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Josh Hamilton
von Pads am 12.11.2022 23:12Ja, eine gute Idee. Einerseits hatte ich das Gefühl, dass es komisch wäre, wenn ich mit ihr alleine essen gehen würde, vor allem, da wir übers essen auch wichtige Sachen klären könnten, andererseits wollte ich auch Tobias schlafen lassen. Denn ich war mir sehr sicher, dass er gerade noch genau das tat. "Ich will ihn nicht wecken. Aber wir können gerne gucken, ob er wach ist.", schlug ich also vor. "Wenn er es nicht ist, können wir ihm ja etwas mitbringen. Er freut sich sicher über Frühstück."Â

Sirius Black
von Pads am 07.11.2022 10:19Das Mädchen beteuerte zwar, dass es ihr gut ging, aber James überzeugte sie davon, sich doch noch mal zu Madam Pomfrey zu begeben. Das Training ging weiter und bald war die erste Aufgabe abgeschlossen. Die nächste Aufgabe war es, am schnellsten einen der Tennisbälle zu finden, die James vorhin an einem Baum befestigt hatte. Als alle Bälle gefunden waren, ging es direkt zur dritten Disziplin über: zu versuchen, James auf dem Besen zu fangen. Ich war froh, dass ich mich nicht mehr um den Platz des Suchers bewerben musste, denn darauf hätte ich absolut keine Lust gehabt.Â

Josh Hamilton
von Pads am 07.11.2022 10:00Wir gingen nach unten in den Eingangsbereich und ich ging eine ganze Weile lang schweigend neben Ivy her, da ich nicht wirklich wusste, was ich sagen wollte. Schuldgefühle schlichen sich an mich heran und begannen mich von innen auzufressen. Sie war wegen mir in dieser Situation. Egal, was es bedeutete, dass dieser Typ sie erkannt hatte, es änderte nichts an dieser Tatsache. Ich war ihr so unendlich viel schuldig, das würde ich nie wieder gut machen können. Ich starrte die Automanten an, als könnte ich die Schuld auf sie abwälzen. Aber gefühlt machten sie das ganze nur noch schlimmer.Â
"Es gibt hier in der Nähe eine kleine Bäckerei, wenn du magst können wir auch was frühstücken gehen." Das würde zwar nichts an der Situation ändern, aber sie würde sich nicht mit Tütensuppe oder Gummibärchen zufrieden geben. Wir würden ohnehin irgendwann etwas richtiges essen müssen.Â

Josh Hamilton
von Pads am 06.11.2022 15:28Ja. Absolut. Der Tag gestern war ziemlich verrückt und sehr durcheinander. Oder vielleicht war ich einfach nur durcheinander, ich wusste es nicht genau. Sie hatte also genauso viele Probleme gehabt mit dem schlafen wie ich, ganz im Gegensatz zu Tobias, der schlief wie ein Stein. Mal abgesehen davon, dass Steine nicht schliefen. Ich beneidete ihn dafür, dass er nach so einem Tag so einfach schlafen konnte, aber andererseits war ich ein Mensch, der eher damit klarkam, wenn er Zeit hatte über Themen nachdenken konnte. Und dafür hatte ich ja jetzt weiß Gott genug Zeit gehabt.Â
"Wie geht es dir sonst?" Mein Magen meldete sich wieder. Wirklich lange hatte die Suppe also nicht gehalten. "Und hast du Hunger?"

Josh Hamilton
von Pads am 06.11.2022 00:57Ich fühlte mich Ivy irgendwie schuldig, das zu sagen, was ich vorhin gehört hatte. Ich hatte das Bedürfnis es ihr zu sagen, da sie nicht gewirkt hatte, als wollte sie, dass irgendwer davon wusste. Vielmehr hatte sie glatt geschockt gewirkt, als dieser Typ ihren Namen ausgesprochen hatte. Ich hob meine Hand um zu klopfen, ließ aber wieder sinken, bevor ich sie wieder hob und abermals senkte. Ich war mir nicht sicher, was ich tun sollte. Es wäre einfacher, mit jemandem darüber reden zu können, aber ich wollte auch niemand anderem davon erzählen, da es sich anfühlte, als wäre mir ein Geheimnis anvertraut worden.Â
Als die Tür sich plötzlich öffnete, zuckte ich zusammen, als hätte ich etwas verbotenes getan. Ich reagierte nicht schnell genug, genausowenig wie Ivy und beinahe wäre sie in mich hineingelaufen. Auf ihre Frage hin nickte ich zuerst, schüttelte dann aber den Kopf. "Ich habe nicht wirklich lange geschlafen, ich bin schon eine ganze Weile wach.", gab ich wahrheitsgemäß zu. "Warst du nicht müde?"

Sirius Black
von Pads am 06.11.2022 00:44"Gott, Tatze, was brauchst du denn immer so lange?" Ich zuckte entschuldigend mit den Schultern und deutete auf den Koffer mit den Bällen. "Habt ihr schon angefangen?" James schüttelte den Kopf und warf mir einen der beiden Klatscher zu.Â
"So. Ich weiß, ihr wollt alle direkt dem Schnatz hinterher jagen, aber den werdet ihr heute nicht unbedingr in die Hand bekommen. Stattdessen werdet ihr 3 verschiedene Aufgaben bekommen und die drei, die am besten abschneiden dürfen den Schnatz fangen." Ich wusste, dass James nicht den echten Schnatz meinte, vielmehr einen verzauberten Ball, der herumflog, genauso wie der Schnatz, sich aber nicht einfach davon machen würde. Meine Aufgabe war es, alles sorgfältig aufzuschreiben, was ich beobachtete, damit James und ich gemeinsam Entscheidungen treffen konnten.Â
"Zuerst gucken wir, wie gut ihr dem Klatscher ausweichen könnt." Ein Mädchen wurde direkt vom Besen geklatscht, aber glücklicherweise war sie noch nicht weit in die Höhe geflogen.Â

Josh Hamilton
von Pads am 06.11.2022 00:34Der Weg in den Eingangsbereich kam mir vor, wie eine halbe Ewigkeit. Aber ich hatte Glück, es stand tatsächlich ein Snackautomat dort, als ich an diesem ankam war mir die Lust auf etwas Süßes wieder vergangen. Glücklicherweise gab es auch noch einen Automaten mit Suppen, von dem ich mir jetzt eine genehmigte. Eine Tomatensuppe, um genau zu sein. Da hier absolut nichts los war, ließ ich mich auf dem einzigen Sessel nieder, um gemächlich meine Suppe zu trinken, die entgegen aller Erwartungen sogar ganz gut schmeckte. Und das, obwohl ich mir den Mund daran verbrannte, weil ich nicht warten konnte. Wirklich stillen tat sie meinen Hunger zwar nicht wirklich, aber immerhin gab mein Magen sich damit zufrieden und knurrte nicht mehr, wahr doch das letzte, was ich heute gegessen hatte das Frühstück gewesen.Â
Während ich dort saß und mich darauf konzentrierte, meine Suppe zu vernichten, betrat in der ganzen Zeit einzig und allein ein einzelner Mann den Raum. Er sah sich kurz um, nickte mir zu und stiefelte dann in Richtung Rezeption. Ansonsten wurde die Totenstille nur ab und an durch das umblättern der Zeitung, die die Rezeptionsdame las, gestört. Meine Suppe hatte ich bald vernichtet, und da ich hier unten nichts mehr zu tun wusste, machte ich mich wieder auf den Weg nach oben. Vorbei an den künstlichen Pflanzen und sicher falsch angebrachten Notauswegschildern. Ein Notauswegschild hing über einer Tür, auf der in Großbuchstaben Besenkammer stand. Ich musste schmunzeln, auch wenn das ganze sicher nicht mehr lustig war, wenn sich die Gäste wirklich in Gefahr befanden.Â
Bevor ich unser Zimmer wieder betrat, überlegte ich es mir anders und stellte mich vor die Tür rechts neben dem Eingang zu unserem Zimmer. Ich überlegte zu klopfen. Ich wollte Ivy auf das ansprechen, was ich gehört hatte, ich war mir sicher, sie hatte eine plausible Erklärung für die ganze Sache. Aber gleichzeitig meldete sich mein Verstand und sagte mir, dass sie sich eine plausible Erklärung ausdenken würde, wenn ich sie darauf ansprach. Es wäre sicherer, wenn sie von alleine auf mich und Tobias zukommen würde.Â

Sirius Black
von Pads am 05.11.2022 20:47Marlene gesellte sich zu mir und ich warf keinen einzigen weiteren Blick mehr in das Buch, das vor mir lag. Den Unterricht überstand ich aber tatsächlich trotzdem recht gut und konnte mich danach in Ruhe auf den Weg in Richtung Quidditch-Feld machen. Wir waren auf der Suche nach einem neuen Sucher und James erwartete von mir, dass ich dafür present war.Â

Josh Hamilton
von Pads am 05.11.2022 20:42Obwohl ich beinahe sofort einschlief, schlief ich nicht ruhig und wachte sehr schnell wieder auf. Wir hatten noch nicht allzu spät, meine innere Uhr war nicht darauf eingerichtet, so früh zu schlafen, auch wenn mein Körper etwas anderes wollte. Tobias neben mir schlief ruhig und ich wollte ihn nicht wecken, nur weil mir langweilig war. Mein Magen gab mir den perfekten Zeitvertreib, indem er knurrte. Ich erinnerte mich vage daran, im Eingangsbereich einen Snackautomaten gesehen habe, von dem ich mir jetzt etwas genehmigen wollte, um meinen aufkeimenden Hunger zu stillen. Ich zog mir meine Klamotten drüber und machte mich auf den Weg nach unten. Während ich die Treppen runter stieg, machte sich mein Verstand in meinem Kopf breit. Wo würden wir hingehen, wenn wir die Nacht hier verbracht hatten? Was würden wir tun? Würden wir für eine Weile untertauchen? Würden wir wieder zurückkehren? Würden wir für immer verschwinden? Außer meiner Wohnung hielt mich nichts zu Hause, für mich war es nicht schwierig zu sagen, ich würde gehen. Aber Tobias hatte seine Familie, die er nicht alleine lassen wollen würde. Aber erst einmal waren sie sicherer, wenn er sich von ihnen fernhielt. Das hoffte ich zumindest.Â

Sirius Black
von Pads am 05.11.2022 20:20Ich überlegte, was ich tun sollte und machte mich kurzerhand auf den Weg zurück in Richtung großer Halle, um noch ein wenig zu essen. Außerdem war ich mir sicher, dass Professor McGonagall von uns erwarten würde, dass wir uns über die Ferien auf ihren Unterricht vorbereitet hatten, was ich natürlich nicht getan habe. Ich versuchte also, mich zumindest ein wenig in das Buch einzulesen.Â



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