Mittelerde: New Generation

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Sohea

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Mittelerde: New Generation

von Sohea am 06.09.2019 14:50

Geschlossener RPG von Mila-Grosa und mir! 

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Sohea

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Re: Mittelerde: New Generation

von Sohea am 06.09.2019 14:51

Die Story:

72 v.z.

10 jahre ist es her, das samweis gamdschie nach dem tod seiner frau nach valinor gesegelt ist, und so mit einem teil seiner alten gefährten wiedervereint ist.
auch legolas und gimli hatten sich 120 v.z. nach aragorns tod dorthin begeben.
dessen sohn eldarion und seine mutter arwen waren in gondor gebliebn. eldarion war nun alt genug, um das erbe seines vaters anzutreten, und könig von gondor und arnor zu werden.
doch in ihn waren zweifel, ob er denn jemals ein so guter könig wie sein vater sein würde.
fast zur gleichen zeit, an einen anderen ort spricht eine böse dämonen-hexe (weis nicht, ob sie wer spielen würde, den namen überlasse ich euch) einen bann aus, den sauron wieder erscheinen lässt, aber nicht vollständig, nur seinen körperlosen schatten. (so ähnlich wie bei lord voldemort bei harry potter)
um ihn wieder vollständig zurückzuhohlen, benötigt sie die hilfe von saroman, der noch immer von baumbart und den anderen ents in einem der zwei türme gefangen gehalten und bewacht wird.
als es ihr gelingt, ihn zu befreien, machen sie sich auf die suche nach drei gegenständen, mit denen sie einen verbotenen zweiten ring erschaffen wollen, mit dem sauron zurückkehren würde.
die seele eines helden,
das herz eines liebenden
und jeweils ein bluttropfen eines jeden der 9 gefährten und des weißen zauberers.
als sie gemeinsam loszogen, um die drei sachen zusammen zutragen, schlägt baumbart in gondor alarm und eldarion begibt sich auf die suche nach den 9 gefährten.
als er ins augenland kam, trifft er zwei hobbits, die söhne von merry und pip.pin. (namenlos)
zu dritt zogen sie weiter und nehmen die beschwerliche reise in den alten westen auf sich.
auch gandalf hat von der drohenden rückkehr saurons gehört, als saromans kugel sich wieder regte. er, galadriel und die anderen der gemeinschaft des rings sagen vorraus, dass eldarion, und die hobbits kommen werden, um saroman und die hexe aufzuhalten.
als sie schließlich eintrafen, werden sie bereits von frodo, sam, gimli, legolas und gandalf erwartet. sie müssen sich dann nach mittelerde aufmachen, um saurons rückkehr zu verhindern.
gandalf begleitet sie nicht, er müsse gemeinsam mit elrond und galadriel über valinor wachen, aber wenn sie seine hilfe benötigen sollten, würde er kommen.
die (vorerst) sieben gefährten legten mit einem schiff ab und machen sich auf nach mittelerde zurück. als sie im norden anlegten, lernen sie gefährte nummer acht kennen, den elben thyrion, der von könig thranduil geschickt wurde, um sie zu ihm zu schicken. er würde sie im düsterwald in empfang nehmen.
sie machten sich auf in den düsterwald, wo sie auf den weg dorthin in einen hinterhalt von saroman, der hexe und einer horde orks gerieten.
sie konnten diese jedoch besiegen, aber einige von ihnen wurden verwundet. sie konnten aber im düsterwald ankommen, wo sie auf eine legion waldelben treffen, die sie in empfang nimmt, aber nicht thranduil führte sie an, sondern nummer 9 der gefährten, thyrions schwester errinel, die ebenfalls in diensten des elbenkönigs steht.
sie schließt sich den gefährten dann ebenfalls an und gemeinsam machen sie sich erstmal auf den weg zu legolas´vater...

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Re: Mittelerde: New Generation

von Sohea am 06.09.2019 15:03

Rollen:

Frodo = Mila-Grosa
Sam = AnneRose
Éomer (Merrys Sohn) = Sohea
Faramir (Pip.pins Sohn) = Mila-Grosa
Eldarion = riektin
Gimli = Mila-Grosa
Legolas = Sohea
Errinel = Mila-Grosa
Thyrion = Mila-Grosa
Gandalf = Sohea
Galadriel = Mila-Grosa
Elrond = riektin
Arwen = Annerose
Saroman = riektin
Hexe Ardis = riektin
Baumbart = Sohea
Thranduil = Annerose
Bilbo = Sohea


Steckis:
Name: Thyrion
Bedeutung (Name): Nicht bekannt
Alter: ca. 3000 Jahre
Gattung: Hochelb (Noldor), wie seine Schwester
Aussehen: Thyrion hat nicht allzu lange, dunkelbraune Haare, die er sich aus dem Gesicht geflochten hat und grün-graue Augen. Er trägt dunkelblaue und dunkelbraune Kleidung und schwarze Stiefel.
Charakter: Er ist eigensinnig, äußerst misstrauisch gegenüber Fremden. Besonders Legolas gegenüber ist er nicht sonderlich aufgeschlossen.
W@ffen: Ein Köcher mit 12 Pfeilen und ein Bogen mit 1,60 m Spannweite, eine kleine Flasche Gift, die er hin und wieder mal auf die Pfeile träufelt. Nichtzu vergessen ein elbischer Dolch
Familie: Er hat nur noch seine kleine Schwester Errinel, zu der er nicht immer sehr freundlich ist. Im Grunde will er sie einfach nur beschützen. Seine Eltern wurden getötet, als er und sie noch Kinder waren.
Stärken: Er ist ein wendiger und geübter Krieger, auch im Klettern ist er voll in seinem Element. Und wegen seiner Kampfkünste mit Pfeil und Bogen und dem Gift hat er einen guten Vorteil gegen Feinde.
Schwächen: Seine Schwester Errinel, die unter einem Fluch steht, an dem er sich die Schuld gibt. Auch, wenn er nicht oft dazu steht, er sorgt sich um sie.
Sonstiges: Er hat eine Narbe an der rechten Seite seines Halses, die er aber unter seinen Haaren versteckt.
Er hat im Düsterwald einen Grauschimmel namens Fainloss ( weißer Schnee)

Name: Errinel
Bedeutung (Name): ,,Ein gekrönter Stern"
Alter: Mehr als 1000 Jahre
Gattung: Hochelbin (Noldor)
Aussehen (Im Fa) Sie hat langes, schwarzes Haar und eisblaue Augen mit einem Hauch von Türkis. Sie trägt stets ein dunkelblaues Kleid, in dem sie sich aber gut bewegen und kämpfen kann. Meist dazu auch einen ebenso blauen Umhang.
Charakter: Wird sich sehen lassen
Waf.fen: Zwei elbische, mittelgroße dünne Schwerter, die sie auch zum Werfen gegen ihre Feinde einsetzen kann Und, wie bei allen Elben, Pfeil und Bogen.
Familie: Nur noch ihren großen Bruder Thyrion
Stärken: Sie ist eine schnelle Läuferin, kann gut mit ihren W@ffen umgehen und ist eine hervorragende Reiterin.
Schwächen: Ihr Herz, als es trotz des Fluches, der auf ihr lastet, Gefühle für Legolas empfindet.
Sonstiges: Sie steht mit ihren Bruder in Diensten Thranduils, obwohl sie beide Hochelben sind. Ihre Heimatstadt Gondolin wurde bei einem schweren Angriff vernichtet. Nur wenige Elben, darunter sie und ihre Familie, konnten aus der Stadt fliehen, gerieten bei ihrer Flucht über den Cirith Thoronath in den nördlichen Bergen jedoch in einen Hinterhalt, wobei ihre Eltern umkamen. Sie selbst war noch ein Neugeborenes, dass bei einer Lawine vom noch jungen Thyrion getrennt wurde. Er gab nach schier endloser Suche im Schnee schon fast auf, fand sie dann aber unterkühlt, aber lebend. Er nahm sie mit den Überlebenden auf die zu Hilfe geeilten Adlern mit zur Sirion-Mündung, wo er mit ihr erst in den Wäldern Lothlòriens hauste und dann, etliche Jahre später, als sie erwachsen waren, in dem Düsterwald zogen, wo sie sich Thranduils Gefolge anschlossen.
Errinel wuchs von dem Tag ihrer Flucht an aber nicht mehr gewöhnlich auf. Aus manchen Mündern heißt es, dass ihr Herz, als sie von der Lawine mitgerissen wurde, von der Kälte des Eises eingefroren sei und sie seither keine Art von Gefühlen mehr spüren konnte.
Sie reitet einen dunkelbraunen Rappen namens Mornalagos (schwarzer Sturm)

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Re: Mittelerde: New Generation

von Sohea am 06.09.2019 15:06

Prolog (Oder so):
Packende Musik. (Oper oder was das bei HdR am Anfang so ist xD )
Dunkelheit.
Dann: Ein sehr altes in roten Leder gebundenes Buch, das sich öffnet.

 

Galadriel:
"Einst.... vor langer Zeit.... erschuf Sauron den ,,einen Ring´´ und brachte somit Dunkelheit und Furcht, über Mittelerde. Einst... ging er verloren, und landete über die Jahre in den Händen Frodo Beutlins, einen Hobbit. Neune schlossen sich damals zusammen, um den Ring zu zerstören und den dunklen Herrscher zu vernichten. Neune haben damals Mut, trotz einiger schmerzlicher Verluste, bewiesen, dass wahre Freundschaft stärker ist als alles andere auf der Welt. So gelang es ihnen auch, Sauron zu stürzen. Der Ring wurde im Feuer des Schicksalberges vernichtet und der Friede konnte in Mittelerde wiedereinfinden.
Die Gemeinschaft der Neun ging auseinander. Der Eine wurde König, und regierte mit edelmütiger Hand das Reich, bis es nach langen Jahren seinen Frieden fand...
Die Anderen kehrten Heim, wo auch für sie ein weiteres Kapitel begann, während es sich für die andere für immer schloss...
Die anderen Beiden zogen durch Wälder und Wiesen, zwischen Berge und Täler und über das Meer, wo sie sich im Reiche Valinor niederließen und somit auch die Letzten der Gemeinschaft die Ereignisse weit hinter sich ließen...
Doch... es sollte nicht dabei bleiben.... es sollte alles anders kommen. Etwas, wodurch sich die ,,Gemeinschaft der Neun´´ erneut zusammenfügen und sich auf eine allerletzte Mission begeben muss...
(Blätter, blätter, blätter, also im Buch, dann... leere Seiten)
Eine Mission, die noch niedergeschrieben werden muss..."

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Re: Mittelerde: New Generation

von Sohea am 06.09.2019 15:16

Ardis:
Von Schatten zu Licht,
wo das Kleid des Tages bricht.
Von Tod, wie gedacht,
auf zu neuer Macht!
Erhebe dich, oh Sauron, aus der Tiefe,
dass dein Körper von neuer Kraft nur so triefe.
Ein Windhauch, der den Staub aufwirbeln ließ, stieg an zu einem regelrechten Wirbelsturm.
Da ich im Auge eben dieses Sturmes stand, brauchte ich mich nicht um mein Wohl zu sorgen.

Schwarzer Rauch durchzog die Luft pfeilschnell.
Sauron.
"Mein Gebieter!", schrie ich in das Nichts hinein.
Zur Antwort umwirbelte mich das Schwarze.
Plötzlich begannen sich Steine auf dem Boden zu ordnen, bis die schließlich einen Satz bildeten.
Ich brauche einen Körper. Saruman!, stand dort nun geschrieben.
Mein Meister hatte mir den ersten Befehl erteilt.
"Ich werde euren Auftrag erfüllen!", rief ich dem dunklen Herrscher zu.
Daraufhin stürzte der Staub hinab.
Der Sturm hatte sich gelegt.
Meine Aufgabe war eindeutig.
Also trat ich hinaus aus dem Schwarz und schritt würdevoll über die steinige Landschaft Mordors.


Baumbart:
Alleine wanderte ich durch den Fangorn Wald. In Gedanken bei letzten Marsch der Ents wandelte ich zwischen den Bäumen umher, ohne ein bestimmtes Ziel. Das Gezwitscher der Vögle klang in meinen Ohren und die Sonnen schien auf mich herab.
Plötzlich hörte ich, wie ein Raunen durch die Blätter der Bäume um mich herum ging. Dicke Wolken schoben sich vor die warm leuchtende Herbstsonne und drückende Stille legte sich auf meine ganze Umgebung. Ich spürte, wie meine baumige Freunde, dass ein dunkler Schatten durch Mittelerde kroch. Etwas Böses, dass lange Zeit als vernichtet galt, war wieder auferstanden. Das Geflüster der Bäume wurde lauter, und sie sprachen weise Worte miteinander. Bäume wussten viel, und ein Wort hörte ich in ihrem Gemurmel häufig heraus. Auch mir war es bei dem berückenden Gefühl von Dunkelheit und Einsamkeit sofort durch den Kopf gegangen: Sauron.


Galadriel:
Ich blickte in der schimmernden Morgensonne auf das Reiche Valinor hinab. Alles war so friedlich... so unscheinbar... so wunderschön.
Ich genoss die sanfte Briese, die durch mein langes hellblondes Haar fuhr und blickte hinüber zum Meer. Ich sah, wie einige von ihnen in Boten saßen und fischten. Ich musste lächeln.
Samweis Gamdschie hatte wohl einen Fisch am Haken und Frodo Beutlin half ihn, die Leine einzuhohlen. Sein Onkel, Bilbo Beutlin saß vergnügt summend am Strand und rauchte eine Pfeife.
An einer anderen Ecke bemerkte ich Prinz Legolas Grünblatt und den Zwergen Gimli, die an einer Felswand hochkletterten.


Gimli:
"Teufel noch eins, kommt gefälligst zurück, ihr verfluchten Tunichtgute, ihr!", fluchte ich, hielt aber dann die Luft an als ich sah, wie hoch wir schon geklettert waren. Aber ich hatte keine Wahl, diese verfluchten Bergkobolde haben mir meine Axt geklaut und ich habe nur die eine.
Ich war froh, dass Legolas dabei war. Er hatte im Gegensatz zu mir gute Chancen, die kleinen Teuf.el doch noch einzuhohlen. Er hatte mich bereits überhohlt und war den Kobolden ein Stückchen näher gekommen. Ich musste immernoch damit kämpfen, überhaupt einen Zentimeter vorwärts zu kommen.


Legolas:
Behände erklomm ich die Felswand, während Gimli sich mühsam schnaufend hochzog. "Sei froh, dass sie dir die Axt gestohlen haben", meinte ich vergnügt, "sonst würdest du vermutlich nie oben ankommen." Schnell hatte ich die Bergkobolde eingeholt und ergriff den Schaft von Gimlis Axt. Die Bergkobolde ließen kichernd los und verschwanden in einer kleinen Felsspalte. Es waren lustige aber frechen Gesellen, und Gimli mochte sie nicht besonders. Schon gefühlte 100 Mal hatten sie sich seine Axt geschnappt. Mit dieser schwang ich mich die Felswand wieder hinunter, an Gimli vorbei, der scheinbar werde vor noch zurück kam. Bald hatte ich wieder festen Boden unter den Füßen. Die Axt lehnte ich an die Felswand. Zwerge mussten wirklich stark sein, um so eine W@ffe im Krieg zu schwingen. Ich bevorzugte meinen leichten Elbenbogen.


Gandalf, der Weiße:
Ich ging am Strand entlang, den Blick nachdenklich auf die sanften Wellen gerichtet. Auch hier in Valinor war ich nicht freier geworden. Anders als Frodo oder Bilbo, die zwar ihr Auenland vermissten, aber die unschönen Erlebnisse in Mittelerde langsam zu vergessen schienen, fragte ich mich immer noch, ob es richtig war, Mittelerde zu verlassen. Das Böse war nie wirklich ganz besiegt, und nach allem, was geschehen war, fühlte ich mich für Mittelerde, zumindest für den Westen, irgendwie verantwortlich.
Vor kurzem hatte ich mit Galadriel gesprochen. "Unsere Zeit dort ist vorüber", hatte sie auf meine Bedenken geantwortet. "Wir müssen lernen, loszulassen und neu anzufangen." Ihre Worte waren weise und wahr, doch trotzdem hatte ich das Gefühl, Mittelerde würde noch einmal in eine tiefe Finsternis gehüllt werden, und ich würde bei der Bekämpfung nicht ganz unbeteiligt sein.


Bilbo Beutlin:
"Gandalf, mein Freund!", rief ich dem Zauberer zu, der weder über irgendetwas zu grübeln zu schien. "Vergess deine Gedanken und rauche eine Pfeife mit mir!" Schon lange hatten wir nicht mehr beisammen gesessen und Rauchringe in den Himmel geschickt. Gandalf, wohl dankbar für die Ablenkung, setzte sich zu mir und nahm seine Pfeife aus der Tasche.


Gimli:
Vorsichtig versuchte ich, auf den Vorsprung nach unten zu klettern, was natürlich eine Zeit lang dauerte, da ich gezwungen war nach unten zu sehen, weil ich genau sehen musste, wie weit es noch war und auf welche Weiße ich am besten hinunter kletterte, und mich dann wieder übelstes Schwindelgefühl durchströmte.
Vorsichtig hangelte ich mich nach unten, wobei ich Legolas´ Blick und sein Grinsen genau im Rücken spüren konnte.
Ich war fast unten, aber auf den letzten Metern rutsche mein rechter Fuß ab und ich rutschte und kugelte bestimmt 5 Meter nach unten, bevor ich auf den Rücken liegend neben meiner Axt und vor Legolas´ Füßen liegen blieb.
Mühsam drehte ich mich auf den Bauch und zog mich an der Felswand stützend nach oben und blickte hoch.
Ein gutes Stück über mir konnte ich zwei kleine Gestalten erkennen, die sich die Bäuche hielten vor lachen.
"Irgendwann erwische ich diese Biester!" Trotzig griff ich zu meiner Axt. "Verlass dich drauf!"


Legolas:
"Dessen bin ich mir sicher", meinte ich lachend.
Ich blickte mich um. In Mittelerde hatte ich keinen der Anwesenden je so vergnügt gesehen wie jetzt. So sorglos konnte man nur in Valinor sein. Und doch hing jeder von uns noch ein wenig an seiner alten Heimat. An den Landschaften, an den Geschichten, die sich dort ereignet hatten, an denen, die man dort hatte zurücklassen müssen.


Gimli:
Ich seufzte, da ich mich soeben an Mittelerde zurückerinnerte. Die Abenteuer. Die Orks. Und die Wetten zwischen Legolas und mir, wer von uns mehr von ihnen abschlachtete. Wir hatten wirklich viel Spaß. Naja.... nicht immer, aber es wurde zumindest nicht langweilig.
"Denkst du auch hin und wieder an deinen Düsterwald?", fragte ich ihn, während ich meinen Blick über das schier unendlich wirkende Meer schweifen lies.


Legolas:
"Ja", gab ich zu, und das Lächeln verschwand aus meinem Gesicht. "An meinen Vater und an meine Mutter, die ich nie kennenlernen konnte." Die Beziehung zwischen meinem Vater und mir war nie sonderlich gut gewesen. Nach dem Tod meiner Mutter konnte Thranduil niemandem mehr Gefühle zeigen, auch nicht seinem eigenem Sohn gegenüber. Ich erinnerte mich an die letzten Worte, die er an mich gerichtet hatte: "Deine Mutter hat dich geliebt, Legolas. Mehr als alles andere. Mehr als das Leben."


Gimli:
Ich legte ihn eine Hand auf die Schulter. "Ist er denn nicht hier in Valinor?"


Saruman:
"Zaarshtû!", tönte von draußen ein lauter Ausruf in der Schwarzen Sprache.
Eiligen Schrittes trat ich zum Fenster.
Ein Ent ging in Flammen auf.
Meine Augen suchten den Verantwortlichen dafür, konnten jedoch niemanden wahrnehmen.
Nun...da! Am Rande einer eingefallenen Mauer stand sie.
Eine Frau - schön und weise.
Ihr Haar wehte als würde ein Sturm aufkommen, ebenso ihr Kleid.
"Zaarshtû!", schmetterte sie nocheinmal.
Hexenfeuer war es, was sie da heraufbeschwor.


Legolas:
"Oh nein", meinte ich und schüttelte den Kopf. "Er bleibt im Düsterwald, bis er irgendwann stirbt. Mein Vater ist zu stur um Mittelerde zu verlassen, und er würde seinen Wein aus Dorwinion zu sehr vermissen."


Gimli:
,,Hm.", meinte ich nur. ,,Tja, wer weiß, vielleicht kreuzen sich eure Wege eines Tages wieder. Warum bist du eigentlich nicht... Au! Was fällt euch ein, diese verfluchten kleinen.... Mistbiester!", schrie ich wutentbrannt nach oben, als ich schon wieder Gekichere von oben hörte.
Ich stieß den Kiefernzapfen, den die Kobolde auf meinen Knopf geworfen hatten, mit einen Schwung den Hang hinunter.


Legolas: 
Ich lachte, denn Gimli wurde purpurrot vor Wut. Als die frechen Bergkobolde einen zweiten Kiefernzapfen fallen ließen, zog ich blitzschnell meinen Bogen hervor und nagelte den Zapfen mit einem meiner Pfeil an der Felswand fest.
"Vielleicht sollten wir nicht so dicht am Felsen stehen", meinte ich zu Gimli, der zornig Steinchen nach oben zu den Kobolden schleuderte. "Was wolltest du gerade fragen?", hakte ich nach als wir uns aus der Wurfweite entfernt hatten.


Gimli:
Ich hörte dennoch nicht auf, Steinchen nach oben zu schleudern. ,,Ich wollte..... sagen..... wieso.... Ha! Jetzt hab ich einen erwischt! Nein, Verflixt, doch nicht!"
Schnaufend gab ich es auf und drehte mich wieder den Elben zu. ,,Also..... wieso du nicht im Düsterwald geblieben bist."


Legolas:
"Mein Herz sagte mir, es wäre richtig, mit der Zeit in Mittelerde abzuschließen. Ich vermisse die alten Bäume des Düsterwalds und ihre Blätter, die im Wind rauschen, doch eigentlich gab es nichts mehr, dass mich dort gehalten hat."
Ich blickte in die Ferne. Bisher war niemand, der nach Valinor gesegelt war, wieder zurückgekehrt. Dieser Ort war wunderschön, doch meine Gedanken schweiften stetig wieder zu den Hinnenlanden.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 06.09.2019 15:16.

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Re: Mittelerde: New Generation

von Sohea am 06.09.2019 15:32

Gimli:
Ich seufzte und blickte in Richtung Horizont. Ich dachte hin und wieder auch noch an Mmeine alte Heimat. Ich war der einzige Zwerg Valinors und werde es wahrscheinlich immer bleiben. Alle anderen Zwerge leben noch in Mittelerde.


Gandalf:
Nach dem ich mit Bilbo gemeinsam ein wenig Pfeifenkraut geraucht hatte, verschwanden meine unguten Bedenken über Mittelerde für eine Zeit. Doch langsam mischten sie sich wieder unter meine Gedanken und ich fragte mich erneut, ob es richtig war, Mittelerde zu verlassen. Seufzend verabschiedete ich mich von Bilbo und machte mich auf. Wir, die Gefährten, hatten das Palantír des Elostirions hierher nach Aman gebracht. Bei meiner Ankunft hatte ich es versteckt und gehofft, es nie wieder gebrauchen zu müssen. Ein Palantír war gefährlich, man wusste nie, wer ebenfalls in diese Kugel blickte. Doch jetzt musste ich einen Blick hinein werfen. Ich wusste, ein Palantír befand sich sicher noch in Mittelerde. Vier von ihnen waren verloren gegangen, eines war hier, doch das Palantír des weißen Turms sollte sich immer noch in Gondor befinden.

 

Baumbart:
Die Bäume um mich herum waren immer noch unruhig. Sie alle spürten den dunklen Schatten, der nur Sauron gehören konnte. Plötzlich vernahm ich das deutliche Geräusch eines Ents. Es war Flinkbaums Ruf, der zu mir herüber tönte. Einige von uns hielten noch immer in Isengart Wache. Saruman hatte seine Turm nie verlassen. Da Flinkbaum scheinbar Alarm schlug, machte ich mich schleunigst auf den Weg. Zum Glück war ich Recht nah an der westlichen Grenze des Fangorn Waldes, sodass der Weg nicht allzu weit war. Als ich endlich an dem großen See ankam, der um den Ortanc herum entstanden war, sah ich einige Ents, die ganz starr vor Schrecken zum Turm blickten. Und auch ich blicke so entsetzt dorthin, wie meinesgleichen entsetzt blicken konnten. Dort, auf dem Ortanc, stand Saruman und lachte. Es war ein hämisches und böses Lachen, dass selbst die stärkste Rinde erzittern ließ.


Galadriel:
Ich kam auf Gandalf zu, der etwas in den Händen hielt. "Mithrandir, was bedrückt dich?", wollte ich sanft von ihm wissen. Er blickte mich mit versteinerter Mine an und drehte sich um.
Mit Schaudern erkannte ich, dass er Saurons Palantír in den Händen hielt. Mit vor Schreck geweiteten Augen blickte ich ihn an.


Gandalf:
"Es regt sich wieder", flüsterte ich. "In Mittelerde ist ein Grauen erwacht. Ein Schatten breitet sich aus. Sauron." Ich zitterte. In dem Palantír hatte ich Mina Tirith gesehen, den einzigen Ort, an dem noch eine der Kugel existierte. Die Menschen dort waren Unbeschwert. Aragorns Sohn Eldarion regierte Gondor, weise und gütig. Doch deutlicher den je hatte ich es gespürt. Die dunkle Macht Saurons war zurückgekehrt. Die Welt würde eine dritte Dunkelheit erleben, ein namenloses Grauen würde umgehen.


Baumbart:
"Die Elben verließen Mittelerde, und die Zeit der Menschen brach an", rief Saruman hämisch. "Doch ihre Herrschaft wird von kurzer Dauer sein! Rohan und Gondor werden untergehen. Sauron wird auferstehen aus den Trümmern Barad-dûrs!" Noch einmal lachte Saruman laut auf, dann verschwand er. Schrecken stand in den Gesichtern aller anwesenden Ents. Was war zu tun? Gandalf hatte ich stets vertraut, doch er war nicht hier. Er und alle Gefährten waren nach Valinor gesegelt. Alle? Nein. Aragorn, der mein Vertrauen ebenfalls gewonnen hatte, war in Mittelerde geblieben, ebenso Merry und Pi.ppin, die beiden tapferen Hobbits. Ich wusste, dass sie alle drei gestorben waren, doch Aragorn und Arwen hatten einen Sohn, Eldarion. Nun wusste ich, was zu tun war. Ich würde nach Gondor gehen und Alarm schlagen. Die Menschen mussten gewarnt werden. Die Zeit, in der wir Ents auf keines Seite waren, war lange vorüber.


Arwen:
Vom Fenster des Palastes sah ich hinunter in den Hof. Mein Sohn, Eldarion, stand erhobenen Hauptes mit dem Schwert seines Vaters seinen Feind, einer Vogelscheuche gegenüber und kämpfte gegen sie. Ich musste lächeln. Aber dennoch trübte sich meine Mine wieder.
Immer wenn ich ihn so sehe, so kämpferisch, so unbeschwert, so mutig, musste ich an Aragorn denken. Eldarion war ihm in jeder Hinsicht ähnlich.
Es vergingen schon 10 Jahre, seitdem er gestorben ist. Eldarion war ein junger Mann geworden und hatte gerade erst den Thron bestiegen. Aber er regierte so, wie Aragorn es getan hatte und das erfüllte mich mit Stolz.
Ich griff an meinem Hals nach meinen Abendstern, den Aragorn mir auf dem Sterbebett zurückgegeben hatte. Er hatte ihn damals mit seiner Liebe zu mir erfüllt. Und diese Liebe lies mich leben...
Ich küsste ihn sanft...


Galadriel:
Ich blickte selbst in die Kugel. Es stimmte... ich sah es auch! Das Grauen! Das Leid! Die Höllenqualen, die auf einige von uns zukommen würden...
Ich wandte eiligst den Blick zur Seite. Dann legte ich dem weißen Zauberer eine Hand auf die Schulter und blickte ihn in die Augen. "Du weist, was das bedeutet, Mithrandir. Wir dürfen keine Zeit verlieren."


Baumbart:
Ich machte mich auf den Weg nach Minas Tirith. Es würde ein langer Weg werden, und noch nie hatte ich mich so weit von Fangorns Wäldern entfernt, doch die Menschen mussten gewarnt werden.


Frodo:
Ich und Sam ruderten zurück an Land. Wir hatten einen guten Fang gehabt, die Fische in Valinor waren größer und zahlreicher als ich Mittelerde.
Ich blickte hinauf zu der Anhöhe, wo der weiße Zauberer Gandalf mit der schönen Galadriel sprach.
"Was die beiden wohl zu bereden haben?", fragte ich mich laut, als ich, während wir das Boot an land zogen, kurz inne hielt. Ich hatte ein merkwürdiges Gefühl...


Gandalf:
Ich nickte. Da die Herrin von Lothlórien mir nun glaubte, würde wir s schaffen Mittelerde vor seinem Schicksal zu bewahren. Doch nur gemeinsam... mit den neuen Gefährten.


Bilbo:
Ich hatte gehört, was Frodo gesagt hatte, um kam zu ihm und Sam herüber. "Misch dich nicht in die Angelegenheiten von Zauberern ein, denn sie sind spitzfindig und schnell erzürnt, um Gildor Inglorion zu zitieren", meinte ich dazu. "Andererseits, mein lieber Frodo, habe ich auch das Gefühl, dass da irgendetwas wichtiges beredet wird..."


Frodo:
"Ob es etwas mit Mittelerde zu tun hat?" Plötzlich bekam ich ein wenig Sehnsucht nach unserem alten Zuhause, dem Auenland. Ich wusste kam mehr, wie lange es her war, das ich die anderen Hobbits gesehen hatte, wie wir lachten, Feste feierten...
Ich fragte mich, wie es Merry und Pippin erging. Wenn sie überhaupt noch am Leben waren.


Errinel:
Ich war gerade, ohne das König Thranduil es bemerkt hatte, von meiner Patrouille zurückgekommen, um ihn Bericht zu erstatten, und hörte, was er sagte.
Er hatte schon oft seinen Sohn Legolas erwähnt, der einst den Düsterwald verließ. Ich kannte ihn nur aus den Erzählungen.
"Vielleicht wird er das ja.", meinte ich. Er blickte zu mir. Sofort versank ich in einer Referenz.
"Verzeiht mir, mein König."


Thranduil:
...


Errinel:
Ich erhob mich wieder, bis er vor mir stand. ,,Keine besonderen Vorkommnisse.", antwortete ich. ,,Aber... die Tiere des Waldes sind unruhig. Die Krieger schweigsam und bedrückt. Es... geschieht etwas... im Süden."


Thranduil:
...


Errinel:
Ich hielt seinen Blick stand. Ich wusste nicht, was es war, und obwohl ich unantastbar von irgendwelchen Gefühlen war, beunruhigte mich die Sache doch etwas. Ich neigte mein Haupt etwas.
,,Wie Ihr wünscht, Eure Hoheit."
Ich drehte mich um und verließ den Saal.
Ich fragte mich, ob mein Bruder es auch schon bemerkt hat. Er führte einen Elbentrupp im Norden an und müsste auch bald wieder zurückkehren.
Draußen zog ich mir die Kapuze meines dunkelblauen Umgangs ins Gesicht, stieg auf Mornalagos, dem Rücken meines Hengstes und jagte mit ihm zurück zu meinem wartenden Trupp.


Bilbo:
"Wer weiß das schon so genau...", meinte ich leise und blickte abwesend in die Ferne. In Mittelerde hatte ich vor meiner Fahrt nach Valinor noch einmal den Düsterwald sehen, den einsamen Berg besuchen und nach Seestadt wandern wollen. Doch letztendlich war ich nur bis nach Bruchtal gekommen. Ich vermisste das alles sehr, besonders das Auenland mit seinen Wiesen und Feldern, den vielen fröhlichen Hobbits und Gandalfs Feuerwerk an kühlen Sommernächten...


Galadriel:
Ich, Gandalf und Elrond saßen um einen weißen Tisch aus geschliffenem Marmor. In der Mitte des Tisches lag das Palantír.
Schweigend und mit zusammengefalteten Händen auf dem Tisch war mein Blick auf die Kugel Saromans gerichtet.


Sam:
...


Frodo:
Ich blickte zu ihm und lächelte. Er war nach all den Jahren immer noch der Alte geblieben, das freute mich ungemein. Seine Frau Rosalie war zwar gestorben und seine Tochter lebte alleine im Auenland, aber er war dennoch immer noch derselbe liebenswürdige und treuste Freund, den man sich nur wünschen könnte.


Sam:
...


Frodo:
"Ihr geht es bestimmt gut, in Mittelerde!", warf ich ein. "Natürlich. Es ist alles in bester Ordnung, Sam. Die Welt ist friedlich. Was sollte ihr geschehen?"


Sam:
...


Frodo:
Ich richtete meinen Blick nach oben. Stimmt, ich konnte Gandalf, Herrn Elrond und Frau Galadriel auf der Anhöhe erkennen. Eine Sitzung? Aber warum? Es war doch alles in Ordnung. Oder... hatte Sam doch recht und es war etwas im Gange? Etwas schlimmes, bösartiges?


Sam:
...


Frodo:
Ich sah Sam ratlos nach und blickte dann zu meine Onkel, der nur ebenso ratlos die Arme hob. Ich beschloss, Sam zu folgen, den etwas sagte mir, er würde sonst auf unkluge Ideen kommen.


Sam:
...


Frodo:
Ich trat aus dem Gebüsch. "Sam!", zischte ich leise. "Was soll das, lass das."


Sam:
...


Frodo:
"Ich verstehe dich doch! Aber... wir müssen Vertauen in dem hohen Rat haben. Wenn es ein Problem gibt, wissen sie bestimmt die Lösung.", meinte ich und legte ihm eine Hand auf die Schulter.


Sam:
...


Frodo:
Plötzlich hörte ich ganz deutlich die Stimme des Herrn Elronnd. Ich spürte, wie auch bei mir die Neugierde über die Vernunft siegte. Ich und Sam blickten uns kurz an und schlichen dann langsam näher.

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Re: Mittelerde: New Generation

von Sohea am 06.09.2019 15:51

Bilbo:
Seufzend blickte ich den beiden Hobbits nach. Sie waren immer die alten geblieben, jung und neugierig, obwohl ihr Abenteuer auch einige schmerzhafte Folgen für sie gehabt hatte.
Ich beschloss ihnen nicht zu folgen, denn ich setze mein vollstes Vertrauen in Gandalf, Elrond und Galadriel, Stattdessen stopfte ich noch ein wenig Pfeifen kraut in meine Pfeife.

 

Legolas:
Mein Elbenblick verfolgte Frodo und Sam, die mit dem Angel aufgehört hatten und sich nun quer durchs Gebüsch schlugen, um auf die Anhöhe über dem Strand zu gelangen. "Was die beiden wohl wieder treiben?", fragte Gimli, der die beiden ebenfalls erspäht hatte, lachend. Ich antwortete nicht, sondern ließ meinen Blick weiter schweifen. Ich entdeckte Gandalf, Herrn Elrond und die Herrin Galadriel, die scheinbar zu einer Art Sitzung zusammengekommen waren. Sie saßen um einen kunstvoll verziertem und aus weißem Marmor geschliffenen Tisch herum. Auf der Mitter der Platte lag etwas rundes, schwarzes. Plötzlich fing es an zu glühen, als ob sich ein Feuer darin ausbreiten würde. Ich zuckte zusammen. Das Palantír regte sich wieder.


Gandalf:
Der sehende Stein erwachte erneut. "Es spürt, dass sich in Mordor etwas regt", flüsterte ich. "Wir sollen Kontakt zu dem Palantír des weißen Turmes aufnehmen. Ich weiß, es ist gefährlich, doch vielleicht ist es die einzige Rettung?"


Baumbart:
Noch nie in meinem leben war ich so eilig unterwegs gewesen. So schnell es ging überquerte ich die weiten Wiesen von Rohan, wanderte am Entwasser entlang. Schon lange hatte ich keine Bäume mehr gesehen und die weite Fläche war sehr ungewohnt für mich. Doch soeben hatte ich die Mündung des Schneeborn Flusses in die Entwasser passiert, was bedeutete, dass ich mich ungefähr auf der Höhe von Edoras befand. Das war ein Fortschritt, es zeigte mir, dass ich schon einige Meilen zurückgelegt hatte.


Frodo:
Wir kletterten einer alten, hohen Trauerweide hoch, die etwas über den Mamortisch ragte. Im Schutze der langen, sich im Wind bewegenden Zweige waren wir so gut wie unsichtbar und konnten das Gespräch gut belauschen. Ich gab Sam zu verstehen, sehr leise zu sein.


Elrond:
"Meister Gandalf, ich weis Eure Weisheit Weisheit fast wie kein Zweiter zu ehren, aber dieser Schritt ist zu riskant! Wir können nicht, ohne vorher genau zu wissen...."


Gandalf:
"Ich weiß", unterbrach ich Herrn Elrond etwas zu barsch, "doch welch andere Möglichkeiten stehen uns zur Verfügung?" Ich blickte zu Galadriel. "Was meint ihr, oh weise Herrin?"


Galadriel:
Ich blickte auf. "Wenn eine Gefahr auf Mittelerde zukommt, sollten wir nichts unversucht lassen, die Ländereien und vor allem die Völker davor zu schützen!", erwiderte ich im ruhigen Tonfall. "Wir dürfen nichts unversucht lassen."
Ich schaute zu Elrond und er blickte nach unten. Er schien, sich geschlagen zu geben.


Frodo:
"Eine... Gefahr...? Mittelerde war in Gefahr?", dachte ich entsetzt.


Gandalf:
Ich wollte gerade zum Reden ansetzen, als ich ein Knacken aus der Weide neben uns hörte. Erschrocken fuhr ich herum, hörte dann aber das leise: "Mist!" einer vertrauten Stimme. "Samweis Gamdschie!", rief ich vorwurfsvoll.


Frodo:
,,Und wo ist der Zweite? Frodo Beutlin!", hörte ich Gandalfs Stimme zu mir heraufdröhnen. Ich wollte gerade ebenfalls hinunterklettern, als der Ast, auf dem ich war, nachgab und ich geradewegs auf den Marmortisch stürzte.
Stöhnend rieb ich mir den Arm, hielt aber inne, als ich in die vorwurfsvollen Gesichter von Gandalf und Herrn Elrond blickte. ,,T... tut mir leid.. vergebt uns...", stotterte ich und kletterte eiligst hinunter vom Tisch.
,,Euer Mut ist größer als euer Verstand!", erwiderte Herr Elrond nicht sehr freundlich.
Ich und Sam senkten die Köpfe.


Gandalf:
Diese Szene erinnerte mich an den Tag, an dem ich Frodo auf seinen lange Reise geschickt hatte. Damals hatte Sam vor dem Fenster "Gras geschnitten" und dabei all die geheimen Dinge belauscht, die ich Frodo mitgeteilt hatte.
Mein Ärger verflog und ich lächelte die beiden sanft an. "Nun, euren Mut und eure Neugier weiß ich zu schätzen und ihr habt erneut bewiesen, wie leise Hobbitfüße sein können. Doch ihre müsst wissen, dass diese Versammlung von äußertest Wichtigkeit ist. Guter Rat ist in diesen Stunden teuer..."


Frodo:
"Was geht in Mittelerde vor sich? Etwas schlimmes?", wollte ich emsig wissen.


Gandalf:
"Noch sind wir uns über nichts im klaren", meinte ich ausweichend. Frodo und Sam jetzt schon mit der Rückkehr Saurons zu konfrontieren, schien mir nicht ratsam.


Frodo:
,,Gandalf, bitte... unsere Heimat... unsere Freunde. Bitte sagt uns, ob sie in Gefahr sind!", bat ich.
,,Wir solltes es ihnen erzählen", sagte die Herrin Galadriel. ,,Früher oder später müssen sie es erfahren."


Gandalf:
Ich kam Galdariels Rat nach: "Nun..., das Palantír ist wieder erwacht. Es spürt die dunkle Macht, die erneut aufblüht. Sauron.. ist nach Mittelerde zurückgekehrt."


Sam:
...


Gandalf:
"Wie genau es ihm gelingen konnte, wissen wir nicht. Es ist nur klar, dass es ihm gelungen ist. Wir wollen versuchen, Kontakt zum Palantír des Weißen Turms aufzunehmen, um Gondor zu warnen." Sam und Frodo blickten erschrocken drein. Sie liebte ihre Welt, ihr Mittelerde. Sams Kinder lebten noch dort. Sie würden es wieder rette wollen. Doch sie noch einmal in eine solche Gefahr schicken? Ich blickte Galadriel an, die meine Gedanken zu lesen schien.


Frodo:
"Aber... wir müssen doch auch... irgendetwas tun können!", erwiderte ich verzweifelt.


Galadriel:
Ich blickte ihn an. In Gedanken sprach ich zu ihm: "Natürlich werden sie nichts unversucht lassen, Mittelerde retten zu wollen. Ihre Herzen sind rein und stark, ihre Treue unbezwingbar. Wir könnten sie gar nicht aufhalten. Aber wir können ihnen Zuversicht gewährleisten und unseren Segen geben."


Gandalf:
Traurig blickte ich Galadriel an. Ich wollte die beiden tapferen Hobbits nicht noch einmal so quälen, selbst wenn sie es wollten. Ich wandte mich Frodo und Sam zu: "Die Zeit wird kommen, in der eure Hilfe unverzichtbar ist. Doch soweit sind wir noch nicht..."


Frodo:
Ich seufzte enttäuscht. "Aber wenn es soweit ist... könnt Ihr euch auf uns verlassen!"


Gandalf:
"Dessen bin ich mir sicher", meinte ich und blickte den tapferen Hobbit stolz, doch auch ein wenig besorgt an.


Sam:
...


Frodo:
Herr Elrond räusperte sich. "Dessen könnt ihr euch gewiss sein. Es wäre das beste, wenn ihr nun zurück geht. Und erzählt vorerst niemanden davon, solange wir noch nicht vollständige Gewissheit haben."
Ich blickte ihn an und nickte dann. Sam und ich drehten uns um und machten uns auf den Weg zurück. Ich hielte das aber nicht für richtig. Die anderen sollten wissen, das Mittelerde in Gefahr ist.


Legolas:
Mein Blick hatte das Geschehen auf der Anhöhe über den Strand verfolgt und meine Elbenohren hatten jeden Wortfetzen aufgefangen, denn der Wind zu Gimli und mir herübergeweht hatte. "Etwas stimmt nicht", meinte ich mit zusammengekniffenen Augen. Gimli schaute mich fragend an. "Sie halten Rat. Hier in Valinor. Und sie sprechen ernste Worte. Doch am deutlichsten ist eines...." Ich zögerte. "Das Palantír. Es regt sich wieder. Einen Schatten wird sich über Mittelerde legen."
Meine Gedanken schweiften zu meinem Vater. Wir waren auseinandergegangen, mit Last auf unseren Herzen. Ich hatte ihn nie mehr gesehen. Und nun war ich hier. Ich würde meinen Vater nie mehr zu Gesicht bekommen...


Gimli:
"Sauron?", meinte ich mit fassungsloser und beinahe tonloser Stimme. "Aber... er wurde vernichtet! Wir haben es mit eigenen Augen gesehen! Das ist vollkommen unmöglich!"
Aber auch ich hatte einen Kloß im Hals und mein Herz wurde steinschwer. Was hatte das alles nur zu bedeuten?


Legolas:
"Doch es ist geschehen...", flüsterte ich. "Mein Herz sagt mir, dass er noch stärker sein wird als vorher. Er ist kurz davor, wieder einen Körper annehmen zu können. Mittelerde wird untergehen." Ein Schmerz durchfuhr mein Herz. Ich fühlte eine tiefe Verbundenheit zu diesem Land. Zu seinen Wäldern und Ebenen, Bergen und Tälern, Menschen und Städten. Würde das alles vernichtet werden? Würden sie alle sterben? Der Düsterwald, mein Vater..

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Sohea

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Re: Mittelerde: New Generation

von Sohea am 06.09.2019 21:25

Gimli:
"Nur über meine Leiche!", entfuhr es mir. Ich musste an Moria denken. Auch wenn alle Zwerge von dort schon lange Jahre tot waren... wäre es ein Frevel, wenn ihre Totenruhe wieder gestört werden würde. Von Orks, Uruk-Hais und anderern von diesen ***en Kreaturen...
"Sollte wieder irgendetwas Dunkles seine Hand über Mittelerde legen... ich werde dagegen ankämpfen, koste es, was es wolle!"


Legolas:
"Ich schließe mich dir an, Gimli Glóinssohn!", antwortete ich beinahe feierlich. "Wir werden Mittelerde verteidigen... Bis zum letzten Zwerg!" Ich lächelte Gimli an. Nach vielen gemeinsamen Jahren waren wir unzertrennliche Freunde geworden.


Gimli:
Ich lächelte, ebenfalls feierlich und erwiderte: "Und bis zum letzen Elben."
Ich hätte es wirklich nie für möglich gehalten, das einen Zwerg und einem Elben einmal so eine ungewöhnliche Freundschaft verbinden würde, aber es war gut so. Sehr gut sogar. Gemeinsam stiegen wir nun den letzten Hang des Berges hinab, bis wir wieder Waldboden unter den Füßen hatten. Den Geistern Valinors sei Dank!


Legolas:
gemeinsam wanderten wir zwischen den bäumen valinors umher, das rauschen der blätter genießend.

 

Gandalf:
"nun", meinte ich mit einer tiefen sorgenfalte auf der stirn. "sollen wir es wagen?"


Baumbart:
stunde um stunde war ich gewandert, über stock und stein, berg und tal. endlich erblickte ich vor mir die weiße stadt: minas-tirith. ich eilte, so eilig ein ent nur eilen konnte, zum stadttor und pochte an die tür. die wachen öffneten und blickte erschrocken zu mir auf. ents waren kreaturen, von denn sie mit aller größter wahrscheinlichkeit noch nie etwas gehört, geschweige denn einen gesehen hatten. mit dröhnender stimme sprach ich: "ich komme, um eldarion aragrons sohn, zu warnen. es drängt mich sehr, mit ihm zu sprechen!"


Elrond:
Ich und Galadriel blickten uns kurz an, dann nickte ich. ,,Nun gut."


Bilbo:
Ich saß immer noch am Strand, als Frodo und Sam von ihrem kleinen Abenteuer zurückkehrten. Die beiden Hobbits sahen aus, als würden eine schwere last auf ihrer Seele liegen. Mit fragendem Gesichtsausdruck ging ich auf sie zu.


Gandalf:
Ich legte meine beiden Hände auf das Palantír und schloss die Augen. Zuerst durchzuckte das Bild von Saurons Auge wieder meine Gedanken, doch ich hielt ihm stand. Dann blickte ich durch die Kugel hindurch in eine andere Welt. Ich sah ein ganz und gar weißes, leeres Zimmer. In ihm schien sich nur das Palantír, zu dem ich Kontakt aufgenommen hatte, zu befinden. Schnell erkannte ich den weißen Turm in Minas Tirith. Der sehende Stein Gondors befand sich im Turmzimmer. Doch niemand war anwesend, zu dem ich hätte Kontakt aufnehmen und eine Warnung aussprechen können.


Eldarion:
Ich hielt inne, als einer der Wachen einen unerwarteten Besucher ankündigte. Ich steckte das Schwert in meinen Schaft und ließ von der Strohpuppe ab. "Lasst ihn ein!", befahl ich den Wachmann und er verschwand wieder.
Leicht verunsichert blickte ich hinauf zu meiner Mutter, die mich ebenfalls verwirrt musterte und sich dann daran machte, die Stufen hinab zu steigen.
Einige Sekunden später öffnete sich das Tor und ein großes, seltsames Wesen, das ich noch nie in meinem Leben zuvor gesehen hatte, trat ein.
Meine Mutter, die jetzt neben mich trat, hatte mir ein paar mal von diesen Wesen erzählt. Von den Hirten der Bäume, den sogenannten Ents.


Frodo:
Ich sah meinen Onkel an. "Es rührt sich etwas... in Mittelerde." Ich wusste, das es ihn nur beunruhigen würde, aber er hatte das Recht, es zu erfahren. Auch der Zwerg Gimli und Prinz Legolas Grünblatt mussten es bald erfahren.


Galadriel:
Ich hatte meine Augen geschlossen und meinen Geist gelöst. Mein inneres Auge sah es auch. Dasselbe wie Meister Elrond und Gandalf. Ich musste durchhalten, denn die Erkenntnis hätte meinen Geist beinahe unkontrolliert entlöst, und das wäre nicht gut für mich. Ich zwang mich, ruhig zu bleiben und tief durchzuatmen.


Baumbart:
Ich trat durch das Tor und ein junger Mann, der mich stark an seinen Vater erinnerte, eilte in Begleitung einer Elbin auf mich zu. "Eldarion, Aragrons Sohn!" rief ich aus, "ich habe den Weg aus den Wäldern Fangorns auf mich genommen, um euch zu warnen. Euch und alle Menschen. Ein Schatten legt sich über Mittelerde. Ein Wind aus dem Osten. Er wird bitterkalt sein und viele werden von seiner Gewalt verdorren. Sauron."


Eldarion:
"Sauron?", erwiderte ich fassungslos. "Aber... das... wie kann das sein? Vater und seine Gefährten hatten ihn doch damals vernichtet...?" Ich schaute zu meiner Mutter, die sichtlich geschockt war.


Baumbart:
"Ich habe es deutlich gespürt. Der ganze Wald verstummte. Die Weisheit der Bäume ist nicht zu unterschätzen!", antwortete ich und erntete von der Elbin einen zustimmenden Blick. Nun erkannte ich sie als Arwen, die Tochter Elronds. Ich hatte von ihr gehört und die Geschichten bewahrheiteten sich: Ihre Ähnlichkeit zur wunderschönen Lúthien Tinúviel war unübersehbar.


Arwen:
Es musste stimmen. Es konnte nichts anders sein. Auch wenn ich es mir nicht erklären konnte. Besorgt blickte ich von Baumbart zu Eldarion.


Baumbart:
"Sauron muss vernichtet werden, bevor er seine volle Macht wiedererlangt. Ich rate euch, sucht Hilfe bei Gandalf dem Weißen!" Eldarion blickte mich fragend an. Ich beugte mich zu ihm herunter, sodass nur er und Arwen mich hören konnten: "Der sehende Stein. Das Palantír!"


Arwen:
Ich zuckte zusammen. Ich blickte ihn stumpf an und nickte. Ich wusste, das Eldarion das alleine bewältigen musste. Ich konnte ihn dabei nicht helfen. Ich wollte es, aber ich konnte es nicht. Ich wäre nur ein unnötiges Risiko. Mein Abendstern erhielt mich zwar am Leben, aber... auch nicht ewig.


Baumbart:
Eldarion schien verstanden zu haben. Er blickte kurz zu seiner Mutter, die etwas blass schien, und eilte dann in Richtung des weißen Turms. Dort wurde das Palantír schon seit Ewigkeiten aufbewahrt.


Gandalf:
Im Turmzimmer des weißen Turms in Mina Tirith tat sich nichts. Ich wollte das Palantír gerade wieder loslassen und die Verbindung schweren Herzens trennen, als sich die Tür des kleinen Raumes öffnete.


Eldarion:
Schnellen Schrittes trat ich auf die unscheinbar wirkende Kugel zu, die auf einem roten Samtkisten auf einer Stütze lag und über die Jahre total eingestaubt ist.
Langsam und ehrfürchtig schritt ich auf das sogenannte ,Palantir´ zu kniff die Augen zusammen. Ich meinte, es habe sich soeben etwas in dem Kristall bewegt. Oder war es nur Einbildung?


Gandalf:
Tatsächlich, jemand betrat den Raum. und es war kein Geringerer als Eladrion, Aragorns Sohn, König von Gondor. Ich spürte, wie Galadriel und Elrond, die das selbe sehen konnten wie ich, seine Bewegungen gespannt verfolgten. Wenn er nur seine Hand auf die Kugel legte, würden wir mit ihm kommunizieren können.


Eldarion:
Ich wusste nicht, warum, aber ich streckte vorsichtig meine Hand nach der Kugel aus und meine Fingerspitzen legten sich auf das glatte Glas der Kugel. Plötzlich geschah etwas seltsames...


Gandalf:
Ausnahmsweise konnten wir von Glück reden, dass die Palantír auf ihre Besitzer nicht selten anziehende Kräfte ausübten. Denn Eldarion baute die Verbindung zu uns auf. Wir konnte ihn sehen und er uns, was ihn zu irritieren schien. Galadriel erhob ihre ruhige Stimme.


Galadriel:
"Habe keine Angst. Wir gehören nicht zu jenen Dunklen Mächten, die einst dein Reich heimsuchten, König Eldarion von Gondor."


Eldarion:
Eine schöne, liebliche Stimme erklang. Und sie gehörten einer anmutigen Frau mit langen, hellblondem Haar. "Woher kennt Ihr meinen Namen?", fragte ich sie. Ich sah auch einen Mann, der ebenso spitze Ohren hatte wie die Frau. Elben. Und dann war da noch ein alter Mann, ganz in weis und mit einem Stock.

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Sohea

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Re: Mittelerde: New Generation

von Sohea am 06.09.2019 21:35

Gandalf:
Ich begann zu sprechen: "Seid gegrüßt, Eldarion, Aragorns Sohn! Ihr sprecht zu Galadriel, der Herrin von Lothlórien, Elrond, dem Herrn von Bruchtal und meiner Wenigkeit, Gandalf dem Weißen. Wir befinden uns in den Unsterblichen Landen, dem Alten Westen und nehmen mit euch Kontakt auf, um unsere Warnung auszusprechen."


Eldarion:
"Ist es... ist es wegen dem... dunklen Herrscher?", stammelte ich. Das war wirklich außergewöhnlich. Ich blickte geradewegs zu dem Weisen, der Herr Elrond genannt wurde. Er blickte mich ebenso ruhig an wie ich ihn. Mutter hatte mir von ihm erzählt. Er war mein... mein Großvater, aber ich wagte es nicht, etwas zu sagen.


Gandalf:
Ich blickte Eldarion an, der mich mehr und mehr an seinen Vater erinnerte. "Ja. Ihr wisst davon?"


Eldarion:
"Es wurde mir soeben von einem Freund mitgeteilt. Dann... stimmt es also wirklich?", meinte ich und versuchte, meiner Stimme einen möglichst festen Klang zu geben. Aber ganz konnte ich das Zittern in ihr nicht überklingen. Oder die Furcht, die langsam in mir aufstieg und sich in meinem Körper und meiner Seele breitmachte. Von meinem Herzen ganz zu schweigen.
Ich wollte keine Angst haben. Ich war der Sohn des Königs von Gondor! Durch meine Adern fliest elbisches Blut. Aber dennoch...


Gandalf:
"Ja", antwortete ich. "Zu viele Zeichen häufen sich. Es muss stimmen." Nachdenklich blickte ich Eldarion an. "Doch..", fügte ich hinzu, "sagt mir, wer ist der 'Freund', der euch über die Rückkehr des Namenlosen, wie er in euren Breiten oft genannt wurde, unterrichtete?"


Eldarion:
"Es könnte sein, das Ihr ihn kennt. Er heißt Baumbart und ist ein Ent. Ein Hüter der Bäume.", antwortete ich ehrfürchtig.


Gandalf:
Baumbart? Natürlich, ich erinnerte mich noch gut an ihn.
"Ohja, er ist mir durchaus bekannt. Sehr gut sogar. Es freut mich, zu hören, dass er wie immer stets wachsam durch Mittelerde wandelt."


Eldarion:
,,Ja.. er ist eine treue Seele. Aber.. wenn Sauron zurückkehrt, ist Mittelerde in Gefahr!"
,,Ja.",bestätigte die Herrin Galadriel. ,,Ein Schatten breitet sich über das Reich aus. Und er wird sich auf ganz Ardas legen, wenn er nicht aufgehalten wird."
Ichblickte einige Sekunden zu Boden. Dann blickte ich wieder auf. ,,Was kann ich tun?"
,,Nein, Eldarion, das ist viel zu gefährlich!", erwiderte Herr Elrond.


Gandalf:
"Ich stimme Herrn Elrond zu. Ihr allein könnt nicht gegen Sauron antreten. Doch mittelerde muss geholfen werden." Ich blickte zu Galadriel, denn ich vermutete, dass sie den selben Gedanken wie ich hatte, wie seltsam er auch klang...


Galadriel:
Ich blickte Gandalf an und nickte einmal.


Gandalf:
Ich fühlte mich durch Galadriels Nicken bestärkt und sprach: "Die Gemeinschaft des Ringes wird erneut aufbrechen. Die Gefährten werden sich nach langer Zeit wieder zusammenfinden, und gemeinsam mit Ihnen und dem Sohn Aragorns wird Saurons Rückkehr verhindert und er für immer besiegt werden."


Eldarion:
,,Wo finde ich sie?", wollte ich wissen.


Gandalf:
"Finden?", fragte ich, "finden werdet ihr sie wohl kaum. Die beiden tapferen Hobbits Meriadoc Brandybock und Peregin Tuk werden inzwischen leider von uns geschieden sein. So wie Bormoir, Denethors Sohn, der auf unserer Reise fiel, und Euer Vater Aragorn. Legolas Grünblatt, Gimli Gloinssohn, Samweis Gamdschie, Frodo Beutlin und meine Wenigkeit befinden sich hier, in Valinor. Nie kehrte jemand, der einmal in den alten Westen segelte, nach Mittelerde zurück. Doch dies wird sich nun ändern."


Eldarion:
Ich atmete ein, streckte meinen Rücken durch und sagte mit fester Stimme: "Ich bin bereit!"
Was immer es kosten wolle, ich werde meine Heimat und mein Volk verteidigen! Mein Vater hätte dasselbe gesagt. Mutter sagte immer, ich käme in jeder Hinsicht nach ihm, aber ich konnte das nicht verstehen. Ich würde nie ein so guter Mann werden wie er es war...
Aber ich wollte ihn trotzdem stolz machen.
Ich hatte sein Blut in mir. Und das Elbenblut meiner Mutter, das mir neuen Mut und Kraft geben würde.


Gandalf:
"So ist es beschlossen", meinte ich und blickte zu Elrond und Galadriel. "Die Gemeinschaft des Ringes wird neu gegründet. Eldarion, Aragorns Sohn, Frodo Beutlin, Samweis Gamdschei, Legolas Grünblatt und Gimli Gloinssohn. Ich für meinen Teil bleibe hier, um über Valinor zu wachen, doch wenn ihr meine Hilfe benötigt, werde ich kommen. Die anderen vier der emeinschaft werden aus dem Westen zurück nach Mittelerde segeln, So reist nun zu den grauen Anfurten, Eldarion, wo das Schiff eintreffen wird."


Eldarion:
"Ich werde Euch nicht enttäuschen... aber: wartet, dann... wären wir ja nur zu Fünft."
"Hab Vertrauen", sagte die schöne Herrin Galadriel. "Die letzen 4 werden kommen. Du wirst sie erkennen, wenn du sie siehst. Und in ihnen starke Verbündete und Freunde finden."
Ich neigte mein Haupt.


Gandalf:
Ich spürte, dass Galadriel schon genau wusste, wer die letzten vier sein würden. "So machen wir alles zum Aufbruch bereit", sprach Herr Elrond und ich nickte.


Eldarion:
Ich nickte und das Bild des Palantirs verblasste wieder. Das Letzte, was ich sah, waren die Augen des Herren Eldrond, die starr auf mich gerichtet waren.
Ich blieb einige Sekunden stehen und lies alles auf mich wirken, aber dann eilte ich die Stufen des Turms wieder hinunter.
Mutter und Baumbart befanden sich wohl im Schloss.
Ich atmete tief durch und machte mich auf den Weg zu ihr.


Gandalf:
Die Verbindung der Palantír erlosch. Ich nahm die Hände vom Stein und faltete sie nachdenklich. Auch Elrond und Galadriel schienen in Gedanken versunken.
Ich erhob meine Stimme: "So versammeln wir die Gefährten. Bald müssen sie aufbrechen zu den Hinnenlanden."


Baumbart:
Eldarion hastete zu uns zurück. "Ihr Menschen seit immer in Eile", brummte ich kopfschüttelnd. Arwen lächelte. "Doch", fragte ich langam, "sagt mir, was habt ihr gesehen?"


Galadriel:
Und und Herr Elrond nickten. "Gut.", sagte er. Dann rief er einigen elbischen Kriegern zu, die weiter unterhalb der Treppe standen, die zu der Anhöhe hinaufführte: "Versammelt die Gefährten! Teilt ihnen mit, dass das Erscheinen eines jeden von ihnen erforderlich ist! Unverzüglich!"

 

Eldarion:
"Ich habe die Herren Valinors gesehen! Den weißen Zauberer Gandalf. Die Herrin Galadriel. Und.. den Herren Elrond!", antwortete ich.

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Sohea

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Re: Mittelerde: New Generation

von Sohea am 06.09.2019 21:47

Bilbo:
Ein paar Elben eilten zu Frodo, Samweis und mir herüber. Sie schienen von der Ratsversammlung zu kommen, Auf Frodos Gesicht bildete sich sofort eine tiefe Sorgenfalte.

 

Baumbart:
"Soso", brummte ich, "Gandalf also." Ich schwieg und dachte nach. Fast wäre ich eingedöst, doch plötzlich fiel mir wieder ein, was ich hatte sagen wollen: "Soo, was werdet ihr nun tun?"


Eldarion:
Ich blickte zwischen ihn und meiner Mutter hin und her. Dann verkündete ich mit fester Stimme: "Ich werde losziehen und die ,9 Gefährten des Ringes´ suchen!"


Baumbart:
"Oh!, brummte ich erstaunt, dann lachte ich: "Wer hätte eine weniger überraschende und gerissene Antwort aus Valinor erwartet? Doch... damit ist meine Rolle in dieser Geschichte wohl gespielt. Ich habe meine Aufgabe erfüllt und die Wälder Fangorns warten auf mich. Lebt wohl, Eldarion Aragrons Sohn, möge eure Fahrt glücklich verlaufen." Ich wandte mich zum gehen, doch einmal noch blickte ich den König von Gondor an. "Und falls ihr auf eurem Weg einen Hobbit, vielleicht sogar einen Brandybock oder einen Tuk treffen sollte, so fragt sie doch, ob sie etwas von den Entfrauen gehört haben!" Ich nickte noch einmal zu Abschied, dann verließ ich Minas Tirith und wanderte meinen Wäldern entgegen.


Eldarion:
Ich blickte ihn nach, ehe sich mein Blick wieder auf meine Mutter richtete. Ihr Blick war sorgenvoll.


Gandalf:
Ich stand auf von dem Tisch, an dem wie soeben Rat gehalten hatten und schritt an den Rand der Anhöhe. Ich überblickte den Strand und mein Blick wanderte an den Horizont. Dort hinten lag Mittelerde, auch wenn ich nur den weiten Ozean sehen konnte.
Ich blickte zu den Elben, die Herr Elrond ausgesandt hatte. Einer von ihnen war zu Bilbo, Frodo und Samweis geeilt, der andere zu Legolas und Gimli. Es schmerzte mich sehr, die entschlossenen Gesichter der Gefährten zu sehen. Sie würden alles tun, um Mittelerde zu retten, doch es ist grauenvoll, sich noch einmal in ein solches Abenteuer zu stürzen, obwohl man doch glaubte, diese schlimmen Zeiten seien vorbei.
Die Herrin Galadriel schritt neben mich. Sie spürte meine Zweifel und Kummer und blickte mich an.


Galadriel:
,,Du machst dir nicht ohne Grund Sorgen. Aber sie sind klug und mutig. Jede Hürde wurde überwunden. Nun gilt es diese zu überwinden.", antwortete ich.


Gimli:
Wir wussten nicht genau, was es zu bedeuten hatte, das man uns zum Rate Valinors rufen ließe, aber es musste etwas schlimmes sein. Etwas sehr schlimmes.


Legolas:
Ich warf Gimli einen sorgenvollen Blick zu, als wir von einer eiligen Versammlung benachrichtigt wurden, zu der wir sofort erscheinen sollten. Der Zwerg erwiderte ihn. Es klang, als müsste Kriegsrat gehalten werden. Doch hier in Valinor... aus welchen Gründen sollten wir so schnell zusammentreffen?
Eiligen folgten wir dem Elben, der zu uns gesandt worden war, auf die Anhöhe. Auch die Hobbits Bilbo, Frodo und Sam folgte uns.


Frodo:
Ich musste meinen Onkel ein wenig abstützen. In Valinor hatte er wie alles zwar einen Teil seiner Jugend wieder bekommen, aber er war immer noch ein wenig zerbrechlich.
Sam half mir schließlich ihn die Treppe hochzuhieven, wobei er uns immer wieder vor irgendwelchen möglichen Stolperfallen warnte.


Gandalf:
Nacheinander erreichten die Gefährten die von einer immergrünen Wiese überzogene Anhöhe. Wir versammelten uns um den weißen Tisch, an dem Herr Elrond, Galadriel und ich soeben Rat gehalten hatten. Ich räusperte mich und blickte jeden von ihnen ernst an. "Gut, dass ihr alle so schnell herbeigekommen seid."


Gimli:
,,Um was geht es, weiser Zauberer?'', wollte ich wissen.


Gandalf:
Ich seufzte. "Etwas ist eingetreten, dass niemand von uns hätte vorhersehen können. Mittelerde ist erneut einer Bedrohung ausgesetzt. Einer Bedrohung durch den dunklen Herrscher." Bei diesen Worten strich eine kalte Böe über die Anhöhe und die Gefährten begannen zu frösteln.
Legolas erhob die Stimme: "Aber.. das ist nicht möglich!"
Galadriel blickte ihn und alle anderen an. In ihrem Blick lagen Sorge und Beunruhigung, doch keine Furcht. "Sauron ist zurückgekehrt. Er wird die freien Länder Mittelerdes, die durch euch tapfere Gefährten befreit wurden, in eine erneute Finsternis stürzen."


Gimli:
,,Dann... dann.. dann.. dann müssen wir ihn daran hindern!", erwiderte ich mit zorniger Stimme und hielt meine Axt hoch.


Gandalf:
Es erfüllte mich mit Stolz und es rührte mich, wie diese mutigen Geschöpfte dort vor uns standen, bereit, sich erneut in ein gefährliches Abenteuer zu stürzen.
Elrond erhob die Stimme: "Und die ist auch für euch vorgesehen. Nur ihr, die ihr schon einmal euren Mut, eure Stärke, eurer Können in Beweis gestellt habt, könnt Mittelerde vor den erneuten Schrecken bewahren." Er stoppte und sein Blick schweifte über das Meer zum weit entfernten Horizont. "Über den sehenden Stein haben wir eine Verbindung mit Gondor aufgebaut", fuhr Elrond fort, "mit Eldarion, Aragorns Sohn, meinem Enkel."


Gimli:
Ich und Legolas blickten uns an. Eldarion. Ihn hatten wir nur einmal gesehen, als er noch ein Baby war. Inzwischen müsste er ein junger Mann sein und über Mordor herrschen.
,,Was erzählte er Euch?", wollte der Hobbit Frodo wissen.


Gandalf:
"Er wurde von Baumbart, dem Ent, darüber unterrichtet, dass sich in Mittelerde ein böser Schatten regt. Baumbart riet ihm auch, das Palantír im weißen Turm aufzusuchen. Erldarion hat den Mut seines Vaters geerbt, er ist gewillt, Mittelerde zu retten, auch wenn er es ganz alleine tun müsste. Doch das ist nicht seine Bestimmung. Er wird Hilfe bekommen, Hilfe aus Valinor, eure Hilfe." Ich blickte den Gefährten tief in die Augen. "Denn ihr seit mutig wie er. Sobald es geht wird ein Schiff nach Mittelerde segeln, dass erste und letzte Mal werden nach Valinor Gereiste zurückkehren."


Frodo:
Wir sahen unsere alte Heimat wieder! Ich spürte, wie mir an den Gedanken am schönen Auenland warm ums Herz wurde.
Ob wir dort vorbei kommen würden? Ich könnte Sams Kinder kennen lernen, und vielleicht trafen wir auch Merry und Pi...
Nein, das würde nicht sein. Zu viele Jahre sind vergangen... Die werden inzwischen tot sein.
Ich seufzte leise.


Legolas:
In mir stürmten die Eindrücke und Gefühle. Ich freute, mich Mittelerde wiederzusehen. Doch wollte ich Valinor nicht verlassen. Wir alle hatten geglaubt, hierunsere Zeit zu verbringen. Wir hatten geglaubt, nie wieder kämpfen zu müssen.. oder zu dürfen?
Tief im Innern überwiegte die Freude. Unsere Welt wieder zu sehen. Das Jagdfieber wieder zu spüren, wenn wir Orks und Uruk'hai verfolgten. Alles altbekannte würde wir wieder antreffen. Vielleicht würde ich.. ja, vielleicht würde ich meinen Vater wiedersehen?


Gimli:
Ich blickte zu Legolas. Er dachte an etwas für ihn wichtiges, was ich mir schon denken konnte, darum klopfte ich ihm aufmunternd auf die Schulter.


Legolas:
Ich lächelte Gimli zu. Er war ein guter Freund, denn er konnte beinahe meine Gedanken lesen. "So last uns aufbrechen!", rief ich mit fester Stimme und Gimli und ich gingen voran zum Hafen, an dem schon ein Schiff vor Anker lag.


Bilbo:
Ich ging mit Sam und Frodo ebenfalls in Richtung Meer. So gerne ich ihnen auf ihrer Reise beigestanden hätte, wusste ich doch tief in meinem herzen, dass ich sie nicht begleiten konnte.


Gandalf:
Herr Elrond, die Herrin Galadriel und ich schritten Gefährten langsam hinter her. Ich blickte Galadriel an. Ich werde sie nicht begleiten können, dachte ich, und sie las es aus meinen Augen.


Gimli:
Ich stapfte die Planke, die auf das Schiff, einen schönen Zweimaster aus Eichenholz und gut 8 Meter lang führte, hinauf. Gut nach der Hälfte blieb ich kurz stehen und schaute zurück auf das Festland.
,,Hoffentlich dauert die Rückfahrt kürzer als die Hinfahrt, bei dem Geschaukel wird mir seekrank!", murrte ich und ging weiter.


Frodo:
Ich umarmte ihn nochmal zum Abschied. ,,Mach es gut, Onkel." Ich nahm seine Hände. ,,Ich verspreche dir, wir werden Mittelerde verteidigen und wieder zurückkommen."


Galadriel:
,,Das brauchst du nicht. Wir werden von hier über die wachen. Du wirst hier wie wir gebraucht.", antwortete ich und lächelte ihn sanft an.

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