2er RPG SHERLOCK ~ für Mila-Grosa und mich
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2er RPG SHERLOCK ~ für Mila-Grosa und mich
from Sohea on 09/05/2019 09:51 PMGeschlossener RPG nur für Mila-Grosa und mich! :)
Re: 2er RPG SHERLOCK ~ für Mila-Grosa und mich
from Sohea on 09/05/2019 09:53 PMMila: John Watson, Eva Norrington
Sohea: Sherlock Holmes, Florence Douglas
Name: Eva (Amanda) Norrington
Alter: 29
Aussehen: mittellange, braune leicht gelockte Haare (meist offen), braune Augen, zierliche person
Charakter: sie ist klug, freundlich, aufgeweckt
Beruf: Sie baut und restauriert verschiedene Musikinstrumente ( vor allem geigen)
Sonstiges: sie ist ein großer Musikfan und spielt selber Klavier und geige
Name: Florence "Flo" Douglas
Alter: 27 Jahre
Aussehen: groß gewachsen, schlank, sehr lange glatt schwarze Haare, eisblaue Augen
Charakter: zurückhaltend, trotz ihres kalten Aussehens herzlich, eine gute Freundin
Beruf: Meeresbiologin, aber hat zur zeit leider keine Anstellung, weshalb sie bei ihrer Freundin Eva jobbt
Sonstiges: /
Re: 2er RPG SHERLOCK ~ für Mila-Grosa und mich
from Sohea on 09/05/2019 09:56 PMSherlock:
Ich lag in unserer Wohnung in der Baker Street. Auf meinen Arm hatte ich mal wieder Nikotinpflaster geklebt, um besser nachdenken zu können. Alles war so unglaublich langweilig. Keine Massenmorde, keine Entführungen, nichts. Ich beschloss, zur Ablenkung ein wenig Geige zu spielen, was ich sonst nie in Johns Gegenwart tat.
John:
Ich saß auf dem Sessel von Sherlock gegenüber und laß zeitung. Ich klappte sie dann zu und warf sie gelangweilt auf den Tisch.
"Seufz, nichts los in letzter zeit, was?"
Sherlock:
"Langweilig", meinte ich knapp, "Alles langweilig". Ich setzte mich abrupt auf und holte meinen Geigenkasten aus dem Regal. Ich öffnete ihn liebevoll, den meine Geige liebte ich wirklich. leider musste ich feststellen, dass eine der Seiten gerissen war. Auch der Bogen musste dringend mal wieder neu bespannt werden. Ich schloss den Kasten wider und nahm meinen Mantel. Grade wollte ich die Treppe hinunter zum Musikhandel laufen, als John sich räusperte.
John:
"Wo soll es denn hingehen?", wollte ich wissen. Wenn er irgendeine Idee hatte, damit wir nicht vor langeweile sterben, wollte ich sie gefälligst wissen.
Sherlock:
Mal wieder hatte ich nicht daran gedacht, dass ein normaler Mensch Bescheid sagt, wenn er irgendwo hingeht. Ich war eben nicht normal. "Eine Seite meiner >Geige ist gerissen. ich kaufe eine neue", erklärte ich etwas genervt. Ich war wirklich leicht reizbar.
John:
"In diesem Musikladen? Hattest du nicht mal gesagt, du würdest niemals wieder einen Fuß über die Türschwelle vom alten Norrington setzten?", fragte ich.
Ich erinnerte mich an einen kleinen Streit, den die beiden vor geraumer Zeit einmal hatten.
Sherlock:
"Um diese Zeit ist nur seine Tochter Eva im Laden. Ich plane immer alles ganz genau, dass weißt du" Ich grinste. Mir war klar, dass John sich fragte, woher ich das wusste. Oh, ich liebte es einfach, hoch intelligent zu sein. In diesen kleinen Gehirnen der Anderen musste wirklich Langeweile herrschen.
John:
"Oh, Eva! Ich kenn sie nur vom Reden her. Sie soll eine erstklassige Restauratorin sein."
Ich hatte sie noch nie zuvor gesehen, obwohl sie schon seit 2 Jahren hier arbeitete.
Sherlock:
"Ja, der Meinung bin ich auch. Sie ist wirklich begabt. ... Ich mache mich dann auf den Weg." Ich überlegte kurz. Vielleicht sollte ich mich mal ein wenig in Höflichkeit üben. "Du kannst mitkommen, wenn es hier allzu langweilig für dich ist!"
Re: 2er RPG SHERLOCK ~ für Mila-Grosa und mich
from Mila-Grosa on 09/12/2019 09:38 PMJohn Watson
"Gute Idee, dann lerne ich sie endlich mal kennen. Woher kennst du sie eigentlich?", wollte ich wissen. Sherlock war nicht so der Kontaktfreudige Typ, deshalb interessiert es mich so brennend.
Sherlock
"Ich hab sie mal von einer Anklage befreit, als sie noch jung war. Seitdem bekomme ich immer Rabatte, wenn sie im Laden ist!", antwortete ich. Es war nichts großes gewesen, aber ich profitierte immer noch davon. Wie bei den meisten Leuten, denen ich mal geholfen hatte.
John
"Aha!", antwortete ich nur. Ich hatte so einen verräterischen Ton in meiner Stimme, ich fragte mich, ob er den bemerkte.
Auf der Straße war auch nicht sonderlich viel los. Das muss am Wetter liegen!
Sherlock
Schweigend gingen wir durch das typisch englische Regenwetter, dass draußen herrschte. John hatte irgendwie komisch geklungen. Ich wusste nicht, warum. Und nicht wissen gefiel mir nicht.
John
John Watson: Der Laden war nicht weit weg. Es war ein sehr altes Gebäude, mindestens 200 Jahre alt. Aus dem Gebäude klang Klaviermusik. Und zwar sehr gut, wie ich feststellen musste. Keine Ahnung, welche Melodie das war, aber ich wette, Sherlock wusste es. Er stieß die Tür auf und wir betraten den Laden.
Eva: Ich dachte, die Türglocke zu hören, aber das realisierte ich kaum, weil ich gerade Klavier spielte und wiedermal total in meiner Sinfonie vertieft war. Ich saß im Hinterzimmer, meine Freundin Flo war vorne an der Kasse und zählte die Einnahmen. Sie würde mich dann rufen, wenn wichtiger Besuch war. Ich summte zu der Melodie.
Sherlock
sherlock: als wir das geschäft betraten, hörte ich klaviermusik. sie kam aus dem hinteren teil des ladens. ich erkannte sofort, dass das präludium in c-moll gespielt wurde, ein sehr anspruchsvolles stück von bach. an dem liebevollen *** der tasten erkannte ich, dass eva norrigton am klavier sitzen musste. klavier, kein flügel, das war offensichtlich.
flo: die glocke klingelte, und ich schreckte auf. mein aussehen war kalt und überlegend, aber ich war nicht besonders selbstbewusst. zwei männer hatten den laden betreten. ich kannte die beiden aus der zeitung: sherlock holmes und dr. john watson. bestimmte würde eva sich um diese kundschaft kümmern wollen. ich ging schnell ins hinterzimmer und sagte: "eva, da ist dieser sherlock holmes, du kennst ihn sicher. ich dachte, dass würdest du gerne übernehmen." da ich neugierig war, was der berühmte detektiv hier wollte, folgte ich eva zurück zur kasse und zählte weiter die einnahmen.
Dieser Beitrag wurde bisher 1 Mal bearbeitet, zuletzt am 26.05.15 um 19:38 von Sohea
Eva: "Oh, Mr. Holmes. Und sie müssen Dr. Watson sein! Schön sie zu sehen."
Ich lächelte. Ich erinnerte mich, wie er mir einigen Jahren geholfen hatte. Ich war schon am Rand der Verzweiflung und wollte mich aus Depressionen schon von der Tower Bridge stürzen. Er hat mich aufgehalten und mir geholfen.
Dieser Beitrag wurde bisher 3 Mal bearbeitet, zuletzt am 30.06.15 um 16:59 von Mila-Grosa
Sherlock
"Guten Tag, Miss Norrington und Miss ...?" Die schwarzhaarige Frau an der Kasse blickte auf. "Douglas", antwortete sie, "Florence Douglas." Ich blickte sie kurz an. Sie war ungefähr 27 Jahre alt. An ihrer Kleidung erkannte ich, dass sie aus gutem Hause kam. Aber sie arbeitete in einem Musikgeschäft. jedoch noch nicht sehr lange, was ich daran feststellte, dass sie mit den Schubladen und ihrem Inhalt noch nicht vertraut war. Aus ihrer Tasche, die auf dem Boden abgestellt war, lugte ein Buch zum Thema Zoologie und Botanik. Wie immer sprach ich aus, was ich soeben kombiniert hatte: "Botanik oder Meeresbiologie, was haben sie studiert?" Florence Douglas schaute mich verwundert an. "Meeresbiologie", antwortete sie erstaunt, "woher..." Ich beachtete sie nicht, sondern sagte zu Miss Norrington: "Ich bräuchte eine neue d-Seite. Und der Bogen meiner Geige müsste neu bespannt werden."
Eva: "Dürfte ich mal sehen?" Er stellte den Geigenkasten auf den Tresen und öffnete ihn.
"Hm... den Bogen könnte ich sofort reparieren, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich eine D-Seite dahabe..." Ich schaute in einigen Schubladen nach, fand jedoch das passende nicht.
"Tut mir leid, D-Seiten müsste ich nach bestellen. Am besten lassen Sie sie hier, dann können Sie sie morgen um 10 Uhr abholen."
John: Ich zuckte in Florences Gegenwart mit der Schulter. So war er eben! Sie machte mir, um ehrlich zu sein, etwas Angst. Aber sie sah doch irgendwie hübsch aus. Ebenso wie Eva.
Sherlock: "In Ordnung, dann komme ich morgen um zehn Uhr noch mal. Lassen sie sich mit dem Bogen ruhig Zeit, wir sehen uns hier ein bisschen um." Ich dachte, dass das wohl die einzige Möglichkeit war, heute nicht vollkommen gelangweilt zu sein. Ich ging durch den Raum, vorbei an Klavieren und Gitarren, und stieß schließlich auf eine Reihe von Geigen. Mir fiel eine Original Stradivari auf, die mir näher ansah.
Flo: Sherlock Holmes hatte mich etwas erschreckt, aber ich hatte schon gehört, dass er etwas eigen war. Sein Freund Dr. Watson schien mir sympathischer. Er machte nach Mr. Holmes frage ein Gesicht wie "So ist er. daran muss man sich gewöhnen." Ich lächelte ihm zu und widmete mich erneut der Kasse.
Mila-Grosa 26.05.15 um 20:19
John: Ich lächelte zurück. Sie jagte mir immernoch einen schauer den rücken hinunter, aber sie schien, nett zu sein. Ich sah mich ebenfalls um.
Eva: Ich legte die Geige zurück in den Koffer und stellte ihn hinter den Tresen. Ich gesellte mich zu Sherlock. Ich hatte ihn eine Weile nicht mehr gesehen und er schien sich für eine der Geigen zu interessieren. "Gefällt sie Ihnen? Eine originale Stradivari, gebaut im Jahr 1796. Eines der ältesten Instrumente hier."
flo: mal wieder hatte ich das gefühl, mein aussehen sei nicht unbedingt von vorteil für mich. ich war zwar hübsch, aber hatte auch etwas an mir, dass vielen leuten angst machte. jedenfalls hatte dr. watson zurück gelächelt, was nicht unbedingt jeder tat.
sherlock: "wirklich ein beeindruckendes instrument", meinte ich zu eva, "aber zur zeit interessiere ich mich nicht für eine neue violine." mein handy vibrierte. "ein neuer fall?", dachte ich hoffnungsvoll. aber nein, es waren wieder diese unfähigen polizisten, die mich ständig zu rate zogen. lestrade war nett, aber meiner meinung nach keineswegs klug. "inspektor", sagte ich knapp. er erläuterte mir den fall soweit es am handy ging. die polizisten waren wirklich unfähig, denn sofort war mir alles klar: "befragen sie den butler und durchsuchen sie währenddessen dessen schlafraum. er hat den silbernen ohrring."
Eva
Ich schaute ihn nur zu und lächelte. Ich konnte es mir nicht verkneifen den Kopf leicht zu schütteln! Er hat sich kein bisschen verändert. Aber plötzlich musste ich wieder an diesen Brief denken, den ich letzte Woche erhalten hatte. Ein Erpresserbrief! Mit einem mal wurde ich blass.
Florence
Ich hatte kurz aufgeblickt und sah, dass Eva plötzlich ganz blass geworden war. Sie hielt sich kurz an einem Regal fest, als wäre ihr schwindelig. "Ist alles in Ordnung?", fragte ich besorgt.
(Muss leider off... Bis morgen!)
Eca
"Ja... ja.. alles in Ordnung! Ich... nun... ich hab ´s ein wenig mit dem Kreislauf!", flunkerte ich.
Ich hatte Flo noch nichts von meinen Erpressern erzählt, weil ich sie nicht mit rein ziehen will. Außerdem scheint sie selbst Probleme zu haben, weil sie sich in letzter Zeit so... anders verhält. Sie ist viel ruhiger und wirkt bedrückt.
Mr. Watson schob mir einen Stuhl hin. "Danke.", sagte ich matt uns setze mich. Ich hoffte inständig, Sherlock zog keine schlüsse und verriet, was wirklich los war, was ich allerdings zu bezweifeln wage, denn man konnte ihn selten etwas vormachen, oder besser gesagt nie.
Dieser Beitrag wurde bisher 2 Mal bearbeitet, zuletzt am 27.05.15 um 12:59 von Mila-Grosa
Flo: Ich hatte das Gefühl, Eva hätte gelogen. Aber sicher war ich mir nicht. Sie wirkte auf mich, als hätte sie andere Probleme, als mit dem Kreislauf. Das kannte ich von mir, ich wurde auch häufig blass, wenn mir wieder in den Sinn kam, das ich wirklich knapp bei Kasse war und dringend einen Job brauchte. Ich schob meine Gedanken wieder bei Seite und fragte Eva: "Möchtest du etwas trinken?"
Sherlock: Eva hatte eindeutig gelogen. Sie war aus andren Gründen blass geworden. Ich begann sofort zu kombinieren, doch ich stoppte. Sie wollte sicher nicht darauf angesprochen werde. Aber ich witterte einen neuen Fall. Ich trat zu Eva vor und flüsterte: "Sie können sich gerne an mich wenden." Ich wartete keine Antwort ab, sondern meinte noch: "Ich hole die zahle morgen, wenn ich die Geige abhole.", verabschiedete mich und verließ den Laden. Der etwas verdatterte John folgte mir.
Eva: Ich sah ihm nach. Ich war so dankbar, dass er nichts verraten hatte! Auf ihn war wirklich verlass! Ich musste einfach lächeln. Vielleicht wird ja doch alles gut! Dankbar nahm ich das Glas an, dass Flo mir hinhielt. "Danke es... geht schon wieder!" Vorsichtig nippte ich dran.
John: Ich war ihm einfach ohne mich zu verabschieden gefolgt. "Warte mal! Hey! Was war los, was hast du ihr gesagt?", wollte ich wissen, aber er lief einfach stumm gerade aus zurück zur Wohnung. Irgendetwas stimmte nicht, das war mir sofort klar.
Sherlock
'Ist das nicht offensichtlich?', lag mir auf der Zunge. Aber heute hielt ich mich zurück. "Eva Norrington hat keine Kreislaufprobleme. Etwas anderes bedrückt sie. Ich habe ihr gesagt, dass sie sich an uns wenden kann. Das könnte ein neuer Fall für uns werden, John!" Ich musste grinsen. Es hatte aufgehört zu regnen und wir kamen an der Wohnung in der Bakerstreet an. Mrs. Hudson putze gerade im Flur. "Klienten?", fragte ich.
Mrs. Hudson: "Nein! Aber... wo waren sie?", wollte ich wissen. Dieser Holmes war manchmal wirklich suspekt, und das war eine gl.atte untertreibung.
John: "Das stimmt! Und... ihrer Freundin Florence liegt auch was quer im magen! Sie war irgendwie nervös!"
Dieser Beitrag wurde bisher 1 Mal bearbeitet, zuletzt am 27.05.15 um 19:47 von Mila-Grosa
Sherlock
"Wir haben meine Geige zur Reparatur gebracht", antworte ich Mrs. Hudson und drängte mich an ihr vorbei die Treppe hoch. Zu John meinte ich: "Beide scheinen ihre Probleme zu haben. Ich denke, Florence findet einfach keinen Job, aber was Eva bedrückt ist mit nicht klar. Ich habe ihr allein schon zugesichert, ihr zu helfen, um herauszufinden, was mit ihr los ist." Ich wollte es nicht aus Neugier erfahren, sondern weil ich es ***te, nicht zu wissen, was los ist.
John Watson
"Oh, wirklich? Ist mir ja gar nicht klar gewesen!", meinte ich ironisch und musste trotz allem kurz grinsen. Es kam sehr selten vor, dass er mal etwas nicht wusste, aber sollte dieses Phänomen doch irgendwann mal eintreffen, konnte ich doch nicht wiederstehen, ihn ein wenig damit aufzuziehen.
Sherlock
Ich ignorierte John einfach. Eigentlich sollte man es ihm gönnen, dass es irgendetwas gibt, womit er mich aufziehen kann. besser als mein Bruder Mycroft, der immer so tat und auch immer noch so tut, als wäre ich hier der Dumme. Ich ließ mich in der Wohnung in meinen Sessel fallen, lege die Fingerspitzen aneinander, wie ich es immer tat und sagte: "Eigentlich müssen wir jetzt nur noch auf Eva warten. Ich tippe auf 18.37 Uhr." Jetzt konnte ich mich an Johns verwirrtem Gesicht amüsieren.
(Sorry, muss off! Bis morgen! =D Wieder 19.00 Uhr! xD)
Eva: Nachdem ich mich wieder erholt hatte, konnte Florence scheinbar guten Gewissens einen kleinen Abendspaziergang machen, den sie jeden Tag mindestens eine stunde lang machte.
Als sie weg war, wartete ich noch einen kurzen Augenblick.
Ich holte die Erpresserbriefe, die ich seit geraumer zeit immer wieder erhielt, aus meiner Handtasche und las sie mir nochmal durch.
Es waren typische Erpresserbriefe mit ausgeschnittenen Buchstaben.
Ich fuhr mir einmal grob durchs haar, dann packte ich sie in meine Handtasche, zog mir meinen Mantel an und machte mich auf den Weg....
John: Es war nicht zu fassen! Da sagte er, dass Eva um Punkt 18.37 Uhr hier sein würde und BOOM, auf die Minute genau klingelte es unten. Ich ignorierte den mich triumphal angrinsenden Sherlock und öffnete die Tür.
Dieser Beitrag wurde bisher 1 Mal bearbeitet, zuletzt am 28.05.15 um 19:34 von Mila-Grosa
Florence: Ich war zu meinem alltägigen Abendspaziergang aufgebrochen und begann, meine Gedanken schweifen zu lassen. Was war mir Eva los? Was sollte ich machen? Ich ging durch die Straßen Londons. Es war schon recht viel Zeit vergangen, als ich wieder zu Evas Laden zurückgehen wollte, um meine Sachen zu holen. Ich bog in die Bakerstreet ein. Plötzlich kam mir in den Sinn, das dieser Shelock Holmes doch hier wohnte. In 221 B, soweit ich wusste. ich überlegte, ob ich ihn fragen sollte, was seiner Meinung nach mit Eva los war. Nach kurzem Nachdenken entschied ich mich dagegen. Ich sollte Eva besser selbst fragen.
Sherlock: Natürlich hatte ich mit 18.37 Uhr recht behalten. Eva betrat unsere Wohnung. Ich stand auf und meinte: "Wir haben Sie schon erwartet, Miss Norrington. Setzten Sie sich doch." Wie immer ließen John und ich uns in unseren Sesseln nieder, obwohl ich meistens bald wieder aufstand und herum ging, und die Klientin auf dem Sofa. Eva setzte sich, die Hand fest um ihre Handtasche gelegt, in der sich etwas wichtiges befinden musste. Mit einer Handbewegung forderte ich unsere neue Klientin auf, zu beginnen.
Eva
"nun es... es begann vor einigen wochen! in der postfiliale wurde ein brief für mich abgegeben!" ich öffnete meine tasche und holte den ersten brief, den ich erhalten hatte, heraus und legte ihn vor sherlock und john auf den tisch.
Sherlock
Interessiert beugte ich mich vor. Ausgeschnittene Zeitungsbuchstaben. Ein Erpresserbrief! Vorsichtige nahm ich den Brief in die Hand und las laut:
£5000 oder ich werde Ihnen Schaden zufügen. Übergabe am Samstag um 22.00 Uhr an der Tritan Fountain im Regent's Park.
Ich sah auf. Eva war wieder blass geworden. "Haben sie darauf reagiert?", fragte ich. Es war der erste Erpresserbrief von einem ganzen Packen gewesen, also wahrscheinlich nicht. "Und wenn nein, hat er Ihnen 'Schaden zugefügt', oder verlangt er immer mehr Geld?", fügte ich hinzu. Das war ein typischer Verlauf bei Erpressungen. Es fragte sich nur noch, wer der Erpresser war. Ein Konkurrent? Wahrscheinlich nicht. Es gab weit und breit keinen zweiten Musikladen in der Nähe. Aber wer dann?
Eva
"ja, er wollte mehr. zwei tage später habe ich wieder einen brief bekommen. diesmal wollte er doppelt so viel haben. ich habe dann bei der polizei anzeige erstattet. aber bisher konnten sie keine ergebnisse liefern."
sherlocks miene daraufhin verriet mir, dass ihn das nicht sonderlich überraschte. ich kramte die anderen briefe heraus.
sie hatten keinen absender, nur meine adresse und initialen, e. a. norrington, waren angegeben. dann zog ich ein rotes seidentuch mit gelb besticktem rand aus meiner tasche. als sherlock das tuch sah, wurde er plötzlich stutzig. und auch john starrte das tuch an.
Sherlock
Wie immer war ich der Meinung, dass scotland yard wirklich zu nichts zu gebrauchen war. ich verschwendete nicht lange Gedanken über die Unfähigkeit der polizisten, denn plötzlich zog eva ein rotes Tuch aus ihrer Tasche. es bestand aus seide und war mit gelbem stickgarn verziert. da ich vor einiger Zeit einen blog über die reisfestigkeit von verschiedenen wollfasern geschrieben hatte, begann ich sofort zu kombinierern, um welche wolle es sich hier handelte. mir fiel jedoch auf, dass das im moment wahrscheinlich nichts zur sache tat und überlegte, was es mit diesem tuch auf sich hatte. bei erpressungen, die mit entführungen zusammenhingen, wurden den erpresserbriefen oft finger der entführten person in tücher eingewickelt beigelegt, doch in evas fall hatte keine entführung stattgefunden. "was hat dieses tuch zu bedeuten?", fragte ich mit einer mischung aus anspannung und dem drang nach der lösung.
Eva: "Ich hab keine Ahnung! Das hing eines Abends plötzlich an meiner Tür! Ich weis nicht, wer es da hin getan hat und Florence gehört es auch nicht!"
John: "Moment... dieses Tuch... hab ich doch irgendwo schon mal gesehen!", überlegte ich laut. Ich ging zu einer Komode, auf der die Zeitung von letzte Woche lag Ich blätterte sie kurz durch, dann fand ich den Artikel mit einem abgedruckten Foto von dem Tuch.
"Da!" Ich legte die Zeitung vor den beiden auf den Tisch. "Mysteriöser Mord in der Holland Park Avenue. Rentner mit rotem Seidentuch erdrosselt aufgefunden!"
Sherlock
Ich las den Artikel aufmerksam. Das Tuch wurde genauso beschrieben, wie das vor uns liegende. "Es ist eine weitere Art der Drohung. Versteckte Hinweise verteilen. Nur ist es unklar, ob Ihr Erpresser auch der Mörder ist, oder ob er einfach nur sagen will, das Ihnen etwas ähnliches passiert, wenn sie nicht zahlen." nach Evas erschrockenem und Johns vorwurfsvollem Gesicht zu urteilen, hätte ich das ein bisschen vorsichtiger ausdrücken sollen. Aber das war mir egal. ich nah das Tuch in die Hand. Es war neu und roch, als käme es frisch aus der Waschmaschine. Der Stickerei nach zu Urteilen war es handgefertigt. Als ich den Stoff betastete, spürte ich etwas hartes. "Hier ist etwas eingenäht!", rief ich aus. Ich trennte die Naht auf und blickte auf ein kleines Preisschild £4 Lucy's Stoffparadies "Das ist nicht absichtlich zwischen den Stoff geraten", kombiniete ich, "Aber jetzt haben wir einen Anhaltspunkt. Der Laden liegt in..." ich zückte mein Handy und fand die Adresse binnen weniger Sekunden. "23, Oxford Street", ergänzte ich.
Eva
"23 Oxford Street?", fragte ich langsam. "Aber, da... hatte ich vor wenigen Tagen einen Auftrag. Ich war gemeinsam mit Florence dort..." murmelte ich. Ich erinnerte mich genau.
Sherlock
"Tatsächlich?", fragte ich interessiert. Vielleicht arbeitete oder wohnte unser Erpresser dort? Oder er hatte sie einfach nur dort gesehen. War es Zufall gewesen. Nein, an Zufall glaubte ich nicht. Alles hatte eine Erklärung. "Um was ging es bei dem Auftrag?"
Eva
"Es ging um ein sehr altes Cello aus dem 19. Jahrhundert. Es gehörte einem Freund meines Vaters.
Vor wenigen Wochen ist er gestorben und seine Frau will jetzt ein paar seiner Musikinstrumente versteigern. Ich sollte mir ansehen, was man für einigermaßen gutes Geld noch loswerden könnte."
Ich konnte genau sehen, wie Sherlock bei der Erwähnung meines Vaters die Nase rümpfte.
Ich wusste, dass er ihn auf den Tod nicht ausstehen konnte. Mein Vater erwiderte dieses Gefühl nur zu gut!
Dieser Beitrag wurde bisher 1 Mal bearbeitet, zuletzt am 29.05.15 um 20:09 von Mila-Grosa
Sherlock
Ich mochte Evas Vater ganz und gar nicht, aber wen mochte ich schon wirklich? Seine Tochter war mir auf jeden Fall um einiges sympathischer als er. "Wir sollten uns unbedingt in der Oxford Street umhören!", meinte ich an John gewandt. Da Eva uns vielleicht helfen können würde und aus Höflichkeit (Ich hatte mir in letzter zeit überlegt, mehr Acht darauf zu geben) fragte ich unsere Klientin: "Möchten Sie uns begleiten?"
Eva
"Gerne. Ich würde alles tun, damit dieser Wahnsinn endlich ein Ende findet!"
Plötzlich klingelte mein Handy. Es war Florence! "Scheiße....", murmelte ich tonlos, ehe ich drang ging.
"Hi, Floh! Du... bist wieder zurück? Ich? Äääh...." Ich blickte hilflos zu Sherlock und John.
Dieser Beitrag wurde bisher 1 Mal bearbeitet, zuletzt am 30.05.15 um 11:13 von Mila-Grosa
Florence: Ich war an Evas Laden angekommen, doch niemand schien da zu sein und alle Lichter waren gelöscht. Dummerweise hatte ich keinen Schlüssel. Also nahm ich mein Handy und rief Eva an. "Wo bist du?", fragte ich irritiert. Eva stotterte etwas. "Wie bitte?", hakte ich nach.
Sherlock: Eva blickte uns hilflos an. Aber mir fiel nichts ein. Ich wusste nicht was auf einen normalen Menschen als Ausrede am besten wirken würde und fragte mich vor allem, warum Eva ihrer Freundin nicht einfach die Wahrheit sagte. Als Eva immer noch vor ich hin stotterte und John scheinbar auch nichts einfiel, meinte ich: "Sagen Sie ihr einfach, John hätte etwas bei Ihnen liegen lassen und sie hätten es noch schnell vorbei gebracht." Das entsprach ja fast der Wirklichkeit, aber John schaute mich mit einem "Warum-immer-ich"-Blick an.
Eva
"Äh.... Mr Watson hat seine... Handtasche liegen gelassen! Ich hab sie ihm vorbei gebracht!", kam es mir als erstes in den Sinn.
John sah mich mit einem Das-ist-jetzt-nicht-Ihr-Ernst-Blick an. "Tut mir leid!", flüsterte ich ihm tonlos zu. "Ich komm dann.... irgendwann zurück, bis dann!" Blitzschnell legte ich auf und atmete tief durch.
John: "Handtasche!?", fragte pikiert.
Eva: "Ich stand unter Druck!", verteidigte ich mich.
Florence: Seine Handtasche? Ich war verwirrt. Mr. Watson hatte weder eine Handtasche dabei gehabt noch glaubte ich, dass er überhaupt eine besaß. Eva wollte mir irgendetwas verheimlichen. Ich beschloss, einfach in meine Wohnung zu gehen und Eva am nächsten Tag darauf anzusprechen.
Sherlock: Ich musste grinsen. Das war wirklich ein unglücklicher Einfall gewesen. Ich wandte mich an Eva: "Miss Norrington, vielleicht gehen Sie nun besser nach hause. Lassen Sie die Briefe und das Tuch hier, wir werden es uns noch genauer ansehen. Und morgen kommen treffen wir uns um 11.00 Uhr, Oxford Street 23." Ich hatte einen leicht ironischen Unterton in der Stimme. Das war meistens so, wenn ich mich bemühte, freundlich zu sein, was gar nicht mein Art war. Es war eine Ausnahme, dass ich es bei Eva überhaupt versuche.
Eva: "Danke." Ich stand auf. "Und... äh... tut mir leid wegen eben!", entschuldigte ich mich bei John und ging.
John: Ich sah ihr nach. Ich bemerkte, wie Sherlock sich zum Fenster umgedreht hatte. Ich wusste genau, das er lachte. "Könnten Sie aufhören, zu lachen?"; fragte ich leicht gereizt.
Sherlock
"Es tut mir leid, aber ihr Gesicht...", antworte ich und lachte weiter. Als ich mich wieder ein wenig beruhigt hatte, setzte ich mich in meinen Sessel und nahm die Erpresserbriefe in die Hand. Es waren 5 Stück. Zuerst verlangte der Erpresser £5 000, dann 10 000, 20 000, 40 000 und schließlich £80 000. Aber anscheinend hatte er nun beschlossen, seine Drohung war zu machen. Das rote Tuch war ein eindeutiger Hinweis. Aber warum gab er uns einen Hinweis darauf, dass er Eva angreifen wollte. Es schien ein kluger Verbrecher zu sein. Oh, wie ich das liebte! Ein beinahe ebenbürtiger Gegenspieler. Anscheinend grinste ich schon wieder, denn John sah ziemlich genervt aus.
John Watson
"Also, ich finde das nicht witzig! Überhaupt Nicht!" Ich war kurz davor, ihn umzubringen! Und gleich danach Eva!
"Handtasche! Als würde ich freiwillig mit einer Handtasche herumlaufen! Also... MHM!" Ich faste mir an die Stirn.
Dieser Beitrag wurde bisher 1 Mal bearbeitet, zuletzt am 30.05.15 um 17:19 von Mila-Grosa
Sherlock
"Beruhigen Sie sich", meinte ich immer noch grinsend, "konzentrieren wir uns lieber auf den Fall. Was haben Sie dazu zu sagen?" Eine zweite Meinung konnte nie schaden.
John
Ich setzte mich und sah mir die Briefe nacheinander an.
"Mja... je mehr Eva seine Forderungen nicht erfüllt, desto mehr Geld verlangt er von ihr."
Das erste, was mir in den Sinn kam.
Sherlock
"Genial", meinte ich ironisch. John war mal wieder keine große Hilfe.
"Und was halten sie von dem Zusammenhang mit der Oxford Street 23?", fragte ich. Wenn er jetzt "Zufall" antworten würde, würde ich es aufgeben.
John
"Dort hat der Erpresser das Tuch gekauft. Eva war mit Florence auch dort.Es muss jemand gewesen sein, der Eva gut kennt und weis, wo sie wohnt und arbeitet. Außerdem muss er von diesen Mord gehört haben.", antwortete ich.
Sherlock
Naja, das war doch mal etwas Brauchbares. Ich ließ mir Johns Worte noch einmal durch den Kopf gehen. Jemand, der Eva gut kennt. ... Der weiß wo sie wohnt und arbeitet. ... Eva war mit Florence dort... Plötzlich kam mir ein Verdacht. Florence brauchte Geld. Aber ich wollte sie nicht einfach so verdächtigen, das war nicht meine Art. Ich dachte angestrengt nach und runzelte die Stirn.
John
"Was ist?", wollte ich wissen. Ich sah ihn an. Dann dachte ich selbst nach, wiederholte in Gedanken meine Worte, bis ich kapierte, was er meinte. "Du meinst Florence.....?"
Sherlock
John hatte es auch verstanden. "Keine voreiligen Schlüsse ziehen!", ermahnte ich mehr mich selbst als ihn. "Warten wir ab, was wir morgen herausfinden"
(Sollen wir auf den nächsten Tag springen?)
John
Wie erwartet hatten Sherlock und ich am nächsten Morgen verschlafen. Deshalb musste unser Frühstück ausfallen, was wohl ohnehin egal war, da der Kühlschrank sowieso immer leer war (Mit Ausnahme von Sherlock ´s kleinen Experimenten aus der Pathologie).
Unten im Treppenhaus begegneten wir Mrs. Hudson.
"Oh. Sherlock! John! So früh schon auf den Beinen? Wo soll es denn hingehen? Haben Sie einen neuen Fall?", fragte sie gleich drauf los.
Dieser Beitrag wurde bisher 2 Mal bearbeitet, zuletzt am 28.06.15 um 13:42 von Mila-Grosa
Sherlock
Ich war sehr schlecht gelaunt, da mein morgendlicher Tee ausfallen musste und meinte zu Mrs. Hudson: "Würden Sie bitte nicht im Weg herum stehen." Erschrocken tat sie einen Schritt zur Seite und ich drängte mich an ihr vorbei in Richtung Haustür. Auf der Straße winkte ich hektisch und sofort hielt ein Taxi an. "Oxford Street", sagte ich zu dem Fahrer. Als wir ankamen, sah ich Eva schon vor der Nummer 23 warten. Wir hatten 10:45, aber das war mir egal. John anscheinend nicht. Er sah mich streng an und meinte, als ich aussteigen wollte: "Vergessen Sie nicht, sich für unsere Verspätung zu entschuldigen!"
Eva
Ich gähnte hinter vorgehaltener Hand. Ich hatte mich beeilen müssen, da mein Wecker wiedermal streikte. Plötzlich sah ich Sherlock und John aus einem Taxi aussteigen.
"Guten Morgen!", begrüßte ich die beiden. Sie sahen auch nicht gerade frisch aus.
Sherlock
Ich nahm mir vor, Johns Ermahnung ernst zu nehmen.
"Ebenfalls!", meinte ich so höflich, wie es ging, "Entschuldigung für unsere Verspätung. Ich hoffe, Sie mussten nicht allzu lange warten?"
Eva: Ich lächelte. "Ist schon in Ordnung, ich hab mich selber beeilen müssen." Ich nippte an meinem Kaffe-To-Go. "Wollen wir dann?"
John: "Ja. Dann..." Ich wies auf die Tür. Eva ging voran und läutete.
Sherlock
Die Tür wurde geöffnet. Wir waren in einer alten Straßen von London und in den Häusern war anscheinend noch keine Gegensprechanlage eingebaut. Die Bewohnerin war eine alte frau, Vermutlich die Witwe des Freundes von Evas Vater, von dem diese uns erzählt hatte. "Ach, Eva, Sie sind es!", meinte die Frau freundlich, "Haben Sie etwas vergessen?"
Eva: Ich lächelte und gab ihr die Hand. "Guten Morgen, Mrs. Sciutto. Nein, aber, wir wollen Ihnen ein paar Fragen stellen."
John: Sciutto. Kling spanisch oder italienisch. "John Watson.", stellte ich uns vor und gab ihr ebenfalls die Hand. Ich stieß Sherlock leicht in die Seite.
Sherlock
"Oh, Sherlock Holmes", reagierte ich auf Johns Aufforderung.
Direkt überlegte ich, was Mrs. Sciutto zuerst fragen sollte. Ich zog das rote Tuch aus der Tasche.
"Haben sie das schon einmal gesehen?", fragte ich.
Mrs. Sciutto antwortete irritiert: "Wieso Fragen stellen? Kommen sie doch erst mal herein!"
Eva
Wir traten ein. Das hier war wohl ihre Wohnung. Der Laden war im ersten Stock, wo auch das Schild an der Tür hinwies. Es war eine gut betuchte Wohnung. Mrs. Sciutto musste wohl eine wohlhabene Frau sein. "Schicke Wohnung!", sprach ich aus, was mir eben durch den Kopf schoss.
Sherlock
Mrs. Sciutto lächelte gekünstelt. Das Wort "schick" schien ihr nicht zu passen. Ich wollte der frau gerade den Grund unseres Erscheinens und die Umstände erläutern, als mir etwas einfiel. Ich warf Eva einen fragenden Blickt zu. Durfte ich alles erzählen? Mit einer Handbewegung deutete ich an, dass sie das erzählen sollte, was ihr passend erschien.
Eva
"Nun... Mrs. Sciutto, es... dieses Tuch hab ich vor ein paar Tagen an meiner Wohnungstür gefunden und wollte wissen, wer dieses Tuch bei ihnen gekauft hatte!" Sherlock gab mir das Tuch und ich zeigte ihr das Etikett von ihrem Laden.
Sohea 01.06.15 um 21:05
Mrs. Sciutto überlegte. "Ich habe viele Kunden", meinte sie, "aber diese Tuch war eine Spezialanfertigung. Es sollte genau so aussehen, wie das Tuch aus dem Zeitungsartikel. Den mit dem Mordfall, wissen sie. Ein seltsamer Auftrag..."
John Watson
"Und von wem wurde es in Auftrag gegeben?", wollte ich eilig wissen. Eva war etwas nervös geworden.
Sherlock sah sich ein wenig um.
Sherlock
Nach dem ich mich kurz umgeschaut hatte, war ich mir sicher, dass Mrs. Sciutto absolut vertrauenswürdig war und nichts vor uns verheimlichen wollte.
Nach kurzem Nachdenken antwortete sie auf Johns Frage: "Es war ein großer Mann. Er hatte eine Kapuzenjacke an, aber trotzdem konnte sich sehn, dass er eine riesige, halbmondförmige Narbe auf der Wange hatte. Dieser Kerl hat mir richtig Angst gemacht. Er sagte zu mir mit so einem komischen Akzent: 'Auftrag kommt von Chef.' Ich wusste nicht, was er meinte."
Der Mann arbeitete für den Erpresser, dass war klar.
John warf ein: "Dann müssen wir ja nur nach diesem Typen suchen. Er scheint recht auffällig zu sein. Sie haben doch ihr Obdachlosennetzwerk, Sherlock, worauf warten sie noch?"
Plötzlich machte es bei mir klickt: halbmondförmige Narbe! "Das wird nicht nötig sein. Ich habe ihn schon." John und Eva machten hoffnungsvolle Gesichter, doch ich hielt ihnen mein Handy vors Gesicht, auf dessen Display ein Zeitungsartikel erschien. "Er starb vor ein paar Tagen durch eine Schussverletzung. Sein Chef brauchte ihn anscheinend nicht mehr."
John: "Offensichtlich!", sagte ich, als ich den Artikel kurz las. Das war dann wohl nichts!
Eva: Ich seufzte enttäuscht.
Dieser Beitrag wurde bisher 1 Mal bearbeitet, zuletzt am 02.06.15 um 19:00 von Mila-Grosa
Sherlock
Mrs. Sciutto blickte irritiert hin und her. "Vielleicht führen wir dieses Gespräch besser draußen fort!", meinte ich zu Eva und John, "Auf Wiedersehen!"
Ich öffnete die Tür und trat auf die Straße hinaus. John und Eva folgten mit ein wenig Abstand.
Mila-Grosa 02.06.15 um 19:05
Eva: "Aber wer schickt mir dann weiterhin diese Drohungen? Dieser Chef von dem Typen wird sich doch nicht extra die Hände schmutzig machen, um mich um Geld zu erpressen!", sprach ich meine Gedanken laut aus. Es sei denn natürlich, mein Vater hat wieder irgendeinen Scheiß angestellt.
John: "Vielleicht ist es einfach nur ein kranker Psychopath, dem es mittlerweile Spaß macht! Währe ja nicht das erste mal!", ich blickte kurz zu Sherlock.
Sherlock
"Allerdings", kommentierte ich Johns Aussage tonlos.
An Eva gewandt sagte ich: "Es wäre schon merkwürdig, wenn dieser Erpresser einfach nur ihr Geld haben will, um ihrem Laden zu schaden. Oder fallen ihnen irgendwelche Konkurrenten ein, die vielleicht auch dringend Geld brauchen?"
John
eva schüttelte nur den kopf. ich seufzte. "und was machen wir jetzt?", fragte ich unsere geniale spürnase. so wie ich ihn kannte, gab es nur 3 dinge:
1. wir fahren in die patholigie und fragen molly nach dem mordopfer.
2. wir brechen in das haus des mordopfers ein und suchen nach indizien die die polizei (mal wieder) übersehen hatte.
3. wir holen uns erstmal was vernünftiges zum essen.
Sherlock
"Kaffee!", rief ich. "Und dann schauen wir bei Molly und ihren Leichen vorbei. Und vielleicht auch in Haus des Opfers. Es gibt bestimmt Hinweise auf einen Auftraggeber!"
John grinste, aber ich ignorierte es. Nachdem wir uns einen Coffee-to-go, geholt hatten, wollte ich ein Taxi zur Pathologie anhalten. Eva räusperte sich.
Eva
"könntet ihr mich vielleicht in der baker street absetzten? ich muss...." in dem moment klingelte mein handy. es war dad.
"sekunde.", sagte ich zu sherlock und john und ging ran. "was gibt ´s?", fragte ich ihn. "m... moment, wo bist du? das ist schon das zweite mal in dieser woche! also schön, ich bin gleich da!"
wütend legte ich auf.
"kleine planänderung... könnt ihr mich zum polizeipräsidium fahren? das liegt doch auch da, oder?"
ich glaube, man sah mir an, wie unentspannt ich jetzt war.
Dieser Beitrag wurde bisher 2 Mal bearbeitet, zuletzt am 04.06.15 um 19:01 von Mila-Grosa
Sherlock
zum polizeipräsidium? ich kombinierte sofort, zwang mich aber dazu, nichts zu sagen. evas vater war also schon das zweite mal in dieser woche dort gelandet.
ich antwortete auf evas frage: "natürlich. kommen sie mit.! an den fahrer des taxis gewandt, welches ich gerade angehalten hatte, fügte ich hinzu. "scotland yard!"
nach wenigen minuten waren wir am polizeipräsidium angelangt. john und ich verabschiedeten uns von eva.
Eva: "Macht ´s gut!" Ich winkte zum Abschied. Ich stieß die Tür auf. Sofort sah ich Inspector Lestrade.
"Wo ist er?", fragte ich angespannt.
Am Handy hatte Dad nur gesagt, dass er eine kleine Auseinandersetzung mit einem Taxifahrer Kollegen hatte, nachdem er ihm auf die hintere Stoßstange aufgefahren war. Das konnte nur heißen, dass er wieder getrunken hatte.
John: "Ich würd sagen, familiäre Probleme.", vermutete ich und und steckte die Hände in die Jackentasche.
Sherlock
Ich antwortete nicht auf Johns Frage, denn ich hatte an solchen menschlichen Problemen nicht viel Interesse.
Stattdessen schlug ich vor: "Nehmen wir ein Taxi zum St. Bartholomew's Hospital. Bei dem Verkehr heute sollte das nur 14 Minuten dauern."
John: "Wie der Chef befehlen.
Greg Lestrade: "Im Wartezimmer, . Aber Sie werden ihn diesmal nicht mit nehmen können. Wir werden ihn ein paar Tage hier behalten. Ich sah ihren entsetzten Blick. "Es tut mir leid, Mrs. Norrington, aber Sachbeschädigung, Körperverletzung, Trunkenheit am Steuer, da machen wir keine Ausnahmen."
Sherlock
Wie nach meiner Berechnung kamen wir nach 14 Minuten am St. Barth an. John schlug en Weg zur Pathologie ein, doch ich lotste ihn zur Cafeteria. "Es ist 13.15 Uhr, Molly macht Mittagspause", erläuterte ich.
Als wir eintraten, sah ich Molly vorne. Sie setzte sich gerade an einen Tisch. "Guten Appetit", begrüßte ich sie. Molly blickte erschrocken auf, lächelte aber, als sie uns sah. "Hallo", erwiderte sie schüchtern. Ich meinte bemüht freundlich: "Ich möchte sie ungern beim essen stören, Molly, aber wir müssen uns eine Leiche genauer ansehen."
Molly: (Wenn ´s okay ist) "Ja... ähm... welche Leiche... denn?", fragte ich verunsichert. Das war ich immer, wenn ich in Sherlocks Gegenwart war.
Eva: Nachdem ich meinen Dad ein paar Minuten sprechen konnte, haute ich wieder ab, da ich doch nichts mehr ausrichten konnte. Fantastisch! Ich werde erpresst, dann muss ich meine beste Freundin die ganze Zeit über anlügen und jetzt sitzt mein Dad auch noch im Gefängnis.
Ich setzte mich auf eine Bank und schloss die Augen. Hoffentlich geht alles gut!
sherlock: "er hat eine halbmondförmige narbe", antwortete ich. auf molly war immer verlass. sie ließ alles stehen und liegen, um uns, wahrscheinlich vor allem mir zu helfen. in der pathologie angekommen führte sie uns zu einem der leichentische und klappte die decke über dem gesicht nach unten. der mann war wirklich unverkennbar der, den wir suchten.
florence: heute hatte ich keine schicht in evas laden. ich wollte unbedingt mit ihr sprechen und hatte sie mehrmals angerufen, aber ich konnte nur eine nachricht auf der mailbox hinterlassen. da ich nicht mit mir anzufangen wusste, beschloss ich, ein wenig in der stadt zu shoppen, auch wenn ich vermutlich nichts kaufen würde. ich bog in die straße ein, in der der hauptsitz von scotland yard lag. vor dem polizeipräsidium saß ein frau auf einer bank. es war eva! was machte sie hier?
Eva: Als ich die Augen wieder aufschlug, sah ich einige Meter entfernt plötzlich Flo stehen. Was machte sie denn hier? Sie starrte direkt in meine Richtung! Verdammt, hatte sie mich gesehen? Ich sah mich schnell nach allen seiten um. Neben mir entdeckte ich eine alte Zeitung ich klappte sie auf und hielt sie dicht vor mein Gesicht.
Molly: "Er ist vor ein paar Tagen reingekommen. Schussverletzung! Kaliber 9!", sagte ich schnell und verschränkte die Arme hinter dem Rücken. Sherlock sah in sich ganz genau an.
John: "Hat man die Waf.fe schon gefunden, mit der er erschossen wurde?", wollte ich wissen. Molly zuckte nur mit den Schultern.
Dieser Beitrag wurde bisher 1 Mal bearbeitet, zuletzt am 06.06.15 um 18:41 von Mila-Grosa
Florence: Als Eva mich erblickte, schrak sie zusammen und verseckte sich hinter einer Zeitung. Sie wollte mir etwas verheimlich, vielleicht sogar nichts mehr mit mir zu tun haben. Ich musste sie unbedingt zur Rede stellen. Entschlossen ging ich auf sie zu.
Sherlock: Ich betrachtete die Leiche. Vielleicht trug sie ein Zeichen, an dem deutlich wurde, wer der Auftraggeber diese Mannes gewesen war. John und ich waren mal einem Schmugglerring über den Weg gelaufen, bei dem alle Beteiligten das Zeichen des schwarzen Lotus trugen. Ich deckte den Körper weiter ab und untersuchte die Arme.
Molly: "Ähm... wenn ich fragen darf... warum interessiert ihr euch denn für ihn...?"", wollte ich wissen. Bestimmt hatten sie wieder einen neuen Fall.
John Watson: "Ach, nur ein kleiner Fall, kaum der Rede wert!", wiegelte ich ab. Ich überlegte mir gerade eine passende Überschrift für den Fall, da ich ihn in meinem Blog, wenn möglich, nieder schreiben wollte.
Eva: Plötzlich stand Florence direkt vor mir. "Oh, hey, Flo, was machst du denn hier?" Ich hatte mich total erschrocken. Ich legte die Zeitung beiseite und versuchte, sie ganz normal anzulächeln, was mir glaub ich nicht so gut gelang.
Sherlock: "Wir suchen nach Anzeichen, u welcher Bande er Gehört oder wer sein Chef ist. Haben Sie etwas Auffälliges bemerkt, Molly?", frage ich die mal wieder sehr verunsicherte Gerichtsmedizinern.
Florence: Eva war sehr nervös, auch wenn sie versuchte, das zu kaschieren. Ich beschloss, sie direkt auf unser Problem anzusprechen: "Eva, was ist los mit dir? Ich habe bei unserem Telefonat gestern das Gefühl gehabt, du hättest mich komplett angelogen. Du kannst mit mir doch über alles reden, das weist du!"
Molly / Eva
Mila-Grosa 06.06.15 um 19:25
Molly: "Nein... nichts. Er sah ganz Normal aus!" Ich öffnete eine Schublade und holte eine transparente Plastiktüte heraus. "Das sind alle Gegenstände, die er bei sich hatte. Sein Name war Sergei Wolkow. 41 Jahre alt, stammt aus Russland, genauer gesagt aus Kasan." Ich hielt ihnen die Tüte hin.
Eva: "Ich weiß.", sagte ich zerknirscht. "Nur... es es ist halt..." Ich beschloss es mit der halben Wahrheit. Nichts von meiner Erpressung, sondern der Grund, warum ich hier war.
"Mein Vater! Er ist schon wieder im Knast!", sagte ich und strich mit einer Hand über mein Gesicht.
Florence
Ich hoffte, dass Eva mir die Wahrheit sagte. "Das tut mir leid!", sagte ich mitfühlend. Kein Wunder, dass es ihr nicht gut ging.
Eva
Ich konnte darüber viel offener reden, weil es die Wahrheit ist.
"Du weist doch, dass er diesen Nebenjob als Taxifahrer hat. Er hat wieder getrunken, ist in dem Zustand Auto gefahren und einem anderen Taxifahrer voll hinten rein ins Auto!"
John
Bevor ich die Tüte nehmen konnte, hatte sie Sherlock schon zwischen die Finger bekommen. Ich ließ die Hand wieder sinken und schaute ihm über die Schulter. Manchmal ging mir sein Temperament wirklich auf die Nerven.
Molly schien total verunsichert. Dass war sie schon, seit ich sie kannte. Seit Sherlock wusste, was sie für ihn empfand, schien sich das verschlimmert zu haben.
Aber immerhin ignorierte Sherloch das und war nicht mehr ganz so unfreundlich zu ihr.
Dieser Beitrag wurde bisher 1 Mal bearbeitet, zuletzt am 07.06.15 um 11:49 von Mila-Grosa
sherlock: ich betrachtete den inhalt der tüte. es gab einen haustürschlüssel, logisch. außerdem ein handfeuer***, eine vollautomatische glock 18. und die rechnung aus mrs. sciuttos laden. es war nicht besonderes dabei. wir mussten uns in seiner wohnung umsehen. plötzlich stutzte ich. jeder normale mensch hatte ein portemonnaie in seiner tasche. "hatte er kein geld oder irgendwelche papiere bei sich?", fragte ich molly ohne eine positive antwort zu erwarten. molly antwortete zittrig: "n-nein, das hier war alles." ich blickte zu john: "dann hat ihm sein auftraggeber wohl alles wichtige abgenommen. wir müssen zu seiner wohnung."
florence: eva sagte die wahrheit, aber warum hatte sie gestern irgendetwas von mr. watsons handtasche gefaselt? "und hat mr. watson seine tasche jetzt wieder?", fragte ich argwöhnisch. es musste noch mehr hinter ihrem besuch in der baker street stecken.
John: "Ja schön, recht viele Möglichkeiten gibt es da nicht, außer.... tausend?", erwiderte ich.
Eva: Mist, damit musste sie ja jetzt ums Eck kommen!
"Äh... ja. Das... war so eine kleine, die ist nicht aufgefallen. Er hat sie da bei den Kontrabässen verloren und... ich hab sie da gefunden!", antwortete ich schnell und langsam zugleich. Ich hatte mir sowas in der Art schon überlegt, als Ausrede zu benutzen.
Florence: Ich gab mich mit Evas Antwort zufrieden, obwohl ich ihr immer noch nicht ganz glaubte. "Ähm, wir sehen uns dann morgen. Bis dann!", verabschiedete ich mich.
Sherlock: Ich zückte mein Handy. Sergei Wolkow stand nicht im Telefonbuch, dass wäre für einen Kriminellen auch merkwürdig. Vielleicht lebte er auch mit einem anderen Namen irgendwo. Ich betrachtete den Schlüssel. Er war silbern und rostig. Alter Schlüssel = altes Schloss = altes Haus, kombinierte ich. Schnell kontaktierte ich mein Obdachlosen Netzwerk und gab ihnen alle Informationen, die wir herausgefunden hatten. Sicherlich hatte einer von ihnen schon mal einen man mit eine so auffälligen Narbe gesehen. "In 20 Minuten haben wir die Wohnung!", meinte ich zu John.
John: "M.. moment mal! Seid wann haben Obdachlose Handys?", wollte ich wissen. Ich und Molly hatten ihn nur zugesehen, wie er irgendetwas an seinem Handy gemacht hatte.
Eva: Ich atmete durch. Wenigstens wollte sie nicht wissen, warum er diese Handtasche dabeihatte. Auch dafür hatte ich schon eine Antwort. Die hätte John garantiert nicht gefallen, darum war ich froh, dass sie nicht weiter nachhakte.
Ich sah ihr noch ein paar Minuten nach, dann stand ich auf und ging selbst noch etwas in der Gegend umher. Plötzlich viel mir etwas auf. Ein Mann, mittleren Alters, der gegenüber der Straße auf einer Bank saß. Er hatte mich beobachtet, dann hatte er seinen Blick abgewandt, als ich ihn gesehen hatte!
Er trug eine dunkle Kapuzenjacke und eine verspiegelte Sonnenbrille. Ob er vielleicht auch so eine Halbmondförmige Narbe im Gesicht hatte? Ich tat so, als hätte ich nicht bemerkt und ging schnell weiter.
Dieser Beitrag wurde bisher 1 Mal bearbeitet, zuletzt am 07.06.15 um 18:11 von Mila-Grosa
Sherlock
Ich ignorierte John. Wie konnte man nur so ein verkleinertes Denkvermögen haben. Als er mich aber weiterhin fragend ansah, meinte ich: "Ich habe ein paar von denen mit Wegwerfhandys ausgestattet. Der Rest ist Mund-zu-Mund-Propaganda." Molly schien mal wieder sehr beeindruckt, dabei war das so einfach gewesen. "Vielen Dank, Molly", meinte ich höflichkeitshalber und ging in Richtung Ausgang des Gebäudes.
John
Mir war aufgefallen, dass er seit gestern irgendwie ein wenig anders war, seit wir diesen Fall angefangen haben. "Sagen Sie mal: Täusch ich mich, oder versuchen Sie, sich in Höflichkeit zu üben?", fragte ich ihn, als wir fast draußen waren.
Sherlock
"Manchmal schadet es nicht, sich auf eine menschliche Ebene zu begeben", entgegnet ich Johns Frage. Ich wusste selber nicht genau, warum ich mich plötzlich um Höflichkeit bemühte. So etwas kannte ich von mir eigentlich nicht.
Vor dem St. Barth Hospital blieben wir stehen. Bald sollte einer der Obdachlosen etwas entdeckt haben.
John
Ich sah ihn kurz von der Seite an und schaute dann grinsend geradeaus. Sherlock und Höflichkeit!
Und dann auch noch freiwillig! Ich danke Gott, das ich das noch erleben durfte!
Wir warteten eine Weile, dann sahen wir plötzlich einen jungen unrasierte mann in zerissenen Jeans, der auf uns zukam.
Sherlock
"Mr Holmes?", fragte der Mann, der auf uns zugelaufen kam. Ich sagte nichts, dass gab mich am besten zu erkennen. "Ich habe eine Adresse für Sie", Uhr der Mann fort, "£ 30?" Ich drückte ihm das Geld in die Hand und er gab mir dafür einen vergilbten Zettel, auf den frisch notiert war:
12, Broomfield Street
John
Der Typ verschwand wieder. "Ok, dann mal los!" Ich wollte mich gerade in Bewegung setzten, als ich mit einem Mann zusammenstieß. "Hey, pass doch auf, Mann!", schnauzte er mich mit rauer Stimme an.
"Oh, tut mir leid, sorry!", entschuldigte ich mich und blickte ihn kurz an, ehe er weiterging.
Er sprach mit Akzent, ich glaube osteuropäisch.
Außerdem trug er eine dunkle Sonnenbrille, aber das war nicht das auffälligste an ihm. Das war seine linke Wange.
"Ein Mondsichel!", schoss es mir durch den Kopf. Sherlock hatte es auch gesehen, denn er blickte dem Kerl ebenso nach wie ich.
Sherlock
Der Mann, der mit John zusammengestoßen war, gehörte eindeutig ach zu der Gruppe, nach der wir suchten. Der Halbmond in seinem Gesicht und auch in dem von Sergei Wolkow war keine Narbe, sondern ein Erkennungszeichen!
Gerad bog der Mann in eine kleine Seitenstraße ein. Sofort lief ich ihm hinterher. Vielleicht würde er uns zu einem interessanten Ort bringen.
John
"Haben Sie einen Plan?", fragte ich ihn.
Ich erhoffte nicht so viel, den beim letzen mal, als ich ihn das gefragt hatte, hat er unsren Klienten Henry Knight aus unserem Fall mit den Hunden von Baskerville als Köder im Darhmoor benutzt. Ich denke, Eva konnte sich Glücklich schätzen, jetzt gerade nicht bei uns zu sein.
Sherlock
"Einen Plan?", fragte ich, während wir unserem Verdächtigen hinterherliefen, der nicht gerade langsam unterwegs war. Wozu brauchten wir einen Plan? Wir verfolgten ihn und wussten nicht, wo wir ankommen würden. Oh, wie ich das liebte. Natürlich war da noch die Sache mit der Broomfield Street, um die wir uns kümmern mussten, aber die Wohnung würde im Vergleich zu diesem Mann hier nicht weglaufen.
Wir waren in einer schäbigen Gasse angekommen, von der aus man in zu den Hintertüren der angrenzenden Häuser gelangen konnte. Der Mann, den wir verfolgten, hielt an. Schnell duckte ich mich hinter einen großen Müllcontainer.
John
"Sie haben keinen Plan?", flüsterte ich erstaunt. "Sherlock, wir verfolgen einen möglichen Kriminellen, der möglicherweise unsere Klientin bedroht und möglicherweise auch diesen Rentner ermordet hat! Und wir laufen ihn einfach so ohne einen vernünftigen Plan hinterher?" Ich hatte mich ebenfalls geduckt.
Sherlock
"Viel kann man da ja nicht planen. Wir verfolgen diesen Mann und filtern möglichst viele Informationen. ganz im Sinne von Miss Norrington, die uns genau dafür engagiert hat!"
Manchmal überlegte ich wirklich, ob warum John immer noch so engstirnig war. Wir und tausend andere Menschen hätten durch eine Bombe in einem U-Banhwagen getötet werden können und ich hatte den Sprengkörper entschärft, obwohl ich nichts von so etwas verstand. ich hatte wirklich fast immer alles im Griff.
Unser Verdächtiger hatte soeben an eine Hintertür geklopft und eines der Häuser betreten. Ich stand auf. Er hatte die Tür hinter sich verschlossen. Bald drangen Stimmen zu uns herunter. Er und ein weiterer Mann waren im ersten Stock. An der Hauswand entdeckte ich Trittstufen aus Metall, die vermutlich für Schornsteinfeger gedacht waren.


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