Blast to the future ~ Ostfriese und Jule3000

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Jule3000

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Re: Blast to the future ~ Ostfriese und Jule3000

von Jule3000 am 14.09.2019 00:09

Leonarda Catherine Thomas

"Du hattest wohl wirklich keinen blassen Schimmer, was?",fragte ich und fügte dann hinzu: "Weißt du denn wieso ich hier bei Ben angefangen habe? Eigentlich war die Wissenschaft nur ein Hobby. Aber du warst dort. Und ich wollte bei dir in der Nähe sein. Also habe ich die Ausbildung zur Erzieherin abgebrochen und habe bei euch im Labor angefangen. So konnte ich immer in deiner Nähe sein und habe auch Zeit mit dir verbracht." Gespannt sah ich ihn an und hoffte er würde jetzt nicht ausflippen. Es hat ja schon viel Kraft gekostet um ihm dass jetzt zu gestehen. Und wenn er doch es für dämlich hielt? Oder egoistisch?

Antonio Blackwell
Im mir wechselten rasend schnell Gefühle.
Verwirrung, Angst, Wut.
Und dann kam erst bei mir an, was der Grund für das alles war.
"Du - Du hast deinen Job aufgegeben, weil du zu mir wolltest?"
Sie hatte alles aufgegeben, was sie sich jemals erträumt hatte.
Was sie sich erarbeitet hatte.
Für mich.
Trotz aller Wut und aller Trauer die ich empfand zog sich doch ein geschmeich*eltes Lächeln um meine Lippe..
"Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich dir das niemals durchgehen lassen, damals. Das wusstest du, oder?
Das war der Grund, mir alles zu verschweigen.
Das war es, oder?", stellte ich fest, setzte mich auf und schaute sie an.

Leonarda Catherine Thomas

Ich biss mir auf die Lippen und sah zu ihm hoch. Dann nickte ich langsam. "Ja. Es stimmt.",sagte ich zu ihm und schluckte schwer. "Aber ich wollte es! Ich wollte bei dir sein.",fügte ich hinzu und setzte mich auch auf.

Antonio Blackwell
Ich schnappte mir Leonas Hände.
"Aber... Das ist doch toll!", stellte ich klar.
"Du weißt garnicht, wie ich mich gefreut habe, als du zu uns gekommen bist. Ich hatte mir eingeredet es wäre nicht so schlimm, du wohntest ja nur eine Stunde von mir entfernt, aber... Wir haben uns so wenig gesehen und es kam mir damals wie ein kleines Wunder vor, dass du plötzlich eine Stelle bei uns hattest! "

Leonarda Catherine Thomas

Ich sah auf unsere Hände. "Aber dennoch hatte ich das Gefühl als würde mir etwas fehlen.",gestand ich. "Ich...Ich liebe Kinder. Ganz gewiss. Aber ich hatte Angst dass wir beide auseinandergehen und du mich ganz vergisst. Und die Wahrheit ist....die Wahrheit ist..." Ich sah auf und drückte seine Hände.

Antonio Blackwell
Gespannt schaute ich Leona an.
Sie tat mir leid.
Ständig musste sie in einer Zwichmühle gesteckt haben:
Ich, ihr bester Freund, Unterstützer und gleichzeitig ihr Schwarm, oder ihr Traum, mit Kindern zu arbeiten.
"Was ist die Wahrheit, Leona?"

Leonarda Catherine Thomas

Ich seufzte und senkte den Blick. "Ich...",murmelte Ich leise und schloss die Augen. "Die Wahrheit ist dass ich keinen klaren Gedanken mehr habe, dass ich nicht weiß wie ich mich jetzt verhalten soll, jetzt da du weißt was ich für dich fühle. Die Wahrheit ist dass ich dich nicht enttäuschen will und du wütend wirst, wenn ich mich für etwas entschèide was vielleicht falsch ist. Aber ich weiß nur eines: Und zwar dass ich dich....",sagte ich, brach jedoch ab und senkte den Blick. "Ach was rede ich hier eigentlich noch? Ich kann mir einfach nichts vormachen. Wem soll ich überhaupt hier jemanden etwas vormachen, Anton? Ich Rede hier um den heißen Brei und du denkst wahrscheinlich: 'Was redet die denn jetzt für einen Schwachsinn?'",sagte ich dann und seufzte traurig. "Ich bin ziemlich verkorkst, das weiß ich ja. Aber wenn man für den Mann den man so sehr liebt alles aufgibt, der muss ziemlich verrückt sein. Aber....so bin ich nun mal. Du kannst denken was du willst, Antonio. Nur ändert dass meine Liebe zu dir nicht."

Antonio Blackwell
Ich hob beide Arme als eine Art Friedensangebot.
"Leona, du bist nicht verrückt und auch nicht verkorksten, sag das doch nicht!
Ich bin froh, dass du mir überhaupt gestanden hast, warum du bei Ben angefangen hast.
Und ich werde deine Entscheidung nicht anzweifeln, auch nicht, wenn du deinen Traum verfolgen willst, sobald wir wieder... "
Ich machte eine kurze Pause.
"Äh - in unseren normalen Umständen sind.
Wir können uns trotzdem sehen.
Keine zwanzig Minuten von unserem Labor wird ein neuer Kindergarten gebaut - also wurde, denke ich mal.
16 Jahre später - der ist ziemlich sicher in ein rießiges Hochhaus verwandelt worden.
Aber die suchen - oder haben - bestimmt noch Erzieher!
Ich bin dir nicht böse wenn du sagst, du willst bei mir im Labor bleiben.
Aber genauso gut darfst du deinen Traum verfolgen, okay? "
Oh Gott, es war ziemlich schwer sich 16 Jahre später auszudrücken.

Leonarda Catherine Thomas

Ich drehte mich zu ihm um. Er fand mich doch nicht verrückt? Und er ist nicht wütend auf mich?
Ich war so erleichtert. "Und ich dachte schon du würdest mich hàssen dafür.",sagte ich zu ihm und schmiegte mich an ihm, nachdem ich meine Arme um gelegt hatte.

Antonio Blackwell
Perplex schaute ich sie an.
"Du hältst mich für einen komplett graurnvollen, gefühlskalten Idioten?", fragte ich, wenn auch Scherzend.
"Ich könnte dich niemals has*sen Leona! Niemals!", versicherte ich ihr lächelnd und schlang meine Arme ebenfalls um ihren Körper.

Leonarda Catherine Thomas

"Ich weiß!",sagte ich und gab ihm einen Kuss auf die Wange. "Ich liebe dich!",nahm ich schließlich meinen Mut zusammen um ihn die kleinen drei Wörter sagen

Antonio Blackwell
Ich schloss die Augen.
"Ich weiß.", lächelte ich.
"Ich liebe dich auch."
Zeitweilig geschah nichts, dann öffnete ich meine Augen wieder und zog Leona näher an mich heran.
Sie hatte mich glücklich gemacht, sie hatte den Mut genommen und hatte mir gesagt, sie würde mich lieben.
Jetzt müsste ich mich revanchieren, nicht nur mit einer Antwort.
Ich nahm ihr Kinn in meine Hand, wie ich es vor einigen Minuten schon gemacht hatte.
Dann suchte ich ihr Gesicht mit meinen Augen ab, die kleine Bestätigung, dass ich sie jetzt endlich küssen dürfte.

Leonarda Catherine Thomas

Mit erröteten Blick sah ich ihn an und unsere Augen trafen sich endlich wieder. In seinen Augen spiegelte sich mein Spiegelbild ab und in meinen seines. Ich war so glücklich in dem Moment! Sanft lächelte ich ihn und kam mit meinem Gesicht noch ein Stückchen näher, ehe ich meine Augen schloss und damit ihm die Bestätigung gab mich endlich zu küssen.

Antonio Blackwell
Dann legte ich meine Lippen auf ihre, meine Hand in ihren Nacken.
Es fühlte sich so richtig an und so perfekt, obwohl es sich gleichzeitig so falsch anfühlte, in diesem Zustand.
Ich schloss langsam meine Augen, ließ uns nach hinten kippen und stützte im Endeffekt meine Unterarme auf die Matratze ab. Trotzdem löste ich meine Lippen nicht von ihren.

Leonarda Catherine Thomas

Es war wie ein kleines Feuerwerk, als wir uns küssten. Ich fühlte mich wie auf einer Wolke die mich in den Himmel flog. Langsam ließ ich mich nach hinten glèiten und zog ihn zu mir herunter, ohne dabei den Kuss zu unterbrechen. Der Kuss löste in mir so viele Emotionen aus dass ich es selbst nicht beschreiben konnte. Ich legte beide Arme um ihn, strèichelte seinen Rücken auf und ab und drückte ihn an mich.

Antonio Blackwell
Ich löste meine Lippen schließlich von ihren, um diese an ihr Ohr zu legen.
"Dammi questa notte", flüsterte ich.
"Weißt du was das heißt?"
Leona wusste, dass ich bilingual aufgewachsen war, da meine Mutter aus Italien stammte.
Sie konnte kein Italienisch, doch ich hatte ihr leichte Brocken beigebracht.

Leonarda Catherine Thomas

Ich musste etwas lange nachdenken. Italienisch war für mich ein ganz schönes Hindernis. Ich hätte nie so richtig verstanden was die meisten Wörter bedeuteten und manchmal habe ich die einen oder anderen auch sogar verwechselt. Zum Glück hat mir Antonio da ein bisschen geholfen, auch wenn es mir noch etwas schwer fällt. "Hm...Ich glaube nicht. Das eine Wort war glaube ich Nacht, wenn ich es richtig verstanden habe.",gab ich dann ehrlich zu und sah ihn wieder an.

Antonio Blackwell
"sì", grinste ich und erklärte ihr dann die volle Wortbedeutung.
"Schenk' mir diese Nacht."
Mit meinen Lippen arbeitete ich mich an ihrem Ohr bis zum Hals vor, immernoch wartend auf eine Reaktion.

Leonarda Catherine Thomas

Mein Herz raste als ich seine Lippen auf meiner Haut spürte und schloss die Augen. Langsam hob ich die Hand und vergrub sie in sein Haar und drückte noch weiter runter zu mir und verschränkte die andere Hand mit seiner. Dann wandte ich mich zu ihm rüber und nickte zur Bestätigung. "Aber sei vorsichtig mit mir, Liebling.",bat ich ihn flüsternd

Antonio Blackwell
Zwischen meinen Küssen murmelte ich:
"Niemals würde ich dir weh tun. Nicht freiwillig. Sag, wenn es dir zu viel wird."
Dann begab ich mich weiter auf Erkundungstour.
Zuerst küsste ich jeden Zentimeter ihres Gesichtes, ihres Halses.
Bis ich zu ihrem Dekolleté kam und dann stoppte.
"Ach. Wenn ich etwas für dich tun soll, musst du schon den Mund aufmachen."

Leonarda Catherine Thomas

Ich nickte. "Ich werde schon was sagen.",sagte ich zu ihm, nahm sein Gesicht in meine Hände und küsste ihn zart. Dann ließ ich ihn wieder los und ließ ihn weiter machen. Ich wollte mich ihm ganz öffnen. Es sollte nichts mehr zwischen uns stehen und er sollte das Gefühl haben dass ich ihm vertraute und er mir vertrauen konnte. Schließlich liebe ich ihn!
Langsam legte ich den Kopf zurück ins Kissen und schloss die Augen um seine Berührungen zu genießen. Danach nahm alles seinen natürlichen Lauf, nachdem wir uns entkleideten und uns der Leidenschaft verfielen...

Antonio Blackwell
Am nächsten Morgen wurde ich als erster wach.
Lächelnd empfingen mich die Sonnenstrahlen und schnell drehte ich mich auf die Seite, um nicht geblendet zu werden.
Nun lag Leona direkt vor mir, ihr entblößter Körper nah an meinem.
Eigentlich wollte ich sie nicht wecken, hatte es ihr aber doch versprochen, da wir uns zuerst auf unsere Rettung konzentrieren mussten.
"Leona.", flüsterte ich in ihr Ohr und schlang gleichzeitig einen Arm um Ihren Körper.
"Aufwachen. Es ist Zeit, 16 Jahre in der Zeit zurück zu reisen."
Wenn es doch bloß so einfach wäre!

Leonarda Catherine Thomas

Ich wachte langsam auf und sah in seine wunderschönen Augen. Zuerst habe ich gedacht alles sei nur wieder ein Traum gewesen und es sei überhaupt nichts davon. Doch gebau das Gegenteil war der Fall. Antonio lag immer noch vor mir. Aber ich wollte noch nicht aufstehen und legte die Hand auf seinen Arm den er um meinen Körper gelegt hatte. "Noch fünf Minuten.",flüsterte ich und zog ihn zu mir herum, sodass er auf mir lag und ich einen Arm um seine Taille legte. Lange betrachteten wir uns gegenseitig. Ich hob die andere Hand und berührte seine Wange.

Antonio Blackwell
"Du musst wissen, dass ich eine sehr schlechte innere Uhr habe.", meinte ich lachend und gab ihr einen kleinen Kuss.
Er war nicht lang, doch diesen einen Ticken zu lang, als dass er bedeutungslos gewesen wäre.
"Guten Morgen."
Ich lächelte, stützte mich mit den Unterarmen auf der Matratze neben ihrem Kopf ab und nahm mir eine Haarsträhne, die ich ein wenig eindrehte.
Wenn sich eine Situation ergab, griff ich immer danach, das war schon immer so und das würde auch so bleiben.
Wären wir gestern Abend nicht so weit gegangen hätte ich wohl kaum schlafen können.
Eine so wunderschöne Frau in meiner Nähe, die ich doch nicht hätte haben dürfen.
Glücklicherweise hatten sich die Umstände geändert.

Leonarda Catherine Thomas

Ich sah schmunzelnd zu ihm rauf und genoss seine Nähe sehr. Ihn bei mir zu haben, war einfach alles was ich immer gewollt hatte. Wie sehr hatte ich mich gesehnt in seinen Armen einzuschlafen um am Morgen wieder zu erwachen und als erstes in sein Gesicht zu sehen. Das hätte er mir jetzt ermöglicht. Hier und jetzt! "Das habe ich mir immer gewünscht!",sprach ich meinen Gedanken laut aus und nahm sein Gesicht in meine Hände.

Ich begann, zu lachen.
"Du hast dir schon immer gewünscht 16 Jahre in der Zeit zu reisen, in einer völlig verlassenen Wohnung zu stranden, um dein Überleben zu bangen und mit mir zu schlafen. Verstehe ich das richtig?", scherzte ich und zog eine Augenbraue nach oben.
"Wenn ja, dann ist dein Traum wahr geworden."

Leonarda Catherine Thomas

Ich musste selbst darüber auch lachen und nickte dann. "Genau!",stimmte ich zu und sah ihn lächelnd an. "Ich bin auch froh! Froh dass diese Zeitreise überhaupt passiert ist und ich bin auch glücklich darüber dir endlich gestanden zu haben was ich fühle! Was ich für dich fühle, mein Schatz.",sagte ich dabei und nahm seine Hand in meine.

Antonio Blackwell
Ich seufzte.
"Und ich wünschte, ich würde wissen wie man hier raus kommt.", erklärte ich und ignorierte das Prickeln meines Körpers, der jeden Zentimeter von Leona abdeckte.
"Also - aufstehen und anziehen! Ab ins Abenteuer!"

Antonio Blackwell
Ich seufzte.
"Und ich wünschte, ich würde wissen wie man hier raus kommt.", erklärte ich und ignorierte das Prickeln meines Körpers, der jeden Zentimeter von Leona abdeckte.
"Also - aufstehen und anziehen! Ab ins Abenteuer!"

Leonarda Catherine Thomas

"Ja.",sagte ich nickend und setzte mich langsam auf. Ich nahm die Decke beiseite, sammelte meine Sachen auf und begann mich anzuziehen. Als ich fertig war, drehte ich mich wieder zu Antonio um der schon längst fertig war. Dann verließen wir das Zimmer und gingen aus Ben's Wohnung. Vorsichtig sahen wir uns. Draußen war niemand zu sehen, aber man könnte nie wissen. "Wir sollten so gut wie möglich nicht auffallen. Diese Leute oder Roboter sehen nicht so aus als würden sie Menschen hier unten erlauben.",meinte ich leise und guckte heimlich nach draußen um den Kopf schnell wieder einzuziehen. Zwei Roboter liefen an uns vorbei, schienen uns nicht bemerkt zu haben.

Antonio Blackwell
"Stimmt...", meinte ich nachdenklich.
"Was jetzt?"
Ich schaute mich ein wenig um.
Es lagen einige Pla*tten aus Metall frei herum, sie waren wahrscheinlich vor Jahren hier gelagert und dann vergessen worden.
Es schien ein dünnes Metall zu sein, welches an den Seiten jeweils mit Rastern versehen wurde.
Ich tippte Leonas Arm an und deutete darauf.
"Nicht die beste Verkleidung, aber wenn wir sie um uns rum wickeln sehen wir schon ein bisschen mehr nach Roboter aus."

Leonarda Catherine Thomas

"Eine gute Idee!",sagte ich und lächelte. "Was habe ich doch einen schlauen Freund.",fügte ich stolz hinzu und nahm mir ein paar Metallstücke um sie mir um den Körper zu wickeln. Es würde zwar reichen um erstmal durch die Stadt zu kommen, aber wie wir überhaupt weg kommen sollten oder jemanden finden der uns in unsere Zeit zurückbrachte, könnte ich auch nicht so genau sagen. Aber erstmal war es wichtig dass wir hier lebend durch gehen könnten ohne Verdacht zu schöpfen..

Antonio Blackwell
Auch ich trat näher an die Platten, wickelte eine um mich und ließ sie einrasten.
Dann wartete ich, bis auch Leona so aussah.
Es war nur ein wenig schwieriger bei ihr, da sie die Pla*tte ganze 2 mal um ihren Körper wickeln musste.
"Warte, ich helfe dir.", meinte ich schließlich, trat näher an sie heran und nahm ihr die Pla*tte ab.
"Halt du hier fest.", wies ich sie an und half ihr dann, die Pla*tte zu wickeln und einzurasten.
"Perfekt! Dann los."

Leonarda Catherine Thomas

Gemeinsam gingen wir hinaus und begaben und in die Stadt. Anscheinend funktionierte unsere Tarnung, solnge uns niemand ansprach und berührte. Aber ich konnte mein Herz schlagen spüren. Es pochte schnell vor Angst und Aufregung und meine Hände zitterten.

Antonio Blackwell
Zuerst passierten wir den kleinen Fußweg, der normalerweise aus der Stadt hätte herausführen müssen.
Stattdessen landeten wir mitten im Zentrum.
Viele Roboter hatten sich um ein Podest versammelt, auf das gerade ein Mensch stieg.
Die Hälfte seines Gesichtes war aus Metall, ein Glasauge war darin eingelassen. Die andere Hälfte sah aus, wie eine ganz normale Gesichtshälfte.
"Schön, euch alle bei dieser Versammlung zu sehen!", rief er gerade.
Ich zog Leona am Arm, und wir blieben ein wenig abseits des ganzen stehen.
"Heute müssen wir die neusten Veränderungen - Version 1.7 sowie 8.0 - zur Sprache bringen.", erzählte der Mann/Roboter auf dem Podest weiter.

Leonarda Catherine Thomas

Ich sah rüber zu dem Podest und schmiegte mich noch enger an Antonio. Dieser Mensch machte mir Angst und er hatte etwas düsteres an sich, dass ich es hier fühlen konnte. "Dieser Mann!",flüsterte ich zu Antonio. "Er ist gefährlich! Ihn dürfen wir nicht auffallen.",fügte ich hinzu, ehe wir diesem Fremden zuhörten. "Heute, ihr Lieben, ist auch noch ein ganz besonderer Tag!",begann er gerade. Verwundert sah ich zu Antonio hoch und sah wieder dem Regen Treiben zu. "Denn heute ist unser sechzehnter Jahrestag an den wir die Androiden erschaffen haben. Und dass alles verdanken wir unserem ehemaligen Schöpfer Benjamin Garnet." Erschrocken sah ich wieder zu Antonio. "Ben?",flüsterte ich.

Antonio Blackwell
Ich nahm Leonas Zitternde Hand in meine und da ich kein Wort herausbringen konnte, nickte ich nur.
Ben hatte diesen Mann erschaffen? Was war mit Ben passiert in diesen - 16 Jahren.
"16 Leona. 16!", flüsterte ich perplex.
"16. Jahrestag. 16 Jahre."
Nun gab es keine Zweifel mehr. Wir mussten nicht mehr glauben, wir wären vielleicht in der Zeit gereist.
Wir waren es! Wir waren 16 Jahre in die Zukunft geschickt worden!
Ben war zum Zeitpunkt unseres normalen Lebens 32 Jahre alt gewesen.
Nun wäre er damit 48.
Dieser Mann auf dem Podest sah nicht aus wie Ben, aber vom Alter her dürfte das passen.
Was war wohl unter der Metallhälfte seines Gesichtes versteckt?

Leonarda Catherine Thomas

"Das glaube ich nicht! Ich glaub ich Träume!",murmelte ich hervor und sah weiterhin dem Gespräch zu. Wieso um alles in der Welt hat Ben einen Androiden gebaut, der eher aussah als würde er jeden Menschen auslöschen wollen? Das ergab überhaupt keinem Sinn! Da sprach der Android schon auch weiter. "Als Garnet mich erschaffen hatte, hatte er einem schlimmen Verlust erlitten. Aber um diese Trauer zu zerstören erschuf er nicht nur mich! Er hat diese Stadt für uns Androiden erschaffen. Er hat es auch geschafft die Stadt im Himmel zu erschaffen wo die Menschen in Frieden leben können und die Androiden hier unten ihr eigenes Leben leben können. Doch wir haben es nur noch verbessert, indem wir die Rebellen vernichten die es dennoch wagen hier aufzukreuzen und sich als uns ausgeben. Wenn ihr also entdecken solltet, dann alarmiert mich oder den General. Wir werden zur Stelle sein." Die Androiden applaudierten und jubelten. Doch ich wurde ganz blass im Gesicht. Rebellen? Vernichten? Die Menschen waren hier nicht erwünscht? Und die Menschen lebten in einer Art Himmelstadt und durften die nicht mal verlassen? Das kann doch nicht wahr sein! In was für einer Zukunft steckten wir hier dass so etwas dermaßen schreckliches passieren musste. Wie könnte Ben dass nur tun?
Als ich den Blick von und zu Antonio sah, bemerkte ich erst jetzt die eiskalte Hand in meiner. Auch er war ganz weiß wie die Wand, hinter und und lehnte schon mittlerweile daran. Ich schüttelte den Kopf und ging nich einem Schritt näher zu ihm; sodass unsere Gesichter sehr nah beieinander waren. "Antonio. Hör mir zu!",sagte ich ruhig zu ihm und drückte seine Hand. "Es wird alles gut werden! Wir müssen nur Ben finden und herausfinden was wirklich los ist. Ich traue dem ganzen Braten nicht. Ben würde niemals so etwas derartiges tun. So ist er nicht und das weißt Du!",flüsterte ich zu ihm und sah ihn fest in die Augen.

Antonio Blackwell
Ich schloss meinen Augen und nickte dann langsam.
"Ich weiß.", brachte ich heraus und flüsterte noch:
"Lass uns abhauen!"
Ich nahm ihre Hand und wollte mich weg bewegen, doch Leona rückte kein Stück von ihrem Platz.
"Leona.", sagte ich eindringlich.
"Wir müssen hier raus!"
Ich versuchte es ein weiteres Mal, doch auch nun blieb sie regungslos.
"Leona!"

Leonarda Catherine Thomas

Während er sprach, habe ich hinüber zum Androiden auf dem Podest gewendet. Ich habe ihn sehr lange angesehen und hatte plötzlich ein merkwürdiges Gefühl. Es war so betäubend und fremd zugleich an. Ich konnte mich nicht bewegen und musste ihn weiterhin ansehen. Doch dann hörte ich im Unterbewusstsein jemanden. Sehr weit weg zwar! Aber dann kam sie näher und erkannte sie. Erschrocken riss ich die Augen auf und wandte den Blick von Roboter ab. "Was ist passiert?",fragte ich leise und ließ mich schließlich von Antonio mitziehen, nachdem er festgestellt hatte dass es mir wieder gut ging.

Antonio Blackwell
Wir versteckten uns so gut es ging, und hielten uns ohne diese Möglichkeiten immer im Hintergrund.
Den meisten fielen wir nicht auf, einige musterten uns mit komischen Blicken.
Alle der Roboter sahen in gewisser Weise sehr menschlich aus, und doch überhaupt nicht so.
Niemand sah so furchteinflößend aus, wie der Typ von gerade eben, der uns so viele Informationen gegeben hatte.
Allerdings war ich mir ziemlich sicher, dass alle hier uns gefährlich werden können.

Leonarda Catherine Thomas

Ich folgte ihm weiter. Antonio hielt meine Hand ganz fest in meiner und ließ sie nicht los. Manchmal bewunderte ich ihn dass er einen kühlen Kopf behielt und nicht so schnell in Panik verfiel wie ich. Aber es gab Dinge an denen er auch hin und wieder Angst hatte. Und das hier war ein Beispiel! Ich konnte es zwar nicht gleich an ihm sehen, doch ich merkte es an seiner Haltung oder an seine Hand wie jetzt. Sie zitterte stark in meiner und fühlte sich eiskalt an. Besorgt sah ich ihn an und hielt ihn noch mal zurück, als wir in einer Gasse ankamen. "Antonio, Liebling, du zitterst!",sprach ich endlich das aus was mich die ganze Zeit ins Grübeln brachte. Und ich wollte nun wissen, was los war.

Antonio Blackwell
Ich drehte mich geschockt zu Leona um, und wurde sogar ein wenig sauer, obwohl sie für das ganze nichts konnte.
"Ich weiß!", wütete ich.
"Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass du in so großer Gefahr bist, weil ich dieses verdammte Smartphone, diese verdammte Festp***, nicht zu Ben gebracht habe! Es ist meine Schuld, dass wir hier feststecken. Und ich hätte auf dich hören müssen. Es war ein Fehler, ein großer Fehler. Ben hätte davon erfahren müssen, dann wäre vielleicht diese Zukunft niemals entstanden! Vielleicht hätten wir sogar damit alle Welt vor den zukünftigen Androiden gerettet.
Aber, das ist es nicht einmal.
Das Gefühl, versagt zu haben, macht mich nicht wütend. Es macht mir keine Angst.
Der Grund, der Grund für all deine Probleme, das bin ich.
Und dass du in Lebensgefahr schwebst, das ist auch meine Schuld.
Und ich kann dich vielleicht nicht beschützen.
Dich zu verlieren, wäre das schlimmste, was ich mir vorstellen kann.", führte ich aus, und mir kamen die Tränen.
"Verstehst du nicht? Ich will nicht, dass dir etwas geschieht."

Leonarda Catherine Thomas

Überrascht über die Reaktion von ihn sah ich ihn an und schluckte. Das war also der Grund dafür was ihn so beschäftigte! Darum machte er sich so einen Kopf darüber wie wir wieder hier weg kamen. Jetzt verstand ich alles und ergab auch Sinn! Aber...
"Antonio.",sagte ich leise und sah ihn ruhig an. Er verstummte und sah mich auch an. Tränen schwammen in seinen Augen und eine lief sogar über seine Wange. Es war das erste Mal dass ich ihn weinen sah, was ich zum einem schön fand, da ich endlich seine zerbrechliche Seite mal kennenlernte und zum anderem war es schrecklich ihn so zu erleben. Ich trat einen Schritt zu ihm und wischte die Träne mit meinem Zeigefinger weg. "Es trifft dich keine Schuld dass du an dem Smartphone und an die Festplàtte arbeiten wolltest. Du bis halt erfinderisch und du wolltest der Sache auf den Grund gehen. Aber das liebe ich halt so sehr an dir, mein Schatz. Du hattest immer einen Fable dafür, hast dafür gekämpft und hast nie aufgeben. Du machst hast halt keine halben Sachen, Anton. Denk also bitte nicht dass sei deine Schuld. Das ist es nicht. Es hätte jedem passieren können. Mir, Ben oder einem anderen.",sagte ich zu ihm und nahm sein Gesicht in meine Hände. "Glaub mir, es spielt keine Rolle mehr. Es ist geschehen und wir setzen alles daran um wieder nach Hause zu kommen.",fügte ich entschlossen hinzu und sah auch mit glänzenden Augen an. Dann zog er mich fester an sich und wir standen uns wieder sehr nah.

Antonio Blackwell
"Ich...", stotterte ich. "Ich weiß doch. Aber... Es ist genau meine Schuld. Ich bin dafür verantwortlich, ohne wenn und aber."
Ich drückte sie an mich, fühlte, dass sie hier war. Bei mir.
Und dann verschwanden plötzlich alle Gefahren, die ganze Welt war heil und in Ordnung.
Ich fühlte mich klein, zerbrechlich.
Wie damals, als wir beide Kinder waren. Ich hatte etwas kaputt gemacht, dass Leona viel bedeutet hatte. Diese jedoch hatte mich in den Arm genommen, mir beteuert, dass es okay wäre. Jedem hätte so etwas passieren können.
Und doch war es mir passiert.
Genau wie jetzt.

Leonarda Catherine Thomas

Ich seufzte und legte tröstend beide Arme um ihn. "Ist schon gut! Ich bin bei dir!",flüsterte ich in den Ohr und strèichelte ihn sanft am Nacken. Wir lösten uns etwas und sahen uns an. Dann beugte er sich vor um mich zu küssen. Doch dann ertönte ein Alarm. Wir drehten uns um und entdeckten einen Androiden. Er hatte uns entdeckt und schlug sofort Alarm. "Hier sind zwei Menschen! Eindringlinge! Schnappt sie euch!" Alarmiert nahm ich Antonio's Hand und lief mit los. Ich wusste nicht wohin wir liefen und ob wir die Androiden angehängt haben. Aber ich wusste nur dass ich alles tun würde um meinen Geliebten zu beschützen. Es war mir wichtig dass ihm nichts passierte. Dafür würde ich schon Sorgen. Wir liefen noch sehr lange, ehe wir in einer Sackgasse anhielten und verschnauften. "Sind wir...sie losgeworden?",fragte ich keuchend und guckte mich vorsichtig um. Aber niemand war zu sehen. Erleichtert atmete ich auf. Da durchfuhr mich ein fürchterlicher Schmerz im Arm. "Leona, dein Arm!",hörte ich Antonio entsetzt aufhorchen. Ich sah hinunter und entdeckte die Schnittwunde darauf. Mir war nicht klar gewesen dass auf uns geschossen wurden und sich bei mir etwas Metall von meiner Tarnung gelöst hatte. Beruhigend legte ich die Hand auf seinen Arm. "Keine Angst! Es ist nur ein Streifschuss. Weiter nichts!"

Antonio Blackwell
Alamiert blickte ich auf, schaute ihre Wunde an und bemerkte, dass ich dafür nichts tun konnte.
Daher stellte ich mich einfach vor sie.
"Leona, duck dich!", schrie ich hinter mich.
Ich würde nicht zulassen, dass sie Leona etwas Taten.
Einige Schüsse flogen an meinen Ohren knapp vorbei, und ich machte mich bereit, mich dem Tod auszuliefern, wenn ich Leona damit beschützen konnte.
Ich nahm einen leichten Luftzug wahr, bevor die Schüsse plötzlich aufhörten.
Mein Bein begann, zu schmerzen und ich zog scharf die Luft ein.
Vor meinem Auge wurde es schwummrig, und ich kämpfte um mein Gleichgewicht.
Beinahe drohte ich umzukippen.

Leonarda Catherine Thomas

Entsetzt starrte ich zu ihm herauf. "Nein! Mach das nicht!",rief ich, als ich die ersten Schüsse wahrnahm. Ich zuckte zusammen als ein Schuss knapp an uns vorbei schoss. Antonio wankte plötzlich gefährlich und ich fing gerade noch auf. Angsterfüllt sah ich zu ihm herunter und spürte das warme Blut auf meiner Hand. Er wurde am Bein angeschossen und an der Seite seiner Taille hatte ihn auch ein Streifschuss erwischt. "Antonio. Gott, halt bitte durch, Liebling! Nicht aufgeben! Hörst Du?",sagte ich leise zu ihm und hielt ihn in meinen Armen fest. Ich durfte ihn jetzt nicht verlieren. Nicht nach allem was wir wir jetzt schon durch gemacht hatten. Ich werde ihn nicht hier und jetzt verlieren! Niemals! Das Geräusch einer geladenen Wàffe ließ mich zusammenzucken und ich sah auf. Ein Android zeigte mit der Wàffe auf mich und wollte schon abschießen. Tapfer hielt ich Antonio's Hand und drückte sie sanft. Wenn wir sterben, dann gemeinsam! Ich hatte die Augen bereits geschlossen und wartete auf den Abschuss, als ein erneutes Geräusch ertönte, dann ein Schrei und der Ton von sich aufstürzenden Körper. Ich öffnete die Augen und sah wieder auf. Der Android lag beschädigt auf den Boden und zuckte ein letztes Mal zusammen und dann bewegte er sich nicht mehr. Dann kam eine junge Frau, ungefähr 18 Jahre, auf uns zu ud kniete sich vor mir. "Geht es euch gut?",fragte sie und begutachtete Antonio's Puls. "Ein Glück. Er lebt noch!",sagte sie und sah mich wieder aus braunen Augen prüfend an, ehe sie mir und Anton aufhalf. "Schnell! Wir müssen ihn zum Wagen bringen.",drängte die Fremde uns und zog ihre Kapuze noch etwas tiefer in ihr Gesicht runter ehe wir los liefen. In einer Ecke, unter Müll und Pappe versteckt befand sich ein Auto wo ich sofort Einstieg. Dann kam Antonio rein. Vorsichtig legte ich die Arme um ihn und drückte eine Hand auf seine blutende Wunde. "Halt durch, Liebster. Es wird alles gut, mein Liebling. Ich bin hier bei dir!",redete Ich leise auf ihn ein und hielt seine Hand fest in meiner.

Antonio Blackwell
Mein Bewusstsein schwand, und ich driftete bald in eine Art Halbe-Ohnmacht ab, da ich zu viel Blut verlor.
Mein Mund wurde trocken, und meine Augen hielt ich nur noch halb geöffnet.
Ich bemerkte mehrere Stimmen, konnte diese aber nicht zuordnen
Ausschließlich zwischendurch bemerkte ich Leonas eindringliche Stimme, verstand ihre Worte jedoch nicht.
Ich bemerkte ihre Hand auf meiner, konnte jedoch kein Lebenszeichen von mir geben.

Leonarda Catherine Thomas

Das sieht nicht gut aus! Er reagierte auf gar nichts. Und wenn er schon tot ist? Ich wurde panisch und sah hinüber zu dem Mädchen. Wir flogen inzwischen schon eine Weile und da hatten wir wenigstens Zeit etwas zu reden. So konnte ich mich etwas ablenken. "Danke dass du uns gerettet hast. Ich weiß...echt nicht was passiert wäre, wenn du nicht gekommen wärst.",bedankte ich mich bei ihr. Sie nickte nur. "Schon gut. Es hat zwar gedauert aber ich habe euch beide endlich gefunden, Leona.",sagte sie. Ich zuckte zusammen und sah sie erstaunt an. "Woher weißt du...",wollte Ich fragen, aber sie unterbrach mich schnell. "Erklär ich euch später. Erstmal kümmern wir uns um deine und Antonio's Verletzungen. Alles andere nachher.",erklärte sie dann und hielten dann später bei ihrer Wohnung an. Kaum zu glauben dass wir hier oben bei den Menschen waren. Wenigstens konnte uns keiner verfolgen oder etwas antun.
Das Mädchen stieg aus und half mir Antonio in die Wohnung zu tragen und auf die Couch zu legen. Sie ging dann in die Küche und holte Verbandszeug und Jod. Aber ich bestand darauf dass zu tun. Sie nickte verständnisvoll und ich begann seine Verletzung an der Taille und dann an seinem Bein zu versorgen. Danach hielt ich seine Hand und strèichelte ihn sanft durch das Haar. "Bitte, werde wieder gesund, mein Schatz. Ich brauche dich!",sagte ich leise zu ihm und drückte ihm einen Kuss auf die Handinnenfläche. "Ich liebe dich!",flüsterte ich mit Tränen in den Augen und blieb die ganze Zeit bei ihm. Eine Hand legte sich auf meine Schulter und eine Stimme sprach mich beruhigend an: "Mach dir keine Sorgen um ihn, Leonarda. Dank der Fusion die er jetzt noch bekommt, wird es ihm bald wieder besser gehen. Er wird zwar noch etwas schwach sein, aber wird wieder gesund." Die Fremde lachte leise. "Dass muss man ihn lassen. Er ist schon immer zäh gewesen, so wie mein Vater es immer mir erzählt hat. Aber du bist auch nicht ohne, Leonarda. Ben hat immer gesagt du warst auch hin und wieder mutig." Verwirrt setzte ich mich gerade auf und wandte mich schließlich an sie. Und genau in dem Moment, als ich in ihr Gesicht sah, hatte ich das Gefühl Ben stehe vor uns. Auch wenn er war es nicht. Dafür aber jemand der ihm sehr ähnlich sah und ich auch sehr gut kannte. Auch wenn ich sie nicht gleich erkannt habe, hatte ich stets das Gefühl gehabt sie schon mal gesehen zu haben. "Helena? Bist...bist das etwa du?",fragte ich fassungslos.
Kein Zweifel! Dieses Mädchen war Ben's kleine Tochter Helena Garnet. Nun ja...klein war sie in dieser Zeitspanne ja nicht mehr. Sie war reichlich gewachsen, hatte die gleiche Größe und Figur von ihrer Mutter Elena. Aber die vertrauten Gesichtszüge, die großen braunen Augen und das braune Haar erinnerte mich ganz und gar an Ben. Helena sah sehr hübsch aus. Aber das letzte Mal als ich sie gesehen habe, war sie noch gerade 2 Jahre alt gewesen. Oh Mann! Diese ganze Zeitreisegeschichte machte einen wirklich wirr und davon bekam ich jetzt schon Kopfschmerzen. Helena hatte inzwischen meine Frage bejaht und lächelte freundlich. "Es ist so schön dich und Antonio nochmal zu sehen. Und ich würde dir gerne alles erzählen was passiert ist. Aber dafür wir noch alle Zeit der Welt. Ruh dich erstmal aus!" Und dann ließ sie mich allein zurück.
Es vergingen drei Tage und drei Nächte. So lange schlief Antonio schon. Die Wunden waren gut versorgt worden aber er war immer noch nicht wach. Ich habe die Tage und Nächte neben ihn gesessen, seine Hand gehalten und mit ihm geredet. Ich vermisste ihn so sehr! Warum musste er sein Leben bloß aufs Spiel setzen nur um mich zu retten? "Du Dummkopf!",sagte ich leise als ich meine Hand auf seine Wange legte und sanft darüber strich. "Warum musst du immer den Helden für mich spielen, wenn ich doch nur versuche dich zu beschützen?" Als er nicht antwortete zitterte ich leicht und versuchte nicht nochmal in Tränen auszubrechen. Nein, ich durfte jetzt nicht schwach werden. Das hätte ihm auch nicht weiter geholfen. Mir blieb nichts anderes übrig als auf ein Wunder zu hoffen. Also beugte ich mich vor und drückte ihm einen Kuss auf die Lippen. Es war zwar eine zarte Berührung, aber er sollte wissen dass ich da bin, wenn er aufwachte. "Ich bin da und werde weiterhin auf dich Acht geben.",flüsterte ich und fügte auf Italienisch hinzu: "Ti amo!" Dann wurde ich müde, ließ den Kopf auf die Matratze senken und schlief im seiner Nähe ein. Seine Hand ließ ich dabei nicht los!

Dieses RPG hat einen zwar unvollständigen, aber trotzdem tollen Abschluss genommen.

Was gibt es schon schöneres, als zwei Menschen, die sich lieben? Zwei Menschen, die alles teilen wollen. Zwei Menschen, die füreinander einstehen und das, egal welches Hindernis man ihnen in den Weg stellt.
Zwei Menschen, die unzertrennlich sind.
Und ich bin froh, dass ich nun weiß, dass diese Geschichte auch mit einem unvollständigen Ende eine Vollständige Botschaft ist.
Denn nicht alles braucht ein Happy Ending, um zu erkennen, dass da Liebe ist.

Und selbst wenn Helena sich vielleicht getäuscht hat, und Antonio sterben muss, weiß Leona doch immer, dass er sie liebt. Und das ist so viel mehr wert, als ein Happy End.
Und was, wenn alles gut wird? Wenn sie heil aus der Zukunft wegkommen und ein neues Leben anfangen? Vielleicht...Nein,ganz bestimmt... Heiraten sie und bekommen tolle Kinder.

Sucht euch einfach euer eigenes Ende aus -
Wer weiß, eventuell ist eure Idee ja eine ganz andere.

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Jule3000

28, Weiblich

  Catwalk-Model

Beiträge: 831

Re: Blast to the future ~ Ostfriese und Jule3000

von Jule3000 am 13.09.2019 14:49

Leonarda Catherine Thomas

Ich drehte mich zu ihm um und sah ihn ungläubig an. "Was? In die Zeit gereist? Wie kommst du denn jetzt auf so einen Unsinn?",fragte ich ihn und versxhränlge die Arme vor der Brust. In Wahrheit hatte ich auch schon darüber nachgedacht ob wir wirklich in die Zeit gereist sind, aber...Das könnte ich einfach nicht glauben. Das war völlig unmöglich. Der Mensch war noch nicht soweit gekommen um eine Zeitmaschine zu bauen. Warum sollte es uns beiden dann passiert sein? Und wie überhaupt?

Antonio Blackwell
Ich fing an, langsam meine Erklärung zum besten zu geben, welche ich mir in den letzten Minuten zusammengebastelt hatte.
"Wenn wir 16 Jahre in der Zeit gereist sind, ist es doch möglich, dass Zeitreisen bereits erfunden wurden. Beziehungsweise irgendwann in der Zukunft - und genau das ist unser Code gewesen.
Wer weiß - vielleicht hat der Forscher, welcher ihn erstellt hat, benutzt und ist in 2034 gereist.
Dann ist ein Fehler passiert, der Code hat sich verselbstständigt - oder was weiß ich.
Er hat uns hergeholt.
Vielleicht ist es ein Wink des Schicksals, hm?"
Ich könnte es auch zugeben:
Ich war ziemlich gläubig. Schicksal, Christentum, Jenseits. Nur Horoskopen vertraute ich nicht, und auch Traumdeutung war Quatsch.

Leonarda Catherine Thomas

"Ja, schön und gut. Und wie sollen wir jetzt denjenigen finden?",fragte ich und ging einfach weiter ohne auf eine Antwort zu warten. Dann aber knallte ich gegen eine geschlossene Tür und wich stolpernd zurück. "Ich könnte schwören dass die nich offen war.",sagte ich und hielt mir die schmerzende Nase.

Antonio Blackwell
Ich drückte ihre Hand.
"Geht's?", fragte ich und schaute sogleich die Tür an.
"Ich bin mir auch sicher, dass sie bis gerade noch auf war...", fügte ich einige Sekunden später hinzu.

Leonarda Catherine Thomas

"Das heißt also wir sind hier eingeschlossen?",fragte ich und überlegte kurz. Da hatte ich eine Idee. "Moment!",sagte ich und zog eine Haarnadel aus meinem Haar hervor. Stolz präsentierte ich sie Antonio. "Mal sehen ob es wie im Film auch klappt!",sagte ich und ging zur Tür. Die Nadel steckte ich und Schlüsselloch und drehte sie einmal herum. Das brauchte ein paar Sekunden, ehe sie einmal kurz klickte und dann aufging. Zufrieden steckte ich die Haarnadel zurück ins Haar und sah Antonio an. "Na was sagst Du?"

Antonio Blackwell
Ich sah sie kritisch an.
"Dass die Tür eventuell garnicht abgeschlossen war, und die Haarspange uns nicht geholfen hat.", erwiderte ich auf ihre Frage, jedoch Scherzend.
Ich drückte die Türklinke herunter und die Tür öffnete sich langsam.
Wir blickten in einen Raum, der wegen Kartons und Paketen so gut wie keinen Platz mehr bot.
Auf allem lag eine dünne Staubschicht, und der Gang, der einmal durch die Pakete geführt haben musste, war von heruntergefallenen Paketen bedeckt.

Leonarda Catherine Thomas

"Hier sollte wirklich mal aufgeräumt werden.",bemerkte ich und schob einen Karton zur Seite. "Ich schlage vor wir bahnen uns erst mal einen Weg durch und sehen danach weiter.",sagte ich zu ihm und schon noch einen Karton zur Seite.

Antonio Blackwell
Ich blieb kurz stehen.
"In Ordnung...", gab ich mich geschlagen.
"Aber wenn dahinter nichts ist, schauen wir in ein paar der Kartons hinein."
Ich half Leona, den Gang wieder von Kartons zu befreien.
Einige davon waren leicht, andere Wogen mehrere Kilo.

Leonarda Catherine Thomas

Zum Glück war es schon vorbei und wir hatten endlich zur nächsten Tür geschafft. Diese war wiederum offen und konnten normal hindurch laufen. "Du, Anton?",begann ich dann nach einer Weile des Schweigens und schaute zu Boden.

Antonio Blackwell
Die Tür hinter den Paketen führte in einen langen, langweilig grauen Gang.
"Ja?", fragte ich also, der Ablenkung dankend.
Ich konnte die Stille nicht aushalten.
Sowieso war ich eher ein Mensch, der das Gespräch suchte und nicht vermied.

Leonarda Catherine Thomas

"Mal angenommen, wir sind wirklich in der Zeit gereist und uns hat wirklich jemand hergeholt um ihn zu helfen",begann ich und wurde etwas nachdenklicher, ehe ich auf sah in seine Augen blickte. "Was meinst du ist wohl in den Jahren mit dem Labor passiert? Hat man überhaupt bemerkt dass wir verschwunden sind? Oder hat das Labor hier geschlossen weil sie Probleme bekommen haben?"

Antonio Blackwell
Ich überlegte kurz.
"Es gibt drei Möglichkeiten.
Wenn wir wirklich verschwunden sind, musste das Labor höchstwars*cheinlich aus diesem Grund schließen.
Vielleicht wurden die Erinnerungen an uns gelöscht, dann müsste es einen anderen Grund geben.
Oder...", ich machte eine dramatische Pause.
"Wir leben parallel."

Leonarda Catherine Thomas

"P-parallel?",fragte ich erschrocken. "Du meinst also wir könnten...." Ich hielt inne und wagtees nicht den Satz auszusprechen. Und an die anderen Möglichkeiten wollte ich auch nicht denken. Wenn das wirklich Stimmt, wenn wir wirklich aus den Erinnerungen der Menschen die wir kannten gelöscht wurden oder wir der Grund waren weshalb das Labor geschlossen wurde, waren wir etwa an dieser Misere Schuld? Waren wir Schuld an diesem Schlamassel? Ich wandte den Blick leer geradeaus uns ging weiter.

Antonio Blackwell
Ich beeilt mich, ihr hinterher zu laufen.
Ich hatte bereits Leonas Gedankengang erraten.
"Leona.",sagte ich also und sie stoppte, drehte sich zu mir um.
"Alles wird gut, ja? Es muss nicht einmal eine meiner Möglichkeiten eintreffen. Und wenn doch, werden wir das ganze schaffen.
Jetzt müssen wir herausfinden, wo wir sind, und in welcher Zeit. Alles klar?"
Ich nahm ihre Hand, drückte sie und schaute ihr tief in die Augen.

Leonarda Catherine Thomas

Ich seufzte. "Das ist nicht was mir Sorgen bereitet.",sagte ich dabei und fügte leise hinzu: "Ich mach mir auch Sorgen um meine Großeltern." Dabei senkte ich den Kopf wieder und versuchte stark zu bleiben. Dann atmete ich tief durch und sagte tapfer: "Also sollten wir mal keine Zeit verlieren und mal sehen wie wir hier rauskommen." Damit drehte ich mich wieder um und ging weiter.

Antonio Blackwell
Ich zog sie am Arm zurück.
Kurz waren wir uns so nah, dass mein Gesicht nur wenige Zentimeter vor ihrem schwebte.
Dann vereinigte ich unsere Lippen.
Zum ersten, und vielleicht zum letzten Mal.
Als ich mich wieder von ihr löste, flüsterte ich:
"Das wollte ich die letzten Jahre schon machen."

Leonarda Catherine Thomas

Völlig sprachlos starrte ich ihn an und konnte nichts mehr wahrnehmen außer das Rasen meines Herzens. Eigentlich hatte ich mir meinen ersten Kuss mit Anton völlig anders vorgestellt. Aber dass er mich küsste warf mich nun völlig aus der Bahn. Ich konnte immer noch nicht dran glauben dass das nun wirklich passiert ist. Er hatte so weiche, warme Lippen und wrkonnte verdammt gut küssen. Wie sehr wünschte ich mir er würde es nochmal tun. Doch mein Hals war wie zugeschnürt dass ich keinen Pieps von mir gab. Das reichte ihm als Antwort, denn dann nahm er meine Hand wieder und wir gingen weiter, so als wäre der Kuss niemals geschehen. Mit errötenden Wangen folgte ich ihm und hoffte dass ich nicht gleich gegen einen Türrahmen laufen würde.
Wir gingen jetzt schon zehn Minuten durch die Gänge als wir endlich den Ausgang fanden. Die Türen waren mit Holzlattèn zugenagelt so dass nichts mehr rein kam. Ich sah mich um. "Tja...entweder wir brauchen einen Vorschlag und der liegt rein zufällig hier irgendwo oder wir müssen es wie normale Menschen tun und sie oder Hand abrèißen!",sagte ich und drehte mich um die eigene Achse. Dann wandte ich mich an Antonio. "Was meinst Du?"

Antonio Blackwell
Ich schaute mich um, dann sah ich Leona an.
"Ich denke", begann ich. "Dass es keine gute Idee ist, diese Tür einzureißen. Wenn man das Gebäude nicht komplett renoviert hat, gibt es noch die alte Hintertür."
Ich schnappte mir wieder Leonas Hand, drehte uns und blieb doch plötzlich stehen.
"Mist. Weißt du wo die Hintertür ist?"
Wir hatten bereits jede Menge Zeit damit verbracht, in dem Gänge-Gewusel an die Haupttür zu finden.
Wie lange würden wir dann brauchen, die Hintertür zu erreichen, die selbst in 'unserer Zeit' mit vielen Gängen verbunden war.
Allerdings wäre sie eine gute Idee.
Sie führte an einem kleinen Gartenstreifen, der mit einem hohen, undurchsichtigen Zaun abgetrennt war, ebenfalls zur Haupttür.
Wir würden nur eben unbemerkter sein, falls vor der Haupttür irgendetwas schief ging.

Leonarda Catherine Thomas

"Ja, ich glaube schon.",sagte ich und grinste verschmitzt. Die Hintertür habe ich hin und wieder benutzt. Eilig packte ich seine Hand und rannte mit ihm in die entgegengesetzte Richtung.

Antonio Blackwell
Einige Augenblicke später stand ich erstaunt vor der - ebenfalls verriegelten - Hintertür.
"Glücklicherweise sind hier keine Bretter.", stellte ich fest und warf Leona einen bewundernden Blick zu.
"Allerdings ein dickes Schloss..."
Ich ruckelte ein wenig an dem verrosteten Ding, das die Türklinke nach oben zog.
"Es lässt sich so definitiv nicht bewegen. Dafür ist es zu alt."

Leonarda Catherine Thomas

Okay! Dann brauchten wir was anderes als nur eine Haarnadel. Ich sah mich um und entdeckte eine Axt. Na Also! Das war schon mal die Alternative. Entschlossen nahm ich sie und rief zu Antonio. "Aus dem Weg, Antonio!",rief ich zu ihm, nahm ordentlich Schwung, schwankte kurz und zielte dann direkt aufs verrostete Schloss. Mit einem Krachen ging das Schloss endlich auf und fiel zu Boden. Schwer atmend stellte ich die Axt beiseite und sah dann wieder ihn an. "Problem gelöst.",sagte ich und öffnete problemlos die Tür

Antonio Blackwell
"Wenn man uns draußen jetzt nicht schon über drei Meilen weit gehört hat.", warf ich lachend ein und lief als erster durch die Tür.
Es war sonnig, als wäre es mitten im Sommer.
Der Zaun war herunter gekommen, allerdings konnte ich nichts durch ihn hindurch sehen.
Viel Unkraut wucherte auf dem kleinen Gartenweg, und mehrere Blumen wuchsen dazwischen.
Ich hörte den Verkehrslärm nur gedämpft, denn die Straße schien weit weg zu liegen - genauso, wie sie in "unserer Zeit" dort lag.
Noch schien nichts besonderes passiert zu sein - das musste allerdings nichts heißen.
Schnell machte ich zwei Schritte nach vorn, damit Leona hinter mir durch die Tür treten konnte.

Leonarda Catherine Thomas

"Also...außer dem Unkraut und dem kaputten Zaun sieht alles noch aus wie immer.",meinte ich trocken und starrte nach oben zur Sonne. Dann blickte ich wieder um. "In welche Richtung soll es gehen?",fragte ich ihn.

Antonio Blackwell
"Richtung Haupttür.", beschloss ich also, was ich sowieso vor hatte.
Es waren ein paar Meter, die wir um das Haus gingen, bevor wir zur Pforte kamen.
Die Geräusche des Verkehrs wurden lauter, um ich hatte das Gefühl, leise Flugzeuge oder Hubschrauber wahr zu nehmen - was eigentlich garnicht so abwegig war.

Leonarda Catherine Thomas

"Na schön, jetzt haben wir das Haupttor erreicht. Und hoffentlich ist die auch offen.",hoffte ich und legte Die Hand auf die Klinke und drückte die runter. Sie ging auf! Grinsend sah ich kurz rüber zu ihm. Er lächelte, wobei ich schnell wieder weg sah und jetzt neugierig durch die Tür spähte um einen Blick nach draußen zu werfen. Aber als ich sah was sich draußen abspielte, zog ich den Kopf wieder schnell ein. "Ähm...Antonio. Ich weiß nicht wie es dir geht, aber du solltest dir dass mal ansehen.",sagte ich zu langsam zu ihm und wich einen Schritt zurück um ihm Platz zu machen.

Antonio Blackwell
Ich überlegte kurz, trat dann vor Leona und öffnete die Tür.
Was mich erwartete, war mehr Überraschung, als ich dachte.
Die Häuser waren Meter hoch - ich sah kein einziges einstöckiges Einfamilienhaus.
In der Luft schwirrten jede Menge Flugobjekte - von Autos, bis hin zu runden Objekten mit Reifen und Motoren.
Trotzdem waren sie alle leiser als in der 'normalen Zeit'.
Es gab keine Ampeln, nirgendwo liefen Menschen.
Der Boden war von Robotern bevölkert. Einige liefen mit Einkaufstüten herum, andere trugen Schuhe und Kleidungsstücke, wiederum andere transportierten einfach Kaffee.
Von eigentlichen Menschen waren sie allerdings gut zu unter***n, denn ihre kompletten Körper waren aus Metall.
"Wow.", war das einzige, dass ich heraus bekam.

Leonarda Catherine Thomas

Allerdings! Das kann man wohl laut sagen.",sagte ich zu ihm und gesellte mich wieder zu ihm um dem ganzen Geschehen zu zusehen. "Oh Mann! Ich glaube ich Träume.",sagte ich leise und hielt Anton den Arm hin. "Hier, kneif mich mal, nur um sicher zu gehen, dass ich auch wirklich nicht Träume.",bat ich ihn.

Antonio Blackwell
"Ich füge dir doch keine Schmerzen zu!", rief ich entsetzt. "Reicht auch, wenn ich dich einfach umarme."
Ich nahm Leona in den Arm, drückte sie einmal fest und schaute wieder aus der Tür.
"Meinst du es ist gut, wenn wir da einfach so rausgehen?", nuschelte ich fragend in ihr Haar.

Leonarda Catherine Thomas

Mit hochroten Kopf schaute ich aus der Tor und schielte kurz zu ihm rüber. Die Hand hatte ich kurz auf mein Herz gelegt, um meinen schnellen Herzschlag zu spüren. Also ein Traum ist es wirklich nicht.
"Ich weiß nicht.",sagte ich leise. "Vielleicht sollten wir uns erstmal im Hintergrund halten damit niemand uns sieht."

Antonio Blackwelll
"Vielleicht fallen wir auch gar nicht auf.", überlegte ich.
"Aber ich frage mich, wo die ganzen Menschen sind?"
In den Flugobjekten entdeckte ich vereinzelt Kinder, die ihre Nasen an den Scheiben plattdrückten, als hätten sie den Ort noch nie gesehen.
Auch einige der Erwachsenen, alt und jung, schienen begeistert von all den Robotern, die hier herumliefen.
"Ganz verrückte Theorie, Leona: Was ist, wenn wir im Zentrum der technischen Fortschritte gelandet sind, in welchem Roboter ein und ausgehen und Menschen nur von oben zuschauen, mal einen Arbeitsplatz besuchen und in einen Souvenirladen gehen können? Wenn alles von außen gesteuert wird, und die Roboter in dieser Stadt leben?"

Leonarda Catherine Thomas

"Dann könnten wir ja doch gefangen genommen werden, wenn wir hier durchlaufen.",vermutete ich und wurde ganz bleich im Gesicht. "Antonio, mir ist ganz schlecht bei der ganzen Sache. Was wenn es stimmt und wir hier geschnappt werden? Die könnten uns doch einsperren und Fragen stellen, falls uns da einer wiedererkennt." Beim bloßen Gedanken daran begann ich zu zittern und hatte eine Gänsehaut. Wenn Antonio etwas passierte könnte ich mir dass nie im Leben verzeihen. Auf keinen Fall! Nicht in dieser Welt und in der Lage in der wir uns befinden.

Antonio Blackwell
"Du hast Recht.", gab ich mich geschlagen.
"Dort raus zu gehen ist keine Möglichkeit. Aber irgendwas müssen wir machen! Entweder finden wir einen Weg nach da draußen."
Ich zeigte mit dem Finger auf den Trubel um uns herum.
"Oder wir gehen wieder ins Labor rein und suchen die Ursache für das Problem."

Leonarda Catherine Thomas

Ich sah wieder hinüber zurück zum Labor schwer."Ich glaube nicht dass da nicht mehr reingehen kann, Antonio.",sagte ich zu ihm ohne dabei den Blick davon abzuwenden.

Antonio Blackwell
Ich stockte.
"Leona, wir müssen dort wieder rein. Egal, für welche Möglichkeiten wir uns entsche*iden."
Ich schaute das Gebäude an, und dann fiel mir etwas ein.
Ich deutete auf den zweiten Stock. Auch Leona fiel es wie Schuppen von den Augen.
"Ben's Wohnung!"

Leonarda Catherine Thomas

"Stimmt. Da könnten wir bleiben. Meinst Du...Ben ist noch oder oder vielleicht schon...",sagte ich dabei und ließ die Frage in der Luft hängen. Dann nahm ich seine Hand in meine und zig ihn mit mir mit. "Ach weißt du was? Gehen wir dich selber hin und sehen uns dass selber an.",meinte ich und wir gingen wieder auf das Labor zu.

Antonio Blackwell
Mein Blick wanderte zu ihrer Hand, die meine festhielt und mit sich zog.
Egal, wie sehr ich einen klaren Kopf behalten wollte, musste ich immer wieder an den Kuss denken.
Daran, dass die Situation so unpassend war und ich es trotzdem so gerne wiederholt hätte.
Mein Handeln war impulsiv und undurchdacht, und trotzdem zog ich sie zu mir zurück, drückte sie an die Wand, und flüsterte:
"Gib mir ne Minute, ja? Wir haben alle Zeit der Welt."
Ich schaute ihr fest in die Augen, wartete auf eine Bestätigung, die Antwort, dass ich sie küssen dürfte.

Leonarda Catherine Thomas

Überrascht sah ihn an und sah in seine Augen Die mich immer wieder fesselten. Ich selber konnte den Kuss auch nicht vergessen. Er war schön gewesen und ich wollte nichts lieber als ihn nochmal zu küssen. Ich liebe Antonio so sehr! Aber unter diesen Umständen kann ich jetzt noch nicht. Wir mussten erstmal herausfinden wie wir zurück in unsere Zeit gelangen. Wir mussten...
Doch mein Verlangen zu ihm war da anderer Meinung, als ich meine Hand hin und sie auf seine Wange legte. "Anton...",flüsterte Ich leise hervor. "Ich will nichts anderes als mit dir auch zusammen zu sein. Ich will es ja, aber ich habe noch etwas Angst, dass wir hier doch noch geschnappt werden und man uns trennt. Ich will nicht dass sie mir dich weg nehmem.",sagte ich zu ihm

Antonio Blackwell
Ich seufzte, machte einen Schritt zurück und ließ Leona dann den Vortritt, die Tür zu durchqueren.
Wir nahmen sofort die rechte Treppe und kamen in einem langen Flur an, an dessen Ende eine alte Tür prangte.
Die Tür zu Ben's Wohnung.

Leonarda Catherine Thomas

Ich atmete tief durch und hob die Hand um auf die Klinke zu legen. Hielt aber jedoch inne, verharrte ein paar Sekunden und legte sie wieder zurück und runterdrückte. Die Tür quietschte laut auf als wir eintraten. "Hallo? Jemand da?",rief ich und sah mich aufmerksam um. Keine zu sehen. Und es antwortete auch niemand. Ben war wohl nicht hier wie vermutet. Ich sah Anton an und deutete ihn an leise dennoch zu sein und dass wir uns in den Zimmern umsehen sollten.

Antonio Blackwell
Ich zeigte einen Daumen hoch, schlich dann in die Küche.
Sie war neu gebaut worden.
Ich war nicht oft bei Ben gewesen, aber ein oder zwei Mal saßen wir oben bei ihm um den Feierabend ein zu läuten.
An der Wand war ein kleiner Tisch befestigt, zwei Hocker standen daneben.
Auch hier lag über allem eine feine Staubschicht. Ben - oder der Besitzer - war lange nicht mehr hier gewesen.

Leonarda Catherine Thomas

Ich schaute mich im Wohnzimmer um. Aber auch dort war niemand. Das Sofa war mit einer Decke abgedeckt, genauso wie die Sessel und der Fernseher. Selbst hier lag eine feine Staubschicht. Als nächstes sah ich mich im Flur um und ging ins Schlafzimmer um nach fünf Sekunden wieder rauszukommen. Die Wohnung war komplett leer! Kopfschüttelnd ging ich in die Küche zu Antonio. "Hier ist niemand mehr!",bestätigte ich ihm die Antwort gleich. "Ben ist wohl weggezogen."

Antonio Blackwell
Ich hatte meinen Kopf gerade in einen der Schränke gesteckt und kam angewidert hervor.
"Das kann man wohl laut sagen.", meinte ich und deutete auf das verschimmelte Etwas, das im Schrank lauerte.
"Und er hatte wohl nicht vor, die Wohnung nocheinmal zu vermieten."

Leonarda Catherine Thomas

Ich rümpfte die Nase und wagte es erst gar nicht reinzugucken. "Und was machen wir jetzt?",fragte ich ihn und sah hinaus aus dem Fenster wo es langsam dunkel wurde

Antonio Blackwell
"Ich schätze...", begann ich und setzte mich auf einen der Hocker.
"...dass wir entweder hier schlafen oder Ben ausfindig machen müssen."
Ich sah mich nocheinmal um.
"Hast du ein Telefonbuch oder so gefunden? Ein altes Handy? Irgendetwas, womit wir Ben's neue Adresse finden könnten?"

Leonarda Catherine Thomas

Ich schüttelte den Kopf. "Nein. Adressbuch ist leider nicht vorhanden, Telefonbuch ist Opfer der Mäuse geworden und das Telefon ist tot.",erklärte ich ihn und rieb mir sanft über die Arme. Es war hier kalt und ich hatte schon eine Gänsehaut auf meiner Haut.

Antonio Blackwell
"Schei*ße!", fluchte ich und ging schnell alle Möglichkeiten durch, die wir noch hatten.
"Also, der neue Plan sieht wie folgt aus:
Wir suchen uns jetzt einen vernünftigen Schlafplatz, übernachten hier und suchen morgen weiter. Dann müssen wir uns vor allem ersteinmal um etwas zu essen kümmern...", murmelte ich und ging zur Spüle, um nach zu schauen, ob wenigstens diese funktionierte.
Zu unserem Glück tat sie das.
"Leona, kannst du hier irgendwo Gläser finden?", fragte ich, während ich versuchte, den Wasserhahn ein wenig zu säubern.

Leonarda Catherine Thomas

"Klar.",sagte ich und fand im zweiten Schrank ein paar. Ich nahm sie heraus und gab sie sie ihm. "Hier.",sagte ich. Er nahm sie und unsere Hände berührten sich kurz. Mein Puls beschleunigte sich sobald seine warmen Finger meine verließen. "Kann...Ich dir sonst irgendwie noch helfen?",fragte ich dann

Antonio Blackwell
"Ja, wenn du vielleicht eben die Gläser ausspülen und sie füllen würdest?", fragte ich und gab ihr die Gläser zurück.
Die Berührung unserer Finger, wenn auch so klein und so kurz, hinterließ kleines Knistern auf meiner Haut.
"Ich... Gehe den Schlafplatz vorbereiten."
Ich drehte mich um, lief aus der Tür auf den Flur.
Im Türrahmen blieb ich stehen, überlegte ob ich doch zu Leona zurück gehen sollte, entschied mich dann jedoch dagegen.
Erst müsste ein Schlafplatz hergerichtet werden, und da wir in der Nacht sowieso nichts herausfinden könnten, hätten wir dann genug Zeit für unsere Gefühle.

Leonarda Catherine Thomas

Ich nahm die Gläser und spülte sie sorgfältig ausspülte. Danach trocknete ich sie ab und stellte bereit hin. Aber Antonio war noch nicht zurück. Also lehnte ich mich an der Apple und wartete. Nach ein paar Minuten war er wieder da. Doch bevor er was sagen konnte, sagte ich als erste etwas: "Antonio...Ich möchte dass du bei mir schläfst." Darüber habe ich mir die Zeit schon den Kopf zerbrochen, seit wir hier waren. Und ich war mir ganz sicher dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe. "Nach dem was passiert, glaube ich kaum dass ich nicht einschlafen kann. Und außerdem..." ich errötete. "...will Ich nicht allein sein."

Antonio Blackwell
Ich nickte und grinste frech.
"Das ist alles.", meinte ich und machte mich leicht über sie lustig, obwohl ich daran ja auch schon gedacht hatte.
"Aber ich kenne dich doch - denk mal nicht, ich hätte uns zwei Betten aufgebaut!"
Mein Grinsen wurde noch breiter und mit meinem Arm lehnte ich mich lässig an den Türrahmen.
Im Schlafzimmer fehlte das Bettgestell, allerdings stand eine alte Matratze dort, die ich mit Decken aus dem Schrank verziert und dann noch welche als Bettdecke da gelassen hatte.

Leonarda Catherine Thomas

"Ich hab auch nichts anderes erwartet!",sagte ich und drehte mich um, damit er nicht sah wie ich wieder rot wurde vor Schám und Verlegenheit. Natürlich war mir bewusst dass wir beide in einem Bett schlafen würden. Aber ich wollte nicht allein sein und ich wollte in seiner Nähe sein, so lange wir hier waren. Und wieso machte er sich denn lustig über mich? War es denn so schlimm dass ich gefragt habe dass er in meiner Nähe bleiben Soll?

Antonio Blackwell
Leonas Art machte mir bewusst, dass sie mein Handeln missverstanden hatte.
Daher ging ich auf sie zu, legte meine Hände von hinten um ihre Hüfte und meinen Kopf auf ihre Schulter.
"Du Unschuldslamm!", schimpfte ich Scherzend.
"Normalerweise schlafen ein Mann und eine Frau in einem Bett, wenn sie entweder verheiratet sind oder nicht gerade ihren ersten Kuss hatten.", erklärte ich.

Leonarda Catherine Thomas

Ich hörte mein Herz klopfen, als er seine Arme um mich legte. Ich wandte den Kopf zur Seite und betrachtete ihn eine Weile. Er sah jetzt so friedlich aus. Ganz langsam hob ich den Kopf und berührte sacht sein Haar. Sanft stréichelte ich ihn und sagte leise. "Meinen ersten Kuss hast du mir ja schon geraubt. Also zählt dass ja jetzt.",flüsterte ich leise zu ihm und hörte nicht auf ihn weiter durch das seidige Haar zu fahren.

Antonio Blackwell
Ich hielt inne.
"Für was zählt das jetzt?", fragte ich und zog eine Augenbraue nach oben.
Entweder wir hatten uns missverstanden, oder sie war einfach scharf darauf, mit mir zu schlafen - also, neben mir.

Leonarda Catherine Thomas

Ich sah ihn unentwegt an und fuhr mit dem Finger über seine Lippen. Er verstand nicht was ich meinte. Ich seufzte und ließ von seinen Lippen an. Er dachte wohl ich wolle nur eines! Aber das habe ich nicht gemeint. Aber wenn er selber nicht darauf kam, dann sollte er es lassen. "Ach nichts! Vergiss es wieder. Ich habe mich falach geäußert. Verzeih!",meinte ich dann und wandte mich von ihm ab.

Antonio Blackwell
"Ach komm schon.", schimpfte ich schmollend.
"Du machst ständig Rückzieher.
Warum lässt du mich immer hängen, hm? Du weißt nicht, wie sehr ich mir den Kopf zerbreche, was ich falsch mache!"
Ich lief durch die Küche und gestikulierte wild.
"Ich bin dir so nah, und ich habe doch das Gefühl, ich bin dir so fern.
Erst ziehst du mich an dich ran, dann stößt du mich ab.
Was mache ich falsch, Leona?
Was ist mein Fehler?"

Leonarda Catherine Thomas

Erschrocken drehte ich mich um und sah ihm dabei zu wie er wild gestikulierte und dabei redete. "Nein, Antonio, das verstehst du falsch.",sagte ich zu ihm und hob dabei die Hand. "Du machst nichts falsch. Ehrlich! Das musst du mir glauben.",fügte ich hinzu.

Antonio Blackwell
"Was dann?", weinte ich fast.
"Was, Leona?"
Sie war mir zwischendurch ein rießiges Rätsel, doch genau das liebte ich an ihr.
Manchmal las ich in ihr wie in einem offenen Buch - manchmal hatte ich das Gefühl, eine Lesebrille zu brauchen, weil ich nicht entziffern konnte, was auf der Seite stand.

Leonarda Catherine Thomas

Ich zuckte zusammen als ich die Tränen nun bemerkte. Eilig ging ich auf ihn zu. "Nicht!",flüsterte ich und Strich ihm die Tränen von der Wange. "Nicht weinen. Bitte! Ich will nicht dass du weinst, Liebling.",sagte ich zu ihm und spürte wie mir ebenfalls Tränen in die Augen traten. Aber ich konnte sie zurückhalten.

Antonio Blackwell
Ich hatte nicht damit gerechnet, dass meine Ansprache so viele alte Gefühle aufleben lassen würde.
Mit Leonas plötzlichem Körperkontakt konnte ich garnicht umgehen.
Ich wusste nicht, ob ich sie einfach halten sollte, oder gehen lassen.
Also stand ich einfach nur da und ließ das auf mich einprasseln, was ich schon so tief in mir drin vergraben hatte.
Ich spürte mehr als nur Freundschaft zu Leona, und sie fühlte genauso.
Ich war aufgeschmissen und musste wohl auch so aussehen.
"Was?", wiederholte ich einfach nur meine Frage und blendete den Rest aus.

Leonarda Catherine Thomas

Ich strich weiter über seine Wangen und nahm sein Gesicht in meine Hände. Dann zog ich ihn zu mir und küsste ihm eine Träne auf die rechte Seite. "Dieser Kuss ist für unsere erste Begegnung.",sagte ich leise und küsste eine Träne auf seiner linken Wange weg. "Dieser Kuss ist für die Zeit an der ich nicht aufhören konnte an dich zu denken." Ich küsste ihn auf die Stirn. "Dieser Kuss hier steht für unsere Freundschaft. Und dieser hier...",sagte Ich und küsste ihn am Kinn. "....steht für die verlorene Zeit wobei ich Angst hatte dir zu gestehen was ich für dich empfinde und du mich abservieren würdest.",fügte ich hinzu und küsste ihn am Hals. "Dieser hier steht für die Leidenschaft die in mir immer wie aufkeimte, wenn ich dir so nah war und ich bei dir sein wollte.",flüsterte an sein Ohr und küsste ihn dort. Dann sah ich wieder in sein Gesicht, hielt ihn immer noch fest. "Ich wollte unsere Freundschaft nicht zerstören, aber meine Liebe zu dir war so groß und das hat sich sich nicht geändert, als auch Violetta versucht hatte dich zu umgarnen. Aber selbst wenn, hätte ich es dir gegönnt. Auch wenn ich damit leben muss wenn du mit einer anderen zusammen wärst. Aber ich wollte nicht von dir getrennt sein. Deshalb habe ich meinen Traum als Kindergärtnerin aufgegeben und habe im Labor angefangen.",sagte ich zu ihm.

Antonio Blackwell
Ich stand da, genoss all ihre Berührungen, ihre Küsse, und ihr letzter Satz brachte mich zum Nachdenken.
"Du... Du hast deinen Traum für mich aufgegeben? Ich... Ich dachte immer, etwas wäre vorgefallen. Zu wenig Gehalt, zu lange Ausbildung, schreckliche Kollegen - was weiß ich.
Aber - wegen mir?", flüsterte ich und hielt immernoch Still, verblieb in meiner Position, weil ich Leona nicht wieder verscheuchen wollte, mit meiner frechen, aufdringlichen Art.

Leonarda Catherine Thomas

"Nein. Ich habe das alles aufgeben, nur um bei dir zu sein.",sagte ich leise zu ihm und sah ihn weiterhin in die Augen. "Meine Gefühle zu dir sind so stark, dass ich einfach nur eines wollte: Ich wollte bei dir sein und Zeit verbringen. Ich war so glücklich gewesen als du mein Kollege wurdest. Und vielleicht hätte ich die Chance gehabt dir nun offen zu gestehen wie sehr ich dich liebe."

Antonio Blackwell
"Tust du ja gerade.", lächelte ich und traf innerlich eine der besten Entscheidungen meines Lebens.
Ich nahm Leonas Hand, kniete mich auf den Boden und begann, etwas zu sagen.
"Du weißt - wir sind gerade 16 Jahre in der Zeit gereist um uns zu gestehen, wie sehr wir uns lieben.
Und ganz im Ernst habe ich nicht erwartet, dass das überhaupt passiert - mal davon abgesehen, dass wir in einer verlassenen, fremden Wohnung 16 Jahre später gestrandet sind.
Und ich bin manchmal ein Idiot, ich weiß - ich habe auch keinen Ring mit, kein Armkettchen und auch sonst nichts,
Aber"
Ich machte eine kleine, aber bedeutende Pause.
"Willst du mich heiraten?"

Leonarda Catherine Thomas

Jetzt brach der Damm schließlich doch noch und mir liefen die Tränen über das Gesicht als er mir die Fragen aller Fragen stellte. Mit Antonio mein gesamtes Leben zusammen verbringen, war mehr was ich immer wollte. Nichts hatte ich mir mehr gewünscht als dass er das zu mir sagte. Auf der ganzen Welt habe ich mir immer das gewünscht! Zwar waren wir in einer anderen Zeitspanne und es hätte etwas romantischer werden können, aber hier jetzt mit Antonio sein war alles mehr wert. Und darum nickte ich schließlich auf seine Frage. "Ja!",antwortete ich glücklich und mit tränennassen Augen.

Antonio Blackwell
Ich atmete glücklich aus.
Dann kam ich wieder auf die Beine und drückte Leona in meine Arme.
"Tut mir so leid, dass es Ben's alter Wohnung statt einem 5-Sterne-Restaurant ist.", murmelte ich und vergrub meine Finger in ihren Haaren.
"Aber... Es war gerade der richtige Moment."
Ich wischte ihr mit meiner Hand die Tränen weg, wie sie kurz vor mir ebenfalls.
"Ich bin so froh, dass du nicht Nein gesagt hast...", führte ich weiter aus.
"Ich wüsste nicht, was ich dann gemacht hätte."
Ich schaute Leona tief in die Augen, drückte ihr einen Kuss auf die Stirn.

Leonarda Catherine Thomas

"Es ist doch egal an welchem Ort oder zu welcher Zeit du es getan hättest.",sagte ich zu ihm und legte die Hände auf seine Brust. "Ich hätte immer Ja gesagt.",sagte ich zu ihm lächelnd und legte wiederum eine Hand auf seine Wange, ehe ich sein Gesicht zur mir zog und ihn küssen wollte.....

Doch plötzlich wurde ich etwas gerüttelt und geschüttelt und hörte eine besorgte Stimme die etwas verzerrt klang, ich aber dennoch kannte. Ich riss die Augen auf und sah mich verwirrt um. "Was?",fragte ich benommen und sah rüber zu Antonio. Er stand nach wie vor mir, aber mit einem anderen Gesichtsausdruck als vorhin. Er sah besorgt aus. Ich stand wieder am Spülbecken und lehnte daran wie vor ein paar Minuten. Ich wurde schlagartig rot als ich bemerkte was los war. Ich habe schon wieder geträumt! Oh nein! Nicht schon wieder. Das bedeutete ja, dass der Heiratsantrag überhaupt nicht stattgefunden hatte und mir dass alles nur erträumt hatte. Ich könnte mich jetzt selbst ohrfeigen, wenn ich die Möglichkeit hätte. Stattdessen aber meinte ich: "Entschuldige, ich habe nicht aufgepasst. W..was hast du nochmal gesagt?"

Antonio Blackwell
"Du hast gesagt du willst nicht alleine schlafen.", wiederholte ich Fragend.
"Ich habe daraufhin einen Scherz gemacht."
Ich ging einige Schritte auf Leona zu, eine Augenbraue gehoben.
"Alles im Ordnung bei dir?"
Ich hielt kurz vor ihr an, war mir unsicher, was war.
Hatte sie einen Schwächeanfall? Das passierte Leona ab und an mal, sie brauchte bloß etwas zum Sitzen und Trinken.
Aber ich wusste nicht genau, ob es bloß ein Schwächeanfall oder etwas schlimmeres gewesen war.

Leonarda Catherine Thomas

"Oh...äh...klar doch.",sagte ich und lächelte versöhnlich. Aber tief in mir drinnen fühlte ich mich schlecht und traurig und hatte das Gefühl als hätte man mir das Herz herausgerissen und es zertrampelt. Nur ein Traum! Und das würde es wohl bleiben! Ein Traum der sich niemals erfüllen wird. Ich senkte den Blick und meinte dann: "Ich glaube ich bin nur etwas müde. Können wir jetzt schon ins Bett gegen?" Er nickte und ich ging schon mal voraus. Im Schlafzimmer angekommen, setzte ich mich auf die Matratze und starrte lange Zeit zu Boden und fragte mich warum ich mir überhaupt sowas antue. Ich liebe Antonio! Aber würde er auch verstehen, warum ich seine Kollegin geworden bin, sowie im Traum? Was ist wenn er es nicht versteht? Oder mir sogar Vorwürfe macht? Und dann musste ich an meine Großeltern denken die wahrscheinlich in dieser Zeit nicht mehr am Leben waren. Was ich aber noch nicht glauben wollte. Aber die Angst und Sorge darüber war so groß dass mein Heimweh immer stärker würde und ich schließlich den Tränen freien Lauf ließ. Ich stützte die Hände in mein Gesicht und weinte leise. Bei jedem Schluchzer lebten meine Schulter und hatte das Gefühl ganz allein zu sein mit meinem Gefühlschaos.

Antonio Blackwell
Ich machte unsere Gläser voll und wollte sie gerade ins Schlafzimmer bringen, als ich daraus Geräusche hörte, die klangen, als würde jemand bitterlich weinen.
Ich beeilte mich und lief hin, da ich mir jetzt ziemlich sicher war, dass Leona weinte.
Ich hatte Recht.
Als ich durch die Tür trat sah ich sofort Leonas aufgestütztes Gesicht, von dem die Tränen herunterliefen.
Ich stellte die Gläser ab, setzte mich neben sie und legte einen Arm um ihre Schultern.
"Leona, Leona, alles ist gut. Ich bin da, ja? Ich bin da. Alles ist gut."
Leicht wog ich sie hin und her, Strich mit meiner Hand die Tränen weg und löste ihre Hände von ihrem Gesicht.
"Was ist los, Maus?"
Diesen Spitznamen hatte ich schon immer verwendet wenn etwas war, wenn sie weinte, gestürzt war, Streit hatte oder einfach traurig war.

Leonarda Catherine Thomas

Ich schniefte leise und sah ihn mit verheulten Gesicht an. "Ich musste gerade an meine Großeltern denken.",erklärte ich ihm weinend.
Meine Eltern sind bei einem Autounfall ums Leben gekommen als ich zehn war. Ich war zwar nicht dabei gewesen beim Unfall, aber die Nachricht kam erst als ich in einem Zimmer und gespielt hatte. Als meine Oma mir erklärte dass meine Eltern nicht mehr wiederkommen würden und erklärte dass sie jetzt immer auf mich aufpassen würden, ist für mich eine Welt zusammen gebrochen. Wenige Wochen später haben mich dann meine Großeltern zu sich geholt und ich wuchs den Rest meiner Kindheit bei ihnen auf. Ich habe Ihnen so viel zu verdanken und war glücklich sie zu haben. Aber wenn wir hier jetzt feststeckten, dann waren sie nicht mehr hier, sind weggezogen oder sind auch....an diesen Gedanken wollte ich gerade nicht denken, weil es zu fruchtbar wäre, wenn es Stimmen würde.

Antonio Blackwell
Ich drückte sie noch näher an mich.
"Leona - die Zeit nimmt nuneinmal ihren Lauf. Sie... Ich kann dir nichts versprechen, aber wenn wir hier wirklich nicht mehr weg kommen dann verspreche ich dir...", ich versprach ihr etwas, dass ich einhalten könnte. Ich versprach ihr nicht, dass ihre Großeltern noch am Leben waren, denn dies wisse nur der liebe Gott höchstpersönlich.
"...dass wir sie suchen werden. Eine Adresse, Telefonnummer. Irgendetwas. "
Aufmunternd nickte ich ihr zu.
"Das schaffen wir schon. Und jetzt... Müssen wir ersteinmal schlafen, okay?"

Leonarda Catherine Thomas

Ich nickte und wischte mir die Tränen weg. Den anderen Teil meiner Traurigkeit konnte ich ihm nicht sagen. Und von dem Traum konnte ich ihm auch nicht erzählen, da es zu crazy war und damit wollte ich ihn nicht erschrecken. Keine zwei Minuten später, lagen wir im Bett. Aber keiner von uns konnte nicht einschlafen. Warum? Weil wir beide enge aneinander gekuschelt lagen und wir uns lange in die Augen sahen. Ich konnte es einfach nicht lassen ihn anzusehen. Mein Herz rast so schnell und bei jeder Bewegung die er machte würde mir sofort heiß und ließ das Blut in meinen Adern zum kochen. Aber ich wagte es nicht von ihm zurückzuweichen. Nein! Dieses Mal würde das nicht nochmal geschehen. Vorsichtig hob ich die Hand und berührte seine Wange. "Sag, woran denkst du gerade?",fragte ich ihn leise.

Antonio Blackwell
Ich lachte auf.
"An dich.", gab ich wieder einmal zu und hätte den Abstand zwischen uns gerne überbrückt, wollte Leona aber nicht nochmal verschrecken.
Daher legte ich einfach meine Hand an ihre Taille und genoss die Wärme, die Leona ausstrahlte.

Leonarda Catherine Thomas

Ich strèichelte unaufhörlich über seine Wange. Die andere schlang sich ebenfalls um seine Taille und zog ihn ein Stück weiter zu mir bis mein Gesicht an seinem Hals war. "Ich an dich auch, Liebling!",flüsterte ich. "Ich auch.",bekräftige ich und gab ihm einen Kuss am Hals.

Antonio Blackwell
Ich rückte noch näher an Leona heran, wenn dies überhaupt möglich war.
Ich drückte ihr ebenfalls einen Kuss auf den Hals, dann auf das Kinn.
Mit meiner Hand zog ich ihre Nase nach.
Dann küsste ich diese.
Mit meiner linken Hand fuhr ich durch ihre Haare, drehte einige Strähnen ein und schaute ihr dann wieder in die Augen.

Leonarda Catherine Thomas

Dieses Mal zögerte ich nicht, sondern genoss die Berührung seiner Lippen auf meiner Haut. Mit der einen Hand strèichelte ich seine Wange, fuhr mit der anderen Hand über seinen Rücken, zeichnete jede Linie von ihm nach, ohne dabei den Blick von ihm abzuwenden. Ich nahm seine Hand und verschränkte sie mit meiner. "Hast du eigentlich auch manchmal Angst?",fragte ich leise flüsternd zu ihm, obwohl es sich wie ein Hauch anfühlte der durch meine Lippen entglitt. Unsere ineinander verschlungende Hand führte ich zu meinen Lippen und setzte überall kleine Küsse darauf und schloss die Augen dabei.

Antonio Blackwell
Ich überlegte kurz.
"Angst ist ein großes Wort - aber ja. Ich glaube, wenn ich keine Angst vor garnichts hätte, dann hätte ich ein größeres Problem als jemand, der vor allem Angst hat."
Ich lächelte über meine Ausführung, obwohl Leona es nicht sehen konnte.
Sie hatte ihre Augen geschlossen und schien einfach den Moment zu genießen.
Sie blendete wohl all das aus, was gerade falsch lief.
In mir ratterte es auch nicht mehr so viel, seit Leona begonnen hatte, mich zu berühren.

Leonarda Catherine Thomas

Ich öffnete langsam meine Augen wieder und sah ihn mit einem Lächeln auf den Lippen und einen kleinen Funkeln in den Augen an. "Ich habe manchmal Angst.",gestand ich. "Angst die falschen Entscheidungen getroffen zu haben die ich je hatte, Angst allein zu bleiben und manchmal auch Angst dass dir was passiert und ich dich nicht beschützen kann.",sagte ich zu ihm und schmiegte mich an seine Hand. "Was man alles tut wenn man verliebt ist und mit demjenigen zusammen sein zu wollen, auch wenn es bedeutet seine eigenen Träume aufzugeben.",sagte ich zu ihm.

Antonio Blackwell
Ihre Worte ließen mich stocken.
"Eigene Träume aufgeben.", wiederholte ich Fragend und hob wieder einmal eine Augenbraue.
Diese Frau, diese wunderschöne Frau, verstand ich einfach nicht.
Welche... Träume aufgeben?

Antworten

Jule3000

28, Weiblich

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Beiträge: 831

Re: Blast to the future ~ Ostfriese und Jule3000

von Jule3000 am 13.09.2019 11:12

Leonarda Catherine Thomas

An diesem Morgen, wusste ich noch nicht dass es mein Leben und das von Antonio für immer verändern würde. Es fing eigentlich alles normal an. Ich kam wie jeden Morgen ins Labor, zog mich um und ging ins Labor. Antonio war schon da, als ich eintrat und hatte ein freches Grinsen auf den Lippen. Ganz langsam schlich ich mich an ihm heran und legte ihn beide Hände auf seine Augen. "Rate wer hinter dir steht und etwas zum Frühstück mit eingepackt hat.",sagte ich dabei in sein Ohr

Antonio Blackwell
Ich tat so, als würde ich überlegen.
"Fritzi aus der Wissenschafts-Abteilung?
Nee, warte!
Du bist Mia vom Catering!"
Ich löste meine Hände von dem Roboter, an dem ich gewerkelt hatte und schob Leonas' von meinen Augen.
Dann drehte ich mich blitzschnell um.
"Blöd, doch nicht Mia vom Catering!", lachte ich.
"Was hast du denn mitgebracht heute?"
Ich wand mich wieder dem Roboter zu und setzte meinen kleinen Schraubenzieher an, um ein Teil wieder abzuschrauben, welches ich gerade erst befestigt hatte, denn es hatte nicht so funktioniert wie ich das wohl wollte.

Leonarda Catherine Thomas
"Ich habe Erdnussbutter- und Marmeladensandwiche, Frühstückseier und auch Saft und Kaffee geholt.",sagte ich zu ihm und hob den kleinen Korb hoch, den ich mit genommen hatte. Bei uns war es immer schon gewesen, dass ich für uns Frühstück machte und sie mit ins Labor nahm. Neugierig beugte ich mich vor und sah hinüber zum Roboter. "Gibt es Probleme mit ihm?",fragte ich

Antonio Blackwell
"Ja. Der Temperaturregler funktioniert nicht ganz so, wie ich will. Wenn ich das Ding anschalte, heizt es sich in kürzester Zeit hoch.", meinte ich, während ich konzentriert weiterarbeitete.
"Ich muss wohl den Anschluss falsch gesetzt haben. Deswegen bin ich gerade am aufschrauben. Wenn ich Glück habe, muss ich das Ding nicht wieder auseinander nehmen."
Ich schaute auf.
"Hast du eine Idee wie ich es hinbekomme, ohne komplett neu anzufangen?
Ich meine, die letzten 9 Tage wären dann futsch."

Leonarda Catherine Thomas

Ich überlegte, während ich den Korb zur Seite stellte und legte einen Finger an mein Kinn. "Hm...darf Ich ihn mir kurz mal ansehen?",fragte ich ihn und ging zu dem Roboter um ihn genauer zu betrachten

Antonio Blackwell
"Klar", antwortete ich und wich einige Schritte zurück, um Leona Platz zu machen.
"Versuch es ruhig.", fügte ich hinzu.
Ich war die letzten 2 Stunden nicht weitergekommen, also hätte ich sowieso nur die Möglichkeit, das Ding komplett neu zu bauen.
Ich schaute zu, wie sie den Roboter betrachtete und ein wenig hin und her bewegte.
"Es sollte ein 4.6er Modell werden."

Leonarda Catherine Thomas
"Hm..."machte ich nur und zog kurz an einpaar Schrauben, machte kurz was äußerlich etwas und sah dann nach fünf Minuten zu ihm auf. "Verwuch es jetzt mal, Antonio.",bat ich ihn schließlich und ging ein paar Schritte rückwärts.

Antonio Blackwell
Ich ging bedächtig auf das Gerät zu und drückte den Einschaltknopf.
Noch geschah nichts, da ich auch nichts einprogrammiert hatte.
Ein leises Brummen erklang, dann warteten wir.
Nach ungefähr zwei Minuten tat sich immer noch nichts.
Freudig umarmte ich Leona.
"Du hast es geschafft! Die Temperatur ist vernünftig reguliert."
Als ich wieder normal stand fragte ich:
"Wie? Du hast keine 10 Minuten gebraucht, und ich hatte nach zwei Stunden noch kein Ergebnis!"

Leonarda Catherine Thomas

"Ganz einfach: Ich habe nur an ein paar Schrauben gedreht, dann hier einen Draht gezogen und einmal sanft dagegen geklopft.",erklärte Ich ihm verschmitzt lächelnd und legte den Schraubenzieher beiseite.

Antonio Blackwell
Ich lachte leise auf.
"Nicht dein Ernst Leona."
Dann wandte ich mich dem duftenden Korb zu.
"Machen wir eine Pause zum Frühstücken?", fragte ich und hob dabei den Korb an.
"Sonst verhungere ich hier noch."
Ich stieß meinen Ellenbogen in Leonas Seite.
"Nun komm schon. Lass uns etwas essen gehen.
Biiiiiiiiiiiiiiiitteeeeeeeeeee!"

Leonarda Catherine Thomas

Ich lachte.
"Schon gut, schon gut.",sagte ich dabei kichernd und packte seine Hand. "Dann komm mal mit! Nicht dass du mir vom Hocker fällst.",sagte ich zu ihm und zog ihn mit mir mit

Antonio Blackwell
"Cafeteria?", fragte ich während wir durch die Gänge hetzten.
"Oder wie gestern?"
Neben uns tauchte Fritzi auf, ich lächelte ihr zu und rief ein "Guten Morgen".
Fritzi winkte und lächelte ebenfalls.
Freundliche Dame.
Ich wand meine Hand aus Leonas und verschränkte sie dann mit ihrer.
Mein Handgelenk war bereits gerötet gewesen von ihrem festen Griff.

Leonarda Catherine Thomas

"Wie gestern!",meinte ich zu ihm lachend, wobei ich dagegen ankämpfte mein Herz zu beruhigen, dass ungewollt höher schlug. Das warme Gefühl in meinem Bauch bteitete sich aus und ließ strahlen. Mann, was war denn nur los mit mir? Seit Jahren war es schon so dass ich diese Gefühle in mir hatte ohne gebau zu wissen was sie zu bedeuten hatten.
Aber dafür schon ich sie beiseite als ich Antonio's Stimme hörte und auf sah.

Antonio Blackwell
Ich fing an zu schmunzeln, beschleunigte meine Schritte und heizte um die nächste Ecke.
"Super... Idee.", presste ich zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor.
Als wir ankamen, war ich fast aus der Puste.
"Mein... Herrgott... Wir... Müssen... Langsamer... Werden."

Leonarda Catherine Thomas

Sofort blieb ich stehen und wirbelte herum. "Entschuldige. Ich hab ja vergessen dass du immer außer Puste bist, wenn wir sehr schnell rennen.",sagte ich zu ihm außer Atem und sah ihn lächelnd an.

Antonio Blackwell
Na, das war ja mal eine Aussage!
"Hey! Ich bin nicht der einzige hier."
Während ich sprach, piekte ich mit einem Finger in Leonas Bauch.
Bevor sie sich allerdings an mir rächen konnte drehte ich mich um und stellte den Korb auf den Tisch, der verlassen herumstand.
"Hast du eine Serviette mitgebracht?", fragte ich und fing an, Sachen auszuräumen.
Die Thermoskanne mit dem Kaffee, die Flasche Saft, Becher und Tassen, Marmeladenbrote, Erdnussbutterbrote und Frühstückeier landeten nebeneinander auf dem Tisch.

Leonarda Catherine Thomas

"Ich habe an alles gedacht.",meinte ich und holte sogar zwei Teller für uns heraus. Und sah Lächelnd zu ihm herauf. Dann packte ich für jeden von uns Sandwiches, Eier uns goss uns auch eine Tasse Kaffee und etwas Saft in ein Glas ein. "Lass es dir schmecken.",wünschte ich ihm

Antonio Blackwell
Ich setzte mich.
"Danke, gleichfalls.", lächelte ich und machte mich direkt über eines der Marmeladensandwiches her.
"Mhmmm.", meinte ich kauend. "Die werden immer besser. Was ist das für eine Marmelade?"
Ich nahm einen Schluck Kaffee und wartete, bis Leona fertig war, um mir eine Antwort zu geben.

Leonarda Catherine Thomas

"Blaubeere. Und sie ist auch noch selbst gemacht von meiner Oma.",erklärte ich ihm und biss erneut hinein. Genüsslich laute ich darauf herum. Meine Großmutter machte wirklich die Beste Marmelade der Welt und konntemir genug von der kriegen.

Antonio Blackwell
Kauend nahm ich mir ein Erdnussbutterbrot.
"Soll ich auch nocheinmal etwas mitbringen?", fragte ich zwischen zwei Bissen.
Dann trank ich ein wenig von meinem Saft, der wohl frisch gepresst war.

Leonarda Catherine Thomas

"Wenn es annähernd so gut ist wie meines, dann sage ich nicht Nein.",sagte ich zu ihm lächelnd. Dann bemerkte ich einem Fleck von der Erdnussbutter auf seinem Mundwinkel. "Oh, warte! Du hast da was.",sagte ich zu ihm. Ich streckte den Arm aus und strichgabz sanft den Fleck von ihm weg. Ich schmunzelte und merkte wie es unter meinen Finger.n kribbelte. "So. Jetzt ist es weg.",sagte ich zu ihm lächelnd.

Antonio Blackwell
"Ich versuche es!", stellte ich klar.
Ich trank noch einen Schluck Saft und wartete dann darauf, dass Leona fertig wurde.
Als sie mir die Erdnussbutter aus dem Gesicht wischte, hinterließ es ein angenehmes Kribbeln auf meiner Wange.
"Danke", flüsterte ich und hielt ihre Hand fest.

Leonarda Catherine Thomas

Ich hielt inne und sah auf meine Hand die er festhielt und dann wieder in Antonio's Augen. Mein Wangen erröteten sich wieder und mein Herz begann höher zu schlagen. "Ach...das war doch gar nichts.",murmelte ich verlegen hervor, ohne nur dabei den Blick von ihm abzuwenden.

Antonio Blackwell
Schnell ließ ich ihre Hand wieder los und fing an, Tasse und Becher zu stapeln.
"Okay", sagte ich nervös. "Wir sollten uns wieder der Arbeit widmen. Unsere Frühstückspause ist sowieso gleich vorbei. Sonst bekommen wir noch Ärger mit dem Chef."
Um meine Nervosität zu überspielen grinste ich und nahm mir dann den Müll, um ihn in den Eimer zu werfen, den wir keine zwei Meter vor den Tisch gestellt hatten.

Leonarda Catherine Thomas

Ein wenig enttäuscht senkte ich den Blick und nickte schließlich. "Ja. Da hast du sicherlich Recht.",meint ich zustimmend. Dabei konnte ich es nicht lassen auf meine Hand zu starren die gerade eben von Anton berührt war und ballte sie zur Faust um das warme Gefühl seiner Hand noch bei mir zu behalten. Es hatte sich so gut angefühlt und in seiner Nähe zu sein war ebenfalls so schön. Ich lächelte selog vor mich hin, ehe ich Aufstand und meinen Müll ebenfalls weg brachte. Dann wandte ich mich wieder an Antonio. "Machen wir dann weiter wo wir aufgehört haben, oder hast du schon ein neues Ziel in Sicht?",fragte ich ihn.

Antonio Blackwell
"Für die nächsten zwei Wochen haben wir von Ben 3 Projekte bekommen, an denen wir arbeiten sollen.
Einmal war das ja der Roboter, den wir aber nur noch zum Programmieren schicken müssen.
Also können wir uns jetzt ent***n, ob wir den Rechner oder das neue Smartphone machen wollen.", erklärte ich ihr, während wir die Sachen wieder in den Korb packten.
"Der Rechner hat einen Fehler und wir sollen ihn beheben. Beim Smartphone sollen wir die Festpla*tte brennen und dann die Standards anpassen."

Leonarda Catherine Thomas

"Okay. Dann beheben wir den Fehler und legen dann mit dem Smartphone erst richtig los.",meinte ich wild entschlossen und packte den Test der anderen Sachen wieder in den Korb zurück. Dann nahm ich ihn hoch und trug ihn wieder zurück ins Labor. Woanders konnte ich ihn nicht wegstellen.

Antonio Blackwell
Ich folgte Leona mit schnellen Schritten ins Labor.
"Es könnte ziemlich kompliziert werden, den Fehler zu beheben. Du kennst doch Ben. Er würde uns nichts aufgeben, dass auch Alexis erledigen könnte.", meinte ich währenddessen.
Ich sah Leona von der Seite an.
"Das Smartphone würde aber sicherlich auch länger dauern, also können wir auch damit anfangen."

Leonarda Catherine Thomas

"Dann halt so, Anton.",meinte ich grinsend und eilte ins Labor. "Wer zuerst da Ist, ist eine lahme Laborràtte!",rief ich dabei lachend und verschwand hinter der nächsten Ecke.

Antonio Blackwell
Ich überholte sie lachend.
"Ich bin weder lahm, noch eine Ratte!", rief ich Scherzend und rannte auf die Tür zu unserem Laborteil zu.
Leona lief mir schnell hinterher und überholte mich fast, als ich prompt stehenblieb.
"Ich hab gewonnen!", tadelte ich mehrere Male und hüpfte um Leona herum.

Leonarda Catherine Thomas

Ich seufzte. "Na schön. Und was willst du für einen Preis haben?",fragte ich ihn Dann froh lächelnd und sah ihn dabei an..

Antonio Blackwell
'Einen Kuss', hätte ich am liebsten erklärt, aber so selbstbewusst ich mich auch gab - in dieser Hinsicht würde ich so etwas niemals aussprechen.
"Hmmmmm.", überlegte ich stattdessen. "Schokokekse und einen Tee an meinen Arbeitsplatz bitte."

Leonarda Catherine Thomas

"Na schön. Pfefferminz, wie immer?",fragte ich. Dieser nickte. Ich zögerte etwas, als ich mich zum Gehen abzuwenden wollte. Aber dann nahm ich doch meinen ganzen Mut zusammen, ging auf ihn zu und drückte ihm einen Kuss auf die Wange. Mit errötenden Wangen ließ ich dann schnell von ihm ab und rannte raus zur Laborküche wo alle Arbeiter sich einen Kaffee machen konnten oder auch einen Tee. In einem anderen Schrank fand ich auch die Kekse die Antonio nicht und legte ein paar auf einen Teller. Nachdem alles fertig, goss ich den Tee in eine Thermoskanne ein und ging wieder zurück ins Labor. "Lieferservice!",rief ich dann fröhlich wie immer und sah hinüber zu Antonio.

Antonio Blackwell
Immernoch erstarrt ließ Ich meine Finger über die Wange streichen.
Was war gerade passiert?
Hatte Leona sich erbarmt und mir das gegeben, was ich von ihr wollte, oder entzündeten sich echte Gefühle?
Wie in Trance ging ich durch die Tür ins Labor und setzte mich dort auf einen kleinen Hocker.
Als Leona mit den Keksen kam, tat ich ebenso wie sie, als ob nichts passiert wäre.
"Danke", stammelte ich also.
"Der Computer ist dort."
Ich zeigte auf einen der neu modischen Rechner, der auf dem Labortisch stand.

Leonarda Catherine Thomas

"Klar. Danke.",sagte ich und ging da sofort hin. Keiner von uns sagte ein Wort. Es war richtig still zwischen uns. Heimlich sah ich zu ihm rüber und fragte mich was er über den Kuss dachte. Hat es ihm gefallen? War er sauer auf mich? War es falsch ihn auf die Wange zu küssen? Ich wandte den Kopf ab und kümmerte micj wieder um den Computer.

Antonio Blackwell
Ich schaute immer wieder verstohlen von der Seite auf Leona.
"Sag mal...", fing ich an, bremste mich dann aber abrupt und fragte etwas, dass ich garnicht hatte fragen wollen.
"Was ist denn überhaupt der Fehler?"
Ich hatte mich schon damit befasst - es war ein Fehler der Zeiten, der wohl mit einer Störung oder einem Virus auf der Festpla*tte zusammenhing.
Trotzdem fragte ich nach, damit ich auf meine Äußerung auch etwas plausibles sagte.

Leonarda Catherine Thomas

Für einem Moment hatten nicht zugehört und zuckte zusammen als er nochmal meinen Namen sagte. "Äh Was? Ach so! Ja...Das war...ähm...ein Virus...oder so...",murmelte ich ich durcheinander hervor und merkte wie ich rot wurde vor Schàm.

Antonio Blackwell
Ich grinste über ihre Reaktion.
"Hatte ich mir gedacht. Soll ich helfen?", fragte ich und sprang bereits vom Hocker.
Zuerst stellte ich meine leere Teetasse auf das Tablett, dann ging ich zu Leona.

Leonarda Catherine Thomas
"Das wäre sehr nett von dir.",sagte ich zu ihm und drehte mich halb zu ihm um, als er sich schon zu mir herunter beugte und bearbeitete was am Computer. Ich sah ihn dabei an, konnte nicht aufhören ihn anzusehen und schloss die Augen kurz um meinen Puls zu beruhigen. "H-hast du schon das Problem entdeckt?",stammelte ich heißer hervor und öffnete wieder die Augen.

Antonio Blackwell
Ich nickte, nahm meine Hände von der kleinen Festpla*tte, die ich gerade in den Scanner legen wollte und sagte:
"Ich habe es noch nicht gescannt, bin mir aber ziemlich sicher, dass ein Virus oder ein Fehler eines falsch gesetzten Anschlusses ein Problem mit den Daten - v***lem mit den Zeiten - ausgelöst hat, so wie du gerade meintest."
Jetzt wanderte mein Blick wieder zum Scanner und ich legte die Festpla*tte doch noch ein.
Einige Minuten lang tat sich nichts, doch dann fiepte das Gerät auf.
'no error found' blitzte uns auf dem Display entgegen.
"WAS?"

Leonarda Catherine Thomas
"Kein Fehler?" Ich sah ihn skeptisch an. "Bist du sicher dass es wirklich dieser Computer ist?",fragte ich ihn und könnte mir ein Grinsen nicht verkneifen.

Antonio Blackwell
"Ganz sicher. Ben hat ihn hierher gestellt."
Ich nahm die Festpla*tte heraus, um den Prozess zu wiederholen.
Auch diesmal zeigte der Scanner 'no error found'.
Irritiert schaltete ich das Mikroskop an und legte die Festpla*tte drunter.
"Wenn es ein Virus ist, hätte der Scanner ihn erkennen müssen. Und eigentlich auch eine Unbeschaffenheit...", philosophierte ich, während ich die Festpla*tte unter die Lupe nahm.
Eine kleine Verankerung, die ich noch nie zuvor gesehen hatte, lag in der Obersten Schicht.
Ich ging einen Schritt zurück und wies Leona mit einer Handbewegung an, sich das ebenfalls anzuschauen.
"Hast du so etwas schon einmal gesehen?"

Leonarda Catherine Thomas

Ich sah hinein und runzelte die Stirn. "Hmm...Nein. So etwas ist mir noch nie über die Augen gekommen.",gestand ich und sah wieder zu ihm auf. "Was ist das bloß?",fragte ich mehr zu mir als zu ihm.

Antonio Blackwell
Ich öffnete einen Kasten und holte mehrere Werkzeuge hinaus.
Mit einer Pinzette machte ich mich als erstes ans Werk.
"Ich versuche, den Anschluss zu lösen.", erklärte ich Leona und trat an das Mikroskop.
Langsam setzte ich die Pinzette an, und zog und ruckelte ein wenig.
"Es bewegt sich nicht.", meinte ich schließlich.
"Gibst du mir mal das Lösungsmittel?"

Leonarda Catherine Thomas

Ich nickte und gab es ihm sofort. Er nahm es dankbar an und tröpfelte etwas Lösungsmittel darauf. Gespannte lehnte ich mich an den Tisch und sah ihm weiterhin aufmerksam zu. "Und? Klappt es jetzt?",fragte ich ihn.

Antonio Blackwell
Ich probierte es einige Male, dann schüttelte ich bedauernd den Kopf.
"Nein, es klappt nicht."
Ich überlegte, schaute es noch einmal an und bemerkte einen milchigen Fleck.
"Gibst du mir mal das Mikrofasertuch?", fragte ich und hielt meine Hand in Leona's Richtung.
Als ich das Tuch spürte murmelte ich 'Danke' und rubbelte vorsichtig auf der Stelle herum.
Verwundert quiekte ich auf, ging einen Schritt zurück und hielt mein Gleichgewicht im letzten Moment.
"Das... ist ein Zahlencode."

Leonarda Catherine Thomas

"Was? Ein Code? Aber wofür denn Das? Wie kommt denn ein Zahlencode denn darauf? Und wofür steht sie denn?",wunderte ich mich und sah ihn an.

Antonio Blackwell
"Ich... Weiß es nicht.", gab ich zu und trat ein weiteres Mal an das Mikroskop, um mich zu versichern.
Es war ein Zahlencode, definitiv.
"Lass es uns herausfinden!", meinte ich neugierig.
Ich nahm die Pinzette, doch legte sie sogleich wieder ab.
"Es sind vier Zahlen. Was meinst du was man eingeben muss?"
Ich zoomte ein wenig, um mir die Zahlen näher anzusehen.
"2...0...1...8.",las ich vor, was eingestellt war.
"2018!"
Fasziniert schaute ich die Festpla*tte an.
"Ein Zahlencode mit unserer Jahreszahl - das ist wohl kaum ein Zufall!"

Leonarda Catherine Thomas

"Die Frage ist nur von wem sie geschickt wurde. Und was das zu bedeuten hat.",murmelte ich hervor und sah besorgt hinüber zu Antonio. Er sah so fasziniert aus als er sich im Mikroskop en Code ansah. Es schien ja zu begeistern und das freute mich ja sehr für ihn. Aber ich konnte es irgendwie nicht. Ich verspürte zu diesem Code etwas furchterregender was ich seöbst nicht beschreiben konnte. Ich glaubte ja nicht an einen sechsten Sinn oder einen anderen Quatsch. Aber irgendwas war da nicht in Ordnung. Und es musste mit diesem Code etwas auf sich haben. Eine andere Erklärung gab es ja nicht. "Vielleicht....sollten wir das lieber mit dem Chef klären was wir damit jetzt machen.",schlug ich vorsichtig vor.

Antonio Blackwell
Bestürzt sah ich sie an.
"Wir sind nur Assistenten. Wenn wir Ben Bescheid geben, wird er das ganze bestimmt jemand anderem geben - egal wie gern er uns hat."
Ich ließ vom Mikroskop ab und ging auf Leona zu.
"Willst du nicht wissen, was es damit auf sich hat? Willst du wirklich, dass wir nur die 'Finder' sind?"

Leonarda Catherine Thomas

Ich senkte den Blick. "Ich traue dem ganzen Braten nicht, Antonio. Ich habe ein ungutes Gefühl bei der Sache. Ich meine ja nicht wie sollten das ganze vergessen, aber meiner Meinung nach wäre es sicherer, wenn wir Ben Bescheid sagen. Jedenfalls würde ich mich besser fühlen, als das wir es auf eigene Faust es machen.",erklärte ich ihm ohne dabei aufblicken, weil ich Angst vor seiner Reaktion hatte. Normalerweise hatte ich keine Angst vor Anton. Ich mochte ihn ja sehr und hätte wirklich alles für ihn getan. Aber in dieser Situation hatte ich das Gefühl allein mit dieser Sache zu sein. Oder war ich einfach viel vorsichtig? War ich vielleicht doch zu feige um ein Risiko einzugehen?

Antonio Blackwell
Enttäuscht trat ich einige Schritte zurück.
"Meinetwegen."
Ich nahm mir die Festpla*tte und suchte eine kleine Tüte aus dem Schrank.
Als ich eine geeignete fand, legte ich die Festpla*tte hinein und verschloss sie gründlich.
Dann drückte ich sie Leona in die Hand.
"Mach du das - ich kümmere mich schon einmal um das Smartphone. Das wird kaum länger dauern als... Naja, vielleicht brauchen wir dafür sowieso länger."
Ich schnappte mir das Gerät, welches ebenfalls im Schrank lag, und machte ihn wieder zu.
Leona hatte sich derzeit noch nicht bewegt.

Leonarda Catherine Thomas

Ich hatte ihn beleidigt! Ganz offensichtlich. So wie er jetzt gerade redete und sich versuchte mit etwas anderen abzulenken. Traurig sah ich nun auf die Festplàtte die in meinen Händen lag und dann wieder zu ihm rüber. "Ich meine es nur gut, Anton.",murmelte ich in seine Richtung. Mir wurde ganz flau im Magen und mein Herz sank ein paar Stockwerke tiefer. Habe ich das Richtige jetzt getan? War es richtig gewesen ihn dazu überreden? Wieso konnte ich nicht einmal richtig mutig sein? Warum war ich nur so ein Angsthase? Ich schnaubte frustriert und ging doch schließlich zurück zum Mikroskop und schsute den Code genauer an. Ich hatte somit eine Entschèidung getroffen. Und ich zeige allen dass ich keine Angst habe. Eilig schrieb ich mir den Code auf und sah mir ihn nochmal an.

Antonio Blackwell
Ich bemerkte Leonas Handlung, kümmerte mich allerdings um das Smartphone, wie ich versprochen hatte.
Die Festpla*tte klebte in einer kleinen Tüte am Bildschirm fest.
Ich nahm sie ab, schaute mir das Modell besser an und holte mir den Brenner und mehrere Einzelteile, die ich brauchen würde.
Auch den Draht und andere Verankerung sammelte ich ein.
Ich legte alles fein säuberlich vor mich hin und suchte nocheinmal das Modell und die Software heraus, um ja nichts falsch zu machen.

Leonarda Catherine Thomas

Ich recherchierte nochmal alles durch was Ich bis jetzt hatte. Kam aber immer auf die eine Frage: Was hatte das zu bedeuten? Immer wenn ich glaube etwas gefunden zu haben, ist es gleich wieder vorbei und ein neues Hindernis kam mit in den Weg. Mann! Wenn ich doch bloß etwas schlauer wäre wie Anton oder Ben, dann Hätte ich diese Lösung bestimmt schon parat. Ich seufzte und fuhr mir durch das Haar.

Antonio Blackwell
Ich setzte mehrere Teile zusammen, die bereits vorgestanzt waren.
Dann brannte ich sie darauf und wartete fast Zehn Minuten lang, bis ich weiterarbeiten konnte.
Die Drähte fummelte ich erst mit meinen Fin*gern hinein, und als das nicht ganz funktionierte benutzte ich meine Pinzette.
Nach ungefähr einer Stunde war ich fertig und legte sie in einen weiteren Scanner, allerdings in einen, der maß, ob die Festpla*tte bespielbar war.
'can be received' blinkte auf und erleichtert atmete ich aus.
Es klappte! Jetzt musste ich nurnoch programmieren.
Das wäre genauso schwierig und würde mindestens doppelt so lange dauern, doch glücklicherweise waren die meisten der benötigten Softwares schon installiert.

Leonarda Catherine Thomas

Ich kam hier gerade nicht wirklich klar. Der Code war wirklich eine harte Nuss. Ich seufzte und sah hinüber zu Antonio. Nein! Ich könnte ihn nicht um Hilfe bitten. Dann dachte er bestimmt ich sei ein Dummkopf und hätte absolut keine Ahnung von diesem Zahlencode.

Antonio Blackwell
Ich ging nach hinten zu Leona und fragte, wo der Programmierer sei.
Oben im Regal meinte sie, und dort war er auch.
Ich stellte mich wieder an meinen Arbeitsplatz und legte die Festpla*tte - ein weiteres Mal an diesem Tag - ein.
Die Klappe fuhr zu, ein Programm wurde gestartet.
Wenige Minuten später konnte ich anfangen.

Leonarda Catherine Thomas

Ich sah zu ihm hinüber und guckte zu was er machte. Ich lehnte mich zurück und schloss die Augen. Es war so still zwischen uns. Richtige Funkstille! Ich stand auf. "Ich werde mir mal...einen Kaffee holen. Willst...du auch einen?",fragte ich ihn und wartete auf eine Antwort. Aber nichts kam. Er sagte kein Wort. Ich senkte den Kopf. "Na schön. Ich bin...gleich wieder da.",sagte ich zu ihm und ging zur Tür. Die Hand lang schon auf den Türknauf.

Antonio Blackwell
Ich hatte einige Zeit damit verbracht, die Software zu suchen, die ich für das Modell brauchte, fand sie allerdings nicht.
"Leona?", fragte ich also.
"Kommst du mal her und hilfst mir? Ich finde die Programmierung für D2C01SOne nicht."
Sie kam, wortlos.
"Was für ein bescheuerter Name.", stellte ich irgendwann fest, um die Stimmung aufzulockern.

Leonarda Catherine Thomas

"Wie willst du ihn denn dann nennen?",wollte ich wissen und kam wieder zurück. Ich fühlte mich immer noch so verkrampft jetzt in seiner Nähe zu sein, als ich mich zu ihm stellte und zu ihm herunter sah.

Antonio Blackwell
Ich überlegte kurz.
"Ich weiß nicht.", sagte ich schließlich und zuckte die Schultern.
"Wie wäre es mit DC1?"
Ich lachte kurz, ein Insider, aber Leona lachte nicht mit.
"Ich gehe mir mal Kekse holen.", meinte ich Resigniert einige Sekunden später.

Leonarda Catherine Thomas

Er stand auf und ging an mir vorbei. Ich ballte die Hände zur Faust, sprang auf und hielt ihn an der Hand. Er drehte sich um und war kurz davor gewesen zu fragen was denn jetzt sei, aber ich schlang die Arme um ihn und drückte ihn an mich. "Es tut mir leid!",sagte ich leise zu ihm.

Antonio Blackwell
Im ersten Moment war ich perplex und hatte keine Ahnung, wo ich gelandet war.
Dann realisierte ich es und legte meine Arme ebenfalls um Leona.
"Alles ist gut.",flüsterte ich und str***te ihr den Rücken.
Sie machte keinen Anstalt die Umarmung zu beenden oder zu reden, daher tat ich es auch nicht.

Leonarda Catherine Thomas

Ich hielt ihn fest und wollte ihn nicht los lassen. Noch nicht! "Ich zeige dir dass ich es kann.",sagte ich dabei. "Ich werde den Code lösen und ich werde kein Angsthase mehr sein.",fügte ich hinzu.

Antonio Blackwell
"Du bist doch kein Angsthase.", erwiderte ich.
"Du bist eben vorsichtig. Und - ich kann dir doch helfen, den Code zu knacken. Hm?", fragte ich und schaute sie erwartungsvoll an.
Lust und Zeit hätte ich wohl, außerdem wäre ich dem ganzen sowieso nachgegangen.
Mit ihrem Einverständnis oder ohne.

Leonarda Catherine Thomas

"Doch! Bin Ich!",beharrte ich angestrengt und sah ihn an. "Ich hab mich noch nicht mal getraut dich zu fragen ob du mir dabei helfen könntest ihn zu lösen, weil du gerade sauer ausgesehen hast..",sagte Ich zu ihm

Antonio Blackwell
"Phssst", sagte ich und legte ihr einen Finger auf die Lippen.
"Sag so etwas nicht. Du weißt, dass ich immer sauer aussehe, wenn ich konzentriert bin."
Ich lächelte - das war etwas, das mir schon immer gesagt wurde.
Egal ob ich nachdenklich, ernst oder traurig war - für die anderen war ich immer nur 'Wütend' oder 'Glücklich'.

Leonarda Catherine Thomas

Ich hielt inne ehe ich leise flüsterte; "Das weiß ich schon. Aber ich war zu ängstlich. Dafür aber nicht." Dann hauchte ich ihm einen Kuss auf den Finger den er mir vor den Lippen hielt. "Aber ich vertraue dir!",sagte ich leise und sah ihm in die Augen. Dann ging alles sehr schnell. Plötzlich befand ich mich an der Wand. Ich riss die Augen auf und sah Antonio überrascht an als er beide Hände an der Wand lehnte und mich weiterhin ansah. Auf einmal war es fast so als würde die Welt stehen bleiben zwischen uns. Mit erröteten Wangen sah ich ihn an und mein Herz begann wieder heftig gegen meine Brust zu trommeln an.

Antonio Blackwell
Mein Herz donnerte gegen meine Brust, und mein Atem ging nur stoßweise.
"Warum hast du nie gesagt, dass du mich magst?", fragte ich bevor ich das tat, was ich tun wollte.
Seit über zehn Jahren kannten Leona und ich uns schon.
Wir waren beste Freunde - leider.
Ich hätte schon immer für sie geschwärmt und gehofft, sie würde meine Gefühle irgendwann erwidern.
Jetzt war der Moment da, endlich.

Leonarda Catherine Thomas

"Ich...ich...",stammelte ich hervor Und sah ihn aus großen Augen an. Ich wollte ihm sagen dass ich schon in ihn verliebt war seit wir uns kennen gelernt haben. Aber dann kam Antonio schon etwas zu mir und ich schloss langsam meine Augen.

Antonio Blackwell
Kurz vor ihrem Gesicht stoppte ich und begann leise mit einer kleinen Erklärung, die ich mir nach all den Jahren um Gottes Willen endlich mal von der Seele reden musste.
"Ich mochte dich schon, da kanntest du mich noch garnicht.
Und dann durfte ich dich kennenlernen, und wurde immer wieder von dir in das Freundschaft-Ding zurückgewiesen.
Du kannst dir nicht vorstellen, wie unsicher mich das gemacht hat.
Ich habe so viel versucht, dir das klar zu machen - und du bist immer wieder ausgewichen."

Leonarda Catherine Thomas

Ich senkte den Blick. "Ich hatte selber Angst, Antonio. Ich dachte du willst das alles nicht und wolltest nur mit mir befreundet sein. Und dann war da noch die Sache mit Violetta.",erklärte ich beschämt hervor. Violetta ging damals mit auf unsere Schule. Eine dunkelhaarige Schönheit mit intensiven grünen Augen und einer Figur die einem Supermodel glich. Die Jungs haben bei ihr Schlange gestanden, doch sie hatte auf Antonio ein Auge geworfen und die beiden hatten mal hin und wieder geflirtet was mir ständig ein Stich ins Herz verpasst hatte. Und darum dachte ich es wäre besser gewesen nichts zu sagen, bevor mir das Herz gebrochen wird.

Antonio Blackwell
"Oh.", sagte ich. "Das... Wusste ich nicht. Wie ziemlich viel anderes wohl."
Ich seufzte. Wenn ich gewusst hätte, dass es Leona verletzte, mich mit Violetta zu sehen, hätte ich bestimmt weniger Zeit mit ihr verbracht.
Aber ich wusste es nicht.

Leonarda Catherine Thomas

"Das ist aber noch nicht alles.",wandte ich ein und sah ihn wieder an. Ich wollte ihn noch so vieles andere sagen. Es gab ja auch so vieles was ich ihm noch erklären wollte. Mich ihm offenbaren was ich wirklich fühlte. All die Dinge die durch meinen Kopf gerade rasten und ich ihm geteilt hätte. Doch bevor ich den Mund auch nur öffnen konnte, deutete er an wieder zu schweigen und schloss meine Lippen wieder. Dann kam er näher. Sein Gesicht war meinem so nah und allmählich musste ich auf seine unwiderstehlichen Lippen starren die mir ebenfalls näher kamen. Ich schloss langsam die Augen, kam ihm ein Stück entgegen, war bereit mich fallen zu lassen und es auf mich zu kommen zu lassen. Doch kurz bevor wir uns küssen konnten, ertönte plötzlich der Alarm. Erschrocken sahen wir auf und entdeckten sofort was los war. Das neue Smartphone blinkte wie verrückt und der Bildschirm leuchtete rot auf. Irgendetwas stimmte hier nicht, das konnte ich fühlen. "Was ist denn los?",fragte ich und wir gingen auf das Handy los. Auf einmal begann der Bildschirm sich zu verändern und eine Zahl erschien auf dem Display. 2-0-1-8! Der Code den wir gefunden haben. Wie ist er denn so plötzlich aufs Handy gekommen und wie konnte sich das Ding selbstständig aktivieren? Es war doch noch gar nicht richtig fertig! "Antonio, was geht hier vor sich?",rief ich ängstlich hervor, als auf einmal die Zahl sich wieder änderte. Sie änderte ständig ihre Zahl. Aus 2018 wurde jetzt 2019 und aus 2019 wurde dann 2020. Das wiederholte sich immer wieder bis der Raum in den wir uns befanden zu rumpeln und zu schütteln begann.

Antonio Blackwell
Ich war fassungslos, und vor allem ängstlich.
Schnell sammelte ich meine Konzentration wieder auf und nahm Leona in den Arm.
"Nur ein Erbeben", gab ich eine - halbwegs plausible - Erklärung von mir.
Der Raum um uns veränderte sich.
Von einem strahlenden Weiß wurden die Wände zu dre*ckigem Grau.
Der Labortisch verschwand, und erschien hinter uns wieder.
Einige Bildschirme tauchten an der leeren Seite auf - ein Stuhl, mehrere Stifte und ein Ding, das man bei uns als 3D-Drucker benannte, aber in XXXXXL standen plötzlich davor.
Dann hörte das Ruckeln auf. Alles blieb stehen wie es war, der Bildschirm des Smartphones zeigte '2034' an - dann verschwand es.

Leonarda Catherine Thomas

Ängstlich schmiegte ich mich in seinen Armen und vergrub das Gesicht tiefer in seiner Brust. Es dauerte vielleicht ein paar Minuten ehe es dann aufhörte. Es war ruhig! Richtige Totenstille! Vorsichtig öffnete ich die Augen und sah auch wieder auf zu Antonio. "Geht es dir gut?",fragte ich ihn als erstes besorgt und berührte seine Wange. "Hast du dich verletzt?"

Antonio Blackwell
Ich lächelte besorgt.
"Nein, und wie ich sehe bist du auch noch am Stück. Die Frage ist nur -", ich machte eine kurze aber dramatische Pause, mitsamt einer Allumfassenden-Handbewegung und sprach dann weiter.
"Was das hier ist. Und was das war."

Leonarda Catherine Thomas

Ich sah mich um und staunte nicht schlecht. Alles um uns herum sah aus wie in einem Saustall. Der Boden war verstreut mit Papieren, den Stühlen, und dem Tisch. Der Computer war ebenfalls umgekippt und war kaputt. Von sich aus war es nicht so schlimm. Aber was merkwürdig war ist dass die Wand plötzlich so grau war und an den Wänden hingen Spinnennetze. Und die Stühle und Tische waten ganz verstaubt so als hätte man sie seit Jahren nicht mehr sauber gemacht. Verwirrt sah ich mich um. "Was ist hier bloß passiert?",fragte ich leise.

Antonio Blackwell
"Es sieht aus wie unser Labor.",gab ich leise von mir.
"Aber in gewisser Weise... Auch wieder nicht."
Ich legte eine Pause ein, schaute mir den Raum in Ruhe an und fügte dann hinzu:
"Es sieht aus, als wäre dieser Raum vor einiger Zeit verlassen worden. Vielleicht durch einen Streit - und dann ist der zuständige nie wiedergekommen."

Leonarda Catherine Thomas

"Bist du dir ganz sicher?",fragte ich und ging zur Tür. Zum Glück ging sie auf und wir konnten raus sehen. Der Flur war ganz dunkel auf einmal, keine Menschenseele war zu sehen. "Was ist aber bloß passiert?"murmelte ich vor mich hin.

Antonio Blackwell
Ich griff nach Leonas Hand, womit sie sich zu mir umdrehte.
"Ich weiß nicht. Aber tatenlos hier herum zu stehen wäre dumm - und definitiv nicht hilfreich. Schauen wir uns ein bisschen um?", fragte ich also und als ich Leonas ängstlichen Blick bemerkte fügte ich schnell hinzu:
"Es sieht so aus, als wäre hier niemand. Daher besteht für uns keine Gefahr, gesehen zu werden."

Leonarda Catherine Thomas

"Okay.",sagte ich leise und drückte zitternd seine Hand. Wenn Anton nicht hier wäre, sondern ich ganz allein, dann Hätte ich die totale Panik bekommen. Also machten wir uns auf den Weg und kundschaften Flur aus. Überall war es schmutzig grau, Spinnweben hingen an den Wänden und roch so modrig dass mir fast schlecht wurde. Hier war es immer noch so ruhig und das machte mich so unglaublich nervös.

Antonio Blackwell
Mit einer gewissen Neugierde folgte ich Leona die Gänge entlang.
Alles war grau, und eintönig.
Überall herrschten Chaos und Zerstörung.
Plötzlich bleib ich stehen.
"Ich glaube... Wir sind 16 Jahre in der Zeit gereist. Egal wie verrückt es klingt... Was meinst du?"

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Jule3000

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Blast to the future ~ Ostfriese und Jule3000

von Jule3000 am 13.09.2019 10:31

Hallo, ihr Lieben. Dies ist ein neues RPG mit meiner lieben Freundin Ostfriese und mir.
Die Regeln kennt ihr ja. Ihr könnt gerne mitlesen, aber dazwischen schreiben ist ausdrücklich verboten.

 

Vielen Dank für euer Verständnis.

Steckivorlage

Name
Sein Name lautet Antonio Blackwell.
Alter
Er ist 23 Jahre alt.
Spitzname
Er wird oft einfach "Anton" oder "Nio" gerufen.
Charakter
Antonio ist weltoffen. Er wirkt freundlich, obwohl er auch sehr provozierend wirken kann.
Er hat immer seine eigene Meinung, kann dabei aber auch egoistisch und bissig werden.
Aussehen
https://www.pinterest.de/pin/802133383606005273/
Beruf
Er ist Laborassistent in einem Technik-Labor.


Name: Ihr vollständiger Name lautet Leonarda Catherine Thomas wird aber nur Leona gerufen.

Alter: Sie ist 21 Jahre alt

Charakter: Leona ist freundlich,sehr hilfsbereit, süß, etwas tolpatschig, großzügig

Aussehen: Sie hat bis zur Taille lange, blonde Haare, hellblaue Augen, zierliche, schlanke Figur

Beruf: Sie war mal Erzieherin, ist aber dann umgestiegen als Laborassistentin

Sonstiges: Musikalisch sehr begabt

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