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-TMNT-04

28, Weiblich

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Re: The past is past! Love can forgive. ~ jahoo2 and -TMNT-04 ;D

von -TMNT-04 am 04.09.2019 22:36

Jackson Smith


Ich errötete nur mehr als ich die zarten Küsse auf meiner Haut spürte. Das Kleid hatte ich ihr bereits schon weit nach oben gezogen und fuhr weiter mit den Fingerspitzen über ihre Haut. Mein Kopf glühte schon und ich schloss langsam die Augen, während ich die Küsse von ihr Genoss. Ich wollte mehr von ihnen und sie auf meinen ganzen Körper spüren.


Amora Williams

"Gefällt dir das Liebster?",hauchte ich im ins Ohr und biss sachte daran während ich schon merkte wie er mir das Kleid immer weiter nach oben schob. Bereitwillig hob ich die Arme hoch und ließ ihn mir das Kleid über den Kopf zu ziehen. Kaum lag es auf dem Boden legte ich beide Arme überkreuz auf meine Brust und auf meinen Wangen bildete sich ein rosa Schimmer. Bisher lag ich noch nie mit einem Mann halbnáckt in einem Bett und schon gar nicht wenn er meine bloße Brust sah. Ich öffnete die Augen wieder und starrte in sein Gesicht. Wir starrten uns einfach nur an ohne was zu sagen. Jackson sah lange, sehr lange auf mich herab und ich fand endlich den Mut dazu die Arme runter zu nehmen um sie stattdessen auf meinen Bauch zu betten.

Jackson Smith

"Wir müssen das hier nicht tun, wenn du es nicht möchtest, Liebling." Flüsterte ich ihr zu und sah sie errötet an. Langsam legte ich die Hand auf ihre Schulter und zog sie sachte zu mir rüber um ihr einen Kuss auf den Kopf zu geben. Ich zwang sie nicht dazu, wenn sie es nicht wollte würden wir das hier sofort beenden.

Amora Williams

Aber ich schüttelte den Kopf und verschränkte meine Hand mit seiner. "Ich will es, Jack! Ich habe so lange darauf verzichten müssen bis wir uns wiedersehen. Jetzt bin ich soweit.",gestand ich ihm und spürte die Hitze durch meinen Körper fließen. Ich war nie mit einem Mann zusammen, geschweige denn mit jemanden ins Bett gegangen. Ich habe es sieben Jahre lang aufgehoben.

Jackson Smith

Ich nickte stumm und kam ihr wieder näher. Dann legte ich sanft meine Lippen auf ihre und genoss den kurzen Kuss, der nur ein paar Sekunden ging. Mit roten Wangen legte ich die Arme um sie und senkte kurz den Kopf, schloss jedoch schnell die Augen und Kniff sie feste zusammen, da ich das Gefühl hatte das es ihr unangenehm war das die so mit nácktem Oberkörper dort saß.

Amora Williams

Ich bemerkte seinen Gesichtsausdruck und musste ein wenig schmunzeln. Es war schon süß anzusehen wie er sich solche Mühe gab, damit es mir nicht unangenehm war. Den freien Arm hob ich kurz an um seine Wange zu stréicheln, dann ließ ich davon ab und seine Hand. Zielsicher setzte ich sie genau an die Stelle wo mein Herz war. Ich lächelte ihn an. "Es ist wirklich alles gut, Liebster. Mir geht es ausgezeichnet. Hier! Fühlst du es? Mein Herz rast so schnell Kannst du es fühlen, Liebling?",fragte ich ihn und fuhr mit der anderen Hand durch sein weiches Haar.

Jackson Smith

Ich öffnete wieder die Augen und nickte. "J-ja... Kann ich." Brachte ich dann leise heraus. Ihr Herz raste wie wild, genau wie meins. Lächelnd nahm ich sie in den Arm und drückte sie an mich. Inzwischen hatten meine Wangen auch wieder die normale Farbe angenommen und ich schämte mich kaum noch, weder für mich noch für sie. "Ich Liebe dich, mein Schatz! Ich liebe dich so sehr!" Hauchte ich ihr ins Ohr.

Amora Williams

Zitternd aber dennoch glücklich legte die Hände an seinen Rücken und krallte mich daran fest. Das Gesicht schmiegte ich an seinen Kopf und schloss die Augen. "Ja!",hauchte ich zurück und liébkoste sein Haar. "Ich liebe dich auch, mein Liebster.",flüsterte ich hinzu

Jackson Smith

Ich schmunzelte leise. Ihre Haut war so weich und so schön warm, das ich sie am liebsten die ganze Nacht so in den Armen halten würde. "Gut." Flüsterte ihr lächelnd zu. Ich gab ihr mehrere, sanfte Küsse auf die Wange und lächelte bei jedem nur noch breiter.

Amora Williams

Mir gefiel es was er machte und rutschte mit meinen Händen über seinen Rücken runter bis ich den Bund seiner Hose erreichte und sachte hinein fuhr und ihn da zart stréichelte und wieder davon abließ um ihn nicht zu überfordern. Ich hatte immer gewusst dass Jackson der Richtige war und ich war auch bereit diese Liebschaft mit ihn zu teilen. Davon war selbst überzeugt! Ich wollte ihn glücklich machen und das was wir hier machten war genau richtig. Und es fühlte sich jetzt richtig gut an.

Jackson Smith

Ich genoss das was sie dort machte und stand kurz auf um mir meine Jeans auszuziehen, da es gerade ziemlich warm wurde und ich Amora nicht alleine so halbnáckt dasitzen lassen wollte. Dann legte ich mich neben sie, Zog sie runter, legte die Decke über uns und fuhr langsam ihr Bein rauf.

Amora Williams

Ich zuckte zusammen als ich seine Hand auf meinem Bein spürte und musste leise Keuchen. Die Augen hatte ich bereits geschlossen und genoss die Berührungen sehr. Die Decke die schützend um uns lag, wärmte mich ein bisschen und ließ die Hitze umso mehr in mir aufsteigen wie ein flackerndes Feuer in der Nacht.

Jackson Smith

Ich lächelte, schloss ebenfalls die Augen und Strich weiter über ihr Bein. Sanft küsste ich sie an der Schulter entlang, hinunter zu ihrer Brust und immer weiter hinunter. Es war einfach zu perfekt grade und ich würde süchtig nach ihrer Wärme die sie von sich gab.

Amora Williams

Genüsslich warf ich den Kopf in den Nacken und atmete hörbar die Luft aus. Es wurde immer besser! Seine Küsse wurden immer gieriger und sein Atem drang heiß an meinem Hals. Sehnsüchtig griff ich in seine Haare und keuchte erneut auf, als ich seinen heißen Atem auf meinem inzwischen schon aufgeheizten Körper spürte und ihn wieder an mich drückte. So viele Gedanken drehten sich jetzt in meinem Kopf herum und konnte keinem klaren mehr fassen.

Jackson Smith

Als sie mich an sie ran drückte, errötete ich wieder leicht. Ich kam wieder zu ihr noch und Nahm Blickkontakt mit ihr auf. Um sie nicht zu erschrecken legte ich langsam die Hand auf ihren Bauch und stréichelte sie etwas. "Du bist etwas besonderes." Flüsterte ich ihn ihr Ohr und küsste es.

Amora Williams

In mir begann sich alles zu drehen. Seine Berührungen, seine Küsse, seine warme Stimme....all das versetzte in mir unendlich viele Stromschläge und ich hatte Gefühl gleich zu explodieren. Ich wandte das Gesicht zu ihm und berührte sein Gesicht. "Das bist du für mich auch.",flüsterte ich zu ihm mit zittriger Stimme, zog ihn zu mir und küsste ihn zärtlich an die Stirn und gab ihm noch einen auf die Lippen.

Jackson Smith

Es schlich sich wieder ein Lächeln auf meine Lippen. Ich erwiderte ihren
Kuss sanft und schaltete dann die Lampe aus, welche den Raum noch leicht beleuchtet hatte. Nun war es Stock Duster, wir sahen uns nicht aber trotzdem wusste ich wo sie war und was sie gerade machte. Ich nahm ihre Hand und küsste ihren Handrücken entlang.

Amora Williams

Es war völlig dunkel und ich konnte nichts mehr erkennen. Nur noch fühlen. Und ich spürte seine Lippen an meine Handrücken. Ein sanftes Lächeln umspielte meine Lippen. "Ich liebe es sehr wenn du mich so berührst.",sagte ich und schloss entspannt die Augen dabei.

Jackson Smith

Ich schmunzelte leise als sie das sagte und drückte ihr einen letzten Kuss auf die Hand. "Glaub mir, du wirst noch sehr viele von diesen Berührungen erleben." Sagte ich und legte mich nun endgültig sie.

Amora Williams

Kaum verstrich eine Minute und merkte sein gesamtes Gewicht auf meinen Körper. Ich sah in die Dunkelheit zu ihm hinauf und fuhr mit beiden Händen über seine Arme hoch und nahm wieder sein Gesicht in meine Hände. "Sei vorsichtig mit mir.",bat ich ihn leise.

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-TMNT-04

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Re: The past is past! Love can forgive. ~ jahoo2 and -TMNT-04 ;D

von -TMNT-04 am 04.09.2019 22:30

Jackson Smith

"Aber du hast es nicht, also ist doch alles gut." Sagte ich lächelnd. "Oder etwa nicht?" Fügte ich schnell hinzu und stand auf. Ich holte mir schnell auch ein Glas mit Wasser darin. Dann setzte ich mich wieder zurück zu Amora und lächelte sie an.

Amora Williams

"Nein. Natürlich habe ich nicht. Ich hatte ja schon erwähnt dass ich kein Interesse an ihnen hatte.",sagte ich schnell zu ihm und nippte kurz an mein Glas ehe ich es wieder weg stellte.

Jackson Smith

Ich musste lachen. "Du hast mich falsch verstanden, Liebling" flüstere ich ihr leise lachend zu und fuhr ihr durchs Haar. "Aber nicht so schlimm, ich weiß was du meinst." Sagte ich dann und lächelte.

Amora Williams

Und abermals wurde ich rot und versteckte mein Gesicht sofort hinter eines der Sofakissen. Das war mir jetzt so peinlich! "Ach Mensch! Ich hab mich kaum verändert! Ich bin immer noch so dämlich wie früher.",nuschelte ich Hinterm Kissen hervor.

Jackson Smith

"Das ist nicht deine Schuld, Liebling, ich hätte es besser formulieren sollen." Sagte und Nahm ihr langsam das Kissen weg. "Und du bist und warst nicht dumm, ja?" Fügte ich hinzu und gab ihr einen Kuss auf die Stirn. Währenddessen begann ich wieder zu lächeln.

Amora Williams

"Na schön. "Wenn du dass schon sagst, dann glaube ich es dir.",sagte ich schließlich und erwiderte sein Lächeln dass er mir schenkte. Und die Rötung in meinem Gesicht war auch schon wieder weg.

Jackson Smith

Ich hätte keine Ahnung was ich jetzt sagen sollte, also blieb ich einfach still, sah sie an und wartete darauf das die etwas sagte. Doch auch ihr schien nicht sofort etwas einzufallen und so sagen wir uns nur stumm in die Augen.

Amora Williams

Lange Zeit starrten wir uns einfach nur in die Augen. War aber auch sehr schön. Denn ich wusste auch ohne Worte verstanden wirnubs noch sehr gut. Ich ergriff seine Hand und verschränkte sie miteinander.

Jackson Smith

Ich sah zu unseren verschränkten Händen und musste Lächeln. Dann nahm ich noch einen Schluck von meinem Wasser und schloss kurz die Augen um tief durchatmen zu können.

Amora Williams

"Als was arbeitest du eigentlich?",fragte ich ihn dann schließlich in die Stille hinein. Er wusste ja dass ich als Schriftstellerin tätig war. Aber bisher wusste ich noch gar nicht als was er arbeitete.

Jackson Smith

"Hauptsächlich arbeite ich in einer Fabrik, helfe aber auch im Restaurant um der Ecke aus." Erklärte ich ihr, stand auf und ging zum Fenster. Lächelnd sah ich hinaus in die Dunkelheit. "Zwar nicht das beste, aber immerhin etwas." Fügte ich hinzu und sah über die Schulter zurück zu Amora.

Amora Williams

"Das ist doch schon mal ein guter Einstieg.",sagte ich und sah zu ihm rüber. Als er den Blick wieder aufs Fenster richtete, stand ich auf und ging zu ihm hin. Liebevoll legte beide Arme von hinten um ihn und strèichelte ihn sanft auf die Brust.

Jackson Smith

Ich sah weiter mit einem Lächeln hinaus. Wie süß sie doch war... Sie spiegelte sich in der Fensterscheibe wieder und so konnte ich sie beobachten. Langsam legte ich die Hand auf ihre und ließ es erstmal so dabei, ehe ich mich dann zu ihr umdrehte.

Amora Williams

Schnell lockerte ich meine Arme damit sich besser drehen konnte und legte sie dann wieder an, nachdem wir uns wieder in die Augen sehen konnten. Dabei stréichelte ich über seinen Rücken entlang und ließ mir auch seine Berürhungen genießen.

Jackson Smith

Ich legte ebenfalls meine Arme um sie und sah ihr weiter in die Augen. Ich lehnte die Stirn gegen ihre und schloss kurz die Augen. Während ich sie geschlossen hatte gab ich ihr einen Kuss auf die Nasenspitze. Ich wollte gerade nichts anderes als ihre Nähe.

Amora Williams

Genauso fühlte ich mich gerade. Ich zog ihn am Kragen und führte ihn rückwärts durch den Raum. "Hast du noch Hunger?",fragte er mich leise. Ich schüttelte nur den Kopf und berührte seine Wangen. "Ich will eher lieber ins Bett!",flüsterte ich. Er nickte und bestätigte es ebenfalls ehe wir uns in einem leidenschaftlichen Kuss wieder fanden. Und dann, ohne Vorwarnung, packte er mich an der Hüfte und trug mich schließlich schon auf seinen Armen. Ich kicherte und tätschelte seine Schulter. "Nächstes Mal warnst du mich aber vor bevor du dass machst.",rief ich dabei und sah ihn wieder in diese schönen Augen sah die nun voller Leidenschaft und Begierde glänzten.

Jackson Smith

"Jaja, mache ich." murmelte ich und trug sie ins Zimmer. Langsam ließ ich sie auf dem Bett ab und küsste sie nochmals leidenschaftlich. Dann löste ich mich und küsste ihren Hals entlang, während mich langsam an ihren Seiten entlang fuhr. Sanft drückte ich ihr weitere Küsse auf die Haut und es schlich sich ein Lächeln auf meine Lippen.

Amora Williams

Ich schloss die Augen und genoss die zarten Berührungen die er mir hinterließ. Es fühlte sich absolut richtig an. Hier jetzt mit ihn zu liegen setzte in mir unheimlich viele Glücksgefühle aus, dass ich glátt explodieren konnte. Ich krallte mich tief in das Laken des Bettes und zog dann genüsslich die Luft ein, während er mich weiter *** und den Hals noch etwas vor streckte damit er mehr Platz hatte um besser ranzukommen. Dabei hob ich meine Hand und fuhr durch das dichte Haar.

Jackson Smith

Langsam fuhr ich mit der Hand unter ihre Kleidung und stréichelte sie. Ich ließ von ihrem Hals ab und sah ihr in die Augen, während ich weiter an ihrem Körper hoch fuhr. Meine Wangen waren bereits rot und mein Herz Raste wie wild. Ich senkte kurz den Kopf, ehe ich ihr wieder in die Augen sah. Sie hatten so eine schöne Ausstrahlung, das man süchtig nach ihrem Anblick wurde. Vorsicht stréichelte ich sie weiter an ihrer warmen Haut.

Amora Williams

Ich hielt die Luft an als ich seine Hand unter meinem Kleid spürte und stieß ein leises Keuchen raus. Er hielt kurz inne, aber ich beruhigte ihn schnell. "Es ist alles gut!",flüsterte ich zu ihm und öffnete die Knöpfe seines Hemdes auf. Sobald ich seinen Oberkörper von dem Stoff befreit hatte Strich ich mit den Händen über seine warme Brust und schmiegte mich lächelnd daran. Sofort begann ich ihn auch dort zu küssen und zog eine lange Spur bis zu seinem Hals.

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-TMNT-04

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Re: The past is past! Love can forgive. ~ jahoo2 and -TMNT-04 ;D

von -TMNT-04 am 04.09.2019 22:22

Jackson Smith


Ich nickte. "Klar." Sagte ich dann lächelnd zu ihr. Wir verabschiedeten uns noch kurz bei den anderen und haben America Bescheid, da waren wir schon bei den Parkplätzen. Ich hielt ihr die Tür vom Auto auf und sie stieg ein. Ein paar Sekunden später saß ich dann auch schon neben ihr und startete den Motor.


Amora Williams

Ich schnallte mich an und sah zu ihm rüber. Er startete den Motor und fuhr sofort los. Während wir fuhren fragte ich dann: "Was ist mit dir, Jack? Wohnst du noch bei deinen Eltern? Oder hast du schon eine eigene Wohnung?",fragte ich ihn neugierig. Dieser schmunzelte kurz. Verwirrt sah ich ihn an und schaute dann raus aus dem Fenster. Erst jetzt bemerkte ich dass wir in eine sehr bekannte Straße fuhren. "Jack, das ist doch die Gegend in der ich mal wohnte.",sagte ich schließlich und sah ihn wieder an.

Jackson Smith

Ich lächelte leicht als sie bemerkte wo ich gerade eigentlich hinfuhr. Ich hielt an, schnallte mich ab und stieg aus dem Auto. Dann lief ich hinüber zu Amora und machte ihr die Tür zum aussteigen auf. "Komm mit, Liebling. Ich möchte dir etwas zeigen." Sagte ich lächelnd zu ihr. Als sie ausgestiegen war nahm ich sie bei der Hand und kam wieder auf ihre Frage zurück. "Und Nein, ich habe eine eigene Wohnung."

Amora Williams

Ich stieg aus und nahm seine Hand ehe wir zu Fuß über die Straßen der Stadt gingen. Hier hatte sich auch nichts verändert. Abgesehen davon dass der kleine Lebensmittelladen von meinem Vater fehlte und nicht mehr da war. Ich musste schmunzeln und sah mich aufmerksam um.

Jackson Smith

Mir verschränkten Händen liefen wir durch die Straßen der Stadt. Als wir gerade iM eine Kurve gingen, sah man schon eines der vielen Mehrfamilienhäuser die es hier gab. Doch anstatt dort hin zu gehen, blieb ich stehen und zog Amora lächelnd zu mir.

Amora Williams

"Wohnst du da etwa?",wollte ich fragen und hielt immer überrascht inne, als er mich an sich zog und mir übers Haar strich. Ich sah zu ihm hoch und schaute in seine schönen Augen die, wie ich schon längst bemerkte, mit den Sternen um die Wette du funkelten. Dann merkte ich wie er sich zu mir runter beugte und etwas in mein Ohr flüsterte.

Jackson Smith

Langsam beugte ich mich vor und kam ihr ganz nah. "Lass uns noch ein wenig hier bleiben." Flüsterte ich ihr zu und lächelte sie dann an. Ich hab ihr einen Kuss auf die Stirn und stréichelte sie am Rücken.

Amora Williams

"Okay.",hauchte ich in seine Richtung und schmiegte das Gesicht tiefer in seine Halsbeuge. Dann begann ich ganz zarte Schmetterlingsküsse auf seine Haut zu setzen und berührte seinen Rücken, seine Schulter und fuhr auch sacht an seine Seiten hinab.

Jackson Smith

Ich bewegte mich kaum, schloss die Augen und genoss die zärtlichen Berührungen die ich von Amora bekam. Langsam legte ich meine Arme um sie und lächelte leicht. Als ich dann die Augen wieder öffnete, sah ich in den wunderschönen Nachthimmel. Die Sterne funkelten so schön und der Mond schien hell.

Amora Williams

Ich ließ von ihm ab und sah ebenfalls hinauf in den Himmel. "Die Sterne sind heute Nacht noch schöner als sonst!",bemerkte ich bewundernd und strahlte voller Freude.

Jackson Smith

"Da hast du recht." Sagte ich und sah sie an. Sie strahlte richtig als sie hinauf in den Himmel sah, und das mit anzusehen machte mich grade ziemlich glücklich. Leicht lächelnd nahm ich ihre Hand und lief langsam los. "Lass uns zur Wohnung gehen, Liebling." Flüsterte ich ihr zu und verschränkte unsere Hände.

Amora Williams

Ich bin schon ganz gespannt.",sagte ich zu ihm und brannte wirklich schon darauf seine eigene Wohnung zu sehen. Wie sie wohl aussah? Hatte er vielleicht Mitbewohner? Oder hatte er mal andere zu sich eingeladen? Meine Fragen auch sogleich unterbrochen, als wir auch schon da waren. Es sah sehr nett aus. "Wow! Jetzt bin ich erst Recht gespannt wie es da von innen aussieht.",sagte ich und gingen rein, als er die Tür aufgeschlossen hatte.

Jackson Smith

Ich lachte. "Ach Mäuschen, so neugierig?" Lachte ich und zog im Flur meine Schuhe aus, ehe ich die Schlüssel auf die Kommode legte. Ich zog sie mit ins Wohnzimmer. Es sah sehr Modern aber auch gemütlich aus. "Möchtest du etwas trinken?" Fragte ich sie, und in dem Moment hörte man wie die Tür aufgeschlossen wurde. Leicht verwirrt sah ich um die Ecke und musste schmunzeln. 'Was machst du denn hier, Gideon? Wolltest du nicht eigentlich mit Cindy weg? " Fragte ich meinen Mitbewohner als er kurz davor war sein Zimmer zu betreten. "Hätte ich nicht etwas bestimmtes vergessen wär ich jetzt nicht hier." Lachte er, verschwand kurz im Zimmer und verließ dann auch schon wieder die Wohnung. Ich wandte mich wieder an Amora. "Also?" Ich wartete auf eine Antwort von ihr.

Amora Williams

"Die Wohnung ist der Wahnsinn.",bemerkte ich begeistert. Das er wirklich einen Mitbewohner hatte und die Wohnung einfach aber gemütlich aussah erstaunte mich zwar. Aber das hielt nur ein paar Sekunden ehe ich die zur Seite legte. Auch wenn seine Eltern mehr Geld hatten und sich auch eine bessere Wohnung für ihn leisten könnten, war es ja allein Jackson's Entschèidung wie er gerne seine Wohnung möchte. Geld allein machte nicht froh!
Als er mich noch fragte ob ich was trinken möchte nickte ich darauf hin: "Wenn du einen Ginger Ale hast, gerne. O-Saft reicht aber auch.",meinte ich zu ihm und ging auf das Sofa zu während er in die Küche verschwand. Vorsichtig setzte ich mich in die Weichen Kissen und seufzte schließlich als ich daran anlehnte. Es war wirklich nicht schlecht hier.

Jackson Smith

Ich kam mit einem Glas zurück ins Wohnzimmer. "Hier." Ich hielt ihr das Glas mir dem Getränk hin. Lächelnd setzte ich mich neben sie und beobachtete sie stumm. Sie sah so wunderschön aus. Ich stützte den Kopf mit der Hand ab, während ich weiterhin nichts sagte und sie von der Seite her ansah.

Amora Williams

Ich bedankte mich und trank einen Schluck. Der Ginger Ale schmeckte sehr gut und kühlte auch gleich ab. Ich fuhr mit der Zunge über meine Lippen und schielte zu Jackson. Er hatte bis her noch kein Wort gesagt und starrte mich die ganze Zeit an. Hatte er auch mir nur beim trinken zugesehen? "Was?",fragte ich leise und legte den Kopf schief

Jackson Smith

"Nichts, Nichts..." Murmelte ich und senkte den Blick. "Du... Sagst nur gerade so schön aus." Flüsterte ich und errötete leicht, sah wieder zu ihr und lächelte sie an. Doch dann sah ich zur Seite. Es war mir gerade irgendwie unangenehm da zu sagen..

Amora Williams

Überrascht sah ich ihn an und musste schließlich lächelnd. "Das ist wirklich süß!",bemerkte ich schmunzelnd, als den Blick zur Seite nahm und irgendwo in die Gegend sah. Ich rückte näher an ihm heran und zog sein Gesicht wieder zu mir. "Es muss dir nicht unangenehm sein. Es ist wirklich sehr lieb von dir dass du sowas zu mir sagst. Ich meine sieh dich an! Bei deinem attraktiven Anblick würden die Frauen Schlange stehen. Vor allem was deine unwiderstehlichen Augen und dein Charme angeht, daran würde jede Frau zergehen. Und wäre da noch....",wollte Ich sagen. Doch dann beugte sich Jackson vor was ich nicht zuvor bemerkte und mich küsste. Dadurch brachte er mich zum Schweigen und löste sich nach ein paar Sekunden wieder von mir. Ich sah ihn mit schnell klopfenden Herzen und rosigen Wangen an.

Jackson Smith

Ich lächelte. "Du musst nicht alles aufzählen." Lachte ich und bemerkte erst jetzt das sie leicht rot wurde. Vorsichtig hob ich die Hand und legte sie auf ihre Wange. Langsam fuhr ich mit dem Daumen darüber und küsste sie nochmal. Der Kuss ging genauso lange wie der davor. Meine Wangen nahmen nun auch ein leichtes rosa an. "Aber bei dir ist es doch nicht anders. Die Männer wurden doch verehren wegen deinem wunderschönen Anblick und deinem Humor. Ich meine..." Ich redete nicht weiter und sah sie mit ziemlich roten Wangen an.

Amora Williams

"Nun...da gab es schon viele Jungs die mir eine Liebeserklärung gemacht haben.",gestand ich ihm dann. "Aber ich habe ihnen allen einen Korb gegeben. Es gab einfach keinen anderen als dich. Ich konnte es nicht. Ich habe mich wie eine Verräterin gefühlt, wenn ich mich meine Schwester zu einem Date aufgedrängt hat.",erklärte ich ihm und legte meine Hand ebenfalls auf seine Wange. "Ich hatte immer das Gefühl dich zu betrügen."

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Re: The past is past! Love can forgive. ~ jahoo2 and -TMNT-04 ;D

von -TMNT-04 am 04.09.2019 22:16

Jackson Smith

"Deins hat sich auch nicht geändert. Und das ist auch gut so." Sagte ich zu ihr. "Denn jetzt habe ich noch immer das wunderschöne Lächeln von dir in meiner Nähe. " setzte ich fort und legte meine Hand auf ihre.

Amora Williams

Ich nickte und lächelte ihn liebevoll an. Die eine Hand verschränkte ich mit seiner und die andere legte ich auf seine Wange. Schließlich beugte ich mich vor, schloss die Augen und küsste ihn zärtlich

Jackson Smith

Sofort begann es wieder in mir zu Kribbeln. Mit leicht rosigen Wangen erwiderte ich den Kuss und legte meine freie Hand auf ihre Wange. Langsam löste ich mich wieder und öffnete die Augen, da ich sie während des Kuss geschlossen hatte. "Noch einen!" Bat ich sie leise.

Amora Williams

"Wie du wünschst.",sagte ich ebenfalls leise und küsste ihn zärtlich nochmal. Es war genauso schön wie immer. Dieses schöne Gefühl kribbelte durch meinen ganzen Körper, so wundervoll war es, als ich beide Arme um seinen Hals legte und den Kuss genoss.

Jackson Smith

Ich fühlte mich gerade wie bei unserem ersten Kuss, so toll und die Freude stieg in mir auf. Langsam legte ich meine Arme um sie und stréichelte sie am Rücken. Sofort erwiderte ich den Kuss als sie sich langsam lösen wollte. Ich liebte diese zarten Berührungen zu sehr. Inzwischen saß sie schon auf mir, da ich sie hergezogen hatte und küsste sie weiterhin leidenschaftlich.

Amora Williams

Ich musste kichern als er mich auf seinen Schoß setzte und und uns weiter küssten. Der Kuss wurde intensiver und leidenschaftlicher und ich genoss umso mehr. Wie er mit mir umgeht, setzte in mir so viele Stromschläge aus dass ich den Kuss und unsere Zärtlichkeiten die wir gemeinsam austauschten noch mehr genossen.

Jackson Smith

Für mich stand die Welt gerade still. Es gab nur uns beide. So langsam wie es ging löste ich mich von dem Kuss und atmete erstmal tief durch. Dann begann ich leicht zu lächeln und fuhr mit den Fingerspitzen über ihr Bein. Der Kuss von vorhin war einfach... Wow.

Amora Williams

Ich sah ihn atemlos an und berührte seine Wange. Diese Leidenschaft! Das war so...
"Das war so unglaublich!",flüsterte ich atemlos hervor und lehnte meine Stirn an seine und lächelte glücklich. "Gott, Liebling, was machst du nur mit mir wieder?",fragte ich

Jackson Smith

Ich musste schmunzeln. "Weiß ich nicht, aber ich hoffe mal nichts schlechtes." Ich lächelte sie sanft an. "Der Kuss gerade war einfach nur... Einfach nur toll, Amora." Hauchte ich hervor und schloss die Augen, während ich an den vergangenen Moment dachte.

Amora Williams

"Das bist du auch, Schatz.",sagte ich leise zu ihm. Da er seine Augen geschlossen hatte, beugte ich mich vor und küsste erneut auf den Mund löste mich schnell wieder um seine Reaktion abzuwarten. Wie er weiter über mein Bein Strich, hinterließ einen Schauer über meine Haut und ich wünschte mir dass es nicht aufhörte.

Jackson Smith

Ich öffnete wieder die Augen und sah sofort in das Gesicht von Amora. Während ich sie weiter am Bein stréichelte küsste ich sie am Hals entlang. Mit einem weiteren Kuss hätte ich nicht gerechnet. Ich wollte sie nie mehr gehen lassen. Sie sollte für immer an meiner Seite bleiben, und ich an ihrer.

Amora Williams

Ich errötete und strèichelte ihn am Hinterkopf, während er mich am Hals küsste. Es tat gerade so gut. Beinahe hätte ich das Gefühl als wäre es wie früher. "Oh Jack!",flüsterte ich immer wieder seinen Namen ins Ohr und klammerte mich immer fester an ihm.

Jackson Smith

Mit einem Lächeln auf den Lippen wanderte ich nach unten und küsste sie immer weiter. Als dann ihre Kleidung im Weg war, begann ich genau das gleiche auf der anderen Seite. Je fester sie sich an mich klammerte, desto mehr küsste ich sie am Hals. Und schließlich war sie so sehr an mich geklammert, das ich mich fast nicht mehr bewegen konnte. Trotzdem gelang es mir, das fortzusetzen was gerade das eigentliche Thema war.

Amora Williams

Mit geschlossenen Augen warf ich den Kopf in den Nacken und genoss die Berührungen immer mehr. Meine Hände berührten seine Seiten und schließlich schob ich sie unter seinem Hemd und berührte voller Begehren seine warme Haut und liébkoste ihn sanft an der Stirn.

Jackson Smith

Ich ließ es einfach zu, was auch immer sie vor haben sollte. Ich legte meine Hände auf ihre Taille, öffnete meine Augen und sah ihr in ihre. Sie ließ ihre Hände unter meinem Hemd und erwiderte meinen Blick nur. "Möchtest du mehr?" Fragte ich sie leise.

Amora Williams

Auf diese Frage musste ich leicht errötend und senkte verlegen den Kopf. Aber dann warf ich die Angst einfach so über Bord und sah ihn wieder an. Wild entschlossen nickte ich. "Ja.",hauchte ich aber nur und strèichelte seine Wange. "Aber nur, wenn ich dich nicht zu sehr damit überfordere.",fügte ich hinzu und kassierte damit ein leises Lachen von ihm. Peinlich berührt schaute ich auf seine Brust und wurde schließlich ganz rot wie eine Tomate.

Jackson Smith

Ich musste leise lachen als ich sie so sah. Langsam hob ich meine Hand und legte sie auf ihre Wange. "Du brauchst ja nicht gleich so rot werden" lachte ich und lächelte sie danach ruhig an. Ich stréichelte sie leicht an der Wange.

Amora Williams

"Das bin ich aber.",sagte ich verlegen zu ihm und sah ihn wieder an. "Du bist es immer der es schafft mich zum erröten zu bringen. Ich weiß auch nicht wieso, aber passiert immer nur bei dir. Und bis jetzt hat es kein anderer geschafft mich so in Verlegenheit zu bringen. Ich...",erklärte Ich und hielt inne als er mich wieder mal unterbrach

Jackson Smith

"Ich weiß was du damit sagen möchtest, Liebling." Sagte ich und lächelte sie an. Dann stand ich auf und hielt ihr mein Hand hin um ihr beim Aufstehen zu helfen. Wir verließen die Sporthalle und liefen wieder über den Hof. "Und nun? Fährst du heute schon wieder zurück oder bleibst du noch etwas?" Fragte ich sie und Nahm ihre Hand.

Amora Williams

"Ich will noch bleiben. Aber nicht hier.",erklärte ich ihm, während wir über den Hof schlenderten. "Meinst du, wir könnten zu dir?",fragte ich ihn dann schließlich.

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-TMNT-04

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Re: TMNT RPG mit Mila-Grosa und mir ;)

von -TMNT-04 am 04.09.2019 22:03

Ariella
"Ach so!",meinte ich dann und suchte dann aufmerksam weiter. Inzwiwchen befand ich mich wie Raph auf allen Vieren um nach der Linse zu suchen. "Unter der Couch befindet sich nichts. Wie sieht es bei dir aus?",fragte ich ihn dann.

 

Tiger Claw
"Ich war in verschiedenen Welten gewesen, musste mich durchkämofen um zu überleben, habe dabei mein Auge verloren und habe durch Aliens meine Menschlichkeit verloren und musste mir mein Brot auf andere Art und Weise verdienen, bis ich mich bei einem Untergrundsystem anschloss und bin damit mit der Kriminalität in Berührung gekommen." Ich senkte den Blick und starrte aif meine Hand. "Glaub mir Shiori! Man hat immer eine Wahl und diese waren mir damals nie leicht gefallen. Ich habe wirklich...viele Fehler gemacht die ich auch manchmal bereute aber nicht mehr rückgängig machen kann.",erklärte ich ihr und seufzte.

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-TMNT-04

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Re: The past is past! Love can forgive. ~ jahoo2 and -TMNT-04 ;D

von -TMNT-04 am 04.09.2019 21:16

Jackson Smith


"Mich auch." , sagte ich. "Wollen wir auf den Hof?" Ich legte lächelnd meinen Kopf schief. Es befanden sich hier gerade ziemlich viele Personen, deshalb wollte ich gerade am liebsten woanders hin. Ich nahm Amoras Hand, verschränkte sie wie ein unzertrennliches Band und zog sie mit zum Eingang des Schulgebäudes.

Amora Williams

Ich nickte und folgte auf den Hof. Zum Glück war es noch angenehm draußen. Wir liefen rüber zur Sporthalle wo immer noch das Schwimmbecken war. "Es hat sich wirklich kaum was verändert hier.";bemerkte ich fröhlich und setzte mich ans Becken.

Jackson Smith

Als wir das Schulgebäude verließen, kam überraschender Weise Wind auf. Ich zuckte kurz zusammen, lief dann aber Amora hinterher. In der Sporthalle war alles wie vor einigen Jahren. "Stimmt." sagte ich und hockte mich neben sie. Ohne noch irgendetwas weiteres zu sagen starrte ich auf das Wasser.

Amora Williams

"Hier bin ich früher auch gerne herkommen, trotz meiner Angst zum Wasser.",sagte ich leise zu ihm und ließ die Beine im Wasser baumeln. Es war nicht so kühl aber angenehm.

Jackson Smith

"Hast du immer noch Angst davor?" fragte ich sie leise und wartete nicht auf ihre Antwort ab, sondern begann schnell einen anderen Satz. "Wenn du noch einmal Zeit hast, könnten wir uns dann nochmal treffen?" Ich sah sie an. Ich hoffte, dass sie meine erste Frage ignorieren und mir nur die zweite beantworten würde.

Amora Williams

Ich nickte. "Ja gerne.",sagte ich zu ihm lächelnd und fügte dann hinzu: "Und was die erste Frage angeht, nun Ja, ist unverändert. Ich habe immer noch davor Angst. Aber mittlerweile traue ich mir schon zu mich wenigstens ans Becken zu setzen."

Jackson Smith

"Gut, ich freue mich." sagte ich lächelnd und sah kurz über meine Schulter zurück. "Ist doch schon etwas." flüsterte ich schmunzelnd. Dann setzte ich mich im Schneidersitz neben sie und legte den Kopf auf ihre Schultern, ehe ich dann die Augen schloss. Ich hatte heute eindeutig zu wenig geschlafen.

Amora Williams

Vorsichtig hob ich den Arm und strich ihm sanft übers Haar. Dabei schloss ich die Augen und ein verträumtes Lächeln umspielte meine Lippen. Wieder mit Jackson vereint zu sein war wirklich das Beste was mir je passieren konnte. Das machte mich wirklich glücklich. Ich kann es kaum erwarten wieder hier zu wohnen.

Jackson Smith

Es begann in mir zu kribbeln als sie mir so durchs Haar strich. Es war so ein unbeschreiblich tolles Gefühl, was die wärme in mir aufstiegen ließ. Ihre Nähe war mir wichtig und auch sie generell. Mit noch immer geschlossenen Augen legte ich einen Arm um Amora und fuhr ihr über die Seite. Gerade genoss ich die Stille die zwischen uns lag, ein Satz würde gerade alles ruinieren.

Amora Williams

Ich wollte ihn nie wieder gehen lassen. Der Moment war so schön. Alles andere schien an uns vorbeizuziehen. Ich hatte das Gefühl als wäre ich nie weg gewesen. Wir saßen schon eine ganze Weile hier und es kam noch so vor wie eine Ewigkeit. Ich öffnete die Augen und wandte den Blick leicht an ihn. Sagen tat ich dennoch nichts da der Moment gerade so schön perfekt war.

Jackson Smith

Tatsächlich war ich fast eingeschlafen, doch dann bewegte Amora sich leicht und ich schlug die Augen auf. Ein Blick auf die Uhr verriet mir, das wir schon längere Zeit hier herum saßen. Leicht lächelnd legte ich meine Fingerspitzen auf den Handrücken von Amora und blieb weiterhin still. Wie froh mich das alles hier gerade machte.

Amora Williams

Ich beugte mich vor und lehnte meine Stirn an seine. Dann flüsterte ich ganz leise: "Ich liebe dich!" Dabei schloss ich die Augen ud legte meine freie Hand an seinen Rücken und strèichelte ihn dort zärtlich

Jackson Smith

Ich merkte wie meine Wangen sich langsam rot färbten und schloss kurz wieder die Augen um sie danach wieder öffnen zu können. "Ich dich auch!" Flüsterte ich zurück.

Amora Williams

Ich öffnete die Augen erneut und sah in seine. Und weil ich anders nicht konnte, umarmte ich ihn herzlich und drückte ihn an mich. Meine Augen schimmerten verdächtig, als ich sie erneut öffnete und die Hand an seinem Hinterkopf legte. "Ich liebe dich mehr als alles andere auf dieser Welt Jackson. Keine Macht dieser Welt kann uns jetzt je wieder trennen. Nie wieder! Ich verspreche dir dich nie mehr zu verlassen.",versprach ich ihn leise und mit zitternder Stimme.

Jackson Smith

Ich lächelte leicht als sie das sagte, doch dieses Lächeln verschwand dann auch schon wieder. "Sag mal... Hat du etwa Angst?" Fragte ich und legte meine Arme um sie. "Du darfst nicht so viel versprechen, ansonsten machst du den gleichen Fehler wie ich. Ich habe dir so viel versprochen, und all diese Versprechen habe ich in kurzer Zeit gebrochen. Das ich immer an dich denken werde, das wir so gut wie es geht den Kontakt halten würden... " die letzten beiden Sätze flüsterte ich mehr. Es tat mir so leid, alles was ich in diesem sieben Jahren falsch gemacht hatte.

Amora Williams

"Jack, sieh mich an!",bat ich ihn leise und nahm sein Gesicht in meine Hände. "Es ist egal was jetzt passiert ist. Das ist längst Vergangenheit. Ich nehme dir das natürlich nicht übel. Ganz und gar nicht!",meinte ich gütig und strèichelte seine Wange. "Lass es uns einfach wieder versuchen. Ich möchte einfach nur wieder hierher nach Hause. Zurück zu dir!",fügte ich hinzu und lächelte ihn zärtlich an. "Denn wo du bist, bin auch ich Zuhause, Liebster."

Jackson Smith

Ich nickte nur stumm und genoss es, wie sie so über meine Wange fuhr. Das Kribbeln im Bauch wollte einfach nicht verschwinden. Mit Augen schimmerten als ich zu ihr auf sah und lächelte leicht. "Ich bin so froh, dich endlich wieder bei mir zu haben." Flüsterte ich hervor und meinte es auch so. Ich ließ meinen Kopf auf ihre Schulter hier und schmiegte mich an sie.

Amora Williams

"Und mich erst, Liebling.",flüsterte ich glücklich und strèichelte ihn unaufhörlich übers Haar. Der Mond schien heute Nacht sehr hell und warf ein warmes Licht über uns. Es war wunderschön. Die Umgebung wirkte damit verzauberter und romantischer als sonst.

Jackson Smith

Als ich dann die Umgebung sah, musste ich sofort wieder Lächeln. Es sah so wunderschön aus und alles glänzte so unbeschreiblich hell. Ich wollte, das dieser Moment gerade nie enden würde. Wie Wir einfach nur hier am Beckenrand saßen und das glänzende Wasser beobachteten. Der Klang des Wassers war so entspannend.

Amora Williams

Ich bemerkte das ebenfalls und musste lächeln. "Dein Lächeln hat sich kaum verändert, Jack. Es ist immer noch dasselbe hübsche Lächeln wie damals.",bemerkte ich fröhlich und küsste ihn sanft auf die Wange

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-TMNT-04

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Re: TMNT RPG mit Mila-Grosa und mir ;)

von -TMNT-04 am 04.09.2019 21:09

Raph

,,Nein, nein, was ich meine ist eine schwarze Linse aus Plastik fast so groß wie eine Mandarine." ,,Okay..." Sie nickte, aber ihr Gesicht sah immer noch wie ein großes Fragezeichen aus. Ups. Offenbar hatte sie keine Ahnung, was eine Mandarine war. ,,Äh, eine Mandarine ist eine Frucht, die hier auf der Erde wächst. Sie ist ungefähr so groß wie meine Faust und orange."

Shiori
,,Ja? Das ist... erfreulich zu hören." Was sollte ich auch sonst darauf antworten? Ich musste unbedingt mal wieder eine einsame Nacht in unserer Bibliothek verbringen und mir einen breiter gefächerten Wortschatz aneignen. Bei diesen Sterblichen wäre das zwar eigentlich nicht nötig, aber ich tat gerne was für meine Bildung. Vor allem jetzt würde es von Nöten sein, wo ich doch feststellen musste, dass mich seine Anwesenheit zugegebenermaßen immer mehr... verwirrte. Mit einer Kralle deutete ich auf seinen Baum, mehr aber auf die verwelkten und kahlen Stellen. ,,Diese Entwicklung da solltest du dir aber gründlich überdenken. Aus deiner Reaktion zu schließen steht es mir nicht zu, dich äber deine Vergangenheit auszufragen, was ich auch akzeptiere. Aber ich habe gesehen, dass du bereits sehr viele schlimme Dinge getan hast. Und dass du nun für diesen Shredder arbeitest trägt auch nicht wirklich zu deiner Genesung bei."

,,Mag sein...", erwiderte er, abwesend, so als würde er nachdenken. Dann verhärtete sich sein Blick. ,,Aber darüber zerbreche ich mir den Kopf, wenn wir unsere Feinde ausgelöscht haben. Und zwar ein für alle mal!" Ich zuckte nur mit den Schultern. Wenn ihm noch so viel Zeit blieb. Aber es war seine Entscheidung. Darauf konnte ich keinen Einfluss nehmen.
Schweigend gingen wir den Trampelpfad wieder zurück. Die Grillen in den Gräsern begannen ein lautstarkes Konzert, in welches eine kleine Nachtigall miteinstimmte. Ich biss mir auf die Lippe. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, mich nicht für diesen Menschen zu interessieren. Das tat ich sonst nämlich nie. Aber diese eine Frage brannte mir förmlich auf der Zunge.
,,Eines möchte ich gerne von dir wissen, Arihyoshi Takeshi", begann ich, ,,wie kommt es, dass du die ganze Zeit so... naja, mehr oder weniger gelassen bist. Ich meine, ich habe dir den Ort gezeigt, an dem sich Leben und Tod die Hand geben. Ich habe dich in einen Garten geführt, in dem jeder Mensch der Welt eine Pflanze hat, die sein sterbliches Leben repräsentiert. Und du hast die reisenden Seelen verstorbener Menschen auf den Weg ins Jenseits beobachten können. Wieso... bist du dann... so wie du bist?" Er lachte. ,,Glaube mir, Kleine: ich habe schon ganz andere Sachen gesehen wie hier."
,,Oh wirklich... zum Beispiel?"

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-TMNT-04

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Re: TMNT RPG mit Mila-Grosa und mir ;)

von -TMNT-04 am 04.09.2019 21:08

Raph

,,Bestimmt.", pflichtete ihr bei. ,,Als wir hier her zurück gekommen sind hatte unser Vater auch vergessen, wer wir waren. Eine ganz blöde Geschichte, als ihm sein Geist beim Versuch, Kontakt mit uns aufzunehmen, verlassen hatte und ihn dann verändert hat. Aber seine Erinnerungen an uns ist auch wieder gekommen. Vielleicht brauchst du einfach noch ein wenig Zeit.

Shiori
,,Natürlich klappt es. Meine Kräfte sind stark genug, uns beide zu tragen. Zumindest bis hier her.", erwiderte ich und blieb stehen. Wir befanden uns jetzt auf der Mitte des Teiches, direkt über den tiefsten und dunkelsten Punkt. Kaum standen wir dort, erhoben sich dünne Wassersäulen, die sich über unsere Füße nach oben bewegten und begannen, uns einzuhüllen. ,,Was passiert jetzt?"
,,Wir gehen auf die andere Seite.", erklärte ich ruhig. ,,Dort zeige ich dir den Höhepunkt unserer Sightseen-Tour." Das Wasser umschloss uns wie ein Cocon und zog uns dann nach unten hinab. Es fühlte sich unangenehm kalt an, aber dafür war es relativ schnell vorbei. Viel außer der einengenden Schwärze des Wassers sah man nicht, aber dafür hatten wir bald wieder festen Boden unter den Füßen. Das Wasser um uns herum floss ab in Richtung der vier Wände, schwappte an ihnen hinauf und versicherte an der Decke, die sich wie die Bücherei auch ins gähnende Nichts erstreckte. Und wir standen vollkommen trocken inmitten der darunter liegenden Katakomben. Ich atmete tief ein. Hier unten war ich immer am liebsten. Der Raum wurde von schwachem Fackellicht beleuchtet, in die endlose Decke hinauf erhob sich eine Reihe mächtiger Säulen mit kunstvollen Verzierungen. Drei andere Dinge waren jedoch am auffälligsten: zum einen war es das laute Geräusch von unzähligen tickenden Uhren. Diese befanden sich an der Wand hinter uns. Unzählige Uhren, vom riesigen Ziffernblatt bis hin zur winzig kleinen Taschenuhr. Unmengen davon erhebten sich an der Wand nach oben ins unendlose. Das zweite auffällige befand sich genau gegenüber. Es war eine riesige runde Tür aus Stein und Eisen, die so massiv aussah, dass sie von keiner Gewalt dieser Welt geöffnet werden konnte. Aber das interessanteste befand sich in der Mitte des Raumes auf einer kleinen Empore: eine gewaltige, um sich selbst rotierende Sanduhr mit Millionen winziger Körner in sich drinnen, die sich wie ein aufbrausender Ozean im Inneren hin und her bewegten. ,,Hier wären wir.", erklärte ich und ging einige Schritte nach vorne. Suchend sah ich mich um. ,,Arcta? Bist du hier? Hier ist Shiori. Hakorida Arcta." Keine Antwort. Ich wusste zwar, dass er schwerhörig war, aber normalerweise spürte ich seine Anwesenheit immer sofort. Mein Blick fiel auf die rundliche Tür. ,,Er muss wohl drüben sein."

Ariella
"Ja. Bestimmt!",stimmte ich zu und biss in eine Pizza hinein. Dann sah ich kurz nach hinten in der sich die Zimmer der Jungs befanden. Ich überlegte. Sollte ich mal nach Leo nachsehen? Er hatte irgendwie anders gewirkt als nur müde. Eher bedrückt. Nach langem hin und her beschloss ich einfach doch nach ihm zu sehen. Ich stand auf und nahm ein paar Stücke Pizza. "Ich werde mal zu Leo gehen und ihm von meiner Pizza was geben.",sagte ich und sah runter zu Raph. Dann schmunzelte ich, beugte mich zu ihm runter und küsste ihn auf die Wange. "Dafür dass du dieses Foto mit mir gemacht hast.",sagte ich lobend zu ihm und dann war ich schon weg um am Leo's Zimmertür zu klopfen.

Tiger Claw
Ich sah mich um. "Wer ist denn jetzt Arcta?",fragte ich und merkte wie plötzlich der Boden unter mir begann zu wackeln begann. Ich hatte Mühe im Gleichgewicht zu bleiben und sah mich um. "Was ist das?",rief ich.

Raph
Ich errötete und tastete wie ferngesteuert an meine Wange. Da war es wieder. Dieses seltsame Gefühl, welches ich schon vorhin im Theater gehabt habe. Eine Mischung aus beschleunigten Puls, Herzklopfen und leichte Übelkeit. Auf alle Fälle ein seltsames Gefühl im Magen. Ich versuchte, mich etwas zu beruhigen und lenkte mich mir einem weiteren Bissen von der Pizza ab. Aber so recht gelang mir das nicht. Und ich spürte nach wie vor das Gefühl ihrer Lippen auf meiner Haut.

Shiori
,,Gute Frage.", meinte ich, ebenfalls ein wenig erstaunt. ,,Entweder sind die Seelen wieder in Aufruhr oder Marvin ist aufgewacht. Ich hoffe, Arcta war in den ganzen Jahren nicht zu gutmütig mit ihm. Dieses Vieh hat sonst nur Flausen im Kopf. Oh, äh, Arcta lernst du gleich kennen. Er ist wohl noch nicht fertig, mit seiner Rundfahrt, aber wir können ihm ja ein Stückchen entgegen kommen." Ich ging an der riesigen Sanduhr vorbei auf die Tür zu. Gewaltige Vorschieberiegel, Schlösser und Ketten gaben der Tür aus der Nähe erst so richtig einen einschüchternen Touch. Ich legte meine Pfote in die Mitte. Auf das Zeichen einer großen Blume, die in das Metall eingraviert ist, ließ ich eine kleine Feuerkugel erscheinen. Augenblicklich floss dieses Feuer durch die sanften Äderchen, die von der Blume ausgingen und sich nach außen hin über die ganze Tür erstreckten. Bis hin zum äußersten Rand. Dann öffneten sich die Schlösser, die Ketten lösten sich und die schweren Eisenriegel sprangen knarzend auf. Die Tür erhob sich leise quietschend aus der Verankerung und schwang langsam auf. Wir gingen einen Schritt zurück, um nicht von ihr getroffen werden. Dann starrten wir wiedermal in totale Finsternis, die sich dahinter auftat. Unwillkürlich hielt ich die Luft an. Selbst auf mich hatte der Ort hinter dieser Tür eine besondere Wirkung. Eine Mischung aus Erfurcht und Verlangen. Beides so groß wie das andere. Ein sanfter Luftstoß blies uns entgegen. ,,Ich werde dir jetzt einen Ort zeigen, der weitab von deinen Vorstellungen liegt.", sagte ich mit gesenkter Stimme. ,,Es wird dich abschrecken und gleichzeitig faszinieren. Es könnte dir etwas unbehaglich zumute werden, aber das ist ganz normal. Hier hinter liegt das Herz von uns und unserer Existenz. Unsere wohl wichtigste Aufgabe, die wir jahrtaisendelang treu und gewissenvoll ausgeführt haben." Ich winkte erwartungsvoll: ,,Wollen wir?"


Ariella
Mit einem kleinen zufriedenen Lächeln auf den Lippen ging ich in Richtung Zimmer der Jungs. Bei Leo's Tür blieb ich stehen und zögerte etwas. Dann klopfte ich an seine Tür. "Leo? Kann ich rein kommen? Ich habe Pizza dabei.",sagte ich durch die Tür zu ihm und wartete auf eine Antwort ab. Hinter der Tür hörte ich ein Knarzen, dann Schritte und schließlich ging die Tür auf aus der Leo's Gesicht hervorlugte. Ich lächelte ihn an und hielt die Pizza etwas hoch. "Sicher, komm rein!",bat er mich und öffnete nun ganz die Tür. Dankbar sah ich ihn an und sah mich neugierig um. So sah es hier in seinem Zimmer aus. Es sah wirklich cool aus. Wenn ich mich nicht getäuscht hätte, dann hätte es auch das Zimmer eines normalen Teenager's sein können. "Wow! Du hast ein tolles Zimmer.",sagte ich begeistert und drejte mich zu ihm um.

Tiger Claw
Ich seufzte. "Für Meister Shredder und dafür dass ich so neugierig bin deine Welt kennen zu lernen würde ich alles tun!",sagte ich zu ihr und trat wild entschlossen zu ihr. Ehe wir durch das Tor hindurch Schritten. Ein kalter Schauer lief mir über den Rücken als uns erneut die Dunkelheit empfing. Aber noch etwas anderes umschloss mein Herz und drohte es zu zerquetschen. Was...was war das bloß? Wieso nur hatte ich es? War das Angst? Furcht? Aber je mehr ich darüber nach dachte so schnell war das Gefühl auch schon wieder weg. Naja...wenigstens war das vorbei. Ich seufzte und fragte mich was mich als nächstes nun erwarten würde.

Leo
Ich war überrascht, dass Ariella so spät noch an meiner Zimmertür klopfte, aber ich konnte ohnehin nicht schlafen. Sie rein zu lassen fiel mir allerdings schwer. Noch immer schwirrte die Erkenntnis über meine Gefühle für sie wie ein Geist in meinem Kopf herum und ich wusste nicht, wie ich damit umgehen sollte. Oder mit ihr. Sollte ich ihr nicht doch besser aus den Weg gehen? Fürs erste zumindest. Ich meine... Ariella war ein hübsches, freundliches und kluges Mädchen, aber in anbetracht dessen, was zwischen mir und Karai ist (was auch immer das sein sollte) fühlte ich mich in einer gewaltigen Zwickmühle. Ich wusste ja nicht, ob es ihr ähnlich erging wie mir. Bei Karai wusste ich das genauso wenig...

Ich beschloss dann aber, sie herein zu lassen. Sonst wäre es zu seltsam.
,,Danke.", sagte ich dann nur schlicht auf ihre begeisterte Bemerkung zu meinem Zimmer. ,,Ähm... und auch für die Pizza. Aber das... wäre gar nicht nötig gewesen."

Shiori
Millionen Sterne leuchteten. Es war unbeschreiblich schön und ließ mich wie jedesmal vor Ehrfurcht erstaunen. Schwebend, wie die Schritte einer Fee, setzten unsere Zehen auf der glàtten Wasseroberfläche, die die Strahlen der Sterne reflektierten, auf. Es war, als würden wir geradewegs durch das Weltall spazieren. Und doch waren wir nun an einen Ort weit jenseits davon. Wären die Sterne nicht, würden wir in völliger Dunkelheit über dem Ozean der reisenden Seelen wandeln. Mein Kopf drehte sich nach hinten. Ich konnte nicht anders als zu lächeln, als ich sah, wie fasziniert er sich umblickte und erst begreifen musste, dass es kein Traum war, in welchem er sich befand. Auch ich verspürte ein Gefühl des völligen Friedens, wie ich ihn nur hier, inmitten dieser mystischen Pracht, verspüren konnte. Wahrscheinlich war das der Grund, warum es mir so einfach viel, zu lächeln. Und warum mir gefiel, dass er tatsächlich, so wie es seine Lebenspflanze erzählte, einen gewissen Respekt hatte. Ein leises Klingen ließ mich aufhorchen. Und siehe da: vom Sternenlicht beschienen kamen uns kleine, silberne Splitterchen, die von einer sanftend Windböe getragen wurden, entgegen. Ich lachte. Arcta legte hatte schon immer Wert drauf gelegt, an einen solchen Ort angemessen gekleidet zu erscheinen. An SEINEM Ort, wohlgemerkt. Er konnte also nicht weit sein. Von wahrhaftiger Vorfreude gepackte beschleunigte ich meine Schritte und kam den Silbernen Splitter entgegen, die nun auf meiner Höhe auf mich zukamen. Begleitet von ihren windspielartigen Klang. Ich breitete meine Arme ein wenig aus, ließ mich von ihnen einhüllen. Es dauerte nur einen Augenblick, ehe sie mit ihrer sanften Melodie weiterzogen und in der Unendlichkeit verschwanden. Meine Rüstung und mein Hut waren verschwunden, dafür trug ich ein langes, zartblaues und auf meinen Körper abgestimmtes Tüllkleid. Es war schulterfrei, war an den Hüften und am oberen Saum mit künstlichen Blumen und Perlen verziert. Hinzu kam ein elegante, nofretetenartige Kopfbedeckung mit Schleiher und passend zum Kleid. Der Rock fiel mir wie fließendes Wasser über die Beine uñd bewegte sich, gemeinsam mit dem Schleiher, sanft im Wind. ,,Dresscode.", sagte ich nur. ,,Diabolics müssen sich streng dran halten."

Ariella
"Quatsch! Du hattest noch gar nichts gegessen. Und da dachte ich, ich bringe dir was vorbei.",sagte ich zu ihm lächelnd und setzte mich neben ihm. "Aber eine Pizza schmeckt immer am besten, wenn man sie nicht allein isst.",meinte ich.

Tiger Claw
Ungläubig starrte ich Shiori an und schluckte. In diesem Outfit sah sie wirklich unglaublich gut aus. So...so vornehm und dennoch sehr anmutig. "Wow! Du...Du siehst wunderschön aus.",stieß ich hervor und merkte ich wie ich rot wurde als ich merkte was ich gesagt hatte. Verdammt! Was war dass denn je einmal? Neugierig sah ich zu mir runter ob sich meine Kleidung verändert hatte. Doch zu meiner Enttäuschung sah ich immer noch so aus. "Tja...meine Kleiderordnung ist wohl so geblieben.",bemerkte ich und kam ihr näher.

Leo
Ich konnte nicht anders als zu lachen. ,,Tatsächlich? Ich war immer der Ansicht, dass sie gerade dann am besten schmeckt. Weil man mehr davon hat." Für einen Moment war es wirklich so wie vorher. Aber dann rief ich mir in Erinnerung, dass es mich nicht kalt ließ. Die Tatsache, dass sie mir jetzt wieder so nahe ist. Ich war froh, dass man mir in dem halbdunklem Licht meines Zimmers meine Nervosität nicht anmerken konnte. Hoffte ich zumindest. Ich musste mich konzentrieren und klar denken. Aber alles, woran ich momentan denken konnte, war die Situation vorhin im Theater. Und dann kam mir plötzlich Raph in den Sinn. ,,Ähm... wie geht es Raph? Er war vorhin irgendwie so... seltsam.", fragte ich sie.

Shiori
Seine Worte hörte ich nicht zum ersten Male, da mir dies sogar schon ziemlich oft gesagt worden ist. Aber als ich sie aus seinem Mund hörte... ich gab dem federleichten Gefühl in dieser unendlichen Leichtigkeit der Sternenpracht die Schuld, aber ich fühlte mich - gewissermaßen - geschmèìchelt. ,,Er meint das ernst", sagte eine Stimme in meinem Kopf, ,,trotz deiner Katzengestalt. Er findet, dass du schön aussiehst."
,,Das gilt auch nicht für Sterbliche.", erwiderte ich dann, zugegeben, deutlich milder als zuvor und ging weiter. Vermied es, ihn anzusehen, nicht dass er womöglich entdeckte, dass ich für seine Worte... Freude empfunden habe. Geringe aber. Sehr geringe! Mit zusammengekniffenen Augen sah ich mich weiter um. Und tatsächlich! Dort hingen sah ich ein kleines Licht. Auf dem Wasser, welches zu uns herüberstrahlte. Keiner der Sterne. ,,Da hinten ist er ja." Zielstrebig setzte ich mich im Bewegung, schnurstracks auf das leicht schaukelnde Scheinen hin. Ich ging gleichauf mit ihm. Und aus Versehen schickte ich ihm ein Lächeln. ,,Sei gespannt. Arcta ist so ziemlich eins von den ältesten Geschöpfen, die es gibt und deswegen vielleicht ein bisschen... gezeichnet. Aber sein Verstand ist klar wie ein Diamant."


Ariella
"Seltsam? Wie meinst du dass denn? Vorhin ging es gut.",sagte ich zu ihm und legte verwirrt den Kopf schief. "Mir ist zumindest nicht auffälliges bei ihm aufgefallen.",fügte ich hinzu und blinzelte noch etwas irritiert. Das Raph was hatte konnte ich mir nicht vorstellen. Auf mich wirkte er als würde er Bäume ausreißen. Aber vielleicht war es bei Leo so ein Ninjainstinkt dass er spüren konnte dass etwas nicht mit seinen Brüdern stimmte. Oder war es eher der Bruderinstinkt?

Tiger Claw
"Ach ja? Dann hoffe ich wirklich dass er mich nicht sofort in einen Frosch verwandelt, wenn er mich neben dir stehen sieht.",hoffte ich. Eigentlich sollte es ein Witz sein. Aber mittlerweile glaubte ich schon an alles was in dieser Welt möglich war. Und wer weiß wie viel Macht dieser Arcta hat.

Leo
,,Oh... dann habe ich... mir das wohl nur eingebildet...", erwiderte ich knapp und nahm einen weiteren Bissen von der Pizza. Sie hatte nichts bemerkt. Ich aber schon. Natürlich könnte es auch sein, dass ich mich täusche, aber mein Instinkt sagt mir etwas anderes. Und ich kannte meinen Bruder. Eine andere Erklärung als die, dass er Gefühle für Ariella hegen musste, würde keinen Sinn ergeben. Und ich wollte ihn bestimmt nicht ins offene Messer laufen lassen. Womöglich wusste er sogar selber noch nicht, was mit ihm los war. Die Frage ist, wie sollte ich damit umgehen?

Shiori
,,Das wäre nicht sein Stil. Also keine Sorge.", beruhigte ich ihn. Leise fügte ich hinzu: ,,Ich hoffe nur dass wenigstens er mich erkennt." Die Quelle des Lichtes entpuppte sich als kleines Fischerboot, einer Nussschale mit zwei krummen Rudern aus Holz. Die Laterne, von wo aus das Licht herkam, hing an einem langen, gebogenen Haken und bewegte sich im Rhytmus des schaukelnden Bootes sanft mit. Es war tatsächlich Arcta, der darin saß, allerdings mit dem Rücken zu uns. Zuerst fragte ich mich, ob er über die Jahre geschrumpft sei, bis mir einfiel dass ich es war, die bei meiner Mutatiòn gewachsen bin. Einen halben Meter vor dem Boot kam ich zum Stillstand, strich meinen Rock glatt und ging ein wenig in die Knie. ,,Arcta..." Abrupt hob er seinen kurzen, aber überaus knochigen Arm und ich verstummte wieder. ,,Khan Shiori. Du bist es tatsächlich... Ich kann genau spüren, dass du es bist, mein Goldkehlchen." Seine Stimme klang alt, rau, aber besonnen. Er hielt inne. ,,Auch wenn du dich... in gewissen Hinsichten geändert hast." Wie charmant, dass er mich daran gleich wieder erinnerte. ,,Wir waren lange weg, Arcta. Aber nun sind wir kurz davor, zurück zu kommen und unseren Anteil an dieser Welt zurück zu fordern." Er nickte und drehte sich ganz langsam um. Sein Gesicht warf tiefe Falten und war zerfurcht, seine Augen erstrahlten aber nach wie vor in demselben Glanz wie früher. Kurz fasste er sich an eines seiner langen, verschrumpelten Ohren und sah zu seinen Füßen. ,,Ich weiß. Ich habe es immer kommen sehen. Dass du irgendwann wieder durch diese Tür trittst und das weiter machst, was ihr schon seit je her macht."
,,Ich habe auch einen Gast hier bei mir." Ich deutete auf den Tiger. ,,Er war interessiert daran, Einblicke in unsere Welt zu verschaffen. Deswegen habe ich ihn hier her mitgebracht."
,,Ah ja..." Mehr sagte Arcta nicht, sah ihn nur an, obwohl seine Augen geschlossen blieben. Ich spürte einen fragenden Blick auf mir ruhen. Schnell legte ich meinen Finger an die Lippen. ,,Nicht sprechen.", flüsterte ich, ,,er ließt nur."

Ariella Tularyn
Ich schloss die Augen seufzte dann genüsslich, nachdem ich mir ein weiteres Stück Pizza gönne. "Hach, die Erde ist so voller Wunder. Sie hat immer eine Überraschung auf Lager.",sagte ich und lehnte entspann an ihm. Leo sah kurz überrascht drein aus. Doch ich sah zu ihm und lächelte mit leicht geröteten Wangen an. "Ich liebe eure Welt immer mehr!",fügte ich dann hinzu

Tiger Claw
Stumm nickte ich und ließ einfach zu. Komisch kam ich mir dennoch vor. Arcta starrte mich einfach so an, fast als würde er eine Leibesvisitation durchführen. Nur quasi mit den Augen. Dich blickte einfach stur gerade aus und ließ nichts an mir merken. Sollte er dich bloß machen was er will! Vor ihm hatte ich keine Angst.

Leo
Die Distanz zwischen uns verringerte sich nun noch mehr und es wurde zunehmend schwieg für mich, dass durch ansteigende Klopfen meines Herzens zu ignorieren, als sie an meiner Schulter lehnte. Aber ich konnte nicht wirklich dagegen ankämpfen. Es war... einfach überwältigend, wie sie sich für so einfache Dinge begeistern konnte. Für einfache Dinge wie ein traditionelles italienisches Teiggericht mit Schinken, Salami, Pilzen, Soße und sehr viel Käse. Und das mit soviel Leidenschaft. Es war... hinreißend. Ich musste Lächeln und blickte auf sie herab. ,,Die Welt ist ehrlich gesagt nicht so toll, Ariella.", antwortete ich dann. ,,Überall Lug, Betrug und Verbechen ohne Ende. Aber hin und wieder etwas gutes kann man ihr vielleicht abgewinnen."

Shiori
,,Ja, jetzt sehe ich es. Natürlich.", rief Arcta nach einigen schweisamen Sekunden aus und öffnete die Augen. ,,Ich habe schon von dir gehört und kenne deine Geschichten, Arihyoshi Takeshi. Viele Seelen, die mir deinen Namen genannt haben, sind hier schon vorbei gekommen und haben mich nach dem 'warum' gefragt. Warum sie schon so früh gehen mussten..."

Takeshi. Das war also sein Vorname. Sein richtiger Name.
,,Lass uns davon nicht anfangen, Arcta.", bat ich ihn. ,,Ich möchte wissen, wie es dir ergangen ist." Er seufzte schwerfällig und winkte ab. ,,Wie es eben geht, Shiori-chan. Aber ich bin eben auch nicht mehr der Jüngste. Viele Millionen Seelen befinden sich dort draußen im Dunkeln, unfähig, selber den Weg in die Ewigkeit zu finden. Und ich kann mich in meiner alten Nussschale auch nicht allen annehmen." Er schüttelte den Kopf, sah mich dann aber eindringlich an. ,,Ganz gleich, was die Menschen euch angetan haben und wie sehr du sie verachtest: die, die in den Booten sitzen, müssen auf die andere Seite gebracht werden. Es wird also allmählich Zeit, wieder Licht ins Dunkle zu bringen." Ich presste die Lippen fest aufeinander. Im Grunde stimmte es, was er sagte. Dennoch war mir das Schicksal der Menschen, deren Seelen nach ihrem Tod in dieser Passage festhängten und ruhelos blieben, kein sonderlich vorrangiges Anliegen. Aber es war meine Aufgabe. ,,Ich verstehe.", nickte ich und erhob mich ein wenig. ,,Dann... erleuchten wir den Seelen eben ihren dunklen Pfad!"

Ariella
"Und dennoch fasziniert mich die Erde!",erwiderte ich. "Ich hatte schon, soweit ich noch weiß, die Erde von meinem Zuhause bewundert. All die Farben, all die wundersamen Dinge die ich noch gesehen habe. Das ist alles so aufregend und neu für mich und ich will alles über sie erfahren.",schwärmte ich vor mich hin und meine violetten Augen leuchteten dabei. Erst als ich merkte dass Leo mich beobachtete errötete ich etwas und meinte dann etwas verlegen: "Oje, das ist mir jetzt peinlich. Ich Schwärme dir von deinem Heimatplaneten und du fragst dich bestimmst: "Okay, ist die so verrückt oder Was?"" Ich kicherte verlegen und rieb mir am Hinterkopf. "Sorry, wenn ich jetzt ein bisschen peinlich bin.",sagte ich und stand auf. "Vielleicht sollte ich doch besser gehen.",sagte ich und ging zur Tür. Die Hand lag schon auf dem Türknauf, als sich zwei Arme um meine Taille sich legten und nich festhielten. Ich musste mich gar nicht umdrehen um zu erkennen dass es Leo's starker Griff war. "Ari-chan, warte noch!",flüsterte er mir ins Ohr. Ich errötete als ich diesen Spitznamen hörte. Es klang...wie Musik in meinen Ohren.

Tiger Claw
"Den Seelen ihren dunklen Pfad erleuchten?",fragte ich etwas verwirrt. "So in der Art den Seelen ins Jenseits zu befördern?",fragte ich schließich neugierig

Leo
Es war... wie ein Reflex, ohne dass ich es richtig wahrnahm. Als ich aber merkte, dass ich sie noch immer festhielt, zog ich meine Hände vorsichtig zurück. Als Ariella aufstehen uns gehen wollte, war die Wärme, mit der sie hier hereingekommen war im Begriff, zu verschwinden. Und... irgendwie... wollte ich das noch nicht so ganz... sie drehte sich zu mir um. Stand genau vor mir, ihr schönes Gesicht so nahe. Ich musste schlucken. Was sollte ich jetzt sagen, ohne dass es peinlich wurde? Immerhin... hatte ich sie gerade Ari-chan genannt... ,,Ich... ich...", stammelte ich, unfähig, einen klaren Gedanken zu fassen. ,,W-wollte dir nur sagen, dass... dass du dir wegen nichts Vorwürfe machen brauchst. Und... Dass es schön ist... dass du hier bist..."

Raph
Mir fiel auf, dass Ariella lange bei Leo war. Ich kam mir idiotisch und kindisch vor, dass ich darüber nachdachte und es mich... irgendwie sogar störte. Das steigerte sich, als ich aufstand, mit der Absicht, den inzwischen leergefutterten Pizzakarton im Küchenmüll zu entsorgen, dabei aber direkt unsere Schlafräume ansteuerte. Vor Leos blieb ich stehen. Ich hörte die beiden sprechen, konnte aber nichts richtig hören. Also schlich näher zur Tür heran und spitzte die Ohren. ,,Du bist wirklich ein Vollìdiot, Raphael!", schimpfte ich gedanklich mit mir selber. Aber nach dem, was vorher im Theater abgegangen war konnte ich nicht anders als zu hören, über was sich die beiden unterhielten.

Shiori
,,Ja.", nickte ich. ,,Das ist es, was wir hier taten, bevor wir in den Untergrund verbannt wurden. Ich habe dir den Garten mit den Seelenblumen gezeigt. Wann immer ein Mensch stirbt, verwelkt das Gewächs und die Seele verlässt seine Hüllen, in Forme eines winzigen Sandkornes. Danach fliegt es weiter in die riesige Sanduhr, die wir im Vorraum von dem hier gesehen haben. Dort wird entschieden, ob das Korn weiter darf, in die Passage kurz vor dem Jenseits, oder ob es in die Schluchten der Hölle hinabgeschickt wird um fort sein Dasein zu fristen. Die Menschen, die es bis in die Passage geschafft haben, landen hier." Symbolisch breitete ich meine Arme aus. ,,Hier in der Unendlichkeit der Dunkelheit und Sterne warten sie darauf, bis sie das Licht - mein Feuer - endlich ins Jenseits geleiten können."
,,Und dieses Warten hat nun ein Ende." Arcta erhob sich ein wenig und stellte sich trotz des wankenden Bootes kerzengerade hin, wobei sein dicklicher Bauch nur noch besser zur Geltung kam. Der Altelf nickte mir zu. ,,Es wird Zeit, Shiori. Bitte. Wenn du es nicht für die Menschen tust, dann wenigstens für mich. Ich möchte endlich zurück zu Tsurutsuru und mir meinen wohlverdienten Tee genehmigen." Ich grinste. ,,Für dich, mein lieber Arcta, würde ich nochmal in die Gletscher der Eisgefängnisse hinabsteigen. Also gut! Ich werde die Seelen geleiten."
,,Hab Dank, meine Liebe. Du weißt, es ist gleich dahinten." Er deutete auf eine schwarze Fläche auf dem Wasser, welche die Sternenpracht des Himmels nicht wiederspiegelte. Auf diese trat ich nun zu. Es war ein Felsen, glatt wie ein Spiegel und mit tiefen Furchen, die sich zu einer schneckenhausförmigen Spirale zusammensetzten. Als meine Zehen aufsetzten, spürte ich wie die Wärme des Felsen mich durchströmte. Langsamem Schrittes trat ich bis zur Mitte der Spirale und ging dort auf die Knie. ,,Inneres Licht, erscheine.", flüsterte ich auf japanisch und schloss die Augen, während ich meine Hand direkt über die Spalte legte. ,,Erscheine, leuchte hell und führe weise. Die verlorenen Seelen der Dunkelheit durch die Tore deines Paradises. " Ich spürte, wie die wärmenden blauen Flammen des Feuers zwischen meinen Fìngern erschien und sich in die Spalten legte. Und wie es sich ausbreitet. Explosionsartig, schnell wie ein Tsunami breitete es sich in den Furchen aus und erfüllten diese mit blauem Licht. Es verlief über den gesamten Felsen bis es ins Wasser hineinlief, dort aber weiterleuchtete, bis es ab einem bestimmten Punkt verschwand. Meine Augen öffneten sich ein wenig. Zuerst passierte nichts. Die Sekunden verstrichen. Immer noch nichs. Und noch nichts. Dann aber ertönte wenige Meter vor mir ein kleines Blubbern. Und einige Meter neben diesem noch eins. Und noch eine blubbernde Stelle und noch eine. Die aufsteigenden Bläschen kamen immer schneller und immer größer an die Wasseroberfläche, so als wäre das Wasser um sie herum am Kochen. Dann erschien das Leuchten. Zuerst ganz schwach. Dann wurde es immer heller und heller, bis eine erste, gigantische Wasserfontäne in die Höhe schoss, aus welcher heraus sich eine riesige Steinfigur erhob. Wuchtig wie ein Berg und groß wie ein Wolkenkratzer. Auf seinem Körper befanden sich ebenfalls Furchen, die von dem Licht meines Feuer durchflutet waren und ihm das Leben zurückgaben, welches einst durch ihn floss. So erhoben sich noch unzählig weitere Steinfiguren aus dem Wasser, bis nach wenigen Sekunden eine ganze Armada von ihnen in gerader Linie zu meiner rechten und linken standen. Ich erhob mich wieder und ließ eine kleine Flammenkugel erscheinen, die ich mit einem Pfotenwink verdreifachte, verfierfachte und so weiter, sodass am Ende acht kleine Feuerkugeln um mich herumschwebten. Diese schickte ich dann zu den Steinwächtern, eine nach der anderen, bis am Ende jeder von ihnen eine in den Händen hält. Wie acht riesige Leuchttürme standen die Giganten nun knietief im Wasser und durchbrachen die Dunkelheit mit ihrem Licht. Das war schonmal geschafft. Nun fehlte nur noch das letzte: die Brücke ins Jenseits, die die Seelen nun durchqueren konnten. Aber auch dies ließ nicht lange auf sich warten. Ein weiteres Leuchten erschien unter der Wasseroberfläche, jedoch nicht mehr so grell wie bei der Auferstehung der Passagenwächter. Zwischen jedem Wächter streckten nun dünne Pflanzen ihre Äste aus dem Wasser hervor. Ihre Körper waren durchsichtig und leuchteten ebenfalls in einem sanften Blau, während die wie im Zeitraffer und immer dichter wachsenden Blüten von einem sanften rosaton erfüllt wurden. Wie Takeshis Seelenpflanze auch waren es gläserne Kirschbäume, die sich aus dem Wasser erhoben und sich zwischen den Distanzen der Wächter zu langen Tunneln zusammenfügen. Es war ein atemberaubender und wunderschöner Anblick. Ich hätte wirklich ganz vergessen, wie ergreifend es ist, Teil dieser Arbeit zu sein. Den Wächtern das Licht zu geben, um den Seelen den Weg zu weißen, und die gläsernen Kirschbäume gedeihen zu lassen, welche die Seelen beim durchqueren dann auf die andere Seite bringen.


Ariella
Ich sah ihn mit errötenden Wangen an. So etwas Liebes hatte noch nie jemand zu mir gesagt. Besonders der Spitzname war bezaubernd. "Das freut mich sehr. Und was du eben gesagt hast. Das...das ist wirklich...süß von dir!",sagte ich zu ihm und strahlte ihn glücklich an.

Tiger Claw
Schweigend betrachtete ich dem ganzen Geschehen. Es war einfach unglaublich. Ein unbeschreibliches Gefühl! Es war besser als jedes Schauspiel am Himmel. Das trieb mir Tränen in mein Auge und ich hatte Mühe es zu unterdrücken. "Wow!",stieß ich zum gefühlten tausendsten Mal an diesem Tag und hätte ewig dabei zugesehen. Als sie fertig waren kam Shiori zurück und ich musste sie nochmal Mustern. "Das war...das war unglaublich! Wie..wie du...da gestanden hast war...wie Magie!",fügte ich hinzu.

Ariella
Es war, als würden Sonnenstrahlen in mein Gesicht scheinen. Na gut, passend zu Ariella eher Mondstrahlen. Aber diese wirkten eher kühl und abweisend, auf ihre eigene Art aber trotzdem unwiderstehlich und schön. Mondlicht würde eher zu Karai als zu Ariella passen, wohingegen die goldene Sonne Ariellas warmes und angenehmes Gemüt hervorragend umschrieb. Aber kaum kam mir dieser Gedanke, tauchte ich wieder auf aus dem Traum. Ich musste wieder an Karai denken. Was meine Gefühle für Ariella für uns bedeuten können. Für... was auch immer. Das war es, was mir ebenfalls Koöfbrechen bereitete. Ich wusste nicht, was das zwischen mir und ihr war. Jedenfalls war ich mir da nicht so sicher, im Gegensatz zu Ariella. Und... ob sie es überhaupt interessieren würde...

Ich kam nun vollends wieder in der Realität an, sah nach wie vor Aris schönes Lächeln vor mir, welches ich sanft erwiderte. ,,Süß... ist einer meiner Stärken.", antwortete ich.

Raph
Ich presste fest die Lippen zusammen und versuchte, meine Hand zu entspannen, die ich fast die ganze Zeit über zur Faust geballt hatte. Unglaublich wie kitschig die beiden daherredeten! Befinden wir uns hier in einer romabtischen Liebeskomödie oder was? Aver ich war ja selbst Schuld, weil ich mich in einem seltsamen Moment der Neugierde ja dazu entschlossen hatte. Dann konnte es mir doch egal sein, oder? Nur... war es das komischerweise nicht. Es war mir nicht wirklich egal... 

Noch während ich drüber nachgrübelte, wieso ich mich wieder so komisch fühlte, ging plötzlich die Tür auf. Zwei Augenpaare trafen die meinen und jeder wirkte ungefähr gleich überrascht wie der andere. Nur ich wäre am liebsten im Boden versunken!
,,Raph, was machst du da...?", wollte Leo verwirrt wissen. ,,Ääääh... Ich... ich wollte nur...", stammelte ich und blickte hilfesuchend zu Boden. Da hatte ich einen Geistesblitz. ,,Also... Ich suche die Abdeckung von Mikeys Kamera-Linse. Er sagt, er hätte sie hier irgendwo verloren und... ich wollte ihm suchen helfen!"

Shiori
Ich hatte erwartet, dass er... eingeschüchtert ist. Immerhin steht er hier an der Grenze zum Jenseits, in welches bald unendliche Boote mit Seelen hineinfahren werden. Aber im Moment erinnerte mich sein Gesichtsausdruck wirklich an dem eines kleinen Kindes, welches in der Weihnachtszeit zum ersten Mal den geschmückten Weihnachtsbaum sieht. Diese Faszination und gleichzeitige Gelassenheit beeindruckte mich. Auch, weil er meinen Plan, ihn von meiner Welt abzuschrecken und von mir auf Distanz zu halten gescheitert ist. Arcta antwortete bevor ich es konnte. Und er zwinkte ihm verschmitzt zu, was mich irritierte: ,,NATÜRLICH ist es Magie, mein Großer. Und das liegt nicht nur an den Gaben, mit denen Shio-chan gesegnet ist." Mit stolzem Blick sah er zu mir auf. ,,Du hast zwar deine fahle Haut und deine schwarzen Rabenhaare verloren. Aber deine Schönheit ist geblieben. Um das zu sehen genügt ein Blick in die Augen. Du bist nach wie vor ganz die Alte, Shiori." Seine Worte trösteten mich. Es war schön, zu wissen, dass ich in seinen Augen keine Fremde geworden bin. Oder ein Monster. Ich war nach wie vor ich selbst. Egal, was mein Spiegelbild mir sagte. Es kam nicht oft vor, dass es jemand schaffte, mich in Verlegenheit zu bringen. Takeshi hatte es vorhin und Arcta jetzt wieder geschafft. Jetzt konnte es eigentlich keine Steigerung mehr geben. Doch das änderte sich, als Arcta sich plötzlich an Takeshi wandte und ihm auf den Arm klopfte. ,,Das ist dir sicher auch schon aufgefallen, Tigerchen. Und leugne es nicht, aus deinen Seiten lese ich nämlich was anderes heraus." Er grinste schelmisch und ich wünschte mir, dass der Boden zu meinen Füßen flüssig und mich verschlingen würde. Doch in diesem Moment erweckte etwas anderes meine Aufmerksamkeit. ,,Seht! Die ersten Seelenboote. Da kommen sie schon!" Gutes Timing. Beinahe wäre ich im Begriff gewesen, rot anzulaufen. Und zwar glühend rot!


Ariella
Ich stellte mich neben Leo und lächelte ihn hilfsbereit an. "Na wenn das so ist, dann helfe ich dir gern bei der Suche.",meldete ich mich freiwillig. Natürlich wäre es mir eine Ehre ihm zu helfen. Schließlich sind wir Freunde! Und Freunde halfen sich gegenseitig. "Hilfst du auch bei der Suche, Leo-Senpai?",fragte ich ihn dann lächelnd. Ich fand den Spitznamen Ari-chan supersüß. Und dafür wollte ich mich revanchieren. Darum war er ab jetzt für mich Leo-Senpai!

Tiger Claw
"Äh was?",fragte ich stammelnd und merkte wie ich rot wurde als er das gesagt hatte. Konnte Arcta etwa auch meine Gedanken und Gefühle Lesen? Oh Mann! Ich konnte absolut gar nichts hier verbergen. Weder meine Gedanken noch meine Gefühle die in mir waren vor ihm sicher. Erst als Shiori auf sich aufmerksam machte sagen wir auf. "Äh...die Seelenboote?",fragte ich und blickte fragend von einem zum anderen. Arcta lächelte nur geheimnisvoll. "Wart's nur ab, junger, ungeduldiger Freund.",sagte er dabei und deutete in die Richtung des Himmels.

Raph
,,Leo-Senpai?", fragte ich pikiert und legte meinen Kopf schief. ,,Oh, verstehe. So eine Art Insider, habe ich recht?"
,,Ja!", antwortete mein Bruder hastig und ich meinte, ganz genau zu sehen, wie ihm das Blut in die Wangen schoss. ,,Ja, ganz genau, ein... ein Insider." Ich nickte bloß stumm und ging zurück ins Wohnzimmer, um dort zu 'suchen'. Ich konnte nur hoffen, dass meine Flunkerei nicht aufflog. Ich hatte echt keinen Bock, gestehen zu müssen, dass ich gelauscht hatte. Während ich hinter dem Fernseher nachschaute, musste ich an diese Spitznamen-Sache denken. Gott, wie alt waren denn die beiden? Fünf? Für was braucht man eigentlich solche Spitznamen? Alleine die Tatsache, dass Leo sie 'Ari-chan' nannte... heimlich sah ich zu ihm herüber. Ich hätte es gleich wissen müssen, so wie er sie vorhin im Theater angesehen hatte. Offenbar mochte Leo Ariella mehr, als gedacht...

Shiori
Dann erschien das erste Leuchten am Horizont, gefolgt von vielen anderen kleinen Lichtpunkten, die sich langsam in unser Sichtfeld schoben. Es waren unzählige. Bestimmt mehrere Tausend, die sich langsam vorwärts bewegten und unsere Richtung ansteuerten. Erst nach einer Weile ließ sich erkennen, dass es Boote waren. Nussschalen wie die, in welcher Arcta sitzte. Lautlos und ohne Begleitung einer kräftigen Windbrise glitten sie durch das jetzt hell erleuchtete, blaue Wasser.

,,Geh zur Seite.", sagte ich zu dem Mutànten und schob ihn Sachte ein wenig zurück, um ihnen Platz zu machen.
Wenn man nicht wissen würde, dass die Menschen in den Booten verstorben und auf den Weg ins Jenseits sind, würde man meinen, wir befänden uns mitten in einer Lampionfahrt von gewöhnlichen Menschen, die lediglich in einem sanften, weißen Schein getaucht waren. Die meisten von ihnen beachteten uns gar nicht, blickten nur mit starren Augen nach vorne oder auf die kleine Flamme, welche in einem Kerzenhalter vor ihnen stand und ihnen ein klein wenig Licht schenkte. Nur hin und wieder blickten einige der Seelen zu uns. Wie die eines kleinen Mädchens mit dunklen, lockigen Haaren, dessen Boot am nächsten an uns vorbeifuhr. Ich schätzte sie auf nicht älter als fünf oder sechs Jahre. Ihre großen Kulleraugen fixierten uns, besser gesagt mich, was wohl an meinem Kleid lag. Sie hielt mich wohl für eine Prinzessin, denn im nächsten Moment huschte ein Strahlen über ihr kleines, blasses Gesicht.
,,Ja, wenn die Zeit gekommen ist, ist sie gekommen.", raunte Arcta, sichtlich ergriffen. ,,Niemand hat einen Einfluss darauf. Egal, wie kurzweilig das Leben auf Erden war."
,,Dafür kommen diese Seelen jetzt an einen besseren Ort.", erwiderte ich leise. Das Mädchen sah immer noch zu mir und ich ließ mich hinreißen, dem kleinen Wesen mit einem Lächeln zuzuwinken, was sie begeistert erwiderte.

Ariella
Ich wandte mich an Leo. "Also dann, ich werde dann mal Raph beim suchen helfen.",meinte ich lächelnd zu ihm. "Wir können ja später nochmal reden.",schlug ich noch.

Tiger Claw
"Und doch kann ich nicht lügen und muss sagen dass es ein atemberaubender Anblick ist. Auch wenn es ein bisschen traurig ist, diese Seelen kommen jetzt an einen besseren Ort wo sie keine Schmerzen mehr haben und all ihre Sorgen vergessen können.",gab ich offen zu und sah den Lichtern hinterher die langsam wieder in der Dunkelheit verschwanden und lächelte leicht. "Und trotzdem ist es ein wunderschöner Anblick dass ich nie vergessen werde!",fügte ich hinzu.

Raph
,,Ja, klar... klar...", erwiderte Leo und zog sich langsam zurück. ,,Also dann... viel Erfolg euch... beiden..." Er zeigte mit beiden Daumen nach oben und verschwand dann schnell wie der Blitz in seinem Zimmer. Innerlich seufzte ich. Wenn das mal nicht für sich sprach! Leo führte sich wirklich wie der letzte Volldèpp auf! Genau wie... ,,Ich", schoss es mir durch den Kopf, als ich mich an mein Hühnergegacker von vorhin erinnerte. Da war ich - zugegeben - auch nicht wie ein geistig fittes Lebewesen rübergekommen. Aber das war doch nicht so seltsam wie das Getue unseres ruhigen Leos... oder? Bei ihm war es jedenfalls mehr als offensichtlich, dass er sich in Ariella verknallt hatte. Apropos... ich hoffte, dass sie mich jetzt nicht entlarven würde. Kaum war Leo weg, ging ich auf die Knie und 'checkte' das Sofa nach der Linse ab.

Shiori
Ich merkte, dass der Plan, den ich mir für ihn zurecht gelegt hatte, gehörig nach hinten losgegangen war. Sein Einblick in die Unterwelt, der Garten der Seelen, die Passage zum Jenseits, all dass wollte ich ihm nur zeigen, um ihn einzuschüchtern und zu ängstigen. Damit er seinen Meister erzählen konnte, dass die Welt, aus welcher er uns hervorgerufen hatte, ein kalter und unergründlicher Ort war, ebenso wie seine Bewohner. Er sollte sehen, dass wir die absolute Kontrolle über das Leben hatten, und auch über den Tod und erst durch uns entschieden wurde, wie die Fäden eines jeden Menschenlebens verliefen. Das stimmte zwar nur zum Teil, aber jedes kleine Detail mussten diese menschlichen Larven ja nicht wissen. Es sollte nur reichen, um ihn und die anderen das Fürchten vor uns zu lehren. Aber nun schien das Gegenteil der Fall zu sein. Ihn erschreckte das ganze nicht, nein, es faszinierte ihn. Und seine Faszination faszinierte mich. Wieso sah er das alles... auf diese Weise? Wieso zeigte er keine Furcht, obwohl er dem Tod hier im wahrsten Sinne des Wortes ins Auge blickte?

Während er den letzten Booten hinterher sah die in den Unweiten des Glastunnels verschwanden, ruhte mein Blick auf ihn. Ich versuchte, die Antwort auf das Warum zu finden. Was er an sich hatte, dass er all dem mit einer solchen... Gelassenheit entgegenblickte. Aber ich fand nichts in seinem Gesicht. Nur ein Glänzen in seinem verbliebenen Auge, welches mich an den Schein von roten Feuer erinnerte...
Arctas Gesicht schob sich in mein Blickfeld und grinste mich an. So komisch... irgendwie so, als würde er etwas wissen, was ich nicht wusste. Ich warf ihm einen verständnislosen Blick zu, ehe ich hinter ihm wieder ein Leuchten sah. ,,Da kommen nochmal welche." In der Tat. Eine weitere Gruppe von Booten hatte das Licht gefunden und deren konnten sich nun auf in das ewige Leben machen. ,,Jaja", seufzte Arcta, ,,das hört nie und nimmer mehr auf. Aber hier im Licht ist es doch etwas schöner, zu arbeiten." Er stieg auf die Kante seiner schwimmenden Holzkiste und sprang - für seine Form seltsam agil - in die Nussschale, die an ihm vorbeitrieb. In ihr befand sich eine Kinderwiege, aus welchem das leise Wimmern eines Kindes zu hören war. Aber bei Arcta war es in guten Händen. Er würde es sicher auf die andere Seite bringen.
,,Macht es gut, Khan Shiori und Arihyoshi Takeshi. Auf bald." Er winkte uns zum Abschied zu. Dann war er mit der nächsten Fuhr Booten im Tunnel verschwunden. Ich sah auf zu ihm. ,,Nun hast du alles gesehen, was du sehen solltest. Lass uns zurück gehen."

Ariella
"Bist du dir auch völlig sicher dass du diese Linse hier verloren hast? Ich meine die wird doch ziemlich klein sein und es wird bestimmt noch schwerer sein sie zu finden.",meinte ich und schaute hinter dem Fernseher. Ich hatte zwar keine Ahnung was eine Kameralinse war, aber wahrscheinlich war sie auch wichtig für die Kamera.

Tiger Claw
Ich nickte. "Ja. Das...das war wirklich eine interessante Erfahrung für mich.",sagte ich zu ihr und verließen diese Welt wieder. Am Seelengarten blieb ich nochmal an meinen Baum stehen und betrachtete ihn nochmal in seiner vollkommenen Schönheit. Den würde ich niemals vergessen. Vor allem weil es ja mein Seelenbaum war. "Ich glaube der Seelengarten hat mir am allermeisten gefallen.",sagte ich dann und sah leicht lächelnd zu Shiori rüber und meinte es auch ehrlich.


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-TMNT-04

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Re: TMNT RPG mit Mila-Grosa und mir ;)

von -TMNT-04 am 04.09.2019 20:48

Raph
,,Ehrlich?" Ich errötete etwas. Das, obwohl ich mit dem Vieh nie so wirklich warm werden konnte. Schon gar nicht, wenn sie wie jetzt ihrem Kopf an meinen Brustpanzer rieb und mich dabei mit Erbeereis vollschmierte. Ihr 'herzallerliebstes' Schnurren machte das auch nicht wirklich besser und so hielt ich sie etwas von mir weg. ,,Nun ja... dass obwohl ich eigentlich nicht so der Katzentyp bin."


Shiori:
,,Beeindrucked trifft es vielleicht nicht ganz.", entgegnete ich und ging weiter voraus. Mit beiden Armen deutete ich auf die auf den kreisrunden Raum abgestimmten, bis oben hin befüllten Bücherregale, die sich endlos nach oben hin erstrecken. ,,Hier in diesem Raum lagert alles Wissen. Jede Geschichte, die jemals verfasst oder erzählt worden ist. Berichte von Ereignissen, die von der Menschheit längst in Vergessenheit geraten sind. Legenden, Mythen, Sagen, Märchen. Balladen. Briefe, teilweise noch auf Pergament verewigt." Meine Hand wies zu einer gigsntischen, freien Fläche neben den Regalen, auf welchen sich unzählige bunte Bilder befanden. ,,Sieh nur das. Höhlenmalereien, die aus dem Leben der allerersten Menschen stammen und davon erzählen. Eine schier endlose Geschichte der Revulotion deinesgleichen, die sich über die Jahrtausende immer neu verformt hat. Und wie du siehst...", ich deutete nach oben auf die von hier nicht auszumachenden Decke. ,,...kommen immer neue Bücher und Dokumente dazu. Wie gesagt, eine nicht enden wollende Geschichte. So bànal ihr Menschen auch seid, aber eure Geschichten über eure geschichtlichen 'Revulotionen' sind beeindruckend."
,,Ich nehme an, dass ich das nicht als Kompliment auffassen darf?" Die Lippen mit dem Hauch eines Lächelns beseelt blickte er mich herausfordernd an. Ich wandte mich um und zog gespielt unschuldig die Augenbrauen hoch. ,,Wie kommst du denn bitte darauf?"
,,Nun ja, sonderlich lange haben wir noch nicht das Vergnügen, aber... ich glaube du gehörst zu der Sorte Frau, die die Dinge ganz anders meint als sie sagt." Diese Aussage hätte so dermaßen aus dem Mund von Xever kommen können dass ich gar nicht anders konnte als amüsiert zu grinsen. ,,Wow. Offenbar bin ich selbst so eine Art offenes Buch. Wenn du so gut aus mir lesen kannst..." Auch als ich mich wieder umdrehte und weiterging konnte ich nicht aufhören zu grinsen. Obwohl ich es nicht zugeben wollen würde war diese Art von Chuzpe genau das, was mich ansprach. Aber bevor ich diesem Tigermensch noch irgendeinen falschen Eindruck des Vertrauens vermittelte, zeigte ich ihm lieber das, was ich ihm eigentlich zeigen wollte. Wir standen vor einem dreiteiligen, wackeligen Holzgeländer, welches sich zu einem Rechteck ohne Boden zusammenformte. Kurz davor blieb ich stehen und wischte mit meinen Zähen einmal sanft durch den angesammelten Staub auf dem wuchtigen Steinboden. Einige Sekunden lang passierte nichts. Dann begannen die Steine langsam hinabzusinken, einer um den anderen, bis schließlich eine steinerne Treppe vor uns lag, die nach unten führte. Eine kühle Briese wehte uns entgegen. ,,Dort unten liegt das, was ich dir eigentlich zeigen möchte. Und ich möchte dich ein, zwei alten Freunden von mir vorstellen, die dort unten leben." Ich erhob meinen Arm und hielt ihm meine ausgestreckte Pfote entgegen. ,,Es geht steil nach unten. Und es könnte etwas zugig sein.", mahnte ich ihn und sah auffordernd zu ihm. ,,Los komm schon. Noch habe ich keinen Grund, dich zu beißen."


Ariella
"Dabei dachte ich dich du wärst ein absoluter Tierliebhaber.",meinte ich zu ihm. "Ich habe das eine Mal gesehen wie du dich mal um eine verletzte Taube gekümmert hast. Du hast dich so liebevoll und aufopfernd um sie gekümmert. Das war...wirklich sehr lieb von dir. Andere hätten sich einen Dréck um dieses arme Tier gekümmert. Nur du nicht! Du bist stehen geblieben und hast sie in deine Obhut genommen und sie gesund gepflegt.",erklärte ich ihm und nahm Eiskremkätzchen auf den Arm. "Ehrlich! Deine offene und ehrliche Art inspiriert einen. Manchmal wünschte ich, ich hätte auch diese Stärke von dir. Zumindest deinen Mut und diese feste Entschlossenheit und die Sturheit auch. Aber leider habe nicht alles von dem.",sagte ich etwas betrübter.

Tiger Claw
Mit einem Lächeln auf den Lippen erwiderte ich: "Diese Gelegenheit lasse ich mir doch nicht entgehen." Dann ergriff ich ihre Hand, wodurch ich ein sanftes Kribbeln darauf verspürte und fuhren unseren Weg fort. Sie hatte Recht und ein kalter Wind kam uns entgegen der ziemlich schnéidend war. Trotz des dicken Fell's dass ich trug spürte ich wie sich eine Gänsehaut in mir aufstieg und ließ mich erzittern. "Schon etwa Angst, Tigerauge?",wollte Shiori wissen und sah ich unverwandt grinsend an. Ich schluckte und verneinte. "Es ist nur etwas kühler geworden je weiter wir gehen. Ich merke es sogar unter meinem Fell die Kälte.",erklärte ich ihr.

Raph
Ich wusste nicht, dass sie von der Sache mit der Taube wusste. Aber es schmeìchelte mir, dass sie es für etwas so besonderes hält. Naja, vielleicht war es das in einer so kalten und dunklen Welt tatsächlich. Ich selbst wollte lediglich einem wehrlosen Wesen helfen, dass alleine keine Chance gehabt hätte. Bei ihrem letztem Satzt nahm ich die Schüssel mit der Katze unter dem Arm und legte ihr die andere wie vorhin auch auf die Schulter. ,,Das ist nicht schlimm, Ariella. Dafür hast du andere Stärken. Du bist fürsorglich, aufopferungsvoll und beschèìden. Bringst, egal wo du hingehst, immer ein Stückchen Fröhlichkeit und Sonnenlicht mit. Das sind Eigenschaften, die mir wiederum fehlen. Und auch wenn es dir schwer fällt, darin deine Stärke zu sehen. Du kannst was draus machen, wenn du willst. Du darfst dich nur nicht mit Selbstzweifel vergiften und musst an dich glauben."

Shiori:
,,Ja. An die Kälte muss man sich erst gewöhnen.", pflichtete ich bei und führte ihn tiefer in die Katakomben hinab. ,,Anfangs, als ich die ersten Make hier herunter gekommen bin, ging es mir genauso. Und da hatte ich noch nicht mal Fell." Er schwieg, dennoch merkte ich, wie ihm eine Frage auf der Zunge brannte. Womöglich bezüglich meiner Mutàtion. Aber er sagte glücklicherweise nichts. Durch unsere Augen konnten wir zwar sehen, wo die Stufen hinführten, dennoch musste man höllisch aufpassen, da diese sehr uneben, bröckelig oder teilweise nicht mehr vorhanden waren. Ich kam mir vor wie eine Erzieherin, die ein Kleinkind über die Straße führte, aber bevor er am Ende noch stolperte und auf mich drauffiel oder sich das Genick brach...
,,Dann...", erhob er schließlich das Wort..., ,,bist du wohl öfter hier unten." Ich biss mir auf die Zunge. Ich wollte doch eigentlich nicht zu viel von meinem Leben preisgeben. Aber in das Fèttnäpfchen war ich nun selber getreten. ,,Ähm... ja. Es ist... quasi mein Arbeitsplatz.", antwortete ich dann vorsichtig. Wenige Sekunden vergingen, dann waren wir endlich unten angekommen und ich konnte seine Pfote loslassen. Um uns herum lag immer noch absolute Dunkelheit, doch diese wurde von einem sanften Leuchten durchbrochen, auf dass ich schließlich deutete. ,,Dort müssen wir hin." Ich wollte gerade losgehen, als wir von einem tiefen, dröhnenden Geräusch aufgeschreckt wurden. Alarmiert zog Tiger Claw seine Schusswàffen, doch ich erkannte das Geräusch gleich wieder und hielt ihn auf. ,,Nicht! Kein Grund zur Aufregung, dass ist nur Marvin."
,,Marvin?" In diesem Moment ertönte das Geräusch erneut. ,,Ja. Der Wächter von dem da." Ich nickte auf das Licht. ,,Und er hält gerade ein kleines Nickerchen. Scheinbar ist ihm das bewachen über die Jahrtausende etwas zu langweilig geworden." Ich zog ihn weiter. ,,Lassen wir ihm seinen Frieden, vielleicht kann ich ihn dir später vorstellen. Ich hoffe nur, dass er mich so, wie ich jetzt aussehe, überhaupt noch leiden kann."

Ariella
Erstaunt sah ich ihn an. So wie er es sagte hörte es sich beinahe schon so an als hätte er selbst so was schon erlebt. Also fragte ich ihn deshalb danach: "Hast Du etwa schon sowas durch gemacht?"

Tiger Claw
Verwundert zog ich die Augenbrauen hoch und sah kurz noch zu der Stelle aus der das Geräusch kam. "So? Und wie lange ist es schon her dass du Marvin gesehen hast?",fragte ich sie und wäre fast in sie hineingerannt, nachdem sie plötzlich stehen geblieben ist und sich wieder ruckartig umdrehte.

Raph:
,,Naja..." Ich zögerte, setzte mich dann aber in Bewegung zur Couch und ließ mich darauf fallen. ,,Was heißt durchgemacht...du musst wissen, Ariella: In unserem Team ist es so, dass Leo der Anführer ist. So hat es unser Vater bestimmt, weil er eben der Älteste von uns ist. Als Anführèr mag er sich ja ganz gut machen, aber..." Ich fragte mich wirklich, ob ich es ihr erzählen sollte, entschied mich dann aber dafür. ,,...manchmal frage ich mich, wieso das unbedingt eine Frage des Alters sein muss oder welchen Rang man dafür haben muss. Verstehe mich nucht falsch, ich liebe Leo wirklich über alles. Aber ihm wurde von unserem Vater schon als Kind vermittelt, dass er es sein würde, auf dem sich später alle verlassen würden. Dass er unser Anführèr war und wir uns von ihm führen lassen wollten. Ich weiß nicht, ich... habe mich von dem immer herunterziehen lassen. Ich meine klar, ich bin nicht so besonnen wie Leo, aber ein mindestens so guter Kämpfer. Während Leo immer strategisch vor gegen möchte, möchte ich das Problem lieber sofort an der Wurzel packen uns erledigen. So auch jetzt. Anstatt darüber nachzudenken, wie wir Karai und die Stadt vor Shredder schützen würde ich mich lieber gleich um Shredder kümmern, damit wir endlich unseren Frieden bekommen. Damit zumindest das größte Übel aus dem Weg geräumt wäre. Meinen Platz im Team habe ich inzwischen gefunden. Aber damals hätte ich alles für eine Chance gegeben. Damit ich mich hätte beweisen können, dass ich den Job genauso gut machen könnte. Dafür, dass mir diese Chance immer verwehrt geblieben war, habe ich mir selber die Schuld gegeben." Ich verstummte einen Moment und fügte, sehr viel leiser hinzu: ,,Ich habe mich einfach für nicht gut genug gehalten." Danach versuchte ich, meine Worte erstmals selber zu verdauen. Noch niemals zuvor hatte ich mit jemanden darüber gesprochen. Höchstens mit Slash, als er noch mein Haustier war. Aber ansonsten war Ariella die allererste, die diesen Anhaltspunkt über mich erfahren durfte.

Shiori:
Ich blickte zu ihm auf und wollte meinem Reflex folgen, einige Schritte zurück zu treten, da ich kein Freund plötzlicher, körperlicher Nähe war. Aber ich reagierte zu langsam, weswegen wir uns nun in einer unangenehm geringen Distanz zueinander befanden. Geringer, als es hätte sein müssen. Erst als ich daran dachte, dass er mich gerade etwas gefragt hatte, merkte ich dass ich die ganze Zeit die Luft angehalten hatte. Tja, wie lange hatte ich Marvin nicht gesehen? Je mehr ich darüber nachdachte, desto mehr wurde mir bewusst, dass ich für sehr lange Zeit weg gewesen bin. Das war erschreckend und... deprimierend zugleich. Marvin hatte zwar noch Arcta, der sich um ihn kümmerte, aber ich war sozusagen immer noch Marvins Mommy. Überhaupt... so vertraut mir das alles hier unten auch ist... bis jetzt hatte ich keinen Gedanken daran verschwendet, dass ich nun ein Fremdkörper sein könnte. Das ich in den tausend Jahren in meinem eigenen Zuhause nicht mehr wirklich daheim war. ,,Sehr lange...", presste ich dann hervor und zog mir den Hut tiefer ins Gesicht, damit er die Traurigkeit nicht sehen konnte, die sich in meine Gesichtszüge schlich. ,,Die Zeit vergeht hier unten ganz anders als auf der Erde. Ein einziges Jahr hat hier eine Bedeutung von 1000 Jahren. Zehn Jahre fühlen sich an wie 10.000 verdammte Jahre. Das ist nur ein kleiner Teil von dem, die ich in den Eisgefängnissen abgesessen habe. Solange habe ich meinen treuen Freund nicht mehr gesehen. Von daher kann ich ihm nicht mal verübeln, dass er mich nicht erkennen und als Eindringling sehen könnte." Die Worte aus meinem Mund zu hören war hart. Erst hinterher merkte ich, dass ich meinen Vorsatz, ihm nicht zu viel erzählen, wieder gebrochen hatte. Ich drehte mich um und entfernte mich, ging nun direkt auf das Licht zu. ,,Na komm schon!", rief ich, darum bemüht, meine Stimme wieder fest klingen zu lassen. ,,Wir sind so gut wie da, Tigerchen."

Tiger Claw
Ich habe ihr die ganze Zeit zugehört. Mir ist natürlich aufgefallen wie ihre Gesichtszüge einen traurigen Eindruck machten. Aber dieser Moment dauerte nur kurz, ehe sie den Hut ins Gesicht zog und sich von mir abwandte. Ich seufzte und folgte ihr dann. Sie hatte Recht! Wir mussten weiter. Dass sie aber tausend Jahre hier unten verbracht hatte sah man ihr nicht an. Von sich aus sah sie wirklich sehr jung aus. Aber das wollte ich nicht weiter ansprechen, da ich nicht weiter in ihrer Vergangenheit verunsichern wollte.

Ariella
Ich ging zu ihm und nahm neben ihm Platz. Aufmerksam hörte ich ihm zu. Ich war zunächst erstaunt dass bin ihm zu hören. Aber es freute mich dass er mit mir ehrlich darüber sprach. Für ihn war es wohl auch nicht so einfach. Verständlich! Aber teilweise verstand ich auch Leo. Als Anführer hatte er es auch nicht einfach. Er musste das ganze Team zusammen halten und die Pläne schmieden. Aber das betraf nicht die Sache die Raph mir erzählte. Ich nahm seine Hand in meine und drückte sie sanft. "Soll ich dir was sagen?",fragte ich und lächelte ihn an. "Ich halte dich für ein sehr geehrtes und geschätztes Mitgliéd in diesem Team.",gab ich ehrlich zu.

Raph
,,Tatsächlich? Das... das ist wirklich sehr lieb von dir, Ariella. Aber... Ich meine... du kennst mich eigentlich noch nicht so lange, daher..."
,,Ich habe sie gefuuuuuunden!" Im Laufsprungschritt kam Mikey zurück ins Wohnzimmer gehoppelt, mit der Digitalkamera in der Hand. Ich brach meinen Satz ab und presste die Lippen aufeinander. Gerade jetzt passte es mir überhaupt nicht, dass wir in unserem Gespräch unterbrochen wurden. Ich hätte ihr so gerne noch das gesagt, was ich zu sagen habe, aber das wollte ich nicht vor Mikey machen. Also schwieg ich.

Shiori
Ich war wirklich eine Närrin! Wie konnte ich nur so dumm sein und ihm Einblick auf diese lächerliche kleine Gefühlsregung geben? Ich war wirklich froh, dass Skellington uns jetzt nicht sehen konnte. Die Mimik eines gefühlskalten Gesichtes ist des Kriegers oberstes Gebot. Das pflegte er stets zu sagen. Je näher wir dem Licht kamen, desto heller wurde es. Zum Schluss hin mussten mir unsere Augen mit den Pfoten vor dem grellen Schein abschirmen. Es fehlte nicht mehr viel bis wir endlich da waren, doch ich merkte, wie er sich zurück fallen ließ und schließlich stehen blieb. Auch ich stand still und wandte mich um. ,,Was ist los?"
,,Ich traue dir keinen Meter übern Weg, Kleine.", erwiderte er nur voller Misstrauen. ,,Woher soll ich wissen, dass du mich nicht in eine Falle locken willst, wenn ich dir weiter folge?"
,,Was das mit dem Vertrauen angeht sind wir schon zu Zweit." Langsam kam ich auf ihn zu. ,,Wegen dem anderen kann ich dir nicht viel mehr als mein Wort geben, dass ich keine falschen Spielchen spielen werde. Auch wenn dir das als nicht viel erscheinen mag." Wir hatten nicht ganz so viel Zeit und ich wollte nicht länger herumstehen und woe gegen einen Baum reden, also zwang ich mich, mich zu entspannen und ihm meine Pfote locker entgegen zu halten. ,,Ich kann auch... deine Pfote nehmen, wenn du das willst. Dann besiegel ich mein Versprechen mit einem Handschlag und du wirst vielleicht, hoffentlich spüren, dass ich es Ernst meine. Komm schon" Da er nicht sofort reagierte ergriff ich kurzerhand seine Pranke und umschloss sie mit beiden Pfoten. Den Blick, den er mir daraufhin zuwarf, konnte ich nicht einwandfrei identifizieren. Aber es reichte, um meine Gesichtszüge zu erweichen. Und mich auf eine Abänderung der Taktik zu bringen, der sich normalerweise kein Mann entsagen konnte. So schenkte ich ihm einen hoffentlich kokett aussehenden Wimpernaufschlag und das charmanteste Lächeln, welches ich zustande bringen konnte. ,,Du wolltest mehr von mir und der Welt hier unten erfahren. Und ich wäre nur allzu gerne bereit, dir in beiden Dingen Einblick zu gewähren. Und diesen Ausblick hat noch kein anderer Sterbliche genießen können. Du wärst der allererste. Eine wirklich sehr reizende Vorstellung, wenn man bedenkt, was sich hinter diesem Licht befindet. Oder..." Ich kam ihm wieder so nahe wie vorhin, als er mir beinahe hinten reingerannt wäre. Nur mit dem Ziel, dass die erneut anhaltene, plötzliche Nähe zu mir seinen Dickschädel einen Moment lang vergessen lässt. Aber ich war diesmal darauf gefasst. Ich umschloss seine Pfote mit beiden Händen. ,,...willst du mir wirklich erzählen, dass ein Bär... pardon, Tiger von einem Mann wie du irgendwie.... 'beunruhigt' über das ist, was dort, hinter uns liegt?"

Ariella
Mit errötenden Blick setzte ich mich ruckartig auf und sah Mikey an der jetzt gerade dazu kam. Ein bisschen schade fand ich es schön dass wir unser Gespräch jetzt nicht fortsetzen konnten. Aber was soll's! Vielleicht bei einem anderen Mal. "Okay, Mikey. Dann lass uns mal ein hübsches Foto machen.",sagte ich und nahm auch wieder Eiskremkätzchen wieder auf den Arm.

Tiger Claw
"Früher schon!",gab ich offen zu. "Auch heute habe ich mal die eine oder andere Angst. Mein Vater meinte dass es okay ist Angst zu haben. Aber wenn man lernte sie besser zu kontrollieren und sie nicht an sich heran lässt, dann ist man im Vorteil.",erklärte ich ihr. "Und Ja, ich gebe ein wenig zu dass ich Angst vor deiner Welt schon habe. Doch je mehr ich lerne, desto weniger fürchte ich mich auch.",fügte ich hinzu. "Hattest du denn keine Angst als du das erste Mal hierher gekommen bist?",wollte ich dann wissen.

Raph
,,Muss.. muss das wirklich..."
,,Ja, dass MUSS sein, Alter!", unterbrach Mikey mich und drückte mich zurück in die Couch, als ich gerade abhauen wollte. ,,Und du kommst gefälligst mit auf das Foto. Ihr drei seht nämlich so süüüß miteinander aus!
,,Oh. Äh..." Ich merkte, wie ich vor Verlegenheit rot im Gesicht wurde und blickte verstohlen herüber zu Ariella.
,,Na los, rückt ein wenig enger zusammen!", befahl Mikey und navigierte uns mit seiner Hand, während er mit der anderen die Kamera vor sein Gesicht hielt. Ich rückte näher. Ungefähr einen halben Zentimeter. Ariella schien sich auch kaum zu bewegen.
,,Näher." Wir rutschten noch einen guten halben Zentimeter. ,,Noch näher." Einen weiteren. ,,Näääääääääheeeer." Ich rückte noch einen Zentimeter näher an sie heran. Doch wir waren uns bereits so nahe, dass sich unsere Schultern berührte. Ich zuckte zusammen und wagte es nicht, ihr direkt ins Gesicht zu sehen.

Shiori
Die Tatsache, dass er auf meinen taktisch angewandten - ich bezeichne es grob notorisch mal als 'Annäherungsversuch' - nicht im geringsten eingegangen war, verwirrte mich noch mehr als meine Antwort, die ich nun - wieder ohne nachzudenken - äußerte: ,,Das... d-das ist schon so viele Jahre her. Ich... weiß das selber gar nicht so genau. Ich w-war da vielleicht blutige... 500 oder 600 Jahre alt. Oder jung, oder.... was auch immer!" Etwas verkrampft löste ich meine Pfoten von der seinen und trat einen kleinen Schritt zurück, da mir nun dlch etwas... unwirsch zumute war. Eigentlich sollte ich mich wieder ärgern, weil ich zum dritten Male hintereinander nicht nachgedacht und ihm ziemlich vertrauensselig geantwortet hatte. Aber im Nachhinein, wo er mir doch gerade ein ebenso privates Detail aus seinem Leben erzählt hatte, kam mir das in diesem Moment nicht so schlimm vor. Vielleicht... Ganz ganz ganz vielleicht lag sein Interesse wirklich aus eigenen Stücken darin, die Unterwelt, mein Zuhause, kennen zu lernen. Und... mich. Aber warum dann... das? Und warum dachte ich darüber nach...

Ich wollte jetzt so.schnell wie möglich auf die andere Seite, also tapste ich hinter den Tiger und schob ihn vor mich her auf das grelle Licht zu. ,,Es ist nur ein kleiner Schritt und es wird rein gar nichts passieren. Komm..."
Ich trat weiter in das Licht, bis ich das Gefühl hatte, durch ein Feld aus weichen, kuscheligen Wolken zu fliegen. Das Licht strahlte dabei eine so wunderbare Wärme aus, dass ich mich tatsächlich ein wenig entspannen und herunterfahren konnte. Dann hatten wir wieder festen Boden unter den Füßen. Eine kleine Sekunde lang jagte eine Welle der Euphorie durch meinen Körper, als ich mit den Zehen über die dunklen, rauen Terracotta-Fliesen strich und vor mir der wohl schönste Garten lag, den man sich nicht mal im Traum vorstellen konnte. Noch genauso wie ich ihn in Erinnerung hatte. Wuchtige, knörrige alte Bäume. Kunstvolle Ansammlungen mit Topfen voller Blumensträucher, exotische Blumenfelder und Wasserfelder voller Wasserlilien und Seerosen und anderen Wasserpflanzen. Irgendwo in der Ferne plätscherte ein kleiner Wasserfall. Bunte Schmetterlinge flogen um uns herum und in den Bäumen gaben Vögel ein liebliches kleines Zwitscher-Konzert. Ich sog die wohlriechende, warm-feuchte Luft und die friedliche Atmosphäre tief in mir auf und wandte mich dann an meinen Gast. ,,Hier wären wir also. Willkommen, Sterblicher, im Garten des blühenden Lebens."

Ariella
Mit rötlichen Wangen sah ich zu ihm und lächelte leicht. Ich legte eine Hand auf seine Kurz. "Hey! Es ist ja nicht so schlimm.",meinte ich und rückte mit Eiskremkätzchen etwas näher zu ihm. "Es ist ja nur ein Foto für die Erinnerung. Und ich bin ja auch noch da und Pass auf dich auf!",fügte ich aufmunternd zu und lächelte ihn an.

Tiger Claw
Mit blieb der Mund offen stehen als ich näher in den Garten eintrat. "Das ist ein Garten?",fragte ich sicherheitshalber nach und sah mich nochmal um. "Das...das ist wunderschön! Hier ist alles voller Blumen und Pflanzen. Das ist das absolute Paradies!",stieß ich hervor und sah mich ungläubig um. Das war doch nicht zu fassen. Und hier kam sie auch hierher? "Aber wie ist das möglich? Wie können die Pflanzen hier überleben?"

Raph
Ich schenkte ihr ein kurzes Lächeln und positionierte mich - möglichst entspannt- neben ihr. Auf mich aufzupassen ist eigentlich gar nicht nötig, auch wenn die anderen gerne was anderes behaupten. ,,Okay, Leute. Eiscreme-Kätzchen und Ariella, ihr seht super aus. Raph, du schau bitte nicht so grimmig. Denke einfach an... deine Action-Figuren, mit denen du immer heimlich in deinem Zimmer spielst." Wie eine Flut schoss mir das Blut ins Gesicht und ich hätte Mikey die Schüssel mit seiner Katze am liebsten ins Gesicht geworfen. Er bemerkte seinen Fehler, auch, weil ich ihm den tödlichsten Blick der Geschichte zuwarf. ,,Upps.", murmelte er und sah mich entschuldigend an. ,,Sorry, Bro. Das ist... mir nur so herausgerutscht."
,,Mach einfach das Foto, Mikey!", knurrte ich mit zusammemgebissenen Zähnen und versuchte, meinen Puls unter Kontrolle zu bekommen und mich zu beruhigen. Das Mikey mich ausgerechnet jetzt und vor ihr so bloßstellen musste!

Shiori
,,Es handelt sich nicht wirklich um Pflanzen.", erklärte ich und ging auf einen kleinen Felsen zu, an dem sich eine üppig blühende Passiflora-Pflanze in die Höhe rankte. ,,Jede Pflanze die du hier siehst ist das Leben eines Menschen. Egal ob winzig kleines Gänseblümchen oder mächtiger Baum. In allem, was du hier siehst, steckt eine Menschenseele. Selbst deine Seelenpflanze wächst hier, irgendwo." Sanft strich ich über die zarten grünen Blätter des Pflänzchens.

Ariella
Ich musste kichern. Das war wirklich total süß von ihm. "Ihr zwei seid wirklich unglaublich.",sagte ich zu ihm und kraulte dann Eiskremkätzchen unterm Kinn. Diese schnurrte genüsslich und schmiegte sich an mich. Ich schmunzelte und schmiegte mich an sie.

Tiger Claw
"Eine Menschenseele? Bei jeder Pflanze?",fragte ich sie und sah mich überall um. Wenn jeder Mensch eine Pflanze hatte galt dass dann auch für ***én? Es gab wohl nur einen Weg um das herauszufinden. Ich wandte mich zu ihr und holte tief Luft. "Habe ich auch eine Seelenpflanze?",fragte ich sie.

Raph
,,Das weiß ich doch längst, Ariella.", erwiderte Mikey und nahm ihr das Kätzchen aus den Händen. ,,Und du gehst jetzt schön brav in die Heia, meine Kleine." Protestierend bäumte sich die Eiskatze in ihrer Schüssel auf und schlug ihre kleinen Pfoten gegen seine Nase. ,,Hey! Nicht frech werden, sonst gibgs keine Tiefkühlerbsen!" Mikey verschwand in der Küche. Genau im selben Moment knurrte mein Magen ein wenig. Die Aufregung mit Viktoria und die Suche nach Karai hatte mich wieder hungrig gemacht. Sonst war Mikey der Verfressène von uns, aber jetzt verspürte ich den Drang, eine Kleinigkeit zu mir zu nehmen. Ich wandte mich an Ariella. ,,Hast du vielleicht auch noch Hunger?", fragte ich sie. ,,Ich fürchte nämlich, ich brauche nochmal eine Kleinigkeit. Falls du dich miteinklinken willst."

Shiori
Die Frage hatte ich fast erwartet. Nun ja, wenn es ihm schonmal gestattet war, dass alles hier zu sehen... ,,Selbstverständlich hast du das.", bejahte ich dann. ,,Vor ettlichen Jahren bist auch du ein Mensch gewesen, Tigerchen. Und Teile davon hast du auch heute, als Mutànt, noch immer in dir. Das heißt: wenn diese Teile noch nicht vergessen wurden." Ich bedeutete ihm, mir zu folgen. Wir beschritten einen kleinen Trampelpfad und ich führte ihn tiefer in den Garten hinein. Immer wieder warf ich ihm über die Schulter kleine Blicke zu. Der Weg war ziemlich schmal und ich hatte Angst, dass er versehentlich eine der Blumen niedertrampeln würde, so intensiv wie er sich umsah. Als ich einmal nicht hinsah, hörte ich ihn plötzlich fluchen und er stieß so heftig gegen mich, dass ich beinahe umgeflogen wäre. Grimmig drehte ich mich um und sah zu unseren Füßen dann aber den imposanten Körper einer Schlange, die sich zu unseren Füßen durchs Gras schlängelte. Er wäre wohl beinahe über sie drüber geflogen. Entgeistert beobachtete er das Reptil, welches nun langsam den Kopf erhob und uns giftig anstarrte.

,,Wer wagt es?", zischte sie auf japanisch. ,,Kannst du nicht aufpassen, wohin du trittst?"
,,Er kennt sich hier nicht aus.", antwortete ich in derselben Sprache. ,,Geh deines Weges, Tsurutsuru. Er ist mein Gast und ich führe ihn zu seinem Lebensbaum." Ein Wimpernschlag später und Tsurutsurus Kopf bäumte sich direkt vor uns auf. Seine giftgrüne Schlangenaugen starrten den Tiger eindringlich an. ,,Ich kenne deine Pflanze.", erwiderte er. ,,Ich bin schon oft bei ihr gewesen, habe sie gehegt und gepflegt. Wann immer es an der Zeit war." Sein Kopf wanderte zu mir. Sein Schwànz deutete gerade aus. ,,Ihr wisst, wo ihr lang müsst. Bald seid ihr da. Sayonara Tora. Und Sayonara Shiori-san. Ich wäre erfreut, wenn Ihr es auf eine Tasse Tee einrichten könntet. Ich habe schon so viele Teeblätter geerntet, dass ich sie alleine gar nicht vertrinken könnte."
,,Dann komme ich demnächst gerne vorbei.", erwiderte ich mit einem leichten Lächeln. ,,Sayonara, Tsurutsuru." Schon war die Schlange wieder im Dickicht verschwunden und wir konnten weitergehen. ,,Das war der Gärtner von alldem hier, Tsurutsuru. Solange du mein Gast bist und du keine seiner Pflanzen zertrampelst, tut er dir nichts.", erklärte ich ihm und seufzte dann. ,,Da kommt man nach tausenden von Jahren endlich mal nach Hause und hat nichts als Termine. Ich hoffe dass Tsurutsuru nicht allzu beleidigt sein wird, denn ich fürchte unsere gemeinsame Teerunde liegt noch in weiter Ferne."
,,Teerunde. Eine Schlange, die gerne Tee trinkt." Er schien köstlich amüsiert. ,,Aber hier unten ist scheinbar alles möglich. Du sagtest, er wäre der Gärtner für all die Seelenpflanzen. Heißt das, er betreibt nebenbei eine Teepflanzenplantage?" Oh, dass schien er noch nicht ganz zu begreifen. Und gleich würde er nicht mehr so amüsiert sein, denn ich verlangsamte schon meine Schritte. ,,Oh nein, Tigerchen. Ganz und gar nicht. Ich kann es wohl nicht so erklären, dass es nicht ganz so schockierend klingt, also sage ich es gerade heraus: bei den Teepflanzen handelt es sich in diesem Fall auch um Seelenpflanzen." Schweigen. Aber das war wohl Antwort genug. Also redete ich weiter: ,,Jedes menschliche Leben ist vergänglich. Mann wird geboren, verbringt eine gewisse Zeit auf der Erde und stirbt letztendlich. Jeder Mensch ist hier eine Blume. Aich die blüht, wächst, gedeiht, wird irgendwann immer kränklicher und verwelkt letztendlich. Das ist der Lauf der Dinge, die für jeden vorbestimmt ist. Bei manchen ist der Weg des Lebens schon besiegelt, bei den anderen muss dieses Band noch geknüpft werden. Das zeige ich dir anhand deiner eigenen Pflanze."
Die letzten Meter kämpften wir uns durch dichtes Gestrüpp und Dickicht. Dann waren wir da. Wir standen auf einer Lichtung, umringt von kniehohem Gras. Ein kleiner Teich lag vor uns, an welchem Frösche und Grillen ein kleines Quarkkonzert gaben. Glühwürmchen tanzen über der Wasseroberfläche. Und vor dem See stand ein mannshoher Kirschbaum, dessen Äste sich jedoch imposant weit ausbreiteten. Er stand in voller Blüte, jedoch war auch zu erkennen, dass viele seiner Äste verdörrt und die Blüten teilweise schon welk und abgestorben waren.

Ariella Tularyn
"Gegen ein Stück habe ich nichts dagegen.",meinte ich grinsend dabei und stand auf. "Weißt du was? Lass mich mal das machen.",sagte ich und schnippte mit dem Finger. Wie von Geisterhand tauchten zwei Pizzakartons auf dem Tisch. Lächelnd sah ich ihn. "Bon Appetit!",sagte ich zu ihm und setzte mich wieder

Tiger Claw
"Das...ist meine Seelenpflanze?",fragte ich und starrte regelrecht auf den Kirschbaum. Es war ein absoluter traumhafter Anblick. Die Blüten strahlten in einem zarten Rosa. Aber an ein paar Stellen waren sie schon verwelkt und braun. Ich ging näher heran und berührte vorsichtig die Rinde des Baums. "Warum sind ein paar Blüten so verwelkt?",wollte ich wissen ohne den Blick von der schönen Pracht abzuwenden.

Raph
,,Äh... danke." Etwas verdattert setzte ich mich, nahm den Pizzakarton in die Hand und hob vorsichtig den Deckel an. Und darunter befand sich tatsächlich eine wohlriechende, dampfende Pizza. Okay, das war abgefahren. So einfach mir nichts dir nichts eine Pizza herbeizaubern! Prüfend besah ich sie von allen Seiten, bis ich Ariellas Seitenblick bemerkte. ,,Oh... ähm, ich denke nicht, dass du mir irgendetwas giftiges oder so a drehen wirst, es ist nur... Wie schaffst du es, eine so perfekte Pizza zu zaubern, wo du die doch heute doch zum ersten Mal probiert hast?"

Shiori
,,Eine Frage, die du dir nur selbst beantworten kannst.", erklärte ich, schloss meine Augen und legte die Pfote neben seiner auf die Rinde des Lebensbaumes. ,,Vorhin sagte ich, dass einige Menschen ihr Band erst noch knüpfen müssen, damit sich ent***t, wie ihre Pflanze und somit auch ihre Seele gedeihen wird." Mit meinen Kräften versuchte ich, aus der Seele des Baumes zu lesen, was ihn alles geprägt hatte und was der Grund für die verwelkten und vertrockneten Stellen ist. ,,Auch bei dir sehe ich, dass sich das noch nicht entschieden hat, aber dein Baum ist sehr krank. Wut, Hàss und Rachedurst lassen deine Äste verdörren und die Blüten verwelken. Das einzige, was deinen Baum am Leben erhält, ist deine Berechenbarkeit, die dich, wo du dein menschliches Äußeres schon vor Jahren verloren hast, noch immer begleitet. Du willst bestrafen, was sich deiner Meinung nach gegen dich stellt, jedoch nicht mehr und nicht weniger. Hast also tatsächlich noch ein gewisses Maß an Skrupel. Das ist es, was dich am Leben erhält. Das... und deine, wenn auch völlig falsch ausgerichtete, Loyalität zu deinem Meister, der dich auf einen fragwürdigen Pfad geführt hat."
,,Fragwürdig?", fragte er und zog seine Pfote zurück. Ich las weiter. ,,Dein Meister Shredder ist ein machtbesessener, böser und egoistischer Mensch, mein Lieber. Sein Motiv ist reiner Hàss und das Verlangen nach Vergeltung. Ich kann nur erraten, wie seine Pflanze aussieht. Deine Loyalität zu ihm ist in dem Sinne noch hoch anzurechnen weil du nie auf den Gedanken kommen würdest, ihn in den Rücken zu fallen und ihm charakterlich treu ergeben bist. Der Gegenpol ist nur leider, dass der Pfad, auf dem du ihm folgst, deine Wurzeln krank macht. Noch kränker als deine Taten zuvor. Du hast sehr vielen Menschen Leid zugefügt. Grauenvolles angetan. Und der Überzeugung, das richtige zu tun. Du bist selber tief in dir drinnen verbittert und unendlich einsam, weil du schon früh alles aufgeben musstest, was dir etwas bedeutet hat. Das hat dich zu dem gemacht was du heute bist. Und dich leider auf einen Pfad gebracht, der..."
,,STOPP!" Ich spürte, wie mein Handgelenk mit festem Griff umklammert wurde öffnete ich die Augen. Als ich in sein Gesicht sah, erblickte ich Zorn darin. Sein Griff verfestigte sich und er fletschte mit leisem Knurren seine Reißzähne.

Ariella
"Ich lerne immer was neues kennen und kann es mir auch sehr gut merken.",erklärte ich ihm verschmitzt nachdem ich mich wieder zu ihm gesetzt hatte. "Wir Bewohner des Mondes sind sehr lernfähig und lernen immer gerne etwas neues.",erklärte ich und nahm mir ein Stück Pizza. "Und seit ich die Pizza kenne, bin ich total begeistert von diesem Gericht."

Tiger Claw
"Hör auf mit diesem Spiel!",stieß ich wütend hervor und drückte ihre Hand. "Du hast doch keine Ahnung, Shiori-san. Du kennst mich gar nicht und weißt deshalb nichts über mich. Auch nicht wie mein Leben war und was ich dafür tun musste um zu überleben.",fügte ich dabei hinzu und zitterte vor Wut und Verzweiflung.

Raph
,,Und bist deshalb in der Lage, diese Dinge zu projizieren, wann immer du sie möchtest oder brauchst.", bemerkte ich beeindruckt. ,,Das musst du unbedingt Donnie zeigen. Nicht dass er beleidigt ist dass ich das zuerst in Erfahrung gebracht habe." Ich zwinkerte verschmitzt. ,,Deine Kräfte sind wirklich... faszinierend. Ich hätte mir sowas im Traum nicht vorstellen können! Kannst du... mir das mit dem Pizza herbeizaubern nicht beibringen?"

Shiori
Ich hatte wohl einen Wunden Punkt erwischt. Interessant zu wissen, dass es mit seiner Vergangenheit zu tun hatte. Und es war unweigerlich zu erkennen wie sehr diese noch an ihm nagte. ,,Nein, dass weiß ich nicht!", erwiderte ich kühl und entzog mich seinem Griff. ,,Wie gesagt, ich interessiere mich nicht für euch Menschen. Eure Selbstgerechtigkeit und Arroganz ist mir zuwider. Wieso, das haben mir deine verdorrten Stellen eindrucksvoll geschildert. Du hast Leben ausgelöscht. Blumen verwelken lassen, die einst hier in diesem Garten wuchsen. DAS ist alles, was ich von dir wissen muss, Tora-san. Und hier...", ich deutete auf den Baum, ,,hast du die Chance, dir das noch einmal vors Auge zu führen." Er sah für weitere Sekunden so aus, als würde er jeden Moment sein Schwert ziehen und auf mich losstürmen wollen, aber dann schien er sich zu beruhigen und atmete geräuschlos aus. ,,Ich tue nur das, um was du mich gebeten hast und zeige dir meine Welt. Das... ist nunmal das, aus was meine Welt besteht. Und Ich werde dir jetzt das letzte bisschen davon zeigen. Dafür müssen wir über den Teich."

Ariella
Ich schüttelte den Kopf. "Geht leider nicht. Nur die Bewohner des Silver Millenium und die Königsfamilie kann das nur.",erklärte ich ihm. "Unsere Fähigkeiten sind sehr stark. Wir verfügen über viele verschiedene Fähigkeiten. Und eine hatte ich sogar Karai angeboten bei ihr anzuwenden.",sagte ich zu ihr und errötete etwas als ich daran dachte.

Tiger Claw
Ich steckte meine Machete wieder ein und zog die Stirn Kraus. "Über den Teich?",fragte ich skeptisch und sah gleich auch hinüber zu dem Teich. Wie sollte dass denn klappen? Wir würden doch untergehen.

Raph
,,Es war allein ihre Entscheidung ob sie sie annehmen wollte oder nicht. Donnie ist ebenfalls an einem Heilmittel dran. Und wenn es so weit ist, finden wir sie wieder. Noch bevor Shredder das tut." Ich schwieg einen Moment, dann sah ich sie ein wenig ernster an. ,,Es ehrt dich wirklich sehr, dass du es versuchen wolltest. Aber gib dir nicht die Schuld daran, dass Karai wieder abgehauen ist." Ich lehnte mich zurück und beschloss dann, dass Thema zu wechseln. Auch, weil ich mehr von ihr erfahren wollte. ,,Bist du dann eigentlich sowas wie eine richtige Prinzessin mit magischen Fähigkeiten?"

Shiori
,,Ja, über den Teich. Bist du schwerhörig?" Ohne Umschweife ging ich auf das Ufer des tiefblauen Gewässers zu, während er nach wie vor an Ort und Stelle stehen blieb. Konnte er nicht einmal das tun, was ich ihm sagte, ohne es zu hinterfragen? ,,Na komm, beweg deine Streifen hier her, Tigerchen." Unmittelbar vor dem Ufer blieb ich stehen. Hier war der Boden mit einer feinen weißen Sandschicht überzogen und das Wasser stieß in sanften Wellen an meine Zehen. Ich hob meinen Fuß ein wenig, beobachtete, wie das Wasser von meinem Fell abperlte und wie sich die nach dem Aufprall entstehenden Schwingungen über die Oberfläche bewegten. Dann erblickte ich sie. Natürlich war sie es nicht wirklich, nur leider musste ihre abscheuliche Fratze immer wieder mein eigenes Spiegelbild verdrängen. Wütend darüber, dass sie mich gerade jetzt daran erinnern musste, dass ihre verkommene Seele nach wie vor in meinem Körper steckte, zertrat ich ihr Gesicht auf der Wasserfläche. Der Schritte nach zu urteilen kam der Tiger nun doch zum Ufer. Als ich feststellte, dass das Spiegelbild im Wasser nun wieder mein Abbild zeigte, setzte ich vorsichtig meinen Fuß auf die Wasseroberfläche und konzentrierte mich. Die flüssige Form des Wasser schien sich unter meiner Sohle zu festigen sodass ich den Fuß voll belasten und auftreten konnte. Beim zweiten, dritten und vierten Schritt war es genauso. Ich drehte mich um. ,,Glaub mir. Wenn nicht mal eure Menschenwàffen was gegen mich ausrichten können, dann so ein bisschen Wasser genauso wenig." Ich kam einige Schritte zurück. ,,Ich kann nicht versprechen, dass du nicht untergehen wirst, also gib mir lieber deine Hand. Wir müssen nur bis zur Mitte des Sees."


Ariella
Ich zuckte mit den Schultern. "Ich habe keine Ahnung. Ich weiß nur dass ich magische Fähigkeiten besitze und meine Herkunft der Mond ist, aber das ist auch schon alles. Ich weiß nichts über meine Familie und mein Leben dort.",sagte ich nachdenklich. Aber da war nichts. Ich konnte mich nach wie vor an gar nichts erinnern. "Ne klappt immer noch nicht. Mein Kopf ist wie leer gefegt.",meinte ich schließlich und zuckte erneut mit den Schultern. "Naja...was soll's. Irgendwann kommen sie wieder."

Tiger Claw
Skeptisch starrte ich auf den Teich und dann wieder sie. Ich muss wirklich bekloppt ein um bei diesem Spielchen mitzumachen. Ich schnaufte noch ein letztes Mal und ergriff ihre Hand. "Na schön! Ich zu es. Aber auf deine Verantwortung, wenn ich untergehe und drauf gehe. Du weißt ja: Katzen hássen Wasser!",erinnerte ich sie daran und ließ mich von ihr mitziehen. Zentimeter für Zentimeter begab ich mich in unbekannte Gewässer und starrte nach unten zu meinen Füßen. Doch zu meiner Überraschung standen die nicht unter Wasser wie es Ruhe glich sein sollte, sondern standen über den Wasser. Es war fast schon wie schweben. Erstaunt sah ich Shiori an. "Es...es klappt!",stieß ich atemlos hervor und musste nun mir selbst eingestehen dass sie Recht gehabt hatte.

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-TMNT-04

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Re: TMNT RPG mit Mila-Grosa und mir ;)

von -TMNT-04 am 04.09.2019 20:08

Casey
,,Tatsächlich?" Ich war ehrlich baff. Sie hatte sich tatsächlich an mich erinnert? Das war ja abgefahren! Noch abgefahrener allerdings war die Tatsache, dass ich von einem echten Drachen gegrüßt wurde. ,,Wow! Das ist echt abgefahren, ein Gruß von einem Drachen! Oh Mann, dass ist echt das Zweitbeste, was mir heute passiert ist!"


Bebop:
Wieso denn das? So wichtig, dass er in Rocksteady hineindonnert? Die Wàffen hatten wir auch alle zusammengetragen, so wie Shredder es uns aufgetragen hatte. Jede einzelne Wàffe von der 'obersten Elite' der Diabolics. Alle Vorbereitungen für das Ritual waren abgeschlossen. ,,Ach ja, was ist denn so wichtig, dass du so in Gedanken versunken bist? Ist es Katzenkram? Deine Katzenminz-Plantage? Oder..." Ich verstummte, da mir in diesem Moment ein möglicher Grund einfiel. So das Stichwort "Katze" betreffend? ,,Oder ist es wegen..."

,,Wie wär's wenn wir die Privatgespräche jetzt einstellen und uns auf das hier konzentrieren?", ätzte Xever. ,,Jetzt geht es ums Geschäft, je schneller wir die Sache hinter uns haben, umso besser für uns."
Ich schnitt ihm eine heimliche Grimasse, ging dann aber mit den anderen weiter. Beim Saal angekommen öffnete Tiger Claw die zweiflüglige Tür und wir traten ein. Shredder saß auf seinem Thron und schien sich mit dem Schattenlord zu unterhalten, der neben ihm stand. Beide blickten auf, als wir mit den Koffern hereintraten. Shiori war auch anwesend. Sie stand mit dem Rücken zu uns am Fenster, ihr Blick schweifte hinaus über die Dächer der Stadt. Als wir hereintraten, drehte sie sich um. Mir lief ein kurzer kalter Schauer den Rücken hinab, als sie uns mit ihren eiskalten Augen ansah und abmusterte, aber ich zwang mich, mich auf Shredder zu konzentrieren, der sich nun erhob.

Leo
"Ja. Hat sie!" Ein Grinsen erschien auf meinem Lächeln. "Sie kann sich sehr gut am dich erinnern, weil du gekreischt hast wie ein Mädchen und noch nie jemanden gehört der so schrill schreien kann!",fügte ich dann hinzu und mussten alle lachen als er rot wurde.

Tiger Claw
Ich trat hervor und verbeugte mich vor Shredder. Heimlich sah ich zu Shiori rüber und dann schnell wieder weg um mich wieder auf meinen Meister zu konzentrieren. "Meister Shredder! Es ist jetzt alles dabei was wir besorgen sollten.",erklärte ich gerade ihm.

Casey
Na toll, so ein gutes Erinnerungsvermögen hätte sie wegen mir jetzt auch nicht unbedingt gebraucht. Etwas eingeschnappt verschränkte ich die Arme, bis Mikey Gott sei Dank das Thema wechselte. ,,Was war denn das Beste, was dir heute passiert ist, Alter?" Sofort besserte sich meine Laune etwas. ,,Wisst ihr, Ari und Tori sind nicht die einzigen neuen in unserer Klasse.", erzählte ich. ,,Da ist noch so ein Mädchen. Ihr Name ist Meghan. Und sie ist nicht nur supercool und tough, sie steht auch noch total auf mich!" April grinste schief. ,,Das hatte ich aber anders in Erinnerung."

Bebop
,,Ausgezeichnet!" Shredder klang zufrieden, was wirklich eine Seltenheit war. Dabei müsste es, wenn es nach mir ging, aber nicht bleiben. Solange uns niemand dazwischenfunkte, war alles cool. Und das bedeutete für uns wiederum keinen Stress. Big S wandte sich dem Knochengestell zu. ,,Ihr habt nun alles, was ihr braucht, oder?"

Lord Kaji legte den Kopf ein wenig schief, gab dann mit seiner knochrigen Hand ein kurzes Zeichen. Shiori trat einige Schritte vor, bevor sie wieder diesen Schattensprung-Trick machte, in dem sie sich kurz in Schatten auflöste nur um dann so schnell und so dicht vor mir wieder aufzutauchen, dass ich zusammenzuckte und einige Schritte zurückstrauchelte. Mit etwas zittrigen Finger öffnete ich den Koffer und zeigte ihr den Inhalt. Ein Schwert mit einer ca. 1,20 Meter langen Klinge.
,,Wie sieht es aus, Shiori?", fragte Lord Kaji, ,,sind wir glücklich?"
,,Ooh, wir sind über aus glücklich, my Lord Skellington.", murmelte sie, aber eher an das Schwert gewandt als an ihren Meister. Sie nahm das Schwert aus dem Koffer und führte damit ein paar schnelle Stich- und Hiebbewegungen durch, ehe sie es wieder zurücklegte. ,,Ohne Zweifel Kaerus Daito.", erklärte sie und sah sich nun im Schnelldurchlauf alle weiteren Wàffen an, die die anderen hier hinhielten. Zuletzt blieb sie bei Tiger Claw stehen, der ihr zuerst einen kleineren Koffer mit einem eisernen Srmring mit Krallen und anschließend den mit einer Kettenwàffe, einem Ogama, entgegenhielt.
,,Ja.", nickte sie dann. ,,Das sind zweifellos alles die echten Wàffen. Ich spüre an ihnen die verbliebene Aura unserer Brüder und Schwestern, die noch immer in den Fesseln der Ubterwelt gefangen sind."
,,Dann haben Eure Männer saubere Arbeit geleistet, all diese Wàffen in so kurzer Zeit zusammenzutragen."
,,Nun, das war ehrlich gesagt ziemlich leicht!", wiegelte ich bescheìden ab und blickte zu Shiori herüber. ,,Ein Teil der Wàffen befand sich ja in der Museums-Ausstellung, die bei dem Feuer fast komplett vernichtet worden ist. Aber mit etwas Fingerspitzengefühl haben wir die Sachen in Null Komma nix aus der Gewahrsam der Bullerei entwendet."
,,Nun, dann fällt es uns doch jetzt leicht, alle anderen Formalitäten zu treffen. Die Letzten.", meinte der Lord, ohne auf mich einzugehen. ,,Frechheit! Den Knochenjob hatten in dem Fall immerhin wor gemacht, da konnte ich das doch mal so nebenbei hervorheben, oder?"

Viktoria
"Ich auch! Es warst doch wohl eher Du, der hier auf Meghan steht.",meinte ich zu ihm. Doch Casey spielte das lässig herunter. "Ach Tori, da kennst du mich wirklich schlecht. Das sah zwar so aus, aber eigentlich ist es gabz anders als ihr dachtet!",sagte er. Ich verdrehte grinsend die Augen. "Okay. Wenn du das so sagst."

Tiger Claw
"Und was wären das für letzte Formalitäten?",wollte Shredder vom Skellington wissen und wandte sich wieder an ihm. Ich hörte aufmerksam zu, sah aber zwischen durch auch zu Shiori. Ich konnte einfach meinen Blick von ihr nicht abwenden. Merkwürdig dass meine Aufmerksam immer mehr auf sie ging als auf das Gespräch von Shredder und Skellington. Also wandte ich mich zurück an die beiden.

Casey
Stehen war etwas zu viel gesagt. Ich fand sie nur sehr sehr cool. Und bestimmt wäre es interessant, dieses geheimnisvolle Mädchen etwas näher kennenzulernen. Mal sehen, ob ich sie vielleicht nicht doch noch irgendwie knacken könnte. Unter dieser rauen Schale verbarg sich mit Sicherheit ein zuckersüßer Kern. ,,So sage ich das. Könntet ihr mich vielleicht Zuhause absetzen? Von dem ganzen Gesuche und Stress bin ich echt müde geworden." Ich gähnte herzhaft.

Bebop
,,Nur den Ablauf dieses Rituals, Meister Shredder.", antwortete Lord Kaji. ,,Damit eure Männer auch eine gewisse Vorahnung haben, was sie erwartet. Ich erläutere es euch kurz." In seinen Händen ließ er einen langen schwarzen Stab erscheinen, an welchem kurz darauf eine feine, segelförmig gebogene Klinge aufsprang. Eine Sense. Mit dieser erschien auch eine kleine Wolke aus Rauch, welche er mit feinen Bewegungen eine Form annehmen ließ. ,,Wir haben nun also das Buch, sämtliche Waffèn unserer Schattenkrieger und mit der 'Stadt der Vergessenheit' einen geeigneten Ort." Der Rauch nahm die Gestalt eines Buches, mehrerer Wàffen und den Umrissen einer Stadt an. Besser gesagt von dem, was von ihr übrig ist. ,,Und der Zeitpunkt könnte ebenfalls nkchtnoerfekter sein." Ekstatisch breitete er die Arme aus. ,,In weniger als drei Tagen, wenn sich der Umriss des Mondes wieder am Fundament des Nachthimmels vervollständigt hat. der Zeit, in der die Kräfte der blauen Flamme stärker auflodern als zuvor. Dann werden wir in der Lage sein, das Siegel des Buches ganz zu brechen und mein Gefolge zu befreien!"
,,Und... wenn ich mir die Frage erlauben darf... wieso müssen wir bei diesem Ritual anwesend sein?", erhob Xever das Wort, auf welches Khan sofort eine Antwort wusste: ,,Nach all der Zeit im Untergrund haben die Diabolics sich einem Hàss zugeschrieben." Mit verengten Augen sah sie ihn an. ,,Einen Hàss gegen die Sterblichen, die mitverantwortlich sind, dass sie in die Abgründe der finstersten Verdammnis geschickt worden waren. Trotz eurer Mutation seid ihr nichts anderes als Sterbliche. Wenn wir den Rest unseres Heers aus dieser Verdammnis hervorholen wollen, müsst ihr bei dem Ritual anwesend sein. Nach all der Zeit werden sie nicht zeischen Feind und Verbündeter unterschèìden können. Nur Lord Skellington und ich können euch Schutz gewähren. Sonst... kann es wohl oder übel sein, dass ihr von ihnen abgeschlachtet werdet. Sehr sehr langsam. Und sehr sehr qualvoll."

April
"Oh ja. Bei mir könnt ihr auch anhalten. Ich muss mich auch etwas ausruhen.",stimmte ich mit zu. Und auch Tori meldete sich dazu. Nur Ariella nicht. Sie beschloss noch eine Weile bei den Jungs zu bleiben. Ich und Tori verstanden das und umarmten sie zum Abschied als wir zu Hause abgesetzt wurden. "Also dann, wir sehen uns Morgen!",verabschiedete ich mich und stieg aus dem Shellraiser.

Tiger Claw
"Was? Abgeschlachtet? Wir? Aber ich bin zu hübsch um abgeschlachtet zu werden! Die Damen lieben mich!",wandte Bebop entsetzt ein. Ich schlug mir die Pfote gegen die Stirn und stöhnte leise genervt. Konnte dieses Schwein nicht mal an was anderes denken als nur an Frauen? Mir war mein Leben eben wichtiger als dass mich so ein Schattenwesen umbringt.

Raph
In den nächsten paar Minuten schmissen wir auch Casey und Tori bei sich zu Hause raus und machen uns auf den Rückweg zu uns. Heimlich blickte ich rüber zu Ariella. Es war schön, dass sie noch etwas bei uns bleiben wollte. Ich hoffte, dass Splinter nichts dagegen haben würde. ,,Ähm", räusperte ich mich, ,,wir können dich auch zu den Mutanimals zurückbringen. Das wäre auch kein Problem."

Shredder
,,Keine Panik. Ihr seit so sicher, wie ihr es sein müsst.", beschwichtigte der Schatten-Fürst. ,,Shiori-san und ich werden eigens für eure Sicherheit garantieren. Außerdem habt ihr noch den Angelus-Opal. Am Tag vor dem Ritual werden wir mit Eurem Clan alles noch einmal durchsprechen." Ich nickte. ,,Meine Leute werden bereit sein. Und denkt daran, Lord Kaji Skellington." Warnend baute ich mich vor ihm auf. "Keine miesen Patenten! Andernfalls wird die Verdammnis der Unterwelt nicht das einzige sein, worunter ihr zu leiden hättet! Ich und mein erster Stellvertreter werden euch im Auge behalten." Das Skelett erwiderte nichts, verneigte sich nur etwas. ,,Wie Ihr wünscht, Meister Shredder. Wir werden euch ganz Euren Wünschen fügen." Er begann, sich in eine Rauchwolke aufzulösen. Kurz bevor er verschwand, flog er hinunter zu Shiori und befahl ihr auf japanisch: ,,Ziehe auch du dich zurück und spare deine Kraft. Wir haben nicht mehr viel Zeit und müssen bereit sein."

Shiori
,,Hai, Sensei." Ehrfürchtig neigte ich den Kopf. Dann war Skellington verschwunden und ich stand allein mit Shredder und seinen Schergen im Thronsaal. Der Anführèr des Ninja-Clans setzten sich zurück in seinem Thron. ,,Geht jetzt und verwahrt die Diabolic-Wàffen. Bis zu der Nacht vor Vollmond erhaltet ihr keine besonderen Anweisungen. Aber haltet nach den Turtles Ausschau. Dieser Abschaum darf uns unser Vorhaben unter gar keinen Umständen vermasseln!" Seine Diener nickten, packten alles zusammen und verließen nacheinander den Thronsaal. Ich folgte ihnen. Da dieser Tiger-Mutànt das Schlusslicht bildete, schloss ich kurzerhand zu ihm auf und ging neben ihm her. ,,Weißt du, wer einst mit diesen Wàffen, die du da in den Koffern hast, kämpfte?", erkundigte ich mich und schob meine Hutkrempe etwas höher, damit ich ihn besser ansehen konnte.

Ariella
"Ach Nein! Das ist überhaupt nicht nötig. Slash weiß ja Bescheid wo ich bin. Also ist das kein Problem.",meinte ich abwinkend zu ihm und lächelte. "Aber trotzdem lieb von dir dass du mich auch zu Hause absetzen wolltest."

Tiger Claw
Ich sah auf die Wáffen und schüttelte kurzerhand mit dem Kopf. "Nicht direkt. Aber ich schätze sehr große und starke und ehrwürdige Krieger.",schätzte ich und schaute zu ihr runter.

Raph
Ich errötete ein wenig. Doch dann stieß Mikey einen heiseren Schrei aus. ,,Leute, habt ihr gesehen, wie spät es ist? Gleich kommt Kroknerd, der Barbare im Fernseher! Fahrbschneller, Donnie, die Folge hab ich nie gesehen und ich will sie auf keinen Fall verpassen!" Aufgeregt wandte er sich Ariella zu: ,Hast du dir Kroknerd den Barbaren, die beste Serie der Welt, jemals angesehen?", fragte er sie.

Shiori
,,Damit liegst du gar nicht so verkehrt. Warte kurz..." Ich erhob meine Pfote und ließ beide Koffer mit einem Wink in die Luft schweben. Ich spreizte den Finger und der kleinere von beiden öffnete sich. ,,Das hier ist nur eine der beiden Wàffen von Tetsu, dem Eisenmann. Ein Halbgott und der Sohn von Ama-tsu-mara, dem japanischen Gott der Schmiede. Tetsu war ein uneheliches Kind, daher wurde er von seinem Vater als Kind verachtet und verabscheut. Er ging sogar soweit und versuchte, seinen eigenen Jungen zu töten. Er verflüssigte Metall und schmiss ihn bei lebendigem Leibe in die heiße Masse hinein. Er litt Höllenqualen, überlebte jedoch. Aber das Metall hatte sich so in seinen Körper eingebrannt, dass er fortan quasi aus nichts anderem mehr bestand. Der Zorn über diesen väterlichen Verrat brachte ihn schließlich dazu, der Götterwelt abzusagen und sich den Mächten der Unterwelt anzuschließen, den Schattenkriegern. Diese Wàffe hier ist sein Shuko. Angefertigt aus den Wàffen all derer, die er im Kampf bezwungen und gemeuchelt hatte. Sie und sein Morgenstern, den dein dickwanstiger Nashornfreund in der Kiste hat, haben ihm neben seiner Fähigkeit, sich in jede denkbare Form zu bringen, als einen hervorragenden, aber tödlichen Krieger bekannt werden lassen." Tiger Claw nickte, dann besah er den anderen Koffer. ,,Und was ist mit dieser hier? Dem Ogama?"
,,Diese Wàffe gehört der Shinigami 'Nenga'. Der Bedeutung des Namens lautet..."
,,...Herzenswunsch...", sagten wir beide gleichzeitig. ,,Ganz genau. Nenga ist nicht in etwa für das berüchtigt, was sie mit ihrem Ogama macht. Sondern mit ihrem Gesicht. Sie hat die Gabe sich in einen Menschen zu verwandeln, den man liebt, beziehungsweise, den man vermisst. Wenn man ihr ins Gesicht guckt. Durch so eine mächtige Illusion ist es ein leichtes für sie, ihre Feinde zu verwirren und zu überlisten." Ich ließ das Ogama und das Shuko wieder in den Koffern verschwinden. Der Mutànt sah mich demonstrativ an und verschränkte dann die Arme. ,,Warum erzählst du mir das alles?", wollte er schließlich wissen."
,,Weil es der Wunsch meines Senseis ist. Ich will offen sein: ich interessiere mich nicht die Bohne für euch Menschen oder euer unbedeutendes, kleines Leben. Aber da es nunmal Lord Skellingtons Wunsch ist, eure Haut, Schuppen beziehungsweise eurer Fell zu schützen, werde ich das tun. Und das geht nun mal nur, wenn ihr etwas informiert seid über das, was euch erwartet."

Ariella
Ich schüttelte den Kopf. "Ich habe noch nie davon etwas gehört. Auf dem Mond haben wir es nicht so mit Technologie.",erklärte Ich kurz was Michelangelo sofort mit einem panischen Jaspen beantwortete. "Dann musst du dir das wirklich mal ansehen. Die Serie ist wirklich cool!",begann er auch schon fröhlich wieder zu erzählen. Ich musste schmunzeln. Eigentlich ist er ganz okay, der Kleine. Er wird ein kleiner Bruder auch für mich geworden und freute mich noch mehrere Abenteuer mit meinen Freunden zu erleben.

Tiger Claw
"Ich hab verstanden!",meinte ich und nickte dabei. Sie hatte Recht! Wir mussten über die Diabolics und ihre Wàffen sowie auch Rituale kennen und informiert sein. Sonst war wirklich alles für die Katz und wir würden als Aschehäufchen enden. Und dennoch interessierte mich es noch mehr über Shiori und über ihr Volk zu wissen. "Kannst du mir noch mehr erzählen? Von den Wáffen und auch von euren Ritualen?",fragte ich sie. Sie sah mich ungläubig an und zog fragend die Augenbrauen hoch. Ich sah sie weiterhin unentwegt an und fügte hinzu: "Ich würde gerne mehr darüber wissen. Und dich besser kennen. Vor allem was die Kampftechniken angeht. Das...war schon beeindruckend wie du meine Kollegen und mich eingeschlossen fertig gemacht hast."

Raph
,,Immer erleben sie tolle Abenteuer, und kämpfen gegen fiese Schurken und immer gewinnen sie am Ende!", schwärmte Mikey währenddessen weiter von seiner Serie, der wir, zugegeben, alle irgendwie verfallen waren. ,,Ruhig, Mikey, du willst ihr doch nicht alles verraten, oder?", schmunzelte ich und zwinkerte ihr leicht zu. ,,Aber sonst weiß sie ja nicht, um was es geht! Es gibt nichts schlimmeres, als mitten in eine coole Serie einzutauchen, von der man noch gar nichts weiß."

Shiori:
,,Ähm... ich... ich..." In meinem Kopf hatte sich gerade ein Satz, geformt, den ich darauf erwidern wollte. Aber der war gleich darauf wieder verpùfft und nun wusste ich nicht wirklich was ich sagen sollte. Ich sollte Shredders Meute über gewisse Punkte vom Ritual in Kenntnis setzen. Von mehr war eigentlich nie die Rede gewesen. Aber nun wollte er mehr über uns wissen? Ich überlegte. Ich traute ihm und seinen Kumpanen nicht. Vielleicht wollte er uns nur für seinen Meister aushorchen und mögliche Schwachstellen herausfinden, mit denen er uns unter Kontrolle halten kann... als ob das, was wir hier machten, nicht schon genug wäre... Mit kühler Mine verschränkte ich meine Arme. ,,Ich meine... ich hatte schon wesentlich härtere Gegner, von dem her war das nicht besonders schwer. Was das andere betrifft..." Ich wollte ihm schon sagen, dass ich nicht interessiert war, ihm mehr über uns Diabolics zu erzählen, und warum. Aber dann kam mir mit einem Mal eine Idee. Ich entspannte mich und setzte ein mildes Lächeln auf. ,,...wäre es mir eine Ehre, dir mehr zu erzählen. Oder besser noch: ich werd dir was zeigen!"

Ariella
"Okay. Dann bin ich ja mal gespannt!",meinte ich zu ihm und lächelte fröhlich. Natürlich war ich sehr gespannt. Vor allem auf dieses Ding dass sich Fernseher nannte und wie man es betätigte.

Tiger Claw
"Super. Vielen Dank.",sagte ich und legte dann fragend den Kopf schief. "Und was wirst du mir zeigen?",wollte ich neugierig wissen

Mikey
Als wir zuhause ankamen, war es glücklicherweise noch rechtzeitig vor Serienbeginn. Meister Splinter war noch am Meditieren, weswegen freie Bahn für den Fernseher bestand. Ich schob Ariella gleich zu unserem Schmuckstück von Fernseher und präsentierte ihn ihr stolz. ,,Hier ist er! Das Beste Gerät, welches je von Menschenhand geschaffen worden ist. Ist das nicht das Schönste, was du je im Leben gesehen hast?"

Shiori:
,,Warts ab und folge mir einfach.", erwiderte ich und ging voraus. ,,Ich sag nur soviel: es könnte sehr interessant für dich werden." Die Koffer mit den Wàffen, die immer noch in der Luft schwebten, schickte ich hinter mir her. War mal gespannt, wie ihm das, worauf ich ihn einen Einblick gewährte, gefallen würde. Ob er dann immer noch sie viel über uns und unseren Tätigkeiten wissen wollte. Fast im selben Moment trat Xever um die Ecke. ,,Hey Tiger Claw. Was ist jetzt mit den anderen Koffern? Wir warten schon..." Als er mich entdeckte und uns auf sich zukommen sah, brach er ab und starrte mich mit einer Mischung aus Überraschung und Angst an. Er wich einige Schritte zurück. Mit seinem Anblick spürte ich die altbekannte Wut in mir hochsteigen, aber gerade hatte ich keine Zeit, mich mit ihm zu befassen. Aber das was er wollte, dass konnte er kriegen. ,,Hältst du das mal kurz?", bat ich ihn mit erzwungen ruhiger Stimme und schickte die fliegenden Koffer zu ihm herüber. Nur mit einer solchen Wucht, dass sie ihn umhauten und zu Boden rissen. ,,Und nicht kaputt machen. Wenn den Wàffen was fehlt, habe ich erst recht einen Grund, dich einen Kopf kürzer zu machen!", fügte ich hinzu und ging an der stöhnend am Boden liegenden Riesen-Kaulquappe vorbei. Ich führte ihn ganz nach unten in den Keller bis hin zu der Tür, an welcher er mir und Lord Kaji unsere Unterkunft zugewiesen hatte, und öffnete sie. Dahinter erstreckte sich ein langer dunkler Gang. Nur nicht der, durch welchen Skellington und ich anfangs durchgegangen waren. Das schien auch er zu merken. Er blickte von den gigantisch hohen, abgerundeten Steinmauern zu der Wasserspeier-Statuen-Reihe, die sich vor uns erstreckte, und besah die Wandhalterungen mit den Laternen, in welchen blaues Kerzenlicht flackerte. ,,Hier sieht es aufeinmal so anders aus...", bemerkte der Mutànt und sah mich an. ,,Wie zum Tèufel habt ihr das gemacht?"
,,Das hat Skellington gemacht. Mit einem kleinen... Ummöblierungs-Zauber. Dort hinter der Tür befinden wir uns in New York. Aber hier befinden wir uns in unseren eigenen vier Wänden. In der Unterwelt!", erklärte ich grinsend und ging weiter.

Ariella
"Auf jeden Fall ist es interessant anzusehen. Vor allem dass es ein so großer Kasten ist.",bemerkte ich und schaute ihn mir neugierig an. Ich Strich über das Glas und tastete auch nach der Antenne die auf dem Fernseher stand. Mein Blick wanderte dann auf eine etwas kleine merkwürdig aussehende Schachtel. Sie war etwas länglicher und war mit vielen Knöpfchen besetzt und sah recht lustig aus. Ich hielt sie hoch und sah die anderen an. "Und was ist das?"

Tiger Claw
Neugierig sah ich mich um. Hier sah es wirklich plötzlich so anders aus. Und es war etwas warm hier. "Ich dachte in der Unterwelt geht sehr heiß her.",gab ich nachdenklich her und fuhr mir kurz über die Stirn.

Mikey
,,Das, Ariella, ist das wichtigste, heiligste und überirdischste Gerät von allen! Es erfüllt diesen Fernseher mit seiner Magie und saugt sie ihm wieder aus. Es lässt die klangvollsten Sounderlebnisse wie eine Flut anschwellen und auch wieder verebben. Nicht zu vergessen wechselt es von einem Sender zum anderen. Und sie ist bekannt unter dem Namen... Fernbedienung! Wenn du auf das rote Köpfchen oben links drückst, schaltest du den Fernseher ein. Warte hier bitte kurz, ich geh schnell in die Küche. Ich will dich jemanden vorstellen." Schnell sprang ich auf und hüpfte in die Küche.

Shiori:
Ich verneinte. ,,Das verwechselt du. Wir befinden uns in der Unterwelt oder, wie man in Japan sagt, in der 'Anderswelt'. Das Reich der Götter und der Geister. Was du meinst, ist die Hölle. Dorthin kommt nur der ganze menschliche Abschaum, der sich in Lebzeiten nicht richtig aufführen hatte können. Nicht zu vergessen das ganze Dämonenpack. Grauenhafte Wesen. Aber sie betreiben hervorragende Bars und Lounges. Die Hölle liegt übrigens genau unter uns, aber keine Bange: dir wird schon noch kühler."

Ich blieb stehen. Vor uns ging es weiter. Jedoch endeten die Wandlaternen hier, sodass ihr kühles Licht nur noch wenige Meter weit fiel und sich dann in gähnender Dunkelheit verlor. Ich bemerkte, wie der Tiger sein verbliebenes Auge angestrengt zusammenkniff und damit in die Dunkelheit stierte. ,,Ich weiß, ich kann auch nichts sehen. Unsere Fähigkeiten, in der Dunkelheit zu sehen, bringen hier nichts, denn das da ist keine normale Finsternis." Ich ging einige Schritte vorwärts auf den schwarzen Gang zu. Im nächsten Moment ertönte aus diesem heraus ein wischendes Geräusch und ich blieb stehen. Verschmitzt lächelnd blickte ich zu ihm zurück und breitete meine Arme aus.
"Hikari no shisha, michi o kuria." Eine kleine, blaue Flammenkugel erschien in jeweils einer meiner Pfoten. Vorsichtig führte ich sie zusammen und ließ sie in den finsteren Teil des Ganges hineinschweben. Das Licht war nicht sonderlich hell, da es sie sonst sofort verschwinden lassen würde. Aber es genügte, um sie für einen Moment zu sehen. Die Susuwatari. Kleine, in der Luft schwebende Aschekügelchen mit Kulleraugen. Sie hatten in der Dunkelheit den Gang zutausendst belagert und stoben nun, wo die Lichtquelle sich in ihre Mitte schob, so schnell dass man mit dem Schauen nicht mitkam, auseinander. Kurz darauf waren sie verschwunden.

Ariella
"Okay!",murnelte ich Nach dem Mikey weg war und starrte weiter interessiert auf die Fernbedienung. Also so setzte man die für den Glasklaren, ich meine den Fernseher, ein. Und ich dachte das wäre nur da weil es so hübsch aussah. "Da bin ich wieder!",hörte ich Mikey auch schon und wandte mich um. Auf dem Arm trug er eine Schüssel und darin lag Eis. In Form einer Katze! Verwundert sah ich ihn an. "Aber Mikey das wäre doch nicht nötig gewesen. Gegen Eis habe ich wirklich nichts dagegen.",meinte ich. Doch plötzlich wandte die Katze den Kopf zu mir und miaute mich freundlich. Irritiert blinzelte ich. "Das Eis lebt ja!",bemerkte ich erstaunt

Tiger Claw
"Wow!",stieß ich hervor und wich kurz einen Schritt zurück. So schnell die Wesen aufgetaucht waren, so schnell waren sie auch schon wieder verschwunden. "Was...was waren denn das für seltsame Kreaturen?",wollte ich wissen und sah mich sicherheitshalber um, nur um sicher zu gehen dass kein weiteres dieser Wesen nochmal auftauchen würde.

Mikey
,,Natürlich lebt sie. Sie ist ja auch mein Hauskätzchen. Ariella, dass ist das Eiscreme-Kätzchen. Eiscreme-Kätzchen, das ist unsere neue Freundin Ariella." Ich hielt ihr die Schüssel ein wenig entgegen und die Mieze begann, Ariella freudig über die Hand zu lècken. ,,Süß, nicht wahr?", lachte ich. ,,April hat sie mir vorbeigebracht, als sie noch ein normales Kätzchen war. Durch meine Schuld... ist sie ein bisschen mutiert worden... aber dafür besteht sie jetzt aus einer super-lèckeren Eis-Kombination aus Erdbeer, Vanille und Schokolade."

Shiori:
,,Das waren Susuwatari.", erklärte ich ihm und blickte ihn mit hochgezogener Augenbraue an. ,,Auch bekannt unter den Namen Rußmännchen oder Rußbolde. Es wundert mich, dass du von ihnen noch nichts gehört hast." Er schien zu überlegen. ,,Sehr schwach. Ich glaube, dass mir von ihnen erzählt worden ist, als ich noch ein Kind war." Er sah mich an. ,,Das sind Geister, oder?

,,Ja, aber harmlose. Hier unten gibt es sie praktisch überall. In der Menschenwelt hausen sie gerne in verlassenen Häusern oder ungenutzten Kellern und Dachböden. Menschen meiden sie. Deshalb waren sie jetzt gerade auch so schnell verschwunden. Du brauchst sie nur einmal nett anzulächeln, dann verschwinden sie sofort."
Ich erzählte ihm, während wir gingen, noch ein wenig von den schwarzen Rußkobolden, bis wir schließlich am Ende des Flures vor einer großen Steintür ankamen, die von zwei wuchtigen Ritterskulpturen mit großen Streitäxten bewacht wurden. Ihre Wàffen waren so miteinander verkreuzt, dass kein Durchgang für uns möglich wäre. Ich baute mich direkt vor ihnen auf und sagte: ,,Ich habe einen Gast mitgebracht, dem ich gerne Einlass gewähren würde. Streckt Eure Wàffen nicht gegen uns und lasset uns passieren, edle Herren."
Die Steinritter begannen langsam, sich zu regen und zogen ihre Wàffen zurück. Gleichzeitig öffnete sich das Steintor. Mit einer leichten Verbeugung überließ ich dem Mutànt den Vortritt. ,,Nach dir, Tora-san."

Ariella
"Ist die süß!",bemerkte ich entzückt und strèichelte sie unter dem Kinn. Dass schien ihr zu gefallen, denn sie schnurrte genüsslich und schloss dabei die Augen. Ich schmunzelte und ließ von ihr ab. Nur eine Spur von Erdbeer, Schoko und Vanilleeis blieb auf meinem Finger. Ich konnte nicht wiederstehen und schleckte daran. Es schmeckte so süß und herrlich. "Und auch lecker, wie ich sehe.",fügte ich lächelnd hinzu und schnippte mit dem Finger. In meiner Hand erschien eine Sprühdose Schlagsahne. Diese schüttelte ich kräftig und setzte ihm eine Krone aus Sahne auf. "Ich hoffe du magst Sahne, Kätzchen?",fragte ich und kassierte ein zufriedenes Schnurren. "Das tendiere ich mal als Ja an!",meinte ich lächelnd.

Tiger Claw
Etwas misstrauisch starrte ich auf die beiden Riesen und dann wieder zu Shiori. Woher sollte ich wissen ob nicht die Wesen mir doch das Fell über die Ohren zogen. "Du kannst ruhig passieren. Sie haben schon gefrühstückt.",meinte Shiori nur. Damit fühlte ich mich nicht gleich besser. Denn ich sagte ich dich den ersten Schritt und ging an ihnen vorbei

Mikey
Ich war überwältigt! So süß hast mein Kätzchen wirklich noch nie ausgesehen! Vor allem, als sie versuchte, mit ihren Pfötchen ein wenig von der Sache zu erwischen. ,,Oooooh! Das ist absolut hinnnnnreißend!", jauchzte ich und blickte sie verzückt an. ,,Jungs! Raph, Leo! Guckt doch mal!" Stolz präsentierte ich ihnen das Kätzchen, welches nun selbst voller Euphorie die eiserne Erdbeer-Brust streckte. ,,Ich muss das festhalten, Ich brauche meinen Foto-Apparat! Leo, würdest du sie bitte kurz halten?" Ich war aufgesprungen und rannte den beiden entgegen. Doch Leo sah ziemlich fertig aus und er erwiderte nur: ,,Tut mir Leid, Mikey, aber ich bin völlig erschlagen. Ich lege mich hin. Gute Nacht allerseits." Und schon war er in seinem Zimmer verschwunden. Kurzerhand drückte ich Raph die Schüssel in der Hand, der von Leona nun, etwas überrascht, auf das Kätzchen blickte. ,,Bin gleich wieder da!", flötete ich und verschwand ebenfalls in meinem Zimmer.

Shiori
Seine Angespanntheit gefiel mir und ich konnte mir ein kleines Grinsen nicht verkneifen. So wie er gerade geguckt hat, glaubte er wohl, ich wollte ihn da drinnen an den Kragen. So sehr ich sie auch verachtete, aber ich musste zugeben, amüsant waren diese Menschlein allemal. Ich folgte ihm durch die Passage hindurch und die Steinwand schloss sich hinter mir. Er und ich befanden uns nun in einem dunklen Saal mit einer Reihe von Türen. Lediglich die Kerzen in ihren Kerzenhaltern schenkten uns Licht. ,,Hier entlang, bitte.", bat ich ihn und übernahm wieder die Führung. Schnurstracks steuerte ich durch den Raum auf einen der schweren, mit Eisenbeschlägen verzierten Holztür zu. Die Beschläge hatten die Form von unzähligen Blüten, Ranken, Wellen und diversen Tierabbildungen. Und in ihrer Mitte befand sich an jeder Tür der modellierte Kopf eines schlafenden Kappas. Eine der Türen öffnete ich. Da ich merkte, dass der Mutànt nach und nach misstrauischer und angespannter wurde, ging ich diesmal als erste hindurch und wartete dann auf der anderen Seite auf ihn. Nun befanden wir uns zwischen den meterhohen Regalen unserer Bibliothek, in welchen wir über viele Jahrtausende Schriftstücke und Briefe aus aller Welt gesammelt hatten.

Ariella
Verwundert sah ich ihn hinterher, dachte mir aber, ihn erst mal eine Weile in Ruhe zu lassen. Stattdessen ging ich auf Raph zu und lächelte. "Also mit dem Eiscremekätzchen in deinem Arm sieht es ja auch niedlich aus.",bemerkte ich kichernd und stibitzte mir etwas vom Eis des Kätzchen und schleckte ihn mir vom Finger. Es schmeckte einfach zu köstlich.

Tiger Claw
Ungläubig starrte ich auf die Regale die mit Büchern, Schriftrollen und anderem Schnickschnack gespickt waren. "Das sind aber eine Menge Bücher!",stieß ich erstaunt hervor. In der Tat! Ich habe in meinen Leben schon sehr viele Bibliotheken besucht. Aber so viele Bücher habe ich bisher noch nie gesehen und gelesen. Das würde Stunden oder Tage dauern bis ich die durch habe. "Beeindruckend!",bemerkte ich und pfiff anerkennend durch die Zähne.

Antworten
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