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Lara

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Re: I love you, and it's killing me. || RPG with Jace || FSK 18 || Triggerwarnung

from Lara on 11/22/2019 09:01 PM

Dawnyah Darling
In kürzester Zeit war er zu mir hinüber gekommen und saß nun direkt vor mir auf dem Boden. Unsanft wurde mein Kinn von ihm gepackt, weshalb ich kurz zusammenzuckte, denn ich hatte nicht mit einer derartigen Tat gerechnet. Es folgten Drohungen, bei denen ich jedoch versuchte keinerlei Miene zu verziehen. Alle meine Ängste und Befürchtungen wurden in diesem Moment in mir eingesperrt und es war nicht das erste Mal, dass dies geschah. Stattdessen kam in mir der Instinkt auf mich wehren zu müssen, nicht nachzugeben. Mit war bewusst, wie es das letzte Mal ausgegangen war, doch dies wurde in diesem Moment lediglich zu einer Nebensache.
"Ach ja? Du scheinst ja ziemlich überzeugt von dir zu sein.", zischte ich, während ich mein Kinn seinem Griff entzog. "Ein solcher Vorfall würde untersucht werden, vor allem aufgrund der Jugendlichen, die sich in dem Camp aufhalten, bezüglich deren Vorgeschichten. Zumal es wohl nicht gelingen wird Biss oder Kratzspuren von Raubkatzen zu imitieren. Dein Vorhaben mich in der Nähe des Campes zu platzieren ist noch dazu gänzlich unüberlegt, denn meinst du nicht, dass man mich dann hätte Schreien hören müssen, wenn ich wirklich von einer Raubkatze angefallen werden würde?"
Ich spürte mein Herz in meiner Brust pulsieren. Natürlich setzte ich durch eine derart große Klappe mein Leben aufs Spiel, doch genau genommen war mein Schicksal ohnehin schon entschieden. Er würdemich sicher nicht einfach gehen lassen und wenn er kein Lösegeld erpresste, worauf er jedoch bis jetzt wohl nicht aus war oder mich mein Leben lang gefangen halten wollte, dann würde es früher oder später auf meinen Tod hinauslaufen. Ich konnte also nur versuchen ihn jetzt zu verunsichern oder irgendwie aus der Bahn zu bringen. Das wäre eventuell meine einzige Chance.


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Re: I love you, and it's killing me. || RPG with Jace || FSK 18 || Triggerwarnung

from Lara on 11/22/2019 08:20 PM

Dawnyah Darling
Mir wurde eine Schüssel mit Beeren hingestellt und ein Eimer wurde in der Ecke des Raumes platziert. Ein weiteres Mal verließ der Namenlose den Raum, nur um dann kurz darauf zurückzukehren, in seiner Hand eine Decke, welche er in meine Richung warf. Trotz allem saß ich einfach nur da und beobachtete jede seiner Bewegungen. Ich rührte die Beeren nicht an und auch die Decke ließ ich vorerst an Ort und Stelle liegen.
Der junge Mann erkundigte sich nach meinem Namen. Dieser ging ihn jedoch gewiss nichts an und somit erhielt er auch keinerlei Antwort auf seine Frage. 
"Man wird nach mir suchen und wenn ich nicht auftauche, wird man die Polizei alarmieren. Suchtrupps werden die ganze Insel auseinander nehmen.", stellte ich mit sicherer Stimme klar, denn ich war überzeugt, dass es so kommen würde. "Man wird dich finden, denn von dieser Insel gibt es kein Entkommen."
Vermutlich war es nicht die klügste Idee seinem Entführer klar zu machen, dass es scheinbar keinerlei Ausweg für ihn gab und ihn somit in Bedrängnis zu bringen. Jedoch konnte ich ihn bis jetzt nicht im geringsten einschätzen und durch diese Aussage hoffte ich ihn zu irgendeiner Reaktion zu drängen, die mir vielleicht etwas über seinen Charakter verriet. 


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Re: I love you, and it's killing me. || RPG with Jace || FSK 18 || Triggerwarnung

from Lara on 11/22/2019 06:56 PM

Dawnyah Darling
Ohne ein weiteres Wort zu sagen, verließ der Fremde einfach den Raum und ließ mich somit alleine in der Dunkelheit zurück. Einen Moment wartete ich, bis sich meine Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten, ehe ich mich dann zur Wand drehte und den Ring, durch den die Handschellen geführt waren, einmal inspzierte. Zwar schien dieses Bauwerk alt zu sein, doch der Ring war noch halbwegs fest in der Wand verankert. Trotz allem wollte ich versuchen diesen aus der Wand zu reißen. Ich stemmte mich also mit einem Fuß gegen den grauen Beton und zog den feste an den Handschnellen, welche sich in meine Haut drückten. Als mich dann jedoch ein Schmerz durchzuckte, ließ mein Ziehen sofort nach und ein flüchtiger Blick glitt an meinem Körper hinunter. Es hatte keine Sinn. Auch ohne die Verletzung wäre es mir vermutlich nicht möglich den Ring aus der Wand zu ziehen. Ich war einfach nicht stark genug. Es blieb mir also nichts anders übrig als abzuwarten. Darauf zu warten, was als nächstes geschehen würde, was der Sinn der Entführung war. Und ehrlich gesagt hatte ich Angst vor der Antwort.
Ein wenig verzweifelt lehnte ich mich gegen die kalte Wand und schloss meine Augen. Die Kälte des Steines ging sogleich in meinen Körper über, doch dies war momentan lediglich eine Nebensache. Viel mehr zu schaffen, machten mir die Schmerzen, die Erinnerungen, die Befürchtungen.
Mit der Zeit wurde mir zunehmend kälter, denn hier, scheinbar unterhalb der Erde, herrschten alles andere, als sommerliche Temperaturen und somit war meine Bekleidung auch eher unangebracht. Mittlerweile hatten sich wahrscheinlich sowohl meine Lippen, als auch die Haut unterhalb der Fingernägel bereits bläulich gefärbt.
Eine gefühlt Ewigkeit dauerte es, bis die Tür schließlich wieder geöffnet wurde. Das Licht einer Kerze flackerte in der Dunkelheit. Mein Blick lag auf meinem Entführer, welcher von der Flamme der Kerze beleuchtet wurde.


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Re: I love you, and it's killing me. || RPG with Jace || FSK 18 || Triggerwarnung

from Lara on 11/21/2019 07:52 PM

Dawnyah Darling
Widerstandlos ließ ich mich von dem Irren durch den Wald führen, selbst als er mir die Augen verband. Es hatte sowieso keinerlei Sinn sich zu wehren. Ich war mir bewusst, dass ich ihm unterlegen war und somit sollte ich meine Kräfte nicht verschwenden. Auch wenn es mir in der Situation schwer fiel, diesen Gedanken aufrecht zu halten, sowie im Allgemeinen logisch zu denken. Ich spürte die durch das Gebüsch verursachten Verletzungen an meinem Körper. Jede einzelne von ihnen brannte auf meiner Haut, machte mir es noch zusätzlich schwerer klare Gedanken zu fassen.
Ich hatte mittlerweile das Zeitgefühl verloren. Wusste nicht mehr, wie lange wir bereits unterwegs gewesen waren, als ich schließlich einige Stufen hinunter getrieben wurde. Dies ließ Verwirrung in mir aufkommen und ich hatte keinerlei Ahnung, wo wir uns nun befinden könnten und warum im Wald Stufen unter die Erde führen sollten. Sogleich war der Temperaturunterschied deutlich zu spüren, weshalb sich an meinem ganzen Körper eine Gänsehaut auftat.
Ein paar Schritten gingen wir noch, ehe ich zum Stehen gebracht wurde. Der Stoff wurde von meinem Handgelenk entfernt und etwas metallenes schloss sich an dessen Stelle fest um meine Arme. Kurz darauf wurde mir die Augenbinde von Kopf gezogen und ich konnte mir ein Bild von meiner Umgebung machen. Ich befand mich in einem dunklen Raum, mit steinernden Wänden, steinerdem Boden und einer eben so steinernden Decke. Der Raum war kahl und an den Wänden befand sich lediglich der Einsenring, durch den meine Handschellen geführt wurden waren. Mir war es also auch nicht möglich mich im Raum zu bewegen.
Wütend richtete ich meinen Blick auf den Fremden. "Was soll die Scheiße? Das ist einfach nur krank! Du bist krank! Lass mich verdammt nochmal gehen!", forderte ich aufgebracht. Was hatte dieser Irre nur vor? Warum war ich hier? Und vor allem, warum war er hier? Was machte er auf dieser Insel? Woher hatte er die Handschellen? Hatte er etwas derartiges geplant? Eine Entführung? Vielleicht eine Lösegelderpressung? Tausende Fragen schwirrten durch meinen Kopf, auf die ich keinerlei Antwort wusste.


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Re: I love you, and it's killing me. || RPG with Jace

from Lara on 11/21/2019 06:26 PM

Dawnyah Darling
Wie zu erwarten war, schien dem Fremden meine Antwort auf seine Frage nicht unbedingt zu gefallen. Er übte einen leichten Druck auf meinen Hals aus, woraufhin ich erneut versuchte meine Hände aus seinem Griff zu ziehen, doch natürlich gelang es mir auch dieses Mal nicht. Verdammt. Wer war dieser Irre überhaupt und was zur Hölle machte er hier. In diesem Moment wünschte ich mir die Raubkatze zurück, die war zumindest leicht zu vertreiben gewesen. Gegen ihn schien ich jedoch keine Chance zu haben. Er war größer und vor allem kräftiger als ich. Und als wenn das noch nicht ausreichte, zog er nun auch noch ein Messer aus einem seiner Schuhe.
Er teilte mir mit, dass ihm klar sei, dass ich aus dem Camp komme. "Dann war deine Frage gänzlich überflüssig.", rutschte es mir in einem zischenden Tonfall heraus, hatte ich doch schon immer das Talent gehabt mich in Schwierigkeiten zu bringen und die Situation dann stetig zu verschlimmern. Eventuell war das der Fall, da ich es hasste, wenn jemand die Oberhand hatte. Und das hatte der Unbekannte auf jeden Fall.
Als der junge Mann mit seinem Messer in mein Kleid schnitt, hielt ich für einen Augenblick die Luft an und presste meine Lippen aufeinander, bangend was als nächstes Geschehen wurde. Zu meiner Erleichterung wurde jedoch lediglich ein Streifen des Stoffes abgeschnitten, welche kurz darauf als Fessel fungieren sollte. Unsanft wurde ich auf den Bauch gedreht und meine Hände hinterm Rücken zusammen gebunden. Und im gleichen Moment spürte ich ihn wieder, diesen Schmerz. Mir war bewusst, dass er in Wirklichkeit nicht mehr so stark war, wie ich ihn wahrnahm, doch er war noch immer existent. Lag der Vorfall nun auch noch nicht unbedingt lange zurück.
Ich wurde vom Boden hochgezogen und gefragt, ob ich nun noch immer eine so große Klappe hätte, kam aber gar nicht dazu etwas zu erwidern, denn er ergriff sogleich erneut das Wort. Mit der Hand in meinem Nacken drängte er mich durch den Wald. Ich wägte meine Fluchtmöglichkeiten ab und kam zu dem Schluss, dass es momentan keine gab. Zwar könnte ich versuchen wegzulaufen, doch mit den Händen auf dem Rücken und in meinem momentanen Zustand, war es mir wohl kaum möglich ihm zu entkommen. Es blieb mir keine andere Möglichkeit, als in diesem Moment nachzugeben und abzuwarten was geschehen würde, auch wenn es mir nicht gefiel.


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Re: I love you, and it's killing me. || RPG with Jace

from Lara on 11/21/2019 05:27 PM

Dawnyah Darling
Sorgfältig wickelte ich die Schuhbänder erst einmal um den Schuh herum und dann die beiden Enden umeinander, um sie schließlich in Form einer Schleife fest zu ziehen. Nachdem der eine Schuh geschafft war, kümmerte ich mich noch um den anderen. Diesen Akt brachte ich jedoch nicht zu Ende, denn gerade als ich die Schleife festziehen wollte, stürzte sich etwas auf mich und riss mich gänzlich zu Boden. Im ersten Moment setzte mein Herz einen Schlag aus und mir schoss in den Kopf, dass es die Raubkatze war, welche wohlmöglich die ganze Zeit auf der Lauer gelegen hatte. Schnell wurde mir aber klar, dass sie es nicht sein konnte, denn ich wurde auf den Rücken gedreht und eine Hand schloss sich um meine Arme, während die andere an meinem Hals platziert wurde. Insinktiv versuchte ich meine Handgelenke aus dem festen Griff zu ziehen, doch dies schien unmöglich.
Als eine raue Stimme über mir ertönte, blickte ich das erste Mal in das Gesicht meines Angreifers. In das Gesicht eines jungen Mannes. Ein Mann, den ich hier zuvor noch nie gesehen hatte. Dabei hatte man uns gesagt, dass lediglich die Teilnehmer und Betreuer des Campes auf der Insel waren. Der Fremde ermahnte mich nicht zu schreien und ich kam dem, aufgrund der angedrohten Konsequenzen, nach. Sogleich erkundigte er sich, was ich hier machen würde und in diesem Fall siegte meine große Klappe, über die Vernunft. 
"Das sollte ich wohl eher dich fragen. Ich darf mich offziell hier aufhalten, wohingegen du eher nicht so aussiehst, als wäre es dir erlaubt.", erwiderte ich, anstatt eine einfache und konkrete Antwort auf seine Frage zu geben. Natürlich wäre es ihm möglich daraus zu schließen, dass ich zum Camp gehörte, vorausgesetzt er wusste überhaupt um dessen Existenz.


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Re: I love you, and it's killing me. || RPG with Jace

from Lara on 11/21/2019 03:48 PM

Dawnyah Darling
Ein Weile stand ich noch auf dem Ast. Mein Kleid und meine blonden Haare wehten im Wind, welcher durch die Dünnen Zweige der Weide drang. Es war ein warmer Wind, ebenso wie dieser Sommertag, an dem die Sonne bereits hoch am Himmel stand, obwohl wir noch nicht einmal Mittag hatten.
Suchend ließ ich meinen Blick durch die Gegend wandern, konnte das Tier, welches ich zuvor verscheucht hatte jedoch nirgends entdecken. Innerlich musste ich mir eingestehen, dass ich gerade recht stolz auf mich selbst war. Hatte ich die Situation doch theoretisch super gehandelt und war unbeschadet davon gekommen. Es hätte immerhin auch anders ablaufen können.
Zufrieden sprang ich vom Baum hinunter und landete, sicher stehend, im weichen Gras, welches sich sogleich wieder um meine nackten Füße schmiegte. Es war ein Gefühl, dass ich viel zu selten spürte, denn seit dem wir in der Großstadt wohnten, hatten wir keinen Garten mehr und im Stadtpark konnte man keinen einzigen Schritt auf dem Rasen tun, ohne in die Hinterlassenschaften von Hunden zu treten. Meine Unterbringung in dem Camp hatte also zumindest eine positive Sache an sich, denn ich hatte die Natur wirklich vermisst.
Ich lief in die Richtung meiner Schuhe und hob der zu allererst die Kette vom Boden auf, welche ich mir wieder um den Hals hing. Danach schlüpfte ich wieder in meine Martens und ging in die Hocke, um diese zu schnüren und Schleifen zu binden. Ich hatte mich nämlich dazu entschlossen eine weitere Erkundungstour anzutreten und da war es von Vorteil, wenn die Schuhe fest an den Füßen saßen.


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Re: I love you, and it's killing me. || RPG with Jace

from Lara on 11/20/2019 10:48 PM

Dawnyah Darling
Es war einfach nur lächerlich, dass ich mich in einem solchen Camp aufhalten musste. Eine volljährige Person, von den eigenen Eltern dazu gedrängt und noch dazu wegen lächerlichen Gründen. Gründen, denen ich jedoch nichts entgegenbringen konnte, ohne mir damit selbst zu schaden. Zumindest gehörte ich nicht zu denen in meinem Alter, die aufgrund von Wiedereingliedrungsmaßnahmen hieran teilnehmen mussten. Oder zu denen, die nach einem Aufenhalt im Jugendgefängnis wieder auf den richigen Weg gebracht werden sollten. Wobei es beinahe törricht war diese mit anderen, vor allem jüngeren Kindern zusammen zu stecken. War es doch nur eine Frage der Zeit, bis wirklich irgendwas passierte. Und damit meinte ich nicht das Klopfen von dummen Sprüchen oder Einsperren in die Blockhütten. Immerhin waren diese Leute nicht grundlos vorbestraft. Deshalb hielt ich auch lieber einen gesunden Abstand von allen. Zumal mich die Aktivitäten ohnehin nicht sonderlich interessierten und ich auch nicht hier war, um soziale Kontakte zu knüpfen. Ich war hier, um die Zeit abzusitzen und es auszuhalten.
Ein leiser Seufzer entwich mir. Ich hatte eigentlich gehofft hier Ruhe vor meinen Eltern zu haben, doch selbst in meinem Gedanken verfolgten sie mich noch. Ebenso wie meine Vergangenheit.
Ich strich mir einige der blonden Haarsträhnen hinters Ohr, während mein Blick über die unberührte Wasseroberfläche glitt. Vermutlich war es nicht das letzte Mal, dass ich mich hier aufhalten würde. Der Ort war perfekt. Ruhig, weit weg vom Camp, ich könnte baden gehen, wenn ich wollte und vermutlich würde mich hier niemand finden. Vorausgesetzt es würde überhaupt jemand nach mir suche, wovon ich jedoch nicht ausging.
Gerade als ich darüber, ob ich wieder zum Camp zurückkehren oder doch eher die Gegend weiter erkunden sollte, wobei letzteres wohl unvermeindlich war, denn den genauen Weg zurück würde ich sicher nicht finden, nahm ich aus dem Augenwinkel ein Bewegung war. Sogleich bewegte sich mein Kopf in die Richtung von dieser und für einen kurzen Moment befürchtete ich, dass mir doch jemand gefolgt war. Jedoch hatte ich mich geirrt. Es war kein Mensch, der sich dort durchs Gras bewegte, sondern ein Tier. Grazil bewegte sich die Raubkatze auf meine Schuhe zu. Sie war nicht besonders groß, gehörte aber sicherlich zu den Gründen, aus denen wir alleine das Camp nicht verlassen oder zumindest in Sichtweite von diesem bleiben sollten.
Vorsichtig bewegte ich mich über den dicken Ast, auf dem ich gessesen hatte zum Stamm hinüber. Dort eingekommen, stellte ich mich auf, die Zehen fest um den Ast gedrückt und einen Arm um den Baumstamm gelegt. Mein Blick hatte ich auf das Biest hinunter gerichtet, welches gerade meine Schuhe inspizierte.
"Los schon, verschwinde endlich.", murmelte ich, während ich das Vieh nicht aus den Augen ließ. Mit der freien Hand, nahm ich mir vorsichtig die Kette mit dem metallenen Anhänger daran vom Hals. Wenn das Tier nicht von selbst ging, musste ich eben nachhelfen, denn auch wenn die Katze nicht sonderlich groß war, machte es sie nicht ungefährlicher.
Mit der Kette fest in der Hand holte ich aus und schleuderte diese dann dem Tier entgegen. Ein Jaulen ertönte, als es von dem Metallanhänger am Kopf getroffen wurde und gleich drauf ergriff es die Flucht und verschwand aus meinem Blickfeld. Trotz dieses Triumphes hielt ich es für klug vorerst auf dem Baum zu bleiben, um sicher zu gehen, dass das Biest auch wirklich verschwunden war.


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Re: I love you, and it's killing me. || RPG with Jace

from Lara on 11/20/2019 09:38 PM

Dawnyah Darling
Mit schnellen Schritten entfernte ich mich von den Hütten des Campes, lief einfach ziellos in den Wald hinein. Hinter mir hörte ich die Betreuer nach mir rufen, doch mein Interesse dieser Tatsache gegenüber hielt sich stark in Grenzen. Ich wollte einfach nur weg. Brauchte Luft. Diese ganzen lächerlichen Aktivitäten und die aufgesetzt fröhliche Stimmung engten mich ein. Sie nahmen mir die Luft zum atmen. Ich brauchte jetzt Ruhe. Und diese würde ich im Wald mit Sicherheit finden. Immerhin waren keine anderen Personen hier und ich bezweifelte doch sehr stark, dass die Betreuer mit nachkommen würden, zumal ich bereits volljährig war, im Gegensatz zu den meisten anderen Teilnehmern dieses Sommercamps. 
Geradewegs lief ich immer weiter in den Wald hinein. Ein Ziel vor Augen hatte ich nicht. Dachte in diesem Moment auch nicht daran, dass ich irgendwann die Orientierung verlieren könnte, wenn ich weiter in das Dickicht hinein ging. Ein solcher Gedanke hatte momentan keinen Platz in meinem Kopf.
Als ich der Meinung war genug Abstand zwischen meine Wenigkeit und das Camp gebracht zu haben, verlangsamten sich meine Schritte. Und auch meine zuvor unregelmäßge Atmung wurde ruhiger, nahm wieder ein normales Tempo an. Mit meinem Blick suchte ich die Umgebung ab und meinte in der Ferne eine Lichtung erkennen zu können, auf die ich zu steuerte. Unter meinen schwarzen Martens war das Knacken der Äste zu hören, auf welche ich hin und wieder trat. Ansonsten war der Wald lediglich vom Rascheln der Baumkronen und dem Zwitschern der Vögel erfüllt. Es war eine angenehme Atmosphäre und das was ich jetzt wirklich brauchte.
Nach einigen Schritten hatte ich die Lichtung erreicht. In Mitten dieser Lichtung befand sich ein kleiner See, an dessen Rand eine Trauerweide stand. Ihre langen Ästen strichen sachte über die Wasseroberfläche und einige von ihnen tauchten auch in das wohlmöglich kühle Nass ein. Ich trat bis ans Ufer des Sees heran, lief an diesem entlang und durchschritt schließlich den Vorhang aus Ästen, welcher den Stamm der Weide umgab. Lediglich vereinzelte Sonnenstrahlen drangen durch das Geäst. 
Ich schlüpfte aus meinen Schuhen heraus und spürte sogleich wie das noch feuchte Gras meine Füße umschloss. Es war weich und angenehm. Durch dieses begab ich mich zum Stamm des Baumes hinüber und kletterte von diesem aus, auf einen dicken Ast, welcher über die Wasseroberfläche ragte. Dort ließ ich mich nieder. Meine Beine baumelten in der Luft hin und her, während ich meine Gedanken schweifen ließ. Weit weg von dem Camp, dem Wald und dieser Insel.

Kleid


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Reply Edited on 11/20/2019 09:41 PM.

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I love you, and it's killing me. || RPG with Jace || FSK 18 || Triggerwarnung

from Lara on 11/20/2019 05:24 PM

cold air
dark night
warm fire
bright stars

 

Storyline

Camp Free Spirit liegt auf einer Insel, weit ab vom Festland. Lediglich über eine Fähre gelangt man auf das Stück Land, mitten im Wasser. Es scheint beinahe gänzlich unberührt zu sein und abgesehen von den Hütten des Camps wurden dort keinerlei Bauwerke errichtet. Hier sollen Kinder und Jugendliche eins mit der Natur werden, Freundschaften knüpfen und den besten Sommer ihre Lebens haben.
Auch [x] ist in diesem Jahr eine Teilnehmerin des Sommercamps, doch ahnt sie nicht, dass dieser Sommer tatsächlich ihr Leben verändert wird. Abseits vom Camp, neben den Kindern, Jugendlichen und deren Betreuern, befindet sich nämlich noch eine weitere Person auf der Insel. Ein junger Mann, auf der Flucht vor dem Gesetz. Er lebt von dem, was ihm die Insel bietet, doch die Ressourcen sind knapp.
Eine schicksalhafte Begegnung zwischen [x] und dem jungen Mann soll jedoch alles ändern und die Welten beider auf den Kopf stellen.

Steckbrief

**| Name |**
Dawnyah Darling, stellt sich aber stets mit dem Spitznamen Dawn vor und bevorzugt diesen auch.

**| Alter |**
Dawn ist 19 Jahre alt und hat am 23. Juli Geburtstag.

**| Aussehen |**



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Reply Edited on 11/21/2019 06:29 PM.
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