Even the devil was once an angel. || RPG with David
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Re: Even the devil was once an angel. || RPG with David
von David am 26.02.2022 01:39Belphegor hatte es sich inzwischen im Inneren der Hütte gemütlich gemacht. Es war dort zwar ein wenig kalt, aber er war ja gut angezogen.
In der Hand hielt er eines der Bücher, die er in einem Regal gefunden hatte, und begann zu lesen. Sonderlich interessant war das Buch nicht, und nach ein paar Seiten wurde ihm langweilig, weshalb er das Buch zurück ins Regal stellte.
Hoffentlich würde der Besitzer der Hütte nicht bald zurückkommen, wenigstens für diese Nacht nicht, denn morgen würde Belphegor ja sowieso weiterziehen, wenn seine Faulheit ihm nicht wieder in den Weg kommen wird.
Gedankenverloren sah er aus dem Fenster und dachte an sein Zuhause und an seine Brüder.

Re: Even the devil was once an angel. || RPG with David
von Lara am 26.02.2022 01:29Die Suche des gefallenen Engels stellte sich nicht unbedingt als erfolgreich heraus. Gerade einmal eine handvoll Beeren wanderten in den Korb, welcher angesichts der geringen Menge noch um einiges größer wirkte, als er eigentlich war. Ein leises Seufzen entwich der Blondine. Wie sollte sie das alles überstehen? Hatte sie überhaupt eine Chance hier zu überleben? So ganz ohne Besitz und finanzielle Mittel? Sie konnte sich nicht ewig von Beeren ernähren, vor allem nicht im Winter.
Da es zu dämmern begann machte sich Ophelia wieder auf den Weg zur Hütte. Immer an dem plätschernden Bach entlang. Sie hatte eine längere Strecke zurückgelegt, als es ihr anfangs vorgekommen war. Als sie endlich ihr Ziel erreicht hatte war die Sonne schon beinahe gänzlich hinter dem Horizont verschwunden.
Eilig hängte die junge Frau die nasse Bandage über eine im Vorgarten gespannte Schnur. Sie stellte den Korb mit den Beeren vorerst neben der Tür ab und ging dann um die Hütte herum, um sich einige Holzscheite unter die Arme zu klemmen. Es würde kalt in der Nacht werden, weshalb sie auf jeden Fall ein Feuer in dem kleinen Kamin entfachen müsste.

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Re: Even the devil was once an angel. || RPG with David
von David am 26.02.2022 00:59Belphegor sah zum Himmel auf, der nun schon mit einem dunklen Schatten bedeckt war.
Er musste sich so schnell wie möglich einen Platz zum Schlafen suchen, bevor die Sonne endgültig vom Himmel verschwand. Der Fürst der Faulheit erhob sich von der Wiese und streckte sich. Er gähnte. Hoffentlich würde sein Dämoneninstinkt ihn dieses Mal irgendwohin führen.
Belphegor ging jetzt einen anderen Weg, als den, den er vorhin gegangen war, weiter. Dabei hielt er besonders Ausschau nach einem Unterschlupf, aber auch nach Essen. Der Dämon pflückte sich eine handvoll Beeren, von denen er dachte, dass sie nicht giftig wären, und aß sie im Gehen. Das sollte für jetzt reichen.
Er fragte sich, wie sein Bruder Beelzebub, der Fürst der Völlerei, wohl in dieser Situation handeln würde. Wahrscheinlich würde er über seinen Hunger klagen.
In Gedanken vertieft bemerkte er die Hütte, die vor ihm stand, erst einige Meter davor. Belphegor rannte auf die Holztür zu und stieß sie auf. Sie stand leer. Er konnte sein Glück kaum fassen.

Re: Even the devil was once an angel. || RPG with David
von Lara am 23.02.2022 00:07Das kühle Wasser des Baches ließ Ophelia erschaudern, als sie ihre Hände samt der Bandage hinein tauchte. Um den Stoff herum färbte sich die klare Flüssigkeit leicht rötlich. Es stellte sich als äußerst schwierig heraus die blutigen Flecken heraus zu waschen, doch sie gab ihr bestes.
Nachdem sie mit dem Ergebnis einigermaßen zufrieden war legte sie die Bandage zurück in den Korb. Kurz schweifte ihr Blick zum Himmel hinauf. Die Sonne war nicht ehr zwischen den Baumwipfeln zu sehen. Es würde wohl bald anfangen zu dämmern. Wenn sie vor Einbruch der Dunkelheit noch einige Beeren sammeln wollte, dann musste sie sich sputen.
Mit dem Korb in der Hand stand die junge Frau auf und klöpfte sich kurz den Staub der dunkeln Erde vom Rock. Sie musste Acht geben auf ihre Kleidung. Das Kleid an ihrem Leib war das einzige, dass sie besaß und sie hatte kein Geld, um sich etwas Neues leisten zu können.
Nach Beerensträuchern ausschau haltend wanderte sie am Bach entlang, stets darauf bedacht nicht zu weit von ihm abzuweichen. Sie wollte sich in dieser unbekannten Umgebung nicht verlaufen.

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Re: Even the devil was once an angel. || RPG with David
von David am 22.02.2022 23:55Viel Neues gab es in dieser Welt nicht zu sehen; da waren die selben alten Bäume, die selben grünen Wiesen und derselbe blaue Himmel. Mutter Erde schien kein großer Freund von Veränderungen zu sein.
Belphegor ging weiter, vielleicht würde er ja etwas Interessantes entdecken, sobald er die Zivilisation erreicht hat. Vielleicht würde er irgendetwas Neues sehen, irgendetwas, das er noch nie gesehen hat. Doch er zweifelte daran. Er war immer derjenige gewesen, der etwas Neues zeigte, nicht der, der sah oder entdeckte.
‚Wieso hat Lucifer mich nicht an einen interessanteren Ort verbannt?‘, beschwerte er sich. ‚Jetzt muss ich wieder laufen. Als wäre der Fakt, dass ich in die Menschenwelt geschickt wurde, nicht Folter genug!‘
Erschöpft und faul, wie er war, ließ er sich auf einer Wiese nieder und gab die Suche fürs Erste auf.

Re: Even the devil was once an angel. || RPG with David
von Lara am 22.02.2022 23:32Ophelia verzog das Gesicht. Der Schmerz brachte sie fast um den Verstand. Fest biss sie auf das Stück Stoff in ihrem Mund, während sie die letzte Lage von ihren Wunden entfernte. Es tat verdammt weh. Nicht nur körperlich, sondern auch seelisch. Sie war im Stich gelassen wurden. Von ihren eigenen Leuten. Erst verweigerte man ihr in der Not die Hilfe und dann stieß man sie hinab auf die Erde. War sie hier wirklich die Verräterin oder waren es die anderen?
Vorsichtig legte die junge Frau ihre getragene Bandage in einen Weidenkorb, ehe sie nach der neuen griff. Sie begann diese behutsam um ihren Oberkörper zu wickeln. Erneut durchzog sie der Schmerz, doch es blieb ihr nichts anderes übrig als die Zähne zusammen zu beißen. Schon bald bedeckte der weiße Stoff ihren oberen Rücken, den Busen und die Brust und für den nötigen Halt auch die Schultern. Anschließend konnte sie auch ihre Kleidung wieder anziehen.
Zwei Wochen waren seit Ophelias Verbannung verstrichen. Die ersten Tage war sie umher geirrt, ohne ein richtiges Ziel vor Augen. Sie war nicht in der Lage gewesen zu begreifen was ihr passiert war. Die Schmerzen hätten sie beinahe um den Verstand gebracht und sie hatte sich gewünscht einfach zu sterben. Doch sie war nicht tot.
Nach einigen Tagen fand sie eine verlassene Hütte und in ihr die nötigen Dinge um ihre Wunden zu versorgen. Das Schicksal schien einmal in ihrem Leben gnädig mit ihr zu sein.
Die Hütte hatte gewirkt als würde sie noch nicht lange leer stehen und Ophelia wusste um das Risiko, dass eines Tages der Eigentümer zurückkehren könnte, doch sie blieb. Vielleicht war er war er aber auch verstorben, der Besitzer. Es wäre ein glücklicher Zufall für die junge Frau, die nichts besaß.
Mit dem Weidenkorb in der Hand verließ die Blondine das kleine Gebäude. Es stand am Rande eine Waldes. Man hörte den kleinen Bach plätschern, welcher nicht weit entfernt war. Er war ihr Ziel. Sie wollte die Bandage auswaschen und im Anschluss zum trocknen aufhängen. Hätte sie das nötige Wissen, dann könnte sie noch aus Kräutern eine Salbe anfertigen. Derlei Fertigkeiten besaß sie jedoch nicht. Sie hatte es zuvor nie gebraucht. Es hatte unter den Engeln Heiler gegeben. Wunden wurden von ihnen mit Magie geheilt. Nicht mit Salben oder Medikamenten.

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Re: Even the devil was once an angel. || RPG with David
von David am 22.02.2022 23:17"Verflucht seist du, Lucifer!", schimpfte er, als er auf dem harten Boden der Menschenwelt aufprallte. Belphegor hatte mal wieder ein falsches Wort gesagt, was jedes mal in einer Bestrafung von seinem älteren Bruder Lucifer resultierte. Dass er dieses mal so weit gehen würde, hätte Belphegor aber nicht gedacht.
Wieso musste er immer derjenige sein, der von Lucifer missverstanden wurde?
`Jetzt reiß dich aber zusammen und hör auf zu jammern, schließlich bist du einer der sieben Fürsten der Todsünden!`, ermahnte er sich gedanklich selber. Belphegor, der Fürst der Faulheit, wäre gerne noch ein wenig in der Sonne liegengeblieben und hätte dem Gesang der Vögel gelauscht, doch er stand auf.
Erst jetzt bemerkte er, dass er seine schwarze Uniform nicht mehr trug. Hatte Lucifer ihm sogar diese weggenommen? Ein Glück, dass er seine Gestalt ändern konnte. Seine Dämonengestalt wäre in der Menschenwelt sowieso nicht sonderlich günstig, da sie zu viel Aufsehen erregen würde. Die Kirche war auch nicht zu missachten, denn sie betitelte jede Außergewöhnlichkeit mit dem Wort "Hexe".
Belphegor wandelte seine Gestalt also in die eines Menschen um und begann, die Umgebung zu erkunden. Schließlich war er seit tausenden von Jahren nicht mehr hier gewesen.

Re: Even the devil was once an angel. || RPG with David
von David am 21.02.2022 16:38Einverstanden.
Klar, es könnte nur etwas dauern vielleicht ^^

Re: Even the devil was once an angel. || RPG with David
von Lara am 21.02.2022 16:10Ich würde tatsächlich zur Vergangenheit tendieren. Mittelalter oder so in die Richtung.
Würdest du anfangen? (:

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Re: Even the devil was once an angel. || RPG with David
von David am 21.02.2022 14:31Name: Belphegor
Spezies: Dämon
Alter: (als Mensch) 20
Geschlecht: männlich
Fähigkeiten: Belphegor ist einer der sieben Fürsten der Todsünden (Fürst der Faulheit) und somit ein recht hochrangiger Dämon. Er verführt Menschen, indem er ihnen Entdeckungen, Ideen und sinnreiche Erfindungen verspricht.
Außerdem kann er seine Gestalt beliebig ändern.
Aussehen: Trotz seiner Fähigkeit, seine Gestalt zu ändern, nutzt Belphegor hauptsächlich zwei Gestaltformen.
- Dämonengestalt:

- Menschengestalt:

Sonstiges: Wegen einer Auseinandersetzung mit seinem älteren Bruder Lucifer schickte ihn dieser (gegen Belphegor´s Willen) auf die Erde.



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