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Re: What if you meet the right person, but at the wrong time? | RPG with Pads
from Lara on 06/10/2022 10:50 PMIvory Montgomery
Ich hatte mein Glas auf dem Tisch abgestellt und hörte Josh aufmerksam zu. Meine Hände lagen auf meinen Beinen, welche übereinander geschlagen hatte. Als er von dem Schuss erzählte, den er abgegeben hatte, musste ich unwillkürlich an den Tag denken, an dem ich meinen ersten Mord begangen hatte. Mein Vater hatte sich nie wirklich um meine Gefühle gesorgt oder darauf wie seine Welt auf mich wirken könnte. Dafür war ich ihm vermutlich nicht wichtig genug gewesen. Er hatte mich früh vorbereiten wollen, damit ich später keine Probleme machte. Eines Tages hatte er mir eine Waffe in die Hand gedrückt. Seit diesem Tag war es nicht bei einem Opfer geblieben. Ich sagte mir immer, dass ich keine andere Wahl gegeben hätte, doch das entsprach wohl nicht ganz der Wahrheit und war lediglich eine Ausrede.
Jedoch konnte ich Joshs Gefühle, seinen Schock nachempfinden. Für einen kurzen Moment wollte ich ihm dies sagen, doch ich hielt mich zurück. Ich hatte mein wahres Ich bis jetzt verborgen und dass sollte ich eventuell auch vorerst weiter tun, denn vielleicht würde es mir noch Vorteile bringen. An aller erster Stelle musste ich nämlich leider an mich selbst denken.
Trotz allem war mir bewusst, um was es bei seiner Schuld ging. Ein Leben für ein Leben. Und genau das war das Problem. Ursprünglich hatten sie wohl nur Joshs Tod gewollt, aber nachdem Kuss...warum sollten sie Josh nicht jemanden nehmen, der ihm vermeintlich am Herzen lag. Wobei sie mich dann auch in meiner Wohnung hätten töten können. Es sei denn sie wollten ihn in der Angst leben lassen, dass es jeden Tag soweit sein könnte.Â
In meinem Kopf arbeitete es und ich fuhre mir einmal mit den Händen übers Gesicht. Wie zur Hölle sollte einer von uns da wieder rauskommen. Momentan fielen mir da nur zwei Möglichkeiten ein; entweder Josh würde sich stellen, den Typen klarmachen, dass ich nicht zu ihm gehörte und somit sein Leben opfern oder wir müssten dafür sorgen, dass sie nicht mehr in der Lage wären sich zu rächen. Beides behielt ich jedoch vorerst für mich.
"Das ist hart.", war schließlich das einzige, was ich nach einer kurzen Stille hervor brachte. "Tut mir Leid für dich...das mit dem Schuss." Ich nahm mein Glas vom Tisch und leerte es mit mehreren Schlücken.
"Und hast du eine Idee oder einen Plan wie wir aus der Angelegenheit wieder heraus kommen?", wollte ich wissen, denn vielleicht hatte er sich ja auch bereits Gedanken darüber gemacht und war noch zu einem anderen Lösungsweg gekommen als ich.

Quelle
Josh Hamilton
from Pads on 06/10/2022 10:28 PMIch seufzte leise. Wie sollte ich das bloß erklären? Am einfachsten war es wahrscheinlich, ihr einfach alles zu erzählen, aber ich wollte nicht wissen, wie sie mich danach sah. Aber andererseits war mir auch von Anfang an klar gewesen, dass unsere Begegnung niemals in einer Freundschaft enden würde. Also begann ich am Anfang.Â
"Tobias kam damals mit diesem Auftrag auf mich zu. Ich wollte eigentlich nicht annehmen, da mir die ganze Sache suspekt und albern vorkam, aber es war ihm wichtig, weshalb ich eingewilligt habe. Ich wollte nicht, dass er sich Vorwürfe machen würde, dass er ihr nicht geholfen hatte.Â
Wir waren jung und naiv, was soll man machen. Jetzt haben wir nun einmal den Salat. Aber ich fang von Vorne an:Â
Tobias hatte diese Junge Frau angesprochen. Ihr Freund hatte sie vergewaltigt und danach beschuldigt, dass sie sich an ihm vergriffen hätte. Er wollte ihr unbedingt helfen, vor allem da sie schwanger war. Tobias hat mich wochenlang genervt, bis ich zugesagt habe. Ich hatte eigentlich viel zu viel anderes zu tun, ich hatte damals noch andere Verpflichtungen." Auf die ich absolut gar nicht eingehen wollte. "Und keine Zeit mich krummen Machenschaften zu widmen. Vor allem wenn es um eine schwangere Frau ging, darum hätte sich die Polizei kümmern müssen. Nicht wir. Aber wie gesagt, wir waren naiv. Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie erleichtert Tobias war, als ich zugesagt hatte. Überlegen meine Zusage zurückzuziehen kam nicht mehr in Frage. Tobias bereitete alles vor und ich musste eigentlich nur noch mitmachen. Eigentlich. Da Jessy verhindert war, musste ich auch vor Ort einspringen und konnte nicht einfach nur auf meinem Stuhl sitzen. Um das Equipment hatte Tobias sich gekümmert, ich war nur Backup und der Typ im Stuhl, der allerdings vor Ort war. Ich schaffte es, die Alarmanlage auszuschalten und es war absolut kein Problem für uns das Haus zu betreten. Wir hätten genauso gut einfach hineinspazieren können. Kennst du die Redewendung, dass etwas zu einfach ist? Genau das war es. Wir haben uns zu sehr in Sicherheit gewogen und müssen mit den Konsequenzen leben. Tobias hatte einen Safe entdeckt und sich daran gemacht, ihn zu knacken und auszuräumen. Ich musste Wache stehen, aber ich bemerkte viel zu spät, dass ihr Freund zurückgekommen war und konnte die Tür gerade noch hinter mir schließen und Tobias kurz und knapp die Lage erklären. Wir wollten fliehen, aber die Fenster waren verriegelt und ohne mein Equipment konnte ich nichts dagegen angehen. Wir waren also in diesem kleinen Raum gefangen und mussten uns überlegen, wie wir aus der ganzen Sache wieder raus kommen, unser Auftrag war uns inzwischen egal, unsere Leben waren uns lieber.Â
Aber egal wie sehr wir auch überlegten, der einzige Ausweg aus dieser Lage, war die direkte Konfrontation. Wir hatten beide Waffen dabei und würden uns verteidigen können, aber die Frage war, wie lange wir das Aufrecht erhalten konnten, da wir zu zweit waren und die anderen mindestens zu dritt." Ich machte eine kurze Pause um einen Schluck von meinem Weinglas zu nehmen und meine Gedanken zu sammeln.Â
"Die Konfrontation lief eigentlich ganz gut. Tobias schaffte es, einem der anderen ins Bein zu schießen, sodass wir uns nur noch gegen drei behaupten müssen, das ging aber nach hinten los. Ich war damals nicht besonders gut im Umgang mit Waffen und den einen, dessen Arm ich eigentlich treffen wollte, traf ich stattdessen in die Brust. Ich erinnere mich an den Rest nur noch vage, Tobias erzählte mir hinterher, dass ich in eine Schockstarre verfallen bin und er mich raus schleifen musste. Unser Glück war, dass mein Schuss, oder besser gesagt mein Treffer, unsere Gegner so sehr überrascht hat, dass wir die Gelegenheit hatten zu fliehen. Hinterher stellte sich heraus, dass ich, bei dem Glück was ich ohnehin immer habe, einen Millionärssohn erschossen hatte. Den Bruder des Freundes. Am nächsten Tag erhielt ich Drohbriefe und musste wegziehen. Ich hab es ziemlich lange geschafft unterzutauchen, aber anscheinend haben sie mich gefunden und jetzt habe ich dich auch noch mit in die ganze Sache hinein gezogen. Das tut mir ehrlich Leid."Â

Sirius Black
from Pads on 06/10/2022 10:22 PM"Ja, vermeide es zu Slughorns Treffen eingeladen zu werden.", meinte James. "Er versucht es bei mir schon die ganze Zeit und ich war einmal da, das hat mir gereicht." Ich musste Lachen. Zum Glück hatte ich mich immer erfolgreich davor drücken können.Â
"Und du darfst dich auf keinen Fall über Ms. McGonagall lustig machen, sie macht nämlich ernst.", ergänzte ich. Aber gab es ansonsten etwas, worauf man achten sollte? Sie sollte sich nicht mit den falschen Leuten anfreunden, das war klar, aber das musste sie selbst entscheiden können.Â
"Ja. Setz' dich zu uns wenn du nach Gryffindor kommst." Remus lachte, wurde aber schnell wieder ernst. "Willst du mit uns mit den Kutschen zum Schloss fahren?"Â

Re: The light in the darkness. | RPG with Pads
from Lara on 06/10/2022 10:10 PMAde Nyx
Ein Lächeln legte sich auf meine Lippen bei den Worten der Jungen. Ich musste sagen, dass es mich ziemlich beruhigte, dass auch sie an ihrem ersten Tag aufgeregt waren. Zwar waren sie damals natürlich noch ein paar Jahre jünger gewesen, als ich jetzt, aber das änderte auch nicht so viel an der eigentlichen Situation. Ich hoffte einfach nur, dass ich das alles schnell und ohne viel Aufmerksamkeit hinter mich bringen konnte. Vermutlich war es eher ungewöhnlich, dass erst im sechsten Jahr nach Hogwarts kam. Insgeheim fragte ich mich auch wie meine Eltern das geschafft hatten, aber ich wollte mir nicht zu viele Gedanken darum machen.
"Danke, das bruhigt mich echt ein wenig.", erwiderte ich lächelnd. "Habt ihr noch irgendwelche Tipps für den ersten Tag?"

Quelle
Sirius Black
from Pads on 06/10/2022 09:29 PM"Nein, ich war damals viel nervöser.", meinte Remus und stand auf um seinen Umhang anzuziehen und seinen Koffer runter zu holen. Ich war tatsächlich auch sehr nervös, vor allem da meine ganze Familie von mir erwartete, dass ich nach Slytherin komme und jetzt bin ich nur noch ein Schandfleck für den Familienstammbaum. Aber ich wollte das Ade nicht wirklich unter die Nase binden.Â
"Wir waren alle irre nervös. Du kommst in eine Kompellt andere Lernsituation und wirst dann auch noch in ein Haus eingeteilt und lernst neue Menschen kennen. Du hast jedes recht nervös zu sein.", schloss James sich Remus an

Vorhin
from Subaru on 06/10/2022 09:23 PMHabe ich mir die Assassination Classroom Openings nochmal angesehen und mich daran erinnert, wie sehr ich diesen Anime liebe und jetzt werde ich die Serie bald wahrscheinlich das dritte Mal ansehen xD ist das dann das zweite Mal rewatchen? Weil das erste Mal anschauen ja kein rewatchen war und das zweite Mal schauen war dann das erste Mal rewatchen o.o?
Omg und Noragami muss ich auch rewatchen
Mit Steins;Gate rewatchen bin ich so gut wie fertig und dann kommen nochmal Steins;Gate 0 und der Film
Re: Hinterland || RPG with Pads
from Lara on 06/10/2022 08:46 PMPhoenix Zachary Kid
"Ich mich auch.", erwiderte ich lächelnd, ehe ich nach draußen trat. "Wir sehen uns dann." Nach der Verabschiedung machte ich mich auf den Weg nach Hause, auch wenn ich eigentlich gerne noch geblieben wäre. Zumindest bei Jason, bei seinen Eltern eher weniger.
Ich brauchte eine Weile bis ich zu Hause ankam, doch da das Wetter gut war, störte mich der Fußweg nicht besonders. "Wo warst du den ganzen Tag?", donnerte mein Vater in dem Moment, als ich die Haustür öffnete. Ich presste die Zähne aufeinander während ich eintrat und dann hinter mir die Tür wieder schloss. Er war bereits in den Flur gekommen und stand zwischen mir und meinem Zimmer. Ich wusste worauf das hinaus laufen würde. Vermutlich wäre es klüger einfach das Haus wieder zu verlassen, aber das tat ich nicht. Ich würde hier vor nicht weglaufen.
"Ich war einfach unterwegs.", antwortete ich, während ich mir die Boots von den Füßen streifte. Der Geruch von Alkohol lag in der Luft.
"Unterwegs.", knurrte mein Vater. "Du solltest hier sein! Dich um deine Mutter kümmern und um den Haushalt!"
"Das tue ich immer.", erwiderte ich trocken. "Du bist der, der hier sein sollte oder zumindest solltest du dir einen Job suchen." Damit fing ich mir die erste Ohrfeige für diesen Abend ein. Mit voller Kraft traf sein Handrücken meine Wange und hinterließ eine kleine Platzwunde auf meinem Wangenknochen. Ich brauchte einen Moment um mich wieder zu fangen.
"Du gibst mir keine Befehle!", brüllte mein Vater mich an, wobei die Wort ineinander über zu gehen schienen. Er hatte wohl nicht nur ein Bier getrunken. "Du bist nur ein verzogenes Kind! Ich bin hier der Mann im Haus!"
"Ach ja? Dann solltest du dich vielleicht auch so verhalten! Was hast du denn je für diese Familie getan? Du versäufst das ganze Geld, dass du vom Staat bekommst, machst keinen Finger krum und treibst dich den ganzen Tag nur in Bars rum!", warf ich meinem Gegenüber vor, wissend welche Konsequenzen das mit sich bringen würde. Ich war bereit den Schlag abzublocken, hatte aber nicht damit gerechnet meinen Vater so sehr aufgebracht zu haben, dass er mich zu Boden warf. Über mir kniend traf sein erste Faustschlag mein Gesicht, ehe ich schützend die Hände hoch. Im Nachinein konnte ich nicht sagen wie oft er auf mich eingeschlagen hatte, ehe er endlich aus dem Haus stürmte.
Mit einem blauen Auge und einem geschwollenen Handgelenk schleppte ich mich ins Bad, um dort meine Blessuren zu verarzten. Auch wenn ich da leider bereits Erfahrung drin hatte, hatte ich noch nie so viel auf einmal einstecken müssen wie heute. Ich reinigte die Wunde an meinem Wangenknochen, kühlte mein Auge und schmierte mein Handgelenk mit Salbe ein. Kurz darauf fiel ich erschöpft ins Bett.
Am Montag war ich regelrecht froh aus dem Haus zu kommen, auch wenn ich die Schule lieber gemieden hätte. Ich hatte noch immer ein ordentliches Veilchen und auch das Pflaste auf meiner Wange machte die Wunde darunter nicht besser. Von meinem Handgelenk wollte ich gar nicht erst anfangen, meine linke Hand konnte ich vor Schmerzen kaum bewegen. Letzteres konnte ich glücklicherweise mit einem großen Hemd gut verstecken, denn die Ärmel reichten mir beinahe bis zu den Fingerspitzen.
Der einzige Lichtblick an diesem Tag war, dass Jason in der Schule treffen würde. Widerum war ich mir aber auch nicht so sicher, ob ich wollte, dass er mich so sah. Was sollte ich ihm erzählen? Sollte ich mir eine Ausrede einfallen lassen? Ihn anlügen? Ich könnte es auf die Sportler schieben, doch da er in ihrer Mannschaft war, würde sich diese Lüge wohl nicht sonderlich lange aufrecht halten. Vermutlich sollte ich das alles einfach auf mich zukommen lassen und dann spontan handeln.
Den Blick zu Boden gesenkt betrat ich das Schulgebäude, doch ich konnte regelrecht spüren wie meine Mitschüler mit hinter her gafften und auch das Tuscheln war nicht so leise wie sie vielleicht dachten.
Outfit

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Re: What if you meet the right person, but at the wrong time? | RPG with Pads
from Lara on 06/10/2022 08:18 PMIvory MontgomeryÂ
Ich strich flüchtig den Stoff meines Kleides glatt nachdem ich mich gesetzt hatte. Kurz darauf betrat Josh auch schon den Raum. Er füllte zwei Gläser und reichte mir eines davon, welches ich dankend entgegen nahm.
"Die Geschichte wie du in Kontakt mit diesen nettn Herren gekommen bist.", half ich ihm auf die Sprünge und nahm einen Schluck von dem Wein. "Warum sie nicht so gut auf dich zu sprechen sind und was genau sie von dir wollen."

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Re: The light in the darkness. | RPG with Pads
from Lara on 06/10/2022 08:12 PMAde Nyx
Ich runzelte flüchtig die Stirn bei Sirius Andeutung, sagte aber nichts weiter dazu. Statdessen warf ich einen flüchtigen Blick aus dem Fenster. Die Landschaft zog schnell an uns herüber und wir müssten wohl bald unsere Ziel erreichen. Ich spürte ein wenig Aufregung in mir aufkommen, denn immerhin hatte ich nicht wirklich annähernd eine Ahnung davon was auf mich zu kommen würde. Es war einfach alles so neu und so unbekannt. Richtiger Unterricht, so viele andere Leute und dann auch noch der dunkle Schatten meiner Eltern, der stets über mir schwebte.
"Ist es verrückt, dass ich nervös bin?", erkundigte ich mit einem leichten Lachen, mit dem ich versuchte meine Nervosität ein wenig zu überspielen.

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Sirius Black
from Pads on 06/10/2022 08:05 PMJames lachte. Keine Ahnung wieso er lachte, aber er fing sich damit einen finsteren Blick von Remus ein.Â
"Der Unterricht ist nach Jahrgang eingeteilt und wir haben verschiedene Kurse mit verschiedenen anderen Häusern. Das ist echt gut für Freundschaften unter den Häusern, da man ja sonst kaum was miteinander zu tun hat"Â
"Es ist auch gut für bestimmte andere Sachen unter den Häusern", ergänzte ichÂ



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