Suche nach Beiträgen von TIbia

Erste Seite  |  «  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  ...  36  |  »  |  Letzte Die Suche lieferte 355 Ergebnisse:


TIbia

18, Weiblich

  Promotion-Model

Beiträge: 374

Re: Anime Titel Forum Spiel

von TIbia am 20.04.2022 19:12

Satsuriki no tenshi

tenor.gif
ATUA 

Antworten

TIbia

18, Weiblich

  Promotion-Model

Beiträge: 374

Re: Anime Titel Forum Spiel

von TIbia am 18.04.2022 19:53

Your name

tenor.gif
ATUA 

Antworten

TIbia

18, Weiblich

  Promotion-Model

Beiträge: 374

Re: Anime Titel Forum Spiel

von TIbia am 18.04.2022 14:55

Naruto

tenor.gif
ATUA 

Antworten

TIbia

18, Weiblich

  Promotion-Model

Beiträge: 374

Re: Das super coole TM original RPG mit coolen Leuten (do not steal)

von TIbia am 17.04.2022 21:27

Nachdem ich meinen Vorschlag geäußert hatte, kehrte zuerst einmal eine kurze, ertragbare Stille ein.
Mamiko wechselte einen Blick mit Randomy, bevor sie schließlich anfing, unsicher auf mein Angebot einzugehen.

 ,,U-uh, ich bin auch dafür. Wir bekommen bestimmt Probleme, wenn wir nichts mirbringen..", antwortete sie, und schien erleichtert, nachdem die Worte ihre Gedanken und ihren Mund verlassen hatten.

Randomy erwiderte nichts gegen den Plan, einen Supermarkt zu besuchen, und fügte auch nichts wichtiges hinzu, also war ich in der Annahme dass es Zeit war, sich auf den Weg zu machen, bevor die Welt nun endgültig in Schwarz getaucht wurde.

,,Na dann, lasst uns lo-"
,,losgehen. Na dann lasst uns losgehen.'', wollte ich sagen, doch plötzlich schnitt eine Stimme durch meinen Satz, und dazu gehörte die Stimme einer Person, von der ich nie gedacht hätte, dass sie so laut jemandens Satz übertönen würde. Jedenfalls nicht den Mut dazu gehabt hätte, dies zu tun.

,,MOMENT!''
Mamikos Hand fasste meine Schulter, und ich konnte spüren, wie mein Herz einen Schlag aussetzte. Ich wusste nicht ob man mir das ansehen konnte, aber ich hätte nie damit gerechnet dass mir jemand so plötzlich ohne Vorwarnung ins Wort fallen würde, vor allen Dingen die stille Mamiko nicht.

Gespannt, wenn nicht sogar verwirrt, blinzelte ich das Mädchen an, während sie ein hektisches ,,Wartet..'' murmelte, und sich auf den Boden kniete, und ihren Rucksackinhalt sorgfältig kontrollierte.
Ich sah an ihren Händen vorbei, die den Rucksack an den Seiten mit einem festen Griff hielten, damit er nicht an Halt verlor und zur Seite umkippte, in die schwarze Leere, in das innere des Rucksackes. Mamiko schien nicht wirklich unheimlich viel mit sich zu tragen, und wenn sie das tat, dann war sie anscheinend sehr ordentlich und verstaute es so, dass nichts viel Platz wegnahm.
Nachdem Mamiko anscheinend ihren ganzen Rucksackinhalt durchgeforstet und im kopf durchgegangen war, verschloss sie ihn und stand gleich daraufhin wieder fest auf beiden Füßen.

,,Gebt mir eine Sekunde.'', entschuldigte sie sich bei uns, und eilte wieder Richtung Produktregale.
Sie war ziemlich schnell unterwegs, und ich bewunderte sie dafür, sich so geschickt zwischen die vielen eng aneinader gestapelten Regale samt ihrem Inhalt zwängen zu können.

Man konnte ganz genau den Moment erkennen, an dem Mamiko ihr Ziel erreicht hatte. Weder Randomy noch ich sagten irgend ein Wort zueinander, deswegen umgab das Geschäft zum etlichen Mal dieses Tages einfach nur Stille, durch die man Mamiko's Schritte deutlich vernehmen konnte, ebenfalls wie sie auf einmal stoppten, und durch Papiergeraschel abgelöst wurden.

Was sie wohl dort hinten trieb? Besorgte sie sich Papier zum Schreiben?
Wenn Mamiko schrieb, dann hätte ich gerne einmal etwas von ihr gelesen..
Ehe ich weitere Annahmen in meinem Kopf weiterführen konnte, kam sie schon wieder zurück.

,,Entschulding'', sagte sie leise, ,,jetzt können wir gehen.''
Ehe ich auch nur einen Gedanken fassen konnte, schaltete sich zu meiner Überraschung (oder auch zu meinem Glück) Randomy ein, die bis jetzt in Grabesstille verfallen war.

,,Ein kleiner Schreiber bist du, oder?", fragte sie Mamiko aufgeregt, und ohne auf jegliche Reaktionen zu warten, fuhr sie auch sofort mit ihrer plötzlichen Rederei fort: ,,für meine Hobbies musste ich damals auch voll viel stehlen! Irgendwie krass, oder? Du musst uns mal zeigen, was du mit dem Papier machen kannst!"

,,Ich frage mich wirklich welche Hobbys Randomy früher gehabt hat..'', dachte sich mein Kopf sofort, und ich konnte es ihm nicht übel nehmen, denn auf die schnelle fiel mir nicht wirklich eine Freizeitsbeschäftigung ein, bei der man gezwungen war, zu stehlen..
Obwohl, streng genommen war es möglich bei jedem Hobby zu stehlen. Mamiko stahl im Endeffekt auch gerade eben Papier, ich meine, ja, in dieser situation war das vielleicht sogar gerechtfertigt, aber im Grunde war es genauso Diebstahl, schließlich konnten die verschollenen Menschen in jeder Sekunde zurückkehren, auch wenn sich das überhaupt nicht plausibel anhört.

Es ist fast so, als wäre das alles ein niemals endender Albtraum, ohne Fluchtmöglichkeit.

,,Es- es ist nicht so-", stotterte Mamiko verlegen, während ihr Gesicht die Farbe einer Tomate annahm.
Randomy kam näher und redete weiter auf das Schreibermädchen ein:,,Ich finde sowas mega interessant! Jeder hat so seine Talente, ne? Sowas ist einfach krass!"

Mamiko erweckte für mich den Eindruck, als würde sie die Nähe zu anderen eher meiden, also stellte ich den Versuch an, die energiegeladene Randomy etwas zurückzuziehen, allerdings kam ich nicht weit, denn nicht einmal nach einer sekunde nach dem ich meinen Arm ausstreckte, stand kein Mensch vor mir, sondern Randomys wahre Gestalt, ein Dämon mit schwarzen, wuscheligen Haaren, und schneeweißer Haut.

Und natürlich, jetzt da Randomy in ihrer wahren Gestalt direkt vor uns stand, legte sie so richtig los.

,,Wir sollten Ressourcen holen und so, ne? Ich hab voll den Überblick hier! Und da die Mitarbeiter auch weg sind, hab ich noch mehr so den krassen Überblick!", grinste sie und ihre Augen leuchteten und funkelten.

Ich lächelte und nickte, ich war so glücklich dass Randomy wieder so lebhaft geworden war. Die Stille, in die sie vorher verfallen war, hatte mir ernsthafte Sorgen bereitet.

Bevor Mamiko oder ich irgendein Wort über die Lippen bekamen, griff Randomy mit einer schnellen Bewegung schon nach unseren Ärmeln und lief aus dem Geschäft.

Wir liefen an vielen verschiedenen Läden vorbei, und ich entdeckte keinen einzigen Menschen darin.
Was war nur passiert?
Ob Selo und Miu beim Krankenhaus irgendetwas Relevantes gefunden hatten?
Wir waren ja relativ erfolglos gewesen...

Obwohl...waren Randomy, Mamiko und ich wirklich erfolglos geblieben?
Wir hatten zwar keine Hinweise gefunden, die auf das Verschwinden der gesamten Menschheit hindeuteten, aber hatten wir nicht im Grunde so etwas wie Freundschaft geschlossen?

War das nicht noch etwas viel wichtigeres?
Freunde zu finden?

Während wir zu dritt in der leeren Mall auf der Suche nach dem Lebensmittelladen herumliefen, spiegelten sich unsere Gestalten in den dunklen Schaufenstern der verlassen Geschäfte wider.

Ich musste lächeln.
Freunde, ja, wer hätte das gedacht.

Wer hätte gedacht, dass ich heute neue Freunde finden würde, trotz dieser Situation, trotz dem umgekommenen, hotten Nosic, der einen tragischen Tod erlitten hatte.

Und das alles nur wegen Sploon und dem kaputten Controller.
Danke, Sploon, und schlechte Controllerqualität von Nantendo!

Ich warf einen Blick zu Randomy, sie schien sehr konzentriert darauf zu sein, an welchen Läden wir vorbeikamen, um den richtigen bloß nicht zu verpassen.
Schließlich leuchtete das Schild von dem Supermarkt ,,Bildl'' uns entgegen, und Randomy änderte die Laufrichtung, und steuerte kurzerhand auf das Geschäft zu.

,,Greift euch ein paar Tüten, wer will uns bitteschön schnappen? Die Polizei? Höchstens so ein paar Monster, aber da haben wir kein Problem! Ich werde uns einfach rausfliegen. Voll cool und so? Oder?", sagte das Teufelskind aufgeregt nachdem wir den Laden betreten hatten.

Ich sah mich in dem Supermarkt um, als wäre ich ewig nicht mehr hier gewesen, was auch irgendwie stimmte. Meistens besuchte ich nur kleinere Discounter, die hatten schließlich alles was ich brauchte, da war ich nicht wirklich darauf angewiesen, diesen großen Supermarkt im Stadtzentrum zu besuchen.
Ich ließ meinen Blick über die verschiedenen Gänge und Regale schweifen, gefüllt mit Lebensmitteln. Es waren überraschend viele Artikel vergriffen, beispielsweise gab es weniger Reis als Obst, und weniger Kartoffeln als Gemüse.
Komisch..dabei waren doch gar keine Menschen hier.
Während ich die ganzen großteils noch frischen Waren musterte, blieb mein Blick schließlich an einer Theke mit Gebäck und Süßspeisen hängen.

In dem Moment wurde mir erst klar, wie hungrig ich eigentlich war.
Schweren Herzens musste ich an den WcDonalds Gutschein in meinem Iteminventar denken, eigentlich hätte er heute eingelöst werden sollen...aber daraus würde wohl nichts werden.

Wobei, den Cookie von Selo dem Kekse-Mädchen hatte ich ja auch noch dabei. Dem konnte ich ja so zwischen durch essen, ich war mir ziemlich unsicher ob mein Magen mehr vertrage, schließlich würden wir den Weg zurück womöglich auch laufen, und da war es wohl nicht so schlau etwas Schweres zu essen.. da genügte ein Cookie vollkommen.
Ich würde ihn essen, nachdem ich alles Wichtige gesammelt hatte.

Mit schnellen Schritten und Lobeshymnen an das Cookiemädchen im Kopf begab ich mich zu der leeren Bäcker Theke. Randomy schien im Hintergrund irgendetwas zu Mamiko zu sagen, aber ich hörte längst nicht mehr zu. Das Gebäck strahlte mich nur so von weitem an.
Hoffentlich war es nicht alt und hart!

Als ich dort angekommen war, untersuchte ich die Gebäckstücke ganz genau. Alle waren noch ganz frisch, als wären sie gerade eben aus dem Ofen gekommen. Erleichtert atmete ich aus. Was für ein Glück!

Ich griff zu einer Papiertüte und schaufelte so viel Essen hinein, wie es nur ging. Ich hatte überhaupt keine Ahnung wohin es unsere Gruppe als nächstes verschlagen würde, und bei unserem Glück würden wir so etwas wie einen Supermarkt länger nicht zu Gesicht bekommen, und da war es das Beste so viel Proviant bei sich zu tragen wie möglich war.

Nachdem ich gute fünf volle Tüten in meinem Iteminventar verstaut hatte, wollte ich mich zufrieden abwenden, als ich plötzlich einen eigenartigen Duft vernahm...

Ausnahmslos ordnete ich dem Geruch die Identität eines Gebäcks zu, einem Gebäck, das viel zu viel Zeit im Ofen verbracht hatte.

Aber.....woher....
Aber woher kam dieser Geruch plötzlich?

Waren wir etwa doch nicht die Einzigen Menschen die übrig geblieben waren?

Ich schluckte und drehte mich einer Tür nebenan der Theke mit den verschiedenen Gebäckstücken zu, die mir bis jetzt gar nicht aufgefallen war.

Sie war offen. Zwar nur einen Spalt, aber sie war offen.

Langsam kam ich näher, und meine Vermutung bestätigte sich:

Je näher ich der Tür kam, desto stärker wurde der Geruch.

Befand sich also hinter dieser Tür die Küche, in der die Angestellten das Gebäck zubereiteten? Aber wieso war sie aktiv?

Ich musste das herausfinden.

Mit einem Atemzug nahm ich all meinen Mut zusammen und kam der Tür immer näher, und näher, und näher, während es sich so anfühlte, als würde sich die Tür immer weiter von mir entfernen.

Vielleicht wollte ich das ja.
Dass sich die Tür entfernt.

Doch natürlich war das alles nur Einbildung, denn nach kürzester Zeit stand ich direkt vor der geheimnisvollen Türe, und ich starrte auf den Türgriff.

Waren Randomy und Mamiko in der Nähe? Ich sah mich um. Rascheln und kichern konnte man vernehmen, aber keiner von den beiden waren weit und breit zu sehen..

Sollte ich sie dazuholen? Das sicherste wäre es bestimmt...

Nach einem kurzen Hin und her schüttelte ich jedoch den Kopf und ließ meine Hand den Türknauf umschließen.  Wir würden länger brauchen, wenn jetzt alle zu dritt die Bäckerei besuchten. Und unser Ziel war es schließlich vor Nacht zurück beim WcDonalds zu sein.

Ob sich die anderen schon Sorgen machten?

Langsam öffnete ich die Tür einen weiteren, kleineren Spalt, und dann noch einen, immer weiter, bis sie schließlich komplett offen war.

Verwirrt blinzelte ich.
Es war vollkommen dunkel in der Bäckerei.
Nur der Geruch von Rauch stieg mir entgegen.
War also wirklich etwas verbrannt?

Zögernd trat ich einen Schritt in die Backstube, und tastete die Wände vorsichtig nach einem Lichtschalter ab.

Ich konnte spüren, wie Panik in mir aufkam.
Normalerweise mied ich dunkle Räume, sie waren beklemmend und man konnte nie wissen, was in den Ecken so lauerte...

Aber jetzt durfte ich mich nicht von der Angst beherrschen lassen! Für meine Freunde.

Aufeinmal ertastete ich eine Erhebung in der Wand, sie war womöglich ein Lichtschalter. Oder jedenfalls hoffte ich das...

Aber als ich dann schließlich ein leises ,,Klick!" vernahm, wusste ich, es gab keinen Grund zur Sorge.

Die ganze Bäckerei war nun vollkommen erleuchtet, und der Anblick der sich mir nun bot, ließ mich vor Entsetzen meine Augen weiten:

Tatsächlich kam der verbrannte Geruch von einem Ofen, der anfing zu qualmen. Die Arbeitstische die in der Backstube aufgestellt worden waren, waren voll von umgestoßenen Päckchen Mehl, Stühle waren umgeworfen und ebenso lagen Zucker- und Salzpakungen quer über den Boden verstreut.

,,Was ist hier passiert..", flüsterte ich angetan, und starrte erst noch eine gute Minute auf die Verbleibnisse einer Szene die sich vor mir ereignet hatte, bevor ich mit schnellen Schritten zu dem qualmenden der vielen Backöfen eilte und hustend und vor meinem Gesicht fechelnd mit zwei Paar dicken Küchenhandschuhen, die auf einem Tisch gefunden hatte, das bereits schwarze Gebäckstück mit einem Blech auf einem der mehligen Tische abstellen.

Das war seltsam. Deshalb war das Gebäck also so frisch. Kurz bevor die Menschheit sich in Luft aufgelöst hatte, war hier noch gebacken worden, doch ein Gebäckstück hatte es anscheinend nicht mehr rechtzeitig aus dem Ofen geschafft.

Aber waren die Bäcker geflohen? Anders konnte ich mir die Zustände der Backstube nicht erklären.  So unglaublich zerstört.

Verzweifelt ballte ich meine Hände zu Fäusten.
Was war hier nur passiert?! Was war vorgefallen, dass die Menschen anscheinend fliehen mussten? Und wieso waren wir verschont geblieben, ausgerechnet wir, die sich beim Tomatenmilch Plaza getroffen hatten?

Das ergab alles keinen Sinn. Vor allen Dingen, wieso war das Schreibwarengeschäft wie unberührt, und hier spielte sich die reinste Horrorszene ab?

Das ergab keinen Sinn, die Puzzelteile in meinem Kopf ließen sich nicht zusammen fügen....

Mit einem schweren, gar beklemmenden Gefühl verließ ich die Backstube wieder so schnell es ging, knipste das Licht aus, und drückte die Tür zu.

Von dem Ende des Discounters konnte ich ein Lachen vernehmen, Randomy schien echt gut aufgelegt zu sein...

Zwar wollte ich so schnell es ging wieder zurück zu den anderen, zu Miu, Selo, Eno, ja, sogar zu der unnahbaren Huxley, aber auf keinen Fall sollte dafür die Stimmung meiner Freunde Opfer davon werden.

Ich atmete tief durch, warf einen letzten Blick zu der schweren Tür, hinter der der reinste Horror lag, und entfernte mich schließlich von ihr.

Das hier war wirklich der reinste Albtraum..
Nichtmal Lust auf einen Cookie hatte ich mehr, und das bedeutete was.

tenor.gif
ATUA 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 18.04.2022 10:31.

TIbia

18, Weiblich

  Promotion-Model

Beiträge: 374

Re: Haha RPG Besprechung für das TM RPG

von TIbia am 17.04.2022 21:27

Ich wollte nur kurz was zu meinem Beitrag sagen: Bei den letzten Szenen in der Backstube dachte ich daran, wie Selo und Miu das Krankenhaus vorgefunden hatten. Ich dachte mir, vielleicht finden alle ebe sozusagen in "wichtigen" Orten Hinweise.. versteht ihr xD? Keine Ahnung; das war eben so ein Hintergrundgedanke, sonst wre es ja komisch gewesen, wenn die beiden im Krankenhaus den reinsten Horror finden und wir im Schreibwarenladen so schlussfolgern ,,hE dA wAr jA wIrkLicH nIemAnD, nIcHteInMaL eIn aNzEicHeN LOL"

Also ja ich hoffe es war euch nicht zu verwirrend oder so xD









tenor.gif
ATUA 

Antworten

TIbia

18, Weiblich

  Promotion-Model

Beiträge: 374

Re: Das super coole TM original RPG mit coolen Leuten (do not steal)

von TIbia am 11.04.2022 23:46

Ich suchte noch eine Weile wahllos nach irgendwelchen suspekt aussehenden Gegenständen, ehe ich einen Blick durch die Glastür aus dem Schreibwarenladen warf, und durch die ebenfalls verglasten Dächer der Shoppingmall erkennen kann, dass es schon dämmerte und sich der in der Farbe dunkelrot getunkte Himmel womöglich bald in ein schwarzes Loch verwandeln würde, welches uns alles Licht nehme, das wir jedoch vorallem für den Weg zurück dringend benötigten.

Ich schluckte und sah mich um. Waren Mamiko und Randomy in der Nähe? Es war verdächtig still in dem Geschäft, das Einzige Geräusch das zu hören war das Geräusch von Schritten, das sich aber im nächsten Moment überschlug und dann verstummte.
Eine ganze Minute wagte ich mich nicht von der Stelle zu bewegen, wartend darauf, dass die Schritte wieder die unbehagliche Stille füllen würden, die mich umgab.
Wäre ich alleine gewesen, wäre sie überhaupt nicht unbehaglich, nein nein. Wäre ich alleine, hätte ich diese Stille womöglich als angenehm vernommen, und sie entweder mit Worten zu mir selbst gefüllt oder mit einer Melodie, die mir eben mal so durch den Kopf ging.
Aber die Ruhe, die alles in sich zu verschlucken drohte, wirkte angesichts des Faktes dass ich nicht auf mich allein gestellt, sondern in Begleitung zwei weiterer Personen gekommen war, unheimlich, und verursachte bei mir Herzklopfen vor Aufregung. Oder war es etwa Angst?

Die Frage wusste ich mir in dem Moment nicht zu beantworten, also versuchte ich das bedrückende Gefühl das mir in der Kehle steckte einfach hinunterzuschlucken, wie ich es immer zu tun gefplegt hatte, und ballte meine Hände zu Fäusten sowie biss die Zähne zusammen.

Ich durfte jetzt keine Angst haben! Zwar hatte ich überhaupt keine Ahnung was hier gerade los war, wieso ich keine Schritte oder Stimmen mehr hören konnte, aber irgendetwas schien nicht zu stimmen. Angst zu haben konnte ich mir nun wirklich leisten. Jedenfalls nicht in diesem Moment.

Nocheinmal atmete ich tief durch, und begann den Laden nach meinen Freunden abzusuchen.
Ziemlich groß war er ja nicht, also sollte das kein Problem sein die beiden zu finden.

Außer natürlich...

Ein bestimmer Gedanke schoss mir plötzlich durch den Kopf, ein Gedanke, der in unserer jetzigen Situation nur allzu realistisch schien, ein Gedanke, den ich am liebsten gepackt und erstickt hätte.
Ein Gedanke, der bei mir unglaubliche Panik auslöste.
Ich schluckte schwer, die hinuntergedrückte Angst war wieder hochgekommen, sie steckte mir in den Knien, in den Armen, sogar im Mund, sie behinderte meine Sicht durch eine heiße, salzige Flüssigkeit, mein ganzer Körper schien sich dagegen zu wehren einen weiteren Schritt nach vorne zu treten, meine Knie begannen zu zittern, mein Herz raste, mein Atem beschleunigte sich, die Welt fing sich an zu drehen und...

Außer natürlich ihnen ist etwas zugestoßen.

Ich versuchte tief ein und auszuatmen, wieder Halt zu bekommen.
Mit einer schnellen Handbewegung wischte ich mir die Tränen von der Wange.

,,Quatsch.'', redete ich mir leise zu, ,,ihnen kann nichts zugestoßen sein, wenn es so wäre dann hätte ich doch sicher etwas gehört. Sowas passiert ja nicht komplett lautlos.''

Und selbst wenn unwahrscheinlicherweise etwas passiert wäre, meine Schuld wäre es nicht gewesen.
Ja, ich hatte alle aufgeteilt, aber es wäre nicht meine Schuld gewesen wenn ihnen etwas zugestoßen wäre.
Es wäre bestimmt nicht meine Schuld gewesen, oder? 

Manchmal kann man einfach nicht auf alles aufpassen.

Es wäre sicherlich nicht meine Schuld gewesen.

Und wäre es das, dann hätte ich sowieso alles wieder gutgemacht.

Aber falls den beiden so etwas passiert war, konnte ich so etwas wieder gut machen?
Hätte ich logischer überlegen, alle Gefahren in Betracht ziehen müssen, bevor ich die Untersuchung angeordnet hatte? Das nächste mal sollten wir besser zusammenbleiben...
War doch alles meine Schuld? 
Wenn die beiden verletzt waren, war ich dann daran Schuld?

Aber war die wichtigste Frage denn nicht.. waren sie überhaupt verletzt worden? 

Erst ganze fünf Minuten später realisierte ich wie viel Zeit es mir eigentlich gekostet hatte, in aller Seelenruhe mitten in einem nichtsbedeutenden Schreibwarengeschäft zu stehen und darüber zu phantasieren, was wohl mit meinen leisen Mitstreitern passiert sein könnte, obwohl ich mir nichteinmal sicher war, ob ihnen überhaupt etwas zugestoßen war.
Was für eine sinnlose Zeitverschwendung.

Entnervt seufzte ich tief und begann meine Suche so leise wie möglich fortzusetzen. Eventuell hätte ich ihren Namen rufen oder so laut auftreten können wie es mir lieb war, allerdings befanden wir uns immer noch in einer seltsamen, wenn nicht sogar gefährlichen Situation, und sollte uns hier irgendetwas auflauern, würde es wohl besser sein nicht allzu viel Aufsehen zu erregen, obwohl ich mir ziemlich sicher war, dass allein schon unser Eintreten so einige fremde Aufmerksamkeiten auf uns gelenkt hätte.
Aber man konnte nie sicher sein.
Vielleicht waren Randomy und Mamiko ja nur so still, weil sie etwas entdeckt hatten, und deshalb nur ungern viel Lärm erzeugen wollten.
Da wäre ich ihnen mit Geschrei nur wenig Hilfe.

Vorsichtig schlich ich in den mit Regalen vollgepackten Gängen herum, weiterhin nach Hinweisen suchend.
Aber natürlich war ich nicht ziemlich erfolgreich.

Ob die anderen sich schon Sorgen machten? Ihre Suche beendet hatten? Miu und Selo aus dem Krankenhaus zurückgekommen waren?

Nocheinmal warf ich einen Blick aus dem Fenster.
Das Dunkelrot verfärbte sich immer mehr zu der leeren Schwärze die ich so sehr fürchtete, die Sonne würde bald ganz verschwunden sein.. ich musste mich beeilen!

Ich beschleunigte meine Schritte und zwängte mich hastig durch die eng aneinander gestellten Regale. Der Laden war tatsächlich nicht übermäßig groß, aber wem auch immer die Idee kam ihn mithilfer der ganzen Regale zu einem einzigen Labyrinth zu machen, dem sollte mal eine verpasst werden. 

In meinem Groll über die Planung des Ladens versunken, bemerkte ich anfangs gar nicht, dass ich fast an einer am Boden sitzende Person vorbeigegangen wäre, die sich bei genauerem Hinsehen schließlich als Randomy entpuppte. 

Erleichtert atmete ich aus und konnte wahrlich spüren, wie mir sogleich ein Stein von Herzen fiel. 
Randomy schien auf den ersten Blick unversehrt, auch wenn ich es mir nicht erklären konnte, wieso sie am Boden hockte.

Ich ging einige Schritte auf sie zu und begrüßte sie.
,,Hey, Randomy!''
...
.......
..........
Doch niemand reagierte. Kein Wort, kein Blick, keine Bewegung wollte mir zeigen, dass meine Worte vernommen worden waren.
Ich runzelte die Stirn und wedelte mit dem Arm vor den Augen des Teufelskinds.

,,He, Randomy? Alles klar bei dir?'', versuchte ich es erneut, doch das Resultat blieb das Selbe.
Nichts.

Schließlich neigte ich meinen Kopf schräg, und versuchte einen Blick auf die Augen meiner Mitstreiterin zu erhaschen.
Wie ich mir dachte sah sie nicht wirklich so aus, als wäre sie vollkommen bei sich.
Ihre Augen waren vernebelt und sie schien, als wäre sie in einer anderen Welt versunken, eine Welt, die ihre ganz eigene war.

,,Erde an Randomy, Erde an Randomy...huhu!'', probierte ich es erneut, und gestikulierte wie wild vor ihrem Gesicht.

Als sie selbst darauf nicht reagierte, packte ich sie an ihren Schultern und schüttelte sie sanft hin und her, bis sie endlich anfing zu blinzeln und mich zuerst alamiert, dann jedoch beruhigt ansieht, als hätte sie gedacht, ich sei jemand Fremdes, der ihr etwas Böses tun wollte.

Gut, übel nehmen konnte ich es ihr nicht.

„Ich hab dich schon dreimal angesprochen, was ist denn los? Hat dich irgendwas angegriffen?'', fragte ich hastig nach, wenn auch vielleicht zu hastig.. Menschen, die gerade eben in ihre eigenen Gedanken versunken waren, sollte man vielleicht zuallererst wieder zur Realität zurückfinden lassen, bevor man sie mit allem möglichen konfrontierte.

Randomy starrte mir nur ratlos in die Augen, und da wusste ich, dass es keinen Sinn hatte, sie weiter versuchen darüber auszuquetschen. Später konnte ich sie ja fragen, was mit ihr los gewesen war. 

„Hast du irgendwas gefunden?", erkundigte ich mich dann, nachdem ich Randomy hochgezogen hatte, schließlich war es das, wozu wir hergekommen waren. Um zu erkunden.

„Nur...diese...Blöcke...mir geht's gut...", brachte das Teufelskind schließlich heraus, und ich begann diese zu untersuchen, vielleicht auch nur um Randomy kurz Zeit zu geben sich von dem schnellen Übergang zu erholen.

Schließlich trudelte zu meinem Glück auch Mamiko unversehrt bei uns ein, und wir drei waren wieder komplett. 
Freudig begrüßte ich sie, allerdings sah auch sie ziemlich in Gedanken versunken aus, und ihr Gesicht glich einer weißen Wand, als hätte sie einen Geist oder sonstiges gesehen. 

Ich biss mir auf die Unterlippe. Was war denn nur los mit den beiden? 
Als wir den Laden betreten hatten, wirkten sie noch ganz normal. Oder bildete ich mir das nur ein, und eigentlich verhielten sie sich schon ständig so?
Vielleicht war es ja eine normale Verhaltensweise für die beiden, ich konnte das eigentlich gar nicht beurteilen, schließlich kannten wir uns gerade mal ein paar Stunden..

auch wenn es mir bereits vorkam wie mehrere Tage..

Es erschien mir ziemlich lange her zu sein, seitdem ich Sploon verflucht hatte und den kaputten Controller in meinen Iteminventar gelegt hatte, um ihn reparieren zu lassen.
Wer hätte gedacht dass eine einfache, ungeplante Controllerreperatur mich in einen Kampf mit einem Nosic, und in ein Treffen mit so außergewöhnlichen Personen verwickeln würde?

Innerlich schüttelte ich den Kopf. Es hatte keinen Sinn, sich jetzt darüber Gedanken zu machen, ersteinmal mussten wir so schnell es ging wieder zurück zu Eno und den anderen finden, bevor es komplett dunkel werden würde. Noch konnte man mit guter Sehkraft alles erkennen, allerdings hatten wir noch keine Ressourcen gefunden, wie Eno uns aufgetragen hatte.
Jedenfalls keine nützlichen. Ich wüsste kaum was wir in der Situation in der wir uns jetzt befanden mit Stiften und Papier anfangen würden. Höchstens könnten wir darauf alle zusammen Tic Tac Toe spielen, aber ich konnte mir in erster Linie gar nicht vorstellen, dass so ein sorgloses Spiel mit unserer Gruppe von acht Leuten überhaupt zu Stande käme..

Nachdem sich auch Randomy, die etwas zurückgeblieben war, zu mir und Mamiko dazugesellt hatte, räusperte ich mich, begann einen Vorschlag in unsere kleine, dreiköpfige Runde zu werfen:,,Ihr habt es vielleicht auch schon gemerkt, aber draußen scheint es schon bald stockdunkel zu sein.. um keine Zeit zu verlieren, würde ich sagen, dass wir, falls ihr einen Fund gemacht habt, ihn bei den anderen alle zusammen besprechen, anstatt hier zu dritt. Eno hat uns gebeten wichtige Ressourcen zu besorgen, und bevor der Himmel vollkommen schwarz wird, würde ich vorschlagen, dass wir noch schnell in den Supermarkt eilen und dort ein paar fertig gepackte Sandwiches mitnehmen, was auch immer wir finden. Wie hört sich das für euch an? Wenn ihr sofort wieder umkehren wollt hab ich natürlich kein Problem damit.''

Nachdem ich geendet hatte blickte ich meinen beiden Anhängern in die Augen, in dem Versuch, zu erkennen, was sich gerade in ihnen drinnen abspielte.

Aber ihre Gesichtsausdrücke waren für mich genauso wie ein chinesisches Buch - unlesbar.


tenor.gif
ATUA 

Antworten

TIbia

18, Weiblich

  Promotion-Model

Beiträge: 374

Re: Das super coole TM original RPG mit coolen Leuten (do not steal)

von TIbia am 08.04.2022 21:08

Nach meiner Bemerkung über das Augenklappen Mädchen, dauerte es nicht lange bis jemand zur Tat die Fremde aufzuhalten schritt.

 

Randomy trat nach vor, und hielt sie an ihrem linken Arm fest. Sie scheint wütend, allerdings zeigt ihr Gesicht kaum etwas davon.

,,Hey! Es ist nicht sehr nett wegzugehen ohne sich vorzustellen! Überhaupt, du wolltest zwei Leute hier attackieren und du denkst du kannst dich hier aus dem Staub machen? Und dazu ist es noch gefährlich sich alleine hier rumzutreiben, hast du nicht dieses Monster gesehen?! Was ist, wenn du alleine angegriffen wirst! Also rück raus mit der Sprache: Wohin willst du?", wies das Teufelskind sie zurecht, und sprach zur gleichen Zeit auch eine Frage aus, die wir uns womöglich alle stellten.

Wohin wollte sie? Und wieso ganz alleine?

Randomy hatte recht, obwohl ich immer noch nicht glaubte dass Nosic wirklich etwas Böses vorhatte, wimmelte es da draußen womöglich nur so von Monstern und Gefahren, und das Mädchen erschien nicht dumm, nein, ganz im Gegenteil. Wieso also sollte sie den Beschluss fassen alleine, ohne jegliche Unterstützung und Hilfe loszuziehen? Ja, sie hatte ihre Waffe, das Cuttermesser, dabei, aber es gab sicher Gegner die sich von einem Messer nicht überwältigen lassen würden. War sie also einfach nur eine eigenbrötlerische Person, fand sie uns alle nur so unsympathisch sodass sie mit niemanden auch nur annähernd vorhatte ein Wort zu wechseln, oder was es ein Grund, den Menschen wie ich niemals verstehen würden?

Ich rieb mir den Kopf. Fragen über Fragen, und ich wusste nicht, ob sie mir je beantwortet werden würden.

Die mysteriöse Fremde riss ihren Arm aus dem Griff von Randomy, und stolperte nach hinten, zum Glück hatte die Eingangstür zu WcDonalds ihren Fall verhindert.

An ihrer bitter verzogenen Miene konnte man erkennen, dass sie sich nicht an der jetzigen Situation erfreute.

Es war todesstill. Keiner schien wagen zu atmen, jeder wartete gespannt auf eine Antwort. Die wenigen Sekunden der erdrückenden Stille kamen mir vor wie mehrere Minuten, und es fühlte sich wie eine Erlösung an, als die Angesprochene endlich anfing ihren Mund zu öffnen und die Stille zu vernichten.

,,Vergessen wir das.", sagte sie, sah uns ernst an, und sprach Worte aus, die sich bisher niemand getraut hatte auszusprechen.

,,Wann habt ihr zuletzt einen Menschen gesehen?''

Das hatte gesessen. Die eiskalte Stille war zurück, und sie war noch schrecklicher als zuvor.

,,Seitdem dieses Monster hier aufgetaucht ist, sind alle Menschen verschwunden. Sieht euch um! Die Straßen sind leer, sauber. Keiner ist zu hören, kein erschrockenes Schreien, kein Betteln. Nicht einmal eine weitere Stimme ist zu hören.", fuhr die mit der Augenklappe fort, ,,Es scheint, als wären wir allein in dieser Welt."

Wir alle sahen sie an, verängstigt, verstört, oder auch völlig ungerührt. Sie musterte unsere Gesichtsausdrücke und machte eine Sprechpause.

Sie erkärte uns, dass anzunehmen war, dass sich die übrigen Menschne versteckt hätten. Aber um das wirklich zu bestätigen, hätten wir nachzuforschen..

Als sie endete, drehte sich das Mädchen ein weiteres mal um, wie sie es so oft zu tun pflegte. Ich dachte schon, dass es das wieder ein mal wäre.

,,Und wieder einmal haut sie ab und lässt uns gerade jetzt im Dunkeln stehen.'', dachte ich bedrückt, allerdings kamen dann Worte aus ihrem Mund, mit denen ich nicht gerechnet hätte. Mit denen womöglich wirklich niemand hier gerechnet hätte. Jedenfalls nicht nach der jetzigen Verhaltensweise des Mädchens.

„Mein Name ist Nika Huxley. Ich bin vor eineinhalb Monaten auf Rat einer Freundin hierhergezogen, um eine Herzkrankheit behandeln zu lassen.", sagte sie, und ihre Hand wanderte auf den farbfrohen Türgriff von WcDonalds zu.

Nika also. Ein Wunder dass wir ihren Namen noch erfahren durften.

Es war ein schöner Name, ein exotischer Name. Weder der Name ,,Huxley'' noch ,,Nika'' schienen aus meiner Sicht aus hier in der Umgebung weit verbreitet zu sein, aber zu ihr passten sie irgendwie, sie unterstrichen nur nocheinmal ihr geheimnisvolles Auftreten.

Apropos geheimnisvoll. Ich war mir ziemlich sicher gewesen, dass Nika in dem WcDonalds verschwunden wäre, hätte nicht eine gewisse Person das Wort und somit dazwischen gegriffen hätte..

,,Es ist ja schön und gut, dass dir das alles aufgefallen ist, doch gibt dir das wirklich das Recht uns so die kalte Schulter zu zeigen?Man könnte glatt meinen du bist hier der Antagonist, und nicht dieses blaue Ding da.", ergriff Miu nun das Wort und trat einen Schritt in Nika's Richtung.

Das Hasenmädchen räusperte sich, und fuhr daraufhin selbstbewusst fort:,,Selbst wenn wir das gleiche Ziel verfolgen, wirken deine Methoden fragwürdig. Und außerdem, wenn es sich hier um etwas großes handelt , über das du übrigens ziemlich gut Bescheid zu wissen scheinst, dann wirst du das wohl kaum alleine regeln können. Wieso also machst du dir die einzigen Menschen und Dämonen die gerade hier zu sehen sind zum Feind?"

Es folgte eine kurze Pause, also Stille, mal wieder.

Miu hatte ganz klar ihre Meinung ausgedrückt, und ich war insgeheim sogar froh dass sie das getan hatte. Ich selbst hätte Nika gerne mit der ein oder anderen Frage konfrontiert, doch traute ich mich nicht diese zu stellen, geschweige denn anzudenken sie zu äußern. Reizen wollte ich sie ganz und gar nicht, sie erschien jetzt schon ziemlich entnervt von der jetzigen Situation, und ich konnte mir ziemlich gut vorstellen dass man es meiden sollte, den Ärger von Nika Huxley auf sich zu ziehen.

Aber vielleicht war ich ja auch einfach nur ein kleiner Feigling, und wollte mir es nur nicht eingestehen.

In der stillen Minute die vorüberzog wurde Miu anscheinend klar, was gerade aus ihrem Mund gesprudelt gekommen war, denn sofort entwich jede Spur von Selbstbewusstsein ihrem Gesicht und sie fing an sich fast schon verzweifelt zu entschuldigen, in dem Versuch alles Gesagte wieder rückgängig zu machen.

Aber das war ja vielleicht das Problem.

Worte ließen sich nie rückgängig machen, höchstens wieder gut machen.

,,Tut mir leid! Es war nicht so ernst gemeint wie es klang, ich hab nicht wirklich über meine Worte nachgedacht... Trotzdem, die Kernbotschaft bleibt bestehen!'', stieß Miu unsicher hervor, wenn aber auch bestimmt.

„Du hast natürlich recht", schaltete sich nun auch Eno ein, vielleicht um etwas von Miu's Unsicherheit abzulenken, ein, ,,dass wir hier eindeutig alle im selben Boot sitzen und wir demnach gemeinsam kooperieren sollten."

Wir tauschten alle unglaubwürdig unsere Blicke.

,,Ihr alle? Kooperieren? Ist das überhaupt möglich?'', fragte sich eine leise Stimme in meinem Kopf, und ich konnte ihr keine Antwort geben.

Es war sich schwer vorzustellen, dass wir in der Lage waren zusammenzuarbeiten. Natürlich, jeder hier schien keine bösen Absichten zu haben.

Aber ich wurde das Gefühl nicht los dass hier irgendwie jeder ein Geheimnis hatte, das nie wieder an die Oberfläche kommen sollte. War es ein Teil seiner Persönlichkeit, oder Handlungen und Gesagtes aus der Vergangenheit.

Jeder schien mit etwas hier zu kämpfen.

Oder zumindest fast jeder.

,,Es ist jedoch nicht besonders schlau, unüberlegte Freundschaften mit Fremden einzugehen. Und für eine Kooperation ist kein freundschaftliches Gefühl vonnöten.", fuhr der Oxygenetiker fort.

Er ließ ein paar Sekunden verstreichen, wartend auf einen Widerspruch. Den gab es allerdings nicht, jeder wusste, alleine wäre er völlig in dieser menschenleeren Welt ausgeliefert. Anscheinend schien das sogar Nika zu verstehen.

Nachdem keiner sich gegen Eno's Kooperations-Vorschlag geäußert hatte, fing er an, uns in Gruppen einzuteilen.

Wir sollten anfangen die Gegend zu inspizieren, uns auf die Suche nach menschlichem Leben machen, nach Hinweisen suchen, was geschehen war.

Selo und Miu waren das erste Team, die beiden wurden in das Krankenhaus geschickt. Ich rieb mir mit den Armen über die Schulter, als wäre mir kalt.

Ich konnte mich wirklich glücklich schätzen, dass Eno es nicht mir in die Hände gegeben hatte, das Krankenhaus zu besuchen. Ich hatte die Gebäude schon immer gemieden, und jetzt in dieser Situation wäre es wie ein Albtraum für mich gewesen, ein Krankenhaus untersuchen zu müssen, nichtmal mit einer mir tief verbundenden Person hätte ich es tun wollen..

Nachdem sich Miu und Selo sich von uns in Richtung Krankeneinrichtung entfernten, teilte Eno Randomy, Mamiko und mich dazu ein, in den Läden der Stadt Tomatenmilch nach einem Lebenszeichen zu suchen, und gegebenfalls Recourssen zur Versorgung mitzunehmen.

Er und Nika nahmen sich das FastFood Restaurant WcDonalds vor.

Natürlich, es wäre fies gewesen Nika dies zu enthalten, sie hatte dieses Geschäft ja schon die ganze Zeit im Visier gehabt.

Schließlich löste sich unsere zusammengewürfelte Gruppe langsam auf, und jeder ging in den von dem Wind-Kontrolleur eingeteilten Grüppchen los, um ihre Aufträge zu erfüllen.

Und ab dann wurde mir auch erst klar, wie glücklich ich mich schätzen konnte, mit Mamiko und Randomy zusammen zu sein. Mit ihnen wäre ich womöglich von allen am liebsten zusammen gewesen. Die anderen schienen natürlich auch nicht unsympathisch, ganz und gar nicht, aber die beiden waren mir schon von anfang an ziemlich bedacht vorgekommen, vorallem Mamiko, sie redete fast überhaupt nicht.

Das fand ich irgendwie schade, sie hatte eine hübsche Stimme und schien zudem ziemlich schlau im Köpfchen zu sein. Vielleicht konnte ich sie ja irgendwann dazu bringen, mehr Worte zu wechseln als sie es jetzt tat.

Aber auch Randomy's Figur ließ mich nicht kalt. Der Fakt dass sie sich mithilfe ihres Mantels in einen Menschen verwandeln konnte, von denen es vor ein paar Stunden (oder waren es bereits Tage?) nur so gewimmelt hatte, war beeindruckend, andere Worte gab es dafür nicht. Allerdings wirkte auch Randomy in sich gekehrt und teilweise sogar so, als wüsste sie Dinge, die sie nur ungern auch nur aussprechen würde...

So als hätte sie meine Gedanken erraten, dass sich mein Kopf gerade um sie spiele, fing Randomy an die Stille, die uns bis jetzt umgeben hatte, zu brechen.

,,Was meint ihr, wo dieses blaue Monster plötzlich herkam?", fragte sie monoton, und ich konnte ihr die Frage genau so wenig beantworten wie Mamiko.

,,Hm. Das habe ich mich auch schon gefragt, genauso was es überhaupt verbrochen hat.. naja, wären Menschen da gewesen, hätte es diese verletzt. Aber vielleicht hätten wir ihn behalten können..'', äußerte ich meine Vermutung, und Randomy widmete sich der stillen Mamiko, sie stieß dem Mädchen vorsichtig in die Seite und wir beide sahen sie nun neugierig an, was sie zu sagen hatte.

„Vielleicht... vielleicht war es schon hier bevor uns?", brachte sie schließlich stammelnd heraus, und suchte an ihren Rucksack Riemen Halt.

Wir vertrieben uns noch weiter auf dem Weg zu unserem Zielort die Zeit indem wir uns selbst rethorische Fragen stellten, die uns letzendlich nur zu deprimieren schienen.

Als wir die Mall erreicht hatten, steuerte Mamiko zielstrebig den Schreibwarenladen an. Ich schmunzelte, irgendwie war das zu erwarten. Ich war zwar kein Psychloge oder sonst jemand, der sich gut mit dem Verhalten von Menschen auskannte, aber Mamiko schien die Person zu sein die es eher vorzug zu schreiben als zu reden.

Ich folgte der stillen Mamiko, bereit, das Schreibwarengeschäft genau unter die Lupe zu nehmen, und Randomy... ja, Randomy hatte ihre Schritte verlangsamt und starrte gedankenverloren auf die Decke, als versuche sie, dort oben irgendwelche Antworten zu unserer fragwürdigen Situation zu finden.

Ich seufzte innerlich, griff die in gedankenversunkene Randomy am Arm, und zog sie mit uns mit Richtung Eingang des Geschäfts.

,,Jetzt bist du auch schon so schüchtern!", beschwerte ich mich bei ihr, und schließlich standen wir alle drei im Schreibwarengeschäft.

Es war komplett leer. Jedenfalls auf den ersten Blick.
Das Einzige was zu hören war waren unsere Schuhe, die den Boden berührten, und die Türen, wie sie mit einem leisen Zischen zuglitten.

Hier schien sich ebenfalls keiner zu sein, und ich musste schlucken.
Das war unheimlich. Ich hätte wirklich gedacht dass die Leute sich vor Angst vor dem Nosic in die Geschäfte verzogen hatten, aber...

,,Lasst uns uns aufteilen.", schlug ich den beiden vor, und sah ihnen in die Augen, um zu verstehen, wie sie sich gerade fühlten.

,,So sind wir etwas schneller. Jeder sucht einfach einzelne Ladenteile ab, und nach guten zehn Minuten treffen wir uns wieder hier, und berichten über Verdächtiges oder bringen es im Bestem Falle auch mit. Ist das in Ordnung für euch?", fragte ich meine Mitstreiter, und beide nickten.

Und so begannen wir dann gemeinsam, das gesamte Schreibwarengeschäft auseinder zu nehmen...

Ich begab mich nach einiger Zeit zu der Abteilung die mit Regalen gefüllt von vielen unterschiedlichen Stiften beinhaltete, bei der Besucher auch ihre gewünschten Schreiblinge auf einem kleinen, quadratischen Zettel austesten konnten, um sicher zu gehen ob ihr Stift über die gewünschte Farbe, Schrift oder sonst was verfügte.

Ich suchte sofort nach diesen Zetteln, wie ich es als Kind immer getan hatte, denn normalerweise waren diese ausnahmslos mit allem Möglichen vollgeschmiert.

Schließlich entdeckte ich sie, alle lagen sauber aufeinander gestapelt in einer kleinen durchsichtigen Box.

Doch zu meinem Entsetzen waren die Seiten leer. Komplett leer. Unberührt, das weiß der Zettel glänzte und strahlte mir wortwörtlich entgegen.
Selbst als ich ein paar aus der Schachtel hinausnahm und drehte und wendete, blieben sie leer, sie füllten sich nicht auf magische Art und Weise, kein Wort, kein Strich lächelte mich an, wie ich gehofft hatte..

Perplex runzelte ich die Stirn.

Wie war das möglich? Waren sie vielleicht erst ausgetauscht worden? Aber es war doch erst Spätnachmittags! Die Geschäfte hatten laut Zeitplan noch länger geöffnet und bestimmt würde sich keiner der Angestellten die Mühe machen, beschmierte Zetteln zur Hochblütenzeit der eintreffenden Kunden zu entnehmen und neue einzuschlichten, wenn sie sowieso in absehbarer Zeit erneut voller Beschmierungen sein würden.

Würde ich die Augen vor der beklemmenden Realität verschließen wollen, hätte ich die Vermutung angestellt, dass die Kunden die Zettel heute nunmal nicht benutzt hätten.

Aber das konnte nicht sein.
Ich war oft genug in Schreibwarenläden um zu wissen dass die Chance, Stifte auszutesten, immer genutzt wurde, und wenn nur irgendwelche komische Zeichnungen oder Grüße dort ihren Platz fanden.

Nein, es musste einen anderen Grund geben, wieso diese Zettel nicht berührt worden sind, und einer der Gründe war das anscheinende, unerklärte Verschwinden der gesamten Menschheit..

Ich schluckte schwer, plötzlich spürte ich einen Kloß im Hals, der mich schon seit dem Eintritt in das Geschäft störte, allerdings fühlte ich ihn jetzt so richtig intensiv, und es bereitet mir Unbehagen.

Mit einem schweren Seufzen zog ich einen Stift aus einer der Halterungen von dem Regal, zog die Kappe ab und zeichnete wahllos auf die quadratischen Zettel, einfach nur um das Gesamtbild zu verschönern, die Schwere zu vertreiben, die diese Abteilung mit sich brachte.

Hoffentlich hatten Randomy und Mamiko mehr Glück bei ihrer Suche als ich..

tenor.gif
ATUA 

Antworten

TIbia

18, Weiblich

  Promotion-Model

Beiträge: 374

Re: Haha RPG Besprechung für das TM RPG

von TIbia am 08.04.2022 12:29

buhu ich brauche immer viel zu lange zu lesen und zu schreiben es tut mir leid

SELOETTE ALLES GUT ICH STIMME MIU ZU ES IST ECHT DIE ZEIT WERT AUF DEINE TOLLEN BEITRÄGE ZU WARTEN :3 

 
Zu unserer RPG Playlist, da könnte man einfach jedes Lied von neru und jedes von Wonderful Opportunity hinzufügen und es würde passen

Oha :00 einfach die rpg lieder

sag mal wiau bist du schon in der spotify playlist drinnen also eno hat eine erstellt und uns dann einen link zum beitreten geschickt damit wir lieder hinzufügen können, bist du da auch schon dabei :o? 

tenor.gif
ATUA 

Antworten

TIbia

18, Weiblich

  Promotion-Model

Beiträge: 374

Re: Haha RPG Besprechung für das TM RPG

von TIbia am 07.04.2022 23:03

WIAU DEIN BEITRAG WAR SO GUT :33 

tenor.gif
ATUA 

Antworten

TIbia

18, Weiblich

  Promotion-Model

Beiträge: 374

Re: Haha RPG Besprechung für das TM RPG

von TIbia am 07.04.2022 13:16

wcdonalds wird eingenommen weil burger xing zu WACK war 

tenor.gif
ATUA 

Antworten
Erste Seite  |  «  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  ...  36  |  »  |  Letzte

« zurück zur vorherigen Seite