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DALANDRA

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Re: PLANET ALIEN - Ein RPG von Thacch und DALANDRA!

von DALANDRA am 02.03.2020 17:19

Die Mannschaft ließ sich das nicht zweimal sagen. Sie rannte nur noch. Keith, Henry Jáques und Peter Gibson, der Arzt, rannten hinter ihnen her. Die Aliens ließen sie einfach hilflos zurück.
Keith dachte: 'Wir sind gerade noch so davongekommen. Wie lange wirkt dieses Antialiengerät? Hoffentlich sehr lange. Wir müssen unbedingt zu den Rettungskapseln gelangen.' "Wir haben so ein Schwein gehabt!", kicherte Peter Gibson. "Ich habe null Mitgefühl mit diesen Bestien. Die wollten uns fressen!" "Ja ... Wir haben echt Glück gehabt.", stimmte Jáques zu und rannte nur noch schneller. Auch die Mannschaft zog das Tempo an.
"Wir sind nicht weit von den Rettungskapseln entfernt!", rief Keith triumphierend.
"Wir müssen von diesem Schiff runter!" "Genau! Weg von diesen reißenden Bestien!", war zu hören.
"Hört mir alle zu!", rief Keith gebieterisch. "Wir steigen geordnet in die Kapseln ..." "Und wenn uns die anderen Aliens angreifen?", fragte eine ängstliche Stimme. "Keine Sorge, die Kapseln sind schnell und wendig und sehr gut bewaffnet.", grinste Keith.
"Dann los!" "Wir schaffen das!" "Teamwork!" "Nieder mit den Aliens!", war zu hören.
Sie bestiegen also geordnet die Kapseln. Jede Kapsel konnte zehn Crewmitglieder aufnehmen.
Die Kapseln legten ab.

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Re: PLANET ALIEN - Ein RPG von Thacch und DALANDRA!

von DALANDRA am 10.02.2020 18:19

Keith dankte seinem Schöpfer, dass ihn dieses Biest abgestellt hatte.

Er wandte sich an den Arzt. "Peter, wie sieht's aus? Sind viele unserer Mannschaft verletzt?" Peter Gibson, der Arzt, sah sehr ernst aus. "Wie es aussieht, sind es ein paar Schrammen und Kratzer. Wenn diese Biester mich doch nur die Verletzten behandeln ließen ... Bitte, verhandeln Sie mit ihnen." Er sah seinen General verzweifelt an.

Echo ließ ihren scharfen Alienblick durch den Raum schweifen. "Was meint ihr, Leute?", wandte sie sich Silence und dem Alienkrieger zu. "Welche verschlingen wir gleich und welche nehmen wir mit?" Sie hatte das Letzte sehr laut gesagt. Ein paar ängstliche Schreie waren zu hören. "Ich habe so lange gedarbt, Echo. Ich könnte schon einen Happen vertragen.", fauchte Silence und ließ ihren beeindruckenden Kiefer zuschnappen. Die Mannschaft stöhnte auf. War sie jetzt verloren?

Der General baute sich vor Echo auf. "Du magst mich doch. Ich habe einen Wunsch ..." "Dann schieß mal los, General.", fauchte sie. "Bitte verschone meine Mannschaft." "Das kann ich dir nicht versprechen. Ich habe meinem Anführer geschworen, Nahrung mitzubringen. Wie stünde ich denn da, wenn ich ..." Sie konnte das Wort nicht einmal aussprechen. Silence taxierte Echo. Sie würde doch jetzt keinen Unsinn machen und die jämmerlichen Menschen verschonen?
"Echo ...", flüsterte sie. "Ich muss mich mit meinen Leuten beraten ..." Echo ließ Keith einfach so stehen.
Sie rief die zwei Alienkrieger zu sich.
"Wir haben Hunger ...", knurrte der Alienkrieger. "So lange mussten wir schon darben. Du darfst die Menschlein nicht verschonen, das darfst du nicht tun." Silence rieb sich den knurrenden Magen. "Ich habe auch Huunger ..." Ihre Augen glühten rot auf. Die Mannschaft schrie auf. Sie wussten: Dieses Alien war sehr gefährlich.

Keith und Peter hatten sich auch zurückgezogen.
"Wie geht es mit diesem Antialiengerät voran?", wollte Keith wissen. "Henry braucht sicher noch ein paar Minuten ...", fing Peter unsicher an. Henry trat zu ihnen. "Heureka, ich habe es geschafft!" "Und, wird es funktionieren?" Keith und Peter sahen den Mechaniker so hoffnungsvoll an, dass diesem ganz anders wurde.
"Wir müssen dieses Gerät jetzt einsetzen. Wir müssen verhindern, dass uns diese Biester auf ihren verdammten Planeten entführen.", schärfte der General den zwei Männern ein.

Echo, Silence und der Alienkrieger waren so in ihr Gespräch vertieft, so dass sie nicht bemerkten, was vor sich ging.

Henry lächelte maliziös und meinte: "Das Gerät ist jetzt einsatzbereit." "Und? Hat es auch irgendwelche Folgen für uns?", wollte Keith angespannt wissen. "Nein, es ist nur für Aliens schädlich. Es gibt einen pfeifenden Ton von sich, dass diese Monster für eine halbe Stunde taub macht.", erläuterte Jáques.
"Das ist doch wunderbar! JETZT!", schrie Keith. Henry zückte das Gerät, das wie ein Gewehr aussah. Es sendete Lichtstrahlen aus und die Aliens schrien auf. "Nur die Aliens können den Ton hören. Wir sehen nur die Lichtstrahlen! Keine Angst, nur keine Angst!", rief Henry kämpferisch.
"Ich bin taub!", rief Echo, konnte aber kaum ihre Stimme hören.
Silence und der Alienkrieger schüttelten wild die langgezogenen Köpfe.

Die Mannschaft jubelte.

"RAUS HIER!", brüllte Keith.

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Re: PLANET ALIEN - Ein RPG von Thacch und DALANDRA!

von DALANDRA am 24.01.2020 21:05

Sie fühlte, wie der General in ihrer Hand zitterte. Er sah ihr ängstlich in die Augen. "Das kann nicht sein ... Lykke? Bist du das?" "Ich kenne keine Lykke.", sagte sie. "Ich habe mich nur für sie ausgegeben. Ich bin Echo.", knurrte sie.
Silence und der Alienkrieger hielten die Crew in Schach. Diejenigen, die vorher von den Füßen gefegt wurden, hatten sich aufgerappelt und klammerten sich ängstlich aneinander fest.
'Henry, bitte lieber Gott, lass' ihn dieses Antialiengerät fertigstellen ...', betete Peter Gibson.
Ein paar Ingenieure hatten sich schützend vor Jáques gestellt.
'Nur noch ein paar Minuten, nur ein paar verdammte Minuten ...', dachte Henry.
Er betete, dass es dem General gelingen möge, Echo oder wie dieses Viech auch immer hieß, so lange abzulenken, bis er das Gerät / die Waffe fertig hatte.
"Echo, also, ja?", fragte der General und schlug einen geschäftsmäßigen Ton an. "Was hast du mit uns vor?" "Ihr seid Nahrung. Vielleicht behalte ich dich als nettes Haustier.", zischte sie und ließ ihren Kiefer zuschnappen, nur Zentimeter von seinem Gesicht entfernt. Er zuckte nicht einmal mit einer Wimper. "Du magst mich also ein wenig, nicht wahr?", wollte er wissen. "Ja, kann sein.", brummte sie.
"Wie konntest du nur so lange unbemerkt bleiben?" Der General war wirklich neugierig. "Ihr Menschen seid unvorsichtig. Ihr verlasst euch nur auf euer Wissen und nicht mehr auf euren Instinkt." Echo sah ihn von oben herab an.
"Du bist irgendwie beeindruckend, Echo.", schmeichelte er ihr.
"Ja, kann sein." Sie fragte sich, ob das ihr Lieblingsausdruck war.
Peter trat vor und stellte sich vor. "Ich bin der Arzt. Lassen Sie mich die Verwundeten versorgen." "Ooch ...", machte sie bedauernd. "Sie sind wohl von der sehr hilfsbereiten Sorte, oder?" Echo stieß ein genervtes Schnauben aus, stellte den General aber auf seine Füße. Der stieß erleichtert die Luft aus. Silence und der Alienkrieger lachten widerlich. "Ich kann die Menschen riechen ... Köstlich, einfach köstlich. Wir mussten so lange darben." Silence musterte die Menschen begierig. Die starrten sie nur perplex an. Sie sollten Nahrung sein? Würden sie jetzt alle sterben?

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Re: PLANET ALIEN - Ein RPG von Thacch und DALANDRA!

von DALANDRA am 18.01.2020 19:37

Der Arzt war sehr panisch. Hoffentlich konnte Jaques das Antialiengerät fertigstellen. "Wie sieht es aus, Henry?", fragte er ihn. "Ich komme voran.", gab der kanpp zurück. "Sie müssen Ihr Bestes geben! Hören Sie das? Die Aliens versuchen hier einzubrechen." Peter Gibson deutete zur Tür. "Wir sind hier gefangen.", fuhr er fort. Der General trat zu den beiden Männern. "Keine Panik, bloß keine Panik!" "Wir haben Angst!", riefen ein paar. "Wenn die Aliens hier eindringen, dann schießt!" "Einverstanden!" "Jawohl, Sir!" "Sie können sich auf uns verlassen. Wir wollen hier lebend rauskommen.", war zu hören.

Echo war endlich wieder sie selbst. "Wie fühlst du dich, Echo?", wollte die andere Alienfrau wissen. "Silence, ich fühle mich sehr gut." Echo lachte. Es klang sehr rau. Die Aliens hatten die Gestalt von riesenhaften Echsen mit langen Schnauzen, die mit scharfen Zähnen ausgestattet waren. An ihren Armen saßen gefährliche scharfe Krallen. Der Alienmann war sehr stark. Er hieb mit seiner Machete und einem Beil, das er mit sich führte, auf die Tür ein. "Wir bekommen sie auf. Und dann schnappen wir uns die Menschen." Er ließ seine mächtigen Kiefer zuschnappen. "Frisches Menschenfleisch!", freute sich Silence. Sie war eine begnadete und begabte Kriegerin.
Die Tür gab nach und die drei Aliens drangen ein. Die Menschen schrien erschrocken auf, als sie die gigantischen Aliens, die wie riesige Echsen aussahen, zu Gesicht bekamen.

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Re: "Die Waisenkinder in einer unbekannten Welt" - Ein RPG von KarmaShiota und DALANDRA

von DALANDRA am 13.01.2020 16:47

Echo:
Wir waren also wieder daheim. Wir standen in der Küche.
"Mal sehen, was Küche und Keller so so bieten haben.", sagte Mike und lachte leise.
"Boah, ich habe so einen Hunger!", meinte ich und riss begierig den Kühlschrank auf.
"Wow, da ist eine Lasagne. Wollen wir die uns machen?", fragte ich und wandte mich zu meinem Bruder um. "Sehr gerne." Mike lächelte mich strahlend an. Er mochte ebenfalls Pasta.
Wir machten uns also die Lasagne warm.
"Mmh, die ist ja köstlich.", sagte ich und nahm noch einen Bissen. So aßen wir also.
Wir machten noch rasch die Küche und gingen dann in unsere Zimmer.
Ich warf mich gleich auf mein Bett und dachte über die Mobber nach. Es war schlimm, keine Freunde zu haben. 'Du hast Mike ...', dachte ich liebevoll und lachte leise.
Dann raffte ich mich auf und machte Hausaufgaben. Ich hatte sogar etwas in Biologie auf. Ich bereitete gerade einen Bio-Versuch vor, den ich der ganzen Klasse präsentieren musste. 'Du darfst das tun!', korrigierte ich mich in Gedanken selbst. 'Du bist die Beste im ganzen Kurs.' Das machte mich furchtbar stolz. Ich war aber nicht eingebildet. Ich hielt mich für mutig und hilfsbereit.
Mike kam in mein Zimmer, um sich zu erkundigen, ob alles "okay" war. "Ja, sieh dir an, an was ich gerade arbeite." Er kam neugierig näher. "BIOLOGIE?", meinte er und verzog sein hübsches Gesicht. "Das macht Spaß. Mir macht es auf jeden Fall Spaß!" Ich holte aus meinem Rucksack eine Petrischale mit einer Alge hervor. "Was ist das? Das ist ... das sieht ja aus wie eine Alge!" "Ja, mein Bruder. Darf ich vorstellen? Die Alge Echaria coli." "Und was kann die?" Er sah mich doch jetzt interessiert an. "Die kann Fotosynthese betreiben." "Und wie willst du das zeigen?", fragte er und sah sich die Alge genauer an. "Das wirst du dann in der nächsten Bio-Stunde sehen." Ich sah ihn fest an. "Du bist das Genie. Du bist mein Genie. Wenn wir die Schulzeit überstehen, dann ..." "... dann sind wir frei und immer noch zusammen." Ich musste grinsen. "Du bedeutest mir sehr viel." "Und du mir auch, Schwesterherz. Ich gehe dann mal - Hausaufgaben und so." "Dann viel Spaß." Ich winkte ihm nach, während er mein Zimmer verließ.

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Re: "Die Waisenkinder in einer unbekannten Welt" - Ein RPG von KarmaShiota und DALANDRA

von DALANDRA am 04.01.2020 17:58

Die Pause rückte näher und näher. Echo machte sich Sorgen. Wie würden die Kids auf dem Schulhof auf sie reagieren? Mike ging es ähnlich. Er hieß eigentlich Michael Jonas, doch so nannte sie ihn nicht. Sie bevorzugte "Mike".
"Was machen wir jetzt? Verstecken wir uns oder wehren wir uns endlich mal?", fragte Echo ihn leise.
"Keine Ahnung.", murmelte er und packte seine VBRW-Sachen zusammen. Zum Glück waren sie im gleichen Stammkurs.
Echo und Mike gingen nebeneinander aus dem Raum. Sie begegneten so ruhig wie möglich den Blicken der anderen Schüler.
Mike hatte vor, Echo vor "ihren" Mobbern zu verteidigen. Auch wenn das bedeutete, dass er Verletzungen in Kauf nehmen musste.
Die Pause verlief relativ ruhig. Nur ein Mädchen pflaumte Echo an. Mike verteidigte seine geliebte Schwester verbal.

Echo war so stolz auf ihn. Er ließ sich wirklich nichts gefallen.
Schade, dass die Schulzeit so verlief. Sie wünschten sich Freunde. Doch sie wurden angefeindet. Sie hatten nur sich. Sie konnten sich blind aufeinander verlassen.

Die weiteren Stunden waren ganz gut und sie machten auch gut mit.

Sie fuhren mit dem Bus heim.
An der Bushaltestelle war keiner, als sie ausstiegen.
Der Heimweg war also sehr geruhsam.

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Re: PLANET ALIEN - Ein RPG von Thacch und DALANDRA!

von DALANDRA am 04.01.2020 11:25

"Was war das? Um Gottes willen! Gott steh' uns bei!", riefen sie. Der General versuchte die Ruhe zu bewahren. Auch er hatte sehr viel Angst.
"Das war ein Alien, oder?" Peter Gibson sah sich um. "Lykke! Um Gottes willen, sie ist weg!" Der General kam auf ihn zu. "Wie, weg? Natürlich, sie ist gegangen. Aber ... wo ist sie hin? Und nun greifen die Aliens an. Hoffentlich passiert ihr nichts." Er konnte ja nicht ahnen, dass Lykke ein Alien, also der Feind, war.

Lykkes Verwandlung in ihre eigentliche Gestalt war fast beendet. Sie fühlte sich fantastisch.
Vor ihr materialisierten zwei Aliens. "Seid ihr die Aliens, die ich angefordert habe?", wollte sie wissen.
"Ja, Echo. Beruhige dich. Wir sind hier! Zeigst du uns, wo die Nahrung ist?", wollte das größere der Aliens wissen. Das andere Alien war ein Weibchen. Lykke / Echo kannte sie nicht. "Auf geht's! Hier entlang!" Sie führte die Aliens geradewegs zum Versteck.

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Re: "Die Waisenkinder in einer unbekannten Welt" - Ein RPG von KarmaShiota und DALANDRA

von DALANDRA am 18.12.2019 17:00

Die Busfahrt war viel zu schnell zu Ende und sie kamen an der Schule an.
Echo und Michael tauschten einen besorgten Blick: Würde es heute wieder so schlimm werden? Würden sie wieder schlimm gemobbt werden?
Echo und Mike stiegen aus dem Bus, aber nicht, ohne sich vorher vom netten Busfahrer zu verabschieden. Sie wussten im Gegensatz zu den anderen Schülern, was sich gehörte.
Echo und Mike gingen nebeneinander ins Schulgebäude.
Die anderen Schüler warfen ihn feindselige Blicke zu. Sie entgegneten diesen Blicken und gingen sehr aufrecht. 'Uns kann keiner was!', sollte dies signalisieren.
Die erste Stunde hatten sie zusammen. Es war Mathe. Der Lehrer war noch recht jung, aber sehr intelligent. Echo mochte ihn. Sie machte immer sehr fleißig mit. In den Stunden hatten sie wenigstens ihre Ruhe. Die Pausen fürchteten sie. Die Mobber von Mike waren die Schlimmsten. Sie hatten ihn des Öfteren verletzt. Gerade hatte er einen frischen Verband ums Handgelenk. Einer der Mobber hatte ihm eine glühende Zigarette auf den Handrücken gedrückt. Echo war natürlich sehr besorgt. Doch Mike hatte schief gegrinst und gemeint: "Das ist nicht gerade schön, aber was willst du machen! Wenn wir uns wehren, wird es noch schlimmer." Echo war beides: Wütend und verzweifelt. Wie sollte es nur weitergehen?

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Re: PLANET ALIEN - Ein RPG von Thacch und DALANDRA!

von DALANDRA am 03.12.2019 20:43

"Ist alles in Ordnung, Lykke?", wollte der General wissen. "Ja, ja, alles in Ordnung.", gab sie sich locker. "Ich bin ... na ja ... ich bin doch etwas angespannt. Die Aliens werden uns angreifen." 'Was soll ich denn jetzt nur tun? Wohin soll ich fliehen? Ich kann doch jetzt nicht das Versteck verlassen ...', dachte sie gleichzeitig wütend und verzweifelt.
"Sie sehen gar nicht gut aus.", stellte der General fest. "General, werden wir den Angriff überleben? Wie weit ist Jáques mit dem ... Antialiengerät?", wollte sie wissen. Der stechende Schmerz intensivierte sich noch. 'So ein Mist, so ein verdammter!', fluchte sie im Stillen. "Ich muss hier raus.", stöhnte sie. "Nein, das geht nicht! Sie müssen hier bleiben." Peter Gibson war zu ihnen getreten und sah sie flehend an. "Sie sind die Stellvertreterin des Generals. Wie sehen Sie das, General? Habe ich nicht recht?" Der Bordarzt sah den General an. "Ja, sie müssen hier bleiben. Aber ... irgendwie habe ich das Gefühl, dass Sie Schmerzen haben. Was ist los?" "Mein Herz, wissen Sie ..." "Ihr Herz?" Der General war sichtlich geschockt. "Sie haben mir nichts davon gesagt. Das war sehr fahrlässig." "Es ist so ein stechender Schmerz ..." Sie sah ihn so leidend an, dass ihm ganz anders wurde. Er mochte sie, er mochte sie sogar sehr. Er schätzte ihren Fleiß und ihr großes Wissen.
"Gehen Sie ... aber seien Sie vorsichtig.", gab er nach. "Danke, General. Das weiß ich sehr zu schätzen." Sie verließ ganz leise das Versteck.

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Re: "Die Waisenkinder in einer unbekannten Welt" - Ein RPG von KarmaShiota und DALANDRA

von DALANDRA am 03.12.2019 20:33

Sie hatten es wirklich nicht leicht, die Geschwister Michael Jonas Kreutzberg, 16 Jahre alt und Echo Kreutzberg, 15 Jahre alt. Sie hatten ein Geheimnis. Sie waren Fabelwesen. Sie lebten in der normalen Welt und wurden von den Mitmenschen gemobbt.
Sie hielten sehr zusammen und gaben einander Kraft.
"Kommst du?", fragte Echo. "Wir müssen in die Schule!" "Komme ja schon, Schwesterherz." Michael Jonas sprang die Treppe des Waisenhauses, in dem sie mit anderen Waisen lebten, hinunter. Ihre Eltern waren tot. Schon seit zwei Jahren lebten sie im Waisenhaus Willow Manor in New Jersey.
"Hast du alles?", wollte Echo, die eine sehr fleißige Schülerin und sehr gut in Biologie war, wissen. "Natürlich habe ich alles, Mom.", entgegnete Michael Jonas. "Nenn mich nicht so. Du bist der Ältere. Ich nenne dich doch auch nicht Dad oder so." Echo funkelte ihn an. "Tut mir leid, tut mir leid. Ich habe nicht gewusst ...", entschuldigte sich Michael Jonas, der auch Mike genannt wurde, bei Echo. Er war ein attraktiver Jugendlicher mit einem männlichen Körperbau. Er war stattliche 1,79 m groß, hatte braunes Haar und faszinierende grün-braune Augen. Echo war sich bewusst, dass sie neben ihm unscheinbar wirkte mit ihren langen braungesträhnten Haaren. Sie war nicht besonders groß, hatte also keine Modelmaße. Sie fand sich nur hübsch, nicht schön. Sie seufzte insgeheim. Michael versicherte ihr aber immer wieder, wie wichtig sie ihm war. "Ich bin nicht empfindlich. Das wolltest du doch vorhin sagen." "Ich? Nein!" Mike tat unschuldig und sah sie aus seinen grün-braunen Augen unschuldig an. Die Augen waren das Schönste an ihm.
Sie verließen das Waisenhaus, nachdem sie der Aufsicht Bescheid gesagt hatten. Sie mussten sich an- und abmelden, damit sich keiner der Waisenhausangestellten Sorgen machte, wo sie denn steckten.
Sie gingen zur nahegelegenen Bushaltestelle.

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