TMNT RPG mit Mila-Grosa und mir ;)

Erste Seite  |  «  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  ...  17  |  »  |  Letzte [ Nach unten  |  Zum letzten Beitrag  |  Thema abonnieren  |  Neueste Beiträge zuerst ]


-TMNT-04

28, Weiblich

  Celebrity

Beiträge: 512

Re: TMNT RPG mit Mila-Grosa und mir ;)

von -TMNT-04 am 03.09.2019 22:42

Ariella: Ich grinste neckend zurück. "Das könnte man wohl sagen!",sagte ich zu ihm. "Um Mitternacht verwandelt sich meine Kutsche in einen Apfel...Äh...ich meine einen Kürbis. Und mein Kleid verwandelt sich ebenfalls in meine Alltagsklamotten.",erklärte ich scherzend. Dann sah ich ihn fragend an. "Und was ist mit dir? Verwandelst du dich auch in einen Frosch, wenn die Uhr die zwölfte Stunde schlägt?",fragte ich scherzend.

 

Viktoria: "Ach und was war es dann?",fragte ich ihn und beäugte ihn lächelnd.

Raph
Ich lachte auf. ,,Quatsch! Keine Sorge, ich bleibe immer so, wie ich bin! Also, wenn du vorgehabt hättest, mich an die Wand zu klatschen, damit ich ein schöner Prinz werde, dann muss ich dich leider enbttäuschen!", grinste ich.

Donnie: ,,N-na nichts!", erwiderte ich und blickte zu Boden. ,,Ich habe lediglich gesagt, wie ich über die Sache denke. Ich weiß, dass so zu formulieren ist ziemlich kitschig, aber.. tja, so bin ich, Donatello Hamato, eben!"

ariella: "oh keine sorge, großer! du reichts mir auch schon vollkommen!",sagte ich und sah dann an seine schulter vor beim "ich habe auch gesehen, dass du nicht allein unterwegs bist. und darunter war auch eine sehr hübsche dame darunter. deine freundin?",fragte ich ihn und zwinkerte ihm verschmitzt zu.

viktoria: ich legte die hand vorsichtig unter sein kinn und hob es erneut an, damit wir uns in die augen sehen konnten. "aber ich liebe romantik und poesie und wie du es schon formuliert ist wunderschön!",sagte ich zu ihm.

Raph
Freundin? Leicht irritiert drehte ich mich um und blickte in die Richtung, in die sie eben geguckt hatte. Ich blickte in Richtung Tanzfläche, an deren Rand Casey und April standen, die sich gemeinsam mit Leo und Mikey aufgeregt unterhielten.
,,Ach, du meinst April?", fragte ich und drehte mich zu mir um. Über meine Lippen legte sich ein Lächeln. ,,Oh nein, sie ist nur eine Freundin, sowas wie die Schwester von mir und meinem Bruder, nichts weiter!", erklärte ich ihr.

Donnie: Sprachlos blickte ich in ihre umwerfend schönen, klaren Augen und musste schlucken. Sie war so schön! Und die Art, wie sie mit mir redete, so sanftmütig und freundlich, ließ mein Herz einen Takt höher schlagen. ,,Dann... dann freut es mich, wenn... dir meine Worte gefallen haben!", meinte ich leise und lächelte schmal.

Ariella: "Oh! Du hast einen Bruder?",fragte ich ihn weiterhin neugierig. Das mit April war gleich gegessen. Raphael nickte. "Ja. Um genau zu sein habe noch zwei weitere. Zusammen sind wir zu viert!",gestand er dann. Ich seufzte. "Ach hast du es gut. Ich bin leider Einzelkind obwohl ich mir auch sehr gerne einen kleinen Bruder oder eine kleine Schwester wünsche.",sagte ich zu ihm.

Viktoria: "Das tun sie auch!",sagte ich zu ihm. Frischer Wind kam auf und ich fror etwas. Ich rieb mir leicht über die Arme um mich etwas zu wärmen.

Raph 
Wenn sie nur wüsste, wie anstrengend Geschwister waren! Klar, als Einzelkind sah sie natürlich eine ganz andere Perspektive als ich, aber dennoch war meine Ansicht, dass man für Geschwister echt Nerven wie Drahtseile haben musste! Egal ob für große oder kleine! ,,Also, ich kann dir versichern, das Geschwister echt anstrengend sind! Klar, man ist nie wirklich alleine, aber.. Du wirst aufhören, das toll zu finden, wenn du erstmal keine Privatsphäre mehr hast!", erwiderte ich und grinste schief.

Donnie: ,,Ist dir kalt?", fragte ich und legte den Arm um ihre Schulter. Bevor mir überhaupt bewusst wurde, was ich tat, hatte ich den Arm bereits um ihre Schultern gelegt und sie etwas an mich gezogen, um sie etwas zu erwärmen. Sie blickte zu mir auf, ich zu ihr hinab. Etwas verlegen wandte ich den Blick zur Seite Richtung Boden und meinte: , Also.. ähm... wir können auch wieder rein gehen, wenn..."

Ariella: Ich zuckte die Schulter. "Hm...wahrscheinlich hast du Recht!",sagte ich, obwohl es nicht so übel wäre eine große Schwester zu sein. "Naja...",sagte ich nochmal und sah ihn dann auffordernd an. "Hast du Lust zu tanzen?",fragte ich.

Viktoria: Ich schüttelte den Kopf. "Nein!",sagte ich sanft aber bestimmt. Mit einem leisen Seufzer schmiegte ich mich an seine Schulter und schloss die Augen. "Ich finde es sehr gemütlich und mir ist nicht mehr kalt. Wenn ich jetzt so nahe bei dir bin, ist es sehr warm und kuschelig.",sagte ich leise und wurde leicht rot auf den Wangen.

Raph 
Ich und tanzen? Das waren zwei Worte in einem völlig fremden Satz! Für eine Sekunde zögerte ich. Ich konnte nicht tanzen! Und das war auch ehrlich gesagt etwas, was mich nie sonderlich interessiert hatte! Aber ich war neugierig auf dieses Mädchen. Sie strahlte etwas aus, was ich noch nie zuvor in meinem Leben gesehen hatte. Und ich wollte unbedingt wissen, was das war! Also nickte ich lächelnd. ,,Es wäre mir ein Vergnügen!"

Donnie: ,,Oh!", machte ich leise und blickte mit flàtterndem Herzen geradeaus in den Garten, während ich sie an meine Schulter anlehnen ließ. Das fühlte sich wirklich... gut an. Es war angenehm, Viktoria im Arm zu halten und ihr Wärme spenden zu können. Und es war auch schön, zu spüren, dass ihr das gut tat. ,,Das... Das freut mich zu hören!", murmelte ich leise und zog sie etwas näher an mich.

Ariella: Mit einem strahlenden Lächeln auf den Lippen und zog ihn auf die Tanzfläche. Dann legte ich seine Hand auf meine Hüfte und die andere nahm in meine. Dann begannen wir ganz langsam zu tanzen an.

Viktoria: "Mich auch und danke für diesen schönen Abend, Donnie!",sagte ich zu ihm ganz leise. Ich schmiegte meine Wange tiefer an seine Schulter und atmete tief ein und aus. Er roch so gut. Es war beruhigend und machte einen sehr müde.

Raph
Lächelnd blickte ich auf die herab, während ich begann, mich im Takt der Musik zu bewegen. Dass war leichter gesagt als getan, gleichzeitig in ihr hübsches Gesicht zu blickten und auf meine Schritte zu achten. Weil das Führen auch Männersache sein musste! Wenn ich ihr auf die Zehen latschen würde, dann würde ich mich bis auf die Knochen blamieren!

Donnie: Ein sanftes Lächeln umspielte meine Lippen, als ich zu ihr herabblickte. Behutsam nahm ich meine andere Hand und legte sie auf ihren Rücken, um sie noch etwas an mich zu ziehen. Wie sie da so an mir lehnte... Sie sah so... süß aus! ,,Ich habe mich zu bedanken...", murmelte ich leise und lehnte mein Kinn etwas auf ihrem Kopf.

Viktoria: Ich murmelte etwas vor mich hin, was ich selber nicht mehr verstand, ehe ich dann in einen tiefen Schlaf fiel. Der Abend hatte mich doch so sehr angestrengt dass ich jetzt völlig erschöpft war.

Ariella: Wir begannen etwas langsam und unbeholfen schließlich war tanzen nicht so ganz meine Stärke, aber ich liebte solche Feste und wollte mal wieder zu einem dabei sein. "Ich muss dich noch warnen. Ich bin eine nicht so gute Tänzerin. Wenn ich dir also auf die Zehen treten sollte, entschuldige ich mich gleich im Voraus.",warnte ich ihn vor.

Donnie
Mit geschlossenen Augen ließ ich diesen einzigartigen Moment auf mich wirken und seufzte leise. Das konnte alles nur ein einziger großer Traum sein! Ich saß hier, völlig ungestört mit einem hübschen, intelligenten Mädchen, das so nebenbei die beste Eisläuferin der ganzen Stadt ist, und halte sie im Arm. Das war so unbegreiflich, irgendwie.
Ja, dachte ich, ich wollte sie auf jeden Fall wiedersehen. Aber das würde schwierig werden, wie ich feststellte. Ich war ein Mutànt. Sie dachte, ich wäre ein Mensch in einem Kostüm. Und sie durfte von unserer Existens nichts erfahren! Was sollte ich dann tun, wenn ich sie beim nächsten Male wiedersah? Ich öffnete meine Augen wieder und blickte sorgenvoll auf. Was würde sie von mir denken, wenn sie die Wahrheit erführe? Sie.. sie würde Angst vor mir haben. Sagen, ich wäre ein Monster. Und sie würde mich nicht wiedersehen wollen. Nie wieder! Ich biss mir auf die Lippen, dann fasste ich einen Entschluss. Vielleicht sollte ich lieber Klartext reden anstatt Spiele zu spielen. ,,Viktoria, hör mal.. da gibt es etwas, was ich dir sagen muss...", begann ich, brach dann aber ab, als ich zu ihr herabblickte. Sie war eingeschlafen. Unsicher blickte ich mich um. Was sollte ich jetzt tun? Sollte ich gehen und sie in Ruhe schlafen lassen? Nein, das wäre echt uncool, sie einfach zurückzulassen. Aber aufheben und reintragen konnte ich sie sich nicht. Es gab wohl nur eine Option. Also entschloss ich mich, zu bleiben und sie einfach schlafen zu lassen. Nie hätte ich es gewagt, sie aufzuwecken. Sie sah so... friedlich aus, wie sie da an meinem Arm gelehnt schlummerte. So friedlich und schön! Behutsam hob ich den Arm und strich ihr sanft über die Wange.

Raph: ,,Du sprichst mir aus der Seele!", erwiderte ich, ehrlich erleichtert und wagte es, sie einen Moment lang zu drehen, bevor ich meine Hand wieder an ihre Hüften legte. ,,Ich kann auch nicht gut tanzen, kein Stück, um genau zu sein! Also... mach dich schon mal auf wunde Zehen gefasst!", erwiderte ich und musste trotzdem losprusten. Verrückt, wie sie genau das aussprach, was mir eben durch den Kopf ging! Es schien fast so, als wäre sie in der Lage, Gedanken zu lesen. Zumindest meine!

Viktoria: Ich hatte noch nie ruhig und friedlich geschlafen wie jetzt. Donnie's Schulter war so angenehm und so weich wie ein Kissen. Ein weiches, wundervolles, warmes Kissen. Leise seufzte ich im Schlaf und lächelte leicht, als ich eine hauchzarte Berührung auf meine Wange spürte. Sie war so leicht wie der Flügelschlag eines Schmetterlings.

Ariella: Ich kicherte und nickte dann. "Na klar doch! Ich werde schon aufpassen. Wenn du aber doch meine Zehen treten solltest kriegst Ärger von mir!",drohte ich ihm gespielt ernst und hob auch die Hand, bereit zum schlagen, hoch.

Raph
Lachend wich ich ein wenig zurück. ,,Hey, nicht doch, immer mit der Ruhe! Keine Sorge ich werde mir große Mühe geben, dir nicht auf die Zehen zu steigen. Das würde ich niemals wagen!", erwiderte ich und legte meinen Arm wieder um ihre Hüfte, um sie wieder an mich zu ziehen und weiter zu tanzen. ,,Aber wenn wir es nicht versuchen, werden wir nur erfahren, wie mies unsere Tanzfähigkeiten wirklich sind!", fügte ich hinzu und musste lächeln.

Donnie: Kurz schreckte meine Hand zurück, doch dann sah ich, dass sie nur lächelte. Und wie sie lächelte! Wie ein kleiner, schlafebder Engel, der hier an meiner Schulter schlief. Behutsam ergriff ich ihre Oberarme ubd hob sie etwas hoch, sodass ich meinen Oberkörper etwas drehen konnte und die dann an meinem Brustpanzer wieder ablassen konnte. Viel bequemer! So konnte ich ihr besser beim Schlafen zusehen. Gott, sie war so niedlich!

Ariella
"Und bisher sind wir ja ganz gut!",meinte ich und machte eine Drehung, ehe er mich an sich zog. "Also machen wir schon mal Fortschritte!",fügte ich hinzu und war schon etwas zufrieden damit. "Okay....",wollte ich sagen, bis unterbrochen wurde und ausversehen auf seinen Fuß trat. Ich errötete beschämend ind senkte den Blick. "Oje...das tut mir sehr leid!",entschuldigte ich mich bei ihm und wünschte mir inständig dass das nicht passiert wäre.

Leo: Etwas verloren sah ich den beiden beim Tanzen zu. Raph sah sehr glücklich aus. Wie er so mit diesem Mädchen tanzte. Ich wüsste zu gerne wie ihr Name ist. Es interessierte mich so sehr. Wie alt war sie nur? Und was hatte sie vor Hobby's?

Raph
Es tat weh! Ihre Absätze Schmerz an wirklich wahnsinnig, aber ich biss mir auf die Lippe und erwiderte hastig: ,,Hat...hat gar nicht wehgetan! Oh, guck mal, ist das da ein Einhorn..?" Sie drehte sich um, um sich umzusehen, ich mich ebenfalls und konnte nun endlich mein Gesicht schmerzerfüllt verzerren und einen lautlosen Schmerzesschrei von mir zu geben. Fast zeitgleich mit ihr drehte ich mich wieder zu ihr und sah befreit grinsend in ihr Gesicht. ,,H-hab mich getäuscht, war nur ein Zebra. Für den Tritt werde ich mich später revanchieren!", drohte ich und musste loslachen.

Ariella 
"Aber du wirst mir auch nicht auf den Zeh treten, oder?",fragte ich ihn und zog misstrauisch die Augenbrauen hoch. Doch bevor ich noch was anderes fragen konnte, zog er mich an sich, hob mich an und trug mich dann wie eine Königin. Ich lachte auf und hielt mich gut an ihm fest. Das kam jetzt so überraschend, aber es war auch lustige dass es sehr Spaß machte.

Raph
,,So gehe ich auf Nummer sicher!", meinte ich lachend und drehte mich einmal schnell mit ihr im Kreis, bevor ich etwas rapide abbremste. Das viele Training hatte sich echt gelohnt und Ariella war angenehm leicht zu tragen. So hatte ich auch eine bessere Möglichkeit, sie mir etwas genauer anzusehen. Ich sah ihre strahlenden, violetten Amethysten-Augen, ihre rosigen Wangen, die vor Freude rot leuchteten, ihr kleines Näschen, ihre vollen Lippen, einfach alles an ihrem hübschen Gesicht, dass von den dunkelblonden Haaren wie ein Gemälde eingerahmt wurden. Sie war wirklich wunderschön!

Ariella 
Ich bemerkte dass er mich so genauer ansah, ließ es mir aber nicht anmerken. Dafür betrachtete ich ihn sehr lange und nachdenklich. Seine tiefe, warme Stimme, sein schönes Gesicht und seine grünen Augen in denen ich mich verlor. Kein Zweifel! Dieser Turtle war was besonderes! Und ich wusste das! Auch dass er kein Mensch sondern ein Mutànt war. Aber dazu viel später. Denn dafür genoss den Tanz zu sehr.

Raph
Irgendetwas war seltsam. Ich wusste nicht genau, was es war und wieso es mir so vorkam, aber es schien in dem Moment eine energiegeladene Welle von ihr auszugehen, als ich sie wieder auf den Boden absetzte. Sie war warm und... ließ mich irgendwie eine ganz seltsame Art der Fröhlichkeit fühlen, wie ich sie nur sehr selten hatte. Oder.. nein, sowas habe ich noch nie gefühlt! Wer immer diese geheimnisvolle Ariella Tularyn war, aber sie war etwas Besonderes. Das war mir schon vom ersten Moment an klar gewesen, sich dieses Gefühl hatte sich jetzt nur noch verstärkt. Ebenso wie meine Neugierde.

Ariella
Nach dem wir uns lange angesehen haben musste ich grinsen und deutete auf die Bar. "Ich habe langsam Durst. Wollen wir was trinken?",fragte ich ihn dann.

Raph
Eine gute Idee, ich konnte so allmählich auch was vertragen! Meine Kehle war staubtrocken und schreite förmlich danach, wieder Flüssigkeit aufzunehmen. ,,Sehr gerne!", antwortete ich, ergriff ihre Hand und zog sie zu einer freien Stelle an der Bar. Dort setzten wir uns auf zwei Hocker hin. ,,Du kannst dir bestellen, was du willst, geht auf mich!", meinte ich großzügig und zwinkerte ihr verschmitzt zu.

Ariella
"Oh! Wie charmant!",sagte ich und bestellte eine dieser süßlichen Getränke die man Kimonade nannte oder so ähnlich. Oder war es Limo gewesen?

Raph
,,So bin ich halt!", erwiderte ich wie schon gesagt charmant, bestellte mir ein Wasser und bezahlte den Barkeeper. Ihr Drink hatte an der Seite ein Orangenscheibchen stecken und war sogar mit Strohhalm und einem kleinen Schirmchen ausgestattet. Ich ergriff mein Glas und stieß es leicht an ihres, sodass es leise klirrte ,,Also dann. Auf einen schönen Abend!", lächelte ich und hielt das Glas ein wenig hoch.

Ariella
"Den kann ich nur zurück wünschen!",sagte ich ebenfalls lächelnd und stieß mit ihm an, ehe ich dann aus dem Strohhalm saugte und ein paar Schlucke trank. Es schmeckte gut. So süß und fast so als hätte man ganz viele kleine Perlen auf der Zunge die dann ganz leicht zerplatzten wie eine Seifenblase. Ich lächelte verträumt und bekam ganz rote Wangen

Raph
Ihr Lächeln war direkt ansteckend! So träumerisch und süß, dass man direkt darin in eine andere Welt versinken könnte! Ebenfalls mit einem Lächeln auf den Lippen setzte ich das Glas an und trank gierig einige Schlucke. Dann stellte ich es wieder ab und wandte mich ich ihr wieder zu. Ich war immer noch neugierig darauf, wo sie herkam. Sie sagte, es wäre sehr weit weg von hier. Vielleicht aus Neuseeland oder so? ,,Also..", begann ich, ,,Ariella... Du sagtest, da wo du herkommst ist es sehr weit weg. Von wo genau kommst du denn?"

Ariella
Ich zögerte mit meiner Antwort. Was sollte ich ihm denn sagen? Die Wahrheit? Etwa so: 'Raph. Ich komme eigentlich gar nicht von der Erde, sondern stamme von Mond ab der über euren Erdenhimmel hängt und die ganze Nacht leuchtet.'
Bei diesem Gedanken schüttelte ich mich innerlich den Kopf. Nein! So ging das nicht! Ich musste mir was überlegen. Irgendein Land wird mir doch wohl einfallen. Und bisher kenne ich nur eines. "Aus Japan!",sagte ich dann schlicht und sah ihn an.

Raph
Augenblicklich wurde ich hellhörig. "Wirklich? Aus Japan?", fragte ich nach und blickte sie neugierig an. Wirklich ein Zufall, dass sie von da abstammte, wo unser Vater herkam. Ich setzte mich etwas aufrechter hin. "Was für ein Zufall! Unser Vater stammt auch aus Japan ab. Von wo genau kommst du aus Japan? Also.. welche Stadt oder welches Dorf?"

Ariella 
Ich musste da etwas überlegen. Es gab da so viele japanische Städte. Und bisher gefiel mir da nur eine Stadt. "Tokio.",sagte ich dann schließlich. Osaka oder Iwatobi waren auch ganz gute Städte, aber Tokio war da meine liebste Stadt, auch wenn ich nich nie dort gewesen war.

Raph
Tokio. Da in der Nähe hatte der Hamato-Clan damals seinen Tempel, wo Splinter damals noch mit Shredder aufgewachsen war. Wirklich ein verrückter Zufall.
"Tokio...", murmelte ich leise. "Und... wie gefiel es dir da bisher so? Also.. Vater stammt zwar auch von da aus der Nähe, aber ich selbst war leider noch niemals dort gewesen."

Ariella 
"Oh, es ist dort wunderschön. Die vielen grünen Wiesen und Bäume sind wunderschön und es wachsen überall viele bunte Blumen.",schwärmte ich, hielt jedoch inne, räusperte mich verlegen und fügte mit einem kleinen Lächeln hinzu: Jedenfalls dort wo ich wohne....da gibt es viele...Pflanzen und so...."

Raph
ach so, dann kam sie also von außerhalb. seltsam, sie sah eigentlich gar nicht so aus... aber so ein stadtleben in ner metropole wie tokio war vielleicht wirklich nicht jedermanns sache, dass konnte ich mir vorstellen! zudem hatte ich das gefühl, dass sie lieber in eine andere richtung des gespräches lenken wollte. sie sah irgendwie.. verunsichert aus. war ihr das thema unangenehm? ich versuchte unbemerkt, wieder etwas vom thema tokio auszuklinken, gleichzeitig aber, mir ein genaueres bild davon zu machen. ,,und... wieso bist du dann nach new york gezogen?"

Ariella 
"Sagen wir so",sagte ich geheimnisvoll und beugte mich etwas vor damit nur er es hören konnte. "Ich brauchte einen Tapetenwechsel und wollte schon immer mal nach New York.",sagte ich dann schließlich und grinste breit.

Raph
Ein klein wenig überrascht blickte ich sie an als sie plötzlich die Stimme herabsenkte, so als würde sie mir gleich sagen, sie wäre in Wahrheit eine gesuchte Serienkìllerin. Der Gedanke kam mir für eine Nanosekunde wirklich. Es wäre das perfekte Klischee! Süßes, unschuldiges Mädchen, dass ein düsteres Geheimnis hütete! Als dann der Tapetenwechsel kam, war ich doch etwas erleichtert und musste über mich selbst lachen. Mann, anscheinend sah ich wirklich zu viel fern!
,,Oh! Das ist cool!" Ich trank einen schnellen Schluck aus meinem Glas. ,,Kann ich verstehen! Wenn man mal raus aus dem gewohnten Umfeld muss und sich neue Dinge ansehen will. Interessante und aufregende Dinge, die man nicht jeden Tag erlebt und auf ihre einzigartige Art und Weise ausleben will."

Ariella
"Genauso fühle ich mich auch. Und ich bin froh dass ich diese Entschéidung getroffen habe!",sagte ich zu ihr und fügte mit etwas gesenkter und trauriger Stimme hinzu: "Auch wenn ich dafür mein Zuhause dafür aufgeben musste um hierher zu kommen." Mein Herz zog sich zusammen, wenn an mein Zuhause dachte. Ich werde nie wieder zurückkehren können. Jedenfalls solange nicht bis wieder Frieden eingekehrt ist. Mein Blick bellte sich wieder auf und sah dann auf die Uhr. Es war schon kurz vor Mitternacht. Schnell trank ich mein Drink aus und sah ihn entschuldigend an. "Ich würde mich noch so gerne mit dir unterhalten, Raphael. Ehrlich! Aber ich muss jetzt leider gehen.",sagte ich zu ihm

Raph
Was, jetzt schon? Aber wir hatten doch gerade so schön ins Gespräch gefunden! Das sie jetzt gehen musste, löste in mir Unmut, besser gesagt eine Art der Enttäuschung aus, die ich nur widerwillig verbergen konnte. ,,Wirklich? J-jetzt um Mitternacht?", fragte ich und erhob mich von meinem Stuhl. Wie bei Cinderella, schoss es mir durch den Kopf. Der Zauber verfliegt um Mitternacht und der Prinz verliert das wunderbarste Mädchen, dass ihm je begegnet war, aus den Augen. So kam es mir in dem Moment auch vor. Am Liebsten würde ich sie aufhalten, doch ich wollte nicht zu aufdringlich rüberkommen. Also starrte ich nur bekümmert auf den Boden und dann schnell wieder zu ihr auf. ,,Soll das heißen, dein Zauber wird sich bald auflösen?", meinte ich gezwungen scherzhaft und lächelte ebenso gequält.

Ariella
"Könnte man so sagen. Aber ich verspreche dir, wir sehen uns bald wieder!",sagte ich zu ihm. Ich merkte dass er traurig und enttäuscht war. Aufmunternd legte ich die Hand auf seine Wange und lächelte ihn an. "Wir werden uns wiedersehen, Raphael. Ganz gewiss!",sagte ich leise zu ihm. Dann streifte ich mein Armband ab und überreichte es ihm. "Damit du mich auch nicht vergisst!",flüsterte ich in sein Ohr. Dann ließ ich von ihm ab und verschwand in der Menschenmenge.


Raph
Ich blickte ihr nach, bis ich den leuchtenden roten Stoff ihres Kleides zwischen den vielen Menschen nicht mehr ausmachen konnte. Dann erst schaute ich auf meine Hand herab, in der Ariellas Armband lag. Er war hübsch. Und es hatte einen kleinen Anhänger in Form einer Mondsichel, die im Licht glitzerte. Der Mond.. er passte zu ihr! Er war genauso geheimnisvoll und mysteriös wie sie. Lächelnd umschloss ich das Geschenk mit meiner Faust. ,,Ganz sicher nicht..", murmelte ich leise.

Leo: Ich trat zu ihm und betrachtete das kleine Armband. "Ein wirklich sehr hübsches Schmuckstück.",bemerkte ich. "Und was hat sie dir alles erzählt?",fragte ich dann neugierig. Es interessierte mich wahnsinnig den Namen der geheimnisvollen Schönen zu erfahren und woher sie kam.

Raph
Erschrocken zuckte ich zusammen, als Leo so plötzlich hinter mir auftauchte und stierte ihn wütend an. Als er mich das fragte, entspannte ich mich jedoch ein wenig und blickte wieder auf das Armband. ,,Eigentlich nicht so viel. Nur, dass sie aus Japan kommt, gerade nach New York hergezogen ist, und natürlich ihren Namen." Andächtig hielt ich das Armband hoch und ließ den Anhänger im Licht der Kronenleuchter funkeln. ,,Ariella!" Alleine beim Klang ihres Namens jagte eine Gänsehaut meinem Rücken hinab und ich spürte wieder diese Wärme in mir hochkommen. Als sie und ich getanzt hatten und... in einer völlig anderen Welt eingetaucht waren.

Antworten

-TMNT-04

28, Weiblich

  Celebrity

Beiträge: 512

Re: TMNT RPG mit Mila-Grosa und mir ;)

von -TMNT-04 am 03.09.2019 22:59

Leo
Er war nicht der Einzige! Auch ich bekam eine tiefe Gänsehaut als ich diesen wunderschönen Namen hörte. "Ariella!",murmelte ich. "Das ist ein durchaus schöner Name für so ein Mädchen.",bemerkte ich lächelnd. Dann sagte aber dann etwas nachdenklich: "Und warum ist sie so schnell verschwunden? Weißt du das?"

Raph
Nachdenklich zuckte ich mit den Schultern. ,,Sie meinte, sie müsse gehen. Punkt Mitternacht, das ist schon verrückt!", antwortete ich, kletterte von meinem Stuhl herunter und blickte ihn strahlend an. Nein wirklich, ich strahlte! Das immer dieses Mädchen mit mir gemacht hatte... es... es ging mir auf einmal so gut wie lange nicht mehr. Ich fühlte mich so... unbeschwert und locker. ,,Aber sie hat mir versprochen, dass wir uns wiedersehen werden. Und das werden wir auf jeden Fall! Ich.. ich weiß auch nicht, wieso, aber... Ich habe ein gutes Gefühl mit ihr!"

Leo
"Das merke ich. So glücklich habe ich dich noch nie gesehen!",bemerkte ich und musste grinsen. "Es freut mich, wenn dieses Mädchen dich toll findet.",meinte ich zu ihm

Raph
Überrascht blickte ich ihn an. Tat sie das wirklich? Sie findet mich toll? rgendwie schwer vorstellbar, sogar für mich! Ich meine... sie war so anmutig, so bezaubernd und süß! Wie könnte sie mich dann bitte toll finden. ,,Denkst... denkst du wirklich, dass sie mich mag?", wollte ich verlegen wissen und merkte, wie mir die Röte ins Gesicht stieg.

Leo
Ich klopfte ihm auf die Schulter. "Natürlich, doch. Sehe ich aus, als wurde ich lügen?",fragte ich und grinste frech.

Raph
Als Antwort boxte ich ihm gegen die Schulter. ,,Ich mein's Ernst, Mann!", erwiderte ich und musste lachen. Zu beflügelnd war die Vorstellung, dass Ariella mich tatsächlich gern haben könnte. Das wäre sogar der absolute Wahnsinn! ,,Das wäre der Oberhammer! Stell dir das vor, sie und ich..." Ich musste sie wieder sehen, und das werde ich auch! Doch, wir könnten gemeinsam ausgehen, eine Pizza essen gehen und vielleicht könnte ich sie auch mit... mit einem Mal stoppte mein Gedankenfluss. Oh nein! Daran hatte ich überhaupt nicht mehr gedacht!
Stöhnend ließ ich mich zurück auf den Stuhl sinken, legte den Kopf auf den Tresen und verschränkte meine Hände darüber. ,,Oooh, das ist so mies! Sie denkt doch, dass ich nur ein Typ in einem Kostüm bin! Wenn sie rafft, dass das alles echt ist..." Ich deutete auf meine grüne Haut und den Panzer auf meinem Rücken. ,,Sie wird mich doch nie wieder sehen wollen!"

Leo
"Und wenn es so wäre, dann hat sie überhaupt keine Ahnung was für ein tollen Typen wie dich verpasst hat. Sie weiß nicht was für ein toller, cooler und starker Turtle du bist!",sagte ich ernst zu ihm und sah ihn auch mit ernsten Blick an.

Raph
Mein Kopf hob sich wieder und ich blickte mit einem leisen Seufzen auf mein Wasserglas. ,,Und wenn schon. Es würde mir trotzdem irgendwie weh tun, wenn sie Angst vor mir haben oder sie mich sogar hàssen würde." Ich ergriff mein Glas, trank das restliche Wasser in einem Zug und schob es über die Theke zum Rand, ehe ich mich erhob. ,,Ich glaube, ich brauche jetzt erstmal frische Luft! Wenn ihr mich sucht, ich bin draußen. Oder vielleicht schon zuhause oder... sonst irgendwo in der Stadt." Niedergeschlagen erhob ich die Mundwinkel minimal in Richtung meines Bruders und schob mich dann an ihm vorbei.

Leo: "Ist okay, Bro. Bis dann!",sagte ich nur und sah ihm hinterher. Der arme Kerl! Er tat mir schon leid. Wenn diese Ariella dass wirklich so dachte, dann war es nicht wert. Aber...warum dachte ich jetzt nur an sie. Wieso verfolgten mich ihre violetten Augen?

 

Ariella: Ich bin sehr lange noch gelaufen, ehe ich mich heimlich umher sah und dann auf atmete. Dann nahm ich Haltung an, schnippte mit dem Finger und war mit einem Plo.pp! in einer Lagerhalle. Ich sah mich suchend um. Wo waren denn alle? "Slash? Leatherhead? Ich bin zu Hause!",rief ich dann laut.

Slash
Die letzte Konfrontation mit dem Foot Clan lag Monate zurück und es gab keine Anzeichen auf einen Gegenschlag, zu dem Shredder gegen die Turtles ausholen wollte. Ich wusste nicht, ob ich erleichtert sein müsste oder beunruhigt. Es war nicht auszuschließen, dass da irgendetwas Faules lief, aber es musste dann schon verdammt geheim sein, wenn sich der Foot Clan so ruhig verhielt. Gerade deswegen wollte ich eigentlich auch nicht, dass Ariella sich alleine in der Stadt herumtrieb. Sie kannte sich noch zu wenig in der Stadt aus und könnte sich im Zweifelfall nicht genug wehren. Wir waren bisher immer bei ihr gewesen. Aber für diesen Kostümball von der Eisläuferin Viktoria Gagarina war sie so Teuer und Flamme gewesen dass ich ihr diese Freude nur ungerne nehmen wollte. Jedoch musste sie mir stèif und fest versprechen bis Mitternacht wieder hier zu sein damit ich sie in Sicherheit wusste, woran sie sich auch hielt. Rockwell und Taubenpete schliefen bereits und Leatherhead hatte ich seit wenigen Minuten von der Wache abgelöst. Als ich dann Ariellas Stimme vernahm stand ich auf und trat aus dem Schatten. ,,Na sieh mal an!", meinte ich zur Begrüßung und lächelte sie an. ,,Unsere kleine Herumtreiberin ist wieder da! Hast du dich amüsiert, Ariella?", wollte ich von ihr wissen.

Ariella
Ich nickte. "Oh ja, Slash. Das habe ich wirklich. Die Party's bei den Menschen ist so anders, aber so richtig aufregend!",erzählte ich alles brühwarm. Und dann erzählte ich von meinem Aufenthalt auf der Party und kam schon aus dem Schwärmen nicht mehr heraus. "Und dann bin ich einem sehr netten Jungen begegnet. Wir haben uns nett unterhalten, getanzt und amüsiert.",beendete ich meinen Vortag schließlich und seufzte verträumt.

Slash 
Verschwörerisch blinzelte ich sie an. Dann hatte sich der Abend ja für sie voll und ganz gelohnt! ,,Klingt so, als hätte es dich ganz schön erwischt!" Das Glitzern in ihren Augen verriet so einiges! Jedoch konnte ich nicht anders als das Gesicht dann in eine sorgenvolle Mine zu verziehen. ,,Aber von dir und deiner Herkunft hast du ihm nichts erzählt, oder?", wollte ich argwöhnisch von ihr wissen und legte die Stirn in Falten. Das hoffte ich zumindest! Es wäre nicht klug, andere von unserer Existenz wissen zu lassen! Und von ihrer wahren Existenz.

Ariella
Ich hob abwehrend die Hände hoch. "Natürlich nicht! Ich verrate einem Jungen doch nicht was ich in Wahrheit bin. Der würde mich doch für verrückt erklären, wenn ich es ihm gesagt hätte.",beteuerte ich ihm und guckte ihn an. "Du weißt genau dass ich vorsichtig bin, Slash. Ich bin kein kleines Kind mehr. Du kannst mir wirklich vertrauen! Euch habe ich auch nicht verraten!"

Slash
Leise seufzte ich. ,,Das weiß ich doch, Ariella, und ich vertraue dir auch voll und ganz! Es ist nur... New York ist eine unglaublich große Stadt mit vielen Perspektiven. Mit Sonnenseiten aber auch mit Schattenseiten! Es gibt den Foot-Clan, Diebe, miese Straßengangs... Und du mittendrin! Ich will einfach nicht, dass dir was passiert!"

Ariella
"Das wird mir schon nicht. Ich habe, wenn es dazu kommt, immer noch meine magischen Fähigkeiten! Und dann kann ich denjenigen in einen Frosch verwandeln!",meinte ich und verschränkte die Arme vor der Brust. Als ich mich dann etwas beruhigt hatte, sah ihn wieder ruhig an. "Aber wenn du meinst, dann verspreche ich dir dass ich in Zukunft besser auf mich aufpasse! Versprochen!",sagte ich zu ihm und legte eine Hand auf seinen großen Arm.

Slash
,,Dann bin ich erleichtert!", erwiderte ich und verzog den Mund zu einem Lächeln. Ariella war durchaus wiederstandsfähig aber bisher hatte sie noch keine richtige Erfahrung im Ernstfall gehabt. Vielleicht würde so etwas früher oder später eintreffen aber heute war das nicht mehr wichtig. Unauffällig hielt ich mir die Hand vor dem Mund, da sich der Anflug eines Gähnens bemerkbar machte. ,,Und... hast du vor, diesen Jungen wiederzusehen?", wollte ich dann von ihr wissen.

Ariella
"Ich weiß nicht so Recht.",sagte ich. "Ich meine, wie soll ich ihn denn wieder erkennen. Als Ninja Turtle verkleidet werde ich ihn bestimmt nicht nochmal antreffen. Aber du hättest seine grünen Augen sehen sollen! Die strahlten wie zwei grüne Smaragde!",sagte ich und sah verträumt in die Luft. "Er war so süß!"

Slash 
Nun gut, das könnte schwierig werden, aber wieso sollte man nicht... halt doch, was hatte sie gerade gesagt? Sagte sie etwa... "Ninja Turtle?", entfuhr es mir und ich blickte sie ungläubig an. "Dieser Junge von dem du sprichst... hatte der sich tatsächlich als Ninja Turtle verkleidet?" Sie blickte mich mit leicht zusammengezogenen Augenbrauen an und nickte dann langsam. Ha! Unfassbar, das war ja ein Zufall! Da hatte sich einer unserer Turtles auf die Kostümparty verirrt! Und nicht nur irgendein Turtle! Der Typ, von dem Ariella sprach, konnte niemand anders als der Hitzkopf Raphael sein, mein früherer Besitzer als ich noch eine Hausschildkröte war und auf den Namen Spike hörte. "Okay, dann ist ja alles klar!", meinte ich grinsend und konnte mir ein Lachen nicht verkneifen, als ich Ariellas verdutzten Gesichtsausdruck sah. Das war zu komisch! Wenn ich dass Rockwell und den anderen erzählen würde...

Ariella
Ich verstand nicht was er jetzt so witzig fand und hon eine Augenbraue hoch. "Was...was ist denn daran so witzig?",wollte ich wissen. Warum lachte er denn auf einmal als hätte ich den besten Witz der Welt erzählt? Ich seufzte und schüttelte kurz den Kopf. Die Erde war wirklich eine seltsame Welt.

Slash
Ich zwang mich, wieder etwas runter zu kommen. Es wäre doch fies, sie unnötig auf die Folter zu spannen! Obwohl, ganz so unnötig war es doch nicht! Immer noch mit einem breiten Grinsen im Gesicht blickte ich auf sie herab. ,,Ariella, es ist alles in Ordnung! Der Junge, bin dem du sprichst, der als Ninja Turtle verkleidet war, ist Raphael, ein uralter Freund von mir, und... nun ja... du wirst dich wahrscheinlich wundern, aber... er ist kein Junge. Er ist ein Mùtant, wie ich, Rockwell, Leatherhead und Taubenpete."

Antworten

-TMNT-04

28, Weiblich

  Celebrity

Beiträge: 512

Re: TMNT RPG mit Mila-Grosa und mir ;)

von -TMNT-04 am 03.09.2019 23:38

Ariella
Ich war baff als ich das hörte und machte große Augen vor Erstaunen. "Aber...aber das bedeutet ja, dass er kein Mensch ist. Er ist...wie du! Und ich...ich habe es nicht bemerkt!",stammelte ich unbeholfen hervor und guckte ihn jetzt bedröppelt an. "Ich habe echt nichts bemerkt!"

Slash
,,Tja, woher denn auch? Das sind die Vorteile eines Kostümfestes. Man kann sich unbemerkt unter's Volk mischen, ohne von den Menschen ausgestoßen zu werden!", meinte ich schulterzuckend. ,,Und heute wäre wohl niemand auf die Idee gekommen, dass dieser oder jener ausgerechnet ein Mùtant ist!" Neugierig kniff ich die Augen etwas zusammen. ,,War er alleine oder sind seine Brüder auch mitgekommen?"

Ariella
"M-mit seinen Brüdern!",erklärte ich unbeholfen. "Und noch mit zwei Freunden. April und Casey, glaube ich!",fügte ich nachdenklich hinzu.

Slash
,,Ah! April O'Neil und Casey Jones waren auch dabei! Und seine Brüder sind Leonardo, Donatello und Michelangelo. Was fürnein Zufall, dass du ihnen heute Nacht über den Weg gelaufen bist, du hättest sicher noch ihre Bekanntschaft gemacht! Du musst wissen, die Turtles und ihr Sansei sind enge Freunde von uns!"

Ariella
"Oh wirklich?",fragte ich, während mein Herz einen Freudensprung machte. "Das bedeutet wir sehen sie schon bald wieder?",fragte ich und versuchte beiläufig wie möglich zu klingen.

Slash
Sie tat so, als würde es sie nicht interessieren, allerdings glaubte ich, sie durchschaut zu haben. Mit einem unschuldigen Gesichtsausdruck nickte ich und meinte: ,,Das könnte durchhaus darauf hinauslaufen. Sollte sich in Sachen Shredder etwas rühren, müssen wir die Turtles umgehend in Kenntnis setzen."

Ariella
"Aha...also ja...cool!",meinte ich gespielt gelassen. "Naja...ich werde dann mal schlafen gehen. G-gute Nacht!",wünschte ich ihm noch und ging dann nach oben um mich bettfertig zu machen

Slash
,,gute nacht! und träum was schönes!", meinte ich mehr zu mir selbst als zu ihr und grinste in mich hinein. ja, ich glaubte, das würde sie sogar. und ich war ehrlich gespannt, wie es wohl sein würde, wenn sie und raphael beim nächsten mal aufeinandertreffen würden. allerdings wusste ich nicht, ob dieses zusammentreffen bei einer gemütlichen runde pizza geschehen würde oder im kampf gegen den feind. denn irgendetwas sagte mir ganz deutlich, dass sich etwas tat. und mein instinkt täuschte sich nie! nachdem ariella nach oben verschwunden war, verdüsterte sich mein gesichtsausdruck und ich stapfte nach hinten zu den monitoren, die alles überwachten und das feindliche hauptquartier von den straßen aus im blick hatten. rockwell war in seinem stuhl eingeschlafen, was ich ihm nicht für übel nahm. er schlug sich ohnehin nacht um nacht um die ohren, etwas schlaf würde ihn ganz gut tun! sorgfältig legte ich ihm eine daunendecke um die schultern und starrte dann mit grimmigem blick auf den monitor 5, der das hauptquartier in schöner perspektive ganz einfing. ,,ich weiß, du planst was!", murmelte ich leise. ,,und was immer es ist, wir werden es herausfinden und dir in die quere kommen! das letzte wort ist noch lange noch nicht gesprochen!

 

xever montes: ich bin ein mann, der nicht sonderlich viel über gewisse dinge nachdenkt. wieso sollte ich auch, erstens wurde sowas mit der zeit echt anstrengend und zweitens sparte ich mir diese reserven lieber für wirklich wichtigere dinge als für das gefühl von mòral, anstand und diesem ganzen anderen gutmenschen-quatsch! oder gesetze! spielregeln, an die du dich zu halten hast. tz, und was war der preis? etwa ein beruhigtes gewissen? no, xever montes tickte da ganz anders! wieso sollte man nach den regeln spielen, wenn man doch einfach schummeln kann um so viel schneller und einfacher an das zu kommen, was man wollte? heutzutage war ohnehin alles ein einziger großer lug und betrug, da viel jemand wie ich gar nicht groß auf. obwohl.. in gewissen dingen schon! schon in der zeit bevor ich zu einem dämlichen fisch mutiert wurde und mich heute an mein wirklich attraktives gesicht nur noch erinnern konnte! die gute alte zeit... dieses gesicht, mein geschick und der gute alte xever-charme waren damals noch der schlüssel zu allem, was ich je gewollt hatte! sei es in einer portugiesischen bank in brasilia hinter einem safe oder in der liebe! vor allem in letzterem tat ich mich in meiner jetzigen situation verdammt schwer! wie lange war es her, dass ich mit einer frau gesprochen hatte! eine ewigkeit! und es war nicht nur eine einzige frau in meinem leben, in solchen dingen war ich nie besonders sesshaft. es war ohnehin immer wieder dasselbe! große gefühle hier, gebrochene herzen und nicht selten ohrfeigen da... das typische bild eines mannes wie mir! es gab nie jemanden, den ich auf eine spzielle art und weise geliebt hatte. das war eines der seltenen dinge, in denen ich überraschend fair war. niemand wurde bevorzugt. so sollte es immer sein. aber dann war da diese eine frau, die alles umschmiss. eine frau, die etwas magnetisches, faszinierendes an sich hatte, wie ich es noch nie zuvor gesehen hatte. sie war plötzlich einfach da, in dieser nacht. zu diesem zeitpunkt hatte ich noch nicht gewusst, wie sehr sie sich in mein leben einprägen würde. und... wie unglaublich nachtragend sie sein konnte! nach 12 langen jahren, in denen sie weg war. ich hielt sie für tot. doch leider konnten selbst der tod und der téufel persönlich shiori khan nichts anhaben...

in dieser nacht wurde sowas wie eine krisensitzung im thronsaal einberufen. shredder hatte uns am abend davor befohlen, um punkt mitternacht alle hier oben anzutanzen, egal falls abkömmlich oder nicht. mir passte das ehrlich gesagt hat nicht! heute war wrestling angesagt, john cena gegen brock lesnar. aber da man shredder besser nicht verärgern sollte, musste das wohl leider ausfallen, weswegen ich ziemlich miesgelaunt zwischen razhar, dem fliegen-freak, tiger claw, zeck und steranko im saal stand.

viktoria
wie lange ich jetzt geschlafen habe, wusste ich gar nicht mehr. denn als ich aufwachte, befand ich mich auf einmal in den starken armen von irgendjemanden und es war mitternacht, als ich auf die uhr schaute und verwundert blinzelte. "hab ich so lange jetzt geschlafen?",murmelte ich leise und rieb mir verschlafen über die augen.

bebop
"mal ehrlich!",sagte ich gerade. "ich verstehe echt nicht was wir hier machen. ich war gerade dabei mir neue, cool moves auszudenken. boom!",machte ich und drehte mich einmal im kreis um dann mit einer coolen pose zu glänzen. rocksteady nickte verständnisvoll. er hatte noch nicht mal bemerkt das ich ihm heimlich zugesehen wie er eine eislaufshow sich angesehen hat. besonders zu einem mädchen hatte jubeliert und so einen gewissen stolz in den augen gehabt.

Donnie
Keine Ahnung, wie lange ich schon mit ihr hier draußen saß, Zeitgefühl hatte ich im Moment auf alle Fälle außer acht gelassen. Es musste jedenfalls schon etwas her sein, da ich gemerkt hatte, wie mir der Fuß eingeschlafen war. Aber ich hatte es nicht gewagt, sie abzuheben und nach drinnen zu tragen. Die hatte so friedlich geschlafen... ich wollte sie auf gar keinen Fall aufwecken! Doch dann begann sie sich wieder zu regen, bis sie schließlich in meinen Armen aufwachte. Hoffentlich erschrak sie sich nicht! ,,Ähm..", begann ich dann, nachdem sie auf die Uhr gesehen hatte. ,,Es ging eigentlich, also... Ich glaube nicht soo lange."

Razar: ,,Ja, und gerade jetzt wäre die Glotze frei geworden!", fügte ich mit einem ärgerlichen Seitenblick auf Steranko hinzu und drehte mich zu ihm um. ,,Und die Couch und die Snackbar, die ein gewisser jemand ganz für sich beansprucht hat, weil er sich im Kinoraum eingeschlossen hat! Was bitte hast du da die ganze Zeit getrieben, Steranko?", wollte ich von ihm wissen. Er blitzte mich gereizt an, wobei der Diamant in seinem Auge in dem schummrigen Licht funkelte. ,,Das geht dich überhaupt nichts an, Genosse Werwolfhund!" Trotzig wie ein kleines Kind verschränkte er die Arme. ,,Ich hatte nun mal wichtiges zu tun!"

Viktoria: Ich sah zu ihm auf und bemerkte erst jetzt dass ich in Donnie's Armen lag. Vorsichtig und sanft befreite ich mich aus seiner Umarmung und streckte mich kurz. "Oh wirklich? Wie lange war ich denn weg gewesen?",fragte ich ihn mit einem Seitenblick auf ihm.

Bebop: 'Ja. Nämlich einem hübschen, süßen, blondhaarigen Mädchen beim Eiskunstlaufen zu zusehen!',dachte ich im Stillen gerade, sagte aber nichts. Er sollte nicht merken dass ich mich heimlich mit angesehen habe wie ich mich hineingeschlichen habe und zu geguckt habe.

Donnie
,,ich bin mir nicht sicher...", erwiderte ich wahrheitsgemäß und kratzte mich etwas verlegen am hinterkopf. ,,vielleicht so... 45 minuten, eine stunde? jedoch wirklich beeindruckend... also... du hast einen wirklich gesunden schlaf, viktoria!", bemerkte ich und errötete ein wenig. das war schon wieder dùmm, donnatello! reiß dich doch endlich mal zusammen!

xever: ,,tz! wichtiges!", zischte ich in richtung von bradford und das nashorn begann, leise zu knurren.
,,es reicht!", rief in diesem moment die dunkle zornige stimme von shredder durch den raum und wir waren alle sofort verstummt. wie auf kommando drehten wir uns um und verneigten uns augenblicklich, als shredder in den raum trat und mit finsteren blick an uns vorbei richtung thron ging. die luft, die jetzt hier drinnen herrschte, ließ erahnen, dass er alles andere als gut gelaunt war. aber das war er ja bekanntlich nie! schon gar nicht nach unserer letzten pleite! wir hatten splinter und die turtles, die überraschend wieder aufgetaucht waren, entkommen lassen und karai befand sich nach wie vor auf der flucht. jetzt würde es saures geben!
als er schließlich die empore erklommen hatte und sich niedergelassen hatte, traute ich mich, den blick etwas zu erheben. ,,nun, meister...", erhob ich vorsichtig das wort, doch er erhob mit einer zackigen und bedrohlichen geste die hand und ich verstummte wieder. ,,kein wort xever! ich habe die nase gestrichen voll! von dir und auch von euch anderen!" kalt und zornig blickte er in die runde. ,,und eurem ewig andauerndem versagen! ich brauche krieger! harte krieger, blutrünstige kämpfer, die das wort gnade nicht kennen! und was habe ich!? ein strèìchelzoo mit miezekätzchen, schoßhunden, hausschweinen und goldfischen!"

Viktoria: Ich lächelte. "Ich weiß. Ich geh eigentlich immer sehr früh zu Bett. Aber da ich nun mal diese Party veranstaltet habe, kann ich auch mal länger auf bleiben.",sagte ich zu ihm.

Tiger Claw: Ich ballte die Hände zur Faust und versuchte ruhig zu bleiben. Zu sehr habe ich den Shredder enttäuscht. Aber dieses Mal wollte ich ihn nicht enttäuschen. Also versuchte ich es. "Meister! Bitte lasst mich nach so einem Krieger suchen. Ich verspreche, dass ich euch nicht nochmal enttäusche. Ich verspreche auch Verantwortung für diesen Krieger zu nehmen.",sprach ich dann.

Donnie
schief grinste ich sie an. ,,das ist auch gut so, wenn du mich fragst! denn so kann ich mehr zeit mit dir verbringen!" kaum hatte ich den satz beendet, hielt ich automatisch die luft an. und wieder war mein mundwerk schneller im reden als mein gehirn im denken. am liebsten wäre ich in den brunnen gesprungen und hätte mich einer ordentlichen kopfspülung unterzogen, damit ich wieder einigermaßen zu sinnen kam. aber ich schätzte mal, das würde genauso wenig helfen. schnell schob ich als zweiten satz hinterher: ,,u-und so lernst du die schönheit der new yorker nacht ein wenig kennen! wenn die nächte klar sind, sind die nämlich mehr als schön!" beschwichtigend nickte ich etwas mit dem kopf.

xever: anscheinend hatte unser gestiefelter kater bange um seinen posten als aushilfschef, sonst würde er sich dem shredder nicht so vor die füße werfen. das nervte mich, sogar gewaltig, aber ich hielt mein fischmaul, da ich shredder nicht noch mehr aufhetzen wollte. stattdessen musterte ich ihn. er blickte geradewegs zu tiger claw hinab, seine augen waren verengt und laut der jetzt herrschenden stille schien er tatsächlich nachzudenken. doch nach ungefähr vier sekunden des schweigens sagte er, nun plötzlich mit beängstigend ruhiger stimme: ,,diese chance sollst du bekommen. ihr alle! stockman!" die fliege, die sich bis jetzt dezent zurückgehalten hatte, flog nun mit einer schwarzen kleinen fernbedienung zu unserem meister hinauf und überreichte ihm diese, bevor er seinen platz hinter uns wieder einfand. shredder betätigte einen knopf und an der großen fensterscheibe neben ihm wurde ein rotes hologramm sichtbar. ich kniff die augen zusammen. zuerst konnte ich nicht erkennen, was es war, doch dann sah ich, dass es ein kleines, in dunkelrot-schwarzes leder gebundenes buch war. an sich nichts besonderes. doch das auffälligste an diesem buch war das siegel auf seinem deckel, dass mit einer art blutrotem faden aufgestickt war. es bildete eine kleine taschenuhr ab, die von einem engelflügel auf der einen seite und einem art drachen- oder dämonenflügel auf der anderen seite eingekreist war. wie gebannt blickte ich darauf. seltsam! dieses zeichen kam mir so bekannt vor... als hätte ich es schon einmal gesehen! oder war es nur einbildung?
,,wisst ihr, was das ist?", fragte shredder dann und verschränkte fordernd die arme. stille. dann nach einer weile meldete sich razar und sagte mit dümmlicher stimme: ,,ein... buch..?"
geistreich, wirklich! absolut genial!
,,nicht irgendein buch!", schleuderte shredder ihm mit gereizter stimme entgegen. ,,was ihr hier sehr, ist das nendai-ki kage sasayaki! die "chronik der schattenflüsterer"! ein uraltes, japanisches buch, um das sich eine besondere sage rankt!"

Viktoria: Ich zog eine Augenbraue hoch und sah ihn erst etwas verwundert an. Also so einer ist mir wirklich nicht über den Weg gelaufen. Und...das gefiel mir! "Nun...",begann ich und lächelte breit. "Das hört sich eigentlich interessant an. Ich wollte schon immer die Stadt von oben mal sehen. Nachts, wenn die Lichter an sind." Ich seufzte verträumt.

Tiger Claw: Ich zog eine Augenbraue hoch und sah kurz auf das Buch das im Licht des Mondes gefährlich und düster leuchtete. "Und was für eine Sage handelt es sich, Meister?",wollte ich von ihm wissen.

Donnie
unwillkürlich musste ich ebenfalls lächeln, als ich ihren verträumten gesichtsausdruck sah. moment... hatte ich die etwa.. gerade auf sowas wie ein date eingeladen? so kurz nach unserer ersten begegnung. ich wusste es ehrlich gesagt gar nicht, aber es war eine gelegenheit. ich konnte alleine sein, mit einem unglaublich tollem mädchen, dass ich bisher nur auf dem bildschirm unseres fernsehgerätes gesehen hatte. so etwas ergab sich mit großer wahrscheinlichkeit nur einmal im leben! also trat ich auf sie zu, nahm meinen mut zusammen und ergriff ihre hand. ,,na gut, miss gagarina! dann hoffe ich, ich darf new yorks hinreisendste eiskunstläuferin für einige zeit entführen, ohne dass ich von securiy-männern k.o geschlagen werde!" ich grinste. das war zwar eher unrealistisch, aber dennoch konnte man nie vorsichtig genug sein!

xever: ,,eine alte und sehr dunkle sage!", antwortete shredder mit unheilverheißener stimme. ,,in der leben und tod sehr eng miteinander verbunden sind. in form ihrer hüter, der sogenannten schattenflüsterer oder diabolicà, die das gleichgewicht zwischen ihnen aufrecht erhalten. in einer uralten japanischen mythologie heißt es, jede seele, die verstorben ist und ihren körper, ihren kokon abstreift, wird von ihnen in das reich der schatten hineingeführt und auf den weg in die ewigkeit gewiesen. sei es im paradies oder in der verdammnis. sie haben die macht, die uhren zu stoppen, wenn ihre zeit abgelaufen ist. und so viel mehr!" shredder betätigte einen knopf und das bild sprang weiter zu einem der geöffneten, vergilbten seiten des buches, auf dem eine schwarze gestalt mit einer langen taschenuhr zwischen den knochrigen fìngern abgebildet ist. drum herum standen seltsame worte in blutroter schrift geschrieben. ,,niemand weiß, was sie sind. sie sind weder lebendig noch tot. wie schatten. und sie verfügen über ewiges leben und gewaltige kräfte, die sie gegen ihre feinde einsetzten." auf dem nächsten bild war eine finstere schwarze kreatur mit leeren augen, spitzen klauen, reißzähnen und einem bösartigen lachen zu sehen, die eine helle gestalt mit einer lanze angriff. "ein dämon", dachte ich im stummen. und ich hatte recht! ,,es gab immer wieder kriege zwischen himmlischen wesen, engeln, und den kreaturen der schwarzen bosheit, den dämonen. die schattenflüsterer waren die einzigen, die mit ihrer macht ubd ihrem geschick je eine chance gegen sie gehabt hätten. unzählige kriege wurden geführt, und zu ihren gunsten auch besiegelt. doch.. mit ihrem rum wuchs auch die angst, ihrer unterlegen zu sein, was normal sterbliche und untergeordnete wesen zweifelsohne waren!" shredder zappte weiter und das bild eines unheimlichen schwarzen tores, dass wie das maul eines monsters aussah, erschien. ich erschauderte ein wenig. ,,keine macht wäre gegen sie angekommen. also wurde beschlossen, sich ihrer ledig zu machen, um eine womöglich blutige revolution der diabolicás zu verhindern. also erschuf der rat der unterwelt eine gefängsnisähnliche zwischenebene für sie, in die sie allesamt eingesperrt wurden und der schlüssel im fegefeuer der hölle vernichtet."
eindrucksvolle story. aber ich kapierte immer noch nicht ganz, worauf er eigentlich hinauswollte. also diese schattenflüsterer wurden in ein gefängsnis gesteckt -wenn an dem hokus- pokus überhaupt was dran war- der schlüssel zerstört und adios amigos! und jetzt, was wollte shredder uns damit sagen? dass er uns auch an so einem ort verbannen würde?
,,also...", flüsterte ich leise zu tiger claw, ,,ich kapier immer noch nicht so ganz worauf er hinaus will!"
,,dass sage ich dir gerne xever!", erwiderte shredder so laut, dass ich zusammenzuckte. ,,schattenflüsterer gab und gibt es wirklich, und sie sind bis zum heutigen tag in ihrem gefängnis in der zwischenwelt gefangen! als sie eingesperrt wurden, wurde ein bann mit dem gemischten blut eines dämons und eines erzengels niedergeschrieben und dieser vom rat der unterwelt laut ausgesprochen. und dieser bann...", redete shredder weiter und drehte sich um, ,,...steht in diesem buch!"

Viktoria: "Natürlich! Es wäre mir eine Ehre, Mister Hamato!",antwortete ich lächelnd und nahm seine Hand die er mir entgegen streckte, an und ließ mich hochziehen. "Dann bin ich ja gespannt wohin du mich entführst!",fügte ich hinzu.

Tiger Claw: Gespannt sah ich ihm dabei zu. Ich war mit einem Mal gespannt ob der Spruch wirklich klappte und wir so einen Schattenwesen hervor beschwören konnten.

Donnie
Darauf konnte sie wirklich gespannt sein! Ich denke, sie wird es ganz gut finden, wenn sie nicht so viele Leute um sich herum hat, so war zumindest meine Intuition. Und es hätte nur für Spekulationen gesorgt, wenn wir jetzt durch den Saal gingen und darauf war ich ehrlich gesagt auch nicht scharf, Kostümball hin oder her. ,,Das wirst du gleich sehen!", versprach ich ihr und zog sie an der Hand durch den Garten, durch dessen hintere Ausgangspforte wir verschwanden und durch eine Seitengasse gingen. Es herrschte nicht viel Verkehr so kamen wir unbemerkt und schnell voran. Bei einem Laden für chinesische Tatoosführte ich sie in eine Gasse, wo sich bei dem Gebäude deutlich die Feuertreppe befand, die ich mit einem Sprung herunterzog. ,,Jetzt ist Klettern angesagt!", sagte ich und drehte mich zu ihr um. Mit dem Blick auf ihr Kleid bemerkte ich, dass das wohl etwas schwierig werden könnte! Und ich wollte nicht, dass sie sich verletzte. Also ging ich das Risiko ein, ließ es sein, oder... bei dem Gedanken wurde ich rot und blickte verlegen zur Seite. ,,Nun... also... wenn es dir recht ist, kann ich dich also... nach oben tragen wenn du dich festhältst, also... nur wenn das okay für dich ist!"

Xever: Sollte das heißen, Shredder will diese Schattendinger befreien? Übernatürliche Wesen, die aufgrund der Gefahr, die von ihnen ausging, in irgendein zwischendimensionelles Loch geworfen wurden? Also, mit diesem Gedanken konnte ich mich überhaupt nicht anfreunden! Wenn diese Schatten-was-auch-immer wirklich existent sind und wirklich so mächtig, waren wir dann nicht total überflüssig? Wollte er am Ende UNS in diese Zwischenwelt sperren, um Platz für seine Super-Armee zu schaffen? Unwillkürlich musste ich schlucken.
,,Die Chronik ist Teil einer alt-japanischen Ausstellung mit dem Schwerpunkt Sagen und Mythologie, die heute Abend im Hafen eingetroffen, und übermorgen öffentlich im Museum zu sehen ist. Eure Aufgabe wird es sein, das Buch in der Nacht davor zu entwenden und hier her zu bringen! Seht es als einen ALLERletzten Akt der Gnade von mir!"

Viktoria: Ich schmunzelte. "Natürlich. Tu was du nicht lassen kannst!",sagte ich und sah ihn auffordernd an. "Keinen Angst, ich bin schon nicht nachtragend. Also! Trag mich!",forderte ich ihn auf und streckte schon mal die Arme aus.

Tiger Claw: Ich nickte ergeben. "Ja, Meister!",antwortete ich "Ich werde Euch nicht nochmal enttäuschen!",versprach ich hoch und heilig.

Donnie
etwas zögerlich trat ich auf sie zu und gewährte ihr, ihre arme um meinen hals zu legen. gleichzeitig hob ich sie mit dem einen arm hoch, während ich mit der hand des anderen die erste sprosse der leiter ergriff. ,,gut festhalten!", ermahnte ich sie und machte mich an den aufstieg. das war gar nicht so leicht, mit einem arm zu klettern und mit dem anderen ein mädchen festzuhalten, auch wenn ich regelmäßig trainierte ((und viktoria wirklich nicht so schwer war). gleichzeitig musste ich der versuchung wiederstehen, ihr in die augen zu sehen während ich kletterte. ich fürchte, das wäre für uns beide nicht gut ausgegangen! und ich konnte ihren blick auf mir ruhen spüren. mit geröteten wangen blickte ich immerzu nach oben bis wir schließlich da waren und ich sie auf der dachkante absetzten konnte.

xever: wenn er glaubte, er konnte sich bei shredder einschleimen, täuschte er sich aber! das hatte ich viel besser drauf, immerhin war ich ja auch viel länger unter seiner fittiche als alle anderen hier! um tiger claw das feld nicht komplett alleine zu überlassen drängelte ich mich etwas vor und erwiderte mit einem überheblichen seitenblick auf ihn: ,,si meister, dem stimme ich zu! wir werden euch garantiert nicht noch einmal enttäuschen!"
warum auch, die arbeit war ohnehin wirklich popeleinfach! jetzt waren es ungefähr zehn minuten nach mitternacht, das hieß, in ca. 24 stunden würden wir zum museum fahren und uns diesen mythologischen legendariums-schinken krallen! obwohl mir die sache immer noch stinkte. ich hatte echt ein super-ungutes gefühl bei der sache!
,,das will ich auch hoffen!", zischte shredder. ,,wenn doch, dann werde ich euch allen die hölle auf erden demonstrieren, das verspreche ich euch!"

Antworten

-TMNT-04

28, Weiblich

  Celebrity

Beiträge: 512

Re: TMNT RPG mit Mila-Grosa und mir ;)

von -TMNT-04 am 04.09.2019 00:09

Viktoria: Ich nickte und hielt mich sehr gut an ihm fest. Mein Bauch schlug Purzelbäume, als er die Treppe hoch kletterte und sein Arm fest um meine Taille lag. Erst als wir oben angekommen waren und ich wieder auf sicheren Beinen stand, drehte ich mich langsam um und staunte nicht schlecht, als ich auf die Stadt sah. Mir tat sich eine neue Welt auf. Unter mir leuchtete die Stadt wie eine einzige Laterne die in den Himmel aufsteigen will. "Wow!",hauchte ich beeindruckt.

 

Tiger Claw: "Ja. Meister Shredder!",erwiderte ich und nickte nochmal.

Donnie
hatte ich´s mir doch gedacht, dass ihr dieser ort gefiel, so schlicht er auch war. aber ich war schon immer der ansicht, dass die schlichten dinge im leben doch den blick auf die größten schätze freigaben, die dem narren im mensche sonst nie so richtig bewusst waren. und so zählte es für mich zu den schönsten dingen der welt, einfach mal, sollten wir keine mission haben, hier oben auf einem dach zu stehen und die lichter der stadt zu betrachten! es war ein anblick, der sich für die ewigkeit einbrannte!
"ja, oder?", meinte ich begeistert, während ich mich neben ihr auf der dachkante niederließ und mit träumerischen blick ebenfalls in die ferne auf die stadt schaute. "vom sternenhimmel über new york sieht man in den nächten nicht so viel, aber ich finde die lichter der stadt machen das wieder wett. sind sie nicht wunderschön? es ist als... als wäre man selbst in einem sternenhimmel, mittendrin!"

xever: somit waren wir entlassen. shredder wandte sich ab und die anderen zum gehen um. eigentlich hätte ich erleichtert sein müssen! wir hatten keine abreibung bekommen und würden auch keine zu erwarten haben wenn wir in das museum einbrachen und ein buch stahlen. ein buch! wie einfach war dass den bitteschön für einen clan mit mútanten und kriegern!? popeleinfach! aber ich war trotzdem nicht erleichtert. anscheinend beschäftigte es nur mich alleine, was passieren würde, wenn wir shredder das buch brachten. mir bereitete der gedanke, ein paar dieser verbannten schattenkreaturen zu befreien, ein ziemlich ungutes gefühl unter den kiemen, weswegen ich das projizierte bild von der chronik noch einige sekunden lang anstarrte, ehe ich folgte. mit schnellen schritten, bei denen meine roboter-beine automatisch surrten, schloss ich zu den anderen auf und verlangsamte meine schritte. "bin ich wirklich der einzige, dem die ganze sache sorge bereitet?", meinte ich zu den anderen, als wir die tür hinter uns geschlossen hatten.

Viktoria: "Es ist mehr als nur wunderschön!", meinte ich und sah ihn mit ebenfalls strahlenden Augen an. "Es ist atemberaubend!",fügte ich nach einer Weile hinzu und lächelte mein schönstes Lächeln.

Tiger Claw: "Wenn es nach dir geht, dann ja. Aber was wichtig ist, dass wir dieses Buch holen und es Shredder bringen. Wir haben ihm sein Wort gegeben! Und wir dürfen ihn nicht nochmal enttäuschen!",meinte ich nur gedankenverloren und dachte schon nach wie wir am besten ins Gebäude eindringen konnten, ohne dabei erwischt zu werden.

Donnie
Nicht nur die Lichter! Ich glaubte, mein Atem würde für einen Moment aussetzen, als sie mich anlächelte. Wow! Es war so... strahlend und.. niedlich und... und... Kam es nur mir so vor oder wirkte sie jetzt so weit weg von dem Trubel des Kostümballes in einem ganz anderen Licht.. noch mehr als vorhin im Garten. Langsam hoben sich auch meine Mundwinkel an und ich konnte nicht anders als zurück zu lächeln, während mein Blick immer noch auf ihr ruhte. "Ja...", sagte ich leise. "Das ist es allerdings. Atemberaubend." Schweigend blickten sie und ich uns minutenlang an, ehe ich langsam realisierte, dass das hier in einer etwas verrückten Situation ausartete und ich den Blick verschüchtert wieder abwandte. "Ich bin oft hier draußen und auch mal wieder auf diesem Dach." Mit meiner Ferse stieß ich leicht gegen die Fassade des Hauses. "Wenn ich hier sitze und auf die Stadt blicke, dann... dann kommt mir alles so weit weg vor. Die Ängste, die Sorgen, die Probleme, mit denen du dich jeden Tag täglich herumschlägst. Du... siehst hier eine Tür und betrittst eine vollkommen andere Welt!"

Xever: Und die hinterfragten da echt rein gar nichts?!?? Entgeistert starrte ich ihn an. Gerade er sollte da doch maximal misstrauisch werden! Was war denn mit denen alle los?! "A-Also wollt ihr dass alle einfach so hinnehmen, si? Verstehe ich das richtig?"
"Verstehe ish das richtish..", nölte Razar mich mit einem ziemlich unverschämten Hauch von Sarkasmus, die er mit seinem nachgeäfften Akzent darbrachte, nach. "Mann Xever, was soll das Getue? Hast du Angst wir könnten´s vergeigen, ein dämliches Buch zu stehlen oder was?"
Ich schüttelte eingeschnappt den Kopf. "Das meine ich nicht!", giftete ich zurück. "Aber ist euch Genies nicht mal in den Sinn gekommen, dass Shredder uns gegen diese Schattendinger auswechseln will, wenn die wirklich so blutrünstig und unbesiegbar sein sollen!? Dass er am Ende uns in diese Chronik verbannen will, damit er Platz für eine neue Super-Armee hat?"

Viktoria: "Und wenn du erst mal da bist, dann vergisst all deine Sorgen und kannst für einen Moment den Kopf frei kriegen.",fügte ich hinzu und sah ihn mitfühlende an. "Ich weiß was du meinst, Donnie. Ich verstehe dass vollkommen und weiß auch wie sich das anfühlt!",meinte ich zu ihm ernst.

Bebop: "WAS?! WIE?!",fragte ich entsetzt und sah ihn mit großen Augen an. "Du willst mir also weiß machen dass Shredder diese Schattendinger nehmen wird und uns dann abschiebt wie Müll?",hakte ich nach und fand den Gedanken erst jetzt schon schrecklich wie Shredder uns alle in einen Müllcontainer warf und wir alle auf der Müllhalde enden.

Donnie
anscheinend hatte ihr leben in der öffentlichkeit auch sonscheine schattenseiten, so hörte sie sich zumindest an. obwohl... da wäre das tägliche training, die termine, pressekonferenzen, vielleicht auch noch ein ernährungsplan... ich legte den kopf leicht schief. ,,wirklich? aber du liebst es doch, schlittschuh zu fahren!", erwiderte ich. ,,oder ist alles nicht so toll, woenes außenhin vielleicht aussieht?"

xever: ,,das ist doch irsinn, genossen!", brummte steranko vollkommen unbeeindruckt. ,,shredder kann uns nicht einfach ersetzen! wer erledigt denn dann die einkäufe für ihn?" ich schlug mir mit der hand gegen die stirn. ,,dios mio. bitte lass es gehirne regnen, por favor!", murmelte ich leise. razar erwiderte: ,,wir sind shredders treuesten anhänger, er wird uns nicht so einfach in die unterwelt verbannen! und wenn doch, dann zerstören wir das buch einfach, bevor er diesen vers aussprechen kann!" ,,na, ob das so einfach ist?", zweifelte ich.

Viktoria: Ich drehte mich um und sah ihn an. "Natürlich! Ich liebe das Schlittschuhlaufen. Aber manchmal geht es nicht mehr um Spaß, sondern nur um zu gewinnen. Und das wird mir dann zu viel. Deshalb habe ich auch diese lange Pause verlangt. Endlich wieder mal für mich zu sein. Das wurde mir erlaubt nur unter der Bedingung, dass ich wenigstens jemanden finde den ich auf Turniere schicken kann..",erklärte ich ihm.

Tiger Claw: "Das bezweifle ich auch!",stimmte ich zu. Ich hatte auch ein ungutes Gefühl bei der Sache. Aber ich habe es Shredder geschworen und daran werde ich mich halten.

Donnie
Verständnisvoll nickte ich. ,,Verstehe. Und jetzt nimmst du allmählich wieder Fahrt auf? Und siehst ob die Eisfläche immer noch dein gewohntes Revier ist, oder?", mutmaßte ich und schaute fragend auf sie herab. Jetzt würde ihr Terminkalender wieder voll im Programm sein! Sie würde an Wettkämpfen um den ganzen Globus herum teilnehmen und sich aus der Versenkung zurück an die Spitze vorarbeiten. Jetzt nach diesem Turnier würde sie noch einige Tage lang verschnaufen und Pause machen, aber danach...

Xever: Genervt verdrehte ich die Augen. Alles klar, wenn Rhino, Tiger und Wolfshund die Hosen anhatten musste der dämliche Fisch sein Großmàul halten! Die Demokratie, die hier in diesem Laden herrschten, waren echt zum... Wassermäusemelken! ,,Also ich denke nicht..."
,,Du bist nicht hier zum Denken sondern zum Befehle ausführen!", fuhr Tiger Claw mich mit deutlich überspannter Stimme an. ,,Wir stehlen heute Nacht das Buch und es werden keine weiteren Fragen gestellt! Verstanden!?" Am liebsten hätte ich sofort Widerspruch eingelegt, aber Tiger Claw war an der Grenze zur miesen Laune und dann konnte man überhaupt nicht mehr mit ihm sprechen, ohne sich eine Bisswunde zu riskieren! Pah, und das war der zweite Anführer! Ausgerechnet er, nur weil er einen nicht allzu mickrigen Ruf als Auftragskìller in Asien hat! Ich war einer der geschicktesten Diebe Südamerikas UND langjähriger treuer Schüler von Shredder! Aber wie schon gesagt, die Demokratie des Foot Clans konnte man in die Tonne treten!
,,Also gut!", schnaubte ich und verschränkte eingeschnappt die Arme. ,,Aber sagt hinterher nicht, ich hätte euch nicht gewarnt!"
,,Oh Mann!", stöhnte Bradford. ,,Hoffentlich bist du der erste, den Shredder in den Wälzer verbannt!"

Viktoria: "Ja. So ungefähr.",nickte ich und lehnte mich leicht an ihm. "Ich will doch nur mehr Freizeit haben. Wieder Spaß haben, ohne dass die Paparazzi's über mich herfallen.",fügte ich hinzu

Tiger Claw: "Hoffe ich auch!",raunte ich zu ihm und grinste etwas.

Donnie
Mit hochgezogener Augenbraue schielte ich zu ihr. "Dass kann ich verstehen! Also, wenn die in Real wirklich so lästig sind wie in den Filmen..." Ich sprach absichtlich nicht weiter.Das war immerhin auch keine gute Motivation für sie. Und die konnte sie glaub ich mal echt gut gebrauchen. Jemanden, mit dem sie einfach mal ein gutes Gespräch führen konnte, nicht nur über Wettbewerbe und Erfolgsaussichten. Einen Zuhörer, mit dem sie über privatere, persönlichere Sachen sprechen konnte. Und ich interessierte mich für ihre Persönlichkeit und war ein guter Zuhörer! "Vielleicht gehst du es jetzt nach deiner Pause langsamer an und zeigst dich nicht mehr so in der Öffentlichkeit. Oder zumindest nicht, wenn die Fotografen in der Nähe sind.", riet ich ihr. ,,Unternimmst etwas mit Freunden... gehst ins Kino, eben das, was gewöhnliche Menschen in dem Alter so machen! Ääähm, ich meine.... was... junge Leute wie wir so in unserer Freizeit tun!" Puh, gerade noch die Kurve gekriegt! Doch je länger ich so mit ihr redete, desto wohler fühlte ich mich in ihrer Gegenwart, sodass die Tatsache, was ich wirklich war, allmählich verblasste und unwichtig war. Allerdings durfte ich sie nicht vergessen! Immerhin war das hier kein Kostüm, sondern echt! Und ich selbst war kein Junge in einem Kostüm sondern ein Mùtant mit menschlichen Charaktereigenschaften und Gefühlen. Und ich war mir nicht sicher, ob Viktoria in der Lage wäre, dass zu verstehen.

Xever: Entrüstet blieb ich stehen, während die anderen nur achtlos und teilweise boshaft kichernd an mir vorbeigingen. Frechheit! Was glaubten die, wer die eigentlich waren?! "Wir werden ja sehen, wer von uns am Letzten lacht! Das werde ich nämlich ich sein! Und als Sahnehäubchen werde ich auch am Besten lachen!" Sauer stampfte ich davon. Meine Laune war jetzt gründlich im Keller! So sehr, dass ich nicht mal mehr Lust auf ein episches Wrestling-Battle verspürte. Also trat ich schnurstracks den Weg zu meinem Gemach an.
Auf dem Rand des Aquariums, dass mir als Bett diente, streifte ich mein Exoskelett ab und sprang in das angenehm warme Wasser meiner eigenen kleine VIP-Lagune. Die wohltuende Temperatur beruhigte mich etwas, stimmte mich aber nicht ganz ruhig. Sollten die doch reden! Die werden schon sehen, wer den kürzeren zieht! Für gewöhnlich waren wir das nämlich! Und diese Sache würde mir noch im Kopf herumspuken! Womit ich auch recht hatte, denn in dieser Nacht träumte ich. Nicht das, was Fische für gewöhnlich träumten. Oder Fische wie ich. Dieser Traum war düster und verdammt unheimlich! Ich sah dieses Siegel von dem vermaledeiten Buches in loderndem Feuer und immer größer werdender vor mir, sodass ich das Gefühl hatte, es würde mir jeden Moment die Schuppen von den Flossen brennen. Doch dann wurden die roten Flammen auf einmal so blau wie das Meer in der Karibik, schwollen an und explodierten. Dann formte sich aus diesen Flammen heraus eine schwarze, Gestalt, die wie erstarrt dastand während das blaue Feuer um sie herum langsam erlosch. Sie stand mit dem Gesicht abgewandt da. Auf dem Kopf trug sie etwas, was wie ein altmodischer Hut aus den Zeiten stammte, in denen Vintage-Style noch modern war. Nur ihre Konturen waren zu sehen. Alles andere war schwarz. Und ein seltsames Geräusch, eine Art... heulen. Ein unregelmäßig ansteigender Sing-Sang, der nach und nach eine Melodie annahm. Und jedes Wort wurde klarer und verständlicher. Ich glaubte, mir stockte das Blut in den Adern. Es war... Gesang! Eine leise, beinahe flüsternde Stimme, so abwertend kalt und dennoch so verführerisch wie das Strahlen eines Diamanten im Licht hauchte die Worte: "Do not forget me." Vergiss mich nicht. Doch wirklich, genau diese Worte! Ich wollte einen Schritt näher tun. Ihr ins Gesicht sehen. Doch sie sang unbeirrt weiter. "Do not forget me. Remember the maid. the maid of the Mill!" Dann drehte sie sich plötzlich langsam um, bis ich ihr hätte ins Gesicht sehen können. Hätte. Leider konnte ich ihr Gesicht wegen dem Lichteinfall nicht sehen. Doch dann so auf einmal, dass ich einen Schrecken bekomme, flammten zwei blaue, gleißend hell scheinende Löcher in ihrem Kopf auf. Augen! Das... das waren Augen!
Und der Moment, an dem ich aufwachte. Heftig blubbernd sah ich mich unter Wasser um, erkannte aber, dass ich nur in meinem Aquarium war. Langsam beruhigte ich mich wieder, mein Herzschlag ging nach und nach wieder regelmäßig und ruhig. Doch Ruhe fand ich trotzdem keine. Auch nicht, als ich wenige Minuten später wieder tief und fest schlief. Was mich ein Buch Nerven kostete... hoffentlich nahm das mit heute Nacht wieder ein Ende!"

Viktoria: Ich seufzte. "Ich wünschte das wäre so. Aber ich habe keine Freunde. Meine Mum hat auch nicht viel Zeit für mich und mein Stiefvater versucht alles mögliche um wenigstens Zeit für mich herauszukratzen, was ihm aber nicht immer gelingt.",sagte ich dann traurig und sah ihn an. "Weißt du, mein Stiefvater ist ein wirklich toller Mann. Ich habe ihn schon gemocht, als er mit meiner Mum zusammengekommen ist. Er hat mir das Schwimmen beigebracht und hat mich auch beim Eislaufen trainiert.",erklärte ich ihm. "Einen besseren Stiefvater wie ihn kann ich mir nicht wünschen!"

Donnie
Das klang sehr, als wollte sie noch ein ,,aber" hinzufügen. Prüfend sah ich sie an. In ihrem heiteren Gesichtsausdruck hatte sich nun etwas gemischt, was für mich sehr nach Traurigkeit aussah. Irgendetwas lag Viktoria quer. Und ich glaubte zu ahnen, was das war. Natürlich! "Aber...", setzte ich dann vorsichtig an, "er ist nicht dein richtiger Vater."

Viktoria: Ich nickte. "Ja.",stimmte ich zu. "Schon. Aber ich liebe ihn trotzdem als sei er mein richtiger Vater."

Donnie
Ich schwieg. Wow... auf der einen Seite war sie eine bekannte Eiskunstläuferin auf der anderen... ein einsames Mädchen. Das waren dann wohl die Schattenseiten an ihrem Bekanntheitsstatus. Und sie wusste nicht, wer ihr richtiger Vater war. Oder wusste sie es etwa doch? Unauffällig schielte ich zu ihr. Ich wollte wirklich nicht aufdringlich sein und nachbohren, da es mich eigentlich überhaupt nichts anging. Aber ich wollte auch, dass sie sich mir anvertraute. Nicht, weil ich neugierig war. Vielleicht ging es ihr ein wenig besser, wenn sie sich mal aussprechen konnte. Und wie schon gesagt, ich war ein wirklich guter Zuhörer! "Und... was ist dann mit deinem richtigen Vater?", wollte ich dann mutig wissen.

Viktoria: Ich lachte verächtlich. "Mein Vater!",sagte ich mit einem kalten Unterton in der Stimme. "Er und meine Mum haben sich schon getrennt, als ich zehn war. Er war ein brutaler und schlechter Mensch gewesen, obwohl ich es nicht gewusst habe. Und meine Mum erst recht nicht. Weißt du...bevor meine Mum und ich hierher gezogen sind, haben wir in Russland gelebt. Ich bin sozusagen halb Russin. Und mein Dad ist ebenfalls Russe.",erzählte ich ihm. Eigentlich wollte ich nicht gerne über ihn reden. Aber Donnie war so lieb und nett zu mir, dass ich jetzt wirklich einen Freund zum reden brauchte. "Ich hatte früher gedacht er sei ein toller, starker Mann! Er war zu mir und meiner Mutter freundlich und liebevoll. Und dann...eines Tages...erfuhr meine Mum dass er krumme Geschäfte machte und sich mit irgendeinen Typen zusammengetan hatte. Naja...daraufhin hat meine Mutter die Scheidung eingereicht und nahm mich mit mach Amerika.", erzählte ich die Geschichte zu Ende und sah ihn an. "Tja...und den Rest kennst du ja."

Donnie
So wie sie das sagte, vermisste sie ihn keineswegs. Klar, würde ich auch nicht! Als Vater wollte man jemanden haben, der auf einen aufpasst und Sicherheit gibt, so wie unser Sansei. Und niemanden, der in krummen Machenschaften verwickelt war und so ziemlich das Gegenteil bot. Mitfühlend blickte ich Viktoria an. Sie tat mir leid! Nicht nur dass sie keine Freunde hatte und in Wahrheit einsamer war, als es nach außen hin vielleicht aussah. Sie musste damit leben, ohne ihren leiblichen Vater aufzuwachsen, auch wenn sie mit einem anderen Mann sowas wie einen Ersatz für ihn hatte. Aber ob ihr das wirklich gut tat wie sie jetzt im Moment sagte... ich konnte nicht wissen, wie es in ihr aussah. Nur erahnen und meine Schlüsse ziehen. So nickte ich leicht. "Verstehe.. und du.. hattest seither keinen Kontakt zu ihm? Oder weißt du, wo er im Moment ist?"

Viktoria 
Ich zuckte die Schultern und meinte nur: "Ich hab gehört er soll hier in New York irgendwo sein. Er hatte sich wohl mit seiner Partner getroffen dem er gefährliche Wáffen aushändigen wollte. Aber das ist mir ganz egal! Ich und meine Mum haben ihn schon ewig nicht mehr gesehen und brauchen ihn auch nicht. Wir sind glücklich hier und dass kann er nicht kaputt machen."

Donnie
,,Okay... nickte ich nur und blickte schweigend auf die schwummrig beleuchteten Straßen unter uns. Dass es so etwas überhaupt gab.. Ich dachte, als Vater bekam man automatisch ein unglaublich großes Maß an Reife und Verantwortung, aber das traf leider nicht auf alle zu. Und es tat mir Leid, dass Kinder wie Viktoria am Ende darunter leiden mussten. Obwohl... naja, über die Jahre schienen die Bilder von und mit ihrem Vater verblasst zu sein und sie hatte sich eine eigene einung darüber gebildet. Jetzt gab es nur noch sie, ihre Mutter und ihren Stiefvater. Ich wahr ehrlich erleichtert, dass Viktoria so gut ohne ihrem einen Elternteil auskam. Ich weiß nur zu genau, wie es für sie ohne ihre Mutter ist, von der sie noch nicht mal wusste ob sie tot war oder eben doch nicht am Leben, an das ich schweren Herzens leider nicht mehr glauben konnte. Sie war zwar die meiste Zeit fröhlich aber zwischen durch konnte ich spüren, wenn sie an sie dachte oder erinnert wurde und sie darüber traurig wurde.

Viktoria 
Für eine Weile schwiegen wir uns an. Dann seufzte ich und sah ihn an. "Also...wie sieht es bei dir aus?",fragte ich ihn. "Jetzt weißt du was über meine Familie. Nun bist du an der Reihe!",sagte ich auffordernd zu ihm und lächelte wieder.

Donnie
Ich zuckte ein wenig zusammen. War ja klar, dass diese Fragen kommen würde, kommen musste! Nur was sollte ich ihr sagen? Dass ich mit meinen drei Mútanten-Brüdern mit meinem zur Ratte mutierten Vater in der Kánalisation lebe und gegen einen fiesen Ninja-Clan kämpfe? Fieberhaft begann ich zu überlegen. Ich mochte sie und wollte sie nicht anlügen, aber die Wahrheit...? "A-Also...", begann ich dann stammelnd, "da gibt´s e-eigentlich nicht so viel zum Erzählen... ich wohne mit meinen Brüdern zusammen bei meinem Vater."

Antworten

-TMNT-04

28, Weiblich

  Celebrity

Beiträge: 512

Re: TMNT RPG mit Mila-Grosa und mir ;)

von -TMNT-04 am 04.09.2019 00:52

Viktoria 
"Aha!",sagte ich interessiert. "Und deine Mum?",fragte ich ihn dann neugierig.

Donnie
Mum... auf das hätte ich wohl gefasst sein müssen, war es aber nicht, denn darüber hatte ich mir noch nie so richtig Gedanken gemacht. Meine Mum... wer sollte das sein? Etwa das Mutagen, mit dem meine Brüder und ich durch Splinter erst zu den Wesen wurden, die wir jetzt waren? Oder würde Tang Shen, Splinters verstorbene Frau für uns noch als Mutter zählen? Für Karai ja, aber für uns... nein, das war sehr verzwickt!
"Ähm...", erwiderte ich etwas kleinlauter. "Also... Mutter in dem Sinne habe ich nicht... Naja... wir sind mehr so... adoptiert!"

Viktoria 
"Oh!",machte ich bestürzt und sah ihn an. "Das...das tut mir leid. Das wusste ich nicht!",sagte ich ehrlich zu ihm. Aber es musste schon furchtbar sein, seine leiblichen Eltern nicht zu kennen, auch wenn man dadurch bei einer schöneren Familie aufwuchs. Bei Donnie musste das der Fall sein.

Donnie
Okay.. jetzt nur kein schlechtes Gewissen, Donnatello, du bist nach wie vor auf dem Weg der Wahrheit. Immerhin... waren wir ja sowas wie adoptiert. Bevor dann die Sache mit dem Mutagen kam. "Ist schon okay", erwiderte ich, "das muss es wirklich nicht, Viktoria. So wie es jetzt ist, ist es okay. Und ich könnte mir keine bessere Familie vorstellen! Wir können untereinander über alles reden und halten fest zusammen, egal, was kommt!"

Viktoria 
Ich lächelte erleichtert. "Das freut mich zu hören.",sagte ich zu ihm und legte eine Hand auf seinen Arm. "Es freut mich sehr, wenn die Familie zusammenhält."

Donnie
Ein angenehmes Kribbeln jagte über meine Haut, als Viktoria mich am Arm berührte. Trotz des etwas kühlen Wind, der hier oben herrschte, waren sie angenehm warm und fühlten sich zart an... Unauffällig verschränkte ich meine Finger ineinander um meinen Arm ruhig zu halten, da er im Begriff war, leicht zu zittern. ,,Ja, das.... das ist auch das Allerwichtigste!"

Viktoria 
Ich schielte zu ihm hinüber. "Du zitterst ja!",bemerkte ich dann und sah ihn wieder an. "Anscheinend ist dir wohl kalt."

Donnie
,,Ja... ja, genau das, das... wird's wohl sein!", erwiderte ich schnell, zog meinen Arm etwas weg und strich mir mit verschränkten Armen über die Schultern, auf der sich tatsächlich eine Gänsehaut gebildet hatte. Ihre Berührung war mir nicht unangenehm. Nur meine Reaktion darauf, gegen die ich leider so gar nichts tun konnte uns das wollte ich sie nicht spüren lassen! Jetzt im Moment verhielt ich mich ihr gegenüber endlich wieder weitestgehendst normal! Mann, was war nur los mit mir? Sonst war ich doch nicht so und man konnte mit mir wirklich sehr vernünftig reden. Ach, was wusste ich schon? Naja.. eigentlich doch sehr viel, nur mit solchen Situationen war ich irgendwie überfordert. Weil ich Unwissen echt hásste!
Kaum merklich atmete ich tief durch und warf einen Blick zur Seite. Dann stach mir etwas ins Auge, und zwar eine große Reklametafel auf dem Dach schräg gegenüber. Sicher, eine Werbetafel war wahrlich nichts besonderes in einer Stadt wie New York, jedoch die Inschrift, die bis hier her sehr schön zu erkennen ist. "Sie mal!", sagte ich zu Viktoria und las, was darauf stand. "Große Ausstellung vom 27. Juli bis 16. August. Schwerpunkt: Altjapanische Mythologie und Sage." Wirklich interessant! Zumal es die erste Ausstellung im Museum seit der Kraang-Invasion war. Japanische Mythologie... ein ansprechendes Thema, für mich zumindest. "27. Juli... das ist ja schon übermorgen! Oder besser gesagt morgen.", überlegte ich laut.

Viktoria
"Echt? Das hört sich ja sehr interessant an. Ich liebe altjapanische Mythologie.",bemerkte ich begeistert. "Vielleicht sollte ich mal dem Museum einen Besuch abstatten. Aber ich weiß nicht ob ich dafür Zeit habe.",sagte ich dann und seufzte schwer.

Donnie 
Das war wohl wahr! Sie würde nach diesem Sieg im Eislauftunier einen prall gefüllten Terminkalender haben, wenn es blöd läuft den ganzen Monat über, biss die Ausstellung wieder vorbei war. Nachdenklich betrachtete ich sie von der Seite. Es gefiel mir nicht, sie so niedergeschlagen zu sehen und ich konnte mir nur gefühlsmäßig vorstellen wie es war, auf Hobbys und dergleichen verzichten zu müssen.
Mit einem Mal kam mir ein Gedanke. Ein ziemlich unvernünftiger und leichtsinniger Gedanke, den ich in der Art eigentlich nie gehabt hatte. Naja... eigentlich doch, aber da war es mit April und... Ach, das war jetzt unwichtig! Viktoria wollte diese Ausstellung sehen. Sie wahr freundlich, bildhübsch und intelligent obendrein, mochte dieselben Sachen wie ich.. es wäre schön, wenn ich Gelegenheit hätte, mehr von ihr herauszufinden und sie besser kennenzulernen. Auch wenn sie dachte, ich wäre ein Mensch wie sie. Aber das musste ich riskieren, wenn ich habe große Lust, sie wiederzusehen.
,,Also..", begann ich dann, ,,in einigen Tagen muss das eigentlich nicht der Fall sein. Ich hätte eine Idee." Ich merkte, wie ich rot anlief. ,,Ich kenne.. sagen wir mal einen geheimen Eingang ins Museum, den.. du und.. und ich nutzen können. Für heute Nacht."

Viktoria 
Ich sah ihn ungläubig an. "Du meinst wir könnten uns da heimlich hinein schleichen und uns das ansehen? Du weißt schon dass das verboten und wir erwischt werden können?",fragte ich und zog eine Augenbraue hoch. Bevor er antworten konnte sagte ich dann begeistert: "Das hört sich nach einem Abenteuer an. Und da bin gern dabei!"

Donnie
Ein strahlendes Lächeln breitete sich auf meinem Gesicht aus. Ach, mein lieber... bei Newtons Philosophiae Naturalis Principia Mathematika, hatte ich Viktoria Gagarina gerade auf.. sowas wie ein Date eingeladen? Da staunt doch die Royal Society!
Immer noch etwas rot blickte ich sie an und erwiderte: ,,Das.. das freut mich ungemein!" Einen Moment schwieg ich und fuhr dann, so ruhig wie möglich fort. ,,Es ist ja nicht direkt was verbotenes, solange wir nichts mitnehmen. Und wir haben bis zum Morgengrauen soviel Zeit, wie wir wollen! Natürlich musst du das irgendwie mit deiner Mutter klären."

Viktoria
"Das kriege ich schon. Warte kurz!" Mit diesen Worten drehte ich mich um, nahm mein Handy und rief meine Mum an. Sie ging auch gleich ran. "Mamuschka!",sagte ich und redete auf russisch weiter. Natürlich hatte sie nichts dagegen dass ich noch mit einem Freund unterwegs war. Sie meinte aber dass ich nicht so spät nach Hause kommen soll. Nachdem Gespräch drehte ich mich schwungvoll um und sah ihn lächelnd an. "Alles klar. Meine Mum hat nichts dagegen. Ich musste ihr verklickern dass ich mit einem Freund ausgehe und dass es etwas spät wird.",sagte ich und kam langsam zurück

Donnie
Erleichtert atmete ich aus. Dann konnte uns somit ja nichts mehr im Wege stehen! Wenn ich das den Jungs erzählte! Ich war gespannt, was Viktoria und mir nachher alles erwarten würde! Oh mein Kopernikus, schon in ca 20 Stunden wird die Ausstellung hinter mit alarmgesicherten Vitrinen liegen und wir würden die ersten sein, die sie zu Gesicht bekämen! Relikte aus allen denklichen Dynastien Japans!

Viktoria 
"Also dann!",sagte ich und sah ihn herausfordernd an. "Wetten ich bin schneller als du?",fragte ich dann neckend.

Donnie
Ich konnte nicht anders und musste lachen. ,,Pah, dass glaub ich nicht! Auf dem Eis magst du unschlagbar sein...", während meiner Worte war ich aufgestanden, hatte den Rücken nach außen hin zugewendet und ließ mich dann rückwärts in die Tiefe fallen. Viktorias erschrockenes Kreischen daraufhin ließ mich breit grinsen, bis ich behändet auf den Rand des unter mir liegenden Balkons landete, mich abschubste, mit den Füßen auf der Hausfassade landete und von dort zu dem Haus gegenüber sprang. Dort lehnte ich mich an das Gelände der Feuertreppe und winkte ihr verschmitzt zu. ,,Aber hier auf den Dächern bin ich in meinem Element!"

Viktoria
Okay. Na schön!",sagte ich zu ohm runter und lachte erleichtert auf. Für einen Moment dachte ich schon dass er abgestürzt ist oder sich ganz und gar verletzt hat. Doch das gerade nicht der Fall gewesen. Zum Glück! Doch jetzt drehte ich mal den Spieß um. "Auf den Dächern bist du vielleicht sehr gut. Aber mal sehen wie gut du im Fangen bist!" Mit diesen Worten, stellte ich mich auf die Dachkante, atmete tief durch und sprang schließlich vom Dach. Schreien wagte ich nicht, denn sonst hätte man uns erwischt. Also hielt ich den Mund und hielt die Augen zu.

Donnie
Anscheinend war das die Rache für meinen Sturz eben, aber wenn sie damit erreichen wollte, dass ich reflexartig blitzschnell schaltete und nebenbei einen mittelschweren Herzinfarkt erlitt, als sie sich so plötzlich fallen ließ, dann hatte sie eine Erfolgsquote von 100 Prozent! Von einer Adrenalinwelle übermannt ergriff ich meinen Enterhaken, feuerte ihn ab und sprang Viktoria so schnell es ging hinterher. Gerade noch rechtzeitig konnte ich sie in der Luft auffangen, drehte mit ihr noch wie im Kettenkarussel eine Runde und landete dann sicher auf dem Dach. Erleichtert atmete ich auf, während ich sie weiterhin auf meinen Armen trug und mit klopfendem Herzen zu ihr herabblickte. "Puh.. das.. das war echt knapp! Das hätte ganz schön ins Auge gehen können!" Ich wollte sie vorsichtig wieder auf dem Boden absetzen, hielt dann jedoch in meiner Bewegung inne und behielt sie dann doch noch bei mir. "Wie konntest du überhaupt dieses Risiko eingehen und wissen, dass ich dich auffangen würde? Ich hätte auch beispielsweise in Schockstarre fallen und dich in den Tod stürzen lassen können. Oder zumindest auf die Intensivstation.." Neugierig zog ich eine Augenbraue hoch.

Viktoria
Ich lächelte und sah ihm unentwegt in die Augen. "Weil ich dir vertraue.",sagte ich zu ihm. "Ich weiß auch nicht und es hört sich jetzt verrückt an, aber ich fühle mich in deiner Nähe sehr wohl und tief in meinen Inneren spüre ich dass ich dir vertrauen kann. Du hast das Herz am rechten Fleck und ich fühle mich sehr geborgen.",sagte ich zu ihm und senkte errötend den Kopf. Hatte ich das wirklich gesagt?

Donnie
Whoa... dass sie so dachte.. das... einfach WHOA!!! Überrascht, aber dennoch geschmeíchelt blickte ich sie an und spürte, wie die Röte in mein Gesicht zurückkehrte. "Oh Viktoria, also... wow, ich meine... das ist wirklich lieb von dir, dass du das sagst.", stammelte ich und schaffte es endlich, mich aus meiner Starre zu lösen und sie auf dem Boden abzusetzen. Verrückt. Sie empfand meine Gegenwart also wirklich als angenehm. Was für eine unerwartete aber unglaublich schöne neue Erfahrung! Mit einem Lächeln blickte ich sie an. Vielleicht würde sie es auch ganz gut aufnehmen wenn ich ihr sage, dass ich in Wahrheit ein Mutánt war. Wenn sie wirklich diese überaus seltene Gabe des Feingefühls besaß, das Gute an seine inneren Werte zu erkennen, dann dürfte es doch keine Komplikationen zwischen uns geben oder? Dieser Gedanke war wirklich beflügelnd! Aber vorerst sollte ich stillschweigen bewahren und abwarten, wie sich die ganze Sache noch entwickelte. Dann konnte ich ihr immer noch die Wahrheit erzählen.
"Danke.", sagte ich zu ihr. "So etwas hat wirklich noch nie jemand zu mir gesagt!"

Viktoria
ich lächelte schüchtern zu ihm auf. in seiner nähe fühlte ich mich sehr wohl. doch mein herz pochte lauter als sonst. ich schloss kurz die augen und atmete tief durch. dann fragte ich leise. "wollen wir dann...weiter gehen?",fragte ich ihn verunsichert und schaute in seine rotbraunen augen.

Donnie
dieses lächeln war wie ein sonnenstrahl an einem guten tag! ich wusste nicht, wieso, aber plötzlich fühlte ich eine so unbeschreibliche wärme durch meinen körper fließen. automatisch sprangen meine gedanken zu einem warmen tag am stand im karibischen meer. das warme, türkisfarbene wasser... fühlte sich das so an? oder zumindest so ähnlich? im moment konnte ich nicht sagen, ob dieses gefühl zu dem, welches ich soeben verspürte, in irgendeiner weise aufschießen konnte. ich glaubte, eher nicht...
ihre worte rissen mich aus meinen gedanken und ich blinzelte etwas überrascht, als sie mich plötzlich so fragend ansah. was war denn jetzt gerade eben los? war ich wirklich so weit weg mit meinen gedanken, eben? sah so aus, so verwirrt wie sie mich jetzt ansah. "was?", fragte ich, ehe ich mir langsam in erinnerung rief, was sie gerade gesagt hatte. und es endlich realisierte! "ach ja, entschuldige! lass.. uns weitergehen!"

 

xever: als ich gesagt hatte, hoffentlich nahm das in der nacht ein ende (mit ,,das" meinte ich diese unheimlichen träume von der unheimlichen gestalt mit dem hut und den noch unheimlicheren augen) war ich eigentlich der festen ansicht, es würde auch so sein. leider ein irrtum! nach dem ersten traum folgte erst mal eine zeit lang gar nichts, was mich erleichterte. doch dann mit einem male folgte ein zweiter ziemlich unangenehmer traum, und zwar gleich in der nacht darauf, wo wir das schattenbuch stehlen sollten! diesmal nicht nur von diesem schatten mit den saphirblauen augen sondern von einem ske...lett, dass mit verschränkten armen und brennenden händen dastand und mich einfach nur beobachtete. als ich im traum zurückweichen wollte, legte es nur den kopf ein wenig schief und starrte mich aus hohlen, blauleuchtenden augenhöhlen an und bewegte sich keinen zentimeter. krank! stephen king oder tim burton wären von solchen träumen begeistert gewesen, ich war es aber nicht!
plötzlich ertönte ein ohrenbetäubendes klopfen, dass mich fast das trommelfell platzen ließ. das skelett verzog den mund, der bis jetzt in einer anormalen form geschlossen war (skel....ette hatten ja von natur aus dieses leicht irrsinnige grinsen, dieses hier aber nicht), zu einem bö...sartigen grinsen. dann verschwamm es vor meinen augen, bis es schließlich verschwand. dafür ertönte erneutes pochen. doch diesmal schaffte ich es, die augen zu öffnen. und wer stand da vor meinem aquarium und war dabei, mir ein schwerwiegendes schädelhirntrauma zu verpassen!?
"raus aus den algen, xever!", knurrte razar, während er mit seinen krallen erneut an die scheibe meines aquariums hämmerte. "es geht los!" genervt schwamm ich an die wasseroberfläche und legte mir das exoskelett wieder um, bevor ich neben ihm auf den boden landete. "ist ja gut, mann!", feixte ich und hielt mir den brummenden schädel. "dann bringen wir´s gleich hinter uns!"

Viktoria: Ich nickte und schaute hinunter. "Ähm...du kannst mich ruhig runter lassen oder du trägst mich einfach weiter.",schlug ich dann vor und sah ihn an. "Du kannst entschéiden. Ich habe alle Zeit der Welt.",fügte ich mit einem Grinsen hinzu.

Tiger Claw: Ungeduldig tigerte ich auf und ab und wagte es nicht nochmal die Frage zu stellen wo Razar mit Fishface bleibt und was sie solange brauchten. Es war ja nicht schlimm auf sie zu warten. Aber mit Bebop und Rocksteady an meiner Seite war es noch schlimmer und unerträglicher.

Donnie
Überrascht blickte ich an uns herab. Stimmte ja, ich hielt sie nach wie vor in den Armen. Dass mir das nicht aufgefallen war... Ich musste allmählich wirklich anfangen, meine Gedanken wieder ordentlich einzusortieren! Konnte das am Vollmond liegen? Hatten wir im Moment überhaupt welchen? Kurz überlegte ich und sah zu dem leuchtenden Mond hinauf. Hm, nein, ganz wie Vollmond sah das nicht aus. Oder sollte ich in meinem Labor mal wieder ein wenig durchlüften? Nachdenklich sah ich wieder zu Viktoria und realisierte, dass ich sie nach wie vor hochgehoben und an mich gedrückt hielt."Oh!", machte ich nun endlich, räusperte mich einen Moment lang verlegen und setzte sie dann sofort auf den Boden ab. "Verzeihung!"

Steranko: "Ich sag euch, Brüder!", redete Zeck wie ein nicht enden wollender Wasserfall unentwegt weiter während wir bei unserem Van auf die anderen beiden warteten. "Mir geht diese Geschichte mit diesen Schattendingern nicht mehr aus dem Kopf! Was ist, wenn die verrückte Forelle doch recht hat!?"
"Njet, Genosse Bebop, dass ist Blödsinn! Es ist nicht bewiesen, dass diese Kreaturen wirklich so blutrünstig oder besser als wir sein sollten!" Das konnte ich mir einfach nicht vorstellen! Shredder war zwar pietätlos, aber doch nicht so pietätlos dass er uns nach all den zugegeben schmerzhaften Niederlagen einfach so abschieben würde! "Vielleicht..", überlegte ich, "Sind das nur sowas wie Austauschskämpfer. Praktikanten, in Anführungszeichen!" Auf Zeck´s Schweineschnautze breitete sich ein Grinsen aus. "Also sowas wie jämmerliche Witzfiguren, die für uns die Drécksarbeiten erledigen, wie Einkäufe oder Fuhrparkkontrolle, Mietverträge regeln und den ganzen Mist... Oh mann, so ein eigener Schattendämon als Diener... und vielleicht..." Er legte je einen Arm um Tiger Claws Schulter als auch um meine Hüfte, da er an meine nicht herankam (Als Rhino überragte ich die beiden um einiges), "springt dabei für uns sogar auch noch was sehr viel angenehmeres heraus! Stellt euch das mal vor.. vielleicht ein paar schöne Fuß-, Klauen- und Nackenmassagen von hübschen Schattenkreaturinnen, die sich so gar nichts aus Äußerlichkeiten machten..." Er seufzte genießerisch und ich konnte nicht anders als loszuprusten.
"Na, da geht wohl etwas die Phantasie mit dir durch, mein Bruder!"

Viktoria: Nicht so schlimm!",meinte ich lässig zu ihm und lächelte leicht. "Ist es eigentlich noch weit bis zum Museum?", wollte ich dann als nächstes von ihm wissen.

Tiger Claw: Ich seufzte. "Ich wäre froh, wenn Razar endlich mit Fishface endlich hier wäre!",murmelte ich und rollte mit dem Auge. Konnte Bebop überhaupt mal an etwas anderes denken als nur Weiber? War ja auch typisch für ihm! Für ihn gab es nichts als nur Geld, Macht und Frauen. Ich seufzte erleichtert, als Razar endlich, mit Fishface im Schlepptau, zurückkam und löste mich aus der Umarmung von Bebop. "Das wurde aber auch Zeit!", meinte ich zu den beiden und starrte vorwurfsvoll zu Fishface, ehe ich wieder die anderen sah. "Dann können wir sofort starten mit unserer Mission. Wir müssen ein altes Buch besorgen!"

Donnie
,,nein", entgegnete ich, ,,nur ein paar minuten von hier, es dauert nicht mehr lange. sag mal.. also, wir haben ja offensichtlich so einiges gemeinsam. aber so als person der öffentlichkeit wirst du einen museumsbesuch und dergleichen nicht so oft machen können, oder? immerhin ist sowas eine bereicherung für deine bildung und... also damit möchte ich nicht sagen, dass du dumm bist oder intellektuell unterlegen, i-ich meine... eben wie schulische bildung."

xever: ,,hervorragend, dann lasst uns mal los!", meinte razhar. zeck legte gleich fest, dass er fahren würde und wir stiegen in den van. während ich mich mit tiger claw und zeck auf die vordersitze quetschen musste stiegen steranko und bradford in dietransportfläche. es wäre bestimmt witzig, so über jede bremsschwelle der stadt zu fahren um zu sehen, ob jemand verletzt wurde, abe jetzt hieß es ernst bleiben!
somit ging die fahrt richtung museum los.

Viktoria: "Ich glaube ich kann dir noch folgen von alldem was du gerade eben gesagt hast!", meinte ich zu ihm und musste kichern. Er sah so süß aus, wie er so verlegen wurde und versuchte locker zu bleiben.

Tiger Claw: Mit starren Blick schaute ich auf die Straße. Jetzt mussten wir nur hoffen dass keine Turtles uns dabei störten würden. Aber...hey...sowas konnte ich nicht versprechen.

Donnie
Oh Gott sei Dank! Es wäre sooo peinlich gewesen, wenn sie jetzt nach einem -meiner Meinung nach- ziemlich gelungenem Gespräch ein völlig falsches Bild von mir bekam, obwohl ich ihre Anwesenheit als wirklich angenehm empfand. Fast schon erleichternd. Das war das erste Mal bei einem Mädchen. Bei April wollte ich immer nur, dass sie meine besten Seiten sah. Hier bei Viktoria.. konnte ich ich selbst sein, ohne Angst zu haben, sie mit meinen Worten zu langweilen. Ich konnte ganz ich selbst sein. Obwohl ich ihr nicht zeigen konnte, was ich wirklich war. Noch nicht. Vielleicht würde sich das ja tatsächlich ändern...
,,D-das ist gut! Ehrlich, es t-tut mir Leid, sollte ich die etwas falschen Worte finden, aber.. naja.. so wie mit dir habe ich mit noch keinem Mädchen gesprochen!", gestand ich ihr dann ohne groß zu überlegen. Von weitem sah ich bereits dass Gebäude des Museums, dass die anderen um sich herum um einiges überragte.

Xever: Eingequetscht zwischen Schweinebacke und Miezekätzchen starrte ich stumpf gerade aus durch die Windschutzscheibe auf die Straße, die von den Strasenlaternen nur spärlich beleuchtet wurde und schwieg, wie der Rest der anderen auch. Nur das leise ertönende Geräusch, als würde Luft eintweichen, störte die Stille im Wagen für maximal eine Sekunde. Und Razhars gequlälte Stimme. ,,Steranko! Oh Mann, öffnet ein Fenster! Wieso ist hier hinten nicht belüftet!?"
Ich beachtete ihn gar nicht, zu sehr beschäftigten mich diese eigenartigen Träume, die irgendwie eine verknüpfte Bedeutung hatten! Und zwar wegen dem Buch! Ich meine, ein Skel.....ett, eine gruselige Gestalt mit saphirblauen Augen, die mir so unangenehm bekannt vorkam.. und überall dieses blaue Feuer! Nicht zu vergessen das Lied, welches die Gestalt gesungen hatte, als sie mich im ersten Traum heimsuchte. Do not forget me... aber wen? Wer sollte wen nicht vergessen? Etwa ich? Eine meiner Verflossenen aus der Vergangenheit, die ich nur zu schnell vergas? Wenn ich gewusst hätte, wie richtig ich damit lag..

Viktoria: "Das ist schon in Ordnung!",meinte ich betont lässig und klopfte auf die Schulter. Dann erst bemerkte dass wir endlich da waren. "Ich mag den echten Donnie mehr, als ein falschen!",meinte ich dann noch lächelnd, ehe ich schon mal voraus lief.

Tiger Claw: Ich seufzte und legte die Hand auf die Stirn. Es macht mich noch vollkommen wahnsinnig, die beiden zu hören. Wo bin ich nur gelandet? Womit hab ich das bloß verdient? "Bitte lass uns schnell da sein!",betete ich leise murmelnd hervor und starrte dann weiter aus dem Fenster hinaus

Donnie 
Das sie das sagte, war... echt.. schön. Und wie! Eine sanfte Welle der Wärme erfasste mein Herz, welches daraufhin deutlich mehr Blutschübe in meine Wangen pumpte und diese wieder rot wurden. Lächelnd blickte ich ihr hinterher, ehe ich meine Schritte beschleunigte und wieder neben ihr herging. ,,Das ist lieb von dir, Viktoria. Danke!"
Nun standen wir direkt vor der wuchtigen Steintreppe, die uns den Weg zum Haupteingang des Museums wieß, doch ich zog Viktoria stattdessen hinter das Gebäude. Haupteingang wäre etwas zu riskant. Ich wusste stattdessen ein kleines Hintertürchen. Genauer gesagt die Kellertür. Und ein Ninja war für solche Sachen wie Türen knacken hervorragend ausgestattet.
Mit zwei Wurfsternen begann ich, das solide Türschloss solange zu bearbeiten bis es mir gelang, die Tür aufzuschließen und problemlos hineinzutreten. Sorgfältig schloss ich die Tür hinter mir. Im Inneren des Raumes war es dunkel, nur durch ein vergittertes Fenster fiel fahles Licht in den Raum. Hier unten lagerten unter Laken und in eingestaubten Vitrinen lagerten Wertstücke, die oben längst nicht mehr ausgestellt wurden. ,,Komm.", flüsterte ich Viktoria zu und tastete nach ihrer Hand, um sie zu führen. ,,Wir müssen dort hinten die Treppe hoch und durch noch eine Tür, dann sind wir im Ausstellungsraum mit den Dinosauriern."

Viktoria
Ich nickte angespannt und drückte seine Hand fest. Mein Herz raste vor Aufregung. Bisher hatte ich noch nie so etwas gemacht und es war auch aufregend und abgefahren zugleich. "Okay!",sagte ich zu ihm leise.

Donnie
vorsichtig sodass wir nirgendwo anstießen bannten wir uns einen weg zur treppe durch. die holzstufen knarzten leise, als wir im gänsemmársch über sie hinauf zu der inneren kellertür stiegen. dort angekommen knackte ich auch dieses schloss mit zwei wurfsternen und öffnete diese anschließend.
im inneren der großen halle, die vor uns lag, war es schon besser beleuchtet. das lag zum einen an die sanfte beleuchtung der hier aufgestellten vitrinen, als auch an das licht des mondes, welches durch das gigantische glasdach über uns hineinfiel und den raum in ein düsteres blau tauchte. wie immer, wenn ich um diese uhrzeit hier mal vorbeischaute, raubte es mir den atem, als ich die millionen jahre alten, gigantischen skelette der damaligen urzeitechsen vor mir empor steigen sah. hier in diesem licht sahen die überbleibsel der dinosaurier erst richtig lebendig aus.

Viktoria 
Da war er nicht der Einzige! Erstaunt sah ich mich um ind drehte mich einmal im Kreis herum um alles auf einmal zu sehen. "Wie! Das ist so wunderschön! Hast du schon mal solch tolle, millionen Jahre alten Fossilen gesehen?", fragte ich Donnie dabei während meine Blicke immer noch auf das Ske....lett eines echten Tyrannosaurus Rex hängen blieb.

Donnie
,,Ja.", antwortete ich, amüsiert über ihre Begeisterung. ,,Schon sehr oft. Aber es packt mich trotzdem immer wieder auf's neue. Wenn diese Kno.....chen sprechen könnten, dann... es ist einfach unglaublich!" Noch einen Augenblick besahen wir die monströsen und uralten Zeugen einer längst vergessenen Zeit, dann meinte ich. ,,Die Ausstellung wurde heute Nachmittag aufgebaut und befindet sich in eine Etage höher." Ich reichte ihr mit einem Lächeln meine Hand. ,,Würdest du mir nur bitte folgen?"

Viktoria 
Ich drehte mich zu ihn um und legte mit einem Lächeln meine Hand in seine. "Es würde mir eine Ehre sein, Mister Touristenführer!",sagte ich und darüber mussten wir beide herzhaft lachen bis wir Bauchschmerzen bekamen. Danach gingen weiter, eine Etage höher und dann waren wir endlich an unserem Ziel angekommen. Endgültig!

Donnie
es gab wirklich viele ausstellungen, die ich in diesen museum schon gesehen hatte. sei es eine altägyptische ausstellung, eine ausstellung über die alten griechen, römer, kelten, wikinger, höhlenmenschen... aber eine solche ausstellung hatte ich in meinem leben noch nicht gesehen! an den wänden standen alte, japanische wandschirme und saroshi mit unglaublich schönen motiven von kirschbäumen, flüssen, drachen und gottheiten, so liebevoll im detail verarbeitet, dass man sich sofort in einen davon verlieben könnte! sogar kleine bonsais wurden aufgestellt, ebenso wie ein traditionelles, altjapanisches brautkleid. in einer ordentlich gegliéderten reihe standen emporen und vitrinen, in denen unter anderem ein wertvoll aussehender japanischen fächer von den typ uchiwa aus der mitte der heian-zeit waren ausgestellt, ebenso wie eine kintsugi aus jade, ein samuraischwert, sogar eine samurairüstung, ein japanischer wandteppich mit edler verarbeitung. sofort ins auge stach mir eine große, rundlich verarbeitete vase mit schönen, minzfarbenen verzierungen, die ich schon einmal gesehen hatte, in einem internetbericht. "wow!", entfuhr es mir, während ich die vase näher betrachtete. "das ist die urne der flüsternden seelen! von ihrer legende habe ich schon einmal gehört! einst wurde das ganze geschlecht einer japanischen samuraifamilie vollkommen ausgerottet und vernichtet. und es heißt dass diese vase jede seele dieser samurais beherbergt."

Antworten

-TMNT-04

28, Weiblich

  Celebrity

Beiträge: 512

Re: TMNT RPG mit Mila-Grosa und mir ;)

von -TMNT-04 am 04.09.2019 08:44

Viktoria 
"Was?! Jede Seele?",hakte ich neugierig nach und starrte ebenfalls mit interessierten Blick auf die Vase und legte den Kopf schief.

Donnie
"Oh ja! Und wenn es ganz ruhig ist.. und du ganz genau hinhörst, dann sollst du die Seelen sogar flüstern hören.", antwortete ich und trat ein Stückchen näher. Ein Glück, dass sie hinter keiner Vitrine aufbewahrt wurde, so konnte ich problemlos mein Ohr an das kühle Keramik legen und lauschen. Viktoria tat es mir gleich. Nach einigen Sekunden fragte sie leise: "Kannst du was hören?" Bedauernd schüttelte ich den Kopf ein wenig. "Wahrscheinlich schlafen die Seelen um die Uhrzeit schon und flüstern nur zu den geregelten Zeiten tagsüber, lassen wir sie lieber in Ruhe."
Die Vase war nicht das einzige interessante Ausstellungsstück. Da war noch eine Noh-Maske in Form eines Fuchses mit satten Farben, welche einst einer berüchtigten Diebin, die in einer frühen, japanischen Shogun-Dynastie gelebt hatte. Und eine alte Papyrusrolle, auf der die Zeichnung eines Yokais abgebildet war, der sich in einem See oder Fluss im Schilf versteckt hielt.
Es gab so vieles hier in dieser Ausstellung, das war einfach unglaublich!

Viktoria
Ich sah mich ebenfalls um und ein besonders altes Fundstück stach mir ins Auge. Ein altes, staubiges, in Leder gebundenes, Buch. Es lag aber in einer Glasvitrine weshalb ich es nicht in meine Hände nehmen konnte. Es sah geheimnisvoll aus. Aber ich spürte das da etwas Dunkles und Gefährliches über diesen Buch lag und bekam eine dicke Gänsehaut.

Donnie
Gerade als ich Viktoria auf die Papyrusrolle mit der Karikatur ansprechen wollte, sah ich, dass sie nicht mehr neben mir stand. Suchend blickte ich mich und entdeckte sie schließlich vor einer Vitrine, deren Inhalt ich nicht genau erkennen konnte. Es sah.. klobig aus. Neugierig trat ich auf sie zu bis ich neben stand und das rätselhafte Item besehen konnte. Es war ein steinaltes Buch mit vergilbten Seiten und einem bordeauxrotem Einband aus Leder, welches mich an die Schuppenhaut eines Drachen erinnerte. Meine Augen weiteten sich und ich blickte für einen Moment zu Viktoria. So wie sie auf das Buch herabsah konnte ich erahnen, dass sie in diesen Moment das gleiche spürte wie ich. Es fühlte sich an wie Unruhe. In der Nähe dieses Buches.. es anzusehen, ja, alleine es nur vor deinem inneren Auge vor dir zu sehen reichte aus, um ein beklemmendes Gefühl in dir hervorzurufen. Was hieß eigentlich beklemmend. Es ließ sich nicht beschreiben. Es war also.. am besten beschrieben beklemmend, aber gleichzeitig irgendwie.. anziehend. Es war, als würde dir heiß und gleichzeitig kalt sein.
Doch was war das für ein Buch? Ich hatte noch nie zuvor ein derartiges Schreibstück gesehen. Nach schier endlosen Sekunden schaffte ich es, den Blick von dem besonderen Ausstellungsstück loszureißen und auf die kleine Infotafel zu sehen, die sich darunter befand. "Neindai-ki Kage Sasayaki. Die Chronik der Schattenflüsterer..", las ich laut vor.

Viktoria 
"Es ist sehr interessant!",murmelte ich leise von mir und starrte weiterhin wie gebannt auf das Buch. Wie verzaubert trat ich näher heran und wollte schon eine Hand auf das kühle Glas legen in der das Buch drinne lag. Wenn ich doch nur ein Blick darin erhaschen könnte. Ich würde zu gerne wissen was da stand? Zaubersprüche? Alte Flüche? Doch bevor ich auch nur etwas davon machen konnte, spürte ich eine Hand auf meine Schulter. Unwillkürlich zuckte ich zusammen und wandte mich um. Donnie sah besorgt drein und ich musste ein paar Mal blinzeln um wieder zur Besinnung zu kommen. "Was...wie? Was ist denn jetzt auf einmal passiert?",fragte ich verwirrt

Donnie
"Nichts, eigentlich, nur du hast plötzlich so.. abwesend gewirkt. Als wärst du in einer vollkommen anderen Welt!", antwortete ich, nahm die Hand wieder von ihrer Schulter und musterte sie mit einem Rest Skepsis. "Ist alles okay bei dir?" Sie wollte antworten, öffnete schon den Mund, doch zu einer Antwort kam sie gar nicht erst, denn mit einem Mal ertönte eine unglaublich lautes Klirren. So als wäre irgendeine Scheibe zerbrochen worden oder sowas. "Ganz leise!", mahnte ich Viktoria und lauschte angestrengt in die Dunkelheit hinein. Da! Da war wieder ein Geräusch, ganz deutlich. Es klang wie... wie Schritte. Und zwar sehr viele Schritte! Hier war jemand! Viktoria und ich waren hier nicht alleine!
"Schnell", zischte ich ihr zu und zog sie schnell in den hintersten Teil des Raumes hinter einen der Papierwandschirme. "Jetzt ist ein guter Augenblick, sich zu verstecken und leise zu sein!"

Viktoria
"Wieso? Sind das etwa...Einbrecher?",fragte ich leise flüsternd und bekam jetzt schon Panik. Der Gedanke daran dass wir noch entdeckt wurden und die Einbrecher mit uns sonst was anstellen konnten, jagte mir jetzt schon Angst ein, weshalb ich mich ängstlich an Donnie's Arm klammerte.

Donnie
"gut möglich...", erwiderte ich tonlos und lauschte weiter. die schritte wurden lauter und kamen näher. och nö, wahrscheinlich kamen die gerade hier her in den altjapanischen teil! oh karma, schicksal, was auch immer, wie sehr verachte ich dich doch! "bleib ganz ruhig..", redete ich beruhigend auf sie ein. als sie sich dann an meinen arm festklammerte und ihre angst noch um ein stückchen zunahm, hob ich die hand und strich ihr mit aufbauender absicht über die wange. "alles okay, vicky."
plötzlich hörte ich ein lautes poltern, gefolgt von einem erneuten klirren. und gleich darauf ertönte eine aufgebrachte stimme, die ich durch die noch zwischen uns liegende entfernung nicht einwandfrei identifizieren konnte, jedoch kam sie mir äußerst bekannt vor. die purple dragons? nein, auf keinen fall! was sollten die denn in einem museum verloren haben? eigentumswohnungen und mietwohnungen ausrauben, banken in die luft jagen... dass war doch wohl eher ihr ding. wer zur hölle brach dann hier in chinatown in ein museum ein?
ich zuckte zusammen, als mit einem male eine tür aufgestoßen wurde. es war die, die viktoria und ich schon passiert hatten, als wir den vorraum des altjapanischen ausstellungsraumes betreten haben. das hieß, dass sie jetzt eigentlich jeden moment... mit einem male flammte der schein einer grellen taschenlampe neben uns auf und wir zogen schnell die köpfe ein, ehe ihr kegel uns hätte erfassen können. er tanzte noch einen augenblick lang an der papierwand unseres versteckes vorbei, dann verschwand er wieder. doch ich wartete erst noch einige sekunden, bevor ich den kopf wieder vorsichtig hervorstreckte um zu sehen, wer diese ungebetenen, nächtlichen besucher waren. zuerst erkannte ich nicht viel. es waren insgesamt fünf dunkle gestalten mit einer taschenlampe, die da in dem saal herumschlichen. doch dann als ich genauer hinsah um ihre konturen etwas genauer auszumachen. "oh nein...", murmelte ich leise. das waren shredders leute, der foot-clan!

 

xever: nachdem steranko ungefähr zum vierzigsten mal irgendetwas zerbrochen und runtergeschmissen hatte waren wir endlich in der etage angelangt, in der sich dieser ganze japanische krempel befand. hier reinzukommen war ein kinderspiel, diese alarmanlage war von so billigem niveau, dass sie selbst von drei vollpfosten wie den panzerknackern aus entenhausen hätte geknackt werden können! aber wer würde schon auf die idee kommen, mitten in der nacht in ein museum einzubrechen um ein buch zu stehlen? mit ausnahme von uns? eindeutig keiner! deswegen vergelt´s gott an die armen opfer, auf deren kappe das nun ging.

Viktoria
"Oh Gott! Das sind ja wirklich Einbrecher!",flüsterte ich leise quiekend hervor. Doch als ich genauer hinsah, wollte ich meinen Augen nicht trauen. "Mutànten?",hauchte ich tonlos hervor und starrte Donnie und dann die Freaks an. Ein Tiger mit Augenklappe, ein Warzenschwein, ein Fisch auf Roboterbeinen, ein Werwolf und ein Nashorn standen mitten im Raum und schienen nach etwas zu suchen. Hoffentlich entdeckten sie uns nicht dabei!

Tiger Claw: "Alles klar!",sagte ich zu dann. "Dann lasst uns das Buch suchen und schnell wieder verschwinden bevor jemand doch noch kommt um nach den Rechtem zu sehen.",sagte ich zu den anderen.

Donnie
tz, wenn tiger claw nur wüsste, dass sein empfangskomitee für ihn und seine schmierige gang schon längst eingetroffen war und alles mitbekam! was suchten die überhaupt, ein buch? welches buch denn? oder meinte sie etwa... ach blödsinn! warum sollten die mitten in der nacht hier einbrechen um die chronik der schattenflüsterer zu stehlen??? entweder der foot-clan hatte echt keinen plan, wie er noch tiefer sinken konnte, oder... es hatte mehr mit dem buch auf sich als bloß eine uralte legende? viktoria hatte dieses merkwürdige gefühl doch auch gehabt, als wir vor der vitrine der chronik standen.
ich ärgerte mich, dass ich keine gelegenheit mehr hatte, auf den fließtext zu sehen, der auf der informationstafel von dem podest mit dem buch gestanden ist. genau in dem moment entdeckten sie es, wenige meter und schräg gegenüber von unserem versteck weg.

xever
"wie der herr befiehlt!", erwiderte ich trocken und fing meinerseits an zu suchen. doch das konnte ich mir auch schon wieder sparen, denn keine fünf sekunden später rief das nashorn: "genossen! ich glaube, dass hier könnte euch interessieren!" sofort versammelten wir uns alle neben rocksteady vor der in der letzten reihe stehenden vitrine, deren verfluchter inhalt von den blauen led-lampen an der oberen kante sanft beschienen wurde. "bingo!", meinte razar mit blick auf das rotgelederte buch mit dem symbol. "also, wenn das mal kein verfluchtes schattenflüsterer-buch ist, dann weiß ich auch nicht weiter!"
was ja wohl absolut nichts neues von ihm war.
gleich darauf waltete unser meisterdieb und herr der schweinebacken zeck sein amt und trat mit einem spezial-laserschneider auf das gesicherte glas zu. noch bevor er sein hightech-werkzeug ansetzte hielt er einen moment lang in der bewegung inne und meinte: "irgendwie seltsame luft hier drinnen, oder liegt´s nur an mir?" nein. er hatte recht, hier drinnen war es auf einmal so... beengend und stickig. ich musste schlucken, während mein blick wieder auf das buch glitt. er sollte sich beeilen, damit wir hier so schnell es geht wieder verduften können! als er dann endlich fertig war und mit seinen klauen das ausgelaserte glas vorsichtig zur seite hob, hielten wir -zumindest ich- die luft an. ehrfürchtig umgriffen zecks finger nun den umschlag des buches, hoben es mit viel fingerspitzengefühl aus der vitrine heraus und uns dann entgegen, wo steranko es dann mit der taschenlampe anleuchtete. so live und hautnah wirkte das buch noch beängstigender und respekteinflössender als auf den diagrammen. und nun konnte es wirklich jeder spüren, dass war an der totenstille, die nun herrschte, nicht zu überhören. von diesem buch ging etwas aus, was unbeschreiblich war. so als ob irgendetwas dunkles und bösartiges uns in seinen bann ziehen wollte. also... anders bösartig als wir es waren. es war nur so... so fesselnd. hypnotisierend. zeck bekam es nicht mal richtig mit, wie ich es ihm aus der hand nahm, ebenso wenig wie ich es tat. behutsam strich ich über das kühle leder, schlug dann den buchdeckel auf und betrachtete die erste seite. die seiten waren allesamt vergilbt, fühlten sich aber relativ stabil und angenehm an. die schrift war eine, die ich noch nie zuvor gesehen hatte und war mit einer flüssigkeit geschrieben, die so rot war wie kein rot dieser erde. tatsache, mit blut geschrieben.
seite um seite blätterte ich um. auf fast jeder war eine zeichnung abgebildet. tänzelnde flammen. dämonen, die mit engeln um ein seltsames symbol tanzten, was ungefähr wie ein david-stern aussah. dann waren da wieder blumen, ein blutiger dolch und... als ich die nächste seite umblätterte, stockte mein atem und meine augen weiteten sich. hier war das blut oder mit was einer tinktur die zeichnungen auch immer gemacht wurden, nicht mehr rot sondern kohlrabenschwarz. wie der tod. und der war hier höchstpersönlich abgebildet. und nicht nur das. es war dieselbe gestalt wie aus meinem traum. haargenau, das skelett, dass in flammen stand. hier im buch waren die flammen schwarz und verschwammen nach außen hin, ebenso teile seines körpers. in seiner langen, knochigen hand hielt es eine kette, an deren ende eine kleine taschenuhr pendelte. es war unglaublich! es sah so... so real aus! ich hatte die vorahnung, dieses skelett mit den toten augen und dem teúflischen ausdruck auf seinem nicht vorhandenen gesicht würden jeden augenblick lebendig werden, weshalb ich schnell eine seite weiterblätterte. aber ich hätte das buch ganz zuschlagen sollen.
auf der nächsten seite war sie. auch sie war ganz in schwarz dargestellt wie eine tödliche warnung, die man hervorheben musste, damit niemand in gefahr geriet. wie das skelett war sie von schwarzen, nach außen hin verschwimmenden flammen umgeben. und genau wie in meinem traum strahlte sie diese.. ruhe aus. sie wirkte zart und zerbrechlich. ihre hände, die in langen handschuhen steckten, hatte sie übereinander an der vorderseite ihres körpers gelegt. auf ihrem kopf trug sie auch diesen organza-hut, der die obere seite ihres gesichtes ungefähr zur hälfte hin bedeckte, gerade so, dass man ihre augen nicht sehen konnte. aber man sah ihr lächeln. ein lächeln, dass so zauberhaft und verführerisch wirkte, aber gleichzeitig teúflisch und vom absolut bösem abstammenden!
wieso tauchte sie jetzt plötzlich überall auf? wer war diese frau? was hatte sie mit meinem leben zu tun????

viktoria: "donnie.",murmelte ich leise hervor und zog an seinem arm. "wir müssen die polizei verständigen oder sonst was unternehmen. sie dürfen das buch nicht mitnehmen!",flüsterte ich hautnah an sein ohr. noch nie hatte ich so eine angst gehabt wie jetzt. diese typen waren zwar anders als normal aber irgendwas musste jetzt geschehen!

tiger claw: ich trat näher an das buch heran und starrte wie gebannt auf das bild von einer frau. ich konnte kaum ihr gesicht sehen, aber das lächeln konnte ich noch erkennen. und trotzdem war sie auf eine eigenartige art und weise....geheimnisvoll und wunderschön!

Donnie
das würde leider nicht allzu viel bringen, die polizei würde niemals so schnell hier eintreffen. und wenn mit dem buch wirklich etwas wahrhaft mystisches sein soll, dann konnte es nichts gutes bedeuten, wenn shredder seine leute hier her schickt. ich musste das tun! aber ich durfte auch viktoria nicht in gefahr bringen! ratlos blickte ich zur ihr, zu shredders leuten und dann wieder zu ihr. ich fürchtete, ich musste das risiko eingehen und mich dem foot-clan in den weg stehen. alleine.
"das würde zu lange dauern.", meinte ich leise flüsternd zu ihr und sah sie intensiv an. "ich werde mich darum kümmern. bitte warte hier und was immer du tust, mach dich auf keinen fall bemerkbar, hast du mich verstanden?"

steranko: mit gerunzelter stirn blickte ich zwischen dem fisch und dem kater umher und dann auf die zeichnung dieser merkwürdigen dame mit hut. "was haben die jetzt für ein problem?", wollte ich laut überlegend wissen und blickte zu zeck und bradford, die ebenso ratlos zurückstarrten. "gar keins!", entgegnete xever und schlug mit einem lauten knall das buch zu, was tiger claw ebenfalls aus seiner trance zurückholte. xever meinte, leicht angespannt. "ich bin dafür, dass wir jetzt endlich von hier verschwinden!"

Viktoria: "Bist du verrückt; die werden dich noch umbringen, Donnie! Tu das nicht, bitte!",flehte ich flüsternd zu ihm und nahm sein Gesicht in meine Hände. "Ich will nicht dass dir was passiert!",fügte ich hinzu.

Tiger Claw: "Natürlich! Wenn wir noch länger hier bleiben, taucht noch der Nachtwächter auf.",meinte ich zu den anderen und wandte mich schon mal zum Gehen.

Donnie
ihre reaktion verwunderte mich etwas. beinahe schon... richtig über-besorgt! hatte sie tatsächlich angst um mich? ihr gesichtsausdruck schien ganz klar dafür zu sprechen, weshalb es mir erst einmal die sprache verschlug und ich sie erstmal einfach nur anschaute. sie war so hübsch, selbst wenn sie diesen ausdruck der angst in ihrem gesicht stehen hatte. aber ich hatte keine andere wahl! andernfalls könnte etwas wirklich sehr übles passieren! sanft ergriff ich ihre hände, die auf meinen wangen lagen und drückten sie sachte. "mach dir um mich keine sorgen. ich kenne diese typen und auch ihre tricks. ich komme schon klar." ich lächelte ihr noch ein letztes mal aufmunternd zu, dann musste ich mich von ihr lösen und stand auf. auf zehenspitzen schlich ich zum anderen rand der papierwand und zückte eine rauchbombe.

xever: und selbst wenn, der wäre auch kein großes hindernis gewesen. was hätte er schon tun sollen? die polizei rufen? oder am besten gleich den tierfänger? ha, dios mio, nein! ich wollte jetzt einfach nichts lieber tun als dieses buch loszuwerden und die frau und das skelett für immer aus meinen gedankengängen verbannen! doch nun schienen sie mich zu verfolgen. immer wieder tauchte in mir das bild dieses abstoßenden grinsens wieder vor mir auf und ich hörte die frau singen, so lieblich und wunderschön...
mit einem male gab es eine art zischen und wir wurden plötzlich von weisem rauch eingehüllt, der wie aus dem nichts urplötzlich auftauchte. hustend versuchte ich, die schwaden mit der hand wegzufächern und irgendetwas in dem dichten dunst zu erkennen, leider jedoch vergebens.

Viktoria: Ich sah ihm hinterher und schluckte besorgt. "Sei vorsichtig!",murmelte ich zu ihm rüber, ehe das Feuer los ging.

Tiger Claw: "Was zum...?",fluchte ich hervor und versuchte was im Nebel zu erkennen. Als er sich gelichtet hatte, stand vor uns ein einzelner Turlte mit seinem Bo. Ich knurrte. "Du!"

Donnie
,,überrascht, mich zu sehen, tiger claw???'', giftete ich und nahm entschlossen meine wàffe in die hand. ,,ich gebe euch genau drei sekunden zeit, dass buch wieder an seinen platz zu legen!"
,,tatsächlich?", nölte bebop. ,,und was tust du, wenn wir was das sowas von gar nicht machen!?"
,,dann", erwiderte ich und ging in angriffsposition, ,,werdet ihr die konsequenzen tragen!"

xever: anscheined wird diese nacht doch noch ein wenig interessanter als gedacht! diese turtles mussten sich aber auch immer wieder in angelegenheiten einmischen, die sie nichts angingen! immerhin wurde diese nacht dann doch noch etwas spannend! ,,ich denke, diese nacht könnte doch noch ein wenig unterhaltsam werden!", bemerkte ich mit einem fiesen grinsen und klemmte das buch unter den arm. mit der anderen zückte ich mein balisong. der spaß konnte beginnen!

Viktoria 
Mit bangen Blick sah zu wie diese Freaks Donnie bedrohlich umkreisten. Ich konnte nichts anderes tun, als zu zusehen wie er von, der rechten Seite aus, diesem Tiger angegriffen wurde. Er hatte seine Pistole raus geholt und zielt sogar auf ihm. Ich wollte auf schreien, sich Donnie wich den Schüssen aus und auf dem Boden bildeten sich Eiskristalle. Das war unglaublich! Donnie war richtig gut und jetzt nahm er Anlauf und verpasste ihm einen Schlag mit seinem Bo. Der Tiger taumelte und schüttelte kurz den Kopf. Ich war leicht irritiert und erstaunt zugleich. Donnie kämpfte ja so gut wie ein...ja...wie ein echter Ninja.

Fishface
Das Bürschen schien gut in Form zu sein, so wie er die anderen fertig machte. Als Razhar nach ihm schnappen, konnte er gerade noch sein Stöckchen erheben, sodass er seine Zähne in das Holz schlug. Dann wirbelte er herum und stieß ihn gegen Bebop, die beide zu Boden gingen. Das Rhino, welches sich dann auf ihn stürzen wollte, ließ er geradewegs in die Wand laufen, wo Steranko mit seinem Horn stecken blieb. Gerade wollte ich mich auch auf ihn stürzen, da rief Tiger Claw: ,,Xever, verschwinde sofort mit dem Buch von hier, los!"
War das jetzt sein Ernst!? Ich sollte als einziger auf den Spaß verzichten, um das Buch zu beschützen!? ,,LOS JETZT!!!", brüllte er, und mir blieb nichts anderes übrig als mein Balisong wieder wegzustecken. ,,Diese Nacht ist echt ächzend!", schnaubte ich und wollte mich gerade aus dem Staub machen, während TC sich wieder auf Donatello stürzte.

Viktoria 
Oh nein! Der Fisch auf den Roboterbeinen entkommt mit dem Buch. Ich muss was unternehmen. Donnie konnte nicht weg da ihn die anderen gut im Schach hielten. Weshalb es also an kir lag um den Fisch zu stoppen. Ich schlich mich heimlich und gut versteckt an die anderen vorbei und schnappte mir einen silbernen Sperr der an einer Wand hing. Perfekt! Mutig lief ich los und stellte dem Dieb somit ein Bein. Dieser merkte es erst, als er darüber stolperte und der Läge nach hin fiel. Das Buch rutschte auf den Boden entlang. Eilig schnappte ich es mir und grinste ihn an. "Das hier gehört nicht dir, Fischchen!",rief ich zu ihm.

Donnie
Während ich verbissen weiter gegen die Freaks kämpfte, bemerkte ich aus dem Augenwinkel, wie Xever mit einem kurzen Aufschrei stolperte und zu Boden fiel. Die Chronik, mit welcher er fliehen wollte, fiel ihm dabei aus den fischigen Händen und wurde anschließend von Viktoria aufgehoben, die aus ihrem Versteck gekommen sein musste. Dass sie das riskiert hatte, um das Buch zu retten, sich und ihr Leben... das nannte ich mutig! Ein Mut, der ihr hoffentlich nicht teuer zu stehen bekam! "Viktoria!", rief ich laut, als ich sah, dass Xever wieder auf die Beine gesprungen war und sein Butterfly-Schwert wieder zog. "Dich werd´ ich lehren, mich noch einmal Fischchen zu nennen, Pequeno!", knurrte er leise und stürzte auf sie zu. Sie konnte gerade noch mit dem Speer abblocken, doch lange würde sie gegen einen erfahrenen Kämpfer wie Xever nicht durchhalten können. Ich musste zu ihr, sofort!
Blitzschnell parierte ich Tiger Claws Angriffe mit seiner Machete und versuchte, im Kampfgedränge näher an die beiden heranzukommen. Fast war ich bei ihr, doch in dem Moment konnte sich Steranko mit einem lauten Brüllen aus der Wand befreien.

Steranko: Dieser Turtle konnte sein Testament schreiben! Dafür, dass er mich in die Wand hat rennen lassen, würde ich ihn zerquetschen wie eine Blaubeere! Jetzt war Rocksteady richtig wütend, aber hallo! Vor Wut schnaufend drehte ich mich zu ihm um, während noch der letzte Rest Putz von meinem Horn abbröckelte. Erst jetzt fiel mir das blonde Mädchen auf, welches gegen den Goldfisch kämpfte. Und sich dabei gar nicht so dumm anstellte! Pah, ein berüchtigter Straßenrowdy wie Xever wird von einem kleinen Mädchen in Schach gehalten, einfach lachhaft! Offenbar brauchte der Lappen ein paar Gramm Muskeln mehr.
Mit schnellen stampfenden Schritten stapfte ich von hinten auf das Mädchen zu und packte sie dann bei den Händen, an denen ich sie dann hochzog. "Jetzt ist Ende Gelände, kleine Göre!", meinte ich gehässig zu ihr und grinste bösartig. "Viktoria, NEIN!!!", schrie Donatello in diesem Moment. Viktoria. Viktoria..
Für einen Moment versetzte mir die Erinnerung an diesen Namen einen Stich in meinem Herzen, genau wie die Erinnerung an heute, als ich sie gestern im Fernseher gesehen hatte. Auf dem Eis...
"Dein Name ist also Viktoria...", murmelte ich abwesend.

Antworten

-TMNT-04

28, Weiblich

  Celebrity

Beiträge: 512

Re: TMNT RPG mit Mila-Grosa und mir ;)

von -TMNT-04 am 04.09.2019 09:15

Viktoria 
Verwundert sah ich in das Gesicht des Nashorn und blinzelte verwirrt. "Äh...ja...wieso fragst du...",stammelte ich fragend und hielt dann inne als ich ihn genauer betrachtete. Irgendwie kam mir diese Stimme so bekannt vor. Als ob...ich sie seit Jahren nicht mehr gehört habe. Mein Blick wanderte hinüber zu seinen Augen. Das eine Augen war ein Diamantauge. Mit einem Mal riss ich die Augen auf und hatte das Gefühl als hätte man mir einen Eimer eiskaltes Wasser übergeschüttet. "Dad?",fragte ich nun mit lauter, fester Stimme und starrte dass riesige Nashorn mit ungläubig, große Augen an.

Rocksteady
"Oh... Vik-Viktoria..."
Mit versteinertem Gesicht blickte ich sie an, als sie sich mir dann zuwandte. Nein.. das... das konnte unmöglich war sein. Sie war es! Meine.. meine Tochter Viktoria. Gestern hatte ich sie zum ersten Mal seit langer Zeit im Fernseher gesehen, als sie nach der Invasion wieder mit dem Eislaufen angefangen hatte. Und jetzt... hielt ich sie hier in meinen Händen. Mein kleines Mädchen... Wie schön sie geworden ist... und wie groß!
Am liebsten hätte ich sie in die Arme geschlossen, doch zum einen hatte ich Angst, dass ich sie zerquetschen würde, zum anderen vor ihrer Reaktion, wenn ich sie in die Arme schließen würde. Ich hatte sie enttäuscht, genau wie ihre Mutter. Nur deswegen waren sie von mir fort. Wegen dem, was ich tat, heute immer noch tue. Unter anderem jetzt in diesen Moment mit diesem verflixten Buch, welches Viktoria hatte fallen lassen, als ich sie packte. Behutsam setzte ich sie auf dem Boden ab.

Donnie: Das konnte doch nicht wahr sein! ROCKSTEADY ALIAS IVAN STERANKO WAR VIKTORIAS VATER?????? Ausgerechnet der vertrottelste, jedoch gemeingefährlichste Nashornkrieger, den es gab?? Ungläubig blickte ich der Szene zu, als Steranko sie wie Simba im König der Löwen in die Luft hielt, dann jedoch Gott sei Dank wieder auf dem Boden absetzte. Gerade wollte ich erleichtert ausatmen, doch dann fiel mir Tiger Claw ins Auge, der unauffällig wieder zu seiner Laserpistole gegriffen hatte und direkt auf Viktoria anvisierte. Sofort stürmte ich auf ihn los und drückte die Pistole zur Seite weg. "Nein, NICHT!!!" Doch es war schon zu spät. Ein Schuss löste sich und im nächsten Moment schoss ein roter Laserstrahl auf sie zu. Geistesgegenwärtig ergriff Rocksteady seinen Hammer und hielt ihn gerade so in den Weg, dass der Strahl umgeleitet wurde und vor ihr wegprallte. Geradewegs an den Kronenleuchter, dann auf einen an der Wand hängenden Diskus und zum Schluss dann in die Papierwand, hinter der wir uns vorhin noch versteckt hatten. Durch die entstandene Hitze des mehreren Grad heißen Laserstrahls dauerte es nicht lange, bis sich seine Wirkung auf das Papier sehen ließ. Zuerst rauchte es nur ein bisschen, dann jedoch immer stärker. Bis die ersten kleinen Flammen zu sehen waren, die sich ehe wir mit dem Sehen mitkamen rasend schnell auf die ganze Wand ausbreitete und dann anschließend auf einen der jahrtausendealten Wandteppiche übergriff. Feuer!

Tiger Claw: "Verflucht!",fluchte ich. "Los! Raus hier!",rief ich zu den anderen und schnappte mir endlich das Buch dass auf dem Boden lag. Rocksteady warf ich einen finsteren Blick zu. "Wir sprechen uns noch!",sagte ich zu ihm, ehe ich andeutete zu gehen. Steranko warf noch einmal einen Blick zu dem Mädchen das Dad zu ihm gesagt hatte, ehe er sich abwandte und wir raus liefen.

Viktoria: Ich sprang auf. "Warte! Dad!",rief ich und wollte ihm hinterher rennen, doch im selben Moment fiel ein brennender Teppich vor mir herunter und versperrte mir den Weg. Entsetzt stellte ich fest dass sich das Feuer ausgebreitet hatte und ich darin eingeschlossen war. Ich hustete und rang nach Luft. Das Feuer war unendlich heiß und dichter schwarzer Rauch stieg auf.

Donnie
Hustend hielt ich mir den Mund zu und versuchte auf dem Boden robbend, so wenig wie möglich von den toxischen Rauchschwaden einzuatmen. Diese waren inzwischen so dicht, dass ich nicht mal mehr die Hand vor Augen richtig sehen konnten. Dass die Freaks mit dem Buch abhauten konnte ich nicht mehr verhindern, aber dass war auch egal. Ich musste Viktoria hier finden und hier heraushohlen. Und zwar schnell! "Viktoria!", schrie ich verzweifelt in den Rauch hinein und versuchte, sie dort irgendwo im Raum auszumachen.

Xever: Vielleicht sollten wir in Zukunft mal sowas wie Wahrheit oder Pflicht spielen, dann konnten wir in Zukunft auf derartige Überraschungen getrost verzichten. Tochter! Steranko hatte eine Tochter. Dass er zu so was wie einer Tochter in der Lage war, sah man ihm überhaupt nicht an, so konnte man sich irren! Während wir aus dem völlig verqualmten Raum herausrannten, drückte Tiger Claw mir wieder das Buch in die Flossen (offensichtlich war ich jetzt sowas wie der Buchbeauftragte). Ich ließ mich etwas zu Steranko zurückfallen und stichelte angriffslustig: "Wer hätte damit gerechnet, DU hast eine Tochter!"
"Das ist jetzt wirklich nicht der richtige Zeitpunkt darüber zu reden, Genosse Goldfisch!", erwiderte er daraufhin gereizt. "Übrigens, großer Buchbeschützer, ich glaube da brennt was!"
"Hm?" Verwundert blickte ich auf das Buch in meine Händen. Tatsächlich! Von dem Feuer musste es irgendwie angekokelt geworden sein und hatte sich durch den Aufwind im Laufen von selbst weiterentzunden. Die obere Ecke des Schinkens stand schon komplett in Flammen. Reflexartig ließ ich es mit einem kurzen Schrei zu Boden fallen.
"Oh, du Vollídiot!", fuhr Razar mich an, während wir stehen blieben und dabei zusahen, wie der rote Verband des Buches sich durch die hindurch***nden Flammen langsam schwarz verfärbte. "Jetzt war alles umsonst!"
"Jo, chillt mal eure Basis mit dem Buch!", meldete sich da Bebop zu Wort. "Wir sollten uns jetzt besser schleunigst aus dem Staub machen!"

Viktoria: Ich hustete und nahm die Stimme von Donnie war. "Donnie! HIER BIN ICH!",schrie ich so laut ich konnte und sah mich suchend um. Wo war er nur? Ist er verletzt worden? Was ging hier vor sich? Und warum war mein Dad plötzlich ein Mutànt und hier in New York? Bevor ich weiter darüber nachdenken konnte, war plötzlich Donnie bei mir und unsere Blicke trafen sich für einen Moment.

Tiger Claw: Sofort liefen wir raus und stiegen in den Van. Das Buch war zwar angekokelt, aber vielleicht konnte man noch was retten oder die Formel war noch lésbar genug um ihn auszusprechen. Ich seufzte. Das würde ein Donnerwetter mit Shredder geben, wenn er erfuhr was geschehen ist.

Donnie
endlich konnte ich sie orten und kroch so schnell wie möglich auf sie zu. knapp hinter mir fielen bereits teile der holzbalken, die das dach des alten gebäudes abstützten, herab und zerbasten. als ich bei ihr angelangt war, ergriff ich sofort ihre hand und blickte sie an. sie blickte zurück. es war wie ein moment... der in zeit gefrieren würde. so einzigartig und tiefgehend, dass ich sogar den herzschlag meines eigenen herzes in meiner brust hören und spüren konnte. ob es ihr genauso ging? die art, wie sie mich ansah, mit diesen großen, dunklen augen... so intensiv...
mit einem mal zerriss das laute klirren einer fensterscheibe, die durch die hitze des feuers zerriss, die stille in meinem kopf und ich kam wieder zu mir. der ausgang vor uns war versperrt, uns blieb nur noch der weg über die feuertreppe. ich musste sie unbedingt in sicherheit bringen. "schnell hier lang!", rief ich hustend, zog sie auf die beine und rannte mit ihr auf die andere seite zu den fenstern, von denen ich das eine kurzerhand mit dem bo einschlug. der rauch trieb mir tränen in die augen, die ich eisern wegwischte um eine klare sicht zu behalten. zuerst half ich viktoria rüber auf die andere seite, dann kletterte ich hinterher und floh mit ihr gemeinsam die feuertreppe runter. während unseres abstieges griff ich nach meinem t-phone. die anderen mussten unverzüglich her kommen, und zwar so schnell es nur ging! es herrschte oberste alarmstufe rot!
"ja? leo?", rief ich aufgeregt in den hörer und hustete noch einmal, um das angesammelte kohlenmonoxid endlich aus meiner lunge zu kriegen. "wir brauchen.. ganz dringend verstärkung beim museum. beeilt euch, jungs!"

xever: während wir den rückzug antraten, zerriss einzig und alleine bebops gejammer die stille, die auch so schon deprimierend genug war. doch zeck musste es unbedingt für nötig halten, alles noch einen tick schwärzer zu machen wie ohnehin schon. "oh mann, wir sind sowas von geliefert! das buch ist futsch, unsere köpfe wahrscheinlich auch, wenn wir shredder ohne das buch unter die augen treten! unsere ehre allemal, da wir wiedereinmal voll versagt haben... und dass ausgerechnet von einer halben... ach was sage ich, einer viertel portion turtle mit seinem albernen stöckchen..."
"wir haben´s kapiert, schweinekopf!", wetterte ich von der mittelseite der fahrerkabine und lehnte mich zurück. shredder würde bestimmt nicht happy sein, wenn er das erführe. also konnten wir uns schon mal auf einen riiiieeesengroßen ansturm an schwierigkeiten einstellen. verdammt! träge schloss ich die augen. immerhin gab es jetzt keine chronik der schattenflüsterer mehr. vielleicht würden nun auch meine alpträume enden, und...
"liebst du mich?"
abrupt riss ich die augen wieder auf. "was?"
"was?", fragte auch bebop und sah verwirrt zu mir. "ich.. äh...", stammelte ich, "hast du gerade was gesagt..."
"nur, dass wir alle miteinander sowas von geliefert sind! weil das buch futsch ist, unsere eh..."
"ich meinte...", unterbrach ich ihn hastig, "..ob du gerade irgendetwas von.. ´´lieben´´ gesagt hast..." zeck blickte mich an, als wäre ich verrückt geworden und erwiderte spöttisch. "klar, alter! ich liebe es, mir vorzustellen, wie shredder uns vierteilen, rädern, kreuzigen, steinigen...."
offensichtlich hatte doch nur ich es gehört. in meinem kopf. eine weibliche, sanfte stimme. aber in meinem kopf????? und wieso wollte sie von mir wissen, ob ich sie liebte....?
"liebst du mich, xever?", fragte sie in diesem moment schon wieder und ich hielt die luft an. für einen moment flammte ein bild vor mir auf. eine frau. die wohl schönste frau, die ich im leben gesehen hatte und die unmöglich von dieser welt stammen konnte. ihr gesicht, so blass und doch so strahlend und geheimnisvoll wie der mond. die augen glichen zwei strahlenden saphiren, ihr lächeln einem lieblichen traum. der wind spielte sanft mit ihren langen, rabenschwarzen haaren, die unter ihrem riesengroßen hut... oh nein!
die erkenntnis traf mich wie ein faustschlag mitten ins gesicht, als es mir wieder einfiel. natürlich! diese worte... "liebst du mich"! die gestalt in meinem traum mit den glühenden blauen augen und dem hut! die zeichnung in dem buch... all das... doch wie zum henker konnte das sein!? sie war weg! verschollen, tot, was auch immer! nicht mehr bestandteil meines lebens! und doch konnte nur sie damit gemeint sein. "do not forget me..." ich sollte mich an jemanden erinnern... den ich schon längst vergessen hatte.
"fahr schneller!", meinte ich angespannt zu dem warzenschwein.

Bebop: "Was? Wieso denn das?",fragte ich ihn und blinzelte verwirrt. Erst stellt er komische Fragen und jetzt verlangt er auch noch dass ich viel schneller fahre als sonst. Was war denn bloß in ihm gefahren?

Viktoria: Ich hustete. "Donnie? Werden wir noch hier rechtzeitig rauskommen?",fragte ich ihn leise und hustete nochmal.

Donnie
"Es wird alles gut!", redete ich beruhigend auf sie ein, nachdem ich das T-Phone weggesteckt hatte. Schnell ergriff ich ihre Hand und zog sie mit mir die Feuertreppe hinunter. "Vertraue mir einfach, ich werde nicht zulassen, dass dir was geschieht. Komm schon! Zügig zog ich sie hinter mir her die Feuertreppe hinunter. Auf der letzten Etage angekommen gab ich der Leiter, die dort eingefahren an der Kante lag und uns die letzten paar Meter zum Boden ebneten, mit dem Fuß einen Stoß. Die Leiter stieß nach vorne, rastete ein und fiel diagonal in Richtung Boden, wo sie erneut einschnappte und wir weiter konnten. Unten angekommen zog ich Viktoria von dem Museum weg in eine Gasse gegenüber. Behutsam legte ich die Arme um sie und drückte sie ein wenig an mich, da sie immer noch heftig am Atmen war. Auf ihren Wangen befand sich ein kleinen wenig Ruß.
Mein Blick fiel herüber zu dem Museum, dessen Südseite nun komplett in Flammen stand. Eine Schande! Eine unbezahlbare und grandiose Ausstellung im Feuer vernichtet und der Foot-Clan konnte mit dem Buch entkommen!

Xever: "Jetzt tu es einfach und frag nicht so viel!", fuhr ich ihn mit bissiger Stimme an und starrte stur geradeaus, versuchte ja nicht, mir irgendetwas anmerken zu lassen. Innerlich war ich im Begriff, auszuflippen, da es... da das alles einfach so absurd war! Das alles war... rund zwanzig Jahre her! Längst Vergangenheit! Und nun tauchte sie so plötzlich wieder in meinem Leben auf. In meinen Träumen, Erinnerungsvermögen, einfach überall! SIE war es doch, die mich damals hatte sitzen lassen. Okay, ich war nicht immer der treueste Mann, aber dennoch! Dann war sie weg, und sie nun in dieser Verbindung wieder zu sehen.. in diesem Buch.. Wahrscheinlich habe ich recht gehabt. Die ganze Zeit über! Ich habe schon immer gespürt, dass mit ihr irgendetwas anders war. Sie war nicht wie andere Frauen, sie war... einzigartig. Auf eine äußerst dunkle Art und Weise.
"Ich habe eine schlimme Vorahnung..", murmelte ich leise zu mir selbst, kaum hörbar. Ein leises Donnern ertönte und in der Ferne schien ein Blitz zu zucken. Ein Sturm zog auf.

Shiori Khan
Ich spürte.. Wärme. Hitze, genauer ausgedrückt. Endlich wieder, nach all der Zeit in Dunkelheit der Kälte. Es war nicht von starkem Ausmaß, dennoch fühlte es sich so wundervoll und sanft an und ich fühlte mich... geborgen! Mühsam öffnete ich die Augen. Um mich herum lagen nach wie vor die Wände des unendlichen Eislabyrinths der Ewigkeit, welches seine frostigen Arme um mich herumgelegt und die Ketten festgefroren hatten, die sich wie der Kokon einer Raupe um meinen Körper schlangen. Doch nun würde ich fliegen. Frei wie ein Schmetterling. Wiedergeboren in einem neuen Leben! Trüb blickte ich nach oben in die Dunkelheit. Ein Lächeln breitete sich auf meinen Lippen aus als ich den Lichtstrahl sah. Es war soweit. Der Tag war gekommen! Und der andere würde bald kommen. Der Tag an dem ich mich für das, was mir angetan wurde, rächen konnte. An alles, und für alles! Und mit ihm würde ich anfangen! Genussvoll léckte ich mir über die von der Kälte getrockneten Lippen. Er erinnerte sich also an mich, nachdem er mich für so lange Zeit aus seinem Gedächtnis verbannt und mich zu einer verblassten Erinnerung einer längst zurückliegenden Vergangenheit gemacht hatte. Jedoch eine Erinnerung, die noch nicht ganz aus seinem Kopf verblasst war. Auch wenn ich ihm mit Skellingtons Magie etwas auf die Sprünge helfen musste. Als kleinen Zusatz, nur um die Angst vor dem Unübersehbaren und Verworrenem weiter zu schüren und anzuheizen! Doch das war erst der Anfang. Das Spiel würde erst noch so richtig beginnen, oh ja! Da konnte er Gift drauf nehmen! In Gedanken rief ich nach ihm, meinen Freund und Gebieter. Mit vereinter Macht würden wir uns erheben. Die Welt und auch der hohe Rat der Unterwelt sollte sehen, wie grausam wir wirklich sein konnten! Und Xever Montes sollte es auch sehen! Nicht umsonst hieß es, es gab nichts Schlimmeres auf der Welt als die Rache einer Frau!

Viktoria: Ich schmiegte mich verzweifelt an seinen Brustpanzer und schloss die Augen. Wenn ich die Augen wieder aufmache, liege ich in meinen Bett und es war alles nur ein Traum. Aber selbst als ich die Augen wieder aufmachte, standen wir wir immer noch hier in der Gasse und das Museum brannte inzwischen lichterloh. Und dann war da noch die Sache mit meinem Dad! Ich konnte noch immer nicht glauben dass ich ihn wiedergesehen habe und das auch noch in Form eines Nashorn-Mutànten! Und Donnie? Was war Donnie überhaupt? Auch ein Mutànt? Oder etwa ganz normal? Ich war inzwischen so durcheinander. Und es gab nur noch eine Möglichkeit um endlich Licht ins Dunkel zu bringen. "Donnie!",sagte ich leise, ohne ihn dabei anzusehen. Stattdessen drückte ich mich noch fester an ihn fest. "Sag mir die Wahrheit! Bist du etwa auch ein Mutànt oder ein Mensch?",fragte ich schließlich. "Bitte lüg mich nicht an. Sei einfach ehrlich zu mir!",bat ich ihn und drückte seinen Arm.

Bebop: "Okay, okay! Keinen Grund jetzt so mich anzublaffen, Fischchen!",murmelte ich leise und gab etwas mehr Gas. Was hatte er denn nur für ein Problem und wieso war er denn so fahrig? Seit wir den Auftrag erhalten haben das Buch zu holen und es zu Shredder zu bringen, benahm er sich so merkwürdig. Schon von Anfang an war er gegen diese Mission gewesen. Dabei wusste er doch wie wichtig es für unseren Meister es war.

Donnie
eigentlich hätte ich mir denken können, dass diese frage nun kam. nachdem sie rocksteady gesehen hatte und mich, wie ich gegen ihn und die anderen vom foot-clan gekämpft hatte.innerlich seufzte ich. ich wollte es ihr zwar sagen, hätte mit dem zeitpunkt aber gerne noch ein wenig gewartet, damit ich mich auf ihre reaktion hin hätte rüsten können. aber jetzt... wenn ich das gewusst hätte, hätte ich sie dem niemals ausgesetzt, ich hätte sie nur zum pizzaessen oder so eingeladen, aber jetzt....
da ich nicht wusste, was ich sagen sollte, schwieg ich zuerst. das war auch sowas wie eine antwort. aber es half nichts, ich musste klartext reden, das war ich ihr, nachdem ich sie in gefahr gebracht hatte, schuldig. "ich werde dich nicht anlügen, viktoria.", sagte ich in richtung ihres ohres und hielt sie weiter an mich gedrückt. mein herzschlag beschleunigte währenddessen vor aufregung, da ich angst vor ihrer reaktion hatte. große angst.
"ja, es... es ist wahr. ich... bin ein mutánt. genau wie dein vater und die anderen typen eben. es tut mir leid, dass ich es dir nicht gesagt habe. ich konnte es einfach nicht!" ich hoffte so sehr, dass sie mich verstehen konnte. doch auch wenn nicht konnte ich ihr nicht böse sein. sie hatte bis vorhin noch geglaubt ich wäre menschlich. und dass ich es nicht war würde sie verschrecken. wenn nicht sogar schwer schockieren. vielleicht noch mehr als die tatsache, dass sie ihren vater nach all der zeit wiedergesehen hat und er ebenfalls ein mutánt geworden war. mir hatte sie vertraut. von anfang an, blindlings vertraut.

xever
dafür, dem holzkopf zu antworten, fehlten mir die nerven, er sollte jetzt einfach einen zahn zulegen und gas geben, was er dann auch gott sei dank tat. ich glaubte zwar nicht daran, aber vielleicht war das alles ja ein irrtum! ein grauenhafter zufall, nichts weiter. als wir dann endlich in der tiefgarage unseres hauptquartiers einfuhren, wartete ich gar nicht erst ab bis wir der van zum stillstand kam. blitzschnell kroch ich über tiger claw -was dieser mit protest beantwortete- hinweg, öffnete die beifahrertür und sprang aus dem wagen. "xever! was um alles in der welt ist dein problem!?", rief bradford mir hinterher. "sie! kann nicht reden!", rief ich völlig überdreht zurück und stürmte zum fahrstuhl, wo ich so hektisch auf die knöpfe einhämmerte bis ich endlich im stockwerk mit meiner unterkunft angelangt war. von dort sprintete ich zu meinem zimmer, riss die tür auf und dann gleich weiter zum schrank. wenn ich es noch hatte... aber ich musste es noch haben. sie war zwar nicht länger wichtig für mich, dennoch habe ich es all sie jahre über aufgehoben. nachdem ich eine gefühlte ewigkeit meinen schrank durchwühlt hatte, fand ich endlich das, was ich suchte. ein alter, schon ziemlich eingestaubter schuhkarton mit einigen persönlichen gegenständen. und darin befand sich das silbermedaillon mit dem herzförmigen anhänger. für einen augenblick hielt ich inne. obwohl ich es eigentlich gar nicht haben wollte und es schon längst hätte wegschmeißen sollen, löste es irgendetwas in mir aus. mein herz begann, einen tick schneller zu schlagen. ob es vor aufregung war oder wegen der alten erinnerungen, die damit verbunden waren, wusste ich nicht genau. fakt ist, es übertraf meine schlimmsten befürchtungen. trotz meiner hektik nahm ich das medaillon behutsam in die hand und holte es aus seinem staubigen gefängnis heraus. nach all den jahren war es immer noch hübsch anzusehen und war noch nicht mal angelaufen. doch der zustand der kette selbst interessierte mich im moment herzlich wenig. mein interesse galt dem anhänger, in dessen inneren ein kleines foto enthalten ist. es zeigte mich zu meiner blütezeit als mensch, meine knackige braungebrannte haut, mein verwegenes schwarzes traumhaar und mein guter alter xever-montes-casanova-blick (den ich übrigens auch jetzt nicht verloren hatte). auch wenn das foto alt war, es bzw. ich sah immer noch verdammt gut aus! und in meinen armen an mich gedrückt hielt ich eine junge frau mit langen schwarzen haaren, die wie seide über ihren rücken hinabfielen, einer haut, so fein und zart wie porzellan und augen... ai caramba, ihre augen! sie waren erst der grund, warum sie mich so verrückt gemacht hatte. ich erinnerte mich genau. als wir beide, im mondlicht an der brüstung der jesusstatue in rio de janeiro standen und auf die stadt herabblickten. hand in hand. zusammen. bis sie zu mir aufsah und ich reflexartig zu ihr. "liebst du mich, xever?", hatte sie mich dann gefragt und mich unsicher angesehen. geliebt hatte ich sie, ja. aber nicht so, wie sie es sich vielleicht gewünscht hatte. in sachen frauen legte ich mich nie so richtig fest. aber ich wollte keinen stress mit ihr anfangen und die zeit mit ihr genießen. also hob ich die hand und strich ihr sanft über die wange. "sí, meu luar. natürlich liebe ich dich, mein engel." von da her keine komplette lüge. das war sie auch. eine frau, die in jeder hinsicht einem engel glich. doch nicht nur das. nun war sie meine ex. eine meiner exen, noch bevor sie von den kraang... nun ja... und gleichzeitig war sie, da in dieser chronik der schattenflüsterer. sie war es, zweifellos. sie würde ich unter einer million wiedererkennen. aber wieso sie? wieso tauchte sie immer wieder in meinen träumen auf und...
mit einem mal flammte ein bild vor mir auf, so urplötzlich und überraschend, dass ich zurückschreckte. das medaillon fiel mir dabei aus der hand. es war plötzlich so dunkel, stockdunkel, jedoch schien sich in der finsternis etwas bewegt zu haben. dann glühte wieder etwas kalt-blaues auf. es war so, als könnte ich plötzlich jemanden atmen hören. und zwar nicht mich.. es war ein dünner, schnell gehender atem, als ob jemand nach langem sauerstoffmangel endlich wieder luft holen und durchatmen könnte. erschrocken krallte ich mich im türrahmen fest und starrte wie gelähmt vor mich hin. ein weiteres bild flammte vor mir auf. ich sah? brechende ketten. irgendetwas wurde befreit? doch... was? dann sah ich das buch, dass ich vor wenigen minuten im museum zurücklassen musste. es brannte. doch gleichzeitig schienen die seiten nicht richtig zu verbrennen, eher hin und her zu springen. die zeichnungen, die mit blut geschriebenen schriftzüge, alles begann dann plötzlich bläulich zu leuchten, so hell, dass es mir kopfschmerzen bereitete. was um alles in der welt...? das feuer... es begann, sich um das buch herum ebenfalls bläulich zu verfärben. was das für ein brennendes buch normal? nein! ganz sicher nicht! also, fassen wir zusammen: die erinnerung an meine ex, ihre zeichnung in diesem buch, welches in blauen flammen brennt... und diese zerspringenden ketten... das sah übel aus, richtig übel! und ich wusste eines: ich musste sofort zurück zum museum! ganz gleich, was tiger claw, shredder oder sonst wer sagten! so schnell ich konnte rannte ich aus meinem zimmer heraus zurück zum fahrstuhl.

Viktoria
Ich seufzte leise und schloss die Augen nochmals. Jetzt hatte ich die Wahrheit klar auf der Hand und meine Bestätigung war richtig. Donnie ist ein Mutànt! Eigentlich müsste ich jetzt Angst vor ihm haben. Mich sofort von ihm losreißen und weg rennen, so schnell ich konnte. Mir wäre es egal gewesen ob ich im Kostüm durch die Stadt gelaufen und direkt nach Hause gegangen wär. Ich hätte dann die Telefonnummer von Donnie gelöscht und hätte ihn nie wieder sehen müssen und würde diesen Vorfall vergessen und würde weiterhin ein normales Leben führen.
Aber, das war ja jetzt der Hammer, tat es nämlich nicht. Ich musste an die Party vorhin denken, an den unseren gemeinsamen Tanz, unser Gespräch am Springbrunnen und wie er mich in den Armen gehalten hat als ich eingeschlafen war. Da hatte ich nicht das Gefühl gehabt dass er gefährlich sei oder ein richtiger waschechter Mutànt ist. Ich habe in ihm einfach einen süßen, schlauen, freundlichen Turtle, mit einem Herz aus Gold, gesehen. Ich legte die Arme um seinen Körper und drückte ihn leicht an mich. "Ich habe keine Angst vor dir, Donnie. Es ist wirklich okay. Ich habe dich näher kennengelernt und ich sehe in dir kein Freak. Sondern sehe den der du wirklich bist.",flüsterte ich in sein Ohr und öffnete die Augen wieder und sah in den Himmel. Die Sterne leuchteten strahlend hell über uns. Es war eine wunderschöne Nacht. "Du bist immer noch du Donnie! Du hast das Herz am rechten Fléck!"

Tiger Claw: Versteht einer mal diesen Kerl. Ich schüttelte den Kopf und fürchtete mich jetzt schon davor Meister Shredder die schlechten Nachrichten zu übermitteln. Gerade waren wir dabei aus dem Van auszusteigen, als Xever wieder aus dem Fahrstuhl rausstürmte. Verwundert runzelte ich die Stirn und dann sprang einfach wieder in den Van hinein.

Donnie
Sagte sie das gerade wirklich, oder...? Überrascht blickte ich sie an. Tatsache, sie sagte es wirklich! Kein Geschrei davon, sie wolle mich nie wieder sehen. Keine Furcht, sondern... ein Lächeln. Sie lächelte! Sollte das heißen, sie verzieh mir? Klar, natürlich Donnie, noch offensichtlicher konnte es ja wohl nicht sein! Mein Herz schlug noch einen Takt schneller, diesmal aber vor Freude und Erleichterung. "Oh Viktoria...", stammelte ich, während mir die Röte ins Gesicht stieg (was ganz und gar nicht an der Hitze des Feuers lag). Sie sah in mir kein Monster, sonder ein Wesen mit einem Herzen. Einem guten Herzen. Sie war tatsächlich keiner jener Menschen, die immer nur auf Äußerlichkeiten schauten. Das war so... so... mehr als überwältigend! Und da ich nicht anders konnte breitete ich meine Arme aus und umarmte sie dann innig. "Ich bin ja so erleichtert!"

Bradford: "Was zum...", entfuhr es mir, als Xever plötzlich wieder aus dem Fahrstuhl gerannt kam, an uns vorbeihastete (ein Wunder, dass seine Roboterbeine nicht am Glühen waren, so wie der rannte), geradewegs in den Van sprang und den Motor wieder anließ. "Ey Mann, was soll das!?", herrschte Bebop, den er vom Fahrersitz auf den Boden befördert hatte, ihn an. "Ich muss weg!", erwiderte er daraufhin laktonisch und gab Gas. Schon war er weg.
"Will der jetzt das Land verlassen, oder was?", erwiderte Rocksteady sichtlich angespannt von der ganzen Situation. "Wenn ja, kann er das vergessen! Wenn wir schon unseren Kopf in die Schlinge stecken müssen, dann alle gemeinsam!", knurrte ich und nahm sofort die Verfolgung auf. Wenn ich den in die Finger bekam...

April: Casey und ich befanden uns bei den Jungs, als Leos T-Phone klingelte. Es war Donnie. Und so wie Leo nach dem kurzen Telefonat aussah musste es was ernstes gewesen sein. Jetzt befanden wir uns zu fünft im Shellrizer auf dem Weg zum Museum. Über uns war der Himmel mit dicken, schwarzen Wolken behangen und es donnerte bedrohlich. Ein Gewitter? Davon war im Wetterbericht komischer weise keine Rede... Merkwürdig war auch, was Donnie beim Museum tat? Ein Alleingang vielleicht in Sachen Foot-Clan? Aber eigentlich konnte ich mir das von ihm gar nicht vorstellen, er handelte doch sonst immer so überlegt und mit Vorsicht bedacht...
Doch dann sah ich von weitem schon die ersten, dichten Rauchschwaden und hörte die Feuerwehrsirenen aus der Ferne. Es brannte . Aber... Mit einem mal jagte ein so heftiger Stich durch meinen Kopf, dass ich kurz aufschreien musste. Und ein Bild flammte vor mir auf, für maximal eine Sekunde, aber es hatte auch schon gereicht. Es war.. eine Kreatur.. mit einem Toténschädel! Doch was hatte das zu bedeuten?

Mikey: Ich hatte den Schrei mit gehört und wandte mich an April. Casey und Raph taten dasselbe und betrachteten sie ebenfalls besorgt. "April, was ist los? Hast du etwas mit deinen Kräften gesehen?",fragte ich sie und legte den Kopf schief.

Viktoria: "Du musst kein schlechtes Gewissen haben, Donnie.",sagte ich beruhigen zu ihm und strich ihm zärtlich am Hinterkopf. "Du bist halt was ganz Besonderes und ich sehe in dir kein Monster. Ich mag dich! Ich mag dich so wie du bist, Donnie!",flüsterte ich leise in sein Ohr.

Bebop: "Das lasse ich mir nicht entgehen. Bradford, warte auf mich!",rief ich und lief ihm, im Moonwalkstyle, hinterher. Ich habe noch eine Rechnung offen und wollte meinen Van wieder haben. Und danach muss ich mit Rocksteady nochmal über seine 'Tochter' unterhalten. Der schuldete mir eine Erklärung.

April
benommen nickte ich ein wenig und legte meine hände an meine schläfen, als es mir einen erneuten stich wie einen stromschlag auf den kopf haute. "da... da ist irgendetwas... beim museum! ich werde das gefühl nicht los, dass da etwas seltsames vorkommt, etwas.." mit einem male war es so, als würde mein geist meinen körper verlassen und mit unglaublich hoher geschwindigkeit durch die straßen jagen, bis ich beim museum angekommen war. ich sah... feuer... die gestalten von donnie und einem mädchen, verschwommen in einer seitengasse. dann einen raum und... ein buch. es lag geöffnet am boden. es war merkwürdig, dass es nicht verbrannte. doch da war etwas mit dem buch.. das feuer begann sich um es herum blau zu verfärben und wie eine stichflamme zu zündeln. plötzlich erhob sich etwas, direkt aus dem buch heraus. es waren schatten. immer größer werdende, schlängelnde schatten, die form und gestalt annahmen.
nun war ich wieder im fahrzeug bei den anderen jungs und öffnete ruckartig die augen. "...etwas dunkles.. bösartiges!", vollendete ich meinen satz mit vor schreck geweiteten augen und schüttelte kurz den kopf.

donnie: ich blickte sie an. so ein mädchen wie sie habe ich wahrlich noch nie getroffen! und diese worte as ihren mund zu hören waren mindestens so schön wie ihre berührungen, die sich wie das stréichen einer sanften feder anfühlten. nein, viel besser sogar! dankbar blinzelte ich sie an und lehnte meine stirn dann an ihre ab, ehe ich meine augen schloss. "das.. ist so schön, dass du das sagst. ich mag dich nämlich auch, und deshalb.. war ich anfangs so unsicher, dir die wahrheit zu sagen. ich hätte sie dir gesagt, ganz sicher! nur.. wollte ich erstmal den richtigen augenblick abwarten. dass du es so erfährst, vor einem brennenden museum und gleich nach dem du weißt, dass dein dad... du weißt schon... das... das hätte ich dir gerne so erspart." etwas bekümmert sah ich nun wieder zu ihr herab.

xever: meine schläfen pochten, als würde mein kopf in einem schraubstock stecken. das machte es unfassbar schwierig, mich auf die straße zu konzentrieren. vor allem dann, wenn schubweise ein stechender schmerz und "visionen" durch meinen schädel hindurchjagten. ich sah immer wieder das brennende buch mit den blauen flammen, dann diese schatten, die sich daraus erheben. schatten... konnte es sein, dass durch dieses feuer, und weil wir das buch dort zurückgelassen hatten... konnte es sein, dass das der eigentliche schlüssel war, um diese schattenkreaturen zu befreien? und die jetzt einfach unkontrolliert aus diesem wälzer herausstiegen, ohne dass wir wussten, wie, warum und wie wir sie stoppten könnten? und das... dieses skelett und... sie auch welche von diesen schattenflüsterer sind.. innerlich schüttelte ich den kopf. obwohl es gab da einmal diesen vorfall, bei vollmond... aber ich habe es einfach auf die etwas temperamentvollerer seite von ihr geschoben. das es damit etwas zu tun hatte, dass... das hätte ich mir nie träumen lassen.. oh caramba! warum musste ausgerechnet ich an die dämonen-weiber kommen?! warum nicht bradford oder zeck, warum immer ich!?!?!
vor schmerz schrie ich kurz auf, ließ das lenkrad los und griff mir an den kopf, als plötzlich ein besonders starker, stromschlagartiger funken durch meinen kopf jagte. ich sah nun die gestalt mit dem hut, als bildgenaue darstellung aus dem buch, der sie in dieser vornehmen haltung zeigte und nur die untere hälfte ihres gesicht sehen ließ. ihr mund bewegte sich leicht, aus diesem kamen seltsame und unheimliche, heulende sing-sang-geräusche, die nur allmählich in form gerieten. es klang fast so, als wäre sie in einem tunnel. jedenfalls stimmte sie wieder ein lied ein, jedoch war es nicht "do not forget me".
"in sleep he sang to me", sang sie dann, plötzlich mit glasklarer und samtweicher stimme, die mir einen schauer über die schuppen laufen lies."in dreams he came, that voice which calls to me, and speaks my name.
and do i dream again? for now i find.
the phantom of the opera is there-inside my mind!"
andrew llyod webber? phantom of the opera??????

kaji skellington
endlich war er da, der augenblick! der augenblick, an dem die fürsten der schattenwelt wieder in die welt der sterblichen zurückkehren und bittere rache nehmen können! tausende von jahre... eingesperrt im finstersten und gottlosesten ort, den die existenz zu bieten hat! und dieses loch... weggeworfen von den heuchlern, die sich rat nennen. narren! narren, allesamt! aber die würden schon noch sehen, wozu wir imstande sind! wir wurden weggesperrt, aus angst vor unserer blutigen rache? nun, diese rache sollten sie nun bekommen! jetzt, wo die chronik der schattenflüsterer vernichtet war, würde sich uns nichts mehr in den weg stellen können! meine gedanken richteten sich ganz zu meiner lieben freundin, mit deren macht konvergiert wir dem gefängnis dieser inschrift, geschrieben mit dem gemischten blut der engel und der dämonen, entsteigen und unsere brüder und schwestern herbeirufen können. eine armee! eine blutige armee, die kein pardon, kein mitleid und keine sonstige art von gefühlen kennen wird! die welt sollte zittern, nun war sie wieder da! die legion der diabolics, der schattenflüsterer! das gefürchtete heer von kaji skellington, dem herrscher über die schatten und der schwarzen magie!

Viktoria: Ich legte den Finger an seine Lippen und bat ihn still zu sein. "Sh, sh, sh, sh! Bitte sprich jetzt nicht!",flüsterte ich zu ihm und schloss die Augen. "Ja es war für mich auch ein Schock gewesen, als ich meinen Dad das erste Mal in seiner Mutàntengestalt gesehen habe." Ich seufzte. "Aber...es war ein kleiner Schock nur. Dennoch hab ich einiges gelernt. Man darf den Leuten nicht nach seinem Äußeren urteilen. Das Wichtigste was im Leben zählt, ist dass die inneren Werte zählen und man sie näher kennen lernen muss!",sagte ich und öffnete die Augen wieder um in seinen schönen rotbraunen Augen zu sehen. "Und ich bin glücklich damit deine inneren Werte kennenzulernen oder sogar dir über dem Weg zu laufen.",gestand ich ihm.

Leo: "Dann sollten wir so schleunigst wie möglich Donnie aufsuchen und dann der Sache nachgehen.",beschloss ich und holte das T-Phone. Wir waren inzwischen angekommen, aber Donnie haben wir noch nicht entdeckt. Sofort wählte ich seine Nummer und wartete bis er abnahm, doch ich hielt inne, als plötzlich, aus dem Augenwinkel bemerkte, wie ein Van in Schlangenlinien umher fuhr und die Kontrolle verlor. Danach krachte er gegen eine Laterne und begann zu hupen. Dann kamen Razar, Tiger Claw, Bebop und Rocksteady an und holten Fishface heraus. Ich blinzelte verwirrt. Warum baute Fishface denn einen Unfall? Hatte er denn den Verstand verloren? "Leute! Da!",sagte ich und deutete mach unten.

Donnie
Der Blick in diese klaren, rehbraunen Mandelaugen war gerade so ziemlich das intensivste, was ich je im Leben verspürt habe. Als wäre ich hypnotisiert, oder... auf einer spirituellen Geisterreise mitten durch´s Universum. Jedenfalls solange, bis ich plötzlich in der Ferne das ohrenbetäubende Quietschen von Reifen und einen darauffolgenden lauten Knall wahrnahm. Abrupt riss ich den Kopf herum. Unweit von uns flammten die Scheinwerfer eines weisen Lieferwagens zu uns herüber, der gerade mit Karacho an eine Straßenlaterne gefahren war, welche einen beträchtlichen Knick davongetragen hatte. Doch der Fahrer... war das nicht... "Fishface?", murmelte ich leise. Genau in dem Moment entdeckte ich meine Brüder, April und Casey auf der anderen Seite der Straße. "Meine Brüder und unsere Freunde!", informierte ich Viktoria, ergriff ihre Hand und zog sie mit mir zu ihnen herüber auf die andere Straßenseite. "Jungs!"
"Donnie!", begrüßte mich Raph. "Was geht hier bitte vor sich? Wieso ist Fishface so blöd und fährt gegen einen Baum? Wieso steht das verflixte Museum in Flammen? Und warum kriegt April davon bösartige Visionen?"

April: "Du hast Visionen?", fragte Donnie mich nun erschrocken und blickte mich mit gerunzelter Stirn an. Ich rieb mir über die Stirn. Es fühlte sich immer noch äußerst unangenehm an und ließ meinen Geist und mein Magengefühl verrückt spielen. "Ja..", nickte ich dann und blickte auf das brennende Gebäude. "Irgendetwas ist seltsam bei diesem Feuer, Donnie. Ich sehe... merkwürdige Gestalten! Und dieses aufgeschlagenen Buch mit den blauen Flammen..."
"Ein Buch!?", entfuhr es Donnie dann mit einem Male. "Hatte es einen dunkelroten Ledereinband?" Entgeistert blickte ich ihn an und dachte einen Augenblick lang nach. "Weiß nicht... kann gut sein. Aber wieso...", wollte ich sagen, als auf einmal ein abartig starker Stich durch meinen Schädel hindurchschoss, als würden tausend Sonnen in meinem Hirn explodieren. Vom Schmerz betäubt ließ ich mich auf die Knie fallen und stütze mich schwer atmend am Boden ab.

Xever: Verwirrt blinzelte ich, als ich die verbeulte Motorhaube und die angeknackste Windschutzscheibe des Vans sah. Ehe ich begriff, was hier gerade passiert war, tauchten neben mir auch schon die anderen wieder auf. Mann, konnten die mich nicht einfach mal in Ruhe lassen..? Was war überhaupt los...?
Wie Tiger Claw mich im nächsten Moment beim Kragen packte und aus der Fahrerseite zog bekam ich kaum richtig mit. Dafür aber, am Schmerzen meiner Wangen nach zu urteilen, wie er mir reihenweise eine runterscheuerte und mich frage, was denn um alles in der Welt in mich gefahren sein.
"Mein Baby! Mein wunderschönes Baby-Vanny!", hörte ich Zeck wie durch tausend Panergläser hindurch kreischen, und: "TC, verpass ihn dafür noch mindestens zwölf Dutzend von mir!"
Aber ich wurde wieder auf dem Boden abgesetzt. Mit weichen Robo-Knien taumelte ich rückwärts und stieß dann an die ebenfalls ziemlich in Mitleidenschaft gezogene Fahrertür. "Jetzt sprich endlich Klartext, Fischstäbchen!", grollte Razar mich an und hob mir drohend seine Krallen unter die Kehle. "Was stimmt nicht mit dir!? Seit dieser Mission mit dem Buch verhältst du dich noch mehr wie der größte Waschlappen und Knalldepp der Welt! Wieso scheuchst du panisch durch die halbe Stadt, haust dann mit dem Van ab und fährst ihn dann gegen den nächst beste Laternenpfosten. WAS! IST! LOS!?!?!"
"ES IST WEGEN IHR!!!", schrie ich ihm mit überschlagener Stimme entgegen. "Sie ist es! Und sie verfolgt mich schon seit gestern, seit Shredder uns von diesem Buch berichtet hat! Sie ist in meinen Gedanken, meinen Träumen, einfach überall!"
"Und wer ist ´´sie´´?", wollte Bradford mit leicht genervter, dennoch neugieriger Stimme wissen. Ich holte mit rasselndem Atem Luft und berichte weiter: "Die Frau, die Zeichnung aus dem Buch. Ich kannte sie wirklich, vor... langen, langen Jahren, als ich noch als Mensch auf Erden wandelte. Wir waren einige Zeit lang zusammen, doch dann geriet sie in Gefangenschaft und ich habe seitdem nichts mehr von ihr gehört. Und nun... glaube ich, dass sie aus welchen Gründen auch immer in dieses Buch gesperrt wurde und es ein verdammter Fehler ist, zuzulassen, dass sie da rauskommt! Weil... sie mir dieses und jene, was ich ihr in unserer gemeinsamen Vergangenheit angetan habe, heute noch ziemlich übel nimmt!"

Viktoria: Alarmiert und besorgt zugleich ging zu ihr und kniete mich zu ihr. Hoffentlich hatte sie keine Schmerzen oder war gar verletzt. Hilfsbereit legte ich eine Hand auf ihre Schulter. "Alles in Ordnung? Tut dir was weh?",fragte ich ruhig und untersuchte sie, ob sie Verletzungen hat.

Mikey: Beim Anblick von Viktoria zog ich ganz scharf die Luft ein und sah sie entgeistert an. Selbst Leo wurde ganz blas im Gesicht. "V-V-Viktoria!",stotterte ich hervor und gestikulierte heftig mit den Armen. "W-w-was machst du denn hier? Nein...anderes Thema! Es ist nicht das wonach es aussieht! Das alles ist nur ein Traum und du schläfst nur.",versuchte ich die Sache zu retten. Doch Viktoria sah hoch zu uns und lächelte. "Keine Sorge. Ihr musst euch nicht vor mir verstellen. Ich weiß über euch Bescheid!",sagte diese. Ich blinzelte verwirrt. "Wie jetzt? Kannst du etwa hellsehen?",fragte ich sie überrumpelt.

Tiger Claw: Skeptisch zog ich eine Augenbraue hoch und musterte ihn lange und seufzte dann frustriert. "Xever. Warum hast du uns denn nicht früher davon erzählt, bevor wir die Mission gestartet haben?",wollte ich von ihm wissen und verschränkte die Arme vor der Brust. Doch dann sah ich vor mir den dichten Rauch vom Feuer. Aber der türmte sich auf einmal auf und wurde so hoch wie ein Turm. "Oh Gott!",sagte ich entsetzt und starrte weiterhin auf die Rauchwolken die sich langsam aber sicher zu einem Totenschädel formten und hämisch grinste

Donnie
"nein, ich habe es ihr gesagt.", erklärte ich ihnen. "naja.. eigentlich ist sie von selbst draufgekommen, als der foot-clan... es ist eine längere geschichte!" die wir jetzt auf später verschieben mussten! april krümmte sich immer stärker zusammen, während sie sich vor schmerz stöhnend den kopf hielt. "ich... ich sehe wieder was..." verzweifelt versuchte sie, den kopf zu heben um zum museum zu sehen, zuckte dann aber wieder zusammen. "es... es tut so weh!"
"april, versuche ruhig zu bleiben!", redete ich so beruhigend wie nur möglich auf sie ein und kniete mich vor ihr auf dem boden.

april: wenn das so einfach wäre. die schmerzen nahmen immer mehr zu und ließen mich tausende von bunten punkten vor den augen tanzen sehen. es war unerträglich! ich hörte das geräusch einer klinge, die aufsprang. meinte, für einen kurzen moment eine sense zu sehen. dann sah ich es wieder. das skelett, welches trotz seines stilisierten totenschädels ein so lebhaftes und boshaftes grinsen im gesicht trug. irgendwie wurde ich das gefühl nicht los, dass es etwas mit diesem buch zu tun hatte, welches ich schon gesehen hatte und donnie bereits erwähnt hatte. es war im museum. und es beherbergte etwas böses, was nun freigelassen worden war. als ich es über mich brachte, zu dem brennenden gebäude herüberzusehen, bemerkte ich, wie sich der rauch auf einmal veränderte. er.. er formatierte sich. und zwar... meine augen weiteten sich. wieder das skelett! was um alles in der welt ging hier nur vor sich!?
bedrohlich wie ein böser geist schwebte sein gesicht mit dem selben, höhnischen grinsen über dem museum und schien uns amüsiert zu beobachten. "was... was ist das?", hörte ich leo stammeln, der wie die anderen gebannt zu ihm hinauf blickte. niemand reagierte. auch ich nicht, denn in diesem moment stob die unheimliche rauchformation auseinander und verschwand in allen vier himmelrichtungen. dann zuckte ein blitz und lautes donngergrollen ertönte.
"h-habt ihr das gerade zufällig auch gesehen???", wollte der sonst so toughe raph mit belegter stimme wissen und starrte weiter wie benebelt in die luft. ich antwortete nicht, denn mit einem male sah ich wieder eine version vor mir. es handelte wieder von dem skelett. ich sah seinen schatten, der sich wie ein unscheinbarer lufthauch durch die straßen von new york bewegte und dabei wirkte, als würde er ein bestimmtes ziel ansteuern. gleichzeitig... schien es, als würde es etwas sagen. ich hörte töne, seltsam verzerrt, jedoch schienen sie, eine melodie anzunehmen. doch ja... es war das geräusch einer stimme. eine dunkle, schaurige, dennoch faszinierende stimme. und sie... sie sang. wieso sang sie?
"hört.. hört ihr es nicht...?", wollte ich mit heiserer stimme von den anderen wissen uns blickte auf. leise, aber ganz deutlich konnte ich die stimme hören:
sing once again with me, our strange duet,
my power over you, grows stronger yet.
and though you turn from me, to glance behind.
the phantom of the opera is there -inside your mind!

xever: "und das war... der andere typ, den ich gesehen habe...", schluckte ich, als ich die raumformation in dieses totengerippe aus meinen visionen ebenfalls gesehen habe. doch so plötzlich wie es erschienen war, genauso schnell verschwand es plötzlich auch wieder. allerdings war ich alles andere als beruhigt! irgendetwas sagte mir, dass das erst der anfang war. irgendetwas würde passieren. etwas sehr sehr... düsteres und schlimmes! bestätigen tat sich dieser verdacht, als ich plötzlich wieder eine stimme hörte. es war wieder ihre, diesmal so klar und intensiv, als würde sie direkt hinter mir stehen. doch da war niemand. trotzdem schien sie mir so unglaublich nahe...
dann hatte ich wieder eine vision. er zeigte die zeichnung der frau aus dem buch und im nächsten moment einen an eine wand geworfenen schatten, der dem hut und der haltung nach zu urteilen nur von ihr sein konnte. langsam setzte sie sich in bewegung, während über ihr am himmel das gewitter in vollem gange war. durch das laute donnern hindurch sang sie:
"in sleep he sang to me, in dreams he came,
that voice which calls to me, and speaks my name.
and do i dream again? for now i find.
the phantom of the opera is there-inside my mind."
sie rief mich. sie rief mich zu sich. langsam taumelte ich rückwärts. "nein...", murmelte ich langsam. "das... das darf nicht sein... nicht du! bitte nicht du!"
"xever...?" razar blickte mich fast schon verstört-verwirrt an, doch ich ging gar nicht darauf ein. stattdessen drehte ich mich um und rannte los. ich musste es wissen! ich musste wissen, was das sollte, wo sie war, was sie vorhatte, ich... musste es einfach wissen!"

Mikey: "Was hören?",fragte ich sie und versuchte was zu hören. Aber außer uns hörte ich nichts. "Na diese Stimme.",klärte April auf. "Sie singt!",fügte sie hinzu. Doch verstand nur Bahnhof. Gerade wollte ich was erwidern als sich Tori einmischte.

Viktoria: "Wartet mal!",lauschte ich eilig und lauschte angestrengt. Doch! Von weit her hörte ich eine Stimme die leise sang. Ja, das singt jemand; zwar schwach zu hören aber es war da. Und die anderen schienen es auch jetzt zu hören.

Tiger Claw: Ich stöhnte genervt. "Nicht schon wieder!",sagte ich. "Xever!",rief ich und rannte ihm hinterher. Mit gehangen mit gefangen! Schließlich mussten wir alle an einem Strang ziehen jetzt, auch wenn Xever jetzt wirklich durch drehte.

Donnie
prüfend blickte ich zu den anderen, die mucksmäuschenstill waren. durch die geräusche, die die knisternden flammen von sich gaben, als sie das museum stück für stück auffraßen, konnte ich nun ebenfalls etwas hören. eine männliche, geisterhafte stimme, die sang. und wenn mich nicht alles täuschte, sang sie den part des phantoms aus phantom of the opera. ich wusste nicht, was mich mehr überraschte. dass wir diese stimme tatsächlich alle hörten oder dass sie ein musicallied von andrew lloyd webber sang.

april: also war ich wirklich nicht die einzige! die gesichter der anderen sprach bänder, als sie sich nun ebenfalls umblickten. aber sie würden genauso wenig sehen wie ich. zumindest nicht auf dieser ebene. es tat immer noch höllisch weh, dennoch zwang ich mich, zur ruhe und konzentrierte mich auf die stimme. vielleicht könnte ich irgendwie in verbindung mit diesem rätselhaften wesen treten oder herausfinden, was es mit ihm auf sich hatte. ich schloss die augen und wartete drauf, etwas zu sehen. dann plötzlich meinte ich, etwas aufflammen zu sehen. es war wieder ein dunkler schatten, der sich bewegte. ich sah das gewitter. grelle blitze. blaues feuer! ruckartig öffnete ich die augen und rappelte mich langsam aber entschlossen hoch. "ich glaube, es will in richtung innenstadt..", meinte ich mit gepresster stimme zu den anderen und blickte sie eindringlich an. "wir... wir müssen dem nachgehen. sofort!"
die anderen nickten zustimmend. "dann mal auf zum shellrizer!", erwiderte raph und rannte als erster los. "ich will wissen, was es mit diesem rauchdämonen-hokus-pokus auf sich hat!"

xever: kopflos rannte ich irgendwohin gerade aus. ich hatte kein ziel. konnte nicht sehen, wo ich hinrennen sollte, aber wenn sie es schon schaffte, mich mit diesen visionen und dem sing-sang in den wahnsinn zu treiben, würde sie mich schon an ort und stelle hinweisen. ich verstand mich ehrlich gesagt selber nicht mehr. wenn sie es wirklich war, würde sie mich wohl kaum zu sich rufen, um nett über alte zeiten zu plaudern. sie hatte etwas anders vor und ich konnte mir schon denken, dass es ziemlich ungünstig für mich aussehen würde! was immer sie war, sowohl heute als auch damals.. sie würde denke ich nicht so ne nummer abziehen, wenn sie wirklich nur normal reden wollte. irgendwie war das typisch. schon immer hatte sie einen hang zum dramatischen.
nun setzte auch noch der regen ein und es donnerte erneut. dieses gewitter war auch alles andere als normal. wirklich, oscarreife darbietung! für einen moment stoppte ich, als ich erneut etwas sah. ein gebäude, welches sehr verdächtig nach dem one world trade center aussah, welches einige kilometer weiter stadtinnen lag. war das vielleicht mein ziel? tja, wenn ich schon eine vision davon hatte...
mit klopfendem herzen eilte ich schneller durch den regen hindurch.

Antworten

-TMNT-04

28, Weiblich

  Celebrity

Beiträge: 512

Re: TMNT RPG mit Mila-Grosa und mir ;)

von -TMNT-04 am 04.09.2019 10:16

Leo
Das wurde immer gruseliger und mysteriös zugleich. Erst das Buch, dann diese Visionen die April sah und schließlich dieses Lied. Was hatte das alles zu bedeuten?
Diesen Grund mussten wir herausfinden. Und dann mussten Tori noch einiges erklären. Sie weiß wer, oder was wir in Wirklichkeit, waren. Aber das mussten wir auf super verschieben. Jetzt mussten wir erstmal der Stimme folgen.

 

Viktoria: Noch immer folgte ich den anderen in ihren Wagen und jeder setzte sich an seinen Platz. April kniete auf dem Boden. Sie hatte immer noch Schmerzen, dass sah ich ihr an, weshalb ich mich neben sie kniete und ihr die Hand auf die Schulter legte. "Ist es noch sehr schlimm?",fragte ich sie besorgt und versuchte wenigstens sie etwas abzulenken.

April
Angestrengt biss ich die Zähne zusammen und stieß gepresst hervor. "Es geht! Aber so etwas habe ich noch nie zuvor gespürt... was immer das alles zu bedeuten hat, es ist alles andere als gut!" Ich zwang mich, durchzuatmen und zog mich schließlich vom Boden weg auf meinen Platz. Während ich mir die Stirn hielt, blickte ich Viktoria entschuldigend an. "Tut mir sehr leid, dass du jetzt so plötzlich in die ganze Sache hineingezogen worden bist. Ich kann mir vorstellen, dass das alles ziemlich verwirrend für dich sein muss!"

Viktoria 
Ich winkte ab. "Nicht doch!",sagte ich zu ihr und brachte ein kleines Lächeln zustande. "Ich meine ich habe den besten Abend meines Lebens gehabt. Bin mit Donnie über die Dächer von New York gewesen, bin mit ihm in ein Museum eingebrochen um uns die neue Ausstellung anzusehen, finde heraus dass er freundlicher, herzensguter Mutànt ist, treffe meinen Dad wieder und bin jetzt mit dabei wie ihr die Schurken fertig macht. Besser kann der Abend wirklich nicht werden. Auch wenn die Situation eigentlich sehr brenzlig ist

April
das musste man ihr lassen, sie hatte chuzpe und eine wirklich euphorische einstellung! auch ich wand mir ein kleines lächeln ab, zog dann aber leise stöhnend den kopf wieder ein. es war wie in einem sich immer schneller drehenden karussell, bei dem die ketten jeden moment reißen könnten. bilder um bilder jagten in diesem unerträglichen kopfkino rasend an mir vorbei und ich konnte nur bruchteile herausfiltern, von dem, was ich sah. schwärze. schatten. eine téuflische fratze. zuckende blitze. und ein großer, imposant aussehender wolkenkratzer, der mir in der sekunde, in der ich ihn sah, ziemlich bekannt vorkam. was war das? das empire state building? aber nein.. das konnte nur das one world trade center sein, welches in unmittelbarer nähe zur hudson bay lag. doch, genau!
"leo?", sagte ich, "ich glaube, wir müssen ganz schnell zum one world trade center, ich habe das gefühl, dort tut sich irgendetwas zusammen!"

Leo
"Verstanden, April!", nickte ich. "Festhalten Leute! Es wird jetzt turbulent!",warnte ich vor.

Viktoria: Und da fiel Casey Jones nichts anderes An, als die Arme um mich zu legen und an sich zu ziehen. "Oh da weiß ich schon an wen ich mich festhalten kann!",sagte er und zwinkerte mir charmant zu. Ich verzog die Lippen zu einem Grinsen. "Treib es nicht so weit Jones.",warnte ich ihn vor und grinste frech. Doch weiter kamen wir nicht, denn da bogen wir scharf in eine Kurve hinein und waren fast umgefallen

Donnie
Genervt verdrehte ich die Augen. Musste Casey eigentlich wirklich jedes Mädchen anbaggern, mit dem ich auch in irgendeiner Weise in Beziehung stand? Das war ja zum Wahnsinnig werden! Ich konnte nicht verstehen, wie Mädchen mit Herz und vor allem Verstand sich von so einem Pantoffeltierchen jedes mal einlullen ließen?
Leos rasante, nächste Kurve nutze ich, um Casey unauffällig einen Tritt zu verpassen, der ihn von Viktoria wegriss und sie gleichzeitig etwas in meine Richtung taumeln ließ. "Am besten du hältst dich -so weit wie möglich von Jones weg- einfach an dem Griff da oben fest!", erwiderte ich, ohne von dem Radar aufzusehen, auf welches ich fokussiert war.

Viktoria
"Okay!",nickte ich und hielt mich an den Griff fest. Ja, so war es besser! Donnie hatte Recht. Schließlich konzentrierte ich mich darauf mich festzuhalten und nicht loszulassen, nachdem wir wieder abbiegen mussten. Und dann, nach einer gefühlten Ewigkeit, waren wir an unserem Ziel angekommen.

Donnie
,,Lasst uns keine Zeit verlieren!", meinte Raph u d stürmte wieder voraus. Ich half April, die noch ziemlich wackelig auf den Beinen war, aus dem Fahrzeug heraus. ,,Geht es?", wollte ich wissen und musterte sie besorgt. Sie nickte und einkte ein wenig ab. ,,Geht schon, Donnie.. aber..." Sie schloss einen Augenblick die Augen. Ich glaube, wir müssen auf eines der Hochhäuser mit... Blick auf das Center."

Viktoria 
Wir taten das alle!
Uns stockte der Atem und die Zeit schien still zu stehen. Denn das was wir alle sahen war erschreckend als auch schockierend zugleich. "Oh mein Gott!",flüsterte ich hervor und schlug die Hände vor dem Mund.

Donnie
eine welle aus dunklen, sich bedrohlich auftürmenden schatten schwappte durch die straßen, prallten hier und da an hausnischen und sáckgassen ab und bannten sich ihren weg weiter in meine richtung, direkt auf mich zu! den anschein hatte es zumindest, als ich in die west street abbog und eine neue vision über mich kam. in wirklichkeit lagen nur die menschenleeren und schwach beleuchteten straßen hinter mir. dennoch wurde dieses beklemmende gefühl, verfolgt zu werden, nicht besser. mit brennenden kiemen kam ich in einer kleinen seitengasse zu stehen, in der ich mich immer wieder verstohlen umblickte. hinter mir glaubte ich, die rufe meines namens zu hören, aber ich konnte jetzt niemanden irgendetwas erklären! mein blick fiel auf ein gerüst neben mir, welches an einer versifften und ziemlich baufälligen hausfassade stand und bis zum dach empor ragte. von dort hatte man garantiert freie sicht auf das one world trade center. kurzerhand machte ich mich daran, das gut zehn meter hohe gerüst zu erklimmen, gleichzeitig kamen immer und immer wieder diese kopfkinos von der schwarzen schattenwelle, die sich leise schleichend wie ein sandsturm auf das center zu bewegte und dabei weitersang.
"those who have seen your face,
draw back in fear.
i am the mask you wear..."

april: "...it's me they hear!", sang die stimme, während wir uns daran machten, eines der hochhäuser zu erklimmen, auf dem wir direkte sicht auf das one world trade center hatten. das gewitter schien währenddessen seinen *** zu erreichen. seltsam.. das zentrum dieses unwetters schien genau dort über der spitze des gebäudes zu liegen. also ebenfalls auf die vernichtung dieses buches und dem erscheinen dieser gestalten basierend.
kaum waren wir auf dem dach angelangt, sah ich mit meinen kräften, wie eine große, nicht definierbare gestalt durch die straßen fegte und in einem meer aus dunklen, schattenartigen schleiern verschwand, die sich nun sammelten. ich sah auf zum center, welches jetzt in der dunkelheit der nacht und dem hintergrund aus dichten, schwarzen wolken wie ein mahnender zeigefinger wirkte. ein starker wind kam auf und wurde binnen sekunden so stark, dass wir uns die hände schützend vors gesicht halten mussten. aus dem augenwinkel sah ich, wie donnie seinen arm um viktoria legte. "wow!", rief mikey gegen den sturm an. "ganz schön heftiger wind, oder?"
"ist sowas für ein gewitter eigentlich normal???", schrie raphael, während er mit dem arm vor dem gesicht haltend langsam vorwärts trat. "eindeutig nein!", erwiderte donnie brüllend. dann fiel sein blick nach vorne zum gebäude und entdeckte etwas. etwas, was seine mine schlagartig vereisen ließ. langsam hob er den zeigefinger und deutete geradeaus. "ebenso wenig wie das da!"
wir alle folgten seinem blick und dann sahen wir, was er meinte. an der fassade des one world trade center tat sich etwas. ganz klar konnten wir sehen, wie sich eine art dunkler nebel wie eine schlange an dem wolkenkratzer emporschlängelten, wobei sie von einem blauen glühen umgeben waren, dass immer heller zu werden schien. immer wieder wurde der schatten von dem starken wind ein wenig auseinander geweht, wobei sich auch vereinzelte, blaue fünkchen herauslösten. diese begannen, in einer komischen formation immer schneller zu wirbeln, je höher sich der schatten hinaufarbeitete. das glühen nahm um ein vielfaches zu, wurde so stark, dass man selbst aus der entfernung eine sonnenbrille benötigt hätte, um nicht geblendet zu werden. "was ist das?", hörte ich die angespannte stimme von raph. gleichzeitig hörte ich wieder den dunklen gesang der stimme, unter dem sich nun eine zweite, weibliche stimme mischte und mit ihm ein schauriges duett einstimme:
"you're/my spirit and my/you're voice in one combined.
the phantom of the opera is there..."
es war noch zu hören, wie die zweite stimme ein leises "...inside my mind..." säuselte. dann gab es eine explosion. zumindest schien es, eine explosion zu sein. fassungslos sahen wir dabei zu, wie sich über dem höchsten punkt des world trade centers aus den umherwirbelnden funken heraus ein gigantischer feuerball aus blauen flammen auftürmte, den man gewiss noch in new jersey hätte sehen können. und aus diesen feuerball heraus erschien nun ganz deutlich die gestalt des skelettes aus meiner vision, die sich wie ein aufbäumendes pferd erhob und die arme ausstreckte, als erwache es aus einem langen schlaf. es brannte. sein ganzer... knochiger körper war am brennen! doch es sang unbeirrt weiter. nun in einer ungeheuren lautstärke, die nun jeder hören konnte, von den grellen lichtern der blitze begleitet und die sämtliche härchen in meinem nacken aufstellen ließ. "he´s there, the phantom of the opera!!!"

xever: der anblick dieses totengerippes, welches meinem alptraum nun leibhaftig zu entsteigen schien, war schon schlimm genug! doch das, was kurz darauf, fast schon zeitgleich passierte, ließ mir den schrecken und das grauen erst so richtig in die ***er fahren! dem skelett gegenüber, welches nun von flammen und schatten umgeben in der luft schwebte, flammte ein blitz aus der wolkendecke direkt neben dem one world trade center auf. und auf diesen folgte eine tsunamiartige welle aus dunkelheit, die sich erhob und dass welcher heraus ebenfalls eine dunkle gestalt stieg und langsam konturen annahm. wie eine balletttänzerin erschien das feminin wirkende schattenwesen mit dem übergroßen hut und richtete sich auf, während um sie herum immer noch unzählige blaue funken tanzten, die ebenfalls in blauen flammen ausarteten. nun konnte ich ihre stimme nicht nur in meinem kopf hören, als sie wie ein engel weiter sang und ihren kopf in richtung des skelettes reckte, welches aus funkelnden augenhöhlen zu ihr hinüberstarrte und die arme ausgebreitet ließ.
"beware the phantom of the opera!" und dann sang sie, wie christine im musical, nur mit einer unglaublichen impulsivität und lieblichkeit, an die keine opernsängerin der welt herankommen konnte, den letzten part des liedes, diese sich immer höher schraubende tonleiter. wie hypnotisiert starrte ich mit geweiteten augen zu ihr hinauf, während sich ihre stimme unaufhörlich immer höher schraubte und die hell lodernden flammen um ihren körper herumzüngelten, als befänden sie sich im einklang mit der melodie.

Viktoria: Mit Melodie von der die Gestalt kam war so betörend schön und so unglaublich. Es hatte mich vollkommen gepackt und in ihren Bann gezogen, dass ich gar nicht anders konnte. Wie betäubt fielen meine Hände schlaff zur Seite und sahen wie hypnotisiert in die Richtung aus der die Stimme kam. "Wie wunderschön.",murmelte ich leise vor mich hin. Als ob es niemand merken würde wurden meine Augen groß und verloren ihren Glanz. Ich wollte noch weiter diese schöne Stimme zuhören.

Tiger Claw: Okay! Jetzt hörte ich die Stimme auch und sie kam eindeutig vom One World Trade Center. Wir haben nur noch gesehen wie Xever hoch geklettert ist. Und das wollten uns nicht entgehen lassen. Ich hatte es etwas leichter da ich mit meinen Jetpack's fliegen konnte. Erst als ich oben angekommen war, sagte ich mit ernster Stimme: "Was geht denn hier vor sich, Xever!"

Donnie
,,Sing, my Angel of Music!", hauchte das Skelett, während die zweite Gestalt, die nun ebenfalls aus einer dunklen Schattenwolke erschienen war, unaufhörlich weitersang, immer höher und höher. Wie konnte jemand zu solchen Tönen fähig sein, die so... unmenschlich klangen, so unmöglich! Aber diese Wesen waren auch nicht von dieser Welt. Fassungslos... aber doch voller Faszination sah ich ihnen zu, wie beide -im blauen Feuer brennend- einfach nur in der Luft standen und sangen, während Flammen und Schatten um sie herum tanzten. Das Skelett stachelte sie immer weiter an, zu singen. Und sie tat es, mit einer Energie, dass es einem normal sterblichen die Stimmbänder zerfetzt hätte.

Xever:
Unfähig ihm zu antworten sah ich kurz zu ihm, dann aber sofort wieder zu ihr. Es war... einfach unglaublich. Dann schmetterte das Gerippe mit bebender Stimme das: "Sing for me!!!"
Sie kam zum finalen Akkord. Ohne auch nur auf etwas läppisches wie einem Atemzug angewiesen zu sein ertönte die letzte, allerhöchste Note, so durchdringend und laut, dass ich mir die Ohren zuhalten musste. Selbst die Fensterscheiben des One World Trade Centers hielten dieser Stimmengewalt nicht stand. Etage für Etage zerbrachen sie mit einem ohrenbetäubenden Knallen und mit solch einer Wucht, dass Tiger Claw und ich uns die Augen verdecken mussten, um sie vor den umherwirbelnden Glassplittern zu schützen. Als ich die Flossen wieder herunter nahm, sah ich, wie das Feuer um die beiden herum ein letztes Mal aufglühte. Es léckte an ihren Körpern und schien, sie ganz und gar aufzufréssen. Ein weiteres lautes Geräusch ertönte... dann glühten sie ein letztes Mal schwach auf und... verschwanden einfach. Wie aus dem nichts. Nur vereinzelte kleine Fünkchen flimmerten noch ein wenig in der Luft und rieselten anschließend nach unten. Das Gewitter war ebenfalls verstummt. Nach und nach verzogen sich die dunklen Wolken, bis an manchen Stellen sogar der Nachthimmel schon wieder zu sehen war.
Mit starrem Blick sah ich auf zu Tiger Claw, bis ich plötzlich meinte, aus dem Augenwinkel etwas Dunkles an mir vorbeiziehen zu sehen und ein kalter Schauer meine Schulter striff. Ich fuhr herum, doch da war nichts. Rein... gar nichts! Aber ich wusste, dass der Schein trügte. Sie war es, und obwohl ich keine Ahnung hatte, wer der Knochentyp war, die beiden wollten, dass wir diesen furiosen Auftakt mitbekamen. Und gewiss, dass wir nach ihnen suchten. Und diese Suche würde noch diese Nacht erfolgreich sein. Dieser Begegnung würde ich mich jedoch nicht alleine stellen!
,,Tiger Claw..?", meinte ich nervös und schluckte trocken. ,,Ich weiß, dass unser Verhältnis nicht das Allerbeste ist, aber... ich... ich glaube, ich brauche deine Hilfe!"

Viktoria: Ich blinzelte noch einmal und dann war es vorbei. Meine Augen wurden wieder normal hatten ihren Glanz zurück. Was war auf einmal los gewesen? Wie lange war ich weg gewesen? Ich schüttelte kurz den Kopf und versuchte mich zu erinnern. Ich habe der Stimme beim Singen zu gehört und dann war ich total in Trance gewesen. Aber...wo waren diese Gestalten jetzt? Ich sah zu Donnie hinauf, der die Arme schützend um mich gelegt hatte und blinzelte verwirrt. "Was ist passiert? Wo...wo sind sie hin?",fragte ich leicht benommen ind sah mich suchend um.

Tiger Claw: Ich hob eine Augenbraue hoch und musterte ihn skeptisch. "Du brauchst meine Hilfe?",fragte ich ihn. Eigentlich half ich keinen mehr, vor allem nicht einem gewissen Xever. Aber anderseits schuldete er Bebop einen neuen Van und diese Gelegenheit sollte man am Schopf packen. "Also gut! Ich helfe dir. Was ist das Problem? Hat es was mit dieser Wolke und den finsteren Gestalten zu tun?", fragte ich ihn.

Donnie
"Auf einem Hochhausdach ganz in der Nähe des One World Trade Centers!", antwortete ich verunsichert und blickte mich ebenfalls um. Das Skelett und die zweite Kreatur mit dem Hut waren verschwunden. Das Gewitter hatte ebenfalls aufgehört und zog nun allmählich wieder ab, einfach so. War das sowas wie ein Scherz? Oder war hier gerade wirklich etwas vorgefallen, was der gesunde Menschenverstand und die Logik nicht begreifen konnten. Irgendetwas... mystisches? Magisches?
"Okay!", rief Raph in diesem Moment. "Das war so ziemlich das krankeste, was ich je im Leben gesehen habe! Ich meine... ein Skelett???? In Flammen??? Ist schon wieder Halloween oder was?!? Und dieses Ding mit dem Lampenschirm auf den Kopf, was.. was geht hier vor sich!?" Ihm war die Sache offensichtlich ebenso nicht geheuer wie mir, Viktoria oder den anderen.
"Es ist das Buch!", erklärte ich den anderen. "Als Viktoria und ich im Museum waren, tauchten die Typen vom Foot-Clan auf und wollten es stehlen. Als wir sie aufhalten wollten, kam es zu einer Auseinandersetzung, das Feuer brach aus und das Buch... verbrannte darin. Dadurch wurden dann diese Wesen freigesetzt... von denen ich überhaupt keine Ahnung habe, wer oder was sie eigentlich sind!"

Xever:
Etwas beschämt nickte ich. Eigentlich hatte ich überhaupt keinen Bock, mich ausgerechnet vor Chief 2 als bibberndes Weichei zu zeigen, aber bevor ich meiner feurigen Verflossenen und ihren unheimlichen Knochenmann früher oder später mutterseelenalleine gegenüberstand, holte ich mir lieber Verstärkung, männlicher Stolz hin oder her!
"Wie schon gesagt, eine dieser ,,finsteren Gestalten´´ ist allem Anschein nach meine Ex und... naja, die Tatsache, dass sie nach all den Jahren wieder aufgetaucht ist... als dieses Schattendingens, mit diesen Tricks und dem unheimlichen Esqueleto.. sagen wir, ich bin minimal beunruhigt. Zumal ich das Gefühl nicht loswerde, dass sie sich irgendwie an mir rächen will und mich.. lockt. In ihren Bann zieht, wenn du verstehst, wie ich das meine. Mir ist deswegen alles andere als wohl zu Mute, Amigo!"

Antworten

-TMNT-04

28, Weiblich

  Celebrity

Beiträge: 512

Re: TMNT RPG mit Mila-Grosa und mir ;)

von -TMNT-04 am 04.09.2019 10:28

Viktoria: "Das waren Schattenwesen aus der Schattenchronik gewesen.",erklärte ich den anderen. Ich konnte mich genau an den Titel des Buches erinnern, als mein Dad mich hochgehalten hatte und er dabei das Buch an sich gerissen hatte. Ich wusste gleich dass es was Böses auf sich hatte und jetzt wussten wir was jetzt geschehen ist.

 

Tiger Claw: "Also soll ich so zu sagen, deine Art Bodyguard sein, und gleichzeitig sollen wir nach deiner Ex suchen?",fragte ich ihn und sah ihn weiterhin ernst an.

Donnie
"Schattenchronik?", wiederholte Raph und musterte Viktoria skeptisch. "Ja!", bestätigte ich, "die Chronik der Schattenflüsterer. Übersetzt. So hieß das Buch. Vielleicht sollten wir zuhause einige gründliche Recherchen durchführen und mehr darüber herausfinden. Damit wir auch wissen, auf was genau wir uns da einlassen." Mit besorgtem Blick blickte ich meine Brüder an. "Wenn selbst Shredder an diesem Buch interessiert ist, müssen wir uns auf eine echte Bedrohung gefasst machen, Leute!"

Xever:
Von einen Fuß auf den anderen tretend ließ ich erstmal auf eine Antwort warten. Also, Bodyguard war wirklich etwas rass ausgedrückt, aber leugnen konnte ich nicht, dass das in erster Linie tatsächlich Tiger Claws Funktion sein sollte. Schließlich nickte ich wieder. "Jaa, okay, wenn du willst, nenne es Bodyguard! Und auch um deine zweite Frage zu beantworten, ja, ich will sie finden! Ich werde sonst mit dem Gefühl, dass sie irgendwo da draußen auf mich lauert, komplett wahnsinnig, dann beschleunige ich die Sache ein wenig!" Nun legte sich ein hämisches Grinsen auf Tiger Claws Gesicht, mit dem er mich fast schon triumphal anfunkelte. "Verstehe.. und du willst, dass ich dazwischen gehe, solltest du sie finden und sie dir die Hölle heißmachen wollen.." So wie er es sagte, klang es fast schon zu lächerlich. Ich, Xever Montes, treuer Scherge des Shredders und gerissener Straßendieb hatte Angst. Vor einer Frau!
"Also gut, Tiger Claw! Ich mache alles, was du willst, wirklich alles! Meinetwegen kriegst du´s schriftlich, dass ich meine eigene Männlichkeit aus Angst vor einer Frau ankratze, aber bitte! Lass mich in dieser schweren Stunde nicht alleine, du hast... wirklich keine Ahnung, wie Weiber drauf sein können!"

Tiger Claw: Wenn er wüsste. Ich selber hatte eine Ahnung wie Frauen ticken. Ich hatte selber Probleme mit einer die nach meinem Leben trachtete. Sie wird es mir irgendwann heimzahlen und mich finden. Das spürte ich tief in meinem Inneren. Aber ich düfte jetzt nicht daran denken. Wir hatten ein ernsthafteres Problem gerade. Eilig schob ich meine Gedanken beiseite und sah ihn Xever wieder an. "Also gut. Ich helfe dir.",willigte ich ein.

Leo: Ich verschränkte die Arme vor dem Brustpanzer und nickte ernst. "Da habt ihr Recht. Wir müssen unbedingt Degen was unternehmen. Und außerdem gibt es da noch einen Punkt worüber wir noch reden müssen.",meinte ich und sah dann hinüber. Alle Blick waren auf Viktoria gerichtet. Diese war verwirrt. "Ähm...wieso starrt ihr mich an, als hatte ich eine schlimme Krankheit?",fragte diese zögerlich.

Fishface
Kurz schien es so, als ob er sehr wohl wüsste, wovon ich sprach, so sah zumindest sein Gesichtsausdruck aus. Drauf eingehen tat ich allerdings nicht, dafür war ich viel zu erleichtert, als dass ich mir jetzt deswegen Gedanken machen sollte. "Oh, Ave Maria, Tiger Claw, Dios Mio, danke dir! Dafür schulde ich dir eine Ladung Sushi-Crepchen, mein Lieber!" Schnell ergriff ihn ihn bei den Schultern zu schob ich vorwärts. "Dann aber mal los, lass uns keine Zeit mehr verlieren! Je schneller die Sache hinter uns liegt, desto besser!"

Donnie: "Viktoria, hör mal..", begann ich etwas zögerlich und trat auf sie zu. "Eigentlich ist es Menschen strengstens verboten, von unserer Existenz zu wissen, wegen..." Kurz verstummte ich und blickte an mir herab auf meine grün schillernde Hat und dem Brustpanzer. "Naja, du weißt schon, was ich meine." Mein Blick richtete sich wieder zu ihr auf. "Du musst uns versprechen, niemanden von uns zu erzählen! Deiner Mom nicht und auch sonst keiner Menschenseele! Das ist sehr wichtig!"

Tiger Claw: "Aber noch was, Xever. Du schuldest Bebop noch einen neuen Van. Er wird dich noch immerhin weiter in den Ohren jaulen wie du seinen heißgeliebten Van zu Schrott gefahren hast.",erinnerte ich ihn daran und zog die Augenbrauen hoch. "Und du willst doch nicht dass er dir Vorwürfe macht und vor sich hin jammert, oder?"

Viktoria: "Ja, natürlich. Ich verspreche es. Ich werde EA niemanden verraten!", versprach ich ihm.

Fishface
,,Du meinst wohl eher, dass er dir nicht in den Ohren liegt und dir vorjammert!", korrigiert ich ihn, da das dann wohl eher der sein würde. Aber gut, wenn er meinte.. dann bekam Bebop halt einen neuen Van oder vielleicht konnte ich ja die Schäden selbst etwas beheben. ,,Okay!", seufzte ich. ,,Einverstanden! Der Schweinekopf kriegt seinen Van und ich deinen Schutz... äh... deine Begleitung!"

Shiori:
Niedlich wie er versuchte, seine Furcht zu überspielen und so zu tun, als würde ihm die ganze Sache gar nichts ausmachen. Aber hinter der Fassade von Xever Montes bröckelte es, dass konnte ich sehen, nicht nur spüren. Ein hämisches Grinsen überkam meine Lippen und ich begann, leise in mich hinein zu lachen. Ja, das war ganz der Xever Montes, den ich in Erinnerung hatte. Auch, wenn sich sein Aussehen über die Jahre doch stark verändert hatte. Mit einer kurzen Bewegung strich ich mir durch die Schnurrhaare. Er war also auch mutiert worden? Welch ein Wink des Schicksals! Zumal er sich nun im Körper eines Fisches befand! Die ganze Sache würde wohl noch amüsanter werden als geplant. Und es würde viel mehr Spieler geben, die an dem großen Match teilnehmen würden!
Xever setzte sich nun mit seinem Kumpanen -einen Tigermutànten- in Bewegung und ich nahm unauffällig die Verfolgung auf. Eigentlich sollten Skellington und ich uns auf die Suche nach den Überresten der Chronik machen, um daraus noch den Rest der Diabolics heraufzubeschwören, aber zuerst wollte ich zu einem kleinen Rendevouz mit einem alten Freund!

Donnie:
Es war mir klar gewesen, dass sie uns nicht verraten würde, trotzdem war ich erleichtert, es nun aus ihrem Mund zu hören. Dankbar lächelte ich sie an und wandte mich dann meinen Brüdern zu. ,,Sehr ihr? Wir können ihr vertrauen!"
,,Naja!", erwiderte Raph und musterte sie mit einem Rest Widerspenstigkeit in den Augen. ,,Das wird sich ja herausstellen!" Ich schickte ihm einen warnenden Blick zu, den er bewusst ignorierte und stattdessen wissen wollte: ,,Was machen wir jetzt?"
,,Wir sollten zurück ins Hauptquartier.", meinte ich. ,,Und Viktoria sollten wir mitnehmen!"

Viktoria: "Was? Aber....Donnie!",sagte ich entsetzt und starrte ihn fassungslos an. "Das geht nicht! Was ist mit meiner Mum? Sie denkt ich sei noch auf der Party. Und wahrscheinlich ist die schon vorbei. Sie wollte mich abholen und wenn sie merkt dass ich gar nicht da war, wird sie krank vor Sorge!",sagte ich zu ihm und sah ihn flehend an.

Tiger Claw: "Abgemacht!",sagte ich zu ihn und nickte einverstanden. Danach kletterten wir das Gebäude hinunter und machten gemeinsam auf die Suche. Aber wie sollten wir ein Skelett und eine Kriegerin mit riesengroßen Hut überhaupt finden? Ich sah mich überall um, auch in den Schatten schaute ich hinein. Vielleicht versteckten sie sich auch darin. Man kann ja nie wissen.

Donnie
Damit hatte sie natürlich recht, aber sollte ich sie nach allem, was in den letzten Minuten, Stunden vorgefallen war, einfach bei ihrer Mutter absetzen und alleine lassen? Mein Instinkt sprach dagegen, ebenso mein Gewissen. Nein, es war besser, wenn Viktoria noch eine Weile mit zu uns kam, damit auch ihr Klarheit verschafft werden kann. "Ähm..", begann ich, "Viktoria, denkst du, du könntest deiner Mom vielleicht eine Nachricht schreiben, dass es bei dir etwas später wird? Ich denke, dass auch du etwas Klarheit in der ganzen Geschichte verdient hättest und ich würde dich jetzt nur ungerne alleine lassen. Mit diesem ganzen... Ballast."

Shiori:
Geschmeidig und lautlos sprang ich hinterher. Schattenspringen gehörte zu Spezialitäten. Niemand sah was und niemand hörte was. Es war fast so, als wäre man unsichtbar wie ein Gespenst oder wie ein Lufthauch. Nur viel viel besser!
Verschmolzen mit dem Schatten eines schäbigen Hochhauses beobachtete ich, wie sie wenige Meter entfernt über das Dach eines anderen Gebäudes gingen und sich suchend in der Gegend umsahen. Tz, na dann viel Glück! Wenn ich nicht gefunden werden wollte, dann konnte man mich auch nicht finden! Nur in dem Fall wollte ich nur zu gerne eine Ausnahme machen! Unter dem Umstand, dass ich diejenige war, die die Spielregeln aufstellte! Ich schloss die Augen und rief mich in Xevers Unterbewusstsein.

Xever:
Ich zuckte zusammen, als ich plötzlich ein erneutes Stechen in meinem Kopf spürte und sah sie, als stünde sie direkt vor mir. Den Kopf hielt sie gesenkt, das Gesicht war unter dem Schatten ihres Hutes nicht zu erkennen. Fast schon verlangend streckte sie ihre zierlichen, behandschuhten Hände nach mir aus und flüsterte: "Nur noch ein Stückchen, mein Lieber. Komm her, meu luar. Komm zu mir."
Als das Bild wieder verschwand, begann ich unwillkürlich zu zittern und ein kalter Schauer jagte mir den Rücken hinab. Nirgendwo war was zu sehen. Die Nacht lag still vor uns, es war kein Geräusch fahrender Autos von den Straßen her zu hören, nicht mal ein Lüftchen schien zu gehen. Es war keine Menschenseele hier. Dennoch hatte ich das Gefühl, dass da etwas war. Irgendwo waren diese kalten, blauen Augen, die mich ansahen, mich mit ihren Blicken verfolgten. Ohne auf meine Umgebung oder auf Tiger Claw zu achten trat ich einige Schritte vorwärts und sprang dann auf das nächste Dach und dann auf das danach. Doch kaum setzten meine Roboterfüße auf dem Betongrund des Daches auf, ertönte hinter mir ein leises Zischen. Als ich mich umdrehte, bemerkte ich dichten, weisen Rauch, der sich zu einer undurchsichtigen Wand auftürmte. Binnen Sekunden hüllte sie das gesamte Dach ein und ich sah nur noch Nebel. Von Tiger Claw war auch nichts mehr zu sehen, was mich zusätzlich beunruhigte.

Tiger Claw: "Bist du dir eigentlich völlig sicher dass wir deine Ex hier finden werden, Xever?",wollte ich von ihm, als ich mich wieder umdrehte und ihn ansehen wollte. Doch ich konnte ihn bei dem dichten Nebel -keine Ahnung wo der plötzlich herkommt- nicht sehen. "Xever. Wo steckst du?",rief ich in den Nebel.

Viktoria: "Mit diesen Ballast?",fragte ich und sah ihn fassungslos an. "Donnie. Du und deine Freunde seid doch kein Ballast. Oder diese Freaks. Ich meine...ich habe meinen Dad, in Gestalt eines Nashorns der sich selbst Rocksteady nennt, gerade wiedergesehen. Was soll mich da denn nich aus der Fassung bringen?",fragte ich ihn und sah mit hoch angezogenen Augenbrauen an. Die Hände hatte ich in die Hüften gestemmt, als sich plötzlich Mikey und Casey meldeten: "Rocksteady?! Rocksteady ist dein Vater?"

Razar
Okay, hier lief wirklich gehörig was falsch! Nicht nur diese irre Vorstellung dieser zwei Gestalten beim One World Trade Center, jetzt auch noch dieser Nebel, der sich plötzlich wie von Geisterhand über mehrere Hochhausdächer ausbreitete. Nur schemenhaft konnte ich die Gestalt von Tiger Claw ausmachen, Xever war verschwunden. Und binnen Sekunden waren auch wir vollkommen vom weißen Rauch eingehüllt. "Oh Mann!", hustete Bebop irgendwo zwischen dem Dunst. "Was läuft hier bitte für ein krankes Spiel ab!?"
Das war allerdings eine hervorragende Frage. Gerade als ich den Nebel durchkämmen und zu den anderen finden wollte, damit wir nicht allesamt verloren gingen, ertönte ein hämisches, glockenhelles Lachen von... irgendwie von überall her. Ich erstarrte. "Törichte Sterbliche! Das Spiel hat doch noch gar nicht angefangen!", meinte sie und kicherte wieder in sich hinein. Suchend blickte ich mich nach allen Seiten um. Da! Wenige Meter von mir entfernt konnte ich die Umrisse einer dunklen Gestalt mit einem lampenschirmähnlichen Ding bei der Kopfgegend sehen. Doch kaum hatte ich sie erblickt in der nächsten Sekunde huschte sie davon und war wieder verschwunden.

Xever:
Nur dunkle konnte ich die Stimmen von Tiger Claw und Bebop hören, zu sehr lenkte mich der Gedanke ab, ja aufzupassen, wo ich hintrat. Bei dem Dunst könnte ich direkt die Dachkante ansteuern und in die Tiefe stürzen. Ein Sturz, der aus der Höhe garantiert böse für mich enden würde. Gleichzeitig versuchte ich, sie irgendwo im Nebel auszumachen, als dann auch noch ihre Stimme ertönte. Ich fühlte mich wie eine Ratte im Irrgarten, ein Irrgarten, der von dieser Hexe eigenhändig gesteuert wurde. Sie hatte die ***pen in der Hand und wusste genau, wie sie zu ziehen hatte! Ich konnte ihre Anwesenheit spüren. Fühlen, wie ihr stechender Blick auf mir ruhte, obwohl das Gesicht unter der Hutkrempe wahrscheinlich zum Großteil versteckt lag. Wie vorhin auch. Hören konnte ich sie auch. Ihr Lachen, wie das eines kleinen Kindes, das von dem Vater oder der Mutter in der Luft umhergewirbelt wird. Nicht zu fassen, wie euphorisch und angsteinflößend zugleich sowas klingen konnte! "Wo bist du!", schrie ich in den Nebel hinein und drehte mich kopflos im Kreis. "Zeig dich, na los! Ich weiß genau dass du es bist, Shiori!"
Kaum sprach ich ihren Namen laut aus, begann der Nebel sich zu lichten. Ganz langsam schien er hoch in den Himmel zu steigen und gleichzeitig zu verblassen. Schwade um Schwade wurde die Sicht um mich herum deutlicher. Die Lichter der Stadt und der Straßen waren nun endlich wieder auszumachen, ebenso wie das schwache Flimmern des Sternenfundaments über New York. Erleichterung machte sich in mir breit, das wohlige Gefühl, endlich wieder die Flossenhand vor Augen erkennen zu können. Doch dieses Gefühl wich augenblicklich der eiskalten Angst, als ich mich umdrehte und sie mir förmlich wie ein Eimer eiskaltes Wasser ins Gesicht geschüttet wurde. Drei, vielleicht vier Meter von mir entfernt stand Shiori auf der Kante des Hausdaches. Stockstéif wie eine Steinfigur, mit geneigtem Kopf, sodass der riesige, altmodische schwarze Hut die komplette Oberseite ihres Gesichtes verdeckte und mit ebenso schwarz behandschuhten und verschränkten Händen stand sie im fahlen Mondlicht. Dabei glänzte die Oberseite ihrer Haut seltsam silbrig an den Armen, wobei ich erst bei näherem Hinsehen erkannte, dass es sich um Fell handelte. War sie etwas mutiert worden? War es das, was die Kraang damals mit ihr gemacht hatten, als sie sie vor meinen Augen mit sich nahmen? Eine Mútantin???

Raph:
Wirklich nicht zu fassen! Nicht nur die Tatsache, dass ein Volltrottel wie Steranko tatsächlich in der Lage sein konnte, eine Tochter zu haben! Verrückt war die Tatsache, dass sie uns unmittelbar gegenüber stand und es ausgerechnet einer der erfolgreichsten Eisläuferinnen in New Yorks Geschichte war. Was war das denn bitte für ein seltsamer Zufall! Okay, so gesehen war es sogar nachvollziehbar. Ich meine.. keine Ahnung wie ich reagieren würde, wenn ich meinen Vater erst nach Jahren wiedersehe. Und dann nebenbei feststellen muss, dass er nicht nur ein Einbrecher und Gauner sonder auch noch ein verdammter Mútant war. Vielleicht hatte Donnie ja recht und wir sollten sie wirklich erst einmal mit zu uns neben. Dann könnte er ihr auch gleich noch einige Details ihres Vaters betreffend sagen. Zum Beispiel, dass er ein Handlanger unseres Erzfeindes ist, der Shredder! Doch war ihr das wirklich zuzumuten? Prüfend blickte ich sie an, ebenso Donnie, der gleich daraufhin meinte. "Also, ja... das ist etwas umständlich zu erklären, aber Viktoria ist die Tochter von Rocksteady, äh... ich meine Ivan Steranko!" Er räusperte sich kurz. "Das mit der Fassung ist schnell gesagt! Und es gibt denke ich durch aus noch einige Dinge, die du wissen solltest. Aber die können wir nicht hier besprechen!"

Viktoria: Ich seufzte. Es hatte keinen Sinn sich mit ihm zu streiten. Wenn wir weiterhin hier stehen und weiter redeten, würde das noch eine Ewigkeit dauern. Also nicht ich schließlich ergeben und willigte ein: "Also gut! Ich komme mit!"

Tiger Claw: "Verdammt! Ich sehe nichts mehr!",murmelte ich und konnte Xever jetzt überhaupt nicht mehr sehen. Der Nebel ist noch dichter geworden ind ich konnte die eigene Pfote vor Augen nicht sehen. Wo zu Geier war er? Und sie? Eben dachte ich, jemanden an mir vorbei huschen zu sehen. Blitzschnell zog ich meine Machete heraus und sah mich drohend um. Dann als sich der Schatten bewegte, nahm ich Anlauf und landete mit einem lauten Brüllen auf etwas dass sich schlagartig und wie wild zappelte. Erst da merkte dass es Zeck war. Ich blinzelte und sah auf die Schweinsnase herab. "Zeck, du?"

Shiori
"schön dich zu sehen, xever!", log ich, über den verängstigten ausdruck auf seinem gesicht lächelnd. "es ist wirklich ewigkeiten her. findest du nicht?"
"shiori khan...", murmelte er abwesend, als könnte er nicht glauben, was er da sah. "wie ist das... ich meine... wo bist du... wieso.. um alles in der welt bist du hier!?"
"mh, ich seh´schon!", erwiderte ich zynisch und sprang von der dachkante herunter. "wiedersehensfreude sieht anders aus!" unwillkürlich einen schritt zurücktretend entgegnete er: "so offensichtlich?" dann fügte er hinzu: "was willst du von mir, shiori?" pah, er sollte sich ja nicht für so blöd stellen, er wusste genau, weswegen ich hier war! vielleicht wusste er über das eine oder andere kleine detail nicht bescheid, aber es gab grund genug, ihn als erster aufzusuchen! und zahlen zu lassen! wut kroch in mir hoch. wut über all die lügen, die er mir erzählt hatte, all die falschen versprechungen und momente der liebe! nicht zu vergessen sein heimtückischer verrat, als er zugelassen hatte wie man mich... zu diesem monster machte! schlagartig verschwand mein überlegenes lächeln und mein gesichtsausdruck wurde kalt wie eis. "kannst du dir das nicht denken?", fragte ich ihn, diesmal gefährlich ruhig und mit gesenkter stimme.

bebop: "ja sag mal geht´s noch!?", schrie ich ihn mit überkippender stimme an und versuchte, mich aus seinem beinharten griff herauszuwinden. "ich stand kurz vor dem herzinfarkt!" nicht nur, dass dieses schattending so eine samara-morgan-tour machen musste, jetzt griff mich auch noch tiger claw an! apropos schattending... wo steckte eigentlich die fischfratze? nachdem der nebel sich wundersamerweise wieder verzogen und tc mich dankenswerterweise losgelassen hatte, meinte ich, seine gestalt ein paar dächer weiter zu erkennen. "hey!", meinte ich, während ich mir den staub abklopfte zu den anderen, die mittlerweile auch wieder zu sehen waren. "da hinten! sieht so aus, als könnte xever etwas hilfe gebrauchen!"

donnie: und so machten wir uns schleunigst auf den weg zurück. ich folgte mit viktoria, der ich noch vom dach herunterhalf, als letzte während wir uns zu unserem fahrzeug begaben, welches in einer entlegenen seitengasse abgestellt wurde. kurze zeit später befanden wir uns in voller fahrt richtung hauptquartier. "also, victoria", begann ich, "es kann gut sein, dass du auch unseren sansei sehen wirst. bitte erschrecke dich nicht, wenn. nun ja, er ist eben wie wir ein.. mutánt."

Tiger Claw: Ich drehte mich um und entdeckte mit ihr. "Verdammt. Wir müssen ihm helfen, oder sie wird ihn fertig machen!",sagte ich und eilte mit meinen Raketenwerfern nach oben.

Viktoria: "Gut! Ich bin gespannt!",sagte ich zu ihm und sah ihn unverwandt an. "Nach allem was passiert ist wird mich nichts mehr aus den Socken hauen."

Fishface 
mit einem male hatte ich das gefühl, um mich herum würde es kälter werden. die außentemperatur fiel um mindestens sieben grad nach unten. war es für einen fisch möglich, gänsehaut zu bekommen? ich wusste es nicht genau, da ich mich mit der anatomie eines fisches und dessen körperliche eigenschaften nicht sonderlich auskannte. jedoch sollte dem nicht so sein... ich glaube, ich war soeben der erste geworden, der es geschafft hatte, eine zu kriegen.
"ä-ä-äh, okay...", stammelte ich, während ich instinktiv einige schritte von ihr zurückwich. "hör zu, shiori, ich weiß, dass ich damals einen fehler gemacht habe..."
"einen.. fehler!?", unterbrach sie mich mit gehobener stimme und kam weiterhin auf mich zu. ich entfernte mich weiter von ihr. "also gut, ich habe.. sehr viele fehler gemacht, und ich bedauere es wirklich sehr, dass wir uns..." ich suchte nach den richtigen worten, fand aber keine und beschloss einfach, so behutsam es ging weiterzureden. "...unter diesen unglücklichen umständen aus den augen verloren haben, aber ich kann dir versichern..."
genau in diesem moment hörte ich hinter mir das aufheulen eines motors. oder besser gesagt eines jet packs. und gleich darauf erschien tiger claw mit erhobener machete in der klaue hinter mir auf der dachkante. und auch bradford, zeck und steranko erschienen kurz darauf einige meter neben uns. erleichtert atmete ich aus. oh dios mio sei dank! endlich kommt verstärkung.
bradford sah gleich zu shiori hin, legte den kopf leicht schief uns musterte sie. "und das ist jetzt deine ex? die, vor der du dir vor angst fast ins robolätzchen gemacht hast, xever?" okay, auf seine hilfe hätte ich im großen und ganzen verzichten können!
"coole gruseleinlage, püppchen!", meine bebop und ging gleich in kampfposition über. "aber du tust dem goldfisch auf zwei beinen nichts an, bevor ich nicht einen neuen van abkassiert habe, klar?" jetzt kam unter der hutkrempe wieder ein spöttisches grinsen von shioris seiten. "herzallerliebst, dass sind also deine gefährten?"

donnie:
"hoffen wir es..", murmelte ich, lehnte mich in meinem sitz zurück und konzentriere mich von nun an bloß noch auf die straße. zumindest mit den augen. meine gedankenwelt spielte immer noch ziemlich verrückt. hoffentlich würde splinter nicht allzu verärgert sein, wenn wir viktoria mit nach hause brachten. aber was dann? sollte ich ihr von ihrem vater und seinen weiterhin begangenen untaten erzählen? sollte ich sie von ihrem vater noch mehr enttäuschen als sie es ohnehin schon war? und was sollten wir in bezug auf die beiden schattenflüsterer unternehmen, die aus dem buch herausgekommen waren. dass es sich um solche kreaturen handelte, stand zweifelsohne fest. nur was genau waren sie? was hatten sie vor, wieso waren sie hier? und wenn es sich tatsächlich um bösartige kreaturen handeln sollte... wie waren sie zu besiegen? irgendwie wurde ich das gefühl nicht los, dass uns das noch vor einer großen herausforderung stellen würde. jetzt sollten wir aber zu aller erst einmal nachforschungen anstellen uns planen, wie wir weiter vorgehen sollten.
einige minuten fuhren wir noch auf den straßen von der stadt, die niemals schlafen sollte (in dem fall aber ziemlich verschlafen war bei dem wenig verkehr, der hier los war), dann kamen wir über einen versteckten zugang richtung kánalisation und fuhren ein wenig später schließlich durch den verlassenen u-bahntunnel, der uns zu unserem hauptquartier brachte.

Viktoria: Nervös zwirbelte ich eine Haarsträhne um meinen Finger und versuchte weiterhin cool zu bleiben. Natürlich habe ich keine Angst vor dem was jetzt kommen würde. Nur...war ich nicht ganz bei der Sache und ich fühlte mich etwas mies. Mein Blick wanderte zu Donnie der gerade sehr nachdenklich aussah. Vorsichtig kam ich auf ihn zu und legte die Hand auf seine Schulter. "Es tut mir leid Donnie.",sagte ich zu ihm.

Tiger Claw: "Kollegen würde ich es eher betrachten.",meinte ich zur ihr, richtete die Machete auf sie und sah sie misstrauisch an. "Du lässt Xever in Ruhe oder du kriegst es mit uns zu tun. Und wenn du so freundlich bist und ganz brav bist, nehmen wir dich mit unser Versteck. Unser Meister wäre sehr interessiert an dir.",sagte ich zu ihr und musterte sie weiterhin. Ich traue der Kleinen nicht, aber ich bin mir sicher dass sie was Böses im Schilde führte

Donnie
überrascht blickte ich auf, als ich plötzlich ihre hand auf meiner schulter spürte und sie sich entschuldigte. "wofür entschuldigst du dich?", wollte ich verwundert wissen. wenn dann müsste ich mich für den ganzen zinnober bei ihr entschuldigen, nicht umgekehrt.

shiori: was glaubte er, was ich war? eine marktkuh, die sich einfach zur schau stellen lässt um verscherbelt zu werden? da war er bei mir an der falschen adresse! und zwar ganz falsch! und wie erlaubte sich dieser einäugige möchtegern-westernheld überhaupt, mit mir zu reden? spöttisch schnaubte ich auf. "niederer sterblicher, rede gefälligst vernünftig mit mir! ich habe zwar eine unterschiedliche lebensweise als menschen oder... euresgleichen!" theaterlich legte ich mir eine pfote an die brust. "dennoch... hier schlägt ebenso ein herz wie bei euch auch und auch durch meinen adern fließt blut. ich habe ideale. gefühle. und einen meister." ein breites grinsen schlich sich auf meine lippen. "der mir netterweise mein kleines vorhaben genehmigt hat." höhnisch lachte ich auf. ich konnte es ihn zwar nicht ansehen aber ich konnte an seinem gesichtsausdruck erahnen, wie ihm die farbe aus dem gesicht wich. "welches vorhaben?", wollte er alarmiert wissen. genervt verdrehte ich die augen. das zuendedenken einer offenen, jedoch auf der hand liegenden tatsache gehörte wahrlich nicht zu seinen stärken! doch was soll´s? ich hatte ohnehin nicht vor, es ihm auf die sanftmütige art und weise beizubringen! augenblicklich erstarb mein lachen wieder. "das liegt doch auf der hand! oder sollte ich flossen sagen? wie praktisch, dass du in einen fisch mutíert wurdest! nach all dem was hinter uns liegt doch wirklich ein... wie heißt das noch? wink des schicksals? oder vielleicht karma?"
"shiori..."
"das ´´shiori´´ kannst du dir sparen!", schleuderte ich ihn deutlich gereizt entgegen. "ich habe dir vertraut! ich hätte alles für uns geopfert, damit wir beide eine zukunft gehabt hätten! aber in der nacht... in der du mir deine liebe wirklich hättest beweisen können.... in der ich dich am meisten gebraucht habe... hast du einfach weggesehen!" bei der erinnerung an diesen grauenvollen tag stiegen tränen in meine augenwinkeln. ich hásste mich für diese rührseligkeit, aber gegen einen solchen schmerz kamen selbst hartgesottene krieger nicht an. und gleich darauf stieg wieder die wut in mir hoch und ich blinzelte entschlossen die tränen weg. "du hast mich verraten und meinem schicksal in den händen der kraang überlassen! und rate einmal was, xever. ich bin deswegen stinksauer!" mit einer geschmeidigen handbewegung griff ich hinter meinem rücken und zog eine feine, silberne kette hervor, welche nach einigen gliédern in zwei läufen auseinanderging und in zwei spitzen zacken endeten. jetzt ist wirklich genug geredet worden!

Viktoria: "Dafür weil ihr jetzt mich an der Backe habt. Wenn ich gewusst hätte was passiert, hätte ich dich niemals in solche Schwierigkeiten bringen dürfen. Der ganze Vorfall im Museum ist allein meine Schuld.",sagte ich zu ihm und sah ihn mit niedergeschlagenen Gesicht an.

Tiger Claw: Sieht schlecht aus! Für uns umso mehr. Na gut! Wenn sie spielen will, dann kann sie das auch haben. Ich hob meine Machete und hielt sie kampfbereit hervor. "Ich warne dich nochmal, Mädchen! Komm mit uns mit oder wir müssen es auf die harte Tour machen, um dich zum mitkommen zu überreden.",sagte ich noch einmal ruhig zu ihr.

Donnie
leise seufzte ich und drehte mich mit meinem sitz ganz zu ihr um. "das ist nicht wahr, viktoria. niemand hätte ahnen können, dass so etwas passiert. und außerdem bist du nicht die erste, die versehentlich von unserer existenz erfahren hat.", entgegnete ich mit einem kurzen blick zu april und casey. als sie immer noch niedergeschlagen drein blickte, legte ich meine hand auf ihre schulter. deswegen sollte sie sich jetzt wirklich keine vorwürfe machen, dass war überflüssig. "mach dir bitte keine vorwürfe, tori. ich verspreche dir, es wird sich alles klären. und das zum guten!", versicherte ich ihr und lächelte ihr aufmunternd zu.

xever: shiori sagte nichts, sie stand einfach nur stumm und regungslos vor mir und schien ihn unter ihrer hutkrempe heraus anzustarren. dabei konnte ich nicht erkennen, ob sie wieder dieses hämische grinsen im gesicht trug oder nun doch verärgert war. vielleicht beides? bei ihr musste man auf alles gefasst sein! wo ich das gerade so beiläufig erwähne...
"dann will sie es wohl auf die harte tour!", knurrte bradford und ging in angriffposition. "den gefallen tue ich ihr gerne!" mit einem lauten fauchen sprang er mit aufgerissenem rachen auf sie zu, doch im nächsten moment ging ein ruck durch shioris körper. wie ein silberner pfeil flog ihr kusarigama durch die luft, wickelte sich mit seiner doppelläufigen kette um seine pranke und riss ihn mit einem peitschenartigen schlag zu boden. bradford wusste nicht, wie ihm geschah, kaum realisierte er, dass er gerade überrumpelt wurde, schon zog sich die kette straff und er wurde wieder empor gerissen, wo ihn shiori dann nach einer schnellen umdrehung ihren fuß volle kanne unters kinn rammte. das hatte gesessen! benommen taumelte er nach hinten, stolperte dann über die dachkante und stürzte mit rudernden armen nach unten auf die straße.
als bradford von der bildfläche verschwunden war, wandte sie sich wieder uns zu. "der nächste?", fragte sie mit zischelnder stimme.

Viktoria: Ich sah ihn lange und intensiv an, dann schmunzelte ich leicht und umarmte ihn dann herzlich. Auf diese Reaktion war er wahrscheinlich nicht gefasst gewesen, deshalb musste ich unwillkürlich grinsen. "Ich danke dir trotzdem dass ich dir begegnet bin.",sagte ich leise flüsternd zu ihn.

Tiger Claw: Autsch! Das hat vielleicht weh getan. Als nächster kam dann Rocksteady ran. Wie ein Wilder raste er auf sie zu und versuchte sie mit seinen Horn zu erwischen.

Donnie
erschrocken zuckte ich zusammen, als sie plötzlich die arme um mich legte. wow.. was für eine süße geste... das hätte ich jetzt nicht erwartet! etwas unbeholfen legte ich meine hand auf ihrem rücken und tätschelte sie behutsam. mein herzschlag beruhigte sich jedoch trotzdem nicht. ,,das... das freut mich auch, also.. bin ich auch...", stammelte ich errötend und biss mir auf die lippen. nicht schon wieder dummes zeug reden donnie, ermahnte ich mich selbst in gedanken.

xever: doch auch er bekam sein fett weg! plötzlich schien shiori sich in schwarzen rauch, nebel, was sich immer zu verwandeln, wie diese todesser aus den harry potter-filmen! mit einem schnellen bogen sprang sie hinter steranko, der von ihrem rauch-trick so überrascht war dass er abbremsen musste. als er sich umdrehte stürzte sie bereits mit einem aufschrei auf ihn zu. als er mit seinem goldhammer zuschlug wich sie aus, sprang erneut hinter ihm und ließ ihre kette um seine wàffe gleiten. wie eine marionette ließ sie ihn dann den hammer sich selbst ins gesicht schlagen bevor sie ihn mit einem gekonnten tritt auf den kopf ebenfalls aus***kte. dasselbe machte sie auch bei zeck, der sie zwar von seinem unsichtbarkeitsanzug getarnt zur seite kicken konnte, ihrem feingefühligen sechsten sinn jedoch nicht gewachsen war und kurzerhand wie eine bowlingkugel über die dachkante befördert wurde wie zuvor schon bradford. jetzt waren es nur noch sie, tiger claw und ich. grund genug, schon mal einige schritte zurück zu gehen und mein balisong zu ergreifen.
,,ihr habt mut, niedere sterbliche!", sprach sie nun, mehr zu tiger claw als zu mir. gleichzeitig griff sie an ihre seite und zog geräuschvoll ein silbernes und federleicht wirkendes schwert hervor, dessen klinge im mondlicht mysthisch funkelte. ,,aber ich rate euch, mich nicht wütend zu machen! dies ist eine angelegenheit zwischen xever und mir!" sie richtete ihre klinge in tiger claws richtung. ,,also halte dich heraus! oder du wirst ebenfalls... brennen!"

Antworten

-TMNT-04

28, Weiblich

  Celebrity

Beiträge: 512

Re: TMNT RPG mit Mila-Grosa und mir ;)

von -TMNT-04 am 04.09.2019 10:42

Tiger Claw: Aber ich dachte gar nicht daran kampflos aufzugeben und hob entschlossen die Machete hoch. "Ich werde brennen?", fragte ich sie. "Das werden wir mal sehen! Wenn ich brenne, dann Fahrstunde du in die Hölle!"

 

Viktoria: Ich löste mich etwas, sodass ich ihm direkt in die Augen sehen konnte. "...froh darüber?",endete ich den Satz und sah ihn intensiv an.

Fishface 
"ohoho... du gefällst mir!", bemerkte sie mit gesenkter, samtweicher stimme und senkte das schwert wieder ein wenig. "ich finde dein einfältigkeit und deinen leichtsinn überaus amüsant. nur leider scheinst du etwas noch nicht ganz bemerkt zu haben..." ihre hutkrempe erhob sich etwas, und obwohl das gesicht nach wie vor im schatten lag konnte man ihre eiskalten, blauen augen nun deutlich auffunkeln sehen, als sie sagte: "... aber ich bin die hölle!" mit diesen worten löste sie sich erneut in schwarzen rauch, welcher nun mit ungeheurem tempo auf uns zustürmte. ich wurde von einem scharfen wind erfasst und zur seite gerissen, fast gleichzeitig erkannte ich wie sich der rauch auftürmte, shiori daraus wieder in der luft erschien und ihre klinge mit einem lauten fauchen auf tiger claw niedersausen ließ.

donnie: mit glühenden wangen blickte ich zu ihr hoch und nickte dann stumm. "ja... genauso könnte man es nennen...", antwortete ich etwas verlegen und blickte dann hastig zur seite weg auf dem monitor, da mich das ganze im moment doch ziemlich verwirrte. aber sie hatte tatsächlich recht. ich bin froh, dass ich ihr begegnet war. ein mädchen, wie sie eines ist, ist wirklich einzigartig und besonders. daran gab es nichts auszusetzen!

Tiger Claw: Noch gerade rechtzeitig konnte ich ihren Angriff von mir abwehren, und meine Klinge machte mit ihrer Bekanntschaft. Ich grinste. "Gar nicht mal schlecht, Schattenprinzessin! Aber ich habe auch ein paar Überraschungen auf Lager!",sagte ich zu ihr und sprang zurück in den wohlvertrauten Schatten. Ich hielt mich lange darin auf und wartete auf die Gelegenheit um sie anzugreifen.

Leo: Wortlos fuhr ich in die nächste Gasse und drückte einen Knopf neben mir. Vor uns öffnete sich eine Luke und wir fuhren hinein. Ehe wir uns versahen befanden wir uns in der alten U-Bahnstation. Gleich waren wir zu Hause und mein schlechtes Gewissen meldete sich. Wie sollte ich bloß Meister Splinter das alles erklären. Vor allem, weil wir Viktoria mit ins Versteck brachten.

Shiori
jetzt kam wieder seine törichte seite zum vorschein. lächerlich! im glauben, mich überlisten zu können, versteckte er sich im schatten??? wirklich, fast schon eine beleidigung, mich mit sowas herumschlagen zu müssen.
,,du narr!", spottete ich, steckte mein schwert weg und streckte die arme etwas von mich weg. ,,glaubst du, du könntest mich im schatten überlisten?" ich streckte die pfote aus, bis sich deren schatten mit dem des hauses berührte, in dem er sich versteckte. ,,ich kann deinen atem hören. dein herz, wie es in deiner brust schlägt. das blut, dass durch deine adern fliest. jeden gedanken in deinem kopf." langsam verschmolz ich mich mit dem schatten und rollte auf ihn zu. eine unsichtbare, unterschätzte gefahr. direkt hinter seinem rücken kam ich zum stehen und sah ihn an. als schatten machte ich keine geräusche, weder von der bewegung her, noch von der atmung. gemächlich reckte ich den kopf und wisperte direkt a sein ohr. ,,schatten sind heimtükischer als du denkst!" mit diesen worten legte ich die kette meines kusarigamas um seinen hals und drückte ihm die kehle zu.

raph: mit splinter hatte ich eigentlich weniger bedenken. viktoria schien tatsächlich vertrauenswürdig und der sansei würde uns schon nicht den kopf abreißen, wenn wir mit ihr zuhause ankommen. schließlich waren wir da und stellten den shellrizer in der garage ab. ich stieg als erster aus und stiefelte gleich richtung hauptquartier. ,,vielleicht meditiert er ja, dann können wir dad mit der erklärung nach hinten verschieben und erst einmal was essen. ich hab hunger!"

Mikey: "Und ich erst! Bösewicht zu verprügeln macht echt hungrig.",stimmte ich meinem Bro zu. Dann wandte ich mich an alle. "Ich mach die Pizza schon mal warm. Tori. Würdest du mir dabei helfen? Ich würde dir auch gerne gleich mein Haustier, das Eiskremkätzchen, vorstellen.",sagte ich und nahm ihre Hand. Viktoria wollte schon was sagen, doch da unterbrach Casey sie und nahm ihre andere Hand. "Machst du Witze? Zuerst zeigen wir ihr das ganze Dojo und dann den Partybus!",sagte er uns grinste dabei. Doch ich ließ mich nicht beirren. "Hör mal, Jones! Ich habe Tori zuerst gefragt. Also zeige ich ihr zuerst die Küche." Dann beugte ich mich etwas vor zu ihm und raunte in sein Ohr: "Stiehl mir nicht die Show, Casey. Wie soll ich es denn schaffen dass sie sich in mich verliebt, später heiraten und dann viele süße kleine Miniturtles bekommen."

Tiger Claw: Zuerst konnte ich sie nicht sehen nur ihre Shimme war zu hören. Doch dann war sie komplett verschwunden und ich konnte sie nicht mehr hören. Suchend und aufmerksam sah ich mich um. Dann hörte ich ihre Stimme an meinem Ohr wispern. Erschrocken riss ich die Augen auf und wollte mich von ihr wegdrehen. Zu spät! Ihre Kette umschlang meinen Hals und drückte zu. Ich krächzte leise auf und legte beide Pfoten auf die Kette. Verzweifelt versuchte ich sie mir los zu kriegen. Je fester ich aber zog desto mehr zog sie wieder zu.

Donnie
Da konnte man mal wieder sehen, wie wenig Ahnung Mikey von dem hatte, was er oftmals von sich gab. Und dann auch noch bei so einem Thema. Ich verdrehte die Augen und schlug mir innerlich die Hand vor die Stirn. Grandioser Einstieg, wirklich! Sie kannte unser Geheimnis keine Stunde lang und die beiden Grützhirne behandelten sie schon so, als wäre sie seit Jahren teil von uns. Das verurteilte ich auch nicht, um Himmels Willen! Aber die beiden übertrieben maßlos mit ihrer Art! Vor allem Casey! Offenbar genügten ihn seine Flirtereien um April herum nicht, jetzt musste er auch noch Viktoria angraben. "Ich denke, dieses Thema lassen wir mal außen vor!", mischte ich mich ein und schob Mikey und Casey ein Stück von ihr weg. "Bevor wir eine Sight-Seen-Tour durch unser Hauptquartier machen sollten wir erstmal alle Fragen und Ungereimtheiten aufklären und Viktoria sagen, was sie wissen muss. In aller Ruhe und ohne Hektik!"

Shiori:
Unbarmherzig drückte ich fester zu und sah mit Genugtuung dabei zu wie er nach Luft ringend in die Knie ging und verzweifelt an der Kette riss. Immer wieder lockerte ich sie ein wenig von seinem Hals, nur um dann wieder voll zuzuziehen und ihm seinen qualvollen Pein überließ. Wieso war er auch so töricht und forderte mich heraus? Er hätte wissen müssen, dass man sich mit einem Wesen wie mir nicht einfach so anlegte, ohne die Konsequenzen zu tragen! Vor allem, wenn es um meine Rache ging! Aber was sollte ich von einem Sterblichen auch anders erwarten? Dafür war sein Leiden allerdings mehr als delikat!
"Deine Zeit rinnt ab.", flüsterte ich mit seelenruhiger Stimme an sein Ohr, die Kette weiter straff haltend. "Deine Uhr tickt langsamer, immer langsamer... bis sie schließlich... still steht. Und deine Seele dann von mir in die Hölle verbannt werden kann!" Ein teuflisches Grinsen erschien auf meinem Gesicht. Ich war so sehr mit ihm beschäftigt, dass ich alles andere um mich herum vergaß, nur gespannt darauf wartete, dass das Leben ihn verließ. Erst als ich eine Bewegung hinter mir wahr nahm, schreckte ich hoch. Xever stürzte mit einem Aufschrei und mit erhobenen Balisong auf mich zu, gerade noch rechtzeitig konnte ich mein Schwert hochreißen, ihn abwehren und mit einem Fußtritt von mir wegbefördern. Die Wáffe fiel ihm dabei aus der Hand. Was ich bei diesem Manöver nicht bedacht hatte, war dass ich den Tiger loslassen musste um mich zu verteidigen. Die Spannung der Kette löste sich dadurch, was er geistesgegenwärtig dazu nutzte, seine Machete zu ergreifen und instinktiv auszuholen. Ich spürte einen stechenden Schmerz an meiner Wange und wurde von der Wucht seines Schlages zu Boden gerissen. Mein Vintage-Hut fiel mir dabei vom Kopf und auch das Kusarigama musste ich loslassen. Gleich darauf spürte, wie mich seine starken Pfoten packten und zusätzlich festhielten. Wutentbrannt schnellte mein Kopf herum und ich blickte ihm zum ersten mal mit hásserfüllten Blick ins Gesicht. "Wie kannst du es wagen!?"

Fishface: "Tut mir leid dass ich dich dabei unterbrechen muss. Ich weiß du willst umbringen. Glaub mir ich war auch knapp davor gewesen ihm seine neun Leben rauszurücken.",begann ich ernst zu ihr. Tiger Claw röchelte und sagte, trotz der Situation in die er steckte, trocken: "Na vielen Dank für diese nette Geste." Aber ohne darauf ein zu gehen wandte ich an Shiori: "Aber er ist nun mal mein Kollege und Shredder will seinen besten Krieger nicht verlieren. Also lass ich auch nicht zu dass du ihn umbringt, Senorã!" Mit diesen Worten holte ich meine Butterflymesser hervor und lief mit einem Aufschrei auf sie zu.

Viktoria: Mikey wirkte enttäuscht und auch Casey. Ich hatte Mitleid mit den Beiden. Darum sagte ich zu Mikey, um ihn etwas aufzumuntern: "Sei nicht traurig Mikey. Du kannst mir nachher alles zeigen, wenn wir mit dem Gespräch fertig sind. Ich brenne jetzt schon darauf eure Zuhause näher kennen zu lernen." Das schien ihn wirklich zu trösten denn da lächelte er wieder strahlend und ich schenkte ihm mein schönstes Lächeln.

Shiori
ich keuchte auf, als sich die scharfe klinge seiner wáffe bis zum *** in mich hineinbohrte, bis deren spitze auf der anderen seite wieder aus meinem körper hervortrat. xever schien siegessicher und mit einem zufrieden grinsen auf dem fischmaul nur darauf zu warten, bis mein sich krümmender körper endgültig in sich zusammensackte und ich mit dem messer im rücken zugrunde ging. den gefallen würde ich ihn aber nicht tun. wenn er glaubte, er würde mich loswerden, wenn er mir sein albernes spielzeug hineinrammen würde, dann schnitt er sich gewaltig in die flosse! so leicht ließ ich mich nicht umbringen! wenn diese niedrigen sterblichen wesen nur eine ahnung hätten, zu was ein diabolic alles in der lage war!
leise begann ich zu kichern, während das butterflymesser nach wie vor in meinem rücken steckte. vorsichtig ertastete ich es mit meiner pfote und zog es ohne umschweife aus mir heraus. doch anstatt dass blut aus meiner wunde austrat verformte sich mein körper und ich begann, mich in einen dunklen schatten aufzulösen. lachend verengte ich meine augen und ließ die zwei narren sehen, wie das loch in meinem körper zusammenfloss und unter der dunklen schattenschicht verschwand. hämisch hielt ich mit meiner schwarzen klaue das messer hoch. "denkst du wirklich, so kannst du was gegen mich ausrichten?" ich schleuderte die klinge, an der sich noch nicht mal blut befand, über das hausdach hinweg. "irrtum! du kannst mir nicht wehtun, xever montes!" mit einem bösartigen grinsen legte ich die hände zusammen und ließ einen kleinen, blauen funken erscheinen, der sich sekundenschnell zu züngelnden flammen entwickelte und sie auf beiden pfoten verteilte. "aber ich kann dir wehtun!", zischte ich und schleuderte mit einem aufschrei eine leuchtend blaue flammenkugel auf ihn los.

donnie: wirklich lächerlich, dass es mikey nie peinlich war, sich vor alles und jedem zum affen zu machen. selbst nicht vor new yorks bekanntester eiskunstläuferin. ich seufzte und ergriff viktorias hand, an welcher ich sie nun endlich in mein labor ziehen und die tür hinter uns schließen konnte. endlich, mal ein paar minuten himmlische ruhe! ich zog für sie einen bürostuhl heran und setzte mich dann ihr gegenüber auf meinen. "du darfst ihn bitte nicht so ernst nehmen, mikey ist nun mal... in gewissen dingen sehr speziell... milde ausgedrückt!", erklärte ich ihr.

Fishface: Okay. Das war jetzt nicht mein Plan gewesen. Eigentlich hätte der wirklich anders verlaufen sollen. Doch erst als sie das Messer wieder herauszog, nicht mal Blut zu sehen war, und dann es übers Dach warf, wusste ich sofort: Diese Frau, die ich mal so reizend fand und jetzt eine Mutàntin ist, konnte man nicht eliminieren. Aber sie konnte es und das war schon großes Pech für mich als sie mich mit Feuerkugeln bewarf. Noch konnte ich rechtzeitig ausweichen. Dennoch schaffte sie es mich an der linken Flanke zu erwischen. Vor Schmerz stöhnend ging ich zu Boden und holte erstmal Luft. Doch dann legte sich ein Schatten über mich. Erschrocken sah ich auf.

Viktoria: Ich winkte verständnisvoll ab. "Schon Okay. Er ist witzig und bringt einem wirklich zum Lachen. So muss ich wenigstens nicht an..." Ich stockte und senkte den Kopf, als ich an vorhin denken musste. "...meinen Vater denken.",fügte ich dann hinzu und seufzte. Die Begegnung mit ihm lag mir immer noch tief im Nacken und dass er nun ein Nashorn ist macht es gerade auch nicht besser.

Shiori
Mit erhobener Pfote, in der eine weitere Flammenkugel hell aufleuchtete, schritt ich auf ihn zu. "Nun sieh dich einmal an, Xever Montes!", zischte ich mit herablassenden Blick und musterte ihn wie einen kleinen, schleimigen Wurm, der er im Grunde auch war. Ich begann, wieder meine normale Gestalt anzunehmen. "Nicht zu glauben, dass ich an dir mal was gefunden habe! Ich hätte dich gleich flambieren sollen, als wir uns kennengelernt hatten! Aber keine Sorge! Nun kriegst du endlich das, was du schon immer verdient hast!" Die Flammenkugel loderte nun stärker und heller und ich holte etwas mehr aus, um diesen armseligen Schuppentier den Rest zu geben. Doch genau in diesem Moment wurde meine Pfote von eine Art Laserstrahl getroffen. Die Wucht ließ mich gegen die Betonverkleidung eines Klimakästchens stürzen, an die meine Pfote augenblicklich durch eine dicke Eisschicht fest fror. Knurrend wandte ich mich um. "Du gehst mir allmählich auf die Nerven, Katerchen!", fauchte ich den einäugigen Tiger an, der mir nun mit erhobenen Pistolen gegenüber stand.

Donnie: Betreten blickte ich sie an und wandte dann ebenfalls den Kopf ab. Das hier fiel mir echt nicht leicht. Aber es musste sein, wenn sie alles verstehen wollte und dann vielleicht wieder Klarheit in ihr Leben kam. "Hör zu, Viktoria.", begann ich. "Du hast mir zwar in etwa deutlich zu verstehen gegeben, was du von deinem Vater halten musst. Und ja, dass du ihn... so wiedersehen musst, dass ist natürlich ein Schock für dich. Aber ich denke, du wirst es nur richtig verstehen können, wenn ich dir alles von Anfang an erzähle." Unsicher tastete meine Hand nach der ihren und umfassten sie sanft. "Ich möchte dir nur sagen, dass das vielleicht etwas viel auf einmal werden könnte und ich möchte dich auf keinen Fall überrumpeln!"

Tiger Claw 
"Ich kann doch nicht zu lassen das man meinen Kollegen zu Fischfilet verarbeitet. Wenn dann ist das noch mein Job, wenn er irgendwann einen Fehler macht!",meinte ich und schoss noch einen Laserstrahl ab und auch die andere Pfoten war fest gefroren. Lange musterte ich sie an. "So...was stellen wir jetzt mit dir an, hm?"

Viktoria: Ich sah ihn von der Seite an und schaute auf seine Hand die meine sanft umschloss. "Keine Sorge. Du kannst es mir erzählen. Ich weiß schon wie er tickt. Er hatte schon immer *** am stecken. Also kannst du es mir ruhig sagen, Donnie.",sagte ich zu ihm und lehnte mich leicht an ihm.

Shiori

ich stieß ein tiefes, feindseliges grollen aus als ich nun ganz und gar fest gefroren war und mich nicht mehr rühren konnte. "nur nicht zu früh freuen, freundchen!", ächzte ich unter enormer belastung, drückte meine pfoten noch fester in das eis und bündelte meine ganze kraft dorthin. unter der eisschicht tat sich nicht, dann erschien ein kleines, blaues glimmern, dass schnell an stärke gewann und zunahm. ich spürte, wie das eis um meine pfoten herum in sekundenschnelle anfing, zu schmelzen, bis ich soweit war, mich mit einem schrei aus triumph und aufgestauter wut zu befreien. kaum konnte ich mich wieder bewegen, löste ich mich in einem schattennebel auf und sprang hoch in die luft so schnell auf den tiger zu, dass dieser keine zeit mehr hatte sich zu wehren und von mir mit einem unbarmherzigen tritt gegen die schläfe zu boden befördert wurde. die pistolen fielen ihm dabei aus dem pranken und ich kickte sie mit meinem fuß aus seiner reichweite. "die frage ist wohl eher", sagte ich nun wieder in normalgestalt und trat ihm so fest auf die brust, dass er aufkeuchen musste. "...was ich jetzt mit dir mache?" eisern packte ich ihn bei der kehle, zwischen den krallen meiner anderen pfoten erschienen bereits wieder blaue flammen, durch die ich ihn gerade in die nächste welt befördern wollte, doch plötzlich merkte ich, wie wind aufkam. ein wind, der nicht wie die waren, die sonst hier auf erden zu wehen vermochten. diese brise schien alles in eis zu gefrieren und eine unsagbare gefahr schien von ihr auszugehen. der vorbote von etwas schlimmen.
"nein!", rief ich laut. "nicht jetzt, meister! ich habe es noch nicht zu ende gebracht!"
der wind erstarb, stattdessen sprach eine schneidende stimme, die nur dem tod gehören konnte: "du hattest genug zeit, deine offene rechnung zu begleichen, khan." ich spürte, wie die kalten tentakel seiner schatten auf mich zugekrochen kamen und mich von allen seiten einzuhüllen, sodass ich nichts als schwärze sah. jedoch gingen sie lediglich durch mich hindurch, und da stand er dann direkt vor mir. zwar nicht der tod persönlich, in dem sinn, aber jemand, der dessen gewandt sein jahrtausenden trug und nicht zu abnehmen vermochte. lord kaji skellington. der, dem ich meine flucht aus den eis der ewigkeit zu verdanken hatte. er sah noch gespenstischer aus wie eh und je. seine augenhöhlen schwarz wie seine unliebsame seele und die knochen weiß schimmernd im mondlicht wie perlen. der schwarze umhang seiner alten, verstaubten kleidung bewegte sich sanft im wind. er starrte mich so durchdringend an, wie es keiner lebenden person auf erden möglich war und ich wandte den blick ab. er hatte keine augen, dennoch hatte ich das gefühl, er konnte mir mit seinem blick die seele aus dem körper saugen. sein blick fiel jedoch dann auf den kater, der immer noch unter mir lag und sein skelletierter mund formte sich zu einem grinsen, dass jeden hart gesottenen krieger die zehennägel hätte aufrollen lassen können. "nimm es ihr nicht übel, mein gestreifter, einäugiger freund! der jüngste tag für dich und deinem freund wird auf eine andere nacht fallen!" mit einem röchelnden lachen zeigte er mit seinen knöchrigen finger auf ihn und auf xever, trat zurück und verschwand dann wieder in einem dichten nebel aus schwarzen rauch und schatten.
"und diese nacht wird sehr bald anbrechen!", zischte ich in xevers richtung und blickte dann auf den tiger herab. "und dich merk ich mir besonders vor. du wirst deine ganz spezielle art kriegen... um zu brennen!" mit diesen worten breitete sich die blauen flammen in meiner pfote auf meinen ganzen körper auf, lösten in stück für stück in kleine aschestückchen auf, die dann hoch in den himmel stieg und schließlich vom wind verweht wurde.

donnie:
einen moment hielt ich inne, als sie sich an mich lehnte, fing mich dann jedoch schnell wieder und entkrampfte kurz meinen nacken, um mich abzulenken. "also gut. wie gesagt, ich beginne lieber von anfang an. es ist so, dass... dass aus dem wir mutan´ten gemacht sind, ist eine kreuzung zwischen einem tier -in unserem fall einer schildkröte- und einer außerirdischen substanz, die sich "mutagen" nennt. und bevor wir damit in berührung gekommen sind, waren wir stinknormale babyschildkröten, die man in jeder zoohandlung new yorks kaufen kann. und unser sansei, den du noch nicht kennengelernt hast, war ein mensch wie du. also... nicht eins zu eins wie du, also... ein junges, wundesch... ein mädchen, sondern ein mann. er kam aus japan und hatte gerade seine familie verloren, weswegen er nach new york ging. und aus irgendeinem grund trieb es ihn in eine kleine zoohandlung, wo er vier frischgeborene babyschildkröten kaufte und mit sich nahm." ich lächelte leicht. "uns."
"und.. wie kam es dass ihr..."
"nun, dass war eher ein verrückter wink des schicksals. er lief dieben über den weg die irgendetwas mit sich gehen hatten lassen. darunter dieses mutagen. und als er ihnen hinterherlief und gegen sie kämpfte, zerbrach einer der behälter und deckte uns ein. da wir seine menschliche dna an uns hatten und er zuvor von einer ratte gebissen worden war, verwandelten wir uns. er wurde zum rattenmenschen und wir zu schildkrötenmutánten. so nahm alles seinen lauf. bis zu unserem 16. mutationstag, der sowas wie unser geburtstag war."

Tiger Claw: Entgeistert sahen wir zu wie sie verschwand und nichts mehr von ihr übrig blieb. Stöhnend setzte ich mich auf und und rieb mir über die schmerzende Stelle. Dann sah ich rüber zu Xever. "Alles in Ordnung bei dir?",fragte ich ihn und stand mühsam auf.

Viktoria: Interessiert und gespannt hörte ich ihm zu. Das war ja eine unglaubliche Geschichte! "Wow! Das ist ja eine aufregende Geschichte. Heißt das also....ihr, deine Brüder und Du, seid es gewesen die uns vor den Kraang gerettet haben?",fragte ich ihn und sah ihm fest in die Augen.

Fishface 
,,Naja... das bei mir alles in Ordnung ist, kann ich wohl nicht behaupten!", antwortete ich bitter und starrte finster auf meine zerfetzten Roboter-Beine. ,,Von den Dingern mal abgesehen!" Shioris Worte gingen mir immer noch durch Mark und Bein. Gerade nochmal so hatten wir noch Glück, aber dieser Skelett-Typ aus meinen Alpträumen wird glaub ich nicht mehr so schnell angeflitzt kommen und uns den Hintern retten. Und dann würde meine Ex Sushi aus mir machen! Und aus Tiger Claw Geschnetzeltes. Nicht mal er, der gefürchtetste Krieger Asiens, der schon alles überlebt hatte, Krathatrogon, gruslige Dimensionsreisen, Kraangs! Der schon seinen Schwànz und sein verdammtes Auge verloren hatte! Nicht mal er hatte eine Chance gegen diese... Bestie! Genauso gut hätte ich eine stinknormale Stubenkatze als Bodyguard einsetzen können. Frustriert schlug ich mit der Faust auf den Boden. ,,Ich bin geliefert! Shiori wird mich fertig machen, und das auf die übelste Weise, zu der sie mit diesen Feuerhänden fähig ist! Oh dios mio, vergebe mir meine Sünden! Und dass ich dieser Frau jemals über den Weg gelaufen bin!"

Donnie: Sie sagte es mit einer solchen Bewunderung in der Stimme, dass ich leicht errötete. ,,Oh... Ja, ich denke, das geht auch auf unsere Kappe. Aber wir hatten Hilfe von Freunden. Als die Kraang New York angriffen, müssten wir für eine Weile fliehen, weil sie zu stark waren und mein Bruder schwer verletzt war." Betreten senkte ich kurz den Kopf, als ich mich an diese schlimme Zeit zurückerinnerte. Bella schwieg ebenfalls und blickte mich stumm an. Nach einer Weile erwiderte ich ihren Blick und fand schließlich die Sprache wieder. ,,Es begann also alles mit unserem 16. Geburtstag. Es war das erste mal, dass unser Sansei es uns gestattete, die Kanàlisation zu verlassen und ach draußen ins Leben zu gehen. Es war ein unglaublicher Tag! Wir fanden gleich ein paar Kerle, denen eine Abreibung gut getan hätte und von da an waren wir sowas wie die heimlichen Beschützer New Yorks." Stolz schmunzelte ich ein wenig. ,,Wir lernten viele neue Freunde kennen. Verbündete, Fans... Neue Feinde.... und..." Als ich an ihn dachte, drehte sich mir der Magen um und meine Hände kämpften sich unwillkürlich zusammen. ,,Unseren Erzfeind, den schlimmsten Menschen aller Zeiten! Shredder!"

Tiger Claw: "Heb dir dein Gebet lieber für später auf.",meinte ich zu ihm trocken, während ich mir die Ohren putzte. "Wir müssen Meister Shredder das Bericht erstatten und vor allem was sie angeht.",fügte ich hinzu und sah in die Dunkelheit in der Shiori verschwunden war. Wer weiß was dieses intrigante Biest noch vor hat?

Viktoria: "Und mit dem arbeitet mein Vater zusammen?",wollte ich wissen und sah ihm in die Augen. Ich musste unbedingt Klarheit haben und die Kenntnis das mein Dad wirklich für ihn arbeitet. Vielleicht bestand ja noch die Chance ihn noch auf die richtige Seite zu ziehen. Oder ihn wenigstens wieder in seinen normalen Zustand zurück zu verwandeln.

Fishface 
"Das wird mein Highlight an diesem Tag!", entgegnete ich mit Grabesstimme. "Wenn wir Shredder sagen, dass wir das Museum abgefackelt, das Buch vernichtet und ein paar dieser Dämonen-Geister freigelassen haben, die die ganze Stadt vernichten könnten! Grande! Excellente!" Ich seufzte. "Warum bin ich nicht in Brasilien geblieben, als mickriger kleiner Taschendieb auf der Straße wäre ich jetzt um einiges besser dran!"

Donnie: Ich nickte. "Ja. Leider. Bevor er Shredder beitrat, war er ein völlig unabhängig lebender Wáffenhändler, der sich hier in New York aufgehalten hatte. Als dann eine Freundin von uns -Karai- mutiert worden war, hat Steranko sie mit seinem Partner einfangen wollen, als Gegenleistung dafür, dass Shredder sie aus der noch völlig kraangifizierten Stadt befreite. Doch der Deal ging schief, als wir versuchten, sie zu befreien. Karai verschwand, Steranko und sein Partner wurden gefangengenommen und anschließend mutiert. Seitdem dienen sie dem Shredder."

Tiger Claw 
"Jetzt mecker nicht rum. Wir kommen so oder so nicht drum herum!",meinte ich zu ihm und machte ich mich schließlich auf dem Weg. Xever folgte mir. Das wird eine lange Standpauke werden. Wenn auch noch eine blutige, wenn es soweit bei Shredder kommen würde. Aber für mich war die Sache noch nicht zu Ende. Wenn ich Shiori das nächste Mal erwische, dann werde ich sie mit meiner Machete erstechen und aufspießen. Das soll mein Versprechen sein!

Viktoria: Etwas geschockt und auch gleichzeitig mitfühlend senkte ich den Kopf und seufzte. "Armer Dad. Ich...Ich hatte überhaupt keine Ahnung was ihm wieder fahren ist. Aber da ich es nun weiß, kann....Ich kein Hàss auf ihn verspüren." Ich sah zu ihm auf. 'Vielleicht gibt es eine Möglichkeit ihn doch umzustimmen. Ich meine es könnte doch möglich sein, ihn zurück zu verwandeln und nochmal mit ihm zu reden. Ich bin seine Tochter und ich könnte mit ihm reden und auf unsere Seite bringen.",sagte ich dann zu ihm und sah ihn mit leuchtenden Augen an.

Donnie
Ratlos zuckte ich mit den Schultern. "Möglich.", erwiderte ich nur. "Doch darauf verlassen würde ich mich nicht! Shredder ist ein Meister der Manipulation und Steranko... naja..." Es fiel mir schwer, Bella offen zu sagen, wie ich Steranko sehe, immerhin ist er ihr Vater. Doch ich denke, sie würde es mir weitaus übler nehmen, wenn ich die Tatsache beschönige und nicht aufrichtig bin. "Er gehört mittlerweile zu unseren schlimmsten Feinden und ist fest im Foot Clan verankert. Außerdem weiß ich nicht, ob er sich nach seiner Mutation überhaupt noch an dich oder deine Mutter erinnern kann. Ich.. würde dich nur ungern den Risiko aussetzen, dass er dir wehtut, Bella. Das würde ich unter gar keinen Umständen riskieren, selbst wenn er dein Vater ist!"

Viktoria
"Aber....er hat mich sofort erkannt!",antwortete ich schwach. "Vorhin beim Museum...da hat er mich wieder erkannt. Er hat es eben...Obwohl er mich seit Jahren nicht mehr gesehen hat.",sagte ich hinzufügend zu ihm und sah ihn mittlerweile verzweifelt.

Donnie
Das war immerhin schon etwas, jedoch musste dass nicht unbedingt etwas heißen. Es klang hart und würde auch ihre Hoffnungen zerschlagen, ihren Vater zur Vernunft zu bringen. Ich konnte es natürlich nicht so genau wissen, da ich mich dafür zu schlecht in Steranko hineinversetzten konnte um nachzuvollziehen, was das Auftauchen seiner Tochter für ihn bedeutete und welche Gefühle dies wieder aufleben lassen würde.
"Dann ist zumindest die Erinnerung an dich noch in seinem Kopf, vielleicht auch noch die an deine Mutter oder an gemeinsame Zeiten. Ich will dir wirklich nicht die Zuversicht rauben, Viktoria, aber das heißt leider noch lange nicht, dass sich dadurch seine menschliche, gütige Seite in ihm offenbart. Er ist und bleibt ein gefährlicher Feind von uns und ich lege dir ans Herz, dass auch du dich vor ihm in Acht nehmen musst."

Antworten
Erste Seite  |  «  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  ...  17  |  »  |  Letzte

« zurück zum Forum