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-TMNT-04

29, Weiblich

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Re: TMNT RPG mit Mila-Grosa und mir ;)

von -TMNT-04 am 04.09.2019 15:47

Shiori

Vorsichtig setzte ich mit dem ersten Fuß und dann mit dem zweiten auf den Boden auf, wobei ich mich sicherheitshalber noch immer an Tiger Claws Schulter abstützte. Aber die Wirkung des Angelus-Opals hatte nachgelassen, jetzt, da ich ihn nicht mehr ansehen musste und auf den Beinen konnte ich mich auch wieder halten. ,,Ich fühle mich wie neugeboren!", erwiderte ich kühl, ihm nur einen kurzen Schulterblick zuwerfend und gesellte mich zu meinem Meister. Er lehnte an der großen schweren Eichenholztür mit gigantischen Metalangeln, zu der Tiger Claw uns geführt hatte. Eine dünne Schicht Staub wirbelte um uns herum, als dieser die Tür schließlich öffnete. Ein langer, dunkler Korridor lag vor uns, dessen Ende gar nicht auszumachen war. Feuchte, muffige Luft strömte uns entgegen, die sich jedoch sehr angenehm in meinem Gesicht anfühlte. Ich schloss die Augen und atmete tief durch.
,,Keine Umstände bitte. Shiori und ich wissen Eure wenn auch unfreiwillige Gastfreundschaft sehr zu schätzen!", versicherte Skellington mit dieser ekelhaft freundlichen Stimme und neigte ehrfürchtig sein Haupt vor Tiger Claw. ,,Ab hier werden wir beide allein zurecht kommen. Ich versichere Euch, dass wir nicht versuchen werden, euch zu hintergehen. Ihr habt mein Wort!"

Tiger Claw 
"Wie ihr wünscht, Meister Skellington.",sagte ich ergeben, verbeugte mich kurz und sah dann Shiori an. "Shiori-san.",sagte ich kurz zu ihr, nickte und machte schließlich auf den Absatz kehrt. Mal sehen was Xever dazu sagen wird, wenn er erfuhr dass Shiori jetzt mit uns zusammen arbeiten wird. Er wird nicht begeistert sein, aber da muss er halt durch. Ob er nun wollte oder Nicht! Und wenn er dafür ans Ende der Welt ziehen wird.

Shiori
Skellington und ich blickten ihm nach, wie er den Gang zurückging, den er uns entlang geführt hatte. ,,Komm schon." , meinte er zu mir und trat als erster durch die Tür. Ich hingegen blieb noch einen Moment lang stehen, da mir sein Blick eben nicht entgangen war. Also schön!
,,Tiger Claw!", rief ich ihm hinterher, ehe er um die Ecke biegen konnte. Er bliebt stehen und drehte sich nochmal um. Ich starrte ihn an, dann neigte auch ich mein Haupt etwas vor ihm und sagte: ,,Danke, dass du mich getragen hast." Danach stapfte auch ich durch die massive Tür und ließ sie mit einem Handwinken zuschlagen. Skellington hatte Glück, dass ich eine Freundin von guten Manieren war, ansonsten hätte ich an diese menschliche Kreatur nicht mehr Wörter als nötig verschwendet. Aber nun waren wir hier. Und mir wird wohl oder übel nichts anderes übrig bleiben, als die Situation so zu akzeptieren, wie sie ist.

Tiger Claw
Überrascht sah ich sie lange Zeit an, ehe sie schließlich die Tür hinter sich schloss und ging. Doch ich sah lange noch auf die Tür und konnte nicht anders als zu grinsen. "Nichts zu danken, Shiori-san.",murmelte ich dabei, ehe ich mich auch umdrehte und nach oben ging. Die ersten Sonnenstrahlen fielen in ein Fenster hinein und wärmten mein Gesicht, ehe ich auf mein Zimmer verschwand. Ich war so erschöpft von der gestrigen Nacht dass ich mir ein paar Stunden Schlaf redlich verdient habe. Morgen, oder besser gesagt heute Nacht, auch noch ein Tag!

Viktoria
Der ersten Strahlen der Sonne weckten mich, als ich mich müde aufsetzte und mir über die Augen rieb. Zuerst dachte ich dass der gestrige Abend nur ein Traum gewesen war und dass alles nicht passiert ist. Doch als mein Blick an meinem Engelskostüm hängen blieb, konnte ich mich an die letzten Ereignisse erinnern. Die Party, Donnie, unser Ausflug ins Museum, mein Vater und diese gruselige Melodie von der Mutàntentin. Noch immer hallte die seidengleiche Stimme in meinem Kopf und schien mich wieder ins Land der Träume schicken zu wollen. Doch klingelte der Wecker neben meinem Nachttisch und deutete an dass es Zeit ist aufzustehen. Mühsam kämpfte ich mich aus der warmen Bettdecke und ging zum Kleiderschrank. Casey und April würden mich von zu Hause abholen und mich zur Schule begleiten. Ich war den beiden wirklich sehr dankbar dafür, weil ich jetzt schon sehr aufgeregt war. Hoffentlich brauchte ich nicht zu lange am Kleiderschrank. Sonst ist noch Weihnachten, wenn es soweit kommt. Also entschied ich mich für einen schwarzen Rock und für ein violettes Top. Es war schlicht, mit einer Schleife unten an der Taille und mit einer dazu passenden Blume verziert die an der Seite hing. Dann zog ich dazu passende violette High Heels. Danach ging ich ins Bad und bürstete mir die langen blonden Haare durch bis diese glänzend und in sanften Wellen über meinen Rücken fielen. Zufrieden ging ich in mein Zimmer zurück und legte mir noch schnell ein paar Ohrringe und eine kleine Kette mit dem silbernen V um. Die Kette hat mir mein Stiefdad an meinem Geburtstag geschenkt. Seitdem war sie mein größter Schatz und trage sie fast jeden Tag. Als letzten Schliff trug ich mir noch etwas Make up auf. Zufrieden betrachtete ich mein Werk. "Ich bin bereit!",sagte ich zu meinem Spiegelbild. Ich stellte mich in meiner vollsten Größe auf, drehte mich um und entdeckte im nächsten Moment meinen Stiefvater am Türrahmen stehen. "Du sieht genauso bezaubernd aus wie deine Mutter, mein Schatz.",bemerkte er. Ich grinste. "Danke, Paps.",sagte ich breit lächelnd und kam auf ihn zu. Er mir entgegen. "Ich hab da noch es für dich.",sagte er dann auf auf einmal und erst jetzt bemerkte ich dass er eine Hand hinter seinem Rücken versteckt hielt. Sofort war meine Neugierde geweckt. "Was hast du da?",fragte ich ihn. Paps lachte, ehe er fortfuhr: "Tori. Als ich so alt war wie du, hat mir mein Vater etwas geschenkt, was mein Leben vollkommen verändern sollte. Und dank diesem kleinen Geschenk hat er mich zu euch geführt." Mit diesen Worten zog er seinen Arm hervor und öffnete seine Hand. Darin lag ein Spiegel. Er war so groß wie die Hand meines Paps. Der Rahmen war rund und bestand aus Ebenholz und hatte Ähnlichkeit mit wie die Ranken einer Kletterrose. Kleine Rosen schmückten das aus und besaßen in ihrer Mitte kleine weiße Steine. Ich war erstaunt und berührte fasziniert die glàtte Oberfläche des Spiegel. So ein wundervolles Geschenk hatte ich noch nie von ihm bekommen. "Der ist wunderschön.",bemerkte ich und sah ihn an. Mein Paps lächelte mich an. "Er ist nicht nur schön, mein Spatz, er ist auch etwas ganz besonderes. Dieser Spiegel besitzt nämlich magische Kräfte. Derjenige der hinein sieht, wird darin seine große Liebe sehen.",erklärte er mir. Erstaunt sah ich ihn an. "Echt jetzt?",fragte ich. Er nickte. "Ja. Darin hab ich deine Mutter gesehen und ich wusste sofort dass sie die Liebe meines Leben ist. Und das Schöne dabei ist..." Er strèichelte mir durchs Haar. "...der Spiegel hat mich nicht nur zu deine Mutter sondern auch zu dir gebracht. Ich bin deshalb so froh dass wir drei so eine tolle Familie sind." Mir wurde ganz warm ums Herz als er dass sagte und umarmte ihn. "Danke Paps. Du bist der beste Stiefpapa der Welt.",sagte ich zu ihm und kuschelte mich an ihm, ehe ich dann zu ihm hoch sah und dann fragte: "Und gibt es zu diesem Spiegel auch einen Zaunerspruch?" Paps nickte wieder. "Den gibt es zufälligerweise. Du musst kurz in den Spiegel hinein sehen, deine Augen schließen und dann folgenden Spruch sagen:

Spieglein, Spieglein, so alt und rein.
Wer wird die Liebe meines Lebens sein?

Und wenn du die Augen wieder öffnest, dann blickst du in das Gesicht deiner großen Liebe." Verblüfft sah ich auf den Spiegel. Das war ja eine unglaubliche Geschichte und natürlich glaubte ich ihn das Sofort. Schließlich hat er es auch ausprobiert und meine Mum darin gesehen. Warum also sollte es auch nicht bei mir funktionieren? "Nochmals Danke, Paps.",bedankte ich mich bei ihm. Unten klingelte es an der Haustür. "Oh. Das sind bestimmt April und Casey.",sagte ich aufgeregt, packte den Spiegel vorsichtig in meinen Rucksack. Zum Abschied drückte ich meinem Stiefvater einen Kuss auf die Wange. "Ich bin dann mal weg. Wir sehen uns später." Damit rannte ich die Treppe hinunter, während Paps mir noch zu rief: "Viel Spaß in der Schule, mein Schatz." Vor der Tür blieb ich stehen und öffnete sie schwungvoll. "Guten April. Hi Casey.",grüßte ich meine Freunde freudig und lächelte sie fröhlich an.
April
,,Guten Morgen, Viktoria. Bereit für deinen ersten Schultag?", begrüßte ich sie lächelnd und schulterte meine Schultasche.
,,Oh ja, und wie!", antwortete sie, wobei ihre Freude auf diesen Tag nicht zu übersehen war. Oder die Aufregung. Ich weiß es nicht genau. ,,Die Schule ist gleich in der Nähe, wir können von hier aus gleich hinlaufen."
Während wir losgingen, berichtete ihr Casey gleich brühwarm von den Ereignissen, die sich gestern noch zugetragen haben, als sie weg war. ,,Oh Mann, Tori, du hast gestern echt was verpasst! Wir hatten gestern den abgefahrensten Kampf unseres Lebens!", erzählte er euphorisch und erzählte von dem Kampf mit Shiori, den Mutanimals und natürlich von seinem Sturz aus dem Fenster, wobei ihm ein Drache das Leben gerettet hatte.
Ich verdrehte die Augen. Inzwischen waren wir schon am Schultor angekommen, vor dem wir dann auch stehen blieben. ,,Wir müssen noch einen Moment auf jemanden warten.", meinte ich zu Viktoria. ,,Wir haben gestern noch jemanden versprochen, Ihr in der Schule Beistand zu leisten. Es ist auch ihr erster Tag heute."

Viktoria
"Ach so?",fragte ich erstaunt, lächelte aber dann erleichtert. "Dann ist ja gut. Ich bin nämlich so aufgeregt und nervös und da bin ich auch froh darüber noch jemanden kennenzulernen der auch seinen ersten Tag hier hat.",erklärte ich den beiden. Casey winkte beschwichtigend mit der Hand und legte einen Arm um meine Schulter. "Keine Sorge, Tori. Dir wird schon nichts passieren. Casey Jones ist ja da um dich zu beschützen, wenn es hart auf hart kommt.",versprach er mir und lächelte mich charmant an. Ich verdrehte grinsend die Augen und wollte gerade etwas erwidern, als April gerade rief: "Ariella! Hier sind wir!" Casey und ich sahen auf und entdeckten ein Mädchen auf uns zu kommen. Bei ihrem Anblick blieb mir der Mund offen stehen. Sie trug ein hübsches rotes Sommerkleid das mit etwas Volounce bis zu den Knie reichte. Der Stoff war außerdem mit kleinen funkelnden Steinen besetzt, genau wie ihre Ballerina's an dessen Spitze ebenfalls Edelsteine besetzt waren und die Ähnlichkeit einer Blume hatten. Das dunkelblonde Haar hatte sie hochgesteckt und um ihren Hals trug sie eine sehr schöne goldene Kette mit roten Rubinen un dazu passenden Ohrringen. Wenn sie nicht ein normales Mädchen wäre, dann hätte ich sie glàtt für eine Prinzessin gehalten. Denn sie sah wirklich wunderschön aus. "Ist...ist sie das?",fragte ich die beiden bàff, die ebenfalls mit offenen Mund sie anstarrten. "Du meinst diese superheiße Braut die auf uns zu kommt?",fragte Casey völlig verdattert und nickte dann schließlich: "Ja. Das ist Ariella." Inzwischen war diese Ariella auch schon Bei uns angekommen und lächelte uns fröhlich an. "Guten Morgen April und Casey. Alles klar bei euch?",fragte sie die beiden.

April
'Gut' wäre gelogen. Ich hab mich gestern die halbe Nacht hin und her gewälzt, weil ich die Ereignisse von gestern nicht verarbeiten konnte. Immer wieder sah ich sie vor mir, das Rauchskelett und die Katze mit den stechenden, blauen Augen. Ich konnte nur hoffen, dass ich mich jetzt in der Schule ein wenig ablenken kann.
,,Naja, wenn man davon absieht, dass nach Schlaf nach gestern fast gar nicht mehr zu denken war... ja!", antwortete ich, wandte mich dann aber um und deutete auf Viktoria. ,,Das ist übrigens Viktoria, auch eine Freundin von uns. Sie und Donnie haben gestern miterlebt, wie dieser ganze Wahnsinn begonnen hat.

Ariella
Ich sah hinüber zu dem Mädchen das neben Casey stand. "Hallo Viktoria. Ich bin Ariella.", stellte ich mich freundlich vor. Viktoria lächelte und reichte mit die Hand. "Die Freude ist ganz auf meiner Seite, Ariella.",erwiderte sie fröhlich. Aber anstatt ihre Hand zu nehmen und zu schütteln, ging ich auf sie zu und umarmte sie herzlich. Tori schien irritiert zu sein, was mir ein Grinsen aufs Gesicht zaubert. "Ich finde es toll, wenn wir auch Freunde werden.", flüsterte ich ihr zu und meinte es auch so.

Viktoria
Mit einem Lächeln erwiderte ich die Umarmung und meinte dabei: "Das hoffe ich auch." Dann lösten wir uns und sahen April und Casey an. "Also dann: Lasst uns gehen.", sagten Ari und ich dann gleichzeitig und größten sie an.

Casey
,,Na klar!" April kicherte. ,,Scheinbar haben sich zwei Zwillingsschwestern gefunden!" Richtig motiviert eilten die drei Mädels voran in Richtung Eingangstür, während ich lustlos hinterhertrottete. Wie machten die das? Eine Nacht voller Abenteuer und Schurken und Kämpfe, wirklich coolem Zeug! All dass, wofür Casey Jones überhaupt auf Erden wandelte. Und dann freuten die sich ausgerechnet auf die Schule! Den ganzen Tag nur rumsitzen, zuhören und später auch noch Haussufgaben, während das Verbrechen da draußen macht, was es will! Ätzend!

,,Wie könnt ihr euch nur so sehr auf die Schule freuen? Ich würde viel lieber den Turtles helfen, Shredders Pläne zu durchkreuzen und der Schattenkatze von gestern richtig eins auf die Fellnase geben!" Imaginär gegen sie kämpfend schlug und kickte ich ein paar mal in die Luft. ,,Die wird es noch bereuen! Einen Casey Jones wirft man nicht so ohne weiteres aus dem Fenster!"

Viktoria
Ich wandte den Kopf zu ihm und wollte ihm schon was zurufen, aber da stieß Casey mit einem Mädchen zusammen und ging zu Boden. Oh weia! Das hat er nun davon.

Meghan
Ich befand mich gerade auf dem Schulhof und hatte mich etwas umgesehen. Das hier wird für eine Weile also meine neue Schule sein, auf die ich solange gehen werde? Etwas alt hier, aber es war ein Anfang. So konnte ich mich auf meine Mission konzentrieren und die Menschen hier alle etwas unter die Lupe nehmen. Doch als ich mich umdrehen wollte, stieß ich mit jemandem zusammen und der fiel der Länge nach hin. Verwundert sah ich zu ihm herunter. Doch als ich ihn genauer betrachtete, traute ich meinen Augen kaum als ich den Jungen von gestern Nacht wieder erkannte. Diese braunen Augen würde ich nie wieder vergessen können. Und es war auch das Einzige was ich seltsamerweise, seit gestern, nicht mehr vergessen könnte. "Hast du dir wehgetan?",fragte ich ihn und hielt ihm meine Hand hin. Er wollte sie ergreifen, doch ich zog sie schnell wieder zurück und grinste nur frech. "Zu langsam!",meinte ich zu ihm. Dann aber reichte ich wieder meine Hand und half ihm schließlich hoch. Intensiv ernst sah ich ihn wieder an. "Das hätte aber auch ins Augen gehen können. Pass also das nächste Mal besser auf.",warnte ich ihn, dann drehte ich mich um und ließ ihn einfach stehen ohne auch nur auf eine Antwort zu warten.

Casey
Keine Ahnung, wie ich dieses Mädel übersehen konnte. Und das meinte ich nicht nur auf meine Schläge und Tritte bezogen, sondern allgemein, da es sonst nicht Casey Jones' Natur ist, ein hübsches Mädchen einfach so über den Haufen zu rennen.
,,Alter, was...", wollte ich gerade mit ärgerlicher Stimme ansetzten, um diesen Rammbock vor mir zur Schnecke zu machen, als ich in ein paar eiskalte, ultraklare blaue Augen starrte, deren Anblick mich sofort zum Verstummen brachte. Blondes, beinahe schneeweißes Haar umschm***te ihr Gesicht, während sie sich etwas herabbeugte und mir die Hand hinhielt. Wenn ich es nicht besser gewusst hätte, hätte ich sie mit dem weißen Kleid und dem Auftreten für einen Engel gehalten. Jedenfalls bis zu dem Moment, in dem ich ihre Hand ergreifen und sie mich zurück in den Staub fallen ließ. Okay, ein Engel mit Tücken, sagen wir. Ich hätte gerne was zu ihr gesagt, aber dann ging sie auch schon wieder weg und ließ mich ziemlich ratlos zurück. Okay, diese Braut war irgendwie verdammt cool drauf, aber ich wusste weder ihren Namen, noch woher sie so plötzlich aufgetaucht war. Hier hatte ich sie jedenfalls noch nie gesehen.
,,Ääh... Leute? Wer... um alles in der Welt war das?!", fragte ich laut, während ich meinen Blick von dem weggehenden Mädchen nicht abwenden konnte.

April
Ich sah zu dem Mädchen rüber und legte den Kopf etwas schief. "Ich glaube dass ist die dritte Neue. Meghan Chase.",erinnerte ich mich und sah Casey an. "Sie soll wohl auch in unsere Klasse gehen. Genau wie Ari und Tori.",fügte ich hinzu und deutete auf die beiden die ebenfalls zu ihr schauten. Dann aber packte ich Casey am Arm und zerrte ihn zum Eingang. "Jetzt komm schon, Casey. Wir komen sonst noch zu spät.",sagte ich drängeln zu Casey.

Casey
,,Ist ja okay, Feuerlöckchen, kein Grund so zu hetzen! Was sollen wir schon so großartig verpassen?" Das war so gesehen eigentlich nicht mehr richtig. Bis vor einer Minute hatte ich noch keinen Grund gesehen, mich bis zum frühen Nachmittag in diesen öden Unterricht zu setzen. Aber wenn es tatsächlich so war, dass diese Meghan Chase in unsere Klasse kommen würde, dann könnte es tatsächlich irgendwie unterhaltsam werden!


April
"Warte es lieber ab. Ab heute wird vieles anders sein. Und unsere restlichen Klassenkameraden werden aich nicht mehr so normal sein, wenn die alle Tori hier sehen.",meinte ich zu ihm und sah ihn von der Seite an. "Wir müssen gut auf sie aufpassen, nicht dass jemand von ihnen sich an sie vergreift.",fügte ich hinzu.


Casey
,,Ach, wozu die Sorge, April? Tori hat doch uns als Leibgarde. Und wenn ihr irgendjemand zu nahe kommt, kriegt er meine Faust in sein Gesicht!" An Tori gewandt fügte ich hinzu: ,,Verhalte dich einfach ganz ruhig, lächele, und bleib immer schön in unserer Nähe. Anfangs wird das etwas Aufsehen errégen, eine berühmte Eisläuferin an der Schule zu haben, aber nach ein paar Tagen legt sich das schon wieder."


Viktoria
Ich nickte. "Ja. Ich werde mir Mühe geben. Auch wenn das wahrscheinlich der anstrengendste Tag meines Lebens werden wird.",versicherte ich ihm. Und damit lag ich richtig. Denn kaum hatten wir alle das Klassenzimmer erreicht hatten und eintraten, begannen die ersten Schüler zu krèischen an: "OH MEIN GOTT! DA IST SIE! VIKTORIA!" Und im nächsten Moment wurden wir von unseren Mitschülern eingekreist. Verlegen lächelte ich. "Hab ich es nicht gesagt?",fragte ich Casey, der jetzt doch etwas überfordert jetzt aussah. Wenn nicht etwas passierte, dann würde ich überhaupt nicht mehr an meinen Platz kommen. Da ertönte ein lauter Pfiff, was alle zucken ließ. Erstaunt sah wir in die Richtung aus der das Pfeifen kam.

Meghan
"Hey.",rief ich Dabei, nachdem ich die Aufmerksamkeit der Klasse auf mich gezogen hatte. "Jetzt hört mal alle zu! Das Mädchen da hat gerade mal einen ersten Tag und euch bleibt nichts anderes übrig als sie gleich zu umringen Und um ein Autogramm zu bitten?",fragte ich und schüttelte den Kopf. "Also wirklich! Wo sind nur eure Manieren geblieben. Ihr seht doch dass sie aufgeregt und nervös ist. Lasst sie mal für ein paar Minuten mal ausatmen.",sagte ich zu der Menge und verschränkte die Arme vor der Brust. Dass schien bei denen angekommen zu sein. Denn nach und nach ginge sie auf ihre Plätze und sahen nochmal entschuldigend zu dieser Viktoria und ihrem kleinen Fanclub zu. Ich seufzte. Immerhin gaben sie endlich Ruhe.

Casey
Okay, allen Anschein nach, war diese Meghan ein tougher Engel mit gewissen Tücken. Ich war überrascht, dass ein auf den ersten Blick harmlos wirkendes Mädchen so den Ton angeben konnte. Beeindruckend!
,,Ganz genau! Husch husch auf eure Plätze!", fügte ich hinzu, da ich der neuen doch nicht so ganz das Zepter überlassen wollte und begab mich dann ebenfalls auf meinen Platz. Tori setzte sich auf den freien Platz neben April, der früher einmal Irma gehört hatte (irgendwie abartig wenn ich daran zurückdenke, dass sie die ganze Zeit dieser Ober-Kraang war), während Ariella sich zu mir setzte. Meghan saß nur eine Bank hinter mir. Okay, dann wollen wir diesem neuen Engel mal auf den Zahn fühlen! Mit meinem charmantesten Casey-Jones-Lächeln drehte ich mich zu ihr um. ,,Also... Meghan, oder? Vielen Dank für deine Hilfe, auch wenn ich das ganz gut alleine in den Griff gekriegt hätte! Du bist... a-also auch neu hier?"

Meghan
Ich sah ihn an und musterte etwas skeptisch. Tja, der war nicht auf den Kopf gefallen, der Junge. Aber gut! Wenn er so spielen wollte, dann spiele ich dieses Spiel gerne mit. Mit einem verführerischen Lächeln auf den Lippen, beugte ich mich vor zu ihm und stürzte das Kinn auf meinen Handrücken ab. "Korrekt, Casey, richtig?",fragte ich ihn und redete gleich weiter: "Aber man hat ja gesehen wie du versucht hast, die Mädchen zu beschützen. Ist dass irgendwie dein Job, der Ritter in der Not zu sein um holde Jungfrauen zu beschützen?"

Casey
Ich lachte. ,,So ähnlich! Meinen Feinden und Verehrern bin ich besser bekannt unter dem Namen 'Der einsame Rächer'. Wenn dir das was sagt." Mit einem kleinen Zwinkern fügte ich hinzu: ,,Wenn nicht, auch kein Ding! Früher oder später hast du sicherlich die Gelegenheit, Casey Jones so richtig in Action zu sehen! Nicht nur mit diesen Fangirls herumschlagend."

Meghan
Ich verzog das Gesicht Kraus und meinte dann etwas trocken: "Oh, keine Sorgen, mein Lieber! So eine bin ich nun wirklich nicht. Und außerdem komme ich auch gut allein zurecht." Damit war das Gespräch für mich beendet und zog den Kopf zurück. Wenn der wüsste wie Recht ich eigentlich hatte. Ich kam wirklich gut allein zurecht. Aber er wusste nicht wie ich das machte. Das musste er ja auch nicht wissen.

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Re: The past is past! Love can forgive. ~ jahoo2 and -TMNT-04 ;D

von -TMNT-04 am 04.09.2019 15:35

Jackson Smith


Ich musste noch breiter Lächeln als sie aufwachte, machte aber trotzdem weiter. "Und, gut geschlafen?" Fragte ich sie schmunzelnd nachdem ich meine Arme wieder um sie gelegen hatte und sie wieder zu mir zog. "Hoffe ich mal, Schatz." Flüsterte ich und grinste sie an.


Amora Williams

Ich nickte. "Wie ein Stein.",antwortete ich ihm und lächelte ihn an. "Aber du doch auch, oder?",fragte ich ihn und strèichelte ihn am Hinterkopf.

Jackson Smith

Ich nickte und sah zur Tür. Ich setzte mich langsam auf und sah auf Amora herab. "Möchtest du noch liegen bleiben?" Fragte ich sie lachend und setzte mich kerzengerade hin. Ich fuhr ihr durch die Haare und lächelte weiterhin.

Amora Williams

"Schon.",sagte ich und streckte mich im Bett genüsslich aus. "Es ist so schön gemütlich hier.",fügte ich hin zu und sah wieder zu ihm hoch. Dabei schloss ich die Augen als er mir durch die Haare fuhr.

Jackson Smith

Ich musste lachen. "Och, Liebling.", lachte ich und zog sie zu mir hoch. "Du kannst jetzt nicht die ganze Zeit hier herumliegen, Schatz." Fügte ich hinzu und nahm sie in den Arm, während ich ihren Kopf stréichelte. Mit einem Lächeln sah ich auf sie herab.

Amora Williams

"Auch wenn es mit dir noch gemütlicher werden könnte?",fragte ich grinsend und sah zu ihm hoch und erwiderte seinen Blick mit einem zärtlichen Ausdruck. Ich hob die Hand und berührte seine Wange, stréichelte sie sanft und küsste ihn auf die Nasenspitze.

Jackson Smith

"Auch dann." Antwortete ich und legte meine Hand ebenfalls auf ihre Wange. "Aber wenn du dich wieder hinlegen möchtest, gerne. " Sagte ich und nahm lächelnd meine Hand wieder zurück.

Amora Williams

"Willst du denn noch weg?",fragte ich ihn und legte den Kopf schief. Es war zwar noch hell draußen aber nachher würde es dunkel sein und ich wollte nicht dass ihm noch was passierte. Dennoch vertraute ich ihm und er wäre ja wieder gekommen. Trotzdem hoffte ich dass er nirgendwo noch hin musste.

Jackson Smith

Da viel mir wieder ein was ich heute Nacht mit den anderen vorhatte. Das hatte ich ja ganz vergessen. Aber Amora fände die Idee wahrscheinlich nicht so toll, also brauchte ich irgendeine Ausrede. Ich saß eine kurze Zeit da und antwortete nicht. "N-Nein...." Murmelte ich dann. Ich sah zum Fenster im zu sehen wie dunkel es bereits war. Dann schweifte mein Blick zur Uhr.

Amora Williams

Das glaubte ich ihm nicht zwar, aber dafür wollte ich jetzt einfach den Moment nicht kaputt machen. Also legte ich mich zurück in die Kissen und lächelte ihn leise an. "Ich bin froh dass du noch da bist, Jack.",sagte ich dabei leise und kuschelte mich tiefer in die Weichen Kissen.

Jackson Smith

Ich sah sie weiter an. Das 'Noch' hatte ich in meinem Kopf noch mal extra betont, da ich ,genau als sie wieder eingeschlafen war, mich sofort umzog und nochmal kurz zu Amora sah, ehe ich leise das Zimmer verließ und die Treppe herunter lief. Ich griff nach dem Schlüssel, öffnete die Haustür und lief die Straße entlang. Hoffentlich schlief sie weiter und bemerkte nichts von dern ganzen. Also machte ich mich sofort auf den Weg zum Treffpunkt, ohne etwas davon zu wissen das mich jemand verfolgte.

Amora Williams

Ich konnte meine Augen kaum offen halten, denn nach ein paar Sekunden war ich wieder eingeschlafen. Ich träumte vor mich hin und sah Jackson vor. Mit dem selben Lächeln und dem Strahlen in seinen Augen.

Jackson Smith

Als ich ankam waren manche der Gruppe schon dort, die meisten fehlten aber noch. Wir warteten alle zusammen noch ein paar Minuten, gingen dann aber auch los. Sie wollten zum Bahnhof, was ich nicht gerade als tollen Ort empfand, da genau ein paar Häuser weiter Amora schlief. Ich beschwerte mich nicht und lief einfach mit, den ganzen Weg wieder zurück. Es hätte mich überrascht, wenn jetzt Leute dort gewesen wären, da IN dieser Uhrzeit kein Zug mehr hierher oder Abfuhr. Während die anderen irgendeinen Mist machten, nahm ich mir sofort eine Dose in die Hand und begann ein Kunstwerk herzustellen. Das es lange dauern wird war mir bewusst, aber für mich verging die Zeit wie im Flug. Und als dann schon einige verschwinden, wegen ihren Eltern, waren, kam Plötzlich America hervor und sah mir einen grimmigen Blick zu mir rüber. "Was suchst du denn hier?" Fragte ich sie verwirrt und warf die Dose auf den Boden.

America Williams

"Wo ist meine Schwester?",wollte ich grimmig von ihm wissen und verschränkte die Arme vor der Brust. "Ist sie etwa bei dir? Oder wo ist Sie?",fragte ich misstrauisch.

Jackson Smith

"Rate, du hast drei Versuche." Spaßte ich mit einem ernsten Ton. Ich drehte mich zu ihr und kam auf die zu. "Vielleicht. Eventuell habe ich sie auch woanders versteckt. Wer weiß." Sagte ich frech grinsend zu ihr und sah zu den vielen Dosen die auf dem Boden lagen. "Du wirst sie Morgen schon wiedersehen, also mach dir mal keine Sorgen." Fügte ich hinzu und ging wieder zurück zu den Taschen worin sich die noch vollen Dosen befanden. "Und jetzt geh." Ich sah mit einem genervten Blick über meine Schulter zu ihr zurück.

America Williams

Ich packte ihn an der Schulter und sah ihn mit einem finsteren Blick an. "Lass sie in Ruhe!",sagte ich zu ihm. "Meine Schwester wünsche ich wirklich alles Glück der Welt und will auch dass sie glücklich wird. Aber nicht mit dir! Ich bin echt froh darüber dass wir weg ziehen. So müssen Amora und ich dich nie Wiedersehen. Du hast meine Schwester überhaupt nicht verdient.",fügte ich hinzu

Jackson Smith

"Solange sie möchte das ich in ihrer Nähe bin, bleibe ich das auch. Wenn Sie sich dann im Laufe des Monats umentschéidet, hast du Amora wieder die dich ganz allein. Amora ist keines dieser ganzen Spielzeuge die wir uns teilen könnten, das funktioniert bei ihr nicht." Sagte ich und nahm die Tasche hoch. Dann setzte ich fort; "Und von dem ganzen hier auch kein Wort zu Amora, sonst gibt es gewaltig Ärger, klar?" Ich erwiderte ihren Blick nur und lief dann an ihr vorbei, in schnellen Schritten zu meinem Haus.

America Williams

Ich sah ihm hinterher. "Mach was du willst! Aber wenn wir hier erstmal weg sind, werde ich alles in meiner Machtstehende tun, damit ihr beide keinen Kontakt mehr habt.",rief ich ihm noch zu und ging dann sauer nach Hause. Der wird noch sein blaues Wunder erleben.

Jackson Smith

Ich hatte noch verstanden was sie mir zurief, betrat dann aber leise das Haus. In meinen Zimmer angekommen schlief Amora noch immer dort unschuldig im Bett. Ohne noch irgendwas vorher zu machen legte ich mich auf die andere Seite des Bettes und kam Amora näher. Egal wie sehr ich es versuchte, ich konnte die Nacht über gar nicht schlafen. Ich musste die ganze Zeit nur an das denken, was America gesagt hatte. Die ganze Nacht lag ich nur da und sah Amora beim schlafen zu.

Amora Williams

Ich hatte noch ruhig geschlafen und geträumt. Doch plötzlich wurde ich von einem Alptraum heim gesucht. Er war so schrecklich und hatte panische Angst. "Nein! Nicht!",stieß ich im Schlaf hervor und krampfte die Hand in das Bettlaken

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Re: TMNT RPG mit Mila-Grosa und mir ;)

von -TMNT-04 am 04.09.2019 15:27

Shiori
Das schien auf den ersten Blick ja sehr vielversprechend zu wirken. Jedoch hatte ich nach Tiger Claws Niederlage nicht sehr viel Hoffnung auf diesen Kampf. Und dann auch noch gegen einen gewöhnlichen Menschen! Doch wenn er es so wollte... er hatte mich schließlich herausgefordert, indem er mir die Herausgabe der Schatzenchronik verweigert hatte! Wenigstens habe ich so die Chance, mich nach all den Jahren im Eis wieder etwas aufzuwärmen! Buchstäblich...
Auge in Auge standen Tiger Claws Meister und ich uns gegenüber. Als er nun langsam in seiner Rüstung integrierte Krallen erscheinen ließ, fackelte ich nicht lange, ergriff die Kette meines Kusarigamas und ließ sie mit voller Wucht in seine Richtung schleudern. Blitzschnell wehrte er sie mit einem Krallenhieb ab, im nächsten Moment stürmte ich wieder in Überschallgeschwindigkeit und mit erhobenem Schwert auf ihn zu. Kurz vor ihm verschwand ich wieder im Rauch, machte eine halbe Schraube um ihn herum und wollte das Schwert aus dem Schattendunst heraus auf ihn niedersausen lassen, doch er hob die Krallen, sodas meine Schwertklinge durch die doppelläufigen Spitzen hindurchschlug, verhakte sie dann schließlich mit einer leichten Handbewegung ineinander und schleuderte mich mit aller Macht gegen sie sich aufbäumende Glaswand des Bodenaquariums. Mit einer schnellen Drehung federte ich mit meinen Füßen ab und löste mich erneut in Schatten auf. Immer wieder versuchte ich, ihn durch plötzliches Erscheinen und anschließendes Verschwinden in die Irre zu führen, doch er schien mir jedes mal einen Schritt voraus zu sein. Immer, wenn ich ihn aus dem Schatten heraus angriff, parierte er meine Schläge und stieß mich jedes mal ein Stückchen weiter weg. Offenbar hatte ich ihn tatsächlich unterschätzt! Er war wohl doch kein so mickriges Menschlein, wie ich anfangs dachte. Auch wenn es mich so allmählich wütend machte, nicht gegen ihn anzukommen! Als ich ihn erneut attackierte, war ich nicht schnell genug. Er packte mich mit der Hand am Kragen, schleuderte mich einmal quer durch die Luft, wobei mir der Hut vom Kopf fiel, und warf mich mit einer so großen Wucht zu Boden, dass ich mehr als abfederte, mich überschlug und dann entliche Meter weit weg von ihm liegen blieb. Fassungslos riss ich die Augen auf. Ich hatte mich tatsächlich von diesem Sterblichen zu Boden werfen und mich lächerlich machen lassen! Oh, wie konnte er es wagen! Schäumend vor Wut blieb ich erst sekundenlang auf den Glasboden sitzen und verkrampfte meine Pfoten zu Fäusten. Jetzt hatte ich genug, ein für alle mal! Unauffällig ließ ich einen erst schwach lodernen, blauen Flammelball in meinen Pfoten aufsteigen, während ich aus dem Augenwinkel beobachtete, wie der Krieger sich mir näherte.

Shiori (Teil zwei)

"Was bist du, Shiori?"
,,Eine Schattenkriegerin."
,,Falsch. Ich frage dich noch einmal. Was. Bist. Du?"
Ich warf den Kopf in den Nacken. ,,Die beste Kriegerin von allen."
,,Wieso, was zeichnet dich aus?"
"Ich kenne meine Schwächen und lasse sie meine Gegner nicht sehen. Dafür verwende ich die ihren, die sie nicht verbergen können, um sie zu besiegen. Ich habe die absolute Kontrolle über das Feuer, welches mir in die Liege gelegt wurde. Über die Flammen, die in meiner Seele brennen. Ich habe Stärke. Ich bin zu stark! Mächtiger, als es jedes andere sterbliche Wesen sein könnte. Ich bin eins mit den Schatten dieser Welt. Und einen Schatten kann man nicht besiegen."
,,Also, was bist du nun?"
,,Eine Diabólic. Eine Kriegerin. Eine Hüterin des Feuers und eine Zerstörerin. Ein Schatten..."
,,Und?"
,,Und... ich bin ich."

Senpai Skellington Kaji nannte dieses Ritual ,,Morgentau". Jedesmal wenn es von Nöten war sollte ich mich daran erinnern. An den ersten Morgentau auf den Blättern und Grashalmen. Unzählige Morgentaue. Kleine, unscheinbare Wassertropfen, die morgens überall wo Grünwuchs war, zu finden waren. Einzeln und jeder für sich waren es nichts weiter als... kleine Tropfen. Doch wenn ich mir vorstellte, dass all diese Tropfen zusammenfließen und einen gewaltigen See bildeten... letztendlich war dieser zusammengeronnene See, genau wie die separaten Tautropfen, nur Wasser. Bloß, dass sie durch ihren Zusammenfluss nun ein ganzes waren.

So viel mir jetzt in diesem Moment wieder die Lektion meines Senpais ein, die mich kühler im Kopf werden lassen sollte. Wie der See auch war ich Bestandteil aus lauter kleinen Teilchen. Hüterin. Zerstörerin. Kriegerin. Mutàntin. Schattenkriegerin. Und jemand, der sich in dieser Nacht ganz bestimmt nicht von einem Menschen besiegen lässt!
Ich spürte den sanften Luftzug auf der Spitze meines Fells, als er die krallenartigen Klingen nach mir schlug. Meine Augen verengten sich. Mit Schattengeschwindigkeit sprang ich zur Seite, ergriff seinen Krallenarm mit der noch auflodernden Pfote und drückte ihn von mir weg. Er schrie auf vor Schmerz, als das sich durchschmorende Feuer unter seinen Armschützer auf Haut traf und diese verbrannte. Der Fliegenmann ließ das Tablett mit dem verhüllten Erwas fallen und wollte ihm zur Hilfe eilen, jedoch richtete ich meine freie Pfote auf ihm und ließ eine blaue Feuerkugel auf ihn los, welche ihn auch sogleich traf und zu Boden gehen ließ. Der Anführèr wollte mich, vor Schmerz außer sich, mit der Hand packen, diese ergriff ich aber ebenfalls und ließ erneut eine Flammenkugel erscheinen. Wie wild versuchte er sich loszureißen. Als ich ihn wieder losließ, verpasste ich ihm einen kräftigen Schlag mit der Tatze, sodass er seinen Gesichtsschutz verlor. Angewidert verzog ich den Mund, als ich erstmals sein Gesicht sehen konnte, ließ dann aber doch nicht von ihm ab.,,Ist es das, was ihr euch von meinen Kräften vorgestellt habt?", schnauzte ich und gab ihm einen kräftigen Feuerschlag gegen die Schulter. Er wehrte sich, versuchte klar zu denken, doch die Schmerzen raubten ihm jeden Verstand. Häs?liche Brandflécken bildeten sich auf der ohnehin schon zerstörten Hand. Er ging in dir Knie und ich nutze die Chance, ihn mit einem Kinnharken niederzustrecken. Der große Anführér mit den treuen Scherzen lag nun am Boden und robbte vor etwas weg, was er selbst heraufbeschworen hatte. Kurz meinte ich zu sehen, sie seine Hand etwas zu greifen bekam, beachtete es jedoch nicht weiter und ging weiter auf ihn zu. ,,Zu Schade, dass Euer kleiner Diener nicht wach ist und der Rest Eurer Mannschaft.", sprach ich und ließ entschlossen eine besonders große Flammenkugel erscheinen. Genug mit den Spielchen. Wenn er eher fertig gemacht wird, konnte ich mir das Buch endlich schnappen, den Laden niederbrennen und verschwinden. ,,Wir sehen uns in der Hölle!"
Triumphal holte ich aus, doch genau in dem Moment begann er, leise zu lachen und erwiderte: ,,Da bin ich mir sicher!" Meine Pfote schlug zu. Dann drehte er sich plötzlich um und hielt mir etwas vor's Gesicht. Ein unscheinbarer, kantiger orange-gelb-roter Stein mit grünen Mustern darauf. Nicht viel. Aber es brachte mich dazu, den Schlag abzubremsen und all meine Vorsätze zu vergessen. Kreischend und halb wahnsinnig vor den Schmerzen, die nun mit dem Anblick des Steins in MEINE Gliéder fuhren, sprang, stolperte und robbte ich vor ihm weg. Wo konnte er nur so einen Stein herbekommen?!?! Diese Rátte! Diese kleine, ***e, schmierige Ratte!

Tiger Claw
Vom schrillen Schrei geweckt, schreckte ich endlich aus meiner tiefen Ohnmacht hoch. Ich war völlig weggetreten gewesen. Erst als ich das Kreischen hörte, dachte ich es sei Shredder gewesen. Aber als ich die Orientierung fand entdeckte ich Shiori am Boden hocken und schien sich vor irgendwas zurück zu weichen. Dann entdeckte ich Shredder mit einem Stein in der Hand. Mühsam stand ich auf und taumelte zu ihm rüber. "Meister Shredder. Wie...wie ist das möglich? Wie haben Sie es geschafft?",fragte ich verwundert und starrte zurück zum Stein den er ausgestreckt hielt.

Shredder
,,Dies, Tiger Claw, ist ein 'Angelus-Opal'. Das einzige, was die Diàbolics fürchten wie der Teufél das Weihwasser. Allein der bloße Anblick bereitet ihnen höllische Schmerzen." Triumphierend drehte ich das kleine Steinchen in meiner Hand, während Shiori Kahn sich weiterhin vor Schmerzen krümmte. ,,Macht, dass es aufhört!", kreischte sie von sinnen und starrte mich aus irren Augen an. ,,Werft den Stein weg!!! Es brennt so sehr!"
,,Das liegt alleine bei dir!", erwiderte ich, nun mit gefährlichem Unterton in der Stimme. ,,Ich werde dir helfen, deine Armee aus dem Buch zu befreien. Im Gegenzug verlange ich jedoch eure absolute Verschreibung zur Treue. Mir gegenüber. Und dass ihr fortan unter meiner Führùng in den Kampf zieht!"
Shioris Gesicht war wutverzerrt und ich sah ihr an, dass sie sich eher die Eingeweide hätte herausreißen lassen als dem Folge zu leisten. Plötzlich wurde es mit einem Mal kälter im Raum und das Licht verdunkelte sich. Etwas schwarzes, eiskaltes streifte mich und ich spürte, dass wir nun nicht mehr alleine waren. Jemand war hinzugekommen.
Ich drehte den Kopf. Oben, auf der Anhöhe zu meinem Thron stand ein von schwarzen Schatten umhülltes Totengerippe.

Tiger Claw 
Alarmiert wandte ich mich den ***en Typen und zückte meine Wàffe. "Und wer zur Hölle bist du jetzt? Gehörst du etwa auch zu dieser Schattenkriegerin?",fragte ich ihn und musterte das Skelett misstrauisch.

Shredder
,,Meister! Senpai!", rief Shiori mit geschwächter Stimme aus, ehe sie in sich zusammensackte und regungslos liegen blieb. Skellington sah kurz zu ihr, schien sich dann aber nicht weiter für sie zu interessieren und wandte sich mir zu. Einen Augenaufschlag später stand er auf den Glasboden des Saals und kam langsam auf mich zu. Der weiße Schädel wurde durch das bläulich hindurchsickernde Mondlich schwach blau beleuchtet. Sein Blick aus den leuchtend blauen Pupillen, welche inmitten seiner schwarzen Augenhöhlen erstrahlten, fiel auf Tiger Claw, dann wieder zu mir. ,,Ich möchte Euch und Eurem Leutnant wegen dem... übereiferten Begehren meiner Kriegerin um Verzeihung bitten. Lieutanant Kahn kann äußerst ausfallend werden, wenn man sich ihr widersetzt. Zumal... ich habe das Gefühl, wir könnten einfach ganz normal über die ganze Sache reden, bevor wir unschön ins Detail gehen müssten!" Der Kiefer, der eigentlich starr wie Eis sein sollte, verzog sich zu einem Lächeln.

Tiger Claw
Ich legte den Kopf zur Seite und sah das unheimliche Skelett misstrauisch an. "Woher sollen wir wissen dass Ihr die Wahrheit sagt?",fragte ich. Ich traute dem Skelett nicht über dem Weg. Er und Shiori steckten zusammen unter einer Decke. Und bestimmten hatten eine Plan um sich einen Weg nach draußen zu schaffen. "Moment, Tiger Claw.",wandte Shredder ein und ich sah ihn an. "Lass ihn Ausreden!",befahl er. Fassungslos sah ich ihn an, aber konnte ihm nicht widersprechen. Also zog ich meine Wàffe wieder ein und stellte mich wieder neben ihn.

Shredder
Skellington redete weiter: ,,Nun, wie ihr sicherlich wisst, befanden wir uns für eine sehr, sehr, SEHR lange Zeit in diesem Buch, bevor Ihr uns durch Eure Schergen befreit habt. Wofür ich und auch Shiori Euch überaus dankbar sind... aber nun zu dem, was ich meine. Ich meine... Ich meine, dass wir uns, was unsere Bedürnisse und Ziele angeht, ja gegenseitig unterstützen könnten!" Seine Knochenstirn runzelte sich. ,,Das war doch dass, was ihr meiner 'Jogakuse' vorgeschlagen habt."
Er wusste also über alles Bescheid uns gab mir damit zu verstehen, dass er trotz seines albernen Geplänkels überaus scharfsinnig war. ,,Ganz recht.", nickte ich, bückte mich und hob das metallerne Mundstück meines Helmes auf, mit welchem ich wieder mein Gesicht verhüllte. ,,Ich kann euch helfen, auf dem schnellsten Weg mit eurem Widererweckungsritual anzufangen, indem ich euch alles ermögliche, was ihr benötigt. Ich werde euch helfen, eure verbannte Armee wieder hervor zu rufen und euren Racheplan an die Menschheit zu verwirklichen."
Skellington nickte. ,,Und wie können wir uns für Eure Großzüigkeit revanchieren?"
,,Indem ihr all dies unter meinem Kommando tut, aus Loyalität deswegen, weil ich derjenige bin, der euch all dies erst möglich machen wird. Die Freiheiten, die ihr braucht, sollt ihr erhalten, jedoch nur, wenn ihr bereit seid, euch ganz meinen Befehlen zu fügen."
Das Skelett schwieg und anhand seines Gesichtausdruckes war nicht zu bestimmen, ob er überlegte. Dann schließlich sagte er: ,,Wir Schattenkrieger sind ehenvolle Wesen, soweit man dies zulässt. Und im Hinblick auf die Schuld, in der wir bei Euch stehen... nehmen wir dieses Angebot mit Freuden entgegen!" Wenigstens konnte man mit dem Totenmagier vernünftig reden, ohne Anstrengung und ohne Kampf. Dennoch hielt ich ihm den Angelus-Opal herausfordernd entgegen. ,,Seid gewarnt, Kaji Skellington, Totenmagier der Diaboli?s. Ich weiß, der Stein kann Euch aufgrund eures Statusses nichts an. Dennoch möchte ich, dass Ihr wisst, dass ich es merken werde, solltet ihr mich an der Nase herumführen. Wenn Ihr und Eure Krieger mich enttäuscht, schicke ich euch zurück in die Ketten der untersten Unterwelt und sorge dafür, dass ihr dort auf ewig bleibt."
"Spart Euch die Mühe, Shredder!", erwiderte er nur, schwebte dann auf Shiori zu, die ihn benommen anblinzelte. Ungewöhnlich sorgsam hob er sie auf und hielt sie an sein schwarzes Gewandt gedrückt. ,,Ich würde gerne eine Bedingung stellen."
,,Ich höre."
"Ich wünsche, dass überall, wo sie sich aufhält, die Spiegel verhüllt werden." , sagte er mit Blick auf Shiori. ,,Außerdem... könnte es ein paar zusätzlicher Kräfte beim Ritual bedürfen, wobei ich an Eure Schergen gedacht hätte."

Tiger Claw
"Uns?",fragte ich völlig baff und sah dem Gerippe und dann wieder zu Shredder rüber. Der konnte doch nicht im Ernst glauben uns für irgendeinen Voodoozauber zu benutzen? Das war jetzt unterste Schublade! Das wird Shredder doch nicht wirklich mit ihm einigen. Doch! Konnte er! Denn der nickte nach einigen Minuten. "Einverstanden!",willigte er ein. Ich wandte mich an Shredder und wollte widersprechen. Ich hielt jedoch inne als er mir seinen tödlichen Blick zuwarf. Damit war alles geklärt. Ich schwieg und wandte mich wieder dem Skelett zu der zufrieden grinste.

Kaji Skellington
Zufrieden neigte ich den Kopf. ,,Enchanté, Lord Shredder! Ich wusste doch gleich, dass wir das friedlich lösen könnten! Wir werden euch keine Schwierigkeiten machen. Wenn ihr uns nun entschuldigen wollt..." Mit Shiori in den Armen wollte ich mich umdrehen.
,,STOPP!", rief er in dem Moment und ich blieb wie erstarrt stehen. Für gewöhnlich würde ich jeden Menschen auf unangenehmsterweise belehren, mich, den obersten Herr der Schattenkrieger, so herablassend zu behandeln. Doch in diesem Falle erforderte es innere Ruhe meinerseits.
,,Ich wünsche, dass ihr fortan hier bleibt, in meinen Reihen. Tiger Claw wird euch einer Unterkunft zuweisen, die ihr nicht verlassen werdet."
Eine Unterkunft? Das käme sogar ganz gelegen! Dort konnten wir bis zu unserem... Einsatz verweilen und uns erholen.
,,Wenn ihr erlaubt, uns beiden wäre eine Unterbringung in einem Kellergemach lieber. Sofern verfügbar. Wir fühlen uns in der Dunkelheit sehr viel wohler. Und können so unsere Kräfte besser ausschöpfen.", antwortete ich höflich.

Tiger Claw
"Diese Bitte soll euch gewährt werden. Tiger Claw. Führ unsere Gäste bitte hinunter in den Keller.",befahl mir Shredder. Ich seufzte ergeben und nickte nur. "Selbstverständlich, Meister Shredder.",sagte ich und deutete Skellington mir zu folgen.

Kaji Skellington
Gehorsam trotteten wir dem Tigermann namens Tiger Claw hinterher, der uns immer tiefer in den wahrlich kompliziert konstruierten Gebäudekomplex hinabführte. Seine Missgunst und sein Missfallen war nicht zu verkennen, so wie er versuchte, den Blick stur von uns abgewendet zu halten. Seine Pfote zuckte hin und wieder leicht, als wäre er jederzeit bereit, seine Machete zu ziehen, wenn er müsste.
,,Warum habt Ihr das getan, Sansei?" Shioris, erschöpfte, aber inzwischen wieder gefasst wirkende Stimme riss mich aus meinen Beobachtungen. Erst jetzt fiel mir auf, dass sie mich die ganze Zeit wütend angefunkelt haben musste. ,,Ihr hättet sie mich einfach fertig machen lassen sollen! Wir haben unsere Freiheit gerade erst wieder erlangt und nun verschachtelt Ihr sie wieder an diesen... diesen... sterblichen Menschenabschaum! Nur ein Narr hätte so unüberlegt gehandelt und..." Sie stöhnte vor Schmerz auf, als ich die Knochen meiner Finger in ihren Oberarm bohrte. Sterbliche konnten ihr nicht schaden. Ich schon, wenn sie es weiterhin wagte, ihr respektloses Mundwerk so freizügig gegen mich sprechen zu lassen. ,,Hüte deine Zunge, Shiori, oder ich reiße sie dir heraus!", zischte ich ihr zu und lockerte meinen Griff ein wenig. ,,Meine Handlungen sind weder unüberlegt, noch die eines Narren, dass weiß niemand besser als du! Also schweig!" Widerwillig leistete sie dem Folge, setzte dann aber ihre Füße auf dem Boden und löste sich von mir. ,,Ab hier kann ich selbst gehen, danke!" Immer noch geschwächt von der Wirkung des Angelus-Opals hatte sie Mühe, sich auf den Beinen zu halten. Sich mit der Pfote an der Wand abstützend humpelte sie vorwärts, auf den wartenden Tiger Claw zu und ohne ihn eines Blickes zu würdigen an ihn vorbei.
,,Lass mich dir doch helfen, Koneko."
,,Nein!", wies Shiori mich bàrsch zurück. ,,Legt ihr lieber mal 'ne Kralle drauf, sonst schlagen wir hier noch Wurzeln!"

Tiger Claw
Okay! Dem ganzen Theater konnte ich nicht mehr zusehen. Und außerdem macht Shiori es noch schlimmer, wenn sie jetzt versucht alleine weiter zu humpeln. Also ging ich zu ihr hin und beugte mich zu ihr runter. "Komm, leg den Arm um meine Schulter.",sagte ich zu ihr. Ehrlich gesagt hatte ich wirklich keine Lust hier noch weiter rum zu stehen. Und zum anderen wollte ich nicht noch von diesem Skellington flambiert und auf dem silbernen Tablett serviert werden. Und ich glaube sie wollte es auch nicht.

Shiori
Abrupt blieb ich stehen, wobei ich aufpassen musste, mit den Füßen nicht umzuknicken, da die Nachwirkung dieses verfluchten Steines mich immer noch etwas schlauchten. Misstrauisch beäugte ich ihn. Er hatte vor keiner Viertelstunde zum zweiten Mal gegen mich gekämpft, wurde von mir sogar k.o geschlagen. Und jetzt wollte er mich tragen!?! Soweit kam es noch! Das wäre ja dann fast so, als würde ich endgültig vor diesem lächerlichen Menschlein im Tigerpelz und seinem Meister kapitulieren.
Ich schickte ihm einen "Du-spinnst-doch"-Blick zu. ,,Das kannst du gleich...", setzte ich an, doch bevor ich 'vergessen' noch hinzufügen konnte, knurrte er kurz auf, schlang seine Arme um meine Beine und Hüften und hob mich einfach hoch. ,,He!", protestierte ich lautstark. ,,Was fällt dir ein?! Setzt mich sofort ab. Oh, ich schwöre dir, du wirst eine zweite Augenklappe brauchen! Ich..." Ich wollte noch besser ins Detail gehen, was ich mit dieser Witzfigur angestellt hätte, doch in diesem Moment sah ich Skellington, der weiter abseits hinterherging und mir einen mordenden Blick zuwarf. In seinen Knochenhänden ließ er eine blaue Flammenkugel erscheinen. Er wollte doch tatsächlich, dass ich mich freiwillig dieser Schmach aussetzte! Oh, wie ich ihm im Moment die Pést auf den Leib wünschen würde, wenn ich nicht wüsste, dass dies wohl total sinnlos wäre. Mit einem wütenden fauchen verschränkte ich, trotzig wie ein kleines Kind, meine Arme und ließ mich von ihm tragen. Wenigstens hatte er Haut und Fell an sich, nicht nur Knochen, die mir unangenehm ins Fleisch schnitten. Nach einem entsprechenden, weiteren Blick von Skellington legte ich meine Arme doch noch um seinen Hals. Dabei stellte ich fest, dass er ein echt seidiges und weiches Fell hatte. Wow, das hätte ich dem harten Burschen echt nicht zugetraut. Ob er wohl auch so wie ich in Milch badete? Er sah überhaupt nicht so aus. Und warum dachte ich darüber nach? So unbegreiflich schwer es war, meinen Blick von seinem Hals loszureißen, ich hatte keine Lust, dass er auf den Gedanken kam, ich würde ihn anstarren. Dafür starrte aber dieser komische Wolfshunddämon, der uns entgegenkam, als wir um die Ecke kamen. Damit er nicht auch noch auf den Gedanken kam, zu seinem blöden Blick einen ebenso blöden Kommentar abzugeben, knurrte ich ihn mit wildem Blick an und er beeilte sich, an uns vorbei zu gehen.

Tiger Claw
"Razar ist eigentlich nicht so neugierig.",bemerkte ich leise in ihre Richtung und sah zu ihr runter. "Er ist es schon lange nicht gewohnt besondere Gäste wie du und dein Meister zu sehen. Naja...so viele Gäste haben wir eh nicht.",meint euch dann und musste etwas grinsend, weil ja in Wahrheit niemand herkam. Niemand wusste von uns. Wir waren nur im Schatten unterwegs. Also wusste keine Menschenseele etwas von uns. Außer den Schaden den wir und die Turtles verursachten. Aber das war jetzt eine andere Geschichte.


Shiori
,,Für mich absolut schleierhaft, wo der Service hier doch so gut ist, dass man durch die Gegend getragen wird.", erwiderte ich trocken, woraufhin tatsächlich ein kurzes, belustigtes Grinsen auf seinem Gesicht erschien, ebenso schnell aber wieder verschwand. Mit leicht erhobenem Kopf redete ich weiter. "Die Angewohnheit des Starrens ist eine äußerst unschickliche und unhöfliche Eigenschaft, sofern sie nicht aus romantischem Interesse oder Abneigung erfolgt." Ich verstummte kurz und blickte ihn mit eisigem Blick wieder direkt an. ,,Und ich hàsse schlechte Manieren! Ganz gleich, welche Vereinbarung unsere Meister getroffen haben: Ich will dich wissen lassen, dass ich durchgreifen werde, sofern ich mich durch deine Leute in meiner Person angegriffen sehe! Auch gegen dich!" Drohend richtete ich meinen Zeigefinger auf ihn. ,,Im Moment sind wir sowas wie Alliierte, dennoch werde ich nicht zögern, meine Ehre und meinen Stolz zu verteidigen! Ich hoffe, dass wurde verstanden!" Skellington konnte mir noch so warnende Blicke zuwerfen, meinetwegen konnte er mich nachher auch zusammenstaufen. Und egal, ob mich dieser Tigermann bis Japan und wieder zurück trägt: Meine Ehre werde ich dadurch nicht ablegen!

Tiger Claw
Ich grinste nur amüsiert. 'Ist angekommen und hab es verstanden.",sagte ich zu ihr und schwieg erst ein paar Sekunden. Dann begann Ich, um die Stimmung ein kleines bisschen zu lockern: "Aber sieh es mal so. Jetzt da wir zusammenarbeiten, kannst du auf Fishface eindreschen, wann immer du willst." Komisch dass ich so etwas sagte, aber vielleicht war dass ja so, weil wir von nun an zusammen arbeiten würden. Auch, wenn sie vorher unsere Gegnerin und Feindin war, sie war eine gute Kriegerin und vor allem auch eine sehr attraktive, wenn man dass noch hinzufügen darf.


Shiori
Wieso grinste er schon wieder so dämlich? Machte er sich jetzt auch noch lustig über mich? Mein Blick verhärtete sich und ich verschränkte die Arme wieder ineinander. Er solle mich ja nicht zur Weisglut bringen, andernfalls macht er erst recht Bekanntschaft mit meiner wilden Seite. Das vorhin auf dem Dach und eben im Thronsaal wäre dagegen wie eine kleine Runde Mayong unter Freunden!
Als er dann plötzlich das mit Xever (zweifellos war es Xever) mit diesem albernen Namen erwähnte, konnte ich jedoch nicht anders, als kurz aufzulachen. Schon alleine wegen dem Namen 'Fishface'. Mit dem Pseudonym hatte er in der Frauenwelt wohl noch härter zu kämpfen als nur mit seinem ziemlich unansprechenden Aussehen. Eine kleine Genugtuung!
,,Wie zuvorkommend!", erwiderte ich ironisch , ,,aber das hätte ich auch ohne deine Einwilligung getan! Und die Rede ist da ganz sicher nicht nur vom 'eindreschen', sondern vom fein säuberlichen Auseinandernehmen, von ausweiden, vierteilen, rädern, kreuzigen und... und... BRENNEN!". In Rage ballte ich meine Fäuste so fest zusammen, dass die Knöcheln knackten und leicht zu qualmen begannen. ,,Shiori, Shizukani!", ermahnte Skellington mich von hinten. Tatsächlich beruhigte ich mich sogleich wieder und verscheuchte die sanften Rauchschwaden. Er hatte ja recht. Zumal ich jetzt keine Lust mehr hatte, mich aufzuregen. Es brachte ja ohnehin nichts, solange Skellington dem allen hier zustimmte. Mein Blick fiel wieder auf Tiger Claw. ,,Du kannst ihm auf alle Fälle ausrichten, dass er so gut wie tot ist und besser anfängt, zu beten!"

Tiger Claw
"Werde ich machen.",versprach ich ihr, ehe wir endlich in den Kerkern angekommen sind. "Es ist zwar etwas finster, aber ich glaube wir werden schon ein geeignetes Plätzchen für euch finden.",erklärte ich ihnen und blieb dann stehen um dann vorsichtig Shiori abzusetzen. "Geht es jetzt einigermaßen?",fragte ich sie


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jahooo2

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Re: The past is past! Love can forgive. ~ jahoo2 and -TMNT-04 ;D

von jahooo2 am 04.09.2019 15:22

Jackson Smith

 

"Wie du wünscht." Sagte ich lächelnd, zog sie an der Taille zu mir und beugte mich zu ihr runter. Dann küsste ich sie und legte meine freie Hand auf die Wange von Amora. Ich fuhr mit dem Daumen über die Wange von ihr und mein Lächeln vergrößerte sich.

Amora Williams

Schmunzelnd erwiderte ich den Kuss und legte beide Arme um ihn. Dann löste ich mich von ihm und lächelte ihn liebevoll an.

Jackson Smith

Ich sah ihr einen Moment in die Augen, griff dann aber nach ihrer Hand und zog sie mit in mein Zimmer. Ich drückte ihre Hand feste und drehte mich zu ihr um. Mein Lächeln wollte einfach nicht verschwinden, auch wenn ich wieder an den Umzug dachte. Hauptsache sie war genau jetzt bei mir.

Amora Williams

Ich folgte ihm und sah ihn lächelnd an. Als wir in seinem Zimmer waren, wurde das Lächeln auf meinen Lippen breiter. Hier in diesem Zimmer hatten wir uns das erste Mal geküsst und ineinander verliebt. Diese besondere Erinnerung würde für immer in meinem Herzen bleiben. Solang ich dran denke.

Jackson Smith

Ihr Lächeln wurde breiter, das viel einem sofort auf. Ich legte meine Hand wieder auf ihre Wange und gab ihr einen sanften Kuss auf ihre Nasenspitze. "Und? Was möchtest du nun machen?" Fragte ich sie lächelnd. Ich kam ihr grinsend einen Schritt näher.

Amora Williams

"Ähm...Ich weiß nicht.",meinte grinsend und machte einen kleinen Schritt rückwärts. Dann blieb ich aber stehen, da ich auf Widerstand trat und sah wieder zu ihm hoch in seine Augen.

Jackson Smith

Ich musste lachen. "Amora." Lachte ich und sah ihr ebenfalls in die Augen. Dann küsste ich sie erneut, ließ meine Augen aber diesmal offen. Ich wollte sie einfach weiter betrachten, so lange ich noch konnte, Meine Arme legte ich um sie.

Amora Williams

Ich erwiderte den Kuss und schloss die Augen. Immer wieder wenn er mich küsste sprang mein Herz in die Lüfte und wollte einfach nicht aufhören sich zu beruhigen. Ich genoss es so sehr und erwiderte die Umarung dabei

Jackson Smith

Irgendwann schloss ich auch die Augen und genoss denn Kuss umso mehr. Und als wir uns dann lösten vermisste ich schon das was wir ein paar Sekunden davor noch getan hatten. Ich lächelte sie wieder an und sah zur Seite.

Amora Williams

Die Art wie er immer weg sah, war wirklich süß bei ihm. Ich legte die Hand auf seine Wange und zog sein Gesicht zu mir hinüber. "Hat man dir eigentlich schon gesagt wie süß du immer aussiehst, wenn du nach einem Kuss den Kopf zur Seite legst?",fragte ich und schmunzelte mit rosigen Wangen.

Jackson Smith

Ich sah sie mit roten Wangen an. "N-Nein..." Stotterte ich und schloss die Augen um mir vorzustellen das sie gerade nicht vor mir stand. Innerlich atmete ich gerade tief ein und aus und mein Herz raste wie wild. Ich öffnete wieder die Augen und sah in ihre.

Amora Williams

Das reichte mir als Bestätigung. "Das Bist echt süß.",bemerkte ich nun und zog ihn zu mir runter bis sich unsere Stirne gegenseitig berührten. Seine war viel wärmer als meine. "Hast du Fieber? Du bist auf einmal so heiß.",bemerkte ich.

Jackson Smith

Ich antwortete ihr nicht und sah sie einfach nur weiter an. Sie setzte mich plötzlich aufs Bett und hielt ihre Hände an meine Stirn. "Du glühst ja richtig!" Sagte sie laut, aber auch darauf antwortete ich nicht sondern sah weiter nach vorne.

Amora Williams

Jetzt schaute ich doch etwas besorgt drein. "Du brütest doch nicht etwa was aus, oder?",fragte ich ihn leise ans Ohr und fand meinen Weg zurück in seine blauen Augen. Als er imer noch nicht antwortete, drpckte ich ihn behutsam in die Kissen zurück, setzte mich ans Bettrand und Strich dann zärtlich durch das schwarze Haar. "Werde mir jetzt nicht krank, mein Schatz. Mit wem soll ich denn meine Zeit in der Schule verbringen, wenn du jetzt krank wirst.",sagte ich scherzend zu ihm.

Jackson Smith

Ich sah noch weiter zu ihr und legte meine Hand auf ihre. Dann zuckte ich mir den Schultern. "Wenn möchtest komme ich zur Schule, ich will keinen der Tage opfern an denen ich dich noch sehen kann." Flüsterte ich und drückte ihre Hand.

Amora Williams

"Ich würde aber deine Gesundheit nicht aufs Spiel setzen wollen.",sagte ich zu ihm und erwiderte den Druck seiner Hand. Dann beugte ich mich zu ihm runter und küsste ihn auf die Stirn. Ich schmunzelte ihn mit rosigen Wangen an und ließ mich plötzlich von ihm ins Bett ziehen. In nächsten Moment lagen wir zusammen, Arm in Arm.

Jackson Smith

Ich schmiegte mich an sie und atmete aus. Meine Augen schloss ich wieder und drückte mich noch etwas näher an sie. Doch nach einigen Minuten Stille die zwischen uns herrschte war ich auch schon wieder eingeschlafen. Was Amora gerade machte merkte ich natürlich nicht, aber auch im Schlaf hoffte ich das sie nicht gehen würde während ich dort lag und im Traumland war.

Amora Williams

Und dann war er eingeschlafen. Ich konnte mich nicht bewegen, da er seine Arme so fest um mich geschlungen hatte. Also blieb ich in dieser Position und legte meine schützend um ihn. Liebevoll Strich ich ihm am Hinterkopf und Rücken und schloss die Augen. "Ich werde dich nie vergessen, Jack. Niemals!",flüsterte ich kaum hörbar hervor und merkte wie ich ebenfalls schläfrig wurde. Dann war ich auch eingeschlafen.

Jackson Smith

Als ich wieder langsam erwachte, war mein Blick schon direkt zum Fenster gerichtet. Es war noch leicht hell draußen. Dann schweifte er zu Amora und ich musste augenblicklich Lächeln. Ich fuhr ihr mit den Fingerspitzen über die Beine, dann mit der Hand über den Oberkörper.

Amora Williams

Ich wurde von den Berührungen wach und schlug die Augen auf. "Hey.",flüsterte ich leise hervor und sah in sein Gesicht. Die sanften Berührungen bemerkte ich immer noch auf meinen Bein und an meinem Oberkörper. Dennoch genoss ich es sehr.

~Komisch ist nur eine interessantere Form von normal~ 
                                               -Princess/Subaru, 17.08.2020, luv u <3
                                                               edit; 25.08.2020: muhaha, ich hab dich immer noch lieb c: <3

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-TMNT-04

29, Weiblich

  Celebrity

Beiträge: 512

Re: TMNT RPG mit Mila-Grosa und mir ;)

von -TMNT-04 am 04.09.2019 15:00

Raph

,,Das... das ist immerhin unser Job als Profi-Ninjas, also Schwamm drüber..", erwiderte ich. ,,Außerdem konntest du dich ganz gut alleine verteidigen. Dieses... Lichtspektakel war wirklich beeindruckend, Ariella!" Ich rang mir ebenfalls ein Lächeln ab, wobei ich nicht umhin kann, in ihre klaren, violetten Augen zu blicken. Sie waren das erste, was ich erblickte, als ich sie damals das erste mal sah. Ihre Augen waren von so ausergewöhnlicher Schönheit, dass ich gar nicht anders konnte, als sie anzusehen. Schon auf den Ball hätte mir auffallen müssen, dass sie etwas besonderes ist, schon allein weil sie mich tatsächlich an die mysteriöse Pracht des Weltraums erinnerten.

Ariella 
Ich lächelte errötend. "Danke.",sagte ich und hielt seinem Blick stand. Zuvor hat noch so ein netter Junge ein Kompliment über meine Magie gemacht. Um genau zu sein war Raph der erste Junge der mir ein Kompliment gemacht hatte. Seit dem Ball waren seinen Augen das einzigste was mir in Erinnerungen geblieben ist. Solch schöne, grünen Augen, die an zwei funkelnde, große Smaragde erinnerten, die geheimnisvoll in der Dunkelheit leuchteten. Ja, solche Augen sah man nicht wirklich alle Tage. Als ich bemerkte dass ich etwas zu lange in seine Augen starrte, wandte ich mich verlegen ab und sah mich stattdessen noch etwas im Shellraiser um. Solange bis mein Blick auf Leonardo fiel der seinen Blick starr auf das Steuer hielt fast so als sei das interessantes zu sehen. Aber gleichzeitig bemerkte ich auch den feinen rosa Schimmer auf seinen grünen Wangen. Ich dachte mir nichts dabei. Wahrscheinlich lag es einfach an der Wärme oder die Anstrengungen des Kampfes.
Irgendwann aber musste ich eingeschlafen sein, denn ich wurde von jemanden geweckt. Ich öffnete die Augen und blickte in paar blaue Augen. "Hey, Schlafmütze.",grüßte mich Leo und lächelte. "Sorry wenn ich dich zu grob geweckt habe, aber wir sind da und alle sind schon draußen.",erklärte er mir. Ich gähnte leise und rieb mir kurz über die Augen. "Okay. Ich komme.",sagte ich munter und stand auf. Zusammen gingen wir zur Tür. Leo stieg als Erster aus und reichte mir seine Hand. Ich nahm sie und stieg dann ebenfalls aus. Ich sah zu Leo auf und lächelte ihn dankbar an. "Vielen Dank.",bedankte ich mich bei ihm.

Donnie
,,Keine Ursache!", erwiderte Leo etwas zu überschwänglich, wie ich befand, und kicherte dann auch noch albern herum wie ein Schulmädchen, dass mir ihren Freundinnen Einhornsticker tauschte. Als er selber bemerkte, wie verstörend das gerade wirkte, tarnte er sein Gekichere als dumpfen Hustanfall und wandte den Blick hastig von ihr ab. Was um alles in der Welt war denn mit dem los? Er verhielt sich ja fast noch eigenartiger als Hähnchen-Raph.
,,Leute kommt schon.", rief Slash, der mit den Mutanimals schon voraus in ihr Versteck gegangen ist. ,,Hier haben wir für's erste unsere Ruhe.", wir folgten seiner Aufforderung und betraten das alte, von außen heruntergekommenwirkende Haus. Wer würde schon auf die Idee kommen, dass dies hier das HQ einer Mutàntengang ist, die für das Gute kämpft? Auf der anderen Seite des Raumes, in dem wir uns befanden, stand ein großer Tisch mit gerademal so vielen Stühlen, dass sich jeder von uns hinsetzen konnte. Nachdem Rockwell uns mit Getränken und sogar einem Tablett mit selbstgebackenen Keksen (die besser schmeckten als erwartet!) versorgt hatte, wurde es wieder etwas ernster.
,,Also....", fragte ich, damit die wichtigen Themen endlich besprochen wurden und wir uns nicht alle in einer angespannten Situation heraus anschwiegen, ,,was könnte denn nun passieren, also so... rein theoretisch, wenn diese Schattendinger das Buch finden würden?"
Kurtzman stellte das Glas Wasser, von dem er eben getrunken hat, ruhig zurück auf den Tisch, aber an seinem Gesichtsausdruck und seiner Körperhaltung merkte ich, dass er alles andere als entspannt war. ,,Ich fürchte, nichts allzu gutes. Denk nur, mit welchem Wahnsinn die Schattenfrau das Buch an sich nehmen wollte, ganz gleich, welche Opfer es bringen würde."
Raph überkam ein kurzes, hönisches Lachen. ,,Wieso, könnte das vielleicht ihr Tagebuch sein, in dem wir unerlaubterweise hätten lesen können?" Jack schüttelte den Kopf. ,,Denk dran, was ich euch vorhin erzählt habe. Das Buch beherbergt nicht nur diese beiden Schattenflüsterer, sondern alle! Sämtliche Diabolics, die vor Gericht gestellt werden konnten, wurden in den Seiten dieses Buches verbannt. Wenn es wirklich Shredder war, der das Buch in seinen Besitz bringen wollte, hätte er wohl kaum an eine gemütliche Lesestunde gedacht. Er weiß, welche Macht sich in ihm verbirgt. Dunkle Mächte. Und jetzt, wo diese beiden Wesen auf der Erde sind, werden sie nichts unversucht lassen, um auch... den Rest ihrer Armee wieder auferstehen zu lassen!"

Ariella
Ich erschrak heftig und schlug die Hände vor dem Mund. "Das ist ja furchtbar. Soll dass dann vielleicht auch heißen dass sie die Erde vernichten werden?",fragte ich und sah die anderen unbeholfen an. "Das könnte durchaus sein.",bestätigte Jack nickend was mir das Blut in den Adern gefrieren ließ. "Und nicht nur das. Sie könnten auch die Menschheit ver***n und dafür büßen lassen dass sie den Diabolics angetan haben.",fügte er hinzu was die Sache auch nicht gerade besser machte. Meine Angst verwandelte sich sofort in Wut und eine bittere Entschlossenheit baute sich in mir auf. "Das dürfen wir nicht zu lassen. Wir müssen Shiori aufhalten bevor sie das Buch in die Hände bekommt.",sagte ich mit geballten Fäusten und senkte den Stimme als ich hinzufügte: "Ich kann nicht zulassen dass noch jemand seine Heimat verliert.'

Jack Kurtzman
Raphael legte ihr eine Hand auf die Schulter. Ich nahm einen erneuten Schluck von meinem Glas und lehnte mich in meinem Stuhl zurück. ,,Ich kann dich beruhigen, Ariella. Soviel ich über das Buch und die Art und Weise, wie sie verbannt wurden, weiß, können die Schattenflüsterer nicht sofort mit dem Ritual beginnen. Sie brauchen... irgendetwas. Irgendeinen Gegenstand, einen besonderen Ort oder Zeitpunkt. Dass ist das, was wir herausfinden müssen, um jeden Preis! Und auch, wo sich das Buch jetzt im Augenblick befindet!"
,,Ich kann mir denken, wo!", entgegnete Raphael finster und Donatello erhob sich von seinem Stuhl. ,,In Ordnung. Wir kümmern uns darum. Ich schlage vor, dass ihr währenddessen recherchiert, was für dieses Ritual von Nöten sein könnte." Ich nickte, ermahnte sie aber nochmal: ,,Seid aber vorsichtig! Egal, wo das Buch jetzt ist, die Kreaturen, die aus ihm kamen, werden dahinter her sein! Bringt euch nicht unnötig in Gefahr und vermeidet jeden Kampf!"

Mikey
Keine Sorge, Mr Kurtzman. Wir sind Profis. Wir haben schon vieles gemeistert. Da wird uns schon nichts aufhalten können.",sagt ich optimistisch. Nur machte Casey uns da einen winzig, kleinen Strich durch die Rechnung. "Ich fürchte dass müsst ihr ohne mich und April machen. Wir müssen nach Hause und ins Bett. Schließlich haben wir im Gegensatz zu euch Schule. Und wir haben Tori versprochen ihr alles in der Schule zu zeigen.",erklärte er und deutete auf Ariella. "Ariella können wir hier später abholen und mit ihr zusammen zur Schule gehen.",fügte er hinzu und versprach dann noch hoch und heilig dass sie auf sie aufpassen würden. Ich sah meine Brüder an. Leo schien eine Weile zu überlegen und nickte dann schließlich. "Ich glaube Casey hat Recht. Und ich denke wir sollten uns auch etwas ausruhen. Wir müssen voller Energie sein um unseren Feinden gegenüber zu stehen.",sagte er und wirkte sehr entschlossen.

April
,,Einverstanden," nickte Slash, ,,für heute war es wirklich genug! Jack bleibt für eine Weile bei uns, darum müsst ihr euch also keine Sorgen machen. Und Ariella, ich denke dass die Idee von Casey gar nicht so schlecht ist. Du lebst hier immerhin auf der Erde, und ich denke... es wäre gut, wenn du auch... solche um dich herum hast, nicht nur uns Mutànten. Apropos..." Slashs Mine verfinsterte sich auf einmal, und durch meine Kraft konnte ich spüren, was in seinem Kopf vorging. ,,Habt ihr noch immer keine Spur von ihr?", wollte ich wissen. Traurig schüttelte er den Kopf. ,,Nein. Wir haben überall nach ihr gesucht und tun es auch noch, aber... seit damals fehlt von ihr jede Spur." Deprimiert nickte ich. ,,Ihr tut euer bestes Slash. Danke." Ich blickte zu Raph, der sich gerade von Ariella verabschiedete und dabei ziemlich... Non-Raph wirkte. Wow... wie ungewohnt, ihn so zu sehen! Wirkte fast so, als wäre er... aber nein, dass konnte ich mir beim besten Willen nicht feststellen. ,,Kommst du, Raph?", rief ich in seine Richtung, denn die anderen waren schön vorausgegangen. ,,Was? Oh, ja! Ja, klar!" Sofort stakste er in meine Richtung und drehte sich, während wir das Versteck als letzte verließen, noch einmal um. ,,Auf Wiedersehen, Ariella!"

Ariella
Ich nickte errötend in seine Richtung. "Auf Wiedersehen, Raphael.",verabschiedete ich mich von ihm und hin die Hand zum Abschied. Dieser erwiderte es und wäre fast gegen einem Mülleimer gefallen. Ich kicherte verzückt, als er sich wieder aufrappelte und einen auf cool machte. 'Das war Absicht.",meinte er lässig und ging dann schließlich weiter bis er in der Dunkelheit verschwunden war. Ich lächelte und drehte mich zu den anderen um. "Ich glaube ich werde jetzt auch schlafen gehen. Morgen ist mein erster Schultag und ich muss ausgeruht sein.",sagte ich zu den anderen und ging an ihnen vorbei. "Gute Nacht.",wünschte ich allen und ging summend in mein Nachtlager.

Raph
Noch Stunden nachdem wir nachhause zurückgekehrt waren und ich mich in mein Zimmer verabschiedet habe, konnte ich nicht einschlafen und lag hellwach in meinem Bett. Die Ereignisse von heute gingen mir einfach nicht mehr aus den Kopf. Das Buch, die Schattenwesen, Ariella... die Gedanken drehten sich nur so in meinem Kopf. Auch die Sache mit Splinter und Karai, die nach wie vor durch die Stadt streunt und auf die Shredder es womöglich abgesehen hatte. Splinter konnten wir von dem Vorkommnissen nichts berichten, zu beschäftigt war er mit stundenlangen Meditationen, bei denen ihn keiner stören durfte, wahrscheinlicher aber, damit wir nicht mitansehen mussten, welchen Kummer er in seinem Herzen hatte. Ich wünschte nur, wir könnten Shredder endlich besiegen und unseren Frieden finden! Und dieser Tag würde noch kommen! Ich drehte mich auf die Seite und schloss die Augen, entschlossen, endlich etwas Schlaf zu finden. Nach schier endlosen Minuten gelang mir das tatsächlich, jedoch träumte ich die ganze Zeit von den Erlebnissen, heute, frech drängten sie sich in mein Unterbewusstsein und ließen mich unruhig hin und her wälzen. Ich sah Ariella in dem gleißend hellen Licht, gemeinsam mit der Schattenfrau, die mit blauen Flàmmen gegen sie kämpfte. Ich sah Shredder, meine Brüder, das Buch und glühende Totenkopfsymbole. Sogar Caseys blöder Drache schlängelte sich durch meinen Traum. Doch dann sah ich Ariellas violette Augen in der Dunkelheit, die mich anblickten. Sie kamen näher, bis sie immer größer wurden und ich das Gefühl hatte, durch sie hindurchzufliegen, mitten hinein ins Weltall, in ein Meer aus Milchstraßen und Sternen. Das war das letzte Bild, was ich sah. Danach musste ich tief und fest eingenickt sein.

Xever
Zeck hatte es tatsächlich geschafft, das Buch zu entwenden, ohne dass sie was gemerkt hatte. Dennoch konnte ich mich nicht abreagieren, auch nicht, als Tiger Claw Shredder ein wenig später das Buch übergab und zum ersten Mal seit langem Zufriedenheit in seinen Augen aufflàckerte. Es wäre doch zu einfach gewesen, so einfach ohne weiteres mit dem Buch davonzukommen, nachdem Shiori sich zuerst so gerissen hatte, es in die Klauen zu bekommen. Unruhig blickte ich durch die Scheibe hinaus auf die Stadt, bekam kaum mit, wie Shredder uns ein wahrhaftig vom Aussterben bedrohtes Lob aussprach, sich mit dem Buch umdrehte und zurück auf seinen Thron stieg, auf welchen er sich wieder niederließ. Steranko schickte er los, um Baxter Stockman zu holen, der scheinbar etwas vorbereitet hatte. Als das Nashorn weg war, blickte ich nach vorne auf das Buch in Shredders Händen, von denen seine eine ehrfürchtig über den Buchdeckel glitt. ,,Schon bald werden wir Zeuge eines wahrhaftigen Triumphes, mit denen ich die Turtles und Hamato Yoshi ein für alle mal vernichten werde!"


Leo
Ebenfalls schon im Bett liegend starrte ich an die Decke und musste an die Ereignisse des heutigen Tages denken. Zuerst lernten wir die Eiskunstläuferin Viktoria kennen die auch gleichzeitig die Tochter von Rocksteady war, dann der Einbruch ins Museum, das Schattenbuch, Shiori, ihre Jagd auf uns und dann....und das ließ meine Gedanken gleich wieder stoppen und hielt auch den Atem an....Ariella. Und ihre Herkunft. Kaum zu glauben dass dieses geheimnisvolle Mädchen mit den violetten Augen vom Mond kam. Es war einfach aufregend, aber auch irgendwie traurig. Sie tat mir so leid, weil sie ihre Heimat und ihre Familie verloren hat. Und das von den Kraang. Beim bloßen Gedanken an diese ekelhaften Freaks wurde ich wütend und hätte sie am liebsten zu Blechdosen verarbeitet. Aber das hätte auch so nicht viel geholfen. Und sie war jetzt hier. Zum Glück bei den Mutanimals und in Sicherheit. Mein Herzschlag beschleunigte sich als ich wieder Ariella's Gesicht vor Augen hatte. Egal was ich versuchte, ich konnte sie einfach nicht vergessen. Warum nur musste ich an sie gerade denken. Warum sah ich immer noch ihr schönes Gesicht vor mir? Ihre helle warme Stimme. Und ihre violetten Augen die wie zwei wunderschöne Amethyste leuchteten. Ein Bild stieg in mir auf, als ich an vorhin dachte als ich sie geweckt habe und ihr aus dem Shellraiser geholfen hatte. Da hatte sie mich angelächelt. Meine Wangen färbten sich rot als ich dsrsm dachte. Wie unglaublich süß sie ausgesehen hatte. Ich hoffe nur dass sie den heutigen Tag trotzdem noch gut unterstehen würde. Aber ich muss mir ja keine Sorgen machen. Casey und April waren ja da und auch Viktoria. Und mit diesem guten Gefühl und einem verträumten Lächeln auf den Lippen, drehte ich mich auf die andere Seite und schloss die Augen. 'Ach Ari-chan",murmelte ich müde hervor, ehe ich in einen tiefen und ruhigen Schlaf fiel.

Tiger Claw
"Meister Shredder.",begann ich dann leise und ebenbürtig zu sprechen und sah zu ihm auf. "Wie wird es nun weiter gehen. Wie können wir die Schattenwesen aus dem Buch befreien. Und was sollen wir mit Shiori machen?",fragte ich. "Sie will sich das Buch zurückholen und wir müssten alles daran setzen um sie aufzuhalten.", fügte ich erklärend hinzu und wartete auf eine Antwort von ihm.

Shredder 
,Umso besser!", erwiderte ich und lehnte mich zurück. Es überraschte mich nicht sonderlich, dass diesem Idíoten-Pack einige Kreaturen aus dem Buch abhanden gekommen waren. Ein Glücksfall war jedoch, dass es sich bei diesen beiden ausgerechnet um zwei Hüter der ewigen blauen Flammen handelte, die einzig existierenden ihrer Rasse. In dem Buch beschrieben als Kaji Zugaikotse oder Skellington, den Totenmagier, und der Shinigami mit den Augen aus Saphir, Shiori Khan. Sie war es, die das Buch aufgespürt hatte und sie wird es auch jetzt tun. Bald. ,,Wir werden gar nichts tun, wir werden hier bleiben und in aller Seelenruhe auf sie warten." Xever schreckte aus seiner Starre, in die er sich seit ihrer Rückkehr befunden hatte, zusammen und starrte mit fassungslosen Blick in meine Richtung. ,,Wie bitte?!? Wir sollen hier auf sie warten?!? Das ist doch absurd!" Erzürnt fuhr ich nach oben. ,,Wag es nicht, meine Entscheidung in Frage zu stellen, Xever! Ohne dass sie es weiß, tut sie mir einen großen Gefallen. Sie soll kommen. Und wenn sie das Buch haben will..."

Tiger Claw
Ich verstand was er meinte und nickte zustimmend. "Wie ihr wünscht, Meister Shredder. Shiori Khan wird nicht verletzt und ihr wird nichts zuleide getan. Ich werde höchstpersönlich sorgen, dass niemand ihr Schäden zufügt.", versprach ich ihm. Shredder war besänftigen worden, denn er nickte nur. "Sehr schön. Und jetzt geht mir aus den Augen. Tiger Claw. Warte bitte einen Augenblick noch.", bat Shredder mich noch zu bleiben. Ich blieb in derselben Position und sah dann zu ihm auf als er es mir erlaubte.

Xever
Ich glaubte, mich verhört zu haben! War das wirklich Tiger Claws Ernst?! ICH hatte ihn schließlich gebeten, MICH vor IHR zu schützen! Und jetzt fiel er mir so in den Rücken, obwohl er vor keine zwei Stunden noch das Vergnügen hatte, gegen sie zu kämpfen! Aber bitte! Wenn ich schon nicht anwesend sein muss, wenn sie hier auftaucht... Ich warf Tiger Claw einen wütenden Blick zu und stapfte dann hinter Bradford und Zeck aus den Thronsaal heraus. ,,Jo, wir sind dann mal weg. Also, sollte die Feuermietze hier auftauchen, wir sind natürlich ganz in der Nähe, falls es doch brenzlig werden sollte, keine Bange, Big S!", erwiderte letzterer, ehe er die Tür hinter uns zuzog. Eins steht auf alle Fälle fest: Wenn Shiori mich tatsächlich lynchen sollte, war Tiger Claw fällig, aber sowas von!

Shredder
Ohne weiter Notiz von ihm zu nehmen wandte ich mich, mit dem Buch in der Hand, dem Fenster zu und starrte wie Xever vorhin in die Nacht. Ich dachte an sie, wie sie völlig auf sich gestellt in dieser grauenhaften Mutàntengestalt durch die Stadt geisterte. Mir war zwar bewusst, dass sie stark genug war, um alleine klar zu kommen, aber nicht, wenn diese Ratte Yoshi und seine erbärmlichen Söhne hinter ihr her waren! Sie hatten sie mir schon einmal weggenommen, aber noch einmal werde ich das nicht zulassen! Sie war MEINE Tochter! Seufzend schloss ich die Augen, ehe ich mit doppelter Entschlossenheit meinem vermummten Spiegelbild in der Scheibe entgegenblickte. ,,Eigentlich wollte ich die Sache alleine durchziehen, da ich es mir nicht leisten kann, noch einmal durch eure Schuld zu versagen! Und mich noch weiter von meinen Zielen zu entfernen." Ich verstummte für einen Augenblick. ,,Aber jetzt ist die Zeit gekommen, an der ich so viel näher dran bin, meine Feinde zu vernichten, als je zuvor! Zugegeben, auch durch euren Verdienst, indem ihr mir die Chronik brachtet. Nun stehen wir an der Schwelle zu nie dagewesenen Mächten, die sich bald in unserem Besitz befinden werden! Du, Tiger Claw, bist mit Abstand der Loyalste meiner Anhänger und als mein zweiter Stellvertreter...", ,,ich setzte mich wieder auf meinen Thron ,,...sollst du wissen, wie man mit ihnen umgehen kann." Große Erwartung und nicht minder ein wenig Stolz flackerten in Tiger Claws unversehrten Auge auf. Genau in diesem Moment sah ich sie. Die schwarze, von einem sanften Lichtschein umgebene Gestalt, die wie aus dem Nichts mit einem waghalsigen Sprung aus der Dunkelheit geschossen kam und auf dem Glasdach aufkam. Mit einem ohrenbetäubenden Klirren brach die Scheibe entzwei und Unmengen an Glassplitter und -scherben flogen durch die Gegend. Erst als das laute Geräusch verebbt war, richtete sich der Fokus auf dieses Etwas, dass in hockender Position auf den Boden saß und sich dann aufrichtete. Ich kniff die Augen zusammen. Diese Gestalt hatte in keinster Weise Ähnlichkeit mit der Frau, die im Buch beschrieben war. Doch an den stechenden blauen Augen und ihrem Markenzeichen, einen beinahe schon lächerlich altmodischen Hut war es unverkennbar sie. Shiori Khan.


Tiger Claw
Angriffsbereit hielt ich meine Machete hoch und stellte mich schützend vor Shredder hin. "Na endlich! Ich dachte schon du kommst hat nicht mehr.",knurrte ich sauer und wollte sie schon attackieren. Aber Shredder wies mich zurück. "Stop Tiger Claw!",herrschte er mich an. Ich zuckte zusammen, nickte aber und steckte meine Wàffe wieder ein. "Ja, Meister.",antwortete ich ergeben und wich, ohne dabei Shiori aus den Augen zu verlieren, zurück. Shredder wandte sich langsam zu ihr um. "Willkommen Shiori Kahn. Ich habe dich schon erwartet!",sagte er mit ruhiger Stimme.


Shiori
,,Dann werdet Ihr euch sicher denken können, weswegen ich hier bin.", erwiderte ich mit ausdrucksloser Mine und musterte ihn scharf. Langsam trat ich einige Schritte näher. Zweifelos war dieser Mann mit dem Helm derjenige, der all das zu verantworten hat. Der mir Xever und seine kleine Meute geschickt hatte, und der mir zu meiner und Skellingtons Flucht verholfen hatte. Apropos Xever... suchend blickte ich mich einen Moment im Raum um, ehe mein Blick auf den Mutànten hängen blieb, mit dem ich schon vorhin das Vergnügen hatte. Tiger Claw also? Ein ziemlich offensichtlicher Name. Anscheinend hatte er Xever schon gut vor mir versteckt. Mit einem zynischen Lächeln sah ich von ihm weg zu seinem Meister, der nun etwas hochhielt. Begierig betrachtete ich das Zeichen auf der mit rot-schwarzem Leder gebundenen Vorderseite. ,,Erspart euch alle Unannehmlichkeiten.", sagte ich, nur diesmal auf japanisch. ,,Gebt mir das Buch, und es wird keinerlei Konsequenzen für euch geben." Ruhig, aber fordernd streckte ich meine Pfote in seine Richtung. Er rührte sich nicht, hielt den Blick nur aufrecht und geradewegs in meine Augen gerichtet, als würde er in ihnen nach etwas suchen. Aber er konnte genauso wenig darin sehen wie ich. Ich sah keine Gefühlsregungen. Keine Wärme. Nur Kälte. Und Leere. Faszinierend. Er scheint also keines dieser normalen, verweichlichten Menschenwesen zu sein, die ich in meiner bisherigen Zeit auf der Erde antraf, bevor ich in die Verdammnis geschickt wurde.

Er lachte. Zwar nur kurz und leise, aber ich ahnte sofort, dass er meiner Bitte nicht Folge leisten würde. Aber ich wartete. Ruhig. Und gespannt.
,,Ich fürchte, Shiori, ich kann das nicht so leicht verantworten.", antwortete er, ebenfalls auf japanisch, und schloss seine Finger enger um das Buch. Damit waren die Würfel wohl gefallen und ich ließ den ausgestreckten Arm wieder sinken, während er weiterredete. Hinter uns wurde die Tür geöffnet. Das Nashorn von vorhin trat herein, gemeinsam mit einem Fliegenmutànten, der ein Tablett mit einem mit einem Tuch verhüllten Gegenstand hereinbrachte. Unbekümmert f***rte es durch den Raum zu seinem Meister, während der Dickhäuter bei meinem Anblick vor Schreck rückwärts stolperte und wieder zur Tür herausstapfte. Selbstgefällig schmunzelte ich.
,,Ich bin kein Narr, ich weiß, was du mit dem Buch vor hast. Und ich weiß auch, was deine Pläne danach sind, wenn sich der Rest eurer verfluchten Armee erstmal um euch versammelt hat. Ich kann nicht mehr tun, als dir einen Vorschlag zu machen, den du nicht ablehnen kannst. Andernfalls... bist du dem Untergang geweit!"
Mit geweiteten Augen ließ ich swi e Worte Revue passieren. Dem Untergang geweit? Ich? Ich konnte nicht anders, als einmal kurz aufzulachen und mir dann die Pfote vor dem Mund zu halten. Unglaublich, wie dreist die Menschheit doch geworden ist. Und auch, wenn dieser Mann dort mit den toten Augen nicht wirklich wie einer aussah... Er war ein Mensch. Und ein Mensch hatte keinerlei Macht über mich. Als ich mich wieder einigermaßen gefangen habe, sah ich, immer noch grinsend, auf und deutete auf Tiger Claw. ,,Wisst Ihr, Euer Diener hat mir so etwas ähnliches auch gesagt. Und auch diesesmal sage ich, dass ich...", ich kicherte kurz, ,,...mich von niemanden irgendwie in Besitz nehmen lasse." Ich verstummte kurz, sah ich einen Augenblick lang nur an und zog dann mit einer raschen Bewegung mein Schwert hinter meinem Rücken hervor. ,,Nun, da ihr mir das Buch nicht freiwillig geben wollt, muss ich es mir wohl selber holen!"

Tiger Claw
Wieder angriffsbereit zog ich ebenfalls ein Schwert hinter meinem Rücken hervor und stellte mich wieder schützend vor Shredder. "Aber vorher musst du an mir vorbei, Schattenkriegerin.",sagte ich mit einem drohenden Unterton in der Stimme, dass sie einen Moment kurz die Augenbraue anhob. Es schien fast so als sei sie etwas überrascht hatte aber auch einen Hauch von Respekt. Aber es dauerte nur einen Moment ehe sie in schallendes Gelächter fiel, so als würde sie sich über meine Treue zu Shredder lustig machen. Das machte mich noch wütender. Aber ich musste ruhig bleiben. Dass war bloß ihr Ziel! Also bleibe ich ruhig und sah sie an.


Shiori
,,Wenn es sonst nichts ist...", zischte ich spöttisch und sprintete mit erhobener Waffè auf ihn zu. Für einen Moment hatte dieser Sterbliche es doch tatsächlich geschafft, mich zu überraschen. Während seine Kameraden sich aus Angst feige verzogen hatten, auch derjenige, der unter anderem der Grund für mein Erscheinen hier war, wagte er es, sich einen zweiten Kampf mit mir zu stellen und seinen Meister zu schützen. Ich wusste nicht, ob Dummheit und Leichtsinn aus ihm sprachen oder doch Mut und Entschlossenheit. Er war mutig, zweifellos, dennoch machte es ihn wieder dumm, diese positive Eigenschaft an einen Menschen zu verschwenden.Ebenso sein Leben. Seine Unerschrockenheit zeichnete sich dann aber nochmals dadurch aus, dass er ebenfalls ohne zu zögern auf mich zustürmte, bereit, mir mit seiner Machete den Garaus zu machen.

Doch kurz bevor er seine Klinge auf mich niedersausen lassen konnte, löste ich mich in schwarzen Rauch aus und sein Schwer traf ins Leere. Mit einem Schatten der kleinen Throntreppe verschmolzen sah ich zu, wie er sich wütend umblickte. Unerkannt schlich ich weiter von Schatten zu Schatten, bis ich in der Dunkelheit einer kleinen Anhöhe saß, deren Position so ungünstig vom Mondlicht beschienen wurde, dass er mich nicht sah. In der nächsten Sekunde sprang ich hoch, transformierte mich vom Schatten wieder in meine fleischliche Gestalt und landete mit einem dumpfen Knall direkt neben ihn auf den Pfoten. Er fuhr herum, und schlug mit seiner Machete zu. Gerade noch konnte ich mich ducken, ergriff mit der einen Pfote seinen Arm und schlug ihm mit der anderen, mit ausgefahrenen Krallen, die Machete aus der Pranke. Er wusste nicht, wie ihm geschah, doch ehe ich's mich versah hatte er zwei Kanonen in der Hand, die er sogleich auf mich abfeuerte. Leider zwecklos, da mir keine per Menschenhand geschaffene Wàffe irgendetwas anhaben konnte. Traf mich etwas, verwandelte ich mich augenblicklich in einen Schatten. So auch jetzt, als der erste Laserstrahl mich traf und dann einfach durch mich hindurch ging. Hämisch lachend flitzte ich harkenschlagend auf ihn zu, während er unaufhörlich weiter auf mich schoss. Als ich kurz vor ihm in meiner normalen Gestalt zum stehen kam, und er seine Pistolen erneut abfeuern wollte, ließ ich in der Innenseite meiner Pfoten zwei Feuerkugeln erscheinen und umfasste die Läufe der Pistolen. Durch die enorme Hitze wurde das Metall der Wàffen binnen Sekunden weich und schmorte zusammen, sodass sie nun völlig unbrauchbar waren und er nichts mehr damit anfangen konnte

Tiger Claw
Verdutzt starrte ich auf meine Kanonen die mir aus der Hand schmolzen und ich nun völlig ohne Wàffen da stand. Ich sah zu ihr auf die mich immer hämisch anlächelte. "Jetzt hast du gar nichts mehr!",sagte sie dabei. Dann nahm sie Anlauf und verpasste mir einen deftigen Fußtritt in den Magen. Aber der war mit so einem mächtigen Schwung, der Schlag, dass er mich zurück schleudern ließ und ich gegen die Wand knallte. Ich stöhnte vor Schmerz auf und dann langsam zu Boden. Ich hätte schreckliche Schmerzen in Kopf, Nacken und Rükenbereich dass ich ein paar Minuten brauchte um mich wieder zu sammeln. Mit den Oberarmem stemmte ich mich auf und sah mich suchend um. Wo war dieses kleine Miststück jetzt? Hat sie sich schon wieder im Schatten versteckt und wartete darauf dass ich mich wieder aufstellte und wieder Opfer von einem ihrer kleinen Tricks würde? Oh Nein! Das würde ich mir entgehen lassen. Noch einmal würde sie mich nicht reinlegen.


Shiori
Noch benommen von dem Tritt und dem heftigen Aufprall schaffte er es nur so halbwegs, sich aufzurichten, während er gleichzeitig wie wild, wenn auch vergeblich, Ausschau nach mir hielt, obwohl ich nur direkt hinter ihm stand. In jeder anderen Situation hätte es meiner Ehre widersprochen, ihn weiter zu bekämpfen, da es in seinem Zustand und ohne vernünftige Bewàffnung ein ziemlich ungleicher Kampf gewesen wäre. Aber etwas in mir sagte mir, dass ihm eine kleine Lektion gar nicht so ungut täte. Außerdem hätte ER mich, wenn es jetzt umgekehrt wäre, sicher in Stücke gerissen. Langsam ging ich von hinten um den in sich zusammengesàckten Tiger Claw herum. Als er mich endlich bemerkte, schreckte er zwar auf, war aber immer noch zu geschwächt, um sich auf mich zu stürzen. Mit meinen Klauen umfasste ich mit festem Griff sein Kinn, ehe er wieder auf den Boden geplumpst wäre. Halb kniend blickte er zu mir auf, während ihn nur stumm auf ihn herabschaute und abschätzig musterte. ,,Hm... Ich muss sagen, ich bin enttäuscht, Tiger Claw!", säuselte ich mit gespielt enttäuschter Stimme und strich ihm mit der ausgefahrenen Kralle meines Daumens sanft über die Wange. ,,Vorhin auf dem Dach hatte ich das Gefühl, du wärst ein Krieger, der meines Wesens tatsächlich irgendwie würdig wäre." Meine Mundwinkel verzogen sich zu einem Lächeln. ,,Doch jetzt wo ich dich so ansehe... eine wahre Fehleinschätzung und Vergeudung meiner Zeit!" Ich ließ sein Kinn los. Fast in derselben Sekunde wirbelte ich im Kreis herum und knockte ihn mit einem kräftigen Roundhousekick nun endgültig aus. Wie ein Sàck rohe Kartoffeln fiel sein Körper mit einem dumpfen Knall nach hinten, wo er nun endgültig liegen blieb. Als ich mich umwandte, bemerkte ich wie der Fliegenmann sich darauf vorbereitete, mich anzugreifen, doch der Oberboss hielt ihn mit ausgestreckter Hand zurück. ,,Nein, Stockmann. Du wirst nicht ihr nächster Gegner sein.", sprach er, dann sprang er mit einem Satz von seiner Thronerhöhung nach oben und landete mit einem für seine Verhältnisse ziemlich geschmeidigen Salto auf den Glasboden des Saals. Jetzt lag nur noch ein knappes, viertelnes Footballfeld zwischen uns, als er sich den Umgang von den Schultern zog und verkündete. ,,Dein nächster Gegner werde ich sein."
,,Ohou!", rief ich aus, zupfte an meinen Schnurrhaaren und rückte meine Hutkrempe zurecht. ,,Hast du gehört, Tiger-Schätzchen?", rief ich dem besinnungslosen Mutànten zu, ,,dein Meister hat sich nun doch entschlossen, selbst zu kämpfen!"

Tiger Claw
Nur mühsam konnte ich meine Augen wieder öffnen. Aber ich musste sie kurz schließen, da sich alles noch drehte. Ich versuchte es nochmal und sah mich suchend um. Nur leider sah ich alles verschwommen. Doch Shiori's Stimme und auch die Stimme von Shredder könnte ich hören. "Nein, Meister Shredder...ihr wisst nicht was Ihr da tut.",stieß ich atemlos hervor und versuchte mich mit aller Kraft wieder hochzustemmen. Vergeblich! Ich knickte wieder ein. "Spar dir deine Kräfte, Tiger Claw.",sagte Shredder zu mir ohne dabei Shiori aus den Augen zu lassen. "Ich werde mich höchstpersönlich um die junge Dame kümmern.",fügte er hinzu und hörte wie er seine Krallen ausfuhr. Dann wurde alles schwarz vor Augen.

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-mee-

-, Weiblich

  Celebrity

Beiträge: 13

Re: Irgendeine Idee was ich Zeichnen könnte?

von -mee- am 04.09.2019 14:58

Geh raus und lass dich von deiner Umgebung inspirieren.  Manchmal hilft ein Spaziergang. 😉

Antworten

-TMNT-04

29, Weiblich

  Celebrity

Beiträge: 512

Re: TMNT RPG mit Mila-Grosa und mir ;)

von -TMNT-04 am 04.09.2019 14:35

Razar

Genervt verdrehte ich die Augen. ,,Deine Weiber waren mir bisher echt egal, Xever, aber da wir dieses flammende Phänomen nur dir zu verdanken haben, verzeih, wenn ich dir jetzt die Flossen breche!" Vor Wut rasend wollte ich mich gerade auf ihn stürzen, da herrschte Tiger Claw uns unvermittelt an. ,,HÖRT AUF!!!" Nach einem kurzen Blick nach oben meinte er: ,,So wie es aussieht, ist sie noch mit den Turtles beschäftigt. Wenn wir es geschickt anstellen, können wir das Buch noch kriegen, bevor irgendjemand flambiert wird. Oder besser gesagt..." Sein Blick fiel auf Zeck. ,,Wenn Anton es geschickt anstellt!" Er sah ihn entsetzt an. ,,ICH!?!?! Warum zur Nuss muss ICH in dieses Höllenhaus hochgehen?!?!" ,,Weil du der einzige bist, der unerkannt reinkommen kann, wenn du dich unsichtbar machst. Schnapp dir einfach das Buch und komm dann zu uns zurück!" Er wollte was erwidern, jedoch fiel ich ihm ins Wort: ,,Unsere einzige Alternative ist ein zorniger Shredder. Und wenn es wirklich hart auf hart kommt, kommen wir nach, also beweg deinen müffelnden Hintern endlich nach oben!" Er stöhnte entnervt und machte sich schließlich unsichtbar. ,,Ich hàsse euch alle so sehr, ihr Freaks!"

Raph
Erschöpft schlug ich die Augen auf und blinzelte in gleißend helles Licht, dass so viel heller zu strahlen schien als die Sonne. Ich könnte rein gar nichts sehen. Lediglich eine Stimme hörte ich. Sie war vertraut und... so warm. Oder was war das sonst für ein Gefühl, welches meinen Körper erfüllte? Als dieses Biest mich k.o geschlagen hatte, habe ich nichts als Leere gespürt, aber jetzt war da eine neue Energie in mir. ,,L...Leo?", stammelte ich leise, als ich seine Stimme endlich zuordnen konnte.

Shiori
Das Strahlen um die kleine herum nahm immer weiter an Stärke zu und für einen Moment verschlug es mir den Atem. Es ging sogar soweit, dass ich das Gesicht abwenden musste, um nicht geblendet zu werden. Nein! Sie war keines dieser jämmerlichen Sterblichen, sie war tatsächlich weitaus mehr als das. Eine überirdische, mächtige Kraft schlummerte in ihr, so ihre Worte, und so schien es auch tatsächlich zu sein. Doch gegen die Mächte der Unterwelt kam auch sie nicht an und ich verbat es mir, mich von so einem lächerlichen kleinen Wesen einschüchtern zu lassen! Ich spürte die Wut in mir, die meine Kräfte schürte und sie erst richtig zum Vorschein bringen würde. Einen nie dagewesenen, jahrelangen unterdrückten Zorn, dem nun freien Lauf geboten werden kann, und der so zerstörerisch und grausam sein kann, so wie es die freundlichen und wärmenden Flammen des Feuers sein können! Knurrend ließ ich den Schutzwall, den meine Arme vor meinem Gesicht bildeten sinken, und stellte mich dem Licht entgegen. Mit geballten Fäusten beschwörte ich das Feuer in mir hinauf, spürte, wie es Besitz vom meinem Körper ergriff und die blauen Flàmmen unaufhörlich darauf zu tanzen begann, immer heller und immer wilder, bis ihr Schein dem Licht des Mädchens gleichgestellt war. ,,Du kannst mich nicht aufhalten, Du jämmerliches Wesen!", brüllte ich mit verzerrter Stimme und ließ die Flammen auf meinem Körper sich aufbäumen. ,,Dein Licht kann die ewige Flamme der Unterwelt nicht ersticken! Vielmehr werde ich es sein, die euch... verglühen lassen wird!"

Donnie
Spätestens nach dieser Drohung wusste ich, dass wir so schnell wie möglich hier raus mussten. Was genau auch immer diese Ariella war, sie konnte ihr standhalten. Jedoch war unklar, für wie lange. Und für uns würde dieses Kräftemessen als normale Sterbliche ziemlich gefährlich, zumal wir ohnehin nichts mehr tun konnten um zu helfen. Nicht mehr lange, und es würde wahrscheinlich zu einer Art Supernova zwischen Feuer und Licht kommen, und bis dahin sollten wir wirklich nicht mehr anwesend sein. ,,Los, raus hier!", schrie ich den anderen zu, während ich Leo und Raph auf die Beine zog und mit Kurtzman, der immer noch das Buch hatte, eiligst durch die inzwischen nicht mehr vom Feuer geschützte Tür schob. Doch wir kamen kaum mehr fünf Schritte, dann gab es eine Art Licht-Explosion. Alles um uns herum wurde von meinem weiß-blau-flammenden Licht zerrissen und ich spürte, wie ich durch die Luft geschleudert wurde, im nächsten Moment hart aufschlug und danach erstmal nichts mehr spürte. Genausowenig hörte oder sah ich was. Es war alles ruhig und schwarz.

Tiger Claw
Doch bevor Bebop überhaupt abhauen konnte, entstand eine gewaltige Explosion. Eine gewaltige Nova aus blauen Flammen und weißem Licht entstand dabei und schleuderte die Turtles, sowie auch Mutanimals und Jack Kurtzman von der Wohnung weg. Durch mein scharfes Auge konnte ich das Buch erkennen, dass Kurtzman im Arm hielt. Das war die Gelegenheit. Und sobald ich zu Bebop sagte er solle jetzt das Buch holen, wurde er erneut unsichtbar und ich sah nur wie das Buch aus seinen Armen entglitt und direkt auf uns zu kam. Im nächsten Moment erschien wieder Bebop und hielt uns triumphierend das Ding hoch. "Hier ist das Baby, Mann!",sagte er und drehte sich um seine eigene Achse. "Ja, Ja, Ja! Schon gut! Lasst uns hier verschwinden, solange die da noch abgelenkt ist.",meinte ich nur, riss ihm das Buch aus der Hand und wir stiegen wieder in den Wagen. Endlich war es nun in unseren Händen!
Eilig trat ich ins Gaspedal und fuhr sofort los. Wir entfernten uns immer mehr vom Gebäude. Immer weiter fuhren wir. Meister Shredder wird erfreut sein endlich das Buch in seinem Besitz haben.

Ariella
Die Macht zwischen mir und der von Shiori waren gleich stark. Sogar so stark dass dadurch eine Supernova ausgelöst wurde und alle aus der Wohnung geschleudert wurden. Zu guter Letzt wurde ich dann ebenfalls rausgeworfen und ging zu Boden. Doch nach einigen Sekunden rappelte ich mich auf. Das Glühen hatte noch nicht aufgehört und meine Augen hatten sich zu Schlitzen geformt, als Shiori heraus kam.

Xever
Na toll, nun hatten wir also das Buch und würden Shredder wohl tatsächlich zum ersten Mal seit langem mal wieder NICHT enttäuschen. Dennoch war ich unruhig. Shiori wollte das Buch, und wenn sie es brauchte, würde sie uns vielleicht als nächste heimsuchen. Dafür war ich einfach noch ucht bereit! Oder überhaupt jemals! Muckmäuschenstill kauerte ich auf meinem abgewetzten Ledersitz und betete, dass wir ganz schnell wieder zurück waren.

Shiori
Als ich die Augen wieder öffneten, waren von der Wohnung, ja sogar von dem ganzen Haus nur Trümmerteile übriggeblieben, da es den überstarken Energiewellen unserer Kräfte nicht gewachsen waren. Einen derartigen Schub wie diesen hatte ich noch niemals in meinem Jahrtausende alten Leben erlebt und ich war immer noch so elektrisiert, dass sämtliche Fellhaare an meinem Körper wie unter Strom stehend aufgestellt waren. Etwas benommen erhob ich mich, hustete ein wenig und stürzte mich mit wackeligen Beinen auf den Überresten der Hausmauer ab. Der Staub auf meiner Kleidung und in meinem Fell kümmerte mich nicht. Ich konnte nur an das Buch denken und... da! Als ich das Mädchen, noch sehr viele andere fremde Wesen und auch den alten Mann sah, verengten sich meine Augen und ich stapfte, mich trotz meiner Schwäche zusammenreißend, auf die Bande zu. ,,Ihr geht mir jetzt sofort das Buch, wenn ihr keinen Nachschlag wollt, und..." Ich stockte als ich bemerkte, dass es sich nirgendwo mehr in der Nähe von ihm befand. Und auch sonst niergendwo mehr. Ich konnte seine Präsenz nicht mehr spüren. Es war weg! Erschrocken wich ich zurück. ,,Das Buch! Sagt mir sofort, wo es ist!"
,,Wir... wir schwören, dass wir es wirklich nicht mehr haben, Mrs. Schattenflüsterer....-dings!", stammelte der Eishockey-Junge, den ich noch vor wenigen Minuten aus dem Haus warf. Und leider erkannte ich, dass er die Wahrheit sprach. Verwirrt wandte ich den Blick von ihnen ab, ehe ich sie dann doch wieder mit widerkehrender Wut anstierte. ,,Für heute Nacht kommt ihr noch mit sehr viel Glück davon, Menschen und Nicht-Menschen! Aber merkt euch meine Worte: Das hier ist noch nicht vorbei!" Mit diesen Worten begann ich mich, in schwarzen Nebel aufzulösen und in die Lüfte zu steigen, bevor meine Schattengestalt in alle Himmelsrichtungen auseinanderstob. Ich war ermüdet und schwach, dennoch musste ich es finden!

Ariella
Erschöpft ließ ich mich auf den Boden sinken und schloss kurz die Augen um mich zu sammeln. "Ariella.", hörte ich hinter mir eine bekannte Stimme und drehte mich langsam. Müde lächelnd sah ich Slash an. "Es geht mir gut Slash. Ich bin soweit unverletzt. Aber was ist....",wollte ich noch fragen, als mein Blick wieder zu den Turtles wandte und sie alle musterte. Sie kamen langsam alle wieder zu sich.

Raph
Jetzt an der frischen Luft wurde ich relativ schnell wieder klar im Kopf. Stöhnend rieb ich mir die schmerzende Seite, während meine Erinnerungen an die Minuten und Stunden langsam widerkehrten. Auch an diese Hexe, die mir eine verpasst hatte! Die konnte vielleicht was erleben! ,,Ich... Ich mach diese miese Schattenschlange fertig!", krächzte ich mit heiserer, aber entschlossenen Stimme und versuchte, mich hochzurappeln. ,,Die wird es noch bereuen, sich mit mir angelegt zu haben!"
,,Ganz ruhig, Raph. Für heute hat sie sich ohnehin verzogen, nicht mehr nötig also sich anzustrengen." Verwirrt blickte ich mich um. Tatsache, sie war tatsächlich nicht mehr da. Und nicht nur das: Kurzmans Wohnung glich einem Schlachtfeld. Wirklich nichts als Trümmer des Grundrisses, Schutt und Asche waren übrig. Und neben diesen standen auch die Mutanimals und... mein Herz setzte einen Schlag aus, als ich Ariella erkannte, die neben dem zerstörten Haus auf der Straße kniete. Wie um alles in der Welt kam sie hier her!? War sie etwa auch verletzt? Sofort war jegliche Erschöpfung vergessen und ich hastete schnell in ihre Richtung. Dicht vor ihr blieb ich stehen, kniete mich hin und legte ihr eine Hand auf die Schulter. ,,Ariella! Ist alles okay bei dir?"


Ariella
Genau in dem Moment als ich seine Stimme hörte und ich seine Hand auf meiner Schulter spürte begann mein Herz in Höhe zu rasen. Und da ich gerade völlig erleichtert war dass es Raph gut ging, fiel ich ihn glàtt um den Hals. "Raphael. Es geht dir gut.",rief ich dabei aufgeregt. Doch ich hatte zu viel Schwung genommen, denn wir beide gingen sofort zu Boden, nach meiner Umarmungsattacke. "Autsch!",hörte ich ihn dann stöhnen. Eilig und mit errötenden Wangen setzte ich mich und begutachtete ihn. "Tut mir leid. Bist...Bist du schwer verletzt?",fragte ich ihn dann gleich, da entdeckte ich auch schon zwei Schrammen an seinem linken Oberarm und einen Kratzer auf seiner rechten Schulter. "Du bist verletzt.",bemerkte ich nun selber, bevor er überhaupt antworten konnte. Ich hob die Hand und legte sie sorgsam auf seine Verletzung. Ein sanftes kleines Licht leuchtete auf meiner Handfläche und Spieß die Verletzung in kürze zusammenschrumpfen und verschwand ganz plötzlich. So als ob sie nie da gewesen wäre. Das gleiche machte ich auch bei anderen Wunde die ebenfalls verheilte und nicht mehr zu sehen war. Zufrieden sah ich wieder in seine grünen Augen. "So. Alles wieder verheilt.",meinte ich dabei und lächelte ihn strahlend an.

Raph
Errötend ließ ich sie machen und sah zu, wie sie meine Wunden begutachtete. Ihre Berührungen ließen leichte Elektrostöße durch meinen Körper jagen und ich spürte, wie ich eine leichte Gänsehaut bekam. Doch das war noch gar nichts im Vergleich zu dem, was kurz darauf folgte! Wie von Geisterhand erschien in ihren Handflächen genau das Licht, welches vorher den ganzen Raum erfüllt hatte. Ebenso durchströmte mich wieder dieses warme Gefühl von vorhin. Und dann waren meine Wunden weg. Wie weggeblàsen! Fassungslos besah ich die Stellen und starrte Ariella dann entgeistert an. ,,Wie... wie hast du das gemacht?"


Ariella
"Na mit meinen magischen Kräften.",erklärte ich ihm und hob die Hände zur Bestätigung hoch. Dann lächelte ich verlegen drein. "Ich glaube....wir müssen da euch was einiges erklären. Und das ist eine sehr lange Geschichte.",fügte ich dann hinzu. "Auf diese Story bin ich ja gespannt.",mischte sich Leo ein und beäugte mich neugierig. Die Mutanimals kamen auch zu uns und Slash legte eine große Hand auf meine Schulter. Ich wandte den Kopf zu ihm hoch und lächelte ihm nickend zu. Die Zeit ist nun gekommen!


Slash
,,Ihr müsst wissen...", begann ich zu erzählen, während ich eine Hand auf Ariellas Rücken legte, ,,...dass Ariella schon seit geraumer Zeit Teil unseres Teams ist. Wir haben sie bei uns aufgenommen, als... nun ja, als sie fliehen musste."
,,Fliehen? Von wo?", wollte April wissen. Ich blickte sie kurz verlegen an. Als ich es damals zum ersten Mal gehört hatte, könnte ich es zuerst auch nicht richtig glauben. Umso verrückter würde es sich wohl für sie anhören. ,,Ariella ist... sagen wir... überirdisch. Sie ist kein Wesen, das von dieser Erde abstammt. Ihr Heimatort ist der Mond."

Leo
"Vom...Mond?",hakte Ich nach und hob ungläubig die Augenbrauen hoch. "Es hört sich verrückt an, ich weiß!",mischte sich Leatherhead ein und stellte sich neben Ariella. "Wir konnten es selber nicht glauben, als wir unsere Kleine begegnet sind. Das war....vor ungefähr drei Monaten gewesen.",begann er. "Nachdem ihr aus der Stadt verschwunden wart und wir uns zusammengetan hatten, haben wir uns eine Weile im Central Park versteckt. Und dann auf einmal war da dieses helle, weiße Licht. Ein Licht dass ich zuvor noch nie gesehen hatte. Und als wir in den Himmel sahen, bemerkten wir dass es der Mond war von dessen Licht abstammte. Wir sind dem Licht gefolgt, bis wir Ariella am Ufer des See's fanden. Sie hatte ein paar Verletzungen und schien verwirrt zu sein. Und so ist sie dann zu uns gekommen.",endete er die Geschichte. Mitfühlend sah ich zu Ariella rüber. "Und warum bist du hier her gekommen?",fragte ich vorsichtig. Ariella seufzte und senkte traurig den Kopf. Rockwell meldete sich ebenfalls, denn er erklärte: "Naja....zurzeit hat sie eine Amnesie und kann sich an keine wichtigen Details erinnern. Sie weiß nur dass ihre Heimat von den Kraang angegriffen wurde und sie hier her geflohen ist. Der Verlust ihrer Heimat haben sie in einen außergewöhnlichen Schockzustand versetzt dass sie ihre Erinnerungen verdrängt hat."

Raph
Dieses Mädchen war wirklich immer wieder für eine Überraschung gut! Nicht nur, dass sie mit den Mighty Mutanimals in Verbindung steht, sogar mit ihnen kämpft. Nein, sie war auch noch eine Außerirdische! Natürlich, das wird auch der Grund sein, weswegen sie auf den Ball für mich so... anders wirkte. Mit erstaunten Blick sah ich Slash an, der seinen Monolog soeben beendete, und dann wieder Ariella. ,,Das ist wirklich das unglaublichste, was ich jemals gehört habe!", bemerkte ich.


Ariella
"Das ist es ja auch.",meinte ich wieder grinsend und deutete schließlich auf meine Katze. "Und das hier ist Luna. Meine treue Begleiterin.",stellte ich sie vor. Michelangelo schnappte hörbar nach Luft und deutete auf sie. "Die Katze mit dem komischen Flèck.",bemerkte er. Luna verzog empört den Mund. "Das ist kein komischer Flèck. Das ist wirklich unhöflich von dir.",sagte sie.

Mikey
Ich erschrak. "Sie kann ja reden!!",rief ich erstaunt und versteckte mich sofort hinter Donnie und sah von seiner Schulter aus zu ihr runter. "Wa-was ist das für ein Trick?",fragte ich dann unsicher.

Raph
,,Das ist kein Trick.", erwiderte Ariella und fuhr dieser Katze namens Luna über den Kopf. ,,Sie kann wirklich reden. Nimm es ihnen bitte nicht übel, Luna. Ich kann mir vorstellen, dass das alles ziemlich... verwirrend für euch sein muss." Das war es allerdings! Inzwischen wusste ich echt allmählich nicht mehr, wo der Kopf stand. Dieses Schattending , dann Ariella und die Erkenntnis, dass sie kein Mensch war. Ich drehte mich zu den anderen um und sah Kurtzman, wie er wie ein Häufchen Elend vor seinem zerstörten Haus stand. ,,Mein Haus...", stammelte er, ,,all meine Dokumente... meine Aufzeichnungen!" Ich ging zu ihm und legte ihm eine Hand auf die Schulter. ,,Wenigstens sind wir da alle wieder heil herausgekommen. Vielleicht... sollten wir alle erstmal zum Hauptquartier der Mutanimals fahren und uns alle ein wenig beruhigen."


Ariella
"Genau. Und sobald wir uns alle von dem Schreck erholt haben, besprechen wir alles nochmal.",fügte ich hinzu und legte die Hand auf seine andere Schulter. Jack sah zu uns beiden auf und sah schon wieder etwas aufgeheiterter aus. "Danke ihr zwei.",sagte er zu uns und stand auf. Danach verließen wir das Chaos und machten uns auf dem Weg ins Versteck der Mutanimals. Es war nur einen Katzensprung entfernt. Aber während wir noch gingen erzählte Casey davon wie er aus dem Fenster geschleudert wurde und dann gerettet wurde. "Ich sage euch, ich sah dem Tod schon mitten ins Auge und wäre bald zu Straßenpizza verarbeitet worden. Doch plötzlich ist dieser majestätische, große Drache aufgetaucht, schnappte mich am Kragen und rettet somit mir, Casey Jones, das Leben. Er hat mich in der letzten Sekunde noch geschnappt bevor es zu Ende ging. Aber bevor ich mich bedanken konnte, war er wieder verschwunden.",erzählte er theatralisch und gestikuliertedabei wie wild mit den Händen. Ich seufzte und verdrehte die Augen. Meine Güte! "Übertreibt er es immer gerne mit solchen Märchen?",flüsterte ich fragend zu Raph und schauten gemeinsam nach hinten zu ihm, der Mikey, der mit großen Augen gespannt zuhörte, immer noch die aufregende Geschichte erzählte.

Raph
,,Hin und wieder schon, ja!", entgegnete ich. ,,Aber heute scheint es besonders schlimm zu sein. Er erzählt ja so allerhand, aber ein echter Drache war noch nie dabei." Meine Lippen kräuselten sich zu einem spöttischen Grinsen. ,,Es ist aber war, ich erzähle euch keinen Schrott!", protestierte Jones und blickte mich sauer an. ,,Ein richtiger, feuerroter Drache!" Wow, Casey war ja echt überzeugt, einen Drachen gesehen zu haben. Ich könnte mir vorstellen, dass es unter Umständen irgend ein Mutànt war. Doch 1. hielt ich es für sehr unwahrscheinlich, dass ein Drache hier in New York sein Unwesen treiben würde und 2. konnte ich keinen Grund darin sehen, dass dieser Casey auch noch zu Hilfe kam.
Ich boxte ihn auf die Schulter. ,,Anscheinend bist du zu hart auf den Boden geknallt, Alter. Und du, Mikey, lass dir ja nichts einreden! Die ganze Sache ist schon verrückt genug, da können wir keine weiteren Spinnereien gebrauchen."


Mikey
"Aber Was ist wenn es stimmt? Ich hab schon den perfekten Namen schon gefunden.",sagte ich beschwerend. "Naja....eigentlich sind es ein paar. Da wäre schon mal Dragon Man oder Girl, für den Fall dass es ein Mädchen ist. Oder Firelight. Oder noch besser Dragonfire oder Drago....",zählte Ich auf.

Ariella
Ich seufzte, als er jetzt anfing Spitznamen für einen Drachen zu geben die es eigentlich gar nicht gab. Aber dabei musste ich ein kleines bisschen Lächeln. Ja, ich glaube, ich werde den Kleinen doch anfangen ein bisschen zu mögen. Während Raph sich dann weiterhin mit Casey und Donnie stritt, wandte ich mich an den Turtle mit der blauen Maske. Ich glaube sein Name war Leo. Kurz verlegen räusperte ich mich. "Und du bist also der Anführer unter deinen Brüdern?",wollte ich neugierig wissen.

Leo
,,Oh... ja! Naja, als Ältester von uns hatte ich auch nie so richtig eine Wahl!, erwiderte ich, schenkte ihr ein kurzes Lächeln und versuchte mich dann wieder, auf die Straße zu konzentrieren. Dabei musste ich mich zwingen, doch nicht immer wieder zu ihr herüber zu schielen. Sie hatte so etwas an sich, was ich nicht genau deuten konnte. Es war irgendwie... anziehend, anders konnte ich es nicht beschreiben. Und nun schien Sie eine bedeutendere Rolle in diesem Abenteuer zu spielen, wenn sie aus einer anderen Welt kam und fortan mit den Mighty Mutanimals kämpfte. ,,Sag mal... Wie ist es eigentlich möglich, dass du vom Mond kommst? Ich meine... als die ersten Menschen auf den Mond reisten, wurden keinerlei Hinweise auf außerirdisches Leben darauf entdeckt.


Ariella
"Ach das war ganz einfach gewesen.",antwortete ich gelassen und grinste breit. "Ich weiß noch genau dass damals die Bewohner des Mondes einen Zauber über uns gelegt haben und wir für die Menschen unsichtbar waren. So konnten sie uns nicht sehen, nicht hören und auch nicht feststellen dass es Leben dort gab.",erklärte ich ihm und lächelte verschmitzt als ich sein verdutztes Gesicht sah. "Tja...Ich schätze jetzt du etwas...ähm....wie sagt man hier auf der Erde? Wortlos?",fragte ich.

Leo
,,S-sozusagen!", erwiderte ich erstaunt. Unglaublich! Da hatte sich doch tatsächlich außerirdisches Leben, nach dem so viele Wissenschaftler vergeblich suchten, direkt in unserer Nachb***aft angesiedelt und niemanden war etwas aufgefallen. All die Jahre! ,,Wirklich erstaunlich!", fügte ich hinzu und konzentrierte mich dann wieder auf's Fahren.
,,Das ist eine Katastrophe!", hörte ich Kurtzman unterdessen jammern. ,,Das mit Ihrem Haus tut uns wirklich leid, Jack.", meinte Raph, ungewohnt einfühlsam und legte ihm eine Hand auf die Schulter. ,,Wenn wir gewusst hätten, was passieren würde... hätten wir dieses Buch nie zu euch gebracht."

Ariella
"Aber die Hauptsache besteht doch dass wir es alle überlebt haben.",bestätigte ich ebenfalls bekräftigend und ging zu den beiden um ebenfalls eine Hand auf Jack's Schulter zu legen. "Und nebenbei kann ich deine Wohnung wiederherstellen. Das wird zwar etwas Kraft Kosten, aber deine Wohnung wird wieder da sein.",vergewisserte ich ihm. Jack sah zu mir hoch und lächelte zaghaft. "Ich danke dir Ariella.",sagte er dankbar und schaute zu Raph. "Und ihr müsst euch keine Schuld geben. Ihr konntet ja nicht ahnen dass so etwas passiert.",sagte er. Ich nickte ebenfalls und sah lächelnd zu Raph auf. "Und ihr habt alles daran gesetzt um uns zu beschützen. Ohne euch hätten wir diese Attacke bestimmt nicht überlebt. Darum kann ich nur Danke sagen.",sagte ich zu ihm, ehe ich mich zu Donnie und Mikey zuwandte und schließlich mein Blick auf Leo ruhte ind auch ihn anlächelte. "Mein Dank gilt euch allen dass ihr uns beschützt habt. Und ich...",Ich errötete leicht, "...bin froh dass wir uns über dem Weg gelaufen bin.",fügte ich schließlich hinzu und sah noch lange Leo an, der plötzlich rot anlief und wieder aufs Steuer starrte als sei etwas interessantes zu sehen. Ich wunderte mich etwas dabei über seine Reaktion, dachte mir nichts dabei und wandte mich wieder Raph zu und lächelte ihn ebenfalls an.

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-mee-

-, Weiblich

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Re: Mobile Version

von -mee- am 04.09.2019 13:59

Also bei mir ist auf dem Handy alles klein zu lesen. Die Seite passt sich nicht dem Handyformat an. Ich muss immer alles zoomen um was gut lesen zu können. Auf der Depesche Seite gibt es ja die PC und die Mobilvariante. Macht nicht nur Depesche so. Es gibt einige Seiten, die das so machen..Bei manchen wird es automatisch erkannt, ob man mit dem Handy darauf geht oder mit dem PC. Manche Seite fragen sobald man die Seite besucht, ob man die Mobile Version nutzen möchte. 

LG

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-TMNT-04

29, Weiblich

  Celebrity

Beiträge: 512

Re: TMNT RPG mit Mila-Grosa und mir ;)

von -TMNT-04 am 04.09.2019 13:44

Raph
Das unser Anführér mal unkonzentriert war, war ein überaus seltenes Phänomen! Aber hierfür gab es auch wohl kaum eine Strategie, in der man gezielt und nach Plan vorgehen konnte, immerhin wusste niemand von uns über Wesen solcher Art Bescheid. Und was sie für Schäden anrichten könnten. Gut möglich, dass wir uns längst in ihrer Schusslinie befanden, jedoch mussten wir uns irgendwie Informationen über unsere Gegner verschaffen! Im Ninja-Tarnmodus schlichen wir auf das Dach des Gebäudes und von da aus genauso einfach in sein Inneres. Gemeinsam mit April und Casey standen wir nun in der Dinosaurierabteilung, von wo aus der Saal mit den japanischen Kuriositäten nur etwa vier Räume weiter lag. Das Feuer hatte lediglich einige antike Wandteppiche, ziehbare Papierwände und einen traditionellen Kimono eingebüst, ansonsten war der Großteil der Ausstellungsstücke unversehrt. Nur der beißende Gestank des Rauches lag in der Luft und hier und da waren die Wände vom Feuer rußverschmiert. Donnie stieg zielsicher über das Absperrband der Polizei hinweg und begab sich zu einer hölzernen Büste, auf der ein Glaskasten mit einem kreisrunden Loch darin stand. Wohl die Anrichte des Buches. Während Casey sich gelangweilt abwandte um sich die Halle anzusehen, versammelten wir uns um Donnie herum, der stumm die Infotafel des Buches durchlas. "Dieses Buch wurde 1936 erstmals in dem Besitz von einem letzten Angehörigen eines alten Samurai-Geschlechts gefunden und danach in einem Museum in Yokohama ausgestellt. Als der zweite Weltkrieg ausbrach, verschwand es, tauchte ein wenig später wieder auf und wird nun Ausstellung zu Ausstellung weiterverschifft."

"Aha. Und was ist jetzt so besonders dran?", wollte ich ungeduldig wissen. ,,Naja, als das Alter des Buches ermittelt wurde kam heraus, dass die Dokumente, die darin enthalten sind, mehrere tausend Jahre alt sein mussten. In ihm wird erstmals von diesen Schattenwesen erzählt, die vor vielen tausend Jahren der Sterblichkeit dienten, die Welt vor bösen Kreaturen beschützten und darauf aufpassten, dass die Seelen von verstorbenen Menschen ins Jenseits gelangten und auf den Weg dorthin nicht verloren gingen." Donnie machte eine kurze Sprachpause, dann fluchte er unvermittelt. ,,Wenn ich das Buch nur hätte! Ich hätte eine Vorstellung, wer uns weiterhelfen könnte, aber ohne..." In diesem Moment kam Casey zu uns zurück und blickte und mit großen Augen an. ,,Ähm... Leute? Geht es zufällig um dieses Buch hier? Ich hab's draußen im Flur gefunden und von den Cops scheint's auch keiner bemerkt zu haben." Zu unserer aller Überraschung hielt er uns ein schwarz angekokeltes Buch mit meinem seltsamen Zeichen auf der Vorderseite entgegen.

Xever
Innerlich stöhnte ich auf. War ja klar, dass die auch noch mit von der Partie sein mussten. Er könnte sogar Recht haben, da einer von diesen Reptilien ja im Museum war, als wir das Buch entwenden wollten. Hatten die womöglich auch eine Spur? ,,Mir egal, ob dir Turtles sich wieder einmischen oder nicht!", entgegnete ich, während wir unten angekommen den Fahrstuhl verließen und in Bebops zerbeulten Van stiegen. ,,Auf alle Fälle gefällt mir das alles nicht! Und ich bin auf gar keinen Fall bereit, mein Leben dafür hergeben zu müssen!" Razar lachte höhnisch auf. ,,Das ist dann wohl die Retourkutsche für deine ewigen Frauengeschichten, Fischstäbchen! Jetzt musst du halt die Konsequenzen dafür ausbaden, dass du dich auf die falsche Frau eingelassen hast." Ich warf ihm einen verärgerten Blick zu.

Mikey
Unglaublich! Da redete Connie einen sehr langen und langweiligen Beitrag über das Schattenbuch und Casey hatte das Buch in weniger als nur zehn Sekunden gefunden. "Casey! An dir ist wirklich ein Spürhund verloren gegangen", bemerkte ich und grinste breit. "Ach! Das ist doch Ehrensache!", meinte dieser abwinkend, lächelte doch zufrieden und stolz

Tiger Claw
"Jetzt hört schon. Xever komm jetzt. Wir müssen das jetzt tun.",meinte ich etwas gereizt und ging schon mal voraus. Ich hatte jetzt einfach keine Lust auf einen weiteren Streit.

Donnie
Damit Casey ja nicht auf die Idee kam, sich wieder wer weiß was auf seinen zufälligen Glücksfund einzubilden, nahm ich es ihm schnell aus der Hand und untersuchte es vorsichtig. ,,Hm, interessant. Es sieht aus, als er es im Feuer gewesen, aber es ist nahezu unbeschädigt." Umringt von den neugierigen Blicken der anderen schlug ich es auf und blätterte ein wenig darin. ,,Was für eine Sprache ist das denn?", wollte Raph mit gerümpfter Nase wissen. ,,Erinnert mich an japanisch. Aber so richtig sicher können wir nicht sein.", antwortete ich. ,,Was sollen wir also tun? Wenn du dich schon nicht damit auskennst, wer sonst?" Leo sah mich zweifelnd an. ,,Hey, dass ich nicht nicht auskennen würde, habe ich nicht gesagt. Nur würde es zu lange dauern, wenn ich es untersuchen würde. Ich glaube, jemanden zu kennen, der mehr darüber wissen könnte und der uns helfen könnte. Jack Kurtzman!"

Xever: Sauer und verängstigt nahm ich hinten im Van Platz und spürte, wie Zeck den Motor anließ und wir wenige Sekunden später bereits über den Highway führen. Gleichzeitig fragte och mich, wie weit ich gesunken war und wie groß meine Angst vor ihr war, dass ich es selbst bevorzugen würde, mich von Shredder vierteilen zu lassen. Aber hier ging es nicht um eine nachtragende Liebschaft meinerseits, sondern um Mächte, die keinervon uns auch nur im geringsten verstand

Leo
"Na klar! Kurtzman! Der weiß wirklich alles. Vielleicht hat er auch etwas Ahnung von dem Buch",meinte ich zu ihm. Mensch! Wieso bin ich nicht gleich draufgekommen. Er war schließlich nicht nur Mentor der Mutanimals sonder auch ein sehr schlauer Journalist. Und wenn uns einer helfen konnte, dann ja er. "Alles klar Team! Wir statten unseren Freunden einen kleinen Besuch ab.", sagte ich zu ihnen

Bebop: "So! Und während wir fahren, könntest du, Rocksteady, uns noch einiges erklären.", begann ich dann das Gespräch und schaute ihn im Rückspiegel nachtragend an. "Warum hast du nie erwähnt dass du eine Tochter hast? Ist das auch der Grund warum du dir diese Eiskunstläufe rein gezogen hast. Weil Viktoria zu sehen war?",wollte ich wissen und zog eine Augenbraue hoch. Da waren wir jetzt seit Jahren Partner und erwähnte noch nicht einmal dass er ein Kind hat. Was um alles im der Welt war los mit ihm?

Donnie
Zustimmend nickte ich und mit dem Buch im Schlepptau verließen wir das Museum ebenso still und heimlich wie wir es betreten haben. ,,Um die Uhrzeit ist er bestimmt in seiner Wohnung.", meinte ich zu den anderen. ,,Ich hoffe nur, dass er uns auch wirklich weiterhelfen kann!"

Kaji Skellington: Es bewegte sich und entfernte sich von uns. Die Präsenz des Buches war für unsere noch ungewohnten, wiedergewonnenen Kräften nur schwach zu spüren, doch ich fühlte es wie das Blut, das einst durch meine Adern rann. Und auch Shiori spürte es. Mit wutverzerrtem Gesicht trat sie ais ihrer Schattenwolke hervor und richtete den Blick auf den Horizont. ,,Diese widerwärtigen, niedrigen Sterblichen haben das Buch! Oh, ich werde sie niederbrennen, bis nichts weiter als Asche von ihnen übrig ist!" Mit erhobenen Klauen, in denen blaue Flammen aufloderten, wollte sie losstürzen, aber ich hielt sie fest. ,,Zähme dich, geliebte Freundin. Es bleibt Zeit genug!"
,,Aber wenn sie das Buch zerstören, können wir unsere Genossen nicht zu uns rufen!" Ihre tiefsinnigen, saphierblauen Augen funkelten mich missbilligend an.
,,Sie haben keine Ahnung, wie man es zerstört. Und bis dahin bleibt dir genug Zeit, sie aufzuspüren, Shiori. Noch bin ich zu schwach, doch bald wird die Welt unsere Rache zu spüren bekommen." Sie senkte den Kopf ehe sie sich in schwarze Rauchschwaden aufzulösen begann. ,,Ja, mein Meister."

Steranko: Ausweichend blickte ich aus dem Fenster auf die schwach beleuchtete Straße. Mir war klar, dass diese Frage noch kommt, doch ausgerechnet jetzt... Es war wohl ein Fehler, mich mit meiner Vergangenheit zu konfrontieren, doch ich konnte nicht dagegen ankämpfen. Vor allem nicht jetzt, wo sie so nahe war und doch so weit weg wie nie zuvor. Ich wusste, dass keine Möglichkeit bestand, wieder in ihr Leben zu treten. Vor allem nicht jetzt, als dieses... Nashorn-Bestienvieh. Doch trotzdem hatte ich sie über die Jahre nicht vergessen. Meine geliebte Tochter! Mein Blick verhärtete sich. ,,Mein altes Leben hat nichts mit meinem jetzigen zu tun, und spielt auch keine Rolle. Kurz gesagt: es geht keinem von euch was an! Wir sollen unsere Feinde besiegen und nicht über unsere Vergangenheit reden!" Ich wollte Viktoria nicht hineinziehen. Wenigstens das sollte ich als Vater auf die Reihe kriegen, wo ich doch in allem anderen versagt hatte: meine Familie schützen.

Leo
Gesagt getan! Ein paar Minuten später befanden wir uns im Shellraiser und starteten wieder. Nur irgendwie hatte ich ein komisches Gefühl bei der Sache. Aber vielleicht lag es nur an der Aufregung.

Bebop
"Aber Rocksteady, Kumpel, wir sind sich Freunde. Ich dachte wir hätten keine Geheimnisse voreinander. Ich meine ich habe sie gesehen und sie sieht dir schon etwas ähnlich.", meinte ich dabei.

Donnie
Es dauerte einige Minuten, bis wir bei Kurtzman eintrafen. Mit hämmernden Herzen parkte ich das Fahrzeug und stellte den Motor aus. Ich konnte nur hoffen, dass Jack uns wirklich weiterhelfen konnte, andernfalls waren wir wirklich aufgeschmissen. Zumindestens lange genug, bis diese Wesen ganz New York City zerstört haben könnten. Auch Raph sprach meine Bedenken laut aus. ,,Hoffentlich kann Kurtzman uns wirklich was darüber sagen, sonst werden wir diese Schattendinger wohl oder übel selbst fragen müssen, was sie hier wollen." ,,Eine andere Alternative gibt es nicht.", erwiderte ich, stieg mit den anderen aus und fand mich gemeinsam mit ihnen kurze Zeit später auf dem Dach wieder. Vorsichtig kletterte ich auf das Fenstersims zu seinem Zimmer und hämmerte ein geheimes Klopfzeichen an die Fensterscheibe, welches wir uns vor geraumer Zeit zusammen ausgedacht haben.

Steranko: Auch seine Hartnäckigkeit habe ich in Kauf genommen, und obwohl ich es nicht besser von ihm kannte, ging er mir allmählich auf die Nerven. Ich wollte, dass sie Viktoria in Ruhe ließen, noch wusste ich nicht, wie weit sie in der Sache verwickelt war. Immerhin war sie tatsächlich in Begleitung des Turtles im Museum, auch wenn dass nur ein dummer Zufall sein konnte. Auf alle Fälle würde ich ihm nichts preisgeben. ,,In jeder Freundschaft gibt es Grenzen, und meine Vergangenheit hat dich weder zu meiner Menschenzeit irgendetwas angegangen, noch tut sie das jetzt! Shredder hat uns einen Auftrag gegeben und allein den müssen wir jetzt ausführen! Ich habe jetzt genug von dem Thema, Genosse Bebop! Also schweig endlich!"

Kurtzman
Gerade hatte ich noch nach Ariella gesehen die tief fest gerade schlief, als ich das altbekannte Klopfzeichen erkannte. Das konnten nur die Turtles sein. Wer sonst würde mir einen Besuch abstatten wollen, als die Turtles selber. Mit einem breiten Lächeln auf den Gesicht ging ich zum Fenster und öffnete es. "Ah. Die Turtles. Welch eine Überraschung.", sagte ich hocherfreut und bat sie einzutreten.

Bebop
Betroffen und eingeschnappt zugleich wandte ich mein Blick wieder zur Straße und sagte nichts mehr. Pah! Wenn er jetzt einen auf dicke Hose macht, dann habe ich echt kein Bock mehr mit ihm zu reden.

Donnie
Schnell kletterten wir sechs durch das Fenster ins innere seiner Wohnung. Unmengen an Blättern, Zeitungen und Notizen hafteten an der Mauer, Pinnwänden oder lagen lose auf dem Boden herum. Kurz eigentlich das altbekannte Durcheinander von Jack Kurtzman. Ich erinnerte mich, als ich mit April das letzte mal hier war. Damals war Casey von dem Krathatrogon verschlungen worden und er hatte uns mit seinen Beobachtungen und Infos über den riesigen Alienwurm ein ganzes Stück weitergeholfen. War nur zu hoffen, dass er es auch diesesmal konnte. ,,Mir und meinen Brüdern tut es Leid, sie um diese Uhrzeit noch stören zu müssen, Jack, aber es ist wirklich wichtig!", begann ich gleich ohne lange um den heißen Brei herumzureden und hielt ihm das Buch entgegen. Seine Augen weiteten sich. ,,Oh! Wie um... alles in der Welt ist das möglich?" Wie hypnotisiert nahm er mir das Buch aus der Hand. ,,Wahrhaftig! Die Chronik der Schattenflüsterer! Wie konntet ihr daran kommen?"

Steranko
Er war beleidigt, dass merkte ich gleich, als er nun endlich den Mund hielt und nicht weiter bohrte. Auf der einen Seite hatte ich ein minimal schlechtes Gewissen, da Bebop mit der Zeit wirklich ein guter Kumpel für mich geworden war, doch das konnte ich selbst ihm nicht anvertrauen. Wir fuhren noch eine Weile dahin, dann waren wir beim Museum angelangt. Bebop blieb vor dem mit Absperrband verhängten Gebäude zu stehen und Bradford streckte als erster seinen Kopf aus dem Fahrzeug. Eine Weile schnupperte er in der Luft, dann erklärte er: ,,Ich rieche... Turtles! Sie waren zweifelsohne hier, jedoch verflüchtigt sich ihr Geruch allmählich. Sie sind in Bewegung! Und ich gehe jede Wette ein, dass sie die Chronik bei sich haben!"

Tiger Claw
"Verdammt!", fluchte ich und ballte die Pfote zur Faust. Die Turtles waten wieder mal uns einem Schritt voraus und hatten auch das Buch bei sich. Und ihre Fährte konnten wir auch nicht mehr aufnehmen, da sie schon länger weg waren. Ich schloss mein Auge, um dann zu sagen: "Lasst uns trotzdem nochmal im Museum umsehen. Vielleicht finden noch ein laar Informationen oder Hinweise.",meinte ich dann und stieg leise aus dem Wagen.

Leo
Und dann erzählte ihm die ganze Geschichte. Von Tori, wie er mit ihr ins Museum eingeschlichen ist, dann von TC und den anderen überrascht worden war und den Brand auslösten und schließlich wie Casey das Buch wieder gefunden hatte. Kurtzman hörte aufmerksam zu, stellte jedoch noch keine Fragen, während er erzählte. Als Donnie dann die Geschichte beendet hatte herrschte erstmal Ruhe und keiner sagte erstmal was. "Also...da muss ich wirklich sagen dass ihr aufregende Abenteuer erlebt, wisst ihr das? Aber kommen wir jetzt zum Buch.",meinte er. Mit verschränkten Armen fragte ich: "Dann klären Sie uns mal auf Jack."

Bradford
Da er als Big Boss die Anweisungen gab, folgten wir anderen ihm, wobei Xever sich immer wieder ängstlich umsah, als hätte er Angst, dass seine verrücktgewordene Ex-Freundin mit den Flammenhänden ihn von irgendwoaus anspringen könnte. Im Museum suchten wir eine Weile. An der Stelle, an der wir das Buch zuletzt gesehen hatten, und auch in all den anderen Ausstellungsräumen. Aber wie ich gesagt hatte, war es nirgendwo mehr zu finden. Wütend knurrte ich. ,,Was habe ich gesagt? Es ist weg!"
,,Und was machen wir jetzt? Shredder wird uns den Kopf abreißen, wenn wir ohne zurückkommen!", erwiderte Zeck und schlug die Hände über den Kopf zusammen. Ich sah mich um. ,,Wenn ihr Geruch noch nicht ganz verweht ist, haben wir eine Chance, herauszufinden, wo sie sind!", schlug ich vor.

Donnie
Er nickte kurz, und hielt uns das Buch dann wieder entgegen, sodass jeder einen Blick auf das Siegel werfen konnte. ,,Dies ist das nendai-di kage sasayaki. Die sogenannte Chronik der Schattenflüsterer!"
,,Was oder wer genau sind diese Schattenflüsterer?", wollte Mikey wissen.
,,Uralte, japanische Wesen, die es vor tausenden von Jahren gab. Es ist so gut wie nichts über sie bekannt, da ihre Existenz wie jede Art von übernatürlichem Leben umstritten ist, doch dieses Buch ist der unwiederlegbare Beweis! Laut einer alten Legende waren die Schattenflüsterer Diener der irdischen Lebewesen unserer Welt. Sie wandelten zwischen Diesseits und Jenseits umher, um die Lebenden von all dem Unheil zu schützen, und um die Toten sicher in die Unterwelt zu geleiten. Sie verfügten über ungeheuere Kräfte, denn ihre Gegner waren mächtig. Jahrhunderte lang waren sie loyal, dienten der Menschheit treu. Doch dann..."
,,Was geschah dann?", wollte Raph wissen. Kurtzman stockte. ,,Im Laufe der Zeit... begannen die Menschen, sich vor ihrer Macht zu fürchten. Würden die Schattenflüsterer den Sterblichen nicht mehr dienen wollen und einen Krieg anzetteln, würden sie diesen zweifelsohne gewinnen und die Welt ins Chaos stürzen. Ebensolche Befürchtungen hatten die Gutwesen und die Schlechtwesen. Die Engel wollten die einzigen himmlischen Mächte bleiben und die Dämonen von ihren Erzfeinden, von denen sie bekämpft werden, befreit werden. Daher entschlossen sie sich, einen gemeinsamen Bann auszusprechen." Er blätterte eine Weile in dem Buch und zeigte uns dann einige Seiten aus Pergamentpapier, die mit krakeliger, roter Schrift beschrieben waren. ,,Dieser Fluch wurde aus dem gemischten Blut von Engel, Dämon und Mensch niedergeschrieben und von den hohen Rat der himmlischen Wesen ausgesprochen. Die Schattenflüsterer wurden in die Unterwelt verbannt, wo sie auf ewig verweilen und niemals wieder Schäden anrichten sollten."

Mikey
Ich schüttelte mich. "Mann! Da krieg ich ja glatt ne Gänsehaut.",meinte ich, rieb mir über die Oberarme und machte einen Schritt rückwärts, als ich plötzlich auf etwas weichem trat. Ich erschrak, verlor den Halt und fiel der Länge nach, mit einem Aufschrei, hin. Ich setzte mich auf und rieb mir über das Hinterteil. "Hast Du dir weh getan, Mikey?",fragte mich Leo. Ich schüttelte den Kopf. "Nein, mir geht es gut.",winkte ich ab. Dann stutzte ich kurz. "Hey, Moment! Bin ich nicht auf was getreten?",fragte ich und starrte auf die Stelle auf die ich getreten bin und bemerkte mit Schrecken dass ich auf eine Katze getreten bin. "Ah! Oh Nein! Eine Katze!",sagte ich und rutschte auf allen Vieren auf sie zu. Vorsichtig hob ich sie hoch und begutachtete sie. "Es tut mir so leid.",sagte ich zu ihr. Die Katze miaute leise, schien aber unverletzt zu sein. Ich atmete erleichtert auf. "Oh ein kleiner schwarzer Fellknäuel",bemerkte ich dann entzückt und lächelte. "Ach wie süß! Sorry nochmal.",sagte ich zu ihr und drückte der Katze ein Luss auf die Nase. Die Katze aber fand das nicht lustig denn sie fauchte und kratzte wie wild auf mein Gesicht. Nochmals erschrocken wandte ich mein Gesicht von ihr. "Ey, lass das! Du kannst mich doch nicht so kratzen.",sagte ich mahnend zu ihr. "Mach dir keinen Kopf Michelangelo",sagte Kurtzman. "Luna ist etwas kratzbürstig, aber ist eine liebe Katze.",erklärte er. "Habe ich schon mitgekriegt.",meinte ich trocken und schaute wieder auf die Katze herunter. Verwundert bemerkte ich dass sie ein Pflaster auf der Stirn hatte. "Wieso hast du denn ein Pflaster auf der Stirn?",murmelte ich leise. "Warte, das haben wir gleich.",fügte ich hinzu und machte es ihr ab. Doch hielt ich inne. Auf der Stirn der Katze war ein merkwürdiger Fleck zu sehen. Er hatte die Form eines Halbmond und wirkte sehr geheimnisvoll. Mit einem großen Sprung löste sich die Katze aus meinen Armen und verharrte kurz vor der Tür und starrte uns an lange an. Dann verschwand sie in ein anderes Zimmer. Okay....das war etwas merkwürdig gewesen. Ich stand auf und wandte mich wieder den anderen zu. "Also...zu den Schattenwesen nochmal. Die sind aber jetzt freigesetzt worden und können wieder Schaden anrichten. Wie sollen wir es schaffen die zurück in die Unterwelt zu verbannen?"

Tiger Claw
"Das klingt schon vielversprechend.",meinte ich und nickte ihm zu. Augenblicklich begann Razar in der Luft zu schnüffeln, vor kurz links ab um dann wieder nach rechts zu gehen. Gespannt sahen wir ihn zu.

Bradford
Lange brauchte ich nicht, dann hatte ich eine Spur. Zwar auch schon ziemlich schwach, aber sie sagte uns, wohin sich die Reptilien verzogen haben. ,,Leute, Ich hab's!", rief ich und deutete mit meiner Klaue in die Richtung. Während die anderen schnell zum Van zurückkehrten und anließen, sprang ich schon mal voraus, um ihnen den Weg zu weisen. Diesen kleinen drèckigen Turtles würde es diesmal nicht gelingen, Shredder und uns in die Quere zu kommen!

Donnie
Kurtzman blickte uns entsetzt an. ,,Du meinst, sie konnten aus dem Buch entkommen? Du meine Güte... wie viele sind es?" April, die die Wesen von Anfang an gespürt hatte, antwortete: ,,Es sind zwei.Offenbar... haben sie das Buch wie ein Portal genutzt, als es dich durch das Feuer im Museum irgendwie entzündet hat. Wir haben sie mit eigenen Augen gesehen!" Jack wirkte auf einmal kreidebleich. Seine Hände, in denen er das Buch hielt, begannen unwillkürlich zu zittern. ,,Jack, was ist denn?", wollte ich wissen, da ich spürte, dass irgendetwas nicht stimmte. Er schluckte. ,,Dann... werden sie bald kommen! Wenn es wirklich so war, wie ihr gesagt habt, dann brauchen sie das Buch, um den Rest ihrer Arme herauf zu beschwören, und..." In diesem Moment stieß April einen spitzen Schrei aus und hielt sich mit vor Schmerz verkrümmten Körper den Kopf. ,,Ich... ich spüre etwas...", presste sie mit zittriger Stimme hervor. Im nächsten Moment erschien ein gleißend helles Licht vor dem Fenster, gefolgt von einem ohrenbetäubenden Knall. Erschrocken gingen wir in Deckung, als Steinbrocken der Wand und Splitter vom Fenster durch die Gegend flogen und wir von dem hellen Schein, der den Raum flutete, geblendet wurden. Als ich es wagte, aufzusehen, traute ich meinen Augen nicht. An der Stelle, wo das Fenster war, durch welches wir gekommen waren, klaffte nun ein riesiges Loch in der Wand. Und in dessen Mitte schwebte eine vom blauen Licht umgebene, schwarze Gestalt mit markantem Hut und unheilvoll glühenden blauen Augen. Es war eine der Wesen, die wir vorhin am One World Grade Center gesehen hatten! Lautlos wie ein stehender Falke in der Luft schwebte sie näher, bis ihre Füße auf dem Boden aufsetzten. Das Leuchten um sie herum nahm etwas ab und jetzt konnte jeder von uns erkennen, dass es sich um eine großgebaute, schlanke Katze handelte. Ihr Blick blieb sogleich an dem Buch in Kurtzmans Händen hengen und ihre Augen verengten sich. ,,Ihr habt wohl geglaubt, ihr niederen Sterblichen könnt die Chronik vor mir verbergen. Aber nun haben die Spielchen ein Ende!" Angriffslustig zog sie eine dünnes, gebogenes Schwert hinter ihrem Rücken hervor und hielt es uns bedrohlich entgegen. ,,Gebt mir das Buch lieber freiwillig, oder ich werde es mir gewaltsam holen!"

Tiger Claw
Eilig stiegen wir in den Van und Bebop gab sofort Gas, nachdem Razar in die gezeigte Richtung lief. Dieses Mal würden sie uns nicht entkommen. Darauf wette ich. Das Buch würde bald uns gehören.

Leo
Ich zog meine Schwerter hervor und stellte mich schützend vor Kurtzman und dem Buch. "Wenn du an das Buch heran willst, dann musst du erst an uns vorbei.",meinte ich mutig, während meine Brüder, Casey und April auch ihre Wàffen hervorzogen und sich ebenfalls zu mir gesellten um Kurtzman mit dem Buch zu beschützen.

Ariella
Von dem lauten Knall geweckt, stand ich schlaftrunken auf. Was war das denn für ein Lärm mitten in der Nacht? Konnte man nicht einmal in Ruhe schlafen? Müde ging ich zur Tür um zu sehen was Jack schon wieder Angestellte hatte. Doch als ich die Hand gerade auf die Türklinke legen wollte, hörte ich eine Stimme neben mir. "Geh da bloß nicht rein, Ariella." Ich wandte den Kopf und entdeckte vor meinem Füßen Luna, meine treue Begleiterin und Hauskatze. Verwirrt runzelte ich die Stirn. "Warum denn?",fragte ich sie und öffnete die Tür einen kleinen Spalt. Als ich hineinlinste, traute ich meinen Augen kaum. Mitten im Zimmer stand Jack. Er hatte ein Buch im Arm und hielt es an sich gepresst als hänge sein Leben davon ab. Und um ihn herum standen....Die Turtles und ihre zwei Menschenfreunde. Mein Herz begann schneller zu schlagen an, als schließlich mein Blick an Raphael hängen blieb. Er war hier! Ich konnte es kaum glauben. Doch als ich seinem Blick folgte und die Richtung starrte, drohte mir das Herz stehen zu bleiben. Das Fenster war vollkommen vernichtet und vor dem großen Loch stand eine gekleidete, merkwürdig aussehende Frau und hielt ein Schwert. Ich wusste zwar nicht wer sie Ist, aber sie versprühte eine Aura die das absolute Böse in Person zeigte. Ich erschrak. "Wir müssen was unternehmen, Prinzessin.",flüsterte Luna zu mir. Ich nickte zustimmend und wandte mich zu ihr. "Luna, kauf schnell nach unten und warne Slash. Sag den Mutanimals dass die Turtles Hilfe brauchen und Jack in Gefahr ist. Ich bleibe hier und werde das ganue noch etwas beobachten.",befahl ich ihr. "Wie Ihr wünscht, Prinzessin.",antwortete Luna und eilte davon. Ich wandte mich wieder dem Geschehen zu. Die anderen waren schon in Angriffsposition und warteten nur darauf anzugreifen. Ein Schauer lief mir über dem Rücken. Ich konnte erst helfen, wenn meine Freunde hier waren. Vorerst war es besser sich noch nicht zu zeigen, denn sonst wäre es umsonst gewesen.

Casey
"Ihr legt es also wirklich darauf an?", fragte die Katze mit drohendem Unterton in ihrer Stimme, während ihre zu Schlitzen verengten Augen und teuflisch anfunkelten. Zugegeben: So etwas wie sie sah man echt nicht alle Tage, dennoch war sie in meinen Augen nicht unbedingt so, wie man sich einen Schattenflüsterer vorstellt. Für mich war sie nur eine weitere dieser durchgeknallten Mutánten-Freaks, die in einen blauen Farbeimer gefallen ist. Und die es selbst unbedingt darauf anlegte, von uns das Fell über die Ohren gezogen zu bekommen. Selbstsicher zog ich mir die Hockey-Maske ins Gesicht und klopfte zweimal stark mit dem Schläger auf den Boden. "Du bist es eher, die es darauf anlegt, ein paar auf die Pfoten zu kommen, Miezekäääääätzchen!!!"

Raph
Casey konnte seinen Konterer gar nicht erst zu Ende sprechen, denn auf einmal schleuderte die Mutántin so schnell dass man mit dem Schauen nicht mitkam eine zweiläufige Kette in seine Richtung. Diese wickelte sich um seinen Arm und im nächsten Moment wurde er mit einem Ruck nach vorne gerissen. Der Eishockeyschläger glitt ihm dabei aus der Hand. Dann beförderte sie ihm mit einem brutalen Tritt über die Kante vom Loch, wo Kurtzmans Wohnung endete, und er stürzte in die Tiefe. "CASEY!!!", schrie ich erschrocken aus, ehe mein Schock in Wut umschlug. Na warte! Diese Schlange konnte jetzt was erleben! Mit einem Aufschrei stürmte ich auf sie zu, um sie mit meinen Sais auszuschalten, doch dann verschwand sie plötzlich in schwarzen Nebel und meine Sais schlugen ins Leere. Doch kaum hatte ich mich verwirrt umgedreht, um zu sehen, wo sie abgeblieben war, stand sie wie aus dem nichts hinter mir. Das nächste, was ich spürte, war ein höllischer Schmerz auf meinen Schläfen, als sie mir ihre Faust mit einer so ungeheuren Wut in die Frésse haute, wie ich es noch von keiner Frau und allgemein überhaupt niemanden erlebt hatte! Benommen und mit brummenden Schädel sah ich vom Boden aus, mit welchem ich gleich darauf Bekanntschaft gemacht hatte, wie sie sich mit erhobener Klinge meinen Brüdern zuwandte. Aus dem Augenwinkel meinte ich, eine weitere Gestalt an der Tür zu sehen, doch vor meinem Augen verschwamm alles und ich merkte, wie ich das Bewusstsein verlor.

Razhar
Die Spur wurde immer stärker! Voller Euphorie rannte ich schneller voran während ich gleichzeitig darauf achtete, meine Genossen nicht abzuhängen. Diesmal würden wir sie in Stücke zerreißen! Das hier durften sie uns nicht vermasseln, sonst würden wir bei Shredder endgültig unten durch sein! Und obendrein noch ziemlich tot!

Meghan ChaseIn meiner Drachengestalt flog ich
ausgelassen über die Dächer der Stadt. Das also wird ab sofort mein neues Zuhause sein. Wahnsinn! Wenn die Menschen jetzt wüssten dass über ihren Köpfen ein waschechter Drache flog, würden sie bestimmt aus dem Staunen nicht mehr herauskommen. Ich lächelte in mich hinein. Zum Glück würde das aber niemals passieren, weil ich sowieso als Mensch unter ihnen laufen würde. Mal sehen was mein neues Leben so bringen würde.

Gerade wollte ich umdrehen und zurück fliegen, als ich unter mir einen lauten Knall hörte. Erschrocken hielt ich inne und schaute hinunter. Jemand ist in ein Haus eingebrochen und ich hörte lautes Geschrei. Im nächsten Moment wurde ein Junge mit schwarzen Haaren und einer Hockeymaske aus dem Fenster rausgeschleudert und fiel. Alarmiert spannte ich die Flügel an und flog im Sturzflug in die Tiefe. Ich musste ihn retten, sonst ist er mit Sicherheit tot. Ich kam ihm näher und näher und schließlich war ich so nah dass ich ihn mit meinen Fangzähnen an der Kapuze seines Pullis erwischen konnte. Nachdem er endlich gerettet war, zügelt ich mein Tempo und schrumpfte etwas um nicht noch mehr Schäden zu bringen. Sanft ließ ich ihn auf den Bürgersteig landen und ließ ihn los. Er drehte sich langsam um und starrte mich großen braunen Augen an. Ich erwiderte seinen Blick furchtlos und musterte ihn gleichzeitig auch misstrauisch. Es war das erste Mal dass ich einem Menschen so nah war. Nur konnte ich nicht beschreiben oder sagen was in seinem Kopf vorging. "CASEY!",hörten wir dann eine Stimme. Ich knurrte leise und erhob mich wieder in die Luft. Zeit einen Abflug zu machen, bevor mich noch jemand sieht. Einmal nickte ich ihm zu und flog wieder von dannen. Gerade noch rechtzeitig, denn da tauchten auch schon vier weitere merkwürdig aussehende Gestalten zu ihm.

Ariella Tularyn
"RAPHAEL!",schrie ich entsetzt und riss die Tür auf. Ich konnte mich jetzt nicht länger verstecken. Sofort wandten sich alle Blicke zu mir. Wütend sah ich dieses Katzenwesen an und ballte die Hand zur Faust. "Hey Du! Pass ja auf was du machst, oder ich werde dich bestrafen.",sagte ich. "Ariella!",rief Jack besorgt und erschrocken zugleich. Doch das Wesen lachte nur und wandte sich an mich. "Ach Ja? Du und welche Armee?",sollte sie wissen und schleuderte ihre Kette auf mich zu.

Leo
"Nein!!!!",rief Ich, nahm Anlauf und riss sie gerade noch rechtzeitig zur Seite. Die Kette verfehlte ihr Ziel. Unsanft landeten wir auf den Boden. Mit Nähe rappelte ich mich hoch und schaute auf sie herab. Mit klopfenden Herzen musste ich feststellen dass es sie war. Das Mädchen auf der Party. Ariella! "G-geht es dir gut?",fragte ich sie. Sie war unverletzt und nickte bestätigend. "Ja. Dank deines vollen Körpereinsatzes.",bemerkte sie und lächelte, trotz der misslichen Lage in der wir uns befanden, mich frech an. Ich errötete leicht und stand schließlich schbell auf. "Gu-gut zu wissen.",stammelte ich hervor und drehte mich um, ehe ich kurz zu ihr sagte: "Bleib du hier. Wir kümmern uns um sie!" Dann zog ich meine Schwerter wieder hervor und kehrte zurück in den Kampf.

Casey
Okay, vielleicht hatte ich den Mund auch ein kleiiines bisschen zu voll genommen. Immerhin war klar, wie ernst es die Katze meinte. Das merkte ich spätestens dann, als sie mich aus der Dachgeschosswohnung trat und ich meinen sicheren tot entgegenfiel. Ich tat also das, was wohl jeder Mensch in den letzten Sekunden seines Lebens getan hätte, und schrie was das Zeug hält. Gleichzeitig gelobte ich mir, im nächsten Leben niemals wieder zu vorlaut zu sein. Ich schloss die Augen und wartete, bis bei mir die Lichter ausgingen. Doch plötzlich spürte ich einen kräftigen Ruck durch meinen Körper gehen, und dass ich aufgehoben wurde. Verwundert blinzelte ich mit einem Auge um zu sehen was es war. Zunächst dachte ich, ich wäre schon zu einem Engel geworden und auf den Weg in den Himmel . Doch dann realisierte ich, dass mich etwas mit dem Maul durch die Lüfte trug. Und zwar ein Drache! Ich war zu geschockt, um irgendetwas zu sagen oder auch nur zu schreien, starrte nur mit offenem Mund das riesige Reptil an. Doch im nächsten Moment ging er runter, setzte mich auf der Straße ab und erhob sich dann wieder. Kurz darauf war er wieder verschwunden. Verwirrt blickte ich dem majestätischen Tier nach. Wow! Das war ja... der Wahnsinn! Ich wurde von einem echten Drachen gerettet! Erst diese Höllenwesen, jetzt ein Drache... wie verrückt wurde das hier noch?
Plötzlich hörte ich meinen Namen rufen und drehte mich um. Hinter mir kamen die Mutanimals angerannt und vor mir zum Stillstand. ,,Casey, was ist los? Wollte Slash mit sorgenvolle Stimme wissen. ,,Wir hätten, dass ihr in Schwierigkeiten steckt, und...", weiter kam er nicht, denn plötzlich hörten wir einen Schrei von oben und sahen, dass nacheinander Mikey und dann April aus dem Loch gesegelt kamen. Leatherhead könnte Mikey gerade noch auffangen, während Aprils Fall von Rockwell mit seinen mentalen Kräften abgebremst wurde.

Mikey
"Danke Leatherhead.",bedankte ich mich bei meinem großen Freund und war erleichtert dass die Mutanimals jetzt aufgetaucht sind. "Das nenne ichRettung in letzter Minute.",sagte ich dabei noch und sah wieder hinauf zum Fenster.

Leo
Verdammt! Sie hatte Mikey und April aus dem Fenster geworfen, dass nur noch Ich, Donnie, Ariella und Kurtzman übrig waren. Raph hatte immer noch das Bewusstsein verloren und rührte sich nicht. Mein Blick ging zu Donnie.
"Donnie, bring Kurtzman und das Buch in Sicherheit. Ich werde sie solange aufhalten.",rief ich. "Das kannst du nicht tun.",rief Ariella mir zu, während sie sich um Raph kümmerte. "Du kannst es nicht alleine mit ihr aufnehmen. Sie ist viel zu stark.",fügte sie hinzu. Doch ich meinte nur: "Das ist mir egal. Die Hauptsache besteht nur darin euch zu beschützen. Also verschwindet von hier. Schnell!"

Donnie
Auf der einen Seite hatte er recht. Wir mussten Kurtzman und Raph in Sicherheit bringen, da diese im Moment am stärksten gefährdet waren. Doch wenn Leo alleine bleiben würde, würde ihn diese Irre mit Sicherheit in der Luft zerreißen. Ich überlegte hin und her, doch da stürzte Leo sich bereits auf die Schattenflüsterin und sein Schicksal war gefällt. ,,Kommen Sie, Jack, wir müssen Sie und Raph hier raus bringen!" Mit vereinten Kräften zogen er, das fremde Mädchen und ich den bewusstlosen Raph nach oben und versuchten, ihn aus dem Zimmer in den Flur zu schleifen.

Shiori
Ich sah, dass sie fliehen wollten, musste aber wohl oder übel den Schlägen des Turtles ausweichen, der wohl sowas wie ihr Anführèr war. Er hatte wirklich großen Mut, und auch seine Schläge wirkten von einem großen Talent als Krieger, waren den meinen jedoch trotzdem unterlegen. Wütend parierte ich seine Schläge mit meinem Schwert und nutze meine Kräfte, um mich in meine Schattenfestalt zu transformieren. So konnte er auf mich einstechen, wie er wollte, er konnte mich nicht verletzen. Als ich mit einem bösen Lachen näher kam, war er verunsichert. Das nutzte ich, um ihn einen Schlag in den Magen zu verpassen, der ihn gegen die Wand befördert, an dessen Boden er benommen liegen blieb. ,,Und ihr", wandte ich mich den Flüchtenden zu, ,,werdet nirgendwo hingehen!" Mit einem Aufschrei schleuderte ich eine Feuerkugel zwischen ihnen und der Tür, welche sich zu einer lodernden Feuerwand ausbreitete und uns alle umkreiste.

Razhar:
Endlich waren wir dort angelangt, wo wir hinwollten. Hier war ihr Geruch am stärksten. Ich lächelte, während die anderen hinter mir im Van auftauchten. Doch sogleich erstarb mein Lächeln wieder als ich sah, wer noch da war. ,,Ich glaube, da hatte jemand die selbe Idee wie wir!", rief ich den anderen zu.

Ariella
Erschrocken sprang ich zurück, als wir vom Feuer umzingelt wurden. Der Ausgang nach draußen, war versperrt. Ich wirbelte um meine eigene Achse und blieb vor der Fremden stehen, die sich langsam und mit einem gruseligen Lächeln uns näherte. "Jetzt könnt ihr mir nicht entkommen.",säuselte sie mit zuckersüßer Stimme und streckte den Arm nach und aus. Sie wollte das Buch! Aber dass würde ich nicht zulassen. Schützend stellte ich mich vor Donnie, Jack und Raph und sah ihr mutig in die Augen. Wenn sie einen Kampf haben wollte, dann sollte sie ihn aich kriegen. Sie war schließlich nicht die einzige die magische Kräfte besaß. "Du wirst das Buch nicht bekommen.",rief ich zu ihr. Aber sie lachte hämisch. "Wage es ja nicht, gewöhnlicher Mensch." Doch ich verzog Mine und begann außen herum zu glühen, während ich sprach. "Ich bin alles andere als gewöhnlich. Ich besitze ebenfalls große Macht. Und ich werde....",sprach Ich und glühte umso heller. "....nicht zulassen dass du ihnen erneut was antust!"

Leo
In diesem Moment als sie dass sagte, leuchtete sie noch stärker als zuvor und hüllte uns alle ein. Ich schloss die Augen und spürte wie die Energie in meinen Körper floss. Dieses helle unglaubliche Licht! Es...Es fühlte sich so warm an. Und ich hatte mit einem Mal das Gefühl viel stärker zu sein als jemals zuvor. Ich öffnete die Augen und sah hinüber zu den anderen und ging langsam auf sie zu. Erstaunlicherweise fühlte ich keinerlei Schmerz mehr und die Erschöpfung war wie weggeblàsen. Als ich endlich bei Ihnen angekommen war, kniete ich mich zu Raph und legte meine Hand auf seine Schulter. Er wurde genau wie ich und Donnie und Kurtzman von diesem Licht eingehüllt. Seine Verletzungen verschwanden und blasses Gesicht bekam wieder Farbe. Schließlich öffnete er die Augen. Ich lächelte ihn an. "Willkommen zurück, Bro.",sagte ich zu ihm und wandte mein Blick wieder zu Ariella die immer noch hell erstrahlte wie ein Stern.

Mikey
"Wir müssen da unbedingt wieder rein!",sagte ich gerade zu den anderen und deutete auf das Loch. "Meine Brüder brauchen mich. Ich darf sie nicht hängen lassen.",fügte ich hinzu und ballte die Hände zur Faust. Leatherhead wollte was erwidern. Doch er hielt inne und starrte mit offenen Maul nach oben. Ich folgte seinem Blick und bemerkte erst jetzt dass ein gleißend helles Licht aus Kurtzman's Wohnung erstrahlte. Es war so hell dass ich die Augen kurz schließen musste. Hinter mir hörte ich Leatherhead sagen: "Slash. Ist dass...." "Ja. Das ist Ariella.",erwiderte er nickend.

Tiger Claw
Ich hielt den Wagen und stieg aus. Vor uns befand sich ein Bild des Chaos. Die Mutanimals standen mit der kleinen Rothaarigen, den Möchtegernschläger und der Nervensäge von Turtle vor der Wohnung von Jack J. Kurtzman und starrten nach offen. Ein Fenster war zerbrochen, dichter schwarzer Rauch quoll hervor und die Flammen jüngeren wie Schlangen daraus empor. Es war ein Anblick des Grauens. "Was....Ist nur geschehen?",murmelte ich tonlos hervor. Fishface wusste die Antwort sofort, denn er sagte panisch: "Das ist Shiori. Sie hat die Turtles vor uns ausfindig gemacht und holt sich jetzt das Buch. Dios mios. Sie wird uns vernichten. Sie wird uns alle vernichten."

Antworten

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Re: Mobile Version

von admin am 04.09.2019 13:10

Also an meinem Handy funktioniert eigentlich alles, was ist denn das Problem?

Antworten
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