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~Lindsay~
von Pads am 08.07.2020 16:26~Lindsay~
Alter: Lindsay ist 11 Jahre alt und am 6. September geboren
Planet: Merkur
Fähigkeit: Angepasst an ihre Stärke, gut mit Menschen umgehen zu können, kann sie, sobald sie jemandem in die Augen sieht einen Befehl an ihr gegenüber senden, welches ihr gegenüber ausführen muss, da er sonst stirbt. Eigentlich hatte sie immer darauf gehofft ihre Fähigkeit geheim halten zu können, jedoch verkündete ihr Vater ihre Fähigkeit als sie vier war
Sternzeichen: JungfrauÂ
Charakter: schüchtern, bescheiden, kontaktfreudig, vertrauenswürdig, tüchtig, perfektionistisch
Aussehen: Lindsay hat kurze, golden wirkende Haare und einen dunkelblauen Kleidungsstil, welcher noch einmal ihre Vertrauenswürdigkeit unterstreicht, da dunkelblau eine freundliche, sanfte Farbe ist. Sie ist nicht besonders groß, aber ihre Größe entspricht ihren zarten 11 JahrenÂ
Stärken: Lindsay versteht es, sich auszudrücken, auch wenn kaum einer so eine Wortgewandheit von einer 11jährigen erwartet. Sie kann ganz gut mit Menschen umgehen und weiß, wie sie wen ansprechen muss um an ihr Ziel zu kommen. Sie mag es, Kontakte zu knüpfen und eigentlich jeder schließt sie in sein Herz wenn er sie näher kennenlernt
Schwächen: Sie würde keiner Fliege etwas zu Leide tun und sie lehnt es ab Kriege zu führen, da sie diese zu brutal findet. Sie schafft es nicht wirklich böse auf jemanden zu sein, kämpfen kann sie auch nicht wirklich. Außerdem hat sie Angst im Dunkeln, da sie dann ihre Fähigkeit nicht anwenden kann
Beziehungen zu anderen Charakteren: Sie hat keine wirklichen Beziehungen zu anderen Charakteren                  

Re: Gruppen-RPG *solar system* || Partner gesucht
von Pads am 08.07.2020 15:55Muss ich bei den Steckbriefen irgendwas beachten? Dass irgendwer männlich ist oder so? Oder ist das egal

Jason Lewis
von Pads am 08.07.2020 15:54Kris zog eine enttäuschte Grimasse. "Okay. Aber ich zeig dir das später." Sie ging dann raus, da meine Schwester sie rief. Ich betrat die Küche und lehnte mich an die Ablage.Â
"Alles gut. Du bist es mir nicht schuldig in die Schule zu kommen, ich hab mich nur gefragt ob alles in Ordnung ist.", sagte ich wahrheitsgemäß. "Ich hoffe es geht dir besser. Ich muss dich nur vorwarnen, mein Dad hat Sam und Gefolgschaft eingeladen. Ich wusste bis vorhin nichts davon." Ich gehe stark davon aus, dass mein Dad dachte, er würde mir damit einen Gefallen tun. Was er zwar definitiv nicht getan hatte, aber wenigstens war es nett gemeint.Â

Jason Lewis
von Pads am 08.07.2020 15:40"Du bist nicht der einzige, der mit dieser Reaktion gerechnet hat.", murmelte ich und unterdrückte einen Seufzer. "Aber hey, jetzt hast du meine Mum kennengelernt" Sollte eine Mutter sich nicht eingentlich für die Freunde ihres Kindes interessieren? Sie kannte ihn ja nicht einmal und hatte ihn direkt in die 'Mag ich nicht'-Schublade gesteckt. Mein Vater würde vermutlich nicht wirklich anders reagieren.Â
Seine offensive Art machte ihr jetzt doch ein wenig Angst und sie sah kurz zu mir hoch. Ich nickte ihr leicht zu und sie begann wieder zu Grinsen und nahm auch den Finger aus ihrem Mund. Sie nahm den Teddy aus der anderen Hand in die Hand, deren Finger sie im Mund gehabt hatte und hielt ihm die freie hin.Â
"Ich bin Kristen. Aber du darfst mich Kris nennen." Ein wenig ungläubig sah ich die vierjährige an. Nicht einmal meine Eltern durften sie so nennen. Bisher eigentlich nur ich und ihre Eltern.Â
"Magst du Eis? Die haben hier voll viel davon und wenn du was willst, zeige ich dir wo es ist."Â

Jason Lewis
von Pads am 08.07.2020 14:17Meine Nichte war schneller vorne als ich und begutachtete Kid neugierig. Ich war ihr schnellen Schrittes hinterher gegangen und schob sie vorsichtig beiseite.Â
Als ich Kid sah, stockte mir kurz der Atem. Er hatte sich extra ein Hemd angezogen und ich hoffte, dass er wusste wie gut ihm das stand.Â
"JJ dachte schon du kommst gar nicht mehr.", meinte Kristen und steckte sich einen Finger in den Mund. Meine Mum wurde noch schmalllippiger als sie ohnehin schon war und sah erst Kid und dann mich an. Sie murmelte ein "Der gehört wirklich zu dir?" Und verschwand dann nach hinten.Â
"Mach dir nichts draus, sie ist vermutlich nur überrascht, dass du nicht so sportlich aussiehst wie alle anderen die ich sonst immer angeschleppt habe." Ich lächelte ihn an. "Schön, dass du hier bist. Komm doch rein"

Jason Lewis
von Pads am 08.07.2020 13:35Ich hatte das Einstiegsspiel gut überstanden. Wir hatten 25 zu 23 gewonnen. Das war zwar sehr knapp, aber daran ließ sich noch arbeiten. Sam war ein ausgesprochen guter Spieler. Mein Vater, der darauf bestanden hatte mich zu begleiten, war begeistert gewesen von ihm.Â
Nach dem Spiel hatte ich Ausschau gehalten nach Kid. Er war nicht aufgetaucht. Klar, niemand erwartete das von ihm, aber ich war doch ein wenig verwundert. Ich hätte mich gerne mit ihm unterhalten und ihm von meinem Vater erzählt.Â
Da er nicht da war, hatte ich mich in den Pausen zu dem Mädchen gestellt, dem ich letztens im Flur begegnet war. Sie hieß Bronwyn und ging in eine Stufe unter uns. Ich konnte mich gut mit ihr unterhalten und sie war nett. Kurzerhand hatte ich sie auch zu unserer Party eingeladen. Mein Vater würde sich sicher freuen, dass ich wenigstens zwei Freunde gefunden hatte.Â
Am Freitag bestand meine Mom darauf, dass ich ihr half, zumindest so lange, bis ich den Nudelsalat in den Sand gesetzt hatte. Sie war froh, als ich dann meinem Vater helfen ging.Â
Gegen vier kam meine Schwester mit meiner Nichte, die beiden begannen dann meiner Mum zu helfen. Gegen fünf kamen dann bereits die ersten Gäste. Mein Dad hatte mich damit beauftragt die Gäste rein zu lassen und in den Garten durch zu schicken. Die meisten Gäste waren bereits über 40 und hatten einen Bierbauch. Dad hatte aber auch ein paar aus meiner Stufe eingeladen und leider auf Sam und seine Freunde. Ich schickte alle nach hinten und als Bwonwyn da war, ging ich mit nach hinten, damit Dad nicht auf die Idee kam sich großartig mit Sam und seiner Clique zu unterhalten.Â
Als es wieder klingelte, ging meine Mum nach vorne und öffnete die Tür.Â

Mikey, Abby Wheeler
von Pads am 07.07.2020 23:39Mikey
Donnie war der erste, der ein Geräusch hörte. Raph hatte sich bereits aufgestellt und seine Waffen gezogen um Notfalls angreifen zu können. Ich sah Raph mit einem 'Du-weißt-dass-es-das-nicht-bringt'-Blick an und Donnie ist der erste, der sich in den Schatten zurück zieht. Raph und ich tun es ihm nach. Kurz darauf, wir sind gerade im Schutz des Schattens verschwunden. Treten zwei junge Mädchen in unser Sichtfeld. Zwei junge Mädchen ist vielleicht zu wenig distanziert. Das eine wirkt ein ganzes Stück älter als das, mit dem komischen kurzen Haarschnitt.Â
Die beiden Mädchen wirken verregnet, aber sie scheinen nicht zu frieren, obwohl es langsam kalt wird. Das ältere der beiden Mädchen deutet der jüngeren an zurück zu bleiben, was dieses sich aber nicht gefallen lässt.Â
"Cin... Wir wissen nicht, ob hier noch jemand ist.", flüstert die ältere, aber laut genug, dass man es von hier aus verstehen kann. Das jüngere Mädchen, Cin, dreht sich um. "Aber Ads. Ich habe Hunger. Und die Pizza..." Sie atmet laut. "Die duftet soo gut. Bitte." Sie hört sich an, als würde sie gleich Weinen. Ich bin gewollt ins Licht zu treten und ihr die Pizza anzubieten, aber Raph hält mich zurück. Schweigend deutet er auf das Dach. Ohne ein Wort verstehe ich und sehe nach oben. Bevor mir ein "Kraang" raus rutscht ist auch Raphs Hand auf meinem Mund. Raph kann gar nicht mehr schnell genug reagieren. Donnie ist bereits aus dem Schatten getreten, Raph greift ins Leere und lässt nun auch mich los, gerade in dem Moment als Donnie einen Kraang K.o. schlägt. Ich sprinte ebenfalls auf den Schatten und starre in zwei ungläubige, weibliche Gesichter. Die kleine hat schneller begriffen als die andere und greift nach der Hand der anderen und zieht sie hinter sich her. Ich finde beinahe blind den Weg in die Kanalisation, wohin ich die beiden führe.Â
Addy WheelerÂ
Cindy lies mir gar keine Zeit großartig zu überlegen. Sie zog mich einfach hinter sich her. Dieses Wesen machte mir zugegebenermaßen Angst, ist mir dann aber doch irgendwo lieber als diese Roboterwesen. Ich konnte das alles nicht zuordnen. Gut. Es hatte viele Gerüchte über Mutanten gegeben. Genauso wie über diese Roboterwesen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass irgendein Name dazu gefallen war, aber ich wusste ihn nicht mehr einzuorfnen. Wirklich wichtig war mir das auch nicht. Als Diese Schildkröte uns in die Kanalisation führte, schlug meine innere Sirene Alarm. Aber da Cindy ihm so blind zu vertrauen schien, musste ich mich wohl oder übel auf sie verlassen, da wir eher Probleme hatten hier raus zu kommen wenn wir es alleine versuchten. In der Hoffnung, dass dieser Mutant nett war, folgte ich ihm zusammen mit meiner Schwester, auch wenn ich mir unsicher war, wozu das führen würde. Er zog uns mit sich durch den Untergrund und wir erreichten irgendwann eine Art Ubahnstation, oder zumindest etwas in diese Richtung. Das ganze war flexibel eingerichtet. Cindy seufzte leise. "Pizza.", murmelte sie. Ich verdrehte die Augen. Wir wussten nicht wirklich, was wir machen sollten und waren von einem Mutanten in den Untergrund New Yorks geführt worden und das, woran sie dachte war Pizza? Ich konnte wirklich nur den Kopf schütteln. Aber der Mutant grinste. "Pizza ist toll.", sagte er und grinste Cindy an. "Ich bin übrigens Mikey."Â
"Cindy. Und das ist meine große Schwester Abby. Sie war früher nicht so misstrauisch.", meldete meine süße kleine Schwester zu Wort, bevor ich irgendwas erwidern konnte. Ja. Früher war ich wesentlich lockerer, aber da musste ich auch nicht alleine auf meine kleine Schwester aufapassen. Ich hatte andere Dinge machen können. Ich hatte mich auf meine Hobbys konzentrieren können und darauf, ein unbeschwertes Leben zu führen. Als vor zwei Jahren unsere Eltern starben war für mich die Welt aus den Angeln gerissen worden, aber ich hatte mich un Cindy kümmern müssen, weshalb ich es in den Vordergrund gestellt hatte mich um sie zu kümmern.Â

Re: Ich suche mal wieder einen RPG-Partner XD
von Pads am 07.07.2020 23:06Ich dachte die würden auf eine normale Schule gehen?Â

Toni Rojas, Felix Wheeler
von Pads am 07.07.2020 22:58Toni Rojas
Da ich einen kleinen Wohnwagen besaß, der am Rande einer alten Müllkippe stand, hatten wir irgendwann beschlossen, die Planung hier abzuhalten. Gut, dieser Wohnwagen stand nicht wirklich am Rande einer Müllkippe, viel eher am Waldstück daneben. Es war eigentlich nicht wirklich legal hier einen Wohnwagen stehen zu haben, aber da dieses Waldstück meiner Oma gehörte und ich wusste, dass sie nichts wirklich dagegen hätte, wenn sie wüsste, dass er hier stand. Sie hätte eher was dagegen, wenn sie wüsste, was hier passierte. Das würde sie niemals gut heißen, aber da sie nichts davon ahnte, würde sie vermutlich auch noch ein paar glückliche weitere Jahre leben.Â
Mein Wohnwagen war eher spärlich eingerichtet, zeigte aber ganz klar, dass ich eine schwäche für Jordana Brewster hatte und außerdem verrück nach Pani! At the Disco war, weshalb Brendon Urie nicht selten auf alten Postern zu sehen war. Ansonsten war mein Heim aber nicht düster, sondern eher freundlich eingerichtet, da ich nicht selten Nachts von Alträumen geplagt aufwachte und mich die hellen Farben dann daran erinnerten, dass alles gut war.Â
Ich hatte die Karte bereits aufgehängt. Wir hatten uns zwar für drei Uhr verabredet, aber mir war schon bewusst, dass vermutlich keiner pünktlich hier auftauchen würde. Ich verschickte eine schnelle Nachricht an meinen Bruder. Wir hatten uns darauf geeinigt belanglose Sachen zu schreiben, sodass, falls jemand jemals misstrauisch werden sollte, nur Geschwisterzeug in unserem Chat stand. Wir hatten verabredet dass ich, falls ich Hilfe brauchte einfach schrieb, dass ich Bauchschmerzen hatte. Das wäre nicht ganz so auffällig. Außerdem wäre er dann direkt alamiert.Â
Ich schob mein Handy in meine hintere Hosentasche, als sich die Tür öffnete. Felix betrat mein trautes Heim und grüßte mich mit einem Handschlag. Er ließ sich auf die Coach sinken und öffnete mit einem Tritt den Kühlschrank um sich ein Bier zu angeln. Er schlug die Tür wieder zu und öffnete das kalte Bier. Ich wagte einen Blick auf die Uhr. Wir hatten bereits zehn nach drei und von den anderen war nichts zu sehen. Ich seufzte leise. Eigentlich war es ja schon klar gewesen, aber ich würde die Hoffnung wohl nie aufgeben. Ich selbst war eine Person, die äußerst ungern zu spät kam, da ich wusste, wie scheiße es für jemanden war, wenn andere immer zu spät auftauchten. Außerdem fühlte ich mich dann immer schlecht. Ich konnte es selbst auch nicht wirklich leiden, wenn andere andauernd zu spät waren. Aber da ich mich inzwischen daran gewöhnt hatte, würde ich schon damit klar kommen.Â
Felix WheelerÂ
Gegen zwei Uhr hatte ich mich auf dem Präsidium einzufinden. Mein Chef hatte die glorreiche Idee entwickelt, dass ich ihnen stecken sollte, wann der nächste große Coup startete und sie mich dann Alibimäßig als erstes schnappen würden, damit ja keiner darauf kommen würde, dass ich zu ihnen gehörte. Sein Plan war noch ein wenig gewiefter, ich hätte das wirklich nicht von diesem alten Mann erwartet.Â
Mein Kollege hatte aber darauf bestanden, mit mir noch ein paar kleinen Informationen durchzugehen und noch einmal zu schauen, ob ich meine komplette Legende auswendig konnte. Er wollte außerdem ein ernstes Gespräch mit mir führen, in dem ich spontan auf fragen antworten musste um Ernstsituationen entgegen treten zu können. Er war der Meinung, dass das wichtig wäre. Ich sei zwar jetzt schon ganze zwei Monate an diesem Auftrag dran, aber vermutlich wollte er mich einfach nur nicht verlieren. Oder hinterher Hohn von den Kollegen ernten. Wirklich zuordnen konnte ich seine Absichten nicht wirklich.Â
Ich persönlich fand es ein wenig übertrieben alles noch einmal durch zu gehen. Ich wollte mich eher darauf konzentrieren, dass ich mehr über die Vergangenheit der einzelnen Mitglieder heraus fand. Das fand ich 1. wesentlich interessanter und 2. würde es mir, zumindest meiner Meinung nach, wesentlich mehr bringen in Hinsicht auf diese Ermittlung. Denn so hätte ich die Chance auf ihre Schwächen zu Zielen und diese heraus zu finden. Außerdem könnte ich so versuchen die Gruppe zu entzweien und sie gegeneinander aufzuspielen, sodass die Polizei ein leichteres Spiel hätte.Â
Mir machte dieses taktische Denken wirklich zu viel Spaß. Ich stellte mich schon einmal darauf ein, gleich meinem Kollegen gegenüber zu treten und ihm fragen zu meiner Legende zu beantworten, indem ich meinen Lebenslauf noch einmal durchging. Als ich, wie passend, den Verhörraum betrat, saß mein Kollege bereits und deutete nur schweigend auf den zweiten Stuhl.Â
"Mr. Delgardo. Alles was sie sagen kann und wird gegen sie verwendet werden. Sie haben das Recht zu schweigen, lassen sie mich nur sagen, dass das auch gegen sie gewertet werden kann." Ich nicke. Gut. Er will das so haben, kann er kriegen.Â
"Wir sind sehr an ihrer Kindheit interessiert, da diese uns bei der Aufklärung behilflich sein könnte. Sie sind in Deutschland aufgewachsen, in Kassel, richtig?" Ich schüttelte den Kopf.Â
"Meine Eltern lebten in Kassel, bevor sie nach Neustadt Wied zogen, wo ich aufwuchs." Ich verstand zwar nicht ganz, was genau mir diese Aktion bringen sollte, aber ich bemerkte, dass sie zumindest ganz gut war um meine Legende noch einmal im Gespräch zu wiederholen.Â
"Gut." Er schrieb nieder, was ich gesagt hatte. "Erzählen sie mir bitte, was der Tod ihrer Schwester für sie bedeutete." Ich imitierte ein Schlucken, was er auch niederschrieb.Â
"Ich war zwölf." Ich stockte und musste ganz kurz überlegen. "Nein, 13. Wir waren in diesem kleinen Waldstück in der Nähe. Wir waren dort immer, wenn uns langweilig war, das war unser Rückzugsort. Wir hatten dort eine Lichtung entdeckt, von der unsere Eltern jedoch bis heute nichts wissen. Meine Mutter hatte an dem Tag entsetzlich schlechte Laune. Sie war unglaublich sauer, da ich eine Vase zerbrochen hatte." Ich ließ einen Moment Pause, um zu zeigen, dass mir das erzählen dieser Geschichte zusetzt. Was sie auch wirklich ein wenig tat. Ich hatte unglaubliches Mitgefühl, da es mich irgendwie daran erinnerte, dass manche Menschen solche Geschichten zu erzählen hatten, was mir wieder ein schlechtes Gewissen bescherte. Ich fühlte mich schon irgendwo schlecht, dass ich solch eine Lüge erzählte, aber das gehörte nun einmal zu meinem Job.Â
"Meine Schwester und ich also." Wieder ließ ich eine kleine Pause. "Wir gingen zu dieser Lichtung. Sie war an diesem Tag ungewöhnlich fröhlich und leichtsinnig, da sie so damit umging, dass unsere Mutter schlechte Laune hatte. Sie sagte immer, dass sie nur genug gute Laune haben müsse, damit unsere Mutter auf andere Gedanken kommen würde." Ich hatte echte Tränen in den Augen. Irgendwie nahm mich diese Geschichte wirklich mit.Â
"Ich hatte noch versucht sie davon abzuhalten. Aber sie ließ sich nich davon abbringen. Sie hatte den entschluss gefasst es zu versuchen."Â
"Was zu versuchen?" Mein Kollege sah mich an.Â
"Sie wollte wollte versuchen den Baum hoch zu klettern. Eine alte, morsche Tanne am Ende des Waldes. Sie hatte sich zuvor nie getraut, aber an diesem Tag war ein Funkeln in ihren Augen. Sie wollte es zumindest versuchen." Wieder musste ich schlucken. Ich wusste für einen Moment nicht wirklich, wie ich das Ende rüber bringen sollte, versuchte es dann aber einfach.Â
"Da ich größer und schwerer war als sie, sie war damals gerade acht geworden, konnte ich nicht hinter ihr her klettern. Sie war flink, schmal und leicht. Zum klettern eine sehr gute Kombi. Ich war nie der besonders gute Kletterer gewesen... Ich rief und rief, aber sie hörte nicht auf mich. Irgendwann sah ich sie nicht mehr. Ich bin panisch geworden, aber sie antwortete nicht. Das letzte an das ich mich erinnere ist... es knallte laut." Ich stockte und sah auf den Boden. "Eine Bewohnerin des Nachbarortes fand mich und rief die Polizei."Â
Mein Kollege schrieb wieder auf. Wir führten die Konversation einfach weiter, aber irgendwann brach ich ab, da ich auf die Uhr gesehen hatte. Mein Kollege steckte mir nur noch den Zettel zu, ich schnappte meine Jacke und machte mich auf den Weg zu meinem Wagen, ein alter Opel. Er meckerte zwar ab und zu, aber ansonsten war er eigentlich immer zuverlässig.Â
Ich überflog den Zettel und musste über ein paar falsch geschriebene Worte lachen, aber war ansonsten zufrieden mit seiner 'Bewertung'. Ich warf den Zettel aus dem Fenster und fuhr los. Ich wusste, dass ich zu spät kommen würde, wenn ich mich nicht beeilte.Â
Als ich dann endlich angekommen war, verschwendete ich gar nicht erst die Zeit mit Klopfen und trat einfach ein



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