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Pads

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Ryo Nakamura

von Pads am 10.11.2021 15:55

Es war nun schon ungefähr ein halbes Jahr her, dass mein Vater mich nach Republic City geschickt hatte. Ich hatte ihm nie vorgeworfen, dass er das getan hat. Es hat mein Leben bereichert und ich konnte sehr gut nachvollziehen, was ihn dazu bewogen hatte mich her zu schicken. Ich hätte an seiner Stelle das selbe getan, es war einfach die beste Lösung für uns alle.

Mein einziger älterer Bruder war schon vor Jahren ausgezogen und hatte seine Familie im Erdkönigreich gegründet. Für ihn war es besonders schwierig als unsere Mutter vor einem Jahr starb, da er vor ihrem Tot weniger Zeit mit ihr verbracht hatte.
Heute war ein anstrengender Tag gewesen, ich hatte mehr Kaffee machen müssen als sonst, da gefühlt das ganze Team da gewesen war. Der Dachfensterräuber hatte wieder zugeschlagen und eine ältere Frau zusammen geschlagen, da war das ganze Präsidium hellwach. Ich hatte also mehr Arbeit als sonst und auch der Papierkram hatte sich auf meinem provisorischen Schreibtisch gestapelt, Himmel war ich froh endlich nach Hause zu können.
Als ich aber endlich zu Hause ankam und in meinen Kühlschrank blickte strahlte mir die Leere nur so entgegen. Eigentlich hatte ich noch einkaufen gehen wollen, aber das hatte ich komplett vergessen, also machte ich mich seufzend noch einmal auf den Weg. Im Laden angekommen blickte ich in meine Geldbörse und musste feststellen, dass auch sie leer war. Ich hatte mein Gehalt noch nicht bekommen und hatte mein letztes zu schnell ausgegeben. Leise seufzte ich. Viel blieb mir nicht übrig. Ich hatte nichts zu Hause. Für einen kurzen Moment überlegte ich betteln zu gehen, aber diese banale Idee verwarf ich direkt wieder. Ich kannte hier niemanden außer meinem Chef und meinen Kollegen und die würde ich im Leben nicht nach Geld fragen. Also blieb mir nur noch übrig etwas zu stehlen. Viel stehlen wollte ich nicht und eigentlich missfiel mir auch das. Aber das Risiko stachelte mich an und ich entdeckte einen fröhlich lächelnden Apfel fast direkt vor meiner Nase. Wenn ich nur schnell genug war würde niemandem auffallen, was ich tat. Und Schnelligkeit lag mir im Blut. Ich musste nur vorsichtig sein und aufpassen, dass im richtigen Moment niemand hin sah. In diesem Laden gab es so etwas wie Kameras nicht, also musste ich auch darauf nicht achten. Ganz zur Not, falls es jemandem auffiel würde ich halt meine Bändigerfähigkeit einsetzen. Ich wollte ja niemandem schaden, nur meinen Hunger stillen. Bevor ich weiter darüber nachdenken konnte hatte ich meinen Apfel bereits gegriffen und ging schnellen Schrittes aus dem Laden.
Ich hörte jemanden „Haltet den Dieb!" rufen und begann zu rennen. Mist, so viel zu meinem genialen Plan. Ich hoffte darauf, dass mich niemand erkannt hatte oder sich mein Gesicht gemerkt hatte. Aber da hatte ich falsch gedacht. Als plötzlich ein uniformierter Polizist vor mir stand sackte mir das Herz in die Hose. Mit einer lockeren Armbewegung hob ich einen Hydrantendeckel an und ließ den Polizisten patschnass links liegen. Dass er nicht alleine war kam mir nicht eine Sekunden lang in den Sinn, als ich aber von zwei weiteren Polizisten fest gehalten wurde, die aus der Gasse kamen in die ich einbiegen wollte, wurde mir mein Irrtum bewusst.
„Ich wollte nur den Apfel haben." Wie zur Bestätigung meldete sich brummend mein Magen. Es war keine gute Idee gewesen meine Tat zu gestehen. Ich hätte warten sollen, bis ich alles abstreiten konnte. Aber das war nun zu spät.
„Nakamura", hörte ich eine bekannte Stimme murmeln. Ich wagte es kaum aufzusehen. Als der Schatten näher an mich heran trat schielte ich vorsichtig hoch.
„So sehen wir uns wieder, ich dachte schon sie würden sich tatsächlich keinen Fehltritt erlauben" Das gehässige Grinsen gehörte einem meiner Kollegen, Akiyama. Er hatte mir seit meinem ersten Tag gezeigt, dass er mich nicht besonders mochte. Ich verkniff mir eine Bemerkung. Die hätte wahrscheinlich direkt dazu geführt, dass ich im Gefängnis landen würde.
„Na da gucken wir doch mal, wie du dich in der Arena schlägst, hm?" Er grinste selbstgefällig. Am liebsten hätte ich ihm gehörig in die Visage geschlagen, aber zum Glück wurde ich zurück gehalten und konnte meine missliche Lage gar nicht noch schlimmer machen. Ich wollte nicht in die Arena. Die Arena gab es erst seit fünf Jahren und dort traten Kleinkriminelle gegeneinander an, die sich nur einmal einen leichten Fehltritt erlaubt hatten. Es hatte Aufstände gegeben, dass das Nichtbändigern gegenüber unfair war. Ich aber würde gute Chancen haben, ich war von meiner Kindheit an immer gut unterrichtet worden und kannte meine Stärken und Schwächen. Ich würde da schnell wieder raus sein, sofern mein Team gut war.
Es hatte nicht lange gedauert, bis ich in meiner sogenannten Nachtzelle untergebracht worden war. Ich war darüber informiert worden, dass ich mit sofortiger Wirkung nicht mehr bei der Polizei arbeiten würde und meine Sachen abholen sollte sobald ich aus der Untersuchung entlassen worden war. Das ganze war ein Witz, ich hatte nie persönlichen Kram mit auf die Arbeit nehmen dürfen, ich hatte nichts persönliches auf dem Revier, aber ich nahm mir vor trotzdem dort aufzutauchen und wenigstens meinen Stift oder so etwas mitzunehmen.
Die Nacht verlief ruhig. Ich hatte keinen Zellennachbarn und alle die im selben Gang wie ich ihre Zelle hatten waren viel zu sehr mit schlafen beschäftigt um Tumult zu machen.
Mein Team würde am morgen ausgelost werden und ich hoffte sehr, dass ich gleichgute Partner kriegen würde. Doch so wie ich mein Glück kannte würde ich im schlechtesten Team landen. Aber gut, dann würde ich eben alles geben um das wieder wett zu machen.
Am nächsten Morgen wurde ich unsanft von der Glocke geweckt. Ich war nicht der einzige, den das störte, einige meiner Leidensgenossen begannen an den Gittern zu rütteln und rumzugrölen. Durch eine schnelle Dusche einer der hier arbeitenden Wasserbändiger kehrte aber schnell wieder Ruhe ein. Ich zog die Uniform an, die mir hingelegt worden war und stellte mich an meine Zellentür, an der ich darauf wartete in die große Vorhalle der Arena geholt zu werden.
Als ich, so wie alle anderen, in der Vorhalle standen blickten wir alle gebannt in Richtung Podium, auf der eine große Urne stand, in der alle Namen auf kleinen Zettelchen standen. Bevor ich meinen Namen hörte wurden einige andere Teams bereits zusammen gestellt. Mein Name war nicht der erste in meinem Team, vor mir war ein Erdbändiger, der die Fensterscheibe einer Arztpraxis mit einem Fußball zerstört hatte, er war etwas jünger als ich, vielleicht 15 oder 16. Nun fühlte ich mich mehr als verantwortlich das Ding für uns zu gewinnen, denn der Knabe erinnerte mich an meinen jüngeren Bruder.
Die Urne wurde wieder gedreht und ein weiterer dritter Zettel fiel heraus und der Name wurde ausgerufen.
„Aria Kinoshita" Ich wurde hellhörig. Diesen Namen kannte ich doch! Und als ich sah wie ihr rotes Haar sich in der Menge bewegte, war ich mir sicher, dass sie es war. Sie betrat neben mir das Podium, ließ sich jedoch nicht anmerken, dass sie mich erkannte. Erst als wir zusammen die Umkleide betraten sprach sie mich an.
„Irgendwie hätte ich mir denken können, dass wir uns unter diesen Umständen wieder begegnen.", sprach sie grinsend. „Was hast du verbrochen?"
Ich musste mir verkneifen ebenfalls zu grinsen. „Ich hab 'n Apel geklaut." Ihre Augen weiteten sich. „Für solch einen Mist nehmen sie dich fest? Wie schlecht bist du denn bitte? So oft wie ich schon Äpfel geklaut habe sollte ich dann ja schon längst hier gewesen sein. Aber wenn sie mich erwischt haben, haben sie mich wenn dann nur mit einer Verwarnung wieder los geschickt" Sie wirkt verwirrt, was ich ihr nicht verübeln kann. Die Frage, warum ich wegen eines Apfels hier her kommen musste hatte ich mir auch schon gestellt. Ich hätte den Apfel schließlich auch einfach wieder zurück geben können. Das einzige was mir plausibel erschien war- „Meine Stellung. Ich habe bei der Polizei gearbeitet. Natürlich gehört es sich für einen angehenden Ermittler nicht, sich so etwas zu schulden kommen lassen." Sie lachte und es war ansteckend. Zum ersten Mal seit gestern schaffte ich es meine Miene zu lockern.
„Weshalb bist du hier?", fragte ich sie. Sie zuckte mit den Schultern und murmelte etwas unverständliches wie „Hben Mn geflg"
„Du hast was?" Sie seufzt, bevor sie einen verständlichen Satz heraus bringt.
„Ich habe jemanden zusammen geschlagen, da er ein kleines Mädchen auf der Straße angemacht hat." Ungläubig sah ich sie an.
„Bitte was?" Wieder zuckt sie mit den Schultern.
„Er konnte sich raus reden und jetzt stehe ich hier. Ich habe ihm noch nicht mal wirklich weh getan. Er hat nur ein Schild ins Gesicht bekommen und seine Nase ist gebrochen. Er hat weniger Schaden davon getragen als das Mädchen. Aber natürlich ist er ein ordentlicher Bürger, blabla."
„Naja, wenigstens werden wir hier wieder raus kommen, nicht wahr?" Aria nickte und der Erdbändiger, der uns gegenüber auf der Bank platz genommen hatte und sich bereits seine Schuhe band wirkte nicht wirklich überzeugt, nickte aber trotzdem. Aria und Ich zogen uns ebenfalls unsere Schuhe an und standen knappe zwei Minuten später warten vor dem Gang zur Arena.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 10.11.2021 15:57.

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Abby Wheeler

von Pads am 07.11.2021 20:48

Als ich nicht sofort antwortete übernahm die Schildkröte mit dem blauen Band das für mich, was mich echt erleichterte, ich hätte nicht genau gewusst, was ich hätte antworten sollen. Natürlich würden wir niemals irgendwem etwas verraten, wir wollten niemanden in Gefahr bringen. 
Als er ging fiel die ganze Anspannung von mir ab und ich fiel erschöpft neben meiner Schwester aufs Sofa. Am liebsten wäre ich sofort eingeschlafen und Mickey reichte mir auch sofort eine Decke, welche ich nur kopschüttelnd und mit ausgestreckter Hand mit den Fingern nach oben ablehnte. "Danke, aber ich möchte noch nicht schlafen. Kann ich euch irgendwie helfen? Euch zur Hand gehen? Ich möchte mich ungerne nutzlos fühlen, während ihr uns gewährt hier bei euch zu bleiben." 

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Josh Hamilton

von Pads am 07.11.2021 20:23

Es freute mich ungemein, dass sie auf meine Fragen einging, aber das ließ ich mir nicht anmerken. Zumindest versuchte ich es. Ich nickte interessiert als sie mir von ihrer Klientin und deren Exfreund erzählte. 
"Oh Exfeunde- fast immer eine schlechte Erinnerung." Ich erinnerte mich an einige meiner Klientinnen, deren Exfreunde sie nicht in Ruhe gelassen hatten. Aber sie war wahrscheinlich einfach nur eine Therapeutin, oder eine Nanny, die währendessen auf die Kinder hatte aufpassen müssen. Oder sie war Ärztin in der Notaufnahme, die sich eine Patientin hatte ansehen müssen, deren Exfreund sie übel zugerichtet hatte. Aber hatte sie in allen Fällen nicht eher etwas wie Patientin gesagt? Oder Auftraggeberin? Ich vermied den Kopf zu schütteln nickte einfach nur wieder. 
Ich bog rechts ab und musste an der Ampel vor mir halten. "Fährst du eigentlich Auto?" Ich wollte das Thema wechseln, damit ich sie irgendwann wieder auf ihren Job ansprechen konnte, damit ich sie unvorbereitet treffen konnte. Jetzt ergab es keinen Sinn mehr weiter in diese Richtung zu gehen.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 07.11.2021 20:23.

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Josh Hamilton

von Pads am 14.10.2021 22:52

Ich nickte, als sie mir antwortete. Wirklich mehr hatte ich ja auch nicht vorgehabt. Gut, vielleicht ein paar Leute aufreißen und den Kopf frei bekommen von der Arbeit. Aber ich hatte auch einen guten Tag im Club ausklingen lassen wollen. 
"Verständlich. Wieso war es denn ein gelungener Tag?" Ich beschloß ein wenig mehr über sie heraus zu finden. Was genau sie arbeteitete interessierte mich zwar auch brennend, jedoch fand ich diese Frage zu persönlich um sie zu stellen. Sie hatte mir gerade erst einmal ihren Namen verraten, dabei wollte ich es auch belassen. Ich wollte nicht unbedingt ihr Vertrauen gewinnen, eher ein wenig über sie erfahren, dass wir nicht die ganze Zeit nur schweigend nebeneinander leben würden. Ich würde zwar schnellstmöglich versuchen alle Probleme auf einmal aus der Welt zu schaffen, so wie es eben meine Art war, aber ein wenig zu plaudern würde nicht schaden. 


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Re: Harry Potter RPG

von Pads am 14.10.2021 22:46

Okay, das klingt gut, dabei können wir gerne bleiben ^^ 
Machst du die Steckivorlage? 

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Re: Harry Potter RPG

von Pads am 13.10.2021 18:07


Alles gut, ich hab Zeit ^^ 
Hast du irgendeine bestimmte Vorstellung, oder sollen wir einfach los schreiben? 
Und wäre das okay, wenn ich auch noch einen OC mache? Ich bräuchte aber nicht unbedingt eine Love Interest, wenn du nicht magst. 
Oder wir machen dann für mich girlxgirl, mir eigentlich egal 

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Re: 2er RPG für die fantastische Mila-Grosa und miiich

von Pads am 05.10.2021 16:04

Alles gut, lass dir Zeit ^^ 
Besser du hast genug Zeit um zu antworten, als dass du es mal eben machst 

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Re: Harry Potter RPG

von Pads am 03.10.2021 20:25

Besteht das Interesse an einem Sirius Black RPG noch? .-.

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Josh Hamilton

von Pads am 15.09.2021 23:26

Ich musste mir ein Lächeln verkneifen. Es freute mich, dass sie mir ihren Namen nannte. Natürlich hätte ich sie auch einfach fragen können wie sie hieß, aber irgendwie war mir das unangenehm vorgekommen. Aber andererseits mussten wir erst einmal miteinander vorlieb nehmen, ob wir wollten oder nicht. Da war es angebracht den Namen des anderen zu wissen. Andererseits widerum schützte sie alles, dass ich nicht wusste. 
"Schöner Name, Ivy. Josh, aber das weißt du ja bereits." Ich legte den Gang ein und fuhr durch die stark befahrenen Straßen den Weg zu meinem Haus. Ich wollte sie gerne danach fragen, wie es mit ihrer Familie aussah und was sie beruflich tat, aber das schien mir unangebracht. 
"Was hat dich eigentlich in den Club geführt?" Ein 'In dem wir uns getroffen haben' hängte ich nicht mehr hinten dran, ich ging davon aus, dass sie wusste was ich meinte. Vielleicht wollte sie dort jemanden treffen, vielleicht hatte sie dasselbe Ziel verfolgt wie ich. 

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Re: Avatar oder die Legende von Korra RPG

von Pads am 08.09.2021 23:44

Okay, ich hatte eigentlich schon einen Text angefangen, der aber irgendwie weg ist. Ich werde den suchen, oder einfach nochmal neu anfangen, das könnte aber etwas dauern .-.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 08.09.2021 23:44.
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