2er RPG für die fantastische Mila-Grosa und miiich

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Pads

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2er RPG für die fantastische Mila-Grosa und miiich

from Pads on 06/28/2020 07:59 PM

Okurr hier 

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Mila-Grosa

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Re: 2er RPG für die fantastische Mila-Grosa und miiich

from Mila-Grosa on 06/30/2020 09:45 AM

Gefindet 
Ich freue mich schon! Wenn du nichts dagegen hast erstelle ich die Steckbriefvorlage

Name: 
Alter:
Aussehen: 
Spezies: 
Stärken:
Schwächen: 
Beziehung mit:
Sonstiges: 

Sollte irgendetwas fehlen oder nicht gut passen, einfach Bescheid geben.

Reply Edited on 06/30/2020 09:54 AM.

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Abby Wheeler

from Pads on 06/30/2020 06:41 PM

Name: Abby Wheeler
Alter:
Abby ist 14 Jahre alt und wurde am 29.2. geboren
Aussehen:
Sie hat rote Haare und ist nicht besonders groß. Sie hat hellblaue Augen und viele Sommersprossen in ihrem Gesicht, welche sie wie einen fröhlichen Menschen wirken lassen, der sie eigentlich auch ist. Sie hat helle Haut und einen sehr femininen, sommerlichen Style. Sie trägt ungerne viel Schmuck oder Makeup, aber sie ist ein großer Fan von Hüten. 
Spezies:
Sie ist ein Mensch 
Stärken:
Sie kann gut mit ihrem Bogen umgehen, was ihr Vater ihr beigebracht hat. 
Schwächen:
Sie ist nicht besonders gut darin einfach auf Menschen zu zu gehen. Sie hält sich lieber erst einmal zurück, bevor sie vorschnell urteilt. Ihre Schwester ist das genaue Gegenteil davon, weshalb sie oft versucht ihre Schwester vor ihrer eigenen Meinung zu schützen
Beziehung mit:
Leo
Sonstiges:
Der einzige Mensch aus Abbys Familie übrig ist ist ihre kleine Schwester Cindy, was sie oft sehr bedrückt.  

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Reply Edited on 07/15/2020 11:37 PM.

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Robin Delgardo

from Pads on 06/30/2020 11:53 PM

Name: Robin Delgardo
Alter:
 Robin ist 16 Jahre alt und am 5.4. geboren worden
Aussehen: Sie hat blaue schulterlange Haare und mit einem Pony. Sie ist mit ihren knappen 1,50 nicht wirklich groß. Außerdem hat sie dunkelgrüne Augen und trägt sehr viel dunkle Klamotten sowie verschiedene Ringe, aber nur eine Kette in der sich das einzige Bild ihrer Familie befindet, das sie besitzt. Robin hat verschiedene Tattoos, die eine alte Freundin ihrer Mutter ihr stach. Einen Traumfänger an ihrem Hals, eine Blume auf ihrem Unterarm und ein kleines Herz an ihrem Knöchel. Das Herz steht für ihre Familie. 
Spezies: Robin ist ein Mensch
Stärken: Sie kann gut mit dem Katana umgehen, womit sie Leo ziemliche Konkurrenz macht. Sie hat Freude an lustigen Ideen, außerdem kann sie gut mit Menschen umgehen und Streits schlichten. Robin liest sehr gerne und spielt am liebsten Hockey. 
Schwächen: Sie ist allergisch gegen Bienenstiche und hasst es, wenn Menschen sich uneinig sind und wenn es Missverständnisse gibt
Beziehung mit: April O'Neil
Sonstiges: Robin ist bi und hat kaum noch Familie, da ihre Eltern und ihr Bruder vor Jahren bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kamen. Die einzige die Familie, die ihr noch geblieben sind Verwandte in Washington. Da sie aber kein Geld hat um dort hin zu kommen zieht sie zusammen mit ein paar Jugendlichen durch New York um sich durchzuschlagen. Sie hat Probleme damit, wie der älteste Junge mit der Gruppe umgeht, weshalb sie sich dazu entschließt die Gruppe zu verlassen und auf die Turtles trifft. 

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Reply Edited on 07/15/2020 11:30 PM.

Mila-Grosa

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Re: 2er RPG für die fantastische Mila-Grosa und miiich

from Mila-Grosa on 07/02/2020 03:54 PM

Name: Akina Hotaru
Alter: 29 Jahre
Aussehen: Hotaru wirkt als Mensch auf den ersten Blick wie ein zierliches Persönchen, hat jedoch einen sehr sportlichen Körper. Ihre Haut ist blass und ihre Augen tiefbraun. Ihre langen schwarzen Haare trägt sie zu einer Hochsteckfrisur. Sie ist stehts in einem schwarzen Ninjutso-Kampfanzug gekleidet, um ihre Hüften befindet sich ein alter Gürtel an dem sie ihre Waffen trägt. 

Als sie später in eine Mutántin verwandelt wird, findet sie sich in der Gestalt eines Geparden wieder. Sie hat von da an ein sandfarbenes, mit schwarzen Flècken durchkämmtes Fell, rotbraunen Augen und einen noch athletischeren Körperbau. Ihr neuer Name lautet dann "Cheetah".

Spezies: Mensch/Gepardenmutantin
Stärken: Sie ist eine ausgebildete Kopfgeldjägerin, ist von ihren Fähigkeiten her also breit aufgestellt. Sie ist sportlich, beherrscht die Kampkunst Ninjutso, ebenso den Umgang mit diversen Wáffen wie das Katana oder das Kusarigama. Abgesehen davon liebt sie es, zu singen und Geige zu spielen. 
Schwächen: Sie hat die Angewohnheit, Menschen, die ihr sympathisch sind, zu schnell ihr Vertrauen zu schenken. Da sich dies in der Vergangenheit mehrfalls als fatal erwiesen hat, versucht sie dies für die Zukunft mit aller Kraft zu vermeiden. Außerdem ist sie eine grottenschlechte Köchin und oftmals viel zu ernst als das man mit ihr Späße reißen könnte. 
Beziehung mit: Takeshi aka Tiger Claw
Sonstiges: Hotaru ist die Halbschwester von Tang Shen, jener Frau, welche im Kampf zwischen Oroku Saki (Shredder) und Hamato Yoshi (Splinter) tödlich verwundet worden war. Hotaru war zu diesem Zeitpunkt gerade einmal 12 Jahre alt und konnte ihren Tod niemals überwinden. Als sie herausfand, dass es Oroku Saki war, der sie getötet hat, begab sie sich in den Untergrund um sich zu einer tödlichen Kampfmaschine ausbilden zu lassen, fest entschlossen, sich später für den Mord an ihrer großen Schwester zu rächen. Als Waffèn dienen ihr ein Katana und ein Tanto sowie diverse Wurfsterne. 
Mit im Schlepptau hat sie ein Mädchen namens Yomi Yubari, welche sich von ihr zur Kopfgeldjägerin ausbilden lässt. 

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Mila-Grosa

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Re: 2er RPG für die fantastische Mila-Grosa und miiich

from Mila-Grosa on 07/02/2020 05:31 PM

Name: Yomi Yubari
Alter: 18 Jahre
Aussehen: Yomi ist ein großgewachsenes und eher schlacksiges Mädchen mit hellem Teint und rabenschwarzen kurzen Haaren, welche von ihr zu einem "Angled Bob" getragen werden. Ihre Augen sind haselnussbraun, ein dünner Hautstreifen darunter ist mit feinen Sommersprossen übersäht. Sie trägt einen ähnlichen Kampfanzug wie Horatu.

Spezies: Mensch
Stärken: sie versteht es, Menschen mit ihrer großen Klappe und ihrem Temperament auf Abstand zu halten. Ihr Ehrgeiz und ihr gesteigertes Selbstbewusstsein, es später als Kopfgeldjägerin weit bringen zu wollen, machen aus ihr eine hartnäckige und durchtriebene Gegnerin. Im Gegenzug dazu hat sie eine eher trockenen Sinn für Humor. Yomi liebt es außerdem zu lesen und sich mit Mythologie und Astronomie zu beschäftigen. Außerdem ist sie großer Fan von Metall-/Pop- und Rockmusik. Sie spielt sogar selbst ein wenig E-Gitarre. 
Schwächen: so sehr sich Yomi durch ihre verhärtete und ruppige Art im Vorteil sieht, sie steht sich damit auch immer wieder selbst im Weg. Sie tut sich schwer, Freundschaften zu schließen, Nettigkeiten anzunehmen und Gespräche aufzubauen. Außerdem hat sie Angst vor tiefen Gewässern, da sie das Schwimmen nie gelernt hatte. 
Beziehung mit: Raph
Sonstiges: Yomi ist in einem Kinderheim in Hiroshima aufgewachsen, da ihre Eltern sich nicht mehr um sie kümmern wollten/konnten. Schon in frühen Jahren war sie immer häufiger in Diebstählen und Schlägereien verwickelt, weswegen sie die erste Zeit sehr schwer an Pflegefamilien zu vermitteln war. Mit 14 Jahren brach sie aus dem Waisenhaus aus und verschanzte sich in den Straßen der Stadt, bis sie auf dieselbe Vereinigung trat die Horatu einst aufgenommen hatte. Diese nahm Yomi als ihren Schützling unter ihre Fittiche und führte sie in die Kunst des Ninjutsus ein bis sie zu einer grandiosen Kämpferin herangewachsen war. Kurz nach Yomis 18 Geburtstag machte sie sich gemeinsam mit Horatu auf den Weg nach New York, um sie bei ihrem Rachefeldzug zu untersützen. 

Hoffe das ist ok^^

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Robin Delgardo

from Pads on 07/02/2020 09:00 PM

Es war bereits 4 Jahre her, dass das Flugzeug meiner Familie abgestürzt war. Ich vermisste meine ganze Familie. Und ich war jetzt genau so alt wie mein Bruder Mason, als er darin saß. Ich seufzte leise. Ich vermisste ihn sehr. Er würde New York lieben. Hier gab es die beste Pizza der ganzen Welt. Und die Straßen waren düster. Ich musste mich selbst durchschlagen. Kurz nachdem ich meine Familie verloren hatte, war ich in eine Pflegefamilie gekommen. Dort waren außer mir noch fünf andere Kinder, aber die Pflegemutter hatte mit mir das größte Problem. Ich pflegte mich regelmäßig, lernte für die Schule und versuchte immer alles zur Zufriedenheit zu erledigen. Außerdem hatte ich damit begonnen meine Haare kurz schneiden zu lassen. Als erstes wurden mir die Friseurtermine gestrichen. Ich bekam kein Taschengeld mehr und kurzerhand wurden die Scheren versteckt. Ich schnitt mir jedoch weiterhin die Haare, ich hatte gute eigene Verstecke gefunden. 
Nach drei Jahren dort beschloss ich abzuhauen. Ich hasste es dort und ich wurde dort auch gehasst. Ich musste schuften, obwohl ich mit meinem eigenen Leben schon zu sehr beschäftigt war. Deshalb verließ ich den Ort und traf auf New York. Ich hatte mich sofort verliebt. Aber zu dem Zeitpunkt war es hier noch normal. Hier waren viele Menschen unterwegs. Es gab mehr Menschen, die auf der Straße lebten und mehr heile Familien. Inzwischen gab es kaum noch Menschen auf der Straße. Ich bin einer der wenigen, die noch übrig sind. Ich hatte meine Katanas, die ich mal in einem Keller gefunden hatte. Ich konnte mich sehr gut zur Wehr setzen. Vor einigen Monaten hatte ich mich einer Gruppe angeschlossen. Ein älterer Junge mit zwei kleinen Geschwistern und noch einem kleinen Mädchen, dass ihnen irgendwann über den Weg gelaufen war. Wir hatten uns ein Zuhause aufgebaut, in einer alten Wäscherei. Hier konnten wir relativ gut unsere Sachen lagern und hier suchte keiner. Wir waren dort sicher vor den Machenschaften die hier abgingen. Menschen berichteten von Mutanten und von Aliens, aber wir hatte so etwas bisher nicht getroffen. 

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Addy Wheeler

from Pads on 07/03/2020 01:02 AM

Ich sah verwirrt zu meiner kleinen Schwester runter. 
"Und du bist dir ganz sicher, dass du diesen Haarschnitt haben willst?" Ich hebe das Telefon hoch und sehe mir noch einmal den Pixiecut an, den meine Schwester ausgewählt hatte. 
"Und wenn du den verhaust bekomme ich halt Schokolade." Ich musste mir ein Grinsen verkneifen. Es war wirklich schön, meine kleine Schwester bei mir zu haben. Mir wurde immer ganz warum ums Herz wenn ich mit ihr redete. Aber ihre Ideen machten mir dann doch schon manchmal Angst. Sie war vor zwei Tagen auf die Idee gekommen unbedingt einen Pixiecut haben zu wollen. Ich hatte mich mehr oder minder bereitschlagen lassen und ihr gesagt, dass ich ihr die Haare, wenn sie heute noch immer dieser Meinung wäre, schneiden würde. Sie war noch immer dieser Meinung, dass sie diese Frisur haben wollte und da sie meine Bedingung ja erfüllt hatte, würde ich mich auch daran machen. Sie war extra schon ganz früh aufgestanden um mich damit zu nerven und mir klar zu machen, dass ich ihr die Haare auch ja ordentlich schneiden sollte. 
Gegen Mittag saßen wir dann im Badezimmer. Ich hatte sie so hingesetzt, dass sie sich selbst im Spiegel sehen konnte, damit sie mir auch sagen konnte, wenn ihr etwas nicht passte, oder wenn ich etwas anders machen sollte. Ich musste einmal kurz durchatmen, bevor ich ans Werk ging. Ich hatte schon oft ihre Haare geschnitten, so wie auch meine eigenen. Aber lange Haare auf einen Kurzhaarschnitt zu kürzen, war ein ganz anderes Level. Ich hatte ein wenig Respekt davor. Ich hatte vorgestern bereits Schokolade besorgt, da ich mir schon sicher gewesen war, dass sie darauf bestehen würde, dass ich ihr die Frisur schnitt. Ich kannte meine kleine Schwester. Wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hatte, wollte sie es. Zumindest so lange, bis es zu spät war. Wenn es dann zu spät war, wollte sie die Zeit wieder zurück drehen und zum Anfang zurück. Ich musste leicht lächeln. Irgendwie war das aber auch süß. Obwohl das in ihrem späteren Leben sicherlich hinderlich sein würde. Ich liebte sie trotzdem. Außerdem würde ich in jeder noch so kleinsten Situation für sie da sein, weshalb sie sich keine Sorgen machen müsste. 
Ich strich mir eine Haarsträhne hinters Ohr und begann zu schneiden. Es war wirklich ein Akt. Ich hatte niemals solche Haare schneiden, und man musste sagen, dass ich anscheinend auch nicht wirklich talentiert war. Man konnte zwar einen Pixievcut erkennen, jedoch war der nicht besonders schön. Ein wenig unsicher betrachtete sie sich im Spiegel. Sie wollte mich nicht beleidigen, aber wirklich schön fand sie es anscheinend auch nicht. 
"Schon okay. Wir suchen einfach morgen jemanden, der das machen kann.", sprach ich und strich ihr eine Strähne zurück. "Aber der Schnitt steht dir." 

Ein paar Tage später waren wir in der Stadt unterwegs. Wir brauchten unbedingt was zu essen, weshalb wir beschlossen hatten uns Pizza zu holen. Ich wollte Cindy etwas spendieren, wenn ich schon ihre Haare ruiniert hatte. Da sie am liebsten Pizza aß, hatte ich ihr gesagt, dass wir heute eine Pizzeria suchen würden. Cindy tanzte schon die ganze Zeit in Regen herum. Nass sahen ihre Haare nicht einmal mehr ganz so schlimm aus. Sie wirkten ganz anders, viel strukturierter, was natürlich nicht stimmte. 
"Wann haben wir denn diese blöde Pizzeria erreicht? Ich will endlich Pizzaaaa... Ads... Wann sind wir daaaa?" Sie begann zu quengeln und das war eine ihrer unangenehmen Seiten. Denn wenn sie auf einmal anfing zu quengeln, wurde sie unerträglich. Und das meist für lange Zeit. 
Aprupt blieb ich stehen, denn ich hörte Stimmen, die sich nicht gerade vertrauenerweckend anhörten. Ich deutete meiner kleinen Schwester an, hinter mir stehen zu bleiben, was sie auch tat. 

Mikey 

Leo hatte uns dazu überreden wollen, eine abendliche Patrouille durch die Stadt zu machen, was wir anderen aber lieber abgelehnt haben, weshalb wir uns davon geschlichen hatten. Natürlich war das Raphs Idee gewesen, aber wenigstens war es mal eine gute Idee. Wir hatten uns lieber in eine Gasse verkrochen, als Leo hinterher zu schlendern und ihm dabei zuzuhören, wie er sich selbst schön redete und als Anführer feierte. Wir hatten uns eine Pizza ergattert und aßen diese nun in einer der hintersten Ecken einer kleinen Gasse. 

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Reply Edited on 07/05/2020 11:05 PM.

Mila-Grosa

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Akina Horatu

from Mila-Grosa on 07/03/2020 01:04 AM

Ein kalter Windstoß erfasste mich von hinten und ließ einen unangenehmen eisigen Schauer meinen Rücken hinablaufen. Fröstelnd beschleunigte ich meine Schritte. Die Einkaufstüten waren nicht schwer, dennoch taten mir die Finger von der New Yorker Frühwinterluft gehörig weh. Wenigstens würden wir für die nächste halbe Woche versorgt sein. Als ich nach einigen Minuten vor dem vernagelten Lobbyfenster eines verlassenen Hotels ankam stellte ich die Tüten auf dem Boden und versuchte meine halbtauben Finger mit meinem Atem etwas aufzuwärmen. Dann schob ich eines der Bretter, welches nur halbseitig an den äußeren Fensterrahmen genagelt worden war, ein wenig beiseite. Vorsichtig stieg ich durch die Öffnung hindurch und hievte zum Schluss und mit größter Vorsicht meine Einkäufe zwischen den alten Holzlàtten zu mir. Verstohlen blickte ich mich nach draußen hin um ehe ich das halbvernagelte Brett wieder an seinen Platz schob. Auch hier in der Lobby war es kalt, aber immerhin waren wir windgeschützt. Wenn Die Zeit günstig ist werden Yomi und ich uns für den herannahenden Winter eindecken müssen, aber bevor es soweit ist mussten andere Dinge erledigt werden. 
Ich durchquerte die Lobby zum Treppenhaus und erklomm anschließend die vielen Stufen bis zur dritten Etage. Mein einziger Orientierungspunkt war das fahle Licht des Mondes, welches durch die vernagelten und teilweise zerbrochenen Fenster fiel. Strom gab es hier keinen mehr. Wie ich aus einigen Quellen erfahren hatte zählte das Withmore-Hotel in den 20ern zu eines der piekfeinsten Etablissements der Stadt, bis der Börsencrash im Jahre 1929 ihm den Rest gegeben hatte. Jetzt erinnerte nichts mehr an die goldenen Zeiten dieses Gebäudes. Aller Glanz war verschwunden. Jetzt war dieses Gemäuer gerade noch gut genug um einige Obdachlosen, Drogensüchtigen und anderem Gesindel Unterkunft zu geben. So wie Yomi und mir. Vor unserer Tür, hinter der wir uns notdürftig eingerichtet haben, blieb ich stehen und hämmerte mit meiner Stiefelspitze ein Klopfzeichen gegen das Holz. ,,Es ist offen.", drang eine gedämpfte Stimme durch die Tür. Ich seufzte, drehte mich um und versuchte, die Türklinke mit meinem Ellenbogen herunterzudrücken, was mir auch gelang. Ich war froh, als mir beim Eintreten wärmendes Licht entgegenströmte. Yomi hatte sämtliche Öllampen, welche wir nach unserer Ankunft hier gefunden hatten, entzunden und die Fenster, welche nicht mehr hundertprozentig in Takt waren, mit Decken und Leinentücher verhüllt,  damit die kalte Luft von draußen nicht zu sehr hineindrücken konnte. Sie selbst lag zugedeckt auf einem der altmodischen, geblühmten Sofas, welche zu dritt um einen kleinen rechteckigen Holztisch herumstanden. Auf diesen bereitete Yomi mit dem Gaskocher einen Kochtopf mit dampfenden Tee zu. 
,,Ich hab dir doch gesagt, du sollst absperren, Yomi-chan!", rügte ich sie und stellte die Einkaufstüten im ehemaligen Küchenbereich auf die verstaubte Kochplattè. Zur Antwort streckte sie sich nur gähnend und zog die dicke Wolldecke enger um ihren Körper. ,,Nur keine Panik, Hotaru-san. Hier hoch kommt kaum eine Menschenseele. Und wenn doch, dann sorge ich schon dafür dass der uns hier nicht dummkommen wird." "Solange dich niemand im Schlaf überrascht...", meinte ich nur, ging zurück zur Zimmertür und verschloss diese mit Sicherheitsriegel und Türkette. Als ich in die Küche zurückkam war Yomi bereits aufgestanden und durchforstete neugierig die Einkaufstüten. Beim Anblick der Einkäufe, dreiviertelt aus Konservendosen mit Fertigessen bestehend, seufzte sie. ,,Ich dachte du holst was von KFC. Oder bringst zumindest was anständiges zum Essen mit." Sie nahm eine Dose mit Fertigravioli aus der Tüte und musterte diese abfällig. Ich nahm ihr die Ravioli aus der Hand und begann, sie mit meinem Tantomesser aufzuschneiden. ,,Hör auf zu Jammern. Das hier ist zwar nicht das Wahre aber deswegen auch nicht schlechter als dieses Fastfood-Zeug. Außerdem ist es das Beste was wir kriegen können. Vergiss nicht, wir müssen unsere Ressourcen einsparen. Das Geld welches wir im 'Raven' verdienen reicht zwar, aber dann auch nur wenn wir..." 
,,...überlegt damit umgehen. Jaja, die Leiher kenne ich schon, Hotaru." Mit krausgezogener Nase kramte sie eine Flasche Milch aus der Tasche und trank gierig einige große Schlücke daraus. ,,Ich hoffe trotzdem, wir können bald irgendwohin wo's nicht so schäbig ist wie hier. Ist ja nicht so dass wir keine Möglichkeiten hätten..." Ich bedachte sie mit einem vorwurfsvollen Blick. ,,Nein! Vergiss es Yomi, dafür habe ich dich nicht mitkommen lassen. Wir schlagen uns so weit wie's geht auf anständige Weise durch. Was unsere lebenswichtigen Besorgungen angeht zumindest. Das heißt du behältst deine diebischen Langfinger bei dir, verstanden?" Sie verdrehte die Augen, machte sich an eine weitere Ravioli-Dose und hebelten diese mit ihrem eigenen Messer auf. Kurz darauf kochten die in Soße getunkten Teigtaschen leise blubbernd auf dem Gaskocher dahin. Wir beide saßen in Decken eingehüllt auf dem Sofa und tranken aus Blechtassen unsere Tees. Als wir damit und später schließlich auch mit dem Essen fertig waren, erhob sich Yomi.  ,,Ich werde noch ein wenig raus gehen und frische Luft schnappen.", verkündete sie und legte sich ihren Wàffengurt um die Hüften. ,,Ich werde nicht lange weg sein." 
,,Bitte. Und pass gut auf dich auf. Diese Stadt ist zwielichtiger und gefährlicher als du denkst. Angeblich sollen sogar Mutànten hier ihr Unwesen treiben." 
,,Dummes Geschwätz.", befand Yomi und winkte ab. ,,Wir sind hier schließlich nicht bei X-Men. Machs gut,  Hotaru-san." Mit diesen Worten war sie durch eines des Fenster verschwunden. Mit besorgter Mine sah ich ihr nach. Selbstverständlich war diese Mutàntengeachichte totaler Blödsinn, aber ein ungutes Bauchgefühl hatte ich dennoch. Ich hoffte nur dass sie keinen Blödsinn veranstaltete. Zuzutrauen wäre es ihr nämlich mehr als genug. 

Reply Edited on 07/03/2020 08:13 AM.

Mila-Grosa

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Re: 2er RPG für die fantastische Mila-Grosa und miiich

from Mila-Grosa on 07/03/2020 08:03 AM

Überhaupt kein Problem  
Bin selber kurz eingenickt xD 

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