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Mila-Grosa

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Re: TMNT 2er RPG mit Mila-Grosa und Starlight03 ^3^

von Mila-Grosa am 10.09.2019 07:42

Steckbrief:

 

Name: Kobayashi Amaya
Alter: 17 Jahre
Aussehen: 
- klein (ca. 1,68 m), zierliche Figur
- blasse Haut
- dunkelbraune, mandelförmige Augen 
- schulterlange, zu einem Bob geschnittene Haare mit Pony
- Kleidung: überwiegend schwarz 

Charakter: ehrgeizig, meist ruhig, aber auch temperamentvoll, hinterhältig, äußerst direkt. Außerdem hat sie keinen Sinn für Humor. 
Beziehung zu: Raph
Sonstiges: Amaya gehört zum Schattenkrieger-Clan, arbeitet jedoch noch dran, eine vollwertige Kunouichi zu werden. 

- Ihre Eltern sind früh gestorben weswegen sie und ihre Zwillingsschwester Kagami lange Zeit in einem Weisenhaus und auf der Straße lebten bevor O-Ren sie aufgenommen und ausgebildet hat. 

- kämpfen tut Amaya hauptsächlich mit einem Meteor-Hammerund zwei Kamas 

- sie liebt es, Gitarre und Klavier zu spielen und zu lesen

Antworten Zuletzt bearbeitet am 10.09.2019 19:10.

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Re: TMNT 2er RPG mit Mila-Grosa und Starlight03 ^3^

von Mila-Grosa am 08.09.2019 23:58

Wo genau soll die Handlung dann einsetzen?

Antworten Zuletzt bearbeitet am 09.09.2019 06:52.

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Re: TMNT 2er RPG mit Mila-Grosa und Starlight03 ^3^

von Mila-Grosa am 08.09.2019 23:21

Steckbrief:

Name: O-Ren Ishii 
Alter: 33 Jahre
Aussehen:
Als Mensch: Lucy Liu in 'Kìll Bill - Vol. 1' (https://www.flickr.com/photos/brtsergio/60197473)
Als Mùtantin nimmt sie die Gestalt einer Katze an.(https://pin.it/2wpmzmqe2r3r54)
Charakter: kühl, beherrscht, zielstrebig, unberechenbar, intelligent
Beziehung zu: Tiger Claw 
Sonstiges: O-Ren ist die Anführèrin des 'Kagemusha'-Clans (Schattenkrieger-Clan), eine kriminelle Untergrundorganisation aus Japan, welche nach New York kommt und den Purple Dragons ihre Stellung als oberste Verbrechergang nach dem Foot-Clan streitig macht. Von dem gefährlichen Ruf des Clans imponiert bietet Shredder ihr eine Zusammenarbeit an, jedoch mit dem Hintergedanken, O-Ren aus dem Weg zu schaffen, da sie ihm gefährlich werden könnte. 

- O-Ren ist eine begnadete und blitzschnelle Schwertkämpferin, weswegen sie von vielen auch 'Keikaina Neko' genannt wird. Ihre Hauptwàffe ist ein Silbernes 'Hattori-Hanzu-Katana' mit schwarzem Griff und einer blauen Kordel. In die Klinge wurden Kirschblütenmuster eingearbeitet.

- O-Ren ist Halb-Japanerin und Halb-Chinesin. Mit ihren Eltern und ihrer älteren Halbschwester lebte sie lange Jahre in China, ihre dritte Wahlheimat nach Japan und Thailand. Dann aber erschütterte die Nachricht über den Tod ihrer Halb-Schwester, die niemand anderes als Tang-Shen war, ihre Familie. Die Tatsache, dass Hamato Yoshi sie umgebracht haben soll und dann verschwunden ist, verfolgte O-Ren über viele Jahre hinweg und ließ sie einen Pfad des Hàsses und der Wut einschlagen. Sie ließ sich über viele Jahre hinweg zur Kunouichi ausbilden und arbeitete sich an die Spitze einer der legendärsten Verbrecherorganisation Japans, um den Mörder ihrer Schwester aufzuspüren und zu vernichten. 

- sie liebt es, Klavier und Geige zu spielen und ist eine passable Tango-Tänzerin (was man ihr auf den ersten Blick nicht ansieht)

Antworten Zuletzt bearbeitet am 08.09.2019 23:59.

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Re: TMNT 2er RPG mit Mila-Grosa und Starlight03 ^3^

von Mila-Grosa am 08.09.2019 22:33

Kann ich gerne übernehmen 



Steckbrief:

Name:
Alter:
Aussehen:
Charakter: 
Beziehung zu:
Sonstiges:

Gut so?

Antworten Zuletzt bearbeitet am 08.09.2019 22:36.

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Re: TMNT RPG mit Mila-Grosa und mir ;)

von Mila-Grosa am 07.09.2019 20:17

Raph

Augenblicklich wurde mir heiß und mein Herzschlag beschleunigte sich. Was sollte ich jetzt tun? Mikey hatte mich in eine Zwickmühle gebracht, die ich mir selbst eingebrockt habe und aus der ich nun schwer wieder herauskommen würde. ! Jetzt würde Ariella mich für einen totalen Vollidìot halten! Und für einen Lauscher obendrein. Na super! ,,Ähm... ähm...", stammelte ich und biss mir auf die Lippen. Ich musste improvisieren. Und das tat ich auch prompt. ,,Großartig!", rief ich, vielleicht etwas übertriebener euphorisch als es hätte sein müssen und eilte auf Mikey zu. ,,Toll, dass du die Linse wieder gefunden hast! Ariella, wir können mit der Suche aufhören, denn die Linse ist wieder da!" Mikey sah mich an, als hätte ich den Verstand verloren und ich sah ihm förmlich an, dass er mich gleich endgültig auffliegen lassen würde. Also trat ich ihm ein wenig gegen das Schienbein und schickte ihm einen warnenden Blick. Er solle jetzt nichts tun sondern mir einfach nicht widersprechen!

Shiori

Schwach zuckte ich mit den Schultern. ,,So wie es eben weh tut, wenn du von jemandem verletzt wirst, den du von ganzen Herzen geliebt hast. Für den du große Opfer gebracht hättest." Ich verstummte. Dann fuhr ich wieder fort. ,,Als wir damals verbannt worden sind, wurden wir noch nicht gleich in die Eisgefängnisse gebracht. Wir waren fast alle zusammen in einer Gruft, in welcher die Sicherheitsvorkehrungen noch nicht so radikal waren. Dort hat Skellington mich mit einem Zauber belegt, welcher es mir ermöglichte, auf die Erde zurückzukehren in der Unterweltrechnung sind da schon mehrere tausend Jahre vergangen, auf der Erde vielleicht zwei. Ich landete in meiner Shinigami-Gestalt in einer Stadt namens Rio de Janeiro. Eine hübsche Stadt. Meine Aufgabe war es, die Chronik zu finden, die uns gefangen hielt und dafür zu sorgen, dass meine Gefährten wieder frei kamen. Aber... es kam anders. Ich lernte einen Mann kennen, der sowohl ein Tage- als auch ein richtiger Dieb war. Aber er hatte etwas an sich, was mich anzog. Er war charmant. Wusste immer, in welchem Moment er welche Worte sagen musste. Er gab mir das Gefühl, eine begehrenswerte Frau zu sein. Ich wusste, dass ich eine Mission vollenden musste und mich niemals von Gefühlen leiten lassen durfte. Aber ich verliebte mich in ihn. Und ich... wäre damals sogar soweit gegangen... bei ihm zu bleiben. Durch den Zauber waren meine Fähigkeiten stark eingeschränkt. Er wusste nicht, wer oder was ich war und das sollte so bleiben. Ich war bereit... mein Vermächtnis als Schattenkriegerin niederzulegen. Ebenso meine Fähigkeiten... und meine Unsterblichkeit. Ich... WOLLTE diesen Mann... so sehr! Aber dann... kam es anders. Von einem Tag auf den anderen begann er sich von mir abzuwenden. Ich wusste nicht warum und wieso, ich fragte mich, ob ich etwas falsch gemacht habe. Bis ich..." Ich schluckte trocken. ,,Bis ich herausgefunden habe, dass er... eine andere Frau hatte. Damals habe ich begriffen, was für ein Mann Xever Montes ist. Und ich kam mir danach so... so... so unglaublich dumm vor! Ich war wütend, verletzt und... fühlte mich so unglaublich... auf alle Fälle... ich bin weggelaufen. Ich wollte Rio und ganz Brasilien so schnell wie möglich hinter mich lassen. Blöderweise kam ich so an die Kraang... ich konnte mich nicht wehren und wurde mutiert. Es dauerte  von da an nicht mehr lange und die Wächter der Unterwelt bemerkten, dass ich entkommen war. Sie spürten mich auf und schickten mich zurück. Als diese... Kreatur! Dann kam ich mit der Tatsache, dass ich nicht nur meine Gefährten enttäuscht, sondern auch meine Liebe und meine Menschlichkeit verloren habe, in das Eis." 

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Re: Sherlock - 2er RPG

von Mila-Grosa am 07.09.2019 18:08

Sohea 29.08.15 um 20:17
(Genau =D)

 

Sherlock
John und ich stiegen aus dem Johns Wagen aus. Die Fahrt hatte ziemlich lange gedauert, denn das Landhaus der Crockfords lag ein ganzes Stück außerhalb von London. Nun standen wir in der Einfahrt des schlossartigen Gebäudes. Wir gingen zur Haustür und klingelten. Sofort öffnete ein Hausmädchen die Tür. "Guten Morgen! Mr. und Mrs. Crockford erwarten Sie bereits. Darf ich Ihnen die Jacken abnehmen?" Sie sagte so viel, das keiner von uns dazu kam, sie ebenfalls zu begrüßen. Nachdem das Hausmädchen unsere Mäntel am extravaganten Garderobenständer aufgehängt hatte, geleitete sie uns in den Salon.

Mila-Grosa 29.08.15 um 20:24
John
Ich war noch nie bei den Crockford ´s zu Hause, ich kannte sie nur über Mary bei ein paar Gelegenheitstreffen, aber ein recht ansprechendes Anwesen.
Als wir nur den scheinbar endlos lange Flur entlang gingen, an dem zahlreiche Bilder (von diesem und den wahrscheinlich letzten vier Jahrhunderten) hingen, kamen wir in einem großen Raum an.
So wie es hier eingerichtet war, wahrscheinlich das Wohnzimmer.
Der Earl of Crockford stand am Fenster, seine Frau saß auf dem Sofa, das wahrscheinlich ein halbes Vermögen gekostet hat.

Sohea 29.08.15 um 20:37

Susan Crockford: Als unsere Gäste eintrafen, sprang ich sofort auf. "Guten Tag, John. Schön, Sie wieder zu sehen. Ich hoffe, Mary geht es gut, unser letztes Treffen ist schon etwas länger her." John nickte und antwortete: "Guten Tag, Mrs. Crockford. Mary geht es sehr gut, danke der Nachfrage."
Ich wandte mich an den Mann neben ihm. "Sie müssen Mr. Holmes sein. Ich habe schon einiges von Ihnen gehört. Es freut mich, Sie kennenzulernen!"

Sherlock: John konnte sofort auf eine höfliche Sprache umstellen, aber ich musste mich an die adligen Umgangsformen kurz gewöhnen. Ich setzte ein möglichst realistisches Lächeln auf und meinte: "Die Freude ist ganz auf meiner Seite!" Mrs. Crockford lächelte ebenfalls, und ihr Mann kam auf uns zu, um uns auch zu begrüßen. Nachdem wir alle Höflichkeiten ausgetauscht hatten, setzten wir uns, um zum Grund unseres Treffens zu kommen.

Mila-Grosa 29.08.15 um 20:51
John
Ich musste mir ein Grinsen verkneifen, weil Sherlock sich offenbar bemühte, für seine Verhältnisse ,,angemessen´´ zu sprechen. Wenigstens das. So verschreckte er die Leute zumindest nicht gleich.
Nachdem wir uns gesetzt hatten (Oh Gott, war diese Couch gemütlich!) räusperte ich mich kurz.
"Nun, Susan, Sie... wurden also entführt.", begann ich.
Sohea 30.08.15 um 18:06

Susan Crockford:
"Genau", antwortete ich sachlich und begann zu schildern, wie sich alles im Detail zugetragen hatte: "Vor fünf Tagen kehrte ich abends, so gegen 22.00 Uhr, von einem Treffen mit einer guten Freundin zurück. Wie Sie sicher gesehen haben wird unser Grundstück von einer Mauer mit einem schmiedeeisernen Tor begrenzt. Ich stieg also aus meinem Wagen aus, um das Tor zu öffnen. Plötzlich höre ich ein Rascheln im Gebüsch, aber sehe niemanden. ich dachte es wäre vielleicht eine Feldmaus oder ein Kaninchen, die außerhalb unseres Grundstücks leben und sich manchmal in unseren Rosengarten schleichen. Ich will also wieder in meinen Wagen steigen, da werde ich von hinten gepackt. Ein Mann hält mir den Mund zu, um meine Schreie zu ersticken, und der andere fesselt meine Hände,verbindet meine Augen und knebelt mich. Es waren scher Männer, denn sie waren relativ kräftig. Aber keiner von ihnen hat etwas gesagt. Sie schleppen ich zu einem Auto, dass ich in der Dunkelheit gar nicht bemerkt hatte, und ich muss mich in den Kofferraum zwängen. Immer noch sagt keiner von ihnen etwas und sie schließen mich ein und fahren los. Natürlich haben mein Mann und ich für so was einen Plan. Mein Handy habe ich immer dabei und wie ich die Fesseln löse, habe ich gelernt. Schnell kann ich mich also befreien, aber mein Smartphone ist fort. Ohne das ich es gemerkt hatte, hatten die Männer es mir entwendet. Ich gerate in Panik, kann aber nichts tun. Bestimmt eineinhalb Stunden fahren wir also, und irgendwann kamen wir auf einen ziemlich holprigen Weg. Der Wagen stopp plötzlich, und die Männer holen mich aus dem Kofferraum und schleifen mich ein Stück. Dann öffnet einer eine Tür oder so etwas, und ich muss eine Treppe hinabsteigen. Sie schließen die Tür und nehmen mir die Augenbinde ab. Ich kann trotzdem nichts sehen, denn an diesem Ort war es stockfinster. Sie fesseln meine Hände und Füße und sagen nicht mal etwas dazu, dass ich meine Fesseln gelöst hatte. Diesmal sind jedoch so sorgfältig mit dem verbinden, dass mir das nicht ein zweites mal gelingt. Plötzlich sehe ich ein Licht. Einer der Männer hatte
sein Handy hervorgeholt und jemanden angerufen. Ich kannte die Stimme nicht, aber sie sagte zu mir: 'Hallo Susan. Ich bin Jim. Und ich bin mir sicher, dass wir sehr gute Freunde werden.'

Mila-Grosa 30.08.15 um 19:41
John:
Ungläubig sah ich sie an. Jim war der Drahtzieher hinter ihrer Entführung? Jim Moriarty? Sherlock hatte währenddessen die Fingerspitzen ineinander gelegt und mal mehr mal weniger interessiert zugehört. Aber auch er horchte bei ,,Jim´´ auf. Natürlich. Nach all der Zeit, in welcher wir glaubten, er sei tot, war dies nun das erste Zeichen von ihm. Außer seiner ominösen Videobotschaft. Aber sollte das sein großer Schachzug sein? Die Entführung einer Countess?

Sohea 30.08.15 um 19:52
Sherlock: Mrs. Crockford erzählte meiner Meinung nach viel zu detailliert. Aber die Wichtigsten Informationen waren dabei. Als sie Jim sagte, dachte ich an den einzigen Jim, den ich kannte. Jim Moriarty. Sofort wurde der Fall interessant für mich. "Was hat er noch gesagt.?" fragte ich Mrs. Crockford angespant, die eine kurze pause gemacht hatte.

Susan Crockford: Mir war nicht klar gewesen, dass dieser Anruf so wichtig war, aber sowohl John als auch Mr. Holmes hatten bei meinen letzten Worten aufgeblickt. Also fuhr ich fort: "Ich erinnere mich noch genau daran, wie er sagte: 'Wenn du und dein herzallerliebster Ehemann schön brav seid, bist du schnell wieder hier draußen. Verstanden?' Ich brachte nur ein piepsen zustande, denn ich war in Panik und immer noch geknebelt, aber es schien ihm als Bestätigung zu reichen. Von da an verbrachte ich zwei Tage in dieser Finsternis, nur zweimal kamen die beiden Männer, um mir etwas zu essen und zu trinken zu geben."
Ruben räusperte sich: "Von jetzt an kann ich berichten, was die Entführer unternommen haben..."

Mila-Grosa 30.08.15 um 20:07

Ruben: "Ich kam etwas später von einer Konferenz nach Hause. Ich hatte mich gewundert, das Susan noch nicht Zuhause war, ich hab hundert mal versucht, sie auf dem Handy anzurufen, aber.... es meldete sich immer nur die Mailbox. Ich.... wartete mindestens eine Stunde auf ein Zeichen von ihr, ich wusste, dass ihr irgendetwas zugestoßen war... Ich wusste die Entführer hatten diesmal ernst gemacht. Dann klingelte das Telefon. Es... war dieser Jim... er wollte 500.000 Pfund, andernfalls...." Ich brach kurz ab.
"Ich war die ganze Nacht wach und habe alle Banken durchtelefoniert, auf denen ich Konten habe. Ich konnte das Geld nicht sofort abheben... es gab da noch einige Sachen zu klären. Aber als ich dann das Geld zusammen hatte, rief dieser Wahnsinnige mich erneut an.
"Sorry, Early, ich hab ´s mir anders überlegt!", sagte er, "Sie können ihre Süße hohlen. Und zwar lebend, sie sollten froh sein, ansonsten gebe ich meine neuen ,,Freunde´´ immer... ,,teilweise´´ ihren Besitzern zurück!"
Susan schluchzte leise auf und ich legte ihr beide Hände auf die Schultern.
"Er nannte mir besagte Adresse und... ich holte sie ab."

Sohea 30.08.15 um 20:18
Sherlock
"Wie lautet die Adresse?", fragte ich interessiert. Moriarty, wenn es Moriarty war, hatte die Entführung abrechen müssen. Das sah ihm nicht ähnlich. Und außerdem: Wieso forderte er Lösegeld? Das war ebenfalls nicht sein Stil.
Mr. Crockford fuhr fort: "Es war eine alte.. ziemlich verfallene Scheune. Sie liegt, wie gesagt, etwas eineinhalb Stunden von hier. Die Adresse war... warten Sie, ich hatte Sie mir aufgeschrieben."
Er reichte mir einen Zettel. Die Handschrift war zittrig vor Aufregung und Angst, aber trotzdem Iesbar. Dort stand:
12, Warren Road
Blue Bell Hill
Chatham, Kent
Sohea

Mila-Grosa 30.08.15 um 20:28
Ich blickte Sherlock über die Schulter und las die Adresse. Nur den Ort kannte ich, die Straße sagte mir aber rein gar nichts. Dann wandte ich mich wieder den Crockfords zu.
"Wie lange werden sie schon bedroht?", wollte ich von Susan wissen.

Sohea 31.08.15 um 20:09
Susan Crockford:
"Die Entführung kam ganz plötzlich", meinte ich etwas aufgelöst. "Vorher waren wir nie bedroht worden, sonst hätten wir zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen getroffen."
Ruben nickte zustimmend.

Mila-Grosa 31.08.15 um 20:11
Ruben
Auf die Antwort meiner Frau hin meinte ich: "Es begann vor 2 Wochen. Anfangs hielten wir es für einen Scherz, aber...dann machten sie ernst" Ich zuckte hilflos mit den Schultern.

Sohea 31.08.15 um 20:35
Sherlock
Moriarty schien sich seiner Sache ziemlich sicher gewesen zu sein, er hatte Mrs. Crockford schließlich fast sofort entführt, deshalb verstand ich ganz und gar nicht, warum Moriarty, der alles immer perfekt durchplante und allen mindestens zehn Schritte voraus war, die Entführung abbrechen musste.
"Ich denke, wir sind fertig", meinte ich ziemlich abrupt. Wir sollten uns so bald wie möglich die alte Scheune ansehen, in der Mrs. Crockford gefangen gehalten worden war.

Mila-Grosa 31.08.15 um 20:46
John
"Äh... ja!", meinte auch ich und gab den Crockfords nacheinander die Hand. "Wir werden uns bei ihnen melden, wenn wir neue Erkenntnisse in den Fall haben. Auf wiedersehen!"
Ich stand auf und folgte Sherlock, der (ohne sich zu verabschieden) bereits vorrausgegangen war.
Eilig hastete ich ihn hinterher.

Sohea 31.08.15 um 20:49
Sherlock
Ich war so in Gedanken über Moriarty versunken, dass ich Johns vorwurfsvollen Blick, der wohl auf meiner fehlenden Verabschiedung beruhte, gar nicht bemerkte. Ich nahm meinen Mantel selber von der Garderobe, bevor das Hausmädchen angelaufen kam, und verließ das Gebäude.

Sohea 31.08.15 um 20:51
Susan Crockford
Auf einmal standen unsere beiden Gäste auf und gingen ganz plötzlich, John mit einer hastigen, Mr. Holmes ohne Verabschiedung. "Ein komischer Mensch, dieser Holmes", meinte Ruben. "Ja", stimmte ich ihm zu, "aber ich bin trotzdem sicher, dass er uns helfen wird."

Mila-Grosa 31.08.15 um 21:08
John
Ich nahm den Dienstmädchen meine Jacke ab und verließ das Haus. Ich bemerkte einen Mann mittleren Alters mit Strohhut und einer Gartenschere, der uns ziemlich befremdende Blicke zuwarf.
Hm, nur der Gärtner! Schien auch nicht sehr begeistert zu sein, bei der Kälte den Garten instand zu halten.

Sohea 01.09.15 um 19:00
Sherlock
Ich durchquerte eilig die Einfahrt und ging bis zu Johns Wagen, dessen Besitzer etwas gehetzt hinter mir herlief. Ich wollte schnellst möglich zu der Adresse auf dem Zettel fahren, denn dieser Fall hatte mein Interesse eindeutig geweckt.

Mila-Grosa 01.09.15 um 19:49
John
"Warum tut Moriarty sowas? Das ist doch überhaupt nicht seine Art!", meinte ich, bis ich endlich zu ihm aufschoss und die Autoschlüssel aus meiner Jackentasche kramte. Für mich wirkte das ganze überraschend plump. Für Mrs. Crockford und ihrem Mann war es natürlich furchtbar, aber naja... irgendwie hatte ich mir von Moriarty was Großes erhofft. Aber wer weiß, vielleicht kam das ja noch.

Sohea 01.09.15 um 19:54
Sherlock
"Das gilt es herauszufinden", antwortete ich knapp. Ich fragte mich genau dasselbe und freute mich fast schon darauf, es herauszufinden. Moriarty war ein vorzüglicher Gegenspieler.

Mila-Grosa 01.09.15 um 19:59
John
Im Wagen studierte ich kurz die Adresse auf den Zettel und fuhr los. Sherlock schwieg auf den ganzen Weg hin, aber ich merkte, wie die Sache ihn immer mehr in den Bann zog. Ein Fall von der Art war genau das Richtige für seinen verrückten Geist.

Sohea 01.09.15 um 20:10
Sherlock
Nach einer langen Fahrt, bei der ich innerlich immer ungeduldiger geworden war, kamen wir endlich an eine verfallenes Bauwerk, dass Mr. Crockfords Beschreibung der alten Scheune genau entsprach. Wir stiegen aus und begannen mit unseren Ermittlungen...

Mila-Grosa 01.09.15 um 20:16
John
Von außen wirkte diese Bruchbude eher unwahrscheinlich und wohl nur als kleiner Schönheitsfehler in dieser Umgebung. Also nahezu perfekt für eine Entführung.
Hier war seit Jahren nicht mehr gemäht worden, weshalb wir auf mögliche herumliegende Gegenstände im kniehohen Gras aufpassen mussten.
Durch die verstaubten Fensterscheiben blickte ich nach innen, aber recht viel konnte man nicht erkennen. Sherlock hatte währenddessen eine alte Holztür an der Rückseite entdeckt und wir betraten das Gebäude.
Drinnen roch es modrig. An den Wänden bildete sich bereits Schimmel und hier und da lagen vereinzelt einige verrotteten Holzbalken.
Sherlock suchte alles mit seiner Speziallupe ab, aber hier oben wies nichts daraufhin, wo sie festgehalten wurde. Es musste also woanders gewesen sein. Vielleicht war hier irgendwo ein Nebenzimmer oder ein Keller?

Sohea 01.09.15 um 20:26
Sherlock
Mrs. Crockford sagte uns, in dem Raum, in dem sie gefangen gehalten wurde, hätte es kein Fenster gegeben... Ich begann, den Boden abzusuchen und fand bald, wonach ich Ausschau gehalten hatte. Eine Bodenluke. Ich öffnete sie und zog eine Taschenlampe aus meiner Manteltasche. Ich konnte eine schmale Trittleiter erkennen, die in einen dunklen, engen Kellerraum führte.

Mila-Grosa 01.09.15 um 20:51
John
"Gemütlich!", meinte ich schlichtweg, als ich einen Blick nach unten riskierte. Sherlock schwang sich auf die Leiter und kletterte nach unten. Ich folgte ihn, auch wenn mir das klapprige Gestell ein wenig Sorgen bereitete.
Unten angekommen, sahen wir gleich, dass es ein Volltreffer war. Neben einen alten, staubigen Messingofen waren letzte Reste eines Seiles und Wischspuren auf dem verstaubten Boden zu erkennen. Sherlock gab mir die Taschenlampe und kniete sich nach unten, um beides genauer zu begutachten.
Ich blickte mich kurz um und meinte, durch das spärliche Licht, das die Luke von oben in den Raum eindringen lies, etwas an der Steinwand zu erkennen.
Ich leuchtete hin und trat unwillkürlich einen halben Schritt zurück. Sherlock warf mir einen genervten Blick zu, aber als er sah, was ich entdeckt hatte, stand er vom Boden auf und stelle sich neben mich.
Auf der alten Steinmauer, wo der Putz schon langsam begann, abzubröckeln, stand in riesengroßen blutroten Lettern: IOU
´

Sohea 02.09.15 um 19:19
Sherlock
es war er deutliche beweis, dass diese entführung moriarty's Werk war. i ow you. ich schulde ihnen. bevor moriarty und ich "gestorben" waren, hatte er diese drei wörter ständig an mich gerichtet.
ich nahm john die taschenlampe wieder ab und leuchtete alle Ecken des kleinen raumes aus, doch nirgendwo sonst stand etwas an die wand geschrieben.
es war wirklich erstaunlich, wie weit moriarty diesmal wieder vorausgeblickt hatte. er musste, bevor er diese entführung abgebrochen hatte, schon gewusst haben, dass ich versuchen würde, sie aufzuklären. plötzlich kam mir ein gedanken. wenn diese riesigen buchstaben schon hier gewesen wären, als mr. crockford seine frau befreit hatte, hätte einer von ihnen sie sicher bemerkt und uns darauf aufmerksam gemacht. aber das hatten sie nicht. ich fragte mich, ob diese schrift nachträglich an die Wand gemalt worden war. aber das würde bedeuten... es wirkte auf mich fast so, als hätte moriarty die entführung absichtlich abgebrochen. er wollte kein lösegeld, sondern mich nur wieder auf sich aufmerksam machen. das würde tatsächlich zusammenpassen. aber es war nur eine hypothese, die noch bewiesen werden musste. ich sah mir die Schrift an der Wand genauer an. als ich sie berührte, stellte ich fest, dass sie zwar nicht ganz frisch, aber auch noch nicht ganz trocken war. höchsten drei Stunden alt.

Mila-Grosa 05.09.15 um 19:35
John
Mir sagte dieses Zeichen nichts, aber Sherlock anscheinend schon. Dann war es zu hundert Prozent eine Botschaft an uns. Oder zumindest an Sherlock. Ich wusste es nicht genau, jedenfalls bedeutete dies, das er unser Mitmischen in diesem Fall erwartet hatte.
Es war nicht sonderlich viel, aber es war das erste Lebenszeichen seit dieser Videonachricht, die wir von Moriarty hatten, wenn dieses Zeichen wirklich von ihm war.
Ach was, natürlich war sie von ihm, von wen denn sonst? Sherlock begutachteten die Zeichnung etwas genauer. Irgendwie erinnerte mich das an damals, an unseren zweiten Fall, dem mit dem blinden Bankier. Ich erinnerte mich, als wäre es gestern gewesen, immerhin wäre ich damals fast gestorben, ebenso wie meine alte Flamme Sarah.

Sohea 06.09.15 um 20:27
Sherlock
John schien nicht verstanden zu haben, was die Lettern an der Wand bedeuteten, er konnte es eigentlich auch gar nicht wissen. Weniger, um es ihm zu erklären, als um es mir noch einmal vor Augen zu führen, sprach ich aus, was mir offensichtlich erschien: "Moriarty hat Mrs. Crockford entführen und die Entführung abrechen lassen. Er muss gewusst haben, dass wir den Fall aufgrund der Freundschaft zwischen Mrs. Crockford und Mary übernehmen würden, oder er hat Wind davon bekommen, als wir auf dem Anwesen eingetroffen sind. Um uns zu zeigen, dass er etwas mit der Sache zu tun hat, hat Moriarty diese Buchstaben vor höchstens drei Stunden an die Wand malen lassen. Sie sind eindeutig, jedenfalls für mich." Ich beendete meinen kurzen Monolog: "Moriarty wollte das Lösegeld nicht, er wollte uns einfach nur wieder auf ihn aufmerksam machen. Die Frage ist: Warum? Sein Video war auf allen Fernsehbildschirmen Londons wenn nicht sogar Englands zu sehen. Wir wissen, dass er zurück ist. Wieso wollte er es uns noch mal verdeutlichen?" Nachdenklich schweifte mein Blick in die Ferne.

Mila-Grosa 06.09.15 um 20:32
John
"Vielleicht plant er wieder was ganz Großes, nach dem du damals sein Netzwerk zerschlagen hast!" Es fiel mir schwer, es auszusprechen, weil er dafür zwei Jahre lang den ,,toten Mann´´ gespielt hat und mich scheinbar als Einzigen nicht eingeweiht hat, ehe er dann plötzlich wieder vor mir stand. Quicklebendig.
"Etwas, mit dem er dich unbedingt in seinen Bann ziehen will, um zu sehen, wie gefährlich du für ihn wirst."

Sohea 06.09.15 um 20:36
Sherlock
Wenn John damit Recht hatte, hatte Moriarty es geschafft. Er hatte mich voll und ganz neugierig gemacht auf das, was er nach seiner Rückkehr plante.

Mila-Grosa 06.09.15 um 20:40
John
Als etwas kurz meinen Fuß streifte fuhr ich kurz herum. Im matten Licht meinte ich, etwas kleines schwarzes mit einem langen Schwan.z davonhuschen zu sehen. Eine Ratte.
Ich räusperte mich kurz. "Also ich denke wir machen ein paar Fotos, nehmen eine Probe der Farbe und hauen dann wieder ab!", schlug ich vor. „Wenn noch etwas besonderes auf uns warten soll, dann ganz bestimmt nicht hier."

Sohea 06.09.15 um 20:47
Sherlock
Ich nickte kurz und beschloss, den Raum auch noch auf irgendwelche Spuren der Entführer abzusuchen. Wenn wir sie finden würden, wer das sicher hilfreich.
Stumm machten wir uns ans Werk. Während John Fotos machte, nahm ich eine Probe der Farbe und suchte mit meine Lupe den Boden ab.

Mila-Grosa 07.09.15 um 19:54
John
Nachdem wir Fotos und Proben von der Farbe und auch von dem Seil, mit dem Susan gefesselt worden war beisammenhatten, verließen wir den Keller durch die klapprige Leiter wieder.

Sohea 07.09.15 um 20:07
Sherlock
Als wir wieder in den Hauptraum der Scheune kamen, hörte ich ein Geräusch. Es waren Schritte, aber sie klangen nicht so, als würden sie von Ratten oder Mäusen stammen. Ich bedeutete John, stehen zu bleiben. Noch einmal ertönte ein dumpfes Geräusch und Dielenbretter knarrten, aber danach war nichts mehr zu hören. Irritiert blickte ich mich um. Nirgendwo war etwas zu sehen, und die Scheune hatte scheinbar nur diesen einen Raum.
Ich blickte zu John, der ziemlich beunruhigt wirkte.

Mila-Grosa 07.09.15 um 20:20
John
Hier war eindeutig jemand gewesen. Nachdem wir einige Sekunden verharrt hatten, eilten wir nach draußen und kundschafteten die Gegend rund um die Scheune aus.
Leise schlichen wir um das Gebäude.
"John, hast du deine Pistole dabei?", fragte er mich leise.
"Sehe ich wirklich so aus, als würde ich immer und überall eine Waf.fe mit mir herumschleppen?", zischte ich zurück.

Sohea 08.09.15 um 20:19
Sherlock
Ich verdrehte die Augen und sagte nichts mehr. Stattdessen überlegte ich, wessen Schritte wir wohl gehört hatten. Moriarty konnte es nicht sein, er war wahrscheinlich nie hier gewesen. Und die Entführer, warum sollten sie nochmal an diesen Ort zurückkommen? Um zu überprüfen, ob John und ich hier gewesen waren?
Leise tappten wir weiter. Immer noch war niemand zusehen, und wir waren schon drei Seiten des alten Gebäudes abgelaufen.

Mila-Grosa 08.09.15 um 20:24
John
Als wir an der Ecke ankamen, lugte Sherlock vorsichtig um die Ecke und suchte kurz die Umgebung ab. Ich stand kurz hinter ihm und griff in meine Manteltasche, aus der ich meine Pistole herauszog. Sherlock blickte dann wieder kurz zu mir, als ich die Pistole entsicherte und schüttelte leicht den Kopf. Ich musste wirklich so aussehen, als hätte ich die Wáffe immer und überall dabei.
Auf einmal hörten wir ein Scheppern und wir sprangen wie auf Kommando hinter der Ecke hervor. Ich richtete meine Pistole nach vorne.

Sherlock
Aus einer versteckten Seitentür der Scheune stolperte ein Mann heraus, der eher verängstigt als furchteinflößend aussah. Vielleicht war er nur zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen, auch wenn ich nicht wusste, was er hier zu suchen hatte. "Wer sind Sie?", fragte ich misstrauisch.

Mila-Grosa 10.09.15 um 19:15
John
Ich hielt dennoch die Waf.fe auf ihn gerichtet. Auf Sherlocks Frage antwortete er erst nicht, blickte uns nur völlig verängstigt an. "Wer sind Sie?", sagte ich deshalb ein wenig lauter und langsamer.
"B - bitte nicht schießen!", antwortete er daraufhin schließlich. "Connor, mein Name, Jacob Connor!"
Ich blickte ihn etwas genauer an. Er hatte ***ige Kleidung an, eine ziemlich zerfledderte Jeans. Er selbst war ca. Anfang 20 oder so.

Sohea 11.09.15 um 16:55
Sherlock
"Ich denke nicht, dass er etwas mit Moriarty zu tun hat", flüsterte ich John zu, der daraufhin die *** zögernd sinken ließ. Ich ging auf Jacob Connor zu, der scheinbar erleichtert war, nicht mehr von einer Pistole bedroht zu werden, und meinte ganz ruhig: "Entschuldigen Sie, wir haben Sie verwechselt, kein Grund zur Besorgnis. Ich habe nur eine Frage, und dann verschwinden wir. Verstanden?" Der Mann nickte immer noch etwas verängstigt. "Sagt Ihnen der Name Moriarty etwas?" Gespannt wartete ich auf seine Reaktion.

Mila-Grosa 11.09.15 um 18:55
John
"M... Moriarty? N-nein... wer soll das sein? Moment... Sie sind Sherlock Holmes, richtig? Und Sie Dr. Watson!", sagte er.
Ich nickte nur kurz. Entweder wusste er wirklich nicht, wer Moriarty war, oder er log. "Und was haben Sie dann hier zu suchen?", wollte ich immer noch misstrauisch wissen.
"Ich wohne hier!", erklärte er. Aha. Also ein Obdachloser. "Ich war in den letzten Tagen nicht hier. ,,Geschäfte´´ erledigen, wenn sie verstehen was ich meine..." Er grinste kurz breit und zeigte eine Reihe gelblicher Zähne. Seine Hände, die er in der Jackentasche stecken hatte, ließ er kurz wieder ein wenig herausgleiten und zeigte uns in je einee Hand eine kleine Tüte Gras.
"Als ich gestern zurückkam, überraschte ich in der Scheune so n Typ mit schwarzem Trenchcoat und so nem Bikertuch im Gesicht..."

Sohea 13.09.15 um 19:33
Sherlock
Ich bemühte mich, die beiden Tütchen in den Händen des Mannes zu ignorieren, denn sie machten mich ein wenig nervös. Stattdessen versuchte ich, mich auf die Situation zu konzentrieren.
Der Obdachlose vor uns war wohl einem von Moriartys Männern begegnet. Vielleicht konnte er uns hilfreiche Informationen liefern. "Können sie ihn genauer beschreiben? Was hat er hier gemacht?", fragte ich drängend. Jacob Conner wirkte immer noch ein bisschen unruhig, als wäre er sich nicht sicher, ob er nicht besser weglaufen sollte.

Mila-Grosa 13.09.15 um 19:39
John
"Ich weis nicht.... wie gesagt n schwarzen Trenchcoat, ca. 1,70 m groß... n schwarzes Motorradtuch... dunkle Hose.... Er hat mit irgendjemanden telefoniert, aber ich weis nicht, mit wem. Der Typ hatte ne Pistole bei sich, hier an seinen Gürtel hatte er die."
Er zeigte an seine Seite.
"Hat er Sie gesehen?", fragte ich ihn.
"Äh... nein... ich bin abgehauen. Denken Sie, ich lass mich von dem Typ abknallen. Ich bin jetzt nur zurückgekommen, um zu checken, ob er weg war... und als ich Sie beide dann aus diesem Kellerloch gehört habe... wollte ich wieder Leine ziehen..."
Er blickte uns unschlüssig an.

Sohea 13.09.15 um 20:05
Sherlock
Ich hatte nicht das Gefühl, dass der Mann uns noch mehr sagen konnte. "Wir sind fertig", sagte ich zu niemand bestimmten und ging in Richtung Johns Wagen.
Der Mann, den der Obdachlose gesichtet hatte, hatte mit Sicherheit mit Moriarty telefoniert. Aber was hatte er hier noch gemacht? Mrs. Crockford war gestern schon längst wieder zu Hause gewesen, und die Schrift, die wir an der Wand gefunden hatten, stammte von heute.

Mila-Grosa 13.09.15 um 20:14
John
Als wir uns zum gehen umwandten, rief uns der Mann hinterher.
"Ach, Mr. Holmes...."
Wir drehten uns beide um. Er grinste uns ziemlich breit an. Dann hohlte er beide Hände mit den Tüten aus den Jackentasche und hielt sie in die Luft.
"Wie wäre es mit etwas zum ,,Entspannen´´? Ich mache ihnen ein Sonderangebot!"
Ich sah Sherlock an, das er nur schwer wiederstehen, konnte und als er schon einen Schritt in die Richtung von Connor trat, packte ich ihn an die Schulter und zog ihn zu meinem Wagen.
"Oh, nein nein nein, das lässt du schön bleiben!"
Er blickte mich vorwurfsvoll an.
"Du bist diesmal nicht undercover. Also brauchst du es auch nicht als Tarnung!"

Sohea 14.09.15 um 19:35
Sherlock
Genervt setzte ich mich. Insgeheim wusste ich zwar, dass John Recht hatte, aber mit ein bisschen Gras konnte ich noch besser nachdenken als sowieso schon. Es förderte das Denkvermögen ungemein.

Mila-Grosa 14.09.15 um 19:41
John
Ich ging einmal herum und stieg ebenfalls ein. Als ich den Motor startete und losfahren wollte, fuhr urplötzlich ein hupendes Auto haárscharf an uns vorbei. Erst wusste ich nicht, was das sollte, aber ein Blick in Sherlocks Richtung klärte mich auf.
"Wärst du so gut und machst die Beifahrertür zu?"

Sohea 14.09.15 um 19:59
Sherlock
Erneut warf ich John einen genervten Blick zu. Das hätte er gerade eben auch wirklich selber machen können. Ich schloss die Tür und wir fuhren los.
Während der Fahrt dachte ich über diesen Fall nach. Wir hatten kein richtigen Anhaltspunkte, mit denen wir eindeutig einen von Moriartys Männer ausfindig machen konnten. Auch der Grund für den Abbruch der Entführung war nicht klar. Ich vermutete zwar, dies war ebenfalls Teil von Moriartys Plan, aber wer weiß? Am aufschlussreichsten wäre wohl ein Gespräch mit ihm selbst...
Als erstes sollten wir jedoch die Spuren anaIysieren. "Zum St. Barths", meinte ich deshalb zu John, der mir seinerseits einen Ich-bin-nicht-dein-Chauffeur-Blick zuwarf.

Mila-Grosa 14.09.15 um 20:06
John
"Sehe ich aus wie ihr ,,VIP Taxi-Fahrer?", fragte ich genervt, aber gezwungen ruhig. Er öffnete schon den Mund, um zu antworten. "Sag nichts. Halt die Klappe!"
Ich bog in die Straße zum St. Barths ein.

Sohea 14.09.15 um 20:17
Sherlock
Ich grinste, sagte aber wie befohlen nichts mehr. Vor dem St. Barths' Hospital stiegen wir aus. Molly würde uns mit Sicherheit ein bisschen Platz im Labor überlassen.
Wir betraten das Gebäude und begaben uns im Labor. Molly begutachtete in einer Blechschüssel etwas, das wie Nieren oder Darm aussah, aber als wir die Tür öffneten, lächelte sie Sherlock an mir vorbei breit an.

Sohea 16.09.15 um 19:17
Sherlock
Ich erwiderte Mollys Lächeln mit einem minimalen heben der Mundwinkel, was sie noch breiter strahlen ließ. Ich nutze ihre Gefühle manchmal ziemlich aus, aber darüber machte ich mir keine Gedanken.
Ohne zu fragen ging ich zu einem Mikroskop und holte unsere Proben vom Tatort hervor. Zuerst begann ich damit, die Farbe zu untersuchen.

Mila-Grosa 16.09.15 um 19:45
Molly: "Ähm... um was... geht es denn? Ein neuer Fall?", fragte ich zu niemanden bestimmten in den Raum. Obwohl... eigentlich schon.

John: Sherlock antwortete nicht, daher tat ich es. "Äh, ja. Nur eine kleine Ana.lyse, kaum der Rede wert."

Sohea 19.09.15 um 19:48
Sherlock
Ich verdrehte die Augen: Kaum der Rede wert. Es ging hier um die Rückkehr von Moriarty, und das war sehr wohl der Rede wert. Ich arbeitete einfach still weiter, während John und Molly noch ein bisschen mit einander redeten.
Die Farbe, die wir am Tatort gefunden hatten, stammte aus einer handelsüblichen Sprühdose. Da wir diese nicht gefunden hatten, würde uns die Schrift an der Wand keine genauen Hinweise auf die Entführer liefern.

Mila-Grosa 19.09.15 um 22:56
John
,,Kaum der Rede wert" ist wohl nicht so passend in diesem Fall, aber Susan bat um Diskretion und daran wollte ich mich halten. Obwohl... Mir kam da ein Gedanke... Es wiedersprach zwar dem, was die Crockfords uns ins Gewissen gesprochen hatten, aber es könnte uns durchaus von Nützen sein, wenn ich doch noch jemanden bestimmten einweihen würde...

Sohea 20.09.15 um 17:18
Sherlock
Wie so oft spürte ich, dass John intensiv über etwas nachdachte, und es störte mich ungemein bei meiner Arbeit. Ich blickte genervt auf und meinte: "Hören Sie auf zu denken."

Mila-Grosa 20.09.15 um 18:59
John
Ich blickte ihn genervt an. Herrgott, manchmal fragte ich mich wirklich, ob er Gedanken lesen konnte. Wen dem so wäre, könnte ich eigentlich anfangen, Lotto zu spielen. Aber ich lies mich nicht beirren. Je mehr ich darüber nachdachte, umso sicherer wurde ich mit der Sache. Und ich denke, ich sollte Sherlock etwas... später in meine Pläne einweihen.

Sherlock
"Sie denken immer noch", meinte ich, ohne von meiner Arbeit aufzublicken. Etwas schien John sehr zu beschäftigen, denn er konnte es scheinbar nicht lassen, darüber nachzusinnen.
Ich machte mir nicht die Mühe, zu schlussfolgern, welche langweiligen Gedanken gerade in Johns Kopf herumstöberten, sondern konzentrierte mich auf das Seil, dass ich gerade untersuchte. Es war einer normale Paketkordel, dünn, aber sehr reißfest. Vergeblich suchte ich nach DNA-Spuren, aber die einzigen FIecken, die ich fand, schienen Blut von Mrs. Crockford zu sein, die ihre Handgelenke an der Kordel aufgeschrabbt hatte.

Mila-Grosa 21.09.15 um 19:53
John
"Weil es physisch unmöglich ist, nichts zu denken, man muss zu jeder Zeit etwas denken!", erwiderte ich. Nach einigen Sekunden Schweigens fragte ich: "Und? Irgendwelche Ergebnisse?"
Molly hat uns alleine gelassen und räumte im Nachbarzimmer in Regalen etwas herum, warf uns durch die Scheibe aber hin und wieder kurze Blicke zu.

Sohea 22.09.15 um 20:29
Sherlock
Zu Johns erstem Satz sagte ich nichts, denn wenn man den Kopf völlig frei machte, war es einem durchaus möglich nichts zu denken. Mir jedenfalls. Diese Fähigkeit konnte sehr nützlich sein, aber ich hatte wenig Lust, John darüber aufzuklären, sondern verdrehte lieber bloß die Augen.
Auf seine Frage antwortete ich: "Nope." Auch dazu wollte ich nichts sagen, bis ich etwas gefunden hatte.
Ich ließ meinen Blick über die Fotos schweifen, die John gemacht hatte. Auf einem war eine merkwürdige Spur auf dem verstaubten Boden zu sehen, erst auf den zweiten Blick erkannte ich einen Schuhabdruck. Das Profil gehörte einem Typ Schuh, der häufig von Baustellenarbeitern getragen wurde. Einer der Entführer arbeitete wohl auf einer Baustelle, wenn er nicht gerade irgendwelche Kriminellen Dinge erledigte. Ich betrachte das Bild genauer. Die Schuhe waren wohl sehr verschmutzt gewesen, denn überall um die Abdrücke lagen erdige Krümel, die wie festgetrockneter Schlamm aussahen, und auch verklumpter Baustaub war zwischen den dicken Staubflocken auf dem Boden zu sehen. Als Mrs. Crockford entführt worden war, hatte es nicht geregnet, der letzte Niederschlag war in London zwei Tage vor der Entführung gefallen. Zu diesem Zeitpunkt musste der Mann auf der Baustelle gewesen sein, denn er war damals im Regen unterwegs gewesen und hatte Baustaub abbekommen, den man nur auf Londons Baustellen findet. Ich war mir sicher, dass der Mann in London arbeitete, denn bei Regen wurde auf Baustellen eigentlich nicht gearbeitet, aber hier gab es eine Großbaustelle am Trafalgar Square, die so dringend fertig gestellt werden musste, dass bei jedem Wetter gebaut wurde.
"Wir haben eine Spur", meinte ich zu John.

Mila-Grosa 23.09.15 um 13:46
John
,,Wirklich?", fragte ich und trat neben ihn.

Sohea 23.09.15 um 19:22
Sherlock
Ich machte mir nicht die Mühe, John meine Deduktionen zu erklären, sondern meinte nur: "Wir suchen einen Bauarbeiter Schuhgröße 45, der beim letzten großen Schauer vor einer Woche auf der Baustelle am Trafalgar Square gearbeitet hat."
Johns irritierten Blick übersah ich, nahm meinen Mantel und wollte mich schnellstmöglich auf den Weg machen.

Mila-Grosa 24.09.15 um 17:44
John
Ich warf Molly zum Abschied noch einen kurzen Blick zu, ehe ich Sherlock durch die Tür folgte. "Oh, gut, wenn ´s weiter nichts ist... am Trafalgar Square arbeiten ja nur ungefähr hundert Menschen!", meinte ich ironisch, nachdem ich zu ihm aufschloss.

Sohea 25.09.15 um 21:37
Sherlock
Ich ignorierte Johns schnippische Bemerkung und lief die Treppe nach unten. Statt den dort geparkten Wagen zu nehmen, rief ich ein Taxi, dass ging schneller und war praktischer. "Zum Trafalgar Square", meinte ich und John stieg gerade noch rechtzeitig ein, bevor das Auto losfuhr.
Nach einiger zeit kamen wir an der Großbaustelle an. Hier war die gesamte Straße aufgerissen worden und es wurden neue Rohre und U-Bahnschienen verlegt und neu asphaltiert. Es herrschte tatsächlich wirklich reger Betrieb, und ich Blickte mich nach jemandem um, der hier das Sagen zu haben schien.

Mila-Grosa 26.09.15 um 20:45
John
Wir entdeckten einen kräftig gebauten Mann im mittleren Alter und einem weißen Helm, der einen Plan in der Hand hielt und sich mit einigen anderen Bauarbeitern unterhielt.
Wir kletterten über die Absperrung hindurch und kamen auf ihn zu. "Hallo! Haben Sie hier das Sagen?", rief ich über den Baulärm hinweg.
"Wer will das wissen?", fragte er mit rauer und barsher Stimme. "Hier ist kein Zutritt für Unbefugte und... halt, ich... ich kenne Sie beide irgendwo her..."

Sohea 26.09.15 um 21:18
Sherlock
"Scotland Yard", meinte ich nur und zog eine Dienstmarke hervor, die ich mir von Lestrade "ausgeliehen" hatte. Dafür erntete ich von John einen Vorwurfsvollen Seitenblick.
"Hmpf", machte der Mann, der uns nun nicht mehr wegschicken konnte, "Was wollen Sie?"
"Einen Blick in ihr Personalbuch. In dem alle Arbeiter dieser Baustelle verzeichnet sind und in dem eingetragen ist, wer wann gearbeitet hat", antwortete ich.

Mila-Grosa 27.09.15 um 20:17
John
Ich blickte Sherlock kurz von der Seite an. Ich glaube, dass er damit irgendwann Probleme mit Greg bekommen würde.
Der Mann blickte uns kurz irritiert an und griff dann an seinem Gürtel zu einem Funkgerät. "Dafür bin ich nicht zuständig. Das ist Willow!"
Er hielt sich das Funkgerät vor und sprach dadurch mit jemanden. "Leslie, hier sind zwei Herren von Scotland Yard! Beweg deinen Arsh hier her und vergiss das Personalbuch nicht!"
Er steckte das Walki-Talki wieder weg und wir warteten einige Sekunden, bis ein etwas jüngerer Mann mit einem kleineren eingebundenen Buch aus einem hinteren Bereich der Baustelle kam.
Er sah freundlicher aus als sein Boss.

Sohea 27.09.15 um 21:19
Sherlock
Ein Mann kam auf uns zu und begrüßte uns, doch ich achtete nicht darauf, was gesagt wurde. Ich nahm stattdessen das Personalbuch entgegen. 600 Arbeiter, zu viele, um sie alle durchsehen zu können. Aber auf der Seite des Tages, an dem unser Entführer gearbeitet hatte, waren nur 90 aktiv gewesen, immer noch viele. Ich verglich die Namen mit den Steckbriefen der Mitarbeiter. Schnell hatte ich die Auswahl begrenzt, denn wenige der Männer hatten die auffällige Schuhgröße 45. Ich fand nur vier Arbeiter, die alle Kriterien erfüllten.
Ich klappte das Buch zu, nachdem ich mir die Namen der vier gemerkt hatte:
- Simon Bloomfield
- Chris Lyall
- Jackson Boyle
- Timothy Smith

Mila-Grosa 28.09.15 um 6:10
John
Derweil hatte ich ihm über die Schulter geblickt. Es dauerte zwar ein wenig, aber er hatte dann die Namen der vier Hauptverdächtigen.
,,Also das sind unsere Männer. Können wir sie befragen?", fragte ich die anderen beiden Männer.

Sohea 28.09.15 um 18:06
Sherlock
Der erste Mann, mit dem wir gesprochen hatten, blickte uns grimmig an. Kein Wunder, dass er schlecht gelaunt war, heute war ihm das Sorgerecht für seine Tochter entzogen worden. Er meinte: "Wenn es unbedingt sein muss." Dann zog er mir das Personalbuch aus der Hand und schlug etwas nach. "Sie haben Glück", fügt er hinzu, "die vier haben alle gerade Schicht. Aber nehmen Sie die Zeit meiner Männer nicht zu lange in Anspruch."

Mila-Grosa 28.09.15 um 18:14
John
Ich legte kurz die Stirn in Falten. Ein wirklich ,,Herzallerliebster" Zeitgenosse. Aber nachdem er uns gesagt hatte, wo wer arbeitete, nahmen wir uns die Männer vor.
Chris Lyall, der für einen der Bulldozer zuständig war, trafen wir als erstes an.

Sohea 28.09.15 um 18:21
Sherlock
Wir stapften durch den Baustellenschutt auf Chris Lyall zu, der soeben aus seinem Bulldozer ausgestiegen war. "Guten Tag", meinte John höflich. Lyall blickte einfach an uns vorbei und redete vor sich hin. Ein anderer Bauarbeiter kam zu uns herüber. "So können sie nicht viel erreichen. Unser Chris hier arbeitet wirklich gut, besser als die meisten, aber er hat so 'ne Art Störung. Er redet ständig wirres Zeug vor sich hin und ist nicht zu stoppen. Kann manchmal ganz schön nerven, sag ich Ihnen." Ich verdrehte die Augen über die ungebildeten Bauarbeiter und blickte Lyall noch einmal an. Er spielte sicher nichts vor, sondern redete wirklich die ganze Zeit im Flüsterton vor sich hin. Mrs. Crockford hatte gesagt, die Entführer hätten konsequent geschwiegen. Außerdem schien mir Lyall kaum zu einer Entführung fähig. Ihn konnten wir ausschließen.

Mila-Grosa 28.09.15 um 19:06
John: ,,Ohne ein weiteres Wort ging Sherlock um den Bulldozer herum zum nächsten Verdächtigen. Das hieß wohl, ihn konnten wir ausschließen. Ich überlegte kurz und griff dann entschlossen zu meinem Handy. Ich stellte mich zwischen zwei Hausfassaden und wählte die Nummer von Scotland Yard.

Evelyn: Lestrade hatte mich über einen größeren Fall aufgeklärt, an dem momentan alle arbeiten. Ich blickte mir gemeinsam mit ihm und Donovan die Nachricht von Moriarty am PC an, die vor wenigen Tagen in ganz Großbritannien zu sehen war. Auch ich hatte davon gehört, die Nachrichten waren voll damit.
Donovan stoppte die Aufnahme. ,,Es lief überall, im ganzen Land!"
,,Aber wie ist das möglich? Ich dachte, er hat sich erschossen?", fragte ich.
,,Wenn wir das nur wüssten...", meinte Lestrade und nahm einen Schluck aus seiner Kaffeetasse.
,,Gibt es irgendwelche Anhaltspunkte auf ein... Mobiltelefon, einen Laptop oder sowas, von dem aus die Botschaft verschickt wurde?"
,,Bisher nicht!", antwortete Donovan und klappte den Laptop zu. Plötzlich klingelte das Telefon. Lestrade stellte die Tasse ab und ging ran. ,,Scotland Yard?"
Einige Sekunden später gab er den Hörer an mich weiter. ,,Für Sie."
Verwirrt nahm ich den Hörer an. ,,Dawson?"
,,Evelyn, ich bins, John. Es ist wichtig!"
,,Äh... was? was ist los? Und was ist das für ein Lärm?"
,,Das ist etwas umfänglich zu erklären und ich hab auch nicht viel Zeit. Können wir uns heute Abend treffen?"
Ich unterlegte kurz ,,Na gut. Wo?"
,,Ich gebe dir die Adresse, bitte komm heute Abend um sieben und erzähle niemanden davon."
Ich zückte mein Handy und speicherte die Adresse darauf ab. ,,Alles klar. Ciao!"
Ich legte den Hörer auf. ,,...nur was wegen meinem Umzug!", meinte ich nur zu den anderen.
,,War das nicht John?", fragte Lestrade kurz angebunden. „Wieso sollte jemand wegen Ihres Umzuges hier anrufen?"
Ich zuckte nur mit den Schultern und tat so, als würde mich das selber wundern. Obwohl... ehrlich gesagt müsste ich das nicht, denn das fast ich auch so.

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Mila-Grosa

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Sherlock - 2er RPG

von Mila-Grosa am 07.09.2019 18:06

Stecki - Vorlage:

 

Name: Evelyn Antonia Dawson

Alter: 30 Jahre alt

Aussehen: mittellange, leicht gewellte, hellbraune Haare, braune Augen, etwas hellerer Tange, einzelne
Sommersprossen.

Beruf: Sie wird eine neue Kommissarin bei Scotland Yard.

Sonstiges: Sie ist eine alte Bekannte von John und gerade erst von Italien nach London gezogen. Ihr Vater ist geborener Engländer, ihre Mutter Italienerin, daher ihr etwas südländisches Aussehen.
Ihre Mutter und ihr Bruder sind bei einem Brand in London umgekommen, als sie noch klein war und noch da gewohnt hat, weshalb sie und ihr Vater in Therapie waren.
Sie kann hervorragend italienisch sprechen und teilt eine große Leidenschaft zu Klavier- und Geigenmusik. Sie singt auch sehr gerne dazu, vor allem ältere Songs, egal ob romantisch oder Classic Rock. Sie lernt Sherlock bei ihrem ersten Fall bei Scotland Yard kennen.

Sohea 25.07.15 um 19:42
Yey, noch ein Sherlock RPG! xD

Ich würde gerne wieder mitmachen, wenn sonst niemand will. Ich übernehme dann Sherlock und einen weiblichen OC. Vielleicht ist sie dann dieses mal das "Opfer".

Sohea 26.07.15 um 20:24
cool! =d

hätte auch nen story vorschlag:
mein weiblicher oc wird entführt. (ich lieeebe entführungen! xd) sie ist die frau eines reichen adligen und daher wird viel lösegeld verlangt. als den erpressern etwas dazwischen kommt, wird ihr aufenthaltsort bekannt gegeben. aber sie und ihr mann haben angst, dass wieder etwas ähnliches passiert, doch sie wollen sich nicht an die polizei wenden, um einen skandal zu vermeiden. da sie mary watson kennt, fragt sie diese, ob john und sherlock hier vielleicht helfen können. john schalten aber doch die polizei ein (deinen oc), bittet aber um diskretion. sherlock hätte den fall lieber ohne scotland yard gelöst, macht aber natürlich trotzdem mit.

wäre das ok?

Sohea 27.07.15 um 19:42
Stecki :

Name: Susan Elizabeth Crockford, Countess of Derrington
Alter: 36 Jahre
Aussehen: insgesamt so, wie eine Adelige auszusehen hat: blonde Locken, blasser Teint, große gewachsen, schlank, hübsch
Beruf: muss aufgrund ihrer Stellung keinen Beruf ausüben, ist aber gelernte Ärztin und kennt daher John und Mary
Sonstiges: engagiert sich für Kinder in Not; verheiratet mit Ruben Crockford, Earl of Derrington

Sohea 28.07.15 um 19:22
Das ist wahr.. =D

Vielleicht lässt Moriarty es so aussehen, als wäre er der Entführer. Aber Sherlock versteht dann nicht, warum Moriarty, der alles immer perfekt plant, die Entführung abbrechen musste. So lockt Moriarty Sherlock wieder zu sich, was sein eigentliches Ziel ist. Diesmal will er Sherlock wirklich umbringen. So von wegen: Keiner kann leben, während der andere überlebt... xD

Sohea 28.07.15 um 19:31
Zitat von mila-grosaZitat von soheacool! =d

hätte auch nen story vorschlag:
mein weiblicher oc wird entführt. (ich lieeebe entführungen! xd) sie ist die frau eines reichen adligen und daher wird viel lösegeld verlangt. als den erpressern etwas dazwischen kommt, wird ihr aufenthaltsort bekannt gegeben. aber sie und ihr mann haben angst, dass wieder etwas ähnliches passiert, doch sie wollen sich nicht an die polizei wenden, um einen skandal zu vermeiden. da sie mary watson kennt, fragt sie diese, ob john und sherlock hier vielleicht helfen können. john schalten aber doch die polizei ein (deinen oc), bittet aber um diskretion. sherlock hätte den fall lieber ohne scotland yard gelöst, macht aber natürlich trotzdem mit.

wäre das ok?

coole storyline :))

so können wirs machen, muss nur kurz überlegen.... ah ja. wie währe es, wenn sherlock und john noch mit dieser skandalgeschichte von janine vor gericht gehen (zum aufwärmen natürlich) und den prozess dann aber auch gewinnt, damit janine ihre geschichten wiederruft und sein ruf wieder hergestellt ist.
und dann sie dann einen mordfall aufs auge gedrückt bekommen, den sie dann aber schnell wieder lösen, da es sich als unfall herausstelle. bei dem fall wird dem dou dann mein oc vorgestellt und dann kommt der fall mit der contess als hauptfall.

währe das auch ok?

super!! =d

Sohea 30.07.15 um 18:07
Soo, eigentlich können wir starten, oder?

Am Tag des jüngsten Gerichts xD, oder davor? :))

Mila-Grosa 30.07.15 um 19:27
(Lol xD)

ich würd sagen kurz unmittelbar davor

Sohea 30.07.15 um 19:41
Fängst du an?

John Watson
Ich lehnte am Türrahmen in Sherlocks Wohnung, während er sich für die Gerichtsverhandlung fertig machte. Die Aufdringlichkeit der Journalisten wegen des Skandals um Sherlock, dass Janine in die Welt gesetzt hatte, war schlimmer und Sherlocks Ruf deutlich angeschlagen worden. Wir hatten beschlossen, dem ein Ende zu setzen und vor Gericht zu gehen. Ich hätte Janine ehrlich nicht zugetraut, medial so ein großes Fass aufzureißen (und dann auch noch mit einer Geschichte, in der Sherlock sie zum Séx gezwungen haben sollte), aber ich hatte mich schon oft in Menschen getäuscht. Um fair zu sein: Sherlock gefakter Heiratsantrag und die Lüge um ihre zuvor aufgebaute Beziehung, die darauf basierten, in das Büro ihres Chefs einzudringen, war auch kein Kavaliersdelikt. Aber wir waren gerade erst aus dieser Sache mit Magnussen herausgekommen, einen weiteren, großen Medienrummel konnten wir nun nicht mehr gebrauchen.
Mary wollte uns begleiten, sie wartete unten im bereits gerufenen Taxi. Sie konnte wegen ihres Bauches die Treppen zu seiner Wohnung nicht mehr ersteigen.

Sherlock
Gehen wir?", fragte ich John und eilte die Treppe hinunter, ohne eine Antwort abzuwarten.
Diese ganze Sache mit Janine war ziemlich ausgeartet, das hätte ich nicht erwartet. Vielleicht war der vorgetäuschte Heiratsantrag wirklich ein bisschen viel gewesen, aber woher hätte ich wissen sollen, dass si wirklich Gefühle für mich zeigen würde? Gut, sie war ein normaler Mensch, kein Soziopath. Vielleicht hatte ich da nicht ausreichend bedacht, aber das eine Gerichtsverhandlung nötig sein würde...
Das war meine einzige Schwäche: andere Menschen zu verstehen, mich in sie hineinzuversetzen, gelang mir ganz und gar nicht. Mycroft hingegen schon, was ärgerlich war.
Wir stiegen in das Taxi ein. Mary, die uns unbedingt hatte begleiten wollen, saß auf dem Beifahrersitz, denn mit ihrem Bauch konnte sie sich nicht auf die Rückbank quetschen, auf der nun John und ich saßen. Schweigend fuhren wir in Richtung des Gerichtsaals.

Mila-Grosa 31.07.15 um 19:27
"Und Sherlock? Bitte spar dir diesmal deine Kommentare, ja? Nicht dass du es schlimmer machst! Dein letzter Auftritt vor Tritt war nicht der Brüller, also nimm dich dieses Mal bitte ein wenig zurück.", meinte ich noch zu ihm. Bei demProzess gegen Moriarty damals hatte er es sich ja nicht nehmen lassen, den guten alten, angeberischen Klugschéißerr Sherlock Holmes raushängen zu lassen.
Diesmal würden sich diese Kombinationen vor Gericht nicht unbedingt als Vorteil erweisen. Immerhin befand er sich jetzt in einer tragenden Rolle.

Sohea 31.07.15 um 19:39
ich verdrehte die augen. ich würde mich schon bemühen, nichts falsches zu sagen, schließlich wollte ich diese sache so schnell wie möglich aus der welt haben. aber wie gesagt konnte ich oft nicht einschätzten, ob ich zu weit ging. am besten sollte ich john das reden überlassen, aber ich wusste jetzt schon, dass das nicht funktionieren würde. "ich versuche es", meinte ich, um john für den augenblick zu beruhigen.
ich dachte über die gerichtsverhandlung nach. wir wollten janine dazu bringen, ihre (teilweise wahren, aber ziemlich übertriebenen) geschichten zu widerrufen, damit "mein ruf wieder hergestellt" wurde. natürlich war das johns idee gewesen, aber ich hatte sie ihm nicht austreiben können. außerdem hatte er vielleicht recht damit, dass meinem ruf durch moriarty schon genug schaden zugefügt worden war.
ich wandte mich an john: "sind neben den geschworenen und dem richter auch zeugen geladen, die beweisen sollen, dass janines geschichten komplett erlogen sind?" in meiner stimme lag etwas spöttisches, aber es interessierte mich doch, wie wir die geschworenen überzeugen wollten.

Mila-Grosa 31.07.15 um 19:45
John Watson
"Nur Lestrade, Mrs. Hudson, Molly Hooper und... Mycroft. Natürlich auch Mary und ich", antwortete ich. Gut nur, dass Sergeant Donovan oder Anderson nicht dabei waren, die würden sicher kein gutes Haar an ihm lassen, obwohl das alles seit seinem vorgetäuschten Selbstmord etwas abgeschwächt ist. Von Anderson hatte ich angenommen, dass er sich nun mehr oder weniger auf Sherlocks Seite befand, aber das gehörte seit geraumer Zeit wieder der Vergangenheit an. Fast so, als wäre alles noch beim Alten.
Mrs. Hudson und Lestrade würden auf jeden Fall zu seinen Gunsten aussagen, bei Molly war ich mir da zu 200 % sicher. Ebenso wie bei Mary. Für Mycroft würde ich allerdings nicht meine Hand ins Feuer legen.

Mary Watson
"Keine Sorge, Sherlock, wir boxen dich da schon raus!", meinte ich aufmunternd und versuchte, meinen roten Mantel etwas über meinen Bauch zu zumachen. „Wir gewinnen den Prozess, Janine verzieht sich in die zweite Reihe und wir können uns voll und ganz auf..."
„...deine Schwangerschaft konzentrieren.", vollendete John und blickte mich mit hochgezogener Augenbraue an. Ich schickte ihm ein süß-säuerliches Lächeln und drehte mich wieder um. „Auf das natürlich auch."

Sohea 02.08.15 um 18:54
ich lächelte, aber so bald sich mary wieder nach vorne drehte, wurde meine miene kalt. als ob ich mir sorgen machen würde..
bei dieser fülle an zeugen war ich mir relativ sicher, dass janine die verhandlung verlieren würde. ihre stimme gegen meine und die von fünf anderen (mycroft ließ ich bei meiner rechnung aus, wer wusste so genau, was er sagen würde), dass sah gut für uns aus.
wir kamen am gericht an und stiegen aus dem taxi aus. john half mary, die wegen ihres dicken bauches schwierigkeiten hatte aufzustehen. im gebäude wurden wir in einen wartebereich geleitet. die verhandlung sollte in einer viertelstunde anfangen, aber janine war noch nicht da. dafür lestrade (als polizist war er immer pünktlich), molly (auf die man sich (besonders ich mich) immer verlassen konnte) und mycroft (typisch). mr. hudson fehlte noch. während john und mary die anderen drei begrüßten, setzte ich mich und richtete meinen blick in die ferne. die meisten leute dachten dann das ich überlegte oder dass ich wartete, aber jedenfalls sahen sie es immer als zeichen dass ich nicht angesprochen werden wollte... naja, fast alle leute.
Dieser Beitrag wurde bisher 2 Mal bearbeitet, zuletzt am 02.08.15 um 19:32 von Sohea

Mila-Grosa 02.08.15 um 19:03
Mycroft
Ich drückte Inspektor Lestrade meinen Gehstock in die Hand und kam auf meinen Bruder zu. Ich würde zu seinen Gunsten aussagen, das stünde schon mal fest. Mom und Dad würden sich sonst nur aufregen. Aber da unsere brüderliche Fehde trotz allem nach wie vor allgegenwärtig war und ich nun die Oberhand hatte, ließ ich es mir nicht nehmen, meine Überlegenheit in diesem Falle nicht ganz zu verbergen.
"Hallo, Bruderherz!", begrüßte ich ihn übertrieben freundlich und haute ihn kräftig auf die Schulter. "Ich wusste, irgendwann würdest du, wieder einmal, hier enden!"

Sohea 02.08.15 um 19:33
In Mycrofts Stimme lag wie immer dieser ironische Unterton. Zuerst wollte ich ihn einfach ignorieren, doch dann beschloss ich, einfach in seiner freundlich provozierenden Schiene mitzufahren. "Hallo, Mycroft!", meinte ich ebenfalls 'erfreut'. "Schön dich zu sehen. Ein Wunder das du überhaupt gekommen bist." Wahrscheinlich hätten wir uns bis zu Verhandlung in zehn Minuten weiter lächelnd beleidigt, aber gerade, als Mycroft antworten wollte, kam jemand um die Ecke auf uns zu. Janine stolzierte einfach erhobenen Hauptes an den sechs Personen in diesem Raum, die sie alle kannte, vorbei und setzte sich mit dem Rücken zu uns auf eine Bank.

Mila-Grosa 02.08.15 um 19:39
Janine: Dieser Sherlock war wirklich nachtragend. Er hatte diesen Skandal eigentlich nicht anders verdient. Er hat mich belogen und dann eiskalt abserviert. Auch wenn wir quitt waren, dann habe ich zum krönenden Abschluss auch noch meinen Job verloren, weil er meinen Boss erschossen hatte. Ich würdigte ihn und den anderen einfach keines Blickes.

John: "Hallo Janine!", meinte ich kühl. Sie antwortete mit einem ebenso kühlen und erzwungenen Lächeln. Wir alle außer Sherlock und Mycroft blickten sie an. Molly etwas... nun ja, schwer zu beschreiben, auf jeden Fall nicht freundlich. Ich half Mary, sich auf einen der anderen Bänke zu setzen. Sherlock würdigte sie ebenfalls keines Blickes mehr. Es war auch eigentlich nicht mehr nötig.

Sohea 02.08.15 um 19:56
Sherlock
Ich hatte nie nur das geringste für Janine empfunden, genauso wenig wir für alle anderen Menschen. Trotzdem war es verrückt, wie sich die Situation zwischen uns geändert hatte. Sie hatte gedacht, wir würden heiraten (absolut absurd, dass ihr nicht klar gewesen war, dass ich niemals heiraten würde, schon gar nicht Janine), und jetzt kämpften wir gegeneinander vor Gericht. Sie musste schon einen ganz schönen H@ss auf mich haben, dabei hatte ja John die Idee des Ruf-Wiederherstellens gehabt. Aber zum Glück war mir, einem kompletten Soziopathen, das ganz egal. Es war nur ein weiterer Feind unter hunderten.
Mrs. Hudson lief uns entgegen. "Es tut mir leid Sherlock, ich musste noch Besorgungen machen und hab ganz die Zeit vergessen. Ich bin doch nicht zu spät?" Zum Glück übernahm John das Reden für mich.
Dieser Beitrag wurde bisher 1 Mal bearbeitet, zuletzt am 02.08.15 um 20:01 von Sohea

Mila-Grosa 02.08.15 um 19:58
"Nein, Mrs. Hudson, die Verhandlung beginnt in 10 Minuten!", antwortete ich und bot ihr den neben mir noch freien Platz an. „Schön, dass sie es noch geschafft. Haben."

Sohea 02.08.15 um 20:13
"Gut", meinte Mrs. Hudson uns setzte sich.
In den nächsten fünf Minuten war es relativ ruhig. Mycroft regelte über sein Handy irgendwelche geschäftlichen Dinge, Mrs. Hudson hatte begonnen zu stricken, wobei Molly ihr interessiert zusah und erzählte, dass sie selber für ihr Leben gern strickte, und die anderen (außer Janine, die und immer noch weitgehend ignorierte, und mir) unterhielten sich leise.
Endlich, ich hatte die ganze Zeit still und wartend das gesessen, öffnete ein Richter von innen die Tür zum Gerichtssaal. Wir betraten den Raum, in dem sich bereits Anwälte, Geschworene, etc. eingefunden hatten.

Mila-Grosa 03.08.15 um 19:09
Ich wahr erleichtert, dass es endlich losging. Je eher wir das alles hinter uns hatten, umso besser. Anschließend konnten wir uns auf Moriarty und auf das, was er sich für meinen Freund hat einfallen lassen, konzentrieren.

Sohea 03.08.15 um 19:40
John, Mary, Mycroft, Molly, Mrs. Hudson und DI Lestrade setzten sich auf die Stühle für die Zeugen. Ich ließ mich auf der Bank für den Kläger nieder, Janine mir gegenüber als Angeklagte, obwohl das in diesem Fall etwas übertrieben klang.
Die Sitzung wurde vom Richter eröffnete, und eine Frau stand auf: "Wir beginnen mit der Verhandlung. Mr. Sherlock Holmes, Sie gehen vor Gericht, damit die in der Zeitung veröffentlichten Geschichten der hier anwesenden Miss Janine Hawkins widerrufen werden, da sie erlogen sind und sind ihren Ruf geschädigt haben?" Ich besann mich darauf, was John mir gesagt hatte und nickte knapp.
"Miss Janine Hawkins, Sie weigernd sich jedoch, ihre Geschichten zu widerrufen, da diese wahr sind und sie nicht die Absicht hatten, Mr. Holmes Ruf zu Schaden zuzufügen?", fuhr die Frau fort. Janine antwortete: "Ganz genau."
"Wir hören nun einige Zeugen, die zu Gunsten von Mr. Sherlock Holmes aussagen möchten. Wir beginnen mit Mr. John Watson, einem engen Freund von Mr. Holmes!"

Mila-Grosa 04.08.15 um 12:44
John Watson
Ich erhob mich. "Nun, Euer Ehren, die Geschichten sind gelogen. Ich kenne Mr. Holmes nun schon seit vielen Jahren, er käme für so etwas nicht infrage. Außerdem sind seit dem Tag von meiner und Marys Hochzeit - Dem Tag, an dem sich Mr. Holmes und Mrs. Hawkins kennen gelernt hatten, gerade mal ein Monat gegangen. Eine ausgesprochen kurze Zeit, um einen solchen Skandal ins Rollen zu bringen. Die Daten liegen Ihnen ja vor. Außerdem hat Mr. Holmes in diesem Zeitraum einige Fälle bearbeitet, was Mrs. Hooper bestätigen kann, er befand sich öfter in der Path...."
"Mr. Watson", fiel mir der Richter da in Wort, "es ist nicht Ihre Aufgabe, andere Zeugen zur Aussage aufzurufen! Danke für Ihre Aussage!"
Ich setzte mich wieder; während sich der Richter dann Molly zuwandte.
"Mrs. Hooper, können Sie Mr. Watsons Aussage bestätigen?"

Sohea 04.08.15 um 19:49
Molly: Etwas unsicher stand ich auf. "Ja", antwortete ich, aber es war mehr ein Krächzen als ein Wort. Ich räusperte mich und wiederholte: "Ja, das kann ich! Ich habe gesehen, wie Mr. Holmes und Mss Hawkins sich auf der Hochzeit kennengelernt haben. Sie schienen sich wirklich gut zu verstehen und ich war mir schon da ganz sicher, dass Mr. Holmes sich ehrlich für sie Miss Hawkins interessierte."

Sherlock: Unter anderen Umständen hätte ich die Augen verdreht.

Molly: "Mr. Holmes hatte von da an bis vor kurzem sehr viel mit einem großen Fall zu tun, wie sie sicher wissen. Ganz so wie er ist hat er sich komplett darauf konzentriert, sodass er nicht viel Zeit mit Miss Hawkins verbringen konnte und schon gar nicht irgendetwas skandalöses hätte planen können. Aber ich erinnere mich noch genau daran, wie er sich immer nach der Arbeit darauf gefreut hat, Miss Hawkins zu sehen." So einen langen Monolog hielt ich selten und ich ***te es, wenn mich alle ansahen. Zum Glück sagte der Richter: "In Ordnung." Sofort setzte ich mich wieder, und der Richter fuhr fort: "Mrs. Mary Watson, sie sind sowohl Bekannte von Mr. Holmes als auch von Miss Hawkins, wie schätzen Sie die beiden ein?"

Mary Watson
Mila-Grosa 04.08.15 um 20:00
Ich machte mir gar nicht die Mühe, aufzustehen. "Bei Mr. Holmes kann ich sagen, dass er - mehr oder weniger - einer der loyalsten Menschen ist, die ich kennen gelernt hatte. Bei Mrs. Hawkins dachte ich zunächst dasselbe!" Ich warf ihr einen eisigen Blick zu, den sie erwiderte .
"Ich kannte sie schon länger als Mr. Holmes und habe sie, als ich meinen Mann ehelichte, zu meiner Brautjungfer gemacht. Seit diesem Tage blieben Mr. Holmes und Mrs. Hawkins regelmäßig in Kontakt und führten eine... wie soll ich es nennen... handelsübliche Beziehung, von der ich ausging, dass sie auf Aufrichtigkeit beruhte. Doch Mrs. Hawkins war es, die es darauf ankommen ließ, mit erfundenen Geschichten und Skandalen Rufmord zu begehen, um sich die die volle Aufmerksamkeit der Medien zu sichern, um so an Geld zu kommen!"

Sohea 05.08.15 um 19:59
Sherlock: Ich musste ein Grinsen unterdrücken, denn dafür, dass Janines Geschichten ansatzweise wahr waren, hatte Mary doch etwas übertrieben. Ein normaler Mensch wäre jetzt wohl gerührt und dankbar gewesen, dass sich seine "Freunde" so für ihn einsetzten und sogar für ihn logen, aber bei mir zeigte sich keine Regung.
Inzwischen wurde der nächste zeuge aufgerufen: "Danke, Mrs. Watson. Bevor wir noch zwei weitere enge Bekannte von Mr. Holmes hören, bitte Mr. Mycroft Holmes, Bruder. Wie lautete Ihre Beschreibung von Mr. Holmes?"

Mycroft: Ich spürte, dass Sherlock ziemlich angespannt war, was meine Aussage anging, und ließ mir deshalb besonders viel Zeit. Nachdem ich aufgestanden war, räusperte ich mich erst mal und begann das mit einem wie immer, wenn es um Sherlock, etwas höhnischen Unterton zu sprechen: "Zwischen meinen Bruder und mir besteht etwas, das man gut du gerne als eine ***liebe bezeichnen könnte. Trotzdem würde ich sagen, dass Sherlock zwar ein etwas.." Ich machte eine effektheischende Pause. "... eigensinniger Mensch ist, aber niemals im Stande wäre, einen Menschen auf diese Art und Weise zu verletzten." Ich wusste das das nicht stimmte, aber die Wahrheit würde in diesem falle auch ein schlechtes Licht auf mich werfen. Ich beließ es bei diesen wenigen Wörtern und setzte mich wieder, wobei ich Sherlock mit einem Du-kannst-froh-sein-dass-du-so-einen-lieben-Bruder-hast-der-für-dich-lügt!-Blick ansah.

Mila-Grosa 05.08.15 um 20:15
Mrs. Hudson
sherlock sah ziemlich pikiert aus, aber ich persönlich fand es unglaublich nett von mycroft, dass er seinen kleine bruder nicht im stich lies. familien müssen schließlich zusammen halten.
"nun, danke, mr. holmes. kommen wir jetzt zur vermieterin des klägers. mrs. hudson, bitte!"
ich stand auf.
"nun, ich kenne sherlock schon seit jahren, und er.... ja.... er würde für so etwas ja nun wirklich nicht infrage kommen. sehen sie ihn sich doch an! sieht so ein mann aus, der dazu in der lage währe?"
ich wies auf sherlock, der mich nun ziemlich entgeistert ansah.
"worauf ich hinaus will... mrs. hawkins lügt! mein mann, wissen sie, gott hab ihn seelig, war... nun ja... auch kein heiliger, er hat mich ja schon tausend mal oft und lang betrogen, aber...."
"danke, mrs. huson!", viel mir der richter b*** ins wort.
"ich weis nicht, warum mich nie jemand ausreden lässt!", beschwerte ich mich. und der inspector, meinte ich, flüsterte john zu. "wen wundert das eigentlich noch?"
ich warf ihnen eine empörten blick zu und setzte mich schließlich wieder.

Sohea 06.08.15 um 19:45
sherlock: inzwischen blickte Janine ziemlich betroffen drein, anscheinend hatte sie nicht erwartet, dass alle aussagen so klar meine unschuld bezeugten. ich für meinen teil war recht froh, dass mycroft mir dieses eine Mal geholfen hatte, auch wenn ich vermutete, dass er die ein oder andere Gegenleistung dafür erwartete.

greg lestrade: der richter ergriff das wort: "als letztes hören wir detective inspector greg lestrade, einen weiteren bekannten von mr. holmes, mit dem er oft zusammengearbeitet hat."
ich erhob mich. da ich polizist war, wollte ich möglichst die wahrheit sagen. "nun, mr. holmes ist ein in der Tat ein schwieriger mensch."
der richter hob die augenbrauen und machte eine bewegung, die wohl so viel wie 'nur zu, fahren sie fort' bedeuten sollte.
"wir kennen uns nun schon längere zeit, und doch ist ihm mein vorname nie im sonst so gutem gedächtnis geblieben. dies verletze mich oft ein wenig und ich weiß, dass sherlock auch die gefühle anderer oft versehentlich verletzt hat."
"versehentlich?", fragte der richter, nun inzwischen ein wenig genervt davon, dass meine ausführungen recht lange dauerten.
"ja, das ist für mich der springende punkt. auch wenn den gefühlen anderer gegenüber oft nicht achtsam war, hat er nie jemanden absichtlich verletzt. (außer, wenn es ihm irgendwie genutzt hat, fügte ich im stillen hinzu) und da mir schien, dass er tatsächlich etwas für miss hawkins empfand, wird er gerade bei ihr keine ausnahme gemacht haben."
ich wollte noch fortfahren, aber der richter fiel auch mir ins wort: "ich denke, das reicht nun an zeugenaussagen. miss hawkins, was haben sie zu ihrer verteidigung vorzubringen?"

Mila-Grosa 06.08.15 um 19:55
Janine
Die Sache wurde eng für mich. Anscheinend hatte er dafür gesorgt, dass genug zu seinen Gunsten aussagen würden. Dennoch...
"Ich... nun... er hat... mich ausgenutzt! Er hat mit mir eine Beziehung aufgebaut, nur um an wichtige Informationen meines Bosses zu kommen, den er... möchte ich anmerken... wenige Tage danach erschossen hat! Danach war alles aus!", meinte ich und lehnte mich zurück.
Das entsprach nicht ganz der Wahrheit, denn seit er angeschossen wurde und ich ihm im Krankenhaus besucht habe mit meinen Klatschblättern, da haben sich unsere Wege getrennt. Und mir machte es ja auch eigentlich nichts mehr aus, ich war über diesen heuchlerischen Mis.tkerl hinweg. Aber hier ging es immernoch um meine kleine Medienlüge und einer bestimmt nicht niedrigen Geldstrafe.

Sohea 06.08.15 um 20:14
Sherlock
Ohne eine Aufforderung begann ich zu sprechen, denn es war amüsant, ihre ganzen Argumente zu widerlegen. "Das ist völlig falsch", meinte ich, einfach nur, um Janine zu widersprechen, die mir einen genervten Blick zuwarf. Der Richter sagte: "Fahren Sie fort, ich hätte Sie nun sowieso aufgefordert."
Also meinte ich: "Nachdem ich einige Zeit mit Miss Hawkins zusammen war, hatte ich das Gefühl, es wäre nun soweit, ihr einen Antrag zu machen. Ich wählte mit viel Mühe einen Ring aus (an dieser stelle prustete John los, tarnte es aber geschickt als Husten) und ging zu ihrem Arbeitsplatzt, wo ich ihr über eine Überwachungskamera einen Heiratsantrag machte. Sie öffnet über ihren Computer die Tür zu ihrem Arbeitszimmer, doch als ich herein kam, lag sie bewusstlos am Boden. Erschrocken wollte ich der Sache auf den Grund gehen, doch kurz darauf wurde ich angeschossen. Als ich wieder zu Bewusstsein kam, lag ich im Krankenhaus. Ich wartete sehnlichst auf Janines besuch, doch als sie kam, zeigte sie mir gleich all die Geschichten, die sie über mich verbreitet hatte. Ich war zutiefst verletzt, denn wie hätte ich sie dann noch heiraten können." John warf mir einen mehr oder weniger anerkennenden Blick zu, und ich fügte noch rasch hinzu: "Ein Großteil dieser Ereignisse kann von Mr. Watson bestätigt werden."

Mila-Grosa 06.08.15 um 20:28
John
Ich hustete gekünstigt, um nicht loszulachen.
Aber eine gute Drehung der Geschichte, und so wie Janine guckte, hatte sie damit überhaupt nicht gerechnet. Schon gar nicht, das Sherlock auch noch meisterlich schauspielerte, er würde sich nur mit Mühe aufkommende Tränen verdrückten.
"Nun, das... das stimmt, er hat mich in seine Pläne eingeweiht, ich meine... nachvollziehbar wäre es, weil, er... er hat sie wirklich geliebt..."
Janine stand nun der Mund ein wenig offen, und wenn Blicke töten könnten, wäre ich längst über den Jordan gegangen.
"Ja, ich... sah es ihnen schon an meiner und Marys Hochzeit an, nicht?"
(An dieser Stelle nickte Mary wehmütig-zustimmend, aber auch sie konnte sich nur mit Mühe ein Lachen verkneifen)
"Es war etwas... besonderes zwischen den beiden, ich dachte, es hätte zwischen den beiden sofort gefunkt, als sie sich zum ersten Mal in die Augen blickten, und das... es nur eine Lüge von Mrs. Hawkins aus war, das... erschüttert uns alle zutiefst und auch... dass es Sherlock das Herz gebrochen hat..."

Ich sah deutlich, wie Janine zu ihren Anwalt blickte, in der Hoffnung, dass er für sie Einspruch erhob, aber er hatte nur seinen Finger an sein Kinn gelegt und interessiert zugehört. Anscheinend schien selbst er es zu glauben.

Sohea 07.08.15 um 19:38
Sherlock
Ich fragte mich, wie John und Mary es wohl schafften, nicht laut loszulachen, denn ich musste mich zur Seite drehen, damit niemand mein breites Grinsen sehen konnte. Zum Glück wirkte diese Geste, als würde ich heftig schluchzen, und unterstrich unsere Geschichte auch noch.
Der Richter meinte nun: "Wenn niemand mehr etwas zu sagen hat, machen wir nun eine Pause, in der sich die Geschworenen zur Beratung zurückziehen können." Ich hatte das Gefühl das Janine etwas sagen wollte, aber ihr schien partout nichts einzufallen. Stadtessen blickte sie wütend erst ihren Anwalt, dann mich John und die anderen Zeugen an.

Mila-Grosa 07.08.15 um 19:44
John
Ich und Mary beeilten uns, rauszugehen, ich musste aufpassen, dass Mary nicht noch stolperte, denn sie würde einen solchen Lachkrampf bekommen, dass sie sich beeilen musste, rauszurennen um nicht vor den Geschworenen in wildes Gelächter auszubrechen.
Draußen und weit weg von allen konnten wir uns nicht mehr zurückhalten. Gott sei Dank war gerade keiner der Geschworenen hier.
"Sherlock, wir haben ´s im Sack. Also wenn die Geschworene das nicht überzeugt, weis ich auch nicht weiter!", kicherte ich und haute ihn, ebenfalls lachend, auf die Schulter.
Mary prustete: "Sofort gefunkt! Oh mein Gott, ich kann nicht mehr!"

Sohea 07.08.15 um 20:03
Sherlock
ich lief schnell hinter john und mary nach draußen, die, dafür dass sie schwanger war, ein ziemlich schnelles tempo drauf hatte. unsere geschichte war so verrückt, dass ich ebenfalls anfing zu lachen, was ich nicht besonders oft tat. blad wurden die anderen zeugen vom unserem gelächter angesteckt und wir alle kicherten eine ganze zeit lang, bis auf mycroft, der nur ein gekünsteltes lächeln aufsetzte.
als janine plötzlich mit ihrem anwalt im schlepptau wütend aus dem gerichtssaal gerauscht kam, verstummte unser lachen sofort, und ich blickte zu boden, um mein Grinsen zu verbergen.

Mila-Grosa 07.08.15 um 20:10
Janine
"Eine nette Geschichte, Sherlock, wirklich ganz reizend!", meinte ich ironisch. Das letzte, was ich wollte, ist, vor Sherlock und den anderen zuzugeben, dass ich nur noch geringe Chancen hatte, diesen Prozess zu gewinnen. Er hatte also beschlossen, mich mit meinen eigenen Waf.fen zu schlagen. Ich Idi.otin hätte das eigentlich erwarten müssen!
"Aber du hast trotzdem keine Chance. Ich werde dafür sorgen, dass du für den Rest deines Lebens als ,,Lügenbaron Holmes´´ bekannt sein wirst, der einst so gefeierte Detektiv, der mich zu sehr intimen und unanständigen Dingen gezwungen hat!"
Mein Anwalt stand ein paar Schritte hinter mir, aber er war allen Anschein nach ein unfähiger Volltrot.tel. Ein Anfänger, der mich vermittelt worden war, um eine ach so erfolgreiche Laufbahn zu starten. Nach dem Prozess heute könnte er das aber getrost vergessen!

Sohea 07.08.15 um 20:19
Sherlock
"Wie willst du das anstellen?", fragte ich ganz ernst. Ich versuchte noch in meiner Rolle zu bleiben, nur wegen ihrem Anwalt, der die ganze Zeit zugehört, aber Janine kein bisschen verteidigt hatte. "Die Geschworenen beraten sich schon. Oder willst du wieder ein paar Lügengeschichten über mich verbreiten, die eine weitere Gerichtsverhandlung nach sich ziehen?" Das hoffte ich nicht, denn das wäre wirklich nervig.

Mila-Grosa 07.08.15 um 20:41

Janine: "Dir wird dein Grinsen schon noch vergehen. Euch allen!", ich deutete mit meinem Zeigefinger in die Runde. "Ach, und um deine Frage zu beantworten... ich werde gar nichts tun! Da drinnen sitzen die besten und professionellsten Geschworenen ganz Großbritanniens!"
Ich zeigte auf die Tür zum Saal und sog dann verächtlich die Luft an. "Dachtet ihr wirklich, die würden deine kleine, süße Story von dir und mir glauben? Wo sich meine Skandale schon seit Wochen in den Zeitungen und Klatschblättern Londons herumtreiben?"

Mycroft: Ich versuchte mir weiter ein gekünsteltes Lächeln, obwohl mir diese Frau wirklich auf die Nerven ging. Außerdem hatte sie keine Ahnung, genauso wenig wie alle anderen hier, dass ich den Richter persönlich kenne und ihn mit einem kleinen Gespräch über ihn und seinen kleinen ,,Nebengeschäften´´ ein wenig bearbeitet hatte. Er würde die ,,Ex´´ von meinem Bruder für schuldig bekennen, den ansonsten würden diese Informationen die ich über ihn hatte, an die Öffentlichkeit wandern und er würde sein Amt als Richter ganz schnell verlieren.

Sohea 08.08.15 um 19:27
Sherlock
Ich verkniff mir meinen Kommentar, dass es gar keine professionellen Geschworen geben kann, da sie zufällig ausgewählt werden und das hier mit 99,9% Sicherheit die erste Gerichtsverhandlung für jeden von ihnen war. Ich hätte Janine ein bisschen schlauer eingeschätzt, aber da sie nun versuchte mich einzuschüchtern, was bei mir bekanntlich überhaupt keinen Zweck hat, musste sie doch ziemlich leichtsinnig sein.
Da ich es leid war, ihr zuzuhören, sagte ich ironisch zu Janine: "Ich hoffe, du nimmst es mir nicht übel, wenn ich dich von jetzt an ignoriere." Ich drehte mich wieder zu John und den anderen und konnte nur noch hören, wie das Klacken von Janines Absätzen immer leiser wurde, als sie sich von uns entfernte.

Mila-Grosa 08.08.15 um 19:41
Mycroft
Ziemlich eingeschnappt stolzierte diese Janine (Mit Anwalt im Schlepptau, der, so wie ich das sehe, das erste Mal jemanden vertritt) in den Gerichtssaal zurück. Einige Sekunden später wurde die Tür erneut geöffnet und ein junger Mann teilte uns mit, dass es mit der Verhandlung weiterging.
Als wir eintraten nickte ich den Richter fordernd und auch hämisch zu, woraufhin er mir einen giftigen, aber eingeschüchterten Blick zuwarf.
Ich hatte Sherlock von meiner ,,Abmachung´´ mit ihm noch nichts erzählt, ich wollte ihn ein wenig ärgern. Immerhin sollte er sich besser, als mit diesem Blödsinn rumzuschlagen, um Jim Moriarty kümmern.

Sohea 08.08.15 um 19:57
Sherlock
Recht schnell ging es weiter. Nachdem wir uns alle wieder gesetzt hatten, stand der Richter auf und fragte in Richtung der Geschworenen: "Bekennen Sie Miss Janine Hawkins für schuldig?" Ein circa 20-jähriger Mann, scheinbar Student, erhob sich, um das Urteil der Geschworenen zu verkünden. An seiner Kleidung war unschwer zu erkennen, dass er aus reichem Hause stammte. Er holte tief Luft und genoss es sichtlich, den Urteilspruch verkünden: "Aufgrund der vorliegenden Zeugenaussagen und des geringen Einspruchs vom Miss Hawkins bekennen wir diese für (Da er scheinbar gerne mit Fachvokabular herumspielte, schloss ich, dass der Mann wahrscheinlich Jura-Student war.) schuldig."
Entspannt lehnte ich mich zurück, während Janine ein sehr wütendes Gesicht machte.

Mila-Grosa 08.08.15 um 20:05
Janine
"Das ist ein Scherz!", brach es aus mir heraus. Sherlock grinste mich triumphierend mit typisch ineinander gelegten Fingerspitzen an.
"Durchaus nicht!", entgegnete der Richter. "Mrs. Hawkins, Sie werden die Geschichte von Mr. Holmes wiederrufen und außerdem wegen schwerwiegenden Rufmordes eine Geldstrafe von 20.000 Pfund als Entschädigung an des hier anwesenden Mr. Holmes sowie den geschädigten Redaktionen zahlen, denen Sie Ihre Geschichte bezahlt haben!"
Sherlocks Grinsen wurde noch ein wenig breiter, was jedoch verschwand, als der Richter zu ihm sah. Er machte immer noch auf ,,gebrochenen Mann" und nickte schwach und angeschlagen, da ich ihm ja ,,das Herz gebrochen hatte´´.
Ich krallte meine Finger vor Wut um die Tischkante. 20.000 verdammte Pfund!

Sohea 08.08.15 um 20:13
Sherlock
Als der Richter wieder wegsah, musste ich schnell mein Taschentuch aus meiner Hosentasche holen und mir vor den Mund halten, um mein Lachen zu ersticken. Janine war unglaublich wütend, aber es war wirklich zu erwarten gewesen, dass sie verlieren würde.
Der Richter erhob ein letztes mal die Stimme: "Hiermit ist die Verhandlung beendet!"
Alle Anwesenden erhoben sich, und mein breites Grinsen viel niemandem mehr auf.

Mila-Grosa 08.08.15 um 20:17
Mrs. Hudson:"Oh, Sherlock! Herzlichen Glückwunsch!", rief ich hocherfreut und umarmte ihn, als wir ebenfalls aufstanden. "Von jetzt an kann es ja nur noch bergauf gehen!"

John: "Tja, Sherlock! Wie es aussieht ist der Detektiv mit Hut wieder da!", meinte ich grinsend und hielt ihn seine berühmte ,,Sherlock-Holmes-Mütze´´ entgegen, welche ich als i-Tüpfelchen für den gewonnenen Prozess und den darauffolgenden Presse-Gewusel (nichts anderes hatte ich nämlich erwartet) mitgenommen hatte.

Sohea 09.08.15 um 18:57
Sherlock
So schnell wie es ging befreite ich mich aus Mrs. Hudsons Umarmung und nahm meine Mütze mit einem Augenrollen entgegen.
Als wir den Gerichtssaal verließen, wurden wir von ein paar Journalisten abgefangen. Knapp antwortete ich auf ihre Fragen und erklärte, dass Janine für schuldig befunden worden war und das sie ihre Geschichten widerrufen würde. Auf ihre persönlichen Fragen antwortete ich nicht, denn ich war es leid, ständig so zu tun, als wäre "mein Herz gebrochen" worden. Als ich in das Taxi einsteigen wollte, dass John in der Zeit gerufen hatte, spürte ich seinen Vorwurfsvollen Blick. Mir war klar, was es sagen wollte, und obwohl ich es nicht gerne tat, drehte ich mich noch einmal zu den Zeugen um uns sagte schlicht und etwas ***: "Danke für eure Aussagen."

Mila-Grosa 09.08.15 um 19:22
Mycroft
"Immer wieder gerne!", antwortete ich. Ich warf meinem Bruder noch einen letzten argwöhnischen Blick zu und stieg dann in meine Limousine, die hinter dem Taxi parkte. Die anderen ,,Freunde´´ meines Bruders fuhren mit ihren Autos dorthin, wo sie gerade hinmussten. Ich sah auf meine Uhr. Nicht mehr lange, dann musste ich daran denken, anzurufen.

Sohea 09.08.15 um 19:47
Sherlock
Ich ignorierte Mycroft und stieg zu John und Mary ins Taxi. Auf der Fahrt redeten wir nicht viel, bis ich einen Anruf bekam. Es war Lestrade. "Was gibt es?", fragte ich etwas b***, ich hatte keine Lust auf weitere Beglückwünschungen zu meinem Gewinn. "Wir haben hier einen Mordfall", antwortete Lestade und meine Mine hellte sich auf, "das sollten Sie sich mal ansehen. Kommen sie so bald es geht in die Charrington Street 43." "In Ordnung", sagte ich und hoffte, dass es nicht so langweilig werden würde wie die meisten Fälle, die Scotland Yard uns aufs Auge drückte. Ich wollte gerade auflegen, das meinte Lestrade: "Ach, und ehe ich es vergesse. Es wird auch eine neue Kommissarin da sein, Evelyn Dawson. Es ist ihr erster Fall, also seien sie bitte ein bisschen zurückhaltend, wenn sie mal einen Fehler macht." Ich verdrehte die Augen und beendete das Gespräch.

Mila-Grosa 09.08.15 um 19:54
John
"Wer war das? Ein neuer Fall?", schätzte ich, den Sherlock sagte zum Fahrer, er solle zur 43te Charrington Street fahren. Was anderes als das konnte es eigentlich nicht sein.

Sohea 09.08.15 um 20:01
Sherlock
"Jep!", antwortete ich. "Lestrade möchte, dass wir uns einen Mordfall ansehen. Es wird eine neue Kommissarin da sein." Ich wiederholte nicht, was Lestrade sonst noch gesagt hatte, denn wenn Miss Dawson einen Fehler machen würde, würde ich sie so oder so darauf hinweisen.

Mila-Grosa 09.08.15 um 20:04
John
ein wenig später kamen wir dort an. es war ein etwas heruntergekommenes Haus, vor denen einige Polizeiwagen standen und das Absperrband wurde auch schon ausgerollt.

Sohea 09.08.15 um 20:10
Vor der Tür des Gebäudes sah ich Lestrade und Sally Donovan, die mit einer mir unbekannten Frau redeten, bei der es sich um Evelyn Dawson handeln musste. Zu meinem Leidwesen sah ich auch Anderson. John und ich bückten uns unter dem Absperrband hindurch und gingen auf die Gruppe zu.

Mila-Grosa 10.08.15 um 14:52
Evelyn: Als das Taxi an besagter Adresse anhielt und ich ausstieg, sah ich gleich meinen neuen Chef und eine meiner Kolleginnen. DI Lestrade und Sergeant Donovan. Fröstelnd verschränkte ich die Arme.
In London war es eindeutig kühler als in Monte Argentario und ich hatte mich immer noch nicht an das Wetter hier gewohnt, obwohl ich schon fast 2 Wochen hier war.
Ich kam gleich zu ihnen herüber. Lestrade hatte soeben mit jemanden telefoniert, während Donovan mich über den Toten im Haus aufklärte.
Als mein momentaner „Chef" fertig war, sagte er, wir sollten noch auf jemanden warten, und mir legte er dann noch ans Herz: "Sollte er Sie in irgendeiner Weise schikanieren, besserwisserische Sprüche raushauen oder Ihnen sonst irgendwie auf die Nerven gehen.... Verpassen Sie ihn bitte keine."
Ich konnte ihn nur ziemlich unschlüssig anschauen, und als ich mich auch schon erkunden wollte, auf wen genau wir denn warten sollten, fuhr ein weiteres Taxi die Straße entlang und parkte vor der Einfahrt des Hauses.
Es stiegen 2 Männer aus. Ein (für meinen Geschmack) etwas blasser, aber dennoch irgendwie gut aussehender großer Mann mit dunklen Locken, den ich nur aus Blog, Zeitung und Fernseher kannte. Und ein etwas kleinerer Mann, der mir dann wiederum doch sehr bekannt vorkam.

John: "Erneutes Hallo!", begrüßte Lestrade uns beide und gab uns die Hand, während Donovan mir zunickte und Sherlock ziemlich abschätzig musste.
Sherlock musterte dann kurz die fremde Frau neben ihnen, die uns freundlich anlächelte. Mit einem Mal stutzte ich. Das konnte doch nicht... war das... aber natürlich! Sie war es, auf jeden Fall! Ich konnte es nicht glauben!
"Also", meinte Lestrade, auf die ,,neue Kommissarin´´ zeigend, "Gestatten? Detectiv Inspector..."
"...Evelyn Antonia Dawson!", sprach ich für Lestrade weiter, der mich, ebenso wie Donovan und Sherlock erstaunt musterten.
"Ja...", sagte Lestrade dann etwas irritiert. "Mrs. Dawson, das ist Dr..."
"...John Hamish Watson!", hakkte Evelyn dann auch ihm das Wort ab. "Ich glaub ´s ja nicht!"
"Nicht zu fassen, du bei Scotland Yard!", antwortete ich, immer noch geschockt über die Tatsache, dass sie nach all den Monaten, in denen wir uns nicht gesehen hatten, nun wieder vor mir stand. "Und ich dachte immer, du würdest früher oder später im Gefängnis landen."
"Du hast ja keine Ahnung!", erwiderte sie grinsend. "Aber schön, dich zu sehen!"
Als wir uns im Anschluss noch herzlich umarmten, hatten wir die anderen drei wohl ganz und gar verwirrt. Lestrade und Donovan zumindest.

Sohea 10.08.15 um 19:08
Sherlock
John und die neue Kommissarin kannten sich anscheinend von früher. Aus dem südländischen Aussehen von Miss Dawson schloss ich, dass sie anscheinend aus Italien oder Spanien, nein, eher Italien, kam. Sie hatte sich wohl noch nicht an das englische Klima gewöhnt, denn sie fröstelte ein wenig, doch auf Grund ihrer akzentfreien Aussprache und ihres englischen Namens nahm ich an, dass sie wohl hie aufgewachsen, aber dann in ihre italienische Heimat zurückkehrte. Da John und Miss Dawson sich wohl kaum vom Studium her kannten, mussten sie wohl die selbe Schule besucht haben.
Mir erschloss sich also das freundschaftliche Verhalten der beiden, aber Lestrade und Donovan blickten immer noch irritiert drein. Ich überging dies uns hielt Miss Dawson meine Hand hin. "Sherlock Holmes", stellte ich mich vor, "Consulting Detective."

Mila-Grosa 10.08.15 um 19:14
Evelyn
Ich ergriff seine Hand. "Freut mich sehr, Sie kennen zu lernen!", meinte ich lächelnd. Die Berufsbezeichnung „Consulting Detective war mir durchaus ein Begriff. Nicht nur wegen Johns Blog, sondern auch durch den kleinen Kennenlern-Crashkurs, den Greg mir schon zu Beginn verpasst hatte.

Lestrade: "Äh... ja, nun... wollen wir... dann?" Ich wies auf die Eingangstür. Oftmals war es echt verwunderlich, wie klein die Welt zu sein scheint...

Sohea 10.08.15 um 19:30
Sherlock
Etwas irritiert schüttelte ich miss Dawsons Hand kurz. Sie war mit Sicherheit der erste Mensch, der mich nicht fragend ansah, wenn ich mich mit meiner korrekten Berufsbezeichnung vorstellte. Scheinbar hatte Lestrade sie vorbereitet.
Diesem folgte ich jetzt in das Gebäude. Im Flur vor der Treppe lag die Leiche einer jungen Frau. "Das ist Amanda Forester. Sie scheint dort oben Treppengeländer herunter gestoßen worden sein." Ich blickte hoch. Sie schien tatsächlich von dort oben heruntergefallen zu sein, und zwar vorwärts, denn sie lag mit dem Gesicht nach unten und hatte sich scheinbar das Genick tödlich gebrochen. "Sieht mir mehr nach einem Unfall aus", meinte John. Anderson, der gerade um die Ecke kam, antwortete: "Aber dafür gibt es keine Beweise. Es könnte sie genau so gut jemand runtergestoßen haben!" Ich hatte schon einige Hinweise gesammelt und den Fall so gut wie gelöst (Es waren offensichtlicher Weise keine Spuren eines Kampfes zu sehen, und außerdem war das Treppengeländer dort oben sehr niedrig und marode. Amanda Forester trug nur einen Badmantel und war wohl nach dem Duschen auf dem Boden ausgerutscht und vorn über nach unten gefallen.) und wollte gerade die Stimme erheben, da fragt Lestrade: "Miss Dawson, was meinen Sie dazu?"

Mila-Grosa 10.08.15 um 19:42
Evelyn
Ich hatte mir Gummihandschuhe angezogen und hockte mich neben die Leiche. Sie hatte nasse Haare und einen Bademantel. Wahrscheinlich kam sie aus der Badewanne oder Dusche.
Dann blickte ich nach oben zu dem Gelände.
Als nächstes begutachtete ich ihren Nacken. Dann erhob ich mich.
"Mord ist auf jeden Fall ausgeschlossen. Es war ein Unfall. Ein bedauerlicher, unglücklicher Zufall!", antwortete ich.
Alle sahen mich ziemlich unschlüssig und verwundert an.

Sohea 10.08.15 um 20:12
Sherlock
bis auf mich konnte anscheinend keiner der Anwesenden miss Dawsons Gedankengang nachvollziehen. zur sowieso schon großen allgemeinen Verwunderung sagte ich: "das würde ich auch sagen. Amanda Foerster hat sich scheinbar geduscht oder gebadet, ist mit nassen Füssen in Richtung Treppengeländer gelaufen, ausgerutscht und vorn über hinuntergestürzt." an lestrade gewandt meinte ich: "ich muss sie beglückwünschen. ihre neue Kommissarin scheint mir um einiges fähiger zu sein als manch anderer alt eingesessener Polizist von Scotland Yard." eigentlich wollte ich damit nicht auf ihn anspielen, aber es war auch nicht unbedingt falsch.

Mila-Grosa 10.08.15 um 20:38
Evelyn
genauso musste es gewesen sein. nur Anderson, der für die Spurensicherung arbeitete, war anderer meinung.
"aber was ist, wenn uns das jemand glauben lassen will. was weiß ich, sie kommt aus der Dusche, bleibt hier an der treppe stehen, und der Täter schleicht sich hinten an sie heran und stößt sie hinunter!"
wir blickten ihn alle nur an. in Sherlocks blick lag etwas Spöttisches. anderson erwiderte diesen blick.
ich glaube, die beiden konnten sich nicht sonderlich gut riechen.
"Ja, er könnte sich vorher eingeschlichen haben. oder ihr Mann hat sie loswerden wollen, sah sie dort stehen, und hat dann... etwas nachgeholfen!", fuhr anderson fort. "ja, so ein kleiner Ehekrach ist doch schon häufig eskaliert!"
"ihr Mann ist tot!", entgegnete ich und wies auf eine kommode, auf der ein altmodisches telefon und ein bild von einem jüngeren mann stand. um der rechten Ecke schlang sich ein schwarzes band. "schon seit drei jahren, darunter steht das sterbedatum. und kinder hatte sie auch nicht, sonst wären hier ein paar fotos."
"vielleicht ein einbrecher?", mutmaßte donovan. "den sie überrascht hat?"
"wenn sie ihn oben an der treppe überrascht hätte, dann hätte sie ihn ihr gesicht zuwenden müssen. dann hätte er sie rücklings runterstoßen müssen, aber das ist sie nicht!"
ich blickte auf ihre füße, die, wie mr. holmes schon sagte, nass gewesen sein mussten. dann blickte ich zum dem telefon auf der kommode und blickte noch mal nach oben. dann stieg ich erstmal die treppe hinauf. gleich am oberen Ende der treppe fand ich, was ich suchte:
fußspuren, die von einer angelehnten tür (bestimmt das badezimmer) ausgehen und hier unmittelbar vor der ersten Stufe endeten. sie waren genau wie die anderen fußspuren, nur waren sie am hinteren Ende verwischt.
sherlock schien zu merken, worauf ich hinauswollte, denn er folgte mir und begutachtete sie selbst. es war völlig klar:
ich rekonstruierte den Verlauf des geschehens in Gedanken und sprach mit innerer stimme zu jeder Szene mit.

"das telefon klingelt", dachte ich und stellte mir vor, wie das altmodische telefon unten läutete. "sie kommt aus dem bad, wo sie sich gerade eben geduscht oder gebadet hatte und hastet zur treppe. wahrscheinlich erwartete sie einen wichtigen anruf. hatte keine Zeit mehr, sich abzutrocknen und zog einfach ihren bademantel an."
vor meinen geistigen auge sah ich, wie amanda aus dem bad gehastet kam.
"sie rennt also zur treppe, wie man an den fußspuren schön sehen konnte, rutscht dort, wo sie verwischt waren, nach hinten weg und fällt vorüber die treppe hinunter."

Wenn sie dort stehen geblieben wäre und dann von hinten geschubst worden wäre, dann wären die fußabdrücke an der treppe höchsten etwas wässriger und größer gewesen, aber nicht nach hinten weg verwischt.
sie stürzte die treppe hinunter, wobei sie sich erstmal einige platzwunden, blutergüsse und rippen- (wenn nicht sogar knochen-) brüche zuzog...
tödlich war für sie dann, als sie mit dem Nacken unten an die anfangs Säule des treppengeländers aufkam und sich dabei das genick brach. ich konnte unten ganz klar einen Blutfleck erkennen, der sich an der seite befand.
ich blickte zu sherlock, ob er derselben Meinung war wie ich.

Sherlock
Sohea 11.08.15 um 19:17
Obwohl ich es nicht zeigen wollte, war ich höchst beeindruckt. Nie hätte ich es für möglich gehalten, dass jemand außer mir und Mycroft (und vielleicht Moriarty) ein solch ausgeprägte Kombinationsgabe besitzt. Natürlich kam Miss Dawsons Fähigkeiten nicht an meine heran, denn ich hatte alles, was sie soeben geschildert hatte, schon bei meinem ersten Blick auf die Szene erkannt, dennoch war sie herausragend klug.
Als Miss Dawson mich fragend anblickte, nickte ich nur und meinte: "Genau."
Die Umstehenden blickten mich recht verwundert an, sie hatten wohl erwartet, dass ich noch etwas hinzuzufügen hatte, doch Evelyn Dawson hatte tatsächlich alles gesagt. Sie blickte Stolz drein, nur zu Recht.

Mila-Grosa 11.08.15 um 19:31
john: ich räusperte mich. "ich denke, wir können tatsächlich von einem Unfall ausgehen, wenn evelyn und sherlock das sagen!"
sherlock kannte ich zwar nicht so lange wie Evelyn, aber sie waren beide ausgesprochen intelligent. bei einem wusste ich das seit mindestens 3 Jahren, bei der anderen war es mir soeben wieder eingefallen.

Evelyn: ich und sherlock kamen wieder zu den anderen hinunter. "ich denke, wir können sie jetzt abtransportieren. und jemand sollte ihre Angehörigen und Freunde über ihren Tod informieren."

Sohea 11.08.15 um 19:36
Sherlock
Lestrade nickte, Anderson und Donovan sahen etwas genervt aus, da sie mal wieder nicht Recht behalten hatten.
Ich wandte mich an John: "Ich denke, wir sind hier fertig, oder?"

Mila-Grosa 14.08.15 um 21:35
John
"Ja!", meinte ich, hielt dann aber in meiner Bewegung inne. "Warte noch kurz!" Ich ging noch kurz rüber zu Evelyn, die zur Seite getreten war, da ein paar von der Spurensicherung mit einem Sarg und einem Leichensack zur Tür hereinkamen.
"Gehe ich recht in der Annahme, dass ihr beide sowas nahezu jeden Tag macht?", fragte sie mich.
"Eher jeden zweiten!", antwortete ich. "Aber was hat dich denn wieder nach London getrieben? Du warst doch immer so beschäftigt."
Sie winkte ab.
„Es war einfach jeden Tag dasselbe. Banküberfälle, Einbrüche, Leute die falsch parken... mir wurde einfach langweilig! Für eine Kommissarin meine s Formats wurde es auf der Insel einfach zu ruhig. Und wenn man deinen Blog Glauben schenken darf, dann ist hier in London doch ein wenig mehr los als in Monte Argentario. Also habe ich mich hierher versetzen lassen. Da ich gebürtige Engländerin bin und der Vizeprestore gute Beziehungen zum hiesigen Polizeichef hat, war das gar nicht so schwer einzurichten. Wundere dich nicht, dass ich nicht angerufen habe um eher Bescheid zu geben. Es... war eher eine kurz entschlossene Handlung." Klar. Für die war sie ja immer wieder Mal gut.
"Du hast meinen Blog gelesen?"
"Logisch. Jemand hat ihn sogar auf Italienisch übersetzt und veröffentlicht. Du und Mr. Holmes seid in Italien und weiten Teilen von Resteuropa wahre Berühmtheiten. Und dein Schreibstil ist... wirklich phänomenal! Man bekommt wirklich das Gefühl, hautnahe dabei zu sein!"
"Danke! Ich... finde es immer noch Schade, dass du es nicht zu unserer Hochzeit geschafft hast, Evelyn. Es war zwar nicht langweilig, ganz und gar nicht, aber deine Anwesenheit hätte es sicherlich um einiges Unterhaltsamer gemacht.", meinte ich und blickte zu Sherlock hinüber, der die Hände in die Manteltasche gesteckt hatte und noch wartete.
"Ja... ich habe wirklich versucht, zu kommen, John, ehrlich! Aber zu damaliger Zeit war es einfach kompliziert und... naja. Monte Argentario ist zwar verschlafen aber trotzdem gibt es Arbeit, und Arbeit, und Chefs, und Stress und Kollegen... hier ist es jetzt ganz anders. Ich glaube, mit Inspector Lestrade und den anderen wird es wesentlich entspannter!"
"Glaub mir, Evelyn, nach einiger Zeit bist du anderer Meinung!", warf ich ein und sah wieder zu Sherlock. "Also. Wir sehen uns irgendwann?"
"Klar. Mach ´s gut, Doc! Ich werde mich melden.", lächelte sie und verließ dann mit ihren Kollegen das Haus.
Ich und Sherlock dann ebenfalls. Er blickte mich ein wenig argwöhnisch von der Seite an. "Was denn?"

Sohea 24.08.15 um 19:40
Sherlock
"Doc?" fragte ich grinsend. Ich hatte noch nie gehört, dass jemand John so genannt hatte. "Sie kennen sich von der Schule, weshalb nennt Miss Dawson Sie Doc?"
Ich war mir wirklich sicher, dass ich damit richtig lag, denn meine Kombinationen waren selten falsch (Johns Schwester Harry war wirklich eine Stolperfalle gewesen). Dennoch sah John mich irritiert an.

Mila-Grosa 25.08.15 um 20:02
John
,,Woher weißt du.... ach ja, ich vergas..." schnaufte ich. ,,Ja, sie und ich sind Freunde und gingen auf dieselbe Schule."
Ich hatte eigentlich nicht sehr viele Freunde inder Schule, das wusste er.
,,Sie war, oder ist... in gewisser Hinsicht speziell. Sie sieht gut aus, hatte ein Händchen für Ärger mit den Lehrern, und... Sie schafft es meistens, bei jedem auf irgendeine Weiße Eindruck zu hinterlassen!", meinte ich, worauf Sherlock mich mit demselben Blick anstarrte wie gerade eben.
,,Selbst Harry hat sich mal für sie interessiert, aber sie hat solche Dinge nie sonderlich an sich herangelassen. Sie wollte einfach sie selbst und frei sein. Und sie ist - wie so viele auch - begeisterte Leserin meines Blogs."

Sohea 25.08.15 um 20:29
Sherlock
"Hmm", meinte ich nur. "Ich habe Ihren Blog nie gelesen." Das war nicht beleidigend gemeint gewesen, denn ich wusste ja, was passiert war und musste mir deswegen Johns etwas übertriebene Geschichten nicht durchlesen, aber er sah mich vorwurfsvoll an.
Ich ignorierte das und ging nach draußen auf die Straße, um ein Taxi heranzuwinken. Unterdessen dachte ich nach. Miss Dawson hatte, wie John gesagt hatte, tatsächlich Eindruck hinterlassen. Sie war außergewöhnlich klug und trat trotzdem nicht eigenartig, sondern eher sympathisch auf. Eine Eigenschaft, die mir fehlte. Auch wenn mir das egal war.

Mila-Grosa 25.08.15 um 20:34
John
Typisch Sherlock, fand immer ein gutes Argument, um jemanden zu ärgern. Nur das mir soeben auch eins eingefallen war. "Beunruhigt sie das nicht?", fragte ich ihn, als wir ins Taxi einstiegen, das Sherlock mit einer Handbewegung zum Stehen brachte.

Sohea 25.08.15 um 20:45
Sherlock
Irritier hielt ich in meiner Bewegung inne. "Was meinen Sie?", fragte ich John verwirrt. Der Taxifahrer meinte genervt: "Rein oder Raus?"

Mila-Grosa 25.08.15 um 20:52
John
"Naja, jetzt, wo eine fähige Kommissarin offiziell bei Scotland Yard arbeitet, die dir von der Intelligenz her gesehen nicht ganz unähnlich ist, könnte es sein, dass es weniger Fälle für uns geben wird!", antwortete ich. „Eine höhere Aufklärquote, Scotland Yard wird wieder in..."
Mir gefiel der Gedanke daran allerdings auch nicht, auch wenn ich mich für Evelyn freuen würde, wenn sie als Kommissarin gut durchstarten könnte.

Sohea 26.08.15 um 19:27
Sherlock
ich hatte daran nicht gedacht, aber es würde mich wenig stören, wenn wir weniger fälle dieser unfähigen polizisten übernehmen mussten. ich war mir sicher, dass wir auch so genug klienten bekommen würden. eher beunruhigte mich die tatsache, dass es scheinbar noch andere menschen zu geben schien, die ähnlich intelligent waren wie ich, mycroft uns moriarty. schließlich hatte ich mich über normale menschen immer nur lustig gemacht, doch evelyn dawson war ein normaler mensch, und trotzdem scheinbar hochintelligent. das beunruhigte mich.
zu john sagte ich, während ich einstieg: "lestrade wird wieder ohne sie ermitteln, wenn miss dawson soweit ist, alleine zu arbeiten, und dann werden wir wieder mit fällen überhäuft."

Mila-Grosa 26.08.15 um 19:45
John
"Bestimmt. Aber das wird sich noch zeigen!", murmelte ich und der genervte Fahrer konnte, nachdem Sherlock eingestiegen war, endlich losfahren.

Sohea 26.08.15 um 20:12
sherlock: während der fahrt schwiegen wir, bis plötzlich johns handy klingelte. "es ist mary", sagte er, als er auf das display blickte.

susan elizabeth crockford (zwei tage zuvor) : meine hände du füße waren gefesselt und ich konnte nichts sehen, denn in dem winzigen raum, in dem ich eingesperrt worden war, gab es kein fenster. panisch versuchte ich zu schreien, doch alle versuche wurden durch einen knebel erstickt und befreien konnte ich mich auch nicht. tränen liefen mir über die wangen. ich war mir hundertprozentig sicher in diesem ***loch verhungern zu müssen. die entführer, die mich gekidnappte und mit verbundenen augen hierher gebracht hatten, waren vor einigen stunden verschwunden. sie hatten mit sicherheit lösegeld gefordert, und wie ich meinen mann ruben kannte, hatte er es ihnen auch gegeben. er war ein herzensguter mensch, aber auch ein bisschen naiv. vielleicht hatten die entführer ihm nach der übergabe meinen aufenthaltsort nicht verraten wollen? ich hatte keinen ahnung, ich wusste nur, dass ich hier wahrscheinlich nicht lebend herauskommen würde. erneut geriet ich in panik, bis sich plötzlich die tür öffnete und ich von gleißendem sonnenlicht geblendet wurde. als ich mich daran gewöhnt hatte, fing ich erneut an zu weinen. doch diesmal waren es freudentränen, denn vor mir stand Ruben.

(vor zwei sunden) "was sollen wir nur machen, wenn sie wiederkommen?", fragte ich meinen mann aufgebracht. ich hatte mich wieder erholt, aber nur wussten wir nicht, was wir tun sollten. "ich finde, wir sollten die polizei.." "nein, susan", unterbrach mich ruben, "ich verstehe dich vollkommen, aber so was geht immer groß durch die zeitung, wenn man die polizei einschaltet. glaube mir, dass würde ein richtiger skandal werden, du warst schließlich ganze drei tage dort gefangen. das würde uns auch nichts nützen." wahrscheinlich hatte er recht. nachdenklich blickte ich durch das fenster unseres landsitzes in unseren englischen rosengarten. plötzlich fiel mir etwas ein. "ich hab eine idee, ruben!", rief ich. "du kennst doch mary morstan?" "ja", antwortete meine mann irritiert, "eine deiner freundinnen. aber was hat sie damit zu tun?" "vor kurzem hat sie doch geheiratet, ich war auch dort. ihr mann heißt john watson und er arbeitet doch mit diesem sherlock holmes zusammen, das liest man doch ständig in der zeitung." ruben hatte es immer noch nicht verstanden: "das stimmt, aber was willst du damit sagen?" "vielleicht können die beiden uns helfen. dieser holmes soll doch ein echtes genie sein, er kann die entführer bestimmt ausfindig machen. ich rufe gleich mary an!"

Mila-Grosa 26.08.15 um 20:47
Mary
ich war total geschockt, als mir meine alte studienfreundin und ehemalige kollegin susan crockford von ihrer entführung und der geplatzten geldübergabe erzählte. ich stand gerade auf dem balkon in unserer wohnung und starrte besorgt über die dächer londons hinweg.
auf ihrer bitte hin rief ich john auf den handy an.
"mary, was gibts?"
"john, hallo. also... ich weis, ihr seid gerade ein wenig beschäftigt, aber...."
"mary? was ist los?", fragte er diesmal ein wenig langsamer, aber dafür doppelt besorgt.
"nun... es..." ich wischte mir eine träne aus dem augenwinkel. "ihr... habt wohl eine neue klientin!"
"kurzes schweigen an der anderen leitung.
"er... erinnerst du dich noch an susan crockford? du weist schon... sie war auf unserer hochzeit!"
"ja... ja.... susan elisabeth crockford. die frau von ruben crockford, die countess of derrington. wieso, was ist mit ihr?"
"nun ja, sie... sie wird seit geraumer zeit von unbekannten bedroht. vor 5 tagen hat man sie entführt und verlangten 500.000 pfund lösegeld. vor zwei tagen konnte sie befreit werden, da die geldübergabe überraschend geplatzt ist."
"oh, mein gott, das... wie geht es ihr?"
"ganz gut, nur... die ärmste ist völlig aufgekratzt und hat angst und... sie können auch nicht zur polizei gehen, sie und ihr mann, weil... das einen unbeschreiblichen skandal geben würde, stell dir das mal vor!"
"nachvollziebar!", hörte ich john murmeln.
"john, susan will euch damit beauftragen, herauszufinden, wer ihr das alles angetan hat, und warum diese geldübergabe geplatzt ist. und sie bittet um äußerste diskretion!"
"ja. mary, ganz ruhig. mach dir keine sorgen. wir werden uns der sache sobald wie möglich annehmen."
"ja.", schniefte ich. "susan hat heute noch ein wichtiges projekt mit ihrer stiftung im sinne, aber ich glaube, ihr könnt morgen auf ihr anwesen und sie befragen!"
"wir werden da sein! ich liebe dich, mary!", hörte ich john noch sagen. ich wollte nicht, das er sich sorgen um mich machte, da mir die sorgen um susan schon genug zu schaffen machte, gerade auch, da meine hormone im moment ein wenig verrückt spielten. also atmete ich einen moment durch.
"ich liebe dich auch john!", sagte ich, so ruhig wie möglich und legte auf.

Sohea 27.08.15 um 20:30
Sherlock
"Die Fälle gehen uns wohl doch nicht aus", meinte ich ironisch. John verzog das Gesicht und machte keine Anstalten, zu erklären, worum es gehen. Aber aus seinen Gesprächsfetzten hatte ich nicht viel schlussfolgern können. Also fragte ich: "Und, was ist der Countess of Derrington zugestoßen?"

Mila-Grosa 27.08.15 um 21:32
John
"Sie wird bedroht, wurde vor 5 Tagen entführt, die Lösegeldübergabe ist geplatzt und ihr Mann hat sie befreien können. Da sie einen Skandal vermeiden möchten, bitten sie um deine und meine Unterstützung. Und Diskretion!", erklärte ich ihn so kurz wie möglich.

Sohea 27.08.15 um 21:37
Sherlock
Ich erwiderte nichts. Der Fall wirkte relativ simpel. Erst sollten wir Mrs. Crockford und ihren Mann befragen und dann zu dem Ort fahren, an dem sie gefangen gehalten wurde. Das einzige interessante war, dass die Lösegeldübergabe "geplatzt" war.
"Wann können wir sie befragen?", fragte ich John.

John Watson
"Gleich morgen Vormittag.", meinte ich knapp. „Ihr Mann wird auch dabei sein."

Sohea 29.08.15 um 19:37
(Sollen wir dahin springen?)

Mila-Grosa 29.08.15 um 19:52
(Ja, sonst langweilen sie sich ja in der Zwischenzeit xD )

Sohea 29.08.15 um 20:17
(Genau =D)

Sherlock
John und ich stiegen aus dem Johns Wagen aus. Die Fahrt hatte ziemlich lange gedauert, denn das Landhaus der Crockfords lag ein ganzes Stück außerhalb von London. Nun standen wir in der Einfahrt des schlossartigen Gebäudes. Wir gingen zur Haustür und klingelten. Sofort öffnete ein Hausmädchen die Tür. "Guten Morgen! Mr. und Mrs. Cro

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Re: TMNT RPG mit Mila-Grosa und mir ;)

von Mila-Grosa am 07.09.2019 14:53

Raph

,,Leider auch nichts...", entgegnete ich, während ich sie aus dem Augenwinkel heimlich beobachtete. Ihre langen Haare vielen seitlich ihrem Gesicht und tauchten dieses in einen Schatten, wodurch ihre violetten Augen nur noch leuchtender erscheinen. Sie war wirklich außerordentlich schön! Ich werde dem albernen Herumgesuche wohl bald ein Ende machen und sagen, dass die Linse wohl unauffindbar wäre. Und dann vielleicht, wenn uns noch etwas Zeit bleibt, mein Gespräch mit ihr weiterführen. Ich wollte gerade aufstehen und ihr sagen, dass sie nicht mehr suchen musste, als plötzlich Mikey wieder in die Lounge gestapft kam. Obwohl das bei seinem Anblick bisher nie der Fall gewesen war, rutschte mir nun bei seinem Erscheinen das Herz ein Stück tiefer den Panzer hinab.  Verdammt, was wollte er denn jetzt hier? ,,Yo Leute!", grüßte er uns und blieb dann stehen. ,,Äääähm... was genau macht ihr da auf dem Boden?" 


Shiori

Anders als vorhin wirkte er jetzt sehr viel aufgeschlossener. Ich musste ihm nicht ins Gesicht sehen, um das Leid, welches aus seinen Worten und den damit verbundenen Erinnerungen hervorging, zu bemerken. Dennoch tat ich es. Das Leuchten, welches bei der Öffnung der Passage noch in seinem Auge lag, war wieder erloschen. Stattdessen starrten sie trüb und gedankenverloren nach unten.  Bis er seinen Blick plötzlich wieder hob und mich ansah. Ertappt wandte ich den meinen ab und sah wieder nach vorne. ,,Ja... das...  ist das Blöde an Fehlern. Manche kann man nicht mehr ungeschehen machen. Man kann nur aus ihnen lernen." Jetzt wurde ich in ungute Erinnerungen zurückgeworfen, die jetzt in diesem Gespräch wieder hochkamen. Nicht nur diese Geschichte mit meiner Schwester. Ich dachte auch an Xever. Für einen Moment befürchtete ich, Tiger Claw könnte das spüren. Und tatsächlich schien er mich die letzten fünf bis zehn Sekunden beobachtet zu haben, als ich aufsah. ,,Wie war das damals... zwischen euch meine ich...", fragte er dann. Verdammt! Er musste sowas wie ein Gedankenleser sein! Als ich ein finsteres Gesicht zog, hellte sich seines ein wenig auf. ,,Komm schon, Shiori. Ich habe dir einen kleinen Einblick in mein Leben gewährt. Da wäre ein kleiner Einblick in deines doch mehr als fair. Zum Beispiel, wie du ausgerechnet an Xever kommen konntest." Die Art, wie er seinen Namen aussprach, amüsierte mich und ein breites Grinsen legte sich auf meine Lippen. ,,Du bist zwar ein Sterblicher, aber wahrlich nicht von Pappe, Tiger Claw." Mein Grinsen ebbte ein wenig ab und ich sah in den Himmel. So als würde dieser eine Antwort auf seine Frage wissen. Aber ich musste antworten. Mit diesem Punkt hatte er nämlich irgendwie recht. ,,Tja... wie konnte das nur passieren. Das habe ich mich selbst oft genug gefragt. Und offen gestanden bis heute noch keine Antwort drauf. Und das ist in dem Sinne keine Ausrede, sondern... Wahrheit."

Antworten Zuletzt bearbeitet am 07.09.2019 14:57.

Mila-Grosa

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Re: Irgendeine Idee was ich Zeichnen könnte?

von Mila-Grosa am 03.09.2019 23:35

Vielleicht Fanfiction? 🙈

Antworten

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Re: SENDET MAL EURE LIEBLINGSSONGS

von Mila-Grosa am 03.09.2019 23:32

Hör dir mal ein paar Nummern von Little Mix an (wenn das deine Musikrichtung ist :) ) 
Ich empfehle The cure, Monster in me, think about us, Forget you not und bounce back.

Antworten
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