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Re: Hinterland || RPG with Pads
von Lara am 10.06.2022 23:53Phoenix Zachary Kid
Als ich meine Sachen holte, hätte ich mich am liebsten zu meinen Büchern in den Spind gequetscht. Ich war es zwar gewohnt, dass die Leute redeten, aber heute hatte ich absolut keinen Nerv dafür.
"Siehst gut aus.", spottete Bryce, als die kleine Gruppe Sportler an mir vorbei ging. "Schade, dass es nicht von mir ist." Da ich keine Lust hatte in eine weitere Schlägerei verwickelt zu werden hielt ich einfach meinen Mund und stopfte meine Bücher unachtsam in den Rucksack. Mit einem Knall warf ich die Tür des Spindes zu und machte mich dann auf den Weg in den Klassenraum. Bio. Ich schätze es könnte schlimmer sein, aber wirklich Lust hatte ich trotzdem nicht.
Als ich dann jedoch den Klassenraum betrat und Jason an einem der Tisch sitzen sah, erhellten sich meine Gesichtszüge ein wenig. Mit einem leichten Lächeln auf den Lippen ging ich zum ihm hinüber und ließ mich auf dem freien Platz neben ihm nieder. Meinen Rucksack stellte ich auf den Boden. Ehe ich ihm mit einem schlichten Hi begrüßte.

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Re: What if you meet the right person, but at the wrong time? | RPG with Pads
von Lara am 10.06.2022 22:50Ivory Montgomery
Ich hatte mein Glas auf dem Tisch abgestellt und hörte Josh aufmerksam zu. Meine Hände lagen auf meinen Beinen, welche übereinander geschlagen hatte. Als er von dem Schuss erzählte, den er abgegeben hatte, musste ich unwillkürlich an den Tag denken, an dem ich meinen ersten Mord begangen hatte. Mein Vater hatte sich nie wirklich um meine Gefühle gesorgt oder darauf wie seine Welt auf mich wirken könnte. Dafür war ich ihm vermutlich nicht wichtig genug gewesen. Er hatte mich früh vorbereiten wollen, damit ich später keine Probleme machte. Eines Tages hatte er mir eine Waffe in die Hand gedrückt. Seit diesem Tag war es nicht bei einem Opfer geblieben. Ich sagte mir immer, dass ich keine andere Wahl gegeben hätte, doch das entsprach wohl nicht ganz der Wahrheit und war lediglich eine Ausrede.
Jedoch konnte ich Joshs Gefühle, seinen Schock nachempfinden. Für einen kurzen Moment wollte ich ihm dies sagen, doch ich hielt mich zurück. Ich hatte mein wahres Ich bis jetzt verborgen und dass sollte ich eventuell auch vorerst weiter tun, denn vielleicht würde es mir noch Vorteile bringen. An aller erster Stelle musste ich nämlich leider an mich selbst denken.
Trotz allem war mir bewusst, um was es bei seiner Schuld ging. Ein Leben für ein Leben. Und genau das war das Problem. Ursprünglich hatten sie wohl nur Joshs Tod gewollt, aber nachdem Kuss...warum sollten sie Josh nicht jemanden nehmen, der ihm vermeintlich am Herzen lag. Wobei sie mich dann auch in meiner Wohnung hätten töten können. Es sei denn sie wollten ihn in der Angst leben lassen, dass es jeden Tag soweit sein könnte.Â
In meinem Kopf arbeitete es und ich fuhre mir einmal mit den Händen übers Gesicht. Wie zur Hölle sollte einer von uns da wieder rauskommen. Momentan fielen mir da nur zwei Möglichkeiten ein; entweder Josh würde sich stellen, den Typen klarmachen, dass ich nicht zu ihm gehörte und somit sein Leben opfern oder wir müssten dafür sorgen, dass sie nicht mehr in der Lage wären sich zu rächen. Beides behielt ich jedoch vorerst für mich.
"Das ist hart.", war schließlich das einzige, was ich nach einer kurzen Stille hervor brachte. "Tut mir Leid für dich...das mit dem Schuss." Ich nahm mein Glas vom Tisch und leerte es mit mehreren Schlücken.
"Und hast du eine Idee oder einen Plan wie wir aus der Angelegenheit wieder heraus kommen?", wollte ich wissen, denn vielleicht hatte er sich ja auch bereits Gedanken darüber gemacht und war noch zu einem anderen Lösungsweg gekommen als ich.

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Re: The light in the darkness. | RPG with Pads
von Lara am 10.06.2022 22:10Ade Nyx
Ein Lächeln legte sich auf meine Lippen bei den Worten der Jungen. Ich musste sagen, dass es mich ziemlich beruhigte, dass auch sie an ihrem ersten Tag aufgeregt waren. Zwar waren sie damals natürlich noch ein paar Jahre jünger gewesen, als ich jetzt, aber das änderte auch nicht so viel an der eigentlichen Situation. Ich hoffte einfach nur, dass ich das alles schnell und ohne viel Aufmerksamkeit hinter mich bringen konnte. Vermutlich war es eher ungewöhnlich, dass erst im sechsten Jahr nach Hogwarts kam. Insgeheim fragte ich mich auch wie meine Eltern das geschafft hatten, aber ich wollte mir nicht zu viele Gedanken darum machen.
"Danke, das bruhigt mich echt ein wenig.", erwiderte ich lächelnd. "Habt ihr noch irgendwelche Tipps für den ersten Tag?"

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Re: Hinterland || RPG with Pads
von Lara am 10.06.2022 20:46Phoenix Zachary Kid
"Ich mich auch.", erwiderte ich lächelnd, ehe ich nach draußen trat. "Wir sehen uns dann." Nach der Verabschiedung machte ich mich auf den Weg nach Hause, auch wenn ich eigentlich gerne noch geblieben wäre. Zumindest bei Jason, bei seinen Eltern eher weniger.
Ich brauchte eine Weile bis ich zu Hause ankam, doch da das Wetter gut war, störte mich der Fußweg nicht besonders. "Wo warst du den ganzen Tag?", donnerte mein Vater in dem Moment, als ich die Haustür öffnete. Ich presste die Zähne aufeinander während ich eintrat und dann hinter mir die Tür wieder schloss. Er war bereits in den Flur gekommen und stand zwischen mir und meinem Zimmer. Ich wusste worauf das hinaus laufen würde. Vermutlich wäre es klüger einfach das Haus wieder zu verlassen, aber das tat ich nicht. Ich würde hier vor nicht weglaufen.
"Ich war einfach unterwegs.", antwortete ich, während ich mir die Boots von den Füßen streifte. Der Geruch von Alkohol lag in der Luft.
"Unterwegs.", knurrte mein Vater. "Du solltest hier sein! Dich um deine Mutter kümmern und um den Haushalt!"
"Das tue ich immer.", erwiderte ich trocken. "Du bist der, der hier sein sollte oder zumindest solltest du dir einen Job suchen." Damit fing ich mir die erste Ohrfeige für diesen Abend ein. Mit voller Kraft traf sein Handrücken meine Wange und hinterließ eine kleine Platzwunde auf meinem Wangenknochen. Ich brauchte einen Moment um mich wieder zu fangen.
"Du gibst mir keine Befehle!", brüllte mein Vater mich an, wobei die Wort ineinander über zu gehen schienen. Er hatte wohl nicht nur ein Bier getrunken. "Du bist nur ein verzogenes Kind! Ich bin hier der Mann im Haus!"
"Ach ja? Dann solltest du dich vielleicht auch so verhalten! Was hast du denn je für diese Familie getan? Du versäufst das ganze Geld, dass du vom Staat bekommst, machst keinen Finger krum und treibst dich den ganzen Tag nur in Bars rum!", warf ich meinem Gegenüber vor, wissend welche Konsequenzen das mit sich bringen würde. Ich war bereit den Schlag abzublocken, hatte aber nicht damit gerechnet meinen Vater so sehr aufgebracht zu haben, dass er mich zu Boden warf. Über mir kniend traf sein erste Faustschlag mein Gesicht, ehe ich schützend die Hände hoch. Im Nachinein konnte ich nicht sagen wie oft er auf mich eingeschlagen hatte, ehe er endlich aus dem Haus stürmte.
Mit einem blauen Auge und einem geschwollenen Handgelenk schleppte ich mich ins Bad, um dort meine Blessuren zu verarzten. Auch wenn ich da leider bereits Erfahrung drin hatte, hatte ich noch nie so viel auf einmal einstecken müssen wie heute. Ich reinigte die Wunde an meinem Wangenknochen, kühlte mein Auge und schmierte mein Handgelenk mit Salbe ein. Kurz darauf fiel ich erschöpft ins Bett.
Am Montag war ich regelrecht froh aus dem Haus zu kommen, auch wenn ich die Schule lieber gemieden hätte. Ich hatte noch immer ein ordentliches Veilchen und auch das Pflaste auf meiner Wange machte die Wunde darunter nicht besser. Von meinem Handgelenk wollte ich gar nicht erst anfangen, meine linke Hand konnte ich vor Schmerzen kaum bewegen. Letzteres konnte ich glücklicherweise mit einem großen Hemd gut verstecken, denn die Ärmel reichten mir beinahe bis zu den Fingerspitzen.
Der einzige Lichtblick an diesem Tag war, dass Jason in der Schule treffen würde. Widerum war ich mir aber auch nicht so sicher, ob ich wollte, dass er mich so sah. Was sollte ich ihm erzählen? Sollte ich mir eine Ausrede einfallen lassen? Ihn anlügen? Ich könnte es auf die Sportler schieben, doch da er in ihrer Mannschaft war, würde sich diese Lüge wohl nicht sonderlich lange aufrecht halten. Vermutlich sollte ich das alles einfach auf mich zukommen lassen und dann spontan handeln.
Den Blick zu Boden gesenkt betrat ich das Schulgebäude, doch ich konnte regelrecht spüren wie meine Mitschüler mit hinter her gafften und auch das Tuscheln war nicht so leise wie sie vielleicht dachten.
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Re: What if you meet the right person, but at the wrong time? | RPG with Pads
von Lara am 10.06.2022 20:18Ivory MontgomeryÂ
Ich strich flüchtig den Stoff meines Kleides glatt nachdem ich mich gesetzt hatte. Kurz darauf betrat Josh auch schon den Raum. Er füllte zwei Gläser und reichte mir eines davon, welches ich dankend entgegen nahm.
"Die Geschichte wie du in Kontakt mit diesen nettn Herren gekommen bist.", half ich ihm auf die Sprünge und nahm einen Schluck von dem Wein. "Warum sie nicht so gut auf dich zu sprechen sind und was genau sie von dir wollen."

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Re: The light in the darkness. | RPG with Pads
von Lara am 10.06.2022 20:12Ade Nyx
Ich runzelte flüchtig die Stirn bei Sirius Andeutung, sagte aber nichts weiter dazu. Statdessen warf ich einen flüchtigen Blick aus dem Fenster. Die Landschaft zog schnell an uns herüber und wir müssten wohl bald unsere Ziel erreichen. Ich spürte ein wenig Aufregung in mir aufkommen, denn immerhin hatte ich nicht wirklich annähernd eine Ahnung davon was auf mich zu kommen würde. Es war einfach alles so neu und so unbekannt. Richtiger Unterricht, so viele andere Leute und dann auch noch der dunkle Schatten meiner Eltern, der stets über mir schwebte.
"Ist es verrückt, dass ich nervös bin?", erkundigte ich mit einem leichten Lachen, mit dem ich versuchte meine Nervosität ein wenig zu überspielen.

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Re: The light in the darkness. | RPG with Pads
von Lara am 10.06.2022 19:53*Ade Nyx*
Flüchtig sah ich mich um. Ich war alleine gekommen. Natürlich. Meine Eltern hielten sich lieber bedeckt. Woher ihr plötzlicher Sinneswandel bezüglich meiner Bildung kam wusste ich nicht, doch ich war mir sicher, dass mehr dahinter steckte. Wahrscheinlich würde ich es in den nächsten Tagen erfahren. Sie taten sie etwas ohne Hintergedanken.
Geschickt manövrierte ich den Gepäckwagen durch die Menschenmenge. Der Bahnsteig war brechend voll. Kinder, Teenager, Erwachsene. Einige von ihnen hatte zusätzlich zu ihrem Gepäck noch Käfige mit Tieren dabei. Kreischende Eulen und dicke Kröten war hier keine Seltenheit. Auch die ein oder andere Katze streifte einem um die Beine.
Beinahe wäre Erleichterung in mir aufgekommen, nachdem ich einen der Wagons betreten hatte, doch dort war es leider genau so voll. Ich quetschte mich durch die Gänge auf die Suche nach einem leeren Abteil, doch war dies wohl ein schier unmögliches Vorhaben. Jeder einzelne Platz schien bereits besetzt zu sein.
Â
*Sirius Black*
Ich war unglaublich froh, dass ich dieses Jahr mit James und seinen Eltern das Gleis betrat und bisher konnte ich meine Familie auch zum Glück noch nicht entdecken. Vielleicht trieben sie sich aber auch einfach schon weiter vorne am Gleis herum, denn so wie ich sie kannte waren sie schon seit einer Viertelstunde hier. Es war ein wenig komisch für mich, mich so herzlich von James' Eltern zu verabschieden. Einerseits, da ich nicht ihr leiblicher Sohn war, andererseits auch einfach nur, da ich so etwas in meiner Familie nie gehabt hatte. Aber es fühlte sich richtig an sich so von ihnen zu verabschieden und es tat gut, solch eine Bindung aufgebaut zu haben. Aber genau wie James konnte ich es nicht erwarten den Zug zu betreten und unsere Gruppe endlich wieder vollständig zu sehen.
Ich war froh, dass wir nicht ganz so spät waren, aber meine Sorge keine leeren Abteile mehr zu finden war unbegründet, nach kurzer Suche entdeckten wir Remus und Peter in einem ansonsten leeren Abteil und konnten uns erleichtert neben die beiden fallen lassen.
*Ade Nyx*
Ich lief von einem Wagon zum nächsten. Es schien unmöglich noch ein komplett freier Abteil zu finden. Ich musste mich wohl also durchfragen, um noch irgendwo einen Sitzplatz zu finden. Aber vielleicht war das ja auch gar nicht so schlecht. Immerhin bot es mir die Möglichkeit schon mal einige Kontakte zu knüpfen. Schließlich kannte ich niemanden.
Kurzerhand klopfte ich also an der nächstgelegenen Abteiltür und öffnete diese kurz darauf. Zum Glück war ich nicht schüchtern, sonst würde mir das alles hier wohl um einiges schwerer fallen.
Mein Blick fiel auf vier Jungen, alle dunkelhaarig und gerade in ein Gespräch vertieft.
"Tut mir Leid, dass ich hier so reinplatze.", entschuldigte ich mich zuerst einmal, denn meine Eltern hatte mir durchaus Manieren beigebracht. "Ist hier noch ein Platz frei?" Ich ließ meinen Blick kurz durch die Runde schweifen. Natürlich war hier noch ein Platz frei. Die Frage war jedoch, ob sie diesen Platz jemanden überlassen würden. Vielleicht wollten sie nicht gestört werden oder warteten noch auf jemanden.
*Sirius*
Als die Abteiltür aufgestoßen wurde konnte ich es nicht vermeiden zusammen zu zucken, aber ich überspielte es ganz gut indem ich mich einfach im selben Moment umdrehte. Bevor ich aber einen bissigen Kommentar abgeben konnte meldete Remus sich schon zu Wort.
"Natürlich kannst du dich zu uns setzen." Prompt rutschte er ein wenig weiter in Richtung Peter, welcher am Fenster saß. Er machte den Platz neben sich frei ohne zu murren. Ich wechselte einen kurzen Blick mit James. Er wollte genau so wenig wie ich, dass sich jemand fremdes zu uns setzte. Eigentlich hatten wir in Ruhe über unsere Ferien reden wollen, aber das fiel jetzt wohl ins Wasser. Und etwas dagegen sagen, dass sie sich setzte konnte jetzt auch niemand mehr, Remus hatte sie schließlich eingeladen sich zu setzen. Da ich aber auch nicht wollte, dass sie sich nicht willkommen fühlte nickte ich in Richtung des Platzes den Remus frei gemacht hatte.
"Klar, setz dich ruhig", sagte nun auch ich. "Ist ja noch genug Platz frei."
"Bist du neu?", platzte James sofort raus und erntete dafür einen mahnenden Blick von Remus der so viel hieß wie 'Musste das jetzt sein? Lass sie sich doch erst einmal setzen'
*Ade Nyx*
Einer der vier bot mir sofort an mich zu setzen und machte Platz auf der Bank, in dem er etwas zu einem der anderen Jungs hinüber rutschte.
"Danke.", sprach ich mit einem Lächeln auf den Lippen. Ich hatte mich noch nicht einmal ganz niedergelassen, da wurde ich auch schon gefragt, ob ich neu wäre.
Ich setzte mich und sah dann den Jungen an, der die Frage gestellt hatte. Er trug eine schwarze Brille auf der Nase.
"Ja, bin ich.", antwortete ich und stellte mich dann auch gleich vor. "Ich heiße übrigens Ade."
*Sirius Black*
James nickte interessiert und lehnte sich zurück. "Was machst du jetzt erst hier? Wo warst du vorher?" Ich konnte die Neugierde auch an Remus' Nasenspitze ablesen. Er war zwar nicht einverstanden damit, wie direkt James fragte, aber er war mindestens genauso neugierig. Mich interessiert nicht besonders wo sie her kam, eher wie die Ferien meiner Freunde verlaufen waren. Ich wollte auch ein bisschen mit meinen Ferien angeben, aber das konnte ich jetzt nicht mehr, weshalb ich lieber aus dem Fenster starrte.
*Ade Nyx*
Die Füße auf den Zehenspitzen, beugte ich mich ein wenig nach vorne und stützte die Unterarme auf meinen Oberschenkel an. Der Brillenträger war ganz schön neugierig.
"Ich wurde vorher zu Hause unterrichtet.", antwortete ich und kam zu dem Schluss, das ich wohl jetzt auch mal eine Frage stellen durfte. "Wie heißt ihr?"
*Sirius Black*
Ich stupste James mit dem Ellenbogen in die Seite. Und er stellte sich nur vor. "Ich bin James" Er schob seine Brille ein Stück zurück und nickte in Peters Richtung. "Und das ist Peter." Peter nickte nur. "Und das ist-" Remus kam ihm zuvor. "Remus. Ich bin Remus. Freut mich Ade" Ich sah sie nun doch an. "Und das ist Sirius" Vollendete James und legte einen Arm um mich um mich an sich zu ziehen. "Freut mich", murmelte ich
*Ade Nyx*
Ein flüchtiges Lächeln huschte über meine Lippen, als James Sirius an sich zog. Was würde ich dafür geben, um zumindest eine Freundschaft zu irgendjemanden zu haben. Privatunterricht war nicht unbedingt hilfreich dabei soziale Kontakte zu knüpfen.
"Freut mich ebenfalls.", erwiderte ich. Ich lehnte mich auf der Sitzbank zurück und schlug die Beine übereinander.
Langsam setzte sich der Zug nun in Bewegung. Ich warf einen Blick aus dem Fenster. Auf dem Bahnsteig waren lauter zum Abschied winkende Hände zu sehen. Keine für mich. Eigentlich war ich ganz froh darüber und mich würde es vermutlich auch nicht stören das ganze Jahr über nichts von meinen Eltern zu hören. Jedoch war ich mir relativ sicher, dass ich schon bald eine Eule von ihnen empfangen würde.
*Sirius Black*
Remus wirkte nicht, als wäre er efreut darüber, dass das Gespräch so sang- und klanglos abebbte. Er wollte mehr wissen, genaueres wissen. Und ich entschied, dass ich ja wenigstens fragen konnte. Wenn ich schon nicht in Ruhe mit meinen Freunden reden konnte wollte ich wenigstens mehr über die Neue wissen.
"Wie ist es zu Hause unterrichtet zu werden? Haben deine Eltern dich unterrichtet, oder kamen Lehrer zu dir? Gott, bevor meine Eltern mich unterrichten würde ich lieber ganz andere Dinge tun. Dann hätte ich mich wahrscheinlich eher den dunklen Mächten verschrieben" Ich lachte
*Ade Nyx*
Weitere Fragen prasselten auf mich ein. Mein Blick wanderte zu dem Jungen, der die Fragen stellte. Er hatte braunes, kinnlanges Haar und eben so braune Augen. Man konnte nicht leugnen, dass er durchaus gutaussehenden war und wirklich ein attraktives Gesicht hatte.
Als er die dunklen Mächte erwähnte ließ ich mich noch etwas mehr in die Sitzbank sinken. Man hatte mich die dunklen Künste gelehrt. Hauptsächlich. Zudem wurde auch mehr Wert auf Angriffszauber, als auf jene zur Verteidigung gesetzt.
"Sowohl meine Eltern, als auch Personen von außen haben mich unterrichtet. Es war eine sehr lehrreiche Ausbildung, aber sie war selbstverständlich nicht wirklich gesellig. Es ist wirklich schön mal unter Leute zu kommen und ich freue mich darauf nicht alleine unterrichtet zu werden.", antwortete ich mit einem leichten Lächeln.
*Sirius Black*
"Dann ist es ja gut, dass du uns gefunden hast", sagt Remus und lächelt sie freundlich an. "Mit uns wird es garantiert nie langweilig."
James nickt zustimmend. "Aber du solltest dich auf jeden Fall von Schniefelus fern halten", fügt er hinzu und jetzt nickt auch Peter zustimmend.
"Definitiv. Ich glaube ich würde ziemlich vereinsamen wenn ich zu Hause unterrichtet werden würde, das wäre nichts für mich."
Ich merkte, wie sie sich leicht bewegte, als ich die dunklen Mächte erwähnte. Wahrscheinlich hatte sie einfach nur Angst vor ihnen, deshalb verwarf ich jegliche Zweifel direkt wieder. "Du wirst sehen, dass Gemeinschaft in Hogwarts groß geschrieben wird. Hast du ein bestimmtes Haus in das du kommen möchtest?" Nun interessierte ich mich doch mehr für sie. Ich konnte es mir nicht vorstellen mein Leben lang von zu Hause unterrichtet worden zu sein, zu sehr war ich an das Schulleben gewöhnt.
*Ade Nyx*
Es schien ganz so als wäre ich im richtigen Abteil gelandet, denn die Jungs wirkten auf den ersten Eindruck alle echt nett.
Als das Wort 'Schniefelus' fiel zog ich eine Augenbraue in die Höhe. Wer oder was sollte das bitte sein?
"Von wem soll ich mich fernhalten?", fragte ich aus diesem Grund ein wenig skeptisch nach.
Als dann die Häuser zur Sprache kamen, musste ich kurz überlegen. Ich hatte natürlich bereits von Hogwarts gelesen und auch der jüngste Unterricht hatte die Schule thematisiert, damit ich nicht unvorbereitet dort ankommen würde. Auch die Sache mit den Häusern und den Charaktereigenschaften, die ihnen zugeordnet waren hatte man mir erklärt. Selbstverständlich wurde erwartet, dass man mich Slytherin zuteilte. Etwas anderes käme für meine Eltern gar nicht in Frage.
"Ich lass mich bei den Häusern einfach überraschen.", antwortete ich schlussendlich.
*Sirius Black*
„Schniefelus", wiederholte Peter und tat so, als wüsste jeder nun direkt Bescheid.
„Vergiss es. Du wirst schon schnell genug heraus finden, wer das ist.", winkte Remus ab. „Der sprechende Hut wird dich schon in das Haus einteilen, in das du passt. Bevor ich eingeteilt wurde hatte ich auch gedacht, ich würde eigentlich nach Ravenclaw kommen. Aber der Hut hatte anderes mit mir vor."
Als ich eingeteilt wurde, war meine einzige Hoffnung gewesen, dass ich nicht nach Slytherin kam. Der Rest war mir egal gewesen. Aber das wollte ich hier jetzt nicht kundtun.
„Aber du weißt über die Häuser Bescheid, oder?", fragte nun ich.
*Ade Nyx*
Das Haus in das ich passte...würde es wirklich Slytherin sein? War ich im Endeffekt doch wie meine Eltern? Nein, Slytherin stand nicht für ihresgleichen. Nicht nur. Ich musste nicht wie sie werden, selbst wenn mein Weg mich nach Slytherin führen würde. Ich entschied selbst über mein Leben.
"Ja, ich habe schon viel von Hogwarts gehört und über die Schule gelesen.", antwortete ich schließlich. "Außerdem hat man mir geschrieben, dass ich separat von den Erstklässlern einem der Häuser zugeteilt werde und dazu nach der Willkommensfeier ins Büro des Schulleiters kommen soll."
*Sirius Black*
Ich nickte als Zeichen dafür, dass ich ihr zugehört und verstanden hatte. Ich hielt es für eine gute Idee, dass sie seperat eingeteilt werden sollte. Es gab wahrscheinlich auch noch einiges, dass sie wissen sollte und sie das zusammen mit den Erstklässlern machen zu lassen wäre albern gewesen. Leute hätten sie dann vielleicht auch nicht für ganz voll genommen, wenn sie mit den Erstklässlern zusammen eingeschult worden wäre.
"Wenn du nach Gryffindor kommst, kannst du dich zu uns setzen.", bot James an, fügte aber noch ein neugieriges "Was hälst du eigentlich von Quidditch?" hinterher.
*Ade Nyx*
Wenn ich nach Gryffindor komme. War das überhaupt eine Option für mich? Würden meine Eltern mich auf der Schule lassen, wenn man mich nicht nach Slytherin schickte?
Ich beschloss die Gedanken an die Häuser vorerst einmal beiseite zu schieben.
"Ich verstehe den Reiz den wohl viele daran finden, aber es ist nicht unbedingt mein Ding.", antwortete ich auf seine Frage. "Spielt ihr?"
*Sirius Black*
James nickte ungemein Stolz. "Ja, ich könnte mir ein Leben ohne gar nicht vorstellen" Ich verdrehte die Augen darüber, dass er so redete als würde er von seiner 60-jährigen Ehefrau erzählen mit der er seit 40 Jahren verheiratet war. "Ich bin Jäger, aber die anderen hier" Er legte seinen Arm um mich und sah zu den anderen beiden rüber. "Die drei mögen es lieber jubelnd im Publikum zu sitzen"
*Ade Nyx*
Ein Lächeln legte sich auf meine Lippen, als James so euphorisch übers Quidditch sprach. Er schien voller Hingabe für diesen Sport zu sein. Es war beinahe ein wenig süß.
"Ich werde mich dann wohl auch eher ins Publikum gesellen und bin gespannt darauf dich spielen zu sehen.", meinte ich. "Und was kann man sonst so in Hogwarts außerhalb der Unterrichtszeit machen?"
*Sirius Black*
Ich wechselte einen kurzen Blick mit James und lehnte mich dann zurück, bevor ich zu reden begann. "Einiges. Wir haben Gemeinschaftsräume in denen man wunderbar mit anderen spielen kann und in der großen Halle sind auch immer alle Willkommen." James nickte und zählte weiter auf. "Und man kann wunderbar das Schloss erkunden, so riesig wie es ist." Dass man auch Geheimgänge und geheime Räume erkunden konnte behielten wir lieber für uns. "Und das Essen in der Küche ist wirklich super.", ergänzte Peter und Remus nickte.
*Ade Nyx*
Genau genommen klang das nach allem was ich mir immer gewünscht hatte. Ein Leben außerhalb des Hauses meiner Familie, Gesellschaft von Gleichaltrigen und eventuell auch einige Abenteuer. Trotzdem wurde ich diesen bitteren Beigeschmack nicht los. Ich wollte wohl das Beste aus all dem machen solange es mir möglich war.
"Das klingt wirklich toll und es ist wirklich aufregend endlich mal mit anderen auf eine Schule zu gehen.", erwiderte ich lächelnd. Kurz warf ich einen Blick aus dem Fenster. Die grüne Landschaft zog an uns vorbei. Der Himmel hatte sich ein wenig bewölkt, doch es sah nicht so aus als würde es in naher Zukunft regnen.
Bald würden wir in Hogwarts ankommen. Ich wollte es mir nicht anmerken lassen, aber ich war verdammt aufgeregt. Es würde ein neuer Lebensabschnitt für mich beginnen und alles würde sich ändern. Hoffentlich zum positiven. Ich musste wohl einfach zuversichtlich sein.
Um mich ein wenig von meiner Aufregung abzulenken beschloss ich das Gespräch wieder aufzunehmen und den Jungs noch einige Fragen zu stellen. "Kennt ihr euch denn schon lange? Und wie alt seid ihr eigentlich?"
*Sirius Black*
James antowortete für uns alle. "Wir sind alle 16 und ab heute im 6. Jahr" Ich nickte einfach nur, ich wusste nicht wirklich was ich sagen sollte. "Und wir kennen uns alle seitdem wir hier eingeschult worden sind.", ergänzte Remus und wieder nickte ich. Es war inzwischen schon eine echt lange Zeit die wir uns kannten und ich wollte keine einzige Sekunde missen.
*Ade Nyx*
Seit dem sie eingeschult wurden...das waren fünf Jahre. Eine lange Zeit. Und scheinbar hatte die Freundschaft auch gut gehalten. Vielleicht würde ich auch irgendwann eine solche Freundschaft finden.
"Was für ein verrückter Zufall, ich bin auch 16 Jahr alt.", meinte ich lächelnd. "Werden alle aus einem Jahrgang zusammen unterrichtet oder ist das in Häuser eingeteilt?"

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Re: The light in the darkness. | RPG with Pads
von Lara am 10.06.2022 19:51Name: Ade Nyx
Alter: 16 Jahre alt
Haus: Slytherin
Besonderheiten: Ade ist das schwarze Schaf oder eher das weiße Schaf in ihrer Familie, denn alle anderen Angehörigen haben eher dunkle Haare und auch dunkle Augen. Außerdem sind sie Ergebene des dunklen Lords, während Ade noch immer Zweifel hat.
Name: Lasse Villan
Alter: 17 Jahre alt
Haus: Ravenclaw
Besonderheiten: Lasse wurde im Flugzeug über Schweden zur Welt gebracht, weshalb seine Eltern sich für den Namen Lasse entschieden. Seine Mutter ist eine Hexe und sein Vater ein Muggel, was teilweise zu wirklich schlimmen Streitigkeiten führt. Er hat eine kleine Schwester, Lindsay und eine Kröte Namens Artemis
Sirius Black

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The light in the darkness. | RPG with Pads
von Lara am 10.06.2022 19:46
Die Rumtreiber sind bereits in ihrem sechsten Schuljahr und die Bedrohung durch Voldemort wird langsam immer präsenter. Jedoch gibt es momentan, mitten im Schuljahr, ein anderes Thema, welches die vier Jungen auf Trab hält. Ohne große Ankündigungen kommt nämlich eine neue Schülerin nach Hogwarts und wird dem Hause Slytherin zugeteilt. Der kleinen Gruppe kommt dies ziemlich suspekt vor und vor allem Sirius hat das Gefühl das Mädchen schon einmal gesehen zu habe. Und so machen sie es sich zur Aufgabe ein wenig mehr über die Neue in Erfahrung zu bringen.

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Re: What if you meet the right person, but at the wrong time? | RPG with Pads
von Lara am 10.06.2022 19:36Ivory Montgomery
Hatte er Verdacht geschöpft? Ich konnte es nicht sagen. Falls es der Fall sein sollte, dann war er scheinbar gut darin sich dies nicht anmerken zu lassen. Aber er war immerhin auch ein Krimineller. Mit und Trug, sowie ein wenig schauspielerisches Talent gehörte in dieser Branche dazu. Ich wusste es nur zu gut.
"Ich habe keine Führerschein.", antwortete ich, als er das Thema wechselte. Keinen gültigen zumindest. Ich hatte gelernt Auto zu fahren, jedoch eher...privat. Und als mein Vater der Meinung war, dass meine Fähigkeiten ausreichen würden besorgte er mir einen Führerschein. Alles hübsch illegal. Wie hätte es auch sonst laufen sollen? "Also nein, ich fahre kein Auto. Aber hier in der Stadt ist das glücklicherweise ja auch kein all zu großes Problem."
Josh Hamilton
Ich nickte um ihr zu zeigen, dass ich ihr zuhörte. "Das stimmt, eigentlich ist es hier egal, hier kommt man auch gut so von A nach B." Trotzdem empfand ich es als ungemein angenehm einen Führerschein haben und ein eigenes Auto zu besitzen. Es war einfach ein weiteres Stück Unabhängigkeit, das ich mir erarbeitet habe.
Ich überlegte sie danach zu fragen, ob sie hier aufgewachsen war, aber dann würde sie mich vermutlich auch nach meiner Herkunft fragen. An und für sich war das kein Problem, aber auf dieses Thema wollte ich jetzt noch nicht zu sprechen kommen. "Willst du trotzdem irgendwann mal deinen Führerschein machen?"
Ivory Montgomery
"Ich weiß nicht. Vielleicht irgendwann.", antwortete ich auf seine Frage. Ob es tatsächlich irgendwann dazu kommen würde wusste ich nicht. Ich hätte auf jeden Fall nichts dagegen auf legalem Wege einen Führerschein zu erwerben, doch in meiner momentanen Situation könnte sich das wohl als etwas schwierig erweisen. Immerhin war ich in gewissermaßen noch immer auf der Flucht vor meinem Vater und konnte nie wissen wie lange ich mich an einem Ort aufhalten würde.
"Aber wo wir schon dabei sind mehr übereinander zu erfahren...was genau wollen die Typen von dir?", fragte ich. Es interessierte mich wirklich. Immerhin ging vermutlich auch irgendwie mein Leben davon ab, dass Josh ihnen besorgte was sie wollten.
Josh Hamilton
Ich nickte abermals, hielt vor meinem Haus und verließ das Auto um ihr auf der anderen Seite die Tür aufzuhalten. "Das ist eine lange schwierige Geschichte. Ich möchte mich nicht davor drücken sie dir zu erzählen, aber wenn ich es tu würde ich bevorzugen wir würden uns drinnen bei einem Glas Wein unterhalten." Ich öffnete den Kofferraum um ihre Sachen herauszuholen.
Ivory Montgomery
"Ein wahrer Gentleman.", merkte ich leicht schmunzelnd an, als Josh mir die Autotür aufhielt und ich aus dem Wagen stieg.
"Gegen ein Glas Wein habe ich nichts einzuwenden und ich würde die Geschichte wirklich gerne hören.", stimmte ich seinem Vorschlag zu während ich ihm folgte. "Neugierde ist mein Laster." Kurz zuckte ich mit den Schultern. Ich war schon immer ein wenig zu neugierig gewesen, steckte meine Nase in Angelegenheiten, die mich nichts angingen. Mein Vater hasste diese Eigenschaft. Er empfand sie als lästig, weil er einfach zu vieles zu verbergen hatte. Da brauchte er keine herumschnüffelnde Tochter.
Josh Hamilton
Ich musste schmunzeln. "Ein sehr angenehmes Laster wie ich finde.", sagte ich und brachte ihre Sachen in mein Apartment. "Die Weingläser sind in der Vitrine, wenn du so nett wärst sie raus zu holen. Den Rotwein hole ich gleich aus dem Weinkeller" Ich trug ihre letzten Sachen in mein Apartment und schloss die Tür hinter mir um mich dann auf den Weg in den Keller zu machen
Ivory Montgomery
"Du musst das nicht tragen.", meinte ich noch, doch da hatte Josh sich bereits mit meinen Sachen in der Hand auf den Weg zur Wohnung gemacht. Flüchtig blickte ich mich noch einmal um und folgte ihm dann ins Gebäude.
Wie von ihm aufgetragen nahm ich zwei Weingläser aus der Vitrine und stellte diese auf den Couchtisch. Während seiner Abwesenheit kam ich nicht drum herum mich im Wohnzimmer ein wenig umzusehen. Mir stach jedoch nichts auffälliges ins Auge. Keine Familienfotos oder Fotos im Allgemeinen. Nichts was so wirklich richtig persönlich wirkte.
Nach meinem kurzen Rundgang ließ ich mich auf der Couch nieder und wartete auf Josh.

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