2er RPG || MiauWau und Nachtstern || Space RPG
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Joanna
from Nachtstern on 03/27/2021 11:29 PMIch zuckte zusammen, als mein Handy, welches vor mir lag, kurz vibrierte. Augenblicklich wanderte mein Blick zu Jake, aber natürlich hatte der mir nicht geschrieben. Der hatte alle Hände voll mit Jace' Haaren zu tun und außerdem: Woher sollte er meine Nummer haben? Mein Blick wanderte erschrocken wieder zu meinem Handy runter, als dies ein weiteres Mal einen summenden Ton von sich gab und dabei auf dem Tisch hin und her rutschte. Langsam bewegten sich meine Finger zum Handy. Ich seufzte erleichtert auf. Ich hatte weder eine Mail mit einem Virus empfangen noch hatte jemand mein Handy gehackt. Stattdessen hatte mir einfach nur Jean geschrieben, die wieder einmal bestätigte, dass sie mich noch nicht vom Haken lassen wollte.
Ich treff dich gleich im Café!
Antworte! Ich weiß, dass du dich gerade in deiner Vorlesung zu Tode langweilst oder du weißt schon wen anhimmelst. `-´
Ich verdrehte die Augen. Eben weil Jean mich so gut kannte, konnte sie manchmal echt nerven. Aber andererseits war Jean auch die einzige extrovertierte Person, die ich mochte und der ich vertraute.
Ich mach mich direkt nach der Vorlesung auf den Weg
Und das stimmte, obwohl ich unter normalen Umständen vermutlich noch länger geblieben wäre, machte ich mich sofort auf den Weg, als der Prof das Ende der Vorlesung verkündete.
"Und haltet immer schön die Augen und Ohren offen!"
Ich runzelte die Stirn. Mir wurde irgendwie nicht klar, was er damit meinte, aber vermutlich hatte das irgendeinen Zusammenhang mit dem, was er zuvor gesagt hatte. Mit dem, was Klausurrelevant war. Ich schlug mir innerlich vor die Stirn. Ich hatte die ganze Vorlesung lang nicht aufgepasst. ich konnte nur hoffen, dass irgendwer seine Mitschrift weitergeben wollte. Aber darum konnte ich mich auch noch später kümmern.
Die Tür bimmelte, als ich das Café betrat. Jean saß natürlich schon an einem kleinen Tisch hinten an der Fensterfront und schlürfte einen Eiskaffee. Ich setze mich zu ihr und streifte meine Tasche, in der sich wie immer ein Buch befand, ab.
"Also? was ist los?", fragte ich und bereitete mich innerlich darauf vor ihr klar und deutlich zu sagen, dass ich die Serie nicht mit ihr gucken würde.
Jean antwortete nicht und zeigte nur hinter mich. In ihrem Gesicht formte sich ein teuflisches Grinsen. Und irgendwie war mir schon klar, was los war, bevor ich mich umdrehte. Hinter mir befand sich Jake, der anscheindend hier als Kellner arbeitete - wann war der hierher gekommen? - und sich gerade auf uns zu bewegte. Zettel und Stift hatte er bereits in der Hand gezückt. Als ich mich umdrehte, bot sich mir genau dieses Bild. Mir blieb keine Zeit mich über dieses Phänomen zu wundern, denn ich musste mich wieder umdrehen, Jean hasserfüllt anfunkeln und dann komplett normal wirken. Was natürlich nicht wirklich funktionierte.
"H... Hi... iiii", begrüßte ich unsere heiße Bedienung. Er lächelte. So wie ein Kellner nunmal lächelt, wenn er es eigentlich gerade eilig hat, aber sich nichts anmerken lassen will. "Einen Latte Macchiato bitte", presste ich hinter zusammengebissenen Zähnen hervor. Mein Kopf musste inzwischen hochrot sein. Jake nickte und zog von dannen.
"WIE KANNST DU MIR DAS ANTUN?!", fauchte ich meine Freundin an. Diese hob abwehrend die Hände.
"Ich wusste nicht, dass er hier arbeitet, das musst du mir glauben!" Das tat ich auch. Irgendwie. Aber sauer war ich trotzdem. "Und warum sollte ich dann herkommen?", fragte ich.
"Naja, ich habe endlich einen Job!", jubelte sie, "Du weißt doch: diese eine Firma, bei der ich mich beworben hab, die mich aber nie angeschrieben hat. Ich habe eigentlich schon aufgegeben, aber anscheinend ist meine Bewerbung nur untergegangen. Die fanden die so gut, dass sie mich kurzfristig zu einem Gespräch eingeladen haben. Und vor dir steht nun... Trommelwirbel bitte... Die neue Redakteurin des Starlight Journal. Es ist erstmal nur ein kleiner Job, aber sie meinen ich hätte gute Chancen!"
Das musste gefeiert werden! Von der Seite sah ich, dass die Bedienung kam.
"Meine Freundin hier hat einen Job gefunden, das muss gefeiert werden. Bringen sie uns Champagner!", die Worte sprudelten vor Übermut aus mir heraus.
"Sowas haben wir nicht!", ich zuckte zusammen. Ach ja! Jake!
"Ähm...", stammelte ich, aber ich war entschlossen jetzt nicht wieder zu einem nutzlosen Wrack zu werden. Schnell warf ich einen Blick auf die Karte. "Dann nehmen wir einmal eine große Portion 'Gaufres à la crème glacée et chantilly' und zwei Barraquito" - ein Kaffegetränk mit Alkohol - "Geht auf mich!"
Life isn't easy... But dreaming is! - hehe
Re: 2er RPG || MiauWau und Nachtstern || Space RPG
from Miau-Wau on 12/09/2021 07:35 PMEy yo ich seh das grade erst wieder haha. Da ich ja jetzt wieder da bin, werd ich denk ich mal wieder mehr schreiben können c':
Make pasta, not war

Re: 2er RPG || MiauWau und Nachtstern || Space RPG
from Miau-Wau on 12/19/2021 08:29 PM(Help, was wollte ich überhaupt damals noch schreiben xD)
Julia
Ich spitzte die Ohren und Jack fing an zu erzählen.
"Du weißt doch, dass wir in Sachen Raumfahrt relativ fortschrittlich sind" - was für eine Untertreibung. Unser Volk war schon ziemlich weit in den Weltraum vorgestoßen, auch wenn wir noch weit davon entfernt waren, unsere gesamte Galaxie zu bereisen; leider hatten wir auch noch kein Lebenszeichen von anderen Planeten erhalten, so sehr sich Jack das auch immer gewünscht hatte. "Dort, wo ich arbeite, forschen alle fleißig an einem neuen Transportmittel, das uns noch schneller zu anderen, noch weiter entfernten Orten bringen soll und an einem Forschungsraumschiff, mit dem wir in Zukunft besser vorankommen werden. Dieses alte Ding, was die da benutzen, ist schon völlig ausrangiert."
Ich verstand nicht, wo das Problem lag. "Ich bin dort ja nur Assistent, mir wird fast nichts gesagt, aber hier und da bekomme ich schon etwas mit."
"Komm' zum Punkt!" Langsam wurde ich ungeduldig und auch ein klein wenig nervös, wer weiß, was für eine frohe Botschaft ich gleich erhalten würde.
"Na gut, ich will dich nicht lange auf die Folter spannen."
Hinter uns rief jemand "Geht auf mich!", erst da wurde mir die Lautstärke um uns herum wieder bewusst. Überall die Kellner, die um uns herum wuselten und die tratschenden Kunden. Neben mir ertönte plötzlich ein Klirren. Ich erschrack heftig, versuchte aber, mir nichts anmerken zu lassen. Mein Blick fiel auf den Boden, wo ich ein zerbrochenes Glas und einen überraschend gelassenen Kellner, der die Scherben aufsammelte, vorfand. Ich drehte mich wieder zu Jack und signalisierte ihm, er solle weiterreden. Doch der schien nicht mehr ganz sicher zu sein. Waren zu viele Andere hier? Er schien diesen Gedanken schnell wieder verworfen zu haben, denn er platzte endlich mit dem heraus, was er mir schon die ganze Zeit vorbehalten hatte. Er beugte sich ein wenig in meine Richtung und versuchte, so leise wie möglich zu sprechen:
Hinter uns rief jemand "Geht auf mich!", erst da wurde mir die Lautstärke um uns herum wieder bewusst. Überall die Kellner, die um uns herum wuselten und die tratschenden Kunden. Neben mir ertönte plötzlich ein Klirren. Ich erschrack heftig, versuchte aber, mir nichts anmerken zu lassen. Mein Blick fiel auf den Boden, wo ich ein zerbrochenes Glas und einen überraschend gelassenen Kellner, der die Scherben aufsammelte, vorfand. Ich drehte mich wieder zu Jack und signalisierte ihm, er solle weiterreden. Doch der schien nicht mehr ganz sicher zu sein. Waren zu viele Andere hier? Er schien diesen Gedanken schnell wieder verworfen zu haben, denn er platzte endlich mit dem heraus, was er mir schon die ganze Zeit vorbehalten hatte. Er beugte sich ein wenig in meine Richtung und versuchte, so leise wie möglich zu sprechen:
"Scheinbar wurden schon einige Tests mit diesem Forschungschiff durchgeführt und möglicherweise sind wir doch nicht allein."
Make pasta, not war



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