von Nachtstern am 27.05.2020 02:50
Haha, da bin ich wieder. Ist ja jetzt schon fast 2 Wochen her *verlegenes schmunzeln*. Ich habe mir jetzt vorgenommen, dass ich diese Geschichte meinen Freunden zum Geburtstag schenke und da 3 von denen während Corona Geburtstag hatten, muss ich mich echt beeilen, weil wir bald wieder Schule haben und ich es ihnen dann schon geben muss. Ich glaube ich werde ein paar Nächte durcharbeiten müssen. Ich hoffe ich halte mich auch dran xD
Tja, so ist das im Leben von Elara, Elan, Naveen, Lia und Isalie. Ganz schön aufregend nicht wahr? Was würden wir nicht heute dafür geben, dass wir auch in einer solch tollen Zeit leben? Wie scheiße wäre es denn bitte, wenn jetzt wie in allen 08/15 Zukunfstgeschichten die Roboter verrücktspielen würden...
Isalie und Lia wohnten mit ihren Eltern in einer der mittleren Etagen eines hohen Hochhauses. Dazu müsst ihr wissen, dass die Höhe des Hochhauses und der Etage in der man wohnt, etwas darüber aussagt, wie reich eine Familie ist.Â
Denn hier ist es so: Die allermeisten Häuser sind Hochhäuser und im Grunde hat jedes Hochhaus eigene Läden und Einkaufsmöglichkeiten. Sowie sogar Postämter, Schulen und vieles mehr. Meistens befindet sich sowas allerdings in speziellen Hochhäusern und die Schule der 5 Mädchen ist in einem ganz eigenen Hochhaus, da dort über 10.000 Schüler von über 1.000 Lehrern unterrichtet werden. Wohnt man ganz oben in einem Hochhaus, ist man die reichste Person, die dort lebt. Ist das Hochhaus allerdings klein, hat das nicht viel zu sagen, denn die Hochhäuser in der ärmeren Gegend sind alle sehr klein, während die Hochhäuser in der Gegend der reicheren riesig sind. Sprich je größer das Haus, desto reicher die Leute in ihm und je höher man wohnt, desto reicher ist man.Â
Allerdings gibt es auch Ausnahmen. Aber eher wenige. Es gibt zum Beispiel Berufshochhäuser, die bestimmten Firmen gehören und in denen nur Mitarbeiter der Firma wohnen. Da bestimmt die Höhe des Hochhauses nicht wie reich die Personen sind, die in diesem Leben, sondern darüber wie reich die Firma ist und wenn man dort höher wohnt, ist man nicht automatisch reicher, sondern man besitzt einfach eine höhere Position in der Firma, wobei das zumeist auf das gleiche hinauskommt. In so einem Hochhaus wohnt Elara. Außerdem gibt es natürlich auch noch kleinere Häuser. Also altmodische Häuser, die keine Hochhäuser sind. Sowas ist allerdings eher selten und nur für Touristen gedacht, die sehen wollen, wie man früher gelebt hat. Diese Häuser sehen meistens sehr ulkig aus und obwohl diese nach der obigen Logik ja eher ein Indiz für arme Leute sein sollten, gehören diese eher reicheren Personen, da diese Bauweise sehr teuer ist. Â
"Komm schnell, Lia", weckte Isalie ihre Schwester, sie schien leicht genervt, aber vor allem verschlafen zu sein, "sonst kommen wir zu spät zur Schule". Ich wundere mich immer noch, warum es sowas noch gibt. Das ist doch total öde, aber das sind wohl so Sachen, die sich nie ändern. Hoffentlich gibt es wenigstens fliegende Autos wie in "Zurück in die Zukunft"!Â
"Jaja, ich bin schon im Bad und fast angezogen! Du hingegen stehst da noch in deinem Schlafanzug und schreist hier rum. Los, beeil dich", erwiderte Lia sichtlich gereizt. Das hat vermutlich gesessen, so kennen wir Lia doch gar nicht. Gibt es einen bestimmten Grund, warum sie so ist? Das werden wir wohl noch früh genug erfahren.
Tatsächlich beeilten Isalie und Lia sich ganz schön. Denn sie brauchten nur noch 5min. bis sie gefrühstückt hatten und sich auf den Weg zur Schule machten.
Okay, jetzt ist der Moment gekommen! Fahren sie mit fliegenden Autos?
Ich bin enttäuscht. Fliegende Fahrräder?! Warum sind hier nirgendwo Autos? Von allen potenziellen Zukunfstmöglichkeiten ist das echt die beschissenste! Aber warum keine Autos?
"Beeil dich, steig auf!", rief Lia ihrer Schwester zu, dann traten sie kurz kräftig in die Pedale und waren auch schon in der Luft, links und rechts von ihnen riesige Hochhäuser, die in den Wolken verschwanden und vermutlich noch viel höher waren als man es von hier erkennen konnte. Sie umgab eine frische Winterluft und ich hätte mich jetzt wohl in einen dicken Wintermantel gehüllt, aber die beiden hatten Sommerkleidung an, wodurch ich fröstelte. War ihnen denn nicht kalt? Vermutlich gab es auch dafür eine neue Technologie. Um sie herum fuhren viele weitere fliegende Fahrräder, aber wie gesagt keine Autos... Es fuhren nicht einmal normale. Aber wie das Fliegen wohl funktioniert? Vielleicht benutzen sie ja Feenstaub. Aber das kann nicht sein, es muss eine logische Erklärung geben... Bestimmt haben die ganzen Roboter was damit zu tun, die vor den Fahrrädern herfliegen. Ja, das ist es! Ich konnte ja bei Nyx noch nicht die Fähigkeiten von allen Robotern herausfinden. Ach, so funktioniert das. Man gibt kurz in den Roboter die Koordinaten ein, legt die Route fest und dann fliegt er vor dir her und zieht dein Fahrrad mit sich, wenn du kurz trittst, startet er und fährt schneller und wenn du bremst, fliegt er langsamer und hält an. Bei Nyx gehört das glaube ich zu den Fähigkeiten von Modell 2, denn der konnte ja alle Elektrogeräte steuern, das ist ja sogar noch praktischer als ich dachte! Es sieht sogar so aus als bräuchte man, wenn man zusammen in die gleiche Richtung fährt nur einen Roboter, jedenfalls benutzen Isalie und Lia nur einen. Aber warum gibt es unten dann immer noch Straßen?
"Sieh mal, da ist Elean! Wir sollten zu ihm fliegen", teilte Isalie ihrer Schwester mit. Aber ich sehe Elean gar nicht... Sie bremsten und teilten dem Roboter mit, wo er hinfliegen sollte. Ah, Sprachsteuerung gibt es also auch.Â
"Hallo Elean", begrüßten Isalie und Lia ihren Freund. Dieser trug auch nur Sommerkleidung, aber er fuhr merkwürdigerweise auf dem Boden. Er musste noch mit eigener Kraft auf der Straße Fahrrad fahren. Okay, nicht ganz, er hatte immerhin ein E-Bike.Â
"Hallo ihr beiden", rief Eleann erfreut.Â
"Es ist so schade, dass du nicht mit uns fliegen kannst", bemitleidete Lia ihren Freund.Â
"Tja, das gehört wohl zum Marketing dazu. Wir sollten froh sein, dass wenigstens mehrere Personen aus dem gleichen Haushalt nur einen Roboter zum Fliegen brauchen. Schade nur, dass es keine Autos mehr gibt, dann könnte ich jetzt Auto fahren. Alt genug für einen Führerschein wäre ich ja"Â
"Aber sag mal, hattet ihr nicht einen Roboter dafür?", wollte Lia wissen und zur gleichen Zeit fragte Isalie:
"Warum gibt es nochmal keine Autos mehr? Ich vergesse das irgendwie immer". Okay, dann werden wir jetzt wohl endlich erfahren, warum es keine fliegenden Autos gibt.
Eleann lachte.Â
"Nicht beide auf einmal!", sagte er. Boah, jetzt sag es doch endlich!Â
"Ja, wir haben einen, aber den braucht mein Vater, um zur Arbeit zu kommen, die ist doch so weit weg. Und um deine Frage zu beantworten, Isalie..."Â
Doch gerade jetzt wurde er unterbrochen, denn Elara und ihr Bruder, die auch Sommerkleidung trugen, stießen dazu und begrüßten die drei.Â
"Ich erklärs dir später", sagte Elean, der bei anderen Menschen, die nicht zu seinem Freundeskreis oder seiner Familie gehörten, extrem schüchtern war. Was soll das denn?! Da kann ich das endlich erfahren und dann sowas! Ist das hier ein Buch mit schlecht geschriebenen Zufällen oder wie? Ganz schön billig... Gut, dass ich weiß, dass das hier echt ist. Wäre es ein Buch, hätte ich es schon längst vor Langeweile weggeschmissen.
"Ich geh kurz auf die Toilette", teilte Lia ihrer Schwester mit.Â
"Ernsthaft? Warum bist du nicht Zuhause gegangen? Ich geh schonmal zum Unterricht", erwiderte die nur und wunderte sich, warum Lia alleine ging, obwohl sie doch immer mit jemandem zusammen gehen wollte, um zu quatschen oder nicht so zu wirken, als ob sie keine Freunde hätte.Â
Aber sie musste wohl so dringend, dass Lia gar nicht daran dachte.Â
"Wenn die wüsste", dachte Lia glücklich und ging tatsächlich zur Toilette. Hä, ich dachte sie hat gelogen, warum geht sie da jetzt wirklich hin? Oh, da kommt ein Junge. So ist das also.Â
"Hi, Lia", begrüßte sie dieser und strich sich verlegen mit der Hand über den Hinterkopf. Er sah nervös aus.
"Hey, Justus", antwortete Lia ebenfalls etwas verlegen.
"Also, ich wollte dir etwas sagen.", er zögerte kurz, "Ich mag dich sehr... Also ich liebe dich", es war kurz still, "Jetzt sag doch was!", fügte er hinzu.Â
"Nein, sag du was, du bist doch der Mann!", erwiderte sie. Dann küssten sie sich.
Okay, das ging jetzt schnell. Aber die beiden kannten sich anscheinend schon vorher. Lia erzählte den anderen erstmal noch nichts. Dazu hatte sie auch gar keine Zeit. Aber man merkte ihr ihre Aufregung an.
Leider bekam Elean jedoch in der Schule nicht mehr die Gelegenheit zu erklären warum es keine Autos mehr gab. Ganz schön bescheuert. Aber sie hatten in der letzten Stunde Geschichte und jeder durfte, um seine Note zu verbessern, ein Referat zu einem bereits bearbeiteten Thema halten. Die, die wollten, durften schon anfangen daran zu arbeiten und die, die keine Lust oder es nicht nötig hatten, mussten Arbeitsblätter bearbeiten.Â
So kam es, dass Elara, Naveen, Elean, Isalie und Lia zusammen überlegten, welches Thema sie denn nehmen würden und da schlug Naveen, der gar nichts von dem heutigen Morgen mitbekommen hatte, den Autovorfall vor und die anderen stimmten zu. Es war ja auch ein spannendes Thema.Â
"Wir sollten erst einmal vorsichtshalber erklären, was überhaupt so grob passiert ist.", meinte Elara, "damit jeder weiß worum es geht". Eleann zwinkerte Isalie vielsagend zu und Elara begann zu erzählen: "Also. Im Jahr 2970, also vor gut 30 Jahren, erfand man die fliegenden Autos. Das ist recht spät, wenn man bedenkt, wie lange die Menschheit schon von fliegenden Autos träumt, aber das ist ja auch eine äußerst komplizierte Technologie. Schließlich fand man einen Weg dafür. Tatsächlich musste man die bisherige Zusammensetzung eines Autos nur ein wenig verändern, der Benzintank oder die Batterie wurde nämlich durch eine Energiezelle und eine Art eigene DNA für das Auto ersetzt. Diese DNA war die abgewandelte DNA von Vögeln und Hummeln. Sie wurde so weit verändert, dass die Autos gar keine Flügel brauchten und mehrere Tonnen tragen konnten. Dann, nach ein bisschen Wartezeit, bis sich die DNA an das Auto angepasst hatte und ein paar Solarzellen auf dem Dach des Autos, die die Energiezelle aufluden, konnte man ohne Probleme fliegen. Allerdings hatte man nicht damit gerechnet, dass durch einen kleinen Fehler in der DNA, die Autos komplett verrücktspielen würden. Denn alle Autos, die entwickelt wurden, fingen nach einem halben Jahr an, nicht dahinzufahren, wo der Fahrer hinfahren wollte. Stattdessen fuhren sie wild herum und ließen die Passagiere nicht mehr raus. Man hat bis heute nicht herausgefunden, was der Fehler war. Nur dass da einer war, weiß man. Man arbeitet weiter an fliegenden Autos, doch es wird nur wenig Geld in die Forschung gesteckt und auch normale Autos gibt es keine mehr. Zum einen wegen des großen Schocks, den die Menschheit deswegen hat und zum anderen, weil ihre Abgase dafür sorgen, dass die fliegenden Fahrräder nicht richtig fahren können und die Luft so viel besser ist."Â
"Ich dachte du wolltest nur grob erzählen, was passiert ist", sagte Isalie, die jedes Mal wieder überrascht war, wie umfangreich diese Geschichte doch war. "Das war ja auch nur grob", sagte Elara lachend. Lia und Elean beteiligten sich nicht an dem Gespräch, denn sie beobachteten Naveen, der sehr nachdenklich aussah.Â
"Was ist denn?", fragte Elean ihn schließlich.Â
"Ich habe gerade nur nachgedacht", erwiderte Naveen.
"Und über was?", fragte Lia.Â
"Was wäre, wenn wir nachforschen würden, wie die Autos problemlos fliegen würden oder zumindest keinerlei Abgase mehr verbreiten? Wo der Fehler liegt, wissen wir ja ungefähr, wir müssen nur herausfinden, wie wir ihn beheben".Â
Elara verdrehte die Augen.
"Und wie willst du das machen? Wir sind nur Jugendliche. Wie sollen wir es schaffen, wenn es nicht einmal die großen Wissenschaftler hinbekommen?"
"Die großen Wissenschaftler sind noch geschockt und außerdem stecken sie weder Arbeit noch Mühe und erst recht kein Geld in die Forschung. Wir hingegen haben den Autovorfall, wie er von allen so respektvoll genannt wird, gar nicht miterlebt und würden durch die Forschung, ob mit oder ohne Lösung eine super Note bekommen. Ach kommt schon. Einen Versuch ist es wert", erwiderte Naveen.Â
"Es wäre außerdem voll lustig. Wir können es doch ausprobieren und wenn wir nicht wollen oder merken, dass es keinen Sinn hat, können wir aufhören", unterstützte Lia sie.Â
Elean und Isalie stimmten nach kurzem Zögern zu und schließlich gab auch Elara nach.
"Na gut", sagte sie.Â
Oh, dann wird es ja jetzt auch mal wirklich spannend!
Okay, das war es erstmal wieder. Ich hoffe es hat euch gefallen n.nÂ
Life isn't easy... But dreaming is! - hehe