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Lara

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Re: I love you, and it's killing me. || RPG with Jace || FSK 18 || Triggerwarnung

von Lara am 05.01.2020 14:08

Dawnyah Darling
Auf schnellstem Weg kehrte ich zu Leander zurück. Im Gepäck eine Nadel, Faden, eine Zange, Verbandszeug, Desinfektionsmittel, Schmerztabletten und Wasser. Ich ließ die Tasche bei Leander auf den Boden fallen und setzte mich dann ebenfalls.
"Meinst du wirklich, dass das eine gute Idee ist?", fragte ich nervös, während ich in der Tasche herum kramte und die Schmerztabletten und das Wasser herausholte. Ich drückte eine Tablette aus dem Blister und reichte sie Leander, sowie auch die Wasserflasche. Gleich danach suchte ich die anderen Sachen heraus und legte sie bereit.
Ich war mir nicht sicher, ob ich das wirklich tun sollte. Ich war kein Arzt. Ich hatte noch nie eine Wunde genäht, wusste überhaupt nicht wie man dies tat. Und dann wardie Wunde auch noch am Hals. 


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Re: We always want what we can't get. || RPG with mika_

von Lara am 05.01.2020 13:47

Rhiannon Clark
Bei seinen ersten Worten blieb mir für einen kurzen Augenblick die Luft weg und ich spürte regelrecht, wie mir eine leichte Röte ins Gesicht stieg. Nervös fummelte ich an dem Ärmel meiner Jeansjacke herum. Umso erleichterter war ich, als mein Gegenüber klar stellte, dass sein vorheriger Satz lediglich ein Scherz gewesen wäre. Es folgte eine kurze Vorstellung seinerseits. Kael. Ein recht außergewöhnlicher Name. Als ich das Lächeln auf seinen Lippen wahrnahm, schoss mir lediglich ein Wort durch den Kopf. Wow. Ich schätze das war der Moment, in dem es um micht geschehen war. Zumindest was sein äußerliches Erscheinungsbild betraf. Ein merkwürdiges Gefühl breitete sich in mir aus. Unsicherheit, aber auch das Bedürfnis ihm gefallen zu wollen, ihm sympathisch zu sein.
"Ich heiße Rhiannon.", stellte ich mich nun ebenfalls vor, wobei ein leichtes Lächeln meine Lippen zierte. "Es freut mich dich kennezulernen."
Kurz ertappte ich mich dabei ihn regelrecht anzustarren oder zumindest hatte ich das Gefühl dies zu tun. Aus diesem Grund wandte ich meinen Blick von dem Jungen ab und sah mich stattdessen nervös zu allen Seiten um, mit dem Ziel Blickkontakt zu vermeiden.
"Ich schätze ich trage jetzt Mal die Einkäufe rein. Du weißt schon, die Joghurts müssen ind Kühlschrank und so. Man sieht sich.", legte ich mir schnell einen Grund dafür zurecht der Situation entfliehen zu können. Während ich sprach machte ich bereits einige Schritte rückwärts und nachdem ich den Satz beendet hatte, drehte ich mich hastig um. Jedoch hatte ich nicht damit gerechnet, dass ich die Stufen zur Haustür bereits so nah gekommen war und so kam es, dass ich über die unterste Stufe stolperte. Der Korb mit den Einkäufen fiel zu Boden und ich schlug bei meinem Fall mit den Schienbeinen gegen die Kante der Stufe.
"Au! Scheiße.", murmelte ich leise. Ich ließ mich auf den Hintern fallen und rieb mir kurz über die schmerzenden Beine, von denen das eine leicht blutete, ehe ich dann zögernd die Einkäufe wieder in den Korb räumte.


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Re: I love you, and it's killing me. || RPG with Jace || FSK 18 || Triggerwarnung

von Lara am 03.01.2020 18:57

Dawnyah Darling
Angegriffen? Wer sollte ihn angreifen? Immerhin wusste niemand um seine Existenz. Theoretisch gab es nach dem was ich da am Lagerfeuer gehört hatte, lediglich eine Erklärung für den Angriff auf Leander. Doch das war einfach so banal, dass ich es nicht glauben konnte und ich wollte es auch nicht glauben.
Als der junge Mann mir sagte, dass ich die Wunde nähe müsste, fiel mir alles aus dem Gesicht. War das sein ernst gewesen? Etwas derartiges konnte er doch nicht von mir verlangen. Ich war kein Arzt.
"Ich soll das nähen?", fragte ich fassungslos, während ich ihm half sich am Stamm eines Baumes niederzulassen. Das konnte doch nicht ein ernst sein. Wobei er natürlich keinerlei andere Möglichkeit hatte. Entweder er ging das Risiko ein mich mit einer Nadel an seinen Hals zu lassen und eventuell aufgrund meiner nicht vorhandenen ärztlichen Fähigkeiten zu sterben oder einfach so zu sterben, da nichts gemacht wurde.
Nervös musterte ich Leander. Genau genommen blieb mir jedoch nichts anderes übrig, als das zu tun, was er mir aufgetragen hatte. "Ich werde die nötigen Sachen aus dem Camp holen.", informierte ich ihm aus diesem Grund kurz und rannte dann auch schon los, immerhin konnte ich ihn schlecht dorthin mitnehmen.
Da noch immer alle am Feuer saßen, war es ein leichtes die Sachen zu holen und mit diesen zu dem verletzten Leander zurückzukehren.


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Re: We always want what we can't get. || RPG with mika_

von Lara am 02.01.2020 21:50

Rhiannon Clark
Gelangweilt hatte ich meinen Kopf auf die Hand gestützt, während mein Vater unser Auto durch die ruhigen Straßen der Kleinstadt fuhr. Wir waren gerade Einkaufen gewesen und dementsprechend nun auf dem Weg nach Hause. Begleitet hatte ich meinen Vater lediglich, da meine Mutter mal wieder auf Geschäftsreisen war und ihn ihre Abwesenheit ohnehin schon mitnahm. Da musste ihm nicht noch durchs Einkaufen vor Augen geführt werden, wie einsam er sich gerade fühlte, denn sonst erledigte er die Einkäufe stets an Seiten meiner Mum.
Trotzdem hatte ich meine Langweile nicht lange verbergen können und diese hielt auch noch während der Autofahrt an. Mein Blick hatte ich aus dem Fenster gerichtet und ich musterte die Häuser, welche ich bereits unzählige Male gesehen hatte. Ehrlich gesagt hatte ich nie etwas anderes als diese Häuser gesehen. Ich kam nicht oft raus aus dem Ort.
Doch gab es an diesem Tag etwas neues. Eine Veränderung. In dem Haus, nahe dem meiner Familie, welches eine ganze Weile leer gestanden hatte, parkte nun ein Fahrzeug und es schien als würde dort jemand einziehen. Bei näherer Betrachtung fiel mir außerdem auf, dass das Verkaufsschils entfernt wurde war. Das hatte ich zuvor gar nicht wahrgenommen.
"Scheint als würden wir Zuwachs in der Nachbarschaft bekommen.", teilte mein Vater mir freudig das Offensichtliche mit. "Ich werde mich gleich mal zu den anderen Schaulustigen stellen und die Neuen Willkommen heißen. Willst du mitkommen?"
Bei der Frage zog sich alles in mir zusammen. Ich war nicht wirklich der extrovertierte Typ Mensch und bei dem Gedanken daran einfach zu den Neuen hinüber zu gehen und ein Gespräch zu beginnen, wurde mir übel. Zumal ich auch stets die Befürchtung hatte zu aufdringlich zu wirken oder etwas dummes zu sagen. Ich wollte mich schließlich nicht blamieren.
"Lieber nicht.", murmelte ich also als Antwort auf die Frage meines Vaters, welcher das Auto gerade in die Garage fuhr.
"Wie du willst, dann musst du aber die Einkäufe rein tragen.", erwiderte er grinsend und stieg dann auch schon aus dem Auto aus, um sich zum Rest der Nachbarschaft zu gesellen, welcher die Neuen begaffte.
Ein leiser Seufzer entwich mir während ich ebenfalls das Fahrzeug verließ und dann den Kofferraum öffnete. Ich nahm einen der Körbe, in welchem sich die Einäufe befanden und trat auf den Hof hinauf. Jedoch schaffte ich es nicht meine Neugierde zu überwinden und blieb somit stehen, um zum Haus der Neuen hinüber zu blicken.
Wie sich zeigte dauerte mein neugieriger Blick jedoch etwas zulange an, denn plötzlich kam ein unbekanntes Gesicht auf mich zu. Erschrocken weiteten sich meine Augen für den Bruchteil einer Sekunde und ich dachte darüber nach ins Haus zu flüchten und so zu tun, als hätte ich den jungen Mann nicht gesehen, doch meine Füße bewegten sich keinen Zentimeter. Und dann war es auch schon zu spät. Für mir stand ein Junge, welcher wohl ungefähr in meinem Alter sein müsste. Ich musste zugeben, dass das erste was mir auffiel sein durchaus gutes Aussehen war.


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We always want what we can't get. || RPG with mika_

von Lara am 02.01.2020 20:30

  

Storyline

Er kam damals mitten im Schuljahr auf die Schule und da sie in unmittelbarer Nachtbarschaft wohnten, würden sie trotz des Unterschieds ihrer Klassenstufen Freunde. Und während er es auf der freundschaftlichen Ebene hielt, verliebte sie sich in ihn.
Mittlerweile ist er in der 13. Klasse und drauf und dran seinen Abschluss zu machen, wobei es ein Wunder ist, dass er es überhaupt so weit geschafft hat, denn die Schule stand bei ihm nie an erster Stelle. Sie ist in der 11. Klasse und hat somit noch ein wenig Zeit bis zum Abschluss.
Die Freundschaft der beiden ist abgeklungen, nicht zuletzt, weil er jede Nacht mit einem anderen Mädchen verbringt und sie auf Grund ihrer Gefühle eine gewisse Distanz aufbauen wollte. Sie ist nun so gut wie über ihn hinweg und in einer Beziehung.
Seit dem sie jedoch in dieser Beziehung ist, scheint sie das Interesse ihres ehemaligen Schwarm geweckt zu haben, was dieser auch nicht versucht zu verbergen. Mit seiner von sich selbst überzeugten und hin und wieder leicht aufdringlichen Art, zeigt er ihr ganz deutlich, was neuerdings seine Absichten sind.

Steckbrief

**| Name |**
Rhiannon Clark; Spitzname: Rhi oder Rhia
**| Alter |**
Zu Anfang des RPGs 17 Jahre alt, nachdem Zeisprung 18.
**| Aussehen |**

10. Klasse                                                                          11. Klasse


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Re: Einladung: Community cool mit Kleiderschrank

von Lara am 02.01.2020 14:48

Wäre es nicht effizienter, wenn man, anstatt eine eigene Seite aufzumachen, fragt ob man an dieser Seite mitarbeiten darf? Zumal auf der hier verlinkten Seite noch so ziemlich gar nichts gemacht wurde.


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Re: Musik Internat RPG - ?

von Lara am 01.01.2020 19:47

Lebt dieses RPG noch?


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Re: I love you, and it's killing me. || RPG with Jace || FSK 18 || Triggerwarnung

von Lara am 01.01.2020 15:06

Dawnyah Darling
Nachdenklich kaute ich auf meiner Unterlippe herum, während ich ins Feuer starrte, welches in der Mitte des Platzes loderte. Mein Umfeld blendete ich dabei gänzlich aus. Ich konnte nur noch an diese Geschichte und den Bunker denken, der sich hier irgendwo auf der Insel befand. Wenn ich nur wüsste wo. Ich könnte nach Hinweisen suchen. Hinweisen, die diese Geschichte hoffentlich widerlegen würden, denn sollte das Erzählte wahr sein, dann hätten wir wirklich ein Problem. Nicht nur, dass es dann scheinbar tatsächlich Geister geben würde, wir würend vermutlich auch alle auf dieser Insel unser Ende finden und da war ich ehrlich gesagt nicht wirklich scharf drauf. 
Genau genommen blieb mir also nur eine Möglichkeit. Ich müsste mein Ego und vor allem meinen Stolz überwinden und erneut den Kontakt zu Leander suchen, nachdem ich ihm erst vor einigen Tagen deutlich gesagt hatte, dass ich eigentlich nichts mit ihm zu tun haben wollte. Jedoch hatte ich nur so die Chance zum Bunker zu gelangen, ohne die ganze Insel absuchen zu müssen und dann vermutlich spätestens im Bunker trotzdessen auf Leander zu treffen.
"Dawn? Alles in Ordnung?", riss mich plötzlich eine Stimme auf meinen Gedanken. Beinahe erschrocken fuhr ich zu Alec herum.
"Ähm...ja. Ich muss kurz...weg.", antwortete ich etwas perplex und erhob mich dann auch schon. Ich lief in Richtung der Hütten und als ich mir sicher war, dass ich aus dem Blickfeld aller verschwunden war, verließ ich das Camp. Ich steuerte sogleich den See an, immerhin war dies der Ort, an dem wir uns immer getroffen hatten und so hoffte ich auch dieses mal Glück zu haben.
Und wie sih herausstellte, hatte ich das auch. Als ich dem See näher kam, sah ich bereits eine Gestalt in der Dunkelheit. "Ich weiß was ich gesagt habe, aber...aber ich brauche wirklich deine Hilfe. Auch wenn es mich selbst nervt. Jedoch...", ich brach ab, als ich sah, dass der junge Mann taumelte. Sogleich eilte ich zu ihm hinüber und beim näher kommen stellte ich im Schein des Mondlichts fest, dass ewtas an seinem Hals hinunter lief.
"Was ist passiert?", fragte ich erschrocken, während ich versuchte Leander zu stützen.


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Re: I love you, and it's killing me. || RPG with Jace || FSK 18 || Triggerwarnung

von Lara am 30.12.2019 15:02

Dawnyah Darling
Der nächste Tag war angebrochen und wie so oft verbrachte ich diesen in meiner Hütte. Ich hatte momentan keine Lust am Sozialleben teilzunehmen und verschanzte mich aus diesem Grund lieber. Lediglich um mir Essen zu holen oder das Bad aufzusuchen, verließ ich das hölzerner Gebäude.
An diesem Nachmittag klopfte es jedoch an der Tür zu meiner Hütte. "Nein.", sprach ich daraufhin laut und deutlich, doch die Tür würde trotzdem geöffnet. Sogleich wurde ein wütender Blick von meinem Hochbett hinunter geworfen. "Ich sagte...", setzte ich an, stoppte dann aber. Es war Alec, der da in meiner Hütte stand und zu mir hinauf sah, die Tür hatte er hinter sich geschlossen.
"Was willst du?", fragte ich ihn.
"Heute Abend findet ein Lagerfeuer statt. Ich dachte es wäre schön, wenn du auch kommst.", erwiderte er, woraufhin ich lediglich mit meinen Augen rollte und den Blick abwandte. Eigentlich dachte ich er würde nun einfach gehen, doch stattdessen stand er kurzerhand auf der Leiter zu meinem Hochbett.
"Ich fände es schön, wenn du auch kommst.", berichtete er sich, woraufhin ich ihm einen flüchtigen Blick zuwarf, diesen dann aber wieder aus dem Fenster richtete.
"Ich werd's mir überlegen.", murmelte ich. Kurz darauf konnte ich hören wie Alec das Zimmer verließ. Vielleicht wäre es ja die richtige Entscheidung zum Feuer zu gehen, zu Alec zu gehen. Vielleicht war er die richtige Entscheidung. Zwar hatte auch er sein Päckchen zu tragen, aber ich verstand mich gut mit ihm. Und ich müsste mich ja mit niemand anderem unterhalten.

Am Abend hatte ich mich entschieden. Ich würde hingehen. Aber lediglich weg Alec. Schnell tauschte ich meine Schlafsachen gegen ein etwas alltagstauglicheres Outfit und verließ dann meine Hütte. Es dämmerte bereits und die Sonne sank dem Horizont hingegen. In der Camp Mitte flackerte bereits ein großes Feuer. Zögernd trat ich näher und entdeckte schließlich Alec, neben welchen ich mich setzte.
Ich unterhielt mich ein wenig mit Alec und schließlich begannen sich alles gegenseitig Geschichten, Mythen und Sagen zu erzählen. Eine der Geschichten ließ mich aufhorchen. Sie handelte davon, dass es wohl alle 20 Jahre auf dieser Insel mysteriöse Mordfälle geben würde, die bis heute nicht geklärt wurden. Was mich aber am meisten irritierte war, dass in der Geschichte ein Bunker angesprochen wurde und den gab es immerhin wirklich. Jedoch konnte der Erzähler dies unmöglich wissen. Immerhin hatten sich alle anderen bis jetzt stets im Camp aufgehalten.

Outfit


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Re: I love you, and it's killing me. || RPG with Jace || FSK 18 || Triggerwarnung

von Lara am 22.12.2019 00:53

Dawnyah Darling
In den nächsten Tagen sah ich Leander kein einziges Mal, was wohl hauptsächlich daran lag, dass ich kaum die Hütte, geschweige denn das Camp verließ. Aber ich misste seine Anwesenheit auch nicht. Ich hatte ihm klar gemacht, dass wir uns nicht mehr sehen würden und dabei blieb ich auch. Ein derartiger Kontakt war nicht gut. Weder für mich, noch für ihn. Außerdem wusste ich nun auch, dass er ein Mörder war oder nahm dieses stark an, da er es bei unserer letzten Begegnung zu seiner Aufzählung hinzugefügt hatte. Und ganz ehrlich, es überraschte mich nicht. Immerhin hatte er auch mich beinahe umgebracht.
Nachdenklich blickte ich mal wieder aus dem Fenster meiner Hütte und begutachtete den Mond, welcher am Himmel stand. Es war beinahe Neumond. Mittlerweile bewohnte ich die Kleine Holzunterkunft alleine. Nach einer Auseinandersetzung mit meiner Mitbewohnerin hatte es diese nämlich vorgezogen sich einen anderen Schlafplatz zu suchen. Ich konnte es ihr nicht verübeln. Manchmal war ich wirklich unausstehlich. Aber mit war es lieber Leute zu vergraulen, anstatt sie an mich heran zu lassen. Es machte das Leben einfacher. Leute, die einem nahe standen, bereiteten einem lediglich Probleme.
Zögernd legte ich mich schließlich hin, die Hände unter meinem Kopf verschränkt, und starrte in die Dunkelheit, hinauf zur Decke. Als ich plötzlich vernahm wie die Tür leise geöffnet wurde, hielt ich instinktiv die Luft an. Jemand schlich in die Hütte und ging scheinbar zum gegenüberliegenden Bett. Es war ebenfalls ein Stockbett und unten hatte vor wenigen Tagen noch Sally genächtigt. Die Bettdecke würde beiseite gezogen und die Person fand nun ein leeres Bett vor. Ein wütendes Schnauben war zu hören und genau so schnell wie der Unbekannte gekommen war, ging er wieder. Schnell setzte ich mich auf und sah durch das Fenster noch eine vermummte Person in der Dunkelheit verschwinden. In der Hand dieser Person blitzte ein Messer auf. Ich hatte so eine Ahnung wer das gewesen sein könnte. Vermutlich der Kerl, der Lilian getötet hatte und nun nach seinem nächsten Opfer suchte. Doch weshalb scheinbar ausgerechnet Sally? Immerhin hatte er mir keinerlei Beachtung geschenkt. Es war mir ehrlich gesagt ein Rätsel.
Die ganze Nacht über tat ich nun kein Auge mehr zu. Ich wollte wach sein, falls der Unbekannte zurück kam und außerdem schwirrten mir zu viele Gedanken durch den Kopf.


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