.",erklärte ich ihr dann.
Dulcinea
Düster blickte ich zu Boden und biss mir auf die Lippen. Genau wie bei mir. Es macht ihnen wohl Spaß, andere zu manipulieren und von dort wegzuholen, wo sie wirklich hingehörten!
,,Sie wissen ganz genau, wer hier die wahren Monster sind!", erwiderte ich hàsserfüllt. ,,Und Karai wird das auch wieder bewusst werden!"
Tiger Claw
Ich nickte. "Ja. Und wenn das nicht funktionieren soll, dann müssen wir es auf die harte Tour machen damit sie es wieder weiß. So sagt es Shredder jedenfalls.",fügte ich hinzu und sah zu ihr runter.
Dulcinea
auf die harte tour... wie meinte er das? etwa so, wie sie mich auf ihre seite geholt haben? aber wie hatten sie das angestellt? ich hatte keine ahnung, ich habe nur das gefühl, dass es alles andere als angenehm war!
gerade wollte ich ihn darauf ansprechen, als es wieder heftig an meine schläfen pochte und ich zusammenzuckte. kurz fasste ich mir an die schläfe und meinte mit einem zugekniffenen auge: ,,war diese... diese harte tour denn bei mir nötig?"
Tiger Claw
Ich öffnete den Mund, schloss ihn aber wieder direkt sofort. Wie sollte ich ihr das erklären? Ich konnte ihr doch nicht sagen dass sie mit einem Gehirnwurm manipuliert war und so auf unsere Seite war. Sie würde mich doch für verrückt erklären, wenn ich das so hinstellen würde. Ich schüttelte den Kopf und sagte dann mit fester, ernster Stimme: "Nein. Natürlich nicht."
Dulcinea
Einige Augenblicke schwieg ich und blickte ihn genau an. Er wollte etwas sagen, hatte es aber doch nicht getan sondern gezögert. Das kam mit etwas suspekt vor, aber welchen Grund sollte er haben, mich anzulügen? Wir waren jetzt immerhin Partner, da war Ehr
Re: 2er Rpg für Jule3000 und mich :3
von Jule3000 am 26.09.2019 15:42Tiger Claw
Ich errötete ein wenig, lächelte aber dennoch. Auch wenn ich nicht wusste was sie sagte, verstand ich was das wohl zu bedeuten hatte. Vorsichtig beugte ich mich zu ihr runter und drückte ihren zärtlich einen Kuss auf die Stirn. "Gern geschehen, Dulcinea!",flüsterte ich ihr zu.
Dulcinea
Ich mochte die Art, wie er meinen Namen aussprach. Sie war so beruhigend. Die Tatsache, dass er mich eben auf die Stirn geküsst hatte, verwirrte mich etwas. Aber ich war zu müde, um noch irgendetwas zu sagen. Mit meiner Pfote auf der seinen rollte ich mich etwas zur Seite und schloss die Augen. Es verging keine Minute, in der ich bereits in die Geistebene des Schlafens gewandelt war.
Raph: Zurück im Hauptquartier brachten Leatherhead und ich Donnie und Ella sofort in Donnies Labor. Sie waren zwar bei Bewusstsein, doch mein Bruder war so schwach und leichenblass wie ein Geist und wir mussten Ellas Blutungen stoppen. Während Rockwell gemeinsam mit Bella sofort ärztliche Maßnahmen traf stand ich an Ellas Liege und hielt ihre Hand mit der meinen fest umschlossen. Dabei wandelten meine Gedanken von ihr immer wieder zu Dulcinea und zurück. Gelegentlich war sie wirklich... etwas eigen. Doch sie in Shredders Händen zurücklassen zu müssen ließ selbst mich nicht kalt. Aber wir hätten sie nicht mehr retten können. Außerdem musste zuerst den Beiden geholfen werden. Behutsam drückte ich Ella einen Kuss auf die Finger. ,,Bleib stark, Wolfblood. Es wird alles gut, mein Liebling!", sagte ich leise zu ihr und strich ihr über den Kopf.
Ella: Ich nickte schwach und schmiegte mich kaum vernehmbar an seine Hand die schön meinen Kopf stréichelte. Ich wusste genau dass er Recht hatte. Aber ich konnte es nicht sagen da ich sowieso starke Schmerzen hatte.
Bella: Hektisch begann ich mit Rockwell eine Heilsalbe herzustellen. Rockwell gab mir die jeweiligen Pflanzen,
die ich dann in den Mörser legte und zusammenmengte.
Für Ella würde das reichen um die Verletzung zu heilen und eine Entzündung zu vermeiden. Bei Donnie würde es sich schwierig erweisen. Schließlich hatte er seine ganze Lebensenergie verloren und ich brauchte dafür meine ganze Kraft um die ihm wieder herzugeben.
Donnie
So mies hatte ich mich wirklich noch nie gefühlt! Es war mehr als Erschöpfung und tausend mal schlimmer wie ein Schwächeanfall! Ich schaffte es nicht mal, aufrecht zu sitzen, weshalb Leo mich erstmal behutsam auf die Liege drückte. Ich reckte den Hals ein wenig und blickte herüber zu Rockwell und Bella, die dort irgendetwas zusammenmixen. Sie verschwammen immer wieder vor meinen Augen und der gesamte Raum begann sich zu drehen. Stöhnend schloss ich die Augen und bedeckte diese zusätzlich mit meinen Händen. Was war nur passiert? Und wann hörte es endlich wieder auf!?
Dumpf hallte Rockwells Stimme in meinen Ohren. ,,Das ist die letzte Zutat, Isabella!"
Bella
Dankbar nahm ich das Eisenkraut von ihm und mixte auch das zusammen. "Danke Rockwell!",sagte ich. Dann war die Salbe auch schon fertig. Ich hob die kleine Schüssel und übergab sie Rockwell. "Trage die Salbe sorgfältig auf die verletzten Stelle auf. Schmiere sorgfältig die Wunde ein, sodass sie vollkommen verdeckt ist.",gab ich dem Doc die Anweisung. Dieser nickte und ging rüber zu Raph und Ella. Ich hingegen ging zu Donnie rüber und berührte seine Wange. "Es tut mir so leid, Donnie!",murmelte ich zu ihm. "Ich verspreche dir dass alles wieder in Ordnung kommt! Du wirst bald wieder fit sein!"
Raph
Als Rockwell mit der Schale auf uns zutrat, ging ich ein Stück zur Seite um ihm Platz zu machen. Gespannt sah ich dabei zu, wie er Ella die Heilsalbe behutsam auf die Einstichwunde auftrug. Ein Vorgang, bei der ich ihre Hand ein wenig drückte. Als Rockwell fertig war, ging er zwei Schritte zurück und meinte: ,,Jetzt heißt es, einen Augenblick warten. Die Wirkung der Heilsalbe müsste sofort eintreten."
Donnie: Schwach nickte ich, blickte zu ihr auf und rang mich zu einem Lächeln durch. ,,Das... das ist schon okay, Bella. Ich vertraue dir... voll und ganz!", erwiderte ich sanft, nahm ihre Hand von meiner Wange und drückte ihr einen kleinen Kuss auf. ,,Tu, was du tun musst..."
Ella: Ich nickte kurz und zuckte zusammen da es sehr brannte, doch dann entspannte ich mich und schloss einen Moment lang die Augen. Jetzt breitete sich eine wohlige Wärme aus und dann war der Schmerz weg.
Bella: Ich strich seine und legte die Hand dann auf seine Stirn, ehe ich mich tiefer zu ihm beugte. "Schließ die Augen, Liebster!",flüsterte ich zu ihm
Raph
Wie im Zeitraffer war nun zu sehen, wie die Wunde sich zu schließen begann und die kleine Narbe, die zurückblieb, ebenfalls langsam verblasste, bis nichts mehr zu sehen war. Wow! Das nannte ich mal eine Heilsalbe!
Ich trat wieder auf Ella zu und sah sie unsicher an. ,,Wie fühlst du dich?", wollte ich von ihr wissen.
Donnie: Gehorsam tat ich das was sie wollte und schloss die Augen. Das war nicht schwer, ich konnte sie eh nur sehr mühsam offenhalten. Ich versuchte, mich zu entspannen und meinen Atem ruhig zu halten. Es konnte losgehen, was auch immer sie vorhatte.
Ella: Vorsichtig hob ich den Arm auf und ab und bewegte die Schulter kurz, ehe ich dann Raph ansah und ihn anlächelte. "Alles super. Ich fühle mich sehr gut und meine Schulter tut auch nicht mehr weh!",stellte ich fest.
Bella: Ich strich sachte über seine Schulter, ehe ich sie zur Seite nahm und ihm einen Kuss auf die Stirn drückte. Genau in diesem Moment leuchtete sein Körper auf und er wurde von einem sanften Licht umhüllt.
Raph
Erleichtert atmete ich aus. Oh Gott sei Dank! Mir fiel ein regelrechter Felsbrocken vom Herzen! Ich hätte es mir nie verzeihen können, wenn das für Ella weitaus schlimmer als das ausgegangen wären. ,,Ich bin so froh, dass es dir wieder gut geht!", erwiderte ich, beugte mich zu ihr herunter und schloss sie in meine Arme.
Donnie: Als sie mich küsste, hatte ich so ein prickelndes Gefühl in der Stirn, dass sich schnell über meinen Kopf, meiner Brust und meinem ganzen Körper verteilte, während ich von einem wohlig weichen Licht eingehüllt wurde. Ein schäfchenweiches Gefühl breitete sich in meinem Herzen aus und ich spürte, wie meine Energie Stück für Stück in mich zurückkehrte. Befreit atmete ich aus und genoss ihren Kuss, während Bellas Magie mich weiterhin durchströmte und heilte.
Ella: Ich legte ebenfalls meine Arme um ihn und drückte ihn an mich. Ich bin so froh dass es mir wieder gut ging. Jetzt konnte ich ihn richtig abknuddeln und strich ihm behutsam über seinen Hinterkopf
Bella: So schnell das Licht aufgetaucht ist, desto schneller war es wieder verschwunden. Sacht löste ich mich von ihm und sah ihn an. "Wie fühlst du dich jetzt?",fragte ich ihn dann
Raph: Diese Strèìcheleinheit tat mehr als gut und ich ließ sie mir mit geschlossenen Augen gefallen. Ich roch ihren vertrauten, wohlriechenden Geruch und strich ihr sanft und gleichmäßig über den Rücken. Oh Ella! Mein ein und alles, mein hell leuchtender Stern in der Dunkelheit! Endlich war ich wieder der Alte und konnte sie ohne Probleme in meine Arme schließen!
Donnie: Zuerst war ich mir nicht ganz sicher. Probeweise setzte ich mich auf und bewegte ich meine Gelenke ein wenig. Es war wieder alles so, wie gewohnt! Und dieses seltsame Gefühl der Erschöpfung war ebenfalls verschwunden! ,,Ganz ehrlich?", sagte ich und blickte Bella an, ehe sich auf meinem Gesicht ein strahlendes Lächeln ausbreitete. ,,Ich fühle mich wie neugeboren!" Mit einem Satz sprang ich vom der Liege herunter, schlang die Arme um sie und hob sie einmal im Kreis in die Luft, bevor ich sie wieder absetzte und an mich drückte. ,,Ich fühle mich wie neugeboren!"
Ella: "Es ist alles wieder gut Raph!",redete ich leise auf ihn ein und stréichelte weiter seinen Hinterkopf. "Ich bin hier!"
Bella: Zuerst dachte ich schon dass es nicht geklappt hat und wollte den Kopf senken. Doch als er dann sagte dass es ihm besser ging, fiel mir ein Stein von Herzen und ich drückte mich an ihm. Die Tränen liefen mir über die Wangen. Ich konnte mein Glück einfach nicht fassen. "Oh Donnie! Mein Donnie!",flüsterte ich immer wieder hervor und schmiegte das Gesicht tiefer in seine Schulter
Raph
,,Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie froh ich darüber bin.", sagte ich mit dem Gesicht an ihrer Schulter gepresst, weshalb sich das etwas unverständig anhörte. Ich löste mich ein wenig von ihr und blickte sie einige Augenblicke nur an. Ein verliebtes Lächeln breitete sich auf meinem Gesicht aus. Dann beugtuch mich zu ihr herunter und küsste sie sanft auf die Lippen.
Donnie: Fest hielt ich sie in meinen Armen an sie gepresst und lehnte meinen Kopf auf ihren ab. Dann sah ich auf sie herunter und wischte ihr behutsam die Tränen aus dem Gesicht. ,,Bella!", hauchte ich leise und strahlte sie verzückt an. ,,Du... du hast es wirklich geschafft! Ich bin so unendlich stolz auf dich, meine kleine Zauberfee!"
Ella: "Ich auch...Mh..",wollte ich gerade sagen. Doch er unterbrach mich schnell mit einem Kuss. Und da konnte ich nich auch nicht mehr zurückhalten. Ich schloss meine Augen und erwiderte mit voller Hingabe und Leidenschaft den Kuss, während sich meine Arme um ihn schlugen und seinen Panzer zärtlich strichen.
Bella: "Verzeih mir dennoch was ich dir und den anderen angetan habe. Ich hätte niemals eure Lebensenergie genommen, wenn nicht diese verfluchte Wurm gewesen wäre.",flüsterte ich kaum hörbar hervor und sah ihn traurig an. Ich hatte immer noch ein schlechtes Gewissen wegen vorhin und ich hoffte dass ich damit was ich gemacht habe alle damit besänftigen konnte.
Raph
In den Kuss hineinlächelnd zog ich sie noch enger an mich und strèìchelte sanft über ihre Wange während die Berührungen ihrer Hände auf meinem Brustpanzer zärtliches Kribbeln hervorriefen. Mein Herz machte einen kleinen Sprung und gleich darauf einen riesigen Salto, immerzu abwechselnd. Jetzt waren wir wieder zusammen und niemand hatte irgendeine Macht über uns!
Donnie: ,,Schwamm drüber, Isa, Schatz!", meinte ich tröstend zu ihr und drückte ihr einen liebevollen Kuss auf die Wange, bevor ich ihr Gesicht in meine Hände nahm und sie intensiv anblickte. ,,Es war nicht deine Schuld! Wir wissen alle, dass du uns niemals schaden würdest, und ich weiß das auch! Und wenn Raph schon nicht gegen diese fiesen kleinen Biestern ankommt, dann wirklich keiner! Bitte... nicht mehr traurig sein!" Bekümmert legte ich den Kopf ein wenig schief. Ich konnte es nicht mitansehen, wenn sie traurig war. Ich liebte es, wenn sie lachte und ihr Gesicht strahlte, stärker und heller als alle Sonnen des Universums! Nicht, wenn es wie drei Tage Regen... Gewitterwetter aussah.
,,Und außerdem hast du es geschafft, uns wieder zu heilen! Und das ist die Hauptsache. Vielen Dank, Bella! Und dir natürlich auch, Rockwell!"
Ella: Bisher Gebiss ich den Kuss wirklich sehr und ich liebte Raph auch sehr. Aber dann fiel etwas ein was ich in den Hintergrund gestellt hatte. Sorgsam löste ich mich von ihm ind sah ihn an. "Wo ist Dulcinea? Geht es ihr gut?",fragte ich dann und sah ihn an.
Bella: Rockwell lächelte und winkte dann beschéiden ab. "Ach, nicht der Rede wert, Donatello! Hauptsache du bist wieder komplett in Ordnung!",sagte dieser dann und ging schnell und leise aus dem Labor um uns nicht zu stören. Dafür war ich ihm dankbar und lächelte wieder etwas.
Raph
Mit einem Male verschwand mein Lächeln und mein heiterer Gesichtsausdruck war wie weggebla?en. Wie sollte ich ihr sagen, dass wir sie in Shredders Hauptquartier zurücklassen mussten? Am das hatte ich noch gar nicht gedacht.
Mein Blick wanderte zu Boden. Ich war nicht fähig, ihr länger in die Augen zu sehen. ,,Ähm...", begann ich zögerlich, unterbrach mich dann aber selbst durch Schweigen.
Donnie: Es war schön, wieder den Anflug eines Lächelns auf ihrem Gesicht zu sehen. So gefiel sie mir schon etwas besser! ,,Ist das etwa alles, was du drauf hast?", fragte ich sie neckisch im Bezug auf ihr noch etwas dünnhäutiges Lächeln um das Eis zu brechen.
Ella: Ein ungutes Gefühl schlich sich durch mein Magen und zog sich um so mehr zusammen. Mit dieser Reaktion bekam ich eine Gänsehaut und eine kalte Hand klammerte sich um mein Herz. "Raph?",setzte ich nochnal an und sah ihn weiter an. "Was. Ist. Los?",betonte ich leise hervor.
Bella: Ich fing an zu grinsen. "Ey, willst du dich etwa mit mir anlegen, Freundchen?",fragte ich ihn und sah ihn frech an
Raph
Als ich meinen Blick hob, hätte ich ihn am liebsten sofort wieder angewandt. Aber jetzt bald alles nichts mehr, vormachen konnte und wollte ich ihr nichts! Außerdem ging mir die Angelegenheit ebenfalls ganz schön an die Nieren.
,,Ella, ich... es tut mir wirklich Leid, aber... Dulcinea... ist zurückgeblieben, damit wir eine Chance hatten, zu entkommen. Sie ist nach wie vor in Shredders Gewalt."
Donnie: Da! Da war es wieder! Dieses Strahlen, das ich so sehr an ihr liebte! Featuring dieses freche kleine und unglaublich süße Grinsen! Lachend hob ich abwehrend die Hände und erwiderte grinsend: ,,Oh, ich bitte dich, Kleine. Das würde ich niemals wagen!"
Ella: Ich sah ihn geschockt an. Nein! Das konnte doch nicht wahr sein! Unsere Rettungsaktion und alles was wir sonst getan haben...Alles umsonst! Dulcinea war noch bei ihnen. Ohne es zu merken kullerten ein paar kleine Tränen über meine Wangen und tropften von meinem Kinn hinab. "Sag dass das nicht wahr ist!",murmelte ich. "Sag dass das nicht wahr ist! Das glaube ich nicht!",flüsterte ich dann hervor.
Bella: Ich kicherte und klopfte ihn auf die Schulter. "Na komm schon! Du bist so ein Witzbold!",lachte ich dann.
Raph
Wenn sie nur ahnen könnte wie sehr ich mir wünschte, ihr etwas anderes zu sagen. Aber ich konnte es nicht. Ich konnte die Wahrheit in diesem Fall nicht verleugnen, so traurig sie auch war.
,,Sie wollte es so...", redete ich weiter, beugte mich vor und wischte ihr die Tränen behutsam aus dem Gesicht. ,,Wir hatten keine Chance, sie noch da rauszuholen. Es... es tut mir Leid, Ella!" Vorsichtig zog ich sie an mich.
Donnie: ,,Das bin ich gerne! Solange ich dich dadurch wieder zum Lachen bringe, ist mir alles recht!", erwiderte ich und ergriff ihre Hand, deren Finger ich mit meinen verschränkte und blickte sie liebevoll an.
Ella: Unfähig was zu tun schmiegte ich mich an ihm und drückte schluchzend mein Gesicht an seinem Brustpanzer. Ich konnte es einfach nicht glauben das dass wirklich geschehen ist.
Bella: "Das hast du auch geschafft, Donnie!",sagte ich leise zu ihn und lächelte ihn wieder glücklich an
Raph
Ich legte meine Arme um sie und drückte sie fest an mich, stumm ihrem Schluchzen lauschend. Es fühlte sich wie ein Hammerhieb auf mein Herz an, sie so traurig zu sehen und ich hätte in diesem Moment alles gesagt, was Ella aufhören ließe zu weinen. Aber was? Das war hier die Frage. Wahrscheinlich, weil es nichts gab um die ganze Sache schön zu reden.
,,Sssch...", flüsterte ich leise in ihr Ohr und strich ihr über den Hinterkopf. ,,Beruhige dich, Ella."
Donnie: ,,Und da bin ich sehr froh darüber!", erwiderte ich charmant, während ich gleichzeitig errötete. ,,Jetzt bist du wieder die kleine, süße, wunderschöne Elfe, die ich so sehr liebe!" Ich beugte mich lächelnd ein Stückchen vor und drückte ihr einen sanften Kuss auf die Nasenspitze
Ella: Aber ich dachte nicht daran mich zu beruhigen. Das war unmöglich! Und genau das sagte ich zu ihm: "Das ist unmöglich! Es tut weh! Es tut weh, Raph! Zu hören dass deine Freundin in den Fängen dieses Monsters noch ist schmerzt mir jetzt schon in der Seele!",flüsterte ich verzweifelt hervor.
Bella: "Ich liebe dich auch Donnie!",sagte ich zu ihm und küsste ihn auf die Wange. "Und zwar über alles!",fügte ich noch hinzu und stréichelte zärtlich seine Wange.
Raph
,,Ich weiß, dass es schmerzt, mein Liebling. Mir tut es doch auch weh, dass wir ihr nicht helfen konnten. Aber wir dürfen jetzt keine Schwäche zeigen. Shredder wird ihr sicher nichts antun. Und wenn sich die Gelegenheit gibt, dann boxen wir sie da raus, und zwar diesmal endgültig! Das verspreche ich dir.", erwiderte ich und blickte sie hilflos an. ,,Aber dafür brauchen wir dich, Ella."
Donnie: ,,Und ich dich noch sehr, sehr, sehr viel mehr!", hauchte ich leise, schloss die Augen und gab ihr einen liebevollen Kuss auf die Lippen. Meine Arme legten sich um ihre Taille.
Ella: "Meinst du...Donnie schafft es, falls sie dennoch im Einfluss des Gehirnwurms stehen sollte, ein Mittel herzustellen dass das ihr helfen kann?",fragte ich ihn dann leise und schniefte leise.
Bella: Ich lächelte in den Kuss hinein und legte endlich meine Arme um ihn. Ja. Das ist wahr! Ich liebte ihn unendlich sehr! Und unsere Liebe ist stärker als alle fremde Macht der Welt um die zu vernichten.
Raph
Das war eine gute Frage. Donnie hatte ja anfangs Schwierigkeiten gehabt, alleine die stoffliche Struktur der Chemikalie herauszufinden. Aber ich glaubte an ihm! Donnie bekam alles hin! So fiel es mir auch nicht schwer, sie aufmunternd anzulächeln und zu antworten: ,,Doch... ja, ich glaube ganz fest daran, dass er das hinbekommt. Donnie ist der beste Mann dafür. Wenn einer das schafft, dann unser Superhirn!"
Donnie: Dieses Gefühl der Wärme und der Geborgenheit, das wohl schönste Gefühl, welches ich je erfahren durfte, kehrte in meinen Körper zurück und durchströmte jedes einzelne noch so kleine Atom in mir. Intesiv küsste ich sie weiter und versuchte, es so lange wie nur möglich aufrecht zu erhalten. Doch ganz gelang es mir nicht. Etwas anderes ging mir noch im Kopf herum. Vorsichtig löste ich mich wieder von ihr. ,,Bella, ähm... sei mir nicht böse, aber ich muss... mich gleich wieder an die Arbeit machen, wegen... du weißt schon... den Gehirnwürmern."
Ella: Als er mich so anlächelte keimte in mir ein kleiner Hoffnungsschimmer auf und musste lächeln. Er hatte Recht! Ich durfte jetzt nicht aufgeben, sondern stark bleiben. Durch ihn hatte ich meine Familie wieder gefunden. Warum sollte es auch nicht mit Dulcinea das Gleiche sein. Wir werden es schaffen! Wir können das gemeinsam hinkriegen und Dulcinea gesund und munter wieder bekommen. Entschlossen sah ich ihn an und nickte entschlossen. "Du hast Recht! Ich werde ebenfalls nicht aufhören daran zu glauben bis wir sie wieder bei uns haben. Weil ich an uns glaube! An uns alle!"
Bella: "Natürlich nicht.",sagte ich zu ihm und half ihn auf. "Wenn du willst können wir auch gemeinsam an dem Gegenmittel gegen den Gehirnwurm arbeiten.",schlug ich ihm vor. Es war wenigstens etwas womit ich ihm dabei helfen konnte.
Raph
So kannte ich meine Ella! Stur, hartnäckig und ehrgeizig, zu allem entschlossen, wenn es darum ging, Gerechtigkeit walten zu lassen! ,,Genau das ist die richtige Einstellung, meine kleine Kämperin! Und egal was kommt, denk dran..." Ich griff zärtlich nach ihrem Link und hob es so hoch, dass ich in ihre Augen blicken konnte. ,,Ich bin immer bei dir und werde immer an deiner Seite kämpfen! Und dich niemals im Stich lassen! Vor allem Dingen: Niemals aufhören zu lieben!"
Donnie: Dankbar nickte ich. ,,Ja, Isa. Damit würdest du mir einen unglaublich großen Gefallen tun!" Sofort schwang ich mich auf meinen Bürostuhl und begann, in den Unterlagen zu suchen, die ich bereits zusammengestellt hatte. Aber dann hielt ich einen Augenblick inne und drehte mich nochmal zu ihr um. Ein sanftes Lächeln huschte über meine Lippen. ,,Ich bin froh, dass du hier bist!"
Ella: Diese Worte munterten mich umso mehr auf und ich fühlte mich wieder viel besser als vorher. "Dasselbe kann ich nur zurück erwidern, Braveheart!",sagte ich leise zu ihm. Dann bewegte ich mich langsam in seine Richtung. Er kam mir entgegen und unsere Lippen bewegten sich auch schon im nächsten Augenblick.
Bella: Mit einem Lächeln auf den Lippen trat ich zu ihm näher und legte meine Arme um ihn. Sanft lehnte ich meine Stirn an seine und sah direkt in seine rotbraunen Augen. "Das bin ich auch! Sehr sogar! Und ich werde dich nie wieder verlassen!",flüsterte ich zu ihm.
Raph
Langsam aber sicher beugte ich mich ebenfalls vor, als sie sich mit ihren Lippen mir näherte. Sanft legte ich ihr meine Lippen auf und begann, ihre zärtlich zu küssen. Diese Worte von ihr zu hören fühlte sich so unglaublich schön an und ich war froh, dass diesem Kuss diesmal keinerlei größerer, negative Gedanken im Weg standen. Wir konnten es genießen. Endlich.
Vorsichtig legte ich ihr meine Hände auf die Wangen und strèìchelte diese voller Liebe.
Donnie: Damit machte sie mich so unglaublich glücklich! Ohne sie wäre ich echt aufgeschmissen und wäre heute garantiert nicht der, der ich war. Bella hatte mein ganzes Leben vom 6. Lebensjahr an total beschwingt, ihm Flügel verliehen die ihm erlaubten, wie ein Adler durch die Lüfte zu fliegen und zu sehen, was die Welt alles für Geheimnisse barg.
,,Ich würde dich auch niemals so einfach gehen lassen!", erwiderte ich leise und lächelte.
Ella: Völlig überwältigt von seinem Kuss legte ich meine Arme um ihn und zog ihn noch enger an mich. Niemals lasse ich ihn allein! Und ich werde ganz bestimmt nicht zulassen dass mir wieder jemand was weg nimmt was mich glücklich macht. Dem würde ich mit Haut und Haar verspeisen. Dafür gebe ich Brief und Siegel dafür. Ich konnte eine ohne Raph mir einfach nicht vorstellen. Ich liebe ihn so sehr!
Bella: Ich schmiegte mich liebevoll an ihn und kuschelte meine Wange an seine. "Das ist gut zu wissen, denn ich habe nicht vor weg zu gehen. Denn ohne dich will ich nicht sein. Es kann keine Welt ohne dich nicht geben!"
Raph
Mein Herz schlug wie verrückt, als sie mich noch enger an sich zog und hielt den Kuss weiterhin aufrecht stehen. Ich wollte diesen Moment so lange wie nur möglich in Zeit einfrieren, bevor er wieder vorbei war.
Es würde uns noch viel unangenehmes bevorstehen. Und es war nicht gewiss, wie das beim nächsten Mal für uns ausgehen konnte.doch eines war klar: Das, was ich mit Ella hatte, würde ich mit meinem Leben verteidigen! Mit ihr hatte ich endlich jemanden gefunden, für den ich einfach alles riskieren würde, ohne mit der Wimper zu zucken. Sie war mein Leben. Und das würde ich mir niemals von irgendjemanden zerstören lassen!
Donnie: ,,Oh Bella... das.. das hast du jetzt schön gesagt, mein Liebling!", erwiderte ich und lehnte meine Stirn einen Augenblick an ihre. Sah ihr in ihre leuchtenden, haselnussbraunen Augen, in der ich mich in einem unendlichen Sternenhimmel verlor. Vorsichtig beugte ich mich zur Seite hin etwas vor und flüsterte in ihr Ohr: ,,Und du bist meine Welt, Bella. Meine Welt und mein Herz!"
Ella: So schön der Kuss auch war, musste ich ihn schweren Herzens wieder lösen um Luft zu holen. Atemlos sah ich ihm in die Augen und lächelte ihn an. "Raph, ich liebe dich! Vergiss das bitte niemals! Egal was auch passiert: Du bist was du bist! Nämlich mein Freund und die Liebe meines Lebens!",flüsterte ich leise zu ihm und drückte seine Hand die ich in meine genommen habe.
Bella: Als ich das hörte, strahlte ich übers ganze Gesicht und wandte ein wenig zur Seite und sah ihn lächelnd an.
Raph
Verträumt blickte ich sie an. Nicht zu fassen, dass ich solche Worte mal für schmalzig und extremst kitschig gehalten hatte, obwohl sie so... so wunderschön waren und in mir einen Erdrutsch der Gefühle auslösten. Vielleicht hatte ich sie nur deswegen so beknackt gefunden, weil ich nie jemanden gehabt habe der mir sagte, dass er mich liebte. Ich war froh, diesen Jemand in Ella gefunden zu haben und der zu sein, den sie ihre Liebe geben konnte.
Sanft legte ich meine zweite Hand auf ihre, die in meiner lag und blinzelte ein wenig. ,,Es wird gar nichts passieren, Geliebte. Weil ich niemals zulassen werde, dass dir irgendwelches Leid angetan wird. Du bedeutest für mich absolut alles und wenn ich dich nicht an meiner Seite weiß... fühle ich mich so... leer und unvollkommen... Ich kenne dieses Gefühl gut."
Vor Ella war der Einzige, dem ich mich wirklich öffnen konnte Slash, damals noch meine Hausschildkröte Spike. Ihm konnte ich alles erzählen, wenn mir etwas auf der Seele lag. Er war meine Bezugsquelle, mein Halt. Und als er dann mutiert wurde und verschwand... war es, als würde ein Teil von mir fehlen und ich baute mir einen Zaun um mein Herz herum. Ella war es gelungen, diesen Stück für Stück wieder einzureißen.
Für einen Moment blickte ich zu Boden, dann wieder zu ihm auf. ,,Du bist in der Hinsicht nicht nur meine Freundin. Also... die Art Freundin, die ich über alles liebe. Sondern meine beste Freundin, mit der ich über alles reden kann, über meine Ängste, Sorgen und... Gefühle! Du baust mich auf, wenn ich strauchele. Und wenn ich doch mal auf der Frèsse liege gibst du mir einen Tritt in den Hintern und sagst mir, dass ich wieder aufstehen soll." Ich musste kurz lachen.
,,Du bist... für mich so viel. Ich bin in Dingen von dir abhängig, von denen ich noch nicht einmal weiß. Und das werde ich niemals kampflos aufgeben, Ella, hörst du? Niemals!"
Donnie: Ich legte ihr meine Hand unter ihr Kinn und zog dieses zu mir herüber, sodass ich sie wieder direkt ansehen konnte. ,,Hey, kleine Fee. Wenn du schon so strahlst, dann lass es mich wenigstens sehen!", erwiderte ich schmunzelnd.
Ella: Also...darüber war ich jetzt...wirklich baff! Diese emotionale und romantische Seite kannte ich ja noch wirklich gar nicht von ihm und seine Worte rührten mich so sehr dass ich selbst, Raphaela Raichand, es nicht besser beschreiben oder in Worten fassen konnte. Und es ließ mein Herz so schnell schlagen, dass es fast aus meiner Brust springen wollte. "Oh...Raph...ich...",hauchte ich gerührt hervor und fiel ihm dann um den Hals. "Was du da sagst bedeutet mir so viel Liebster! Ich kann dir gar nicht sagen wie dankbar ich dir bin dass ich dir über den Weg laufen durfte." Ich grinste. "Obwohl es fast dazu gekommen wäre dass ich noch zu einem Wandteppich geworden wäre.",fügte ich dann hinzu.
Bella: Ich kicherte wieder und schloss kurz die Augen. Dann öffnete ich sie und sah ihn aus strahlenden, glücklichen Augen wieder an. "Besser?",fragte ich ihn
Raph
Stimmt, als wir mit dem Partybus in New York eingedrungen waren und ich sie kennenlernte, hatten wir sie in ihrer Wolfgestalt fast über den Haufen gefahren. Naja... fast! Nur gut, dass meine oft ,,impulsiven" Reflexe doch auch mal für was gut waren. Und das nicht nur für Ohrfeigen und Kopfnüsse!
Ich konnte nicht anders, musste grinsen. ,,Aber eben nur fast! Gut, dass ich so schnell reagiert habe!"
Donnie: ,,Sehr viel besser!", erwiderte ich und legte den Kopf etwas schief. Sie war so wunder, wunderschön! ,,Wenn du lächelst, bist du das schönste Wesen dieser Welt, und auch von Avalon!"
Ella: "Und ich bin froh darüber! Ich weiß nich wie du ausgestiegen bist und versucht hattest mich fort zu scheuchen.",erinnerte ich ihn daran und lachte dann leise.
Bella: Ich schmunzelte. Genau diese Worte hatte mir Tamani auch gesagt, bevor er mir seine Liebe gestanden hatte. Aber ich sagte das nicht, sonst würdeer sich darüber ärgern und das wollte ich nicht. "Das ist so süß von dir, wenn du das sagst. Da werde ich noch rot!",sagte ich und erötete wirklich.
Raph
,,Ja, weil ich dachte, du wärst irgendein wildes Tier aus dem Wald. Aber als du dann zu Reden begonnen hast... und deine menschliche Gestalt angenommen... dann hast du allmählich begonnen, mir mein Herz zu stehlen.", fügte ich mit einem mildem Lächeln hinzu.
Donnie: ,,Sehr gerne!", erwiderte ich strahlend. ,,Ich finde es süß, wenn du rot wirst. Du leuchtest dadurch noch mehr als vorher. Und... dieser Rotstich an deinen Wangen sieht wirklich hinreißend an dir aus!
Ella: Ich strich ihm über die Wange und nickte. "Ja. Ich erinnere mich. Und ich kann mich noch wirklich sehr gut erinnern was du für ein Gesicht gezogen hast als du mich das erste Mal in Menschengestalt gesehen hast!",sagte ich zu ihm.
Bella: Ich berührte sacht meine Wange und sah dann zu ihm hinunter. "Wenn du meinst, dann wird das wohl stimmen.",sagte ich zu ihm
Raph
Versonnen lächelte ich. ,,Oh ja! Du hast mich echt buchstäblich vom Hocker gerissen!", erwiderte ich und tippte ihr neckisch auf's Näschen. Ich erinnerte mich, als ob es gestern gewesen wäre. Als Anstatt des weißen Wolfes auf einmal das bildhübscheste, unglaublichste Mädchen vor mir stand, das ich je in meinem Leben gesehen hatte. Ich erinnerte mich an die Art, wie sie ihre Haare nach hinten geworfen hatte und die Augen aufgeschlagen hatte, die mir einen Einblick in das schönste Farbenspiel meiner Lebens ermöglichten.
,,Und danach haben wir dich an Bord unseres Partybuses aufgenommen, um mit deiner Hilfe den Sansei zu finden!"
Donnie: ,,Natürlich stimmt das, was ich sage! Zu... 92,01 Prozent... Aber bei dir bin ich mir zu 1775 Prozent sicher!", antwortete ich und strich sanft über ihre Fingerkuppen, die auf meiner Wange lagen. Behutsam legte ich dann meinen Arm um ihre Schultern.
Ella: "Und ohne meine Hilfe hättet ihr Splinter niemals gefunden!",sagte ich dann und grinste verschmitzt.
Bella: Ich schaute liebevoll zu ihm hinunter und küsste ihn kurz auf die Nasenspitze. "Du bist immer so süß, weißt du das eigentlich, Donnie?",fragte ich ihn dann lächelnd.
Raph
,,Nun ja...", erwiderte ich und räusperte mich, verhämmend und protestierend. ,,Sagen wir, es hätte uns die Suche erschwert... Aber in dem Sinne hast du recht. Ohne deine Hilfe wären wir nie dort hingekommen, wo wir jetzt wären!" Das stimmte auch. Wäre Ella die einigen Male nicht gewesen, wären wir verdammt aufgeschmissen gewesen und hätten keine Chance gehabt.
Donnie: Etwas schläfrig schloss ich meine Augen und gurrte ganz leise wie eine Taube. ,,Das wurde mir so in die Wiege gelegt!", erwiderte ich scherzhaft ernst . ,,Und das aus deinem Mund nochmal zu hören ist tausenmillionenmal besser!", meinte ich und lächelte schmal.
Ella: Ich nickte und schmiegte mich müde an ihn. "Und jetzt bin froh mit dir zusammen zu sein! Ich frage mich wie es wohl gewesen wäre, wenn wir uns nicht begegnet wären.",sagte ich leise zu ihm ind kuschelte nich noch etwas weiter an ihm.
Bella: Ich bemerkte dass er schläfrig wurde und musterte ihn. "Du siehst so müde aus, mein Liebling. Besser du solltest dich hinlegen erstmal ausruhen."
Raph
,,Das will ich mir gar nicht vorstellen!", antwortete ich und schüttelte leicht den Kopf, während ich meinen Arm vorsichtig um sie legte und hielt sie an meinen Brustpanzer gedrückt. Behutsam strèìchelte ich ihr durch ihr Haar. ,,Ich bin froh, dass alles so gekommen ist, wie es ist. Ich möchte mir nicht ausdenke, was wäre, wenn ich die hätte kennen lernen dürfen!" Sanft lehnte ich mein Kinn auf ihren Kopf und schloss die Augen.
Donnie: Das sollte ich vielleicht wirklich, damit mein Geist wieder zu 100% auf den Damm kam, aber ich zweifelte ob ich mit das in der jetzigen Situation wirklich erlauben konnte.
,,Das geht nicht...", widersprach ich, doch als ob mein Körper das Gegenteil behaupten wollte, überkam mich ein herzhaftes Gähnen. Als dieses verklungen war, fügte ich hinzu: ,,Ich muss mich... um das Serum kümmern..."
Ella: Ich nickte still und kuschelte mich in seine Arme. Wie lange ich seinen beruhigenden Klängen der Stimme gehört habe, wusste ich nicht mehr, denn im nächsten Moment wurde ich müde und schlief dann kurzerhand an.
Bella: "Oh nein, Freundchen!",meinte ich dazu. "Du ruhst dich erstmal aus!",sagte ich und nahm den Schraubenschlüssel zur Seite. "Liebling, du bist völlig erschöpft. Bitte tu mir diesen Gefallen!",sagte ich leise zu ihm
Raph
Ich kam mit dem Schauen nicht mit, dann war sie plötzlich in meinen Armen eingeschlafen. Die Strapazen waren ihr dann wohl doch etwas zu viel, was ich sehr gut nachvollziehen konnte. Liebevoll lächelte ich auf sie herab und drückte ihr einen Kuss auf die Schläfe bevor ich sie wieder an mich drückte. ,,Träum schön, Sundaàrta.", hauchte ich ihr leise ins Ohr und schmiegte mich behutsam an sie.
Donnie: Eigentlich wollte ich wieder widesprechen, aber ich musste mir eingestehen, dass es wirklich besser war, mich zu schonen. Auch deswegen, weil ich Bella den Gefallen wirklich tun wollte. Ihr zu Liebe.
Ergeben seufzte ich dauer und gab dann endlich nach: ,,Also schön, Bella, du hast gewonnen." Ich streckte mich ein wenig. ,,Vielleicht wären ein paar Mützen Schlaf wirklich das Beste."
Bella: "Sehr schön!",sagte ich zufrieden und nahm seine Hand. "Dann komm. Ich bring dich in dein Zimmer.",sagte ich und zog ihn mit mir mit.
Leo: In der Zwischenzeit hatte ich Meister Splinter Bericht erstattet und erzählt was sich zu getragen hatte. Danach habe ich es auch Karai erzählt. Jetzt saßen wir gemeinsam, allein, im Dojo und sagten nichts. Keiner von uns wagte etwas zu sagen.
Donnie
Gehorsam ließ ich mich von ihr in mein Zimmer mitziehen. Dort angekommen führte sie mich zum Bett und ließ mich darauf Platz nehmen. Es hatte etwas angenehmes, hier zu im warmen, weichen Bett zu sein und erst dort fiel mir auf, wie müde ich wirklich war.
Karai: Stumm lehnte ich sitzend an dem Baum des Dojos und starrte sorgenvoll geradeaus. Das war also sein Plan. Er wollte irgendjemandem mit dem Serum dazu benutzen, um sich endlich an seinen Feinden zu rächen. Und um mich wieder auf seine Seite zu ziehen. Aber das wird niemals wieder passieren!
Etwas ratlos blickte ich auf zu Leo. Er schwieg, genauso wie ich. Aber ich war die, die das Schweigen beendete. Ich hàsste Schweigen!
,,Es ist wirklich auswegslosss, oder?"
Bella: Ich legte die Hand auf seinen Brustpanzer und drückte ihn vorsichtig in die Kissen. Dann deckte ich ihn behutsam mit der Decke zu. "Ruh dich aus! Ich bleibe so lange bist du eingeschlafen bist und passe weiter auf dich auf!",flüsterte ich ihm zu und strich ihm zärtlich über den Kopf
Leo: Ich seufzte. "Wenn Donnie ein Heilmittel findet dafür, kann es nicht soweit kommen." Ich ballte die Hand zur Faust. "Ich hoffe nur dass wir Dulcinea da nich rechtzeitig da raus holen können bevor es zu spät ist!",meinte ich dann.
Donnie
,,Das ist lieb von dir. Danke, Bella!", flüsterte ich mit tonloser Stimme, während ich mir ihre Strèìcheleinheit gefallen ließ. Im Bett liegend drehte ich mich etwas und schmiegte mich an sie. Ihre Nähe zu spüren tat gut. Und ich war froh, dass sie jetzt bei mir war. Müde kuschelte ich mich an sie und mein Kissen und schloss meine Augen.
Karai: Ich zog meine Arme noch enger um meine Beine und stützte meinen Kopf auf meine Knie. ,,Darauf würde ich aber nichts wetten...", erwiderte ich zögernd. ,,Shredder macht keine langen Konzsssepte. Er kann sssie verschont haben. Noch. Doch auch nur, damit sssie einen anderen Zweck für ihn erfüllt. Oder d hat sssie..." Es zuende zu sprechen, vermied ich. Ich wollte nicht pessimistisch sein und ihm jeden Funken Hoffnung rauben. Aber Shredder war so.
,,Vielleicht haben wir ja doch noch eine Chance." Ich blickte den Baumstamm hoch nach oben zum Wipfel des Blätterwerkes.
Bella: Kaum hatte er die Augen geschlossen, begann ich auch schon eine Melodie zu summen. Dieses alte Lied stammte aus einer alten Zeit, als Avalon noch jung war und Oberon noch regiert hatte. Außerdem hat es mir meine Mutter jeden Abend vorgesungen, wenn ich nicht einschlafen konnte.
Leo: "Ich hoffe es auch, Karai.",sagte ich leise zu ihr und schwieg weiter. Aber anders konnte ich es mir nicht erklären. "Am meisten tut mir Ella leid. Sie hat in Dulcinea auf geschaut. Und sie...hat in ihr auch ein Vorbild oder so was ähnliches in ihr gefunden.
Donnie
Still lauschte ich Bellas Melodie, die sie ganz leise zu summen begann. Sie war schön. Eine hübsche, kleine Melodie, die einem das Gefühl gab, abzuheben und durch einem unendlichen, sternenübersäten Nachthimmel zu fliegen. Ein kleines Lächeln breitete sich auf meinen Lippen aus. ,,Schöne Melodie...", murmelte ich leise.
Karai: Schwach nickte ich. Ja, Ella war mit Dulcinea besonders dicke, ebenso umgekehrt. ,,Dulcssinea ist eine hervorragende Kriegerin die weiß, wofür und warum ssssie kämpft! Und für wen. Ich kann verstehen, dass Ella sich Sorgen macht. Ich tue es auch. Wir müssssen uns einfach vergewissern.", erwiderte ich. Das war das einzige, was wir tun können, sobald Ella und Donnie wieder vollständig da waren.
Bella: Ich summte noch weiter, ehe ich zu ihm hinunter sah. "Das hat mir meine Mutter beigebracht. Ein sehr altes Lied aus König Oberon's Zeit.",erzählte ich ihm leise.
Leo: "Also Ella war am Boden zerstört als sie die Nachricht erfahren hat. Rockwell hat mir erzählt wie sie es ihm gesagt hat. Sie war völlig fertig.",fügte ich noch hinzu und sah sie an. "Ich kann es ihr nicht übel nehmen, aber ich mache mir ja auch Sorgen."
Donnie
Also ein avalonisches Elfenlied. Das würde die Melodie erklären. So eine Sinfonie war nicht von dieser Welt, dafür war sie viel zu erfrischend und in sich gekehrt zu gleich. ,,Es ist wunderschön...", hauchte ich mit geschlossenen Augen und ergriff vorsichtig ihre Hand.
Karai: Mein Blick richtete sich zu ihm auf und ich erkannte die Angst des Ungewissen in seinen Augen. Jeder trug diese heute in seinen Blick. Ich hatte mit Dulcinea zwar nie besonders viel gemein gehabt, aber denoch versetzte es mir einen Stich in der Brust, dass sie jetzt in den Fängen dieses Monsters war.
Vorsichtig schielte ich zu Leos Hand, die neben ihm auf dem Boden ruhte. Behutsam legte ich meine Hand auf diese ab. ,,Ella hat sich keine Sorgen zu machen, genauso wenig wie wir alle. Wir werden Dulcinea herausssholen. Und dann wird Shredder bezahlen!", meinte ich bekräftigen und fügte etwas leiser hinzu. ,,Wir schaffen das. Gemeinsssam."
Bella: Ich schmunzelte und drückte seine Hand. "Ich weiß. Und es freut dass es dir gefällt. Du bist auch der Einzige der mich jemals singen gehört hat.",gestand ich ihm leise und wurde vom diesen Geständnis leicht rot.
Leo: Als sie meine Hand berührte, zuckte ich kaum vernehmbar und sah mit leicht erröteten Wangen an. "Nun...",stammelte ich hervor und räusperte much verlegen, nachdem ich meine auf ihre gelegt habe. "Das will doch wohl auch meinen. Schließlich gab es kein Hindernis dass wir überwunden haben und dieses werden wir auch noch schaffen."
Donnie
,,nicht?", fragte ich verwundert und blinzelte erstaunt. du hast eine so wunderschöne singstimme. warum singst du dann nicht so oft?" das wollte ich wirklich wissen. bella hatte wirklich das potenzial für eine talentierte sängerin. wieso machte sie dann nichts drauß?
karai: ein kurzer schauer durchjagte mich, als ich seine hand auf meiner spürte. einen moment starrte ich geistesabwesend auf unsere hände, dann schüttelte ich meinen kopf etwas um wieder zur besinnung zu wandte meinen kopf wieder ab. seine hände ließ ich dabei noch bei den seinen. ,,ich hoffe, du hast recht leo. ich hoffe esss wirklich."
Bella: "Tja...was glaubst du denn, wie viel Kraft es mir gekostet hat dir das überhaupt vor zu singen? Ich singe nämlich nicht bei so vielen Leuten.",gestand ich ihm.
Leo: "Ich auch, Karai. Ich auch..",murmelte ich mehr zu mir selbst als zu Karai. Verlegen senkte ich den Kopf zu Boden und wagte es nicht sie anzusehen. Mein Herz klopfte jetzt schon wie wild.
Donnie
Oh! War die etwa schüchtern? Das hatte ich gar nicht gewusst! ,,Ach so?", murmelte ich leise und drehte mich wiedernein wenig. ,,Aber... Bella, du bist so eine talentierte Sängerin. Du könntest aus deiner Stimme wirklich was machen!"
Karai: ,,Leo..?", sagte ich leise und blickte wieder zu ihm. Intensiv blickte ich ihm in seine hübschen, blauen Augen, die mich an die Farben des Himmels und des Meeres erinnerten. Ohne den Blick von ihm abzuwenden lehnte ich meinen Kopf an den Stamm des Baumes an. ,,Danke, dass du mich nicht aufgegeben hast.. ich wüsste nicht, was ich ansonsten alleine tun sollte..."Eigentlich wusste ich das genau. Aber es war schön zu wissen, dass ich an dem Platz war, an dem ich hingehöre.
Bella: "Glaub mir, Donnie. Den Ruhm oder so will ich nicht. Ich habe dich und das reicht mir schon. Ich singe lieber allein oder nur für dich. Und ich singe nur zum Spaß.",meinte ich dazu und stréichelte weiter seine Wange.
Leo: Ich blickte auf und sah sie erwartungsvoll an, was sie sagen wollte. Dann wurde ich rot und sah weg, schielte aber dennoch zu ihr rüber. "Das...das ist schon in Ordnung! Ich...ich meine wir sind eine Familie und da müssen alle zusammenhalten. Selbst wenn es sich um unseren gemeinsamen Feind handelt, halten wir alle zusammen und lassen keinen zurück.",sagte ich dann zu und guckte wieder zu ihr rüber.
Donnie
das nahm ich als kompliment! wenn sie nur so ungern sang, es dann aber doch für mich tat, dann war das ein ausgesprochen schönes geschenk. ich spürte, wie meine wangen sich rot färbten und küsste ihre fingerkuppen behutsam mit meinen lippen. ,,das weiß ich zu schätzen, bella! vielen, vielen dank! ich kann gar nicht sagen, wie viel mir das bedeutet!"
karai: ein kleines lächln breitete sich auf meinen lippen aus. ,,das ist süßsss von dir, leo...",sagte ich leise, hielt dann jedoch sofort die luft an und hätte mir am liebsten die hand auf den mund gehalten. hatte ich das gerade wirklich gesagt..?
ich merkte, wie mein bauch zu kribbeln begann und auch, wie meine porzellanweiße schlabgenhaut an den wangen einen sanften rosastich farbe bekam. etwas verlegen strich ich mir eine haarsträhne hinter mein ohr und wandte den blick wieder ab. ,,alssso... ich weiß das wirklich zu ssschätzen..."
Bella: "Mir auch Donnie. Du kannst dir nicht vorstellen wie viel mir das alles bedeutet.",sagte ich zu ihm und lächelte ihn an. "Nun schlaf jetzt. Du brauchst jede Energie um wieder für den Kampf bereit zu sein.",meinte ich dann zu ihm.
Leo: Auch ich wurde etwas rot im Gesicht und sah sie ungläubig an. Süß! Sie fand mich süß! Und wie sie jetzt vor mir saß! So zart, so zerbrechlich und auch so...süß. Das ließ mein Herz noch höher schlagen, auch wenn es schon so hoch schlägt wie eine Busch.trommel.
Donnie
,,Ja..", stimmte ich zu und schloss wieder meine Augen. Erneut rollte ich mich ein wenig zur Seite, wobei ich Bellas Hand nicht losließ. Sanft verschränkte ich unsere Fìnger miteinander und legte diese an meine Wange. Ich wollte, dass sie hier bei mir blieb. Und mir den Weg in einen hoffentluch traumlosen und soweit ruhigen Schlaf wieß. So lag ich an Bella gekuschelt in meiner Bettdecke eingemummelt. Keine Sekunde später war ich eingeschlafen.
Karai: Sprachlos blickte ich ihn weiterhin an. Gott, seine Augen waren... so... so schön! Ich hatte das Gefühl, wenn ich mich jetzt vorbeugen würde, weit genug, könnte ich wie in Wasser in sie hineinspringen und in die Tiefe tauchen. So weit, dass alles um uns herum, alle Sorgen, jeder Kummer, jeder Stress nicht mehr so wichtig war. Und nur bei Leo zu sein und...
Halt! Was um alles in der Welt dachte ich da nur!? War ich plötzlich verrückt geworden??
Erst als ich mich aus meiner Trance wieder in die Realität zurückholte registrierte, dass unsere Gesichter nur noch wenige Zentimeter entfernt waren. Einen Augenblick hatte ich tatsächlich das Bedürfnis, diese paar Zentimeter zu überwinden, besann mich dann aber wieder. Nein! Das war nicht der richtige Moment für.... was?
Hastig wandte ich mich wieder ab, blieb einen Moment wie erstarrt sitzen und erhob mich dann wieder von meinem Platz neben ihn. ,,Es... es tut mir Leid, Leo. Aber... aber..."
Bella: Sanft strich ich nut der freien Hand über seinen Kopf und machte solange weiter. Er schlief zwar, aber ich konnte und wollte ihn jetzt nicht allein lassen. Donnie brauchte mich jetzt! Und ich? Ich brauchte ihn auch am allermeisten. Von jetzt an werde ich auf ihn aufpassen und ihn beschützen! Niemals werde ich ihn verletzen! Niemals!
Leo: Ruhig und stumm stand ich ebenfalls auf und sah sie intensiv an. "Was aber?",fragte ich leise und in einer ruhigen Stimme. "Was tut dir leid? Was nur?",flüsterte ich leise zu ihr und kam einen Schritt näher.
Karai
Aus minimal geweiteten Augen blickte ich ihn an, während mein Mund einen Spalt weit offen stand. Ich wollte einen Schritt zurücktreten, war jedoch unfähig, mich von der Stelle zu bewegen. So ließ ich zu, dass er einen Schritt näher kam. Im Nachhinein fiel mir auf, wie dämlich das gerade geklungen hatte. ,,Nun...", begann ich, ,,das... das eben tut mir Leid. Es ist jetzt ein unguter Moment und ich wollte keinesfalls..."
Leo
Ich unterbrach sie. "Glaubst du etwas mir tut es leid. Dass es zu diesem Moment gekommen ist?",fragte ich sie ruhig. "Ich finde das nicht! Ich bereue nicht eine Minute hier mit dir unter dem Baum gesessen zu haben und mit dir zu reden. Das bereue ich nicht ein einziges Stück. Und das solltest du auch tun! Schließlich bist du mir sehr wichtig Karai. Mehr als das!",fügte ich dann hinzu und sah weiterhin mit diesem intisiven Blick an.
Karai
Mit glänzenden Augen schaute ich zurück. Ich... ich fühlte mich gerade so verwirrt und unbeholfen... etwas, was ich grundsätzlich verachtete! Dennoch... fühlte es sich sehr schön an. Und seine Worte lösten etwas in mir aus. Es war Herzklopfen.
War ich ihm etwa tatsächlich so wichtig..? Das konnte ich mir kaum vorstellen! Aber ich war weder in der Lage einen klaren Gedanken zu fassen, noch richtig zu atmen.
,,Du... du bisssst mir auch sehr wichtig, Leo. V-verdammt wichtig! Wenn du nicht in mein Leben getreten wärssst... ich... ich... jetzt nicht dort, wo ich immer hingehört habe. Bei meiner richtigen Familie. Und... bei dir!"
Zuerst musste ich sortieren, was ich da gerade gesagt habe. Doch je klarer es mir wurde, desto froher war ich, dass ich es gesagt hatte. Ich lächelte milde.
Leo
"Gut!",sagte ich und lächelte zaghaft, ehe ich noch einen Schritt auf sie machte und meine Hand auf ihre Wange legte. "Ich hatte gehofft dass du das sagen würdest!",flüsterte ich in ihre Richtung.
Karai
Seine Hand lag auf meiner Wange. Und diese Geste löste in mir so vieles mehr als nur Herzklopfen aus. Es fühlte sich berauschend an. Und als ob es so sein sollte, dass wir so dastanden. Ich blinzelte ein wenig mit den Augen. ,,Wie meinst du dasss?", wollte ich von ihm wissen.
Leo
Oh, am liebsten hätte ich sie jetzt geküsst. Was hätte ich nicht dafür alles gegeben. Aber...ich konnte es nicht. Noch nicht! Stattdessen löste ich meine Hand von ihrer Wange und legte die Arme um sie. Sanft drückte ich sie an mich. "Ich wusste es halt einfach! Aber mein Herz sagt mir dass das hier vollkommen richtig ist.",flüsterte ich in ihr Ohr.
Karai
Den warmen Klang seiner Stimme so nah bei mir zu spüren war etwas vollkommen neues, was ich... nicht eindeutig festlegen konnte. Ich wusste nur, dass ich nicht viele Menschen so an mich heranließ, doch bei Leo hatte ich so ein Gefühl der... absoluten Geborgenheit.
Sachte legte ich mein Kinn auf seine Schulter, meine Schläfe lehnte ich sanft an seinen Kopf und ich schloss die Augen. ,,Vielleicht ***st du recht.", flüsterte ich ebenso leise, während meine Hände sich auf seinen Rückenpanzer legten. ,,Ich weiß zwar nicht, ob es mein Herz issst, das das sagt, aber ich denke auch, dassss daran nichts falsch sein kann."
Leo
Ich lächelte leicht und strich ihr sanft über den Rücken. Eine Hand hatte sich auf ihr Haar gelegt, die sich erstaunlicherweise sehr weich anfühlten. "Das ist schön zu hören.",murmelte ich leise zurück.
Karai
Ein strahlendes Lächeln breitete sich auf meinen Lippen aus. Verwunderlich, das ich jetzt zu einem Lächeln dieser Art fähig war, aber ich konnte nicht anders. Ich musste mir eingestehen, dass Leos Wesen, die Wärme seiner Umarmung die er mir gab mich unendlich glücklich machte. Dennoch... genügte das, um meine Menschlichkeit aufrecht zu erhalten und die Schlange zu stoppen, die mehr und mehr Besitz von meiner Menschlichkeit ergreift und diese... auffrisst..?
Trotz Leos kräftige Arme, die um mich lagen, spürte ich mit einem Male Unbehagen in mir aufsteigen. Vorsichtig erhob ich meinen Kopf von seiner Schulter und blickte ihn unsicher an. ,,Leo? Denkst du, ich... ich kann hier mit euch zusammenleben, ohne mit der Konsequenz leben zu müssen... euch weh tun zu können...?"
Leo
Ich schaute in ihre Augen und legte eine Hand auf ihre Wange und lächelte sie an. "Natürlich. Du kannst mit ins allen zusammenleben. Donnie wird schon ein Retromutàgen für dich fertig kriegen und dann wird alles gut.",meinte ich zu ihr. "Und so lange bleibst du hier...bei mir!" Das letzte Wort habe ich ganz leise gesagt, da ich näher gekommen bin und gab ihr einen Kuss auf die Stirn
Karai
Unwillkürlich hielt ich sie Luft an. Mein Reflex wieß mir an, zurückzuweichen, doch alles was ich spürte waren Leos Lippen auf meiner Stirn. Der Kuss dauerte nicht lange und selbst als seine Lippen sich wieder entfernten spürte ich sie noch eine ganze Weile lang. Mit großen Augen blickte ich zu ihm auf und spürte, wie ich errötete. ,,L-Leo...", hauchte ich mit tonloser Stimme. Nein, ich errötete nicht nur, meine Wangen glühten regelrecht.
Leo
Ich löste mich dann von ihr und sah sie sanft lächelnd an. "Ja, Karai?",fragte ich sie und schaute sie erwartungsvoll an.
Karai
Ich wusste nicht, was ich tun sollte. Jedes Wort, jede noch so kleine Bewegung könnte alles ruinieren und uns aus dieser merkwürdig schönen Situation hinauskatapultieren, aber wenn ich jetzt nicht sagte und stattdessen weiterhin schwieg, kam ich mir selbst wie eine Idiótin vor. Vermutlich hätte ich mir das früher überlegen sollen, bevor ich den Mund aufgemacht habe. Mit hochroten Wangen und Samba klopfendem Herz blickte ich zu ihm auf. Nein. Mir fiel nichts ein, was ich jetzt noch sagen könnte. Es passte einfach nichts.
Ohne es zu registrieren näherte ich mich ihm einige Zentimeter. Ich konnte nun ganz klar seinen Atem spüren, und alles wofür ich plötzlich nur noch Augen hatten waren seine Lippen. Es machte mich neugierig. Wie fühlte sich sowas an? Wie war es, von jemanden geküsst zu werden? War es wirklich so schön, wie es in diesen schnulzigen Liebesromanen immer hieß (früher hätte ich niemals über so etwas nachgedacht)? Ließ es dich tatsächlich in eine neue Welt eintauchen, aus der du niemals wieder einen Weg zurückfinden willst? Ich wollte es wissen! All die Jahre habe ich mich nie darum geschert, an so was banálem einen Gedanken zu verschränken, aber die Gelegenheit bot sich. Und jetzt wo ich so hier mit ihm stand fiel mir ein, dass Leo und ich eine Menge miteinander durchgemacht haben. Schon von Anfang an, als wir uns damals auf diesem Dach kennengelernt hatten. Ich schmunzelte. Es war eine Erinnerung, bei der mir Warm ums Herz wurde.
Leo war immer für mich da gewesen, obwohl er wusste, dass ich zu Shredder und dem Foot-Clan gehörte. Er hat immer wieder meine Wege gekreuzt obwohl er wusste, dass ich versucht hätte, ihn zu töten. Er hat immer an mich geglaubt und das Gute in mir gesehen, obwohl ich seine Feindin war und schon selbst gar nicht mehr daran geglaubt hatte. Alles was ich je wollte war Rache für den Tod meiner Mutter an meinen vermeintlichen Feinden. Nur durch Leonardo Hamato war es mir möglich gewesen, die Wahrheit zu sehen und mich für das richtige zu entschéiden. Er hatte mich gerettet. Vom ersten Moment an. Immerzu gerettet.
Als ich an all das zurückdachte, entspannte ich mich wieder. Meine Züge wurden gelassener, mein Atem ruhiger und mein Blick sehr viel sanfter. Behutsam beugte ich mich noch ein Stückchen vor, bis ich spürte, dass unsere Stirne sich berührten und unsere Köpfe in einer dreieckigen Form zusammenhielten. Befreit schloss ich die Augen.
Leo
Ich merkte wie sie ruhiger wurde und sich entspannte. Auch aus der Nähe konnte ich ihren Herzschlag hören. Er fühlte sich so ruhig und schön an, dass ich dann ebenfalls lächeln musste. Denn mein Herz schlug im selbem Takt wie ihrer und dass ließ mich etwas ruhiger stimmen. Und als sie ihre Stirn an meine lehnte, schloss die Augen und seufzte einen Moment. "Oh Karai!",flüsterte ich leise zu ihr. "Wie sehr wünschte ich mir dich jetzt zu küssen.",fügte ich dann hinzu.
Karai
hatte er das wirklich gesagt? oder phantasierte ich mir bloß etwas zusammen? langsam schlug ich die augen wieder auf und sah ihn seine. und dort fand ich meine antwort. er hatte es gesagt. und er meinte es wahrhaft und leibhaftig ernst.
vor aufregung begann das blut in meinen schläfen zu pochen und eine kleine adrenalinwelle jagte durch meinen körper hindurch. in meinem kopf formte sich der satz: "dann tu es einfach" und wartete darauf, über meine lippen zu kommen und laut ausgesprochen zu werden. ich wollte es. ich wollte nichts lieber auf der welt als das gefühl seiner lippen auf den meinen zu spüren und ihn küssen und nah sein zu dürfen. wie in trance hörte ich mich die worte flüstern: "das wäre schön..."
es wäre mehr als schön. es wäre... unbeschreiblich! die situation hier und jetzt war perfekt, so perfekt!
doch etwas war zwischen uns. es waren nicht er oder etwa, dass ich nicht wollte, es lag an.... mir.
ich war das problem. denn mit einem mal erinnerte ich mich wieder, dass ich kein normaler mensch mehr war. dieses gefühl hatte er mir für diesen augenblick genommen, doch jetzt wurde es mir wieder klar.
ich war zwar eine mútantin. geschaffen aus dem selben bestandteil, die ihn einst schufen, aber.... ich war weit mehr als das. eine giftige gefahr. tödlich.
wenn ich ihn jetzt küssen würde... könnte ich ihn dann nicht durch meinem gift schaden zufügen? ihn umbringen?
mein blick verhärtete sich wieder. was hatte ich getan? ich hätte niemals zulassen dürfen, in diese situation hinein zu geraten! wenn ihn durch mich etwas passieren würde... das... das würde ich mir niemals verzeihen! traurig blickte ich zur seite weg. "aber es geht nicht!"
Leo
Verwirrt sah ich sie an und verstand nicht. Ich wollte meine Hände auf ihre Arme legen. "Wieso? Ich meine wir sind allein und...",wollte ich von ihr wissen. Doch sie riss sich los und kehrte mir den Rücken zu.
Karai
"Leo bitte!", sagte ich etwas lauter und zog mit hängendem Kopf meine Arme um mich. "Esss.. esss geht einfach nicht, ich kann nicht! Esss tut mir Leid!" Mir war klar, dass das Fragen in ihm aufwarf. Und auch, dass es ihn womöglich verletze, mich ihm so zu entziehen. Aber ich konnte nun mal nicht mehr anders handeln! Ich hatte ihn bereits viel zu nahe an mich heran gelassen und das Schlimme daran war, dass ich es genossen habe. Ich habe festgestellt, dass ich mich sehne, jemanden mein Herz zu öffnen. Zu volle 100% mit der Absicht und dem Wissen, dass er mich so annehmen würde, wie ich war. Und dieser jemand war Leo, zweifellos. Plötzlich war mir klar geworden, dass meine Beziehung zu ihm eine weitaus engere, tiefer verzweigte Verbundenheit hatte. Eine, von der ich zu wagen behaupte, dass ich für Leonardo... Liebe empfand. Eine Liebe, zu der ich stehe, vor mir selber und am liebsten auch vor ihm. Aber das ging nicht. Solange ich diese Schlange in mir hatte, konnte ich nicht sowas wie Liebe empfinden und zulassen, dass jemand sie.. für mich empfand. Das war zu riskant!
Leo
Tief enttäuscht und verletzt zugleich, ging ich ein Schritt zurück und sah betreten zu Boden. Ich hatte es wissen müssen. Anscheinend war ich doch nicht bereit mit ihr einen Schritt weiter zu treten. Oder ich war doch nicht gut genug für sie. Ich schloss die Augen und schnaubte traurig. "Entschuldige mich bitte!",sagte ich leise und verließ, ohne mich noch mal zu ihr rüber zu schauen, das Dojo und sperrte mich in mein Zimmer ein. Ich wollte nichts anderes als meine Ruhe.
Karai
Als ich seine Schritte hörten, die sich schnell und stetig entfernten, drehte ich den Kopf und sah ihm über die Schulter blickend hinterher. Ich hätte ihm nachlaufen können. Doch was dann? Für das eben konnte ich mich nicht mehr entschuldigen, mit nichts! Er brauchte jetzt Raum. Abstand von mir, was ich gut verstehen konnte.
Ich spürte mein Herz, das wie von einer kalten Faust zusammengedrückt wurde und dessen Kälte mir dermaßen Übelkeit bereitete, dass ich mich am liebsten übergeben hätte. Meine Schultern begannen leicht zu beben. Und ehe ich begriff, wie mir geschah, tropften bereits die ersten Tränen aus meinen Augenwinkeln meinen Wangen hinab. Ich versuchte, den Fluss zu stoppen, mich zusammenzureißen und die Schluchzer, die sich zu allem Überfluss nun hinzugesellten verklingen zu lassen, aber es gelang mir nicht. Ich wollte nicht weinen. Ich weinte niemals! Aber... was sollte man tun, wenn eine der Personen, die du auf der Welt am meisten liebst, verletzt ist? Und die Ursache dafür bei dir selber lag?
Ach Leo... es... ich konnte gar nicht sagen wie sehr ich es bereute, ihn so zurückgewiesen zu haben! Wieso war alles nur so kompliziert?!
Leise schluchzend verließ ich das Dojo, eilte in mein Zimmer und schloss die Tür hinter mir ab. Das Zimmer kam mir in diesem Moment so klein und beengend vor, dennoch wollte ich im Moment nirgendwo lieber sein als hier. Ich setzte mich auf mein Bett und griff mir mein Kopfkissen. Es war weich und kühl. Und der perfekte Gegenstand zum Hineinweinen. Ich weinte eigentlich nie. Ich hásste es, zu weinen. Aber jetzt wollte ich nichts mehr als den Kummer von der Seele haben. "Bitte verzeih mir, Leo...", schluchzte ich mit tonloser Stimme. Dann vergrub ich meinen Kopf in das Kopfkissen und ließ meinem Schmerz freien Lauf.
Dulcinea: Wo bin ich? Diese Frage stellte ich mir als erstes, als ich wie aus einem langen Schlaf wieder zurück ins Leben kam und nur Schwarz sah. Unruhige Bilder flackerten vor mir, mal stärker, mal wieder schwächer, wie eine brennende Fackel im Wind. Es waren vertraute Bilder. Von geliebten Personen. Vom Gefühl der Vollkommenheit und des Vertrauens. Und Bilder von Verrat. Inklusive den dazugehörigen Verrätern. Sogenannten Freunden, denen du das Vertrauen geschenkt hast und in deren Mitte du dich vollkommen gefühlt hast. Aber sie waren falsch. So falsch wie der Rest dieses Planeten, für den du tagtäglich gekämpft hast. Während die, die du liebtest, für denen du deine Pfote ins Feuer gelegt hättest, fort genommen wurden. Immer weiter von dir entfernt bis du vergessen hast, wer du warst. Aber das würde mir nicht mehr passieren! Niemals!!!
Ich sah jeden von ihnen. Wusste aber, das ich jetzt, wo ich war, nichts gegen sie ausrichten konnte. Dazu musste ich hier heraus. Fieberhaft überlegte ich, wie ich dieser Welt aus Finsternis und Schattenmalereien entkommen konnte. Doch dann kam mir, dass ich nur die Augen öffnen musste. Hier war ich in meinem Geiste. Und über den hatte keine geringere Kontrolle als ich!
Abrupt riss ich die Augenlider auf und sog die Luft geräuschvoll ein. Grelles Licht empfing mich. Und wieder stellte sich die Frage: Wo um Himmels Willen befand ich mich hier?!
Tiger Claw
Ich habe lange neben ihr gesessen und ihr beim Schlafen zu gesehen. Sie sah so ruhig und friedlich aus. Wie ein Engel! Und sie hat so hübsch aus, wenn man sie, so wie ich, lange betrachtet hat. Doch dann hatte sie die Augen ruckartig geöffnet dass ich etwas zusammen zuckte. Dann bemerkt ich dass sie sich verwirrt umsah. Die Wirkung des Gehirnwurm's hat gewirkt. Vorsichtig räusperte ich mich. "Na. Bist du schon wach?",fragte ich sie dann und versuchte normal wie möglich zu klingen, obwohl es mir die Kehle zusammen schnürte. Sie wandte den Kopf und zuckte zusammen. "Nein, nein! Keine Angst. Ich tu dir schon nicht. Du bist in Sicherheit.",beruhigte ich sie schnell und sah sie an.
Dulcinea
"Kommt ganz drauf an, was du mit ´´in Sicherheit´´ meinst!", erwiderte ich forsch und blickte ihn aus verengten Augen misstrauisch an. Schnell setzte ich mich auf und sah mich in dem Zimmer um. Es war nicht allzu hell beleucht, bot aber eine entspannende Atmosphäre. Dennoch wagte ich erst nach weiteren sechs, sieben Sekunden, mich zu entspannen und meinen Blick wieder auf ihm zu richten. Ja, ich erinnerte mich an ihn. Er hatte mich hergebracht. Ich habe sogar noch kurz mit ihm geredet und er hat meine Pfote gehalten. Von ihm ging wohl tatsächlich keine Gefahr aus, aber ich wollte nichts überstürzen. Gleichzeitig spürte ich immer noch ein unangenehmes Stechen im Kopf, wenn ich versuchte mich an Dinge davor zu erinnern. Es tat weh. Deswegen ließ ich es sein und konzentrierte mich wieder auf mein Gegenüber. Mit etwas gelassenerem Blick wollte ich von ihm wissen: "Wo bin ich hier?"
Tiger Claw
"Du bist hier im Hauptquartier von meinem Meister.",erklärte ich ihr und sah sie aufmerksam an. "Wie geht es dir denn überhaupt? Tut dir was weh?",fragte ich sie dann.
Dulcinea
eigentlich schon. meine schläfen waren immer noch am pochen. so stark, dass ich für einen augenblick die augen schloss und sie mit meinen pfoten massierte, doch ich fing mich gleich wieder und erwiderte: "nein! es geht mir gut!"
Tiger Claw
"Sicher? Ich...ich kann dir ja auch was bringen, wenn du willst.",schlug ich ihr hilfsbereit vor. "Ach ja...falls du fragen solltest... Mein Name ist Tiger Claw.",stellte ich mich vor. Ich war mir zwar nicht so sicher ob sie sich an much erinnert, aber ich wollte nur nochmal auf Nummer sicher gehen.
Dulcinea
Ich erhob mich von der Bettkante und verschränkte meine Arme hinter dem Rücken. "Ich weiß?", erwiderte ich laktonisch, den Blick weiterhin auf ihn gerichtet. "Ich leide nicht an Altersheimer, wenn du das denkst!" Einige Sekunden lang überlegte ich, dann meinte ich etwas milder: "Aber wenn du es so spielen willst: Ich heiße Dulcinea."
Re: 2er Rpg für Jule3000 und mich :3
von Jule3000 am 26.09.2019 09:10Ella
"Wir wissen was passiert ist, Dulcinea.",sagte ich schnell zu ihr und sah mich suchend um. "Wo sind Raph und Bella? Sind sie auch hier?",fragte ich dabei und schaute in den anderen Zellen. Aber sie waren nirgends zu sehen.
Dulcinea
Erschrocken blickte ich sie aus geweiteten Augen an. Raphael und Isabella???? Warum sollten sie hier sein, wenn... oh nein! Mit einem Mal verstand ich. Na klar doch, mein Instinkt hatte mich ja auch noch nie im Stich gelassen!
Langsam schüttelte ich den Kopf. "Nein. Hier unten sind sie nicht!"
Ella
Ich knurrte frustriert. "Verdammt! Wo sind die beiden nur?",fragte ich mich dabei und fleschte wütend die Zähne. "Wenn er ihnen was angetan hat, dann zerfleische ich dieses Monster wie ein Schaf dass vom Wolf zerrissen wird!",knurrte ich wütend hervor
Dulcinea
"Beruhige dich, Raphaela. Wenn sie wirklich hier sind, dann sind sie nicht weit!" Das waren keine tröstenden Worte, aber ich glaubte auch nicht, dass ich jetzt irgendeine Chance hatte, sie zu beruhigen. Sie sorgte sich um Raphael, genau wie Donatello um Isabella Angst hat, dafür musste man kein Hell... irgendwas sein!
Taubenpete trat zu mir und hielt mir meinen Bogen entgegen, wobei seine Flügelchen leicht zitterten. Das Titan war wohl etwas zu schwer für ihn! "Den... konnten wir noch vom... Hafen mitnehmen...!", ächzte er und ich nahm ihm die Wáffe schnell ab, was er mit einem dankbaren "Uff" beantwortete. Vorsichtig strich ich mit meiner Pfote über die spitzen Zacken. Viel besser! Nun hatte ich einen Teil meiner Selbstsicherheit wiedererlangt. Und die würde ich nutzen, um zu kämpfen! "Kommt!", rief ich, steckte den Bogen hinter meinem Rücken an den Gürtel und eilte voraus. "Wir dürfen keine Sekunde länger warten!"
Raph: Mit einem Mal verspürte ich einen dumpfen Schmerz auf meinem Brustpanzer, so als ob ich wie so ein Sack Kartoffeln auf den Boden geworfen wurde. Vorsichtig blinzelte ich. Zuerst war alles verschwommen und ich konnte nur sehr schummriges Licht sehen, doch langsam gewöhnten meine Augen sich an die Dunkelheit. Trotzdem tat mir alles weh! Stöhnend rollte ich mich etwas zur Seite, zuckte dann aber zusammen. Neben mir lag noch eine Gestalt, die ich zuerst nicht identifizieren konnte. Doch dann erkannte ich, dass es Bella war.
Shredder
Schweigend betrachtete ich den Turtle. Er kam langsam zu sich und schien noch orientierunglos zu sein. Aber das würde sich bald ändern, wenn der Gehirnwurm erst mal sein Werk vollendet hatte. Die Elfe würde mir auch noch eine große Hilfe sein. Mit ihrer Macht die in ihrem kleinen, zarten Körper schlummerte, könnte dass eine Bereicherung für die gesamte Stadt sein. "Wo bin ich?",fragte dann Raphael und sah sich weiter verwirrt um. "In deinem neuem Zuhause, Raphael!",sagte ich laut zu ihm rüber und grinste hämisch.
Raph
ich konnte es nicht glauben! ich war hier! mit shredder! in ein und demselben raum! in meditationsposition saß er auf dem boden mit dem rücken zu mir. und... ich hatte meine sais bei mir!
jetzt war es endlich soweit! ,,shredder! na endlich, auf diesen tag hab ich schon gewartet!"mit einem aufschrei sprang ich vom boden auf, riss meine sais von meinem gürtel und sprang auf ihn zu.
Shredder
ich blieb in der position sitzen und sah auf ihn zu kommen. doch kurz bevor er zustehen konnte, rief ich mit lautem befehlston: "halt!" sofort hielt er still. er versuchte sich zu bewegen, aber es funktionierte nicht. perfekt!
Raph
Verdammt! Was um alles in der Welt ist mit mir los?! Mitten in der Bewegung als ich Shredder die Klingen meiner Sais reinbohren wollte stoppten meine Hände plötzlich in der Luft. Verbissen versuchte ich es erneut, doch es war so, als ob mein gesamter Körper mir nicht mehr gehorchte.
In aller Seelenruhe erhob Shredder sich vom Boden und wandte sich zu mir um. Gebässigkeit und ein Funken der absoluten Überlegenheit blitzten aus seinen Augen hervor. ,,Und jetzt knie vor mir nieder!"
Bitte was? Hatte ich mich verhört? Da hatte er sich aber den falschen... den falschen....
Mit einem Mal durchfuhr ein heftiges Stechen meinen Kopf und ich hatte das Gefühl, das Bild meiner Augen würde vor mir zerlaufen wie noch nicht getrocknete Farbe. Ein riesiger Staubsauger schaltete sich ein und begann, mich, meine Erinnerungen, meinen Verstand und meine Gefühle in einen Abgrund aus nichts zu sagen. Alles begann sich zu drehen.
Dann kniete ich mich hin.
Shredder
"Perfekt!",sagte ich lobenswert und wagte noch einen Versuch. Ein kleiner Test sollte alles noch bestätigen. "Und jetzt...GREIF MICH AN!",befahl ich ihm. Er tat es und schlug nach mir aus. Ich wich aus. "Fester!",rief weiter. Er wurde fester. Aber ich war noch nicht zufrieden. "Schlagkräftiger!",befahl ich als nächstes
Raph
Das konnte er haben! Rasend vor Zorn schnellte ich immer wieder nach vorne und hieb auf ihm ein. Entschlossener. Unbarmherziger. Eiskalt.
Er wehrte meine Angriffe perfekt ab, doch dann gelang es mir, ihn zu Fall zu bringen. Er wollte sich wieder aufrichten, doch ich trat ihn mit dem Fuß zu Boden und hielt meine Sais über seinen Kopf.
Leo
Wir hatten die Kampfschreie von unten gehört und sind nach oben gelaufen. Und dann entdeckten wir sie. Raph hatte Shredder zu Boden und wollte ihn mit seinen Sais erstechen. "Raph! Tu es!",rief ich zu ihm. Aber er zögerte noch. Was war denn nur los mit ihm? "Worauf wartest du denn? Mach schon!",rief ich etwas lauter.
Dulcinea
doch raphael verhielt sich so, als hätte er das was sein bruder ihm zurief überhört. dann wandte er sich zu uns um. beim anblick seiner augen zuckte ich zusammen. seine augen... sie waren so... leer und.. gefühlskalt.
shredder begann hämisch zu lachen. ,,raphael steht nun unter meiner alleinigen kontrolle! genau so wie eure anderen freunde!"
mit diesen worten ertönten plötzlich schwere schritte.
aus dem schatten der riesigen statuen, die mich sehr an die göttermale auf meinem planeten erinnerten, traten slash und rockwell. zu meinem schrecken erkannte ich, dass sie dieselben toten augen wie raphael hatten. und sich wie er auf shredders seite positionierten. unwillkürlich wich ich zurück bis ich mit meinem rücken an leatherhead pranke angelangt war. das... das konnten doch unmöglich unsere freunde sein!
Shredder
Als sich fast alle zusammen getan haben und sich auf meine Seite taten, fiel mein Blick zu Isabella die immer noch regungslos zu Boden lag. "Isabella! Erwache! Und entfessele deine Kraft!",befahl ich ihr. Ruckartig öffnete sie die Augen und rappelte sich hoch.
Donnie
Mein Blick hatte die ganze Zeit auf Isabella gelegen, als sie die Augen nun so abrupt aufschlug, zuckte ich zusammen. Nein! Bitte... Shredder konnte ihr unmöglich das Gleiche angetan haben wie Raph, Slash und Rockwell! Ihr doch nicht! Nicht meiner süßen kleinen Zauberfee!
Fassungslos blickte ich sie an. Alle Wärme, jegliche Art der Gefühle waren aus ihrem Gesicht gewichen und in ihren Augen konnte ich ebenfalls keinerlei Leben erkennen. Als... als hätte man ihr die Seele ausgesogen.
,,Isabella...", hauchte ich erschrocken.
Bella
Ich zuckte nur kurz zusammen als ich seine Stimme hörte. Das fiel wie ein Vorhang über meinem Gesicht runter. Dann richtete ich mich ruckartig auf und sah alle an. Meine Augen glühten rot und ein mächtiger Wind wehte plötzlich auf. Er peitschte wie wild um uns herum. Fast wie ein Wirbelsturm. Leonardo aber kämpfte sich nach vor und wollte Shredder angreifen. Aber Raphael wehrte ihn ab und schlug ihn weg. Ich zuckte kur einmal ehe der Boden sich auf tat und Ranken herauskamen. Wie Schlangen schlingelten sie sich um mich herum und verharrten kurz.
Donnie
Es kostete mich Mühe, dem Sturm standzuhalten. Doch der Wind wehte unglaublich stark! Ich ließ die Klinge meines Bos ausfahren und rammte sie in den Boden, um mir einen zusätzlichen Halt zu gewährleisten.
,,BELLA!!",schrie ich nun verzweifelt in ihre Richtung. ,,Bella, bitte! Bitte tu das nicht, mein Liebling, dass bist doch nicht du! Du weißt wer du bist, genauso wie ich das tue! Du musst dagegen ankämpfen, verstehst du!?"
Bella
Aber ich hörte nicht auf ihn und ignorierte seine Worte. Stattdessen schoss eine Ranke auf ihn zu. "Nein!",rief da plötzlich Michelangelo auf einmal und warf zwischen sich. Dummer Junge! Wie konnte er nut so leichtsinnig sein? Dafür wird er bezahlen. Meine Ranken umfassten ihn und hohen ihn in die Luft. "WUUUUAAAAAAH!",schrie er auf und zappelte heftig herum. Welch fataler Fehler. Meine Augen leuchteten erneut rot auf und im Nu begann ich seine Lebensenergie zu rauben. "Nein nicht!",rief Donatello verzweifelt. Doch ich machte unwillkürlich weiter und entzog Michelangelo immer weiter seine Lebensenergie aus.
Donnie
Geschockt starrte ich zu Mikey hinauf, der von der Ranke fest umschlossen war. Sein Gesicht wurde immer blasser und er stammelte irgendetwas unverständliches. Nein! Sie würde ihn umbringen!
Ohne es zu registrieren stürmte ich auf die Ranke los, holte mit einem Aufschrei mit meiner Wàffe aus und durchtrennte die Ranke mit einem einzigen Schnitt. Sofort löste sich ihre Umarmung um Mikey und er fiel zu Boden. Sofort eilte ich auf ihm zu. ,,Mikey! Ist alles okay bei dir, Bruder?"
Mikey
Ich hielt mir den Kopf. Mir war so schwindelig, als ob ein Kettenkarussell in meinem Kopf wäre und ich jeden Moment alles ausspucken würde. Und ich fühlte mich so schlapp und schlecht wie noch nie. "Oww!",stöhnte ich. "Ich fühle mich so schwach. Ich habe überhaupt keine Kraft mehr.",sagte ich leise hervor
Donnie
Beruhigend rubbelte ich ihm über den Kopf. ,,Alles gut, Mikey, du wirst wieder! Du wirst wieder, kleiner Bruder!" Leatherhead eilte sofort auf uns zu und nahm Mikey an sich, um ihn so gut es geht zu schützen. Ich aber erhob mich wieder und tat vorsichtig einen Schritt auf Bella zu. ,,Bella! Ich bin es, Donnie! Erinnerst du dich nicht mehr? Ich bin der Turtle, den du liebst! Und der, der dich von ganzem Herzen liebt!"
Bella
Doch ich antwortete nicht. Stattdessen kicherte etwas leise, dann wurde es lauter und hysterischer und dann schlang sich eine Ranke um ihn und hob ihn in die Lüfte. Ich sah ihn an. "Endlich! Endlich kann uns niemand mehr aufhalten. Meister Shredder wird sehr erfreut sein mich in seine Dienste eingenommen zu haben.",sagte ich nur und freute mich schon bald gegen seine Feinde zu kämpfen. "Und du jämmerlichen kleine Wanze wirst der Nächste sein!",zischte ich zu Donatello.
Ella: Das konnte ich nicht mehr ansehen und lief auf Raph zu. "Raph! Hör mir zu!",sagte ich zu ihm und zum stehen. "Ich bin es Raphaela! Deine Freundin. Bitte erinnere sich daran was du wirklich fühlst und was du willst."
Donnie
Es geschah so plötzlich, ich kam mit dem Schauen überhaupt nicht mit, schon schlang sich eine der Ranken um meine Beine und hob mich kopfüber in die Luft hoch. Dabei ließ ich vor Panik auch noch meinen Bo zu Boden fallen. Vollkommen wehrlos baumelte ich wie ein Jojo mit den Füßen nach oben in schwindelerregender Höhe. ,,Donnatello!", vernahm ich die Stimme von Dulcinea. Aus dem Augenwinkel sah ich, wie sie einen Pfeil anlegte und auf mich -oder besser gesagt die Ranke die mich festhielt- zielte. Doch dann musste sie im nächsten Moment Slash ausweichen, der mit seinem Morgenstern auf sie einhob. Als sie sich notgedrungen mit dem Bogen wehren wollte, schlug ihr eine andere Pflanzenranke mit enormer Kraft den Bogen aus der Hand und schlang sich um ihren Körper. Auch Taubenpete und Leatherhead wurden gewaltig in Bedrängnis gebracht.
Panisch überlegte ich. Ich musste was tun! Sonst würde sie sie alle umlegen und... wäre eine Sklavin des Shredders! Dazu verdammt, seinen bösen Taten Folge leisten zu müssen, gegen ihren Willen! Nein, das konnte ich nicht zulassrn, doch..
Mit einem Male wurde mir ganz komisch. Irgendwie wurde ich von Sekunde zu Sekunde schlaffer. Als würde man mir meine Energie absaugen. Matt blinzelte ich zu Bella hinunter. Ich konnte meine Augen kaum noch offen halten!
Raph: ,,Das einzige, das ich wirklich will, ist dich und deine erbärmlichen Freunde fertigzumachen!", erwiderte ich gefühlskalt und musterte sie aus kühlen Augen. Dachte sie wirklich, mit der Nummer, würde sie mich um den Finger wickeln können? Nein! Da lag sie verdammt falsch! Hämisch lachend schnellte ich mit meinen Sais blitzschnell auf sie zu.
Bella: Ich grinste hämisch. Sehr schon! Seine komplette Lebensenergie wurde ausgesogen. Meister Shredder wird hoch erfreut und stolz sein! Ich schnippte mit dem Finger und schleuderte Donatello im Kreis herum, dann warf ich ihn immer gegen die Wand und zu Boden. So gefiel mir dass immer wieder. Danach zog ich ihn näher zu mir heran und sah herablassend an. "Hast du noch irgendwelche letzten Worte zu Sorgen, Bürschen?",fragte ich ihn uns sah ihn aus blitzenden, kalten Augen an.
Ella: Blitzschnell nahm ich meine Wolfsgestalt an und wich sofort aus. "Nicht Raph! Ich will nicht gegen dich kämpfen.
Niemals!"
Donnie
schmerzerfüllt stöhnte ich leise auf. mein gesamter körper, alles tat so unfassbar weh! doch als ich einen erneuten blick in ihre augen warf, wurde dieser von einem anderen übertrumpft. mein herz zog sich zu einem fausgroßen vertrockneten klumpen zusammen und lag mir wie tonnenschweres blei in der brust. sie waren so kalt.. warum nur waren sie so eiskalt? wo war die wärme hin, mit der sie mein herz immer zum glühen gebracht hatte? die konnte doch nicht so erloschen sein!
aus traurigen augen blickte ich sie an, und schloss diese dann für einen moment. ein kleine träne löste sich aus meinem augenwinkel. ich wollte sie wieder haben! ich wollte das mädchen, dass ich liebte wiederhaben! und ich tat alles in meinem kampf für sie! auch wenn es aussichtslos war.
,,ich...", begann ich, flüsterte ich, kaum merkbar. ,,ich... liebe dich, isabella stone!" dann schlug ich die augen abrupt auf und riss meine arme hoch. ein schmerz durchzuckte mich, aber sie stand genau vor mir, so kam ich gleich ans ziel. meine hände legten sich um ihre wange, zogen sie zu mir herüber und drückten ihre lippen auf die meinen ehe ich begann, sie leidenschaftlich zu küssen.
raph: sie wich mir gekonnt aus, doch ich stellte mich, auch als sie ein wolf war ohne mit der wimper zu zucken erneut in kampfposition. ,,aber ich will gegen dich kämpfen!", erwiderte ich bösartig und attackierte sie erneut. doch sie wich immer wieder aus. anscheinend hatte sie echt keine lust, zu kämpfen. aber ihr würde keine andere wahl bleiben!
,,du bist gut, puppe! eine würdevolle gegnerin! es wird mir eine ehre sein, dir das fell über die ohren ziehen zu dürfen!"
Isabella: "Was...",stammelte ich hervor. Doch da war es schon zu spät, als er mich küsste. Mir durchfloss eine eigenartige Wärme durch meinen gesamten Körper und mein Herz begann vor Aufregung zu schlagen an. Da tauchte der Glanz in meinen Augen auf und erwiderte mit voller Hingabe den Kuss.
Ella: Ich wich erneut aus vor seinen Attacken aus und versuchte dabei mit ihm zu reden. "Bitte, Raph! Erinnere dich wer du bist! Was Du willst! Du darfst nicht auf Shredder's hören was er dir sagt!"
Donnie
Sie erwiderte meinen Kuss. Sie erwiderte meinen Kuss! Konnte das wirklich wahr sein oder bildete ich mir das in meinem Zustand nur ein..?
Oh nein! Das war keine Einbildung, es passierte wirklich! Meine Hände schlossen sich noch enger um sie und zogen sie so nah an mich, bis unsere Stirne sich berührten. Ich wollte sie niemals wieder gehen lassen! Ich wollte, dass sie für immer und ewig so bei mir blieb. Doch dann kam der Moment, an dem meine Kräfte mich verließen und ich es nicht schaffte, länger dagegen anzukämpfen.
Wie im Wasser versinkende Steine fielen meine Hände von Bellas Wangen weg Richtung Boden, während mein Kopf begann, wie in Zeitlupe in einer gigantischen Masse aus schwarzem Öl unterzugehen.
Raph: ,,Halt die Klappe!", knurrte ich und schlug erneut nach ihr. ,,Hälst du mich etwa für dämlich!? Nichts was du sagst wird mich in deine Falle locken lassen, verstanden!? Du und deine Freunde seid hier die Feinde! Und ich werde nicht auf das hören, was du mir sagst! Oh nein, ich werde euch vernichten!"
Bella: Ich war wieder normal. Der Wurm in meinem Kopf hatte sich aufgelöst und war endgültig weg. Doch als ich Donnie sah legte sich Panik in meine Augen. Eine Handbewegung und die Ranken ließen meine Freunde und Donnie frei. Sofort nahm ich Donnie in meine Arme und sank mit ihm auf die Knie. "Oh Gott! Donnie! Donnie! Mach die Augen auf, bitte!",flüsterte ich und drückte ihn an mich. "Donnie! Es tut mir so leid!",schluchzte ich verzweifelt.
Ella: Ich wich erneut aus. "Das kannst du doch nicht ernst meinen, Raph! Du kannst das nicht Ernst meinen! Ich lasse nicht zu dass du weiter unter seinem Bann stehst. Ganz egal wie lange es dauern wird. Ich werde nicht aufhören ehe ich einen Weg gefunden habe dich zu erlösen!",rief ich entschlossen und raste auf ihn zu. Mit meiner Pranke schlug ich nach ihn aus und legte ihn auf den Boden und schnappte nach ihm
Dulcinea
Als die Pflanze von mir ließ, atmete ich befreit durch und wartete, bis mein Atem sich wieder stabilisiert hat. Doch als ich Isabella und Donnatello erblickte, eilte ich schnell zu den beiden und kniete mich neben den beiden hin. Behutsam legte ich meine Pfote auf seine Brust und schloss die Augen. Auf Subtopia wurde mir wie vielen Kätzinnen und Keetas von klein auf die Lehren der Bajàli gelernt, der heiligen Geister***anin der Gesundheit und Heilkünste.
Zuerst konnte ich nichts spüren, was mir kurz einen Schrecken einjagte, doch dann fühlte ich einen schwachen Herzschlag.
,,Er lebt! Aber er benötigt ärztliche Behandlung!", stellte ich fest und schlug die Augen wieder auf.
Sie war wieder normal. Aber die anderen standen immer noch unter Shredders Kontrolle.
Raph: Mit meinen Unterarmen drückte ich sie soweit von mir weg, sodass ihr kräftiger Wolfskiefer mich nicht erwischen konnte. Aggressiv knurrte ich auf. Sie war stark! Aber sie war mir nicht überlegen!
Mit meinem Fuß gelang es mir, ihr einen kräftigen Tritt zu verpassen der sie von mir herunterschleuderte. Sie winselte für eine Sekunde auf doch dann hatte ich sie schon bei der Kehle gepackt und drückte sie zu Boden. Über ihr stehend funkelte ich sie bösartig an, dann ergriff ich meinen Sai.
Bella
"Aber zuerst müssen Rockwell und Slash und Raph wieder normal werden!",sagte ich dabei und sah hinüber zu Leo, Mikey, Leatherhead und Taubenpete die gerade gegen Slash und Rockwell kämpften.
Ella: Er hatte mich so schnell zu Boden gezwungen dass ich nicht schnell reagieren konnte. "Raph! Bitte! Tu es nicht!",flüsterte ich, als er nach seinem Sai griff. Jetzt gab es nur noch eine Möglichkeit um ihn von dem Bann zu retten. Auch wenn ich dadurch ein Opfer bringen musste. Sein Sai flog schon auf mich zu. Ich hatte meine menschliche Gestalt wieder angenommen und kam ihm entgegen. Sofort berührten meine Lippen seine und ein stechender Schmerz traf mich direkt in die Schulter. Aber das war mir egal. Ich wollte nur meinen Raphael wieder haben!
Dulcinea
Damit hatte sie Recht! An ihnen würden wir niemals vorbeikommen, außerdem würde ich hier nicht eher weggehen, bevor meine Freunde wieder frei waren! Nur wie sollten wir das hinbekommen? Fieberhaft begann ich zu überlegen. Donatello konnte Isabella retten, weil ihre Liebe zu ihm und seine zu ihr stärker als die Macht der Gehirnwürmer ist... das musste bei dem Doktor und Slash dann auch irgendwie funktionieren. Und... ich hatte eine Idee! Ich warf ihr einen bedeutenden Blick zu, dann ergriff ich meinen Bogen und hastete zu Rockwell herüber, der Michelangelo und Taubenpete mit durch Mental..irgendwas durch die Luft fliegenden Speere und Messer angriff. Geschickt steuerte ich durch das Kampfgetummel durch und schlug Klinge für Klinge zur Seite weg. Gehässig blickte ich zu Rockwell auf. ,,Daneben, Doc! Ich würd's mal mit Treffen versuchen, oder sind deine mentalen Kräfte dafür zu mickrig!?"
Raph: Erschrocken zuckte ich zusammen als sie sich plötzlich aufbäumte und ihre Lippen auf die Meinen drückte. Mein gesamter Körper erstarrte und ich war wie eingefroren. Dann gab es eine Art Kurzschluss in meinem Gehirn. Und ich sah alles und jeden wieder vor mir. Meine Brüder. Meister Splinter. Die Mutanimals, meinen Hàss auf Shredder und den Foot Clan. Und Ella. Jeder einzige Moment mit ihr lief im Schnelldurchlauf vor meinem inneren Auge. Als ich sie das erste Mal traf nachdem wir nach New York zurückgekehrt waren. Als ich auf der Party damals mit ihr getanz und ihr dann auf dem Dach vom Antonio' s meine Liebe gestanden hatte. Ich erinnerte mich wieder. Sie trug einen roten indischen Sari und ihre Lippen hatten den süßlichen Geschmack von Kirschen, als ich sie das erste Mal küsste. Es war der schönste Moment in meinem Leben!
Abrupt öffnete ich die Augen und löste mich von Ella, da plötzlich Übelkeit in mir hochstieg. Ich wandte den Kopf zur Seite und spuckte das schleimige Kriechvieh, das mit das alles angetan hatte aus und zermatschte es sogleich mit der Faust. Schwer atmend blickte ich auf den Boden. Ich war wieder ich selbst. Niemand mehr kontrollierte meine Gedanken und...
Erst jetzt realisierte ich das Blut an der Klinge meines Sais. Verwirrt blickte ich sie an, dann fiel mein Blick auf Ella.
Oh Gott!
Beim Anblick ihrer stark blutenden Schulter durchfuhr mich ein kalter Stromschlag des Schockes. ,,Ella!", entfuhr es mir entsetzt und blickte sie erschrocken an. Sofort presste ich eine Hand auf ihre Verwundung, die andere legte sich auf ihre Wange und begann diese sanft zu streìcheln. ,,Ella... mein kleiner Engel... Oh Gott, es tut mir so Leid!"
Rockwell: Zu mickrig? Zu mickrig sagte sie? Wie konnte sie es wagen so mit mir zu reden? Ich benutzte meine telepathischen Kräfte und schleuderte sie gegen das Gitter und ließ sie selber Ohrfeigen. "Was erlaubt du dir so etwas zu sagen, du kleines, törichtes Ding?",fuhr ich sie wütend an.
Ella: Als er sich von mir gelöst hatte, haben mich die Kräfte verlassen und sackte mit dem Kopf zurück zu Boden und war für einen Moment ohnmächtig gewesen. Aber dann spürte ich eine warme, sanfte Berührung und schlug dann die Augen. Ich sah in Raph's grüne Augen die mich wieder in ihrem alten Glanz wieder ansahen. "Mein Liebling! Du bist wieder du!",flüsterte ich glücklich hervor und lächelte ihn an
Dulcinea
Wenn ich etwas nicht leiden konnte, dann wenn man mich als töricht oder ,,Ding" bezeichnete. Das machte mich mindestens so aggressiv wie das unschmèìchelhaft klingende Wort ,,Alien'', dessen Bedeutung ich mittlerweile ziemlich gut kannte.
Ich knurrte leise. Er wusste genau, dass ich ,,fremdlebende Lebensform" bevorzugte und die Ohrfeigen die ich mir durch seine Kräfte selbst hinzufügte taten ziemlich weh! Doch ich hatte eine Chance gewittert. Wenn ich ihn durch Wut genauso aus der Fassung bringen konnte wie er mich dann war es mir vielleicht so möglich, ihm zu helfen. Ich musste dazu nichts weiter tun als ihn weiter anzustacheln! Ein Glück, dass das bei ihm so leicht aus der Pfote ging!
,,Oh Rockwell... AUTSCH!"
Dämliche Ohrfeigerei!
,,...nicht zu glauben... Au! Dass du... AUA!.. dich so leicht provozieren lässt... Autsch! Und dass du mich mich selbst ohrfeigen lässt... Autsch!... zeigt doch allen erst, dass du... AU! GNAAAH!... nicht so brillant bist. Wie du glaubst! Du bist... Autsch!... nichts weiter als eine affengesichtige sabbernde Witzfigur!.... AUTSCH!"
Raph: Ja, das stimmte. Ich... ich war wieder ich selbst. Sie hatte es geschafft, ich war nicht mehr Shredders Lakei! Doch... was... was hatte ich nur getan?
Im stummen Entsetzen blickte ich auf sie herab. Ich habe sie angegriffen! Ich war von diesem schleimigen Kriechvieh geblendet und hatte der Liebe meines Lebens, dem für mich wichtigsten Menschen Schmerzen hinzugefügt! Ich war zu einem Monster geworden!
Mit trockener Kehle blickte ich einen Augenblick lang auf meine blutverschmierten Hände, bevor ich es fertig brachte, ihr wieder in die Augen zu sehen. Sie so zu sehen machte mich echt fertig! Mein Magen zog sich zusammen und meine Augen begannen sich mit Tränen zu füllen.
Kaum merkbar nickte ich znd ergriff ihre Hand. ,,Ja! Ja, das bin ich Ella! Oh mein... bitte! I-ich verspreche dir, es wird alles wieder gut!
rockwell: "wie bitte? affengesichtige, sabbernde witzfigur?!",rief ich empört hervor und sah aus wildfunkelnden augen an. "ich warne dich! wenn dir noch ein wort aus deinem frechen mundwerk kommt, dann werde ich dich von einer brücke runter stürzen lassen und...",wollte ich ausrastend zu ihr sagen, doch da hielt ich inne und hielt mir den kopf vor schmerz. und dann wurde mir so übel dass ich im nu den wurm ausspuckte und etwas geschwächt zu boden ging.
ella: ich drückte seine hand zurück. "es ist schon gut, raph! es war nicht deine schuld!",sagte ich leise zu ihm, hob die andere hand hoch und strich über seine wange.
Dulcinea
Sofort wurde ich nicht mehr an das Gitter gedrückt und landete auf den Boden. Kurz rieb ich mir mit meinen Pfoten über die Wangen und stöhnte leise. Dem Erdrnhimmel sei Dank hatten die Schläge aufgehört! Und Chu Rijija Chjì sei Dank war Rockwell wieder normal!
Nachdem ich den Wurm mit einem Wurfstern zur Strecke gebracht hatte eilte ich zu Rockwell und ging neben ihm in die Knie. Behutsam legte ich ihm eine Hand auf die Schulter. ,,Ist alles in Ordnung, Doktor?", fragte ich ihn besorgt.
Raph: Bekümmert seufzte ich, ergriff ihre Hand, die über meine Wange streichelte und drückte ihr einen Kuss auf, bevor ich sie wieder über mein Gesicht streichen ließ ,,Doch, das war meine Schuld, Ella! Ich... ich hätte besser aufpassen müssen! Aber vor allem.... hätte ich unsere Liebe niemals vergessen sollen! Bitte! V-vergib mir, mein Schatz!"
Rockwell: Ich stöhnte leise und schloss kurz meine Augen um wieder zur Besinnung zu kommen. Dann sah ich Dulcinea an und lächelte sie kurz an. "Ja...ich denke schon. Danke! Aber bitte reden wir einfach nicht mehr darüber dass ich von einem...Mädchen gerettet wurde!",sagte ich wieder im gewohnten Ton.
Ella: "Dir ist schon vergeben und vergessen, Liebster! Du standest unter dem Bann eines Gehirnwurm. Hör auf jetzt dich in Selbstmitleid zu betränken. Das ist nicht mein temperamentvoller und feuriger Raphael den ich von ganzem Herzen Liebe!",sagte ich und strich über seine Wange abermals. Ich konnte es nicht ertragen ihn so leiden zu sehen und ich wollte nicht dass er weint. Denn sonst weine ich auch noch!
Dulcinea
Jepp, er war wieder ganz er selbst! Einen Moment lang verdrehte ich die Augen ehe ich ihn mit süß-säuerlicher Mine anblickte und schief schmunzelnd meinte: ,,Es ist schön, Sie wieder willkommen an Bord heißen zu dürfen Doktor Rockwell, nur bitte... bezeichne mich nie wieder als ,,Mädchen"! Und nimm mir meine Gemeinheiten bitte nicht übel."
Raph: Leicht zitternd beugte ich mich zu ihr herunter und gab ihr einen Kuss auf ihre Lippen, bevor ich sie etwas aufhob und in die Arme schloss. Dabei gab ich gut auf ihre Verletzung an ihrer Schulter acht, damit ich ihr nicht wehtat. Behutsam drückte ich sie an mich und strèìchelte ihr über den Hinterkopf, während ich versuchte, meinen Tränenfluss versiegen zu lassen.
Ich war so froh, dass ich wieder ich war und alles gut gegangen ist, bevor weitaus Schlimmeres passieren konnte. Bei dem Gedanken daran drehte sich mit der Magen um.
,,Ella", begann ich, ,,ich... ich liebe dich! Und ich würde dir niemals wehtun wollen! Niemals!"
Rockwell: "Na klar. Ich weiß ja dass du es nur tun musstest um mich wieder normal zu machen. Und da bin ich....dir dankbar!",sagte ich zu ihr.
Ella: Ich erwiderte den Kuss zärtlich und schloss meine Augen als er mich an sich drückte. Ich könnt ihn zwar nicht weinen sehen, aber ich spürte es, denn er zitterte und zuckte auch manchmal zusammen. Ganz sachte erhob ich meinen unverletzten Arm hoch und strich ihm beruhigend über dem Kopf. "Ich liebe dich auch! Und zwar so sehr, dass ich dich schon verstehe! Ich weiß doch dass du es nicht mit Absicht gemacht hast.
Dulcinea
Ich lächelte. ,,Rockwell, hey. Freunde halten zusammen! Jetzt aber solltest du deine Kräfte dafür einsetten, diesen Wurm aus Slash herauszujagen!"
Raph: Stumm blickte ich sie an und strich liebevoll über ihre Wange. ,,Ich bringe dass hier zuende. Shredder wird bezahlen, das verspreche ich dir! Und dann... bist du in Sicherheit, meine indische Prinzessin! Es wird alles gut werden, Ehrenwort!"
Rockwell: Stimmt ja! Das hatte ich ja völlig vergessen. ich nickte schnell und richtete meine telekinetischen Kräfte auf ihn. Die Schallwellen prallten auf ihn. Slash brüllte, bäumte sich auf und spuckte ebenfalls den Wurm aus der im hohen Bogen in den Feuerring landete den Shredder um sich gelegt hatte.
Ella: "Ich vertraue dir, Pasandeeda!",sagte ich leise zu ihm und schmiegte mich an seine Wange.
raph: zärtlich drückte ich ihr einen letzten kuss auf die wange, ehe leatherhead sie vorsichtig aufhob und zu donnie auf die andere seite des raumes brachte. ich hingegen wischte mir über die vom weinen ganz feuchte wange, dann ergriff ich meine sais. gemeinsam mit meinen brüdern, den mutanimals und bella begannen wir, shredder einzukesseln. er hatte mir meinen willen geraubt und mich dazu gebracht, meiner liebsten wehzutun! jetzt war diese ratte sowas von dran!
shredder: nein! wie um alles in der welt war das nur möglich!? das kontrollserum hatte mit einem male seine wirkung verloren. stockman, dieser unfähige narr!
alamiert ging ich in meiner meditationsstätte in angriffsposition und blickte mich um. meine einstigen ***n hatten ihren willen wiedererlangt und wendeten sich nun wieder gegen mich. doch das schüchterte mich nicht ein.
die a'subt-katze lächelte voller vorfreude und ihre augen blitzten irrsinnig. ,,jetzt lasst uns diese miese kleine schabe endlich fertig machen!"
Leo
Das musste sie uns nicht zweimal sagen! Ich zückte meine Katana's hervor und richtete eines davon auf Shredder's. "Turtles, Mutanimals und Bella. Jetzt ist es an der Zeit den Shredder ein für alle mal fertig zu machen!",sagte ich mit fast schon feierlichen Stimme. "ANGRIFF!",rief ich dann und die Schlacht begann.
Slash
Und dann begann die Attacke! Mit einem Aufschrei stürzten wir uns alle gleichzeitig auf Shredder, der nun ebenfalls aufsprang. Mit aller Gewalt stürmte ich auf ihn zu und versuchte, ihn zu erledigen, doch Shredder schlug mich zur Seite, ebenso wie den anderen. Er hielt jedem Angriff von uns stand, egal wie sehr wir uns abmühten. Doch wir würden nicht aufgeben! Vor allem ich! Nie im Leben!
Bella
Wie sich Raph fühlte, konnte ich auch verstehen. Ich habe meinem geliebten Donnie nich nie so verletzt! So ein Fehler durfte mir unter keinen Umständen wieder passieren! Nie und nimmer! Mit geballter Kraft versuchte ich Shredder mit einer Ranke zu fesseln, doch er zerschnitt sie sofort und setzte seine Angriffe fort. Mist! Da fiel mir die Statue ein die hier standen. Ich überlegte kurz und dann hatte ich eine Idee! "Slash!",rief ich zu ihm und winkte ihn zu mir
Slash
als ich isabella hörte, fuhr ich herum. sie gab mir wilde handzeichen und deutete auf die gigantische steinstatue hinter shredder mit einer gehörnten, grässlichen fratze. augenblicklich verstand ich, was sie vorhatte und eilte sofort zu ihr. gemeinsam mit ihr positionierte ich mich mit ihr direkt hinter der turmhohen steinskulptur.
Bella
Ich stellte mich hinter ihm. Sofort nutzte ich meine Kräfte und legte die Ranke an die Statue ran. Auf ein Zeichen hin, sobald Shredder sich inter ihr fand, stemmten wir gemeinsam gegen die Statue und drückten sie solange bis sie nach gab und endlich auf ihn zu stürzte
Slash
Gerade noch konnten alle zur Seite springen, als plötzlich ein lautes Knacken ertönte und die tonnenschwere Statue umstürzte. Shredder konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen und wurde unter dem Steinkoloss begraben. Ich erhob den Blick und sah Slash und Isabella, die triumphal auf dem Sockel der Statue standen. Somit hatten wir es geschafft!
,,Gut gemacht, meine Freunde!", lobte ich die beiden.
Bella
Ich grinste breit und klatschte mit Slash ab. "Ja das haben wir wirklich! Nicht wahr, Großer?",fragte ich und lächelte ihn fröhlich an.
Slash
Triumphal lachte ich auf. ,,Und wie wir das haben, Kleine! Mit uns legt sich eben keiner so leicht an!" Ich sprang von dem Sockel der Statue herunter und hielt Isabella meine Hand hin
Bella
Ich ergriff sie und sprang dann hinunter. Aber bevor ich mich bei Slash bedanken konnte, brachen die Türen auf und Tiger Claw und die Foot Bots kamen herein. "Ihr wollt uns doch nicht schon verlassen?",fragte dieser und wollte sich für den Kampf bereit machen.
Dulcinea
,,Tja, genau das hatten wir eigentlich vor!", erwiderte ich und wollte eine Rauchbombe schmeißen, doch plötzlich schoss ein Wurfstern so knapp an meiner Hand vorbei, dass ich vor Schreck beinahe rückwärts hingeknallt wäre. Sofort schwärmten die Foot-Bots aus und begannen uns einzukesseln. Mikey rannte als erster los, mitten auf die Foot zu und verarbeitete dabei den Teil, der ihm in den Weg kam, zu Schrott. Wir machten es ihm nach, als wir ihm hinterherhasteten und dabei deren Angriffen entgingen. Wir mussten Donnie und Ella sofort hier rausschaffen, bevor sie sie in die Finger kriegten!
Ich war fast bei ihr, als plötzlich von der Seite her mehrere Foots auftauchten und mit ausgefahrenen Kreissägenhänden direkt auf sie zueilten.
,,NEIN!", schrie ich in allerhöchster Panik. Doch mit einem Mal schossen zwei kunstvolle Pfeile durch die Luft, die die beiden Roboter-Ninjas einmal grillen, einmal in die Luft jagen ließen.
,,Raph, schafft Raphaela und Donnatello von hier weg, los!", schrie die zurückgefallene Dulcinea während sie mit Pfeil und Bogen ausgestattet jeden Foot niederstrecke, der uns zu nahe kam.
Sofort schnellte ich nach vorne zu Ella, schaltete nebenbei noch zwei Foot-Bots aus und kniete mich neben ihr auf den Boden. Vorsichtig nahm ich sie in meine Arme und hob sie hoch.
Bella
Ich wandte mich zu Donnie und lief zu ihm. Mit meinen Fähigkeiten schaffte ich mir einen Weg an den Foot's vorbei und kam zu Donnie. Ich kniete mich zu ihm hin. "Wir verschwinden von hier jetzt, Liebster!",sagte ich leise zu ihm und winkte Leatherhead zu mir. Dieser kam auf uns zu und nahm Donnie auf seine Arme.
Leatherhead
Donnatello nickte schwach, kaum noch in der Lage, die Augen offen zu halten. Behutsam hob ich ihn vom Boden auf und nahm ihn in die Arme. Mit Isabella liefen wir schnell auf das einzige offene Tor zu, zu dem sich die anderen schon fast durchgekämpft hatten. Für einen Augenblick wandte ich den Kopf im Laufen zurück. ,,Dulcinea, beeile dich!"
Dulcinea: Schnell legte ich Pfeil um Pfeil nach und erschoss mit präzisen Schüssen alles, was mir oder meinen Freunden zu Nahe kam. Doch mitlerweile strömten mehrere Dutzend Foot-Bots in die Kammer, sodass nachlegen für mich schwierig wurde. Als ich Leaherhead rufen hörte, war meine Munition außer einem Explosionspfeil alle. Ohne lange zu überlegen schlitzte ich einen Foot-Bot kurzerhand mit meinem Bogen entzwei und lief los.
Der Ausgang in die Freiheit war so greifend nah...
Plötzlich wickelte sich irgendetwas schweres um meinen Fuß und riss mich zurück. Mit einem dumpfen Aufschrei stolperte ich und fiel der Länge nach auf den Boden.
Bella
Ich blieb abrupt stehen und sah wie sie hin fiel. Ich habe genau gesehen wie Tiger Claw etwas direkt auf ihre Füße geworfen hatte. Ich konnte zwar nicht erkennen, aber für war es zu spät um nur auch aufzustehen, sich von der Falle zu befreien und zu uns zu rennen. Sofort warfen sich die Foot's auf sie und hielten sie alle fest. "Dulcinea!",rief ich und wollte ihr zu Hilfe eilen. Doch Leatherhead hielt mich am Arm fest. "Lass mich los! Ich muss ihr helfen!",rief ich zu ihm und versuchte weiter mich von seinem großen Arm zu befreien.
Leatherhead
Doch ich dachte nicht daran, sie loszulassen und ihr den Weg freizumachen. ,,Geh nicht, Isabella, es sind zu viele!", erwiderte ich, zog sie stattdessen mit mir mit zu den anderen im Tor. Die hatten bereits bemerkt, was los war.
,,Dulcinea!", schrie Slash. Ich sah ihm an, dass er zu ihr laufen wollte, ihr helfen wollte. Doch gegen die vielen Foot-Bots hätte nicht mal er eine Chance. Wie eine wildgewordene Bestie schnappte Dulcinea, schlug trat und wehrte sich mit allen Mitteln, doch es war ihr unmöglich zu entkommen. Mein Herz zog sich zusammen, sie so zu sehen, denn ich konnte ihr Mo ht helfen. Einige Foot-Bots rannten auch auf uns zu und die Turtles und ich taten unser Möglichstes, sie vom Tor wegzuhalten.
Gerade als ich eine Reihe von ihnen mit meinem Schweif wegpeitschte, gelang es Dulcinea, sich zu befreien. Ein Funke der Hoffnung stieg in mir auf. Doch sie stand nur regungslos da und schaute zu uns herüber. Eine abgrundtiefe Traurigkeit lag in ihren Augen.
Dulcinea: Es musste sich niemand was vormachen. Weder ich noch die anderen, die da hinten im Tor standen. Selbst als ich mich befreien konnte, war es noch nicht vorbei. Es stürmten bereits neue Foots auf mich zu und es wäre ein Ding der Unmöglichkeit gewesen, von hier zu den anderen zu rennen. Sie würden geschnappt werden, genau wie ich. Das wussten die anderen. Und auch, dass ich nicht bereit war, das zuzulassen. Es gab keinen anderen Weg.
Ein Foot holte aus. Mit meinem Bogen hielt ich den Schlag auf und schnitt ihn mit den scharfen Zacken in mehrere Teile, die klappernd zu Boden gingen.
Dadurch wurde ich aus meiner Starre gelöst.
,,Lauft!!!", schrie ich den anderen zu. ,,Verschwindet von hier, los!!!" Es war mein Urteil. Doch Rockwell brüllte zurück: ,,Wir werden dich hier nicht zurücklassen!"
Traurig blickte ich zu ihm herüber. Sie mussten. Andernfalls wäre es ihr Verderben. ,,Doch. Das werdet ihr!", hauchte ich leise, nur für mich hörbar.
Eine Armada Foot eilte mit erhobenen Wàffen jeweils auf mich und auf meine Freunde zu. Entschlossen ergriff ich den letzten Pfeil aus meinem Köcher, legte an und schoss. Der Explosivpfeil jagte an den Robotern vorbei und schlug knapp neben dem Tor ein. Mit einer lauten Explosion wurde ein Mechanismus in Bewegung gesetzt und das Eisengitter fiel zwischen den Turtles, Mutanimals und den Mädchen und unseren Feinden krachend zu Boden und trennten sie voneinander.
Ich ließ den Boden sinken. Und spürte wie ich erneut zu Boden gerissen wurde. Ein letztes Mal hörte ich meinen Namen rufen.
,,Bringt Donnatello und Raphaella in Sicherheit!", schrie ich, während ich gewaltsam festgehalten wurde. Und fügte hinzu. ,,Ich liebe euch... meine Freunde!"
Bella
Von Leatherhead festgehalten, sah ich ihr zu. Tränen der Verzweiflung flossen über mein Gesicht und tropften auf seinen Arm. Ich senkte kurz den Kopf und schluchzte kurz auf, ehe ich den Kopf wieder hoch riss und laut in ihre Richtung schrie: "WIR DICH AUCH, DULCINEA! WIR FINDEN EINEN WEG UM DICH DA RAUS ZU HOLEN! VERGISS NIEMALS WER DU BIST UND MÖGEN DIE GEISTER VON AVALON MIT DIR SEIN IND DICH BESCHÜTZEN!!!!!!!!!"
Dulcinea
Isabellas Worte hörte ich fast gar nicht, stumpf blickte ich weiter hinüber zu meiner Freundin, die erniedrigt auf dem Boden lag und von den Foot anschließend hochgezerrt wurde. Bei diesem Anblick schossen mit dir Tränen in die Augen und ich hätte die Gitter am liebsten eingeschlagen. Aber Dulcinea hatte recht, wir mussten Donnatello und Raphaela von hier weg in Sicherheit bringen. Und sie zurücklassen, so wie sie es wünschte. Gequält schloss ich einen Augenblick die Augen, dann meinte ich trotzig. ,,Los, schnell! Wir dürfen keine Zeit mehr verlieren!"
Ohne eine Reaktion abzuwarten wandte ich mich um. Ich konnte ihren Anblick nicht länger ertragen! Ich dachte nicht an die Zeit zurück, als wir sie fanden und sie sich uns anschloss. Fortan an unserer Seite kämpfte, mich mit ihren Überraschungsattacken erschreckte,mit uns lachte, obwohl sie gleichzeitig Kummer hatte, so unendlich weit fort von ihrem wahren Zuhause zu sein und nicht wusste, ob die A'Subt, ihre Artgenossen, überhaupt noch am Leben waren. Dass sie sich hier nicht so geborgen fühlen konnten obwohl wir unser Bestes taten, dass sie hier zurecht kam. Das hier war nicht ihre Welt. Und doch blieb sie hier bei uns, um für sie zu kämpfen.
Ich wünschte, ich hätte in diesem Augenblick an all diese Momente mit ihr zurückgedacht.
Denn es war das letzte Mal als ich die Dulcinea, die ich kannte, sah.
Tiger Claw
Nachdem die Turtles und die Mutanimals die Flucht ergriffen, blieb mir nichts anderes übrig, als erstmal Shredder von seinem Gefängnis zu befreien. Mit aller Kraft hob ich die Statue auf und legte sie weg. Shredder kam dann aus dem Loch raus dass ihn vor dem Untergang nich retten konnte. "Meister Shredder, seid Ihr in Ordnung?",fragte ich ihn und musterte ihn kurz um sicher zu stellen dass er nicht verletzt ist
Shredder
Ich antwortete nicht, starrte nur mit wütenden Blick auf den Boden, während ich zu allererst Luft holte. Dann knallte ich mir beiden Fäusten auf dem Boden und stieß einen langen Schrei aus. Sie konnten entkommen! Das Gehirnserum war nicht so angeschlagen, wie ich es mir erhofft hatte! Wütend schlug ich erneut mit einem Aufschrei auf den Boden, ehe ich mich wieder besann und mich vom Boden erhob. Mein Blick fiel auf die A'Subt, die von Foot-Bots festgehalten wurde und mich ohne jegliche Emotionen anblickte. Eine Fassade, das wusste ich genau.
Der hitzköpfige Raphael und die Elfe mit den mächtigen Kräften konnten mir gemeinsam mit ihren Freunden entkommen. Aber ich hatte dafür noch die außerirdische Katze.
,,Diesesmal konnten sie mir noch entkommen!", knurrte ich in ihre Richtung. ,,Aber ich werde sie alle zur Strecke bringen. Und du wirst mir dadurch behilflich sein. Bringt sie in Stockmans Labor und bereitet weiteres Serum vor!"
Dulcinea: Nein! Vor Schrecken sträubte sich mir das Fell und ich blickte ihn verstört an. Das konnte nicht sein! Er würde mit mir dasselbe machen wie mit den Mutanimals, Isabella und Raphael! Fassungslos schüttelte ich mit weit aufgerissenen Augen den Kopf.
Tiger Claw
Auch ich zuckte zusammen und glaubte nicht was er da sagte. War das sein Ernst? Anscheinend doch! So entschlossen wie er guckte, sah dass eindeutig aus. Ich versuchte anzusetzen. "Aber Meister Shredder! Ist dass nicht etwas zu weit gedacht? Vielleicht war das Serum nicht richtig stabil und es braucht noch etwas um zu funktioniert!"
Shredder
,,Nein!", erwiderte ich, fast schon brüllend und es herrschte augenblicklich Totenstille im Raum. ,,Ich habe mich so entschieden!" Mit gefährlich blitzenden Augen trat näher zu Tiger Claw und wiederholte im gezwungenermaßen ruhigem aber scharfen Ton: ,,Schaff sie in Stockmans Labor und lass weiteres Serum vorbereiten! Das ist mein allerletztes Wort!"
Tiger Claw
Ich hielt seinem Blick stand. Dann aber nickte ich ergeben und seufzte leise. "Ja, Meister Shredder!",sagte ich leise und wandte mich zu ihr die von zwei Foot Bots festgehalten wurde. Dann nahm ich ihren Arm und zog sie mit mir mit ins Labor.
Dulcinea
Das ließ ich nicht mit mir machen! Ich war zwar nicht von dieser Welt, aber ich hatte auch Rechte! Und ich wollte mir unter keinem Umständen ausmahlen was war, wenn sie das wirklich durchziehen wollten!
,,Lass mich los!!!", fauchte ich wutentbrannt, doch sein Griff verfestigte sich dadurch nur noch mehr, je stärker ich mich wehrte, sodas ich das Gefühl hatte, er würde mir den Unterarm zerquetschten. Eine aussichtslose Situation.
,,Lass mich los!", sagte ich noch einmal, diesmal sehr viel verzweifelter und wandte mich hilfesuchend zu ihm um. ,,Bitte."
Tiger Claw
Es tat so weh sie so zu sehen. Aber ich konnte nicht. Ich konnte ihr diesen Wunsch nicht erfüllen. Ich musste Shredder gehorchen! Auch wenn es mir schwer fiel. Ich senkte eine Weile den Blick und schloss die Augen für einen Moment. Dann sah ich sie wieder aus gequälten und gleichzeitig traurigen Augen an. "Ich kann nicht! Ich muss meinen Befehlen gehorchen. Dulcinea...es tut mir leid!",sagte ich zu ihr und senkte beschämt den Kopf.
Dulcinea
,,Nein, mir tut es Leid!", erwiderte ich verbittert und wandte den Kopf wieder ab, da ich ganz klar spürte wie mir die Tränen in die Augen stiegen und ich mich vor ihm nicht verletzlich zeigen wollte! So setzten wir uns wieder in Bewegung. Kaum hörbar murmelte ich: ,,Ihr Menschen seid doch alle gleich!"
Tiger Claw
Ihre Worte halten in meinen Ohren wieder hervor und wollten nicht aufhören ab zu klingen. "Bitte verzeih mir!",murmelte ich kaum hörbar hervor, ehe ich mit ihr ins Labor kam und sie dort an den Tisch fest schnallte. Ich sah noch einmal verzweifelt an. "Ich muss das hier tun! Kannst du das denn nicht verstehen?"
Dulcinea
,,Das kann ich!", erwiderte ich kalt, nachdem ich mich widerstandslos festschnallen gelassen hatte. Es klang so, als täte es ihm wirklich Leid. Doch die Tatsache, dass er mich hier meinem Schicksal überließ, stellte alles in den Hintergrund. Ich blickte wieder zu ihm auf und fügte hinzu. ,,Aber ich will es nicht verstehen! Und selbst wenn... sollte ich mich dann darüber freuen, dass du mir.... das antust!?"
Tiger Claw
Autsch! Das tat jetzt noch mehr weh! Und unser Gespräch wurde gleich unterbrochen, da Stockman herein kam und mich zur Seite bat. Noch einmal sah ich zu ihr rüber ehe ich dann stumm zur Seite ging und zu Boden sah.
Shredder
Gleich nach Stockman trat ich durch die Tür und ging auf die Liege zu. ,,Ist das Serum bereit, Stockman?", wollte ich von ihm wissen und blieb vor der Katze stehen. ,,Ja... sssss... allessss bereit, Meissster. Ssss..", antwortete dieser und schon einen kleinen Tisch mit der Chemikalie, einer Zange und dem Wurmglas an ihre Seite. ,,Mit Ihrem Wort können wir beginnen!"
Dulcinea stieß sofort rebellierende Geräusche aus, doch das würde ihr nichts helfen. Einen Moment betrachtete ich sie, dann meinte ich: ,,Ich will, dass du vorher ihr Erinnerungsvermögen ausradierst. Mit einem plasmischen Stromschlag!"
Stockman hielt inne und drehte sich verwundert zu mir um. ,,Sssseit ihr sssicher, dasss ihr das..."
,,TU es einfach!", erwiderte ich aggressiv.
Tiger Claw
Erschrocken zuckte ich ebenfalls zusammen und sah fassungslos Shredder und Stockman. Aber wenn er, das tut, dann verliert sie nicht nur die Erinnerunge an ihre Freunde, sie vergisst auch wer wir waren. Und sie würde auch unsere erste Begegnung vergessen. Stockman zuckte mit den Schulter und tat dann auch das was er sagte.
Dulcinea
Ich wagte von mir selbst zu behaupten, dass ich in harten Situationen Nerven wie Drahtseile haben konnte. Doch als er nun einen komischen Kasten mit mit langen gedrehten Kabeln und Knöpfen hervorholte, stieg Panik in mir auf. Ich kannte Stromschläge. Sie taten unglaublich weh und der Schmerz setzte so plötzlich ein, dass es dir die Sinne raubte.
Verzweifelt versuchte ich, mich von den Schnallen zu befreien, doch ich hatte keinerlei Chance.
Die Fliege stellte den Apparat neben mir auf dem Tisch mit dem Würmern und der Chemikalie ab, die er vor Stunden schon Slash und Rockwell verabreicht hatte, und aktivierte. Dann entnahm er dem Kasten zwei Bolzen aus Metall oder Eisen, an dem zwei dieser Kabel angebracht war und flog damit hinter mir. Genüsslich rieb er die beiden Flächen aneinander und lachte boshaft. ,,Keine Sorge, mein Kätzsssschen, ich werde dich nicht töten! Nur wehtun! Sehr, sehr sehr wehtun!"
Ihm gefiel es, mit meiner Furcht zu spielen. Aber das ließ ich nicht mit mir machen!
,,Ach denkst du das ja?!", erwiderte ich mit atemloser, fast schon überschlagender Stimme und funkelte ihn wütend an. ,,Ich werd's aushalten!"
Stockmam
Ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen. "Na ssssschön! Ich bin flexibel... Ssssss...",summte ich ihr zu und kam mit den Bolzen näher. "Auf wiedersehen, Dulcinea! Ich freue mich schon bald dich neu kennenzulernen!",sagte ich und setzte sie unter Strom.
Dulcinea
Der Stromschlag war schmerzhafter, als ich es dachte. Ich hatte das Gefühl, mein Kopf würde zerreißen, als er die Bolzen direkt an meinen Schläfen ansetzte, und war nicht mal in der Lage zu schreien. Mein Herz schlug wie verrückt und ich zitterte leicht. Benommen klappte mein Kopf in den Nacken und starrte völlig benebelt an die Decke. Doch dann setzte er erneut an und ein erneuter Stromschlag erschütterte meinen Körper. Diesmal mit so viel Wucht, dass ich in eine Art Flaschenbacke oder so ähnlich zurückgeworfen wurde. Mein ganzes Leben der letzten drei Monate lief an mir vorbei.
Der Kampf mit meinen Freunden eben gegen Shredder.
Meine Unterhaltung mit Tiger Claw im Kerker.
Als ich ihn das erste Mal traf, meine erste Begegnung mit den Turtles und Raphaela, und meine Aufnahme bei den Mighty Mutanimals. Das war das Letzte was ich sah, dann war da nur noch schwarz. Vollkommene Dunkelheit.
Verwirrt drehte ich mich um mich selber. Wo war ich hier? Wo waren die anderen hinverschwunden, wie kam ich hier raus!?
Ich versuchte, meinen aufgeregten Atem zu beruhigen, dann sah ich mit einem Mal etwas. Etwas hell leuchtendes, dass immer größer wurde und Gestalt annahm. Es war... ein Planet. Ein Planet, der von einem gigantisch lodernden Feuerball umgeben war, der so heiß war, dass ich Angst hatte, zu verbrennen. Es war der Planet Subtoria. Meine Heimat.
Geschockt starrte ich auf den brennenden Planeten, der immer zu zu wachsen schien. Kopfschüttelnd wich ich zurück, doch ich kam nicht weg. Ich kam einfach nicht von diesem Anblick weg. ,,Nein... nein, nein...!", stammelte ich wie von Sinnen, doch plötzlich stolperte ich und stürzte mit rudernden Armen rücklings auf... irgendeinen Boden.
War ich.. schon wieder gefallen?
Als ich mich aufsetzte, sah ich ein erneutes Leuchten. Nein, es waren mehrere. Rechts neben mir leuchteten in einiger Entfernung fünf weiße Lichter, vier Große und ein sehr viel Kleineres, die Gestalt anzunehmen schienen. Kontur um Kontur wurde das Leuchten schwächer, die Gesichter klarer. Und als ich erkannte, wer diese Gestalten waren, durchfuhr mich eine Welle des Schreckens, größer als alle anderen. Nein! Das konnte doch nicht sein! Doch nicht sie!
Sofort rannte ich auf die Fünf zu. Ich musste zu ihnen! Jetzt!
Doch dann erschien das Leuchten wieder und sie scheinen zu verblassen. Sie verschwanden.
,,NEIN!", schrie ich verzweifelt. ,,Moana! Rahan! Nhìeroh, bitte! Verlasst mich nicht!
Doch dann gab es eine Art Explosion und ich wurde zurückgerissen. Sie verschwammen vor meinen Augen und verschwanden. Ich selbst geriet ins Trudeln konnte mich dann aber wieder fangen. Es herrschte wieder vollkommene Dunkelheit. Aber dann hörte ich eine Stimme.
,,Alles, was dir etwas bedeutet hatte, wurde dir genommen. In einem Inferno aus Flammen, Verheerung und Schmerzen. Die, die du liebtest, wurden vernichtet. Dein Zuhause entzweigerissen."
Shredder. Wollte er in dieser Dunkelheit ein Gespräch mit mir führen? Er redete weiter. ,,Die Kraang sind zweifelsohne die Hauptschuldigen an der Geschichte. Aber du hast dich nie gefragt, wer Schuld daran hat, dass du nicht zurückkehren konntest? Dass du nichts verhindern konntest? Oder retten."
Die Dunkelheit verformte sich erneut und ich erblickte ein erneutes Glühen. Der Reihe nach erschienen vier Gestalten abwechselnd. Die, mit denen ich drei Monate Seite an Seite gekämpft hatte. Dann eine Gruppe vier grüner Wesen, die wie die Mutanimals zuvor aufglühten und verschwanden. Als nächstes erblickte ich einen majestätischen weißen Wolf und ein schönes Wesen mit flügelartigen Blüten, die Pflanzen um sich herum sprießen und gedeihen ließ. Ungläubig blinzelte ich mit den Augen.
,,Hör auf, die Augen vor der Wahrheit zu verschließen! Und... wer Schuld hat... an deinem Leiden!"
Die nun glühenden Gestalten die ich sah gingen in Flammen auf. Und stürzten direkt auf mich zu. Meine Augen weiteren sich nur, als ich das Feuer hell aufleuchten sah. Dann war alles schwarz.
Nur ein stechender Schmerz hatte durch meinen Kopf. Das war das einzige, was ich jetzt noch spürte.
Tiger Claw
Mit großem Bangen sah ich zu wie er sie unter Strom setzte. Sie zuckte immer wieder zusammen und sackte mehrmals zusammen. Wurde aber wieder einmal unter Strom gesetzt dass sie wieder zusammen zuckte und dann wieder in sich zusammen sackte. Es tat schon so weh dabei zu zusehen das ich am liebsten weg gesehen hätte. Aber ich konnte es einfach nicht. Erst als dann Stockman den Wurm an ihrem Ohr platzierte und sich seinen Weg im ihr Gehirn bahnte, musste ich meine Augen schließen um mir dass zu entgehen. Ich ballte meine Hände zur Faust und knirschte leise mit den Zähnen. Erst als dann Shredder mit ihr sprach traute ich mein Auge wieder zu öffnen und hin zusehen.
Shredder
Sie zitterte am ganzen Körper und verzog das Gesicht so schmerzerfüllt, als läge sie in ihrem schlimmsten Alptraum. Hervorragend. So war es ein leichtes, ihren aufgescheuchten Geist zu verwirren und sie zu einem.anderen... Etwas zu machen, was sie davor war. Zu meiner Kriegerin, die nicht zögern würde, das an ihr begangene Unrecht auszugleichen, egal zu welchem Preis.
,,Du und ich haben ein ähnliches Schicksal. Und einen gemeinsamen Feind! Und ich Frage dich: Willst du zulassen, dass all die Seelen, die auf ihr Gewissen gehen, ungerecht bleiben? Hörst du nicht, wie sie dich rufen? Die die dir so unglaublich viel bedeuten, dir aber entrissen wurden, verschlungen von den Flammen des absolut bösem?"
Sie schlug den Kopf zur Seite und begann leise zu wimmern.
Dulcinea: ,,Nein... nein nein, bitte... bitte... nicht...", flüsterte ich kaum merkbar. Ich konnte sie hören. Mit Shredders Stimme mischten sich weitere Stimmen unter. Seine. Seine. Ihre. Seine... auch wenn ich sie niemals wieder hören wollte! Und... ihre.
Sie flehte am lautesten. Sie hatte den meisten Schmerz auf der Seele lasten und er fraß sie wie eine Bestie auf.
,,Moana...", hauchte ich schwach und streckte meine Pfoten aus. Sie war hier irgendwo. Aber die Stimmen hallten von überall her.
Hektisch blickte ich mich um. Ich hörte sie ja. Aber wo waren sie alle? Wo!?
Dann spürte ich mit einem Mal einen heftigen Stich in meinem Kopf, der mich fast umgehauen hätte. Er wurde immer stärker. Vor Schmerz ging ich in die Knie, kniff die Augen fest zusammen.
,,Hörst du ihre Schreie nicht!?", schrie Shredders Stimme mit einem Mal in ohrenbetäubender Lautstärke. Und dann hörte ich meinen Namen. Schrill schreiend in unsagbarem Pein getränkt, unaufhörlich in meinen Ohren klingend.
,,NEIN!!!", schrie ich laut, um all diese schrecklichen Stimmen zu überönen und riss die Augen auf. Grelles Licht blendete mich und ich erkannte eine kalt leuchtende LED-Lampe, die mir von der Decke des Labores direkt ins Gesicht schien. Schwer atmend riss ich halbherzig an den Lederriemen, die mich immer noch an die Liege fesselten, gab dann aber nach ungefähr fünf Sekunden wieder auf und sank geschwächt zurück.
Tiger Claw
Ich trat vorsichtig näher und betrachtete sie ruhig. Auf keinen Fall wollte ich sie erschrecken und versuchte freundlich zu lächeln. Dann sagte ich ganz leise zu ihr: "Du musst keine Angst haben. Es ist alles gut, Dulcinea!"
Dulcinea
stumm blickte ich ihn nur aus trüben augen an. er kam mir bekannt vor. woher, lag in verworrenen stücken verstreut und verquert in meinem kopf und darüber nachzudenken rief ein unangenehmes pochen an meinen schläfen hervor. aber seine stimme hatte einen angenehmen klang. und seine ausstrahlung mir gegenüber war erwärmend und vertraut, wie aus einem früheren leben.
langsam schlossen sich meine augen. nur shredder hörte ich noch, aber so leise, als würde ich mich entfernen. ,,macht sie los!"
Tiger Claw
Stockman machte sie sofort frei. Dann wandte sich Meister Shredder an mich. "Bring sie erstmal im eines der freien Zimmer und lass sie dort schlafen. Bleibe aber bei ihr bis sie wieder wach ist.",befahl er mir. Ich nickte und nahm Dulcinea auf meine Arme. Danach trug ich sie allein durch die Räume und hielt mitten im Flur an eine der Zimmertüren stehen. Ich öffnete sie und ging mit ihr hinein. Behutsam legte ich sie dann aufs Bett und setzte mich dann am Bettrand neben sie. Lange betrachtete ich sie. Sie ist so schön! Ich keine sie zwar noch nicht lange, aber ich fühle nich zu ihr hingezogen. Zögernd hob ich eine Hand und strich ihr sanft über die Wange.
Dulcinea
Dunkel bekam ich mit, wie die unangenehm festsitzenden Gurte gelöst wurden und ich behutsam aufgehoben wurde. Es war er. Ich konnte mich an dieses kribbelnde Gefühl von vorher erinnern.
Als er mich nach einiger Zeit auf weichem Untergrund ablegte, verspürte ich nur noch das Bedürfnis, schlafen zu wollen. Ganz egal wo ich war, ganz egal wieso und weshalb.
Dann spürte ich mit einem Male etwas auf meiner Wange. Eine zärtliche Berührung wie der Flügelschlag eines Schmetterlinges.
Vorsichtig legte ich meine Finger auf dieses sanftmütige Etwas, einer Pfote mit unglaublich weichem Fell.
Erst jetzt realisierte ich, dass ich nicht alleine war. Zögerlich schlug ich meine Augen ein wenig auf und blickte zu ihm auf, als er an meiner Seite auf der Kannte des Bettes saß, auf dem ich lag. Es löste in mir ein Gefühl der... Geborgenheit aus... oder halluzinierte ich nur.
Ich wusste es nicht. Nur, dass das Gefühl seiner Pfote auf meiner Wange gut tat.
Ein sanftes Lächeln breitete sich für einen Moment auf meinen Lippen aus dann schloss ich die Augen wieder und schmiegte mich ganz sanft an seine Pfote.
Tiger Claw
Unsere Blicke trafen sich dabei als sie die Augen aufschlug. Wie sie mich anlächelte war so süß. Deswegen machte mit den sanften Bewegungen weiter. "Ich lasse nicht zu dass dir jemand wieder Leid und Schmerz bringt. Hier bist du jetzt erstmal sicher. Ruh dich jetzt erstmal aus. Ich bleibe hier und passe auf dich auf. Danach erkläre ich dir alles später!",flüsterte ich zu ihr runter.
Dulcinea
Kaum merkbar nickte ich leicht. Das war sehr großzügig von ihm. Und ich konnte mich noch nicht mal richtig entsinnen, wer er eigentlich war. Nur ein Name, der mir aus den verschwommenen Erinnerungen wieder vor Augen kam.
,,Chàa toh, Tiger Claw... Chàa to...", bedankte ich mich leise auf Subtoreen bei ihm und drückte seiner Pfote einen liebevollen Kuss auf, bevor ich mich wieder an sie kuschelte.


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