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Re: Schreibpartner gesucht ^^
von Pads am 04.02.2022 23:46Heyho :)Â
Ich meld mich jetzt einfach mal hier drauf. Mir geht die Inaktivität hier ein bisschen auf den Senkel und ich denke man kann was dagegen machen. Hexen und Werwölfe oder generell Fantasy/Mystery fände ich echt super ^^

Abby Wheeler
von Pads am 27.01.2022 22:29Ich nickte. Ich war ihnen allen so unglaublich dankbar, dass sie sich unserer angenommen hatten. Ich wollte mir gar nicht vorstellen, wo Cindy und ich jetzt wären, wenn sie uns nicht geholfen hätten.Â
"Vielen vielen Dank. Wir werden natürlich darauf achten, dass wir nicht entdeckt werden. Wir wollen euch nicht in Gefahr bringen. Schließlich lasst ihr uns bei euch sein und bringt uns auch nicht in Gefahr." Auf seine Aussage hin, dass wir uns auch schon schlafen legen konnten winkte ich ab. "Ich bin nicht müde, wenn ich euch nicht störe würde ich mich gerne zu euch setzen. Aber vielleicht können wir Cindy schon in unsere Unterkünfte bringen? Damit sie in Ruhe schlafen kann.", schlug ich vor

Ryo Nakamura
von Pads am 26.01.2022 20:58Ich war unglaublich erleichtert, als ich sah, dass Daichi atmete. Vorsichtig begann ich damit seine Brandwunden zu kühlen. Ich hatte Angst, dass er wieder aufhörte zu atmen wenn ich nichts tat. Irgendwo im Hintergrund hörte ich Sirenen.
Ich holte mir das Wasser aus dem Becken und ich war mir sicher, dass das eigentlich nicht erlaubt war, aber das war mir jetzt herzlich egal. Ich konzentrierte mich darauf Daichi nur zu kühlen und ihn nicht zu ertränken, versuchte das Wasser von seinem Gesicht fern zu halten. Aus den Augenwinkeln sah ich, wie er versuchte seine Hand zu bewegen und hörte wie er vor Schmerzen stöhnte.
„Bleib am besten ruhig liegen, die Sanitäter sind gleich da, hörst du?" Ich deutete in die Richtung aus der die Sirenen kamen, mir wurde aber direkt darauf bewusst wie dämlich die Aktion warm da Daichi immer noch seine Augen geschlossen hatte. Er öffnete seinen Mund um etwas zu sagen, aber seine Kehle verließ nur ein Krächzen.
„Schon deine Kräfte Daichi. Ich und... Wir sind hier." Ich wusste nicht, wie der Junge mir gegenüber hieß, also übersprang ich seine Anrede lieber direkt. Plötzlich überkam mich eine unglaubliche Müdigkeit, ich war am Ende mit meinen Kräften. Aber ich konnte es mir nicht erlauben jetzt zusammenzubrechen, ich musste auf den Krankenwagen warten. Und ich musste das Spiel zusammen mit Aria gewinnen. Ich wollte mir gar nicht vorstellen, was wäre würden wir nicht gewinnen. Es war viel auf einmal, aber ich war mir sicher Aria würde das schaffen. Und ich musste das auch schaffen.
Man konnte erahnen, dass Daichi nickte, wirklich sehen tat man es nicht. Er schloss seinen Mund wieder und blieb ruhig vor mir liegen. Ein bisschen war es wie vorhin und ich hatte abermals Angst, dass er aufhörte zu atmen, aber seine Brust hob und senkte sich regelmäßig, was mich dann doch ein bisschen beruhigte. Seine Mundwinkel verzogen sich zu einem schmerzverzerrten Grinsen.
„Ich verspreche dir, dass die Sanitäter dir gleich helfen. Und Aria und mir geht es gut. Du bist aus dem Schneider, du brauchst keine Angst mehr haben eingesperrt zu werden, wenn es dir wieder gut geht, bist du ein freier Mann Daichi" Ich versuchte Begeisterung in meiner Stimme mitschwingen zu lassen und ich war mir sicher, dass Daichi unter normalen Umständen hören würde, dass ich nicht wirklich zuversichtlich war. Aber unter diesen Umständen fragte ich mich, wie viel er von dem was ich sagte überhaupt mitbekam.
Ich drehte mich zu meinem Gegenüber um und öffnete meinen Mund zum reden, ich musste loswerden was ich eben gehört hatte.
„Wir werden weiterspielen müssen, Aria und ich. Für Daichi wurde eben eine Ambulanz gerufen, damit die Spieleleiter den Ruhm für seine Rettung einheimsen können. Wir werden per los einen der beiden nicht zugewiesenen Spieler bekommen.", sprudelte es aus mir heraus. „Ich hoffe so sehr, dass Aria nicht zusammenklappt wenn ich es ihr berichte. Immerhin kann sie eben duschen, aber ich will eigentlich nicht, dass sie wieder alleine da raus muss. Ich möchte auch nicht wieder da raus. Es ist einfach so unfair."
Aria Kinoshita
Ich spürte den Drang etwas zu sagen, aber ich wusste nicht wirklich was, also schwieg ich und ging schweigend neben dem anderen Mädchen her. Wir folgten Ryos Wegbeschreibungen und machten vor dem entsprechenden Raum halt. Mit einer ausladenden Handbewegung bedeutete ich ihr, dass sie vor gehen sollte, was sie auch tat. Ich folgte ihr in die Kammer, als die man es eher betiteln konnte als einen Raum. Es gab vorne eine kurze Bank auf der Handtücher lagen und hinten waren zwei kleine Duschkabinen, in der man sich, vermutlich wenn überhaupt sehr unkomfortabel, kaum drehen konnte. Ich griff nach einem der Handtücher um es vor die linke Duschkabine zu legen, ich würde es brauchen.
„Danke, dass du Daichi gerettet hast", sagte ich nun doch, während ich meinen Kampfanzug los wurde. Ich wusste gar nicht, wie ich meine Ehrfurcht in Worten ausdrücken sollte. An ihrer Stelle hätte ich vermutlich lange nicht so ehrenhaft reagiert. Vermutlich hätte ich einfach nur ausdruckslos oben am Geländer gestanden. „Ich bin übrigens Aria" Ich nickte ihr zu.
„Ich hoffe Ryo kommt rechtzeitig mit den Klamotten und lässt uns nicht allzu lange warten.", lachte ich dann.

Percy Jackson RPG I Schreibpartner gesucht
von Pads am 25.01.2022 22:22Hey ^^Â
Ich würde gern ein Percy Jackson RPG schreiben, genaueres habe ich mir noch nicht überlegt. Das kann man ja noch zusammen klären :)

Abby Wheeler
von Pads am 18.12.2021 02:25Ich war von seiner antwort begeistert. Ich hatte erwartet, dass er mir widersprach und versuchen würde mich von der Idee abzubringen, aber stattdessen stimmte er mir zu. Zumindest mehr oder weniger.Â
"Ich möchte mich einfach nicht hilflos fühlen. Vor allem nicht nach dem was heute passiert ist." Ich hätte es mir nie verzeihen können wäre meiner Schwester etwas passiert, nur weil ich sie nicht hatte beschützen können.Â
Er griff nach meiner Hand und zog mich hinter sich her durch die Kanalisation um mir ihre Wohnlage zu zeigen. Ich kam aus dem staunen Kaum noch heraus. Nie hätte ich auch nur in Betracht gezogen, dass es sich hier leben ließe.Â
Als wir vor der Tür zu Donnies Labor stehen blieben brodelte die Neugierde in mir. Als Leo jedoch sagte, dass es nicht ungefährlich war diesen Raum zu betreten nickte ich nur um zu zeigen, dass ich verstanden hatte. Ich wollte niemanden gefährden und noch weniger wollte ich Donnies Privatsphäre gefährden. Wenn Donnie nicht wollte, dass ich diesen Raum betrat würde ich es auch nicht tun.Â
"Verstanden."Â

Aria Kinoshita
von Pads am 18.12.2021 02:09Ich war Ryo unendlich dankbar, dass er mir aus dem Wasser half. Ich hätte nicht gewusst ob ich überhaupt die Leiter wieder gefunden hätte, geschweige denn mich aus eigener Kraft dorthin hätte schleppen können. Ich fühlte mich wie eine Last, aber Ryo schien es nicht wirklich etwas auszumachen mir zu helfen, er wirkte als hätte er noch alle seine Kräfte beisammen.
Ryo half mir die Leiter hoch, aber als ich ein ganzes Stück geklettert war stürzte er sich direkt wieder ins Wasser. Ich hatte zwar nicht mitbekommen weshalb er es so eilig hatte wieder zurück ins kalte Nass zu kommen, aber ich wollte mich erst einmal nicht darauf konzentrieren. Fast war ich oben angekommen als sich mir eine Hand entgegenstreckte, die ich dankbar entgegen nahm. Als ich endlich oben angekommen war und wieder stehen konnte, hustete ich ein wenig um das Wasser, dass ich während des schwimmens verschluckt hatte, loszuwerden. Der Junge, dem auch die Hand gehörte, die mir hoch geholfen hatte, fragte mich ob alles in Ordnung war. Ich nickte.
„Weißt du, weshalb Ryo wieder ins Wasser ist?" Aber als ich über das Geländer blickte erübrigte sich meine Frage. Ich sah ein Mädchen im Wasser schwimmen, ihr Gesicht war durch den nassen Vorhang aus Haaren nicht zu erkennen. Sie versuchte mühevoll Daichi mit sich über Wasser zu halten. Ich wollte mir gar nicht ausmalen was für ein ungeheures Gewicht sie gerade stemmen musste.
Immer noch war niemand hier um zu helfen. Das Publikum hatte die Arena für die Pause verlassen. Ich sah in Richtung der Loge des Spieleleiters, aber dort war auch niemand. Wenn ich niemanden fand der half konzentrierte ich mich eben darauf, wie ich helfen konnte.
Ich kniete mich neben die Leiter, damit ich helfen konnte falls jemand Hilfe brauchte hoch zu kommen. Für einen kurzen Moment hatte ich überlegt mit hinunter zu steigen, aber mich würden keine zehn Pferde mehr in dieses Wasser bekommen. Ich hatte genug davon für den Rest meines Lebens.
Ich beobachtete, wie Ryo Daichi in holte und ihn bis zur Leiter schaffte. Der Junge, der auch mir eben geholfen hatte, nahm Daichi entgegen und ich fühlte mich schlecht, dass ich ihm nicht helfen konnte ihn aus dem Wasser zu hieven, aber wenigstens konnte ich ihm helfen indem ich Daichi am Ende der Leiter auf den Boden zog.
Im Gegensatz zu Daichi sah ich aus, als hätte ich meinen besten Tag hinter mir. Daichi war über und über mit Verbrennungen übersät und gab keine Lebenszeichen von sich, er bewegte sich nicht und in meinem Kopf machte sich Hilflosigkeit breit. Was zur Hölle war da noch im Spiel passiert nachdem ich nicht mehr auf dem Feld war. Ich war mir sicher eine ordentliche Salve Wasser hätte Daichi auch dazu gebracht aus der Runde auszuscheiden. Es war nicht nötig ihn zu verbrennen und ihm solche Schmerzen zuzufügen.
Beim Anblick der Verbrennungen des Jungen vor mir tauchten Bilder in meinem Kopf auf. Bilder, an die ich mich lange nicht mehr erinnert hatte. Mir lief es kalt den Rücken herunter. Ich schüttelte meinen Kopf um die Bilder zu verscheuchen, aber es funktionierte. Aus der Ferne hörte ich Schreie, die niemand schrie und Flammen die nicht brannten. Tränen sammelten sich in meinen Augen und stürzten meine Wagen hinunter. Wie durch Watte hörte ich die Stimme des Jungen der Daichi hoch geholt hatte.
„Kein Puls" Ich musste mich zusammen reißen. Damals hatte ich keine Chance gehabt, aber jetzt konnte ich von nutzen sein. Ich konnte helfen, ich konnte etwas tun. Mit den Händen wischte ich die Tränen beiseite und atmete tief durch. Ich sah zu dem Jungen und Daichi, konzentrierte mich auf das hier und jetzt. Ich wollte nicht noch jemanden durchs Feuer verlieren, das würde ich nicht zulassen.
„Wir müssen ihn reanimieren. Schnell, ich brauche was, womit ich seine Kleidung zerschneiden kann" Ich griff meine Tasche ab und als ich die kleine Beule gefunden hatte griff ich hinein. Ich zog das kleine Messer, das sich darin befand hervor.
„Ich kann damit seine Kleidung zerschneiden." Meine Stimme hörte sich brüchig an und ich erschrak, wie erschöpft ich klang. Ich presste meine Lippen aufeinander, damit meine Unterlippe nicht mehr zitterte und legte eiserne Entschlossenheit in meinen Blick, damit er nicht auf die Idee kam mich davon abzubringen Daichis Kleidung in Stücke zu schneiden. Ich war mir nicht sicher, ob der fremde Junge sie mit meinem Messer aufschneiden konnte, aber ich wusste, dass ich es sehr wohl schaffen würde. Vorsichtig, damit ich Daichi nicht aus versehen stach, seinen Ausschnitt zu vergrößern. Ich teilte seine Kleidung in zwei Hälften und zog sie zur Seite, damit sein Brustkorb frei war für den fremden Jungen. Sobald ich fertig war mit meiner Aktion zog ich mein Messer zurück und verstaute es wieder in meiner Hosentasche.
Als ich wieder auf sah, sah ich eine Hand am Rand der Leiter auftauchen und beeilte mich der Person die dort hoch kam von der Leiter runter zu helfen. Es war das Mädchen, das bei Daichi gewesen war. Ich half ihr hoch. Kurz nach ihr tauchte Ryo hinter ihr auf, er sah unendlich erschöpft aus, aber so wie ich ihn kannte hielt ihn das nicht davon ab zu helfen. Bestürzt kam er auf uns zu und kniete sich neben Daichi, richtete sich kurz darauf aber wieder auf.
„Ich organisiere uns Decken"
Â
Ryo Nakamura
Ich versuchte nicht erleichtert auszuatmen als sie mir antwortete. Ich hatte damit gerechnet, dass sie nicht einmal nicken würde, aber ihre Reaktion war besser als alles, was ich mir vorgestellt hatte. Ich griff ihr vorsichtig unter die Arme, darauf bedacht ihr nicht weh zu tun. In meinen Gedanken waren wir beide bereits wieder bei den anderen und ich musste uns nicht beide über Wasser halten. Es half mir ungemein, dass sie sich an mir fest halten konnte und ich mich nur noch darauf konzentrieren musste uns in Richtung Leiter zu bekommen und nicht auch noch darauf, dass ich sie auf meinem Rücken behielt. Allerdings stand dieses Glück auf der Kippe, sie schien immer müder zu werden und ihr Griff wurde zunehmend schwächer. Gerade als ich befürchtete, dass sie ihren Griff lockern würde waren wir an der Leiter angekommen. Ich half ihr die erste Sprosse zu erklimmen und folgte ihr so dicht wie möglich um ihr helfen zu können falls sie den Halt verlor. Aber sie schaffte es langsam aber sicher hoch. Am Ende der Leiter sah ich eine Hand, die ihr half die letzten Sprossen zu erklimmen. Als ich auch endlich wieder Boden unter den Füßen hatte, atmete ich erleichtert durch, aber für stehen bleiben war keine Zeit. Der Junge, der eben Aria hoch geholfen hatte, kniete, genauso wie Aria, neben einem leblosen Daichi. Ich hatte die Hoffnung gehabt Daichi wäre nach der Runde besser weg gekommen als Aria und ich, aber als ich ihn jetzt von nahem betrachten konnte wurde mir klar, dass wir wesentlich besser weg gekommen waren als er. Ich wollte mir nicht vorstellen, wie lange es dauern würde, bis er wieder aussah wie zuvor. Wenn es denn überhaupt je dazu kam. Und das alles nur wegen einer blöden Fensterscheibe.
Wenn ich ihn noch länger betrachtete würde ich kirre werden. Ich hatte das Gefühl irgendjemandem weh tun zu müssen dafür, was Daichi passiert war. Es war nicht fair, dass er so sehr hatte leiden müssen und wenn er starb war das erst recht unfair. Ich setzte stark darauf, dass der Junge neben mir wusste, was er tat und seine Sache gut machte und erfolgreich war. Ich wollte am liebsten auf das gegnerische Team los gehen, aber das würde Daichi auch nicht helfen. Ich kam mir hilflos vor.
Nach einem kurzen Blick auf Aria war mein Entschluss gefasst, dass ich wenigstens ihr und dem anderen Mädchen helfen konnte, wenn ich schon nichts für Daichi tun konnte.
„Ich organisiere uns Decken", murmelte ich eher zu mir selbst als zu den anderen. Ich stand wieder auf und orientierte mich. Wirklich umgesehen hatte ich mich in der Arena nicht, ich hatte mich bisher eher auf das Spielfeld und unsere Gegner konzentriert gehabt. Ich hatte auch nicht damit gerechnet, dass ich den restlichen Bereich überhaupt betreten würde. Ich sondierte meine Umgebung und entdeckte einen Gang an dessen Decke ein Schild mit dem Wort „UMKLEIDE" an drei von eigentlich vier Seilen hing. Schnellen Schrittes stapfte ich in die Richtung. Ich wollte auch nach frischer Kleidung für uns gucken, damit wir nicht weiter in diesen nassen Klamotten herum laufen mussten. Der erste Raum den ich betrat beinhaltete keine Decken. Im zweiten Raum fand ich nur Jacken, die aber zu klein waren um irgendwen von uns auch nur annähernd zu wärmen. Im dritten Raum waren zwei kleine Duschkabinen. Ich rief mir den Weg dorthin wieder in Erinnerung, ich wollte dem Mädchen, dass Daichi gerettet hatte auf jeden Fall den Weg beschreiben wenn ich wieder zurück bei den anderen war. Genau so wie Aria.
Im vierten Raum wurde ich endlich mehr oder weniger fündig. Er beherbergte zwei Decken, die ich mir schnappte und mich mit ihnen wieder auf den Weg zu den anderen machte. Unterwegs schnappte ich aber leise Gesprächsfetzen auf, die mich hellhörig werden ließen.
„...der Junge... außer Gefecht" Ich stutzte. Damit konnte nur Daichi gemeint sein.
„Ich weiß..." Den Rest des Satzes verstand ich nicht, er ging in dem Husten einer anderen Person unter. Ich folgte dem Gespräch und blieb etwas von einem Fenster entfernt stehen.
„Was machen... jetzt?" Ich konnte wesentlich mehr verstehen.
„Es gibt noch zwei in der Reihe, die keinem Team zugewiesen werden konnte, da sie eine Person zu wenig gewesen wären. Wir ordnen ihnen per los einen dieser beiden zu. Dann müssen sie sich eben damit arrangieren." Ungläubig versuchte mein Gehirn das gerade gehörte zu verarbeiten. Die wollten Aria und mich doch nicht wirklich wieder da raus schicken. Ich wusste, dass sie nicht die Kraft dafür hatte und ich genauso wenig.
„Was machen wir mit dem Erdbändiger-jungen? Er braucht Hilfe." Die andere Stimme klang genervt, als sie antwortete:
„Ruf eine Ambulanz" Ich hörte nichts mehr, also ging ich davon aus, dass die Person die gefragt hatte nickte.
„Wenn du verkündest, dass per Los entschieden wird wer die beiden unterstützt wird das gute PR. Niemand hat mitbekommen, dass der Junge nicht mehr aufgetaucht ist. Es wird so aussehen, als hätten wir alles getan um ihm zu helfen, schließlich haben wir die Sanitäter gerufen. Außerdem kannst du dazu sagen, dass sie, wenn das Team gewinnen sollte, alle vier freie Menschen sind. Dieses Spiel wird in die Geschichte der Arena eingehen." Die Person die sprach klang hocherfreut. Ich musste mich beinahe dazu zwingen die andere Richtung einzuschlagen. Der fremde Junge tat alles erdenkliche um Daichi zu helfen und die Spielleiter saßen herum und freuten sich darüber, dass sie das Lob dafür einheimsen können.
Schnellen Schrittes machte ich mich auf den Weg zurück und legte die Decken auf einem der Stühle ab. Ich wollte den anderen davon erzählen was ich gehört hatte, aber die Information schob ich zurück. Stattdessen ging ich auf das Mädchen zu, welchem ich eben geholfen hatte.
„Wenn du möchtest kannst du duschen, ich habe eine Dusche gefunden, es gibt dort sogar Handtücher" Es war banal wie sehr ich mich über diese blöden Handtücher freute. „Ich könnte dir in der Zeit trockene Klamotten organisieren." Ich sah zu Aria, die etwas neben der Spur wirkte. „Du kannst auch duschen gehen, dann musst du hier nicht herum sitzen." Sie nickte und stand auf. Ich beschrieb den beiden den Weg und kniete mich dann noch einmal neben Daichi.
„Kann ich dir irgendwie helfen?", fragte ich den fremden Jungen.

Ryo Nakamura
von Pads am 17.12.2021 00:34Niemand reagierte. Es herrschte Totenstille im Saal, für einen Moment hörte ich nicht einmal mein eigenes Atmen, alles war ruhig. Als Aria im Wasser ankam realisierte ich viel zu spät was passiert war, zu sehr war ich mit meinem eigenen Gegenüber beschäftigt gewesen. Ich begann damit mir Vorwürfe zu machen, dass ich besser hätte aufpassen müssen und etwas hätte merken müssen. Aber ich wusste selbst, dass ich keine Chance gehabt hatte. Lieber sollte ich mich jetzt darauf konzentrieren die Runde für uns zu entscheiden. Ich sah nach vorne und stellte mich kampfbereit auf. Ich war gewillt alles zu geben, aber der Gegner war mir trotzdem einen kleinen Schritt voraus. Ich wollte gerade zum Gegenangriff ansetzen um Aria zu rächen, als meine Hand sich wie von selbst bewegte. Maschinell gesteuert brach ich meinen Angriff ab und wich in schnellen Schritten nach hinten der Feuersalve meines Gegners aus. Ich versuchte stehen zu bleiben, oder zumindest meine Hand zu heben, aber ich schaffte es nicht, so sehr ich es auch versuchte. Ich war gefangen in meinem eigenen Körper und zum zweiten Mal in meinem ganzen Leben spürte ich die blanke Angst. Gleichzeitig war ich aber auch einfach nur unendlich froh, dass niemand aus meiner Familie anwesend war und das ganze Ereignis miterleben musste. Es war schon schlimm genug selbst dabei zu sein. Ich konnte mir aber gut vorstellen, dass jeder einzelne meiner Arbeitskollegen im Publikum saßen und jetzt am liebsten laut gejubelt hätten. Ich wollte ihnen solch eine Niederlage nicht bieten, aber unser Spiel war ja noch nicht vorbei. Selbst wenn wir diese Runde nicht gewinnen würden könnten wir uns in der dritten und letzten Runde noch unter Beweis stellen. Wir würden zeigen können, was wir konnten. Wir mussten nur alle als erstes auf die Wasserbändigerin gehen, ansonsten hatten wir keine Chance. Wir konnten das schaffen, das würde kein Problem werden.
Unweigerlich bewegte ich mich von selbst rückwärts auf die Kante zu. Ich schielte ins Publikum. Die meisten waren entsetzt oder bestürzt. Wer bei Aria noch nicht verstanden hatte was hier abging hatte es spätestens jetzt gerafft. Einige aber schlürften wieder aus ihren Pappbechern und bissen genüsslich wieder in ihr Essen.
Ich versuchte gar nicht mehr gegen die Kraft die mich im Griff hatte anzukämpfen. Das bedeutete nur weitere Schmerzen. Ich hatte mit meiner Niederlage abgeschlossen. Wehren konnte ich mich ohnehin nicht. Eine Chance hatte ich nicht. Ich hoffte, dass Daichi sich wenigstens noch ein wenig länger halten konnte.
Ich ließ mich ins Wasser fallen uns sobald mein Oberkörper im Wasser versunken war sah ich mich nach Aria um. Ich wollte mich vergewissern, dass es ihr gut ging. Sie muss wesentlich länger unter dem Einfluss der Wasserbändigerin gestanden haben. Als ich sie endlich entdeckt hatte schwamm ich auf sie zu.
„Ist alles gut bei dir?" Sie nickte zwar, aber wirklich überzeugt war ich nicht. Vorsichtig griff ich ihr unter die Arme um sie über Wasser zu halten. Sie wirkte ein wenig unbeholfen und etwas desorientiert. „Warte, ich helfe dir an Land" Ich versuchte sie so gut es ging über Wasser zu halten und an die nahegelegende Leiter zu bringen. Dass sie meine Hilfe nicht abwies überzeugte mich davon, dass es ihr wirklich nicht besonders gut ging.
Als es neben uns platschte drehten wir beide unsere Köpfe in die Richtung. Ich sah aber nichts, was diesen Laut hätte verursachen können. Ein Junge tauchte am Rand der Leiter auf und spähte voller Besorgnis über den Rand der Geländers. Ich legte meine Stirn in Falten und fragte mich, was er begutachtete, rief mich dann aber wieder zur Ordnung und halt Aria vor mir die Leiter hoch. Hoch schaffte sie es selbst. Mit etwas Abstand folgte ich ihr und zog mich am Rand hoch. Ich sah mich nach einer Decke, die ich uns hätte holen können, aber es gab nichts was annähernd einer Decke ähnlich gewesen wäre.
Statt einer Decke tauchte der Junge von vorhin wieder auf und spähte in die Tiefe unter uns. Ich wollte ihn gerade fragen was er so interessant fand, als ich es selbst sah. Ein Mädchen tauchte an der Wasseroberfläche auf und schnappte nach Luft. Ohne zu zögern sprang ich zurück in das kalte Nass und mit ein paar wenigen Armbewegungen war ich bei ihr. Ich verkniff mir zu fragen, was sie hier im Wasser machte und die Frage erübrigte sich auch als ich sah, dass sie krampfhaft versuchte Daichi zu halten. Er musste kurz nach mir ins Wasser gefallen sein, aber da ich zu sehr darauf fokussiert gewesen war Aria zu helfen hatte ich es nicht bemerkt. Ein Glück, dass dieses Mädchen etwas gemerkt hatte und mutig, oder waghalsig, genug gewesen war hinterher zu springen.
„Ich bin hier, du musst nur dich selbst über Wasser halten, schaffst du das?" Vorsichtig griff ich Daichi unter die Arme und nahm ihr langsam sein Gewicht ab. Und trotz seines schlacksigen Körpers wog er dank seiner Klamotten sicher einiges. Es war nicht mehr weit zur Leiter, aber es kam mir vor als würde ich unnötige Runden schwimmen. Daichis Gewicht, so wie mein eigenes, wurden immer schwerer zu ertragen und ich war ein paar mal kurz davor vor Erschöpfung die Augen zu zu machen. Ich hatte die vage Hoffnung, dass jetzt wenigstens jemand helfen würde, aber vermutlich hatte kaum einer etwas von Daichi und dem Mädchen mitbekommen, da die zweite Pause eröffnet worden war und somit auch die Snackbuden wieder bereit waren ihre Waren anzupreisen. Und nach der Runde die ihnen gerade geliefert wurde, hatten sicher auch alle genug Gesprächsstoff für die nächsten fünfzehn Minuten.
Ich hievte Daichi vorsichtig hoch und war froh, als sich mir zwei Arme entgegen streckten die ihn entgegen nahmen. Sobald ich Daichi in Sicherheit wusste drehte ich wieder um. Ich hatte meine Augen weit aufgerissen und versuchte die Silhouette zu entdecken, aber ich schaffte es erst nach mühevoller Suche. Ich kämpfte gegen die Wellen die ich selbst verursachte an und schaffte es mit ungeheurer Anstrengung das Wasser vor mir so zu besänftigen, dass ich es in Ruhe und ohne große Mühe hindurch schaffte. Kurz dachte ich, ich hätte die Silhouette des Mädchens verloren, aber sie wurde wieder größer und als ich endlich bei ihr ankam hatte ich keine Zeit um zu kontrollieren ob sie noch atmete. Ich wollte sicherstellen, dass sie aus dem Wasser kam.
„Wenn du mich hörst, versuch dich so wenig wie möglich zu bewegen und halt dich einfach an meinem Rücken fest. Ich werde dann langsam in Richtung Leiter schwimmen."

Aria Kinoshita
von Pads am 11.12.2021 12:55Ryo wirkte begeistert davon, dass wir als erstes dran sein sollten. Er murmelte etwas von wegen. „Kaum Erwartungen" und „bessere Chancen" Ich konzentrierte mich lieber darauf unsere Gegner in Augenschein zu nehmen. Bis auf einen einzelnen Erdbändiger wirkten die drei nicht wirklich, als könnten sie etwas gegen uns ausrichten. Aber ich sollte mich noch täuschen. Wir begaben uns in Position. Ein Blick ins Publikum zeigte mir eine überfüllte Arena. Ich konnte es nicht glauben, dass diese Ereignisse immer noch so gut besucht waren. Aber man konnte zumindest davon ausgehen, dass kaum ein Nicht-Bändiger in diesen Reihen nach seinem Platz gesucht hatte. Die einzigen Nicht-Bändiger, die diese Hallen freiwillig betraten waren Angehörige von unfreiwilligen Teilnehmern.
Der Spieleleiter erklärte noch einmal die Regeln des Spiels und wie genau der Ablauf war. Ich hörte kaum zu und auch Ryo konzentriere sich eher auf unsere Gegner. Der einzige aus unserem Team, der wirklich zuzuhören schien war der einzige Erdbändiger unserer Gruppe. Ich vermutete, dass er sich noch nie Gedanken darüber gemacht hatte jemals überhaupt in dieser Arena stehen zu würden. Ich hatte diesen ganzen Mist schon zweimal gewonnen, bei meinem dritten Mal wollte ich nicht verlieren. Ryos Kopf schien auf Hochtouren zu arbeiten, während der Erdbändiger neben mir am liebsten drei Schritte zurück gemacht hätte. Mulmig war mir auch zumute. Mit einem Blick auf den Feuerbändiger der mir gegenüber stand wollte ich ebenfalls am liebsten zurück gehen. Ich war froh, als Ryo meinem Blick folgte und vorschlug die Plätze zu tauschen. Ich sah mich einer noch relativ jungen Wasserbändigerin gegenüber und fühlte mich direkt etwas wohler, sofern man das denn überhaupt sagen konnte.
„Okay. Daichi du versuchst dich erst einmal gegen den Erdbändiger, aber wenn es zu schwierig wird sagst du mir oder Aria Bescheid, verstanden?" Der Erdbändiger neben mir nickte. Mir erschloss es sich nicht, warum es taktisch klug sein sollte denjenigen aus unserem Team, der am wenigsten Ahnung von der ganzen Sache hatte gegen den anderen Erdbändiger antreten zu lassen. Aber wenn Ryo das sagte hatte es sicherlich einen Hintergrund. Daichi nickte und wirkte zum ersten Mal seitdem ich ihn getroffen hatte etwas selbstbewusster und zuversichtlich. Vielleicht beruhigte es ihn, dass Ryo so viel auf ihn setzte. Er schien gut unter Druck arbeiten zu können. Oder vielleicht dachte er, dass der Erdbändiger der schwächste Gegner war, wenn Ryo schon die beiden gegenüber stellt.
„Aria, du übernimmst die Wasserbändigerin. Ich weiß du kannst gut blocken, also nutze das auch." Jetzt nickte ich. Gegen Wasserbändiger konnte ich am einfachsten Kämpfen, mit ihnen war ich aufgewachsen. Ich kannte die Schwächen der anderen Bändiger nicht so gut wie ihre, das kam mir zugute. „Auf einen guten Kampf. Ich weiß wir können das." Kurz sah er mich an und ich versuchte ein zuversichtliches Lächeln zustande zu bekommen, aber es klappte nur halb. Bisher war in keinem meiner Turniere ein Feuerbändiger gewesen, ich hatte immer das Glück gehabt gegen keinen antreten zu müssen. Ein wenig Angst hatte ich schon. Ich war Ryo unglaublich dankbar, dass er ihn für mich übernahm. Und bei Ryos Fähigkeiten war ich mir sicher, dass der Feuerbändiger der erste sein würde, der im Wasser landete.
Der Gong ertönte und das erste was ich sah, war eine Scheibe die an mir vorbei in Richtung Daichi sauste. Daichi wehrte diese zwar gut ab, aber trotzdem wurde er vom Schwung nach hinten gedrängt und befand sich in der zweiten Zone. Aber vielleicht war das so auch besser für ihn, so war der Fokus eher auf Ryo und mich. Ryo musste kaum den kleinen Finger krümmen um den Feuerbändiger im Schach zu halten. Bei ihm sah es so aus, als wäre es ein Kinderspiel. Er bewegte sich so natürlich, dass ich vom Stauen kaum weg kam. Ich wurde aber durch eine ziemlich starke Salve Wasser wieder in die Realität zurück geholt. Mit einem Ausfallschritt konnte ich dem nächsten Zone entkommen. Ich fokussierte meine Gegnerin und schaffte es sie mit einer Windböe in die nächste Zone zu befördern. Lange konnte ich mich auf diesem kleinen Glück aber nicht ausruhen, denn fast sofort sauste eine Scheibe auf mich zu, bei der ich keine Chance mehr hatte ihr auszuweichen. Meine einzige Chance war es mich so weit nach hinten zu beugen wie es mir möglich war. Ich hatte das Gefühl meinen Rücken brechen zu hören als die Scheibe nur ganz knapp über meine Nase flog. Allerdings war ich nicht schnell genug wieder oben um einem Wasserstrahl auszuweichen. Ich wurde zu Daichi in die zweite Zone gedrängt. Ryo stand jetzt ganz alleine vorne und schlug sich auch ziemlich gut. Er hatte den Feuerbändiger in die zweite Zone befördert und versuchte dies nun auch bei dem Erdbändiger. Da die Wasserbändigerin noch ein wenig brauchte um wieder Wasser zu holen, blockte ich den Angriff des Erdbändigers den er auf Ryo schleuderte. Ryo reagierte in Sekundenschnelle und beförderte den gegnerischen Erdbändiger in die zweite Zone, wodurch wir alle drei in ihre erste Zone vorrücken durften. Ich fand mich wieder der Wasserbändigerin gegenüber, die mich grimmig anfunkelte. Ich erwiderte ihren Blick und versuchte mich voll und ganz auf meiner Kraft zu konzentrieren. Als ich bemerkte, dass der Feuerbändiger auf Ryos Gesicht zielte sah ich ungläubig in Richtung des Schiedsrichters. Wozu gab es die überhaupt. Ich konnte mir nicht vorstellen, dass die keine saftige Gehaltserhöhung bekamen, damit sie bei so etwas nicht einschritten. Ich war froh, dass Ryo den Angriff gekonnt abwehren konnte. Die Wasserbändigerin mir gegenüber versuchte einen sanfteren Angriff von der Seite, den ich aber abblocken konnte. Sie war sichtlich aufgebracht davon, dass sie es nicht schaffte mich wieder zurück zu drängen, was sie wesentlich unachtsamer machte. Es war ein leichtes für mich sie von ihren Füßen zu reißen und sogar über die dritte Zone hinaus ins Wasser zu befördern. Ich musste mir ein Grinsen verkneifen und konzentrierte mich lieber auf den Erdbändiger, der dabei war Daichi über die Linie zu unserer ersten Zone zu befördern. Kurz darauf wurde auch Ryo zurück geschleudert. Ich fühlte mich unwohl damit alleine an der Front zu stehen, dem Feuer- und dem Erdbändiger alleine gegenüber. Wenigstens waren nur noch zwei Bändiger aus dem gegnerischen Team übrig. Ryo hinter mir konzentrierte sich bereits wieder auf Feuerbändiger, schaffte es aber dadurch nicht, die Attacke des Erdbändigers abzuwehren, was ihm die zweite Zone unserer Seite einbrachte. Zumindest hatte er den Feuerbändiger in seine dritte Zone drängen können.
Der Gong ertönte. Die erste Runde war vorbei. Die erste Röhre der Anzeigetafel färbte sich blau. Lange durften wir uns aber nicht auf unserem ersten Sieg ausruhen, es ging fast sofort weiter. Es war uns gestattet etwas zu trinken und eine Kleinigkeit zu essen. Ryo nutzte die Chance um über die kommenden Runden zu reden.
„Auf einen Knock-Out zu hoffen wäre zu viel des guten. Aber wenn wir uns weiter so halten und es vermeiden ihnen einen zu verschaffen können wir das Ding gewinnen. Aria, du musst mehr auf die Angriffe achten. Aber den Angriff des Erdbändigers vorhin hast du gut gelöst. Ich verstehe zwar nicht, dass er dafür nicht disqualifiziert wurde, aber wenn ich das weiterhin hinterfrage müsste ich hier auch einiges anderes hinterfragen. Und Daichi, du hast dich wirklich gut geschlagen, dafür, dass du keine Erfahrung hast. Der Erdbändiger achtet nicht auf seine Füße, wenn du sie angreifst kannst du ihn zu Fall bringen." Daichi nickte. Es schien als freue er sich regelrecht auf die zweite Runde. Ich hätte liebe darauf verzichtet weiter zu kämpfen. Ich hatte das Gefühl als hätte die erste Runde mir bereits alle Kraft abverlangt, das musste nicht unbedingt noch weiter gehen. Aber natürlich hatte ich was das anging kein Mitsprachrecht. Wir stellten uns also wieder auf. Ryo dem Feuerbändiger gegenüber, Daichi stand vor dem Erdbändiger gegenüber und ich sah einer entschlossenen Wasserbändigerin in die Augen.
Die zweite Runde begann schlecht für uns. Sowohl Daichi, als auch ich wurden fast sofort in die dritte Zone zurück geschleudert und Ryo musste sich alleine in der ersten halten, was er aber nicht lange durchhielt und in die zweite zurück gedrängt wurde. Ryo hatte es zumindest geschafft den Erdbändiger von der Plattform zu werfen, aber trotzdem standen wir immer noch der Wasserbändigerin und dem Feuerbändiger gegenüber.
Neben mir ächzte Daichi und versuchte sich auf der Plattform zu halten. Die Wasserbändigerin und der Feuerbändiger hatten es auf ihn abgesehen. Sich lange zu halten schaffte er nicht und Ryo und ich konnten unsere Gegner erst zu spät zurück drängen.
„Mal gucken, wie lange die es noch durchhalten", sagte die Wasserbändigerin. „Ich gebe denen keine halbe Minute" Sie grinste siegessicher, obwohl wir sie gerade wieder zurück in ihre erste Zone geschickt hatten, wirkte sie nicht als würde es ihr sonderlich etwas aus machen. Ich sah kurz zu Ryo, aber er schien sich auch keinen Reim auf ihre Selbstsicherheit machen zu können. Der Feuerbändiger machte einen Schritt nach vorne und griff Ryo an, während die Wasserbändigerin sich auf mich konzentrierte. Ich sah, wie sie eine Wasserblase formte und diese in meine Richtung schleuderte. Ich konnte ihr ausweichen. Der nächste Angriff erwischte mich jedoch und ich wurde bis in die dritte Zone geworfen. Ich rappelte mich kampfbereit wieder auf, aber der Schmerz der kurz darauf in meine Glieder vor ließ mich aufstöhnen. Ich merkte wie sich meine Beine bewegten und ich einen Schritt zurück machte. Ich machte einen zweiten Schritt, ohne, dass ich meinen Körper bewegte. Ich wollte mich schütteln vor Schmerzen, wollte, dass es aufhörte, aber ich konnte nicht reagieren. Mit weit aufgerissenen Augen sah ich ungläubig meine Gegnerin an. Ich wollte meinen Kopf zum Schiedsrichter drehen, aber ich schaffte es nicht, egal wie sehr ich mich anstrengte. Aber niemand schien wirklich etwas zu merken. Niemand sagte etwas, es gab keinen Pfiff.
Ich war froh, als ich endlich den Boden nicht mehr unter mir spürte und ins kalte Nass fiel. Es dauerte nicht lange, bis Ryo neben mir untertauchte.

Abby Wheeler
von Pads am 10.11.2021 18:04Ich nickte nur anstatt etwas dazu zu sagen. Ea war mir egal, dass sie nichts hatten womit ich sie unterstützen konnte, ich wollte mich einfach nur nicht nutzlos fühlen. Aber genauso wenig wollte ich mich jetzt darüber streiten, dass ich nichts tun konnte.Â
"Das Versteck zeigen klingt gut. Auch wenn ich troztzdem das Gefühl habe, dass ich mich die ganze Zeit verlaufen werde." Ich grinste vorsichtig. Ich war ihnen unglaublich dankbar, dass sie meiner Schwester und mir eine Unterkunft boten.Â
"Gibt es irgendwie eine Möglichkeit, dass ich kämpfen lerne?", fragte ich dann aber doch. Vielleicht würden sie mir etwas beibringen, ich wollte nicht schutzlos hier rum laufen, vor allem wenn die vier alle kämpfen konnten und ich nicht. Ich wollte uns auch genauso beschützen können.Â

Re: Avatar oder die Legende von Korra RPG
von Pads am 10.11.2021 16:00Ich hoffe meine Idee mit der Arena ist in Ordnung ^^
In Korras Ära gab es die Arena und ich habe gedacht, es wäre auch ein kontroverses Thema wenn die Arena so umgewandelt wäre, vor allem da es ja eine ziemlich unfaire Art gegenüber Nicht-Bändigern wäre.Â
Ich hab gedacht, dass Shina und Hiroko sich ja das Turnier ansehen könnten und die vier dann so mehr oder weniger aufeinander treffen könnten



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