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Re: Even the devil was once an angel. || RPG with David
von David am 13.03.2022 00:22Belphegor nahm ein weiteres Buch aus dem Regal. Bevor er sich zurĂŒck auf den Sessel fallen lieĂ, drehte er sich nochmal zu der jungen Frau um.
âNichts zu danken.â, sagte er zu ihr. Er sprach weiter: âMir fĂ€llt im Moment nichts ein, wobei Sie mir behilflich sein könnten, aber wenn mir etwas in den Sinn kommt, dann werde ich es Sie wissen lassen.â
Als das Buch noch zugeschlossen war, fragte er die Fremde noch, ob sie sich nicht setzen wolle und zeigte auf einen Sessel neben dem seinen.

Re: Schreibpartner gesucht ^^
von David am 12.03.2022 20:11âSo ist esâ, antwortete Vian ihm knapp.
Nach einem kurzem Schweigen, sprach er weiter: âB-bist du sicher? Ich möchte dich nicht in Schwierigkeiten bringen.â
Vian nahm die SchĂŒssel dankend an und begann zu essen. Er hatte wirklich ein GlĂŒck, dass ihm der Fremde half. Als dieser fragte, ob Vian aus dem Dorf stamme, ĂŒberlegte er kurz, ob er ihm die Wahrheit sagen sollte. Doch er entschied sich dagegen. âIch komme aus einem anderen Dorf, aber es ist hier in der NĂ€he.â, sagte er schlieĂlich.

Re: Bin ich die einzige
von David am 10.03.2022 13:28lmao mir ist das egal solange es nicht mensxhenfeindlich und so wird

Re: Even the devil was once an angel. || RPG with David
von David am 09.03.2022 20:06Belphegor erwiderte ihren Blick mit einem leichten unscheinbaren Grinsen.
âAlles gut.â, sagte er nur und wandte sich wieder den BĂŒchern zu. Sollte sie denken, dass er der eigentliche Besitzer dieser HĂŒtte war. âMorgen gehe ich wahrscheinlich fĂŒr lĂ€ngere Zeit in die Stadt. Sie können ruhig hier bleiben.â
Er wusste noch immer nicht, wo die nĂ€chste Stadt lag und wie er dort hinkommen wĂŒrde. Aber darĂŒber konnte er sich morgen Gedanken machen.

Re: Even the devil was once an angel. || RPG with David
von David am 26.02.2022 03:01Belphegor entnahm dem Regal gerade ein weiteres Buch, als er auf einmal Schritte von drauĂen hörte. Im nĂ€chsten Moment spĂŒrte er einen kalten Windzug auf seinem RĂŒcken. Jemand anderes hatte die HĂŒtte betreten. Er versuchte, so leise wie möglich zu sein und hielt den Atem an.
Als er dann schlieĂlich dennoch bemerkt wurde, drehte er sich zu der Person um und musterte sie.
War das die Besitzerin der HĂŒtte?
Er entschied sich dazu, erst einmal abzuwarten, was die junge Frau sagen wĂŒrde, bevor er selber irgendetwas tat.

Re: Even the devil was once an angel. || RPG with David
von David am 26.02.2022 01:39Belphegor hatte es sich inzwischen im Inneren der HĂŒtte gemĂŒtlich gemacht. Es war dort zwar ein wenig kalt, aber er war ja gut angezogen.
In der Hand hielt er eines der BĂŒcher, die er in einem Regal gefunden hatte, und begann zu lesen. Sonderlich interessant war das Buch nicht, und nach ein paar Seiten wurde ihm langweilig, weshalb er das Buch zurĂŒck ins Regal stellte.
Hoffentlich wĂŒrde der Besitzer der HĂŒtte nicht bald zurĂŒckkommen, wenigstens fĂŒr diese Nacht nicht, denn morgen wĂŒrde Belphegor ja sowieso weiterziehen, wenn seine Faulheit ihm nicht wieder in den Weg kommen wird.
Gedankenverloren sah er aus dem Fenster und dachte an sein Zuhause und an seine BrĂŒder.

Re: Schreibpartner gesucht ^^
von David am 26.02.2022 01:15Vian setzte sich auf die Bank. Er wollte das Angebot grade ablehnen, aber sein vor Hunger knurrender Magen hielt ihn davon ab. AuĂerdem sah das Essen im Topf ziemlich lecker aus. "Etwas zu essen wĂ€re nicht schlecht, vielen Dank.", sagte er und lĂ€chelte den Jungen vor ihm an. Dann wurde sein Gesicht wieder ernst.
Er ĂŒberlegte kurz, bevor er weitersprach. "Diese Menschen...sie waren eigentlich nicht hinter mir her. Naja, ursprĂŒnglich nicht... Sie hatten einen Ă€lteren Mann verfolgt, und als sie an mir vorbeistĂŒrmten, habe ich mich erschreckt und bin losgerannt. Wahrscheinlich haben sie mich mit dem Mann verwechselt, und sind mir daher hinterhergerannt...Das ist alles."

Re: Even the devil was once an angel. || RPG with David
von David am 26.02.2022 00:59Belphegor sah zum Himmel auf, der nun schon mit einem dunklen Schatten bedeckt war.
Er musste sich so schnell wie möglich einen Platz zum Schlafen suchen, bevor die Sonne endgĂŒltig vom Himmel verschwand. Der FĂŒrst der Faulheit erhob sich von der Wiese und streckte sich. Er gĂ€hnte. Hoffentlich wĂŒrde sein DĂ€moneninstinkt ihn dieses Mal irgendwohin fĂŒhren.
Belphegor ging jetzt einen anderen Weg, als den, den er vorhin gegangen war, weiter. Dabei hielt er besonders Ausschau nach einem Unterschlupf, aber auch nach Essen. Der DĂ€mon pflĂŒckte sich eine handvoll Beeren, von denen er dachte, dass sie nicht giftig wĂ€ren, und aĂ sie im Gehen. Das sollte fĂŒr jetzt reichen.Â
Er fragte sich, wie sein Bruder Beelzebub, der FĂŒrst der Völlerei, wohl in dieser Situation handeln wĂŒrde. Wahrscheinlich wĂŒrde er ĂŒber seinen Hunger klagen.
In Gedanken vertieft bemerkte er die HĂŒtte, die vor ihm stand, erst einige Meter davor. Belphegor rannte auf die HolztĂŒr zu und stieĂ sie auf. Sie stand leer. Er konnte sein GlĂŒck kaum fassen.

Re: Even the devil was once an angel. || RPG with David
von David am 22.02.2022 23:55Viel Neues gab es in dieser Welt nicht zu sehen; da waren die selben alten BĂ€ume, die selben grĂŒnen Wiesen und derselbe blaue Himmel. Mutter Erde schien kein groĂer Freund von VerĂ€nderungen zu sein.
Belphegor ging weiter, vielleicht wĂŒrde er ja etwas Interessantes entdecken, sobald er die Zivilisation erreicht hat. Vielleicht wĂŒrde er irgendetwas Neues sehen, irgendetwas, das er noch nie gesehen hat. Doch er zweifelte daran. Er war immer derjenige gewesen, der etwas Neues zeigte, nicht der, der sah oder entdeckte.
âWieso hat Lucifer mich nicht an einen interessanteren Ort verbannt?â, beschwerte er sich. âJetzt muss ich wieder laufen. Als wĂ€re der Fakt, dass ich in die Menschenwelt geschickt wurde, nicht Folter genug!â
Erschöpft und faul, wie er war, lieĂ er sich auf einer Wiese nieder und gab die Suche fĂŒrs Erste auf.

Re: Even the devil was once an angel. || RPG with David
von David am 22.02.2022 23:17"Verflucht seist du, Lucifer!", schimpfte er, als er auf dem harten Boden der Menschenwelt aufprallte. Belphegor hatte mal wieder ein falsches Wort gesagt, was jedes mal in einer Bestrafung von seinem Ă€lteren Bruder Lucifer resultierte. Dass er dieses mal so weit gehen wĂŒrde, hĂ€tte Belphegor aber nicht gedacht.Â
Wieso musste er immer derjenige sein, der von Lucifer missverstanden wurde?
`Jetzt reiĂ dich aber zusammen und hör auf zu jammern, schlieĂlich bist du einer der sieben FĂŒrsten der TodsĂŒnden!`, ermahnte er sich gedanklich selber. Belphegor, der FĂŒrst der Faulheit, wĂ€re gerne noch ein wenig in der Sonne liegengeblieben und hĂ€tte dem Gesang der Vögel gelauscht, doch er stand auf.Â
Erst jetzt bemerkte er, dass er seine schwarze Uniform nicht mehr trug. Hatte Lucifer ihm sogar diese weggenommen? Ein GlĂŒck, dass er seine Gestalt Ă€ndern konnte. Seine DĂ€monengestalt wĂ€re in der Menschenwelt sowieso nicht sonderlich gĂŒnstig, da sie zu viel Aufsehen erregen wĂŒrde. Die Kirche war auch nicht zu missachten, denn sie betitelte jede AuĂergewöhnlichkeit mit dem Wort "Hexe".
Belphegor wandelte seine Gestalt also in die eines Menschen um und begann, die Umgebung zu erkunden. SchlieĂlich war er seit tausenden von Jahren nicht mehr hier gewesen.



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