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Lara

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Re: I love you, and it's killing me. || RPG with Jace || FSK 18 || Triggerwarnung

von Lara am 24.11.2019 15:44

Dawnyah Darling
Es überraschte mich, dass meiner Bitte einfach zugestimmt wurde. Ohne jegliche Widersrpüche und ohne dass er sonderlich lange darüber nachzudenken brauchte. Er trug mich einfach schweigend zurück ins Camp und legte mich dort vor einer der Hütten ab, die die Betreuer bezogen. Nach einer kurzen Entschuldigung verschwand er in der Dunkelheit.
Nachdem ich an die Tür geklopft und ein Betreuer die Hütte verlassen hatte, wurden meine Wunden versorgt und man fragte mich über die Geschehnisse aus. Kein Wort verlor ich über meinen Entführer und erzählte stattdesse, dass ich mich verlaufen hätte, gestürzt wäre und dabei das Kleid zerrissen hätte. Zwar spürte ich die Skepsis, welche meiner Geschichte gegenüber aufkam, doch sie fragte nicht weiter nach.
Und so wurde ich schließlich in die Hütte begleitet, welche ich mir mit zwei Mädchen teilte. Die eine jünger als ich, die andere älter. Beide schliefen, wurden jedoch kurz wach, als ich die Hütte betrat und mich in das Hochbett begab. Sagen taten sie nichts. Warum auch? Wir hatte keinerlei Kontakt zueinander. Genau genommen hatte ich zu niemandem in dem Camp Kontakt, denn mein Interesse daran Freundschaften zu schließen war bedeutend klein.
Ich machte es mir in meinem Bett gemütlich und es dauerte glücklicherweise auch nicht lange, bis ich schließlich einschlief.

Nach diesem Vorfall vergingen einige ereignislose Tage, in denen ich jedoch irgendwie eine Freundschaft oder vorerst eher Bekanntschaft zu einem der Jungen aufbaute. Die Schmerzen schwachten in dieser Zeit ab und da die Wunde gut versorgt wurde, entzündete sie sich auch nicht. Schon bald hatte ich ihre Existenz wieder vergessen und auch die Gedanken an meinen namenlosen Entführer wurden weniger. Es war nun mal passiert, doch nun musste ich mich auch nicht weiter damit aufhalten. Zwar geisterte er noch irgendwo auf der Insel herum, aber nach dieser Erfahrung würde er dem Camp jedoch wohl nicht zu nahe kommen.
So dachte ich zumindest bis zu dem schicksalhaften Tag, an dem sich mein ganzer Aufenthalt hier im Camp ein weiteres Mal ändern sollte. 
Es war Mittag und alle begaben sich gerade zum Essen, als auffiel, dass eine Person fehlte. Lilian, welche zusammen mit mir eine Hütte bezog, war scheinbar spurlos verschwunden. Da sie mit ihren sechzehn Jahren eher zu den jüngeren Bewohnern des Camps gehörte, brach sogleich helle Aufruhe aus.
Es wurden Gruppen gebildet, denen verschiedene Bereiche zum Suchen zugeteilt waren, in jeder Gruppe ein Betreuer. Ich lief unter anderem mit Alec durch die Gegend und suchte nach meiner Hüttengenossin. Fündig wurden wir jedoch nicht, also kehrten wir mit unserer Gruppe zum Mittelpunkt des Camps zurück, an dem wir uns alle treffen sollten. 
Schon als wir in die Nähe der anderen kamen, wurde mir klar, dass irgendetwas nicht stimmte. Es wurde aufgeregt geredet, einige von ihnen weinten und anderen starrten ins Nichts. Die anwesenden Betreuer erschienen gänzlich überfordert.
"Was ist denn los?", fragte ich die erste Person, der wir begegneten. 
"Sie haben Lilians Leiche abseits vom Camp gefunden und es soll wohl kein natürlich Tod gewesen sein.", antwortete mir das Mädchen mit recht gleichgültiger Stimme. Sofort schoss mir der Fremde in den Sinn. Konnte es sein, dass er etwas damit zu tun hatte? Oder sollte es jemand aus dem Camp gewesen sein?
Ich bekam mit, dass die Betreuer sich tuschelnd miteinander unterhielte und trat etwas dichter heran.
"...sie wurden durchgeschnitten."
"Alle Kabel?"
"Ja, was sollen wir denn nun tun?"
"Und die Handys?"
"Kein Netz. Nirgendswo auf der Insel. Deswegen wurde sie ja ausgesucht."
"Wir müssen aber irgendwie die Polizei verständigen."
"Ja, aber keine Ahnung wie wir das anstellen sollen."
Ich hatte genug gehört. Es würde theoretisch ganz gut passen. Der Namenlose bekommt Panik, schleicht ins Camp um die Telefonkabel durchzuschneiden, damit niemand im Notfall die Polizei verständigen kann, Lilian kommt ihm bei seiner Flucht in die Quere und er beseitigt sie. Oder aber jemand aus dem Camp, der frisch entlassen wurde, kann nun wieder seinen kranken Hobbys nachgehen und damit er nicht gestört wird, sorgt er eben dafür, dass wir alle von der Welt außerhalb der Insel abgeschottet sind.
Auch wenn es dumm war, musste ich mir darüber im klaren werden, ob diese Gefahr innerhalb des Camps lauerte oder von außen kam.
"Alec, ich muss etwas...überprüfen. Falls jemand nach mir fragt, dann lass dir bitte eine Ausrede einfallen.", sprach ich zu meinem Altersgenossen und entfernte mich dann auch schon von ihm, ohne eine Antwort abzuwarten. Mein Weg führte mich zu allererst in die Küche, wo ich mir ein mittelgroßes Fleischmesser nahm, dies in ein Tuch einwickelte und dann in  einen meiner Schuhe steckte.
Unbemerkt verließ ich dann kurze Zeit später das Camp und machte mich vorerst auf den Weg zum See, von wo aus ich nach dem Fremden suchen wollte.


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Re: I love you, and it's killing me. || RPG with Jace || FSK 18 || Triggerwarnung

von Lara am 24.11.2019 10:20

Dawnyah Darling
Bei dem Anblick der Verletzung fluchte er vor sich hin, wobei dies keinerlei Sinn für mich machte. Konnte es ihm doch schlichtweg egal sein, denn mein Ende stand doch ohnehin bevor. Es Tat also nichts zur Sache, ob ich nun eine Wunde am Bauch hatte. Zumal sich die Blutung auch meiner Meinung nach in Grenzen hielt, zumindest im Vergleich zum ersten Mal. War es doch wohl auch nur circa einer von den ungefähr fünf Zentimetern, welcher wieder aufgerissen war.
Scheinbar kam er ebenfalls zum dem Schluss, dass ihn etwas derartiges nicht zu interessieren bräuchte, denn er ging einfach. Mit sicheren Schritten verschwand er in der Dunkelheit und ließ mich vermeindlich alleine hier zurück, wobei ich mir jedochbeinahe schon sicher war, dass er sich noch irgendwo in der Nähe aufhielt. 
Ich setzte mich auf, wodurch ein erneuter starker Schmerz meinen Körper durchzuckte und nahm das Stück Stoff, welches mir noch immer um den Hals hing und zuvor als Augenbinde gedient hatte. Dies entknotete ich und versuchte es dann um die Wunde zu binden, was sich jedoch aufgrund der Handschellen als unmöglich erwies. Aus diesem Grund wollte ich zu einem Stein hinüber rutschen, um mit letzter Kraft nochmal zu versuchen die Ringe in der Mitte der Handschelle aufzubiegen, doch dazu kam ich gar nicht erst.
Es ertönten wieder Schritte und plötzlich wurde ich hochgehoben. Jedoch nicht grob, sondern beinahe schon vorsichtig. Verwirrt sah ich dir Person an, welche mich hoch hob und stellte fest, dass es jedoch wieder der junge Mann war. Wortlos begann er mich durch den Wald zu tragen.
"Bitte bring mich ins Camp.", sprach ich irgendwann leise und versuchte damit an sein Gewissen zu appellieren, denn dieses hatte ja scheinbar bereits einmal gesiegt. Im Camp hatten wir die nötigen Sachen um Verletzungen zu behandeln und ich bezweifelte, dass er einen Erste-Hilfe Koffer besaß.
"Ich werde auch niemanden von dir ein deiner Anwesenheit erzählen. Ich schwöre es.", fügte ich noch hinzu und das war nicht einmal gelogen. Es interessierte mich einfach schlichtweg nicht. Es interessierte mich nicht, was er getan hatte, was er noch tun würde. Das einzige was mich interessierte war heil aus der Sache rauszukommen. Das einzige was mich interessierte, war ich selbst. Mein eigener Überlebensinstinkt. Irgendwann im Leben kam man zu dem Punkt, an dem man lernte sich nicht zu sehr um andere zu kümmern und das eigene Wohl an erste Stelle zu setzen.


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Re: I love you, and it's killing me. || RPG with Jace || FSK 18 || Triggerwarnung

von Lara am 23.11.2019 23:08

Dawnyah Darling
Er hielt unmittelbar nach meiner Aussage tatsächlich an und ich spürte sogar, wie sich sein Griff etwas lockerte, doch war mir momentan nicht wirklich nach einem weiteren Fluchtversuch. Aus diesem Grund nutzte ich die Situation nicht aus, sondern drückte einfach weiterhin meine Hände gegen meinen schmerzenden Bauch, als würde dies die Schmerzen in irgendeiner Art lindern.
Der Namenlose machte einen Schritt zurück und schien mich im Schein des Mondes zu betrachten, wobei sein Blick wohl an meinem Bauch hängen blieb. Ehe ich mich versah fand ich mich auf dem Boden nieder, er über mir. Ohne jegliche Skrupel schob er mein Kleid nach oben bis zur Taille und ergriff dann meine Hände, um es noch weitere Zentimeter in die Richtung meiner Brust zu bewegen, an der er schließlich stoppte.
Mein Bauch lag nun frei und mit ihm die Stichverletzung, welche ich mir vor einigen Wochen zugezogen hatte. Sie war noch nicht ganz verheilt und durch den Sturz, der sich vorhin ereignet hatte, war die Wunde wieder ein Stück aufgerissen. Nicht sonderlich weit, aber dafür tief. 
Die Offenlegung dieser Wunde und die Befürchtung, dass er auf die Idee kommen könnte meinen Bauch ein weiteres Mal oder sogar die Wunde zu berühren, ließ mich meinen letzten Nerv verlieren. Meine Atmung wurde schnell und flach und in meinen Augen konnte man mir wohlmöglich die Angst und die Panik ablesen. Ich wollte etwas sagen. Ihn beschimpfen oder ihm drohen. Doch es kam kein einziges Wort über meine Lippen. Meine Gefühle schnürrten mir die Kehle zu.


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Re: I love you, and it's killing me. || RPG with Jace || FSK 18 || Triggerwarnung

von Lara am 23.11.2019 16:42

Dawnyah Darling
Ich kam nicht weit, ehe sich der junge Mann auf mich stürzte und mich zu Boden riss. Und trotz seiner Hand an meinem Hinterkopf durchzuckte mich sogleich ein unbeschreiblicher Schmerz, als er mich unter seinem Gewicht begrub. Ein Schmerz, welcher die Tatsache, dass er den harten Aufprall meines Kopfes auf den Steinboden verhindert hatte, zu einer reinen Nebensache werden ließ, die mir im ersten Moment gar nicht in den Sinn kam. Aus diesem Grund kam in mir auch nicht die Frage auf, warum er dies getan hatte. Immerhin hätte es ihm egal sein können. Doch in diesem Moment verspürte ich lediglich den Schmerz.
Als ich jedoch urplötzlich ein paar Lippen auf den meinen spürte, wurde ich von einem Augenblick von dem Schmerz abgelenkt. Völlig perplex darüber, was hier gerade geschah, lag ich einfach regungslos da. Und ehe ich mich gegen diesen Kuss hätte zur Wehr setzen können, wurde dieser auch schon wieder gelöst und ich auf die beide gezogen. Wir setzten unseren Weg fort. Meine Atmung war schwer und unregelmäßig, die Hände lagen auf meinem Bauch. Direkt an der Position, an der der Stoff des Kleides leicht feucht wurde.
"Ich kann nicht mehr.", keuchte ich irgendwann, ohne wirklich darüber nachzudenken, denn er würde wohl kaum aufgrund einer solchen Aussage stehen bleiben. Trotzdem hatte ich das Gefühl mich nicht mehr auf den Beinen halten zu können.


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Re: I love you, and it's killing me. || RPG with Jace || FSK 18 || Triggerwarnung

von Lara am 23.11.2019 16:12

Dawnyah Darling
Keine Antwort. Ehrlich gesagt hatte ich das bereits erwartet. Warum sollte er mir auch seine Pläne und Intentionen offen legen? Seine Schritte verschnellerten sich und schließlich spürte ich, dass wir uns bergauf bewegten. Der Weg schien jedoch ziemlich uneben zu sein und so stolperte ich eher neben meinem Entführer her, anstatt normal zu laufen. Die Tatsache, dass wir uns hinauf bewegten verhieß jedoch wahrscheinlich nichts gutes. Vermutlich war dies mein metaphorischer Weg zum Galgen. Bei dem Gedanken, dass mich der Tod erwartete, wurde mir schlecht. Doch zeitgleich schoss mir hinsichtlich dieser Situation auch das Adrenalin in den Körper und mir wurde bewusst, dass ich nun handeln musste, denn es war vermutlich meine letzte Chance und ich würde mich nicht einfach kampflos geschlagen geben. Mir war bewusst, dass er sich dicht bei mir aufhielt, da er mich immerhin führte. Aufmerksam lauschte ich seinen Schritten, um seine Position in etwa ausmachen zu können. Als ich mir ziemlich sicher war, wo er sich befand, holte ich einmal tief Luft und rammte dann meinen Ellbogen in die Richtung. Und ich traf. Der Griff wurde gelöst, ob nun aufgrund des Überraschungsmoments oder dem eventuellen Schmerzes wusste ich nicht. Hastig schob ich mir den Stoff von den Augen und dem Schlag mit dem Ellenbogen folgte ein Tritt in seine Weichteile, welcher mir hoffentlich etwas Vorsprung verschaffen wurde.
Ich versuchte mich schnell zu orientieren, was in der Dunkelheit jedoch gar nicht so einfach war und so kam ich zu dem Schluss, das es vorerst egal war in welche Richtung ich lief, vorausgesetzt der Weg führte mich nicht weiter nach oben. Und so setzt ich mich in Bewegung. Doch auch das erwies sich als schwierig, da ich mich, aufgrund meiner gefesstelten Hände, nicht wirklich ausbalancieren konnte.


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Re: I love you, and it's killing me. || RPG with Jace || FSK 18 || Triggerwarnung

von Lara am 23.11.2019 15:38

Dawnyah Darling
Nachdenklich starrte ich in die Dunkelheit, als plötzlich die Tür aufging und der junge Mann den Raum betrat. Kein einziges Wort kam über seine Lippe. Stattdessen begab er sich zu mir hinüber, verband mir schweigend die Augen und zog mich dann vom Boden hoch, nachdem er die Kette von den Handschellen gelöst hatte. Er führte mich schließlich wieder nach draußen, was ich daran erkannte, dass ich die Treppenstufen hinauf gedrängt wurde.
Sicherlich war es kein gutes Zeichen, dass er mich nun an einen anderen Ort führte, denn es war sicherlich nicht seine Absicht mich gehen zu lassen. Und auch wenn ich wissen wollte, wohin wir gingen, wagte ich es nicht zu fragen. Trotzdem ergriff ich nach einer Weile das Wort, wenn auch etwas zögerlich.
"Warum...warum hast du das getan? Was ist der Sinn hinter meiner Entführung?", wollte ich wissen, denn ich konnte mir noch immer keinen Reim aus alldem machen. 


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Re: I love you, and it's killing me. || RPG with Jace || FSK 18 || Triggerwarnung

von Lara am 23.11.2019 12:27

Dawnyah Darling
Ich wachte auf, als plötzlich schnelle Schritte ertönten und dann eine Tür geschlossen wurde. Verwirrt öffnete ich meine Augen und brauchte einen Moment, um überhaupt zu verstehen, wo ich gerade war. Lange dauerte es jedoch nicht, bis mir die Geschehnisse des vermutlich bereits gestrigen Tages wieder in den Sinn kamen. 
Zögernd setzte ich mich auf und blickte mich kurz um, doch meinte ich niemanden in dem Raum erkennen zu können. Jedoch musste der Fremde hier gewesen sein, denn ich war mir sicher Schritte und dann die Tür gehört zu haben. Der Gedanke, dass er im Raum gewesen war und ich dies nicht bemerkt hatte, jagte mir einen Schauer über den Rücken.
Da ich jetzt wohl kaum nochmal einschlafen könnte, blieb ich sitzen und lehnte mich mit dem Rücken gegen die Wand. Wieder einmal blieb mir nichts anderes übrig als abzuwarten. Währenddessen überlegte ich, wie ich vorgehen könnte und kam schließlich zu dem Schluss, dass ich ihn fragen würde, was seine Absichten waren. Warum er mich entführt hatte. Vielleicht war es lediglich eine Kurzschlussreaktion gewesen. Immerhin lebte er wohl hier auf der Insel und wollte wahrscheinlich nicht, dass dies irgendjemand erfuhr. Vielleicht hatte er Angst gehabt, dass ich ihn gesehen haben könnte und im Camp über meine Beobachtung berichten würde.


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Re: I love you, and it's killing me. || RPG with Jace || FSK 18 || Triggerwarnung

von Lara am 23.11.2019 11:14

Dawnyah Darling
Er beließ es bei meinem Schweigend und verließ bereits kurz darauf den Raum. Nun war es wieder gänzlich dunkel. Einen Augenblick musste ich mich gedulden, ehe sich meine Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten. Vorsichtig schob ich mein Kleid hinauf bis zum Bauch, um diesen dann zu betrachten. In der Dunkelheit konnte ich eine Rötung um die Wunde lediglich erahnen, doch die leichten Schmerzen deuteten daraufhin, dass diese Rötung auf jeden Fall vorhanden war. Mit einem leisen Fluchen ließ ich das Kleid wieder fallen.
Mein Blick schweifte durch den Raum und blieb schließlich an der Schüssel mit Beeren hängen. Aufgrund meiner momentanen Situation hatte ich keinen sonderlichen Appetitt und so schob ich diese zur Seite und nahm mir stattdessen die Decke. Sie roch alt und ungewaschen, jedoch war sie das einzige, was mich hier warm halten könnte und so wickelte ich diese um meinen Körper. Zögernd legte ich mich auf den kalten Steinboden, einen Arm unter meinem Kopf. Es war wohl das Beste, wenn ich versuchte ein wenig zu schlafen.
Eine ganze Weile schweiften noch die verschiedensten Gedanken durch meinen Kopf und hielten mich wach. Dann jedoch, nach einer gefühlten Ewigkeit, versank ich ins Land der Träume.


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Re: I love you, and it's killing me. || RPG with Jace || FSK 18 || Triggerwarnung

von Lara am 23.11.2019 10:42

Dawnyah Darling
Weshalb ich im Camp war wollte der Unbekannte wissen, aber wieso? Was tat etwas derartiges hier zur Sache und vor allem, was interessierte es ihn? Zumal es ihn jedoch ohnehin nichts anging, genau so wie mein Name, nachdem er sich auch bereits erkundigt hatte, schwieg ich auch bei dieser Frage zu meiner Person ein weiteres Mal.
Und als ich seine Berührung erneut auf meinen Bauch spürte, zog ich diesen wieder ein und biss mir aufgrund meiner inneren Anspannung auf die Zunge, um eben diese Anspannung zu kompensieren. Das alles geschah ganz automatisch und ich hatte nicht die Macht es zu verhindern, auch wenn ich es wollte. Legte diese Reaktion doch eindeutig eine meiner Schwächen offen und das mochte mir gar nicht gefallen. Es war gewiss nicht sonderlich förderlich, wenn der Entführer von einem selbst, die eigenen Schwächen kannte und sich dieser bemächtigen konnte. Ich wünschte mir, dass diese Wunde bereits geheilt wäre und sie nicht mehr gegen mich verwendet werden konnte, doch das war sie nicht. Weder seelisch, noch physisch.
Natürlich war mir auch seine Berührung an meiner Brust unangenehm, doch es war nichts im Vergleich zu denen an meinem Bauch.


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Re: I love you, and it's killing me. || RPG with Jace || FSK 18 || Triggerwarnung

von Lara am 22.11.2019 21:36

Dawnyah Darling
Entgegen meiner Hoffnungen ließ sich der junge Mann nicht leicht verunsichern und behielt weiterhin die Oberhand. Ehe ich mich versah, hatte er sich auf meinen Beinen platziert und damit gänzlich bewegungsunfähig gemacht. Seine Hand strich meinen Körper entlang, woraufhin sich auf diesem eine Gänsehaut ausbreitete. Doch sobald er meinen Bauch berührte, wurde mir speiübel und reflexartig zog ich diesen ein, woraufhin ich ihn erneut verspürte, den Schmerz. Ich hasse jegliche, unerlaubte Berührungen an meinem Bauch, sie machten mich wahnsinnig und das garantiert nicht auf positive Weise.
Und so war ich beinahe schon erleichtert, Finger sich wieder weiter nach oben begaben. Die Wort, die er zuvor gesagt hatte, hatte ich lediglich Dumpf wahrgenommen, waren sie doch für mich persönlich von meiner unregelmäßigen Atmung übertönt wurden. 
Ich spürte wie seine Hand sich zum erneuten Male an diesem Tag um meinen Hals schloss und leicht zu drückte. Er drückte nicht so stark, dass ich keine Luft mehr bekam, aber es war auf jeden Fall unangenehm.
Wieder ergriff er das Wort. Ich jedoch blieb dieses Mal stumm. Kein einziges Wort kam mir über die Lippen, wollte ich doch weitere Berührungen an meinem Bauch dringendst vermeiden. Und so blieb lediglich der kalte und zugleich wütende Blick in die Augen des Irren.


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