Past // Amary & Feder
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Past // Amary & Feder
from Feder on 09/04/2019 09:15 PMCassia
Ich holte mein Handy aus meiner Hosentasche und kam nun endlich dazu meiner Tante zu antworten, auch wenn es keine wichtige Nachricht war. Ich packte mein Handy danach also wieder weg und wollte mich eigentlich auf den Weg konzentrieren, doch bemerkte ich zu spät, dass ich halb auf der Straße stand und ein Auto auf mich zukam. Zuerst blieb ich geschockt stehen, doch dann reagierte ich noch rechtzeitig und sprang zurück auf den Gehweg. Das Auto hupte trotz allem noch und ich konnte ihm nur nachschauen, noch immer geschockt. ,,Nie wieder Handy und laufen", schwor ich mir selbst und atmete tief durch. Ich machte mich auf den restlichen Weg nach Hause, passte diesmal jedoch besonders gut auf. Daheim angekommen zog ich mir sofort etwas bequemeres an und schmiss mich auf das Sofa, um etwas anzuschauen, doch wurde mein Plan durch meine Freundin gestört. Sie wollte sich mit mir treffen. Da ich keine Lust hatte mich erneut umzuziehen blieb ich in der Jogginghose und dem Shirt, zog mir meine Schuhe an und verließ so also erneut das Haus, diesmal jedoch mit meinem Geld. Wir trafen uns in der Stadt und beschlossen zu Starbucks zu gehen, etwas zu trinken, uns hinzusetzen und einfach nur ein bisschen reden. Und um ehrlich zu sein tat mir das gut, denn die letzte Woche hatte ich gelernt und meine Freunde vernachlässigt. So also fand ich es toll mich mit ihr unterhalten zu können und nebenher einen leckeren Milkshake zu trinken.
~Winter is coming~
Re: Past // Amary & Feder
from Amary on 09/04/2019 09:48 PMMiro
Ich hatte versucht mich hinzulegen und einzuschlafen, hatte versucht meine Verantwortungen für wenigstens diesen tag zu ignorieren, aber ich kam nicht zur Ruhe. Resigniert schlüpfte ich also in meine Schuhe und verließ meine neue Wohnung. Wenn ich schon nicht ausruhen konnte, dann könnte ich mir ja wenigstens die Stadt ein bisschen ansehen. Ich lief relativ orientierungslos durch die Straßen und blickte in alle Läden und Fenster, an denen ich vorbei kam. Die Sonne schien auf mich herunter und erinnerte mich an den Tag an dem ich mich in einen Fuchs verwandelt hatte und auf dem verwucherten Grundstück meines Hauses herumstolziert war. Die Sonne hatte so geschienen wie jetzt und irgendwann war ich auf einer alten Steintreppe eingeschlafen. Ein paar Stunden später war ich aufgewacht, und lag als Mensch auf der Treppe. Ich hatte den Weg zurück zum Haus nicht finden können und hatte erst, als ich als Spatz auf den Baumkronen gesessen hatte, das Dach wieder entdeckt. Erst als ich wieder auf dem Boden war und auf meinen menschlichen Beinen stand, hatte sich mein Herz wieder beruhigt. Später hatte ich Charon davon erzählt. Er verstand meine Angst nicht, wurde sogar wütend, da er der Meinung war ich würde meine "Gabe" verschwenden.
Ich rückte meine Gedanken in eine andere Richtung und betrat kurzerhand ein Cafe. Ich bestellte einen Americano und sah mich um. Mein Blick glitt über gemütliche Sitzecken und Tische. Das Kaffee war gut besucht, aber sie fiel mir fast sofort auf. Ob es an meinem Unterbewusstsein lag, dass sie sofort erkannte, oder einfach an meiner Paranoia, das Mädchen, dessen lila Strähnen mir bereits auf dem Bild aufgefallen waren, das mir Charon gezeigt hatte, unterhielt sich grade mit einem anderen Mädchen.
Kurz überlegte ich einfach zu gehen, aber es war wohl klüger ihr zu folgen. Also vermied ich allen Augenkontakt und setzte mich mit meinem Kaffee zwei Tische weiter. So unauffällig wie möglich spielte ich mit meinem Handy und warf immer wieder Blicke in die Richtung des Mädchens, das ich umbringen sollte.
Re: Past // Amary & Feder
from Feder on 09/04/2019 10:05 PMCassia
Wir unterhielten uns noch ein Weilchen, bis wir schließlich beschlossen noch ein wenig rauszugehen, da die Sonne gerade so schön schien. Also schmiss ich meinen leeren Becher weg und gemeinsam verließen wir das Cafe, um noch ein wenig durch die Stadt beziehungsweise den Park zu laufen.
Ich wusste nicht genau wie lange wir uns unterhalten hatten, doch ich verabschiedete mich irgendwann und machte mich auf den Weg nach Hause. Dabei brauchte ich einen Moment um mich zu orientieren, denn war ich in einem Stadtteil, in welchem ich mich nicht sehr oft aufhielt. Doch schnell fand ich den richtigen Weg, hoffte ich zumindest, und sah nebenbei durch die Fenster in die Läden. Es gab ein paar interessante Sachen, vielleicht sollte ich öfters hierher kommen. Eigentlich wollte ich nichts kaufen, doch als ich an einem Buchladen vorbeilief konnte ich nicht anders als diesen zu betreten. Ich sah mich ein wenig um, las mich in Bücher rein. Am Ende hatte ich eins gefunden, welches ich am liebsten auf der Stelle verschlungen hätte. Ich hielt mich jedoch zurück und bezahlte es stattdessen, um den Laden lächelnd zu verlassen und weiter nach Hause zu laufen.
~Winter is coming~


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